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Kulturhausumbau geht jetzt in die konkrete Planung

06. 11. 2020

Pritzwalk. Mit dem jetzt eingetroffenen Zuwendungsbescheid aus dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Umweltschutz und Flurneuordnung können die geplanten Umbauarbeiten am Pritzwalker Kulturhaus in die konkrete Planung gehen. Diese Woche gab es eine erste Abstimmung zum Bauzeitraum, informierte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Baubeginn wird vorbereitet

Für den Umbau kommen knapp 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), das sind 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Insgesamt sind für das umfangreiche Projekt 1,97 Millionen Euro veranschlagt. In den kommenden vier bis sechs Wochen sollen die Unterlagen für die Ausschreibungen vorbereitet werden. Halldor Lugowski geht davon aus, dass im ersten Quartal 2021 Baubeginn sein kann.

 

Das Kulturhaus soll bekanntlich grundlegend modernisiert und barrierefrei gemacht werden: Dazu gehören die Erneuerung der Heizung, der Lüftungs- und Elektroanlagen, die Dämmung der Kellerdecken und der Decke über dem Saal sowie der Außenfassade, der Einbau eines Fahrstuhls an der nördlichen Außenwand, ein zweiter Kinosaal im Keller und neue Sanitäranlagen. Bis Ende 2022 soll das Projekt abgeschlossen sein.

 

Erst innen, dann außen

Jetzt erfolgen laut Halldor Lugowski die Abstimmungen des Planungsbüros mit den Fachplanern, Brandmeldeplanern, Heizungs- und Sanitärinstallateuren und Statikern. „Wir bereiten den konkreten Ablauf vor“, erklärt er. Der grobe Plan ist, im ersten Jahr vorrangig den Innenausbau abzuwickeln, im zweiten Jahr die Außenhülle, wobei es sicher Überschneidungen geben wird.

 

„Wir haben uns beim Kulturhausumbau für eine hochwertige Ausstattung entschieden“, erklärt der Amtsleiter. Das Ergebnis soll sehr modern sein und sich an der Gestaltung des Foyers orientieren. Einige Dinge werden sicher auch am Stil des Hauses angelehnt sein, das in den 1950er Jahren gebaut wurde. Bei der Lüftungsanlage wird sichergestellt, dass sie – auch mit Blick auf die Pandemie – dem höchsten Standard entspricht. Beate Vogel

 

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Foto: An der Nordfassade, vor der Andrea Asse, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Halldor Lugowski den Zuwendungsbescheid präsentieren, wird später der Lift angebaut. Foto: Beate Vogel