Pritzwalk. Zum Tag des offenen Denkmals am Samstag, den 13. September, laden die Stadt Pritzwalk und die Denkmalschützer des Landkreises Prignitz gemeinsam zu einem bunten Programm ein. Im Zentrum steht das Gebäude der Pritzwalker Stadtbibliothek, ein herausragendes Beispiel der Moderne in der DDR.
Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der St. Nikolai Kirche. Anschließend wird um 11.30 Uhr die Wechselausstellung „Leseland DDR“ der Bundesstiftung Aufarbeitung in der Stadtbibliothek Pritzwalk eröffnet. Darin wird die Rolle der Literatur für das Leben in der DDR beleuchtet.
Führung durch die Bibliothek
Eine Führung ab 12 Uhr zeigt das denkmalgeschützte Pritzwalker Bibliotheksgebäude und gibt einen Einblick in die im Stadtarchiv gelagerten historischen Bestände. Der Denkmalschützer Dirk Schermer beleuchtet die Bedeutung der Pritzwalker Bibliothek – einer der wenigen neuen Zweckbauten dieser Art und ein Beispiel für die Moderne der DDR – ab 14 Uhr in einem Vortrag.
Zum Abschluss gibt es ab 15 Uhr noch einen Blick hinüber in den Pritzwalker Bürgerpark. Der Archäologe Torsten Geue stellt in einem Vortrag die Pritzwalker Stadtbefestigung vor und erläutert die Befunde aus den im Frühjahr stattgefundenen Bodenuntersuchungen auf der Suche nach der dort vermuteten Burg. Das Programm wird stilgerecht begleitet von Soljanka und Eis aus der Muschelwaffel – ganz wie zur Planzeit der Bibliothek in den 1970er Jahren.
Der Eintritt ist frei
Der Tag des offenen Denkmals findet jährlich unter der Schirmherrschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt und rückt denkmalgeschützte Gebäude und technische Denkmäler in den Fokus. Der Eintritt zu allen Pritzwalker Veranstaltungen ist frei. Mehr Informationen gibt es beim Team der Touristinformation Pritzwalk unter Telefon 03395/76 08 11 30.