Kirche
Ein so genannter Glockenstapel, ein hölzerner Glockenturm, wird bereits im Jahr 1716 in Mesendorf erwähnt. In den Jahren 1785 bis 1787 wurde dann ein massiver Kirchturm gebaut. Der heute noch erhaltene neugotische Backsteinbau mit eingezogenem, kurzem Rechteck-Chor entstand 1897 bis 1899. Er war ein Ersatzbau für einen Fachwerkbau von 1620. Die Orgel für die Mesendorfer Kirche baute 1882 Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock, sie wurde allerdings 1998 in das Orgelmuseum Malchow (Mecklenburg) umgesetzt.
Kommunales
Bis 1816 gehörte der Ort zum Kreis Pritzwalk in der Provinz Prignitz. Er war ein Teil der Kurmark der Mark Brandenburg und kam dann zum Kreis Ostprignitz. 1928 wurde Eggersdorf eingemeindet. Ab 1952 gehörte Mesendorf zum Kreis Pritzwalk im Bezirk Potsdam. Seit dem 6. Dezember 1993 ist der Ort Teil des Landkreises Prignitz. Von 1992 bis 2002 war die damals eigenständige Gemeinde Mesendorf Mitglied des Amtes Pritzwalk-Land. Mit dessen Auflösung im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde das Dorf wie viele andere am 31. Dezember 2002 zu einem Ortsteil von Pritzwalk.
Der kommunale Friedhof befindet auf der rechten Seite der Havelberger Straße am Ortseingang aus Richtung Pritzwalk.