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Förderung des Postplatzes in Aussicht

12. 02. 2020

Pritzwalk. Der Postplatz in Pritzwalk könnte bald ein neues Gesicht bekommen: Mit der Bestätigung der Strategie für den Stadtumbau in Pritzwalk bis 2030 wurden jetzt vom Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) 9 Millionen Euro für das gesamte Paket in Aussicht gestellt. Darüber informierte Sylke Hildebrandt vom Amt für Stadtentwicklung. Zu den Projekten gehört auch die geplante Neugestaltung des Postplatzes, die am Dienstag vorgestellt wurde.

 

Derzeit wird eine mögliche Förderung des Postplatzes bei der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BBSM) als Einzelmaßnahme geprüft – das ist der nächste Schritt. „Wenn alles gut läuft, könnte im dritten Quartal Baubeginn sein“, so Amtsleiter Halldor Lugowski. Im zweiten Quartal 2021 könnte der neue Postplatz fertig sein.

 

Ladestationen für E-Autos

Vorgesehen ist laut Friedhelm Müller, der das Projekt im Amt für Stadtentwicklung betreut, dass eine neue Fahrbahn und neue Geh- und Radwege angelegt werden. Der sehr hohe Bordstein soll verschwinden. Alles wird völlig barrierefrei. „Über die Fahrbahn verläuft dann die Grüngürtelverbindung des Radweges“, so Müller.

 

Im Zuge der Neugestaltung sollen auch die Medien erneuert werden: Trink- und Schmutzwasserkanal, Telekomleitungen und Stadtwerkenetz werden gleich mit angefasst. Zu den neuen Parkbuchten werden auch vier Stellplätze mit Ladestationen für E-Autos gehören.

 

Fördermittel vom Land

Sylke Hildebrandt begleitet und entwickelt seit vielen Jahren das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK). Zum INSEK gehört unter anderem die Stadtumbaustrategie, die drei Bereiche verfolge: Aufwertung – Sanierung, Sicherung, Erwerb – Rückbau. Dafür gibt es Fördermittel aus der Städtebauförderung. „Das Landesamt prüft alle Maßnahmen, die mit Mitteln aus der Städtebauförderung finanziert werden, auf Plausibilität“, erklärte sie.

 

Die Aufwertung betrifft vorrangig Projekte im Sanierungsgebiet, im Bahnhofsviertel und in öffentlichen Bereichen. Bei Sanierung, Sicherung, Erwerb geht es um Gebäudesanierung und Instandhaltung. Und der Rückbau schließlich behandelt vor allem klassische Rückbaumaßnahmen in Pritzwalk Nord.

 

Erst Theorie, dann Praxis

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren sehr viel an Baumaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus vorbereitet wurde: „Erst musste ganz viel Theorie entwickelt werden, jetzt folgt die praktische Umsetzung.“ In den kommenden vier bis fünf Jahren werde es daher viel Bautätigkeit geben. Das sei auch das Ergebnis der intensiven Arbeit von Sylke Hildebrandt, die das INSEK und die Städtebauförderung betreut, meinte er und bedankte sich für ihr Engagement. Beate Vogel

 

Foto: Sylke Hildebrandt, Halldor Lugowski, Andrea Asse und Friedhelm Müller (v.l.) vom Amt für Stadtentwicklung informieren über die Neugestaltung des Postplatzes. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel freut sich über den Bau-fortschritt in der Stadt. Foto: Beate Vogel