Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Jean Duwe vom Tourismusverein und der Pritzwalker Knieperfuchs werben für den Knieper- und Regionalmarkt am 21. November. Foto: Stadt PritzwalkBlick auf den Turm der St. Nikolai Kirche. Foto: Stadt PritzwalkBlick eine Bahnschiene entlang in die Ferne. Foto: Stadt PritzwalkBlick in einen Strauch voller roter Hagebutten. Foto: PrivatBlick über eine Wiese bei Falkenhagen in die Morgensonne. Foto: Privat

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Spatenstich mit kleinen Bauarbeitern: Baustart am Kulturhausumfeld

Den feierlichen Spatenstich nahmen die Kinder der Kita Kinderland im Beisein von Dr. Ronald Thiel, Frank Schröder, Christian Müller und Andrea Asse (v.l.) vor. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Den feierlichen Spatenstich nahmen die Kinder der Kita Kinderland im Beisein von Dr. Ronald Thiel, Frank Schröder, Christian Müller und Andrea Asse (v.l.) vor. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalk. Zehn kleine Bauarbeiter aus der Kita Kinderland nahmen am Dienstag, 3. November, auf der Wiese am Kulturhausanbau den feierlichen Spatenstich für die Neugestaltung des Kulturhausumfeldes vor. Pritzwalk startet damit eines der größten Bauvorhaben der nächsten Jahre.

 

Jahrelange Planung

„Ein solches Großprojekt schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel. Es ist das Ergebnis jahrelanger, akribischer Planung“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und dankte allen, die seit 2018 an der Vorbereitung des Projektes beteiligt waren. Den Grundstein bildete damals die 1. Fortschreibung des INSEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) im März 2018.

 Foto: Stadt Pritzwalk 

Eingeladen waren zum Spatenstich neben Landrat Christian Müller unter anderem die Anlieger, Vertreter der Baufirmen, des Planungsbüros Neumann Gusenburger, der Stadtwerke Pritzwalk GmbH und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Pritzwalk, der Wohnungsbaugesellschaft mbH und der Bildungsgesellschaft mbH. Auch Stadtverordnete waren gekommen.

 

Positiv unterstützt

Ihnen dankte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel für ihr Durchhaltevermögen: „Dass wir dieses Projekt heute trotz aller wirtschaftlichen Dynamiken realisieren können, verdanken wir auch den Mitgliedern unserer Stadtverordnetenversammlung, die dieses Vorhaben über drei Wahlperioden hinweg parteiübergreifend und positiv unterstützt haben.“ Bei einer geplanten Gesamtsumme von rund 4 Millionen Euro unterstütze der Bund die Stadt Pritzwalk aus dem Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ mit rund 2,6 Millionen Euro. 

 Quelle: Stadt Pritzwalk 

Landrat Müller bezeichnete das Kulturhaus Pritzwalk neben dem Kultur- und Festspielhaus in Wittenberge als einen der beiden kulturellen Schwerpunkte in der Prignitz. Er lobte den Mut der Stadt Pritzwalk zu der Investition: „Das geht nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dafür brauchen Kommunen Fördermittel.“ Frank Schröder, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk, bezeichnete es als „richtig, dass wir uns nach langer Diskussion entschieden haben, das Umfeld zu gestalten“. 

 

Baustart ist am 9. November

Ganz praktisch beginnen die Bauarbeiten zum Projekt „Kultur- und Bildungspark – Neugestaltung der Außenanlagen und Freiflächen“ am Montag, 9. November, mit der Baustelleneinrichtung. Das Kulturhaus, die Stadtbibliothek, die Bildungsgesellschaft und die Gaststätte werden während der gesamten Bauzeit nutzbar bleiben. Mit der Umsetzung sind die IBW GmbH aus Pritzwalk, die PST Baugesellschaft mbH aus Falkenhagen und die Meyenburger Elektrobau GmbH betraut.

 Foto: Stadt Pritzwalk 

Was genau auf dem 2,7 Hektar großen Areal (etwas mehr als vier Fußballfelder) entstehen soll, erläuterte Andrea Asse, Sachbereichsleiterin Planung und Investitionen: „Wir gestalten Lebensraum, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.“  Neben einer großen Parkanlage mit artenreichen Wiesenflächen soll es zum Beispiel einen Spielplatz geben – an der Stelle, an der die Kinder den Spatenstich vorgenommen haben.

 

Ruheoasen und Regenwasser

Drei Lebensbereiche sind demnach vorgesehen: die „technische Infrastruktur“ wie Parkplätze, Zufahrten und Beleuchtung, „Oasen der Ruhe“ im hinteren Bereich des Kulturhauses bis an die Dömnitz heran sowie „ein starkes Stück Natur“ mit 84 neuen Bäumen und gut 1000 Sträuchern, entsiegelter Flächen und einer Zisterne für Regenwasser. 

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