Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk lädt für Freitag, 25. September, ab 18 Uhr zu ihrer Museumsnacht ein. Im farbig beleuchteten Innenhof der Tuchfabrik bietet eine Theaterbühne einen künstlerischen Blick auf die Stadtgeschichte. Schülerinnen und Schüler des Kurses Darstellendes Spiel aus dem Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe Gymnasium unter der Kursleitung von Gudrun Kirchner zeigen prägende Episoden aus der Geschichte Pritzwalks.
Mal heiter, mal ernst
Dabei geht es auch heiter zu, etwa beim Nachspiel des feucht-fröhlichen Pritzwalker „Bierkrieges“ von 1901. Damals hatte die Berliner „Pankgrafschaft von 1381“ die Pritzwalker Gastgeber zu einem scherzhaften Duell herausgefordert. Ernster wird es bei der Aufarbeitung der letzten Kriegstage in Pritzwalk und der Explosion am Pritzwalker Bahnhof vor 80 Jahren oder bei den Sehnsüchten und dem Aufbruch zur Wendezeit 1989.
Die Pritzwalkerin Sophie Kamann, heute Studentin in Potsdam, schreibt die neuen Stücke, welche sich mit den Emotionen der Pritzwalkerinnen und Pritzwalker vor dem Hintergrund historischer Ereignisse beschäftigen.
Stimmungsvolle Atmosphäre
Die Pritzwalker Landfrauen und das Museumsteam sorgen für das leibliche Wohl für die ganze Familie. Die Jugendfeuerwehr Pritzwalks bereitet eine stimmungsvolle Atmosphäre. Für alle, die nach dem Theater noch einen späten Blick in die Ausstellungen der Museumsfabrik werfen wollen, steht das Haus für einen späten Rundgang offen.
Die Veranstaltung steht in der Festreihe zu 770 Jahre Ersterwähnung Pritzwalks – die erste Museumsnacht veranstaltete das damalige Stadt- und Brauereimuseum vor 20 Jahren im Festjahr 750 Jahre Pritzwalk.
INFO Der Eintritt zur Museumsnacht ist frei. Mehr Informationen gibt es beim Museumsteam unter der Telefonnummer 03395/76 08 11 20 oder auf der Homepage www.museum-pritzwalk.de.