Pritzwalk. Vier Meter tief ist die Grube, die die Mitarbeiter der Firma IBW vor der rückwärtigen Einfahrt der Stadtbibliothek ausgehoben haben. Die Männer bauen im Auftrag des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Pritzwalk (WAZVP) rund ums Kulturhaus neue Schmutzwasserleitungen ein. Das Betonrohr, das ganz langsam in den Schacht hinabgelassen wird, ist ein DN 400, hat also einen Durchmesser von 40 Zentimetern.
Für Nutzerinnen und Nutzer des Stadtarchivs hat das zur Folge, dass sie für die kommenden Wochen den Hintereingang nicht nutzen können. Die meisten nutzen aber ohnehin den Eingang der Stadtbibliothek vom Kietz aus.
Der WAZVP erneuert derzeit im zweiten Bauabschnitt die Schmutzwasserleitungen rund ums Kulturhaus. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verband die Schmutz- und Trinkwasserleitungen auf der Straßenseite, zum Kietz hin, ersetzt. Die Leitungen rund ums Kulturhaus liegen seit 50, 60 Jahren im Boden und sind zum Teil gerissen oder gebrochen.
Mit der Neuverlegung der Leitungen wird nicht nur Baufreiheit für die danach folgende Umgestaltung des Kulturhausumfeldes gewährleistet, sondern auch spätere Reparaturarbeiten vermieden. Rund 30 000 Quadratmeter Fläche sollen neu gestaltet werden.