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Förderprogramm „Pritzwalk vernetzt“
 
 
 

Stadt Pritzwalk

Marktstr. 39
16928 Pritzwalk

Telefon 03395 76080

Telefax 03395 760814

E-Mail E-Mail:
www.pritzwalk.de

Luftbild 

Unsere Stadt -  Pritzwalk im Herzen der Prignitz

 

 

Schon von weitem grüßt der eindrucksvolle Turm der Nikolaikirche den

Besucher, der sich der Stadt nähert. 

Im Zentrum der Prignitz gelegen, offenbart Pritzwalk dem Gast seinen

besonderen Charme.

Neben architektonischen Zeugnissen der langen und stolzen Geschichte

des Ortes, wie der Stadtkirche, den Resten der mittelalterlichen

Stadtmauer oder dem neoklassizistischen Rathaus,

erstrahlen die Marktstraße und andere Teile der sanierten Innenstadt

in neuem Glanz. Das  Stadt-und Brauereimuseum,

die Kreis-Musikschule, das Kulturhaus mit Kino, die Bibliothek und

eine Vielzahl von Vereinen offerieren ein breit gefächertes Kulturangebot.

Ein Urlaubstrip durch die landschaftlich reizvolle Region wird zur

eigenen Entdeckungsreise. Hier heißt es abschalten von der Unruhe

und dem Lärm des Alltags, klare Luft genießen,

Ruhepole für die Seele finden, frische Kraft schöpfen! Touristen und

Einheimische zieht es immer wieder gerne auf den Trappenberg.

Hier wurde im Jahre 1905 dem ersten großen

Kanzler des deutschen Kaiserreiches Fürst Otto von Bismarck ein

Denkmal gesetzt. Die Geschichte des markanten Turmes

ist in einer Ausstellung zu besichtigen.

Ganz in der Nähe Pritzwalks befindet sich das als Waldpark

umgestaltete Naherholungsgebiet Hainholz. Der Streichelzoo

mit Tieren zum Anfassen, ein Walderlebnis- und Naturlehrpfad,

Gehege mit Raufußhühnern, ein Damwildgehege und Hühnervogelpark

hinterlassen bei Jung und Alt unvergessliche Eindrücke.

Lohnenswert ist auch ein Besuch im Naturkundemuseum.

Ein Badeerlebnis besonderer Art bietet das beheizbare

Waldschwimmbad mit Riesenrutsche, Sprungturmanlage,

Sauna und Solarium. Die Naturseen im Umland der Stadt sind

durch ihre idyllische Lage seit jeher Anlaufpunkt

für „Wasserratten und Angelfreunde". Wer es auf dem Rücken

der Pferde mag, besucht die Reiterhöfe und nutzt die

meist naturbelassenen Reitrouten.

Ob mit dem Fahrrad, Kremser oder Kutschwagen unterwegs,

oft laden die traditionellen Dorf - bzw. Erntefeste zum Verweilen ein.

Unweit der Stadt befindet sich das Prignitzer Kleinbahnmuseum

und erzählt von der Geschichte der Kleinbahn, dem „Pollo".

Auf einem wiederhergestellten Streckennetz genießt der Gast der

Prignitz aus dem gemütlich schnaufenden Pollozug heraus die

Landschaft. Lohnenswert ist auch ein Besuch des

in der Nähe gelegenen Agrarmuseums.

Wer seine Freizeit interessant gestalten möchte,

der ist in Pritzwalk gut beraten.

Der Spielmannszug, die Jagdhornbläser, der Chor,

der Schützenverein und der

Fliegerclub sowie die Sportvereine stehen allen Interessierten zur

vielseitigen Betätigung zur Verfügung. Das Umland Pritzwalks aus der

Vogelperspektive genießen, diese Möglichkeit besteht für alle

Hobbyflieger auf den beiden Flugplätzen in Kammermark

und dem Sommersberg, wenn man sich mit einem

Segel-oder Motorflugzeug in die Luft begibt.

Ein beliebter Treffpunkt ist die am Rande der Stadt gelegene Kathfelder

Mühle. Sie gehört zu den ältesten Mühlen mit einer Geschichte,

die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht.

Eine lebendige museale Präsentation der Müllerei wird hier vermittelt. 

Veranstaltungen, die im Rahmen des Prignitzsommers stattfinden,

wie die Kneipennacht, die Festtage mit einem gestalteten

historischen Festumzug, das Mühlenfest und der Weihnachtsmarkt

runden das Bild der lebendigen Stadt ab.

                                       Na, neugierig geworden?

                                       Dann kommen Sie zu uns!


Veranstaltungen


07.03.​2020
10:00 Uhr
Baby-Begrüßungs-Frühstück
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung erfolgt nur mit Einladung! [mehr]
 
25.04.​2020
08:00 Uhr
Andradeln in der Prignitz
Die Prignitz radelt an Die Radfahrsaison beginnt in der Prignitz mit dem Anradeln. Auch in ... [mehr]
 
25.04.​2020
14:00 Uhr
Musikalischer Frühling in der Pritzwalker Innenstadt
Wenn Schmetterlinge durch Pritzwalks Straßen tanzen und auf dem Marktplatz die Musik erklingt, ... [mehr]
 
06.06.​2020
10:00 Uhr
Qigong im Park
Kostenloser Qigong-Kurs für Anfänger, Neugierige und Fans Bitte etwas zum Trinken mitbringen (letztes Mal in diesem Jahr) [mehr]
 

Fotoalben


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Aktuelle Meldungen

450 Besucher beim Bürgerempfang: "Wir alle sind Pritzwalk"

(25.02.2020)

Pritzwalk. Volles Haus beim zweiten Pritzwalker Bürgerempfang am 21. Februar: Mehr als 450 Besucherinnen und Besucher kamen ins Kulturhaus der Stadt, um gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und einen Ausblick auf die Vorhaben dieses Jahres zu bekommen.

 

„Unsere kleine, aber feine Bildungsmesse KarrierePlus“ habe sich ebenso zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, wie der Pritzwalker Bürgerhaushalt. Bei letzterem hat sich die Zahl der abgegebenen Stimmen von 444 auf 882 fast verdoppelt. „Mit Beschluss des Haushaltes 2020 können auch die neuen Vorhaben umgesetzt werden“, kündigte das Stadtoberhaupt an.

 

Gefragte Dienstleistung

Aus dem intensiven Baugeschehen des vergangenen Jahres hob Dr. Ronald Thiel die Fertigstellung der Querungshilfe am Kietz/Bürgerplatz hervor, die neue Straßenbeleuchtung an der Kyritzer Chaussee, die Straße nach Wilmersdorf und vieles mehr. Mit der neuen Kfz-Zulassungsstelle im Bahnhof habe es die Stadt geschafft, ein „relativ trockenes Verwaltungsthema“ mit menschlichem Gesicht zu versehen und den Bürgern eine viel gefragte Dienstleistung an Ort und Stelle zu bieten.

 

Auch in diesem Jahr sollen Investitionen in erheblichem Umfang zu einer höheren Lebensqualität in Pritzwalk und seinen Ortsteilen beitragen: Parkplätze und neue Gehwege an der Jahnschule und „unsere Großbaustelle Bahnhofsumfeld“. Den Fortschritt an diesem Vorhaben können die Bürger „live verfolgen“. Für viele Projekte seien durchaus mehrere Jahre nötig. „Stadtentwicklung ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf“, so der Bürgermeister.

 

Bedeutende Investitionen

Auch im Straßenbau stehen bedeutende Investitionen bevor. Die Bundesstraße 189 bei Kemnitz wird ertüchtigt und für die Bundesstraße 107 liegen konkrete Pläne des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg vor.

 

Bei dieser Gelegenheit dankte das Stadtoberhaupt dem Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und seinem Landtagskollegen Dr. Jan Redmann (beide CDU) für ihr Engagement. Die jetzige Finanzministerin Katrin Lange, die ebenfalls zu Gast war, habe sich bereits seit 2005 in der regionalen Kooperation eingebracht. Zu den Gästen zählte auch der Stabstelle Kultur, Tourismus und Stadtmarketing der Pritzwalker Partnerstadt Winsen/Luhe, Matthias Wiegleb.

 

„Wir alle sind Pritzwalk“ sagte der Bürgermeister. „Ich lade Sie alle ein, an den Ihnen möglichen Stellen mitzuwirken, die Zukunft unserer Stadt zu gestalten.“

 

Emotionaler Moment

Sehr emotional wurde es bei der Ehrung verdienter Pritzwalker Bürger. Der fast 86-jährige leidenschaftliche Läufer Ernst Wehrstedt wurde als Botschafter der Stadt Pritzwalk ausgezeichnet. Bei seinen vielen Wettbewerben – darunter Marathon- und andere Langstreckenläufe – trage er den Namen seiner (Wahl-)Heimatstadt in die weite Welt, sagte Stadtverordnetenvorsteher Volker Hoffeins.

 

Der zweite Geehrte, Jürgen Gutsche vom Pritzwalker Fußball- und Hockeyverein 03, wurde für sein ehrenamtliches Engagement für den Hockeysport in der Dömnitzstadt ausgezeichnet. Vor allem um den im Sommer 2018 übergebenen Kunstrasenplatz hat sich Jürgen Gutsche verdient gemacht.

 

Für die kulturelle Umrahmung sorgten der Chor des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums und die Schülerinnen der Poi- und Tanz-Arbeitsgemeinschaft der Freiherr-von-Rochow-Oberschule. Letztere hatten sich trotz krankheitsbedingter Minimalbesetzung auf die große Bühne gewagt. Für ihre Darbietungen ernteten sie großen Applaus. Bei einem kleinen Imbiss und vielen angeregten Gesprächen klang der Bürgerempfang aus. Andreas König

Foto zur Meldung: 450 Besucher beim Bürgerempfang: "Wir alle sind Pritzwalk"
Foto: Die Ehrung von Ernst Wehrstedt und Jürgen Gutsche als verdiente Bürger der Stadt Pritzwalk gehörte zu den emotionalen Momenten des Bürgerempfangs. Foto: Andreas König

Die neuen Hinweisschilder stehen jetzt an der A 24

(25.02.2020)

Neu Krüssow/Könkendorf. Die touristischen Unterrichtungstafeln, die an der Autobahn 24 auf die Museumsfabrik Pritzwalk und damit auch auf die Dömnitzstadt hinweisen, wurden am Montag, 24. Februar, wie geplant an der Strecke aufgestellt. In Fahrtrichtung Hamburg wirbt jetzt eine der Tafeln kurz vor der Brücke, die Neu Krüssow und Könkendorf verbindet. An der Gegenfahrbahn steht ein Hinweisschild nun rechtzeitig vor der Anschlusstelle Meyenburg. bat

Foto zur Meldung: Die neuen Hinweisschilder stehen jetzt an der A 24
Foto: Der Weg nach Pritzwalk wird nun schon an der A 24 ausgeschildert. Foto: Beate Vogel

Neubau der Dömnitzbrücke wird vorbereitet

(19.02.2020)

Pritzwalk. Sie ist das Symbol einer lebendigen Städtepartnerschaft, aber nun ist die Fußgängerbrücke über die Dömnitz am Bürgerpark in die Jahre gekommen. „Die Bauaufsicht hat festgestellt, dass die Holzbrückenkonstruktion, die 1995 von Bundesgrenzschützern aus Winsen/Luhe errichtet wurde, statisch nicht mehr tragfähig ist“, sagt der Vize-Bürgermeister und Leiter des Pritzwalker Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. Ein Neubau in Form einer Stahlkonstruktion soll die alte Brücke ersetzen.

 

Neue Konstruktion ohne Stützpfeiler

Einen Fördermittelbescheid aus dem LEADER-Programm hat die Stadt jetzt erhalten, so dass die Ausschreibung der Planungsleistungen jetzt vorbereitet werden kann. Auf Stützpfeilern wie bisher wird die neue Konstruktion nicht mehr ruhen. Stattdessen kommen Auflager an beiden Ufern zum Einsatz. Sie gewährleisten eine Belastbarkeit von bis zu 3,5 Tonnen.

 

Stahlbauwerk erhält Holzverkleidung

„Wir möchten sicherstellen, dass die Winterdienstfahrzeuge die Brücke nutzen können“, erklärt Friedhelm Müller aus dem Amt für Stadtentwicklung. Eine Verkleidung aus Holz nimmt den bisherigen Charakter des Bauwerks auf. Die 2,50 Meter breite Brücke wird eine Spannweite von 15 Metern haben. In ihrer Mitte entsteht eine breitere Sichtfläche, um es den Passanten zu ermöglichen, den, den Anblick der Dömnitz genießen zu können.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Neubau der Dömnitzbrücke wird vorbereitet
Foto: Bereiten die Planung für den Neubau der Dömnitzbrücke vor (v.l.): Halldor Lugowski, Claudia Pidde, Friedhelm Müller und Andrea Asse. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Donato Plögert zu Gast in der Stadtbibliothek

(19.02.2020)

Pritzwalk. „Dufte“ ist nicht nur der nach Berlin klingende Titel dieses mit Geschichten aus dem wahren Leben reichlich angefüllten Bühnenprogramms von Donato Plögert. „Dufte“ ist gleichzeitig ein Statement, mit dem dieser dem immer weiter um sich greifenden Alltags-Pessimismus begegnet.

 

Der Kabarettist gastiert am Dienstag, 10. März, um 19 Uhr anlässlich des Frauentages in der Stadtbibliothek Pritzwalk. Die Show brilliert mit frechen, schnodderigen und amüsanten Liedern, wobei auch nachdenkliche und sozialkritische Töne zu hören sein werden. Thematisch geht es bei Donato Plögert um unpassende Geschenke, pfiffige Hartz IV-Empfänger, alkoholische Getränke mit „Migrationshintergrund“, revoltierende Seniorenheim-Inhaftierte oder auch Berufsgruppen wie Friseure, Politessen und monologisierende Dauer-Kranke in Wartezimmern. Ebenso werden liebende und flunkernde, aber auch scheidende Ehepartner unter die Lupe genommen.

 

Die musikalische Bandbreite reicht vom Couplet, Gassenhauer und Chanson über Swing, Pop-Balladen und Rockabilly bis hin zu Sambaklängen und sogar einem Sirtaki. Entstanden sind die neuen Lieder mit alten Weggefährten wie Stephan Runge und Rainer Bielfeldt, dem jungen Florian Fries und dem Komponisten Christian Bruhn, der für Evergreens wie „Wunder gibt es immer wieder“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sowie „Zwei kleine Italiener“ verantwortlich zeichnet. Karten für 5 Euro im Vorverkauf unter Telefon 03395/30 25 73, an der Abendkasse für 7 Euro. bat

Foto zur Meldung: Donato Plögert zu Gast in der Stadtbibliothek
Foto: Donato Plögert Foto: Privat

Stadt Pritzwalk möchte am Birkenwäldchen 25 Baugrundstücke für Familien bereitstellen

(19.02.2020)

Pritzwalk. Im Grünen wohnen und trotzdem ganz nah am städtischen Leben – im künftigen Wohngebiet „Am Birkenwäldchen“ in Pritzwalk wird das möglich. Die Stadt Pritzwalk verfügt dort über eine vier Hektar große Fläche, die bislang weitgehend brachliegt.

 

Bürger sollen frühzeitig beteiligt werden

„Wir möchten eine frühzeitige Bürgerbeteiligung für dieses Vorhaben starten“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Wenn die Stadtverordnetenversammlung der Vorlage zustimmt, könnte noch vor Weihnachten die dazugehörige Satzung beschlossen werden“, ergänzt der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

beidseitige Erschließung geplant

Damit möchte die Stadt Pritzwalk Interessenten, vor allem Familien, Bauland in attraktiver Lage zur Verfügung stellen. „Die Parzellengröße bewegt sich zwischen rund 700 und 1200 Quadratmetern“, informiert Halldor Lugowski. Es ist vorgesehen, das Gebiet sowohl von der Bundesstraße 103 als auch von der Havelberger Chaussee zu erschließen.

 

Viel Grün bleint erhalten

„Auf jeden Fall wird ganz viel Grün erhalten bleiben, so dass für eine hohe Wohnqualität gesorgt ist“, berichtet Andrea Asse vom Amt für Stadtentwicklung. Für das neue Wohngebiet ist ein Spielplatz vorgesehen. Die beiden benachbarten Kleingartenanlagen sollen ebenfalls angebunden werden.

Nicht bebaut wird übrigens eine Teilfläche, unter der sich eine ehemalige Kiesgrube befindet. Diese wurde mit den Trümmern verfüllt, die 1945 nach der Explosionskatastrophe am Pritzwalker Bahnhof beräumt werden mussten.

 

Neue Nutzung für Brachflächen

Das Ziel, am Birkenwäldchen und am Wasserturm Bauland zur Verfügung zu stellen, verfolgt die Stadt seit 2017. Damals wurde eine Potenzialanalyse in Auftrag gegeben. „Die Erschließung vorher ungenutzter Flächen gehört zu unserer Strategie, brachliegende Gebiete einer neuen Nutzung zuzuführen“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk möchte am Birkenwäldchen 25 Baugrundstücke für Familien bereitstellen
Foto: Stellen die Pläne für das geplante Wohngebiet „Am Birkenwäldchen“ vor (v.l.): Dr. Ronald Thiel, Halldor Lugowski, Andrea Asse und Friedhelm Müller. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Mathilda Grothe aus Putlitz gewinnt Vorlesewettbewerb in der Bibliothek Pritzwalk

(19.02.2020)

Pritzwalk. Die elfjährige Mathilda Grothe aus Putlitz ist die beste Vorleserin der Prignitz. Zu diesem einstimmigen Urteil gelangte am Montag eine vierköpfige Jury beim Kreis-Vorlesewettbewerb im Kulturhaus Pritzwalk. Zehn Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis nahmen daran teil.

 

Souverän gemeistert

Zunächst durften die Kinder ein selbst gewähltes Buch vorstellen und daraus lesen. Im zweiten Teil war ein vorgegebener Text aus dem Buch „Cool in 10 Tagen“ von Katja Reide vorzutragen.

Beide Aufgaben meisterte Mathilda souverän, so dass sie sich für die nächsthöhere Stufe, den Bezirksentscheid, qualifiziert hat. Doch auch die anderen Teilnehmer zeigten beachtliche Leistungen, versicherte Bibliotheksmitarbeiterin Marita Rehm.

 

Bücher, Hefte und Pokal

Alle Starter erhielten Buchpreise und das Heft „Prigfritz und seine Freunde“ aus der Feder von Autor und Jurymitglied Olaf Waterstradt. Er überreichte der Gewinnerin auch den Ludwig-Lehmberg-Wanderpokal für den Sieg im Kreisvorlesewettbewerb.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Mathilda Grothe aus Putlitz gewinnt Vorlesewettbewerb in der Bibliothek Pritzwalk
Foto: Froh und erleichtert nach bestandenem Wettbewerb: die Schüler der 6. Klassen aus Pritzwalk, Perleberg, Groß Pankow, Lanz, Lenzen, Breese, Bad Wilsnack und der Siegerin Mathilda Grothe (mit Pokal) aus Putlitz. In der zweiten Reihe die Juroren Carolin Renkewitz, Olaf Waterstradt, Stefan Paul und Anita Rehm. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker Heimatblätter Heft 18 erschienen

(18.02.2020)

Pritzwalk. In der Museumsfabrik Pritzwalk sowie in der „Tabakbörse“ und in der Buchhandlung Steffen in der Marktstraße ist jetzt das Heft 18 der Pritzwalker Heimatblätter erhältlich. Darüber informierte Dr. Wolfgang Simon, der Vorsitzende der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung, die die Heimatblätter herausgibt.

 

Vorgestellt wird die neue Ausgabe beim Treffen mit den Autoren am 1. April um 18 Uhr in der Museumsfabrik, kündigte Dr. Wolfgang Simon an. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verweist in seinem Vorwort auf eine Reihe von Jubiläen und Jahrestagen, die im Heft Erwähnung finden.

 

So beleuchtet ein Artikel des Museumsleiters Lars Schladitz 30 Jahre Wende in Pritzwalk – in Anlehnung an die aktuelle Ausstellung. Christine Harney aus Kemnitz beschreibt die Dorfgeschichte: Kemnitz wurde im Februar 700 Jahre alt. Andreas König von der Stadtverwaltung Pritzwalk erinnert an den Fund einer Tafel, auf der in kyrillischer Schrift die Demontage der Tuchfabrik für beendet erklärt wird. bat

Foto zur Meldung: Pritzwalker Heimatblätter Heft 18 erschienen
Foto: Das Heft 18 der Pritzwalker Heimatblätter ist unter anderem in der Museumsfabrik Pritzwalk erhältlich. Foto: Beate Vogel

Schillerstraße: Der zweite Wohnblock wird entkernt

(18.02.2020)

Pritzwalk. Nachdem im März vergangenen Jahres bereits ein leerstehender Wohnblock der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) abgerissen wurde, folgt nun das zweite Gebäude. Derzeit wird das Haus entkernt, in ungefähr zwei Wochen soll der Abrissbagger seine Arbeit aufnehmen. Bis Anfang April könnte der Block verschwunden sein.

 

Alles wird getrennt entsorgt

Bauingenieur Jörg Meseck informierte am Donnerstag vor Ort über den aktuellen Stand: „Installationen und Innenwände sind inzwischen weitgehend entfernt. Nun folgen Dämmung, Fenster und Balkonbrüstungen.“ Alles wird säuberlich getrennt entsorgt. „Für beide Blöcke wurde ein Schadstoffkataster erarbeitet“ “, sagt Jörg Meseck.

 

Der Rückbau des Wohnblockes mit 50 Wohnungen ist von langer Hand vorbereitet. „Wir hatten 2019 noch etwa 20 Wohnungen belegt“, erinnert sich Kathrin Zeh, Geschäftsführerin der WBG. Der letzte Mieter zog im September 2019 aus. Für jeden sei eine individuelle Lösung gefunden worden. „Die Mieter haben entweder eine neue Wohnung aus unserem Bestand bekommen oder Angebote von anderen Vermietern angenommen.“ In jedem Fall habe die WBG die Betroffenen unterstützt.

 

Förderung zu 100 Prozent

Für den Abriss sind 150 000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme ist Bestandteil der Stadtumbaustrategie und wird aus der Städtebauförderung zu 100 Prozent aus Mitteln von Bund und Land gefördert. Was mit der neu entstandenen Fläche geschehen soll, wird derzeit diskutiert.

 

Grund für den Abriss der alten Wohnblöcke ist, dass Pritzwalk dem Leerstand entgegenwirken möchte, der als Folge des Bevölkerungsrückganges zu erwarten ist. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Schillerstraße: Der zweite Wohnblock wird entkernt
Foto: Sylke Hildebrandt vom Bauamt, Planer Jörg Meseck, Kathrin Zeh von der WBG und Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung (v.l.), treffen sich vor Ort zur Bauberatung. Foto: Beate Vogel

Kita „Tausendfüßler“ bekam neue Spielgeräte

(13.02.2020)

Pritzwalk. Mit einem Schnipp durchtrennte Alexander das Band, um den neu gestalteten Spielplatz im Außenbereich der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“ zu eröffnen. Darauf hatten sich die Kinder schon gefreut: Im Sturm eroberten sie das Gelände, auf dem sich jetzt zwei neue Spielgeräte befinden. Begeistert probierten die Knirpse die neue Balancierstrecke und den Kletterbogen aus. Da musste auch schon mal geduldig angestanden werden.

 

Zum Projekt gehörte auch die Neugestaltung eines Rollerweges. Der alte Weg war unter anderem durch die Baumwurzeln kaputt gegangen. Auf der neuen Strecke können kleine Rollerfahrer nun ordentlich Fahrt aufnehmen und zur „Coolen Hütte“ fahren, wie Kitaleiterin Kornelia Saß erklärt, die sich mit den Kindern über die neue Außenanlage freut. Gemeinsam hatten die Kinder und ihre Erzieherinnen die Spielgeräte mit ausgesucht.

 

Zur Eröffnung war Gudrun Przybilla gekommen, die bei der Stadtverwaltung für die Kindereinrichtungen zuständig ist. Investiert hat die Stadt in die Klettergeräte inklusive Installation sowie in den neuen Weg insgesamt gut 14 000 Euro. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ bekam neue Spielgeräte
Foto: Großer Andrang herrschte an der neuen Balancierstrecke im Außenbereich der Kita „Tausendfüßler“. Foto: Beate Vogel

In Seefeld kann die Neugestaltung des KfL-Geländes starten

(12.02.2020)

Seefeld. Wo jetzt noch die unansehnliche Ruine des ehemaligen Kreisbetriebes für Landwirtschaft (KfL) steht, könnte noch in diesem Jahr ein neuer Spielplatz für die Seefelder Kinder eröffnet werden: Für die komplette Umgestaltung der Fläche erhält die Stadt Pritzwalk Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW).

 

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, übergaben am Dienstag den vor wenigen Tagen eingetroffenen Zuwendungsbescheid an Ortsvorsteherin Heike Mennecke. Die geplanten Baukosten in Höhe von 253 000 Euro werden mit 189 000 Euro gefördert. Bekanntlich soll das ehemalige KfL-Gelände an der Seefelder Dorfstraße ertüchtigt werden.

 

Quartier für Fledermäuse

Die Stadt Pritzwalk ist seit Anfang 2018 Eigentümer der Flächen südlich der Dorfstraße. Das etwa einen Hektar große Areal des einstigen KfL-Betriebes ist als Konversionsfläche eingestuft. Die Firma Voltgrün will auf dem Areal eine Photovoltaikanlage installieren.

 

Das ehemalige Bürogebäude wird zunächst abgerissen, wofür gut 100 000 Euro eingeplant sind. Halldor Lugowski: „Wir rechnen mit 1300 Kubikmeter Bauschutt.“ Bevor es losgehen kann, wird in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde ein Ersatzquartier für die Fledermäuse angelegt, die im Keller des Kfl-Gebäudes überwintern: zwei Großraum-Überwinterungshöhlen, zwei Fledermaushöhlen, vier Fledermaus-Wandschalen und zwei Nisthilfen für die Rauchschwalbe.

 

Spielgeräte und Bolzplatz

Die Stadt hat eigens dafür ein Trafo-Häuschen vom Stromanbieter Eon-Edis gekauft. In diesem kann auch eine Nisthilfe für die Rauchschwalbe angebracht werden, die ebenfalls in der Ruine nistet. „Wir fangen natürlich erst mit dem Abriss an, wenn die Tiere ihre Winterruhe beendet haben“, sagt Halldor Lugowski.

 

Ist der Platz beräumt, soll der neue Spielplatz mit Begrünung und Sitzgelegenheiten entstehen. Entlang der Straßenfront ist eine Freifläche geplant, die später durch eine große Hecke von der Straße abgeschirmt wird. Das mit alten Betonplatten ausgelegte Areal wird auf 30 mal 75 Metern entsiegelt und ein 15 mal 30 Meter großer Bolzplatz angelegt – das übernimmt eine Windkraftfirma, die dies als Ausgleichsmaßnahme umsetzt. Zum Seefelder Dorfgemeinschaftshaus hin entstehen außerdem neue Parkflächen. Das Gelände wird eingezäunt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: In Seefeld kann die Neugestaltung des KfL-Geländes starten
Foto: Ortsbürgermeisterin Heike Mennecke freut sich über den Zuwendungsbescheid. Überreicht wurde er von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (v.l.), Halldor Lugowski und Mathias Schreip vom Amt für Stadtentwicklung. Foto: Beate Vogel

Förderung des Postplatzes in Aussicht

(12.02.2020)

Pritzwalk. Der Postplatz in Pritzwalk könnte bald ein neues Gesicht bekommen: Mit der Bestätigung der Strategie für den Stadtumbau in Pritzwalk bis 2030 wurden jetzt vom Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) 9 Millionen Euro für das gesamte Paket in Aussicht gestellt. Darüber informierte Sylke Hildebrandt vom Amt für Stadtentwicklung. Zu den Projekten gehört auch die geplante Neugestaltung des Postplatzes, die am Dienstag vorgestellt wurde.

 

Derzeit wird eine mögliche Förderung des Postplatzes bei der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BBSM) als Einzelmaßnahme geprüft – das ist der nächste Schritt. „Wenn alles gut läuft, könnte im dritten Quartal Baubeginn sein“, so Amtsleiter Halldor Lugowski. Im zweiten Quartal 2021 könnte der neue Postplatz fertig sein.

 

Ladestationen für E-Autos

Vorgesehen ist laut Friedhelm Müller, der das Projekt im Amt für Stadtentwicklung betreut, dass eine neue Fahrbahn und neue Geh- und Radwege angelegt werden. Der sehr hohe Bordstein soll verschwinden. Alles wird völlig barrierefrei. „Über die Fahrbahn verläuft dann die Grüngürtelverbindung des Radweges“, so Müller.

 

Im Zuge der Neugestaltung sollen auch die Medien erneuert werden: Trink- und Schmutzwasserkanal, Telekomleitungen und Stadtwerkenetz werden gleich mit angefasst. Zu den neuen Parkbuchten werden auch vier Stellplätze mit Ladestationen für E-Autos gehören.

 

Fördermittel vom Land

Sylke Hildebrandt begleitet und entwickelt seit vielen Jahren das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK). Zum INSEK gehört unter anderem die Stadtumbaustrategie, die drei Bereiche verfolge: Aufwertung – Sanierung, Sicherung, Erwerb – Rückbau. Dafür gibt es Fördermittel aus der Städtebauförderung. „Das Landesamt prüft alle Maßnahmen, die mit Mitteln aus der Städtebauförderung finanziert werden, auf Plausibilität“, erklärte sie.

 

Die Aufwertung betrifft vorrangig Projekte im Sanierungsgebiet, im Bahnhofsviertel und in öffentlichen Bereichen. Bei Sanierung, Sicherung, Erwerb geht es um Gebäudesanierung und Instandhaltung. Und der Rückbau schließlich behandelt vor allem klassische Rückbaumaßnahmen in Pritzwalk Nord.

 

Erst Theorie, dann Praxis

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren sehr viel an Baumaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus vorbereitet wurde: „Erst musste ganz viel Theorie entwickelt werden, jetzt folgt die praktische Umsetzung.“ In den kommenden vier bis fünf Jahren werde es daher viel Bautätigkeit geben. Das sei auch das Ergebnis der intensiven Arbeit von Sylke Hildebrandt, die das INSEK und die Städtebauförderung betreut, meinte er und bedankte sich für ihr Engagement. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Förderung des Postplatzes in Aussicht
Foto: Sylke Hildebrandt, Halldor Lugowski, Andrea Asse und Friedhelm Müller (v.l.) vom Amt für Stadtentwicklung informieren über die Neugestaltung des Postplatzes. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel freut sich über den Bau-fortschritt in der Stadt. Foto: Beate Vogel

Bahnhofsumfeld in Pritzwalk wird zum modernen Knotenpunkt umgestaltet

(07.02.2020)

Pritzwalk. Ein zukunftsweisendes Konzept verwirklicht die Stadt Pritzwalk mit der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes. „Wir wollen eine wesentlich bessere Verzahnung zwischen Bussen und Bahnen erreichen“, sagt der Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. Zudem möchte die Stadt einen Beitrag zur Einsparung von Kohlendioxid leisten.

 

Elektromobilität berücksichtigt

Ermöglicht wird das mit dem Bau von fünf neuen Bushaltestellen, Pkw-Parkplätzen, vier Stellplätzen für Elektrofahrzeuge und 50 überdachten Fahrradstellplätzen, davon vier für E-Bikes.

 

Baumfällungen nötig

Um Baufreiheit zu schaffen, müssen zunächst Bäume gefällt werden. Diese Arbeiten sollen Mitte kommender Woche beginnen. Anschließend werden die bestehenden Bushaltestellen zurückgebaut. Die Treppe zum und die Rampe am Bahnhof lässt die Stadt ebenfalls sanieren. Auch neue, sparsame Laternen mit LED-Leuchten werden errichtet.

 
Fördermittel von Land und Kreis

Rund 1,2 Millionen Euro kostet die Umgestaltung, wobei Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes Brandenburg zum Einsatz kommen. Auch der Landkreis Prignitz stellt Geld aus seinem Programm zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs bereit. Das Bauvorhaben soll im ersten Quartal beginnen und bis Weihnachten abgeschlossen sein.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bahnhofsumfeld in Pritzwalk wird zum modernen Knotenpunkt umgestaltet
Foto: Begutachteten die zu fällenden Bäume (v.l.): Dr. Christoph Kaatz, Ornitho-loge und Fachgutachter, Planer Christoph Bäske, Lukas Blumenthal von der gleichnamigen Garten- und Landschaftsbaufirma, Friedhelm Müller, Halldor Lugowski und Peter Kniesel von der Stadt Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Große Investition macht Kulturhaus barrierefrei und zukunftssicher

(07.02.2020)

Pritzwalk. Einer regelrechten Verjüngungskur wird das Kulturhaus Pritzwalk unterzogen. „Wir wollen die Möglichkeiten des Hauses erweitern, es energetisch sanieren, also mit neuer Heiz- Lüftungs- und Klimatechnik ausstatten und für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit zugänglich machen“, sagt der stellvertretende Pritzwalker Bürgermeister und Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Bequeme Erreichbarkeit dank Aufzug

Das über 60 Jahre alte Gebäude erhält einen Glas-Stahl-Aufzug, um alle drei Geschosse separat und bequem erreichen zu können. Im Kellergeschoss soll ein zweiter Kinosaal entstehen. „Das trägt zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung der kulturellen Angebote bei“, sagt der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Neben Filmvorführungen ist es in beiden Sälen künftig möglich, auf moderne Präsentationstechnik zuzugreifen.

 

Neuer Kinosaal mit 24 Plätzen

Die neuen Sanitärräume im Untergeschoss sind genauso barrierefrei zugänglich wie der eigentliche Kinosaal. „Neben den 24 regulären Plätzen ist es auch möglich, einen Rollstuhl in der Sitzreihe zu platzieren“, erklärt Halldor Lugowski.

 

Alles neu von Licht bis Ton

Ebenfalls modernisiert wird der große Saal im Hochparterre. „Wir wollen nicht nur die Bühnen- und Präsentationstechnik erneuern, sondern auch das Raumklima erheblich verbessern“, berichtet der Vizebürgermeister. Dazu gehören neue Licht- und Tontechnik sowie ein modernes Vorhangsystem.

 

Planung europaweit ausgeschrieben

Die Planungsleistungen waren derart umfangreich, dass die Stadt Pritzwalk die Planung europaweit ausgeschrieben hat. „Bei einem solch komplexen Vorhaben muss man erfahrene Fachleute ins Boot holen“, erklärt Halldor Lugowski.

 

Bürger sollen Ideen einbringen

Auch das Umfeld des Kulturhauses soll neu gestaltet werden. Zusammen mit der Bibliothek und der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk soll so ein Kultur- und Bildungspark entstehen. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einbeziehen“, erläutert Halldor Lugowski. Daher werde es mehrere Gesprächsrunden geben, in denen die Bürger ihre Ideen einbringen können. Auf jeden Fall sollen die Zufahrtsmöglichkeiten, die Parkplatzsituation und die Wege verbessert werden. „Wenn alles gut läuft, wollen wir im Mai den Auftakt geben und das Vorhaben bis 2022 umsetzen“, sagt Halldor Lugowski.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Große Investition macht Kulturhaus barrierefrei und zukunftssicher
Foto: Besprechen die Pläne für die Umgestaltung des Kulturhauses (v.l.): Andrea Asse, Friedhelm Müller, Halldor Lugowski und Claudia Pidde. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bauarbeiten an Durchlässen in Kuckuck haben begonnen

(07.02.2020)

Kuckuck. Freie Bahn für die Arbeiten an den Durchlässen an der Verbindungsstraße von Sadenbeck nach Kuckuck: Die Bäume sind gefällt, so dass der ausführende Betrieb die Baustraße herstellen kann. Vom Stand der Vorbereitungen machten sich am Donnerstag Halldor Lugowski, der Amtsleiter für Stadtentwicklung, und Fachgebietsleiter Friedhelm Müller ein Bild.

 

Vollsperrung erst in den Osterferien

„Eine Vollsperrung macht sich erst während der Osterferien erforderlich, wir haben eine andere Lösung gefunden“, sagte Halldor Lugowski. Danach wird eine Spundwand errichtete, um den größeren Durchlass für die Dömnitz abzuriegeln und den Fluss vorübergehend in den Altarm zu leiten. Die bisher vorhandene Brücke wird abgerissen und gegen einen Hamco-Durchlass aus Stahlblech getauscht. Statt der zweiten Brücke über den Altarm kommt ein Stahlbetonrohr von einem Meter Durchmesser zum Einsatz.

 

Graben leitet Wasser um die Baustelle herum

Ab Februar soll ein neuer Graben gebaut werden, um das Wasser aus der Dömnitz aufzunehmen und um die Baustelle herum zu leiten. Eine Baustraße ermöglich es, mit einer halbseitigen Sperrung auszukommen. Erst wenn die Asphaltschicht auf die neue Straße aufgebracht wird, ist eine Vollsperrung nötig. „Für den 29. Mai 2020 ist das Ende der Bauarbeiten vorgesehen“, erklärte Friedhelm Müller.

 

75-prozentige Förderung

Das Vorhaben kostet einschließlich der Ausgleichspflanzungen 437 000 Euro. Die Stadt Pritzwalk kann einen 75-prozentige Förderung aus dem Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz in Anspruch nehmen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bauarbeiten an Durchlässen in Kuckuck haben begonnen
Foto: Machen sich ein Bild vom Stand der Vorbereitungsarbeiten an den Durch-lässen bei Kuckuck: Halldor Lugowski und Friedhelm Müller. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker Kulturhaus entwickelt sich zum Ort der Begegnung

(07.02.2020)

Pritzwalk. Rund 60 000 – so viele Gäste besuchten im vergangenen Jahr das Pritzwalker Kulturhaus. „Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2018“, berichtet Roswitha Bohnsack, die Leiterin der Einrichtung, erfreut.

 

Vielfalt in der Region einmalig

Doch wichtiger als die Zahlen sind ihr und der Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk, Kathrin Zeh, die Inhalte. „Die Vielfalt unserer Angebote dürfte in der näheren und weiteren Umgebung einmalig sein“, sagt Roswitha Bohnsack. Die Palette reicht von Familienfeiern bis hin zum umjubelten Rockkonzert, wie kürzlich der Auftritt der Gruppe City, und vom Bowling bis hin zum 3-D-Kino.

 

Besucher kommen von weit her

Beim Publikum komme die Vielfalt der Angebote gut an. Die Programmhöhepunkte in Pritzwalk sprechen sich herum. Selbst aus dem fast 100 Kilometer entfernten Wittenburg im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern kamen Besucher nach Pritzwalk, um das erwähnte City-Konzert zu erleben.

 

Publikum ist froh und dankbar

„Dabei haben wir mit unserer auf 420 Sitzplätze begrenzten Kapazität bei manchen Veranstaltern gar nicht die Chance, als Spielort ausgewählt zu werden“, sagt Roswitha Bohnsack. Dennoch sei das Publikum froh und dankbar dafür, welche hochkarätigen Veranstaltungen im Kulturhaus möglich sind, schildert Roswitha Bohnsack ihre Erfahrungen.

 

Kinobetrieb mit gewissem Risiko

Wichtig sei auch, die Künstler so zu umsorgen, dass sie gern wiederkommen. Bisher sei das stets gut gelungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturhauses bemühen sich, auf die Wünsche der Besucher einzugehen. „Im Kino ist das immer ein gewisses Risiko“, räumt WBG-Geschäftsführerin Kathrin Zeh ein. Zum einen sei man davon abhängig, welche Filme laufen und wie sie beim Publikum ankommen, zum anderen sei das Kulturhaus mit dem einen Kinosaal in seinen Möglichkeiten eingeschränkt.

 

Großer Einzugsbereich

„Wir freuen uns daher auf die geplante Modernisierung, in deren Zuge wir einen zweiten Kinosaal bekommen sollen“, sagt die WBG-Chefin. Dass sich das Kulturhaus immer stärker zu einem Ort der Begegnung entwickelt, zeigen die vielen Feiern, die stets gut besuchten Konzerte, die Tanzveranstaltungen und nicht zuletzt das Spatzen und das Seniorenkino. So verwundert es kaum, dass sich der Einzugsbereich von Parchim und Wittstock über Bad Wilsnack und Havelberg bis nach Kyritz erstreckt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalker Kulturhaus entwickelt sich zum Ort der Begegnung
Foto: Blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück (v.l.): Kulturhausleiterin Roswitha Bohnsack und WBG-Geschäftsführerin Kathrin Zeh. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadt Pritzwalk lädt zum Bürgerempfang ins Kulturhaus

(07.02.2020)

Pritzwalk. Einen Ausblick auf die Vorhaben des laufenden Jahres wird der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel beim Bürgerempfang am Freitag, 21. Februar, ab 18 Uhr geben. Im Kulturhaus sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile willkommen. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Traditionell werden zu diesem Anlass verdiente Bürger der Stadt gewürdigt und mit der Eintragung ins Ehrenbuch ausgezeichnet.

 

Kulturell-sportliches Programm

Für ein kulturell-sportliches Programm sorgen Schülerinnen und Schüler des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums und der Freiherr-von-Rochow-Oberschule. Im Anschluss an den offiziellen Teil gibt es die Gelegenheit zu offenen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss. „Ich freue mich darauf, Sie gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Kulturhaus begrüßen zu können“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Das Ende der Veranstaltung ist für 20 Uhr vorgesehen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk lädt zum Bürgerempfang ins Kulturhaus
Foto: Die Stadt Pritzwalk lädt für den 21. Februar zum Bürgerempfang ins Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Parkplatzsituation an der Jahnschule wird sich deutlich verbessern

(06.02.2020)

Pritzwalk. Die morgendliche Parkplatznot vor der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und der Kita „Kinderland“ soll ein Ende haben. Die Stadt Pritzwalk lässt die Betonstraße zwischen Kita und Schule neugestalten. Einen Fördermittelbescheid über 200 000 Euro erhielt die Stadt jetzt aus dem Leader-Programm. Die Arbeiten kosten insgesamt rund 270 000 Euro.

 

16 zusätzliche Stellflächen

Dafür entstehen sechs Kurzzeitparkplätze unmittelbar parallel zur Straße und weitere in Richtung der Schule. „Insgesamt erhalten wir so 16 zusätzliche Stellflächen“, freut sich Vizebürgermeister Halldor Lugowski. Das dürfte vor allem den Eltern entgegenkommen, die morgens ihre Kinder zur Schule bringen.

 

Gehweg wird hell und sicher

Im Zuge dieser Baumaßnahme werden die Umfahrungsstraße erneuert und der Gehweg bis zur Zufahrt Norma/Penny ausgebaut. Dieser Abschnitt wird einer modernen Beleuchtungsanlage ausgestattet. Dank der neuen Straßenbeleuchtung wird der Weg für Schulkinder und andere Passanten sicherer.

 

Arbeiten in den Sommerferien

Mit den Planungsarbeiten wird unmittelbar nach Beschluss des Haushaltsplans begonnen. Der größte Teil der Bauarbeiten wird in den Sommerferien 2020 erfolgen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Parkplatzsituation an der Jahnschule wird sich deutlich verbessern
Foto: Die Parkplatzsituation an der Jahnschule soll sich erheblich verbessern. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kleine Handwerksmesse in der Kita „Kinderland“

(04.02.2020)

Pritzwalk. Was ist schwerer, ein großer Autoreifen oder ein Kind? Das konnten am Dienstag, 4. Februar, die Mädchen und Jungen aus der Kita „Kinderland“ herausfinden. Zur ersten Kleinen Handwerksmesse waren Vertreter von sechs Pritzwalker Betrieben in die Kita gekommen. „Wir beteiligen uns damit an der Aktion „Kleine Hände, große Zukunft“, der Kreishandwerkerschaft Prignitz“, sagt Kita-Leiterin Irina Francke.

 

Eltern stellten die Kontakte her

Eltern von Kita-Kindern oder solchen, die einmal die Einrichtung besucht haben, stellten den Kontakt zu den Betrieben her. Zunächst sechs Firmen stellten kindgerecht dar, womit sie sich beschäftigen: das Autohaus Streese, der Friseursalon und das Kosmetikstudio Liedtke, der Optiker „Augenblicke“ und das Zahnradwerk Pritzwalk zeigten den Mädchen und Jungen ihre Arbeit.

 

Von Schrauben bis Nagellack

Die Kinder durften auch selbst Hand anlegen: Radmuttern schrauben, Dekoratives aus Filz und Blumen anfertigen, eine Brille aufsetzen oder sich die Fingernägel lackieren lassen.

„Die Messe ist ein erster Schritt, unsere Kindern mit der Arbeitswelt zu zeigen“, sagte Irina Francke, „wofür ich den Eltern und den Betrieben sehr dankbar bin.“ Ab März sollen sich Besuche in Betrieben anschließen. Etwas mehr Gewicht als der Autoreifen brachte übrigens der sechsjährige Junge auf die Waage.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kleine Handwerksmesse in der Kita „Kinderland“
Foto: Kfz-Meister Marc Streese zeigt den Kindern, wie Radmuttern festgezogen werden. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Landesbetrieb Straßenwesen stellt Planungen für B 189 und B 107 vor

(31.01.2020)

Pritzwalk. „Investitionen in unsere Stadt mit ihren Ortsteilen stellen auch immer Investitionen in unsere Zukunft dar“ begrüßte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Gäste zu Beginn einer Einwohnerversammlung im Januar. Gleich zwei große Straßenbauvorhaben sollen die Verkehrssituation für die Pritzwalker Ortsteile Kemnitz und Mesendorf verbessern. „Nach langen Jahren des Stillstandes rührt sich etwas an der B 189 und erstmalig an der B 107“, so Dr. Ronald Thiel. Die Stadt hatte zusammen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg die Anlieger aus beiden Ortsteilen zu einem Informationsabend ins Kulturhaus eingeladen, um sie über die Einzelheiten aufzuklären.

 

Wichtige Verkehrsader

Längst überfällig sind die Sanierung und der Neubau der B 189 im Bereich Kemnitz. Ab April sollen dort die Baufahrzeuge im Einsatz sein, informierten Vertreter des Landesbetriebes. „Als eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region und künftige Verbindung zwischen der A 24 und der A 14 müssen wir die B 189 ertüchtigen“, sagte Frank Schmidt von der Niederlassung West des Landesbetriebes Straßenwesen. Mehr als drei Millionen Euro werden aus Bundesmitteln investiert, weitere 300 000 Euro fließen in den Radwegebau. Bauherr ist der Bund, die Ausführung liegt beim Land.

 

Die bisherige Verkehrsführung entspreche nicht mehr den Anforderungen, sagte Stefan Simon vom Planungsbüro Schüßler-Plan. „Die Radwegführung ist ein Provisorium, ebenso wie das Ende der Ortsumgehungsstraße“, erklärte er. Zudem sei die Brücke über den Kemnitzbach zu klein und die Mittelinsel entspreche nicht mehr den aktuellen Regeln.

 

Völlig neu gebaut werden sollen nun die Verkehrsinsel mit einer Querungshilfe am Ortseingang Kemnitz, eine Querspange für den Radweg an der Landesstraße und die Entwässerungsrinne in der Ortsdurchfahrt Kemnitz, die bei der Gelegenheit grundhaft erneuert wird. Bis Sommer 2021 sollen die Arbeiten dauern. „Es kann aber auch sein, dass der Baubetrieb früher fertig ist“, schilderte Frank Schmidt seiner Erfahrungen.

 

Enge Abstimmung

Insgesamt neun Sperrabschnitte sind geplant, wobei eine zehnwöchige Vollsperrung sicher die größte Herausforderung darstellen dürfte. Den Bauablauf  stimmen der Baubetrieb und die Stadtverwaltung eng miteinander ab. Über die aktuellen Umleitungsstrecken wird zeitnah informiert. In die Planungen flossen auch die Anregungen den Einwohner von Kemnitz ein, etwa was die Geschwindigkeitsreduzierung, die Abstimmung während der Bauzeit und den Schülerverkehr angeht.

 

Hoffnung gibt es auch für die Anrainer der B 107 zwischen Klenzenhof, Mesendorf und Pritzwalk: Der Landesbetrieb bereitet den Ausbau der bislang sehr schmalen Strecke vor. „Wir wollen auch diesen Abschnitt als leistungsfähige Bundesstraße ausbauen“, sagte Frank Schmidt. Das sei aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich. Auch hier wird ein Radweg gebaut, der die Strecke etwa zum Pollo-Bahnhof in Mesendorf erheblich sicherer macht.

 

Zwei Varianten

Der Landesbetrieb hat zwei Varianten erarbeitet. Bevorzugt wird eine neue Trasse hinter der Kurve am nördlichen Mesendorfer Ortsausgang. Sie soll parallel zur bisherigen B 107 verlaufen und dann etwa in Höhe des Weges nach Buchholz zurück auf die vorhandene Trasse zurückschwenken. Der Radweg würde dabei auf der alten Bundesstraße entstehen. „Bei dieser Variante müssen wesentlich weniger Bäume gefällt werden als bei einer einseitigen Verbreiterung der bestehenden Fahrbahn“, erklärte Kathlen Henze, die mit der Planung befasste Sachgebietsleiterin. Der Unterschied ist beträchtlich. In der Vorzugsvariante seien 31 Bäume zu fällen, während es 165 Bäume bei der Fahrbahnverbreiterung wären.

 

„Wir können uns in Pritzwalk über die Investitionsvorhaben im mehrstelligen Millionenbereich freuen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Unser gemeinsamer Einsatz für den Ausbau der B 107 bis Klenzenhof hat sich gelohnt.“ Es sei seit zehn Jahren das erste größere Bauvorhaben an einer Bundesstraße auf dem Gebiet der Stadt Pritzwalk. „Damit wird der Rolle unserer Stadt als Mittelzentrum und Anker im Raum Rechnung getragen“, erklärte Dr. Ronald Thiel. Am Ende profitieren alle davon.

 

Bessere Anbindung

Nicht zuletzt verbessere der Ausbau die Anbindung der gesamten Stadt Pritzwalk und stärke damit die Stadtentwicklung. Dass in diesem Zuge neue Radwege entstehen, sei besonders begrüßenswert. Damit setze die Stadt ihre Strategie fort, die Umlandgemeinden besser anzubinden.

 

„Ich möchte mich ausdrücklich beim Bürgermeister und seinem Stellvertreter bedanken“, sagte Frank Schmidt. „Sie waren und sind verlässliche Partner, wenn es darum geht, das Straßennetz in der Region zu verbessern“, sagte Frank Schmidt. Nach der Vergabe der Bauleistungen erfolgt eine weitere Einwohnerversammlung mit Vertretern des Baubetriebes, kündigte Frank Schmidt an. Andreas König

Foto zur Meldung: Landesbetrieb Straßenwesen stellt Planungen für B 189 und B 107 vor
Foto: Die B 189 soll im Bereich der Ortslage Kemnitz grundlegend erneuert werden. Auch der Anschluss in Richtung Pritzwalk wird entschärft. Foto: Beate Vogel

Straße nach Kuckuck wird halbseitig gesperrt

(30.01.2020)

Sadenbeck/Kuckuck. Die Bauarbeiten an der Ortsverbindungsstraße zwischen Sadenbeck und Kuckuck starten jetzt. Bekanntlich sollen kurz vor dem Gemeindeteil Kuckuck zwei Durchlässe erneuert werden, weil die Brückenbauwerke marode sind. Die Einwohner von Kuckuck werden aber während der Bauphase weiterhin zu ihren Häusern gelangen.

 

Die mit dem Bau beauftragte Universal-Bau-GmbH hat für die Zeit vom 3. Februar bis 3. April eine halbseitige Sperrung beantragt. So lange sollen die Bauarbeiten an den beiden Durchlässen dauern. Die Verkehrsteilnehmer können die Baustelle mit Rücksicht auf den Gegenverkehr passieren. Eine Umleitung ist deshalb erst einmal nicht nötig. Sollte später kurzzeitig eine Vollsperrung nötig sein, wird darüber informiert.

 

Das Bauvorhaben war im vergangenen Jahr verschoben worden. Beim Hauptlauf der Dömnitz soll ein „Harmcodurchlass“ gebaut werden. Damit Biber und Otter die Straße unterirdisch passieren können, soll in den Wellstahldurchlass eine so genannte Berme, eine Art Stufe an der Seite der Tunnelwand, eingebaut werden. Die Straße wird dort auf 5,50 Meter verbreitert. Beim zweiten Durchlass wird ein Betonstahlrohr von einem Meter Durchmesser eingesetzt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Straße nach Kuckuck wird halbseitig gesperrt
Foto: Der Weg nach Kuckuck führt über zwei Durchlässe. Die Bauwerke sind marode und müssen erneuert werden. Foto: Beate Vogel

Hainholz, Plattdeutsch, Landwirtschaft: Museumsfabrik Pritzwalk plant Projekte

(30.01.2020)

Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk ist inzwischen ein fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. Museumsleiter Lars Schladitz blickte kürzlich auf das vergangene Jahr zurück und wagte einen kleinen Ausblick auf die anstehenden Projekte im anstehenden Jahr. „Ich denke, wir sind mit dem Museum am Standort Tuchfabrik gut angekommen“, sagte er.

 

Die Einrichtung selbst hat sich im vergangenen Jahr nicht nur mit Vortragsreihen etabliert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums arbeiten regelmäßig mit den Schulen der Region für Lernprojekte zusammen, zuletzt im Kunstprojekt „Schwarz auf Weiß“ mit dem Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium. Feste Termine sind der Museumstag, der Deutsche Mühlentag, die Museumsnacht und immer wieder neue Ausstellungen. So wurde am 3. Oktober die Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“ eröffnet, die ein gemeinsames Projekt mit der Partnerstadt Winsen/Luhe ist.

 

Verschiedene Module

Parallel wird die Dauerausstellung weiter aufgebaut, deren Module zu verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten nach und nach entstehen. Einige historische Tuchmaschinen wie die Kardiermaschine von 1912, sind in der Ausstellungshalle bereits montiert. Das bereits 1954 gegründete Museum werde immer weiter entwickelt: „Richtig fertig wird es nie werden.“ Das Museum verfüge laut Lars Schladitz inzwischen über 23 000 Sammlungsgegenstände, die freilich nicht alle gezeigt werden können.

 

Das nächste Projekt drehe sich um das Alltags- und Sozialleben in der Industriealisierung. Schwerpunkte werden das Vereinsleben, Ernährung und Landwirtschaft sowie die Plattdeutsche Sprache sein. Neben historischen Objekten sollen auch Videoinstallationen und Touchscreens zum Einsatz kommen. Es ist immer willkommen, wenn Pritzwalker die Sammlung des Museums mit ihren Schenkungen bereichern, so Lars Schladitz. Die für dieses Jahr geplante, große Sonderausstellung im Sommer soll das Hainholz beleuchten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Hainholz, Plattdeutsch, Landwirtschaft: Museumsfabrik Pritzwalk plant Projekte
Foto: Museumsleiter Lars Schladitz beleuchtet die anstehenden Projekte in der Museumsfabrik Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Ortsbürgermeisterin Margit Vogel feierte 60. Geburtstag

(27.01.2020)

Steffenshagen. Die Ortsvorsteherin von Steffenshagen, Margit Vogel, feierte am 24. Januar ihren 60. Geburtstag. Zum Gratulieren kamen neben dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Rechtsamtsleiter Dietmar Sachs auch Petra Lohrmann, Fachgebietsleiterin Personal, Sitzungsdienst und Wahlen, sowie Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren in der Stadtverwaltung. Margit Vogel sitzt seit ihrem 18. Lebensjahr im Gemeinderat und wurde 1999 Bürgermeisterin, später Ortsvorsteherin in Steffenshagen. Zudem gründete sie 1998 den Heimat- und Kulturverein des Dorfes mit.   bat

Foto zur Meldung: Ortsbürgermeisterin Margit Vogel feierte 60. Geburtstag
Foto: Herzlich fiel die Gratulation zum 60. Geburtstag von Margit Vogel (r.) aus: Mit dabei waren Heike Fuchs (l.) und Petra Lohrmann. Foto: Beate Vogel

Schilder der Museumsfabrik Pritzwalk weisen künftig an der A 24 den Weg

(24.01.2020)

Pritzwalk. Mit so genannten „Touristischen Unterrichtungstafeln“ soll künftig an der Autobahn 24 auf die Museumsfabrik Pritzwalk hingewiesen werden. Nach einem entsprechenden Verfahren erteilte das Autobahnamt Brandenburg die Genehmigung.

 

Ein Modell der braun-weißen Hinweistafel enthüllte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel mit dem Heiligengraber Gemeindebürgermeister Holger Kippenhahn während einer Veranstaltung zu einer Rückschau und einem Ausblick in Sachen Museumsfabrik Pritzwalk.

 

Viele Partner eingeladen

„Den heutigen Abend sehe ich als Initialzündung“, sagte Dr. Ronald Thiel. Er kündigte die Einrichtung eines Citybüros in Pritzwalk an, in dem alle Partner einen Anlaufpunkt direkt in der Stadt finden sollen.

Eingeladen waren neben Holger Kippenhahn, in dessen Gemeindegebiet eine der Tafeln stehen wird, auch die Wittstocker Kulturamtsleiterin Georgia Arndt, Vertreter der Interessengemeinschaft Innenstadt Pritzwalk, der Gesellschaft für Heimatgeschichte, der in der Tuchfabrik ansässigen Vereine und Unternehmen und Unterstützer der Museumsfabrik Pritzwalk.

 

Die beiden touristischen Hinweistafeln werden – wenn die Witterung stimmt - Ende Februar in Fahrtrichtung Hamburg kurz vor der Ausfahrt Meyenburg und in der Gegenrichtung kurz vor der Abfahrt Heiligengrabe/Pritzwalk aufgestellt. Standorte und Gestaltung der Tafeln sind genau reguliert, weiß Lars Schladitz, der Leiter der Museumsfabrik. Er hatte das Verfahren begleitet.

 

Für viele Tausend sichtbar

Die Idee für ein Schild verfolgte Bürgermeister Dr. Thiel, der auch Vorsitzender des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung e.V. ist, seit längerer Zeit, da Pritzwalk auch dadurch auf sich aufmerksam machen kann. Aus diesem Grund freut sich das Stadtoberhaupt sehr, da „wir jetzt täglich für viele Tausend Autobahnnutzer zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin sichtbar sind“.

 

Der Leiter der Museumsfabrik verwies auf die Anforderungen an derartige Hinweisschilder, die auf touristisch  relevante Orte hinweisen:  „Pritzwalk hatte bisher gar kein solches Schild, deshalb ist es sehr schön, dass das jetzt geklappt hat“, so Lars Schladitz. Ziel der Unterrichtungstafeln sei es, auf touristisch relevante Orte hinzuweisen: „Es muss eine kulturelle Einrichtung oder eine besondere Sehenswürdigkeit sein.“ Im Endeffekt werde mit dem Schild an der A 24 nicht nur für die Museumsfabrik, sondern für die gesamte Stadt geworben. „Es ist ein Gewinn für Pritzwalk“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Prägendes Gebäude

Die Gestaltung der Tafel wurde im Vorfeld intensiv diskutiert, so Lars Schladitz. Zu sehen ist auf dem braun-weißen Hinweisschild nun in stilisierter Form die Pritzwalker Tuchfabrik. „Sie ist ein prägendes, großes Gebäude in der Stadt“, erklärte der Museumsleiter. Davor sieht man das übergroße Schwungrad einer Dampfmaschine, das wiederum die Industriealisierung verkörpert. Das Grafikbüro Reklame Schaub aus Wittenberge hatte die Vorgaben für den Entwurf grafisch umgesetzt.

 

Die Zahl solcher „Touristischen Unterrichtungstafeln“ an Autobahnen ist begrenzt, weiß Museumsleiter Schladitz. Die beiden Standorte wurden der Stadt Pritzwalk  vom Autobahnamt zugewiesen. An der weiteren Verkehrsführung zur Museumsfabrik wird gearbeitet. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Schilder der Museumsfabrik Pritzwalk weisen künftig an der A 24 den Weg
Foto: Holger Kippenhahn, Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Jugend und Senioren, Dr. Ronald Thiel und Lars Schladitz enthüllen ein Modell der Hinweistafel für die A 24. Foto: Beate Vogel

Pritzwalk präsentiert sich auf der Grünen Woche

(23.01.2020)

Berlin/Pritzwalk. „Mit den beiden Maskottchen Willy Wolf und Knieperfuchs reisten am Mittwoch der Leiter der Museumsfabrik, Lars Schladitz, und Sarah Schütte von der Stadtverwaltung zur Internationalen  Grünen Woche nach Berlin. Die vier Vertreter der Stadt präsentierten Pritzwalk beim Prignitztag auf der großen Bühne in der Brandenburghalle.

Zusammen mit den Pritzwalkern waren unter anderem der Prignitzer Landrat Torsten Uhe, Mike Laskewitz vom Tourismusverband Prignitz und das Putlitzer Burgfräulein auf der Grünen Woche. Lars Schladitz warb gezielt  für das Prignitzer Nationalgericht Knieperkohl, die Knieperkohlsaisoneröffnung in Pritzwalk, die Knieperfahrten mit dem Pollo und die Museumsfabrik Pritzwalk. Auch das Herbstleuchten war ein Thema. bat

Foto zur Meldung: Pritzwalk präsentiert sich auf der Grünen Woche
Foto: Mit Fuchs und Wolf auf der Bühne beim Prignitztag: Lars Schladitz wirbt für die Knieperkohlsaisoneröffnung in Pritzwalk. Foto: Sarah Schütte/Stadt Pritzwalk

Sprechstunde mit Volker Hoffeins fällt aus

(21.01.2020)

Pritzwalk. Die wöchentliche Sprechstunde von Volker Hoffeins, Vorsitzender der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung, fällt am Montag, 27. Januar, ersatzlos aus. Am darauffolgenden Montag, 3. Februar, vertritt ihn seine Stellvertreterin Nicole Czaja in der Zeit von 14 bis 15 Uhr im Beratungsraum des Rathauses. bat

Neuer Spielplatz für die Kita „Storchennest“ Falkenhagen

(20.01.2020)

Pritzwalk. Große Freude bei den Mädchen und Jungen in der Kita „Storchennest“ Falkenhagen. Ein neuer Spielplatz mit zwei Türmen lädt zum Klettern und Toben ein. Die „Turmkombination mit Sprossenaufstieg“, wie die technische Bezeichnung lautet, hat die Stadt Pritzwalk aus Haushaltsmitteln finanziert. Rund 10 250 Euro kostete die Spiellandschaft, inklusive einem speziellen Kiesbett als Fallschutz und der Montage.

 

Kinder kletterten und rutschten

„Ich wünsche euch viel Freude mit dem neuen Spielplatz“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bei der Übergabe. Dann gab es kein Halten mehr: Die Kinder kletterten die Netzwand oder die Leiter hinauf, balancierten über den Wackelsteg und sausten auf der Rutsche hinunter.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Neuer Spielplatz für die Kita „Storchennest“ Falkenhagen
Foto: Freude über den neuen Spielplatz herrschte in der Kita Storchennest“ in Falkenhagen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Hämmern, sägen, Wände streichen: Kita AllerHand beteiligt sich am Wettbewerb

(20.01.2020)

Pritzwalk. Hoch und runter, hoch und runter führen die Kinder in der städtischen Kita AllerHand Pinsel oder Malerrollen an der Wand entlang. Sie tragen rote Kittel und weiße Mützen. Immer mal wieder fragt eines der Kinder den Maler: „Kannst du mir hier Farbe dranmachen?“ Christian Huneck und Marco Brückner vom Pritzwalker Malerbetrieb Burkhard Eckel streichen mit den Kleinen zwei Wände in einem Raum in der Kita. Ruckzuck sind die lilafarbenen Wände mit zartem Grün bedeckt. Die Knirpse sind sichtlich stolz, auch wenn hier und da ein Klecks daneben geht.

 

Besuch von Handwerkern

Die Kita AllerHand beteiligt sich derzeit am Kita-Wettbewerb „Kleine Hände, große Zukunft“, zu dem die Kreishandwerkerschaft Prignitz für die Handwerkskammer Potsdam aufgerufen hat. Dabei lernen die Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren die Welt des Handwerks kennen: Sie besuchen Betriebe oder bekommen – so wie die Kita AllerHand – auch mal Besuch von den Handwerkern.

 

Zunächst haben die Kinder über die verschiedenen Berufe gesprochen, berichtet Kita-Leiterin Veronika Denk. Dann ging es an den praktischen Teil: „Wir hatten im Vorfeld die Eltern angesprochen, ob sie uns unterstützen.“ Die nun beteiligten Handwerker haben ihre Kinder in der Kita.

 

Dachdecker und Friseur

 „Am vergangenen Montag waren wir in der Dachdeckerei“, erzählt die Kita-Leiterin. Dort zeigte Dachdeckermeister Marcel Lublow viele tolle Sachen: Die kleinen Handwerker durften hämmern, sägen und Dachsteine zusammenbauen. Am Freitag waren nun Christian Huneck und Marco Brückner zum Malern in der Kita AllerHand. Diese Woche wollen die Kinder auch einen Friseurbetrieb besuchen.

 

Von den Erlebnissen fertigen die Kinder nun ein Poster an, das Anfang Februar bei der Handwerkskammer eingereicht wird. Die Landessieger werden im Frühjahr bekannt gegeben: Es winkt ein Preisgeld von 500 Euro, zum Beispiel für ein Kita-Fest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Hämmern, sägen, Wände streichen: Kita  AllerHand beteiligt sich am Wettbewerb
Foto: Begeisterte Maler: Die Kinder der Kita AllerHand sind begeistert vom Wettbewerb „Kleine Hände, große Zukunft“. Sie streichen mit eine Wand. Foto: Beate Vogel

Besucherrekord bei der Bildungsmesse: Anbieter setzen auf virtuelle Realität

(19.01.2020)

Pritzwalk. In schwindelerregender Höhe auf ein Dach steigen und gleichzeitig am Boden bleiben: Bei der Bildungsmesse KarrierePlus in der Sporthalle der  Pritzwalker Freiherr-von-Rochow-Oberschule war das am Sonnabend möglich – dank virtueller Realität (VR). Auf diese Technik setzten mehrere Aussteller. Mit Hilfe einer speziellen Brille und eigens dafür aufgenommenen 360-Grad-Videos können sich Besucher an Orte begeben, die auf sie wie echt wirken.

 

Technik, die Jugendliche begeistert

„Das ist eine Möglichkeit, die jungen Leute für unseren Beruf zu interessieren“, sagte Dachdeckermeister Marcel Lublow aus Pritzwalk. Fasziniert von den technischen Möglichkeiten zeigten sich auch der Prignitzer Landrat Torsten Uhe und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Beide testeten die VR-Brillen.

 

Doppelt so viele Besucher wie 2019

Über 50 Aussteller präsentierten sich an der Rochowschule. Das Angebot kam beim Publikum sehr gut an. 800 Besucher zählte René Georgius, Leiter des Regionalcenters Prignitz der Industrie- und Handelskammer Potsdam, am Ende der Messe. „Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr“, freute sich René Georgius.

 

Prignitz punktet mit Perspektiven

„Den Jugendlichen aus der Prignitz stehen alle beruflichen Möglichkeiten offen“, sagte Landrat Torsten Uhe. Statistisch kämen auf einen Bewerber 1,7 Lehrstellen. Allerdings werde es schwieriger, Schulabgänger während und nach der Ausbildung in der Prignitz zu halten, da die Berufsschulklassen immer stärker in den Berliner Speckgürtel verlagert würden.

 

Interessenten informieren sich

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zeigte sich erfreut über das Interesse sowohl der Besucher als auch der Aussteller. „Die Prignitz bietet gute berufliche Perspektiven. Die Bildungsmesse KarrierePlus bringt Anbieter und potenziellen Berufsnachwuchs zusammen.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Besucherrekord bei der Bildungsmesse: Anbieter setzen auf virtuelle Realität
Foto: Bei der Bildungsmesse KarrierePlus wurde an vielen Ständen die Möglichkeiten der virtuellen Realität genutzt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Amtsleiter informierte den Seniorenrat über Bauvorhaben

(17.01.2020)

Pritzwalk. Das Bahnhofsumfeld ist im Jahr 2020 das größte Bauvorhaben in der Stadt Pritzwalk. Für 1,3 Millionen Euro sollen vier neue Bushaltestellen, vier Parkplätze mit Anschlüssen für Elektroautos, ein barrierefreier Parkplatz, zwei überdachte Fahrradständer für insgesamt 50 Fahrräder und die Begrünung angelegt werden.

 

Darüber informierte Halldor Lugowski, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, in der ersten Sitzung des Seniorenrates im Jahr 2020. Dessen Vorsitzende Lilo Kania freute sich über das Angebot des Amtsleiters, einmal umfassend über die aktuellen und in den nächsten Jahren anstehenden Bauprojekte der  Stadt zu berichten. „Danke dafür, dass Sie uns als Stadt nie vergessen und wir bei wichtigen Ereignissen immer informiert werden“, sagte Lilo Kania ausdrücklich.

 

Breitbandausbau in Pritzwalk

Halldor Lugowski zählte in seinem Vortrag viele kleine und größere Projekte auf, die er teilweise auch detailliert erläuterte. Dazu gehörten zum Beispiel der Breitbandausbau in Pritzwalk oder die Nord-Ost-Spange, die die Innenstadt vom landwirtschaftlichen Verkehr entlasten soll.

 

Ganz besonders interessiert waren die Seniorenratsmitglieder an den langfristigen Planungen und Ideen zum Umbau des Kulturhauses und der Umfeldgestaltung des gesamten Areals. Der Seniorenbeirat tagt regelmäßig alle zwei Monate. Beate Vogel

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Foto: Das Bahnhofsumfeld wird dieses Jahr komplett neu gestaltet. Auch die Bushal-testellen werden dann verlegt. Foto: Beate Vogel

Bibliothek lädt zum Bilderbuchkino ein - auch in den Winterferien

(16.01.2020)

Pritzwalk. „Suppe satt, es war einmal“ hieß es beim Bilderbuchkino am 16. Januar in der Stadtbibliothek Pritzwalk. Die Vorschulkinder aus dem städtischen Kindergarten „Tausendfüßler“ genossen den kombinierten Vortrag aus Buchlesung und Bildern, den Mitarbeiterin Marita Rehm von der Stadtbibliothek hielt. Sie absolvieren gerade den Bibliotheksführerschein im Rahmen der Aktion Bibfuchs, die die Prignitzer Bibliotheken gemeinsam veranstalten.

 

Das Bilderbuchkino bietet die Stadtbibliothek aber auch in den Winterferien an, informierte Bibliotheksleiterin Angela Kludas: am Dienstag, 4. Februar, und am Donnerstag, 6. Februar, jeweils um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht nötig.

 

Gelesen und gezeigt werden Geschichten für Kinder verschiedener Altersgruppen. Da geht es um die „Olchies“, um Ritterburgen, Weltreligionen, Martin Luther oder den Bauernhof, Straßenverkehr oder das ABC. Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek gehen gern auf die Wünsche der Kinder ein. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bibliothek lädt zum Bilderbuchkino ein - auch in den Winterferien
Foto: Marita Rehm von der Stadtbibliothek erzählt vor Kindern der Kita „Tau-sendfüßler“ zum Bilderbuchkino „Suppe, satt, es war einmal“. Foto: Beate Vogel

Bahnhofsfrühstück: Projekt Zulassungsstelle gelang nur gemeinsam

(15.01.2020)

Pritzwalk. Mit einem Bahnhofsfrühstück wurde am 15. Januar die neue Zulassungsstelle im Pritzwalker Bahnhof feierlich übergeben, die seit Jahresbeginn in Betrieb ist. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hob den Anteil der Kooperationspartner im Mittelzentrum Wittstock und Pritzwalk und vielen weiteren Beteiligten hervor, ohne die das Projekt so nicht möglich gewesen wäre: „An erster Stelle danke ich unserem Landrat Torsten Uhe und dem Prignitzer Kreistag, die den Weg mitgegangen sind.“

 

Die Nebenstelle der Zulassungsstelle sei ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Verbindung kommunaler Investitionen und interkommunaler Zusammenarbeit. Diese zeichne sich laut Dr. Thiel durch drei Punkte aus: Mut, Vertrauen und Zuversicht.

 
Mut, Vertrauen, Zuversicht

„Mut, weil größere Projekte stets mit Risiken verbunden und nur in einer Gemeinschaft zu bewältigen sind. Vertrauen, weil es in der heutigen Zeit stets Unbekannte im System gibt, aber das Ziel nicht aus dem Auge gelassen werden sollte. Zuversicht, weil wir uns am Ende alle über Erreichtes freuen können“, so der Bürgermeister. Mit der Zulassungsstelle sei ein Stück Kreisverwaltung wieder nach Pritzwalk zurückgekehrt. Dr. Thiel wünsche sich, „dass das neue Angebot von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern unserer Region angenommen wird“.

 

Landrat Torsten Uhe lobte die kurze Zeitspanne bis zur Eröffnung der Zulassungsstelle. „Ich habe keine Angst, dass die Kolleginnen keine Arbeit haben“, sagte er. Bei 77 000 Einwohnern im Kreis hatte die Zulassungsstelle Perleberg im Jahr 2019 laut Uhe 73 000 Geschäftsvorfälle im Rahmen der Kfz-Zulassung. In der Prignitz seien 74 579 Fahrzeuge zugelassen.

 

Praktisch und zeitnah

Finanzministerin Katrin Lange, die bereits als Meyenburger Amtsdirektorin Vorhaben im Kooperativen Mittelzentrum mit angeschoben hatte, freute sich, „dass die Projekte immer größer werden“ und sich an Bürgerwünschen orientieren: „Die Zulassungsstelle bietet kurze Wege, ist praktisch und zeitnah.“ Für den Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann zeichne die Kooperation aus, „dass jeder sich mit seiner Stadt ein bisschen zurücknimmt, damit ein dem so entstandenen Raum etwas Größeres entstehen kann“.

 

Die Kundinnen und Kunden können den neuen Service schon seit dem 2. Januar nutzen. Nach technischen Problemen in den ersten Stunden gibt es vor allem positive Rückmeldungen von den Bürgerinnen und Bürgern, die sich den Weg nach Perleberg sparen und in Pritzwalk zwei Sprechtage zusätzlich nutzen können.

Für die Zulassungsstelle wurde im vergangenen Jahr für 80 000 Euro das einstige Bistro im Bahnhof umgebaut. Das moderne Großraumbüro bietet vier Arbeitsplätze – für die Nebenstelle der Zulassungsstelle, für das Ordnungsamt und für das Gewerbeamt.

 

Längere Öffnungszeiten

Geöffnet sind Zulassungsstelle, Ordnungs- und Gewerbeamt montags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr, dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 9 bs 12 und 13 bis 15 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 11 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind Terminvereinbarungen unter 03395/40 10 19 36  und -37 (Zulassungsstelle) und 40 10 19 35 (Ordnungsamt) und -38 (Gewerbeamt) möglich.  Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bahnhofsfrühstück: Projekt Zulassungsstelle gelang nur gemeinsam
Foto: Die Mitglieder des Kooperativen Mittelzentrums Pritzwalk-Wittstock/Dosse besiegeln ihren Teamgeist mit Schals. Foto: Beate Vogel

Ausstellung „Wildunfälle“ in der Stadtbibliothek

(15.01.2020)

Pritzwalk. Wälder und Felder sind der Lebensraum vieler Wildtiere. Diese teilen sich die Flächen mit Autofahrern. So kommt es häufig zu Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen. Die Ausstellung „Wildunfälle“ sensibilisiert den Betrachter für das Thema. Sie ist für drei Monate im Landkreis Prignitz unterwegs und jetzt in der Pritzwalker Stadtbibliothek zu sehen.

 

Die Unfallkommission des Landkreises erfasste im Jahr 2019 insgesamt 2469 Unfälle. Davon waren 1069 Wildunfälle. Im ganzen Land Brandenburg ist fast jeder fünfte Unfall auf den Zusammenstoß mit einem Wildtier zurückzuführen. Das sind 16 000 Wildunfälle im Jahr.

 

Die Zahl der gemeldeten Wildunfälle im Kreis steigt. Die Unfallkommission empfiehlt deshalb den Kommunen die Ausstellung, die sich auf sechs Aufstellern dem Thema „Wildunfälle“ widmet. Darauf werden nicht nur verschiedene Waldtiere beschrieben, sondern auch Empfehlungen gegeben, wie man Wildunfälle vermeiden kann und wie man nach einem Wildunfall richtig handelt.

 

Die Ausstellung zieht nach ihrer Eröffnung im Pritzwalker Bahnhof am 15. Januar in die Stadtbibliothek um, wo sie zu den Öffnungszeiten zu sehen ist. Dann wird sie von einem Gewinnspiel „Spitz die Löffel“ vom Netzwerk Verkehrssicherheit begleitet, das die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Unter den richtigen Antworten wird wöchentlich ein Kartenspiel verlost. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ausstellung „Wildunfälle“ in der Stadtbibliothek
Foto: Die informativen Tafeln können in der Stadtbibliothek besichtigt werden. Foto: Beate Vogel

Vortrag über "Die Gutsparks in der Prignitz"

(15.01.2020)

Pritzwalk. „Die Gutsparks in der Prignitz – nicht nur Märkischer Sand“ heißt ein Vortrag, zu dem die Museumsfabrik Pritzwalk einlädt. Am Mittwoch, 22. Januar, stellt Torsten Foelsch die Ergebnisse seiner Recherchen aus 400 Jahren ländlicher Gartenkunst in der Prignitz vor. Beginn ist um 18 Uhr.

 

Foelsch sieht die Anfänge der Gartenkunst im 16. Jahrhundert sowie in den formalen, französisch geprägten Barockgärten. Bezugnehmend auf das jeweilige Gebäude waren diese Gärten bereits Teil des architektonischen Gesamtkonzeptes.

 

Natürliche Landschaft

Ihre höchste Blüte fand die Gartenkunst im Zeitalter der englischen Gärten des 18. Jahrhunderts. Sie stand im starken Kontrast zu den exakten geometrischen Formen und Symmetrien der Barockgärten, denn nun sollten die Gärten das Prinzip einer natürlichen Landschaft widerspiegeln.

 

Davon inspiriert, prägten Peter Joseph Lenné und seine Schüler ganz wesentlich die Landschaftsgärtnerei in Preußen. Dieser Zenit setzte einen gestalterischen Maßstab für die Prignitzer Parkanlagen vom 19. Jahrhundert bis heute.

 

Prignitzer Parkanlagen

Der Vortrag zeigt die Geschichte der Planer und Auftraggeber der Prignitzer Parkanlagen – und bietet so auch ein Kaleidoskop der Lebenswelten des Prignitzer Adels. Viele Anlagen liegen heute verwahrlost und unscheinbar in den verschiedenen Ortschaften der Prignitz. Dank der zahlreichen historischen Aufnahmen und Untersuchungen der Jahresringe der Bäume gelang es dem Referenten, die längst vergessene Biodiversität und die Entwicklung der Gartenkunst zu rekonstruieren.

 

Der Eintritt beträgt 5 Euro, Auskünfte gibt das Team der Museumsfabrik Pritzwalk unter 03395/76 08 11 20 sowie unter www.museum-pritzwalk.de. ls

Foto zur Meldung: Vortrag über "Die Gutsparks in der Prignitz"
Foto: Gutspark am Schloss in Rühstädt. Foto: Torsten Foelsch

Imagefilm zeigt „Punktlandung Pritzwalk“

(13.01.2020)

Pritzwalk. Die Zuschauer fliegen sozusagen mit der Kamera über Wiesen und Felder in die Dömnitzstadt: „Punktlandung Pritzwalk“ heißt ein Imagefilm, den die Vereinigung der Händler und Gewerbetreibenden, die Interessengemeinschaft (IG) Innenstadt Pritzwalk, in Auftrag gegeben hat.

 

Premiere in der Museumsfabrik

Zur Premiere am Donnerstagabend in der Museumsfabrik waren neben zahlreichen Mitgliedern der IG Innenstadt auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, sein Stellvertreter Halldor Lugowski und einige Stadtverordnete erschienen.

 

Familie Frenzel vorgestellt

In dem etwa vierminütigen Film wird Familie Frenzel vorgestellt, die sich bewusst für Pritzwalk als Wohnort entschieden hat und sehr zufrieden mit dem Leben in der Dömnitzstadt ist. Für Regie und Produktion zeichnet Dörte Grimm verantwortlich. Sie hat „Punktlandung Pritzwalk“ hauptsächlich mit Aufnahmen vom Kamerafrau Julia Matyschik und Luftaufnahmen von Oliver Grütte erstellt.

 

Pritzwalk bietet familiäre Atmosphäre

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel fand die Vorstellung des Films informativ. „Grundsätzlich muss man zeitgemäße Formen der Präsentation finden“, sagte das Stadtoberhaupt. Bei seinem Auftritt im Film hebt er die familiäre Atmosphäre und die große Sicherheit hervor, die Pritzwalk zu bieten hat.

 

Teilnahme am Wettbewerb "Region Zukunft"

„Wir hatten uns mit der Idee zu diesem Film am Wettbewerb City-Offensive der Industrie- und Handelskammer Potsdam beteiligt, sind aber im Gegensatz zu den Vorjahren leer ausgegangen“, berichtete IG-Innenstadt-Vorsitzende Martina Liedtke. Dennoch sei man so überzeugt von der Idee gewesen, dass sie nunmehr für den Wettbewerb „Region Zukunft“ eingereicht werden soll.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Imagefilm zeigt „Punktlandung Pritzwalk“
Foto: Freuen sich über das Ergebnis der Arbeit am Imagefilm (v.l.): Martina Liedtke, Marco und Dörte Frenzel sowie Dörte Grimm. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Schulanfänger müssen im Februar angemeldet werden - Formulare auch auf der Homepage

(09.01.2020)

Pritzwalk. Die künftigen ABC-Schützen, die im August 2020 eingeschult werden, müssen jetzt angemeldet werden. Dazu gibt die Stadtverwaltung Pritzwalk als Schulträger der zwei Grundschulen Herbert-Quandt-Schule und Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule folgende Hinweise.

 

Kinder, die bis zum 30. September 2020 das sechste Lebensjahr vollenden, sind von den Eltern für das Schuljahr 2020/2021 zur Einschulung anzumelden. Das betrifft die Geburtstage vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014. Kinder, die für das Schuljahr 2019/2020 zurückgestellt wurden, müssen sich erneut anmelden.

 

Untersuchung beim Gesundheitsamt

Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2020 das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschult werden, wenn ihre Schulreife durch Frau Neu bescheinigt und von der die Schulleitung festgestellt wurde.

Die Schuluntersuchungen werden in den Kindertagesstätten oder im Gesundheitsamt in der Havelberger Straße 30 in Pritzwalk nach Terminvereinbarung von Frau Neu durchgeführt, Telefon 03395/30 06 24.

 

Die Anmeldung hat gemäß der Schulbezirkssatzung an der zuständigen Grundschule zu erfolgen. Die Zuständigkeit der Schule ergibt sich aus der Schulbezirkssatzung der Stadt Pritzwalk. Die Schulbezirkssatzung ist auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk über www.pritzwalk.de/Verwaltung/Satzungen/Schulbezirkssatzung einsehbar. 

 
Formulare auch auf der Homepage

Antragsformulare sind an den Grundschulen sowie in der Stadtverwaltung Pritzwalk (Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 104) erhältlich. Außerdem können sie auf der Internetseite über www.pritzwalk.de/Verwaltung/Formulare/Schulen/Schulbesuch heruntergladen werden.

 

Die Anmeldung erfolgt bei der Schulleitung der jeweiligen Schule am 17. Februar von 8 bis 14 Uhr und am 18. Februar von 8 bis 17 Uhr.

Das einzuschulende Kind muss bei der Anmeldung persönlich vorgestellt werden. Mitzubringen sind außerdem: das ärztliche Gutachten, die Geburtsurkunde des Kindes sowie eine Teilnahmebescheinigung am Verfahren der Sprachstandsfeststellung vorzulegen.

 

Sofern Kinder von der Teilnahme am Verfahren der Sprachstandsfeststellung befreit sind, ist dies durch folgende Befreiungsnachweise glaubhaft zu machen: im Fall des Besuchs einer Kindertagesstätte außerhalb des Landes Brandenburg eine Kopie des Betreuungsvertrages oder im Fall der Teilnahme an einem sprachtherapeutischen Verfahren einen Nachweis durch den Logopäden. bat

Informationen rund um die KfZ-Zulassung in Pritzwalk

(06.01.2020)

Pritzwalk. Die zu Jahresbeginn im Pritzwalker Bahnhof eröffnete Nebenstelle der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Prignitz bietet längere Sprechzeiten als die Zulassungsstelle in Perleberg: Während dort an drei Tagen geöffnet ist, bietet Pritzwalk an fünf Tagen in der Woche Sprechzeiten an.

 
Öffnungszeiten

Geöffnet sind die Nebenstelle der Kfz-Zulassungsstelle, das Ordnungs- und das Gewerbeamt montags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr, dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 9 bs 12 und 13 bis 15 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 11 Uhr.

 

Terminvereinbarungen

Außerhalb dieser Zeiten sind Terminvereinbarungen unter 03395/40 10 19 36  und 03395/40 10 19 37 (für die Zulassungsstelle) und 03395/40 10 19 35 (für das Ordnungsamt) und 03395/40 10 19 38 (für das Gewerbeamt) möglich.

 

Leistungen

Folgende Leistungen bietet nur die KfZ-Zulassungsstelle in Perleberg an:

  • die Zuteilung roter Kennzeichen etwa für KfZ-Händler oder Oldtimer
  • die Neuzulassung von Fahrzeugen, die direkt aus anderen Staaten eingeführt wurden (Direktimporte)
  • die Ausstellung von Ersatzpapieren bei Verlust oder unbekanntem Verbleib der Zulassungsbescheinigung Teil II gemäß § 12 Abs. 4 FZV (Importe und Fahrzeuge, Anhänger und andere, die länger als sieben Jahre außer Betrieb sind)
  • die Ausstellung der Zulassungsbescheidungung  Teil II ohne Zulassung (Blankobrief)
  • die Zulassung eines Fahrzeuges, das in Deutschland nicht registriert ist
  • die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach Paragraf 13 EG-FGV (Betriebserlaubnis für Bauteile und technische Ausstattung)
  • die Abgabe der Versicherung an Eides statt zum Verlust des Fahrzeugbriefes

Weihnachtsbäume werden an den Glascontainern eingesammelt

(06.01.2020)

Pritzwalk. Ihre Weihnachtsbäume können die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker, nachdem sie diese abgeschmückt haben, wie in den vergangenen Jahren an den Stellplätzen für die Glascontainer ablegen. Darüber informierte Bernd Raschke, Fachgebietsleiter Öffentliche Anlagen und Flächen in der Stadtverwaltung Pritzwalk. Bis zum 25. Januar nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachgebietes die Bäume nach und nach mit. Zu den Containerstellplätzen in den Ortsteilen fahren sie nicht. bat

Foto zur Meldung: Weihnachtsbäume werden an den Glascontainern eingesammelt
Foto: Andreas König

Nebenstelle der KfZ-Zulassung nimmt den Dienst auf

(02.01.2020)

Pritzwalk. Die ersten Kundinnen fanden sich gleich morgens am 2. Januar im neuen Büro der Nebenstelle der KfZ-Zulassungsstelle des Landkreises im Pritzwalker Bahnhof ein. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte Kerstin Valeske (r.) vom Wittstocker Autohaus Torsten Valeske mit Blumen. Diese freut sich, dass mit der Nebenstelle nun der Weg viel kürzer ist: Bisher musste sie etwa einmal die Woche nach Perleberg fahren. Verstärkt wird das Team im Bahnhof von Karin Liepack (M.), die vom Kreis zur Stadt wechselte. bat

Foto zur Meldung: Nebenstelle der KfZ-Zulassung nimmt den Dienst auf
Foto: Blumen von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel: Kerstin Valeske (r.) freut sich, dass sie nun das neue Angebot im Pritzwalker Bahnhof nutzen kann. Foto: Beate Vogel

Ab 2020 neuer Service im Bahnhof

(20.12.2019)

Pritzwalk. Seit Jahresbeginn können die Bürgerinnen und Bürger nicht nur aus Pritzwalk, sondern auch aus den umliegenden Kommunen die Angebote in den neuen Büros im Pritzwalker Bahnhof nutzen. Nicht nur das Ordnungsamt der Stadt, sondern auch eine neue Nebenstelle der KFZ-Zulassungsstelle des Landkreises Prignitz bieten ihre Dienste in neuen Räumen an.


Der Kreistag hatte im Mai einer entsprechenden Vereinbarung mit der Stadt zugestimmt. Sie wurde am 1. Januar wirksam und wurde zunächst für die Dauer von zehn Jahren geschlossen. Das Besondere: Die Zulassungsstelle wird an fünf Tagen in der Woche Sprechzeiten anbieten.


Da es sich bei dem Angebot in Pritzwalk um eine Nebenstelle der KfZ-Zulassungsstelle handelt, können nicht alle Leistungen angeboten werden, informierte Sabine Kadasch, Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung und Bürgerservice. „Das regelt die öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit dem Landkreis.“ So dürfen die Mitarbeiterinnen zum Beispiel keine eidesstattliche Versicherung abnehmen, um etwa den Verlust des Fahrzeugbriefes zu melden. „Das geht nur, wenn Bürger mit einer bereits notariell beglaubigten Versicherung an Eides statt kommt.“


Für die Zulassungsstelle wurde im vergangenen Jahr das einstige Bistro im Bahnhof umgebaut. Vier Arbeitsplätze sind in dem modernen Großraumbüro entstanden – für die Nebenstelle der Zulassungsstelle, für das Ordnungsamt und für das Gewerbeamt. 

 

Folgende Leistungen bietet nur die
KfZ-Zulassungsstelle in Perleberg an:

 

  • die Zuteilung roter Kennzeichen etwa für KfZ-Händler oder Oldtimer
  • die Neuzulassung von Fahrzeugen, die direkt aus anderen Staaten eingeführt wurden (Direktimporte)
  • die Ausstellung von Ersatzpapieren bei Verlust oder unbekanntem Verbleib der Zulassungsbescheinigung Teil II gemäß § 12 Abs. 4 FZV (Importe und Fahrzeuge, Anhänger und andere, die länger als sieben Jahre außer Betrieb sind)
  • die Ausstellung der Zulassungsbescheidungung  Teil II ohne Zulassung (Blankobrief)
  • die Zulassung eines Fahrzeuges, das in Deutschland nicht registriert ist
  • die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach Paragraf 13 EG-FGV (Betriebserlaubnis für Bauteile und technische Ausstattung)
  • die Abgabe der Versicherung an Eides statt zum Verlust des Fahrzeugbriefes

 

Geöffnet sind Zulassungsstelle, Ordnungs- und Gewerbeamt montags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr, dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr, mittwochs von 9 bs 12 und 13 bis 15 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 11 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind Terminvereinbarungen unter 03395/40 10 19 36  und -37 (Zulassungsstelle) und 40 10 19 35 (Ordnungsamt) und -38 (Gewerbeamt) möglich. Beate Vogel

 

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke lobt den Einsatz der Pritzwalker Feuerwehr

(19.12.2019)

Pritzwalk. Zu einem Weihnachtsbesuch kam Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke nach einer Prignitz-Tour am 18. Dezember ins Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk. Rund 30 Einsatzkräfte aus den Ortswehren der Stadt sowie Bürgermeister Dr. Thiel begrüßten ihn auf dem Vorplatz. Stadtbrandmeister Volker Lehmann und der Pritzwalker Ortswehrführer Adrian Zechser erläuterten kurz den Fahrzeugpark. Volker Lehmann stellte die Feuerwehr Pritzwalk mit ihren 14 Ortswehren vor.

 

Dr. Dietmar Woidke machte deutlich, dass man den ehrenamtlichen Dienst der Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren nicht hoch genug schätzen kann: „Ich möchte Ihnen Danke sagen. Denn auch am Weihnachtsabend sind Sie mitunter eben nicht bei Ihrer Familie, sondern bei einem Einsatz. Das zu vermitteln, ist nicht immer einfach.“

 
Türnotöffnungen und Ölspuren

Gesprächsbedarf hatten die Kameradinnen und Kameraden trotz der lobenden Worte: über die Ersatzbeschaffung von Einsatzfahrzeugen, die Entlastung und Förderung des Ehrenamtes und die Zuständigkeiten bei bestimmten Havarien. Das betreffe Türnotöffnungen oder die Beseitigung von Ölspuren, erläuterte Volker Lehmann. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verwies bezüglich der Ölspuren auf eine neue Vereinbarung der elf Prignitz Kommunen mit der Firma Becker Umweltdienste.

 

Ein kommunales Investitionsprogramm soll vor allem kleine Ortswehren unterstützen. Das sei für die Nachwuchsgewinnung wichtig, die in den Dörfern ausgebildet wird, betonten einige Kameraden. Für Bürgermeister Dr. Thiel ist wichtig, dass die Ortswehren erhalten bleiben: „Kleinere Technik ersetzen wir allein, eventuell auch mit gebrauchter.“ Bei großer Technik dagegen bräuchten die Kommunen die finanzielle Hilfe des Landes.

 

Retterprämie eingeführt

Bei der Anschaffung eben dieser großen Technik wolle sich das Land indessen spezialisieren, erklärte der Ministerpräsident: „Gerade, was die Waldbrände betrifft.“ Zum Hintergrund: Ein Fördermittelantrag für eine Ersatzbeschaffung für den 20 Jahre alten Bronto Skylift der Pritzwalker Wehr wurde dieses Jahr abgelehnt.

 

Die Retterprämie, die Brandenburg als erstes Bundesland eingeführt habe, solle fortgesetzt werden. „Ihr geht raus, wenn andere Hilfe brauchen“, lobte Dr. Dietmar Woidke. Das Land arbeite nun an einer Idee, eine besondere Rentenlösung für Feuerwehrleute einzuführen. Da sei aber der Landesfeuerwehrverband gefragt. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Lesker betonte: „Wir machen das nicht wegen des Geldes, sondern mit dem Herzen.“

 

Geschenke mitgebracht

Nicht nur die Freiwilligen selbst, sondern auch die Arbeitgeber seien gefragt, wenn es um die Freistellung ihrer Mitarbeiter für Feuerwehreinsätze geht. Dazu hatten die Gesprächsteilnehmer verschiedene Erfahrungen.

 

Der Weihnachtsbesuch endete nicht ohne Geschenke: Der Landesvater hatte vier Tabletcomputer und einen PC mitgebracht, die er Stadtbrandmeister Volker Lehmann für die Kameradinnen und Kameraden überreichte. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ministerpräsident Dietmar Woidke lobt den Einsatz der Pritzwalker Feuerwehr
Foto: Nachwuchsförderung in der Feuerwehr ist wichtig, da sind sich Minister-präsident Dr. Dietmar Woidke und die Kameradinnen und Kameraden der Pritzwalker Feuerwehren einig. Foto: Beate Vogel

„Sterntaler“-Spenden für alle Kitas übergeben

(17.12.2019)

Pritzwalk. Einen warmen Regen in Form von „Sterntaler“-Euros gab es am Dienstag, 17. Dezember, für die neun städtischen und zwei privaten Kindertagesstätten. 1750 Euro aus der Spendenaktion „Sterntaler“ der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) waren zu verteilen.

 

Kommission entschied über Zuwendung

Eine Kommission aus Vertretern der Zeitung und der Stadt Pritzwalk hatte sich dafür entschieden, die Spendensumme den Kindereinrichtungen zukommen zu lassen. Die einzelnen Beträge wurden nach der Zahl der betreuten Kinder aufgeschlüsselt.

 

Spende und Süßigkeiten

Große Freude herrschte beispielsweise im privat betriebenen Landkindergarten „Gänseblümchen“ in Schönhagen. Fachgebietsleiterin Gudrun Przybilla und Kommissionsmitglied Jutta Schröder überbrachten nicht nur die „Sterntaler“, sondern ließen auch noch einige weihnachtliche Süßigkeiten für die Kinder dort. Die Mädchen und Jungen bedankten sich mit einem Lied.

 

Große Augen in den Kitas

In der Kita „Hummelburg“ in Steffenshagen empfingen die kleinen Bewohner den Besuch aus Pritzwalk mit großen Augen. „Das Geld kommt uns gerade recht für unsere Weihnachtsfeier“, freute sich Leiterin Carola Zygowski. Ähnlich handhaben es auch die Kinder aus der Kita „Storchennest“ in Falkenhagen. Mit einem schönen Adventslied erfreuten sie die Sterntaler-Botinnen.

 

Gelungene Überraschung

Eine gelungene Überraschung erlebten auch die Kinder der 3. Klassen im Hort „Kunterbunt“. Sie waren gerade beim Erledigen der Hausaufgaben, als die „Sterntaler“-Spende überbracht wurde. Die Spendensumme kommt insgesamt 875 Kindern zugute, die Einrichtungen im Gebiet der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile besuchen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: „Sterntaler“-Spenden für alle Kitas übergeben
Foto: „Sterntaler“-Spenden für alle Kitas übergeben

Weihnachtsmarkt bot abwechslungsreiches Programm

(17.12.2019)

Pritzwalk. Ein erlebnis- und abwechslungsreicher Weihnachtsmarkt wurde den Besucherinnen und Besuchern in Pritzwalk geboten. Fünf Tage lang gab es volles Programm auf der Bühne und auf dem Marktplatz. Der Weihnachtsmann hielt seine stets gut besuchte Sprechstunde ab, die Kinder konnten spannende und lustige Vorführungen von Clowns, Schneefeen, Wichteln und Elfen verfolgen.

 

Musik, Tanz und Clownerie

Zu den tänzerischen Höhepunkten gehörten die Auftritte der Pritzwalker Line Dancer und der Tanzschule Schier-Rösel. Musikalische Akzente setzten der Pritzwalker Spielmannszug und die Gruppen KERBO-Line, Blue Bayou und Village Boys. Den stärksten Zulauf hatten die kleinsten Künstler. Die Mädchen und Jungen aus den Kindergärten und Horten der Stadt Pritzwalk und Umgebung verzauberten die Erwachsenen mit weihnachtlichen Liedern, Tänzen und Gedichten.

 

Schönste Weihnachtsbäume gekürt

Gut angenommen wurde auch der Wettbewerb um den schönsten Weihnachtsbaum, der gemeinsam von der Stadt Pritzwalk und der Initiativgruppe Innenstadt veranstaltet wurde. 49 fantasievoll dekorierte Bäume standen zur Abstimmung. Der „Schnellläufer“ für den am schnellsten fertig geschmückten Baum stand fest: der Lockenwickler-Baum des Friseursalons Modern Hair. Die Glücksfee ermittelte aus den zehn bestplatzierten Teilnehmern im Losverfahren drei Gewinner. Es sind der Sternenzauberbaum der Wohngruppe Haus Kunterbunt, der Knöpfe-Baum der Kegelgruppe des Pritzwalker Sportvereins und Keksrezepte-Baum von Sybille Protz. Als Preise gab es Innenstadttaler.

 

Musikalischer Gruß vom Kirchturm

Für festliche Stimmung sorgte täglich das Pritzwalker Bläsertrio. Und Posaunist Guido Reiher brachte sich wie auch die Gäste dem Himmel ein Stück näher, wenn er mit seinem Turmblasen einen musikalischen Gruß zur Erde niederschickte. Immerhin 162 Treppenstufen stieg der Musiker an den Weihnachtsmarkttagen empor, um die Besucher des Pritzwalker Weihnachtsmarktes zu erfreuen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Weihnachtsmarkt bot abwechslungsreiches Programm
Foto: Letty (l.) und Lieselotte gehörten zu den vielen Kindern, die die Sprechstunde des Weihnachtsmannes besuchten. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kinder lockten mit ihrem Programm viele Besucher auf den Weihnachtsmarkt

(12.12.2019)

Pritzwalk. Gut gefüllt war der Pritzwalker Marktplatz am zweiten Tag des Weihnachtsmarktes, Donnerstag, 12. Dezember. Bei trockenem Wetter und teilweise sogar blau schimmerndem Himmel verfolgten die Gäste gespannt das Programm auf der Bühne. Den Auftakt gaben die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“. Unter dem Motto „Wir öffnen viele Weihnachtspäckchen“ unterhielten die Mädchen und Jungen das Publikum mit neuen und wohlbekannten Liedern und Gedichten. Als Belohnung für den gelungenen Auftritt gab es vom Weihnachtsmann kleine Geschenke.

„Räuber Brummbart“ lud die Kinder zum „Eisalarm“ in seine Höhle ein, bevor „KERBO-Line & Co. in Richtung „Kleine Weihnachtsinsel“ ablegten.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder lockten mit ihrem Programm viele Besucher auf den Weihnachtsmarkt
Foto: „Wir packen viele Weihnachtspäckchen“ hieß das Programm des Hortes „Kunterbunt“ (Bild) und der Kita „Kinderland“ auf dem Pritzwalker Weih-nachtsmarkt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Schlechtes Wetter zum Auftakt des Weihnachtsmarktes

(11.12.2019)

Pritzwalk. Anhaltender Niederschlag und eine unangenehme Kälte trübten am Mittwoch, 11. Dezember, den Auftakt zum Pritzwalker Weihnachtsmarkt. Der seit dem Morgen unaufhörlich herniederprasselnde Regen ließ auch zum Auftakt des fünftägigen Festes nicht nach.

 

Auftritt der Kinder abgesagt

In Rücksprache mit den Eltern entschieden sich die Leitungen der Kita „Tausendfüßler“ und des Hortes „Regenbogenhaus“ daher, die geplanten Auftritte der Kinder abzusagen. Zum Weihnachtsprogramm mit Hollys Showtheater und Denny Buller fanden sich dann doch noch einige wenige Kinder ein. Die Verantwortlichen bei der Stadtverwaltung Pritzwalk hoffen für den Donnerstag auf besseres Wetter, damit das liebevoll gestaltete Programm die Publikumsresonanz erhält, die es verdient.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Schlechtes Wetter zum Auftakt des Weihnachtsmarktes
Foto: Selbst der Weihnachtsmann brauchte einen Regenschirm zum Auftakt des Pritzwalker Weihnachtsmarktes. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der Weihnachtsmarkt beginnt

(10.12.2019)

Pritzwalk. Zwischen Rathaus und Nikolaikirche lädt vom 11. bis 15. Dezember der Pritzwalker Weihnachtsmarkt zum Bummeln, Staunen und Genießen ein. Täglich wartet ein tolles Angebot auf die Besucher und der Weihnachtsmann ist zu Gast.

 

So treten von Mittwoch bis Freitag die Kinder aus allen Kindereinrichtungen der Stadt und ihrer Ortsteile auf und präsentieren ihr Weihnachtsprogramm. Täglich von 15 bis 19 Uhr ist die Krippenausstellung in Sankt Nikolai geöffnet.

 

Zu den vielen Gästen, die sich im Laufe der fünf weihnachtlichen Tage auf dem Pritzwalker Markt sehen lassen, gehören zum Beispiel Schlagersänger Danny Buller, der „Weihnachtszirkus mit Schneeline“ oder die Tetschendorfer Schlossbläser. Auch die Country-Band „Blue Bayou“ und die Black Fire Artists mit ihrer Feuershow verzaubern das Publikum. Krönender Abschluss ist am Sonntag die „Adventsmusik zum Zuhören und Mitsingen“  in der Sankt-Anna-Kirche.

 

Das ausführliche Programm für den Pritzwalker Weihnachtsmarkt findet sich unter www.pritzwalk.de/Aktuelles/Veranstaltungen. bat

 

Öffnungszeiten: Der Pritzwalker Weihnachtsmarkt hat Mittwoch und Donnerstag von 11 bis 19 Uhr sowie Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Sonntag ist von 11 bis 17 Uhr offen.

Foto zur Meldung: Der Weihnachtsmarkt beginnt
Foto: Besinnliche Stimmung auf dem Marktplatz: Am Dienstag ändert sich das - die Stände werden aufgebaut. Foto: Katja Zeiger

Gewerbeamt zieht um

(10.12.2019)

Pritzwalk. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gewerbeamtes der Stadt Pritzwalk ziehen um. Ab Mittwoch, 18. Dezember, finden die Bürgerinnen und Bürger das Gewerbeamt in den Räumen im Bahnhof. Auch die Telefonnummer ändert sich. Sie lautet dann 03395/40 10 19 38. bat

Vorschulkinder aus dem „Storchennest“ schmückten ihren Weihnachtsbaum

(10.12.2019)

Pritzwalk/Falkenhagen. Mit einem „Schneeflocken-Glöckchenbaum“ beteiligt sich die Kindertagesstätte „Storchennest“ in Falkenhagen am diesjährigen Weihnachtsbaumwettbewerb der Interessengemeinschaft Innenstadt und der Stadt Pritzwalk. Kurz vor dem Beginn des Weihnachtsmarktes hatten schon fast alle Teilnehme ihren Motto-Baum in der Fußgängerzone geschmückt.

 

Am Dienstag, 10. Dezember, fuhren die Vorschulkinder mit ihrer Erzieherin Sabine Deutschmann und Mutti Carolin Brauer nach Pritzwalk, um den selbst gebastelten Baumschmuck an die kleine Tanne in der Marktstraße zu hängen. Dabei kam auch Verpackungsmüll zum Einsatz: Styroporchips eignen sich hervorragend als Schneeflockenkette, Joghurtbecher geben, bunt beklebt, prima Glöckchen ab. bat

Foto zur Meldung: Vorschulkinder aus dem „Storchennest“ schmückten ihren Weihnachtsbaum
Foto: Die Kinder aus der Falkenhagener Kita „Storchennest“ schmücken fleißig ihren Weihnachtsbaum in der Marktstraße. Foto: Beate Vogel

Zahnradwerk spendet 500 Euro für den Streicheltierhof

(10.12.2019)

Pritzwalk. Einen Spendenscheck über 500 Euro überreichte am Montag, 9. Dezember, Reiko Viereck im Streicheltierhof im Pritzwalker Hainholz. Das Unternehmen möchte damit den geplanten Bau einer Vogelvoliere unterstützen, erklärte der Geschäftsführer des Zahnradwerkes Pritzwalk. „Die 500 Euro werden sicher nur der Anfang sein, aber vielleicht schließen sich andere Unternehmen an“, so Reiko Viereck.

 

Das Zahnradwerk hatte zum 50-jährigen Bestehen des Betriebes im September zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Einnahmen daraus sollten einem guten Zweck zukommen. „Das war von vornherein klar“, sagte Reiko Viereck. Nach einigen Überlegungen sei man auf den Streicheltierhof gekommen.

 

Kaninchen und Meerschweinchen

Die Spende, zu deren Übergabe auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Rechtsamtsleiter Dietmar Sachs gekommen waren, geht an den Verein Natur, Landschaft, Denkmalpflege (NLD), der den Streicheltierhof betreibt. Dessen Vorsitzender Norbert Reiwald nahm den Scheck an der kleinen Voliere für Diamanttäubchen dankbar entgegen.

 

Im vergangenen Jahr ist viel passiert auf dem Gelände nahe der alten Baumschule: Gehege wurden repariert, andere neu angelegt und aus dem Bürgerhaushalt konnten zwei neue Hütten samt Auslauf finanziert werden, in denen sich jetzt putzige Kaninchen und Meerschweinchen tummeln.

 

Voliere auf 50 Quadratmetern

Marion Schumacher, Bevollmächtigte des NLD-Vorstandes, freut sich über die „sehr gute Resonanz“, die die Bürger den Mitarbeitern zum Saisonabschluss Anfang Oktober entgegen gebracht hatten. Die große Voliere werde das Angebot im Streicheltierhof weiter verbessern. Auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern sollen Pfauen, Puter, Nymphensittiche und die Täubchen in jeweils eigenen Abteilen untergebracht werden.

 

Der Streicheltierhof hat übrigens auch über den Winter wochentags von 10 bis 14.45 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 15 Uhr geöffnet. An Heiligabend und an Silvester ist von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Zahnradwerk spendet 500 Euro für den Streicheltierhof
Foto: Einen Spendenscheck für eine neue Vogelvoliere überreichte ZWP-Geschäftsführer Reiko Viereck (r.) an den NLD-Vorsitzenden Norbert Rei-wald und Marion Schumacher. Mit im Bild: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) und Nancy Scharf vom ZWP (2.v.l.). Foto: Beate Vogel

PKW-Bürgermeister beraten mit Finanzministerin

(10.12.2019)

Pritzwalk. Auf Einladung des Vorsitzenden des Wachstumskerns Autobahndreieck Wittstock/Dosse (WADWD), Mike Blechschmidt, trafen sich am Morgen des 9. Dezember in Pritzwalk die Ministerin der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg sowie Landtagsabgeordnete Katrin Lange, die Bürgermeisterin Nora Görke (Kyritz), die Bürgermeister Jörg Gehrmann (Wittstock/Dosse) und Ronald Thiel (Pritzwalk) sowie der WADWD-Vorsitzende im Haus der Wirtschaft, dem Sitz des Vereins.

 

Damit führte gleich der erste Besuch in neuer parlamentarischer Funktion Katrin Lange in ihre Heimatregion: ein deutliches Signal, dass sie sich ihrer Aufgaben auch hier bewusst ist und diese wahrzunehmen gedenkt.

 

Förderprogramme für Kommunen

„Morgens um 7 Uhr in Pritzwalk. Ein guter Zeitpunkt, um wichtige Kommunalthemen zu besprechen. Wir Prignitzer gehören eben zu den Frühaufstehern“, sagte Katrin Lange, selbst Mitglied im WADWD, gutgelaunt. „Ich freue mich auf den Austausch mit meiner kommunalen Familie.“ Schwerpunkte der Unterredung war die Finanzausstattung der Kommunen. Insbesondere ging es dabei um die Fortführung der Städtebauförderung sowie die Erweiterung des kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP) und dessen Ausbau auf weitere Bereiche. Thema war auch die Projektarbeit im Rahmen des von der EU geförderten LEADER-Programms.

 

Die Stadtoberhäupter mahnten zunächst an, dass eine ausgeglichene kommunale Haushaltsführung künftig stärker honoriert werden sollte. Kommunen, welche über Jahre mehr Ausgaben als Einnahmen haben, dürften nicht ohne hohe Hürden vom Land entschuldet werden. Weiterhin fordern sie, dass die Landkreise auf der Grundlage Integrierter Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) von der Landesregierung dazu verpflichtet werden, kreisliche Entwicklungskonzepte zu entwerfen.

 

Schulen als  Daseinsvorsorge

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Agenda betraf die Ausstattung und Finanzierung der Schulen im ländlichen Bereich. Hier wurde die Funktion der Institution Schule als Instrument der Daseinsvorsorge hervorgehoben. Wenn es um die personelle und technische Ausstattung jeglicher Schulformen geht, müsse auch der demografischen Entwicklung im ländlichen Raum Rechnung getragen werden.

 

Im Speziellen wurde hier die Ausstattung der Gymnasien in Pritzwalk, Kyritz und Wittstock erörtert. Bei dieser Gelegenheit wurde der Finanzministerin ein Schreiben der Schulkonferenz des Wittstocker Gymnasiums zur Übermittlung an die brandenburgische Bildungsministerin übergeben.

 

Auch Unternehmen besser fördern

Darüber hinaus forderte Mike Blechschmidt, Vorsitzender des WADWD und Unternehmer, die Überarbeitung der Richtlinien für die Förderung von Unternehmensinvestitionen. Es dürfe künftig keine Rolle bei der Förderhöhe spielen, ob ein Unternehmen seinen Sitz innerhalb eines Regionalen Wachstumskerns hat oder nicht.

 

Alle Anwesenden waren sich einig, dass dieses Gesprächsformat seine Fortsetzung finden sollte. So würden die Themen des ländlichen Raums im Bewusstsein bleiben und angemessene Berücksichtigung bei Regierungsentscheidungen finden. WADWD

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Foto: Mike Blechschmidt, Katrin Lange, Nora Görke, Jörg Gehrmann und Ronald Thiel (v.l.). Quelle: WADWD

Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ in der Museumsfabrik

(09.12.2019)

Pritzwalk. Eigene Ideen entwickeln und über einen längeren Zeitraum immer wieder kritisch betrachten – das war der Grundgedanke hinter dem Projekt „Schwarz auf Weiß“, an dem Schülerinnen und Schüler des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums seit Schuljahresbeginn arbeiteten.

 

Mit den beiden Künstlern Katja Martin und Jost Löber setzten die Jugendlichen ihre Ideen in verschiedenen Techniken um: Siebdruck und Linolschnitt. Die Ergebnisse stellen die Gymnasiasten am 19. Dezember um 18 Uhr in der Museumsfabrik Pritzwalk vor.

 

Von der Idee zum Kunstprojekt

Das von der Plattform Kulturelle Bildung und den Stadtwerken Pritzwalk unterstützte Projekt ermöglichte es erstmals, den Seminarkurs Kunst des Gymnasiums für mehrere Monate in das Pritzwalker Museum zu verlegen. Die Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses Kunst wurden von eingeladenen Dozentinnen und Dozenten aus der freien Kunst und Gestaltung in analogen Medientechniken und Formen des künstlerischen Ausdrucks unterrichtet und konnten über mehrere Wochen ein eigenes Kunstprojekt entwickeln - von der ersten Idee bis zur Umsetzung in verschiedenen grafischen Techniken in der Museumsdruckerei. Es entstanden plakative Drucke, aber auch Collagen aus verschiedenen Materialien.

 

Eine Auswahl der entstandenen Werke ist nun zum Abschluss des Projektes bis zum 18. Mai 2020 in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen. Zur Eröffnung gibt es Musik von der Schülerband.

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Mehr Informationen gibt das Museumsteam telefonisch unter 03395/76 08-1120 oder im Internet unter www.museum-pritzwalk.de.

 

Foto zur Meldung: Ausstellung „Schwarz auf Weiß“ in der Museumsfabrik
Foto: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Seminarkurs Kunst des Goethe-Gymnasiums beraten über ihre Werke. Foto: Beate Vogel

Nikolaus-Geschenk fürs Abschlussfest der Kita „Tausendfüßler“

(06.12.2019)

Pritzwalk. Große Freude herrschte bei den Vorschulkindern der Kita „Tausendfüßler“: Pünktlich zum Nikolaustag besuchten Vertreter der Geschäftsführung der Firma Ayanda aus Falkenhagen die Jungen und Mädchen. Im Gepäck hatten Dr. Dominique Baum, Lars Maslowski und Benjamin Kreß nicht nur Süßigkeiten und Obst, sondern auch einen Spendenscheck. Mit dem Geld soll das Abschlussfest der „Schlaufüchse“, wie die Vorschulgruppe in der Kita „Tausendfüßler“ heißt, gestaltet werden. „Bei 44 Kindern ist das mit einem ganz schönen Aufwand verbunden“, sagte Erzieherin Simone Möbius. Die Kinder bedankten sich mit dem Lied vom Nikolaus für die Spende.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Nikolaus-Geschenk fürs Abschlussfest der Kita „Tausendfüßler“
Foto: Freuten sich über die Zuwendung für ihr Abschlussfest: die „Schlaufüch-se“ aus der Kita „Tausendfüßler“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der Nikolaus ist gerettet – Weihnachten kann kommen

(06.12.2019)

Pritzwalk. Mit jeder Minute stieg die Spannung unter den vielen Zuschachern, die sich am Abend des 5. Dezember vor dem Pritzwalker Rathaus eingefunden hatten: Kleine und große Kinder, Eltern und Großeltern wollten dabei sein, wenn der Nikolaus gerettet wird.

 

Der bärtige Alte war in den ersten Stock des Rathauses gestiegen und kam dort, womöglich weil er etwas zu beleibt war, von allein nicht mehr herunter. Die Feuerwehr musste her. Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Pritzwalk waren aber gut vorbereitet. Mit dem Hubsteiger holten sie den Nikolaus aus dem Fenster zum Vorzimmer des Bürgermeisters Dr. Ronald Thiel. Dieser half dem Bärtigen gemeinsam mit dem Feuerwehrnachwuchs oben in den Rettungskorb.

 

Kaum winkte und bimmelte der Nikolaus von oben herunter, brauste von unten Beifall auf. Am Boden empfingen weitere Nachwuchsfeuerwehrleute den Mann mit dem weißen Bart. Der musste sich erst einmal ausruhen, bevor er als Dankeschön für seine Rettung kleine Aufmerksamkeiten an alle Kinder und Jugendlichen verteilte.

 

In der Nacht hatte der Nikolaus dann noch ordentlich zu tun: Die Pritzwalker Kinder hatten fleißig ihre Schuhe geputzt und freuten sich auf die kleinen Gaben, die am Morgen des 6. Dezember darin versteckt waren. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der Nikolaus ist gerettet – Weihnachten kann kommen
Foto: Die Rettung des Nikolauses ist geglückt, das Weihnachtsfest kann kom-men. Foto: Katja Zeiger/Stadt Pritzwalk

10 Jahre Wohngruppe Haus „Kunterbunt“: Familiäre Atmosphäre für traumatisierte Kinder

(03.12.2019)

Pritzwalk. Die Wohngruppe „Haus Kunterbunt“ in Giesensdorf besteht seit zehn Jahren. Betreiberin Petra Friese betreut dort mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern traumatisierte Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren.

Zu den Gratulanten gehörten auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Gemeinsam mit Heike Fuchs, der Fachgebietsleiterin für Kultur, Freizeit, Jugend, Tourismus und Senioren, besuchte er die Einrichtung.

„Man spürt, dass die Kinder und Jugendlichen hier liebevoll betreut werden“, sagte das Stadtoberhaupt. aka

Foto zur Meldung: 10 Jahre Wohngruppe Haus „Kunterbunt“: Familiäre Atmosphäre für traumatisierte Kinder
Foto: Gratulierten Petra Friese (Mitte) zum zehnjährigen Bestehen der Wohn-gruppe „Haus Kunterbunt“: Dr. Ronald Thiel und Heike Fuchs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kinder und Jugendliche verzauberten die Gäste aus den Ortsteilen

(29.11.2019)

Pritzwalk. Mit einem wunderbar weihnachtlichen Programm läuteten die Seniorinnen und Senioren aus den Ortsteilen der Stadt Pritzwalk den Advent ein. Im Saal des Kulturhauses genossen sie – ebenso wie die Gäste aus dem Stadtgebiet – nicht nur Schnittchen, Kaffee und Kuchen.

 

Die Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“ hatten fröhliche Weihnachtslieder vorbereitet. Das Musical „Die Wichtelwerkstatt“ ging den Zuschauern mindestens genauso ans Herz wie den Gästen einen Tag zuvor.

 

In dem Inklusionsprojekt sangen und spielten unter Leitung von Petra Baich und Gaby Ehlert Kinder und Jugendliche aus der „Christophorusschule“ des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) in Hoppenrade, aus der Wohngruppe „Haus Kunterbunt“, aus dem AWO-Kleinstheim in Pritzwalk und der Tagesstätte  der AWO Prignitz. Ganz und gar verzaubert waren die Gäste von den winzigen Wichteln aus dem Kindergarten in Schönhagen, die kleine Lichter verteilten. Am Ende gab es lang anhaltenden Beifall für alle. bat

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Foto: Die Kinder und Jugendlichen im Inklusionsprojekt „Die Wichtelwerk-statt“ ernteten für ihre zu Herzen gehende Darbietung lang anhaltenden Beifall. Foto: Beate Vogel

Knirpse aus der Kita „AllerHand“ schmückten den Weihnachtsbaum

(29.11.2019)

Pritzwalk. Fleißig gebastelt haben die Kinder der Pritzwalker Kita „AllerHand“: Ihr fantasievoller Baumschmuck ziert jetzt den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses der Stadt. In dieser Woche waren sie mit ihren Erzieherinnen vor Ort, um den Baum zusammen mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zu schmücken. Als kleines Dankeschön gab es Gummibärchen und Luftballons. bat

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Foto: Zusammen mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hängten die Kinder ihren Baumschmuck an die Tanne. Foto: Beate Vogel

Gemeinderaum in Steffenshagen wurde renoviert

(28.11.2019)

Steffenshagen. Die Renovierung des Gemeinderaumes in Steffenshagen ist abgeschlossen, sehr zur Freude der Kinder im Ort: Diese Woche hatten der Ortsbeirat und die Frauen des Heimat- und Kulturvereins zum alljährlichen Adventsbasteln in den ehemaligen Konsum eingeladen. Ortsvorsteherin Margit Vogel freut sich mit:  „Wir bedanken uns bei der Stadt.“, sagte sie beim Besuch von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Mittwoch.

 

Von Juli bis November wurde gearbeitet im Dorfgemeinschaftshaus. Für gut 28 000 Euro wurden neue Fliesen und ein neuer Fußboden verlegt, gemalert, eine neue Brennwerttherme und neue Heizkörper eingebaut, außerdem geputzt und gemauert, die Küche erneuert sowie neue Toiletten eingebaut, weiß Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht und Soziales. Im Gemeinderaum wurde außerdem eine Wandöffnung erweitert und eine Schiebetür sowie neue Lampen eingebaut.

 

Viele packten mit an

„Das ist aber gut angelegtes Geld“, sagt Dietmar Sachs mit Blick auf das überaus rege Dorfleben in Steffenshagen. Zumal die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins und viele andere Steffenshagener bei den Arbeiten kräftig mit angepackt hatten, etwa bei Abrissarbeiten oder später bei der Reinigung.

 

Am Umbau beteiligt waren aus  Pritzwalk das Baugeschäft Detlef Langerwisch, die Pritzwalker Bau-Tischlerei, das Malergeschäft Burkhard Eckel, die Bernd Schönhardt GmbH und die Pritzwalker Gas-, Wasser- und Brunnenbau GmbH sowie aus Seefeld die Firma Trockenbau Matthias Brade und aus Putlitz der Fliesenleger Reiner Wittstock.

 
"Richtiges Wohlfühlklima"

Bereits im späten Frühjahr hatten die Steffenshagener neue Tische und Stühle bekommen. An denen haben laut Margit Vogel am vergangenen Wochenende bereits knapp 50 Skat- und Rommeespieler Karten gespielt. „Wir haben jetzt hier ein richtiges Wohlfühlklima“, sagt Petra Zelk vom Ortsbeirat.

 

Diese Woche hatten zunächst die Kitakinder, später die Schulkinder beim weihnachtlichen Basteln und Backen ihren Spaß. Am Wochenende wird der Raum wieder voll sein, weiß die Ortsvorsteherin. „Dann haben wir die Kaffeetafel für Senioren und unsere Vereinsweihnachtsfeier.“  Beate Vogel

Foto zur Meldung: Gemeinderaum in Steffenshagen wurde renoviert
Foto: Margit Vogel zeigt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Jörg Boldt und Amtsleiter Dietmar Sachs (v.l.) die neue Küche. Foto: Beate Vogel

Senioren aus Pritzwalk erlebten berührende Weihnachtsfeier

(28.11.2019)

Pritzwalk. Eine schöne und emotional bewegende Weihnachtsfeier erlebten am Mittwoch Seniorinnen und Senioren aus der Stadt Pritzwalk im Kulturhaus. „Tun Sie, was Ihnen guttut“, hatte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den über 300 Gästen geraten.

 

Hort "Kunterbunt" erfreute die Gäste

Und davon hielt das Programm eine Menge bereit: Zunächst erfreuten die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ das Publikum mit einem weihnachtlichen Programm. Dann verwandelte sich die Bühne in eine Weihnachtswichtelwerkstatt.

 

Suche nach dem Geist der Weihnacht

Die Bewohner des Kleinstheims der AWO Arche Prignitz, Kinder aus der Christophorusschule des CJD in Hoppenrade und aus der Wohngruppe „Haus Kunterbunt“ unterhielten die Besucher mit weihnachtlichen Liedern, wobei sie an den zunächst verloren geglaubten Geist der Weihnacht appellierten.

 

Geschenke, die von Herzen kamen

„Immer nur Geschenke, ist das der Advent?“ fragte die resolute Weihnachtspostfrau alias AWO-Haus-Leiterin Petra Baich.

Sozusagen als Antwort kam eine ganze Kolonne kleiner Weihnachtswichtel und -engel aus der Kita Schönhagen in den Saal und verteilte kleine Geschenke, die von Herzen kamen: Adventslichter. Gerührt bedankten sich die Seniorinnen und Senioren für die Aufmerksamkeit.

 

Tanz zum Ausklang

Zu Schlagern und Evergreens von „Sweet Harmony“ schwangen die Gäste das Tanzbein.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Senioren aus Pritzwalk erlebten berührende Weihnachtsfeier
Foto: „Die Weihnachtswichtel“ berührten die Seniorinnen und Senioren aus Pritzwalk bei ihrer Weihnachtsfeier. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kita „Kinderland“ lief mit leuchtendem Umzug in den Advent

(28.11.2019)

Pritzwalk. Laternen, Lampions und Fackeln: Die Pritzwalker Kita „Kinderland“ wurde am Dienstagabend von vielen bunten Lichtern erhellt. „Wir feiern unser Laternenfest unter dem Motto ‚Wir laufen in den Advent‘“, berichtete Leiterin Irina Francke. Viele Eltern und Großeltern waren gekommen, um mit ihren Kindern und Enkeln die Adventszeit einzuleuchten.

 

"Dudel-Lumpi" fuhr durchs Feuerwehr-Spalier

Mitglieder der Feuerwehr Pritzwalk standen mit Fackeln Spalier, als sich ein leuchtend buntes Fahrrad näherte: Das Musiktheater „Dudel-Lumpi“ kam zu den Kindern. Mit fröhlichem Gesang ging es dann durch das Wohngebiet Zur Hainholzmühle und zurück zur Kita, wo es Würstchen, Waffeln und andere Köstlichkeiten gab.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita „Kinderland“ lief mit leuchtendem Umzug in den Advent
Foto: Kita „Kinderland“ lief mit leuchtendem Umzug in den Advent

Senioren Residenz Prignitz übernimmt die Mehrzweckhalle in Sadenbeck

(27.11.2019)

Pritzwalk/Sadenbeck. Die Sporthalle im Pritzwalker Ortsteil Sadenbeck wird künftig von der Senioren Residenz Prignitz (SRP) bewirtschaftet. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Einrichtungsleiter Adrian Zechser. „Wir können uns glücklich schätzen, dass die Halle weiter genutzt werden kann“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Zum Hintergrund: Zwölf Jahre lang bewirtschaftete der Sportverein Sadenbeck die Sporthalle in der Dorfmitte. Mit der Auflösung des Vereins lag der Hallenbetrieb dann zunächst brach. „Die Stadt hatte einige mögliche Akteure angesprochen und ist bei der Senioren Residenz Prignitz auf Interesse gestoßen“, erläuterte dazu Dietmar Sachs, der Leiter des Amtes für Recht und Soziales. Die SRP wolle die ehemalige Sporthalle als Mehrzweckhalle bewirtschaften.

 
Mittelpunkt der Ortslage

„Die Halle wird weiter als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden können“, versicherte Adrian Zechser. Dr. Thiel sieht in der Verbindung Vorteile: „Die SRP ist der Mittelpunkt für die Ortslage, mit vielen Aktivitäten wie Herbstmarkt, Weihnachtsmarkt oder Frühlingsfest.“ Auch die Post ist mit ihren Angeboten im Haus vertreten.

 

Der nun geschlossene Überlassungsvertrag mit der Geschäftsführung der SRP tritt laut Dietmar Sachs am 1. Dezember in Kraft. „Das bedeutet, dass die bisherigen Nutzungsmöglichkeiten weiter bestehen bleiben.“ An den Verhandlungen waren neben der Stadt und der Geschäftsführung der SRP auch der Ortsbeirat beteiligt.

 

Bolzplatz soll angelegt werden

Zum Vertrag gehört auch die Überlassung von zwei Dritteln des Sportplatzes hinter der Halle. Der 2017 von der Stadt neu errichtete Spielplatz ist davon unberührt. Davor soll außerdem ein Bolzplatz für die Kinder angelegt werden.

 

Laut Adrian Zechser wird die Halle, die künftig als Mehrzweckhalle geführt werden soll, in letzter Zeit weniger für Sport als vielmehr für Familienfeiern wie Hochzeiten und Beerdigungen genutzt. Die Halle war, bevor der SV Sadenbeck sie übernommen hat, von den Sportlern und dem Verein Natur- und Landschaftsschutz, Denkmalpflege (NLD) saniert worden. Adrian Zechser will sie nun wieder herrichten lassen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Senioren Residenz Prignitz übernimmt die Mehrzweckhalle in Sadenbeck
Foto: Dr. Ronald Thiel und Adrian Zechser unterzeichnen den Überlassungsver-trag für die Sporthalle in Sadenbeck. Er tritt zum 1. Dezember in Kraft. Foto: Beate Vogel

21 neue LED-Lampen in der Kyritzer Chaussee

(27.11.2019)

Pritzwalk. Jetzt wird es Licht in der Kyritzer Chaussee: Auf einer Länge von 850 Metern zwischen der Stresemannstraße und Raiffeisentankstelle wurden am Rad- und Gehweg in den vergangenen Wochen neue 21 Mastaufsatzleuchten mit Licht emittierenden Dioden – kurz LED – ausgerüstet.

 

Angesichts der Lieferzeiten für die vier Meter hohen Masten und die Leuchten lobte Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, die rasche Umsetzung des Projektes von Ende September bis Ende November. „Die Lampen haben eine Leistung von 16 Watt, im Querungsbereich 32 Watt“, erklärte Halldor Lugowski. Das sei ein hohes Einsparpotenzial: Ältere Leuchten im Stadtgebiet arbeiten mit 60 bis 70 Watt.

 

Kaum Lichtverschmutzung

Die jetzt installierten Lampen haben besondere Eigenschaften: Das Licht wird durch einen Spiegel in der Leuchte so gelenkt, dass der Geh- und Radweg optimal ausgeleuchtet wird, aber die Lichtverschmutzung, also die unnötige Abgabe von Licht an die Umgebung, so gering wie möglich bleibt.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wies darauf hin, dass der Straßenabschnitt von zahlreichen Mitarbeitern in den vielen Betrieben des Gewerbegebietes genutzt werde: „Schön dass die neue Beleuchtung nun zur Sicherheit beitragen kann.“ Die Unternehmer Frank Streese und Jens Heidbrecht, die zur Übergabe eingeladen waren, dankten der Stadt auch im Namen ihrer Mitarbeiter, dass die Beleuchtung so schnell erneuert wurde. 

 

Anstoß vom Bürgerempfang umgesetzt

Die beiden Firmenchefs hatten sich beim 1. Bürgerempfang im Februar an Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gewandt und auf das Problem hingewiesen. Die Stadt Pritzwalk schloss daraufhin mit dem Landesbetrieb Straßenwesen in Kyritz eine Vereinbarung, um Abhilfe zu schaffen. Der Abschnitt von der Stresemannstraße bis zum August-Bartels-Weg gehört der Stadt, die Strecke von dort bis zur Tankstelle ist Bundesstraße.

 

Geplant hat das Projekt das Ingenieurbüro Hirsch aus Neuruppin, gebaut wurde von der Firma SAB Steinmetz, ebenfalls aus Neuruppin. Die Gesamtkosten lagen bei 147 000 Euro, die die Stadt und der Landesbetrieb zu gleichen Teilen bezahlten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: 21 neue LED-Lampen in der Kyritzer Chaussee
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Amtsleiter Halldor Lugowski, Jens Heid-brecht, Projektleiter Friedhelm Müller von der Stadtverwaltung und Frank Streese freuen sich über die neuen Lichtpunkte. Foto: Beate Vogel

Die schönsten Weihnachtsbäume werden wieder gesucht

(27.11.2019)

Pritzwalk. Der schönste Weihnachtsbaum wird wieder gesucht: Die Stadtverwaltung Pritzwalk und die Interessengemeinschaft Innenstadt (IG), der Verein der Pritzwalker Händler, rufen zum alljährlichen Weihnachtsbaumwettbewerb auf. Dafür stellt die Stadt 50 Bäume aus dem Stadtwald zur Verfügung. „Wanted – schönster Weihnachtsbaum gesucht“, heißt es in diesem Jahr.

 

Ab 2. Dezember kann geschmückt werden

 „Dominierten in den vergangenen Jahren Märchen und zauberhaft gebastelter Glitzerschmuck, so haben wir in diesem Jahr Baumpaten für Motto-Bäume gefunden, die mit Gebasteltem und Kuriosem die Bäume kreativ verwandeln werden“, sagte Christa Pfeifer von der IG Innenstadt. Schon in den letzten beiden Jahren waren einige Motto-Bäume aufgetaucht. „So gab es neben einem Holzreste-Baum auch einen mit Verkehrszeichen, außerdem einen Stempel- und einen Brillenbaum. „Damit war die Idee für 2019 gefunden.“

 

Aufgestellt und werden zunächst am 2. Dezember 30 frisch geschlagene Bäume in der Marktstraße. Ab 9. Dezember folgen 20 weitere rund um die Markthütten. Sobald sie stehen, bekommen die Bäume ihre Nummer und können geschmückt werden.

 

Abstimmung auch über Facebook

Am Wettbewerb beteiligt sich auch Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin für Kultur, Freizeit, Tourismus und Senioren. Sie ist Baumpatin für einen Märchenbaum. Das Team aus dem Büro des Bürgermeisters hat sich für den Nudelbaum entschieden.

 

Alle Bäume, die bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 11. Dezember geschmückt sind und eine Startnummer haben, sind im Schönheitswettbewerb. Abgestimmt werden kann bis  Freitag, 13. Dezember, auf Facebook mit Likes zum entsprechenden Baum. Wer nicht über Facebook abstimmen möchte, kann ab Mittwoch, 11. Dezember, während des Weihnachtsmarktes sein Votum abgeben. Beate Vogel

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Foto: Die Damen von der Kegelgruppe basteln schon fleißig Baumschmuck für ihren Weihnachtsbaum. Foto: Privat

Weihnachtspost und Weihnachtsmann – Amüsantes in der Stadtbibliothek

(27.11.2019)

Pritzwalk. Ein vorweihnachtliches Programm können die Besucher der Stadtbibliothek Pritzwalk am Dienstag, 10. Dezember, ab 18 Uhr erleben. Susann Kloss präsentiert eine Mischung aus zwei Stücken rund um die Vorweihnachtszeit.

 

Alle Jahre wieder brennen die Lichter am Baum, erfreuen Stollen und Plätzchen die Gaumen und ziehen weihnachtliche Düfte durchs Haus. Doch nicht in jedem Jahr erscheint eine Postbotin mit einem großen Paket und einem Spezialauftrag. Susann Kloss hat sich dazu so ihre eigenen Gedanken gemacht.

 

Ihre zwei Programme bescheren vorweihnachtliche Stimmung und bringen die Zuschauer zum Schmunzeln: „Weihnachtspost - GANS anders!“ – einen Weihnachtsklassiker hautnah erleben (Regie: Ina Marie Herr) und „Weihnachtsmann, streng Dich an!" – eine Stippvisite rund um den Weihnachtswunschzettel (Regie: Sylvia Burza). Beide Stücke kombiniert die Schauspielerin an diesem Abend.

 

Susann Kloß wurde 1971 in Beeskow geboren. Sie studierte von 1996 bis 2000 an der Reduta-Schauspielschule in Berlin. Unter anderem war sie am Freien Eisenacher Burgtheater und an verschiedenen anderen Bühnen als Schauspielerin engagiert. Die freischaffende Schauspielerin lebt in Berlin und ist neben Engagements bei Film und Bühne auch mit ihrem Solostück „Die Wortlose“ auf Tour zu erleben

 

Karten für die Vorstellungen am 10. Dezember in der Stadtbibliothek gibt es für 5 Euro im Vorverkauf, Telefon 03395/30 25 73, und für 7 Euro an der Abendkasse. Beate Vogel

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Foto: Susann Kloss beleuchtet als Postbotin das Weihnachtsgeschehen. Foto: Cathrin Bach

Falkenhagener Bolzplatz ist wieder schick

(22.11.2019)

Falkenhagen. Der Bolzplatz in Falkenhagen kann sich wieder sehen lassen. Für gut 10 000 Euro wurde die Rasenfläche neu aufgebaut und es gab zwei neue Fußballtore. Die Neugestaltung der Spielfläche  war ein Projekt aus dem Bürgerhaushalt 2019. Die Differenz zu den 5000 Euro stockte Michael Zander (4.v.l.) von der Firma PST auf. Mit ihm freuen sich Ortsvorsteher Marcel Schreiber (l.), Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.) und natürlich die Falkenhagener Kinder. bat

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Foto: Vor allem die Falkenhagener Kinder freuen sich über ihren neu gestalteten Bolzplatz. Foto: Beate Vogel

„KarrierePLUS“ bietet Jugendlichen und Erwachsenen beste Perspektiven

(22.11.2019)

Pritzwalk. Lukas Knitter kann den Besuch der Bildungsmesse „KarrierePLUS“ in Pritzwalk nur empfehlen. Der Schüler der 10. Klasse aus der Freiherr-von-Rochow-Schule ist bei der Messe Anfang des Jahres auf die Firma Glatfelter in Falkenhagen aufmerksam geworden und hat sich gleich einen Praktikumsplatz gesichert. „Für mich ist klar, dass ich dort Industriemechaniker lerne“, sagt Lukas Knitter.

 

Messe am 18. Januar

Die nächste „KarrierePLUS“ findet am 18. Januar 2020 von 10 bis 13 Uhr statt, wieder in der Sporthalle der Freiherr-von-Rochow-Oberschule. „Dieses Projekt ist beispielhaft für die Prignitz“, sagt Schulleiterin Gisa Michaelis. Die Rochow-Schule hat große Erfahrung darin, ihre Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten.

 

Großes Interesse der Unternehmen

„Das ist einer der Gründe, weshalb wir die Bildungsmesse in Pritzwalk gemeinsam mit der Schule, der Stadt Pritzwalk und der Kreishandwerkerschaft organisieren“, erklärt René Georgius, Leiter des Regionalcenters Prignitz, der Industrie- und Handelskammer Potsdam. Zudem gibt es ein großes Interesse der örtlichen und regionalen Unternehmen, ihren potenziellen Berufsnachwuchs in der Region zu gewinnen.

 

Betriebe fanden Azubis

Bisher haben knapp 50 Aussteller ihre Teilnahme an der „KarrierePLUS“ zugesagt. Stark vertreten sind auch die Innungsbetriebe der Kreishandwerkerschaft. „Der Pritzwalker Dachdeckerbetrieb Lublow hat bei der ‚KarrierePLUS‘ einen Azubi gefunden, und bei Gerhard Klemp, dem Innungsmeister des Sanitär-, Heizungs- und Klempnerhandwerks gingen sogar vier Bewerbungen ein“, berichtet Kirsten Gmyrek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Prignitz.

 

Spitzenplatz für die Prignitz

Überhaupt haben die Absolventen aller Schulformen beste Voraussetzungen für den Start ins Berufsleben. Allein in den Mitgliedsbetrieben der Industrie- und Handelskammer Potsdam gibt es mit knapp 600 offenen Ausbildungsplätzen fast doppelt so viele wie Bewerber. „Derzeit absolvieren 467 Auszubildende eine Lehre in 110 Unternehmen“, sagt René Georgius. Damit belege die Prignitz einen Spitzenplatz im Kammerbezirk Potsdam.

 

Auch für Erwachsene

Doch die Bildungsmesse „KarrierePLUS“ richtet sich nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern versteht sich auch als regionaler Stellenmarkt. Die teilnehmenden Unternehmen stellen knapp 90 freie Arbeitsplätze zur Verfügung.

 

Vorteil, wenn man sich schon kennt

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sieht die Bildungsmesse als sehr gute Möglichkeit, die Unternehmen mit ihrem potenziellen Berufsnachwuchs in Kontakt zu bringen. „Es ist für Schülerinnen und Schüler von großem Vorteil, wenn sie die Akteure in den Betrieben schon einmal kennengelernt haben. Viele wissen zudem gar nicht, welche Möglichkeiten ihnen in unserer Region offenstehen.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: „KarrierePLUS“ bietet Jugendlichen und Erwachsenen beste Perspektiven
Foto: Freuen sich auf die Bildungsmesse KarrierePLUS (v.l.): Die Lehrer Siegfried Pingel und Andreas Pilz, Schulleiterin Gisa Michaelis, die Schüler Lukas Knitter und Raphael Heß, Kirsten Gmyrek von der Kreishandwerkerschaft, René Georgius von der IHK und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Erntedank für Kleingärtner: Auszeichnungen und informative Gespräche

(21.11.2019)

Pritzwalk. „In der Würdigung des Ehrenamtes ist die Stadt Pritzwalk eine der besten im Land, eine Vorreiterin.“ Der Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg der Gartenfreunde war sichtlich angetan vom „Erntedank für unsere Kleingärtner“. Unter diesem Motto hatte die Stadt Pritzwalk Vertreterinnen und Vertreter aller neun Kleingartenvereine für Mittwoch, 20. November, ins Kulturhaus eingeladen.

 

Stadt ist Partner und Verpächter

„24 von 26 Hektar Gartenland verpachtet die Stadt Pritzwalk den Kleingartenvereinen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Schon deshalb gebe es eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Kleingärtner. Deren Beitrag zu einem ansehnlichen grünen Stadtbild sei nicht hoch genug einzuschätzen.

 

Ein- und Ausblicke

Bauamtsleiter Halldor Lugowski gab Ein- und Ausblicke in bevorstehende Bauvorhaben: Sanierung des Kulturhauses, Gestaltung des Bahnhofsumfeldes und die bessere Breitbanderschließung der Stadt Pritzwalk.

 

Ehrennadeln für Verdienste

Der Landesvorsitzende Fred Schenk, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Gerhard Bretschneider, Vorsitzender des Kreisverbandes Prignitz der Gartenfreunde, zeichneten verdiente Kleingärtnerinnen und Kleingärtner mit der Ehrennadel des Verbandes für „Besondere Verdienste bei der Entwicklung und Festigung der brandenburgischen Kleingärtnerorganisation“ in folgenden Stufen aus:

 

  • Bronze: Petra Baumann und Raimund Stumpp aus dem Kleingartenverein „Dömnitzaue“, Norbert Freitag aus dem Kleingartenverein „Dömnitzbrücke“, Jörg Wolgast aus dem Kleingartenverein „Am Birkenhain“ und Gert Brandenburg aus dem Kleingartenverein „Rosenbusch“
  • Silber: Thomas Lange aus dem Kleingartenverein „Dömnitzaue“ und
  • Gold: Ingo Köhn und Heinz Kuckahn vom Kleingartenverein „Bullenkamp“ sowie Manfred Franz und Alfons Grube aus dem Kleingartenverein „Sonnenschein“.

 

Der Abend klang bei einem Imbiss und angeregten Gesprächen aus.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Erntedank für Kleingärtner: Auszeichnungen und informative Gespräche
Foto: Wurden mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes der Garten-freunde ausgezeichnet: Ingo Köhn und Heinz Kuckahn (2. u. 3.v.l.), sowie Alfons Grube und Manfred Franz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Fred Pogalski begeisterte Kinder als Vorleser

(20.11.2019)

Pritzwalk. Sportlich spannend und spaßig – so ging es zu bei einer Buchlesung für Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek Pritzwalk. Fred Pogalski, als ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung lange für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, las aus dem Buch „Die drei ??? Kids – Bundesliga-Alarm“.

 

Aufmerksames Publikum

Schüler der 6. Klasse der Herbert-Quandt-Grundschule und eine 4. Klasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule waren am deutschlandweiten Vorlesetag, dem 15. November, ein dankbares und aufmerksames Publikum für die aufregenden Abenteuer der Kinderdetektive. Dass nahezu sämtliche Bundesligamannschaften eine Rolle spielten, kam bei den Mädchen und Jungen besonders gut an.

 

Urkunde für den Vorleser

Am Ende der Lesung erhielt Fred Pogalski von den Jahnschülern eine Urkunde „Fürs Vorlesen“. Schmunzelnd und nicht ohne Stolz nahm der Pritzwalker das Dokument entgegen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Fred Pogalski begeisterte Kinder als Vorleser
Foto: Wurde für seine spannende Lesung mit einer Urkunde ausgezeichnet: Fred Pogalski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

CDU-Fraktion stiftet einen Blutahorn

(19.11.2019)

Pritzwalk. Einen Blutahorn hat die CDU-Fraktion im Pritzwalker Stadtparlament gestiftet. Im Sommer hatten die Abgeordneten und sachkundigen Bürger aus der Partei die Patenschaft übernommen. Jetzt wurde der junge Baum gepflanzt, da Gehölze erst im Herbst gepflanzt werden. Er steht auf der Wiese zwischen Dömnitz, Kietz und Stadtbibliothek. Ein Stein mit einer Plakette erinnert an die Paten.

 

 „Mit den Blumenpflanzungen wurde die Stadt in den letzten Jahren sehr aufgewertet“, findet Klaus-Peter Garlin, der Vorsitzende der CDU-Fraktion. Das könne eine Initialzündung sein. CDU-Mitglied Dirk Tratzki, der als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung sitzt, ergänzt: „Wir wollen mit unserer Patenschaft das Bewusstsein dafür in die Öffentlichkeit tragen.“ Und Fraktionsmitglied Jörg Zeiger meinte: „Frag nicht, was deine Stadt für dich tun kann, frag, was du für deine Stadt tun kannst.“

 

„Die Idee hinter den Patenschaften ist: Je mehr man Identitätsstiftendes macht, umso mehr hält man die Verbindung zur Kommune“, erklärte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel das Konzept der Patenschaften, die die Stadt unter dem Motto „BBB – Bänke, Bäume, Beete“ seit Jahresbeginn anbietet. Der Blutahorn ist der erste Baum, der gestiftet wurde. Es gibt Patenschaften schon für 2 Euro, so Peter Kniesel vom Fachgebiet Öffentliche Anlagen und Flächen. Zur Wahl stehen Beetbepflanzungen mit Gehölzen ebenso wie Bäume oder Sitzbänke. Beate Vogel

Foto zur Meldung: CDU-Fraktion stiftet einen Blutahorn
Foto: Klaus-Peter Garlin erhält von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Patenschaftsurkunde. Mit ihm freuen sich Werner Sommer, Jörg Zeiger, Dirk Tratzki und Ulrich Runde. Foto: Beate Vogel

Gedenken zum Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

(19.11.2019)

Pritzwalk. In stillem Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft legten der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Volker Hoffeins, am Volkstrauertag einen Kranz am Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege auf dem Pritzwalker Friedhof nieder.

 

Dr. Wolfgang Simon und Elisabeth Isenberg von der Gesellschaft für Heimatgeschichte begrüßten zuvor die Anwesenden in der Trauerhalle. Schülerinnen und Schüler des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums lasen Texte aus der Pritzwalker Stadtgeschichte: Sie gedachten unter anderem der Pestopfer, der Toten der Kriege, der ukrainischen Zwangsarbeiterinnen und der jüdischen Opfer. Auch die Pritzwalker Pfarrerin Susanne Michels sprach Worte des Gedenkens.

 

Dr. Thiel gedachte in seiner Ansprache der Menschen, die unter den aktuell herrschenden 28 Kriegen und kriegerischen Konflikten in der Welt leiden müssen. „Wir wollen für Frieden und Völkerverständigung eintreten“, so der Bürgermeister. Volker Hoffeins würdigte in seiner Ansprache ebenfalls die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.  bat

Foto zur Meldung: Gedenken zum Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
Foto: Volker Hoffeins (l.) und Dr. Ronald Thiel gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Foto: Privat

22 Medaillen für "Treue Dienste" wurden verliehen

(19.11.2019)

Pritzwalk. Acht Feuerwehrfrauen und 14 Feuerwehrmänner wurden am 15. November in einem feierlichen Rahmen ausgezeichnet. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überreichte ihnen die Medaillen des Innenministers für „Treue Dienste“ zusammen mit dem Stadtbrandmeister Volker Lehmann und dem jeweiligen Ortswehrführer.

 

Peter Gronau, der viele Jahre bei der Stadtverwaltung für den Brandschutz zuständig war und jetzt im Ruhestand ist, führte durch die Veranstaltung. Bei der Treuemedaille handelt es sich demnach nicht um eine Auszeichnung für die Mitgliedsjahre in der Feuerwehr. „Es geht um die Würdigung und Anerkennung für besondere Leistungen und Aktivitäten während der lückenlosen Zugehörigkeit in den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren“, erklärte Peter Gronau.

 

Hoch spezialisierte Einsatzfahrzeuge

Kreisbrandmeister Holger Rohde bedauerte, dass das Land das Stützpunktfeuerwehrprogramm geändert habe und nun pro Jahr landesweit nur einige hoch spezialisierte Einsatzfahrzeuge angeschafft werden können. Im bisherigen Program KIP (Kommunale Investitionspauschale) sei in den vergangenen Jahren „einiges verschlafen worden“.

 

Bürgermeister Dr. Thiel würdigte den unermüdlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden für die Allgemeinheit. Er erinnerte auch an die Investitionen, die die Stadt in diesem Jahr im Bereich der Feuerwehren umgesetzt hat.

 

Auch Reifen müssen gewechselt werden

Dazu zählen einen neuen Einsatzleitwagen für die Ortswehr Pritzwalk im Wert von 45 000 Euro und ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser für die Ortswehr in Beveringen für 144 000 Euro. „Bereits 2018 investierten wir 30 000 Euro in ein neues Rettungsgerät für die Ortswehr Falkenhagen und rüsteten 306 Kameradinnen und Kameraden mit einem neuen Feuerwehrschutzhelm aus.“ Eher unbemerkt sei geblieben, dass die Reifen an den Einsatzfahrzeugen gewechselt werden mussten – für 22 000 Euro.

 

Volker Lehmann erinnerte daran, dass auch Pritzwalker Feuerwehrleute im Sommer beim Löschen des Waldbrandes in Jüterbog geholfen haben. Bis jetzt seien die Pritzwalker Stadtfeuerwehr und die Ortswehren 231 Mal zu 116 Einsätzen ausgerückt. Er dankte der Stadt für ihre Bereitschaft, mit der Bereitstellung finanzieller Mittel dazu beizutragen, „dass wir unsere Arbeit sicher verrichten können“.

 
Dank an den Zeremonienmeister

Peter Gronau erhielt von Bürgermeister Dr. Thiel und Kevin Grübnau vom Fachgebiet Ordnungswesen, Verkehr und Brandschutz übrigens überraschend einen Präsentkorb, da er die Medaillenverleihung seit Jahren souverän moderiert: „Ohne Zeremonienmeister geht es nicht“, so Dr. Thiel mit Blick auf die kommenden Auszeichnungsveranstaltungen. Die Kameradinnen und Kameraden, die an dem Abend nicht dabei sein konnten, erhalten ihre Treuemedaille zu einem späteren Zeitpunkt von ihrem Ortswehrführer. Beate Vogel

 

Diese Frauen und Männer wurden ausgezeichnet

Folgende Feuerwehrfrauen und -männer wurden 2019 mit der Medaille „Treue Dienste“ ausgezeichnet:

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Beveringen:
-  für 10 Jahre/Kupfer – Rigo Benn, Iven Liewald, Marion Blanken-
   burg und Bianca Milord
-  für 20 Jahre/Bronze – Jens Zerbian
-  für 40 Jahre/Gold – Udo Falkenhagen
-  für 60 Jahre/Gold – Arno Jaeger

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz:
-  für 40 Jahre/Gold – Brunhilde Haase 

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Falkenhagen:
-  für 10 Jahre/Kupfer – Tobias Heidebrecht und Moniek Kiewert
-  für 20 Jahre/Bronze – Kathleen Schöttle
-  für 30 Jahre/Silber – Sandra Kiewert
-  für 50 Jahre/Gold – Herbert Warnstädt

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Giesensdorf:
-  für 10 Jahre/Kupfer – Markus Berndt
-  für 20 Jahre/Bronze – Britta Eggert und Gudrun Klear

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Kemnitz:
-  für 10 Jahre/Kupfer – Christoph Horn und Thomas Siegfried
-  für 30 Jahre/Silber – Mario Bock

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Sarnow:
-  für 40 Jahre/Gold – Harald Mannser

 

Von der Freiwilligen Feuerwehr Seefeld:
-  für 20 Jahre/Bronze – André Siemens
- für 30 Jahre/Silber – Mario Brockmann

Foto zur Meldung: 22 Medaillen für "Treue Dienste" wurden verliehen
Foto: Von links: Der Beveringer Ortswehrführer Sven Eilmes, Stadtbrandmeister Volker Lehmann, Marion Blankenburg, Udo Falkenhagen und Arno Jäger sowie Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.Foto: Beate Vogel

Kita „Tausendfüßler“ feierte Laternenfest

(18.11.2019)

Pritzwalk. Einem Lichtermeer glich die Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“ am Donnerstag,14. November. Zum traditionellen Laternenfest hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kinder und Eltern allerhand leuchtende Überraschungen vorbereitet: Windlichter tauchten Bäume und Sträucher in geheimnisvollen Glanz, in der Sandwanne konnten die Kinder leuchtende Sterne und „Diamanten“ suchen. Gemütlich knisterte ein Feuer, an dem Knüppelkuchen gebacken wurde, und beim Kinderschminken verwandelten sich die Mädchen und Jungen in phantasievoll gestaltete Märchenfiguren. Als Höhepunkt des traditionellen Festes ging es – angeführt vom Spielmannszug Pritzwalk – mit Laternen und Lampions durch das Wohngebiet Nord.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ feierte Laternenfest
Foto: Nicht nur die Lampions leuchteten beim Laternenfest der Kita „Tausend-füßler“, sondern auch die Kinderaugen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ehemalige Stadtmitarbeiter feierten mit Schneekindern aus der Kita „Tausendfüßler“

(14.11.2019)

Pritzwalk. Mit bekannten und neuen Weihnachtsliedern, Tänzen und Gedichten erfreuten Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ die ehemaligen Mitarbeiter der Stadtverwaltung Pritzwalk. Rund 70 früher bei der Stadt beschäftigte Senioren waren Bürgermeister Dr. Ronald Thiels Einladung ins Kulturhaus gefolgt.

 

Abschied nach 47 Jahren als Erzieherin

Das Stadtoberhaupt berichtete kurz von der Entwicklung des zu Ende gehenden Jahres, um dann Sylvia Hartmann zu sich zu bitten. Sie wurde nach 47 Jahren Tätigkeit als Erzieherin in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

 

"Schlaufüchse" unterhielten die Gäste

Fröhlich-festliche Stimmung kam auf, als die „Schlaufüchse“ (Vorschulkinder) aus der Kita „Tausendfüßler“ ihren Auftritt hatten. Die Mädchen und Jungen in ihren Schneemannkostümen machten ihre Sache so gut, dass die Gäste mitsangen und -klatschten. Als Dankeschön gab es für jedes Kind einen Adventskalender und viel Applaus.

 

"Weißt du noch?"

Kaffee, Kuchen oder herzhafte Happen leiteten zum gemütlichen Teil mit vielen Gesprächen über, in denen oft die Worte „Weißt du noch …“ zu hören waren.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Ehemalige Stadtmitarbeiter feierten mit Schneekindern aus der Kita „Tausendfüßler“
Foto: Die „Schlaufüchse“ von der Kita „Tausendfüßler“ unterhielten die ehema-ligen Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit ihrem Programm. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Von Groschen und Gulden - Vortrag über den Münzschatz aus Altlandsberg

(14.11.2019)

Pritzwalk. Mehr als 7400 Gold- und Silbermünzen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert werden am Dienstag, 26. November, der Mittelpunkt einer Präsentation in der Museumsfabrik Pritzwalk sein. Der Archäologe Matthias Pytlik aus Berlin stellt um 18 Uhr den spektakulären Münzschatzfund aus Altlandsberg vor.

 

Als 2016 die geplante Neugestaltung der Außenanlagen des Schlossgutes Altlandsberg begann, wurde die Firma ABD Dressler mit der archäologischen Baubegleitung und Dokumentation des Projektes beauftragt. Es war sicher einer der größten beruflichen Glücksmomente für die beiden Archäologen Torsten Dressler und Matthias Pytlik, als sie auf den bislang größten in Brandenburg gefundenen Münzschatz stießen: ein spätmittelalterliches Keramikgefäß, gefüllt mit tausenden Gold- und Silbermünzen.

 

Landesgeschichte wird sichtbar

Darunter befanden sich 13 Prager und Meißner Silber-Groschen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, elf rheinische Goldgulden aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts sowie mehr als 7000 silberne Hohlpfennige aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

Der genaue Fundplatz befindet sich auf dem Domänenhof gegenüber dem Brau- und Brennhaus. Im 15. Jahrhundert gehörte dieser Platz noch zum unmittelbaren Vorfeld der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung Altlandsberg.

 

Die genaue Bestimmung des Fundortes ermöglicht die Rekonstruktion von historischen Zusammenhängen und macht damit ein weiteres Stück Landesgeschichte sichtbar. Denn Münzfunde dieser Art sind für Archäologen und Kunsthistoriker eine wichtige Forschungsquelle. Sie geben Einblicke in wirtschaftliche Verhältnisse, ökonomische Verbindungen, politisches Selbstverständnis sowie technische und künstlerische Besonderheiten der jeweiligen Zeit.

 

Interpretation nicht eindeutig

Prof. Dr. Franz Schopper, der Direktor und Landesarchäologe des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums in Wünsdorf: „Wenn sich die bisher vermutete Verbergungszeit um 1430 bestätigt, könnte es sich tatsächlich um einen Vorgang im Zusammenhang mit dem Zug der Hussiten in die Mark Brandenburg handeln. Für eine endgültige Interpretation muss jedoch die Bearbeitung aller Münzen abgewartet werden.“

 

Der Eintritt zum Vortragsabend beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Museumsfabrik Pritzwalk unter www.museumsfabrik-pritzwalk.de oder telefonisch unter 03395/76 08 11 20.

Foto zur Meldung: Von Groschen und Gulden - Vortrag über den Münzschatz aus Altlandsberg
Foto: Der Münzschatzfund aus Altlandsberg. Foto: ©Torsten Dressler

Jahnschüler sammelten Müll

(13.11.2019)

Pritzwalk. Die Kinder der drei 6. Klassen der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule gingen am 12. November mit Eimern und Greifzangen auf „Schnipseljagd“: Gemeinsam mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbitern des städtischen Bauhofes sammelten sie auf Grünflächen in der Stadt Müll.

 

Im Stadtgebiet gibt es 180 Mülleimer und 17 Hundetoiletten, weiß Peter Kniesel vom Fachbereich Öffentliche Anlagen und Flächen. Nicht jeder wirft aber seinen Abfall in die Behälter. „Die Kolleginnen und Kollegen sammeln immer montags und freitags Müll“, so Peter Kniesel. So kämen monatlich 30 Kubikmeter Müll zusammen. Organisiert hat die Aktion, die ein Wunsch der Jahnschüler war, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Pritzwalk gemeinsam mit der Schule. bat

Foto zur Meldung: Jahnschüler sammelten Müll
Foto: Der Müllsack war ganz schnell voll. Foto: Beate Vogel

Kohl, Kartoffeln, Knacker: Regionalmarkt „Pritzwalk kniepert“ war gut besucht

(13.11.2019)

Pritzwalk. Teller um Teller füllten die Mitarbeiterinnen der Neudorfer Fleischerei mit Knieper, Kartoffeln und Knacker: Die Schlange im Anbau des Pritzwalker Kulturhauses riss am Samstag, 9. November, nicht ab. Der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung und der Brandenburger Agrarverband „pro agro“ hatten unter dem Motto „Pritzwalk kniepert“ zur inzwischen 4. Knieperkohlsaisoneröffnung eingeladen. Die Stadt Pritzwalk unterstützte die Veranstaltung.

 
Dank an die Ideengeber

Zur Eröffnung Regionalmarktes dankte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren, und dem leider schwer erkrankten Hans-Werner Boddin, die vor Jahren die Idee zu dem bunten Markt gehabt hätten. Auch Horst Fenske, der Knieperfuchs, hatte den Weg ins Kulturhaus gefunden. Im Fuchskostüm steckt inzwischen sein Sohn Patrick Fenske, der auch schon Enkel Philipp als Minifuchs mitnimmt. Der Knieperfuchs streifte mit dem Pritzwalker Maskottchen Willy Wolf durch den Markt.

 

An die 25 Stände boten den Besuchern nicht nur regionale Produkte verschiedenster Art. Mit dabei waren unter anderem Anbieter für Honig, Liköre, Strickwaren, Seifen, Holzspielzeug und natürlich leckere Spezialitäten wie Räucherfisch. Der Wahrberge-Verein bot die Gelegenheit, vor einer Fotowand  Erinnerungsfotos mit Fuchs und Wolf zu machen. Am Bastelstand bei Renate Groenewegen ließ sich ein kleiner Knieperfuchs zum Anstecken herstellen.

 

Nachschub riss nicht ab

Dass der Nachschub am Prignitzer Nationalgericht Knieperkohl nicht abriss, dafür hatte Jean Duwe von der Neudorfer Fleischerei gesorgt: „Wir haben eine Vierteltonne Knieper mitgebracht“, erklärte er. Das seien um die 1000 Portionen. Und die Plätze an den Tischen im Kulturhausanbau waren stets voll besetzt.

 

Produktion und Vertrieb des Knieperkohls haben die Neudorfer erst im vergangenen Jahr übernommen, so Geschäftsführer Enrico Dietsch: „In der letzten Saison haben wir aus 25 Tonnen Rohkohl Knieper produziert.“ Die aktuelle Saison ist gerade gestartet. Der Kohl - Weißkohl, Grünkohl und Markstammkohl - kommt aus Dithmarschen an der Nordsee, dem größten Kohlanbaugebiet Europas. Zu den Abnehmern gehören vor allem Gaststätten, aber auch Kunden im Online-Shop.

 

Lokale Identität stiften

Der  Regionalmarkt „Pritzwalk kniepert“ wird nicht nur von „pro agro“ gefördert, sondern auch vom Tourismusverband Prignitz unterstützt. „Zusammen mit dem Tourismusverband wollen wir das Nationalgericht Knieperkohl weiter voranbringen und wie mit dem Markt lokale Identität stiften“, kündigte Bürgermeister Dr. Thiel an.

 

Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, lobte das Engagement der Pritzwalker in Sachen Knieper: „Hier bewegt sich seit einigen Jahren etwas. Ohne solche Partner bekommen wir nichts hin.“ Fachgebietsleiterin Heike Fuchs freute sich zu verkünden, dass die Förderung von „pro agro“ im nächsten Jahr aufgestockt werden soll: „Dann können wir auch draußen ein beheiztes Zelt aufstellen und weitere Anbieter dazuholen, denen wir jetzt absagen mussten.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kohl, Kartoffeln, Knacker: Regionalmarkt  „Pritzwalk kniepert“ war gut besucht
Foto: Präsentieren das Prignitzer Nationalgericht, den Knieperkohl (v.r.): Bür-germeister Dr. Ronald Thiel, der Knieperfuchs, Enrico Dietsch von „Die Neudorfer“, Stephanie Guhl von „pro agro“, Halldor Lugowski, Heike Fuchs, Jean Duwe und Mike Laskewitz vom Tourismusverband Prignitz. Foto: Beate Vogel

Fred Pogalski liest in der Bibliothek aus der Reihe „Die drei ??? Kids“

(08.11.2019)

Pritzwalk. Der Bundesweite Vorlesetag 2019 steht unter dem Motto „Sport und Bewegung“. Auch in Pritzwalk sind dazu am Freitag, 15. November, viele Aktionen geplant: So gibt es Leseveranstaltungen in Schulen, aber auch in Seniorenzentren. In der Pritzwalker Stadtbibliothek liest Fred Pogalski, der lange für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Pritzwalk verantwortlich war, vor zwei Grundschulklassen.

 

Fred Pogalski hat sich für den Vorlesetag das Buch „Die drei ??? Kids – Bundesliga-Alarm“ von Boris Pfeiffer ausgesucht. Er wird am Vorlesetag für die 6. Klasse der Herbert-Quandt-Schule und für die 6. Klasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule lesen. In dem spannenden Kinderkrimi aus der „???“-Reihe geht es um einen Fall, der die drei jungen Ermittler Justus, Peter und Bob nach Deutschland zu 27 Bundesliga-Vereinen führt: Die Meisterschale wurde gestohlen.

 

Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Jedes Jahr am dritten Freitag im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Fred Pogalski liest  in der Bibliothek aus der Reihe „Die drei ??? Kids“
Foto: Selbst DFB-Maskottchen Paule ist von den Kultdetektiven begeistert: Fred Progalski liest aus der Reihe „Die drei ??? Kids“ in der Stadtbibliothek Pritzwalk aus dem Buch „Bundesliga-Alarm“. Foto: Kosmos-Verlag/Stephan Schütz

Kita-Wettbewerb „Kleine Hände, große Zukunft“ geht in die 7. Runde

(07.11.2019)

Pritzwalk. Wie findet ein KFZ-Mechatroniker heraus, warum ein defektes Auto nicht mehr fährt? Was bringt eine Geige zum Klingen? Und wie stellt man eigentlich einen Schuh her? Wenn Kinder die Welt entdecken, haben sie viele Fragen. Die spannendsten Antworten geben immer die Praktiker: Einem echten Handwerker oder einer echten Handwerkerin bei ihrer Arbeit zuzuschauen, ist für Kinder ein einprägsames Erlebnis – zumal, wenn diese anschließend selber aktiv und kreativ werden können.

 

Genau das ermöglicht der Kita-Wettbewerb des Handwerks, der in seine 7. Runde geht. Die Idee ist einfach: Unter dem Motto „Kleine Hände, große Zukunft“ besuchen Kita-Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren mit ihren Erzieherinnen und Erziehern Handwerksbetriebe in ihrer Region und lernen die faszinierende Vielfalt des Handwerks kennen. Danach gestalten sie ein Riesenposter, auf dem sie ihre Erlebnisse festhalten – mit allen Materialien, die sie bei „ihrem“ Handwerker kennengelernt haben.

 

Jede Kita kann mitmachen

Die Kitas der Stadt Pritzwalk sind aufgerufen, sich an dem Wettbewerb der Aktion Modernes Handwerk (AMH) zu beteiligen. Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Prignitz, steht interessierten Einrichtungen gern mit Rat und Tat unter Telefon 03876/78 51 46 zur Seite.

 

Bis zum 7. Februar 2020 können die Kita-Gruppen ihr Poster einreichen. Eine Expertenjury mit Vertretern aus Handwerk und Frühpädagogik beurteilt die Arbeiten. Die Landessieger werden im Frühjahr 2020 bekannt gegeben: Immerhin winkt ein Preisgeld von je 500 Euro, zum Beispiel für ein Kita-Fest oder einen Projekttag zum Thema Handwerk.

 

Auch Handwerker sind gefragt

Interessierte Erzieherinnen und Erzieher können die Wettbewerbspakete bei der Handwerkskammer Potsdam unter presse@hwkpotsdam.de oder auch unter www.amh-online.de/wettbewerbspaket kostenlos anfordern. Gern können auch Handwerker vor Ort die Initiative ergreifen und Kitas in ihrer Nähe auf den Wettbewerb ansprechen. Auch sie erhalten die Wettbewerbspakete kostenfrei. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kita-Wettbewerb  „Kleine Hände, große Zukunft“ geht in die 7. Runde
Foto: Kita-Kinder sollen mit dem Wettbewerb „Kleine Hände, große Zu-kunft“ fürs Handwerk begeistert werden. Foto: AMH/Agentur

Stadt Pritzwalk fördert Vereine 2019 mit rund 56 000 Euro

(05.11.2019)

Pritzwalk. Etwa 80 Vereine sind im Gebiet der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile aktiv. 36 von ihnen können sich in diesem Jahr über eine Zuwendung aus dem städtischen Haushalt freuen – insgesamt rund 56 500 Euro. Bis auf fünf waren am 30. Oktober alle Antragsteller zur Übergabe ihrer Förderbescheide ins Rathaus gekommen. „Einige von Ihnen sind positive Wiederholungstäter“, freute sich der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

31 Vereine waren vertreten

Der Bürgermeister überreichte die Bescheide gemeinsam mit Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren, in feierlichem Rahmen im Beratungsraum des Rathauses. Die Vereine hatten zumeist ihre Vorsitzenden gesandt. Von 22 Sportvereinen nahmen 19 ihre Unterlagen persönlich entgegen, außerdem waren zwölf gemeinnützige Vereine der Wohlfahrtspflege, Kultur und Jugendhilfe vertreten. Die fünf restlichen Antragsteller erhalten ihre Förderbescheide per Post.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lobte das Engagement der Vereinsmitglieder und bot auch abseits der Förderung die Hilfe der Stadt an. „Wenn Sie etwas haben, das wir unterstützen können, rufen Sie im Büro des Bürgermeisters an oder schreiben Sie eine E-Mail.“ Er könne leider nicht jede SMS oder andere elektronische Anfragen persönlich beantworten. Deshalb sei eine gute Kommunikation wichtig. „Wir versuchen unser Bestes.“

 

Anträge sind bis August einzureichen

Die Stadt Pritzwalk reicht in diesem Jahr 45 000 Euro an ihre Sportvereine und 11 500 Euro an gemeinnützige Vereine der Wohlfahrtspflege, Kultur und Jugendhilfe aus. Sportvereine und Vereine der Wohlfahrtspflege können unter bestimmten Voraussetzungen jedes Jahr einen Zuschuss beantragen. Dazu gibt es jeweils eine entsprechende Richtlinie, die die Stadtverordneten verabschiedet haben. Die Anträge für das Folgejahr müssen immer bis 30. August eingereicht werden. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk fördert Vereine 2019 mit rund 56 000 Euro
Foto: Heike Fuchs und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überreichen Horst Kontak vom Verein Kunst Freunde Pritzwalk den Förderbescheid. Foto: Beate Vogel

Kinder lernten schlaue Fledermaus Sandor kennen

(05.11.2019)

Pritzwalk. Eine Strafarbeit von der Deutschlehrerin aufbekommen? Gut, wenn man einen schlauen Fledermausfreund hat, der einem den Entschuldigungsbrief gleich in die Feder diktiert. So erlebt es der Schüler Jendrik, der ziemlich viele Probleme hat.

 

Erste Begegnung auf neuen Stühlen

Erfunden hat Fledermaus Sandor, Jendrik, seine Familie und Freunde die Autorin Dorothea Flechsig. Sie las am Montag in der Pritzwalker Bibliothek vor 3. Klassen aus der Herbert-Quandt-Grundschule und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule. Für viele Kinder war es die erste Begegnung mit einer Schriftstellerin. Dabei konnten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern gleich auf den neuen Stühlen Platz nehmen, die für die Bibliothek angeschafft wurden.

 

Vom Isegrim zum netten Kerl

Unter den Gästen war auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Beeindruckt von der Phantasie der Autorin wünschte er sich, dass sie sich Gedanken über das Pritzwalker Wappentier macht. „Vielleicht fällt Ihnen eine Geschichte ein, wie aus dem vielfach als böse dargestellten Isegrim einen netten Kerl werden kann“, sagte das Stadtoberhaupt. Dorothea Flechsig sicherte zu, sich mit dem Thema zu befassen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder lernten schlaue Fledermaus Sandor kennen
Foto: Machte die Kinder mit Sandor der Fledermaus bekannt: Autorin Dorothea Flechsig, die von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel in der Bibliothek begrüßt wurde. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadt sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für verschiedene Aufgaben

(30.10.2019)

Pritzwalk. Vier Stellen schreibt die Stadtverwaltung Pritzwalk aus. Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber für die Leitung eines Fachgebietes, als Sachbearbeiter im Ordnungsamt, für die Mitarbeit im Bereich Informationstechnologie sowie im Außendienst. Die Ausschreibungen der einzelnen Stellen sind auf der Internetseite der Stadt unter www.pritzwalk.de/stellenausschreibung zu finden. Die Stadt Pritzwalk trifft Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und Leistung. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. aka

Pritzwalk wurde für die „Sommertour mit dem Bürgermeister“ ausgezeichnet

(30.10.2019)

Schilde/Pritzwalk. Die „Sommertour mit dem Bürgermeister“ wurde beim Forum des Tourismusverbandes Prignitz am 28. Oktober in Schilde ausgezeichnet. Die Familienradtour der Pritzwalker mit ihrem Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, die aus der Kernstadt Pritzwalk immer in einen anderen Ortsteil führt, fördere nachhaltig den Radtourismus in der Prignitz, hieß es bei der Veranstaltung in Schilde (Gemeinde Plattenburg). Sarah Schütte vom Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung nahm die Auszeichnung entgegen.

 

In dem Wettbewerb um nachhaltige Ideen zur Förderung des Radtourismus hatte Lenzerwische mit der Lenzerwische-Tour Platz 1 belegt. Rang 2 ging an Schloss Grube, Platz 3 teilen sich Pritzwalk und Perleberg. bat

Foto zur Meldung: Pritzwalk wurde für die „Sommertour mit dem Bürgermeister“ ausgezeichnet
Foto: Mike Laskewitz vom Tourismusverband Prignitz (l.) überreicht Sarah Schütte die Auszeichnung, neben ihr Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura. Foto: MAZ/Stephanie Fedders

Ordnungsausschuss berät über Satzungen

(30.10.2019)

Pritzwalk. Die Mitglieder des Ausschusses für Recht, Ordnung, Umwelt-Sicherung und Naturschutz treffen sich am Dienstag, 5. November, um 17.30 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung Pritzwalk, Gartenstraße 12, Haus 1, zu ihrer nächsten Sitzung. Themen sind unter anderem die Krähenpopulation auf dem Friedhof in Pritzwalk, die Friedhofsgebühren und die Hundesteuersatzung. bat

 

Info: Die ausführliche Tagesordnung finden Sie unter dem Reiter Kommunalpolitik/Recht, Ordnung, ...

Rochow-Schule erhält als „Sportlichste Schule“ Brandenburgs ein Schulschild

(29.10.2019)

Pritzwalk. Die Pritzwalker Freiherr-von-Rochow-Oberschule ist die „Sportlichste Schule“ Brandenburgs im Schuljahr 2018/2019. Bildungsministerin Britta Ernst hatte die Auszeichnung während der Schulsportehrung am 21. Oktober in Potsdam überreicht.

 

Zur Ehrung gehört auch ein Schulschild, das am heutigen 29.Oktober im Beisein des Prignitzer Landrates Torsten Uhe, des Pritzwalker Bürgermeisters Dr. Ronald Thiel, der Schulleiterin Gisa Michaelis und dem Schulsportberater des Landkreises Prignitz, Frank Dannehl, übergeben wurde. Martina Schünemann aus dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hatte die weiße Tafel mitgebracht, die nun im Foyer der Schule angebracht wird.

 

Tolles Sportkonzept

„Ihr habt mit eurem Einsatz dazu beigetragen, dass wir die Auszeichnung erhalten haben“, lobte Gisa Michaelis die Zehntklässler, die in der Sporthalle dem kleinen Festakt beiwohnten. Landrat Torsten Uhe lobte das tolle Sportkonzept an der Schule: „Sport ist wichtig, auch für die Persönlichkeitsentwicklung.“ Bürgermeister Dr. Thiel freute sich, dass die Schüler den Namen Pritzwalk in die Öffentlichkeit tragen. Er legte den Jugendlichen ans Herz, in der Region zu bleiben.

 

Die Freiherr-von-Rochow-Schule-Oberschule mit sportlichem Profil konnte im Wettbewerb mit einer beeindruckenden Vielfalt an Bewegungsaktivitäten für die Schülerinnen und Schüler punkten und mit der guten Einbindung außerschulischer Partner überzeugen. Zudem werden Schülerinnen und Schülern mit Handicaps besonders gefördert, etwa Rollstuhlfahrer.

 

Außergewöhnliche Angebote

Die etwa 400 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen können sich in etlichen Arbeitsgemeinschaften sportlich betätigen: Neben Fußball, Volleyball und Leichtathletik, Angeln, Schach, Reiten und Tanzen sind dies auch ungewöhnliche Angebote wie Rope Skipping, eine Art Seilspringen mit akrobatischen Stunts, und Poi, das mit blinkenden Kugeln gespielt wird.

 

Neben den regulären Sportstunden im Unterricht kommen so noch einmal drei Stunden pro Woche dazu. Viele Schülerinnen und Schüler sind zudem in örtlichen Sportvereinen aktiv, lassen sich dort zum Beispiel zu Übungsleitern – Juniorcoaches - und Kampfrichtern ausbilden.   

 

Ein neuer Boxsack wird gekauft

Die Rochow-Oberschule freut sich über ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Das soll laut Gisa Michaelis unter anderem für einen Boxsack und zwei neue Trikotsätze ausgegeben werden. Diesmal hatten sich 167 weiterführende Schulen am alljährlichen Wettbewerb des Sportministeriums beteiligt. Die Rochow-Oberschule hatte im Wettbewerb 2017/2018 bereits den 2. Platz belegt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Rochow-Schule erhält als „Sportlichste Schule“  Brandenburgs ein Schulschild
Foto: Übergabe natürlich im Sportunterricht: Gisa Michaelis (Mitte), Landrat und Bürgermeister, Sportlehrer und Schüler freuen sich über die Auszeichung der Rochowschule als „sportlichste Schule“ Brandenburgs. Foto: Beate Vogel

Brückentag nach dem Reformationstag

(29.10.2019)

Pritzwalk. Einen so genannten Brückentag gibt es nach dem Reformationstag am Donnerstag, 31. Oktober. Die Einrichtungen der Stadtverwaltung  Pritzwalk im Rathaus und in der Gartenstraße sowie im Pritzwalker Bahnhof sind demnach am Freitag, 1. November, geschlossen. Auch die Stadtbibliothek Pritzwalk hat an diesem Tag zu. Der Samstagssprechtag verschiebt sich damit vom 2. auf den 9. November. bat

In die Big-Bags gehört ausschließlich Laub von Straßenbäumen

(23.10.2019)

Pritzwalk. Vor wenigen Tagen hat die Stadt Pritzwalk wie in jedem Herbst im Stadtgebiet und in den Ortsteilen alljährlich Laubsäcke verteilen lassen. Diese Big-Bags sind ausschließlich für das Laub vorgesehen, das auf öffentlichen Flächen anfällt. In vielen Orten sorgen die Bürger in Eigeninitiative für Sauberkeit, wofür die Stadt ihnen dankt: Sie entlasten damit die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes.

 

Leider landen in den Big-Bags immer wieder Dinge, die dort nicht hineingehören, informieren die Mitarbeiter des Fachgebietes Bewirtschaftung öffentlicher Flächen und Anlagen in der Stadtverwaltung Pritzwalk: private Gartenabfälle, Heckenschnitt oder andere Gegenstände. Auch das Laub, das auf Privatgrundstücken anfällt, soll nicht in diesen Säcken entsorgt werden. Die Bürger werden gebeten, diese Hinweise zu respektieren. bat

Foto zur Meldung: In die Big-Bags gehört ausschließlich Laub von Straßenbäumen
Foto: Seit einigen Tagen können an den Pritzwalker Straßen wieder Laubsäcke befüllt werden – aber nur mit Laub. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Hortkinder besuchten Kunstausstellung

(23.10.2019)

Pritzwalk. Eine Führung durch die Ausstellung „5 Jahre Kunst Freunde Pritzwalk“  machten in den Herbstferien einige Kinder aus dem Pritzwalker Hort „Kunterbunt“. Horst Kontak, der Vorsitzende des Vereins „Kunst Freunde Pritzwalk“, nahm sich die Zeit, die Gruppe durch die Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins im ehemaligen Stadt- und Brauereimuseum zur führen und den Kindern die Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus der Prignitz zu erklären.

 

Dana Kuhse, Erzieherin im Hort „Kunterbunt“ , die mit den Kindern den Ausflug unternommen hatte, freute sich besonders über die herzliche Betreuung und fachliche Begleitung. Ihr Anliegen ist es, den Kindern Kunst in der Region nahe zu bringen und sie zu animieren, selbst zu kleinen Künstlern zu werden. bat

Foto zur Meldung: Hortkinder besuchten Kunstausstellung
Foto: Nach der Führung machten die Kinder mit Dana Kuhse (hinten links), Horst Kontak (hinten Mitte) und Marleen Brandt (hinten rechts) ein Erinnerungsfoto. Foto: Privat

Robby Clemens lief vom Nordpol zum Südpol - und erzählt davon in Pritzwalk

(22.10.2019)

Pritzwalk. Der Abenteurer Robby Clemens präsentiert am Dienstag, 26. November, einen Dia- und Filmvortrag in der Pritzwalker Stadtbibliothek. Ab 19 Uhr wird der überzeugte Marathon-Läufer rund eineinhalb Stunden lang seinem jüngsten Lauf berichten: „Zu Fuß vom Nordpol Richtung Südpol“.

   

„Meine Kilometer sind die Menschen, denen ich begegnen durfte“, sagt Robby Clemens. Aus der Erkenntnis, nach Alkohol- und Nikotinabhängigkeit ein neues Leben geschenkt  bekommen zu haben, erfüllte sich Robby Clemens einen Traum und startete am 9. April 2017 zum größten Abenteuer seines Lebens. Beginnend am Nordpol, führte ihn sein Weg diesmal aus dem Eis der Arktis und den Gletschern Grönlands in die Wildnis Kanadas.

 

Robby Clemens lief vorbei an den Metropolen der Ostküste der USA, in die sengende Hitze Mittelamerikas sowie durch die tropischen Klimazonen Südamerikas, um nach etwa 22 Monaten im Eis der Antarktis seinen neuen Lebenstraum voller Dankbarkeit und Demut vollenden zu können.

 

In seinem Vortrag schildert Robby Clemens die bewegenden Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen, die er unterwegs treffen durfte. Im Vortrag erleben die Zuhörer neben faszinierenden Bildern und Videos eine Vielzahl zutiefst berührender Geschichten am Rande der völkerverbindenden Idee, fernab jeglicher Rekordgedanken unterwegs zu sein. Der Vortrag wird emotional und nachdenklich mit einem Schuss Humor erzählt sowie durch landestypische musikalische Passagen unterlegt.

 

Karten für den Vortrag mit Robby Clemens gibt es unter 03395/30 25 73 im Vorverkauf für 8 Euro, an der Abendkasse für 10 Euro. bat

Foto zur Meldung: Robby Clemens lief vom Nordpol zum Südpol - und erzählt davon in Pritzwalk
Foto: Robby Klemens beim Nordpolmarathon. Foto: Privat

Dubioses Diebesgut: Gerd Bießmann stellt sein druckfrisches Buch vor

(22.10.2019)

Pritzwalk. „Diebesgut sieht mitgenommen aus“ ist der Titel einer heiteren Lesung mit Gerd Bießmann. Er präsentiert am Dienstag, 19. November, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Pritzwalk sein im Oktober erschienenes, gleichnamiges Buch. Der Autor war bereits im September zu Gast.

 

Gerd Bießmanns Wortspiele und Reime entschlüsseln sich mitunter erst beim zweiten Lesen, so sehr ist ihr Sinn - oder Un-Sinn? - um die Ecke gedacht. Manchmal sind es auch zwei Ecken oder noch mehr. Doch wenn erst „der Groschen fällt“, dann zaubern die Nonsens-Gedichte mehr als ein Lächeln ins Gesicht: Sie lassen uns lachen und staunen über die möglichen Doppeldeutigkeiten der deutschen Sprache. Und sie machen uns betroffen: Denn auch wir alle haben schon so manch „krummes Ding gedreht“.

 

Geboren in Müncheberg, wohnt der promovierte Chemiker Bießmann heute in Pritzwalk, wo er als Produktentwickler und im Bereich Produktsicherheit tätig ist. Der vielseitig interessierte Sammler verschiedenster Dinge schreibt heitere Gedichte seit seiner Schulzeit. Zwei seiner lyrischen Schöpfungen wurden bereits in der Anthologie „Die besten Kugel-Schreiber 2018: Wachtberger Kugel – Preis für komische Lyrik“ veröffentlicht.

 

Karten für die Lesung mit Gerd Bießmann gibt es im Vorverkauf in der Stadtbibliothek unter 03395/30 25 73 für 5 Euro, an der Abendkasse für 7 Euro. bat

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Foto: Gerd Bießmann gastiert mit seinem brandneuen Buch in der Stadtbibliothek. Foto: Privat

Kinderbuchautorin liest Geschichten von Sandor, der Fledermaus

(22.10.2019)

Pritzwalk. Die Kinderbuchautorin Dorothea Flechsig wird am Montag, 4. November, für zwei Lesungen in der Pritzwalker Stadtbibliothek zu Gast sein. Sie liest um 8.50 Uhr und um 10 Uhr für Schüler aus den beiden Pritzwalker Grundschulen aus zwei Büchern ihrer Reihe um die Fledermaus Sandor. Interessierte Zuhörer sind willkommen.

 

Aufregende Abenteuer

Sandor ist ein großer Abendsegler aus Transsilvanien, eine sprechende Fledermaus mit einem Knick im linken Ohr. Eitel, treu und unerschrocken verhilft Fledermaus Sandor dem eher schüchternen Jendrik nicht nur zu aufregenden Abenteuern, sondern auch zu neuem Selbstbewusstsein.

 

Dorothea Flechsig erzählt spannende, lebendige und lustige Geschichten mit Herz, die das ungleiche Freundespaar durch allerlei Turbulenzen begleiten und ganz nebenbei Wissen über Fledermäuse, Transsilvanien oder Schulprobleme vermitteln. In der Reihe sind im Glückschuh Verlag vier Titel erschienen.

 

"Lillifee" und "KIKAninchen"

Viele Jahre arbeitete Dorothea Flechsig als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine. Inzwischen veröffentlicht sie Geschichten für Kinder, unter anderem für „Prinzessin Lillifee“ und „KIKAninchen“. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Master School Drehbuch und unterrichtet Erwachsene und Kinder im kreativen Schreiben.

 

Die Autorenlesung mit Dorothea Flechsig ist eine Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis und wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kinderbuchautorin liest Geschichten von Sandor, der Fledermaus
Foto: Die Autorin Dorothea Flechsig liest in der Pritzwalker Stadtbibliothek. Foto: Maria Conradt

Erreichbarkeit der Büros im Bahnhof eventuell gestört

(21.10.2019)

Pritzwalk. Die telefonische Erreichbarkeit in den Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk im Bahnhof ist ab dem morgigen Dienstag wegen der Bautätigkeit eventuell gestört. Das gilt bis einschließlich Freitag, 25. Oktober. Die Bürger werden um Verständnis gebeten. bat

„Pritzwalk kniepert“ in die Saison 2019/20

(15.10.2019)

Pritzwalk. Für Freunde und Liebhaber des Prignitzer „Nationalgerichts“ Knieperkohl wird Pritzwalk am 9. November 2019 zum Wallfahrtsort: Unter dem Motto „Pritzwalk kniepert“ wird an diesem Tag die Saison für die deftig-pikante Spezialität eröffnet.

Am und im Kulturhaus gibt es den Knieperkohl in unterschiedlichen Varianten und mit verschiedenen Beilagen. Besucher können das Traditionsgericht gleich an Ort und Stelle verkosten oder im Glas mit nach Hause nehmen.

 

Regionales in Hülle und Fülle

Regionale Produkte ergänzen das Angebot. Es gibt Honig, Produkte von der Straußenfarm und Hausmacher-Geflügelerzeugnisse. Ergänzt wird das Angebot um handgemachtes Bier, Säfte, Tees und Liköre, Quark und Joghurt aus Rohmilch sowie Wurstwaren vom Rind. Auch der Räucherfisch darf nicht fehlen.

 

Buntes Programm für Groß und Klein

Kulturell umrahmt wird das bunte Treiben von der „Mobilen Discothek“ und Auftritten der Künstlerin „Eva – Mit allen Sinnen“. Durch das Programm führt Moderator Marc Marthell. Für die kleinen Gäste stehen Bastelstraße, Foto-Ecke sowie Kinderschminken bereit – betreut vom Wahrbergeverein aus Groß Woltersdorf.

 

Partner und Förderer

„Pritzwalk kniepert“ ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Pritzwalk sowie des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung, unterstützt von „pro agro“ Brandenburg, gefördert vom Land Brandenburg mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums.

Foto zur Meldung: „Pritzwalk kniepert“ in die Saison 2019/20
Foto: : Freuen sich auf viele Besucher bei „Pritzwalk kniepert“ (v.l.): Jean Duwe, Halldor Lugowski, Heike Fuchs, Dr. Ronald Thiel und Sarah Schütte. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Cooler Wolf schmückt Fassade des Jugendfreizeitzentrums Nord

(15.10.2019)

Pritzwalk. Ein stolzer Wolf mit wilder Mähne begrüßt seit Kurzem die Besucher des Jugendfreizeitzentrums Nord in Pritzwalk. Geschaffen haben ihn elf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen elf und 17Jahren mit Farbe aus Sprühdosen. Der Entwurf stammt von Patrick Bräutigam, Erzieher und studierter Heilpädagoge in der Wohngruppe Haus „Kunterbunt“ in Pritzwalk.

 

Gemeinsames Projekt

„Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion der Stadt Pritzwalk, der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) und der Wohngruppe ‚Haus Kunterbunt‘“, sagt Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin für Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren in der Stadtverwaltung Pritzwalk. Betreut wurde es von Schulsozialarbeiterin Daniela Heuer von der BBL.

 

Frische Interpretation

„Ich sprühe seit zehn Jahren“, berichtet Patrick Bräutigam. Die Vorgabe lautete lediglich, das Pritzwalker Wappentier, den Wolf, mit jugendlicher Frische zu interpretieren. Und das ist dem künstlerischen Kopf und seinem jungen Team mehr als gelungen. Auf einer Fläche von vier mal sechs Metern richtet sich der Wolf zu stolzer Größe auf. Ein grüner Hintergrund lässt das Bild bunt wirken, obwohl für die verschiedenen Körperpartien des Tieres lediglich Grautöne verwendet wurden.

 

Fortsetzung vorstellbar

Rund drei Tage Arbeit stecken in dem Kunstwerk. Fertiggestellt wurde es in der ersten Woche der Herbstferien. „Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht“, freut sich Daniela Heuer. Und da die Umsetzung derart gelungen ist, kann sich Heike Fuchs eine weitere Zusammenarbeit sehr gut vorstellen. „Zum Pritzwalker Wappen gehört ja auch noch eine Linde“, sagt sie.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Cooler Wolf schmückt Fassade des Jugendfreizeitzentrums Nord
Foto: Die Kinder und Jugendlichen erweckten den Wolf am Jugendfreizeitzent-rum mit Farbe aus Spraydosen zum Leben. Künstlerisch angeleitet wurden sie von Patrick Bräutigam. Foto: Privat

Der Biberdamm wurde abgetragen

(11.10.2019)

Pritzwalk. Der Biberdamm an der Promenade in Pritz­walk ist weg. Nach mehreren Terminen mit Vertretern der Stadt Pritzwalk, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Wasser- und Bodenverband „Prignitz“ und einem der ehrenamtlichen Biberberater des Landes Brandenburg, Mirko Beutling, einigten sich die Beteiligten darauf, den Damm abzutragen. Das hatte die Stadt Pritzwalk so beantragt.

 

Marcus Pankow, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Prignitz, war mehrmals vor Ort. „Wir hatten Ortstermine am 3. und am 16. September.“ Zuletzt war Marcus Pankow am 30. September da: „Da war der Damm weg.“

 

Biberaktivitäten beunruhigten Anlieger

Mitten in der Stadt, vor der Dömnitzbrücke an der Promenade, hatten sich etwa Anfang August Biber offenbar fest niedergelassen und den Damm gebaut. Das hat – mit Blick auf mögliche Hochwasserereignisse – nicht nur Anlieger beunruhigt. Laut dem Biberberater ist ein Biber an dieser Stelle schon seit 2018 aktiv.

 

Anfang August dieses Jahres begann er mit dem Dammbau. Im Revier wurden schon zwei bis drei Junge mit den Alttieren gesichtet. „Wenn man den Biber hätte gewähren lassen, hätte er den Damm immer weiter aufgestockt, das hätte die Böschung ausgespült und womöglich das Brückenbauwerk beschädigt. Abgebaut haben den Damm Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes „Prignitz“, der für die Dömnitz zuständig ist.

 

Grundlage ist die Biberverordnung

Laut Marcus Pankow wurde der Damm schrittweise abgebaut. „Immer am frühen Morgen, damit das Wasser tagsüber ablaufen konnte“, so Marcus Pankow. Das Baumaterial wurde abgefahren, damit die nachtaktiven Tiere den Damm nicht wieder neu bauen. „Das machen wir so lange, bis die Biber das Interesse verlieren.“

 

Die Grundlage für die Beseitigung des Biberdammes an der Brücke ist die Brandenburgische Biberverordnung. Eine gesonderte artenschutzrechtliche Genehmigung ist hier nicht nötig, erklärte Marcus Pankow. „Läge der Damm in einem Naturschutzgebiet wie etwa dem Hainholz, wäre das so nicht möglich“, erklärte er. Sollten sich die Biber woanders im Stadtgebiet ansiedeln, müsste neu geprüft werden. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der Biberdamm wurde abgetragen
Foto: Der Biber hat sich nun wohl dauerhaft in Pritzwalk angesiedelt. Foto: Andreas König

Münzberatung in der Bibliothek

(11.10.2019)

Pritzwalk. Die nächste Münz- und Briefmarkenberatung mit Mario Schröder findet am Dienstag, 5. November, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in der Stadtbibliothek Pritzwalk, Kietz 64, statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dann wieder alte Geldscheine, alte Medaillen und Briefmarken begutachten lassen. Die Beratung ist kostenlos. bat

Bauarbeiten bei Kuckuck auf 2020 verschoben

(11.10.2019)

Kuckuck. Die Bauarbeiten an den beiden Durchlässen zwischen dem Pritzwalker Ortsteil Sadenbeck und dem Gemeindeteil Kuckuck verschieben sich ins nächste Jahr. Ursprünglich sollte die Erneuerung der maroden Bauwerke in den Herbstferien beginnen.

 

Die beauftragte Baufirma Universal-Bau GmbH aus Perleberg hat am 7. Oktober einen neuen Bauablaufplan vorgelegt und mit dem Amt für Stadtentwicklung abgestimmt. Die Vollsperrung soll nun in die Winterferien in der Zeit vom 1. bis 7. Februar 2020 fallen, die auch für den Baubeginn vorgesehen sind. In den Wochen darauf wird die Straße immer wieder halbseitig gesperrt.

 

Zeitplan mit dem Kreis abgestimmt

Eine zweite Vollsperrung hat die Firma für die Osterferien in der Zeit vom 4. bis 16. April 2020 geplant. Ende Mai will Universal-Bau mit dem kompletten Projekt fertig sein. Der neue Zeitplan ist mit dem Landkreis so abgestimmt.

 

Zur Erinnerung: Beim Hauptlauf der Dömnitz soll ein „Harmcodurchlass“ gebaut werden. Damit Biber und Otter die Straße unterirdisch passieren können, soll in den Wellstahldurchlass eine so genannte Berme, eine Art Stufe an der Seite der Tunnelwand, eingebaut werden. Die Straße wird dort auf 5,50 Meter verbreitert. Beim zweiten Durchlass wird ein Betonstahlrohr von einem Meter Durchmesser eingesetzt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bauarbeiten bei Kuckuck auf 2020 verschoben
Foto: Der Durchlass bei Kuckuck ist marode und muss grundlegend erneuert werden. Foto: Beate Vogel

Vorverkauf für den Feuerwehrball ist gestartet

(09.10.2019)

Pritzwalk. Zum Feuerwehrball lädt für Samstag, 2. November, die Freiwillige Feuerwehr Pritzwalk ins Kulturhaus der Stadt ein. Einlass ist ab 19 Uhr, ab 20 Uhr spielt die „U.S. Party Band“. Um 21 Uhr startet ein Losverkauf, ab 21.30 Uhr ist eine Tombola vorgesehen. Der Feuerwehrball endet gegen 2 Uhr. Karten für den entspannten Tanzabend gibt es für 15 Euro unter anderem im Kulturhaus und im Rathaus der Stadt. bat

Vortrag über die Geschichte der Zuckerrübe

(08.10.2019)

Pritzwalk. Von der Politik lanciert, legte der extensive Anbau der Zuckerrübe später den Grundstein für die Abwasserreinigung. Der Berliner Historiker Dr. Reinhold Zilch wird am 15. Oktober ab 18 Uhr über die Rolle des preußischen Rübenanbaus aus umwelthistorischer Sicht sprechen: „Rübenzucker in Preußen. Von der Umweltkatastrophe zum Umweltschutz.“, heißt sein Vortrag. Die Abendveranstaltung findet in der Museumsfabrik Pritzwalk statt.

 

Zucker galt als Mangelware im Preußen des 18. Jahrhunderts. Deutschland war keine Kolonialmacht, profitierte nicht aus der Sklavenwirtschaft des Rohrzuckeranbaus. Es musste eine andere Lösung für den Ausgleich des Bedarfs gefunden werden.

 

Die erste Zuckerfabrik

Der Apotheker und Forscher Andreas Sigismund Marggraf machte sich auf die Suche nach Pflanzen, die einen natürlichen Zuckergehalt aufweisen. Dabei stieß er auf die Runkelrübe. Verzehrt wurde damals ausschließlich das Blattwerk. Die Rübe enthielt immerhin einen Zuckergehalt von drei bis vier Prozent. Diesen Gehalt konnte sein Schüler Franz Karl Achard durch Züchtung soweit erhöhen, dass 1802 bereits die erste Zuckerfabrik eröffnet wurde.

 

Den großen Durchbruch verdankt die Zuckerrübe dann der durch Napoleon verhängten Kontinentalsperre. Der erschwerte Import des günstigen Rohrzuckers machte die Zuckerrübe zu einer würdigen Konkurrentin auf dem Zuckermarkt Europas. Die Zuckerrübe bedeutete wirtschaftliche Unabhängigkeit und wurde schnell zu einer Staatsangelegenheit.

 

Konsequenzen für die Umwelt

Die Jahresernte wurde im Herbst und Winter in zahlreichen Fabriken verarbeitet. Während der für die Reinigung des Zuckersaftes benutzte Kalk anschließend als Kalziumcarbonat zusammen mit den anfallenden Bioabfällen zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft eingesetzt wurde, führte man das Schmutzwasser in zunehmend größeren Mengen in anliegende Gewässer ab.

 

Das hatte natürlich Konsequenzen für die Umwelt und die Wirtschaft. Flüsse, Bäche und Seen an denen Zuckerfabriken lagen, verlandeten und verkrauteten zunehmend, was sich negativ auf die anliegenden Wassermühlen, die Fischerei und die Schiffbarkeit auswirkte. Es kam zur Gründung der „Königlichen Versuchs- und Prüfungsanstalt für Wasserversorgung und Abwässerbeseitigung“, um mit wissenschaftlichen Methoden nach einer Lösung zu suchen.

 

Der Eintritt zu dem Vortrag kostet 5 Euro, Informationen gibt es in der Museumsfabrik Pritzwalk unter 03395/76 08-11 20. ls

Foto zur Meldung: Vortrag über die Geschichte der Zuckerrübe
Foto: Zuckerrüben, Grafik aus dem 18. Jahrhundert.

Wendeerlebnisse in Ost und West in einer gemeinsamen Ausstellung

(07.10.2019)

Pritzwalk. Menschen aus Ostdeutschland und aus Westdeutschland kommen in der Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“ zu Wort. Sie erzählen ihre ganz persönlichen Erlebnisse im Sommer und Herbst des Wendejahres 1989. Die Vernissage am 3. Oktober in der Museumsfabrik Pritzwalk war hervorragend besucht. 

 

Entstanden ist die Ausstellung „Wendezeiten“ in Zusammenarbeit zwischen der Museumsfabrik und dem Museum im Marstall in der Partnerstadt Winsen (Luhe). Eine Delegation aus Winsen hatte zur Vernissage eingefunden: Stadträte, Mitarbeiter der Verwaltung und Vertreter des Heimat- und Museumsvereins.

 

Biografien bewusst nicht getrennt

In Einzelporträts und selbst erzählten Geschichten schildern zehn Winsener und zehn Pritzwalker auf großen, bebilderten Tafeln ihre Erlebnisse: zu gleichen Teilen - das war Museumsleiter Lars Schladitz und seiner Winsener Kollegin Ilona Johannsen wichtig. „Wir wollten eine Art Panorama schaffen und viele heterogene Erfahrungen zu Ausdruck bringen. Und wir haben ganz bewusst die Biografien nicht voneinander getrennt“, sagte Lars Schladitz. 

 

Der stellvertretende Bürgermeister von Pritzwalk, Halldor Lugowski, erinnerte zur Eröffnung an die Ereignisse 1989: die Botschaftsflüchtlinge in Prag, zu denen auch 36 Pritzwalker gehörten, den Fackelzug zum 40. Jahrestag der DDR, die friedlichen Demonstrationen in Leipzig und Berlin und auch die politischen Aktivitäten in und um Pritzwalk.

 
Rasch die Partnerschaft besiegelt

Thomas Kierschke, SPD-Stadtrat und Mitglied im Ausschuss für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften in Winsen, blickte auf die rasche Annährung von Winsen und Pritzwalk im Wendejahr zurück: „Während die Großen noch überlegten, wie sie die beiden Staaten zusammenführen sollten, ging die Einleitung unserer Partnerschaft sehr schnell.“ Bis Oktober 1990 haben demnach 854 deutsche Städte in Ost und West Partnerschaften geschlossen.

 

Bereits am 17. Oktober 1989 hatten sich in der Falkenhagener Kirche rund 100 Prignitzer zu einem Infoabend eingefunden, erzählt der ehemalige Falkenhagener Pfarrer Ulrich Preuß in seiner Geschichte. Am 27. Oktober fanden sich laut Halldor Lugowski ebenso viele Menschen vor dem Pritzwalker Rathaus zu einer friedlichen Demonstration ein, die in einem Dialog im Kulturhaus endete. 300 Bürgerinnen und Bürger durften Fragen stellen. Etwa 2000 Menschen nahmen am 6. November am Friedensgebet und an einer Demo teil. Drei Tage später fiel die Mauer.

 

Aufregendes Wendejahr

Jürgen Meinberg aus Salzhausen, einem Vorort von Winsen, machte im Sommer 1989 mit seiner Frau und seiner Schwester eine Fahrradtour an der Elbe. Die 368 Kilometer lange Route führte den damals 27-Jährigen entlang der innerdeutschen Grenze auch über Dannenberg und Schnackenburg. Am 8. Juli wurde der Schießbefehl aufgehoben.

 

Am 9. Juli kam Meinberg zur einstigen Dömnitzer Brücke. Ein Beamter des Bundesgrenzschutzes sprach die Radler an und fragte, ob sie sich für die Anlage interessierten: „Er hat uns bis nach vorn zu seinem Kontrollpunkt an der Elbe geführt. Von dort konnten wir gegenüber den Grenzsoldaten sehen, der uns seinerseits durchs Fernglas beobachtete.“ Für Meinberg war das Wendejahr in mehrfacher Hinsicht aufregend, erzählt er: „Am 27. Oktober kam meine Tochter zur Welt.“  

 

Bis März in Pritzwalk, dann in Winsen

Die Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“ ist nun für ein halbes Jahr, bis zum 1. März 2020, in Pritzwalk dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Dann zieht sie für ein halbes Jahr nach Winsen ins Museum im Marstall, wo am 3. Oktober 2020 die Finissage geplant ist. Zum 9. November, dem 30. Jahrestag des Mauerfalls, wird das Museum einen Thementag mit Sonderführungen veranstalten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wendeerlebnisse in Ost und West in einer gemeinsamen Ausstellung
Foto: Der Pritzwalker Vizebürgermeister Halldor Lugowski erinnert zur Ausstel-lungseröffnung an die Geschehnisse im Herbst 1989 in Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Vom Fluch des Älterwerdens – eine Lesung mit Alexander G. Schäfer

(02.10.2019)

Pritzwalk. Mit einer optimistisch-humoristischen Lesung gastiert am Montag, 11. November, Alexander G. Schäfer in der Stadtbibliothek Pritzwalk. Ab 14 Uhr wird der Kabarettist, Komiker und Regisseur die Sorgen des Älterwerdens beleuchten: „50plus – Frischegarantie (fast) abgelaufen“ heißt es dann.

 

Gegen Älterwerden gibt es keine Medizin. Ein Entrinnen ist weder durch Sport, noch durch Botox oder Frischekuren möglich. Und wenn, dann nur ganz kurz. Wie damit umgehen? Wie sich schützen vor der drohenden Altersdepression, dem Führerscheinentzug, der zunehmenden Ausgrenzung vom hippen Teil der Gesellschaft? Alexander G. Schäfer denkt laut darüber nach und versucht, humorvolle Lösungsvorschläge zu machen. Das ist kein Ratgeber, eher ein Selbstversuch.

 

Karten für den lustigen Nachmittag am 11. November ab 14 Uhr in der Stadtbibliothek gibt es im Vorverkauf für 5 Euro und an der Tageskasse für 7 Euro. Reservierungen sind unter 03395/30 25 73 möglich. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Vom Fluch des Älterwerdens –  eine Lesung mit Alexander G. Schäfer
Foto: Alexander G. Schäfer gibt in Pritzwalk humorige Tipps zum Umgang mit dem Älterwerden. Foto: Privat

45 Filme: Einmal im Monat ist Seniorenkino im Kulturhaus

(02.10.2019)

Pritzwalk. 45 Filme haben sich die Besucherinnen und Besucher des Seniorenkinos im Kulturhaus Pritzwalk inzwischen angesehen. Als die Reihe mit dem monatlichen „Filmnachmittag mit oder ohne Kaffee und Kuchen“ 2014 an den Start ging, konnte sich niemand vorstellen, dass sie ein solcher Renner werden würde.

 

Denn beim Seniorenkino geht es nicht nur um den Film: „Das ist inzwischen ein richtiger Treff geworden“,  erzählt Lilo Kania, die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenrates. Der monatliche Nachmittag bietet eine Kaffeetafel, an der die Gäste nach der Vorstellung plauschen und ein Stück Kuchen genießen können. „Dann reden die Leute über die Filme, die Enkel oder die Gesundheit“, weiß Kulturhausleiterin Roswitha Bohnsack. Ganz ohne Zwang: Wer gehen will, der geht. Viele sind inzwischen Stammgäste.

 

Treffpunkt und Begegnungsstätte

Lilo Kania hat gemeinsam mit Roswitha Bohnsack das Seniorenkino auf den Weg gebracht. „Wir haben uns überlegt, was wir für Senioren anbieten können“, so die Seniorenbeiratsvorsitzende. „Das Kulturhaus ist ja auch ein Treffpunkt, eine Begegnungsstätte“, ist Roswitha Bohnsack überzeugt. Im November 2014 flimmerte der erste Film an einem Mittwoch um 13.30 Uhr im Rahmen der Reihe über die Leinwand.

 

Bei der Auswahl der Filme dürfen die Gäste durchaus mitreden. In den vergangenen fünf Jahren gab es viele Streifen, die Themen des Älterwerdens behandeln. „Anfangs hatten wir viele Dramen“, erinnert sich die Kulturhausleiterin, „zum Beispiel über Alzheimer“. Später kamen aber immer mehr Komödien hinzu.

 

Gäste aus den Ortsteilen

Lilo Kania eröffnet jedes Mal das monatliche Mittwochskino um 13.30 Uhr mit einer kleinen Begrüßung. Meist seien zwischen 45 und 60 Zuschauer da, fast nur Frauen. Sie kommen nicht nur aus Pritzwalk, wie die Seniorenbeiratsvorsitzende betont: Gern sind immer wieder Gäste aus den Ortsteilen da, etwa Beveringen, Steffenshagen, Schönhagen oder Wilmersdorf. Sogar aus Putlitz kommen Zuschauer. Das Angebot sei wichtig, der Bedarf sei groß, sagen die beiden Frauen.

 

Die nächsten beiden Nachmittage sind bereits geplant. So läuft am Mittwoch, 6. November, ab 13.30 Uhr die Komödie „Monsieur Claude 2“. Im Dezember gibt es wegen der Seniorenfeiern kein Seniorenkino. Für den 22. Januar steht „Bis zum Horizont, dann links“ auf dem Programm, ebenfalls eine Komödie. Wie immer beim Mittwochskino wird um Reservierung unter 03395/40 11 17 gebeten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: 45 Filme: Einmal im Monat ist Seniorenkino im Kulturhaus
Foto: Lilo Kania (v.l.) bedankt sich bei Roswitha Bohnsack für fünf Jahre und 45 Filme im Seniorenkino. Foto: Beate Vogel

Zwei Mal Märchenhaftes in der Stadtbibliothek

(01.10.2019)

Pritzwalk. Die 30. Berliner Märchentag sind im November zu Gast in Brandenburg. Unter dem Motto „Märchen überwinden Grenzen“ beteiligt sich auch die Pritzwalker Stadtbibliothek mit zwei Lesungen an dem Jubiläumsfestival. So wird am 11. November Alexander G. Schäfer russische Märchen lesen, am 18. November erzählt Regina Raderschall von Einfarbigen und Bunten.

 

„Und wenn sie nicht gestorben sind“ heißt die Märchenlesung mit Alexander G. Schäfer, die am Montag, 11. November, um 10 Uhr in der Stadtbibliothek beginnt. Die Märchen über Hexe Baba Jaga, die schöne Wassilissa, die wilden Schwäne, über Froschkönige, Königssöhne, Dummköpfe, Teufel wie sie alle heißen, gehören wohl zu den schönsten Märchen und haben sich vielen ins Gedächtnis eingebrannt. Einige dieser Helden werden in der Lesung mit Alexander G. Schäfer wieder lebendig.

 

Blaue, Rote, Grüne

In „Dreylande oder die Suche nach dem Grün“ erzählt Regina Raderschall am 18. November ab 10.30 Uhr von den Einfarbigen aus Blauen, Rothenburg und Gelbensande, die streng voneinander getrennt leben. Es gilt das absolute Reinheitsgebot. Wer zuwiderhandelt, verliert seinen Kopf. Doch eines Tages wird ein Kind mit zartgrüner Haut geboren …

 

Zu beiden Veranstaltungen sind Schüler aus den Grundschulen eingeladen. Gern sind auch erwachsene Zuhörer willkommen. Informationen gibt es in der Stadtbibliothek unter 03395/30 25 73. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Zwei Mal Märchenhaftes in der Stadtbibliothek
Foto: Die Autorin Regina Raderschall liest in Pritzwalk. Foto: Privat

Herzliches Willkommen für neue Erdenbürger

(01.10.2019)

Pritzwalk. „Willkommen in Pritzwalk“ hieß es am Sonnabend beim dritten Babybegrüßungsfrühstück im Kulturhaus. Die Eltern von 23 Babys waren der Einladung gefolgt Sie wurden mit einem kleinen Programm begrüßt, das die Zweijährigen aus der Kita „Kinderland“ mit ihren Erzieherinnen vorbereitet hatten.

 

Genügend Betreuungsplätze

„Wir haben in unseren Einrichtungen genügend Betreuungsplätze für alle Kinder“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Allerdings könne es vorkommen, dass diese Plätze nicht immer in der Wunscheinrichtung zur Verfügung stünden.

 

Liebevoll gestaltetes Frühstück

Leiterinnen und Erzieherinnen der sieben Kindereinrichtungen in der Stadt und den Ortsteilen stellten ihr Angebot kurz vor, ehe sich alle das gesunde und von der Kita „Kinderland“ äußerst liebevoll gestaltete Frühstück schmecken ließen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Herzliches Willkommen für neue Erdenbürger
Foto: Herzliches Willkommen für neue Erdenbürger

Stadt sucht „Staatlich anerkannte Erzieherinnen“ oder pädagogische Fachkräfte

(01.10.2019)

Pritzwalk. Die Stadt Pritzwalk bietet in ihren Tagesstätten sehr gute Bedingungen für die Kinderbetreuung. Um dieses Angebot zu sichern und auszubauen, werden „Staatlich anerkannte Erzieherinnen oder Erzieher sowie pädagogische Fachkräfte gesucht. „Wir freuen uns über Ihre Initiativbewerbung“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Gesucht werden Bewerberinnen mit dem Abschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin/Erzieher“, Staatlich anerkannte Heilpädagogin/Heilpädagoge“ oder Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger“. Auch Bewerbungen von Absolventen eines Studienganges der sozialen Arbeit mit staatlicher Anerkennung oder eines Studienganges der Erziehungswissenschaften, der Heilpädagogik, Kinder- oder Sozialpädagogik sind gern gesehen. Einzelheiten finden sich in einer Information auf www.pritzwalk.de/stellenausschreibungen. aka

Woher der Name Pritzwalk kommt

(30.09.2019)

Pritzwalk. Gut besucht war die Museumsnacht am 27. September. Die Museumsfabrik hatte unter dem Motto „Museum unterwegs“ zu einer kleinen Exkursion durch die Pritzwalker Innenstadt eingeladen. Museumsleiter Lars Schladitz war mit der Zahl der Besucher sehr zufrieden.

 

Die Zuschauer zogen mit der Marschkapelle des Pritzwalker Spielmannszuges durch die Stadt und machten an historischen Gebäuden Halt, berichtete Lars Schladitz: „Schülerinnen und Schüler des Pritwalker Gymnasiums zeigten dann in passender Verkleidung kleine Theaterstücke zu historischen Begebenheiten.“

 

Behandelt wurden zum Beispiel die Entstehung des Namens Pritzwalk bei der Stadtgründung, die Sage von Heine Klemens und der Pritzwalker Bierkrieg. „Dieses Jahr endete der Spaziergang im Hof der Tuchfabrik, wo an den Mauerfall 1989 erinnert wurde“, erzählte der Museumsleiter. So gab es eine schöne Überleitung zur Wendeausstellung, die am 3. Oktober eröffnet wird. bat

Foto zur Meldung: Woher der Name Pritzwalk kommt
Foto: Die Museumsnacht endete im Hof der Pritzwalker Tuchfabrik. Foto: Privat

Mehrheitlich für die Gelbe Tonne

(30.09.2019)

Pritzwalk. Mit 461 zu 275 Stimmen haben die beteiligten Bürger am 28. September mehrheitlich für die Gelbe Tonne votiert. Das Ergebnis wird dem Landkreis Prignitz mitgeteilt. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankt allen, die sich an der Meinungsumfrage und an der Abstimmung zum Bürgerhaushalt 2020 beteiligt haben.

 

Am Rande der Abstimmung für den Bürgerhaushalt 2020 gab es am vergangenen Samstag auch eine nicht repräsentative Umfrage über die Entsorgung von Verpackungen mit dem Grünen Punkt: Während im Landkreis Prignitz der Gelbe Sack verwendet wird, entsorgen die Haushalte in anderen Landkreisen ihre Verpackungen in eine Gelbe Tonne.

 

Mit einfachen Stimmzetteln konnten sich die Teilnehmer am Samstag bei der Umfrage für den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne aussprechen. Dabei ging es um ein Stimmungsbild.

Foto zur Meldung: Mehrheitlich für die Gelbe Tonne
Foto: Gelbe Tonne oder Gelber Sack? Die Teilnehmer an der Abstimmung zum Bürgerhaushalt sprachen sich mehrheitlich für die Gelbe Tonne aus. Foto. Andreas König/Stadt Pritzwalk

Fast 900 Einwohner stimmen für den Bürgerhaushalt ab

(28.09.2019)

Pritzwalk. Neuer Teilnehmerrekord beim Pritzwalker Bürgerhaushalt: 882 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile gaben am Sonnabend, 28. September, ihre Stimme für einen der 34 zugelassenen Vorschläge ab. Zeitweise bildeten sich lange Schlangen am Registrierungstisch.

Die meisten Stimmen erhielt der Vorschlag „Ausbau Multisensorischer Bereich für die Kita "Kinderland": 99 Stimmberechtigte votierten für diese Idee.

Auf Platz 2 folgt das Gartenhaus mit Frühbeet für die Kita „Rappelkiste“ in Kemnitz mit 88 Stimmen und auf Rang 3 die Erneuerung von 70 Metern Zaun zwischen den Angelteichen und den erneuerten Containern am Platz 2 des Hainholzstadions mit 68 Stimmen.

Auf den Plätzen folgen:

4. Öffentliche Kinderspielgeräte für die Kinder in und um Streckenthin mit 58 Stimmen

5. Mobiliar für den Außenbereich der Kita „Tausendfüßler“ mit    57 Stimmen

6. Haupteingang der Sporthalle der Herbert-Quandt-Grundschule mit einem Vordach ausstatten mit 45 Stimmen

7. Erneuerung der sanitären Anlagen in der Waldschule im Hainholz mit 42 Stimmen

8. Überdachung Pflasterfläche am „Jugendklub“ Steffenshagen mit 42 Stimmen

9. Errichtung eines neuen festen Zauns um den Friedhof in Beveringen  mit 42 Stimmen

10. Hainholzbad: Mehr Bäume bzw. Sonnensegel als Schattenspender und mehr Bänke als Sitzgelegenheit schaffen mit 32 Stimmen

Ein Projekt darf nicht mehr als 5000 Euro kosten. Da für manche Vorhaben weniger veranschlagt wird, kann es sein, dass mehr als die zehn erstplatzierten Ideen umgesetzt werden.

Die vorbereiteten Stimmkarten reichten nicht für alle Teilnehmer. So wurden Zwischenauszählungen erforderlich, um allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme am „Tag der Abstimmung“ zu ermöglichen.

„Ich bin von der Resonanz der Bürgerinnen und Bürger überwältigt“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Das Interesse zeigt, dass wir mit unserem Bürgerhaushalt richtigliegen.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Fast 900 Einwohner stimmen für den Bürgerhaushalt ab
Foto: Ganze Familien kamen zum "Tag der Abstimmung" ins Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Fördermittelbescheid für die Quandthalle übergeben

(27.09.2019)

Pritzwalk. Die Sporthalle der Herbert-Quandt-Grundschule in Pritzwalk bekommt neue Umkleideräume und einen neuen Sanitärtrakt. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid über rund 267 000 Euro erhielt jetzt die Stadt Pritzwalk aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum (LEADER) des Landes Brandenburg.

 

Mehr Umkleideräume, Duschen und Toiletten

Mit dem Geld sowie Eigenmitteln der Stadt Pritzwalk kann die Zahl der Umkleideräume für Damen und Herren von zwei auf vier erhöht werden. Auch Duschen und separate Toiletten entstehen neu, ebenso zwei Abstellräume.

 

Halle ist täglich ausgebucht

Die Quandthalle ist nahezu täglich ausgebucht. Sowohl Schüler als auch die Mitglieder der Sportvereine nutzen sie intensiv. Die vorhandenen Umkleideräume genügen diesen Anforderungen jedoch nicht.

 

Bessere Bedingungen für Schule und Vereine

„Wir sind sehr froh, dass wir für unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Sportvereine gleichermaßen bessere Bedingungen schaffen können“, sagt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Der Anbau macht die Quandthalle fit für die Zukunft.“

 

Separater Zugang möglich

Der neue Sanitärtrakt wird sowohl über die Sporthalle als auch von der Rückseite des Gebäudes aus zu erreichen sein. Die bereits bestehende Rampe erhält bei der Gelegenheit eine Überdachung.

 

Baubeginn im Frühjahr

„Es ist vorgesehen, die Bauleistungen bis Dezember auszuschreiben und zu vergeben, so dass der Bau – je nach Witterung – im Frühjahr begonnen und zum Beginn des Schuljahres 2020/21 abgeschlossen werden kann“, informiert der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Fördermittelbescheid für die Quandthalle übergeben
Foto: Freuen sich über die Fördermittel für den Anbau an die Quandt-Sporthalle (hintere Reihe v.r.): Dr. Ronald Thiel, Marita Terrey, Halldor Lugowski, Tino Gutsche und Andrea Neumann. Vorn die Schülersprecher der Klassen 4 bis 6 der Herbert-Quandt-Grundschule. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Herbstzauber im "Kinderland"

(26.09.2019)

Pritzwalk. Herbstzauber war zu spüren, als in der Pritzwalker Kindertagesstätte „Kinderland“ die Kinder, Eltern und Erzieherinnen einen gemeinsamen Nachmittag verlebten. Bei Kaffee und gesundem Kuchen – aus Kürbis und Nüssen – bastelten die Besucher zusammen. Toben konnten die Kleinen im Strohparcours. Außerdem wurde Memory aus Baumscheiben und Frisieren gespielt. bat

Foto zur Meldung: Herbstzauber im "Kinderland"
Foto: Ob beim Basteln oder beim Toben: Kinder und Eltern hatten viel Spaß beim Herbstnachmittag im "Kinderland". Foto: Privat

Bei der Abstimmung zum Bürgerhaushalt gibt es eine Umfrage zum Gelben Sack

(26.09.2019)

Pritzwalk. Zur Abstimmung über den Bürgerhaushalt 2020 sind die Bürgerinnen und Bürger aus Pritzwalk und den Ortsteilen an diesem Samstag, 28. September, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in den Anbau des Pritzwalker Kulturhauses eingeladen. Sie können über 34 von 61 eingereichten Vorschlägen entscheiden. Die Vorschläge sind auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt erklärt.

 

Am Rande der Abstimmung für den Bürgerhaushalt 2020 gibt es diesmal auch eine nicht repräsentative Umfrage über die Entsorgung von Verpackungen mit dem Grünen Punkt: Während im Landkreis Prignitz der Gelbe Sack verwendet wird, entsorgen die Haushalte in anderen Landkreisen ihre Verpackungen in eine Gelbe Tonne. Mit einfachen Stimmzetteln können sich die Teilnehmer am Samstag an der Umfrage für den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne aussprechen. Dabei geht es um ein Stimmungsbild. 

 

Die Vorschläge, die nicht für die Abstimmung über den Bürgerhaushalt 2020 zugelassen werden, fallen übrigens nicht automatisch unter den Tisch. Die Stadtverwaltung nutzt viele davon als Anregung, verfolgt die Idee weiter und setzt die eine oder andere nach Möglichkeit um - etwa über andere Programme.

 

Manche Vorschläge fallen in die Zuständigkeit einer anderen Behörde. Auch diese werden bearbeitet. Manches Projekt ist sogar schon verwirklicht, zum Beispiel die Straßenbeleuchtung im Wirtschaftsweg in Giesensdorf. Wird ein Vorschlag also nicht für die Abstimmung über den Bürgerhaushalt zugelassen, ist das keine generelle Ablehnung. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bei der Abstimmung zum Bürgerhaushalt gibt es eine Umfrage zum Gelben Sack
Foto: Die Wahlurnen warten: Am Samstag stimmen die Einwohner von Pritzwalk über den Bürgerhaushalt 2020 ab. Foto: Andreas König

Bürgermeister besucht Beveringen

(26.09.2019)

Beveringen. Vereinbarungsgemäß führten der Ortsbeirat von Beveringen und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ein ausführliches Vor-Ort-Gespräch. Ortsvorsteher Markus Milord und sein Stellvertreter Karsten Ferner führten Dr. Ronald Thiel und die Leiterin des Amtes für Finanzen und Beteiligungswesen, Kornelia Wienke, durch das Dorf. Ihr größtes Anliegen: ein größerer An- und Umbau am Feuerwehrgerätehaus.

 

Markus Milord erklärte, dass sich viele Beveringer einen zentralen Anlaufpunkt für Kinder, Renter, den örtlichen Verein und die Feuerwehr in der Dorfmitte wünschen. Das Sport- und Gemeindehaus am Sportplatz sei am Ortsrand für die vorgesehene Nutzung eher ungünstig.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel betonte, dass für ein derartiges Anliegen eine ganze Reihe von Fragen zu klären sind. Neben den Fragen vor Ort – etwa Grundstück und bauliche Möglichkeiten – ist eine derartige Maßnahme im gesamtstädtischen Zusammenhang zu betrachten. Einerseits ist die Maßnahme mit der Stadtwehrführung abzustimmen, andererseits sind auch Investitionsbedarfe anderer Dörfer beziehungsweise der Kernstadt zu beachten.

 

In dem Gespräch ging es auch um weitere Anliegen wie etwa wilde Müllabladestellen im Ortsbereich, eine kaputte Straßenlampe und Pflegearbeiten am Friedhof. Die Probleme werden aufgenommen und abgearbeitet. Gerade aufgestellt wurden am Sportplatz zwei überdachte Sitzgruppen. Sie wurden über den Bürgerhaushalt 2019 finanziert. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bürgermeister besucht Beveringen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) und Kämmerin Kornelia Wienke probierten die Bänke mit Markus Milord (h.l.) und Karsten Ferner aus. Sie wurden über den Bürgerhaushalt 2019 finanziert. Foto: Beate Vogel

Neue Ausstellung Wendezeiten eröffnet am 3. Oktober

(25.09.2019)

Pritzwalk. Mit der Ausstellung „Wendezeiten“ eröffnet sich den Besuchern am 3. Oktober um 14 Uhr in der Museumsfabrik Pritzwalk ein grenzüberschreitendes Panorama der Ereignisse vor 30 Jahren. Für die Ausstellung hat das Pritzwalker Museum erstmals mit dem Museum im Marstall der niedersächsischen Partnerstadt Winsen (Luhe) zusammengearbeitet.

 

Während im Oktober 1989 zum 40. Jahrestag der DDR die Tageszeitung „Märkische Volksstimme“ noch von einer langen Zukunft des Arbeiter- und Bauernstaates schrieb, trafen sich die Reformwilligen zu Gesprächsrunden. Die wirtschaftliche Situation und die Reisefreiheit waren Kernpunkte der ersten Proteste.

 

Protest auch in Pritzwalk

Auch in Pritzwalk trafen sich, von der Staatssicherheit beobachtet, die Protest- und Reformbewegungen. Wenig später fiel die Mauer, kurz darauf auch die SED-Staatsführung. Die friedliche Revolution leitete den Weg in die Wiedervereinigung und in eine Zeit der deutsch-deutschen Begegnungen. Dazu gehörte auch die Städtepartnerschaft Pritzwalk – Winsen.

 

Die innerdeutsche Grenze, die friedliche Revolution und das erste Kennenlernen nach 40 Jahren der Teilung, aber auch die dramatischen Ereignisse die dazu führten, werden hier mit Geschichten aus der Region Pritzwalk und Winsen zu einem deutschen Panorama zusammengefügt. Die Geschichten zeigen die Vielfalt der individuellen Erfahrungen der Wiedervereinigung als gesamtdeutsches Ereignis.

 

Ein Buchprojekt ist geplant

Eine Reihe von Einzelportraits und Selbstzeugnisse sowie authentische Exponate von der schwer bewachten Grenze und ihrer Überwindung, aber auch viel Alltägliches fügen sich zur Ausstellung zusammen. Im kommenden Jahr sollen die Ergebnisse der „Wendezeiten“ zu einem kleinen Buchprojekt zusammengefasst werden. Bis dahin wird die Ausstellung in Pritzwalk Besuchern anbieten, auch ihre eigene Geschichte einzubringen.

 

Die Ausstellung „Wendezeiten“ ist bis zum 1. März 2020 in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen, anschließend vom 4. April bis zum 3. Oktober 2020 im Museum im Marstall Winsen. Auskünfte erteilt das Museum Pritzwalk unter 03395/76 08-11 20. ls

Foto zur Meldung: Neue Ausstellung Wendezeiten eröffnet am 3. Oktober
Foto: Runder Tisch 1989 in Pritzwalk. Foto: Museumsfabrik Pritzwalk

Ministerin Kathrin Schneider übergibt Fördermittel für das Bahnhofsumfeld

(19.09.2019)

Pritzwalk. Fahrradständer, Bushaltestellen und Parkplätze rund um den Bahnhof sollen ganz neu angelegt werden: Die Stadt Pritzwalk will das Bahnhofsumfeld umgestalten. Am Donnerstag, 19. September, übergab Infrastrukturministerin Kathrin Schneider einen Fördermittelbescheid in Höhe von 971 000 Euro an Bürgermeister Dr. Ronald Thiel für das Vorhaben. Es ist mit einer Investitionssumme von 1,3 Millionen Euro eines der größten Projekte, das die Stadt in den kommenden Jahren als Bestandteil des Stadt-Umland-Wettbewerbes (SUW) umsetzen kann.

 

Im SUW können Kommunen in Kooperationen wie dem Mittelzentrum Pritzwalk-Wittstock/Dosse Förderanträge stellen. „Wir haben mit dem SUW etwas gemacht, was niemand sonst gemacht hat“, sagte Ministerin Schneider, „wir haben drei europäische Fonds zusammengeworfen.“ So sei ein Fördersatz von 80 Prozent möglich.

 

Wichtiger Knotenpunkt

Bürgermeister Dr. Thiel sieht das Vorhaben mit Blick auf den Regionalexpress als wichtigen Knotenpunkt zwischen Bahn und Bus: „Das soll wie eine Perlenschnur funktionieren.“ Für Ministerin Schneider ist die Kooperation ein wichtiger Aspekt: „Wir wollen Stadt und Dörfer zusammenbringen, Mobilitätspunkte ausbauen und das Miteinander stärken.“ Dafür sollen die Nahverkehrsangebote geschaffen werden. Einig sind sich beide: „Sie müssen aber auch angenommen werden.“

 

Mit der Fördermittelzusage kann laut Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter Bauwesen und Investitionsplanung, das Projekt nun europaweit ausgeschrieben werden. Baubeginn könnte im Winter sein. Auf der gut 200 Meter langen Fläche westlich des Bahnhofsgebäudes soll ein neuer Busbahnhof entstehen.

 
Alles wird barrierefrei

Geplant sind vier Bushaltestellen mit Wartehäuschen und einer Länge von 18 Metern und eine Bushaltestelle mit zwölf Metern Länge, erläuterte Friedhelm Müller. Die Bahnhofstraße selbst behält ihre Breite.

 

Die Busse werden aus der Bahnhofstraße in Fahrtrichtung Bahnhofsgebäude in den Bereich einfahren und am Bahnhof wieder heraus. Der komplette Busbahnhof wird barrierefrei gestaltet – ganz ohne Bordsteine.

 

Innerhalb des neuen Busbahnhofs sollen 23 „Park-&-Ride“-Stellflächen entstehen – zusätzlich zum Parkplatzangebot auf der östlichen Bahnhofsseite. Zudem werden vier Stellplätze mit einem Anschluss für Elektroautos versehen. „Dann wären dort später Ladestationen für E-Autos möglich“, so der Fachgebietsleiter.

 

Der Landkreis ist finanziell dabei

An der westlichen Giebelseite des Bahnhofsgebäudes werden überdachte Fahrradständer für 48 Zweiräder errichtet. Auch hier wird ein Anschluss für E-Bikes gelegt, der später aufgerüstet werden kann. Zum Projekt gehören ebenso eine energiesparende Straßenbeleuchtung und die Begrünung.

 

Die Stadt Pritzwalk arbeitet bei dem Bauvorhaben eng mit dem Landkreis Prignitz zusammen, der über den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) finanziell beteiligt ist. Die Fördermittel kommen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Programm Stadtumbau/Mobilität. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ministerin Kathrin Schneider übergibt Fördermittel für das Bahnhofsumfeld
Foto: Infrastrukturministerin Kathrin Schneider lässt sich von Dr. Ronald Thiel und Friedhelm Müller das umfangreiche Bauvorhaben erklären. Foto: Beate Vogel

„Tausendfüßler“ nahmen zum Herbstfest neuen Turnraum in Besitz

(19.09.2019)

Pritzwalk. Da gab es kein Halten mehr: Kaum war das symbolische Band durchschnitten, eroberten die Bewohner der Kita „Tausendfüßler“ ihren neu gestalteten Turnraum. Damit wurde wieder einer der Gewinnervorschläge des ersten Pritzwalker Bürgerhaushaltes umgesetzt.

 

Schaukel war sehr beliebt

Der Raum verfügt über neue Elemente für die Sprossenwand, Soft-Bausteine zum Hindurchkrabbeln, eine Kletterwand und eine Seilschaukel. Dieses Spielgerät war bei den Kindern besonders beliebt.

 

Viele unterstützten den Vorschlag

„Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Eltern ist es gelungen, viele Unterstützer für ihren Vorschlag zum Bürgerhaushalt zu gewinnen“, sagte das Pritzwalker Stadtoberhaupt Dr. Ronald Thiel. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“.

 

Der Herbst ist ein Malersmann

Es dauerte einen Moment, bis sich die Mädchen und Jungen von der neuen Errungenschaft trennen konnten, um die vielen Angebote im Außenbereich der Kita wahrzunehmen. Das diesjährige Herbstfest stand unter dem Motto „Der Herbst ist ein Malersmann“. Die „Tausendfüßler“ erkundeten einen Sinnespfad, malten und bastelten Herbstliches, spielten und tobten nach Herzenslust.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: „Tausendfüßler“ nahmen zum Herbstfest neuen Turnraum in Besitz
Foto: Ein Schnitt noch, dann war der Weg in den neuen Turnraum der Kita "Tausendfüßler" frei.

Ortsbeiräte von Falkenhagen, Alt Krüssow und Sadenbeck nehmen ihre Arbeit auf

(19.09.2019)

Pritzwalk. Die neu gewählten Ortsbeiräte von Falkenhagen, Alt Krüssow und Sadenbeck kommen zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Den Auftakt gibt der Ortsbeirat von Falkenhagen. Dessen Mitglieder treffen sich am Mittwoch, 25. September, um 17.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus.

Einen Tag später, am Donnerstag, 26. September, jeweils um 19 Uhr, nehmen die Ortsbeiräte von Alt Krüssow und Sadenbeck ihre Arbeit auf. Getagt wird in den Gemeinderäumen.

Alle drei Gremien hören den Bericht der Wahlleiterin und werden von ihr verpflichtet. Anschließend haben Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Schließlich wählen die Mitglieder des jeweiligen Ortsbeirates aus ihrer Mitte die Vorsitzende oder den Vorsitzenden.

 

Andreas König

Bürgerhaushalt: 34 zugelassene Vorschläge stehen zur Abstimmung

(18.09.2019)

Pritzwalk. Die Qual der Wahl haben am "Tag der Abstimmung" zum Bürgerhaushalt 2020 die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile: 34 von 61 eingereichten Vorschlägen sind zugelassen. Die Palette der Ideen reicht von einem Gartenhaus mit Frühbeet für die Kita „Rappelkiste“ in Kemnitz bis hin zur Leseecke für Seniorinnen und Senioren in der Bibliothek Pritzwalk.

 

Übersicht über Vorschläge im Netz

Die Vorschläge sind ab sofort auf der Internetseite der Stadt unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt zu sehen. Eine Ampelkennzeichnung zeigt, welche Vorschläge zugelassen sind und bei welchen die „Zulassungsvoraussetzungen gemäß Paragraph 5 der Satzung zum Bürgerhaushalt nicht erfüllt“ sind.

 

Wahlurnen im Kulturhaus

Alle Einwohnerinnen und Einwohner Pritzwalks und seiner Ortsteile können für den von ihnen bevorzugten Vorschlag votieren. Am Tag der Abstimmung“, Sonnabend, 28. September, ab 10 Uhr stehen im Kulturhaus Pritzwalk Wahlurnen bereit, in welche die Stimmkarten eingeworfen werden können.

 

Personalausweis gehört dazu

Stimmberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile, wenn sie das 14. Lebensjahr vollendet haben. Wer abstimmen möchte, sollte unbedingt seinen Personalausweis mitbringen.

 

Möglichkeit, Stadt und Ortsteil zu gestalten

„Ich rufe die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, möglichst zahlreich zum Tag der Abstimmung zu erscheinen“, sagt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Auf diesem Weg können Sie ihre Stadt oder ihren Ortsteil mitgestalten.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgerhaushalt: 34 zugelassene Vorschläge stehen zur Abstimmung
Foto: Am „Tag der Abstimmung“, Sonnabend, 28. September, stehen im Kulturhaus wieder Wahlurnen bereit. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Verkehrsführung im Burgwall und in der Burgstraße ändert sich

(18.09.2019)

Pritzwalk. In der Pritzwalker Burgstraße und im Burgwall ändert sich ab Mittwoch, 18. September, die Verkehrsführung. Ziel ist, im Zusammenhang mit dem Neubau des Bürgerplatzes eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt zu erreichen. Darüber informierte Heiko Möbius, Fachgebietsleiter Ordnungswesen, Verkehr und Brandschutz. „Dabei geht es auch darum, den Verkehr auf unseren Hauptverkehrsstraßen zu führen und die Benutzung von Schleichwegen für den Last- und Durchgangsverkehr zu unterbinden“, erklärte Heiko Möbius.

 

In Abstimmung mit der Stadt hat die Untere Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Prignitz die Veränderungen angeordnet: Der nördliche Burgwall darf aus Richtung Perleberger Tor nicht mehr von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen – einschließlich Anhänger – befahren werden.

 

Einfahrende Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen dürfen bis zur Einmündung Putlitzer Straße 8 fahren. Ab dort ist die Weiterfahrt für alle Kraftfahrzeugführer verboten. Fahrradfahrer und Fußgänger sind von dem Verbot ausgenommen.

 

Wer in den Burgwall einfährt, muss künftig in Richtung Perleberger Tor ausfahren. Dabei ist die vorgeschriebene Fahrtrichtung zum Kreisverkehr zu beachten. Nur Versorgungs- und Lieferfahrzeuge dürfen von Pritzwalk-Nord kommend über den Bürgerplatz in den Burgwall fahren. Alle Fahrzeuge, die am Bürgerplatz in den Burgwall fahren, müssen am Perleberger Tor rechts ausfahren. Der wilde Parkplatz am Burgwall ist ein Privatgrundstück und darf nicht mehr zum öffentlichen Parken genutzt werden.

 

In der östlichen Burgstraße wird eine Einbahnstraße angeordnet. Sie darf nur noch auch Richtung Magazinplatz befahren werden. Damit wird der Schleich- und Abkürzungsverkehr aus Richtung Meyenburger Tor verhindert. Im westlichen teil der Burgstraße wird mit einer Sperrlinie das Parkverbot im Kurvenbereich zur Meyenburger Straße um fünf Meter verlängert. Die Ausfahrt zum Bürgerplatz wird ebenfalls in Richtung Pritzwalk-Nord vorgeschrieben. Mit der neu gebauten Verkehrsberuhigung ist dort kein Platz für eine andere Lösung.  bat

Wiedereröffnung der Kirche und Festumzug durch Steffenshagen

(17.09.2019)

Steffenshagen. Wenn Steffenshagener feiern, dann stimmt fast immer auch das Wetter: Beim diesjährigen Dorf- und Erntefest zog der Festumzug bei blauem Himmel und Sonnenschein von einem Dorfende zum anderen. Mit dabei: der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Bereits am Freitagnachmittag feierten die Steffenshagener mit einem Festgottesdienst die Wiederöffnung ihrer Kirche nach vielen Jahren Bautätigkeit. Zehn Jahre lang hatten die Kirchengemeinde und der Steffenshagener Heimatverein an dem Projekt gearbeitet, informierte Ortsbürgermeisterin Margit Vogel. In mehreren Anläufen und vielen Bauabschnitten wurde das Gotteshaus restauriert und saniert.

 

Umfangreiche Fassadensanierung

Im ersten Bauabschnitt und ohne Fördermittel erfolgte 2015 eine Begasung des Innenraumes gegen den Holzwurm, erklärte Margit Vogel. Außerdem wurden Putzarbeiten ausgeführt und vom Schwamm befallene Holzteile ausgetauscht. 2016 ließen die Seffenshagener mithilfe der Sparkassenstiftung den Eingangsbereich sowie die Holztür sanieren.

 

Im Juni 2017 schließlich gab es Fördermittel in Höhe von 92 000 Euro aus dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin. Die Bauarbeiten für insgesamt 130 000  konnten allerdings erst im September 2018 starten: Nun erfolgte eine umfangreiche Fassadensanierung, bei der bis zu zwei Zentimeter große Risse im Mauerwerk geschlossen wurden.

 

Viele Helfer und Sponsoren

An der Giebelseite musste ein Ringanker angebracht werden, der nun die Statik der Wand sichert. Weiterhin wurden laut Ortsbürgermeisterin die Fenster samt Leibungen aufgearbeitet, Elektrik neu verlegt, Putz- und Malerarbeiten im Innenbereich ausgeführt. Viele Geldgeber, Helfer und Firmen wirkten bei dem Vorhaben mit.

 

Am Samstag reihten sich beim Dorf- und Erntefest am Mittag – angeführt vom Pritzwalker Spielmannszug – große und kleine Traktoren, Handwagen, Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge auf der Dorfstraße aneinander. Im Schritttempo fuhren die Wagen – dazwischen immer fröhlich winkende Steffenshagener – auf den Festplatz in Richtung Triglitz. Dort kam Bürgermeister Dr. Ronald Thiel eine besondere Ehre zuteil: Er durfte die Erntekrone hissen.

 

Im und am Festzelt feierten die Einwohner des Pritzwalker Ortsteiles bis in die Abendstunden zur Blasmusik der „Kyritz Musikanten“ und genossen eine Darbietung der Linedancer „Sweet Girls“ aus Linum. Nach einem Auftritt des Steffenshagener Kinderchores spielte die Band „Sweet Harmony“  zum Tanz auf. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wiedereröffnung der Kirche und Festumzug durch Steffenshagen
Foto: Den Festumzug durch Steffenshagen führte der Pritzwalker Spielmannszug an. Foto: Beate Vogel

Ausstellung in der Bibliothek zeigt „Eucharistische Wunder“

(17.09.2019)

Pritzwalk. Die katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde zeigt derzeit in der Stadtbibliothek Pritzwalk eine Wanderausstellung mit dem Titel „Eucharistische Wunder“. Die Wanderausstellung wird überall auf der Welt gezeigt, erklärt Pater Ismael Quequesana aus Peru, der zurzeit die Heilig-Kreuz-Gemeinde in Wittstock verstärkt und die Ausstellung begleitet. Zu sehen sind die „Eucharistischen Wunder“ bis einschließlich Freitag, 20. September, zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. bat/aka

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Foto: Pater Ismael Quequesana aus Peru begleitet die Ausstellung in der Pritzwalker Stadtbibliothek. Foto: Beate Vogel

Jahnschüler wollen etwas für die Umwelt tun

(17.09.2019)

Pritzwalk. In der jüngsten Klassensprecherkonferenz an der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule regten die gewählten Schülersprecher ein Müllprojekt an. Die Kinder- und Jugendbeauftragte Lisa Fröhlich, die sich in der Konferenz vorstellte, nahm die Idee gleich mit ins Rathaus.

 

„Wir wollen einen Tag lang Müll sammeln“, sagte Vincent, der in der Klasse 6c Klassensprecher ist. „Denn wie man sieht, ist das nötig.“ Die Klasse hatte sich auf den Vorschlag geeinigt. Die Klassensprecher der 6b unterstützen den Vorschlag, die der 6a wollen das mit ihren Mitschülern besprechen. Auch die Sprecher der 5. Klassen tragen die Idee nun weiter.

 

Schulleiterin Britta Schwarz hatte zu Beginn der Beratung erwähnt, dass zwei Klassen mit dem Ansinnen auf sie zugekommen wären, dass sie etwas für die Umwelt tun wollen. Sie schlägt vor, dass sich die 3. bis 6. Klassen in ein entsprechendes Projekt einbringen könnten, dessen Einzelheiten allerdings noch geklärt werden müssten. „Wir wollen das aber nicht so weit weg schieben“, sagte sie zu den Klassensprechern.

 

Ein Müllprojekt haben in diesem Jahr bereits die Fünft- und Sechstklässler der Quandtschule im Rahmen ihrer Projektwoche zum Thema Mensch absolviert. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Fachgebietes Öffentliche Anlagen und Flächen gingen sie im Mai durch den Grüngürtel und die Fußgängerzone und sammelten Papier, Kaffeebecher und vieles mehr ein. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Jahnschüler wollen etwas für die Umwelt tun
Foto: Die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Pritzwalk, Lisa Fröhlich, stellt sich in der Klassensprecherkonferenz vor. Foto: Beate Vogel

Museumsnacht mit Theateraufführung

(17.09.2019)

Pritzwalk. Unter dem Motto „Museum unterwegs“ lädt die Museumsfabrik Pritzwalk am Freitag, 27. September, ab 18 Uhr zur Museumsnacht ein. Der Spielmannszug Pritzwalk führt das Spektakel mit Kurs auf die Pritzwalker Innenstadt wieder an. Schülerinnen und Schüler des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums Pritzwalk zeigen an einigen Orten der Stadt wie Stadtmauer, Rathaus und Kirche Theaterstücke mit Episoden aus der Pritzwalker Stadtgeschichte.

 

Das abschließende, eigens für diesen Abend inszenierte Theaterstück zur „Wende“ wird im Innenhof der Tuchfabrik, dem einstigen Sitz der Kreisverwaltung, vorgestellt. Wer danach hungrig oder durstig geworden ist, wird im Museumscafé mit einer warmen Suppe, Snacks und Getränken versorgt. Die Museumsfabrik erhält eigens ein buntes Lichterkleid.

 

Alle großen und kleinen Gäste sind eingeladen, kostümiert an dem festlichen Umzug teilzunehmen. Auch Fackeln, Lampions und andere Leuchtmittel können gern mitgebracht werden. Begleitet wird der Umzug vom engagierten Team der Freiwilligen Feuerwehr Pritzwalk.

 

Die Teilnahme an der Museumsnacht ist kostenlos. Informationen gibt das Museumsteam unter 03395/76 08-11 20.

Foto zur Meldung: Museumsnacht mit Theateraufführung
Foto: Viel Publikum fand sich zur Museumsnacht vor einem Jahr an der Tuchfabrik ein. Foto: Lars Schladitz

60 Jahre Kulturhaus: Maritime Klänge und „Perlen aus dem Gästebuch“

(17.09.2019)

Pritzwalk. Eine „mutige Entscheidung“ sei es damals von den Stadtvätern gewesen, ein Kulturhaus in Pritzwalk zu bauen, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel in seiner Ansprache zu 60 Jahre Kulturhaus „Erich Weinert“ am 14. September. Obwohl es in jener Zeit des Kalten Krieges politisch gesehen kälter hätte nicht sein können, „bauten die Pritzwalker etwas, das die Menschen zusammen brachte.“

 

Bürgerinnen und Bürger waren zu einem Tag der offenen Tür in das Haus eingeladen worden. Der Bürgermeister gab einen kleinen Einblick in die Entstehung des Hauses, das heute von der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk verwaltet wird.  Das Team des Kulturhauses hatte für die Verpflegung gesorgt und warb mit einem festlich gedeckten Tisch für die Ausrichtung von Hochzeits- und anderen Familienfeiern.

 

Schottische Weisen erklangen

Musikalisch gestalteten die Sänger des Shanty-Chores Stella Maris aus Kyritz das Programm. Schottische Weisen lösten die maritimen Klänge ab, als Anett Weigel und Hagen Schumacher Lieder auf dem Dudelsack spielten. 

 

Nicht nur ältere Besucher fanden den Weg in die Räume, auch Familien mit ihren Kindern genossen zum Beispiel im Kino „Benjamin Blümchen“ und später den ganz neuen Film „Der König der Löwen“. Andere vergnügten sich für eine Stunde auf der Bowlingbahn.

 

Kindereisenbahn und Karussell

Draußen in der Sonne hatten die ganz kleinen Gäste Spaß auf der Kindereisenbahn und im Karussell. Wissenswertes gab es im Anbau an mehreren Schautafeln aus dem Amt für Stadtentwicklung zum Stand der Bauvorhaben in der Stadt Pritzwalk. Unter den Besuchern war auch Klaus Siwinski, der von 1984 bis 1989 Bürgermeister in Pritzwalk war.

 

Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik Pritzwalk, hatte einige Anekdoten aus dem Archiv zusammengetragen, die er in seinem Vortrag im Kino- saal zum Besten gab. So seien die Bürgerinnen und Bürger Ende der 1950er Jahre aufgerufen gewesen, beim Einebnen des Bauplatz für das Kulturhaus zu helfen, „eine Aufgabe, die von der gesamten Bevölkerung ausgeübt werden könnte“. Jeder half mit: „Das Damenschneiderhandwerk wird die Gardinen für das Kulturhaus kostenlos nähen“, zitierte Lars Schladitz aus einem Schreiben von damals.

 

Amüsante Überlieferungen

Gebaut wurde das Kulturhaus ganz im Stil der damaligen Zeit vom Kreis Pritzwalk für 950 000 DDR-Mark. Die Stadt übernahm es 1969. Überliefert sei laut Lars Schladitz, dass zur Eröffnung und Namenstaufe des Kulturhauses am 21. April 1959 eigens Erich Weinerts (1890 bis 1953) Witwe Elisabeth Weinert angereist war. Und während vorn bereits der Festakt gefeiert wurde, seien auf der Rückseite noch letzte Putzarbeiten im Gange gewesen. Mit „Perlen aus den Gästebüchern“ schloss der Museumsleiter seinen unterhaltsamen Vortrag.

 

Später zeigte die Tanzschule „Quer durch die Gasse“ ein Programm. Abends las die Schauspielerin Katrin Sass aus ihrem Buch „Das Glück wird niemals alt“. Beate Vogel

Foto zur Meldung: 60 Jahre Kulturhaus: Maritime Klänge und „Perlen aus dem Gästebuch“
Foto: Viele Besucher kamen zum Festtag ins Kulturhaus. Sie lauschten unter anderem schottischen Weisen. Foto: Beate Vogel

KEEN-Kommunen berieten in Pritzwalk mit Fachleuten über Energieeffizienz

(12.09.2019)

Pritzwalk. Zum 9. Treffen des „Kommunalen Energieeffizienz Netzwerks“ (KEEN) waren am Mittwoch, 11. September, knapp 20 Vertreter aus Kommunen und branchenspezifischen Unternehmen zu Gast in der Pritzwalker Museumsfabrik. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel eröffnete die Tagung und erinnerte an die Gründungsveranstaltung für KEEN am 23. Juni 2017 in Potsdam. Jens Teich von der EMB (Energie Mark Brandenburg GmbH) leitete die Fachtagung am Mittwoch.

 

Abstimmung mit dem Denkmalschutz

Kommunen, Energieunternehmen und Fachberater tauschen in dem Netzwerk ihre Erfahrungen in Sachen Energieeinsparungen und Emmissionsvermeidung aus. Die Teilnehmer kamen diesmal unter anderem aus Potsdam, Schönwalde-Glien, Hohen-Neuendorf, Fehrbellin. Zu den Netzwerktreffen gehört neben den Fachvorträgen immer auch eine Vor-Ort-Erkundung, erklärte Andrea Asse aus dem Amt für Stadtentwicklung.

 

Diese fand direkt in der ehemaligen Tuchfabrik statt, bei deren Sanierung ebenfalls energetische Aspekte umgesetzt wurden. So haben die Stadtwerke Pritzwalk in die Tuchfabrik ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das Michael Schneider von den Stadtwerken den Teilnehmern beim Rundgang erklärte. Museumsleiter Lars Schladitz führte außerdem durchs Gebäude und erläuterte unter anderem, dass in Abstimmung mit dem Denkmalschutz energieeffiziente Fenster eingesetzt wurden.

 

Ein Minimum an Emmissionen

Auch beim Straßenbau wird auf eine Minimierung energetischer Emmissionen geachtet: „Wir haben 2100 Leuchtpunkte in der Stadt und den Ortsteilen, da müssen wir was machen“, so der Bürgermeister. Er wies auf die kürzlich eröffnete Querungshilfe am Kietz hin: „Sie wird mit hochmodernen, sparsamen LED-Lampen beleuchtet, die sehr wenig Licht-Emmissionen abgeben.“

 

Bei jedem Neubau und jeder Sanierung müssen immer auch energetische Fragen beantwortet werden, die in Pritzwalk laut Bürgermeister Dr. Thiel umgesetzt werden. „Wir haben Verwaltungsgebäude, zwei Grundschulen, Kitas, Horte und ein großes Kulturhaus“, zählte er auf. Die Jahn-Grundschule bekommt zum Beispiel derzeit neue Fenster, die insbesondere vor Wärme schützen.

 

Solarthermie und Speichertechnologien

Bianca Lehmann von der „nsb“ (Nymoen Strategieberatung) erinnerte an die bereits behandelten Themen rund um den effizienten Einsatz erneuerbarer Energien in öffentlichen Gebäuden. So seien verschiedene Wäremerzeuger wie Blockheizkraftwerke oder Gasthermen ebenso besprochen worden wie Nahwärmenetze, Solarthermie, Straßenbeleuchtung, Photovoltaik oder Speichertechnologien.

 

Am Mittwoch ging es in den Vorträgen um die Nutzung von Abwärme, Heizmatten und Kühlsysteme. Am Nachmittag stimmten die Netzwerkmitglieder Organisatorisches ab. Die Abschlussveranstaltung ist im Mai 2020 in Potsdam angesetzt. Damit endet das Projekt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: KEEN-Kommunen berieten in Pritzwalk  mit Fachleuten über Energieeffizienz
Foto: Auch nachts taghell, aber sehr sparsam: Die neuen LED-Lampen am Kietz geben nach oben hin wenig Emmissionen ab. Foto: Lars Schladitz

Sprechzeiten in Pritzwalk und Groß Pankow

(12.09.2019)

Pritzwalk. Aus gegebenem Anlass informieren das Meldeamt und das Standesamt der Stadtverwaltung Pritzwalk mit der Außenstelle in Groß Pankow (Prignitz) über die Sprechzeiten.

 

Demnach werden im Rathaus der Stadtverwaltung Pritzwalk, Marktstraße 39, 16928 Pritzwalk, folgende Sprechzeiten angeboten: Dienstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr.

In der Außenstelle des Meldeamtes/Standesamtes der Stadt Pritzwalk, Steindamm 21, 16928 Groß Pankow (Prignitz), gelten folgende Sprechzeiten: Dienstag von 9 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie Donnerstagvon 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 19 Uhr.

 

Die Termine der Samstagssprechtage können die Bürgerinnen und Bürger  den öffentlichen Bekanntmachungen entnehmen. Sie finden sich auch auf der Homepage der Stadt Pritzwalk unter www.pritzwalk.de/Kontakte. Andere Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach vorheriger Absprache mit dem Bürgerservice der Stadtverwaltung Pritzwalk möglich.

 

Ratsuchende sollten an den Sprechtagen beachten, dass es bei hohem Publikumsverkehr zu langen Wartezeiten kommen kann. Es ist zudem möglich, dass die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung einen vorzeitigen Annahmeschluss zum Ende der Sprechzeiten aussprechen, sofern eine Bearbeitung der Anträge noch eine längere Zeit in Anspruch nimmt.

 

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk können übrigens die Sprechzeiten in der Außenstelle in Groß Pankow (Prignitz) in Anspruch nehmen. bat

Lob für gelungenen Umbau der Pritzwalker Tuchfabrik

(11.09.2019)

Pritzwalk. Auch nach erfolgreichem Umbau ist das Interesse an der Pritzwalker Tuchfabrik ungebrochen. Das wurde zum Tag des offenen Denkmals deutlich. Die zentrale Veranstaltung für die Prignitz richteten die Stadt Pritzwalk und der Landkreis Prignitz am Sonntag, 8. September, in der Museumsfabrik Pritzwalk aus.

 

Alle Schwierigkeiten überwunden

„Wir haben dieses Vorhaben trotz vieler Schwierigkeiten und mancher Zweifler umgesetzt“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Kontroverse Diskussionen hätten den gesamten Umbauprozess begleitet, doch sei es immer wieder gelungen, sachdienliche Lösungen zu finden. Entstanden ist ein Leuchtturm, der nicht nur unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt.

 

Broschüre dokumentiert das Vorhaben

Rettung, Rekonstruktion und Umbau des Industriedenkmals seien ein Kraftakt gewesen, doch die Anstrengung hat sich gelohnt. „Wir haben eine hundertprozentige Auslastung der Alten Tuchfabrik“, verkündete das Stadtoberhaupt stolz.

Die Geschichte des außergewöhnlichen Vorhabens ist in einer gerade erschienenen Broschüre der Stadt Pritzwalk ausführlich dokumentiert. Der alte und der neue Landrat gehörten zu den ersten Empfängern des aufwändig gestalteten Heftes.

 

Schlösser-Ausstellung mit Prignitz-Beispielen

Im Anschluss wurde die Ausstellung „Schlösserlandschaften in der deutsch-polnischen Grenzregion“ in der Museumsfabrik eröffnet. Die Denkmalpflege des Landkreises hat die Ausstellung um vier Prignitzer Schlösser und Herrenhäuser ergänzt. Die Schau ist bis zum 3. November in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Lob für gelungenen Umbau der Pritzwalker Tuchfabrik
Foto: Der Leiter der Museumsfabrik, Lars Schladitz (r.), führte Landrat Torsten Uhe und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (v.r.) am Tag des offenen Denkmals durch die Dauerausstellung der Museumsfabrik. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgermeister erzählte Jahngrundschülern von seiner Arbeit

(11.09.2019)

Pritzwalk. Wie wird man Bürgermeister? Diese Frage konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule aus erster Hand beantworten lassen. Sie waren am 10. September zu Gast bei Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Mit dabei war die Kinder- und Jugendbeauftragte Lisa Fröhlich, die den Jahnschülern bei der Gelegenheit vorgestellt wurde.

 

Das Stadtoberhaupt hatte eine Menge Fragen zu beantworten: Wie sind Sie zu dem Beruf gekommen? Ist Ihr Job anspruchsvoll? Haben Sie studiert? Wie lange arbeiten Sie am Tag? Welche Aufgaben hat ein Bürgermeister?

 

Fassade soll gemacht werden

Dr. Ronald Thiel ging gern auf die Fragen ein. Manche waren schnell zu beantworten, andere nicht so einfach zu klären. Überraschend war für die Sechstklässler, dass man als Bürgermeister an die 60 bis 70 Stunden in der Woche arbeitet und viele Wochenend-Termine hat. Noch überraschender war für sie, dass der Bürgermeister seine Arbeit trotzdem gern macht: „Ich würde nicht tauschen wollen“, sagte er.

 

Die Sechstklässler erfuhren einiges über die nächsten Bauprojekte in der Stadt, zu denen etwa die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, des Postplatzes und der Kreuzung Havelberger Ecke Parkstraße gehören. 

 

Nicht zuletzt wird nach dem Austausch der Fenster an der Jahnschule, der hoffentlich bis zum Jahresende abgeschlossen werden kann, auch dort weiter gebaut: „Wir wollen die Fassade machen“, sagte Dr. Thiel. In dieser Woche waren noch zwei weitere Klassen aus der Grundschule zu Gast im Rathaus. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bürgermeister erzählte Jahngrundschülern von seiner Arbeit
Foto: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erzählt der 6c von seinem Arbeitsalltag. Foto: Beate Vogel

Verwaltung nach dem Einheitstag geschlossen

(10.09.2019)

Pritzwalk. Am Freitag, 4. Oktober, bieten die Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk im Rathaus und in der Gartenstraße sowie im Pritzwalker Bahnhof keine Sprechzeiten an. Auch die Stadtbibliothek Pritzwalk hat an diesem Tag zu.

 

Der 4. Oktober wird nach dem Tag der Deutschen Einheit als so genannter Brückentag genutzt. Dadurch verschiebt sich auch der Samstagssprechtag vom 5. Oktober um eine Woche und wird am 12. Oktober von 9 bis 11 Uhr angeboten. bat

Herrliches Herbstleuchten: Farbenfrohe Feen, hübsche Hüte, feuriges Finale

(10.09.2019)

Pritzwalk. Bunt und stimmungsvoll präsentierte sich die Pritzwalker Innenstadt zum 7. Herbstleuchten am Freitag, 6. September. Ob Riesenvögel, Mondfrauen oder Sternenprinzessinnen – die phantasievollen Walkacts waren eine der Hauptattraktionen.

 

 

Pracht entfaltete sich in der Dunkelheit

Vor allem mit dem Einbruch der Dunkelheit kam die ganze leuchtende Pracht besonders zur Geltung. Für Spaß und Staunen sorgten derweil Zauberer und Artisten wie Herr Heikel, Bobby Wenzig, Janomani oder DJuggledy.

 

Viele Angebote für die Kinder

Kinder konnten einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren, sich schminken lassen oder mit den beliebten Galloppo-Pferden durch die Marktstraße reiten. Ins Schwitzen kam so mancher beim Sumoringen, doch der Durst ließ sich leicht stillen. Auch für das leibliche Wohl war mit zahlreichen Versorgungsständen bestens gesorgt.

 

Hüte überall

Das Motto des diesjährigen Herbstleuchtens lautete „Gut be-Hütet in Pritzwalk“. Und so waren Hüte in verschiedensten Farben und Formen zu bewundern. Vor dem Rathaus etwa thronte ein besonders großes Exemplar, das von Kindern und Erzieherinnen der Kita „Kinderland“ gestaltet worden war.

 

Fotos und Modenschau

Die Interessengemeinschaft (IG) Innenstadt Pritzwalk griff das Thema auf und betrieb einen Fotostand, an dem die originellste Kopfbedeckung fotografiert und später prämiert wurde. In der Meyenburger Straße war sogar eine Hutmodenschau zu sehen.

 

Feuer und Flamme für abendliche Shows

Besonderen Anklang bei den Gästen fand der Auftritt der „Groovies“: Die jungen Musiker aus dem Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin trommelten und tanzten sich in die Herzen der Zuschauer. Umjubelt war schließlich auch die Show von „Black Fire Artist“. Ob Feuerrad, Flammenpeitsche oder in den Nachthimmel gespiene Feuerwolken – das Publikum war Feuer und Flamme. Bis zum Ende der Veranstaltung gegen 23 Uhr hatten auch zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt geöffnet.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Herrliches Herbstleuchten: Farbenfrohe Feen, hübsche Hüte, feuriges Finale
Foto: Farbenfrohe Phantasiefiguren bevölkerten die Pritzwalker Innenstadt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Geschichten aus Tibet und Indien: Reisereportage in der Bibliothek

(10.09.2019)

Pritzwalk. „Tibet und Indien – Zwei Reisen, ein Ziel“ heißt eine exotische Reise-Reportage, zu dem die Pritzwalker Bibliothek für Dienstag, 24. September, um 19 Uhr einlädt. Auf humorvolle und unterhaltsame Art vermittelt Michi Münzberg Einblicke in die buddhistische Kultur, den tief verwurzelten Glauben der Menschen und die Schönheit der Natur im Herzen Asiens.

 

Was das Reisen betrifft, ist Michaela „Michi“ Münzberg ein absoluter Spätzünder. Mit Mitte 40 krempelte sie ihr Leben völlig um und buchte ein Ticket nach Bali. Erholung, Entspannung und endlose Strandspaziergänge schwebten ihr vor und waren sicher auch genau das, was sie in ihrer damaligen Lebenssituation brauchte.

 

Unbekannte Kulturen

Doch dann kam alles anders – auf der Insel der Götter erwachte ihre Abenteuerlust. Sie bestieg Vulkane, überwand ihre extreme Schlangenangst, begleitete einen Brahmanen-Priester zu mystischen Zeremonien und tauchte tief in eine bisher unbekannte Kultur ein.

 

Seitdem zieht es Michi immer wieder nach Asien. Sie strandete quasi als Schiffbrüchige auf den Gili-Inseln,  lernte die Grundlagen der Traditionellen Thai Massage in einem Tempel in Bangkok, überquerte auf den Spuren von Heinrich Harrer den Himalaya, erstieg die Stufen des Potala-Palastes in der verbotenen Stadt Lhasa, schlug sich von Delhi aus zum Thron des Dalai Lama in Nordindien durch, um von ihm den Segen zu erbitten…

 

Verrückte Abenteuer

Ein Land hat es Michi besonders angetan – Nepal. Höhenangst und ein ausgeprägtes Komfortbedürfnis waren nicht gerade die besten Voraussetzungen, um dieses kleine Land auf dem Dach der Welt zu besuchen. Aber es gab einen guten Grund dafür: die Landung auf einem der dem gefährlichsten Flughäfen der Welt.

 

Mittlerweile verbringt Michi jährlich mehrere Monate in ihrer Wahlheimat. Sie betreut das von ihr ins Leben gerufene Hilfsprojekt in Nepal und führt als Guide private Reisegruppen durchs Land. Aus einem verrückten Abenteuer ist eine Lebensaufgabe geworden.

 

Ans Ende der Welt

Unzählige Geschichten und Episoden füllen ihre Reisetagebücher – spannende, berührende und ganz verrückte. Auf unterhaltsame und humorvolle Art nimmt Michi ihre Zuschauer und Zuhörer  mit auf eine Reise ans andere Ende der Welt und beweist einmal mehr: Man muss weder jung, noch reich noch sportlich sein um seine Träume zu leben.

 

Karten für den Vortrag „Tibet und Indien – Zwei Reisen, ein Ziel“ am 24. September in der Pritzwalker Stadtbibliothek gibt es im Vorverkauf für 5, an der Abendkasse für 7 Euro. Reservierungen sind unter 03395/30 25 73 möglich. bat

Foto zur Meldung: Geschichten aus Tibet und Indien: Reisereportage in der Bibliothek
Foto: Michi Münzberg erzählt in Pritzwalk von ihren Reisen nach Tibet und Indien. Foto: Agentur

Stadt schafft neue Nomex-Garnituren für die Feuerwehr an

(10.09.2019)

Pritzwalk. 52 dunkelblaue Garnituren aus Jacke und Hose warten im Lager des Fachgebietes Ordnungswesen, Verkehr und Brandschutz auf ihren Einsatz: Die Stadt hat neue Einsatzkleidung für die 52 Atemschutzgeräteträger in acht Freiwilligen Feuerwehren angeschafft. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel nahm die neue Ausrüstung schon mal in Augenschein.

 

Jacken und Hosen sind aus dem speziellen, hitzebeständigen Nomex-Gewebe hergestellt, genau wie die alten. „Der Komfort der neuen Sachen ist aber viel größer“, sagt Kevin Grübnau, der bei der Stadt für den Brandschutz zuständig ist. So haben die Jacken mehr Taschen und sind etwas kürzer geschnitten.

 

Mehr Tragekomfort

Das werden alle Einsatzkräfte bemerken, denen die alten neue Schutzkleidung mehr Bewegungsspielraum verschafft. Die neuen Hosen haben viel breitere Träger, was ebenfalls den Tragekomfort verbessert.

 

Die 52 Garnituren werden innerhalb der nächsten Wochen an die Feuerwehren Beveringen, Falkenhagen, Giesensdorf, Kemnitz, Mesendorf, Pritzwalk, Sadenbeck und Sarnow ausgegeben. „Die Sicherheit unserer Brandschützer liegt uns am Herzen“, so der Bürgermeister. Die alte Kleidung kann dies nicht mehr gewährleisten, da sie teilweise verschlissen ist.

 

Im Haushalt eingeplant

Bald danach bestellt Kevin Grübnau auch schon die Schutzkleidung für die anderen Einsatzkräfte. Die Einsatzkleidung der Feuerwehren wird zentral produziert. Deshalb muss mit einem gewissen Vorlauf bestellt werden. Eine Nomex-Garnitur kostet gut 700 Euro. Die alten Zweiteiler lagen mit gut 1000 Euro weit darüber.

 

Die Ersatzbeschaffung war im städtischen Haushalt 2019 eingeplant, erklärte Dr. Ronald Thiel.  „Wir haben jetzt den Fuhrpark in den Wehren modernisiert, nun ist die Einsatzkleidung der Kameradinnen und Kameraden dran“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Anschaffung neuer beziehungsweise aufgerüsteter Fahrzeuge für Sadenbeck, Mesendorf, Pritzwalk und Beveringen innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre.

 

Der Fuhrpark wird weiter modernisiert. Die Ausstattung der Feuerwehrmänner und -frauen mit neuen Helmen ist in allen Ortswehren komplett, ergänzt Kevin Grübnau. Beate Vogel

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Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lässt sich von Kevin Grübnau die neue Einsatzkleidung zeigen. Foto: Beate Vogel

Zahnradwerk und Stadt Pritzwalk gehören zusammen

(10.09.2019)

Pritzwalk. Auf eine gleichermaßen bewegte wie erfolgreiche Geschichte kann die Belegschaft des Zahnradwerks Pritzwalk zurückblicken. Daran erinnerte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel in seinem Grußwort anlässlich des 50-jähigen Bestehens des Unternehmens am Samstag, 7. September.

 

Maßgeblicher Anteil an der Entwicklung

Das Zahnradwerk war eine völlige Neugründung und trug maßgeblich zur Entwicklung der Stadt Pritzwalk bei. „Das Werk und die Stadt gehören zusammen“, sagte der Bürgermeister.

Der Betrieb habe Höhen und Tiefen gemeistert, wenn auch die Privatisierung durch die Treuhand den schmerzlichen Verlust von Arbeitsplätzen bedeutet habe. „Von einstmals 1400 Stellen blieben nur 123 übrig“, blickte Dr. Ronald Thiel zurück.

 

Unsichere Aussichten

Selbst die standen auf der Kippe, als das Werk vor zweieinhalb Jahren Insolvenz anmelden musste. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebten damals einen schrecklichen Herbst mit Aussicht auf ein Weihnachtsfest voller Unsicherheit“, sagte das Stadtoberhaupt.

 

Zurück in die Erfolgsspur

Doch mit neuen Gesellschaftern und unter neuer Unternehmensführung gelang der Kraftakt, das Zahnradwerk zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Der Bürgermeister wünschte der Belegschaft viel Erfolg für die Zukunft.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Zahnradwerk und Stadt Pritzwalk gehören zusammen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratulierte der Belegschaft und der Ge-schäftsführung des Zahnradwerks Pritzwalk zu dessen 50-jährigem Beste-hen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Tag der offenen Tür: Beveringer Ortswehr feierte mit Gästen

(09.09.2019)

Pritzwalk. Geradezu Volksfestatmosphäre herrschte am Sonnabend im Pritzwalker Ortsteil Beveringen. Die örtliche Feuerwehr hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen, und viele, viele kamen. Die Gäste konnten das neu in Dienst gestellte Löschfahrzeug in Aktion sehen, den jüngsten Blauröcken beim Löschangriff zuschauen und so manches mehr. Zahlreiche Aktivitäten wie Bogenschießen, Kistenstapeln oder Erbsenschlagen rundeten das Programm ab.

 

Andreas König

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Foto: Die jüngsten Beveringer Feuerwehrleute zeigten das Löschen eines Brandes. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Prignitzer Märchentag in Groß Woltersdorf zählt zu den touristischen Zugpferden in der Region

(09.09.2019)

Pritzwalk. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel besuchte am Sonnabend, 7. September, im Waldlehrpark Groß Woltersdorf den 21. Prignitzer Märchentag. Er würdigte das Spektakel als „touristisches Zugpferd für die Region“. Sowohl der ausrichtende Wahrberge-Verein als auch die Stadt Pritzwalk sind Mitglieder im Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung. aka

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Foto: Mit ihrer Interpretation des Märchens „Rumpelstilzchen“ begeisterten die Akteure des Wahrberge-Vereins beim Prignitzer Märchentag in Groß Woltersdorf. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Farbenfroher Auftakt zum Herbstleuchten 2019

(06.09.2019)

Pritzwalk. Riesenvögel, Clowns und Zauberer bevölkerten die Pritzwalker Innenstadt zum Auftakt des Herbstleuchtens 2019. Bereits in den Anfangsstunden kamen hunderte Besucher, um die zahlreichen Stände und offenen Geschäfte zu besuchen. Richtig leuchtend wurde es mit dem Einbruch der Dunkelheit. aka

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Foto: Farbenfrohe Phantasiefiguren bevölkerten die Pritzwalker Innenstadt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

60 Jahre Kulturhaus „Erich Weinert“ – das wird gefeiert

(06.09.2019)

Pritzwalk. Mit einem interessanten Programm wird der 60. Geburtstag des Pritzwalker Kulturhauses „Erich Weinert“ gefeiert. Am Sonnabend, 14. September, 14 Uhr, beginnt die Festveranstaltung im Saal des Kulturhauses. Zur offiziellen Eröffnung hält der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ein Grußwort. Zeitgleich wird im Kinosaal ein Kinderfilm gezeigt. Ab 14.30 Uhr können die Gäste Kaffee und Kuchen genießen, begleitet vom Kyritzer Shantychor „Stella Maris“.

 

Vortrag zur Geschichte des Hauses

Einen Ausflug in die Geschichte des Hauses unternimmt ab 16 Uhr Lars Schladitz, der Leiter der Museumsfabrik Pritzwalk im Kinosaal. Bewegung ins Festprogramm kommt ab 17 Uhr, wenn der Erwachsenen-Tanzkreis der Tanzschule „Quer durch die Gasse“ in Aktion tritt. Zur gleichen Zeit ist im Kinosaal erneut ein Kinderfilm zu sehen.

 

Angebote für alle Altersgruppen

Als zusätzliche Angebote gibt es eine Ausstellung zur geplanten städtebaulichen Entwicklung des Hauses im Anbau, Kinderbelustigungen und Versorgung auf der Freifläche. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Bowlingbahn eine Stunde kostenfrei zu nutzen (Anmeldungen dafür sowie für den Kinderfilm sind unter 03395/40 11 17 erwünscht).

 

Schauspielerin Katrin Sass liest

Ab 20 Uhr liest die Schauspielerin Katrin Saß aus ihrer Autobiographie „Das Glück wird niemals alt“. Dies ist der einzige Programmpunkt, der Eintritt kostet (18 Euro, Kartenvorverkauf unter Telefon 03395/40 11 17).

 

Andreas König

Foto zur Meldung: 60 Jahre Kulturhaus „Erich Weinert“ – das wird gefeiert
Foto: Das Kulturhaus Pritzwalk lädt für den 14. September zur Geburtstagsfeier ein. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kuschelkur für Kaninchen und Co: Streichelgehege im Hainholz eröffnet

(04.09.2019)

Pritzwalk. Kuschlige Kaninchen und putzige Meerschweinchen können die kleinen Besucher im Streicheltierhof im Pritzwalker Hainholz jetzt ganz nah erleben: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hat am Mittwoch, 4. September, gemeinsam mit Dietmar Sachs, dem zuständigen Leiter des Amtes für Recht und Soziales, zwei neue Streichelgehege eröffnet.

 

Die ersten Kinder, die die Kaninchen streicheln und füttern durften, waren die aus der Vorschulgruppe der Kindertagesstätte „Tausendfüßler“. Begeistert boten sie den zutraulichen Tieren Möhren und Grünes an.

 

Gebaut wurde mit Unterbrechungen über zwei Monate, so Marion Schumacher vom Verein Natur, Landschaft und Denkmalpflege (NLD) Streckenthin, der den Streicheltierhof betreibt. Kinder, die Kaninchen und Meerschweinchen streicheln möchten, betreten die Gehege durch eine Schleuse: „Die Tür ist durch ein Hindernis abgesichert, das die Tiere nicht überwinden können.“

 

Gern darf – in Absprache mit den Mitarbeitern – auch gefüttert werden: „Oft bringen die Besucher Möhren und Äpfel für die Tiere mit und fragen, ob sie füttern dürfen“, erzählt Marion Schumacher. Geöffnet ist der Streicheltierhof von Mai bis September täglich von 9 bis 18 Uhr, im Winter mit etwas kürzeren Öffnungszeiten.

 

Das „Freigehege mit Unterstand für Kaninchen und Meerschweinchen auf dem Gelände des Streicheltierhofes im Hainholz“ war eines der zehn Projekte aus dem Bürgerhaushalt 2019, das die Pritzwalker im Frühjahr gewählt hatten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kuschelkur für Kaninchen und Co: Streichelgehege im Hainholz eröffnet
Foto: Finn darf mit etwas Hilfe das Schild mit dem Hinweis auf den Bürgerhaushalt 2019 an der Hütte anbringen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und die anderen Kinder schauen zu. Foto: Beate Vogel

Kleine und große "Vogelscheuchen" feierten herbstliches Fest

(04.09.2019)

Pritzwalk. Phantasievolle Kostüme, fröhliche Lieder und herbstliche Genüsse: Viele Kinder aus dem Pritzwalker Hort „Kunterbunt“ feierten am Mittwoch, 4. September, ihr traditionelles Vogelscheuchenfest. Vor allem die Erzieherinnen trugen Strohhüte und bunte Hosen. Viele Eltern hatten das Fest mit Kuchen, Suppe und anderen Köstlichkeiten unterstützt. „Wir wollen die Kinder auf den bevorstehenden Herbst einstimmen“, sagte Leiterin Steffi Maaß. Andreas König

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Foto: Zu Beginn des Festes im Hort „Kunterbunt“ erklang ein Vogelscheuchen-Lied. Foto: Andreas König

Sauna im Hainholzbad ist am Donnerstag geschlossen

(04.09.2019)

Pritzwalk. Freunde des gepflegten Schwitzens müssen sich einen Tag lang gedulden. Die Sauna im Pritzwalker Hainholzbad bleibt am Donnerstag, 5. September, aus betrieblichen Gründen geschlossen. Am Freitag geht der Saunabetrieb wie gewohnt weiter. aka

Keine Sprechstunde in der Stadtverwaltung

(03.09.2019)

Pritzwalk. In den Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk wird am Donnerstag, 5. September, den ganzen Tag über keine Sprechstunde angeboten. Der Grund ist eine Mitarbeiterschulung.

Fünf Ortsbeiräte neu gewählt

(02.09.2019)

Pritzwalk. Die Wahl der Ortsbeiräte in den fünf Ortsteilen Mesendorf, Alt Krüssow, Kemnitz, Falkenhagen und Sadenbeck am Sonntag verlief ohne Probleme. Sie waren nachträglich gewählt worden, da sich zur Kommunalwahl im Mai nicht genug Kandidaten gefunden hatten.

 

Nach dem vorläufigen Wahlergebnis erreichten im Mesendorf Vincent Maaß 112 (60,5 Prozent) und Mathias Lemm 73 (39,5 Prozent) der 185 gültigen Stimmen.

 

Die Ortsgruppe Alt Krüssow errang 100 Prozent der gültigen 197 Stimmen. Dort erreichten nach dem vorläufigen Ergebnis Iris Lippert 74,  Ronny Bernau 56, Helga Bonacker 29, Nancy Rumpstich 23 und Karina Nagel 15 Stimmen.

 

In Kemnitz gab es 393 gültige Stimmen, die sich nach dem vorläufigen Wahlergebnis wie folgt auf die drei Einzelbewerber verteilen: Thomas Siegfried199, Sven Gawenda 108 und Christian Menk 86.

 

In Falkenhagen hatten sich vier Bewerber zur Wahl gestellt. Nach dem vorläufigen Ergebnis erhielt Stefan Schäfer 176, Kai Neumann 117, Marcel Schreiber 83 und Frank Schmidt 77 der 453 gültigen Stimmen.

 

Die Sadenbecker gaben 503 gültige Stimmen ab, von denen 262 auf Gerlind Reinert und 242 auf Christian Pingel fielen.

 

Der Wahlausschuss tagt am Mittwoch, 4. September, um 16 Uhr in der Stadtverwaltung Pritzwalk, Gartenstraße 12, im Beratungsraum in Haus 1. Dann wird das endgültige Wahlergebnis der Wahl der Ortsbeiräte festgestellt. bat

Gerd Bießmann präsentiert heitere Wortspiele

(02.09.2019)

Pritzwalk. Wortspiele und anderer Nonsens in Reimen sind das Thema einer heiteren Lesung mit Gerd Bießmann. Der Pritzwalker Autor wird am Dienstag, 10. September, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek in Pritzwalk eigene Gedichte und Reime lesen. Die Veranstaltung trägt den Titel „Diesesgut sieht mitgenommen aus“.

 

Geboren in Müncheberg, wohnt der promovierte Chemiker Gerd Bießmann seit 1998 in Pritzwalk, wo er als Produktentwickler und im Bereich Produktsicherheit tätig ist. Der vielseitig interessierte Sammler verschiedenster Dinge schreibt seit seiner Schulzeit heitere Gedichte. Zwei seiner lyrischen Schöpfungen wurde bereits in der Anthologie „Die besten Kugel-Schreiber 2018: Wachtberger Kugel - Preis für komische Lyrik“ veröffentlicht. Sein neuestes Buch „Diesesgut sieht mitgenommen aus“ soll demnächst veröffentlicht werden.

 

Die Besucher der Lesung in der Pritzwalker Bibliothek dürfen am 10. September um 19 Uhr erste Kostproben aus dem Buch genießen. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 3 Euro, an der Abendkasse 5 Euro, Reservierungen sind unter 03395/30 25 73 möglich. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Gerd Bießmann präsentiert heitere Wortspiele
Foto: Gerd Bießmann liest lustige Reime in der Pritzwalker Stadtbibliothek. Foto: Privat

Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung bietet Bürgersprechstunde an

(29.08.2019)

Pritzwalk. Eine Bürgersprechstunde bietet Volker Hoffeins (Freie Wähler Pro Prignitz), der neugewählte Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk, an. Beginnend am 2. September, wird der Vorsitzende an jedem Montag in der Zeit von 14 bis 15 Uhr im Rathaus für Fragen und Anregungen oder Kritik der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Zu finden ist Volker Hoffeins im Beratungsraum (Zimmer 302) im zweiten Obergeschoss des Rathauses. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk sowie ihrer Orts- und Gemeindeteile sind aufgerufen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. aka

Schlösser erzählen ihre wechselvolle Geschichte

(29.08.2019)

Pritzwalk. In der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk soll die kreisliche Veranstaltung zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, stattfinden – mit einer Vernissage. Die Ausstellung „Schlösserlandschaften in den deutsch-polnischen Grenzregionen" wird in der Museumsfabrik Pritzwalk eröffnet. Das Motto des bundesweiten Tages 2019, zu dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aufruft: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

 

Beginnen wird der Tag in Pritzwalk um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Sankt-Nikolai-Kirche. Um 13 Uhr will Landrat Torsten Uhe die kreisweite Veranstaltung gemeinsam mit dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel in der Museumsfabrik eröffnen. Museumsleiter Lars Schladitz bietet um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr Führungen an.

 

Mehrere Umbrüche im 20. Jahrhundert

Die Schlösser und Herrenhäuser spiegeln eine Jahrhunderte alte, gemeinsame Geschichte der heutigen polnisch-deutschen Grenzregion und vor allem die Umbrüche des 20. Jahrhunderts wider. Die bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs meist im Privatbesitz befindlichen Anlagen wurden durch den Krieg und seine Folgen, danach durch sozialistische Verstaatlichung und Umnutzung stark in Mitleidenschaft gezogen.

 

Zerstört oder verbaut, in Schulen, Kitas und Kulturhäuser umfunktioniert, militärisch oder landwirtschaftlich genutzt, nun saniert oder gerade noch vor dem Verfall gerettet: Die Ausstellung zeigt, welche unterschiedlichen Geschichten die Häuser erzählen und welches Geschick es braucht, sie neu zu beleben. Um dieses baukulturelle Erbe zu entwickeln, treffen sich seit 2014 regelmäßig polnische und deutsche Expertinnen und Experten aus staatlichen Denkmalfachämtern und Ministerien.

 
45 Farbfotos und Texte

Fast 40 dieser historischen Ensembles aus den Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien sowie Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern porträtiert die Wanderausstellung auf 45 Tafeln mit Farbfotos und Texten.

 

Die 2016 auf der europäischen Leitmesse für Denkmalpflege mit Gold ausgezeichnete Wanderausstellung macht nach dem sächsischen Landtag, Breslau und dem Brandenburger Landtag nun im Landkreis Prignitz in der Museumsfabrik Pritzwalk vom 8. September bis 3. November Station. Besichtigt werden kann sie dort Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Foto zur Meldung: Schlösser erzählen ihre wechselvolle Geschichte
Foto: Das Schloss in Demerthin ist das letzte Renaissanceschloss in der Mark Brandenburg. Von außen sieht es ansehnlich aus, innen gibt es erheblichen Sanierungsbedarf. Foto: Privat

Bürgermeister gratuliert Dachdeckerbetrieb Lublow zum zehnjährigen Bestehen

(28.08.2019)

Pritzwalk. Zehn Jahre gibt es die Firma Bedachungen Lublow, doch der Vorgängerbetrieb besteht als Familienunternehmen bereits seit 1954. Inhaber Marcel Lublow erhielt zum Firmengeburtstag die besten Wünsche für die weitere Entwicklung des Unternehmens vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und dessen Stellvertreter Halldor Lugowski. 14 Mitarbeiter beschäftigt die Pritzwalker Firma, hinzu kommen zwei Auszubildende.

 

Andreas König

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Foto: Gratulierten Firmeninhaber Marcel Lublow zum zehnjährigen Bestehen der Dachdeckerfirma. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertre-ter Halldor Lugowski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Die Querungshilfe am Kietz/Bürgerplatz ist nach fünf Monaten Bauzeit offen

(27.08.2019)

Pritzwalk. Die erste Autofahrerin passierte die nagelneue Straße mit einem Hupkonzert: Die neue Querungshilfe am Kietz/Bürgerplatz ist fertig. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, gaben die Straße am Dienstag, 27. August, gemeinsam mit Vertretern von Baufirmen und der Stadt feierlich frei. Zu Besuch war eine Gruppe aus der Kita „Tausendfüßler". Mit der Eröffnung der neuen Straße wurde außerdem eine Stele eingeweiht, die ein Tor zur Altstadt symbolisiert. Es ist das erste von vier geplanten Altstadttoren.

 

Die aus robustem, wetterfestem Edelstahl geschnittene Stele zeigt oben eine Linde, die sich im Pritzwalker Stadtwappen wiederfindet. Sie wurde auch deshalb gewählt, weil die neue Querungshilfe in Höhe des Grüngürtels liegt, der sich an dieser Stelle rund um die Altstadt zieht. Darauf weist der Schriftzug „Altstadt“ hin. Das „N“ auf der Stele steht für Norden als Himmelsrichtung, da es sich um den nördlichen Eingang in die Altstadt handelt.

 

Gut ausgeleuchtet

Die modernen, von zwei Seiten verglasten Bushaltestellen haben große, beleuchtete Schaufenster, in denen die Veranstaltungen der Stadt beworben werden können. Der Asphalt reflektiert die Straßenbeleuchtung, sodass der Bereich mit den zwei Bushaltstellen auch in der dunklen Jahreszeit gut ausgeleuchtet ist.

 

Seit dem 1. April war der Bürgerplatz, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in der Stadt, komplett gesperrt. Autofahrer konnten Nebenstraßen nutzen, während der Lastverkehr die Innenstadt weiträumiger umfahren musste. Die Stadt ließ auf 110 Metern Länge und 18 Metern Breite nicht nur Fahrbahn und Gehwege komplett umgestalten.

 
Neue Rohrleitungen

Unterirdisch wurden ein neuer Regenwasserkanal verlegt, ein Hava- rieschacht eingebaut und der Auslaufbereich des Regenwasserkanals erneuert. Unter den neuen Gehwegen liegen jetzt Leerrohre, die später für mögliche Medien genutzt werden können, ohne dass die Straße wieder aufgerissen werden muss. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk und die Stadtwerke Pritzwalk haben ihre Leitungen ebenfalls grundlegend erneuert.

 

Die gesamten Baukosten für den Umbau der Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz liegen bei 613 500 Euro. Davon gingen 513 000 Euro in den Straßenbau, 30 000 Euro in die Straßenbeleuchtungund 73 500 Euro in die Planung. Über die Städtebauförderung erhielt die Stadt Pritzwalk ein Drittel der förderfähigen Kosten vom Bund und ein Drittel vom Land. Der Rest sind Eigenmittel. Mit dem Bau betraut waren Firmen aus der Region. Die Stele hat die Firma KMB Konstruktionstechnik hergestellt, die ihren Sitz in der Tuchfabrik hat. Beate Vogel

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Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (M.) durchschnitt mit Vertretern der Bau-firmen und der Stadt feierlich das Band. Foto: Beate Vogel

Kinder- und Jugendbeauftragte stellte sich im Hort Kunterbunt vor

(27.08.2019)

Pritzwalk. Die erste Kinderratssitzung des Schuljahres im Pritzwalker Hort Kunterbunt war nicht nur für einige der Kinder ganz neu. Die Teilnahme an der Sitzung war auch die erste Amtshandlung für die Jugendbeauftragte der Stadt, Lisa Fröhlich.

Hortleiterin Steffi Maaß erklärte zunächst den Kindern der 1. Klasse, was im Kinderrat besprochen wird.

 

Dabei halfen die Älteren, die schon Erfahrung in den vergangenen Schuljahren gesammelt haben. „Wir reden über die Pläne für unsere Ferien“, sagte Till aus der 4. Klasse. „Und wir beraten über Probleme, die wir mit Kindern haben, die zum Beispiel andere hauen“, ergänzte Steffi Maaß.

 

Dann stellte die Hortleiterin die Jugendbeauftragte vor. „Ich helfe euch dabei, dass eure Rechte eingehalten werden“, erklärte Lisa Fröhlich. Damit kennen sich einige der Kinder schon gut aus: Sie haben das Thema Kinderrechte gerade im Unterricht behandelt. Sie haben das Recht auf ein Zuhause, das Recht auf Bildung, das Recht auf den Schutz vor Gewalt, zählten die Hortkinder nur einige Rechte auf. Und: Alle Kinder haben die gleichen Rechte.

 

„Ihr habt als Kinder außerdem ein Mitbestimmungsrecht. Ich möchte daran arbeiten, das in der Stadt Pritzwalk umzusetzen“, so Lisa Fröhlich. Die Kinder können sich also an die Kinder- und Jugendbeauftragte wenden, wenn sie Ideen oder Sorgen haben. Sie will versuchen, ihre Probleme zu lösen oder die richtigen Ansprechpartner zu finden.

 

Die Kinder- und Jugendbeauftragte Lisa Fröhlich hat ihr Büro im Vorzimmer des Bürgermeisters und ist zu erreichen unter Telefon 03395/76 08 13 oder per E-Mail über l.froehlich@pritzwalk.deBeate Vogel

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Foto: Die Kinder- und Jugendbeauftragte Lisa Fröhlich (links) stellte sich dem Kinderrat des Hortes Kunterbunt vor, rechts hinten Steffi Maaß. Foto: Beate Vogel

Wilmersdorfer feierten ausgelassen

(26.08.2019)

Wilmersdorf. Der Verein „Feuerwehr, Kultur und Dorfleben“ hatte für den 17. August zum Dorffest nach Wilmersdorf eingeladen. Der Wetterverantwortliche hatte ganze Arbeit geleistet: Es war nicht zu warm, nicht zu kalt, meistens sonnig, manchmal leicht bedeckt – perfekt, um richtig zu feiern.

 

Der Nachmittag startete mit einem leckeren Kuchenbuffet, von dem letztlich nur ein paar Stücke übrig blieben. Die Kinder amüsierten sich auf der Hüpfburg, bastelten eifrig, zeigten ihr Können beim Bogenschießen oder inspizierten und testeten die Technik der Polizei, die zu Gast war. Musikalisch umrahmt wurde der Tag von DJ Wolfgang Ulrich, der immer die passende Musik auflegte. Der eine oder andere sah sich veranlasst, sein Tanzbein zu schwingen.

 
Der ABV war zu Besuch

Für die Sicherheit an diesem Tag sorgte der zuständige Abschnittsbevollmächtigte. Kleiner Scherz! Die „DDR-Comedy-Show“ war der Höhepunkt des Tages. Die älteren Gäste konnten sich natürlich gut an die frühere Zeit erinnern. Ihnen sagten Begriffe wie „FDJ“, „Parteisekretär“, „Konsum“ und so weiter natürlich etwas. Die Jüngeren lernten jüngere Geschichte kennen. Der große Beifall zeigte, dass die Organisatoren genau das Richtige für diesen Anlass gefunden hatten. Später gab es Leckeres vom Grill. Mit Musik und so manch einem „geistigen Getränk“ klang der Abend aus.

 

Die Organisatoren möchten sich ganz herzlich bei allen Gästen dafür bedanken, dass sie so viel gute Laune mitbrachten, bei den Kuchenbäckern sowie bei allen fleißigen Helfern, die dazu beitrugen, dass der Tag so ein Erfolg wurde. Ein großes Dankeschön geht auch an die Stadt Pritzwalk, die, wie in den Jahren zuvor, den Verein sehr unterstützte. Vielen Dank und auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Die Organisatoren des Dorffestes

Foto zur Meldung: Wilmersdorfer feierten ausgelassen
Foto: Fröhliches Beisammensein beim Dorffest in Wilmersdorf. Foto: Privat

Geburtstagsfest im Hainholzbad: Neptuns Häscher schnappten sie alle

(26.08.2019)

Pritzwalk. Neptun, der Gott der Meere und der Freibäder, hatte sich wohl mit seinem Kollegen vom Wetter abgesprochen: Besser hätte es nicht sein können zum 50. Geburtstag des Hainholzbades. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen feierten die Pritzwalker fröhlich.

 

Bis Neptun kam, ging es hoch her beim Turmspringen. 15 Springer hatten sich kostümiert an den Start begeben. Den Auftakt machte Tim als Erdbeere. Highlights waren Lara, die sich als Baby verkleidet hatte, die mutige Paula, die vom Fünf-Meter-Brett sprang, und Nathan, der als Harry Potter samt Umhang und Brille einen Salto vom Fünfer machte.

 

"Gelbe Säcke" sprangen auch

Moderator Frank Möller, der Betriebsleiter des Hainholzbades, stellte jeden Teilnehmer vor. Die Darbietung wurde von der dreiköpfigen Jury am Beckenrand bewertet, ebenso wie die Kostümierung. Es sprangen „Gelbe Säcke“, eine Prinzessin und eine Piratenbraut, aber auch ein Klonkrieger und ein Wesen aus Atlantis. Die volle Punktzahl erreichte Nathan als Harry Potter, der somit als Sieger aus dem Springen hervor ging. Paula wurde Zweite, Lara Dritte.

 

Ein aufgeregtes Raunen ging durch die Menge, als sich der Gott der Meere und der Freibäder mit seinen Häschern näherte. Schwimmmeister und Badleiter gingen in die Knie, um sich vor ihrem Herrn zu verbeugen. Neptun blubberte ein paar Worte – übersetzt von einem Helfer – dann startete er mit seiner eigentlichen Aufgabe.

 

Weiße Brühe bei der Taufe

So schnell konnte keiner gucken, wie die Häscher nach dem ersten Täufling griffen, um ihn ihrem Herrscher zuzuführen. Einer um den anderen musste die weiße Brühe schlucken, bevor er als neuer Untertan Neptuns seinen Namen bekam: „Niedliches Haibaby“ etwa oder „Furchtlose Seeschnecke“. Die Stimmung war toll.

 

Den ganzen Tag über konnten Interessenten im großen Becken ausprobieren, wie sich Neopren und Atemregler unter Wasser anfühlen. Geduldig zeigten Frank Jakobi, genannt Lally, und seine Kollegen, wie die Maske aufgesetzt und die Tarierweste angelegt wird. Das Tauchteam kam vom Tauchcenter D.I.V.E aus Parchim. Unterricht geben die Tauchlehrer nicht nur in Parchim und Schwerin, sondern regelmäßig auch in Pritzwalk.

 

17 Spieler bei Volleyballnetz

Schon am Mittag schwitzten 17 Teilnehmer beim Volleyballturnier, alle unter 17 Jahre alt. In fünf Mannschaften ging es um die Punkte. Platz 1 belegte das Team „Gymnasium Pritzwalk“, Platz 2 die Mannschaft „Neptun“, Platz 3 „Die Teufelskinder“. Die Mannschaft „Die Letzten“ wurde Letzter. Später gab es noch ein Spaßturnier, bei dem die Mannschaften neu gemischt wurden. Dabei belegte das Team „VFV“ Platz 1, „Fahrwasser“ Platz 2 und „#könntemehrsein2.0“ Platz 3.  Beate Vogel

Foto zur Meldung: Geburtstagsfest im Hainholzbad: Neptuns Häscher schnappten sie alle
Foto: : Da war der Meeresgott dann schon besänftigt: Abschiedsfoto mit Neptun, dem Gott der Meere und Freibäder. Foto: Beate Vogel

Gesundheitsminister Jens Spahn besuchte KMG-Klinikum Pritzwalk

(23.08.2019)

Pritzwalk. Beeindruckt von den Standards in der medizinischen Versorgung in Pritzwalk zeigte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Politiker besuchte am Donnerstag, 22. August, das KMG-Klinikum in der Dömnitzstadt, wo er unter anderem von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt wurde. Organisiert hatten den Termin die CDU-Abgeordneten Sebastian Steineke (Bundestag) und Jan Redmann (Brandenburgischer Landtag). Der Minister kam mit der KMG-Unternehmensleitung, Ärzten und Pflegepersonal ins Gespräch. aka

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Foto: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei seinem Besuch des KMG-Klinikums in Pritzwalk, wo er auch von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt wurde. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kranke Buchen im Bürgerpark gefällt

(23.08.2019)

Pritzwalk. Weil sie vom aggressiven Riesensporling befallen waren, mussten die Mitarbeiter des Fachbereiches Öffentliche Anlagen und Flächen im Pritzwalker Bürgerpark jetzt zwei Buchen herunternehmen. Durch die Pilzerkrankung der Bäume war die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet. bat

Foto zur Meldung: Kranke Buchen im Bürgerpark gefällt
Foto: Zwei Buchen mussten diese Woche heruntergenommen werden. Sie hatten einen Pilz. Foto: Beate Vogel

Bürgermeister warben mit B-Team“ in Pritzwalk für Landtagswahl-Teilnahme

(22.08.2019)

Pritzwalk. „1. September 2019 – wählen gehen“ Mit dieser Aufforderung wandten sich die Teilnehmer der „B-Team-Tour“ am Mittwoch an die Wählerinnen und Wähler. Gemeinsam mit den Bürgermeistern von Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel und Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, sowie den Landtagskandidaten Jan Redmann (CDU), Katrin Lange (SPD), Dieter Groß (Linke) und Matthias Dittmer (Bündnis 90/Die Grünen) riefen die jungen Leute dazu auf, bei der Landtagswahl am 1. September vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Zuvor hatte das B-Team einen Workshop zur Jugendwahl an der Rochowschule abgehalten.

 

Andreas König

 

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Foto: Die Bürgermeister von Pritzwalk und Heiligengrabe sowie Landtagskandidaten warben auf dem Pritzwalker Markt gemeinsam mit dem B-Team für die Teilnahme an der Landtagswahl. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Rechts- und Umweltausschuss berät über Parkplätze und Verkehrsspiegel

(22.08.2019)

Pritzwalk. Mit Dauerparkplätzen, Verkehrsspiegeln und Lkw-Parkplätzen befasst sich der Ausschuss für Recht, Ordnung, Umweltsicherung und Naturschutz am Dienstag, 27. August, ab 17.30 Uhr. Das Gremium kommt im Beratungsraum der Stadtverwaltung Pritzwalk, Gartenstraße 12, Haus 1, zusammen und wählt zunächst einen stellvertretenden Ausschussvorsitzenden. Anschließend befasst sich der Ausschuss mit der 1. Änderungssatzung zur Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Pritzwalk sowie einem Antrag auf eine überplanmäßige Investition in ein Fahrzeug im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr. Zwei Einwohnerfragestunden sind vorgesehen. aka

Wegweiser leitet Radfahrer von Heiligengrabe nach Pritzwalk

(21.08.2019)

Pritzwalk. „Heiligengrabe 4,5 km – Pritzwalk 11 km“ verkündet seit Dienstag, 20. August, ein hölzerner Wegweiser im Waldgebiet Hohe Heide. Aus heimischer Eiche gefertigt, bietet die massive Holzkonstruktion nicht nur Orientierung, sondern fungiert auch als Fahrradständer für bis zu vier Gefährte.

 

Zeichen der Zusammenarbeit

„Den Wegweiser hat die Gemeinde Heiligengrabe anfertigen lassen, um die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Pritzwalk zu würdigen, vor allem bei der Teilnahme an der Tour de Prignitz“, sagte der Heiligengraber Bürgermeister Holger Kippenhahn.

 

Original folgt Miniaturmodell

Bereits beim Empfang der Tourradler im Mai in Heiligengrabe war dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ein Miniaturmodell des Wegweisers übergeben worden mit dem Versprechen, einen funktionstüchtiges Original am Rastplatz Hohe Heide aufzustellen.

 

Großes gemeinsames Waldgebiet

„Wir arbeiten gern mit unseren Nachbarn aus Heiligengrabe zusammen“ sagte das Pritzwalker Stadtoberhaupt. Vor allem angesichts des großen Waldgebietes, das beide Kommunen über deren Gemarkungsgrenzen hinweg verbindet, könnte er sich gemeinsame Aktionen der Schulen vorstellen.

Angefertigt wurde der Wegweiser von Holzkünstler Karsten Bork aus Blandikow. Er hat bereits den Aussichtsturm „Hohe Rast“ unweit des Wegweisers geschaffen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Wegweiser leitet Radfahrer von Heiligengrabe nach Pritzwalk
Foto: Übergaben den Wegweiser von Heiligengrabe nach Pritzwalk seiner Be-stimmung (v.l.): Sarah Wegwart, Birgit Helm, Olaf Bergmann, Holger Kip-penhahn, Dr. Ronald Thiel, Reinhard Helm und Heike Fuchs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Neptun kommt zum Hainholzbad-Geburtstag

(20.08.2019)

Pritzwalk. Das idyllisch gelegene Freibad im Waldpark Hainholz wird 50 Jahre alt. Das soll am Samstag, 24. August, von 10 bis 17 Uhr ganz groß gefeiert werden. Zum Jubiläum wird ein Gast erwartet: Neptun, der Herrscher der Meere und des Hainholzbades, wird aus den Tiefen des stählernen Schwimmbeckens emporsteigen, um neue Untertanen zu suchen. Der Wettergott scheint auf Neptuns Seite zu sein: Es soll sommerlich warm werden.

 

Spiele, Musik und eine göttliche Taufzeremonie erwarten die Besucher. Beim Spaß-Quadro-Beachvolleyballturnier kommen Aktive auf ihre Kosten. Die Mannschaftsaufstellung erfolgt in Teams bis 16 Jahre und Teams  ab 17 Jahre, der Spielmodus wird am Veranstaltungstag entschieden. Anmeldungen werden unter Telefon 03395/30 42 76 oder per E-Mail über jugendfreizeitzentrum@pritzwalk.de entgegen genommen.

 
Turmsprung mit Kostüm

Höhepunkt des Tages wird der Kostümsprungwettbewerb sein: Die Teilnehmer können vom Einer, Dreier oder Fünfer springen. Bewertet wird neben dem Sprung das Outfit, das möglichst lustig sein soll. Die drei schönsten Kostüme und der Sprung werden prämiert.

 

In Neptuns Tiefen entführt das Tauchcenter Dive beim Schnuppertauchen. Kinder ohne Begleitung der Eltern müssen eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Für Landratten geht es in bis zu acht Meter Höhe auf dem Bungee-Trampolin. Die Benutzung pro Person kostet 1 Euro. Abseits des Wassers ist ebenfalls viel geboten: Hüpfburg und Kinderschminken oder ein Erinnerungsfoto aus der Fotobox. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Beheizbare Becken

Das Hainholzbad in seiner heutigen Form ist das Ergebnis einer umfangreichen Sanierung und Umgestaltung von Mitte bis Ende der 1990er Jahre. Das Bad verfügt über eine Wasserfläche von 723 Quadratmetern und viele Nebenanlagen. Mit einer 480 Quadratmeter großen Solaranlage kann das Badewasser auf bis zu 27 Grad Celsius erwärmt werden.

 

Das Kombibecken bietet sechs Wettkampfbahnen, die Sprunganlage drei Türme von einem bis fünf Metern Höhe. Das Hainholzbad verfügt auch über einen Saunabereich. Der Stadt Pritzwalk als Eigentümer stehen die Mitarbeiter des Wittenberger Bäderbetriebes zur Seite, die den technischen Betrieb und die Sicherheit im Badebetrieb garantieren. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Neptun kommt zum Hainholzbad-Geburtstag
Foto: Auch bei kühlem Wetter wird gern gebadet: Das Badewasser kann erwärmt werden. Foto: Lars Schladitz

Neues Fahrzeug sorgt für bessere Arbeitsbedingungen im Grünbereich

(15.08.2019)

Pritzwalk. Bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofes bietet ein neuer Transporter. Das Vorgängerfahrzeug war knapp 20 Jahre alt und wurde den Anforderungen speziell im Grünbereich nicht mehr gerecht. „Mit diesem Fahrzeug bieten wir unseren Kolleginnen Kollegen angemessene Bedingungen, um ihre Tätigkeit weiterhin in sehr guter Qualität auszuüben“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bei der Übergabe des Fahrzeugs. Es besitzt eine nach drei Seiten kippbare Ladefläche und wird unter anderem beim Transport von Grünschnitt zum Einsatz kommen.

 

Andreas König

 

Foto zur Meldung: Neues Fahrzeug sorgt für bessere Arbeitsbedingungen im Grünbereich
Foto: Freuen sich über das neue Fahrzeug, das ihnen Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) übergeben hat (v.l.): Oliver Lange, Daniela Angermann und Marcel Blumenthal. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss besucht Grundschulen

(15.08.2019)

Pritzwalk. Beide Pritzwalker Grundschulen sieht sich der Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales in seiner ersten Sitzung an. Das Gremium trifft sich am Dienstag, 3. September, um 18 Uhr zunächst in der Herbert-Quandt-Grundschule im Hainholzweg 47. Nach der Wahl eines stellvertretenden Vorsitzenden lassen sich die Mitglieder über das Projekt „Medienfit“ informieren. Anschließend geht es in die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule, wo die Ergebnisse der bereits abgeschlossenen Bauarbeiten besichtigt werden. Eine Einwohnerfragestunde sowie Informationen und Anfragen beschließen den öffentlichen Teil der Beratung. aka

Finanzausschuss nimmt seine Arbeit auf

(15.08.2019)

Pritzwalk. Zum ersten Mal nach der Kommunalwahl kommt der Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk zusammen. Das Gremium tagt am Montag, 2. September, ab 18 Uhr im Beratungsraum in der Pritzwalker Gartenstraße 12, Haus 1. Die Mitglieder stellen sich kurz vor, beraten Beschlussvorlagen für die nächste Stadtverordnetenversammlung und erstellen ein Jahresarbeitsprogramm. Einwohner haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. aka

Bürgerhaushalt: Fahrräder stehen an der Jahnschule nun im Trockenen

(13.08.2019)

Pritzwalk. Ein wetterfester Fahrradunterstand an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule hatte bei der Abstimmung zum Bürgerhaushalt 2019 im März mit 102 Stimmen das Rennen gemacht. Jetzt können sich die Kinder der Pritzwalker Grundschule über trockene Fahrradsättel freuen: Das Projekt wurde umgesetzt.


Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht und Soziales, freuten sich bei einer formellen Übergabe mit den Grundschülern sowie Schulleiterin Britta Schwarz, ihrer Stellvertreterin Sylke Rieche-Schröder und der Kollegin Simone Wolff. Für die neuen Fahrradständer wurde laut Dietmar Sachs ein Zaun versetzt, um ungenutzten Platz zu gewinnen. In zwei Doppelreihen stehen die Räder nun unter breiten Wetterschutzdächern an der Nord-Ost-Seite der Schule.

 

In wenigen Wochen sollten alle Projekte aus dem Bürgerhaushalt 2019 umgesetzt sein, wenn alles nach Plan läuft. Gearbeitet wird derzeit unter anderem noch am Turnraum der Kita „Tausendfüßler“ und am Freigehege für Kaninchen und Meerschweinchen auf dem Gelände des Streicheltierhofs im Hainholz. Beate Vogel

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Foto: Die Schülerinnen und Schüler der Pritzwalker Jahnschule freuen sich über die neuen Fahrradständer. Foto: Beate Vogel

Herbstleuchten 2019: Diesmal „Gut be-Hütet“ flanieren

(13.08.2019)

Pritzwalk. Zum mittlerweile 7. Herbstleuchten lädt die Stadt Pritzwalk für Freitag, 6. September, in die Innenstadt ein. Besucherinnen und Besucher aus nah und fern können von 16 bis 23 Uhr durch die Fußgängerzone flanieren und dabei eine Menge Attraktionen genießen. „Gut be-Hütet in Pritzwalk“ ist das Motto beim Herbstleuchten 2019. Das darf gern wörtlich genommen werden: Fantasievolle Kopfbedeckungen sind willkommen.

 

Während die Stadt für das kulturelle Rahmenprogramm mit Künstlern, Unterhaltung, Kinderanimation und vielem mehr sorgt, ruft der Verein IG Innenstadt Pritzwalk zusammen mit der Stadt unter dem Motto „Gut be-Hütet in Pritzwalk“ zum Mitmachen auf. So könnte der Hut an diesem Abend  das dominierende Deko-Objekt in der Innenstadt werden.

 

Schönster Hut wird gesucht

Eine weitere Aktivität der IG Innenstadt wird der Wettbewerb „Schönster oder originellster Hut gesucht“ sein. Dazu gibt es eine Fotowand in der Marktstraße. Hier können die Besucher bis 20 Uhr „originell be-Hütet“ fotografiert werden.

 

Entspannte Musik, lustige Animationen und WalkActs in schillernden Kostümen begegnen den Besuchern beim Schlendern durch die Marktstraße. Zu ihnen gehören etwa die „Riesenvögel“, die als „die größten Kuscheltiere der Welt“ bezeichnet werden. Stelzenkunst zeigen auch Mondfrauen, Eiskönig und Prinzessin der Sterne: Majestätisch und voller Anmut begrüßen sie ihr Volk und zaubern ihren Untertanen ein Lächeln ins Gesicht.

 

Magie mit Spaßfaktor

Virtuos mit Stil und Berliner Schnauze zieht Jan Manske als DJuggledy die Zuschauer in seinen Bann. Der Diabolo-Jongleur gastierte schon in mehr als 35 Ländern. Witzig dürfte es mit Janomani werden. Wenn Geldstücke durch seinen Körper wandern, eine brennende Fackel in der Hose verschwindet oder er einen prall aufgeblasenen Ballon verschluckt, platzt das Publikum vor Lachen.

 

Kleinkunst geht auch groß: Artistik, Jonglage und Zauberei zeigt der immerhin 2,02 Meter große Herr Heikel seinen Zuschauern. Hamburgs Zauberkünstler Bobby Wenzing zaubert indessen mit Leidenschaft und langer Erfahrung.

 

Funkenzauber und Fakirshow

Interaktion ist gefragt, wenn das Percussion-Ensemble „Die Groovies“ antreten. Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes – wird an dem Abend die heiße Feuershow der Black-Fire Artists werden: Das Trio präsentiert seit neun Jahren Funkenzauber, Feuerspucken und Fakirshow.

 

Die Pritzwalker Unternehmer tragen mit vielen Überraschungen zum Herbstleuchten bei und laden zum Einkaufsbummel in die Innenstadt ein. Eine vielseitige Gastronomie mit Schlemmermeile, Bierständen und Cocktailbar runden den Abend ab. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Herbstleuchten 2019: Diesmal „Gut be-Hütet“ flanieren
Foto: Heike Fuchs von der Stadt Pritzwalk und Martina Liedtke von der IG Innenstadt werben für das Herbstleuchten. Foto: Andreas König

Neue Fahrbahn, neue Rastplätze: Radwegenetz wird aufgewertet

(12.08.2019)

Pritzwalk. Im Netz der überregionalen Radwege können zwei Lücken geschlossen werden: Der Landkreis Prignitz lässt die beiden Abschnitte mit einer Länge von 575 Metern über die Kommunen Pritzwalk und Groß Pankow modernisieren. Am 9. August wurde am Rastplatz im Pritzwalker Ortsteil Mesendorf der Fördermittelbescheid für das Projekt übergeben, zu dem auch zwölf teils neue Rastplätze gehören. Pritzwalk und Groß Pankow sind die ersten Kommunen im Kreis, die die Förderung bekommen.

 
Radlerparadies auf Vordermann bringen

„Wir wollen das Radlerparadies Prignitz auf Vordermann bringen“, sagte Landrat Torsten Uhe. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zeigte sich dankbar, dass in der Region um Pritzwalk der Ausbau des Radwegenetzes vorangebracht wird: „Das ist ein Symbol für die Zusammenarbeit mit dem Kreis, ein Symbol dafür, dass unsere Region nicht abgehängt wird.“ Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, ergänzte: „Ein Netz ist nur ein Netz, wenn da keine Lücken sind.“

 

Einer der Abschnitte beträgt 360 Meter im Bereich Streckenthin. Er besteht teils aus Kopfsteinpflaster und ist abschnittsweise gar nicht ausgebaut. Deshalb ist er als schlechte Wegstrecke und Unfallgefahr klassifiziert. Er soll nun mit wassergebundener Wegedecke aus befestigtem Splitt ausgebaut werden. Ein Teil des Radweges zwischen Mesendorf (Stadt Pritzwalk) und Kuhsdorf (Gemeinde Groß Pankow) muss wegen Baumwurzeln und Absackungen erneuert werden.

 
Waldschänken und Fahrradständer

In Abstimmung mit örtlichen Vereinen, vor allem dem Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung, und dem Landkreis will die Stadt Pritzwalk aus Richtung Groß Woltersdorf kommend über die Ortsteile und weiter in Richtung Heiligengrabe fünf Rastplätze aufwerten.

 

So sollen in Mesendorf, im Hainholz, in Streckenthin, in Sadenbeck und am Waldlehrpark Groß Woltersdorf (Gemeinde Groß Pankow), so genannte überdachte Waldschänken und Fahrradständer gebaut, eine Pflasterfläche und eine Bepflanzung angelegt werden. Zwischen Giesensdorf und Pritzwalk, im Stadtgebiet und im Hainholz, in Wilmersdorf und in Alt Krüssow sollen außerdem acht Bänke aufgestellt und ein Pflanzbereich angelegt werden.

 

Bund und Land tragen 90 Prozent

Das erste Projekt betrifft eine Teilstrecke der Bischofstour und des Elbe-Müritz-Radweges. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 310 000 Euro, von denen 278 300 Euro über Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur – GRW-Infrastruktur“ finanziert werden. In den Ausbau der Radwege fließen gut 222 000 Euro, in die Ausstattung 51 800 Euro.

 

Der Landkreis will das Vorhaben bis zum Jahresende umsetzen. Aus dem Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) gibt es für die Modernisierung der Radwege eine 90-prozentige Förderung, die allerdings nur der Landkreis beantragen kann. In Abstimmung mit den Kommunen in der Prignitz stellt der Kreis die Förderanträge, die bis Ende 2020 möglich sind. Weitere Anträge liegen bereits aus Wittenberge, Karstädt und Bad Wilnack vor, Perleberg bereitet einen Antrag vor.

 

Das Gebiet des Landkreises Prignitz verfügt über verschiedene Fernradwanderwege. Diese überregionalen Radwege mit einer Länge von insgesamt 285 Kilometern sind von großer Bedeutung für die touristische Infrastruktur. Durch das Kreisgebiet führen neben der Bischofstour und dem Elbe-Müritz-Radweg der Elberadweg, die Radroute Historische Stadtkerne und die Tour Brandenburg. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Neue Fahrbahn, neue Rastplätze: Radwegenetz wird aufgewertet
Foto: Hier soll ein Rastplatz entstehen: Zur Fördermittelübergabe kamen Uwe Büttner, Dr. Ronald Thiel, Mike Laskewitz, Torsten Uhe, Carola Krakow und Halldor Lugowski. Foto: Beate Vogel

Sommerreihe Bier_ Kultur: Wissenswertes aus der Craft-Beer-Szene

(12.08.2019)

Pritzwalk. Zum Abschluss der Sommerreihe Bier_ Kultur in der Museumsfabrik Pritzwalk richtet sich der Blick am Freitag, 30. August, auf den Ausgangspunkt des Craft Brewing, eine Form handwerklicher Braukunst, die auch durch ausgefallene Rezepte für Aufsehen in der Bierszene gesorgt hat. Der Berliner Bierimporteur Jan Dérer spricht ab 19 Uhr im Café der Museumsfabrik von den Anfängen und der Entwicklung der US-amerikanischen Craft-Beer-Bewegung.

 

Wunsch nach mehr Vielfalt

Bedeutend früher als in Deutschland wuchs in Amerika der Wunsch nach mehr Biervielfalt und Unabhängigkeit von der marktführenden Großindustrie. Lange hatte das dünne, verwässerte Industriebier einen schlechten Ruf und war ein Grund für den Leidensdruck und den Drang zur Veränderung. Wer etwas Anderes trinken wollte, musste sich in der hauseigenen Brauerei selbst ausprobieren. Und so dauerte es nicht lange, bis sich in den USA eine vielseitige Hobby-Brauer-Szene entwickelte.

 

Gesetze, die noch aus den Zeiten der Prohibition stammten, erschwerten es den erfolgreichen Hobby-Brauern, den US-amerikanischen Markt zu bereichern. Erst ein Erlass Jimmy Carters im Jahr 1978 machte es möglich, Bier über den Eigenbedarf hinaus zu brauen und zu verkaufen. So ließen die ersten Vorreiter der Micro-Brewery-Bewegung nicht lange auf sich warten und gaben den Bieren eine völlig neue Definition, eine Bewegung, die sich am Ende auch in Deutschland etablieren konnte.

 

Biere sogar aus Neuseeland

Eigentlich ausgebildeter Informatiker, bereichert Jan Dérer die deutschen Bierliebhaber mit ausgewählten Bieren aus den Niederlanden, Norwegen, Neuseeland und seit 2014 auch aus den USA.

 

Bereits ab 17.30 Uhr gibt es im Museumscafé einen kleinen Abendsnack. Karten sind auch vorab im Museum (03395/76 08-11 20) erhältlich. Der Eintritt kostet 7 Euro und enthält das Bier für die Verkostung. ls

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Foto: Jan Dérer bereichert die Craft-Beer-Bewegung in Deutschland. Foto: Privat

Pritzwalker Kinder hatten Spaß im Hansa-Park

(07.08.2019)

Pritzwalk. Insgesamt 83 Pritzwalkerinnen und Pritzwalker zwischen zehn und 18 Jahren nutzten das Angebot der Stadt Pritzwalk und des Jugendfreizeitzentrums (JFZ) Nord, einen Ferientag im Hansa-Park in Sierksdorf zu verbringen. Im Doppelstockbus fuhren die Kinder und Jugendlichen am 1. August mit fünf Begleitern in den Freizeitpark nach Schleswig-Holstein, berichtete Heik Jähnert von JFZ: „Wir hatten gutes Wetter und testeten viele neue Attraktionen.“ bat

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Foto: Etwa die Hälfte der Pritzwalker Kinder und Jugendlichen passte für ein Erinnerungsfoto in den riesigen Strandkorb im Hansa-Park. Foto: Privat

Hainholzbad feiert 50 Jahre mit einem Neptunfest

(06.08.2019)

Pritzwalk. Vor allem in den Ferien tummeln sich auf der Liegewiese und in den Becken viele Badegäste im Hainholzbad. Das Interesse der Pritzwalker an ihrem Bad ist ungebrochen. Seit 50 Jahren. Dieses Jubiläum soll am Samstag, 24. August, beim Neptunfest im Hainholz-Schwimmbad groß gefeiert werden.

 

Im Stadtgebiet hat es einst mehrere Bäder gegeben, unterteilt in Frauen- und Männerbadeanstalt. Im Hainholz wurde 1889 das erste Freibad gebaut. Ein Schwimmverein hatte ab 1923 sein Becken bei der Kampfschen Mühle, nahe dem Gymnasium. Sogar im Hinterhof der Tuchfabrik hat es einmal ein Schwimmbecken gegeben.

 

300 Quadratmeter Wasserfläche

Der Neubau einer bescheidenen „Badewanne“ in einer Größe von 300 Quadratmetern mitten im Naherholungsgebiet Hainholz erfolgte 1969. Was es vorher an Badegelegenheiten gab, war nicht mehr nutzbar. Das damals neu errichtete Bad wurde gleich gut angenommen.

 

Nach fast 25 Jahren Betrieb wies die Badeanstalt erhebliche Schäden auf. Das marode Badebecken aus Beton verlor täglich um die 300 Kubikmeter Wasser. Zudem war die Wasseraufbereitung veraltet. Das führte 1993 zur Schließung des Hainholzbades.

 
Sanierung war dringend nötig

Im gleichen Jahr begannen aber auch die Sanierung und der Neubau eines neuen Bades. Für 3,4 Millionen D-Mark entstand ein Kombibecken mit Wasseraufbereitungsanlage, das im Juli 1994 übergeben wurde. Bei der Sanierung stieg die Stadt auf Edelstahl um. Das mag zwar auf den ersten Blick kühl wirken, ist aber bei den Betriebskosten am Ende nicht zu schlagen: Die Stahlbecken halten extrem lange. Für weitere 1,45 Millionen Mark wurden bis Mai 1996 ein Eltern-Kindbereich sowie der Sanitärtrakt neu errichtet. Die Rutschenanlage folgte bis April 1998 für 953 000 Mark.

 

Heute verfügt das Hainholzbad über eine Wasserfläche von 723 Quadratmetern und viele Nebenanlagen. Mit einer 480 Quadratmeter großen Solaranlage kann das Badewasser auf bis zu 27 Grad Celsius erwärmt werden. Das Kombibecken bietet sechs Wettkampfbahnen, die Sprunganlage drei Türme von einem bis fünf Metern Höhe.

 

Das Hainholzbad verfügt auch über einen Saunabereich. Der Stadt Pritzwalk als Eigentümer stehen die Mitarbeiter des Wittenberger Bäderbetriebes zur Seite, die den technischen Betrieb und die Sicherheit im Badebetrieb garantieren.

 

Hoher Gast wird erwartet

Zum Jubiläum wird ein Gast erwartet: Neptun, der Herrscher der Meere und des Hainholzbades, wird am Samstag, 24. August, aus den Tiefen des Schwimmbeckens emporsteigen, um neue Untertanen zu suchen. Um ihn gnädig zu stimmen, wird von 10 bis 17 Uhr ein großes Neptunfest gefeiert. Spiele, Musik und eine göttliche Taufzeremonie erwarten die Besucher. Neptun persönlich wird die Zeremonie an mutigen Täuflingen vollziehen. Besondere Taufwünsche nimmt der Badleiter vor Ort entgegen.

 

Beim Spaß-Quadro-Beachvolleyballturnier kommen Aktive auf ihre Kosten. Diese Sportart bietet einen Trainingseffekt für nahezu alle Körperregionen und vor allem eine Menge Spaß! Die Mannschaftsaufstellung erfolgt bis 16 Jahre und ab 17 Jahre, der Spielmodus wird am Veranstaltungstag entschieden.

 

Jetzt fürs Volleyballturnier anmelden

Anmeldungen werden unter Tel. 03395/30 42 76 oder per E-Mail über jugendfreizeitzentrum@pritz-walk.de entgegen genommen.

Höhepunkt wird der Kostümsprungwettbewerb sein: Die Teilnehmer können vom Einer, Dreier oder Fünfer springen, je nachdem, was jeder sich zutraut. Bewertet wird neben dem Sprung das Outfit, das möglichst lustig sein soll. Wer schon immer in einem besonderen Outfit vom Turm springen wollte, kann von der Jury  gute Noten bekommen. Die drei schönsten Kostüme mit Sprung werden prämiert.

 

In Neptuns Tiefen entführt es bei einer Tauchvorführung mit Schnuppertauchen das Tauchcenter Dive. Kinder, die ohne Begleitung der Eltern teilnehmen möchten, müssen eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Für Landratten geht es in bis zu acht Meter Höhe auf dem Bungee-Trampolin. Die Benutzung pro Person kostet 1 Euro.

 

Auch abseits des Wassers ist viel geboten: Kinder können sich auf eine Hüpfburg und Kinderschminken freuen. Wer ein Erinnerungsfoto haben möchte, ist in der Fotobox gut aufgehoben. Für das leibliche Wohl sorgt die Wittenberger Bäder GmbH. Beate Vogel

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Foto: Das Hainholzbad lockt mit wunderbarem Wasser. Foto: Privat

Keine Sprechstunde in der Stadtverwaltung

(05.08.2019)

Pritzwalk. In den Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk wird am Donnerstag, 5. September, den ganzen Tag über keine Sprechstunde angeboten. Der Grund ist eine Mitarbeiterschulung. bat

Kemnitzer laden zum Dorffest ein – mit Leistungsspange der Ortswehren

(05.08.2019)

Pritzwalk. Zum Dorffest laden die Einwohner von Kemnitz für Samstag, 31. August, in den Pritzwalker Ortsteil ein. Gefeiert wird von 14 bis 21 Uhr auf dem Festplatz. Außerdem legen an diesem Tag mehrere Ortsfeuerwehren aus der Stadt die Leistungsspange ab. Ortsvorsteher Thomas Siegfried und Ortswehrführer Mario Bock freuen sich auf hoffentlich viele Besucher.

 

Geboten werden von 14 bis 17 Uhr Kinderschminken und Riesenseifenblasen mit Anja Breßler-Sommer sowie eine Hüpfburg. Es gibt Kaffee und Kuchen. Für den Fall, dass schlechtes Wetter ist, steht ein Festzelt bereit. Wolfgang Ulrich sorgt für die Musik und legt später zum Tanz in die Abendstunde auf.

 

Zum zweiten Mal die Leistungsspange

Nachdem vor gut einem Jahr beim Kreisfeuerwehrtag in der Gemeinde Gumtow zum ersten Mal in der Prignitz das Leistungsabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes abgelegt wurde, wird es prignitzweit nun zum zweiten Mal in Angriff genommen.

 

Für die einmalige erfolgreiche Teilnahme wird das Abzeichen in Bronze vergeben. Diesmal wagen sich Ortswehren der Stadt Pritzwalk an den Leistungsvergleich. Demnach tritt eine gemischte Gruppe aus Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Kemnitz, Sarnow und Pritzwalk an, informierte der Ortsvorsteher Thomas Siegfried. Im Anschluss findet ein Spaßwettbewerb verschiedener Feuerwehren statt. Beate Vogel

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Foto: Der Pritzwalker Ortsteil Kemnitz lädt zum Dorffest ein. Foto: Lars Schladitz

Die Stadt Pritzwalk begrüßt zwei neue Auszubildende

(02.08.2019)

Pritzwalk. Zum 1. August beginnen zwei junge Frauen die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Stadtverwaltung Pritzwalk. Charleen Schäfer und Maybritt Menge werden in den nächsten drei Jahren alle Abteilungen in der Verwaltung durchlaufen. „Sie haben die richtige Entscheidung getroffen“, versicherte der stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski, der die beiden mit Sabine Kadasch, Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung und Bürgerservice begrüßte.

 

Die 16-jährige Maybritt Menge und die 19-jährige Charleen Schäfer hatten an ihrem ersten Tag eine Flut von Informationen zu verarbeiten. Ausbilderin Petra Lohrmann führte sie durch viele Büros. Sie werden nun in allen vier Amtsbereichen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Parallel läuft die theoretische Ausbildung in Neuruppin.

 

Etwas für die Bürger tun

Maybritt Menge kommt aus Schönhagen und hat sich in der Stadtverwaltung beworben, weil schon ihre Mutter und ihre Oma eine Tätigkeit im Büro haben, erzählt sie. Die gebürtige Pritzwalkerin Charleen Schäfer sieht ihre Zukunft in der Heimatstadt und möchte etwas für die Bürger hier tun: „Mir liegt Pritzwalk am Herzen.“

 

Fünf Jahre ist es her, dass in der Stadtverwaltung Pritzwalk eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten startete. Die Stadt Pritzwalk hat als Arbeitgeber mit rund 220 Beschäftigten die Größe eines mittelständischen Unternehmens, erläuterte Halldor Lugowski. „Ein großer Teil von ihnen arbeitet in den Kitas und Horten.“

 

60 Mitarbeiter in der Kernverwaltung

Die Beschäftigten der Stadt sind außerdem in der Bibliothek, im Museum, im technischen Bereich, als Hausmeister und bei der Pflege der Grünanlagen beschäftigt. Etwa 60 Mitarbeiter gehören zur Kernverwaltung mit den Standorten Rathaus, Gartenstraße und Bahnhof. Beate Vogel

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Foto: Der erste Tag am Ausbildungsplatz: Charleen Schäfer, Petra Lohrmann, Maybritt Menge, Halldor Lugowski und Sabine Kadasch. Foto: Beate Vogel

Zwei Durchlässe bei Kuckuck können jetzt erneuert werden

(01.08.2019)

Pritzwalk. Dank einer Fördermittelzusage für den Neubau zweier Durchlässe bei Kuckuck kann die Stadt Pritzwalk das 435 000 Euro teure Bauvorhaben jetzt in Angriff nehmen. Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, und Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter für Bauwesen und Investitionsplanung, hatten die Bürger des Dorfes bei Sadenbeck zur einer Einwohnerversammlung am 30. Juli eingeladen.

 

Immerhin müssen diese sich mit einer vorübergehenden Vollsperrung arrangieren.  Die gute Nachricht: „Nach den jüngsten Absprachen können wir diese auf etwa 14 Tage beschränken“, informierte Halldor Lugowski die rund 20 Zuhörer in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Sadenbeck.

 

Bei der Prüfung durchgefallen

Gut ein Jahr Vorbereitung steckt in dem Bauvorhaben, das Anja Schröder vom Ingenieurbüro Telschow erläuterte. Beide Bauwerke müssen erneuert werden, da sie bei der Brückenprüfung durchgefallen sind.

 

Nun soll beim Hauptlauf der Dömnitz ein „Harmcodurchlass“ gebaut werden. „Die Stahlbetonbrücke wird durch ein Rohr aus Wellstahl ersetzt“, erklärte Anja Schröder. Die Straße wird auf 5,50 Meter verbreitert. Der Verbindungsgraben soll während der Bauphase als Umgehungsleitung dienen und später bei Hochwasser für Entspannung sorgen.

 

Bäume werden gefällt

Obwohl das Baugebiet zwischen den etwa 50 Meter auseinander liegenden Durchlässen in einem Flora-Fauna-Habitat (FFH) liegt, für das strenge Naturschutzauflagen gelten, müssen laut Planerin einige Bäume gefällt werden. Deren Wurzeln wachsen zum Teil bereits in die Bauwerke hinein. Ersatzpflanzungen sind nicht nach jetzigem Stand nicht vorgesehen.

 

Damit Biber und Otter die Straße unterirdisch passieren können, soll in den Wellstahldurchlass eine so genannte Berme, eine Art Stufe an der Seite der Tunnelwand, eingebaut werden. „Das fordert die Untere Naturschutzbehörde“, sagte Anja Schröder. Biber seien in dem Bereich unterwegs, versicherte sie. Der Querschnitt des Durchlasses soll von jetzt einem auf dann 2,20 Meter wachsen.

 

Provisorische Umfahrung

Beim zweiten Durchlass ist ein Betonstahlrohr von einem Meter Durchmesser geplant. Eine provisorische Umfahrung wird aufgeschüttet. Der Verbindungsgraben wird nach der Bauphase vertieft und beräumt. Ziel ist ein besserer Hochwasserabfluss.

 

Die etwa 14 Tage Vollsperrung, während denen der erste Durchlass erneuert wird, sollen in den Herbstferien liegen, erläuterte Amtsleiter Halldor Lugowski. Dann folgen noch einmal drei bis vier Tage für die Asphaltierung in den Osterferien 2020. Während der Sperrung müssen Autofahrer über den Falkenhagener Damm fahren, um von und nach Kuckuck zu kommen. Dieser soll für diesen Zweck hergerichtet werden.

 

Probleme immer ansprechen

Das Projekt ist derzeit öffentlich ausgeschrieben. Der Plan ist, Ende September zu beginnen und bis zum Frühjahr 2020 fertig zu sein. Die Stadt Pritzwalk trägt 25 Prozent der Baukosten. Die anderen 75 Prozent kommen von Bund und Land. Halldor Lugowski lud die Bürger dazu ein, die regelmäßig stattfindenden Bauberatungen zu nutzen, um auf mögliche Probleme hinzuweisen. Beate Vogel

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Foto: Der Durchlass am Hauptlauf der Dömnitz bei Kuckuck muss erneuert wer-den. Er ist marode. Foto: Beate Vogel

Die städtischen Fahrzeuge bekommen das Stadtwappen

(31.07.2019)

Pritzwalk. Damit die Fahrzeuge der Stadt Pritzwalk im Stadtgebiet künftig für alle Bürgerinnen und Bürger immer gut zu erkennen sind, werden sie jetzt mit dem Stadtwappen und dem Schriftzug „Stadt Pritzwalk“ versehen. Das befürwortet auch der Leiter der Polizeiinspektion Prignitz, Polizeioberrat Dieter Umlauf. Daniela Köhne von der Firma Werbepunkt Henning hat am Mittwoch die ersten beiden Autos beklebt. Nach und nach wird der Fuhrpark den Schriftzug erhalten. bat

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Foto: Die ersten zwei Fahrzeuge werden mit dem Stadtwappen und dem Schriftzug "Stadt Pritzwalk" beklebt. Foto: Beate Vogel

Stadt Pritzwalk bekommt Unterstützung von THB-Studenten

(31.07.2019)

Pritzwalk. Die Digitalisierung der Stadtverwaltung ist ein wichtiges Thema für die Stadt Pritzwalk. Deshalb ist Christoph Gutsche, IT-Verantwortlicher in der Pritzwalker Stadtverwaltung, im Herbst 2018 zur Veranstaltung „Science to Business“ der Präsenzstelle Prignitz an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) gefahren. Dort ist er mit Dr. Dietmar Wikarski, Professor der Wirtschaftsinformatik, in Kontakt getreten und hat sich über Möglichkeiten einer Kooperation ausgetauscht, teilte die THB mit.

 

Zwei Themen konnten nun in Zusammenarbeit mit der Hochschule angeschoben werden. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaftslehre“ bestand die Möglichkeit, Prozesse in der Stadtverwaltung darzustellen. Nach einem ersten Besuch der Studentengruppe im Pritzwalker Rathaus war schnell klar, dass die Prozesse zur Einführung einer E-Akte (Elektronische Akte) und eines Ticketsystems beschrieben werden sollten. Für die Bürger wird das spürbar, da Aufgaben strukturierter und schneller abgearbeitet werden können.

 

Unkomplizierte Zusammenarbeit

Bereits nach wenigen Monaten konnten die Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation am Hochschulstandort in Brandenburg an der Havel im Beisein von Christoph Gutsche, dem Hochschulprofessor Dr. Dietmar Wikarski und den Kommilitonen vorgestellt werden. Die Beteiligten werteten die Kooperation als eine gelungene und unkomplizierte Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren.

 

Nach der Phase der Prozessdarstellung folgt nun die Umsetzung: Bis Mitte 2020 soll laut Christoph Gutsche planmäßig die E-Akte eingeführt werden. Das Ticketsystem soll bis dahin überarbeitet sein. Eine weitere Zusammenarbeit sei geplant, hieß es von beiden Seiten.  bat

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Foto: Bei der Präsentation möglicher elektronischer Strukturen in der Pritzwalker Stadt-verwaltung: Franziska Nitze, die für die Koordination zuständig war, Lisa Gessner, Jennifer Axt und Niklas Zessin neben Christoph Gutsche Dr. Dietmar Wikarski. Foto: Privat

Tag des offenen Denkmals in der Pritzwalker Tuchfabrik

(31.07.2019)

Pritzwalk. Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September laden die Stadt Pritzwalk und der Landkreis Prignitz in die Pritzwalker Tuchfabrik ein. Besucher können sich zwischen 13 und 17 Uhr dort einfinden. Nachdem die Tage der offenen Baustelle während der Umbauphase von 2011 bis 2018 bereits großes Interesse geweckt hatten, gibt es nun dialogische Führungen durch das fertige Gebäude mit Experten aus den Bereichen Bau und Denkmalschutz, kündigt Lars Schladitz an, der Leiter der Museumsfabrik Pritzwalk.

 

Als eines der dominierenden Gebäude Pritzwalks hat die Tuchfabrik viele Geschichten zu erzählen. Seit 1858 auf der Dömnitzinsel vor der Stadtmauer die ersten Gebäude entstanden, hat der Ort als Industrie- und Verwaltungsstandort alle Höhen und Tiefen der Stadtgeschichte miterlebt. Die verschiedenen Bauphasen lassen sich noch heute gut nachvollziehen. Die in der Entstehung befindliche neue Dauerausstellung des Museums lässt tief in das Leben und Arbeiten in und um das Gebäude eintauchen.

 

Zugleich eröffnet die Museumsfabrik Pritzwalk gemeinsam mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises an dem Tag die Sonderausstellung „Schlösserlandschaften in der deutsch-polnischen Grenzregion“ zu Schlössern und Herrenhäusern. Die Wanderausstellung erhält für die Station im Pritzwalker Museum eigens ein neues Kapitel zu den restaurierten und verfallenen Schönheiten in der Prignitz.

 

Viele Denkmäler in ganz Deutschland öffnen am Tag des offenen Denkmals ihre Türen für Besucher. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz koordiniert und soll auf den Erhalt historischer Bausubstanz aufmerksam machen. In Pritzwalk beginnt der Tag um 11 Uhr in der kürzlich sanierten St. Nikolai Kirche mit einem Gottesdienst. bat

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Foto: Blick in den Hof der ehemaligen Tuchfabrik. Foto: Beate Vogel

Pritzwalk bald mit Zulassungsstelle: Bahnhofsumbau kommt gut voran

(31.07.2019)

Pritzwalk. Wo einst das Bahnhofs-Bistro „Bahnsteig 7“ seine Gäste empfing, wird seit geraumer Zeit fleißig gebaut: Die Zusage des Landkreises Prignitz, in Pritzwalk eine KfZ-Zulassungsstelle zu etablieren, war der Startschuss für die grundlegende Umgestaltung des östlichen Flügel des Bahnhofsgebäudes.

 

Der Pritzwalker Bahnhof dürfte so zu einem günstig gelegenen Anlaufpunkt für die Bürger werden: Neben dem Bürgerbüro finden sie demnächst hier auch das Ordnungsamt und die Zulassungsstelle. „Das Bürgerbüro wird schon gut angenommen“, weiß Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht und Soziales. Der komplette Publikumsverkehr im Bereich Ordnungsamt soll sich künftig laut Sachs im Bahnhof abspielen.

 

Zwei neue Stellen bei der Stadt

Vier Arbeitsplätze entstehen in dem Großraumbüro, erklärte der Amtsleiter auf der Baustelle: „Zwei für die Zulassungsstelle, eine für das Ordnungsamt und eine für das Gewerbeamt.“ Die Stadt übernimmt eine Arbeitskraft vom Landkreis. Unterm Strich werden von der Stadt Pritzwalk zwei neue Stellen eingerichtet.

 

Die neue Struktur ist schon gut zu erkennen: Das einstige Bistro, das ein riesiger Raum war, ist mit Trockenbauwänden unterteilt worden. Durch die Bahnhofshalle gelangt der Bürger barrierefrei in den Wartebereich, kann von dort das Großraumbüro betreten. Lichtfenster sollen dafür sorgen, dass es in dem innen liegenden Raum nicht zu dunkel wird. Es entstehen ein neuer WC-Bereich, ein Sozialraum und Technikräume. Die Eingangstür wird noch erneuert.

 
Probebetrieb im Dezember

„Mit der Verlegung der Datenleitungen sind wir nun auf dem neuesten Stand der Technik“, so Halldor Lugowski, stellvertretender Bürgermeister und Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Schließlich sollen die Mitarbeiter eine gute Verbindung zum Landkreis und nach Flensburg haben.  Dietmar Sachs rechnet damit, dass im Dezember der Probebetrieb starten kann. Die feierliche Inbetriebnahme ist für den Jahresanfang 2020 geplant.

 

Das Bürgerbüro, das seit 2013 seine Dienste im Bahnhofsgebäude anbietet, soll mit fünf Mitarbeitern inklusive Ordnungsamtsleiter auch dort bleiben, versichern Halldor Lugowski und Dietmar Sachs. Auch ein Azubi wird dort einen Arbeitsplatz haben.

 

Polizei bleibt im Gebäude

Außerdem befindet sich die Fahrkartenausgabe der Bahn und seit 2012 auch das Polizeirevier im Gebäude. Mit der Polizei verhandelt die Stadt derzeit laut Dietmar Sachs die Details zur Verlängerung des Mitvertrages: „Die Entscheidung des Innenministeriums, mit dem Polizeirevier im Bahnhof zu bleiben, ist gefallen.“

 

Die Stadt investiert rund 80 000 Euro in den Umbau der Räume im Ostflügel des Bahnhofes. Geplant ist auch die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes, sagt Vizebürgermeister Lugowski: „Dann wird auch die Parkplatzsituation verbessert.“ Wann dieses Projekt starten kann, hängt aber von einer Fördermittelzusage ab. Beate Vogel

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Foto: Halldor Lugowski, stellvertretender Bürgermeister und Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, bespricht mit Bauingenieurin Jana Prüfer den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Foto: Beate Vogel

Neuer Hauptausschuss tagt zum ersten Mal

(30.07.2019)

Pritzwalk. Zur konstituierenden Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Pritzwalk treffen sich dessen Mitglieder am Dienstag, 6. August, um 18 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung in der Gartenstraße 12, Haus 1. Die Leitung der Sitzung übernimmt zunächst das älteste Mitglied. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl des Ausschussvorsitzenden und des Stellvertreters, Anfragen an den Bürgermeister sowie Informationen des Bürgermeisters. bat

Spielplatz am Birkenweg übergeben

(29.07.2019)

Pritzwalk. Für die Knirpse aus der Pritzwalker Kita „Aller-Hand“ ist der Spielplatz am Birkenweg ein beliebtes Ausflugsziel. Sie freuen sich deshalb besonders über die neuen Spielgeräte, die am 29. Juli offiziell vom stellvertretenden Bürgermeister Halldor Lugowski an die Kinder übergeben wurden. Vom Pritzwalker Stadtmaskottchen Willy Wolf gab es für jedes Kind und auch für die Erwachsenen ein Eis.

 

Das alte Klettergerüst aus DDR-Zeiten war noch soweit in Ordnung, dass die Stadt es reparieren lassen konnte. Es erhielt einen neuen Anstrich, erklärt Peter Kniesel aus dem Fachgebiet für Öffentliche Anlagen und Flächen. „Der Spielplatz wurde im Zuge der Baumaßnahmen ergänzt beziehungsweise aufgewertet“, sagte Peter Kniesel. Doppelschaukel,

 

Die Wahl fällt schwer

Kleinkinderkarussell und Tischtennisplatte waren vorhanden.

Auf dem neuen Spielplatz fällt die Wahl schwer, so groß ist nun das Angebot: Zur Ausstattung gehören neben den vorhandenen Geräten ein Sechseckturm mit Dach, ein Kletternetz, eine Feuerwehrstange, eine Free-Climbing-Wand, ein schräges Aufstiegsnetz, eine Leiter und eine Rutsche, eine viersitzige Wippe und ein Federwipptier.

 

Die Kosten für die Geräte, Herstellung der Fallschutzfläche und Aufbau in Höhe von 13 000 Euro wurden laut Peter Kniesel komplett aus Haushaltsmitteln der Stadt bestritten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Spielplatz am Birkenweg übergeben
Foto: Ganz gespannt: Die Kinder der Kita „Aller-Hand“ nehmen gleich den neuen Spielplatz in Beschlag, den Vizebürgermeister Halldor Lugowski übergeben hat. Foto: Beate Vogel

Verkaufsoffene Sonntage sollten jetzt beantragt werden

(26.07.2019)

Pritzwalk. Die Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk beschließt im Herbst die verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage im Kalenderjahr 2020. Das Fachgebiet Bürgerbüro bittet deshalb Händler und Gewerbetreibende, jetzt die entsprechenden Anträge dazu zu stellen.

 

Hintergrund: Verkaufsstellen dürfen nach dem Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz aus Anlass besonderer Ereignisse wie Märkte, Feste, Ausstellungen, kulturelle Ereignisse an höchstens fünf Sonn- oder Feiertagen und aus Anlass regionaler Ereignisse, insbesondere traditioneller Vereins- oder Straßenfeste sowie Jubiläen, an einem weiteren Sonn- oder Feiertag im Kalenderjahr von 13 bis 20 Uhr öffnen.

 

Nicht mehr als zwei Sonntage

Ausgenommen davon sind Karfreitag, Oster- und Pfingstsonntag, Volkstrauertag, Totensonntag sowie der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Mehr als zwei Sonn- oder Feiertage innerhalb von vier Wochen dürfen nicht für die zusätzlichen Öffnungszeiten freigegeben werden.

 

Alle Händler und Gewerbetreibenden der Stadt Pritzwalk werden daher gebeten, bis zum 30. September 2019 Anträge auf Sonntagsöffnung aus Anlass besonderer beziehungsweise regionaler Ereignisse für das Jahr 2020 bei der Stadtverwaltung Pritzwalk, FG Bürgerbüro, zu stellen.

 

Die Anträge können per Fax (03395/76 08 11 87), per E-Mail (k.garlin@pritzwalk.de) oder per Post (Stadt Pritzwalk, FG Bürgerbüro, Marktstraße 39, 16928 Pritzwalk) eingereicht werden. bat

Hundepark übergeben, 61 Vorschläge für neuen Bürgerhaushalt

(11.07.2019)

Pritzwalk. Die Leinen los, und dann gibt es kein Halten mehr: Der neue umzäunte Hundepark hinter dem Pritzwalker Festplatz trifft ganz den Geschmack der vierbeinigen Nutzer und ihrer Halter. Das rund 5000 Quadratmeter große Areal war eines der Gewinnerprojekte des ersten Pritzwalker Bürgerhaushalts. Am Mittwoch, 10. Juli, wurde der Park seiner Bestimmung übergeben.

 

Bänke für die Hundehalter

Während sich die Vierbeiner austoben, können ihre Besitzer auf einer der beiden neu aufgestellten Bänke Platz nehmen. Abfallbehälter und eine Hundetoilette ergänzen das Angebot.

„Wir haben die bisher brachliegende Fläche zur Verfügung gestellt. Einige Bäume werden noch gepflanzt und wir werden die Fläche nach Bedarf mähen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister und Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Einreicherin kam zur  Eröffnung

Gleich drei Hundehalter hatten sich mit der Idee vom Hundepark am Bürgerhaushalt 2019 beteiligt. Der Vorschlag landete am Tag der Abstimmung auf dem vierten von 18 möglichen Plätzen. Besondere Freude herrschte bei Stefanie Prestel. Die Pritzwalkerin hatte den Vorschlag eingereicht und konnte nun das Areal gemeinsam mit Sohn Damon und Dalmatiner-Mischling „Pongo“ ausgiebig testen.

 

Neue Rekordbeteiligung

Bei den Vorschlägen zum Bürgerhaushalt 2020 wurde das vorherige Ergebnis sogar noch übertroffen. Mit 61 Ideen beteiligten sich die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile am Bürgerhaushalt. „Wir prüfen die Vorschläge derzeit“, berichtete Nadine Meyer vom Amt für Finanzen.

 

Tag der Abstimmung am 28. September

Den Vorschlägen ihre Stimme geben können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile beim nächsten Tag der Abstimmung, Sonnabend, 28. September, ab 10 Uhr im Kulturhaus.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Hundepark übergeben, 61 Vorschläge für neuen Bürgerhaushalt
Foto: Bildunterschrift: Freuen sich über den neuen Hundepark in Pritzwalk-Nord (v.l.): Nadine Meyer, Bernd Raschke, Halldor Lugowski, Stefanie Prestel und Sohn Damon, Manfred Riemann und Andy Czekalla. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Wahl zum Ortsbeirat Giesensdorf abgesagt, Wahlvorschläge für Ortsteile bekanntgemacht

(08.07.2019)

Pritzwalk. Die Wahl zum Ortsbeirat in Giesensdorf ist abgesagt. Darüber informiert die Wahlleiterin der Stadt Pritzwalk, Petra Lohrmann. „Der Wahlausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 5. Juli gemäß Paragraph 37 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes festgestellt, dass für die Nachwahl zum Ortsbeirat keine Wahlvorschläge eingegangen sind“, sagte die Wahlleiterin.

 

Vorschläge für fünf Ortsteile

Für die Wahl der Ortsbeiräte von Alt Krüssow, Falkenhagen, Kemnitz, Mesendorf und Sadenbeck wurden hingegen die zugelassenen Wahlvorschläge bestätigt. Sie sind auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk unter dem Menüpunkt Wahlen einzusehen. Die Wahl der Ortsbeiräte erfolgt am 1. September 2019.

 

Andreas König

Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führte nach Seefeld

(01.07.2019)

PRITZWALK. Die zweite Sommertour mit dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel – im vergangenen Jahr ging es nach Wilmersdorf – führte bei schönstem Fahrradwetter in den Pritzwalker Ortsteil Seefeld. Vom Treffpunkt am Rathaus ging es ab 12.15 Uhr gemütlich über Giesensdorf und Kuhsdorf nach Mesendorf zum Pollobahnhof, um dort das neue Bahnhofsgebäude zu besichtigen.

 

Vorstandsmitglied Christian Porst stellte den gut 100 Radlern den Kleinbahnverein vor. Nach dieser Pause ging es weiter zum Waldlehrpark des Wahrberge-Vereins. Der Vereinsvorsitzende Halldor Lugowski  stellte die neu gestaltete Freilichtbühne vor und regte an, dass die Radler, am Abend gern einen Abstecher zur Partynacht des Wahrberge-Vereins machen könnten.

 

Tolles Kulturprogramm

Über Klein Woltersdorf ging es bis nach Seefeld, wo die Vereinsmitglieder der „Seefelder Tümpelkröten“ und die Mitglieder der Ortsfeuerwehr am Tümpelteich mit kühlen Getränken und einen opulenten Kuchenbuffet auf die Radler der Sommertour warteten. Die „Seefelder Tümpelkröten“  unterhielten mit einem tollen Kulturprogramm.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Seefeldern für den tollen Empfang im südlichsten Ortsteil von Pritzwalk. Er betonte, dass diese zweite Sommertour gern von den Pritz- walkern genutzt werde, um auch die Ortsteile der Stadt kennen zu lernen und Gemeinsamkeit zu leben.

 

Gemeinsame Gespräche

Nach der Pause ging es weiter über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow, um auf dem Pritzwalker Trappenberg bei Bratwurst, Getränken und Gesprächen untereinander oder mit den Mitarbeitern der Verwaltung den Tag ausklingen zu lassen. Die Gelegenheit war günstig, denn alle Amtsleiter waren auch zum Abschluss der Tour noch da, die sie gemeinsam mit dem Bürgermeister über die 30 Kilometer lange Strecke bewältigt hatten. Zum Abschluss gab es eine Verlosung mit tollen Preisen unter allen Teilnehmern der Tour.

 

Bürgermeister Ronald Thiel dankte allen Teilnehmern und versprach, dass seine Idee der Sommertour im kommenden Jahr – zu Beginn der großen Ferien – eine dritte Auflage erfahren soll. So könne man entspannt Ortsteile von Pritzwalk, die dort lebenden Menschen und Vereine kennen lernen, denn Stadt und Ortsteile gehören eng zusammen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führte nach Seefeld
Foto: Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister (vorn rechts) führte nach Seefeld. Foto: Hans-Werner Boddin

Noch freie Plätze für die Sommerfahrt zum Hansa-Park – Anmeldung nur bis 8. Juli möglich

(27.06.2019)

Pritzwalk. Für die Sommerfahrt zum Hansa-Park nach Sierksdorf sind noch Plätze frei. Darüber informiert Heik Jähnert, Mitarbeiter im Jugendfreizeitzentrum Nord. Am Donnerstag, 1. August, können Kinder und Jugendliche einen erlebnisreichen Tag im Hansa-Park verbringen.

 

Nur die Busfahrt ist zu bezahlen

Die Stadt Pritzwalk und das Jugendfreizeitzentrum Nord organisieren diese Sommerfahrt in den Vergnügungspark an der Ostsee. Der Eintritt für die Teilnehmer ist frei, lediglich für die Busfahrt sind 15 Euro zu zahlen.

 

Anmeldung im Jugendfreizeitzentrum

Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst schnell verbindlich anmelden, das heißt mit der Zahlung der Beförderungskosten. Möglich ist das noch bis einschließlich 8. Juli von Montag bis Freitag ab 14 Uhr im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35 in Pritzwalk. Für Teilnehmer unter 18 Jahren muss ein Erziehungsberechtigter die Anmeldung vornehmen. Telefonische Auskünfte gibt es im Jugendfreizeitzentrum Nord unter 03395/304276.

 

Andreas König

Pritzwalk bewirbt sich um Brandenburgischen Denkmalpflegepreis

(27.06.2019)

Pritzwalk. Die gelungene Sanierung der Tuchfabrik beeindruckt immer wieder die Besucher Pritzwalks. Jetzt bewirbt sich die Stadt mit ihrem Vorzeigeprojekt für den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis. Das Konzept dazu stellten Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, und Museumsleiter Lars Schladitz vor.

 

Bilanz nach sieben Jahren

„Nach sieben Jahren Umbau ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen und unsere Arbeit von außen bewerten zu lassen“, erklärt Halldor Lugowski. Mit Hilfe einer fakten- und facettenreichen Broschüre wurde die Geschichte der Tuchfabrik, ihr Verfall und ihre Wiedergeburt als Ort des Wohnens, der Bildung und der musealen Nutzung dokumentiert.

 

Vom guten Umgang mit dem Bau-Erbe

„Im Grunde handelt unsere Bewerbung vom guten Umgang mit unserem Bau-Erbe“, sagt Museumsleiter Lars Schladitz. Industrieruinen gebe es viele, doch längst nicht überall gelingt es, die Bausubstanz zu erhalten. Noch seltener sei es, wenn ein derart umgestaltetes Gebäude zu einhundert Prozent genutzt wird. Und dass der Dreiklang von Wohnen, Lernen und Bewahrung der Geschichte so gelingt wie bei der Museumsfabrik in Pritzwalk sei schon etwas Besonderes.

Wann genau die Jury ihre Entscheidung fällt, ist nicht bekannt.

 

Tag des offenen Denkmals in der Tuchfabrik

Ein Termin allerdings steht schon fest: Die zentrale Veranstaltung des Landkreises Prignitz zum Tag des Denkmals wird in Pritzwalk stattfinden, in der Tuchfabrik. Damit greifen die Organisatoren einen vierten wesentlichen Aspekt auf, der bei der Umgestaltung der Tuchfabrik stets eine Rolle spielte.

 

Bürger wurden und werden mit einbezogen

Die Bürgerinnen und Bürger werden mit einbezogen. Sieben Jahre dauerte der Umbau, sieben Tage der offenen Baustelle boten Gelegenheit, den Wandel der Ruine zum städtebaulichen Schmuckstück hautnah mitzuerleben. Natürlich wird die Tuchfabrik am Tag des offenen Denkmals ebenfalls für Besucher zugänglich sein.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalk bewirbt sich um Brandenburgischen Denkmalpflegepreis
Foto: Stellen die Bewerbung Pritzwalks für den Brandenburgischen Denkmalpflege-preis vor: Halldor Lugowski (r.) und Lars Schladitz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bau der Querungshilfe kommt gut voran

(26.06.2019)

Pritzwalk. „37 Grad und es wird noch heißer.“ Der leicht abgewandelte Songtitel könnte als Motto für die Bauarbeiten an der Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz in Pritzwalk stehen. Trotz Gluthitze arbeiten die Bauleute der Wittstocker Ingenieurbaufirma unermüdlich, was dem Baufortschritt deutlich anzusehen ist.

 

Am Freitag kommt der Asphalt

„Wir liegen mit den Arbeiten voll im Plan“, sagt der Pritzwalker Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. Am Freitag, 28. Juni soll bereits die Asphalttragschicht aufgebracht werden.

 

Regenwasser wird stufenweise gereinigt

Dem voraus gingen umfangreiche unterirdische Arbeiten. Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wurden bereits verlegt: Ob Elektrokabel, Trink- und Abwasser oder die Regenentwässerung – an all das wurde gedacht. „Besonders aufwendig mussten wir die Regenentwässerung gestalten“; sagt Halldor Lugowski. Mehrere Stufen dienen dazu Regenwasser von Verunreinigungen zu befreien, ehe es in die Dömnitz geleitet wird.

 

Heller Asphalt reflektiert das Licht

Wenn die Asphalttragschicht richtig ausgehärtet hat, kommt eine hellere Asphaltdeckschicht darauf. „Das dient dazu, das Licht der Straßenbeleuchtung – zweiarmige LED-Leuchten – zu reflektieren“, erklärt der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung.

Im Vergleich zum früheren Zustand ist die eigentliche Fahrbahn schmaler geworden. „Das ist so gewollt“, sagt Halldor Lugowski, „um den Verkehr in diesem Abschnitt zu beruhigen.

 

Kraftfahrer müssen hinter dem Bus warten

Diesem Ziel dient auch das Versetzen der beiden Bushaltestellen. Künftig müssen Verkehrsteilnehmer hinter den Bussen anhalten, wenn diese ihre Haltestellen anfahren.

Fertiggestellt werden soll die Querungshilfe „Ende August, spätestens Anfang September“, erklärt Halldor Lugowski.

 

Vier Zugänge zum Grüngürtel

Die Geduld dürfte sich für die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker auszahlen. Neben einem völlig neu erlebbaren Bürgerplatz wird die Querungshilfe nicht nur selbst begrünt, sondern auch mit vier Zuwegungen an den Grüngürtel angebunden.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bau der Querungshilfe kommt gut voran
Foto: Der Bau der Querungshilfe am Kietz/Bürgerplatz kommt auch bei hohen Tem-peraturen gut voran. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Im Hort „Kunterbunt“ haben die Ferienspiele begonnen

(25.06.2019)

Pritzwalk. Langeweile? So etwas kennen die Kinder in Pritzwalk gar nicht. Seit Anfang der Woche wird ihnen bei den Ferienspielen im Hort „Kunterbunt“ jede Menge geboten. Zum Auftakt konnten sich die Mädchen und Jungen auf einer Hüpfburg austoben, bunte Masken gestalten oder Bommeln stricken. Einer der Höhepunkte waren die Riesenseifenblasen, die nach kurzer Übungszeit den Schlingen entwichen und nach kurzem Flug zerplatzten.

 

Meist ist baden angesagt

„Wir haben für jeden Tag der Ferienspiele etwas vorbereitet“, sagt Hortleiterin Steffi Maaß. Wobei die große Hitze natürlich Einfluss auf die Feriengestaltung hat. „Die meiste Zeit werden wir mit den Kindern baden gehen“, ergänzt Beate Tille, die Leiterin des Hortes „Regenbogenhaus“. Traditionell teilen sich beide Einrichtungen die Ferienspiele.

 

Kinder entscheiden nach Interessen

Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr können Ferienkinder in Pritzwalk etwas erleben. „Die Feriengestaltung ist in den Hortbeiträgen enthalten“, sagt Steffi Maaß. Wie in der „normalen“ Hortarbeit auch können die Kinder ihren Interessen entsprechend wählen, wie sie den Tag gestalten wollen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Im Hort „Kunterbunt“ haben die Ferienspiele begonnen
Foto: Die Riesenseifenblasen waren eine der Hauptattraktionen zu Beginn der Ferienspiele im Pritzwalker Hort „Kunterbunt“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

30 Jahre "4 x 4 Club": Von der Freude, im Gelände zu fahren

(24.06.2019)

Kammermark. 30 Jahre „MC Pritzwalker 4 x 4 Club 1989“, dieses Jubiläum begingen die Clubmitglieder am Wochenende in Kammermark. Der Club entstand im Jahr 1989 aus dem Allgemeinen Deutschen Autosport Verband (ADMV) Pritzwalk. Schon der Vorgängerverein nutzte das heutige Vereinsgelände mit Clubhaus in Kammermark-Langhof. Die Stadt Pritzwalk hat es dem Verein verpachtet.

 

Clubhaus in Eigenleistung umgebaut

Viel hat sich dort seit den bescheidenen Anfängen getan. Das Clubhaus wurde in Eigenleistung von den Mitgliedern zur Heimstatt für heute 16 Vereinsmitglieder umgebaut. Es dient mit den Klubräumen, der Küche und den zusätzlichen Sanitäranlagen als Basis für die eigenen Vereinsmitglieder, die sich regelmäßig treffen, aber auch zur Versorgung von Gästen aus nah und fern.

 

Schlammloch ist Publikumsmagnet

In der Regel gibt es zwei große Veranstaltungen im Jahr, bei denen sich Vereinsmitglieder und Gleichgesinnte auf der Geländestrecke und bei Ausfahrten ausleben können. Diese Veranstaltungen locken Zuschauer jeden Alters an, die sich über Geschick und Ungeschick bei der Bewältigung der Geländestrecke mit allradgetriebenen (4 x 4) Fahrzeugen erfreuen. Ein besonderer Publikumsmagnet ist an den Wettkampftagen immer wieder das tückische Schlammloch auf der Geländestrecke.

 

Für Vereinsmitglieder und Gäste

Die Vereinstätigkeiten der Mitglieder gehen aber weit über die beiden Events hinaus. So treffen sie sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen oder Vereinszusammenkünften. Auch Gäste bekommen die Gelegenheit, sich und ihr geländegängiges Fahrzeug auf der Geländestrecke in verschiedenen Schwierigkeiten auszuprobieren.

 

Treffpunkt für Fahrergruppen

Es besteht auch die Möglichkeit für Fahrergruppen, sagt Vereinsvorsitzender Marcus Buschke, sich für Tage oder Wochenenden einzumieten, oder das Clubhaus des 4 x 4 Clubs für Familien- oder Vereinsfeiern zu mieten, um auf dem Vereinsgelände ungestört feiern zu können. Die 16 Vereinsmitglieder, zwischen 26 und 66 Jahre alt, mit und ohne geländegängiges Fahrzeug, treffen sich regelmäßig einmal im Monat und pflegen das Vereinsleben.

 

Interesse an Allradfahrzeugen wächst

4 x 4, diese Abkürzung steht im landläufigen Sinne schlicht und einfach für Geländefahrzeuge, genauer gesagt für Fahrzeuge mit Allradantrieb. Nachdem sich solche Autos von reinen Armee- bzw. Arbeitsfahrzeugen mehr und mehr zu Sport-, Freizeit- und Abenteuermobilen gewandelt haben, hat das Interesse sowohl an den spartanisch eingerichteten Oldtimern als auch an den mit allem erdenklichen Komfort ausgestatteten modernen Allradfahrzeugen immer mehr zugenommen.

 

Ehemalige waren eingeladen

„Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich heutzutage auch Quads oder ATVs. „Auch diesen Fahrern bieten wir an, hier eine Heimat zu finden und ihrem Hobby nachzugehen“, sagt der Vereinsvorsitzende Marcus Buschke. Zum Jubiläum hatten die Vereinsmitglieder ehemalige Mitglieder eingeladen, um zu zeigen, was aus dem Verein geworden ist und das Jubiläum mitzufeiern.

 

Gefahren wurde nur sporadisch

Autohäuser stellten ihre neuesten geländegängigen Fahrzeuge vor, Feuerwehr und DRK warben für ihr Ehrenamt und besonders für Kinder waren einige Aktivitäten vorbereitet. Gefahren wurde an diesem Wochenende auf der Geländestrecke nur sporadisch, denn das Jubiläumswochenende war dafür gedacht zu feiern, um alte Freunde wiederzusehen und neue kennenzulernen und über das interessante Hobby zu sprechen – das Fahren mit geländegängigen Fahrzeugen jeder Art auf einer anspruchsvollen Geländestrecke.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: 30 Jahre "4 x 4 Club": Von der Freude, im Gelände zu fahren
Foto: Amtsleiterin Sabine Kadasch (r.) überbrachte im Namen des Bürgermeisters dem Vorstand des Pritzwalker 4 x 4 Clubs Glückwünsche. Sie übergab Gabriele Prehn, Marcus Buschke und Nicole Arndt (v.r.) einen Scheck. Foto: Hans-Werner Boddin

Sarnower feierten 105. Wehrgeburtstag mit tollem Festumzug

(24.06.2019)

Sarnow. Eine große Party zum Feuerwehrjubiläum feierten die 100 Einwohner des Pritzwalker Ortsteils Sarnow am vergangenen Wochenende mit Nachbarn, Freunden und Gästen aus Sarnow bei Anklam.

 

Sarnower zu Gast bei Sarnowern

Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern sind seit zwei Jahren mit den Sarnowern (Prignitz) befreundet. Sie waren mit der kompletten Ortswehr und Bürgermeister Friedrich-Joachim Reinecke in den Pritzwalker Ortsteil gekommen, um zu gratulieren und die Bewohner aus dem Ort gleichen Namens besser kennen zu lernen.

 

Abstecher ins Hainholz

Nach einer Begrüßung durch Ortswehrführer Fred Lippstreu und einem gemeinsamen Frühstück ging es mit einem Kremser, der von einem RS 09 gezogen wurde, zur Besichtigung der Pritzwalker Feuerwache und anschließend nach einer kleinen Stadtrunde ins Pritzwalker Naherholungsgebiet Hainholz mit Abstecher ins dortige Bad, zurück in den Ortsteil.

 

Erlebnis für Auge und "Nase"

Gerade zur rechten Zeit, denn um 13 Uhr begann der Festumzug durch den Ort zum Festplatz. Angeführt von den Kyritz- Musikanten liefen im Umzug die Angehörigen der örtlichen Feuerwehr, begleitet von Sabine Kadasch, Amtsleiterin Verwaltungssteuerung, Bürgerservice und Ordnung der Pritzwalker Stadtverwaltung, dem designierten Ortsvorsteher Buchholz, Stefan Fuchs und befreundete Feuerwehren mit.

Landwirtschaftliche Unternehmen aus dem Ort und die Oldtimerfreunde mit toll restaurierten Fahrzeugen aus DDR-Zeiten machten den Umzug zu einem tollen Erlebnis für Auge und „Nase“.

 

Glückwünsche von der Stadt

Auf der Festwiese begrüßte Ortswehrführer Fred Lippstreu die Gäste des Feuerwehrjubiläums und gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Sarnower Wehr. Er ist deren fünfter Ortswehrführer und konnte berichten, dass von den 100 Bewohnern des Ortsteils 25 Mitglied der Ortswehr sind. Sabine Kadasch überbrachte die Glückwünsche von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der an diesem Wochenende dienstlich anderweitig unterwegs war. Sie wünschte der Wehr und ihren Mitgliedern alles Gute und versprach, das spätestens zum nächsten Geburtstag ein neueres Transportfahrzeug für die Ortswehr zur Verfügung stehen wird.

 

Spaßiger Löschangriff

Anschließend hatten die Wehren aus Sarnow, Kemnitz, Beveringen und Buchholz Spaß bei einem lockeren Wettkampf im Löschangriff und einer nicht so ernst gemeinten Feuerwehrstafette. Die Zuschauer honorierten die Aktivitäten mit Beifall und labten sich am üppigen Kuchenbuffet oder bei Bratwurst und Getränken.

 

Volles Programm für jedes Alter

Die Kinder genossen Hüpfburg, Kinderschminken, Ballonmodellage und Kegeln. Beim Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ging Chlownikuss auf eine „Reise um die Welt“. Natürlich präsentierten die SR-Freunde ihre Oldtimer aus der ehemaligen DDR in einer Ausstellung. Ab 20 Uhr ging es zum Tanz in die Festscheune mit DJ Pierre und sinnigen Sprüchen von Bauer Hellwig.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Sarnower feierten 105. Wehrgeburtstag mit tollem Festumzug
Foto: Die Ortsfeuerwehr und Gäste marschierten im Umzug voran. Foto: Hans-Werner Boddin

Auch Blumenpaten sind willkommen

(20.06.2019)

Pritzwalk. Stauden und Blumen in den Beeten und Rabatten in der Stadt Pritzwalk wechseln sich beim Blühen ab. „Das haben wir bei der Auswahl der Sorten extra berücksichtigt“, erklärt Peter Kniesel vom Fachgebiet Öffentliche Anlagen in der Stadtverwaltung Pritzwalk. So sehen die Grünanlagen immer ansprechend aus. Bei deren Gestaltung können sich auch die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker gern einbringen, zum Beispiel über eine Beetpatenschaft.

 

Ideen und Anregungen gefragt

 

Für 30 Euro pro Quadratmeter lassen sich Flächen in der Stadt schon hübsch gestalten, so Peter Kniesel. Er freut sich, wenn die Bürgerinnen und Bürger Ideen und Anregungen einbringen. Wichtig zu wissen: „Unsere Pflanzen beziehen wir alle von den ortsansässigen Gärtnereien und Blumenhändlern.“

 

Wer Patin oder Pate in Pritzwalk oder einem der Ortsteile werden möchte, ist schon mit 5 Euro für einen Quadratmeter Blumenwiese dabei, kann aber auch 1700 Euro für eine neue Sitzbank ausgeben. Gern können die Paten Standorte vorschlagen, an denen eine Bank aufgestellt oder ein neues Beet angelegt werden könnte. Zu den gewünschten Standorten zum Beispiel einer Bank berät Fachgebietsleiter Bernd Raschke, bei der Gestaltung von Grünflächen Peter Kniesel gern.

 

Bänke, Bäume, Beete

 

Patenschaften bietet die Stadt Pritzwalk seit Februar 2019 unter dem Motto „BBB – Bänke, Bäume, Beete“ an: Bürger, die gern etwas Gutes für Pritzwalk tun wollen, haben die Wahl zwischen einer Bank, einem Baum   oder einer Beetbepflanzung. Die reicht von einer bunten Blumenwiese bis hin zu blühenden Büschen.

 

Ansprechpartnerin für Patenschaften ist in der Stadtverwaltung Lisa Fröhlich, ehemals Buchholz, Telefon 03395/76 08 13, E-Mail patenschaften@pritzwalk.de. Nähere Informationen gibt es in einem Flyer, der in den Standorten der Verwaltung ausliegt, und demnächst auch auf der Webseite der Stadt Pritzwalk. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Auch Blumenpaten sind willkommen
Foto: Bildunterschrift: Peter Kniesel und Lisa Fröhlich am bunten Staudenbeet im Pritzwalker Grüngürtel. Foto: Beate Vogel

"Tausendfüßler" feierten Sommerfest

(19.06.2019)

Pritzwalk. Fröhliches Treiben herrschte am Mittwoch, 19. Juni, in der Kita „Tausendfüßler“ in Pritzwalk. Knapp 200 Kinder feierten mit ihren Eltern, Großeltern sowie den Erzieherinnen und Erziehern der Kita ein tolles Sommerfest.

 

Eis war bei Kindern sehr begehrt

Ein musikalisch-tänzerisches Programm erfreute Gastgeber und Besucher. Wegen der hohen Temperaturen suchten fast alle Anwesenden etwas Abkühlung. Da traf es sich gut, dass der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Eis mitgebracht hatte. Die Kinder griffen bei der kühlenden Köstlichkeit gern zu.

 

Fest mit vielen Stationen

An vielen Stationen, etwa einer Hüpfburg oder dem Feuerwehrauto der Ortswehr Beveringen, beim Kinderschminken oder in den Cafés der Gruppen gab es allerlei zu erleben, zu sehen, hören und zu genießen.

 

Einladung angenommen

Die Kinder hatten das Stadtoberhaupt kürzlich eingeladen, ihr Sommerfest zu besuchen. Dr. Ronald Thiel sagte zu und freute sich mit Kindern, Eltern und Erziehern über das gelungene Fest.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: "Tausendfüßler" feierten Sommerfest
Foto: Zum Sommerfest der Kita „Tausendfüßler“ hatte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Eis mitgebracht – eine willkommene Abkühlung. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Museum, Zahnradwerk, Schwimmbad: Winsener besuchten Pritzwalk

(19.06.2019)

Pritzwalk. In lockerer und freundschaftlicher Atmosphäre endete am Dienstagabend der Besuch einer kleinen Delegation aus der Partnerstadt Winsen (Luhe) in Pritzwalk. 14 Gäste hatten sich aus der niedersächsischen Kreisstadt auf den Weg in die Prignitz gemacht. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte seinen Amtskollegen André Wiese vor dem Rathaus. „Wir wollen wieder mehr Nähe hinbekommen, ob über die Verwaltung, zwischen Vereinen oder Kindern und Jugendlichen“, betonte das Stadtoberhaupt.  

 

Gäste aus Stadt und Vereinen

 

Das Thema des Besuchs war unter anderem die politische Wende vor 30 Jahren. Bürgermeister André Wiese hatte neben Vertretern aus der Stadtverwaltung auch Mitglieder des Winsener Stadtrates, des Kreistages Harburg, dessen Kreisstadt Winsen ist, und des „Heimat- und Museumvereins Winsen (Luhe) und Umgebung“ mitgebracht. „Der Verein geht der Frage nach, wie wir mit dem Thema ‚30 Jahre Wende‘ umgehen, auch in der Verwaltung“, so André Wiese.

 

Der Verein betreibt das Museum im Marstall in Winsen. Dessen Leiterin Ilona Johannsen war mitgekommen. So war die Führung durch die Pritzwalker Museumsfabrik obligatorisch. Museumsleiter Lars Schladitz präsentiert mit einem Trabant und einem VW erste Exponate für die Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“, die stellvertretend für die damals typischen Fahrzeuge für die Fahrt nach "Drüben" stehen. Die Ausstellung, die am 3. Oktober in Pritzwalk eröffnet wird, bereiten die Winsener gemeinsam mit den Pritzwalkern vor.

 

Später zwei Gruppen

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es ins Zahnradwerk Pritzwalk. Dessen wirtschaftlicher Werdegang ist eng mit der Wende verknüpft, berichtete Vertriebsingenieur Jörg Wielgohs, der die Gruppe durch die Produktion führte. Die Besucher zeigten sich nach dem Rundgang durch Dreherei, Fräserei und Härterei beeindruckt.

 

Später teilte sich die Gruppe. Während die Vertreter aus dem „Heimat- und Museumverein“ sich in der Museumsfabrik in die gemeinsame Ausstellungsvorbereitung stürzten, besichtigten andere das Hainholzbad. Das war für Bürgermeister André Wiese und seine Begleiter insofern interessant, da Winsen kein solches Angebot vorhält. Immer wieder bot der gemeinsame Tag Gelegenheit für Gespräche und Anregungen zu den verschiedensten Themen – Wirtschaft, Tourismus, Marketing, Kultur oder Verwaltung.  

 

Letzter Besuch 2016

 

Die Partnerschaft zwischen Pritzwalk und dem 195 Kilometer entfernten Winsen (Luhe) besteht seit 1990. Zuletzt weilten die Winsener 2015 in der Dömnitztstadt, die Pritzwalker waren 2016 mit einer 14-köpfigen Delegation in der Stadt bei Hamburg zu Gast. Der Tenor nach dem gemeinsamen Tag: Ein Gegenbesuch wird nicht lange auf sich warten lassen. Beate Vogel

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Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) präsentiert seinem Amtskollegen André Wiese einen Blick über Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Senioren bestimmen das gesellschaftliche Leben mit

(19.06.2019)

Pritzwalk. „Solidarisch, aktiv und mitbestimmend“ – das Motto der Brandenburgischen Seniorenwoche gilt auch für die Arbeit des Pritzwalker Seniorenbeirats. Zu dessen Festveranstaltung waren am Dienstag rund 130 Seniorinnen und Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen ins Pritzwalker Kulturhaus gekommen.

 

Vielfältige Möglichkeiten zum Mitwirken

Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Lilo Kania, verwies auf die vielfältigen Möglichkeiten für die Senioren, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: Sei es der Bürgerhaushalt, die regelmäßigen Veranstaltungen
oder die Teilnahme an den Ausschusssitzungen.

 

"Das ist Ihre Stimme"

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lobte die Arbeit des Gremiums und seine Aktivitäten. „Vor allem mit dem Seniorenkino haben Sie eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe etabliert, die von immer mehr Interessenten genutzt wird“, sagte das Stadtoberhaupt. Er forderte die Anwesenden auf, ihre Wünsche und Bedürfnisse dem Seniorenbeirat mitzuteilen. „Das ist Ihre Interessenvertretung, Ihre Stimme“, sagte der Bürgermeister.

 

Gäste schwenkten Schmetterlinge

Die Kinder aus der Kita „Kinderland“ unterhielten das Publikum mit einem abwechslungsreichen, bunten Programm. Die Besucher dankten den kleinen Künstlern mit stürmischem Beifall. Zu den Klängen des Danyel-Gérard-Klassikers „Butterfly“ schwenkte das Publikum begeistert Papierschmetterlinge und sang mit.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Senioren bestimmen das gesellschaftliche Leben mit
Foto: Beste Stimmung herrschte bei der Festveranstaltung zur Brandenburgischen Seniorenwoche im Pritzwalker Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sommertour: Um Anmeldung bis zum 21. Juni wird gebeten

(19.06.2019)

Pritzwalk. Die Räder sind fahrbereit, das Programm steht, nun kann es bald losgehen: Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister steht vor der Tür. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, sein Stellvertreter und Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, und die Amtsleiter und Amtsleiterinnen Dietmar Sachs, Sabine Kadasch und Kornelia Wienke holten probehalber schon einmal die Fahrräder vors Rathaus.

 
Kaffeepause am Tümpelteich

Treffpunkt ist am Sonnabend, 29. Juni, 12 Uhr vor dem Rathaus in Pritzwalk. Von dort führt die 30 Kilometer lange Strecke über Giesensdorf – Kuhsdorf – Mesendorf (Pollo-Bahnhof – kurze Pause) Groß Woltersdorf (Märchenwald – kurze Pause) und Klein Woltersdorf nach Seefeld, wo es von 14 bis 16 Uhr eine Kaffeepause am Tümpelteich geben soll. Die Mitglieder des Vereins Seefelder „Tümpelkröten“ sorgen für ein kleines Unterhaltungsprogramm.

 

Ausklang am Trappenberg

Nach der Pause geht es wieder zurück über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow. Für 17 Uhr ist nach der Ankunft auf dem Pritzwalker Trappenberg der gemütliche Ausklang der Sommertour geplant. Dazu werden unter allen Teilnehmern der Tour attraktive Preise verlost.

 

Bitte bis 21. Juni anmelden

Mitfahren können alle Bürgerinnen und Bürger. Aus organisatorischen Gründen sollten sich Interessenten bis einschließlich 21. Juni für die Teilnahme anmelden. Dafür stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: mit dem Anmeldezettel im Rathaus, per formloser Email an die Adresse sommertour@pritzwalk.de oder telefonisch unter 03395/76 08-10.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Sommertour: Um Anmeldung bis zum 21. Juni wird gebeten
Foto: Haben die Räder für die Sommertour am 29. Juni schon vorbereitet (v.l.): Sabine Kadasch, Halldor Lugowski, Dietmar Sachs, Kornelia Wienke und Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König

Die Pritzwalker Jahn-Grundschule bekommt 243 neue Fenster

(18.06.2019)

Pritzwalk. 243 Fenster hat die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule mit dem Hort Regenbogenhaus in Pritz­walk. Sie alle müssen ausgetauscht werden. „Das kostet 1,03 Millionen Euro“, erklärt Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Zur Bauanlaufberatung - drei Tage vor Beginn der Sommerferien - fand sich neben anderen Gästen auch Jörg Vogelsänger ein, der brandenburgische Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

 

Die Stadt Pritzwalk hatte für das umfangreiche Bauprojekt aus dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Fördermittel beantragt: 75 Prozent der förderfähigen Kosten werden nun aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Das sind 772 000 Euro.

 

Geld ist gut angelegt

 

„Ich weiß, dass das Geld hier gut angelegt ist“, sagte Minister Vogelsänger im Beisein von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Schulleiterin Britta Schwarz, ihrer Stellvertreterin Sylke Rieche-Schröder, dem Leiter des Amtes für Recht und Soziales, Dietmar Sachs, sowie Halldor Lugowski. „Der Eigenanteil von 25 Prozent bei einem solchen Projekt ist für eine Kleinstadt eine Herausforderung“, so Jörg Vogelsänger. Angesichts der aktuell sehr emotionalen Debatte zum Thema Klimaschutz sei die energetische Sanierung der Fenster aber ein wichtiger Beitrag.

 

In den Sommerferien soll mit dem Tausch der Fenster sowie neun Außentüren begonnen werden. „Alle werden wir natürlich in dieser Zeit nicht schaffen“, so Halldor Lugowski. Die gesamte Baumaßnahme wird bis zum Ende der Sommerferien 2020 dauern. Mit der Bauplanung wurde der Architekt Bernd Robert aus Berlin betraut.

 

Energiebilanz soll besser werden

 

Mit den neuen Fenstern soll sich die CO₂-Bilanz des Gebäudes verbessern. Sie bestehen aus ganz speziellem Glas, das nicht nur weniger Wärme nach draußen lässt, sondern die Kinder im Unterricht oder in der Hortbetreuung besser vor eindringender Sonnenwärme schützt. Auch Türen werden ausgewechselt.

 

Das H-förmige Gebäude in der Straße Zur Hainholzmühle wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. In der Grundschule werden 342 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen von 23 Lehrkräften unterrichtet, die von zwei Sonderpädagogen unterstützt werden. Der Hort Regenbogenhaus hat eine Kapazität von 240 Plätzen. Im kommenden Schuljahr besuchen 200 Kinder die Einrichtung. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Die Pritzwalker Jahn-Grundschule bekommt 243 neue Fenster
Foto: Besuch zum Baustart: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Schulleiterin Britta Schwarz und ihre Stellvertreterin Sylke Rieche-Schröder freuen sich mit Minister Jörg Vogelsänger, dass dank der 75-prozentigen Förde-rung nun die Fenster gewecheselt werden können. Foto: Beate Vogel

Glückwunsch zum 100. Geburtstag: Kleingärtner leisten wertvolle Arbeit

(18.06.2019)

Pritzwalk. 100 Jahre alt ist die Kleingartenanlage am Trappenberg. Das feierten die Mitglieder der beiden Vereine „Trappenberg“ und „Bismarckturm“ am Samstag mit einem Fest auf der Freifläche hinter dem Bismarckturm. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Auf Beschluss der Stadtverordneten

Entstanden waren die Kleingärten vor 100 Jahren auf einen Beschluss der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung. „Damals ging es darum, die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst und Gemüse zu sichern“, sagte das Stadtoberhaupt.

 

Heute geht es um Freizeit und Erholung

Heute haben sich Aufgabe und Funktion der Kleingärten gewandelt. Vor allem der Freizeit- und Erholungswert stehe im Mittelpunkt. In wachsendem Maße spielten die Kleingärten aber auch beim aktiven Umweltschutz eine wichtige Rolle. Beide Kleingartenvereine haben nicht mehr genutzte Flächen der Natur zurückgegeben oder beabsichtigen, das zu tun, erfuhr der Bürgermeister.

 

Junge Leute zeigen Interesse

Erfreulicherweise interessieren sich auch junge Leute für Kleingärten, berichteten die Vorsitzenden Jürgen Hoferichter (Trappenberg) und Christian Richter (Bismarckturm). Dennoch müssten Parzellen, die altersbedingt oder aus anderen Gründen aufgegeben werden, sinnvoll genutzt werden. Beiden Kleingartenvereinen wünschte der Bürgermeister alles Gute für die Zukunft.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Glückwunsch zum 100. Geburtstag: Kleingärtner leisten wertvolle Arbeit
Foto: Bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen der Kleingartenanlage am Trappenberg wurden verdiente Gärtnerinnen und Gärtner ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.) überbrachte die Glückwünsche der Stadt Pritzwalk. Foto: Andreas König

Feuerwehrnachwuchs kämpfte in Buchholz um Medaillen und Pokale

(18.06.2019)

Buchholz. Wer bekämpft den Brand am schnellsten, wer kann die Knoten in der kürzesten Zeit richtig binden, wer kennt sich in Erster Hilfe und Gerätekunde am besten aus? Diese Fragen wurden beim 17. Stadtjugendfeuerwehrtag in Buchholz beantwortet. Der Pritzwalker Ortsteil war gleichzeitig Gastgeber des Kreisjugendfeuerwehrtages. Insgesamt 35 Mannschaften aus der gesamten Prignitz wetteiferten um Medaillen, Urkunden und Pokale.

 

Von unter acht bis über 14 Jahre

Elf Teams traten beim Pritzwalker Stadtjugendfeuerwehrtag gegeneinander an: Beveringen und Falkenhagen mit ihren Floriangruppen im Alter unter acht Jahren (U8) und Buchholz, Giesensdorf sowie Pritzwalk mit den Floriangruppen unter zehn Jahren (U10). In der Altersklasse bis 14 Jahre starteten Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Pritzwalk und Sarnow. In der Altersklasse über 14 Jahre zeigten die Beveringer, dass sie die Feuerwehrwettkämpfe beherrschen.

 

Wasser brachte Abkühlung

Auch ohne Feuer wurde es den Akteuren richtig heiß, denn die schwül-warme Witterung setzte allen Anwesenden zu. Daher war es eine gute Idee, dass sich die Kinder und Jugendlichen nach den absolvierten Übungen in den Wassertanks oder mit Hilfe der Schlauchtechnik abkühlten.

Am Ende eines ereignisreichen Stadtjugendfeuerwehrtages ergaben sich folgende Platzierungen:

 

AK Platz Mannschaft
U8 1 Falkenhagen
  2 Beveringen
     
U10 1 Buchholz
  2 Giesensdorf
  3 Pritzwalk
     
AK 1 1 Beveringen
  2 Buchholz
  3 Falkenhagen
  4 Sarnow
     
AK 2 1 Beveringen

 

Den Wanderpokal des Bürgermeisters überreichte Dr. Ronald Thiel der Mannschaft aus Beveringen.

 

Hervorragende Gastgeber feierten "95."

Zum 95. Geburtstag der Feuerwehr Buchholz gratulierte das Stadtoberhaupt und würdigte die Arbeit der Blauröcke mit einem Scheck. Die Buchholzer erwiesen sich nicht nur als hervorragende Gastgeber für den Feuerwehrnachwuchs, das Wettkampfgelände bildete auch eine eindrucksvolle Kulisse für ein Drehteam des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Für die Sendung „Landschleicher“ verfolgten die Fernsehleute den Wettkampf und das Rahmenprogramm.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Feuerwehrnachwuchs kämpfte in Buchholz um Medaillen und Pokale
Foto: Das siegreiche Team der Altersklasse 1 aus Beveringen mit dem Wanderpokal des Bürgermeisters, überreicht von Dr. Ronald Thiel persönlich. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski besucht die Tuchfabrik

(14.06.2019)

Pritzwalk. Viel Zeit hat sich die brandenburgische Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski für ihren Besuch der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk genommen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Museumsleiter Lars Schladitz führten sie durch die Räume, erklärten, wie der alte Industriekomplex der späteren Industriellenfamilie Quandt in fünf Jahren Bauzeit einer neuen Nutzung zugeführt wurde.

 

Fünf Jahre Bauzeit

 

2012 hatte die Stadt das Objekt gekauft, nachdem es seit Mitte der 1990er Jahre zum Teil leer stand. Bürgermeister Thiel erinnerte daran, wie die Bürger an sieben Tagen der offenen Baustelle in das Projekt einbezogen wurden. „So manche Besucher mussten aus dem Labyrinth der Räume befreit werden, weil sie von allein nicht wieder herausfanden.“ Gebaut wurde über fünf Jahre in drei Bauabschnitten.

 

Die Museumsfabrik profitiert seit drei Jahren vom Museumsförderprogramm „Kulturelle Anker“, erläuterte Museumsleiter Schladitz. Freilich sei das Museum noch lange nicht fertig: „Unser Museum wird stückchenweise, wie ein großes Puzzle, zusammengesetzt.“ Überhaupt werde ein Museum de facto nie fertig, es entwickle sich immer weiter.

 

Lohnenswertes Projekt

 

Finanzstaatssekretärin Trochowski lobte die Einschätzung der Pritzwalker, „dass man nicht alles einpreisen kann“. Ein solches Denkmal zu restaurieren und umzubauen, sei sehr sehr teuer und in den Augen mancher nicht rentabel. Dennoch sei es lohnend und das Ergebnis könne sich sehen lassen.

 

Bürgermeister Thiel betonte, dass die Familie Quandt die Verbindung nach Pritzwalk nach wie vor hält. Nachfahren der Familie fördern Projekte im Bildungsbereich, finanzierten bereits etwa die Quandtschule mit der Turnhalle oder Trainingsmaschinen für den Ausbildungsbereich der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft in der Tuchfabrik. Daniela Trochowski wollte wissen, wie die Quandts heute von den Pritzwalkern gesehen werden. Bürgermeister Thiel versicherte, dass man sich in der Stadt mit dem Thema auseinandersetze. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski  besucht die Tuchfabrik
Foto: Museumsleiter Lars Schladitz (l.) und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und zeigen Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski beim Rundgang die Museumsfabrik und den Aussichtsturm. Foto: Beate Vogel

Festtage 2019: Ross hatte die Pritzwalker in der Hand

(11.06.2019)

Pritzwalk. Angenehme Temperaturen sorgten bei den Pritzwalker Festtagen 2019 vor allem am Samstag dafür, dass viele Besucher den Weg in die Innenstadt fanden. Dort warteten viele Überraschungen auf sie, die bei den kleinen und auch bei so manchen großen Gästen für Staunen sorgten.

 

Eröffnet hat das Fest am Freitagabend Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Traditionell bestreiten die Kinder der Stadt dann das Programm. Die Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ und der Hort „Kunterbunt“ hatten Einiges einstudiert. Es folgte die Tanzschule „Quer durch die Gasse“, bevor die Band „3-Live“ mit den Pritzwalkern ihr 30-jähriges Bestehen feierte.

 
Künstler verzauberten

Monsieur Chocolat verzauberte am Samstag mit einer wunderbaren Geschichte über die Schokoladenmaschine, von der nicht einmal er selbst weiß, wie sie funktioniert. Salvatore, der Zauberclown, konnte mit wenigen Gesten und Ballontieren ein strahlendes Lächeln auf Kindergesichter zaubern. Auch Riesenseifenblasen oder „Florentina, die Wunderblume“ sorgten für Spaß.  

 

Auf der Bühne wechselten sich indessen die Künstlerinnern und Künstler ab: Schlagersängerin Nicole Freytag sang von Liebe und Glück, Taxi-Heidi erzählten manche Anekdote von Zuhause, Chris Brandes ließ Eier verschwinden und Halstücher die Farbe wechseln. Feurige Erotik kam auf, als Nikita Kuzmin und Nicole Wirt lateinamerikanische Tänze vorführten.

 

Viele Pritzwalker dabei

Die Pritzwalker hatten selbst viel vorbereitet für das zweitägige Fest. So boten die Mitglieder des Landfrauenvereins nicht nur Kaffee und Kuchen an, sondern auch Strick- und Häkelwaren. Außerdem betreuten viele Helferinnen und Helfer die Bastel- und Spielstationen für die Kleinen.

 

Am Abend rockten „Boerney und die Tri Tops“ den Marktplatz. Mit sauber gespielten Rocksongs, Oldies und Schlagern und in ständig wechselnden Outfits glühten sie schon mal vor. Highlight zu später Stunde war Ross Antony. Der quirlige Entertainer kam, sah und siegte. Das Feuerwerk rundete die Party ab. „Boerney und die Tri Tops“ spielten dann noch bis in die Morgenstunden. Beate Vogel

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Foto: Entertainer mit ganz viel Charme: Ross kam, sah und siegte. Foto: Beate Vogel

Bürgerkönige und Schützenkönig zu den Festtagen geehrt

(08.06.2019)

Pritzwalk. Die Gemeinschaftsaktion „Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen“ von der Stadt Pritzwalk und der Pritzwalker Schützengilde wurde auch 2019 gut angenommen. Vor fünf Jahren wiederbelebt, erfreut sie sich wachsender Beliebtheit, ist von den Verantwortlichen der Gilde zu erfahren. In diesem Jahr waren über 100 Schützinnen, Schützen und Jugendliche, die nicht in einem Verein dem Schießsport nachgehen, am Start.

 

Von erfahrenen Schießleitern betreut

Interessierte Bürgerinnen, Bürger und Jugendliche hatten an zwei Wochenenden die Möglichkeit, sich in einer nicht so in der Öffentlichkeit stehenden Sportart auf der Schießanlage der Pritzwalker Schützengilde auszuprobieren und so an der Wertung zum Bürgerschützenkönig teilzunehmen. Die Schützen wurden dabei von erfahrenen Schießleitern der Gilde betreut und beraten.

 

Auswertung auf der Festbühne

In der Auswertung des Wettkampfes wurden am Samstag während der Pritzwalker Festtage auf der Bühne die Sieger in den Wertungsdisziplinen Männer, Damen und Jugend vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Mitgliedern der Schützengilde ausgezeichnet.

 

Das sind die Bürgerkönige

Beim Bürgerkönigsschießen 2019 belegten in der Wertungsgruppe Männer Hagen Frahm den ersten Platz, gefolgt von Ingo Schrödter und Marcel Köhn. In der Wertungsgruppe Damen belegte Christiane Schrödter den ersten Platz vor Anika Harmuth und Jennifer Schroeder. In der Wertungsgruppe Jugend belegte Theo Doerks den ersten Platz vor Jasper Zeiger und August Frahm.

 

Urkunden, Pokale und Sachpreise

Die Sieger und Platzierten erhielten Pokale und Urkunden von der Schützengilde und Sachpreise von Sponsoren. Die Wanderpokale der Sieger wurden vom Bürgermeister der Stadt Pritzwalk gespendet.

 

Aktive Schützen trafen schon am 1. Mai

Gleich im Anschluss an die Würdigung der Bürgerkönige wurden die aktiven Schützen geehrt. Sie hatten bereits am 1. Mai den Schützenkönig und die nachfolgenden Würdenträger aus ihren Reihen ermittelt. Schützenkönig für das Jahr 2019 wurde Jürgen Mittag. Ihm folgten in der Rangfolge als 1. Ritter Rico Kroworsch und als 2. Ritter Matthias Dugas. Der Schützenkönig des vergangen Jahres, Edwin Mauks, übergab die Ehrenkette seinem Nachfolger.

 

Orden als sichtbare Zeichen des Erfolgs

Der Vereinsvorsitzende Henry Bahlke überreichte den Siegern des Königsschießens 2019 gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Ehrenurkunden und Orden als äußeres Zeichen der gezeigten Leistungen. Hans-Werner Boddin

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Foto: Die Sieger des Bürgerkönigsschießens 2019 mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (li) und Mitgliedern der Schützengilde. Foto: Hans-Werner Boddin

Bürger fordern nachdrücklich den Ausbau der B107

(07.06.2019)

Mesendorf. „Wir bleiben dran, der Ausbau der B107 muss kommen.“ Mit dieser Aussage verlieh der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Donnerstag dem Willen der Mesendorfer und Pritzwalker Nachdruck. Ein großes Transparent an der Straße unterstreicht die Forderung der Bürger und Politiker.

 

Geld steht bereit

Mitte der Woche hatte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke mitgeteilt, dass Geld für den Ausbau der Teilstrecke zwischen Mesendorf und Pritzwalk bereitstehe.

 

Jetzt ist das Land gefragt

„Jetzt ist das Land gefragt“, sagte Jan Redmann, CDU-Landtagsabgeordneter. Er hatte mit einer kleinen Anfrage im Landtag Bewegung in die Angelegenheit gebracht. „Allerdings fehlt es dem Land schlichtweg an Planungskapazität“, sagte der Politiker.

 

Zu schmal, zu gefährlich

Die Bürger aus Mesendorf und Pritzwalk fordern einen Ausbau der Bundesstraße 107 nach den Standards. Sie misst gegenwärtig teilweise weniger als sechs Meter in der Breite – 7,50 Meter sind die Norm. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Begegnungsverkehr, die auch zu Unfällen führen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürger fordern nachdrücklich den Ausbau der B107
Foto: Fordern den Ausbau der Bundestraße 107: Mesendorfer Bürger mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Redmann (7.v.l.), dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (2.v.r.) und seinem Stellvertreter Halldor Lugowski (r.). Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker kämpfen mit gegen Waldbrand bei Jüterbog

(06.06.2019)

Pritzwalk. Hilfe im Kampf gegen den verheerenden Waldbrand bei Jüterbog leisten auch Pritzwalker Feuerwehrleute. Am frühen Donnerstagmorgen sammelten sich die Angehörigen einer Brandschutzeinheit von Feuerwehren des Landkreises Prignitz in Pritzwalk. Mit dabei sind auch zwei Tanklöschfahrzeuge der Pritzwalker Wehr mit jeweils fünf Mann Besatzung an Bord. Um 5 Uhr ging es los in Richtung des Waldbrandgebietes. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verabschiedete die Einsatzkräfte persönlich und wünschte Ihnen Erfolg sowie viel Glück.

 

Andreas König

 

„Tausendfüßler“ laden Bürgermeister zu ihrem Sommerfest ein

(06.06.2019)

Pritzwalk. Besonderen Besuch erhielt am Donnerstag, 6. Juni, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Eine Abordnung der Kita „Tausendfüßler“ überbrachte ihm eine bunt gestaltete Karte. Damit wollten die zwei- bis dreijährigen Mädchen und Jungen das Stadtoberhaupt zum Sommerfest ihrer Kita einladen, das am 19. Juni ab 15 Uhr gefeiert wird. Das Stadtoberhaupt freute sich über die kleinen Besucher und plauderte mit ihnen. Mit liebevoll servierten Süßigkeiten gestärkt und fruchtigem Wasser erfrischt, traten die Kinder mit Erzieherin Sylvia Bruhns und Praktikant Jeremy Tille den Heimweg zurück zu den anderen „Tausendfüßlern“ an.

 

Andreas König

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Foto: Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ griffen bei den liebevoll zuberei-teten Erfrischungen im Büro von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gern zu. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Jahngrundschüler holen Wanderpokal beim 10. Prignitzer Theatertag

(05.06.2019)

Pritzwalk. Die beste Gesamtvorstellung beim Prignitzer Theatertag zeigte das Ensemble der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule Pritzwalk. Mit ihrer Version von „Paff, der Zauberdrache“ spielten sich die Mädchen und Jungen nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern boten das beste Zusammenspiel von Gesang, Tanz, Kulisse und Schauspiel. Vergnügen bereiteten dem Publikum indes die Aufführungen aller Mitwirkenden.

 

Rekord bei Beteiligung und Temperatur

Der 10. Prignitzer Theatertag wartete mit der höchsten Beteiligung auf – erstmals hatten sich 700 Zuschauer und Akteure angemeldet. Auch die Temperaturen erreichten mit über 30 Grad Rekordhöhe. Zu den Unterstützern des für Kinder sämtlicher Schul- und Kitaformen offenen Theaterfestes gehörte in diesem Jahr erstmals die Stadt Pritzwalk.

 

Räuber Heine Klemens auf der Bühne

Die Geschichte der Dömnitzstadt bildete auch den Hintergrund für das Stück der Christophorusschule des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berlin-Brandenburg aus Hoppenrade. Sie brachten die Sage vom Räuber Heine Klemens auf die Bühne des Amphitheaters im Waldlehrpark.

 

Der Wolf als Polizist

Den Polizisten, der den Raubritter schließlich festnimmt, stellte übrigens der Wolf aus dem Stadtwappen dar. Anregungen dazu hatten sich die Schüler bei einem Besuch im Pritzwalker Rathaus geholt, als Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Mädchen und Jungen die Stadtgeschichte näherbrachte.

 

"Alle Teilnehmer gewinnen"

„Es ist schön, dass der Prignitzer Theatertag zu solch einem Ereignis geworden ist“, sagte Dr. Ronald Thiel.  Über das gute Abschneiden der Pritzwalker Schüler freute er sich besonders. „Aber der ­Theatertag ist ja kein Wettbewerb. Hier gewinnen alle Teilnehmer“, sagte das Stadtoberhaupt. Gefördert wird der Prignitzer Theatertag von der Aktion Mensch, der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz und der Stadt Pritzwalk.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Jahngrundschüler holen Wanderpokal beim 10. Prignitzer Theatertag
Foto: Halten stolz den Wanderpokal für die beste Gesamtvorstellung beim 10. Prignitzer Theatertag in die Höhe: die Mädchen und Jungen der Fried-rich-Ludwig-Jahn-Grundschule Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritz-walk

Stadt begrüßt Bekenntnis zum B107-Ausbau: „Jetzt ist das Land gefragt“

(04.06.2019)

Pritzwalk. Dem Ausbau der Bundesstraße 107 zwischen Mesendorf und Pritzwalk steht aus Sicht des Bundes nichts entgegen. Das geht aus einer Mitteilung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an den Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU) hervor.

 

Aktivitäten zeigen Erfolg

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt dieses Bekenntnis. „Unsere Proteste und Aktivitäten für eine sichere und den Anforderungen entsprechende Bundesstraße zwischen Mesendorf und Pritzwalk haben Erfolg gezeigt“, sagte er. „Jetzt ist das Land Brandenburg gefragt. Es ist dafür zuständig, die notwendigen Arbeiten zu planen und zu veranlassen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Ich hoffe, dass die Auskunft des Bundesverkehrsministers die Planungsarbeiten beschleunigen wird.“

 

Zu schmal für eine Bundesstraße

Die Bundesstraße 107 ist auf einem rund sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Pritzwalk und Mesendorf stellenweise weniger als sechs Meter breit – Standard für eine Bundesstraße sind 7,50 Meter. Das führt zu erhöhter Gefahr im Begegnungsverkehr, was sich in steigenden Unfallzahlen widerspiegelt.

 

"Wir bleiben dran"

Im März hatte ein breites Bündnis von Bürgern und Politikern gegen den unhaltbaren Zustand protestiert. CDU-Landtagsabgeordneter Jan Redmann hatte zum Ausbau der Bundesstraße eine kleine Anfrage im brandenburgischen Landtag gestellt. „Wir bleiben an dem Thema dran“, versicherte Dr. Ronald Thiel, „bis diese wichtige Verkehrsverbindung sicher ist.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt begrüßt Bekenntnis zum B107-Ausbau: „Jetzt ist das Land gefragt“
Foto: Der Protest gegen den Zustand der B107 zwischen Mesendorf und Pritz-walk trägt Früchte. Aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums spricht nichts gegen einen Ausbau des zu schmalen Abschnitts. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ortswehr Beveringen bekam neues Tragkraftspritzenfahrzeug

(03.06.2019)

Pritzwalk. Mit einem 40-jährigen Oldtimer ausgerückt und mit einem nagelneuen Feuerwehrfahrzeug zurückgekehrt. Es glich einem Zaubertrick, wie die Blauröcke der Ortswehr Beveringen am Samstag die Fahrzeugübergabe in Szene setzten. Doch alle Anwesenden gönnten den Feuerwehrleuten die Show.

 

Langes Warten hat ein Ende

Auf das neue Fahrzeug hatten die Feuerwehrmänner und -frauen und die Stadtverwaltung lange warten müssen. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel schilderte die Beschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs als Odyssee mit zahlreichen Hindernissen und Rückschlägen.

 

Ende gut, alles gut

Doch nun hieß es: Ende gut, alles gut. Die Beveringer Ortswehr verfügt jetzt über ein modernes Fahrzeug, das „hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss“, wie es das Stadtoberhaupt formulierte.

 

Stadt und Land teilen sich die Kosten

Inklusive der Sonderausstattung kostete es 144 666,67 Euro. Die Hälfte der Summe trägt die Stadt Pritzwalk, die andere Hälfte das Land Brandenburg.

 

Eine Torte mit Feuerwehrmotiv

Ortswehrführer Sven Eilmes nahm aus den Händen des Bürgermeisters den symbolischen Fahrzeugschlüssel entgegen und von den Vertretern der Nachbarwehren die besten Wünsche sowie manches Präsent. Die Stadt Pritzwalk spendierte eine große Motivtorte, die ein Feuerwehrauto als Dekoration zeigte.

 

Zahlreiche Gratulanten

Zu den Gratulanten gehörte neben Kreisbrandmeister Holger Rohde und Stadtbrandmeister Volker Lehmann auch Innen-Staatssekretärin Katrin Lange. Mit Kaffee, Kuchen und viel Fachsimpelei klang der Nachmittag in Beveringen aus.

Foto zur Meldung: Ortswehr Beveringen bekam neues Tragkraftspritzenfahrzeug
Foto: Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug ist der ganze Stolz der Ortswehr Beveringen. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) übergab es am Sonnabend seiner Bestimmung. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ross Antony, der „Goldigste Entertainer“, gastiert bei den Pritzwalker Festtagen

(03.06.2019)

Pritzwalk. Willkommen in Pritzwalk heißt es am 7. und 8. Juni: Dann lädt die Stadt wieder zu den Pritzwalker Festtagen ein. Stargast wird am Samstagabend der gebürtige Brite Ross Antony sein. Für das umfangreiche Programm konnte das Team um Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin für Kultur, Freizeit, Jugend und Senioren in der Stadtverwaltung, viele Highlights buchen. Moderiert wird ds Programm an beiden Tagen  von Marc Marthell.

Die Kinder eröffnen das Fest

Den Auftakt machen am Freitag, 7. Juni, die Kinder der Kindergärten und Horte in der Stadt sowie die Tanzschule „Quer durch die Gasse“. Sie zeigen ab 18 Uhr auf der großen Bühne am Marktplatz ihr jeweiliges Programm, das sie in den vergangenen Wochen fleißig einstudiert haben. Von Freitag an lockt außerdem ein Spielparadies mit tollen Angeboten für die kleinen Gäste: Sackhüpfen, Eierlaufen, Hüpfburg, Dosenwerfen, Kinderschminken, Riesenseifenblasen, "Puschel", das Zotteltier, und "Kiki", der Spaßvogel.

Von 20 bis 24 Uhr feiert die Tanz- und Partyband „3-Live“ mit den Pritzwalkern ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Die Band spielt bis Mitternacht.

Am Samstag, 8. Juni, startet das Programm auf der Bühne um 14 Uhr. Die „Romanoffs und Bojes“ zeigen eine beeindruckende Artistenshow. Die Romanoffs sind Artisten in der vierten Generation. Vater und Tochter präsentieren unter anderem eine seltene „Ringstirnperch“-Darbietung. Überraschende Showeffekte vervollständigen die künstlerischen Figuren am metallenen Rad, das auf der Stirn balanciert wird.

Clowns und Comedy

Die Ehrung der Schützenkönige und der Bürgerschützenkönige 2019, die ihren Wettkampf in den vergangenen Wochen auf dem Schießstand der Schützengilde ausgetragen haben, nimmt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Nachmittag auf der Bühne vor.

Chris Brandes präsentiert danach sein Programm „Hut ab!“: Er ist ein Clown in der Maske eines Zauberkünstlers, der auch in stillen Momenten kommunizieren kann. Nikita Kuzmin und Nicole Wirt begeistern die Zuschauer mit lateinamerikanischen Tänzen voller Ausdruck und Erotik. „Taxi-Heidi“ ist die Frau für alle Fälle auf der Bühne: Sie ist nicht nur die schnellste Taxifahrerin von Meck-Pom, sondern hat auch ein großes Repertoire an Alltagsgeschichten zu bieten – in einer Mischung aus Stand-up- und Improvisationscomedy.

Schlager und Artistik

Mit Nicole Freytag geht es „Mit Vollgas ins Glück“. Die Schlager- und Popsängerin lässt in ihren balladigen Titeln und tanzbaren Discodauerbrennern tief in alle möglichen Lebenslagen blicken. 

Rund um das Bühnenprogramm lässt sich aber in der Innenstadt noch viel mehr entdecken. Die Kirchengemeinde Sankt Nikolai und die Landfrauen haben zum Beispiel Kaffeetafeln vorbereitet.

Neben dem Zirkus-Varieté „Al Dente“ ist Giacomo mit Riesenseifenblasen und einem Stelzenwalk-Act als „Rosenkavalier“ zu Gast. Außerdem sorgen der Kleinkunsthandwerker Ingo, Salvatore, der Zauberclown, das Anne-Wiemann-Duo mit Akkordeon und Saxophon, das Kinderprogramm Sonnenschein und „Florentina, die Wunderblume“ als Walkact für Spaß. Der märchenhafte Monsieur Chocolat verteilt kleine Überraschungen.

Boerney rockt die Bühne

Der Einlass zur Abendveranstaltung beginnt um 19 Uhr. „Boerney und die Tri Tops“ heizen ab 20 Uhr die Stimmung mit Glamrock, Kultschlagern, Klassik-Rock, Neuer Deutscher Welle und anderem mehr an. Die Truppe aus Hamburg bietet eine Reise durch die Musikgeschichte der vergangenen Jahrzehnte. Ihre Bandbreite reicht von Parodien von David Hasselhoff über Udo Lindenberg bis hin zu knallhartem Rock. Das Ganze wird fein verpackt in ständig wechselnde Kostüme und eine fette Bühnenshow.

Stargast mit guter Laune

Um 22 Uhr wird es dann so weit sein: Stargast Ross Antony betritt die Bühne. Der frohgelaunte Engländer wickelt sein Publikum schnell um den Finger. Denn Ross Antony ist vor allem eins: authentisch. Egal ob in bunten, glitzernden Anzügen oder im Schottenrock, mit seinem ansteckenden Lachen, Tränen der Rührung oder ungezügelter Freude – Ross ist Ross. 2013 ist der Sänger im Deutschen Schlager angekommen und dort mittlerweile auch nicht mehr wegzudenken.

Für Ross hat sich ein großer Traum erfüllt: Er wurde vom Publikum 2018 mit der „Goldenen Henne“ ausgezeichnet. Dieses Jahr erhielt er  „Den Goldenen smago!“ als  „Goldigster Schlager-Entertainer“. Mit dem traditionellen Höhenfeuerwerk um 23 Uhr ist der Samstagabend noch lange nicht zu Ende. Danach wird weiter gefeiert.

Für die Abendveranstaltung am Samstag wird ein Eintritt in Höhe von 5 Euro erhoben.

Foto zur Meldung: Ross Antony, der „Goldigste Entertainer“, gastiert bei den Pritzwalker Festtagen
Foto: Ross Antony wird am späten Samstagabend die Pritzwalker erfreuen. Foto: Agentur

Buntes Treiben für die Jüngsten beim Kinderfamilientag

(02.06.2019)

Pritzwalk. Eine Kuh melken, auf Spielzeugpferden galoppieren oder einen „Hausbrand“ löschen: Diese und viele andere Kinderwünsche wurden am Sonnabend, 1. Juni, beim Kinderfamilientag am Pritzwalker Kulturhaus erfüllt. Zahlreiche Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern probierten die Aktivitäten auf der weitläufigen Freifläche hinter dem Kulturhaus aus.

 

Ein Geschenk für die Kinder

Ob Zielwerfen auf eine Riesen-Dartsscheibe, Kinderschminken oder die lustigen Clownereien von Tacki & Noisly: bei der Riesensause anlässlich des Internationalen Kindertages war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. „Das ist das Geschenk der Stadt Pritzwalk an ihre Zukunft, die Kinder“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Der Eintritt zu dem Spektakel war frei.

 

Andreas König

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Foto: Beim Kinderfamilientag wurde den kleinen und großen Gästen viel geboten. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Landwirtschaftsunternehmen stellte neu gestalteten Firmensitz vor

(02.06.2019)

Pritzwalk. „Die PBK ist ein leistungsfähiges Agrarunternehmen, das auf die aktuellen Anforderungen mit Weitsicht reagiert.“ Mit diesen Worten würdigte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Entwicklung der Firma, deren Anfangsbuchstaben für die Standorte Pritzwalk, Buchholz und Kemnitz stehen.

 

Neuer Hauptsitz seit Ende März

Neuer Hauptsitz der PBK ist seit Ende März das Betriebsgelände an der Straße Zum Stadion 3. Die Unternehmensführung um Christian Beckmann und Tim Frädrich stellte am Sonnabend, 1. Juni, Landverpächtern und Partnern aus der Wirtschaft ihr neues Domizil vor.

 

Beeindruckende Landtechnik

Beeindruckt zeigte sich der Bürgermeister von den Dimensionen und der Leistungsfähigkeit moderner Landtechnik. Als Mann vom Fach ließ es sich Dr. Ronald Thiel nicht nehmen, selbst eine Runde mit einem großen Traktor zu drehen. Er wünschte dem Unternehmen auch am neuen Standort wirtschaftlichen Erfolg.

 

Andreas König

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Foto: Dr. Ronald Thiel ließ sich von den PBK-Geschäftsführern Christian Beck-mann (l.) und Tim Frädrich die moderne Landtechnik des Unternehmens PBK zeigen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Glückwünsche für Emmy Rieske zum 100. Geburtstag

(02.06.2019)

Pritzwalk. Sie hat ein wahrhaft bewegtes Leben hinter sich und ist noch immer guter Dinge: Emmy Rieske feierte am Sonnabend, 1. Juni, ihren 100. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörte auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Ein Rezept fürs lange Leben hat die Jubilarin nicht. Vielleicht hilft es ja ein wenig, am Internationalen Kindertag Geburtstag zu haben, wie Emmy Rieske verschmitzt sagte. Für die Feier im Kreise der Familie wünschte das Stadtoberhaupt dem Geburtstagskind alles Gute.

 

Andreas König

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Foto: Zu ihrem 100. Geburtstag erhielt Emmy Rieske von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die herzlichsten Glückwünsche. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sommerfahrt zum Hansa Park für Kinder und Jugendliche

(29.05.2019)

Pritzwalk. Einen erlebnisreichen Tag im Hansa Park in Sierksdorf können Kinder und Jugendliche in den Sommerferien verbringen. Die Stadt Pritzwalk und das Jugendfreizeitzentrum Nord organisieren eine Sommerfahrt in den Vergnügungspark an der Ostsee. Der Eintritt für die Teilnehmer ist frei, lediglich für die Busfahrt sind 15 Euro zu zahlen.

 

Schnelle Anmeldung empfohlen

Allerdings stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst schnell verbindlich anmelden, das heißt mit der Zahlung der Beförderungskosten. Möglich ist das ab sofort von Montag bis Freitag ab 14 Uhr im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35 in Pritzwalk, oder bei den Schulsozialarbeitern an den Pritzwalker Schulen.

 

Erziehungsberechtigte gefragt

Für Teilnehmer unter 18 Jahren muss ein Erziehungsberechtigter die Anmeldung vornehmen. Telefonische Auskünfte gibt es im Jugendfreizeitzentrum Nord unter 03395/304276. Die Sommerfahrt startet am Donnerstag, 1. August 2019, um 8 Uhr an der Bushaltestelle Nord/Kietz in Richtung Meyenburg.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Sommerfahrt zum Hansa Park für Kinder und Jugendliche
Foto: Anmeldungen für die Sommerfahrt zum Hansa Park sind ab sofort möglich.

Feuerwehrjugend aus der Prignitz wetteifert in Buchholz

(28.05.2019)

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Buchholz. Im Pritzwalker Ortsteil Buchholz treffen sich am Samstag, 15. Juni, die Nachwuchsmannschaften der Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis. An diesem Tag werden der Kreisjugendfeuerwehrtag, der Pritzwalker Stadtjugendfeuerwehrtag und außerdem das 95-jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Buchholz begangen.

 

Die Wettkämpfe starten nach der Eröffnung des 17. Stadt- jugendfeuerwehrtages um 8.30 Uhr auf dem Wettkampfgelände in Buchholz. Die Teams treten wie folgt an: die Floriangruppen in der Altersklasse U 8 und U 10, die Altersklassen I und II, Jungen und Mädchen. Sie absolvieren jeweils den Löschangriff, einen Staffellauf 6 mal 6 über 60 Meter, die Knotenstafette und Erste Hilfe. Die Siegerehrung der Stadt- und Kreismeister ist dann um 14 Uhr geplant.

 

Ab 15 Uhr beginnt das 10. Handdruckspritzentreffen in Buchholz. Dazu gibt es Blasmusik zur Kaffeetafel der feuerwehrfrauen, Kinderbelustigungen, Kinderschminken und Hüpfburg. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Feuerwehrjugend aus der Prignitz wetteifert in Buchholz
Foto: Mannschaftsaufstellung beim Stadtjugendfeuerwehrtag Pritzwalk 2018 in Sarnow. Foto: Hans-Werner Boddin

Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führt nach Seefeld

(28.05.2019)

Pritzwalk/Seefeld. Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister wird am Samstag, 29. Juni – bei hoffentlich schönstem Fahrradwetter – in den Ortsteil Seefeld führen. Treff ist an diesem Tag um 12 Uhr am Rathaus der Stadt Pritzwalk, Start gegen 12.15 Uhr. Ziel der gemeinsamen Familienfahrradtour ist, neben einem Plausch mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, dass die Pritzwalker Stadtbewohner die Ortsteile kennenlernen.

 

Die 30 Kilometer lange  Strecke führt diesmal vom Marktplatz in Pritzwalker über Giesensdorf – Kuhsdorf – Mesendorf (Pollo-Bahnhof – kurze Pause) Groß Woltersdorf (Märchenwald – kurze Pause) und Klein Woltersdorf nach Seefeld, wo es von 14 bis 16 Uhr eine Kaffeepause am Tümpelteich geben soll. Die Mitglieder des Vereins Seefelder „Tümpelkröten“ sorgen für ein kleines Unterhaltungsprogramm.

 

Nach der Pause geht es wieder zurück über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow. Gegen 17 Uhr ist nach der Ankunft auf dem  Pritzwalker Trappenberg der  gemütliche Ausklang der Sommertour geplant. Dazu gibt es eine Verlosung attraktiver Preise unter allen Teilnehmern der Tour.

 

Die Teilnahme an der Sommertour mit dem Bürgermeister am 29. Juni nach Seefeld und zurück ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Für die Anmeldung stehen folgende Wege zur Verfügung: mit dem Anmeldezettel im Rathaus, per formloser Email an die Adresse sommertour@pritzwalk.de oder telefonisch unter 03395/76 08-10. Um die Anmeldung bis spätestens 21. Juni wird gebeten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führt nach Seefeld
Foto: Sammeln zum Start am Pritzwalker Rathaus bei der Sommertour 2018. Foto: Andreas König

Nach der Wahl: Pritzwalker Stadtparlament muss sich neu ordnen

(28.05.2019)

Pritzwalk. Die Freien Wähler Pro Prignitz (FW PP) haben bei der Wahl der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung nach dem vorläufigen Endgebnis mit 18,7 Prozent (2014: 13,2) das beste Ergebnis erzielt. Sie erhielten 2807 Stimmen. Es folgen Die Linke mit 16,6 Prozent (2488 Stimmen, 2014: 21,8), die SPD mit 16,5 Prozent (2463 Stimmen, 2014: 20,1) und die CDU mit 15,2 Prozent (2274 Stimmen, 2014: 22,8). Die FDP kam auf 12,9 Prozent (1935 Stimmen, 2014: 11,9).

 

Die Neueinsteiger Bürgerstimme für Pritzwalk (BSP) erreichten 9,3 Prozent (1396 Stimmen), die Alternative für Deutschland (AfD) kam auf 6,9 Prozent (1028 Stimmen). Der Bauernverband bekam mit 581 Stimmen 3,9 Prozent (2014: 10,2). Die Wahlbeteiligung lag bei 49,4 Prozent. 2014 waren es 34,8 Prozent.

 

Für die Kreistagswahl gaben nach dem vorläufigen Wahlergebnis 35 Prozent der Wahlberechtigten im Stadtgebiet Pritzwalk ihre Stimme ab. Hier erreichte Die Linke mit 16 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD kam auf 14,9 Prozent, die BVB/Freie Wähler Pro Prignitz 13,6 Prozent, die AfD 12,6 Prozent, die CDU 12,5 Prozent, der Bauernverband 10,7 Prozent, die FDP 9,7 Prozent, die Grünen kamen auf 6,6 Prozent der Einzelbewerber Pingel auf 3,2 Prozent.

 

Die Wahlbeteiligung bei der Wahl des Europäischen Parlamentes lag im Stadtgebiet am 26. Mai 2019 bei 36,1 Prozent. Das vorläufige Endergebnis: Die SPD erreichte 19,8 Prozent, die AfD kam auf 18,6 Prozent, die CDU auf 18,0 Prozent, Die Linke erreichte 12,6 Prozent, die Grünen 7,7 Prozent und  die FDP 5,7 Prozent. Beate Vogel

 

Die kompletten Wahlergebnisse finden Sie unter  "Wahlen/Volksbegehren".

Foto zur Meldung: Nach der Wahl: Pritzwalker Stadtparlament muss sich neu ordnen
Foto: So wird nach dem vorläufigen Wahlergebnis die Zusammensetzung des neuen Pritzwalker Stadtparlementes aussehen. Quelle: Stadt Pritzwalk

Mesendorfer feierten mit fantasievollem Festumzug

(26.05.2019)

Mesendorf. Großer Bahnhof in Mesendorf: Zur 700-Jahr-Feier, dem 95. Feuerwehrgeburtstag und der Übergabe des Bahnhofsgebäudes am Pollo waren viele Gäste erschienen. Als größtes Geschenk erhielt der Ortsteil von der Stadt Pritzwalk einen nagelneuen Kinderspielplatz.

 

Dank fürs Engagement

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab die insgesamt 11 600 Euro teure Investition den Kindern. 2000 Euro Eigenleistung wurden vom Mesendorfer Heimatverein erbracht. Dessen Mitglieder unter Leitung von Mathias Lemm und hatten gemeinsam mit vielen Bürgern und tatkräftiger Unterstützung von Ortsvorsteher Vincent Maaß einen fantasievollen Festumzug auf die Beine gestellt. Das Stadtoberhaupt dankte den Aktiven für ihr Engagement.

 

Bunt geschmückt durchs Dorf

Die Organisatoren des Traktortreffens stellten die meisten Fahrzeuge, Bunt geschmückt fuhren sie in Schrittgeschwindigkeit vom Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus zum Pollo-Bahnhof. Auch die Mesendorfer Ortswehr und die befreundeten Wehren aus den Nachbarorten beteiligten sich eifrig am Umzug.

 

Ein richtiger Bahnhof für den Pollo

Die Pollo-Station in Mesendorf darf sich nun mit Fug und Recht Bahnhof nennen, denn das neue Bahnhofsgebäude bietet nicht nur den Mitgliedern des Kleinbahnvereins bessere Bedingungen, sondern auch den Fahrgästen. Stolz berichtete Vereinsvorsitzende Sven Lieberenz von den Anstrengungen der Mitglieder, das Gebäude 50 Jahre nach der Einstellung der Kleinbahnstrecke fertigzustellen. Als Präsent überreichte der Pritzwalker Bürgermeister dem Poloverein ein individuell gestaltetes Bahnhofsschild.

 

Geschenke für die Jubilare

Auch der Heimatverein und die Feuerwehr erhielten Geschenke der Stadt Pritzwalk.

Mit Wettbewerben und einem ansprechenden Kulturprogramm klang der Festsamstag aus.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Mesendorfer feierten mit fantasievollem Festumzug
Foto: Der bunt geschmückte Festumzug führte vom Festplatz zum Pollo und wieder zurück. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vorläufiges Wahlergebnis auf www.pritzwalk.de

(24.05.2019)

Pritzwalk. Am Sonntag, 26. Mai, werden nicht nur das Europaparlament und der Kreistag Prignitz gewählt. Auch die Stadtverordnetenversammlung von Pritzwalk und die Ortsbeiräte für sechs Ortsteile werden neu besetzt. Das vorläufige Wahlergebnis kann am Sonntag ab 18 Uhr auf der Internetseite www.pritzwalk.de eingesehen werden. Unter dem Reiter „vorläufige Ergebnisse“ gibt es einen Link zum Wahl-Votemanager.

 

Für die Stadtverordnetenversammlung in Pritzwalk kandidieren 57 Pritzwalkerinnen und Pritzwalker. Im Ortsteil Buchholz gibt es zwei Wahlvorschläge für den Ortsbeirat, in Beveringen drei, in Schönhagen drei, in Seefeld drei, in Steffenshagen drei und in Wilmersdorf zwei.

 

Das amtliche Endergebnis für die Kommunalwahlen in Pritzwalk und den Ortsteilen stellt der Wahlausschuss der Stadt Pritzwalk in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. Mai, ab 16 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, fest. bat

Im Oldtimer zum Einsatz: Seefelder Ortswehr feiert 90-jähriges Bestehen

(23.05.2019)

Seefeld. Ohne großes Brimborium beging die Ortswehr mit den Einwohnern das 90-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr mit einem Dorffest im und am Gerätehaus. Die Feuerwehr, Einwohner des Ortsteils und die Fachabteilung der Stadtverwaltung hatten eine zünftige Geburtstagsparty organisiert.

 

Für die Bewohner, hauptsächlich für die jüngsten, hielt die Party viele Aktionen bereit: von Hüpfburg, Kinderschminken, über Feuerwehrstafette und Zielbekämpfen mit der Kübelspritze bis hin zu Rundfahrten mit dem Löschfahrzeug LF 16. Ein großes Kuchenbuffet mit Kaffeetafel und Deftiges vom Grill luden ein zum Geburtstagsessen.

 

 

Modellautos von der Feuerwehr

Klaus Winter, Sammler von Modellautos, zeigte aus seinem Fundus eine kleine Auswahl von H0-Modellen von Feuerwehr- und anderen Modellautos. Umrahmt wurde das Dorffest von den „Village Boys“, die schon am Nachmittag mit Livemusik unterhielten.

 

Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, Ortsvorsteherin Heike Mennecke und Ortswehrführer Frank Rietschel Glückwünsche zum Feuerwehrjubiläum zu überbringen. Frank Rietschel konnte aus der wechselhaften Geschichte der Ortswehr einige Faktenberichten.

 

 

Löschen mit der Handdruckspritze

Gegründet wurde sie erst 1929 – etwas später als andere Ortswehren. Noch bis 1939 rückten die Feuerwehrmänner Bränden mit einer Handdruckspritze zu Leibe. Erst dann wurde eine Tragkraftspritze mit Spritzenanhänger im Ort stationiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg, zu Beginn der 50er Jahre, wurde die Ortswehr wieder aktiviert. Mit dem Aufbau des Kreisbetriebs für Landtechnik (KfL) sorgte die Ortswehr gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des KfL für den Feuerschutz im Ort und in den Werkstätten des Betriebes.

 

Zeitweilig hatte die Seefelder Wehr auch eine Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer, konnte aber mit den Nachbarn wie Buchholz nicht mithalten.

 
W 50 leistet noch gute Dienste

Mitte der 1960er Jahre wurde für den Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerwehrausrüstung ein neues Gerätehaus gebaut. In einem Anbau fand dann auch zunächst ein Löschfahrzeug LF 8 (K 30) und später, in den 1970er Jahren das LF 8 (LO von Robur) seinen Platz. Im Jahr 2006 erhielt die Wehr ein LF 16 (W 50). Es leistet der Ortswehr mit den kleinen Wehwehchen eines Oldtimers (Baujahr 1977) immer noch gute Dienste.

 

Mit neun Männern, fünf Frauen und vier Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Seefelder Ortswehr ein Durchschnittsalter von 45 Jahren. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Im Oldtimer zum Einsatz: Seefelder Ortswehr feiert 90-jähriges Bestehen
Foto: Bürgermeister Ronald Thiel (r.) überbrachte Ortswehrführer Frank Rietschel (M.) und Ortsvorsteherin Heike Mennecke Glückwünsche. Foto: Hans-Werner Boddin

Bernd Ölke ist der 70. Pritzwalker Stadtmeister im Schach

(23.05.2019)

Pritzwalk. Stadtmeister im Schach in der Saison 2019 ist Bernd Ölke, ein langjähriger aktiver Spieler. Damit ist er der 70. Pritzwalker Schach-Stadtmeister. Auf den Plätzen folgen Peter Wessollek und Tino Bauer, die sich seit einigen Jahrzehnten erfolgreich dem königlichen Spiel widmen und Stützen der Pritzwalker Mannschaft sind.

 

Hartmut Philipp, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schach des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums, würdigte die Leistungen der aktiven Schachspieler und verwies auf die aktive Nachwuchsarbeit, die von der AG Schach geleistet wird. „Die Schüler und Schülerinnen sind mit zwei Mannschaften im Jugendbereich und einer Schülermannschaft aktiv im Spielbetrieb eingesetzt und es ist eine Freude, den Nachwuchs spielen zu sehen“, so Philipp.

 

 

Mit Nachwuchskräften verstärkt

Gemeinsam mit dem Putlitzer Sportverein sind die Pritzwalker Schachspieler mit drei Mannschaften im Spielbetrieb. Die zweite Mannschaft aus Pritzwalk konnte aus eigener Kraft in der Staffel verbleiben und wurde schon von eigenen Nachwuchskräften verstärkt.

 

Paul Tennigkeit hat beim letzten Turnier auf der Landesgartenschau in Wittstock, das hochrangig besetzt war, in seiner Klasse ein Preisgeld kassiert. Für diesen Erfolg dankte ihm Hartmut Philipp bei der Auswertung des Spieljahres. „Es stehen neue gute Spieler zur Verfügung, die in Zukunft auch die Männermannschaft verstärken werden“, so Hartmut Philipp. Die gemeinsame Arbeit der Pritzwalker mit den Putlitzer Schachfreunden wirke sich positiv aus. Philipp sehe gute Chancen für die Zukunft.

 

 

Botschafter der Stadt

Die Schachsportler aus den Städten Pritzwalk, Putlitz und Wittenberge sind in den Spielbetrieb des Landesschachverbands Mecklenburg-Vorpommern integriert. „Auf regionaler Ebene und auf Landesebene beteiligen sich unsere Nachwuchssportler und aktive Erwachsene erfolgreich an Wettkämpfen. Damit sind unsere Schachspieler erfolgreiche Botschafter unserer Stadt“, so Hartmut Philipp.

 

Im Nachwuchsturnier, das aus Anlass der Stadtmeisterschaft ausgetragen wurde, siegte Arwen Hampe vor Paul Scharies und Paul Tennigkeit. Sieger und Platzierte erhielten ebenso wie die Erwachsenen aus den Händen von Hartmut Philipp und Reinhard Mumm Urkunden. Im Namen der Stadt übergab Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Sachgeschenke. Thiel wünschte allen Schachspielern weiter gute Erfolge, die dazu beitragen, dem Namen der Stadt Ehre zu erweisen. 

 

 

Interessenten sind willkommen

Weitere interessierte Schachsportfreunde sind gern gesehen. Das Training der AG Schach findet jeweils donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr, beginnend in der ersten Schulwoche nach den Ferien, in der ehemaligen Jahnschule (jetzt Haus 6 des Pritzwalker Gymnasiums) am Perleberger Tor statt. „Interessenten und Nachwuchs-Schachspieler sind gern gesehen“, so Hartmut Philipp. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Bernd Ölke ist der 70. Pritzwalker Stadtmeister im Schach
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) gratuliert Reinhard Mumm (2.v.r.) und Hartmut Philipp (r.), dem Schach-Stadtmeister 2019, Bernd Ölke (3.v.r.), Peter Wessollek (4.v.r.) auf Platz 2 und Tino Bauer (2.v.r.) auf Platz 3. Vorn die Sieger im Nachwuchsturnier: Paul Scharies (r.) auf Platz 2 und Paul Tennigkeit auf Platz 3. Der Sieger Arwen Hampe war verhindert. Foto: Hans-Werner Boddin

Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen

(23.05.2019)

Pritzwalk. Zum fünften Mal wird in einer Gemeinschafts- aktion der Stadt und der Schützengilde Pritzwalk 1990 das Bürgerkönigsschießen zu den Festtagen durchgeführt. Der Wettbewerb, der in den 1990er Jahren gern von den Bürgern der Stadt angenommen wurde und dann in Vergessenheit geriet, ist nun wieder zu einer festen Einrichtung geworden.

 

Bei dem Wettkampf können sich schießsportbegeisterte Bürgerinnen und Bürger sowie Jugendliche aus der Stadt und der Region auf der Schießanlage der Schützengilde auf dem Sommersberg ausprobieren. Ziel ist es, Bürgerschützenkönig, Bürgerschützenkönigin oder Bürgerjugendkönig in einer der Wertungsgruppen zu werden. Die einzige Bedingung ist, dass die Teilnehmer kein Mitglied in einem Schützenverein oder Jäger sind.

 
Sachkundige Schießleiter sind dabei

Von den Wettkampfteilnehmern ist lediglich ein Startgeld in Höhe von 2,50 Euro pro Wertungsscheibe zu entrichten. Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern. Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerkönigsschützenscheibe“.

 

Interessierten wird an insgesamt sechs Tagen vor den Festtagen die Möglichkeit geboten, nach einem Probeschießen fünf Wertungsschüsse auf die „Bürgerkönigsscheibe“ abzugeben. Nach Auswertung geht die Wertungsscheibe in das Eigentum des Schützen über. 

 

Geschossen werden kann: an den Freitagen, 24. und 31. Mai, jeweils von 15 bis 18 Uhr, an den Samstagen, 25. Mai und 1. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr und an den Sonntagen, 26. Mai und 2. Juni, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu den regulären Öffnungszeiten des Schießstandes. Zu den Wettkampfzeiten können auch Fragen zum Vereinsleben in der Schützengilde gestellt und das Vereinshaus mit der Schießanlage besichtigt werden. 

 

 

Siegerehrung auf der Hauptbühne

Die Auswertung des Bürgerkönigsschießens erfolgt am Samstag, 8. Juni, gegen 15 Uhr auf der Hauptbühne der Pritzwalker Festtage auf dem Marktplatz. Dort werden neben den Schützenkönigen der Schützengilde auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2019“ in den Wertungsklassen „König“, Königin“ und „Jugendkönig“ geehrt.

 

Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, hat für die drei Wertungsklassen Wanderpokale gestiftet, die die Sieger des Bürgerschützenkönigsschießens für ein Jahr übergeben bekommen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen
Foto: Auf dem Schießstand der Pritzwalker Schützengilde sind die Bürger willkommen. Foto: Hans-Werner Boddin

Entdecken, Erinnern, Erzählen: Vernissage zur Ausstellung „Panoramablick“

(22.05.2019)

Pritzwalk. Bis zum 15. September ist die Ausstellung „Panoramablick“ in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen. Museumsleiter Lars Schladitz hat sie zum Internationalen Museumstag am 19. Mai eröffnet. Das Besondere: Die Exponate sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Seminarkurses Kunst am Pritzwalker Johann-Wolfgang-von Goethe-Gymnasium.

„Es ist ganz wichtig, dass wir auch solche Projekte ausstellen können“, so Lars Schladitz. Die Werke werden nun im „partizipativen“ Museumsberiech gezeigt: So können die Besucher nicht nur schauen, sondern kommen ins Entdecken, Erinnern, Erzählen.

Verschiedene Techniken

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, die bei der Vernissage zugegen waren und ihre Bilder auch signierten, haben einschneidende Ereignisse in der Pritzwalker Stadtgeschichte verarbeitet: den 30-jährigen Krieg, den großen Stadtbrand, die Explosionskatastrophe am Ende des Zweiten Weltkrieges. In verschiedenen Techniken setzten sie ihre Visionen dazu in aufwändig gestalteten Panoramen in Szene. Das Museumsteam war mit der Eröffnung der Ausstellung sehr zufrieden. Es gab viele Gespräche mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern.

Auch der zweite Programmpunkt des Museumstages war gut besucht: Die erste Werkstattführung zeigte einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit und erklärte die Sammlung des Museums wie den Umgang mit historischen Gegenständen. bat

Foto zur Meldung: Entdecken, Erinnern, Erzählen:  Vernissage zur Ausstellung „Panoramablick“
Foto: Großformatige Bilder hängen an den Wänden in der Museumsfabrik. Foto: Lars Schladitz

Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow übergeben

(22.05.2019)

Pritzwalk. Befahren werden kann sie schon seit einigen Wochen, aber nun wurde die Ortsverbindungsstraße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

Gute Zusammenarbeit gewürdigt

Mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes würdigten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, sein Stellvertreter und Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, Planer Matthias Telschow und Tino Schulze-Brandies die gute Zusammenarbeit bei dem Bauvorhaben.

 

Ortsteile werden bedacht

Zwölf Wochen vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin konnte die Straße bereits für den Verkehr freigegeben werden. „Wir wollen bei allen Baumaßnahmen stets die Stadt und ihre Ortsteile bedenken“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Dank für reibungslosen Ablauf

Halldor Lugowski wies auf die 75-prozentige Förderung hin, mit der das rund 800 000 Euro teure Vorhaben umgesetzt werden konnte. Im Namen der Bürger dankte die Wilmersdorfer Ortsvorsteherin Bärbel Zerbian allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und die neue Straße.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow übergeben
Foto: Schnitten das Band durch (v.l.): Friedhelm Müller, Matthias Telschow, Halldor Lugowski, Dr. Ronald Thiel. Bärbel Zerbian, Christian Spitzer, Polier von der Firma Eurovia und Oberbauleiter Tino Schulze-Brandies, ebenfalls von der Baufirma. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Schüler aus Mormant zu Besuch im Rathaus

(22.05.2019)

Pritzwalk. Eine erlebnisreiche Woche in Pritzwalk erleben gerade elf Schüler und ihre beiden Lehrerinnen aus der französischen Stadt Mormant. Zu den ersten Stationen der Gäste gehörte das Pritzwalker Rathaus. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erklärte den Jugendlichen die Stadtverwaltung und einiges zur Geschichte und Entwicklung Pritzwalks. Im Anschluss gab das Stadtoberhaupt den Schülerinnen Lilou, Chloé und Mehdina ein Interview. Betreut werden die Gäste von Französischlehrer Wolfgang Mast vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk. Neben Besuchen der Museumsfabrik und anderer Sehenswürdigkeiten ist ein Ausflug nach Berlin geplant.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Schüler aus Mormant zu Besuch im Rathaus
Foto: Vor dem Pritzwalker Rathaus gab es ein Erinnerungsfoto für die Gäste aus Mormant mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vorschläge für nächsten Bürgerhaushalt sind willkommen

(21.05.2019)

Pritzwalk. Eben noch in der Abstimmung, jetzt schon umgesetzt: Die ersten Vorschläge des Pritzwalker Bürgerhaushalts 2019 wurden bereits verwirklicht. Und auch für den zweiten Bürgerhaushalt können Vorschläge eingereicht werden. Dazu forderte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Montag die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Orts­teile auf.

 

Gelungene Gestaltung

„Ein Vorschlag lautete ja, die Trauerhalle auf dem Pritzwalker Friedhof mit Sitzgelegenheiten und Pflanzen zu gestalten“, erklärte das Stadtoberhaupt. „Das ist den Mitarbeitern des Amtes für Stadtentwicklung hervorragend gelungen.“ Insgesamt fünf Bänke bieten Friedhofsbesuchern Gelegenheit, innezuhalten und sich auszuruhen.

 

Würdevoller Rahmen

„Manchmal sind die Trauergesellschaften größer, so dass die Plätze in der Trauerhalle nicht ausreichen“, erklärte Peter Kniesel vom Bauhof. Vor allem für ältere Menschen werde der schwere Gang auf den Friedhof wenigstens etwas erleichtert. Neu gepflanzte Rhododendren geben dem Umfeld der Trauerhalle einen angemessenen und würdevollen Rahmen.

 

Blumen für Kuckuck

Das zweite bereits umgesetzte Vorhaben des Bürgerhaushalts ist ein Blumenrondell im Ortsteil Kuckuck. Es wertet die Ortslage nicht nur optisch auf, sondern bietet auch Insekten eine Anflugstation.

 

Vorhaben in Planung

Weitere Vorhaben befinden sich bereits in Planung, oder werden in wenigen Wochen umgesetzt: die Sitzgruppe am Sportplatz in Beveringen, Fahrradständer für die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule etwa, oder der Turnraum für die Kita „Tausendfüßler“.

 

Beschluss für den Hundepark

Mit dem Beschluss der jüngsten Stadtverordnetenversammlung kann der umzäunte Hundepark an der Bundesstraße 103 in Angriff genommen werden. Auch das Freigehege im Hainholz ist in Arbeit, und die Hockeybanden für den Pritzwalker FHV sind bestellt.

 

Viele Wege zum Mitmachen

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ihre Vorschläge für den zweiten Bürgerhaushalt einzureichen“, ergänzte Kornelia Wienke, die Leiterin des Amtes für Finanzen. Das kann auf den bewährten Wegen geschehen: persönlich, per Post, über die Internetseite www.pritzwalk.de, per E-Mail oder mit Hilfe des Flyers. Abgabeschluss ist der 30. Juni. Der nächste Tag der Abstimmung ist Samstag, der 28. September 2019.

 

Wieder 50000 Euro

Erneut können die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger für den Vorschlag ihrer Wahl votieren. Für den Bürgerhaushalt stellt die Stadt Pritzwalk insgesamt 50 000 Euro zur Verfügung. Ein Vorschlag darf nicht mehr als 5 000 Euro kosten.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Vorschläge für nächsten Bürgerhaushalt sind willkommen
Foto: Präsentieren die neuen Bänke und die Rhododendren-Pflanzung als eines der ersten verwirklichten Vorhaben aus dem Bürgerhaushalt (v.l.): Peter Kniesel, Kornelia Wienke und Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Tour-Radler pausierten in Pritzwalk

(20.05.2019)

Pritzwalk. Voller Menschen war der Marktplatz am Samstag, 18. Mai, als die Radler der Tour de Prignitz von Märkischer Allgemeiner Zeitung und Antenne Brandenburg vom RBB dort zur Pause eintrafen. Der Mittagsstopp war Teil der dritten Etappe, bei der Pritzwalker und Heiligengraber Radler zusammen auf die Strecke gingen.

Die Pause nutzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pritzwalker Stadtverwaltung mit Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren, Museumsleiter Lars Schladitz und Marita Rehm von der Stadtbibliothek, um die anstehenden Highlights in der Dömnitzstadt zu bewerben. So gab es zum Beispiel Informationen zu den Festtagen, die am 7. und 8. Juni unter anderem mit dem Stargast Ross Antony gefeiert werden, zum Mühlentag mit Musemsfest am 10. Juni, zur „Sommertour mit dem Bürgermeister“ am 29. Juni  sowie zum Herbstleuchten am 6. September.

In Heiligengrabe überraschte Gemeindebürgermeister holger Kippenhahn seinen Pritzwalker Amtskollegen Dr. Ronlad Thiel mit einem Modell einer Holzstele, das zwischen Hohe Heide und Bölzke aufgestellt werden soll. Angefertigt wird die im Original 2,50 Meter hohe Stele von Karsten Borkaus Blandikow. MAZ/bat

Foto zur Meldung: Tour-Radler pausierten in Pritzwalk
Foto: Heike Fuchs (am Pult) und Kolleginnen aus der Stadtverwaltung werben bei den Tourradlern für die nächsten Highlights in Pritzwalk. Foto: Matthias Anke/MAZ

Mesendorf feiert 700-jähriges Bestehen und 95 Jahre Feuerwehr

(20.05.2019)

Mesendorf. Drei Tage lang feiern die Einwohner des Pritzwalker Ortsteiles Mesendorf und ihre Gäste das 700-jährige Bestehen des Ortes. Außerdem begeht die Ortsfeuerwehr ihr 95. Gründungsjahr. Das Programm reicht von Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai.

Ortsvorsteher Vincent Maaß wird das Fest am Freitag, 24. Mai, um 18 Uhr im Park eröffnen. Zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr ziehen die Mesendorfer in einem Fackelzug mit musikalischer Begleitung durch die Parkanlage. Für die Musik sorgen Peter Jekal am Akkordeon und Guido Reiher an der Trompete. Danach treffen sich alle zum gemütlichen Beisammensein an der Feuerschale.

Empfangsgebäude wird eingeweiht

Um 10 Uhr wird am Samstag, 25. Mai, der neue Spielplatz am Gemeindehaus von Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergeben. Der Festumzug mit dem Evangelischen Posaunenchor Falkenhagen startet um 10.30 Uhr. Er führt zum Bahnhofgelände des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg. Dort wird um 11 Uhr das neue Empfangsgebäude eingeweiht, das nach historischem Vorbild neu gebaut wurde. Die Kleinbahner bieten dazu eine Broschüre an.

Nach dem kurzen Festakt zieht der Tross wieder in Richtung Parkgelände. Dort warten ab 11.30 Uhr Erbseneintopf aus der Gulaschkanone, ein Traktortreffen, Spiele zum Mitmachen, Kinderbelustigungen und eine Kaffeetafel. Tanz am Nachmittag bietet das Duo „Pia Voca“ mit Anne Koplin und Franziska Volkmann. Gegen 16.30 Uhr wird der schönste Traktor prämiert. DJane Manu legt ab 20 Uhr zum Tanz im Festzelt auf: „Music for Generation“.

Ausklang beim Frühschoppen

Eine gemeinsame Pollofreifahrt vom Heimatverein mit den Einwohnern von Mesendorf eröffnet den Sonntag, 26. Mai, um 10 Uhr. Von 11.30 bis 13.30 Uhr kann im Festzelt mit den Kyritz Musikanten beim Frühschoppen geplauscht werden.

Organisiert und gestaltet wird das dreitägige Fest von den Mitgliedern des Heimatvereins und dem Ortsbeirat von Mesendorf. Die Stadt Pritzwalk unterstützt das Fest. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Mesendorf feiert 700-jähriges Bestehen und 95 Jahre Feuerwehr
Foto: Das Organisationsteam um Ortsvorsteher Vincent Maaß hat zur Begrüßung der Gäste eine Strohfigur gestaltet. Foto: Privat

Projektarbeit mit Praxisteil: Quandtschüler sammelten Müll

(16.05.2019)

Pritzwalk. Begeistert laufen die Quandtschüler mit Eimer und Papierzange durch die Grünanlagen, klauben hier ein Stück Papier, dort eine Zigarettenkippe und da einen alten Joghurtbecher auf. Sandra Falkenhagen und Daniela Angermann vom Fachgebiet öffentliche Anlagen und Flächen der Stadt Pritzwalk stehen staunend dabei: „Die haben ja richtig Spaß“, sagt Sandra Falkenhagen.

18 Jungen und Mädchen der Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule haben vom 13. bis 17. Mai  eine Projektwoche zum Thema Mensch absolviert. Ihr Lehrer Dr. Mario Koch und seine Kolleginnen haben klassenübergreifend mit den Fünft- und Sechstklässlern verschiedene Themen behandelt: Herbert Quandt, Medien und Kinder, Anne Frank – und eben Umwelt. Dazu gab es laut Mario Koch einen Theorie- und einen Praxisteil. So wurde auch über das Plastikproblem diskutiert. Im Real-Markt untersuchten die Kinder, welche Produkte in Plastik verpackt angeboten werden und ob das nötig ist.

Lieber etwas Praktisches

„Statt bei Fridays for Future zu demonstrieren, tun wir lieber etwas Praktisches“, sagte Mario Koch. „Wir sammeln Müll.“ Die Quandtschüler haben jeweils für ein- bis anderthalb Stunden Müll in der Fußgängerzone, im Hainholz und nun im Grüngürtel gesammelt. „Die Kinder sind sehr sensibilisiert für das Thema“, meint der Lehrer. Höhepunkte der Sammelaktion waren ein Stiefel im Hainholz und ein Paar Turnschuhe in einem Baum an der Skaterbahn.

In vier Gruppen geht es mit Eimern und Papierzangen am Donnerstag durch die Stadt. Schnell entwickelt sich eine Art Wettbewerb, wer seinen Eimer als erster voll hat. Die großen blauen Säcke, in die die Kinder ihre Eimer ausleeren, sind auch bald voll. Sandra Falkenhagen und Daniela Angermann streifen mit ihrer Gruppe durch den Grüngürtel, über den Spielplatz und über die Skaterbahn, vorbei an der Bildungsgesellschaft, über die Dömnitzinsel und von dort in die Marktstraße.

Niemals fertig

Und obwohl die Quandtschüler mit ihrem Lehrer dort schon am Montag gesammelt haben, liegen hier und da schon wieder Schnipsel auf dem Gehweg. Diese Arbeit machen die Mitarbeiterinnen des Betriebshofes mit ihren Kollegen normalerweise zweimal pro Woche. „Fertig werden wir nie“, sagt Sandra Falkenhagen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Projektarbeit mit Praxisteil:  Quandtschüler sammelten Müll
Foto: Mit der Überzeugung, etwas Gutes und Wichtiges zu tun, starten die Quandtschüler in ihre Müllaktion, die zum Projekt Mensch gehört. Foto: Beate Vogel

Museumsfabrik eröffnet Ausstellung mit Pritzwalker Panoramen

(16.05.2019)

Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk lädt zum internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, zu einer Vernissage und zu einem Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit ein.

Die Abschlussarbeiten des Kunstseminar-Kurses des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums bieten einen modern inszenierten Panoramablick in die Geschichte der Stadt. Um 14 Uhr wird die neue Ausstellung für das Publikum eröffnet, ab 15 Uhr sind Interessierte zu einer Führung durch die Werkstatt des Museums eingeladen.

Die Aufgabe, die Kunst- und Deutschlehrerin Elke Grämer ihren Schülern gestellt hatte, war komplex und vielschichtig. Sie sollten historische Ereignisse der Region in bildnerischer Form auf großformatigen Bannern umsetzen. Bemerkenswert ist dabei die Komposition aus zeitgeschichtlichen und modernen Elementen und Techniken, die einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart illustrieren.

Um sich intensiver mit dem Thema zu identifizieren, haben sich die Schüler mit den derzeitigen Lebensumständen, der Mode, den alltäglichen Gebrauchsgegenständen auf der einen Seite und der Lebenswelt der damaligen Gesellschaft andererseits beschäftigt.

Die Museumsfabrik bietet nun partizipative Ausstellungsbereiche, die erstmals für diese Ausstellung eröffnet werden. Angelehnt sind die Schülerarbeiten an die monumentalen Panoramabilder Yagdegar Asisis. Deutlich wird das auch anhand einer im Innenhof errichteten Konstruktion, die zu einem den Besucher umgebenden Panoramablick auf den Stadtbrand 1821 einlädt.

Im Museumscafé können die Besucher selbstgebackenen Kuchen und eine Tasse Kaffee genießen.

Foto zur Meldung: Museumsfabrik eröffnet Ausstellung mit Pritzwalker Panoramen
Foto: Bahnsteigpanorama von Ton Steinstrass. Repro: Museum

Stadt Pritzwalk unterstützt Prignitzer Theatertag

(15.05.2019)

Pritzwalk. 700 Anmeldungen für den 10. Prignitzer Theatertag liegen bereits vor. „Das ist ein neuer Rekord“, sagt Marcel Michael von der Wohnstätte Hoppenrade des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berlin-Brandenburg. Zum Jubiläums-Theatertag haben sich die Organisatoren eine ganze Menge einfallen lassen.

 

Fünf Stücke sind zu sehen

Am Mittwoch, 5. Juni werden Kinder und Jugendliche aus Pritzwalk, Kehrberg, Groß Pankow, Wittenberge, und von der Christophorusschule aus Hoppenarde in den Waldlehrpark nach Groß Woltersdorf kommen, um dort Theater zu spielen und zu erleben. „Es werden fünf Stücke von fünf Schulen beziehungswiese Kitas aufgeführt“, erklärt Elain Volmer vom CJD.

 

Meisten Teilnehmer kommen aus Pritzwalk

„Das Gros der teilnehmenden Schüler kommt aus Pritzwalk“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski. Daher gehört die Stadt Pritzwalk in diesem Jahr erstmals zu den finanziellen Förderern des
Prignitzer Theatertages neben der Aktion Mensch sowie der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz.

 

700 Personen erhalten warme Mahlzeit

Wachsende Besucherzahlen stellen die Organisatoren allerdings auch vor größere Herausforderungen. „Neben der Organisation des Bustransfers ist das vor allem die Mittagsversorgung“, erklärt Halldor Lugowski. Immerhin müssen in relativ kurzer Zeit rund 700 Personen mit einer warmen Mittagsmahlzeit beköstigt werden. Dafür sorgen das CJD, Mitglieder des Wahrberge-Vereins und des neuen Betreibers der Gaststätte „Zur Hexe“ gemeinsam.

 

Gymnasiasten sitzen in der Jury

Die Aufführungen der Kinder und Jugendlichen werden von einer Jury des Kurses „Darstellendes Spiel“ vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk unter Leitung von Kunstlehrer Peter Sturm bewertet. „Alle Schüler bekommen Pokale“, Sag Marcel Michael, „aber für die beste Gesamtvorführung gibt es einen Wanderpokal.“

 

Stände laden zum Mitmachen ein

Neben dem Geschehen auf der Bühne können sich große und kleine Besucher an zahlreichen Ständen ausprobieren. Ob beim Basteln von Theatermasken mit Renate Groenewegen, einem Zirkusprojekt mit „Tacki und Noisly“, beim Bogenschießen

oder dem Theater-Workshop mit Daniela Dörfel und Chady Seubert vom Theater „Vogelfrei“ –  im Waldlehrpark wird den Besuchern jede Menge geboten. Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, sich vor märchenhaften Kulissen fotografieren zu lassen.

 

Abendprogramm für Erwachsene

Eher an ein erwachsenes Publikum richtet sich die abendliche Theateraufführung. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ des Pritzwalker Gymnasiums zeigt ab 19 Uhr das Stück „Gestern im Park“. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Wahrbergeverein bittet um vorherige Anmeldung, die Essensversorgung übernimmt die Gaststätte „Zur Hexe“.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk unterstützt Prignitzer Theatertag
Foto: Freuen sich auf den 10. Prignitzer Theatertag im Waldlehrpark Groß Wol-tersdorf (v.l.): Bodo Wichura, Elain Volmer, Marcel Christian, Halldor Lug-owski und Heike Hilbert. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ringer, Clowns und Märchenland – Kinderfamilientag am Kulturhaus

(15.05.2019)

Pritzwalk. Zum Kinderfamilientag am Kulturhaus lädt die Stadt Pritzwalk für Samstag, 1. Juni, kleine und große Besucher ein. Von 11 bis 16 Uhr gibt es an diesem besonderen Samstag ein buntes Programm, Leckereien und vor allem: Kinderüberraschungen.

 

Die Eröffnung gestalten um 11 Uhr die beiden Clowns „Tacki und Noisly“ mit ihrem Programm „Ein Clown für alle Fälle“. Fred Schulze sorgt mit seiner „Mobilen Disco“ für Tanzmusik. Um 14 Uhr beginnt ein Kinderprogramm zum Mitmachen, Raten, Singen und Toben: „Herr Fuchs macht Jux“ – zu Besuch im Märchenland.

Kuh-Melken und Sumo-Ringen

Kunterbunten Kinderspaß bieten Riesen-Darts, Limonaden-Kuh-Melken, die Hüpfburg „Märchenschloss“, Kinderschminken und Kinder-Tattoos. Bei der Kinderolympiade können sich die kleinen Gäste zum Beispiel im Dosenstelzenslalom, beim Limbotanz, Fischeangeln und Hügelkuppenhüpfen messen. „Ab in den Ring!“ heißt es beim Sumo-Ringen. An der Bastelstation der Berlin-Brandenburgischen Landjugend können die kleinen Gäste kleben, malen und schneiden.

 

Den ganzen Tag dabei sind die Feuerwehr Pritzwalk, das Stadtmaskottchen Willy Wolf sowie Eddy Energy von den Stadtwerken. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Kulturhauses. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ringer, Clowns und Märchenland –  Kinderfamilientag am Kulturhaus
Foto: Die Clowns „Tacki und Noisly“ eröffnen den Kinderfamilientag am 1. Juni am Pritzwalker Kulturhaus. Foto: Agentur

Kleinste „Tausendfüßler“ bekommen einen Kinderbus

(14.05.2019)

Pritzwalk. Große Augen machten am Dienstag die Krippenkinder in der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Auf der Terrasse in Richtung Spielplatz stand ein toller weißer Wagen, sogar mit einem echten Cabrio-Verdeck. Zur Verfügung gestellt wurde das hochwertige Gefährt von der Volks- und
Raiffeisenbank Prignitz. „Beim Babybegrüßungsfrühstück der Stadt Pritzwalk war mir aufgefallen, dass die Erzieherinnen mit den bisherigen Krippenwagen ihre liebe Mühe hatten“, sagte Ronny Löwe vom Geldinstitut.

 

Wagen ist leichter zu handhaben

Nun konnte Filialbereichsleiterin Susann Ollinger Kita-Leiterin Kornelia Saß und ihrem Team den schnittigen Kinderbus übergeben. „Er ist aufgrund seiner leichten und doch sicheren Bauweise viel leichter zu handhaben“, freute sich Kornelia Saß. Die Kinder bedankten sich mit einem kleinen Programm und einem selbst gestalteten Bild für das neue Fortbewegungsmittel. „Damit können wir Pritzwalk noch besser erkunden“, sagte die Leiterin.

 

Zweite Kita im Geschäftsgebiet

Die Kita „Tausendfüßler“ ist erst die zweite im Geschäftsgebiet der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, die mit einem Kinderbus ausgestattet wurde. Der Wagen kostet über 3000 Euro.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kleinste „Tausendfüßler“ bekommen einen Kinderbus
Foto: Freudestrahlend nahmen die Krippenkinder der Kita „Tausendfüßler“ ihren neuen Kinderbus in Besitz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Großes Interesse an Pritzwalks größter Straßenbaustelle

(14.05.2019)

Pritzwalk. Zu einem Tag der offenen Baustelle waren Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag an die Straßenbaustelle am Knoten Burgstraße/Havelberger Straße/Bürgerplatz eingeladen. Viele Bürger der Stadt nutzten die Gelegenheit, um sich über den Baufortschritt, die Planung und Weiterführung der Baumaßnahmen zu informieren. Zum Tag der offenen Baustelle waren neben der Führungsspitze der Stadtverwaltung auch das Bauamt der Stadt, Planungsbüros und bauausführende Unternehmen anwesend.

 

Kompetente Gesprächspartner gaben Auskunft

Interessierte Bürger und Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung erhielten von kompetenter Seite Informationen über die Umgestaltung einer der wichtigsten Straßen der Stadt. Der jetzige Baubereich vom Knoten Burgstraße/Havelberger Straße/Bürgerplatz, bis hin zur Dömnitzbrücke/Kietz ist 110 Meter lang und etwa 18 Meter breit. Dort werden die Fahrbahn und die Gehwege erneuert, Querungshilfen eingebaut, neue Buswartehallen aufgestellt, die Ein- und Ausstiege für Busse neugestaltet und mit ebenfalls neuen Pflanzen gestaltet.

 

Neue Ver- und Entsorgungsleitungen

Unterirdisch werden der Regenwasserkanal verlegt, ein Havarieschacht eingebaut und der Auslaufbereich des Regenwasserkanals erneuert.

 

Kanten werden abgesenkt

An den Querungshilfen sowie an den Anbindungen an die Parkanlagen werden für Personen mit Einschränkungen entsprechende Absenkungen errichtet und ähnlich wie die Buswartehäuser beleuchtet. Die neue Fahrbahn erhält einen Bitumenbelag.

 

Leerrohre für künftige Kabel

Unter den Betonsteinplatten der Gehwege sind Leerrohre für eventuelle Kabelverlegungen vorgesehen. Die Stadtwerke Pritzwalk sowie der Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk erneuern ebenfalls ihre Ver- und Entsorgungsleitungen, für Gas, Trinkwasser und Schmutzwasser.

 

Arbeiten verändern das Gesicht der Stadt

„Mit dem Bau der neuen Querungshilfe ändert sich das Gesicht einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Pritzwalk“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Damit beginnen wir, den Grüngürtel aufzuwerten, der die Innenstadt umschließt. Das führen wir in anderen Maßnahmen in den kommenden Jahren weiter.“

 

Perspektivisch nur noch Lieferverkehr

Geplant sei, dass nach weiteren Straßenbaumaßnahmen der Schwerverkehr nur noch zur Belieferung in die Innenstadt kommt und Großmaschinen und Lastwagen dann nur noch über die Umgehungsstraße geleitet werden. „Damit kann dann auch die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt werden, was für Radfahrer und Fußgänger und Bewohner Verbesserungen bringen wird“, fuhr das Stadtoberhaupt fort

 

Stadt knüpft an Tradition an

„Wir haben mit den bisherigen Tagen der offenen Baustelle gute Erfahrungen gemacht. Das Interesse unserer Bürger an Informationen war und ist sehr groß. An diese Tradition wollen wir auch in Zukunft anknüpfen und unseren Bürgern aktuelle Informationen zeitnah zukommen lassen und weitere Tage der offenen Baustelle durchführen“, sagte der Bürgermeister.

 

Einblicke in die Baustelle

Nach den ersten Informationen und Erläuterungen von Planer Matthias Telschow und von Vertretern von Baufirmen konnten sich die Besucher am Rande der Baustelle ein Bild von den Abläufen machen und mit den Planungen und Erläuterungen auf den Schautafeln vergleichen. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung sorgte mit Kaffee, Kuchen und Schmalzstullen für die Beköstigung der Besucher.

 

Teilnahme an bundesweitem Tag

„Der Tag der offenen Baustelle in Pritzwalk ist zugleich der Tag der Städtebauförderung, der 2019 zum fünften Mal begangen wird“, berichtete der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. „Fördergelder in Höhe von 580 000 Euro und für die Straßenbeleuchtung in Höhe von 37.000 Euro, fließen aus dem gleichnamigen Förderprogramm auch in die Umgestaltung dieser Straße“, sagte er.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Großes Interesse an Pritzwalks größter Straßenbaustelle
Foto: Groß war das Interesse der Pritzwalker an der Planung und den Bauablauf. Fragen der Besucher wurden von Fachleuten beantwortet. Foto: Hans-Werner Boddin

Verwaltung und Bibliothek nach Himmelfahrt geschlossen

(14.05.2019)

Pritzwalk. Am 31. Mai bieten die Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk im Rathaus und in der Gartenstraße sowie im Pritzwalker Bahnhof keine Sprechzeiten an. Sie sind geschlossen. Auch die Stadtbibliothek Pritzwalk ist an diesem Tag zu.

Der 31. Mai ist der Freitag nach Christi Himmelfahrt, er wird als Brückentag genutzt. Damit verschiebt sich auch der Samstagssprechtag im Bürgerservice vom 1. Juni auf Samstag, den 8. Juni. bat

Seefelder feierten Party am Gerätehaus

(14.05.2019)

Seefeld. Ohne großes Brimborium beging die Seefelder Feuerwehrleute gemeinsam mit den Einwohnern das 90. Gründungsjubiläum der Feuerwehr mit einem Dorffest im und am Gerätehaus. Die Feuerwehr, Einwohner des Ortsteils und die Fachabteilung der Stadtverwaltung hatten eine zünftige Geburtstagsparty organisiert.

 

Attraktionen für die Jüngsten

Für die Bewohner, hauptsächlich für die jüngsten, hielt sie viele Aktionen bereit: Von Hüpfburg, Kinderschminken, über Feuerwehrstafette und Zielbekämpfen mit der Kübelspritze bis hin zu Rundfahrten mit dem Löschfahrzeug LF 16 reichten die Angebote.

 

Kaffee, Kuchen und Modellautos

Ein umfangreiches Kuchenbuffet mit Kaffeetafel und Deftiges vom Grill luden ein zum Geburtstagsessen. Klaus Winter, Sammler von Modellautos, zeigte aus seinem Fundus eine kleine Auswahl von H0-Modellen von Feuerwehr- und anderen Modellautos. Umrahmt wurde das Dorffest von den „Village Boys“, die schon am Nachmittag mit Livemusik unterhielten.

 

Bürgermeister überbrachte Glückwünsche

Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, Ortsvorsteherin Heike Mennecke und Ortswehrführer Frank Rietschel Glückwünsche zum Feuerwehrjubiläum zu überbringen.

 

Anfangs noch mit Handdruckspritze

Frank Rietschel konnte aus der wechselhaften Geschichte der Ortswehr einige Faktenberichten. Gegründet wurde sie erst 1929 gegründet. Noch bis 1939 rückte sie Bränden noch mit einer Handdruckspritze zu Leibe. Erst dann wurde eine Tragkraftspritze mit Spritzenanhänger im Ort stationiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ortswehr zu Beginn der 50er Jahre wieder aktiviert.

 

Junge Brandschutzhelfer im Ort

Mit dem Aufbau des Kreisbetriebs für Landtechnik (KfL) sorgte die Ortswehr gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des KfL für den Feuerschutz im Ort und in den Werkstätten des Betriebs. Zeitweilig hatte die Ortswehr auch eine Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer, konnte aber mit den Nachbarn wie Buchholz nicht mithalten.

 

Oldtimer mit Wehwehchen

Mitte der 1960er Jahre wurde für den Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerwehrausrüstung ein neues Gerätehaus gebaut. In einem Anbau fand dann auch zunächst ein LF 8 (K 30) und später in den 1970er Jahren das LF 8 (LO von Robur) seinen Platz. Im Jahr 2006 erhielt die Wehr ein LF 16 (W 50). Es leistet der Ortswehr mit den kleinen Wehwehchen eines Oldtimers (Baujahr 1977) immer noch, gute Dienste.

 

Durchschnittsalter von 45 Jahren

Mit neun Männern, fünf Frauen und vier Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Seefelder Ortswehr ein Durchschnittsalter von 45 Jahren.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Seefelder feierten Party am Gerätehaus
Foto: Bürgermeister Ronald Thiel überbrachte im Namen der Stadt an Ortswehrführer Frank Rietschel und Ortsvorsteherin Heike Mennecke (v.re.) Glückwünsche zum Feuerwehrgeburtstag. Foto: Hans-Werner Boddin

Tag der offenen Baustelle am Samstag, 11. Mai, 10 bis 12 Uhr

(07.05.2019)

Pritzwalk. Eine einmalige Gelegenheit bietet sich Interessenten beim „Tag der offenen Baustelle“ am Samstag, 11. Mai. Besucherinnen und Besucher können sich an diesem Tag von 10 bis 12 Uhr erklären lassen, wie der Bau der Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz in Pritzwalk vonstattengeht, wie dieser Abschnitt einmal aussehen wird und welche planerischen und baulichen Besonderheiten zu beachten sind.

 

Fachleute erklären das Vorhaben

Zu diesem Zweck werden Vertreter der Stadtverwaltung, des Planungsbüros, des Baubetriebs und der Versorgungsträger anwesend sein, um den Besuchern die Abläufe zu erklären und Fragen zu beantworten.

 

"Offene Baustelle" ist schon Traditon

„Wir haben in den vergangenen Jahren bereits sieben Mal zu Tagen der offenen Baustelle eingeladen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Ging es in der Vergangenheit mit dem Umbau der Tuchfabrik um ein längerfristiges Vorhaben, soll der Bau der Querungshilfe bereits in einem halben Jahr abgeschlossen sein.

 

Einmalige Gelegenheit

„Es ist also die einmalige Gelegenheit, die Baustelle während der Arbeit zu besichtigen und von Fachleuten erklärt zu bekommen“, ergänzte der Amtsleiter für Stadtentwicklung und stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski.

 

Treffpunkt Bürgerplatz

Treffpunkt ist an der Einfahrt zum Bürgerplatz am Beginn der Baustellenabsperrung. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung bietet Kaffee und Kuchen an. Mit dieser Aktion beteiligt sich die Stadt Pritzwalk am bundesweit fünften „Tag der Städtebauförderung“.

 

Fahrbahn, Gehwege und Lampen erneuert

Beim Bau der Querungshilfe werden die Fahrbahn und die Gehwege neu gestaltet, so dass sie auch von Menschen mit eingeschränkter Mobilität überquert werden können. Zudem wird die Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt. Für den Straßenbau werden insgesamt 580 000 Euro und für die Straßenbeleuchtung 37 000 Euro veranschlagt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Tag der offenen Baustelle am Samstag, 11. Mai, 10 bis 12 Uhr
Foto: Freuen sich auf zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Baustelle: Bür-germeister Dr. Ronald Thiel (r.) und sein Stellvertreter Halldor Lugowski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker „Lesefüchse“ erhielten Bibliotheksführerscheine

(07.05.2019)

Pritzwalk. Lachen, klatschen schreien – all das darf man normalerweise nicht in einer Bibliothek. Doch die Kinder aus den Pritzwalker Kitas wurden am Montag regelrecht dazu aufgefordert. „Herr Schreiberling“ aus „Himmelsburg“ alias Rolf Barth begeisterte mit seinem Auftritt fast 100 Vorschulkinder aus allen Kitas der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile.

 

Kinder lernten die Bibliothek kennen

Sie alle hatten sich ein Jahr lang mit der Bibliothek beschäftigt. Viermal waren sie zu Gast in der Pritzwalker Einrichtung. Sie lernten das Aussuchen und Ausleihen, sie erfuhren, wie man Wissen in Sachbüchern findet und schließlich, wie man Bücher und andere Medien im Bestand der Bibliothek findet.

 

Zauberei aus "Himmelsburg"

In dem bunten, unterhaltsamen Kinderprogramm von „Herrn Schreiberling“ ging es allerdings um Zauberei, einen König, der die Buchstaben verboten hat und die Kinder aus Himmelburg, die dafür sorgten, dass ihre Altersgefährten aus „Zappendusterhausen“ endlich auch wieder Geschichten lesen und hören durften.

 

Ab jetzt sind sie Lesefüchse

Zum Schluss erhielten alle Mädchen und Jungen ihren „Bibliotheksführerschein“ für die erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „BibFuchs“ und dürfen sich jetzt „Lesefüchse“ nennen Unterstützt wurde das Projekt von der Sparkasse Prignitz.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalker „Lesefüchse“ erhielten Bibliotheksführerscheine
Foto: Herr Schreiberling nahm die Pritzwalker Vorschulkinder mit auf eine Reise zu Herrn Wolke und den Bewohnern von „Himmelsburg“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren

(06.05.2019)

Pritzwalk. Die Leukämieerkrankung des 21-jährigen Jonas Ferner aus dem Pritzwalker Ortsteil Beveringen bewegt viele Menschen in und um Pritzwalk dazu, ihre Hilfe anzubieten. Eine Stammzellenspende könnte ihm helfen, die Krankheit zu besiegen.

 

Termin wurde kurzfristig organisiert

Seine Familie, Freunde, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beveringen und der Pritzwalker Fußball- und Hockeyverein (FHV) 03 organisierten deshalb kurzfristig gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Registrierungsaktion. Am Samstag, 4. Mai, ließen sich in der Zeit von 10 bis 15 Uhr 604 Freiwillige in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in der Straße Zur Hainholzmühle als potenzielle Stammzellspender typisieren.

 

Wettlauf mit der Zeit

„Die Zeit drängt“, erklärt Tino Gutsche vom FHV 03. „Deshalb haben wir alles nur Mögliche in Bewegung gesetzt, um diesen Termin so schnell wie nur möglich auf die Beine zu stellen. Alle, die wir angesprochen haben, reagierten positiv, die Stadt stellte uns die Turnhalle zur Verfügung. Bekannte, Freunde, Studienfreunde, der Sportverein, soziale Medien halfen dabei, auf Jonas‘ Schicksal aufmerksam zu machen, denn wichtig war und ist es, dass möglichst viele Menschen zur Typisierung kommen“, sagte Tino Gutsche.

 

Nur ein Wattestäbchen

Die Rechnung ging auf. Von Beginn an kamen Leute und ließen sich registrieren. Das war ganz einfach, denn für die Typisierung war es nur nötig, ein Wattestäbchen in den Mund zu führen und dann der DKMS zur Verfügung zu stellen. Für Sonnabend standen allein 44 ehrenamtliche Registrierungshelfer bereit.

 

Lob für die Organisatoren

Fachlich unterstützt wurden die Helfer von Mara Scherner und Anna Lena Schmidt, Werkstudentinnen bei der DKMS, wo die Knochenmarkspenderdatei angesiedelt ist. Beide nahmen die Einweisung der Helfer vor und fungierten als Ansprechpartnerinnen in fachlichen Fragen. Sie lobten das Organisatorenteam um Tino Gutsche, Guido Altenburg und Janine Gellert für die mit hoher Motivation getroffenen Vorbereitungen.

 

Geldspenden sind willkommen

Nicht nur potenzielle Stammzellenspender, auch Geldspenden waren und sind willkommen. Jede Typisierung kostet 35 Euro, die aus Spenden finanziert werden. So wurden bereits beim Osterfeuer der Beveringer Feuerwehr 700 Euro gesammelt, beim Reit- und Fahrverein Pritzwalk sowie am 4. Mai weitere Geldspenden gesammelt. Befreundete Hockeyvereine wie der ATSV Güstrow und der Hockeyverein Falkensee haben eigene Typisierungsaktionen für Jonas gestartet. Auch die Technische Hochschule Wildau, an der Jonas studiert, hat eine Initiativgruppe gegründet.

 

Viele Unterstützer halfen

Unterstützt wurde die Veranstaltung weiter von zahlreichen Vereinen, Firmen und Privatleuten, wie der Meyenburger Möbel GmbH als Arbeitgeber von Jonas, von seinen Sportkameraden vom FHV, von der Feuerwehr Beveringen, der gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk, der Industrie- und Handelskammer, der Technischen Hochschule Wildau und nicht zuletzt von der Stadt Pritzwalk, um nur einige Unterstützer zu nennen.

 

6600 Euro kamen zusammen

Laut Tino Gutsche waren 125 Helfer am Samstag vor Ort, darunter 30 Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes aus den Einsatzgruppen in Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge.

Die Neudorfer Fleischerei rückte mit Bratwurst an. Dazu erhielten die Initiatoren als Spenden 39 Kuchen, zehn Salate und belegte Brötchen. Getränkehändler steuern 30 Kisten Wasser, zehn Kisten Cola sowie Fanta, Sprite und Säfte bei, deren Verkaufserlös ebenfalls in die Spendensumme eingingen. Schließlich kamen bei der Aktion 6600 Euro zusammen.

 

Grenzenlose Anteilnahme

„Dank an alle Beteiligten und die Organisatoren der Veranstaltung. Dank auch an die 600 Leute, die sich haben typisieren lassen. Es ist toll, dass es bei solch einer Aktion keine Grenzen gibt und Betroffene nicht allein gelassen werden und Helfer Unterstützung aus vielerlei Quellen bekommen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

H.-W. Boddin

Foto zur Meldung: Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren
Foto: Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren

Pritzwalker Spielleute begeisterten mit Frühlingskonzert

(06.05.2019)

Pritzwalk. Schon zu einer Tradition geworden sind die Konzerte des Pritzwalker Spielmannszuges, die immer wieder viele Gäste in ihren Bann ziehen. Am Sonntag, 4. Mai, war es wieder soweit. Im voll besetzten Anbau des Pritzwalker Kulturhauses fand das diesjährige Frühlingskonzert des Pritzwalker Spielmannszuges 1961 e.V. statt.

 

Programm sprach alle Altersgruppen an

Die Spielleute schlugen einen weiten musikalischen Bogen von „Preußens Gloria“ über den „River-Kwai-Marsch“ bis hin zu Shantys und lustigen Musikstücken. Ein neues Programm, da von der Musikzusammenstellung sicher alle Altersgruppen ansprach und eine tolle Unterhaltung garantierte.

 

Spendentrommel stand bereit

Eintritt wurde nicht erhoben, aber die Musiker waren sicher nicht böse, wenn der eine oder andere Euro in der Spendentrommel des Spielmannszuges landete, um die Nachwuchsarbeit des 1961 gegründeten Klangkörpers zu unterstützen.

 

Klangkörper sucht Nachwuchs

Nachwuchsspielleute jeden Alters sind übrigens gern gesehen. Wer sich im Verein musikalisch betätigen möchte, der kann ja beim Konzert schon mal schauen und auch genau hinhören. Informationen über den Verein, Ansprechpartner und Übungstermine können auf der Homepage des Vereins eingesehen werden.

 

Interessenten sind willkommen

Willkommen sind alle Interessierten, auch wenn man nur mal reinschnuppern, oder Trommel, Horn und Querflöte ausprobieren möchte. So lässt sich leicht feststellen, welches Instrument zu einem passt und ob man sich traut, es zu erlernen. Vielleicht können die Interessenten mit dem Spielmannszug eventuell selbst Zuhörern und Zuschauern Freude bereiten.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Pritzwalker Spielleute begeisterten mit Frühlingskonzert
Foto: Immer gern gesehen und gehört sind Auftritte des Pritzwalker Spielmannszuges. Foto: Hans-Werner Boddins

48-Stunden-Aktion: Steffenshagener Jugend baute Möbel und putzte

(06.05.2019)

Steffenshagen. In eigener Sache tätig wurden am Wochenende die Jugendlichen im Pritzwalker Ortsteil Steffenshagen im Rahmen der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. Die 13- bis 17-Jährigen hatten sich vorgenommen, ihren Jugendraum und das Außengelände zu verschönen und frühjahrsfit herzurichten.

 

Frühjahrskur für drinnen und draußen

Sie pflanzten im Freigelände Blumen, mähten den Rasen und beseitigten störenden Bewuchs zwischen den Pflastersteinen. Auch der Aufenthaltsraum wurde einer Frühjahrskur unterzogen.

 

Großer Tisch entstand im Eigenbau

Für die Grillecke, so die Idee der Jugendlichen, wurden aus Europaletten Sitzmöbel und ein großer Tisch gebaut. Das Schleifen, Zusägen, Verschrauben, Vernageln und Imprägnieren ging nach einigen Versuchen doch gut von der Hand, und so entstanden trendige und durchaus benutzbare Freizeitmöbel.

 

Zum Abschluss wurde gegrillt

So kann das eigentlich für den Abfall bestimmte Material weiterverwendet werden, weiterverwendet werden, berichteten Lucie Kelm und Paul Fritze von der Landjugend. Die Grillwurst am Abend schmeckte den Jugendlichen auf den neuen Sitzmöbeln besonders gut.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: 48-Stunden-Aktion: Steffenshagener Jugend baute Möbel und putzte
Foto: Noch nicht ganz fertig, doch das Grundkonzept der Eigenbau-Möbel aus Europaletten für die Grillecke ist schon gut erkennbar. Foto: Hans-Werner Boddin

Wohnblock in der Schillerstraße komplett weg

(02.05.2019)

Pritzwalk. Vom einstigen Wohnblock in der Pritzwalker Schillerstraße 34 bis 38 ist nichts mehr zu sehen. Nur ein Bagger steht noch auf der Grundfläche, auf der bereits Rasen einesät ist. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) hatte das Gebäude abreißen lassen. Was mit dem frei gewordenen Gelände geschehen soll, wird noch beraten, sagte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Zur Erinnerung: Nachdem zum 31. Januar die letzten Mieter aus dem Wohnblock ausgezogen waren, begann im Februar die Entkernung. Fensterrahmen, Heizungsrohre und andere lose Teile wurden von Hand aus den 50 Wohnungen ausgebaut. Dann riss der Bagger die festen Wände ab.

 

Der Rückbau des alten Blockes gehört zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt Pritzwalk beantragt werden können – in diesem Fall 100 Prozent. Im Winter 2019/20 soll auch der zweite Wohnblock in der Schillerstraße weg. bat

Foto zur Meldung: Wohnblock in der Schillerstraße komplett weg
Foto: Wo der Wohnblock stand, befindet sich jetzt eine weite Fläche, die begrünt wird. Foto: Beate Vogel

Bürger sind beim Tag der offenen Baustelle willkommen

(02.05.2019)

Pritzwalk. Zu einem Tag der offenen Baustelle sind die Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 11. Mai, an den Bürgerplatz eingeladen. Vor Ort können sie sich zwischen 10 und 12 Uhr das Bauprojekt „Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz“ von fachkompetenten Ansprechpartnern erklären lassen.

 

Mit dem Bau der neuen Querungshilfe ändert sich das Gesicht einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Pritzwalk. Die Baustelle sorgt aber wegen der Vollsperrung auch für Behinderungen. Interessierte Besucher können bei Vertretern der Stadtverwaltung, des Planungsbüros, der Versorgungsträger und der Baufirma darüber aufklären lassen, warum in dem Bereich gebaut wird und wie die Fahrbahn später aussehen soll. Dabei helfen auch Schautafeln.

 

Der Tag der offenen Baustelle in Pritzwalk ist zugleich der Tag der Städtebauförderung, der 2019 zum 5. Mal begangen wird. Geld aus dem gleichnamigen Förderprogramm fließt auch in die Umgestaltung dieser Straße. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung sorgt für Kaffee und Kuchen. bat

Bibliothek lädt zum BibFuchs-Abschluss zum „Lesetheater Wolkenzauber“ ein

(30.04.2019)

Pritzwalk. Die erste BibFuchs-Aktion in der Stadtbibliothek Pritzwalk geht zu Ende. Dazu gibt es ein Abschlussfest. Zu Gast ist am Montag, 6. Mai, ab 10 Uhr das „Lesetheater Wolkenzauber“ mit Rolf Barth alias Herr Schreiberling.

 

Herr Schreiberling nimmt die Kinder mit auf eine literarische Reise in die Welt von Himmelsburg. Die Zuschauer besuchen Herrn Wolke in seinem Baumhaus, lernen all seine Freunde kennen und fliegen mit der schnellsten Schäfchenwolke zu den Kindern, die dringend Hilfe brauchen.

 

Mit Traum-Zauber-Salz

Unterwegs wird gezaubert, gelacht und ganz nebenbei erfahren die Kinder, wie sich Geschichten entwickeln, ein Schreibprozess in Gang kommt, illustriert wird, und schließlich in der Druckerei aus einem Manuskript ein Buch entsteht. Am Ende bekommen alle Kinder eine Portion magisches Traum-Zauber-Salz, als Inspiration für eigene Geschichten und behütete Träume.

 

Die Kitakinder besuchen bei der Aktion BibFuchs mehrmals die Bibliothek und lernen, wie man Bücher ausleiht. Zum Abschluss gibt es eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. Die Sparkasse Prignitz ermöglicht diese Leseförderung für alle Bibliotheken in der Prignitz.

 

Alle Vorschulkinder aus den Kindergärten der Stadt Pritzwalk nehmen an dieser Leseförderaktion teil. Es ist die Nachfolgeaktion für BibFit, aus der sich die Bibliotheken im Bibliothekennetz Prignitz verabschiedet haben. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bibliothek lädt zum BibFuchs-Abschluss zum „Lesetheater Wolkenzauber“ ein
Foto: Herr Schreiberling erklärt, wie ein Buch entsteht. Foto: Privat

Kirchengemeinde dankt Spendern – Bauarbeiten gehen weiter

(29.04.2019)

Pritzwalk. Zwei Tafeln, auf denen Spender und Unterstützer des ersten Bauabschnittes in der Pritzwalker Kirche Sankt Nikolai vermerkt sind, enthüllte am letzten Samstag im April Christine Flassig, Mitglied des Gemeindekirchenrates. In dem Bauabschnitt war der Chorrundgang saniert worden.

 

Am Festakt nahmen neben Mitgliedern der Kirchengemeinde auch Superintendentin Eva-Maria Menard, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian, Vertreter der Stadt Pritzwalk und einige Stadtverordnete teil.

 

Geld kam auch über die Stadt

Insgesamt flossen 520 000 Euro in den ersten Bauabschnitt. Die Stadt Pritzwalk beteiligte sich mit 165 000 Euro aus Mitteln für die Städtebauförderung. Vom Kirchenkreis kamen 125 000 Euro und von der Landeskirche 112 400 Euro. Eigenmittel der Kirchengemeinde in Höhe von 94 800 Euro wurden zum größten Teil aus Spenden aufgebracht.

 

Die Unterstützer hatten für rund 7000 Euro aufgearbeitete Ziegel aus dem Chorrundgang erworben. Außerdem wurden in Gottesdiensten sowie bei Firmen und Institutionen Spenden gesammelt. Die Namen der Spender sind nun auf der einen, die der Unterstützer auf der anderen Tafel vermerkt. Sie sollen laut Christine Flassig im Gewölbe des Chorrundganges angebracht werden.

 

„Wir haben jetzt wieder eine sichere Dachkonstruktion, die mindestens drei Generationen halten sollte“, so Christine Flassig. Zimmerleute und Dachdecker tauschten 44 morsche Balkenköpfe aus und brachten 65 Meter Stahlanker ein, die das Auseinanderdriften der Kirchenwände verhindern. 660 Quadratmeter Dach wurden mit Biberschwänzen und Reduktionsbrandziegeln neu eingedeckt.

 

Jede Spende zählt

Die Kirchengemeinde möchte mit der Sicherung und Sanierung von Sankt Nikolai in diesem Jahr weiter vorankommen. Der Plan ist, Hülle und Dach bis zum Turm zu sanieren. Danach soll die Kirche auch innen schön gemacht werden. Zum Abschluss ist die Öffnung und Neugestaltung des Südfensters geplant. Gut eine Million Euro an Baukosten sind insgesamt veranschlagt, die auch aus verschiedenen Fördertöpfen finanziert werden sollen.

 

„Jede Kollekte am Sonntag nach den Gottesdiensten, jeder Geldbetrag, der beim Besuch der ‚Offenen Kirche‘ in das Sammelkästchen gesteckt wird, ist Unterstützung. Mit einem Dankeschön in Form der schon lange angekündigten Spendertafeln wollen wir das noch einmal deutlich machen und würdigen“, so Christine Flassig auf der Festveranstaltung.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Kirchengemeinde dankt Spendern –  Bauarbeiten gehen weiter
Foto: Christine Flassig, Mitglied des Gemeindekirchenrates, enthüllt die zwei Tafeln. Foto: Hans-Werner-Boddin

Musikalischer Frühling bot den Besuchern viel Musik und tolle Fotomotive

(29.04.2019)

Pritzwalk. Zur Einstimmung auf den Frühling feierten Pritzwalker und Gäste aus der Region am letzten Aprilwochenende den Musikalischen Frühling. Trotz eher durchwachsenen Wetters war das Fest gut besucht und bot bunte Unterhaltung – im wahrsten Sinne des Wortes.

 
Trödeln und tauschen

Erstmals wurde der „Pritzwalker Zwergenmarkt“ veranstaltet. Die Interessengemeinschaft IG Innenstadt Pritzwalk hatte zusammen mit der Stadtverwaltung Pritzwalk zur Teilnahme an der Tausch- und Trödelbörde aufgerufen. Viele Anbieter und Interessenten nutzten die Gelegenheit, unter dem Motto „Alles rund ums Kind“ Spielzeug, Kleidung, Bücher oder das ausrangierte Kinderfahrrad zum Tausch oder Verkauf anzubieten. Das wurde ausgiebig genutzt.

 

Zwergenmarkt war ein Erfolg

Anbieter und Interessenten bevölkerten die Meyenburger Straße und konnten mit der ganzen Familie trödeln, stöbern und feilschen, um tolle Schnäppchen für kleines Geld zu erwerben oder im Kinderzimmer wieder Platz zu bekommen. Der Erfolg der Aktion lässt hoffen, dass der „Pritzwalker Zwergenmarkt“ zum festen Bestandteil des Musikalischen Frühlings wird.

 

Musikalisch unterhielten in der östlichen Marktstraße die Band „Mogli and the Junglebeats“ mit Hits aus der Zeit von Rock ’n’ Roll und Rockabilly, vor dem Rathaus „Blue Bayou“ mit Schlager, Oldies und Countrymusik und an der Kirche Sankt Nikolai „CLOVER“ - eine Folk-Band aus Berlin ­­- mit irischen und schottischen Songs, auf traditionellen Instrumenten gespielt.

 

Spielstraße in XXL

Zwischen Kirche, Rathaus und Sparkasse zog das Kuchenbuffet der Kita „Tausendfüßler“ zahlreiche Gäste an, die bei Musik, Kaffee und Kuchen den Nachmittag genießen konnten. Der Nachwuchs konnte unterdessen auf der XXL-Spielstraße Entenangeln, Pedalos, Hula-Hoop, Bobby-Cars, Sitzbaggern, Kinder-Kicker, Balanciertau und vieles mehr ausprobieren.

 

Glitzer-Tattoos und Kinderschminken, Luftballonkunst mit der Frühlingsgärtnerin „Ella Kunterbunt“ oder Riesenseifenblasen mit „Blümchen, der Frühlingsfee“ begeisterten die kleinsten Pritzwalker. Kinder, die es etwas ruhiger lieben, konnten Blumentöpfe bemalen und Blumen sähen oder Musikinstrumente basteln.

 

Schmetterlinge und Aras

Ein Höhepunkt besonderer Art war einmal mehr der Walk Act auf Stelzen. Liebevoll gestaltete Stelzenfiguren zum Thema Flowers – in gemalter Seide leuchten selbst bei Tageslicht in ihrer ganzen Pracht. Schmetterlinge und Aras boten schwatzend und verspielt als fröhliche, bunte Dschungelwesen mit ihren weiten Schwingen tolle Fotomotive.

 

Viele Besucher nutzten auch den Frühlingsnachmittag für eine kleine Shoppingtour in der Pritzwalker Innenstadt, denn die Händler und Gewerbetreibenden hatten für die Gäste des Musikalischen Frühlings ihre Geschäfte länger geöffnet. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Musikalischer Frühling bot den Besuchern  viel Musik und tolle Fotomotive
Foto: Zauberhafte, bunte Wesen schwebten beim Musikalischen frühling durch die Stadt. Foto: Hans-Werner Boddin

Hainholzbad eröffnet am Maifeiertag die Saison

(29.04.2019)

Pritzwalk. Die Schwimmbadsaison im Pritzwalker Hainholzschwimmbad wird traditionell am 1. Mai eröffnet. Ab 9 Uhr kann geplanscht werden. Wer an diesem Tag als erster den Sprung vom Fünf-Meter-Turm wagt, dem winkt eine kleine Überraschung.

 

Das Hainholzbad mitten im Wald- und Naherholungsgebiet von Pritzwalk kann vom 1. Mai bis zum 15. September genutzt werden. Für Besucher ist montags von 12 bis 20 Uhr und dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter bleibt das Freibad geschlossen, bei sehr gutem Wetter können dafür die Öffnungszeiten bis 21 Uhr verlängert werden.

 

Ab sofort werden auch wieder Schwimmkurse für Kinder angeboten. In zehn Einheiten zu je 45 Minuten können Kinder ab sechs Jahren in kleinen Gruppen zunächst Brustschwimmen lernen und den Kurs mit dem Seepferdchen abschließen. Anmeldungen sind unter Telefon 03395/30 26 95 möglich.

 

Spuren von Sachbeschädigung im Eingangsbereich konnten bis zur Eröffnung leider nicht ganz beseitigt werden, das ist aber in Arbeit. bat

Foto zur Meldung: Hainholzbad eröffnet am Maifeiertag die Saison
Foto: Planschen im Pritzwalker Hainholzbad ist ab dem 1. Mai wieder möglich. Foto: Lars Schladitz

Unterstützer rufen zur Typisierung für Jonas Ferner auf

(26.04.2019)

Pritzwalk. Auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen die Unterstützer des an Leukämie erkrankten Jonas Ferner (21) aus Beveringen. Am Sonnabend, 4. Mai, können sich Freiwillige in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule typisieren lassen.

 

Nicht viel Zeit für Suche nach Spendern

Die Koordinierung der vielen Hilfsangebote haben Tino Gutsche vom Pritzwalker FHV, Janine Gellert und Guido Altenburg übernommen. „Um einen passenden Stammzellenspender für Jonas zu finden, bleibt nicht viel Zeit“, sagt Tino Gutsche. „Bis Ende Juni muss ein Spender gefunden sein.“ Aufgrund des großen Interesses, das Jonas‘ Schicksal vor allem in den sozialen Medien gefunden hat, seien die Unterstützer optimistisch, dass die Suche erfolgreich ist.

 

Keine Angst, es fließt kein Blut

„Voraussetzung ist, dass möglichst viele zur Typisierung kommen“, erklärt Tino Gutsche. Niemand müsse Angst haben, für die Typisierung sei es nur nötig, ein Wattestäbchen in den Mund zu führen und dann der DKMS zur Verfügung zu stellen. Dabei wird kein Blut abgenommen“, versichert Tino Gutsche.

 

Zahlreiche Helfer und Unterstützer

Für Sonnabend stehen allein 44 ehrenamtliche Registrierungshelfer bereit. Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Vereinen, Firmen und Privatleuten. Typisieren lassen kann man sich von 10 bis 15 Uhr.

 

Bitte um rege Beteiligung

„Wir hoffen, dass möglichst viele zum Termin in die Sporthalle der Jahnschule kommen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Mit der Typisierung ist es möglich, Jonas und vielen anderen Menschen zu helfen.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Unterstützer rufen zur Typisierung für Jonas Ferner auf
Foto: Die Unterstützer von Jonas Ferner rufen für den 4. Mai zur Typisierung in der Jahn-Sporthalle auf. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Benachrichtigung fehlerhaft, aber Wahlunterlagen korrekt

(26.04.2019)

Pritzwalk. Ein Fehler hat sich in den Text der Wahlbenachrichtigungskarten für die Stadt Pritzwalk und ihre Ortsteile eingeschlichen. Wie Stadt-Wahlleiterin Petra Lohrmann informiert, ist dort bei den Wahlen zum Kreistag fälschlicherweise vom „Wahlkreis 2“ die Rede. „Wir gehören aber zum Wahlkreis 3“, sagt Petra Lohrmann. Auf den amtlichen Wahlunterlagen ist alles richtig wiedergegeben, so dass keine weiteren Schritte notwendig seien.

 

aka

"Reizende Raupen" werden bekämpft

(25.04.2019)

Pritzwalk. Den „reizenden Raupen“ des Eichenprozessionsspinners auf dem Gebiet der Stadt Pritzwalk wird auch in diesem Jahr der Kampf angesagt. Zwischen dem 29. April und dem 31. Mai 2019 rücken Experten dem Schädling zu Leibe.

 

Brennhaare können die Haut reizen

Die Brennhaare von „Thaumetopoea processionea“, wie der wissenschaftliche Name des Falters lautet, können bei Menschen schwere Hautreizungen hervorrufen, die bis hin zu allergischen Schockreaktionen reichen.

 

Mitteleinsatz zu Land und aus der Luft

Im Gebiet der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile ist eine Fläche von 19,41 Hektar für die Bekämpfung vorgesehen. Zum Einsatz kommt das Mittel Dipel ES (Foray ES). Für Menschen ist es bei Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen ungefährlich. Über 16,33 Hektar Fläche wird die Lösung aus der Luft per Hubschrauber verteilt, auf 3,08 Hektar kommen Sprühfahrzeuge zum Einsatz.

 

Genauer Termin wird bekanntgegeben

Wann genau die Raupen bekämpft werden, teilt die Stadtverwaltung Pritzwalk rechtzeitig mit. Der Termin hängt vom Schlupfzeitpunkt ab. Mit einer „Allgemeinverfügung zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner“ hat die Stadt die rechtlichen Grundlagen für die Bekämpfung der Raupen gelegt. Deren Wortlaut ist auf der Internetseite der Stadt einsehbar.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: "Reizende Raupen" werden bekämpft
Foto: Im Gebiet der Stadt Pritzwalk wird der Eichenprozessionsspinner aus der Luft oder wie hier, von Sprühfahrzeugen aus bekämpft. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stammzellenspender für Jonas Ferner gesucht

(18.04.2019)

Pritzwalk/Beveringen. Die Leukämieerkrankung des 21-jährigen Jonas Ferner aus dem Pritzwalker Ortsteil Beveringen ist für viele Menschen in und um Pritzwalk ein Anlass, ihre Hilfe anzubieten. Eine Stammzellenspende könnte ihm helfen. Seine Familie, Freunde, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beveringen und der Pritzwalker FHV 03 organisieren deshalb gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Registrierungsaktion.

 

Verpflegung ist gesichert

Am Samstag, 4. Mai, können Freiwillige sich dazu von 10 bis 15 Uhr in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in der Straße Zur Hainholzmühle einfinden. Für Verpflegung sorgen viele Helfer. Kaffee und Limo, Kuchen und Bratwurst werden gegen eine Spende für die DKMS angeboten.

Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren kann Stammzellenspender werden.

 

Die Registrierung ist einfach: Mit einem Wattestäbchen wird eine Probe aus der Mundschleimhaut genommen, die dann typisiert wird. Der potenzielle Spender wird damit in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufgenommen. So können die Freiwilligen nicht nur dem 21-jährigen Jonas helfen, sondern passen vielleicht irgendwann als Spender auf einen der vielen tausend in der Datei registrierten Patienten.

 

Stammzellen aus der Blutbahn

Gibt es eine Übereinstimmung, nimmt die DKMS Kontakt zum potenziellen Spender auf. In etwa 80 Prozent der Fälle lassen sich Stammzellen aus der Blutbahn entnehmen. Seltener wird dem Freiwilligen unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm Knochmark entnommen. Dieses regeneriert sich in wenigen Wochen wieder.

 

Viele Firmen und Institutionen, mit denen Jonas zu tun hat, beteiligen sich an der Aktion: die Meyenburger Möbel GmbH als Arbeitgeber von Jonas, seine Sportkameraden vom FHV, die Feuerwehr Beveringen, die gemeinnützige Bildungsgesellschaft Pritzwalk, die Industrie- und Handelskammer, die Technische Hochschule Wildau und nicht zuletzt die Stadt Pritzwalk, die für diesen Tag die Jahn-Halle zur Verfügung stellt und herrichten lässt.

 

Geldspenden für die Typisierung

Nicht nur potenzielle Spender selbst, auch Geldspenden sind willkommen. Jede Typisierung kostet 35 Euro, die aus Spenden finanziert werden. So werden beim Osterfeuer der Beveringer Feuerwehr, beim Reit- und Fahrverein Pritzwalk sowie am 4. Mai selbst Geldspenden gesammelt. Zur Eröffnung der Pritzwalker Kneipennacht am 30. April spielen die Bands für Jonas Ferner „The Eye oft the Tiger“. Beate Vogel

Seepferdchenkurs für Kinder im Hainholzbad

(18.04.2019)

Pritzwalk. Die Schwimmausbildung von Kindern ist besonders wichtig. So wird die Freizeit am und im Wasser sicherer. Für Kinder ab zirka sechs Jahren bieten wir in diesem Kurs die Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Als Anfangsschwimmart wird das Brustschwimmen gelehrt, unser Ziel ist das Abzeichen Seepferdchen.

 

Wie und Wo?

Der Kurs wird von unseren ausgebildeten Kursleitern durchgeführt. Die Ausbildung umfasst zehn Einheiten à 45 Minuten, montags bis freitags jeweils von 16 bis 17 Uhr.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Kinder pro Kurs, maximal zehn Kinder. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Eltern im Allgemeinen nicht beim Schwimmunterricht dabei sein sollten.

 

Kosten

Die Kosten für den Kurs betragen 60 Euro inklusive Eintrittsgeld. Die An-meldung und Entrichtung der Kosten erfolgt direkt im Schwimmbad. Unterrichtsort ist das Hainholzschwimmbad in Pritzwalk.

 

Anmeldung

Anmeldungen werden ab dem 17. April 2019 unter der Telefon-Nummer 03395/30 26 95 entgegen genommen. Bitte sprechen Sie auf unseren Anrufbeantworter, wir rufen Sie zurück! Zum Kursbeginn werden die Teilnehmer beziehungsweise deren Eltern telefonisch benachrichtigt.

 

Straße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow ist wieder frei

(17.04.2019)

Wilmersdorf/Neu Krüssow. Der direkte Weg ist wieder frei: Zwölf Wochen eher als geplant konnte noch vor Ostern die neue Ortsverbindungsstraße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow freigegeben werden. Baustart war mit ersten Baumfällungen im Februar. Eine feierliche Straßenübergabe soll es im Mai geben.

 

Am Mittwoch nahmen Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Fachbereichsleiter Friedhelm Müller sowie Matthias Telschow vom gleichnamigen Ingenieurbüro und Tino Schulze-Brandies von der beauftragten EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH die Fahrbahn bautechnisch ab. Beanstandungen gab es nicht.

 

Ursprünglich war geplant, bis Ende Juli zu bauen. Dass es nun schneller ging, ist laut Matthias Telschow dem guten Wetter zu verdanken. Die veranschlagten Kosten können eingehalten werden. Die neue Straße ist nun 5,50 Meter breit und liegt 36 Zentimeter höher als die alte Fahrbahn. Ausgleichsmaßnahmen folgen – unter anderen sollen noch gut 60 Bäume gepflanzt werden.

 

Zur Erinnerung: Die Investitionssumme an der ehemaligen Kreisstraße beträgt 801890 Euro. Davon werden 75 Prozent, also 546300 Euro, aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert. Die verbleibenden 255590 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Straße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow ist wieder frei
Foto: Matthias Telschow, Halldor Lugowski, Friedhelm Müller, ein Mitarbeiter sowie Tino Schulze-Brandies (v.l.) begutachten die nagelneue Fahrbahn. Foto: Beate Vogel

Reinigungsarbeiten am Westgiebel des Rathauses

(16.04.2019)

Pritzwalk. Eingerüstet ist derzeit der Westgiebel des Pritzwalker Rathauses. Der Grund sind Reinigungsarbeiten an der Fassade.

Meldeamt am 25. April geschlossen

(15.04.2019)

Pritzwalk. Das Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung Pritzwalk ist am Donnerstag, 25. April, ab 13.30 Uhr geschlossen. Alle anderen Abteilungen im Bereich Bürgerservice sind davon nicht betroffen. bat

Zwei verdiente Pritzwalker nachträglich geehrt

(14.04.2019)

Pritzwalk. Sie haben sich um die Stadt Pritzwalk verdient gemacht: Martina Liedtke und Godert Wuttke erhielten im Kaminzimmer der Bibliothek die Ehrenurkunden und durften sich ins Ehrenbuch der Stadt eintragen. Die Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Innenstadt und der Techniklehrer am Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium sollten eigentlich schon zum Bürgerempfang im Februar ausgezeichnet werden, doch da waren beide verhindert.

 

Ausgezeichnete Ideen für die Innenstadt

Martina Liedtke und ihre Mitstreiter von der IG Innenstadt verstehen es seit Jahren, den Kundinnen und Kunden in Pritzwalk immer wieder neue Erlebnisse zu bieten, heißt es in der Laudatio, die Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hielt: „Mit großem persönlichen Einsatz sorgt Frau Liedtke dafür, dass die vielen guten Ideen der Vereinsmitglieder umgesetzt werden können.“ Für das ‚Herbstleuchten‘ und andere Initiativen gab es mehrfach Preise, etwa bei der City-Offensive Nordwestbrandenburg der Industrie- und Handelskammer Potsdam.

 

Praxis-Einblicke für Gymnasiasten

Godert Wuttke machte sich auf einem ganz anderen Feld um die Dömnitzstadt verdient. Der Techniklehrer schafft es, Gymnasiasten in die praktische Arbeit einzubinden und darüber hinaus die Brücke zu den Ingenieurwissenschaften zu schlagen. „In der Schülerfirma ‚Holzaufholz‘ vermitteln Sie zudem grundlegende Kenntnisse in Betriebswirtschaft und anderen wichtigen Aspekten moderner Unternehmensführung“, lobte der Bürgermeister.

 

Bei der Ideen-Expo in Hannover

Mit interessierten Schülerinnen und Schülern konstruierte Godert Wuttke Windräder, deren Rotor-Oberfläche sich verändern lässt. „Mit dieser potenziell bahnbrechenden Idee qualifizierte sich das Schülerinnenteam aus unserer Stadt für die Ideen-Expo in Hannover – übrigens als einziges einer ostdeutschen Schule“, hieß es weiter.

 

Engagement in der Freizeit

Nach dem Überreichen der Urkunden trugen sich beide Ausgezeichneten ins Ehrenbuch der Stadt ein. „Ich freue mich, wenn sich die Bürger auch in ihrer Freizeit engagieren“, sagte Dr. Ronald Thiel. Auf beide Geehrten treffe das in besonderem Maße zu.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Zwei verdiente Pritzwalker nachträglich geehrt
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ehrte sie für ihre Verdienste um die Stadt Pritzwalk: Martina Liedtke und Godert Wuttke. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

AWO-Gruppe „Goldener Herbst“ ist seit 25 Jahren aktiv

(14.04.2019)

Pritzwalk. Die Gemeinschaft ist ein Jungbrunnen für sie: Die Frauen der Gruppe „Goldener Herbst“ des Ortsvereins Pritzwalk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unternehmen viel gemeinsam und feiern die Feste, wie sie fallen. Kürzlich begingen die Damen vom „Goldenen Herbst“ das 25-jährige Bestehen, „obwohl es eigentlich schon 26 Jahre sind“, wie Gründungsmitglied Marianne Krüger verriet. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Seniorenbeiratsvorsitzende Lilo Kania besuchten die rührige Runde, die von AWO-Ortsvereinschefin Annette Lukaschek betreut wird.

 

Ort für niveauvolle Veranstaltungen

„Wir haben wunderschöne Zeiten miteinander verbracht“, berichtete Gründerin Marianne Krüger. Noch heute treffen sich die14 Frauen jeden Donnerstag, um an „niveauvollen Veranstaltungen“ teilzunehmen, wie Annette Lukaschek ergänzte. Ob Kremserfahrten, Bibliotheksbesuche, Rommee- oder andere Spielnachmittage, den Frauen vom „Goldenen Herbst“ fällt immer etwas ein.

 

Noch 14 Mitglieder aktiv

Im Jahr 1993 gegründet, ging es beim „Goldenen Herbst“ vor allem darum, die vielen Arbeitslosen, die es damals gab, aufzufangen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Heute sind von einst 29 Mitgliedern noch 14 aktiv.

 

"Tun Sie, was Ihnen guttut"

Die Damen erinnerten sich bei Kaffee und Kuchen an die schönen Stunden. Davon, darin waren sie sich einig, wollen sie noch möglichst viele erleben. „Tun Sie das, was Ihnen guttut“, riet der Bürgermeister den Damen vom „Goldenen Herbst“.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: AWO-Gruppe „Goldener Herbst“ ist seit 25 Jahren aktiv
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratulierte der Gruppe „Goldener Herbst“ des AWO-Ortsvereins Pritzwalk zum 25-jährigen Bestehen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Anradeln: Pritzwalk gewinnt zum dritten Mal den Pokal

(13.04.2019)

Bad Wilsnack/Pritzwalk. Die meisten Radler der Prignitzer Städte schickt die Stadt Pritzwalk auf die Strecke: Am Ziel der Sternfahrt „Die Prignitz radelt an“ in Bad Wilsnack holte die Dömnitzstadt zum dritten Mal den Pokal und darf die Wandertrophäe nun behalten. Hoch erfreut nahm Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Beteiligungspokal entgegen.

 

"Das habt ihr geschafft"

60 Radfahrer stiegen für Pritzwalk in die Pedale. Multipliziert mit der Entfernung von 34,2 Kilometern ergab das einen Wert von 2052. Damit setzten sich die Pritzwalker deutlich gegen die Zweitplatzierten Wittenberge (1581 Kilometer) sowie Wittstock und Heiligengrabe (1340 Kilometer) durch. „Das habt ihr geschafft“, rief der Bürgermeister den Mitfahrern zu und bat sie spontan zu einem Gruppenfoto auf die Bühne.

 

Punkt 9 Uhr gestartet

Der längste Tross des Anradelns war pünktlich um 9 Uhr auf dem Marktplatz gestartet und tapfer gegen die niedrigen Temperaturen angestrampelt. Nach einer Aufwärmpause im Waldlehrpark Groß Woltersdorf ging es gestärkt mit Kaffee und  Kuchen über Lindenberg, Garz/Hoppenrade und Groß Werzin zum Ziel.

 

Fotos mit Wolf und Fuchs

Auf dem Marktplatz der Kurstadt präsentierten sich die Städte mit ihren touristischen Angeboten. Das Stadtmaskottchen Willy Wolf und sein „Kollege“, der Knieperfuchs waren als beliebte Fotomotive gefragt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Anradeln: Pritzwalk gewinnt zum dritten Mal den Pokal
Foto: Den Hattrick geschafft: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hält stolz den Beteiligungspokal beim Anradeln in Bad Wilsnack in die Höhe. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Christophorusschüler besuchten den Bürgermeister

(12.04.2019)

Pritzwalk. Eigentlich wollten die Schüler der CJD-Christophorusschule aus Hoppenrade mehr über den legendären Pritzwalker Räuber Heine Klemens lernen. Doch bei ihrem Besuch im Rathaus der Dömnitzstadt erfuhren die Förderschüler noch manches mehr – aus berufenem Munde.

 

Vom Wolf, der Linde und dem Wappen

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erklärte den Mädchen und Jungen zunächst, was es mit dem gefürchteten Räuber auf sich hatte. Sie erfuhren auch, wie die Stadt Pritzwalk zu ihrem Namen gekommen ist und was es mit dem Wolf und der Linde im Stadtwappen auf sich hat.

 

 

Theaterstück wird erarbeitet

„Wir erarbeiten ein Theaterstück über den Räuber“, berichtete Lehrerin Birgit Krämer. Gemeinsam mit ihren Kollegen Inge Schulz und Dirk Friedrich betreut sie die Klasse P5 aus Hoppenrade.

 

Gummibärchen im Tresor

Das Stadtoberhaupt musste noch viele Fragen beantworten, etwa die nach seinem Lieblingsgericht oder seinen Hobbys. Anschließend gab es eine Führung durchs Rathaus. Stationen waren unter anderem das Trauzimmer und die Stadtkasse. Dort gab es einen echten Tresor zu bewundern, in dessen Inneres sich seltsamerweise Gummibärchen für die Kinder verirrt hatten.

 

Aufführung im Waldlehrpark

Die Ergebnisse der Schüler-Exkursion wird man übrigens beim Prignitzer Theatertag im Waldlehrpark Groß Woltersdorf bewundern können.

Foto zur Meldung: Christophorusschüler besuchten den Bürgermeister
Foto: Das Trauzimmer war eine der Attraktionen beim Besuch der Christophorusschüler aus Hoppenrade im Pritzwalker Rathaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Knieperfuchs Horst Fenske bekam eine Bankpatenschaft geschenkt

(11.04.2019)

Pritzwalk. Die Überraschung war für den Pritzwalker Horst Fenske perfekt: Zum 76. Geburtstag schenkt ihm seine Familie eine Bankpatenschaft. Am Weg gegenüber seiner Gaststätte „Deutsches Haus“ steht nun eine nagelneue Parkbank mit der Aufschrift „Horst Fenske – Der Knieperfuchs“. Am 11. April überreichte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Patenschaftsurkunde an den Gastwirt.

Einst Kellner gelernt

Horst Fenske ist gebürtiger Perleberger, lebt aber seit 1964 in Pritzwalk. Er lernte in der neu eröffneten Mitropa am Pritzwalker Bahnhof den Beruf des Kellners, arbeitete später in gastronomischen Einrichtungen wie dem „Hotel Stadt Pritzwalk“, dem Volkshaus“ oder der Gaststätte „Prignitzland“ neben dem Kulturhaus. Dort wagte er schon damals den Vorstoß, Knieper auf die Speisekarte zu nehmen. Das war aber nicht gewünscht.

Die Knieperproduktion startete Horst Fenske trotzdem: in seiner Neubauwohnung, in der Badewanne. Die Rezepte stammen von seinem Großvater Georg Fenske. Über die Jahre sammelte Horst Fenske alles rund um den Knieper. Er verfasste Texte, die zum Beispiel in der Pritzwalker Knieperfibel zu finden sind.

Rustikale Küche

Seit 1997 gehört Familie Fenske die Gaststätte „Deutsches Haus“ in der Havelberger Straße. Gekocht wird eine rustikale, deftige Küche mit traditionellen deutschen Gerichten. Die Spezialität ist die Herstellung und Zubereitung von Knieperkohl. Alles rund um den Knieper können Fans auf der Internetseite oder bei Facebook nachlesen.

Seit 2010 bietet das „Deutsche Haus“ seinen Internetseitenbesuchern die Möglichkeit, Knieperkonserven online zu bestellen. Zum Knieperkohl im Glas kamen eigene, fantasievolle Kreationen wie Kniepersülze, Knieperschmalz, Knieperbrot und Knieperrollbraten.

Den Knieperfuchs erfunden

Dies und die intensiven Recherchen rund um die Historie des Knieperkohls verschafften der Gaststätte den Beinamen „Zum Knieperfuchs". Zum 65. Geburtstag im Jahr 2008 bekam Horst Fenske von seiner Schwester das Fuchs-Kostüm geschenkt. Der Knieperfuchs war geboren. Seitdem ist er die Pritzwalker Symbolfigur für den Knieperkohl. Der Knieperfuchs ist als Botschafter nicht nur für das Prignitzer Nationalgericht, sondern auch für die Stadt Pritzwalk und den Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung unterwegs. Seit 2012 ist der Knieperfuchs beim Deutschen Patentamt in München als geschützte Marke eingetragen.

Die Patenschaft für die Bank ist ein Geburtstagsgeschenk der Familie von Horst Fenske, erklärte dessen Sohn Patrick Fenske. Sie ersetzt eine alte Bank und soll eine Würdigung dessen sein, was er für seine Familie und die Region geleistet hat.

Blick auf die Gaststätte

Aufgestellt wird die Bank am Burgwall in Höhe des Rückhaltebeckens: Wer darauf sitzt, hat einen Blick auf die Gaststätte „Deutsches Haus“ und auf den Platz, an dem der ehemalige Imbiss stand. Familie Fenske bedankt sich bei der Stadt Pritzwalk dafür, dass die neue Bank an dieser Position stehen kann. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Knieperfuchs Horst Fenske bekam  eine Bankpatenschaft geschenkt
Foto: Horst Fenske, der Erfinder des Knieperfuchses, bekommt von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Patenschaftsurkunde überreicht. Seine Familie und der Fuchs sind auch dabei. Foto: Beate Vogel

„Hummeln“ fuhren mit der Kutsche zum Osterhasen

(11.04.2019)

Steffenshagen. Zum „Osterhasen“ nach Mertensdorf fuhren am Mittwoch, 10. April, die kleinen und großen „Hummeln“ aus der Steffenshagener Kita „Hummelburg“. Pünktlich um 9 Uhr nach dem Frühstück standen zwei Kutschen vor der Kita. Das war für die Kinder eine Überraschung und die Freude war riesengroß, berichtete die Kitaleiterin Carola Zygowski.

 

In Mertensdorf angekommen, wartete Familie Schulz schon auf die Steffenshagener „Hummeln“. Familie Lothar Schulz betreibt eine Schweine- und Rinderzucht. Bei einem Rundgang konnten die Kinder hautnah das Leben der Sauen mit ihren Ferkeln erleben. Das war ein reges Getümmel.

 

In der Zwischenzeit war der Osterhase auf dem Spielplatz und versteckte kleine Geschenke. Alle Kinder suchten voller Begeisterung und freuten sich über die Körbchen. Das Spielen kam natürlich auch nicht zu kurz. Einmal andere Spielgeräte als in der Kita – die mussten doch ausprobiert werden.

 

Zur Mittagszeit gab es Würstchen mit Brötchen. Als Kompott hatte Karin Schulz noch leckeren Schokopudding gekocht. Nach dem Essen standen die Kutschen wieder bereit und brachten die Gruppe wieder in die Kita zurück. „Es war ein gelungener Tag und wir sagen nochmals Danke an Herrn Röwe und Herrn Prill mit ihren Pferden und natürlich an Familie Schulz“, so Kitaleiterin Carola Zygowski nach dem Ausflug.

Foto zur Meldung: „Hummeln“ fuhren mit der Kutsche zum Osterhasen
Foto: Die Schweine waren fast so groß wie die Kinder aus der Kita "Hummelburg". Foto: Privat

Feuerwehren übten Erste Hilfe und Einsatz an der Wasserfront

(09.04.2019)

Pritzwalk. Weit über 100 Einsatzkräfte der Pritzwalker Stadtwehr und der 14 Ortsteilwehren trafen sich am vergangenen Samstag zum gemeinsamen Ausbildungstag. An der mittlerweile achten Veranstaltung dieser Art nahmen Mitglieder der Schnelleinsatzeinheit (SEE) und der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Verpflegung des DRK-Kreisverbandes teil. Sie unterstützen die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen und verpflegten die Einsatzkräfte.

 

Gäste informierten sich

Als Gäste begrüßte die Stadtwehrführung den Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, den Kreisbrandmeister und Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Holger Rohde, den Chefarzt der KMG-Klinik in Pritzwalk und Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Prignitz und leitenden Notarzt, Dr. Dirk Mielke, sowie den Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz, Marcus Bethmann. Sie informierten sich über den Ausbildungsstand der Mitglieder der Feuerwehren und über die Zusammenarbeit mit den Formationen des DRK.

 

Einheitliches Bild dank neuer Bekleidung

Dr. Thiel freute sich über das tolle Bild das sich ihm bot, denn alle Einsatzkräfte sind seit vergangenem Jahr mit der gleichen normgerechten Schutzbekleidung ausgestattet. Die Stadt hatte dafür im vergangenen Jahr erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet. Er dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement und wünschte dem Ausbildungstag einen guten Verlauf.

 

Erste Hilfe im Stationsbetrieb

Um Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen, lebensrettende Maßnahmen als Ersthelfer, Wiederbelebung, Herzdruckmassage und den Einsatz von Defibrillatoren ging es in der Fahrzeughalle. Mitglieder der SEE vermittelten diese Themen im Stationsbetrieb. Zeitgleich übten die Einsatzkräfte an drei Stationen die Arbeit mit tragbaren Leitern.

 

Übungsszenario: "Waldbrand" im Hainholz

Anschließend fuhren die Feuerwehreinheiten in zwei Zugformationen ins Hainholz, wo es laut Übungsszenario einen Flächenbrand zu bekämpfen galt. Dort ging es weniger um taktische Waldbrandbekämpfung, als vielmehr um den technischen Aufbau und die Zusammenarbeit der Wehren.

 

Wasser aus allen Rohren

Die Feuerwehrleute mussten eine Wasserversorgung aus offenen Gewässer herstellen, das Wasser über lange Wegstrecken mit Verstärkerpumpen führen, Zwischenbehälter befüllen, um daraus Wasser zu entnehmen, oder Fahrbahnen mit Hilfe von Schlauchbrücken aus Steckleiterteilen überbrücken. An einer Wasserfront kamen Strahlrohre, Löschschilde und Spezialschläuchen zur Bekämpfung von Flächenbränden zum Einsatz.

 

Einheiten nach Himmelsrichtung

Die Feuerwehrleute übten erstmals in neuen Formationen: Es gibt die Einheit „Nordost“ mit Falkenhagen, Sadenbeck und Wilmersdorf, die Einheit „Nordwest“ mit Pritzwalk, Giesensdorf, Schönhagen, und Steffenshagen, die Einheit „Südost“ mit Beveringen, Kemnitz und Alt Krüssow sowie die Einheit „Südwest“ mit Buchholz, Seefeld, Sarnow und Mesendorf. In diesen Strukturen werden auch in Zukunft Ausbildungen und der Einsatz der Technik stärker koordiniert.

 

Zusammenarbeit ist ein Muss

Die Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinaus ist unerlässlich, damit die Wehren ihre Aufgaben erfüllen können. Bei der stabsmäßigen Führung von Kräften und Mitteln, kam erstmals das neue Einsatzleitfahrzeug der Pritzwalker Wehr mit Funk- und Computertechnik zum Einsatz.

 

Zufrieden mit den Leistungen

In einer ersten Auswertung zeigte sich die Stadtwehrführung mit den gezeigten Leistungen der Einsatzkräfte und mit der Zusammenarbeit der Wehren zufrieden. Die Ergebnisse dienen dazu, künftige Ausbildungsinhalte anzupassen, um Defizite abzubauen. Die Zusammenarbeit mit anderen Wehren in Ausbildung, Schulung und bei Einsätzen wird weiter ein Thema sein, um die Schlagkraft der Wehren und den Einsatz der Technik zu optimieren, war von der Stadtwehrführung zu erfahren.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Feuerwehren übten Erste Hilfe und Einsatz an der Wasserfront
Foto: Für den Laien undurchsichtig, für Einsatzkräfte der Feuerwehr durchaus mit System. Die Wasserentnahme aus einem flexiblen Behälter. Foto: Hand-Werner Boddin

Die besten Schützen werden gesucht

(09.04.2019)

Pritzwalk. Zum fünften Mal wird in einer Gemeinschaftsaktion der Stadt und der Schützengilde Pritzwalk das Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen 2019 angeboten. Bei dem Wettkampf können sich schießsportbegeisterte Bürgerinnen, Bürger und Jugendliche aus der Stadt und der Region auf der Schießanlage der Schützengilde Pritzwalk 1990 auf dem Pritzwalker Sommersberg ausprobieren. Wie immer geht es um die Titel Bürgerschützenkönig, Bürgerschützenkönigin oder Bürgerjugendkönig.

 
Nur ein kleines Startgeld

Bedingung ist, dass die Teilnehmer kein Mitglied in einem Schützenverein sind. Von den Wettkampfteilnehmern ist lediglich ein Startgeld in Höhe von 2,50 Euro zu entrichten. Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern.

 

Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerkönigsschützenscheibe“. Interessierten wird vor den Pritzwalker Festtagen an insgesamt sechs Tagen die Möglichkeit geboten, nach einem Probeschießen fünf Wertungsschüsse auf die „Bürgerkönigsscheibe“ abzugeben. Nach der Auswertung der erzielten Ringzahl geht die Wertungsscheibe in das Eigentum des Schützen über.

 
Mehrere Wochenenden

Geschossen werden kann: an den Freitagen, 24. und 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr, an den Samstagen, 25. Mai und 1. Juni jeweils von 15 bis 18 Uhr und an den Sonntagen, 26. Mai und 2. Juni, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu den regulären Öffnungszeiten des Schießstandes. Während der Wettkampfzeiten können gern auch Fragen zum Vereinsleben in der Schützengilde gestellt und das Vereinshaus mit der Schießanlage besichtigt werden.

 

Die Auswertung des Bürgerkönigsschießens erfolgt am Samstag, 8. Juni, gegen 15 Uhr auf der Hauptbühne der Pritzwalker Festtage auf dem Marktplatz. Dort werden neben dem Schützenkönig der Schützengilde auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2019“ in den Wertungsklassen „König“, Königin“ und „Jugendkönig“ geehrt.

 
Siegerehrung auf der Bühne

Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, hat für die drei Wertungsklassen Wanderpokale gestiftet, die die Sieger des Bürgerschützenkönigsschießens für ein Jahr übergeben bekommen. Hans-Werner Boddin
 

Foto zur Meldung: Die besten Schützen werden gesucht
Foto: Die Ehrung der Sieger und Platzierten erfolgte bei den Festtagen 2018 auf der großen Bühne. Foto: Hans-Werner Boddin

Toller Familientag in der Kita „Tausendfüßler“

(08.04.2019)

Pritzwalk. Zum zweiten Familientag hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in der Pritzwalker Nordstraße Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwister zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Besucher nutzten den Samstag, 6. April, um sich einen Eindruck von der Einrichtung zu verschaffen. Sie erhielten Einblicke in die Betreuung, die Ausstattung und die Möglichkeiten der Förderung der Kinder oder konnten einmal hinter die Kulissen schauen und neue Eindrücke gewinnen.

 

Kitaleiterin Kornelia Saß und ihre Mitarbeiterinnen begrüßte unter den Gästen auch Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Mitarbeiterinnen aus der Fachabteilung der Stadtverwaltung. Viele Besucher nutzten spontan die Führungen durch die Kita, um das großzügige Gebäude mit den Gruppenräumen und die vielfältigen Möglichkeiten für Sport, Spiel und Bildung kennenzulernen.

 
192 Kinder im Haus

Kornelia Saß und ihre Kolleginnen nahmen sich viel Zeit, Fragen zum Tagesablauf und zu pädagogische Konzepten bei der Betreuung ihnen anvertrauten 192 Kinder vom Krippen- bis zum Vorschulalter zu beantworten. Auf der Freifläche konnten bei schönstem Sonnenschein viele Stationen ausprobiert und in Augenschein genommen werden.

 

Unter dem Thema „Was ich einmal werden will“ waren auf dem großen Freiluftbereich zahlreiche Stationen aufgebaut worden. Schon während der Vorbereitung des Familientages waren die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen an der Ideenfindung beteiligt, so Kornelia Saß. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und fand Lob bei den Besuchern.

 
Fingerabdrücke genommen

Ob am Stand der Polizei oder des Rettungsdienstes, wo ein richtiger Streifen- oder Rettungswagen von innen angeschaut werden konnte oder Polizisten von den kleinen Besuchern am Streifenwagen hinterlassene Fingerabdrücke abnahmen und auf einer Karte als Erinnerung verschenkten – die Stationen waren eine spannende Sache. Sehr bedauerten die Kitakinder, dass die Pritzwalker Feuerwehr, die immer gern bei den „Tausendfüßlern“ gesehen ist, an diesem Tag nicht anwesend sein konnte: Alle Feuerwehren der Stadt und Ortsteile waren bei einem Ausbildungstag.

 
"Beauty Salon" war der Renner

Hüpfburg vom Hagebau-Markt, der Stand vom REWE-Markt, ein Handwerkerstand mit Nageleinschlagen oder Schrauben selbst eindrehen, die Experimentierecke rund um das Thema „Sand“ waren heiß begehrt und forderten auf zum Mitmachen. Dicht umlagert war der „Beauty Salon“, das Riesenmemory zum Thema Berufe und der Fahrzeug-Parcours mit Slalomstrecke. Dort machten die Wettkämpfe mit den von Erzieherinnen und Kindern gebastelten Fahrzeugen von Feuerwehr und Polizei besonderen Spaß.

 

Der Familientag hat den Gästen, unseren Kindern und uns sehr gut gefallen und wir werden den Tag in regelmäßigen Abständen wiederholen, um von unserer Einrichtung und unserer Arbeit zu berichten, sagte Kitaleiterin Kornelia Saß, bevor alle Besucher und die Gastgeber gemeinsam am frühen Nachmittag mit der „Feuerwehrgymnastik“ den Familientag ausklingen ließen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Toller Familientag in der Kita „Tausendfüßler“
Foto: Der Wettkampf in selbst gebastelten Fahrzeugen machte den Kindern großen Spaß. Foto: Hans-Werner Boddin

Auf dem Friedhof beginnt die Mähsaison

(04.04.2019)

Pritzwalk. Mit dem Frühjahr beginnt auf dem Pritzwalker Friedhof die Mähsaison. Daher müssen die Rasengräber bis zum 14. April 2019 beräumt werden, teilt das Amt für Stadtentwicklung mit. Hierfür gelten die Gestaltungsvorschriften, die bei der Anmeldung der Grabstelle ausgehändigt wurden.

 

Kostenbeteiligung am kommendem Jahr

Wenn die Gräber bis zum genannten Termin nicht geräumt sein sollten, entsorgt die Friedhofsverwaltung jeglichen Blumen- und Grabschmuck. Ab dem kommenden Jahr, genauer ab 15. März 2020, stellt die Friedhofsverwaltung den zeitlichen Mehraufwand für das Beräumen und Entsorgen sowie eventuell dafür anfallende Kosten den Nutzungsberechtigten in Rechnung.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Auf dem Friedhof beginnt die Mähsaison
Foto: Die Rasengräber auf dem Pritzwalker Friedhof müssen zum Beginn der Mähsaison beräumt werden. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalker sind zum Anradeln aufgerufen

(04.04.2019)

Pritzwalk. Die Radfahrsaison beginnt in der Prignitz mit dem Anradeln. Am Samstag, 13.April 2019, geht es nach Bad Wilsnack. Schon zweimal hat Pritzwalk den Streckenrekord aufgestellt. Nachdem die Stadt Pritzwalk vor zwei Jahren Gastgeberin für Radfahrer aus der ganzen Prignitz war, sollen auch in diesem Jahr die meisten Radlerinnen und Radler für ihre Stadt an den Start gehen.

 

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ruft daher noch einmal dazu auf, sich am 13. April möglichst zahlreich mit Fahrrädern auf dem Marktplatz einzufinden, um gemeinsam nach Bad Wilsnack zu radeln. Die Teilstrecke der Sternfahrt ist für die Pritzwalker etwa 33 Kilometer lang.

 

Die Route führt über Pritzwalk, Buchholz und Groß Woltersdorf. Gegen 9.30 Uhr ist eine Kaffeepause im Waldlehrpark Groß Woltersdorf vorgesehen. Dann geht es weiter über Lindenberg Bahnhof, Garz, Hoppenrade, Viesecke, Groß Werzin und Sigrön. Gegen 12 Uhr wollen die Pritzwalker Radler auf dem Marktplatz in Bad Wilsnack sein.

 

Dort erwartet sie nicht nur ein buntes Bühnenprogramm, sondern auch das Frühlingsfest des Vereins „Aktiv für Bad Wilsnack“. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Bitte steigen Sie in die Sättel und treten in die Pedale, damit unsere Stadt würdig beim Fahrradfrühling ‚Die Prignitz radelt an‘ vertreten ist“, so Bürgermeister Dr. Thiel. Die Rückfahrt muss aus versicherungstechnischen Gründen individuell organisiert werden. aka/bat

Foto zur Meldung: Pritzwalker sind zum Anradeln aufgerufen
Foto: Pritzwalker Radler haben sich auch bei der Sommertour mit dem Bürgermeister 2018 gut beteiligt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Älteste Pritzwalkerin erhielt Glückwünsche zum 102. Geburtstag

(04.04.2019)

Pritzwalk. Ihre Familie nennt sie liebevoll „Oma Rakete“. Warum das so ist, wird schnell klar, wenn Käthe Schrader aus ihrem Leben erzählt. Dass sie noch so geistig rege ist, ist keine Selbstverständlichkeit, denn Käthe Schrader wurde am 3. April 102 Jahre alt und ist damit die älteste Pritzwalkerin.

 

"Unruhe unter den Engeln"

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überbrachte der Jubilarin die besten Wünsche, vor allem den nach Gesundheit.

„Ach, mich wollen sie da oben noch nicht“, erwiderte die alte Dame und richtete die Augen gen Himmel. „Ich würde nur für Unruhe sorgen unter der Schar der Engel.“

 

In Pritzwalk aufgeblüht

Käthe Schrader ist im Harz aufgewachsen und hat lange Jahre in Braunschweig gelebt. Familienbande führten sie in die Dömnitzstadt, wo sie vor allem „die bessere Luft“ genießt. „Hier bin ich aufgeblüht“, sagte Käthe Schrader, obwohl sie vor allem in der ersten Zeit mit Heimweh zu kämpfen hatte. Die älteste Pritzwalkerin lebt im Seniorenzentrum „Christophorus“ in Pritzwalk.

 

Verabredung zum nächsten Geburtstag

Die Jubilarin und der Bürgermeister haben sich übrigens gleich für nächstes Jahr verabredet. Spätestens zum nächsten Geburtstag, versprach das Stadtoberhaupt, werde er Käthe Schrader erneut besuchen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Älteste Pritzwalkerin erhielt Glückwünsche zum 102. Geburtstag
Foto: Unterhielten sich angeregt: Die 102-jährige Käthe Schrader und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Jahnschule holt Crosslauf-Pokal im Hainholz

(04.04.2019)

Pritzwalk. Die besten jungen Crossläufer der Prignitz kommen von der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule. Das ist das Ergebnis des Kreisfinales im Frühjahrscross, das am Mittwoch, 3. April, im Hainholz ausgetragen wurde.

 

Starter von 20 Prignitzer Schulen

380 Mädchen und Jungen von 20 Prignitzer Schulen absolvierten Strecken zwischen 900 und 3000 Metern Länge. „Ich wünsche Euch viel Erfolg bei diesem Wettkampf“, gab der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Startern mit auf den Weg.

 

Pokal zum dritten Mal

Diese Wünsche beflügelten die Jahnschüler offenbar, denn die Einrichtung holte den Wanderpokal zum dritten Mal, so dass er in der Dömnitzstadt bleibt. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich das Stadtoberhaupt.

 

Lauf im Hainholz hat Tradition

Seit Jahren wird dieser Wettkampf im Hainholz ausgetragen. Organisiert wird er von Schulsportberater Frank Dannehl, der unter anderem von den Sportlehrern Volker Hoffeins und Birgit Böhm vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium sowie weiteren Helfern unterstützt wird. Die Starter der Jahnschule haben den Pokal schon sehr oft gewonnen. Platz 2 ging erneut an die Geschwister-Scholl-Schule Perleberg, den dritten Rang erreichte die Grundschule Karstädt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Jahnschule holt Crosslauf-Pokal im Hainholz
Foto: Wünschte den jungen Sportlern viel Erfolg beim Finale im Frühjahrscross: der Pritzwalker Bürgermeiste Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgerplatz in Pritzwalk wird vom 1. April bis 30. August gesperrt

(01.04.2019)

Pritzwalk. Wegen der Umgestaltung des Bürgerplatzes in Pritzwalk wird dieser ab dem 1. April für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Darüber informiert das Fachgebiet Ordnungswesen, Verkehr und Brandschutz der Stadtverwaltung.

Der innerörtliche Verkehr wird über den Holzhof, Schlachthausstraße, Putlitzer Straße und Perleberger Tor geleitet. Der überörtliche Verkehr muss die B103 (Umgehungstraße) von Pritzwalk-Nord bis Pritzwalk-West nutzen, wenn dieser die Innenstadt besuchen möchte. Lastfahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen das Stadtzentrum nur zu Lieferzwecken anfahren. Fahrzeuge, die Einrichtungen in Pritzwalk außerhalb des Stadtzentrums beliefern, müssen für die Ausfahrt dieselbe Route benutzen wie bei der Einfahrt.

Für den Lastverkehr über 3,5 Tonnen sind folgende Straßen gesperrt:

  • Schlachthausstraße aus Richtung B 103, L 111 und L 155,
  • Kietz ab KreuzungNord (Preddöhler Weg/Am Ring) aus Richtung B 103, L 155 und Am Ring,
  • Burgwall ab Perleberger Tor bis Kreuzung Havelberger Straße/Bürgerplatz/Burgstraße,
  • Meyenburger Tor 1/ Meyenburger Straße ab Grünstraße bis Burgstraße.

Der Fuß- und Radverkehr wird über die Fußwege des Bürgerplatzes geleitet. Für Fußgänger, die von der Burgstraße zum Burgwall möchten ist eine Querung eingerichtet. Nähere Informationen sind den Plänen zu entnehmen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgerplatz in Pritzwalk wird vom 1. April bis 30. August gesperrt
Foto: Sperrschilder weisen auf die Sperrung des Bürgerplatzes und die Umleitungsstrecke hin. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

444 Stimmen für Pritzwalker Bürgerhaushalt abgegeben

(30.03.2019)

Pritzwalk. Ein Fahrradunterstand für die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Pritzwalk ist der Gewinnervorschlag beim ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt. 102 Stimmen entfielen auf diesen Vorschlag. Der „Tag der Abstimmung“ stieß auf großes Interesse. 444 Bürgerinnen und Bürger stimmten für die 18 zugelassenen Vorschläge ab. Bereits zur Eröffnung um 10 Uhr bildeten sich zeitweise Wartescheschlangen im Anbau des Kulturhauses.

In 18 Wahlurnen, die mit einer Kurzbeschreibung der Vorschläge versehen waren, konnten die Stimmberechtigten – Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile ab 14 Jahren – ihre Stimmkarte einwerfen.  Ab 16 Uhr verfolgten interessierte Einwohnerinnen und Einwohner das Auszählen der Stimmen.

 

Die zehn bestplatzierten Vorschläge
Platz Vorschlag Stimmen
1 Wetterfester Fahrradunterstand an der Jahnschule 102
2 Neue Hockeybanden für die Quandthalle 82
3 Neugestaltung des Turnraums für die Kita „Tausendfüßler“ 65
4 Ein eingezäunter Hundepark 43
5 Überdachte Sitzgruppen am Gemeinde-Sporthaus in Beveringen 35
6 Freigehege mit Unterstand für Kaninchen und Meerschweinchen auf dem Streicheltierhof im Hainholz 27
7 Neugestaltung des Eingangsbereichs und Vorplatzes der Friedhofshalle in Pritzwalk 17
8 Rondell mit Blumenrabatten im Zentrum des Ortsteils Kuckuck anlegen 14
9 Gestaltung von Trafohäuschen im Pritzwalker Stadtgebiet 13
10 Zweites Fußballtor und Neugestaltung der Ballspielfläche auf dem Falkenhagener Spielplatz 10

 

„Ich freue mich sehr, dass der erste Bürgerhaushalt so viele Einwohnerinnen und Einwohner mobilisiert hat“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: 444 Stimmen für Pritzwalker Bürgerhaushalt abgegeben
Foto: Reges Interesse herrschte am Tag der Abstimmung im Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Neue Betreiber wollen „Streichelzoo“ im Hainholz zum Streicheltierhof umgestalten

(29.03.2019)

Pritzwalk. Mehr Kontakt zu den Tieren und mehr Gelegenheit, sie zu streicheln – mit diesem Konzept soll der beliebte Streichelzoo im Pritzwalker Hainholz wieder mehr Besucher anziehen. Das kündigt Marion Schumacher vom Verein Natur, Landschaft und Denkmalpflege (NLD) Streckenthin an.

 

Ab sofort ein neuer Name

Der Verein hat die Betriebsführerschaft für die Einrichtung zum 1. Januar dieses Jahres übernommen. Gemeinsam mit der Stadt Pritzwalk als Eigentümerin des Areals wurde ein neues Konzept erarbeitet. Damit ändert sich auch der Name. Ab sofort heißt die Einrichtung „Streicheltierhof“.

 

Sieben Kräfte sollen mitwirken

„Wir beabsichtigen insgesamt sieben Kräfte einzusetzen“, erklärt die Bevollmächtigte des Vorstandes. Die Grundversorgung der Tiere sollen künftig drei Mitarbeiter gewährleisten. Der Verein NLD bekommt die Stellen nach dem Chancen-Teilhabegesetz gefördert. „Vier MAE-Kräfte werden zusätzliche Aufgaben übernehmen, beispielsweise die Freiflächen verschönern und vor allem die zusätzlichen Öffnungszeiten absichern“, sagt Arne Schumacher, der den Einsatz der Mitarbeiter koordiniert.

 

Erweiterte Öffnungszeiten

Bei den Öffnungszeiten hat sich der Verein NLD anspruchsvolle Ziele gesetzt: „In den Sommermonaten bis zum 1. Oktober wollen wir den Streicheltierhof täglich von 9 bis 18 Uhr öffnen“, erklärt Marion Schumacher. In Kraft treten diese Öffnungszeiten ab dem 1. Mai. Doch auch schon vorher steht der Streicheltierhof seinen Gästen offen, wenn auch nicht so lange. Ab dem 1. April ist das von 9 bis 14.45 Uhr der Fall.

 

Streicheln steht im Mittelpunkt

Den Besuchern, vor allem den Kindern, möchte der NLD Gelegenheit geben, Tiere zu streicheln. „Dazu eignen sich ja vor allem Meerschweinchen und Kaninchen“, sagt Arne Schumacher. Aus diesem Grund wird für die pelzigen Nagetiere ein neues Freigehege samt dem Eingangsbereich gestaltet. „Das Gehege soll begehbar sein, damit die Kinder die Tiere wirklich streicheln können“, ergänzt Marion Schumacher.

 

Füttern nur nach Anleitung

Mehr Kontrolle will der NLD hingegen bei der Fütterung der Tiere ausüben. „Es geht nicht, dass die Besucher – wenn auch in bester Absicht – wahllos Futter hineingeben“, sagt die Bevollmächtigte des Vorstandes. Das dürfe nur in Absprache mit den Mitarbeitern erfolgen.

 

92 Tiere, 21 Arten

Der Bestand im Streicheltierhof beläuft sich derzeit auf 92 Tiere von 21 Arten. Das Spektrum reicht von amerikanischen Zwerghühnern über Höckergänse und Kamerunschafe bis hin zu Zwergziegen. Das Futter für die Tiere stammt zum größten Teil von der Küche der Kita „Tausendfüßler“, der Tafel und dem Lebensmittelmarkt in der Marktstraße.

 

Eröffnung für 1. Mai geplant

„Die Bewirtschaftung eines Streicheltierhofs ist für unseren Verein Neuland“, räumt Marion Schumacher ein. Daher wolle man zunächst einmal „das, was da ist, vernünftig bewirtschaften“, erklärt sie. Einen ersten Eindruck vom Neuanfang können sich Besucher am 1. Mai verschaffen. Für diesen Tag lädt der Verein NLD zu einem Tag der offenen Tür in den Streicheltierhof ein. „Es gibt eine Überraschung für die ersten zehn Besucher“, sagt Arne Schumacher. Es lohnt sich also, pünktlich um 10 Uhr am Streicheltierhof im Hainholz zu erscheinen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Neue Betreiber wollen „Streichelzoo“ im Hainholz zum Streicheltierhof umgestalten
Foto: Marion Schumacher mit den Schafen auf dem Streicheltierhof. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Speicher Sadenbeck wird abgelassen: Kontrolliertes Hochwasser auf der Dömnitz

(29.03.2019)

Sadenbeck. Ab Montag, 1. April, soll der Wasserstand im Flachlandspeicher Sadenbeck abgesenkt werden. Der Pegel der Dömnitz wird damit vorübergehend steigen. Darüber informierte der zuständige Mitarbeiter in der Prüfstelle Wasserbau des Landesamtes für Umwelt (LfU).

 

Demnach sind die vorbereitenden Arbeiten für den Wasserablass im Speicher Sadenbeck bis Montag abgeschlossen, sodass dass dann die Absenkung beginnen kann. Das Wasser fließt unterhalb des Speichers in die Dömnitz. Der Wasserstand dort steigt somit kontrolliert etwa auf den Pegel eines mittleren Hochwassers. Dieser Zustand wird etwa einen Monat anhalten, heißt es aus dem Landesumweltamt.

 

Gefahrenabwehr nötig

Die Obere Wasserbehörde hatte am 26. März eine Anordnung zur Gefahrenabwehr am Speicher Sadenbeck erlassen. Wer nahe der Dömnitz Anlagen, Baustellen oder sonstige Einrichtungen hat, die durch den höheren Pegel der Dömnitz beeinträchtig werden könnten, sollte jetzt Vorkehrungen treffen.

 

Im vergangenen Jahr hatte das Land geplant, den Flachlandspeicher zurückzubauen. Der Grund: Die Staumauer ist marode und müsste für viel Geld saniert werden. Dagegen hatten sich Pritzwalk und die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf (Amt Meyenburg) gewehrt. Die Alternative war dann, dass der Wasserstand im Speicher abgesenkt und die Anlage in einen Landschaftssee umgebaut wird. Nun ist das Risiko eines Dammbruchs aber so hoch, dass sofort reagiert werden muss. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Speicher Sadenbeck wird abgelassen: Kontrolliertes Hochwasser auf der Dömnitz
Foto: Die Staumauer am Sadenbecker Speicher ist so marode, dass nun kontrolliert Wasser abgelassen wird. Foto: Beate Vogel /MAZ

Flohmarkt in der „Hummelburg“

(27.03.2019)

Steffenshagen. Die Eltern, Kinder und Erzieherinnen veranstalten am Samstag, 6. April, einen Flohmarkt in der Steffenshagener Kita „Hummelburg“. Von 13 bis 17 Uhr kann an diesem Tag an den Ständen auf dem Kitagelände gestöbert und gekauft werden. Angeboten werden Kaffee und Kuchen, Osterleckereien, Osterdekorationen und vieles mehr. Info und Anmeldung der Stände unter Telefon 03395/30 61 03 oder 0172/80 76 517. bat

 

Bürgerhaushalt: „Tag der Abstimmung“ am Sonnabend von 10 bis 16 Uhr im Kulturhaus

(26.03.2019)

Pritzwalk. Welche Vorschläge werden mit Hilfe des ersten Pritzwalker Bürgerhaushaltes umgesetzt? Das können die Einwohnerinnen und Einwohner von Pritzwalk und den Orts- und Gemeindeteilen am Sonnabend, 30. März 2019, ab 10 Uhr entscheiden. Zum „Tag der Abstimmung“ sind alle Bürgerinnen und Bürger ab dem vollendeten 14. Lebensjahr aufgerufen, für einen der 18 zugelassenen Vorschläge zu stimmen. Auf der Internetseite der Stadt können sich Interessierte unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt informieren. Ort der Abstimmung ist das Kulturhaus. Mitzubringen ist der Personalausweis. Die Stimmabgabe ist bis 16 Uhr möglich.

 

Andreas König

Wohnblock in der Schillerstraße abgerissen

(26.03.2019)

Pritzwalk. Der alte Wohnblock in der Schillerstraße 34 bis 38 ist Geschichte. Jetzt fielen die Außenwände des Gebäudes, das der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) gehört.

 

Nachdem zum 31. Januar die letzten Mieter aus dem Gebäude ausgezogen waren, begann im Februar die Entkernung. Fensterrahmen, Heizungsrohre und andere lose Bauteile wurden von Hand aus den 50 Wohnungen ausgebaut. Nun wurden die Außenwände eingerissen, sodass der Schutt abgetragen und entsorgt werden kann.

 

Seit fünf Jahren wird das Projekt vorbereitet. Nach der Bevölkerungsprognose werden so viele Wohnungen nicht mehr benötigt. Zudem schuf die Stadt mit dem Umbau der alten Tuchfabrik 30 Ersatzwohnungen.

 

Der Rückbau des alten Blockes gehört zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt Pritzwalk beantragt werden können – in diesem Fall 100 Prozent. Nach dem Abriss des Blocks soll die Fläche zunächst begrünt werden. Im Winter 2019/20 soll auch der zweite Wohnblock in der Schillerstraße weg. bat

Foto zur Meldung: Wohnblock in der Schillerstraße abgerissen
Foto: Nur ein Schuttberg ist noch übrig von dem alten Wohnblock in der Schiller-straße 34 bis 38. Foto: Halldor Lugowski/Stadt Pritzwalk

Märchen und Erotisches in der langen Woche der Bibliotheken

(25.03.2019)

Pritzwalk. Die Bibliotheken in der Prignitz veranstalten jedes Jahr rund um den Tag des Buches im April eine lange Woche, in der jede Bibliothek an einem Tag eine oder mehrere Veranstaltungen anbietet. Die Stadtbibliothek Pritzwalk hat am Dienstag, 9. April, gleich zwei Veranstaltungen im Angebot.

 

Die erste Veranstaltung beginnt um 10 Uhr für die 1. und 2. Klasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule. Die Lesung mit Dörte Grimm bietet „Märchenhaftes“. Sie bringt ihr Buch „Märchenhaft“ – Die schönsten Volks- und Kunstmärchen mit. Das Buch enthält die beliebtesten Märchenklassiker und Wiederentdeckungen von den Brüdern Grimm, Hans Christian Andersen sowie aus 1001 Nacht. Dörte Grimm wurde 1978 in Pritzwalk geboren und studierte Publizistik/Kommunikationswissenschaften, Neue Geschichte und Ethnologie in Berlin. Seit 2008 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin.

 
Lesung für Erwachsene

Die zweite Veranstaltung – für Erwachsene - beginnt um 18 Uhr in der Bibliothek. Gabi Pertus und Jo Böse präsentieren ihr Programm „Begleitservice“. Die Gäste erwartet eine erotische Lesung mit Musik. Die Bestsellerautorin Gabi Pertus liest aus ihren erfolgreichen Protokollerzählungen „Begleitservice“ und „Lust in der Mitte des Lebens“. Jo Böse begleitet die Texte musikalisch, er spielt „Dreamsongs“ auf dem Saxophon.

 

Karten für die Abendveranstaltung „Begleitservice“ gibt es für 5 Euro im Vorverkauf, 03395/30 25 73, und für 7 Euro an der Abendkasse. bat

Foto zur Meldung: Märchen und Erotisches in der langen Woche der Bibliotheken
Foto: Die Autorin Dörte Grimm liest am 9. April in der Pritzwalker Stadtbibliothek aus ihrem Buch "Märchenhaft". Foto: Privat

Kita „Tausendfüßler“ lädt zum Familientag ein

(22.03.2019)

Pritzwalk. „Was ich einmal werden will“ heißt das Motto des Familientages, zu dem die Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“ für Samstag, 6. April, von 10 bis 13 Uhr auf ihr Gelände in der Nordstraße 19 bis 20 einlädt.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bekam am Freiatg, 22. März, eine ganz persönliche Einladung dazu. Die Kinder aus der Gruppe 4 überreichten ihm gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Anke Jaeger und Mareike Kamps ein selbst gebasteltes Plakat. Dr. Thiel bedankte sich mit kleinen Naschereien bei den Drei- bis Vierjährigen.

 

Beim Familientag können die Kitakinder und ihre Gäste zum Beispiel verschiedene Berufsbilder kennenlernen: Polizei- und Katastrophenschutz, Schönheitssalon, Handwerker, Friseur und vieles mehr. Um 10.30 Uhr und um 11.30 Uhr werden Führungen durch die Kita „Tausendfüßler“ angeboten. Für das leibliche Wohl stehen Kuchen, Erbsensuppe, Bockwurst und andere Leckereien bereit. bat

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ lädt zum Familientag ein
Foto: Die Kinder der Gruppe 4 laden den Bürgermeister persönlich zum Familientag ein - allen voran Paul. Foto: Beate Vogel

Bürger und Politiker fordern Ausbau der B 107

(22.03.2019)

Pritzwalk. 295 Kilometer lang ist die Bundesstraße 107 zwischen dem sächsischen Chemnitz und der Stadt Pritzwalk. Ausgerechnet die letzten etwa 7,5 Kilometer bis zum südlichen Ortseingang von Pritzwalk sind die gefährlichsten. Die Fahrbahnbreite misst dort an den engsten Stellen weniger als sechs Meter, Standard für eine Bundesstraße sind 7,50 Meter.

 

Zahl der Unfälle ist gestiegen

Das hat zur Folge, dass Begegnungsverkehr selbst zwischen Pkw zur Zitterpartie wird. Größere Fahrzeuge wie Lastwagen oder Traktoren können kaum aneinander vorbeifahren.

Immer wieder kommt es auf diesem Teilstück zu Unfällen. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Gab es im Jahr 2014 acht Unfälle mit einer verletzten Person, wuchs der traurige Wert auf 24 Unfälle mit einer verletzten Person im Jahr 2017. Auch in diesem Jahr reißt die Serie nicht ab. Erst im Februar wurde bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt.

 

Zustand verschlechtert sich zusehends

Hinzu kommen die höchstens sporadischen Instandhaltungsbemühungen der vergangenen Jahre. Der Zustand der Straße verschlechtert sich wegen der zu geringen Breite und der Belastung durch Schwerlastverkehr zusehends. Nicht zu zählen sind die vielen ramponierten Außenspiegel, die aus dem zu geringen seitlichen Sicherheitsabstand resultieren.

 

"Unhaltbarer Zustand"

„Das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisiert der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Die politischen Akteure der Stadt und die Anwohner des Ortsteils Mesendorf fordern einen normgerechten Ausbau der Strecke, damit die B107 den Namen „Bundesstraße“ auch verdient. Der Landtagsabgeordnete Jan Redmann (CDU) will den Landtag für die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren.

 

Ausbau ist nicht abzusehen

Für die Sicherheit der Radfahrer wäre zudem ein straßenbegleitender Radweg nötig. Der Landesbetrieb Straßenwesen des Landes Brandenburg hält den Bau eines Radweges erst für machbar, wenn auch die B107 selbst ausgebaut wird. Wann das geschehen soll, ist bisher nicht abzusehen.

 

Gefährliches Nadelöhr muss weg

Sowohl Kommunal- und Landespolitiker als auch Bürger fordern daher, dass dieses gefährliche Nadelöhr beseitigt wird.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürger und Politiker fordern Ausbau der B 107
Foto: Fordern den Ausbau der B107: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, CDU-Landtagsabgeordneter Jan Redmann und Mesendorfer Bürger. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker produzieren Präzisionszahnräder

(21.03.2019)

Pritzwalk. Kunden in aller Welt verbauen Zahnräder aus dem Zahnradwerk Pritzwalk. Das Unternehmen, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, stellt in der Freyensteiner Chaussee hochpräzise Bauteile her. Die Geschäftsführer Dr. Hermann Andreas und Reiko Viereck führten den Prignitzer Landrat Torsten Uhe und auch den Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am 19. März durch den Betrieb.

 

Zahnräder und Wellen aus Pritzwalk sind von außen nicht zu sehen. Dabei verbaut zum Beispiel der Waggonhersteller Bombardier in Hennigsdorf Zahnräder aus der Prignitz. „Das ist unser größter Einzelkunde“, sagte Dr. Hermann Andreas. Pritzwalker Präzisionszahnräder finden sich zum Beispiel im ICE Prag-Hamburg, im Flughafenzubringerzug in Honkong oder in der Cross Railway in London. Die Kunden sitzen in der ganzen Welt.

 

100 bis 1800 Millimeter

Drehen, Verzahnen, Härten und Schleifen sind die Arbeitsgänge, bevor ein Zahnrad den Betrieb mit 28 000 Quadratmetern Produktionsfläche verlässt. „Wir bauen Zahnräder auch für erneuerbare Energieanlagen, den Bergbau, Schiffbau, Kompressoren und vieles mehr“, erklärte Reiko Viereck, der seit Dezember 2018 Geschäftsführer ist. Der Durchmesser der stählernen Bauteile reicht von 100 bis 1800 Millimeter. „Damit sind wir sehr vielseitig aufgestellt.“

 

Zwar gibt es hier und da noch alte Dreh- und Fräsmaschinen, doch setzt das Zahnradwerk auf die Investition in moderne Technik: So eine Maschine kann um die eine Million Euro kosten. Dafür kann sie aber auch eine Menge: An einem „5-Ax-Fräszentrum“ können dank des rundum beweglichen Tisches sogar schräge Löcher präzise in ein Bauteil gebohrt werden, erklärt Geschäftsführer Viereck.

 

Gedreht und gefräst wird hinter Glas: Die Maschinen bearbeiten und kühlen das Bauteil zeitgleich mit einem Ölgemisch oder einem Polymer. Der Mitarbeiter überwacht den Vorgang. Für jeden Auftrag werden die Daten nach Kundenwunsch extra in die Anlagen eingegeben. „Unsere Industriemechaniker arbeiten also viel am Bildschirm“, sagte Reiko Viereck.

 

Eigene Härterei

Dass die Pritzwalker Zahnradwerker die Bauteile in der eigenen Härterei behandeln, ist laut Hermann fast ein Alleinstellungsmerkmal. Zum Schluss wird das Zahnrad mit hochsensiblen Messgeräten auf seine Qualität geprüft. „Lagerproduktion gibt es hier nicht“, sagt Geschäftsführer Hermann Andreas.

 

Seit der Übernahme des Zahnradwerkes Pritzwalk im April 2017 konnte die Zahl der Mitarbeiter von 165 auf inzwischen 200 erhöht werden. Das Unternehmen erreicht inzwischen einen Jahresumsatz von 24 Millionen Euro und gehört damit im „Nichtautomobilbereich“ zu Deutschlands größten Zahnradherstellern.

 

Unter den 200 Mitarbeitern sind auch zehn Azubis, sagte Reiko Viereck. Das Zahnradwerk sucht auch fürs nächste Ausbildungsjahr wieder Nachwuchs, der an den hochspezialisierten Maschinen arbeiten möchte. Ausgebildet werden Mechatroniker, Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker und andere Berufe. Auch Industriekaufleute bildet das Zahnradwerk aus. „Wir bieten sogar ein Duales Studium an“, so Reiko Viereck. Beate Vogel

 
 

Foto zur Meldung: Pritzwalker produzieren Präzisionszahnräder
Foto: In der modernen Härterei: Reiko Viereck (M.) erläutert die Abläufe. Im Bild: Geschäftsführer Dr. Hermann Andreas, Torsten Uhe, Dr. Ronald Thiel, Uwe Büttner. Foto: Beate Vogel

Die WBG hat eine neue Chefin

(21.03.2019)

Pritzwalk. Die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) bekommt eine neue Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat und die Stadt Pritzwalk als 100-prozentige Gesellschafterin haben das mehrmonatige Ausschreibungsverfahren jetzt beendet, informierte die Aufsichtsratsvorsitzende Kornelia Wienke.

 

Die Kyritzerin Kathrin Zeh übernimmt im Frühjahr die Leitung der WBG Pritzwalk. Die 46-Jährige hat 23 Jahre lang beim Berliner Wohnungsunternehmen „degewo“ in verschiedenen Abteilungen gearbeitet. Sie hat Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen studiert. bat

Foto zur Meldung: Die WBG hat eine neue Chefin
Foto: Kathrin Zeh wird die neue Geschäftsführerin der WBG. Foto: Privat

Vorschläge für ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt sind geprüft

(20.03.2019)

Pritzwalk. 18 Vorschläge für den ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt sind zugelassen. Das ist das Ergebnis der Prüfung, die die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung Pritzwalk vorgenommen haben. Innerhalb der Frist waren 56 Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen.

 

Vorschläge sind auf der Stadtseite zu sehen

Die Vorschläge sind ab sofort auf der Internetseite der Stadt unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt zu sehen. Eine Ampelkennzeichnung zeigt, welche Vorschläge zugelassen sind und bei welchen die „Zulassungsvoraussetzungen gemäß Paragraph 5 der Satzung zum Bürgerhaushalt nicht erfüllt“ sind, wie es in der Begründung heißt.

 

Personalausweis sollte dabei sein

Über die zugelassenen Vorschläge können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile am Tag der Abstimmung befinden. Gelegenheit dazu ist am Sonnabend, 30. März 2019, von 10 bis 16 Uhr im Kulturhaus. Wer an der Abstimmung teilnehmen möchte, sollte unbedingt seinen Personalausweis mitbringen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt noch am selben Tag. Insgesamt stehen für den Bürgerhaushalt 50 000 Euro zur Verfügung.

 

Rege Beteiligung erwünscht

„Ich wünsche mir, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus Pritzwalk und den Ortsteilen den Tag der Abstimmung nutzen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Sie haben erstmals Gelegenheit, über die Verwendung von öffentlichen Mitteln direkt abzustimmen.“

 

Andreas König

Wahlausschuss der Stadt Pritzwalk tagt

(19.03.2019)

Pritzwalk. Der Wahlausschuss für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk und zu den Ortsbeiräten der Orts- sowie Gemeindeteile kommt am Donnerstag, 21. März, um 16 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung Pritzwalk in der Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, zusammen. Die Ausschussmitglieder wollen dann über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge beraten und beschließen.

 

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bericht von Wahlleiterin Petra Lohrmann über das Ergebnis der Vorprüfung, die Prüfung der Wahlvorschläge, die Beschlussfassung über die Zulassung der Wahlvorschläge und schließlich die Verkündung der Entscheidung des Wahlausschusses. bat

Freundliches Willkommen für Babys in Pritzwalk

(16.03.2019)

Pritzwalk. Eine wahrhaft familiäre Atmosphäre herrschte am Sonnabend, 16. März beim zweiten Babybegrüßungsfrühstück in Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hieß die jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner Pritzwalks und seiner Ortsteile und ihre Eltern herzlich willkommen. Zum Auftakt gab es ein kleines Programm der Kita „Tausendfüßler“, das von den Gästen mit viel Beifall bedacht wurde.

 

Einrichtungen sind gut ausgelastet

„Unsere sieben Kitas und zwei Horte sind sehr gut ausgelastet“, informierte das Stadtoberhaupt die Eltern. Alle Eltern erhalten einen Betreuungsplatz für ihre Kinder, „wenn auch vielleicht nicht immer in der Wunsch-Einrichtung“, sagte der Bürgermeister. Daher sollten die Eltern die Gelegenheit nutzen, sich mit den Leiterinnen und Erzieherinnen der Kitas zu unterhalten und schon einmal über die nächsten Schritte nachzudenken.

 

Geschenke für die Jüngsten

Alle Babys erhielten Willkommenspräsente der Stadt und kleine Aufmerksamkeiten der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. Anschließend ließen sich die Gäste das gesunde Frühstück gut schmecken, das von der Küche der Kita „Tausendfüßler“ zubereitet worden war.

 

Kinderfreundliches Pritzwalk

„Wir freuen uns über alle Babys und wollen zeigen, dass Pritzwalk eine kinderfreundliche Stadt ist“, sagte der Bürgermeister. Bei angeregten Gesprächen klang der Vormittag im Kulturhaus aus.

Andreas König

Foto zur Meldung: Freundliches Willkommen für Babys in Pritzwalk
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.). hieß beim zweiten Pritzwalker Babybegrüßungsfrühstück neue Erdenbürger und ihre Eltern willkommen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgermeister lädt RBB zu Bericht über drängende Fragen ein

(13.03.2019)

Pritzwalk. „Den RBB grillen“ wollten die Verantwortlichen am Dienstagabend im Pritzwalker Kulturhaus. Unter diesem Motto hatte der öffentlich-rechtliche Sender Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Hörerinnen und Hörer der Fernseh- und Hörfunkprogramme eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viele der rund 70 Teilnehmer hatten Fragen zum Programm und zur journalistischen Arbeitsweise.

 

Es geht ums Geld

In der Diskussion ergriff auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel das Wort. „Es wäre schön, wenn der RBB über unsere Vorstellungen zum Landesentwicklungsplan berichten könnte“, sagte das Stadtoberhaupt. Bekanntlich drängt die Stadt Pritzwalk darauf, den vollen Mehrbelastungsausgleich für Mittelzentren in Höhe von 800 000 Euro pro Jahr zu erhalten. Weil die Dömnitzstadt gemeinsam mit Wittstock als „Mittelzentrum in Funktionsteilung“ gilt, erhalten beide Städte nur 400 000 Euro.

 

Sichere Bundesstraße gefordert

Ebenso wichtig ist dem Bürgermeister die unbefriedigende Situation der Bundesstraße 107. Die schmale, von Bäumen gesäumte Fahrbahn ist teilweise derart eng und schlecht einzusehen, dass Unfallgefahr von ihr ausgeht. „Man kann derzeit den Eindruck gewinnen, dass die Lausitz und ihre Probleme alles überlagern“, sagte Dr. Ronald Thiel. Er lud die Verantwortlichen des RBB ein, über drängende Fragen in Pritzwalk und Umgebung zu berichten. Andrea Fleck vom RBB nahm die Einladung an.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgermeister lädt RBB zu Bericht über drängende Fragen ein
Foto: Wünscht sich mehr Berichterstattung über drängende Fragen in Pritzwalk: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) mit Antenne-Brandenburg-Moderator Alexander Dieck. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Erfolgreiche Bilanz der Stadtfeuerwehr: Alle Aufgaben erfüllt

(11.03.2019)

Pritzwalk. Eine erfolgreiche Bilanz des Jahres 2018 zogen die Verantwortlichen der Pritzwalker Stadtfeuerwehr in ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag, 8. März. Dazu konnten die Feuerwehrleute neben Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik, die Verwaltungsspitze der Stadtverwaltung und Partner im Brand- und Katastrophenschutz und der Sicherheit begrüßen.

 

Erfolgreiche Arbeit nur mit Nachbarwehren

In seinem ausführlichen und anschaulich dargestellten Bericht verwies Pritzwalks Ortswehrführer Adrian Zechser auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für die Feuerwehr und auf eine hohe Gewährleistung der Sicherheit für die Menschen und Unternehmen in der Region und darüber hinaus. Diese positive Arbeit der Stadtfeuerwehr mit ihren 14 Ortsteilwehren war nur gemeinsam mit den Nachbarwehren zu leisten, denn nur so konnten und können in der Zukunft die Anforderungen an die Feuerwehren erfüllt werden, sagte Adrian Zechser.

 

Dank den Stadtverordneten

Er lobte die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und dem Fachbereich in der Verwaltung. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung (SVV), die über Fraktionsgrenzen hinweg immer für die Feuerwehr und damit für die Sicherheit in der Region Verständnis zeigen und die Arbeit der Wehr unterstützen.

 

Aktive sind Tag und Nacht einsatzbereit

Die Stadtwehr hat zurzeit 79 Mitglieder, davon 54 aktive Einsatzkräfte, zu denen fünf Frauen gehören. Darunter sind 23 Atemschutzgeräteträger und 15 Kameraden mit Maschinistenausbildung und den erforderlichen Fahrerlaubnissen. Sie sind im Ehrenamt Tag und Nacht bereit, sich für die Gefahrenabwehr und den Schutz ihrer Mitbürger, auch über die Grenzen der Stadt hinaus, einzusetzen. 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und 14 Angehörige der Jugendfeuerwehr, davon ein Mädchen, vervollständigen die Gemeinschaft der Stadtwehr.

 

Anforderungen wie an die Berufsfeuerwehr

Zechser betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, an die ebensolche Anforderungen wie an Angehörige der Berufsfeuerwehr gestellt werden. Viele Arbeiten, so Zechser, können auf Grund der Fülle der Aufgaben und der Größe des Verantwortungsbereichs der Feuerwehren nur mit modernster Technik gelöst werden.

 

Löschfahrzeug nach 13 Minuten zur Stelle

In 114 Einsätzen, davon 63 Brandeinsätze und 51 technischen Hilfeleistungen, leisteten die Einsatzkräfte insgesamt 1421 Stunden für die Gefahrenabwehr. Es ist immer noch gelungen, die Ausrückzeit im Schnitt bei acht Minuten zu halten. Im Stadtgebiet ist das erste Löschfahrzeug nach 13 Minuten an der Einsatzstelle, so Zechser.

 

In zehn Jahren fast 1,9 Millionen Besucher

Diese Einsätze werden sofort auf der Internetseite der Feuerwehr Pritzwalk (www.feuerwehr-pritzwalk.de) veröffentlicht und so hunderte von Bürgern zeitnah über die Aktivitäten der Ortsfeuerwehr informiert. Norman Feuerböter und Christian Weidel, auch als Funkausbilder und in verantwortlichen Funktionen in der Wehr zu finden, sichern als Administratoren der Internetpräsenz eine immer aktuelle Information über die Arbeit der Pritzwalker Feuerwehr. Wie interessant die Seite ist, zeigen die rund 1 895 000 Nutzer, die seit dem Start am 12. Mai 2009 der Webseite einen Besuch abgestattet haben.

 

Aufwendige Pflege und Wartung nötig

Die Stellvertreter des Ortswehrführers, Dirk Blohm (Ausbildung) und Klaus Köpke (Technik) berichteten über ihre Fachgebiete und zeigten die ganze Bandbreite der ehrenamtlichen Tätigkeit auf: viele Stunden Ausbildung, und vielfältige Aufgaben, bis hin zur aufwendigen Pflege sowie kostenintensiven Wartung und Sicherung der Einsatzfähigkeit der oft schon betagten Technik und Ausrüstung der Wehr.

 

14 Nachwuchs-Blauröcke

Große Resonanz erfährt die Arbeit der Jugendfeuerwehr, die 14 jungen Kameraden und eine Kameradin an die Aufgaben der Feuerwehr heranführt. Die Jugendwarte leisten eine gute und kontinuierliche Arbeit, die mit abwechslungsreichen und regelmäßigen Treffen und Unternehmungen den Feuerwehrnachwuchs begeistern.

 

Durchschnittsalter von 77 Jahren

Die Alters- und Ehrenabteilung, mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren, fühlt sich sehr mit ihrer Feuerwehr verbunden, trifft sich regelmäßig, pflegt die Kameradschaft und die Geselligkeit und unterstützt die Arbeit der Aktiven nach ihren Möglichkeiten. Mit Beginn dieses Jahres steht der ehemalige Ortswehrführer Peter Gronau diesem Bereich vor und organisiert und koordiniert die Arbeit der Feuerwehrsenioren.

 

Brandschutz ist wichtiger Posten im Haushalt

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Angehörigen der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Schutz der Bürger und der ganzen Region. „Die finanzielle Situation immer im Blick, wird auch für die Zukunft der Brandschutz ein wichtiger Punkt im Haushalt sein.“ Für das Jahr 2019 seien erhebliche finanzielle Mittel im Haushalt geplant, aber man müsse immer von der Gesamtsituation des Haushalts der Stadt ausgehen. Dass der Brandschutz eine wichtige Aufgabe ist, müsse nicht diskutiert werden, denn das wisse jeder. Verwaltung und Abgeordnete arbeiten gemeinsam daran, dass die Feuerwehren in der Stadt und die Ortswehren ihre Aufgaben weiter erfolgreich erfüllen können.

 

Dank und Anerkennung

„Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement zur Hilfe und zum Schutz der Bürger in Pritzwalk und der ganzen Region“, sagte Dr. Ronald Thiel.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Bilanz der Stadtfeuerwehr: Alle Aufgaben erfüllt
Foto: Ortswehrführer Adrian Zechser und Stadtbrandmeister Volker Lehmann beförderten zum Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau: Tobias Mielke, Max Hildebrandt und Laura Schulz (v.l.). Bürgermeister Dr. Thiel überreichte die Dienstgradabzeichen. Foto: Hans-Werner Boddin

Aktive Feuerwehrleute geehrt, neue Dienstgrade verliehen

(11.03.2019)

Pritzwalk. Traditionsgemäß zog die Stadtfeuerwehr Pritzwalk am vergangenen Wochenende Bilanz der im Jahr 2018 geleisteten Arbeit. Der Bürgermeister der Stadt, Dr. Ronald Thiel, Stadtbrandmeister Volker Lehmann und Ortswehrführer Adrian Zechser nahmen die Ehrungen vor. Gewürdigt wurden die Leistungen der Kameradinnen und Kameraden der Wehr bei Diensten und Ausbildungen, nach Ablauf der geforderten Mindestdienstzeit und nach erfolgreicher Qualifikation in der Wehr, auf der Kreisfeuerwehrschule und der Landesfeuerwehrschule.

Zum nächsthöheren Dienstgrad wurden befördert:

  • Feuerwehrmann/-frau: Tobias Mielke, Max Hildebrandt und Laura Schulz
  • Oberfeuerwehrmann Andreas Eckart und Rene Lexow.
  • Löschmeisterin: Christina Giese
  • Oberlöschmeister: Stephan Gellert.
  • 1. Hauptlöschmeister: Norman Feuerböter und Christian Weidel
  • Zum Oberbrandmeister Toralf Kintzel und zum Hauptbrandmeister Dirk Blohm.

 

Der Ortswehrführer und 1. Hauptbrandmeister: Adrian Zechser erhielt die Dienstgradschlaufen als stellvertretender Stadtbrandmeister überreicht. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Angehörigen der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Schutz der Bürger und der ganzen Region und wünschte Feuerwehrleuten und ihren Familien alles Gute für das Jahr 2019.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Aktive Feuerwehrleute geehrt, neue Dienstgrade verliehen
Foto: Adrian Zechser beförderte Norman Feuerböter und Christian Weidel zum Dienstgrad 1. Hauptlöschmeister, Volker Lehmann und Ronald Thiel überreichten Urkunde und Dienstgradabzeichen (v.l.). Foto: Hans-Werner Boddin

Neuer Einsatzleitwagen ersetzt Vorgänger von 1977

(11.03.2019)

Pritzwalk. Mit einem neuen Einsatzleitwagen kann die Stadtfeuerwehr Pritzwalk ab sofort ihre Aufgaben noch besser erfüllen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab das neue Kommandofahrzeug in der Jahreshauptversammlung der Wehr am Freitag, 8. März. Damit erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Feuerwehrleute. Der alte Einsatzleitwagen, ein VW T4, war außer Dienst genommen und ersatzweise ein Ford Ranger eingesetzt worden. Dieses Provisorium ist nun Geschichte.

 

Neufahrzeug erleichtert Einsatzleitung

Der Mercedes Vito ist ein Neufahrzeug und wurde von der Stadt für 45 000 Euro für die Ortsfeuerwehr Pritzwalk beschafft. Er ersetzt den 22 Jahre alten ehemaligen Notarztwagen, Baujahr 1997. Das neue Fahrzeug bietet Platz für vier Personen, zwei Funkarbeitsplätze, Funkgeräte für den mobilen Betrieb, einen Computerarbeitsplatz und Kartenmaterial. Der ELW wird in den nächsten Tagen von Spezialisten der Wehr und des Feuerwehr-Technischen Zentrums in Perleberg mit der Spezialausstattung bestückt und dient der Führung der Ortswehr Pritzwalk bei Einsätzen.

 

Technik-Stellvertreter fand deutliche Worte

Zuvor hatte Hauptbrandmeister Klaus Köpke, der Stellvertreter des Ortswehrführers für Technik, erneut deutliche Worte über den Zustand der Löschfahrzeuge gebraucht. „Wir wissen, dass die Stadtverordneten und auch der Bürgermeister hinter der Feuerwehr stehen, wenn es darum geht, die Einsatzbereitschaft der Wehr zu sichern, und leisten in der Wehr unseren Teil mit Pflege, Wartung und Instandsetzung, um die uns anvertraute Technik einsatzbereit zu halten“, sagte Köpke.

 

Erkundungsfahrzeug hat sich schon bewährt

Neu ist auch das ABC-Erkundungsfahrzeug, das seit dem vergangenen Jahr im Bestand der Wehr ist. Der Fiat Ducato, Baujahr 2002, hat einen Kilometerstand von 27 052 Kilometern und hat sich vor einigen Wochen beim Brand im Perleberger Gewerbegebiet mit dem speziell ausgebildeten Personal der Wehr sehr bewährt.

 

Tolles Stück Technik

„Ein tolles Stück Technik, das der Pritzwalker Feuerwehr zur Erfüllung der Aufgaben an die Hand gegeben wurde, ist das Multifunktionsfahrzeug LF 20“, lobte Klaus Köpke. Das Fahrzeug ist 13 Jahre alt und hat eine Laufleistung von 11 895 Kilometern. Als nächste Investition steht der Wechsel der noch originalen Reifen an.

 

Investitionsbedarf beim Bronto Skylift

Großen Investitionsbedarf gibt es beim Bronto Skylift TLK 23/12. Das Spezialfahrzeug mit ausfahrbarem Rettungskorb wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt, hat 16 058 Kilometer auf dem Tacho und seine beste Zeit hinter sich. Er erfüllt seine Aufgaben noch recht gut, aber teure Mängel häufen sich, und es wird über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht, sagte Klaus Köpke.

 

Gute Pflege für ältere Fahrzeuge

Das älteste und geländegängigste Fahrzeug der Wehr ist ein Mercedes Unimog, TLF 16/45. Es ist sehr zuverlässig und top gepflegt, trotz des Baujahrs 1995 und einem Kilometerstand von 16 991 Kilometern. Das Mannschaftstransportfahrzeug, ein Mercedes Sprinter, Baujahr 1998 mit 57 758 Kilometern auf dem Tacho, hat sich gut im Feuerwehreinsatz bewährt. Zu den Zugfahrzeugen kommen noch eine fahrbare Schlauchhaspel, Baujahr 1980, ein Schlauchboot-Transportanhänger, Baujahr 1988, und ein Logistikanhänger, Baujahr 2017.

 

Dank den Kameraden

Auf Technikdienstabenden sind die Kameraden ständig bemüht, die ihnen anvertraute, sensible und kostenintensive Technik so weit wie möglich selbst zu warten, zu pflegen und instand zu setzen. „Dafür sei allen Kameraden gedankt“, so Klaus Köpke.

Hans-Werner Boddin

 

Foto zur Meldung: Neuer Einsatzleitwagen ersetzt Vorgänger von 1977
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (Mitte) übergab das ELW auf der Jahreshauptversammlung an die Pritzwalker Ortswehrführung. Foto: Hans-Werner Boddin

Baustelle Wilmersdorf: Rufbus und Linientaxi fahren

(08.03.2019)

Wilmersdorf. Die Arbeiten an der Ortsverbindung zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow wirken sich auch auf den Busverkehr aus. Darüber informierte jetzt die Arge Prignitzbus, die im Landkreis den Busverkehr betreibt. Demnach gibt es ab der kommenden Woche in diesem Bereich Fahrplanänderungen – auch im Schülerverkehr.

 

Ab dem 11. März bis voraussichtlich Ostern ist die Straße nach Wilmersdorf aus Richtung Neu Krüssow voll gesperrt. Die Fahrten der Linie 915 können laut Prignitzbus deshalb Wilmersdorf nicht bedienen und wenden schon in Neu Krüssow. Die Anbindung nach Wilmersdorf werde über zusätzliche Fahrten, teils als Rufbusfahrten nach Bestellung, mit einem Linientaxi über Heiligengrabe abgesichert.

 

Es ergeben sich weiterhin wegen der Anpassung betrieblicher Abläufe Änderungen auf den Linien 902 und 923, informierte das Unternehmen. Die Umleitungsfahrpläne sind auf der Homepage www.prignitz-bus.de sowie in der Verbindungsauskunft des VBB fahrinfo.vbb.de hinterlegt. Die Haltestellenaushänge werden ebenfalls angepasst, voraussichtlich aber erst am Anfang der kommenden Woche. Bei Fragen können sich die Fahrgäste an die Mitarbeiter der Mobilitätszentrale unter 03876/78 99 40 wenden. bat

 

Die geänderten Fahrpläne finden sich im Anhang.

Kita „Tausendfüßler“ erhält zwei von 50 gespendeten Nistkästen für Singvögel

(07.03.2019)

Pritzwalk. „Alle Vögel sind schon da“, heißt es bald in der Pritzwalker Kindertagesstätte „Tausendfüßler“. Die Mädchen und Jungen erhielten am Donnerstag, 7. März, zwei der stabilen Holzkonstruktionen. Sie stammen aus einer Spende des Unternehmers Frank Streese, der die Nistgelegenheiten gemeinsam mit Tischlermeister Torsten Stamer zur Verfügung gestellt hatte.

Pritzwalker fertigte Vogelhäuschen an

Den gefiederten Gästen beim Körnerpicken zusehen können die Kinder in einem ebenfalls neuen Vogelhäuschen. 

„Unsere Kinder beobachten das Häuschen schon eifrig“, berichtet Leiterin Kornelia Saß. Vor kurzem hat Heinz Kuckhahn, ein Pritzwalker Bürger, eines für die „Tausendfüßler“ angefertigt.

 

Kästen für Kitas und den Grüngürtel

Insgesamt zwölf Nistkästen wurden an Kindertagesstätten der Stadt verteilt. Die übrigen 38 fanden einen Platz in der Stadt, vorrangig im Grüngürtel. Frank Streese hatte den Erlös des Oldtimertreffens dazu verwendet, Singvögeln Plätze zur sicheren Aufzucht des Nachwuchses zu geben. Torsten Stamer hatte die robusten Holzhäuschen gebaut.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ erhält zwei von 50 gespendeten Nistkästen für Singvögel
Foto: Zwei Nistkästen für Singvögel erhielt die Kita „Tausendfüßler“ am Donnerstag. Die Hausmeister Torsten Eilmes (l.) und Thomas Theodor brachten die Nistkästen in die Kita und montierten sie gleich an geeigneten Bäumen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke besucht Pritzwalk und Giesensdorf

(06.03.2019)

Pritzwalk/Giesensdorf. Wie in der Museumsfabrik Pritzwalk die Industrialisierung des Handwerks anschaulich dargestellt werden soll, zeigte Museumsleiter Lars Schladitz dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke am Mittwoch, 7. März, bei einem Rundgang. Steineke besichtigte anschließend auch die Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Giesensdorf.

 

Bisher stehen zwar erst einige der historischen Maschinen in der künftigen Dauerausstellung der Museumsfabrik, doch vermitteln sie schon einen Eindruck von der künftigen Botschaft: „Das ist gelebte Industriegeschichte in Pritzwalk“, befand ein faszinierter Sebastian Steineke.

 

50 Kilometer Tuch

Neben Wittstock war Pritzwalk laut Museumsleiter Schladitz einst der Tuchproduzent schlechthin – knapp 30 Prozent des deutschen Uniformtuches kamen vor 100 Jahren aus der Dömnitzstadt. „Da bestellte die preußische Armee schon mal 50 Kilometer Uniformtuch“, so Schladitz. Er zeigte dem Abgeordneten nicht nur eine Spinnmaschine, die in einer gekürzten Fassung mit rund 200 Spindeln auf zehn Metern Länge im Museum aufgebaut wird, sondern auch eine perfekt funktionierende Druckmaschine aus dem Jahr 1903.

 

Anschließend ging es nach Giesensdorf zum CJD. Fachbereichsleiter Jörg Stricker schilderte den Werdegang des Unternehmens, das an seinen Standorten in der Prignitz seit 2005 von 120 auf jetzt 250 Mitarbeiter angewachsen ist. Das CJD betreut an die 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen und geistigen Behinderungen im Alter von fünf bis 80 Jahren. „Unsere Schwerpunkte sind die Förderschule in Hoppenrade und eben die Wohnstätte in Giesensdorf“, erklärte der CJD-Fachbereichsleiter. Die Standorte seien intensiv vernetzt. Inzwischen hat das CJD auch in Neuruppin einen Standort.

 

Es fehlt an Fachkräften

Jörg Stricker machte auch auf Probleme wie das schlechte Internetangebot und den Fachkräftemangel aufmerksam. „Wir ziehen uns unsere Leute selbst heran“, sagte er. Der Abteilungsleiter in Giesensdorf, Christoph Albrecht, schilderte die praktischen Auswirkungen: „Die Qualifikation ist eine Last, die alle tragen müssen, wenn die Kollegen drei Jahre lang an zwei Tagen pro Woche in der Theorieausbildung sind.“ Seit etwa 2012 sei aber die Zahl der Mitarbeiter in Giesensdorf von 30 auf 50 gestiegen.

 

Die Besucher sprachen auch mit Willy Weiser und Hans-Jürgen May vom Bewohnerschaftsrat sowie Dieter Retke, dem Vorsitzenden des gewählten Gremiums. Hans-Jürgen May freute sich, den Gästen sein Zimmer zeigen zu dürfen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke besucht Pritzwalk und Giesensdorf
Foto: Lars Schladitz (r.) führt Sebastian Steineke (M.) und Dr. Ronald Thiel (l.) eine voll funktionstüchtige, gut 100 Jahre alte Druckmaschine vor. Foto: Beate Vogel

Bau der Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow hat begonnen

(04.03.2019)

Pritzwalk. Der Ausbau der Ortsverbindungsstraße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow hat begonnen. Darüber informiert die Baufirma Eurovia. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Der Bus fährt noch bis zum 11. März durch die Baustelle. Der übrige Verkehr muss die ausgeschilderte Umleitungsstrecke fahren.

Andreas König

Gymnasiasten zeigen Ausstellung „Land schafft Inspiration“

(01.03.2019)

Pritzwalk. Ob Sternenhimmel, weinbelaubtes Backsteinhaus oder eine große Meereswelle, kurz bevor sie bricht: Solche Bilder aus Schülerhand sind seit Donnerstag, 28. Februar, im Regionalcenter Prignitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam in Pritzwalk zu sehen.

 

Ausstellungen haben Tradition

Gemalt haben sie Schülerinnen und Schüler der beiden Kunstkurse des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk. „Es ist eine gute Tradition, dass die Schüler ihre Arbeiten in unseren Räumen ausstellen“, sagt René Georgius, der Leiter des Regionalcenters. Das Motto der diesjährigen Arbeiten lautet „Land schafft Inspiration“.

 

Bis zu zehn Stunden Zeit

Rund 40 Schüler aus beiden Kunstkursen hatten bis zu zehn Stunden Zeit, ihre Bilder zu malen. „Wir haben dann 20 Bilder aus beiden Kursen ausgesucht“, sagt Miriam Witte. Und Lucie Schmidt ergänzt: „Ein Kunstkurs hat die Organisation übernommen.“

 

Beeindruckt von vielen Bildern

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt nicht nur die Tradition, Schülerarbeiten in den Räumen der IHK zu zeigen, ihn beeindruckten auch viele der Bilder. Nach einer Führung durch die Ausstellung gab die Schülerband ein kleines Konzert.

Andreas König

Foto zur Meldung: Gymnasiasten zeigen Ausstellung „Land schafft Inspiration“
Foto: Luke Schuster vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk erklärt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.), Klaus-Peter Garlin und René Georgius (r.) sein Bild. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtverordnete seit 25 Jahren

(01.03.2019)

Pritzwalk. Die Stadtverordneten Klaus-Peter Garlin (CDU) und Rüdiger Kurtz (SPD) sowie Johannes Bulawa (CDU) sitzen seit 25 Jahren als Abgeordnete im Pritzwalker Stadtparlament. Damit sind sie die Stadtverordneten mit der längsten Amtszeit. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel würdigte die langjährige Arbeit der Kommunalpolitiker in der letzten Sitzung des Gremiums vor der Kommunalwahl am 26. Mai mit Blumen. Bulawa wurde in Abwesenheit geehrt.

 

Thiel dankte in der Sitzung am 27. Februar auch allen anderen Pritzwalker Stadtverordneten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der zu Ende gehenden Legislaturperiode: „Ich würde mich freuen, wenn wir uns im nächsten Parlament wiedersehen, um unsere Stadt gemeinsam nach vorn zu bringen.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: Stadtverordnete seit 25 Jahren
Foto: V.l.: Klaus-Peter Garlin (CDU) und Rüdiger Kurtz (SPD) sitzen seit 25 Jahren im Pritzwalker Stadtparlament. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratuliert ihnen zu dem Jubiläum. Foto: Beate Vogel

Pritzwalk will erneut die meisten Radler auf die Strecke bringen

(27.02.2019)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile,

die Radfahrsaison beginnt in der Prignitz traditionell mit dem Anradeln. Nachdem unsere Stadt im vergangenen Jahr eine hervorragende Gastgeberin für Radfahrer aus der gesamten Prignitz war, möchten wir auch in diesem Jahr die meisten Radlerinnen und Radler auf die Straße bringen. Am Samstag, dem 13. April 2019, geht es nach Bad Wilsnack. Schon zweimal hat Pritzwalk den Teilnehmerrekord aufgestellt. Es wäre schön, wenn wir in diesem Jahr den „Hattrick“ schaffen. Ich rufe Sie daher dazu auf, sich mit Ihren Rädern möglichst zahlreich auf dem Marktplatz einzufinden. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr, los geht es um 9 Uhr.

 

Buntes Programm am Zielort

Unsere Teilstrecke der Sternfahrt ist etwa 33 Kilometer lang. In Bad Wilsnack werden wir gegen 12 Uhr eintreffen. Es erwartet uns nicht nur ein buntes Bühnenprogramm, sondern auch das Frühlingsfest des Vereins „Aktiv für Bad Wilsnack“ e.V. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Bitte steigen Sie in die Sättel und treten in die Pedale, damit unsere Stadt würdig und zahlreich bei der Sternfahrt in den Fahrradfrühling „Die Prignitz radelt an“ vertreten ist.

Die Rückfahrt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muss aus versicherungstechnischen Gründen individuell organisiert werden.

 

Streckenverlauf Pritzwalk – Bad Wilsnack

8.30 Uhr: Treffpunkt vor dem Rathaus, 9 Uhr: Abfahrt Pritzwalk – Buchholz (Knotenpunkt 64) – Groß Woltersdorf, Kaffeepause im Waldlehrpark, 9.30 bis 10 Uhr), (Knotenpunkt 63 und 62) – Lindenberg Bahnhof – Garz –Hoppenrade (Knotenpunkt 58), Viesecke (Knotenpunkt 57 und 56) Groß Werzin – Sigrön (Knotenpunkt 45) – Bad Wilsnack, Marktplatz. Insgesamt ist die Strecke etwa 33 Kilometer lang.

 

Einladung zu einem schönen Tag

Hiermit lade ich alle Radfahrfreundinnen und -freunde herzlich ein, die Radfahrsaison 2019 gemeinsam mit mir zu eröffnen und die Tour nach Bad Wilsnack anzutreten. Ich freue mich auf Sie und wünsche uns einen schönen Tag.

 

Ihr Dr. Ronald Thiel
Bürgermeister der Stadt Pritzwalk
und Vorsitzender
Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V.

Foto zur Meldung: Pritzwalk will erneut die meisten Radler auf die Strecke bringen
Foto: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lädt - wie zur Sommertour mit dem Bürgermeister - möglichst viele Pritzwalkerinnen und Pritzwalker ein, beim Anradeln nach Bad Wilsnack mitzufahren. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Christine von Brühl liest über Fontanes Frauenfiguren

(26.02.2019)

Pritzwalk. Die Autorin Christine von Brühl liest am Dienstag, 12. März, ab 19 Uhr in den Räumen der Bibliothek aus ihrem Buch „Gerade dadurch sind sie mir lieb – Theodor Fontanes Frauen“. Die Stadtbibliothek Pritzwalk lädt damit im Zuge der 29. Brandenburgischen Frauenwoche vom 28. Februar bis zum 14. März und anlässlich 200 Jahre Theodor Fontane zu einer ganz besonderen Lesung ein.

 

Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkern.

 

Die 1962 geborene Autorin studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie in Lublin, Heidelberg und Wien. Nach Stationen bei DIE ZEIT, Sächsische Zeitung und Das Magazin lebt sie heute als freischaffende Autorin in Berlin. Immer wieder widmet sie sich Frauenfiguren, schildert sie mit Liebe zum Detail. Bei atb lieferbar ist ihre Biographie „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise". Zuletzt erschien „Anmut im märkischen Sand. Die Frauen der Hohenzollern".

 

Karten für die Lesung in der Stadtbibliothek gibt es unter 03395/30 25 73 im Vorverkauf für 6 Euro, an der Abendkasse für 8 Euro. Getreu dem Motto der 29. Brandenburgischen Frauenwoche „Hälfte/Hälfte – Ganz einfach“ zahlen Frauen an diesem Abend die Hälfte. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Christine von Brühl liest über Fontanes Frauenfiguren
Foto: Die Autorin Christine von Brühl liest aus ihrem Buch über Fontanes Frauen. .

Stadt Pritzwalk fordert Dialog über Finanzausstattung als Mittelzentrum

(22.02.2019)

Pritzwalk. 800 000 Euro. So viel „Mehrbelastungsausgleich“ stünde der Stadt Pritzwalk zu, wenn sie als Mittelzentrum ohne Funktionsteilung anerkannt würde. Doch seit mehr als zehn Jahren erhalten Pritzwalk und Wittstock jeweils nur 400 000 Euro im Jahr, weil sie als „Mittelzentrum in Funktionsteilung“ gelten. Dieser Zustand soll wird auch im neuen Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP-HP) fortgeschrieben.

 

Einladung an den Ministerpräsidenten

Das ist für Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Anlass, den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg zu einem Gespräch einzuladen. Einen entsprechenden Brief unterzeichneten gestern sowohl das Stadtoberhaupt als auch der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin, sowie die Fraktionsvorsitzenden.

 

Seit April 2018 keine Antwort

„Wir haben zu dem Thema bereits im April vergangenen Jahres Stellung genommen, aber bislang keine Antwort aus Potsdam erhalten“, sagte der Bürgermeister. Vielmehr sei die Stadt per USB-Stick über den künftigen Regionalplan informiert worden.

Trotz der Aussage, dass keine neuen Mittelzentren ausgewiesen werden sollen, habe die gemeinsame Landesplanung vier Kommunen diesen Status neu zuerkannt. „Und das, obwohl das Land selbst diese Städte in einer Rangliste schwächer bewertet als uns“, sagte Dr. Ronald Thiel.

 

Gleiche Ausstattung gefordert

Die viel gelobte Kooperation mit Wittstock, zu der neben Meyenburg und Heiligengrabe auch die Gemeinde Groß Pankow Prignitz und das Amt Putlitz/Berge gehören, soll fortgesetzt werden. „Aber wir möchten die gleiche Finanzausstattung haben, wie sie vergleichbare Kommunen erhalten“, erklärte der Bürgermeister. Mit Gesprächen zwischen den Bürgermeistern und den Kommunalparlamenten von Pritzwalk und Wittstock soll der erwünschte Besuch des Ministerpräsidenten in Pritzwalk vorbereitet werden.

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk fordert Dialog über Finanzausstattung als Mittelzentrum
Foto: 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich – mit dieser Forderung wenden sich der Pritzwalker Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden an den Ministerpräsidenten und die Landesregierung Brandenburgs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann besucht die Feuerwehr

(22.02.2019)

Pritzwalk. Die Sorgen und Nöte der Freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Stadt Pritzwalk interessierten den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Jan Redmann bei seinem Besuch am 20. Februar in der Dömnitzstadt. Begleitet von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und seinem Stellvertreter Halldor Lugowski traf er sich in der Wache der Stadtfeuerwehr mit dem Pritzwalker Stadtbrandmeister Volker Lehmann, dem Pritzwalker Wehrführer Adrian Zechser und dem Ortswehrführer Thomas Lesker aus dem Ortsteil Sadenbeck.

 

Mehr Aktive als vorgeschrieben

Die Einsatzstärke der Feuerwehren müsste im Bereich des Stadtgebietes laut Lehmann bei 247 Aktiven liegen – real sind 300 Kameraden in den Ortsfeuerwehren organisiert. „Wir waren sogar mal bei 350“, erinnert sich Lehmann. „Aber nicht jeder kann seinen Arbeitsplatz für einen Einsatz verlassen.“

 

Bei der Technik in den Freiwilligen Feuerwehren sehe es indessen anders aus, sagt der Stadtbrandmeister. „Unser ältestes Fahrzeug ist ein Tanklöschfahrzeug TLF 16, Baujahr 1995.“ Und auch der Hubsteiger sei inzwischen 20 Jahre alt. Eines der größten Probleme seien dabei die langen Lieferfristen für Einsatzfahrzeuge, die bei zwölf bis 13 Monaten lägen.

 

Neubeschaffung dauert lange

Bei den kleinen Ortsteilfeuerwehren sei die Lage diesbezüglich noch prekärer, schildert der Sadenbecker Feuerwehrchef Thomas Lesker. Seine Truppe konnte sich im vergangenen Jahr über ein nagelneues Löschfahrzeug LF 10 freuen. Es ersetzte ein Einsatzfahrzeug aus dem Jahr 1982. „Drei Jahre hat es gedauert, bis wir das neue Fahrzeug hatten“, berichtet Lesker. Und es war mit 234 000 Euro richtig teuer.

 

Fahrzeuge in einer solchen Preisklasse könne man nur mithilfe von Fördermitteln anschaffen, erklärt Bürgermeister Thiel. „Ich denke schon, dass wir nach und nach eine kontinuierliche Ausstattung unserer Wehren etwa bei der Schutzausrüstung erreichen können“, sagt er. Kleinere Fahrzeuge versuche die Stadt über Eigenmittel zu finanzieren. „Bei den großen schaffen wir das nicht.“ Stadtbrandmeister Lehmann lobt die Tatsache, dass die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte für den Bürgermeister „oberste Priorität“ habe.

 

Qualität ist wichtig

Die Qualität der Einsatztechnik ist aber das A und O in der Freiwilligen Feuerwehr, weiß der Abgeordnete Redmann. Stichwort Nachwuchsgewinnung: „ Wir wollen die Jugend ins Gerätehaus bekommen. Wenn die da einen 30 Jahre alten W 50-Einsatzwagen sehen, sind sie wieder weg“, so Thomas Lesker. Thema Attraktivität des Ehrenamtes: „Wir machen zeitaufwändige Ausbildungen in alle Richtungen. Und dann gehen unsere Einsatzkräfte in ihr Gerätehaus und sehen da den desolaten Haufen“, beschreibt Adrian Zechser die Lage vor allem in den kleinen Ortswehren.

 

Der CDU-Politiker Redmann kann einige Anregungen für seine Arbeit mitnehmen. So sollte etwa das Förderprogramm „Stützpunktwehren“ aufgebrochen werden, damit auch kleinere Fahrzeuge finanziert werden können. Die Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt, die für die Prignitzer eine Tagesreise entfernt ist, könnte Außenstellen bilden. Und die Gespräche über die Prämien für die Freiwilligen sollten unbedingt fortgesetzt werden. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann besucht die Feuerwehr
Foto: Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann (Mitte) besichtigt das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Digimobil macht erstmals Station in Pritzwalk

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) stand am Mittwoch, 20. Februar, zum ersten Mal mit dem neuen Digimobil auf dem Marktplatz in Pritzwalk. Damit ist die Dömnitzstadt eine der ersten Stationen des Mobils, das künftig einmal im Monat auf dem Markt stehen wird. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann nutzen ihr Treffen an diesem Tag für eine Stippvisite.

 

Beratung via Bildschirm

Im Digimobil können die Verbraucher eine rechtliche Beratung per Videochat in Anspruch nehmen. Projektleiter Erk Schaarschmidt erklärte Thiel und Redmann via Bildschirm von der VZB-Zentrale in Potsdam aus die Details.

 

Verbraucher können demnach das komplette Beratungsspektrum von Verträgen, Reklamationen, Digitalem, Telekommunikation, Finanz- und Versicherungsrecht, Reise und Freizeit, Ernährung, Energie und Bauen in Anspruch nehmen. Ganz wichtig: Die Bürger sollten unter 0331/98 22 99 95 unbedingt Termine vereinbaren.

 

Startschuss Anfang Februar

So können die Ratsuchenden zum Beispiel Dokumente, die sie von dubiosen Firmen oder Inkassobüros erhalten haben, im Digimobil einscannen lassen, die der Berater in Potsdam dann auf seinem Bildschirm sieht. „Ich kann dann einen Musterbrief direkt auf dem Gerät in Pritzwalk ausdrucken“, so Schaarschmidt. Der Kunde könne das Schreiben unterzeichnen und gleich in den Briefkasten werfen.

 

Den Startschuss für das Digimobil der VZB hatte Anfang Februar Stefan Ludwig, Verbraucherschutzminister des Landes Brandenburg, in Wittenberge gegeben. Es wird zunächst durch 18 Städte und Kommunen im Norden des Landes Brandenburg und im südlichen Mecklenburg-Vorpommern touren. In Pritzwalk löst das Digimobil die bisherigen Beratungsangebote in den Räumen der Stadtverwaltung in der Gartenstraße ab.

 

Nächster Termin für das Digimobil auf dem Marktplatz in Pritzwalk  ist am Mittwoch, 20. März, von 10 bis 12 Uhr. Alle künftigen Termine lassen sich im kompletten Tourenplan der Verbraucherzentrale Brandenburg über www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil abrufen.  Beate Vogel

Foto zur Meldung: Digimobil macht erstmals Station in Pritzwalk
Foto: Oliver Sydow von der VZB, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann und der Vizebürgermeister Halldor Lugowski am neuen Digimobil. Foto: Beate Vogel

Pritzwalker Quandtschule schafft Smartboards und neue Laptops an

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule will das Medienangebot für ihre Schülerinnen und Schüler modernisieren: Sie ist für das Schuljahr 2017/18 eine von 42 Schulen im Land, die am Programm „medienfit@Grundschule“ teilnehmen. Die rund 50 000 Euro Investitionskosten werden mit 35 000 Euro über das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt, 15 000 Euro steuert die Stadt Pritzwalk bei.

 

Den Quandtschülern sollen ab dem kommenden Schuljahr vier Smartboards und neue Laptops zur Verfügung stehen, außerdem wird über das Projekt „medienfit@Grundschule“ das Netzwerk inklusive WLAN auf den neuesten Stand gebracht. „Wir sind neben der Jahn-Grundschule Lanz die einzige in der Prignitz, die an dem Projekt teilnimmt“, sagt Schulleiterin Marita Terrey.

 

Grundstein vor zehn Jahren gelegt

Den Grundstein für den Einsatz neuer Medien im Unterricht legte die Herbert-Quandt-Schule bereits vor zehn Jahren. Man habe erkannt, dass die neuen Medien auch um die Grundschulen keinen Bogen machen würden, so die Schulleiterin.

 

Es gelang es demnach dem Team an der Schule, 35 Laptops und einige Tablet-Computer anzuschaffen. Der Förderverein der Schule kaufte zwei Laptopwagen. Der Schulträger – die Stadt Pritzwalk – sorgte für WLAN in allen Klassenräumen. Die Austattung befriedigte laut Marita Terrey nach einiger Zeit nicht mehr.

 
Ein Jahr harte Arbeit

Der Lehrer Dr. Mario Koch hatte Erfahrungen mit der neuen Technik und deren Integration in den Rahmenlehrplan innerhalb an einer anderen Schule gesammelt – und war begeistert. Er stellte die Idee dem Lehrerkollegium vor, das sich mehrheitlich dafür aussprach. Nicht zuletzt stellte Dr. Mario Koch das Projekt im Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung vor. „Die Stadt als Schulträger ist ja finanziell beteiligt.“

 

Dann ging die Arbeit erst richtig los, berichten die Mitglieder der Steuerungsgruppe – neben Schulleiterin Marita Terrey und Dr. Mario Koch sind dies Angelika Tönse, Heike Woznitza, Thomas Hochhardt und nicht zuletzt der IT-Techniker in der Stadtverwaltung Pritzwalk, Christoph Gutsche. Sie arbeiteten im Zeitraum eines Jahres das umfangreiche Konzept aus. Am Ende reichte das Team ein 90 Seiten starkes Papier beim Bildungministerium ein. Und hatte Erfolg.

 

Netzwerk wird in den Osterferien installiert

Für die Stadt wird Christoph Gutsche die Installation der Anlage in der Quandtschule verantwortlich begleiten und den Ablauf überwachen. Die vier Medienboards werden laut Schulleiterin Terrey auf zwei Etagen verteilt: „Wir wollen auf jeden Fall eines für das Fach NaWi (Naturwissenschaften) und eines für die 1. und 2. Klassen.“ In den Osterferien will IT-Techniker Gutsche das Netzwerk und die Verkabelung in der Schule erneuern. „Anfang der Sommerferien sollen die neuen Medienboards installiert werden“, kündigt er an.

 

Das Projekt „medienfit@Grundschule“ ist ein Investitions- und Schulentwicklungsprojekt des Landes Brandenburg. Ziel ist, die Medienkompetenz der Kinder zu fördern. „Medienfit@Grundschule“ startete im Juni 2016 mit zehn Schulen. Im laufenden Schuljahr 2018/19 werden 42 Grundschulen im Land Brandenburg im Projekt gefördert. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Pritzwalker Quandtschule schafft Smartboards und neue Laptops an
Foto: Thomas Hochhardt, Marita Terrey, Dr. Mario Koch, Angelika Tönse, Heike Woznitza und Christoph Gutsche (v.l.) beraten über die neue Medientechnik für die Pritz-walker Herbert-Quandt-Schule. Foto: Beate Vogel

Jahn-Grundschule und Hort „Regenbogenhaus“ telefonisch wieder erreichbar

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und der Hort „Regenbogen“ in Pritzwalk sind wieder telefonisch zu erreichen. Die Störung der Anschlüsse wurde behoben.

aka

Sanierung oder Abriss: Wie Pritzwalk mit altem Baubestand umgeht

(21.02.2019)

Pritzwalk. Laut flattert die Plastikplane auf dem Dach des Eckhauses Havelberger Straße 79 im Wind. Darunter steht Jana Prüfer und diskutiert mit Dachdecker Marcel Lublow die nächsten Schritte: Ein Teil der Zwischendecken im alten Wohnhaus musste herausgenommen werden. Nur noch die Balken sind zu sehen. „Wo es nötig ist, werden sie ausgetauscht“, sagt die Planerin. Ein Holzgutachter ist bestellt.

 

Die Schäden an dem Eckgebäude sind groß. „Beim kleineren Anbau mussten wir einen Teilabbruch vornehmen“, erklärt Planerin Prüfer während der wöchentlichen Bauberatung. Das Dach war eingestürzt. Nun sollen die Außenwände gesichert werden, sodass der Gesamteindruck zur Straßenfront erhalten bleibt.

 

Marode Balken werden ersetzt

Marcel Lublow und seine Kollegen haben vom Haupthaus die alte Dacheindeckung heruntergeholt und die Dielung aufgenommen. Nur so können sie beurteilen, wo die Balken so marode sind, dass sie ersetzt werden müssen. „Das Walmdach war undicht“, erklärt Jana Prüfer, „da hat es jahrelang hereingeregnet.“ Entsprechend groß ist der Schaden an der hölzernen Trägerkonstruktion im Inneren.

 

Dank der 100-prozentigen Förderung über den Stadtumbau können nun das Dach gedeckt, ein Notdach auf dem teils abgebrochenen Anbau installiert sowie die Sanitär- und Elektroleitungen im Haus ausgebaut werden. Damit ist die Bausubstanz erst einmal gesichert. Im Mai soll alles fertig sein. Dann gilt es, Kaufinteressenten zu finden.

 

Drei Projekte im Programm

Das Gebäude ist eine von zwei Immobilien der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Pritzwalk, die jetzt in Angriff genommen werden können. Vom leergezogenen Wohnblock in der Schillerstraße 34 bis 38 kann sich die WBG endlich verabschieden. Außerdem will eine private Grundstücksgemeinschaft das Wohngebäude Meyenburger Straße 3 sanieren.

 

Die drei Projekte gehören zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt beantragt werden können – und zwar bis zu 100 Prozent. Der Stadtumbau ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes INSEK 2020. „Das ist sicher interessant für private Bauherren, die im Innenstadtbereich eine Förderung beantragen können“, sagt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Jetzt steht der Bauzaun

„Seit fünf Jahren wird der Abriss des Wohnblocks in der Schillerstraße vorbereitet“, blickt Sylke Hildebrandt vom Amt für Stadtentwicklung bei der Vor-Ort-Begehung zurück. 2015 sei das Projekt durch den Flüchtlingszuzug verschoben worden: Die Wohnungen wurden wieder gebraucht. „Am 31. Januar sind aber nun die letzten Mieter ausgezogen“, informiert Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung.

 

Inzwischen steht der Bauzaun. „Jetzt werden alle Erschließungsleitungen getrennt, danach folgt die Entkernung“, erklärt Lugowski. Fenster, Türen und lose Einbauten werden von Hand herausgenommen, bevor der große Abrissbagger kommt.

50 Wohnungen beherbergt der Block.

 

Ersatz in der Tuchfabrik geschaffen

„Die Bevölkerungsprognose sieht aber so aus, dass wir diese nicht mehr benötigen“ sagt Sylke Hildebrandt. Mit dem Umbau der alten Tuchfabrik seien 30 Ersatzwohnungen geschaffen worden. Außerdem wurde berechnet, was eine Sanierung des Wohnblockes in der Schillerstraße kosten würde: utopisch. „Das würden wir über die Miete nie wieder hereinbekommen.“

 

Baustart für die beiden WBG-Projekte war im Februar 2019. Nach dem Abriss des Wohnblocks in der Schillerstraße – übrigens inklusive aller Nebenanlagen – soll die Fläche zunächst begrünt werden. Über den Stadtumbau können 100 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden. Irgendwann soll auch der zweite Wohnblock weg, sagt Amtsleiter Lugowski. Dann könne man neue Ideen für das Areal entwickeln.

 
Privater Investor wird auch aktiv

Nach langem Leerstand ist es auch gelungen, das Grundstück Meyenburger Straße 3 zu veräußern, informierte Bürgermeister Thiel. Die private Grundstücksgemeinschaft plant eine Komplettsanierung. Neun moderne Wohnungen sollen entstehen. Die Grundstückszufahrt erfolgt über die Burgstraße.

 

Am Giebel werden laut Sylke Hildebrandt Balkone angebaut, auf der Hofseite ein Fahrstuhl. Alles soll barrierefrei sein. „Das Dach wird zur Straße hin heruntergezogen, sodass das Gebäude optisch eine Etage kleiner wirkt“, sagt die Stadtplanerin. Im zweiten Quartal 2019 könnte es losgehen. Im Frühjahr 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Gebäudehülle wird über den Stadtumbau zu 20 Prozent gefördert. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Sanierung oder Abriss: Wie Pritzwalk  mit altem Baubestand umgeht
Foto: Der Wohnblock in der Schillerstraße wird endlich abgerissen. Foto: Beate Vogel

Erste Patenschaft in Pritzwalk besiegelt

(19.02.2019)

Pritzwalk. Die Firmeninhaberin Katja Pfennigschmidt ist offiziell die erste Pritzwalker Patin. Sie hat eine neue Sitzbank gesponsert. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überreichte ihr am Dienstag, 19. Februar, die Patenurkunde. „BBB – Bänke, Bäume, Beete“: Unter diesem Motto bietet Pritzwalk jetzt Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Ortsteile die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen.

 

Nachdem vergangenes Jahr ein Pritzwalker zum 18. Geburtstag seiner Tochter einen Baum auf einer öffentlichen Fläche pflanzen wollte, habe man sich in der Verwaltung Gedanken gemacht, welchen Rahmen man solchen erfreulichen Anliegen geben kann, blickte Dr. Thiel zurück.

 

Etwas für die Stadt tun

„Es wird ja immer jemanden geben, der etwas für seine Stadt tun möchte“, sagte der Bürgermeister. „Frei nach dem Motto: Wie es Euch gefällt.“ Prompt kam zu Jahresbeginn Katja Pfennigschmidt auf die Stadt zu: Sie habe gefragt, ob die Möglichkeit besteht, eine Bank zu stiften. „Und nun haben wir die erste Patenschaft besiegelt“, freute sich Dr. Thiel.

 

In der Stadtverwaltung ist Lisa Buchholz im Büro des Bürgermeisters Ansprechpartnerin für die Patenschaften: „Wir hoffen, dass die Stadt nun bunter wird.“ Für jeden Geldbeutel sei etwas dabei, erklärte sie: „Sie können eine Bank in drei Preisklassen zwischen 700 und 1700 Euro sponsern, einen Baum ab 150 Euro oder eine Beetbepflanzung ab 20 Euro stiften.“

 

Plakette am Objekt

Die Umsetzung erfolge in Absprache mit Bernd Raschke und Peter Kniesel aus dem Fachgebiet Öffentliche Anlagen und Flächen. Anträge und Formulare für die Patenschaften werden demnächst auf die Webseite der Stadt gestellt, so Lisa Buchholz: „Die Namen aller Patinnen und Paten sollen mit ihrem Einverständnis auf der Homepage erscheinen.“ Auch eine Plakette wird am Objekt angebracht.

 

Katja Pfennigschmidt hat erst zu Jahresbeginn den Sitz des Taxi- und Mietwagenbetriebes Wagner, den sie 2016 übernommen hat, von der Marktstraße in die Havelberger Straße verlegt. Das recht junge Team aus zehn Fahrern und drei Bürokräften biete viele Krankenfahrten an. „Neuerdings setzen wir verstärkt auf das Fifty-Fifty-Ticket der AOK“, erzählte die Firmenchefin. Dabei können Jugendliche zum halben Preis etwa zur Disco oder zum Konzert fahren. „Das ist für die jungen Leute total wichtig“, so Katja Pfennigschmidt.

 

Eine Bank nicht nur für Kunden

In der Havelberger Straße habe sich das Taxi-Team gut eingelebt. „Wir haben jetzt viel mehr Platz, vor allem Parkplätze und die Werkstatt auf dem Hof“, sagt die 43-Jährige. Das sei in der Marktstraße nicht so günstig gewesen. Allerdings gab es da Bänke, die nun am neuen Standort fehlen.

 

Kurzerhand entschied sich Katja Pfennigschmidt für die Patenschaft. „Die Bank ist wichtig für unsere älteren Kunden. Sie kommen gern zu uns und warten auf ihr bestelltes Taxi – obwohl wir sie abholen würden.“ Natürlich können auch Passanten auf dem Weg in die Stadt die Bank nutzen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Erste Patenschaft in Pritzwalk besiegelt
Foto: Katja Pfennigschmidt ist die erste Patin für eine Bank in Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab ihr die Urkunde. Foto: Beate Vogel

Beste Vorleserin in der Pritzwalker Bibliothek ermittelt

(18.02.2019)

Pritzwalk. Erwartungsvoll halten die 13 Schülerinnen und Schüler ihre Bücher in den Händen. Gleich haben sie ihren großen Auftritt in der Pritzwalker Bibliothek. Erneut ist die Einrichtung Austragungsort des Vorlesewettbewerbs für den Landkreis Prignitz. In diesem Jahr wird der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtete Wettstreit zum 60. Mal ausgetragen.

 

Bekannte und unebkannte Texte

Die Mädchen und Jungen kommen aus Pritzwalk, Bad Wilsnack, Berge, Breese, Groß Pankow, Karstädt, Lanz, Lenzen, Meyenburg, Perleberg und Putlitz. Wie gelungen und mitreißend die Schülerinnen und Schüler aus ihnen bekannten und unbekannten Büchern vortragen können, darüber befindet eine vierköpfige Jury. Ihr gehören Stephan Paul von der Stadtbibliothek Bad Wilsnack an, Petra Sommerfeld-Mader von der Stadtbibliothek Perleberg, der Prignitzer Autor Olaf Waterstradt aus Putlitz und die Organisatorin des Wettbewerbs, Marita Rehm von der Stadtbibliothek Pritzwalk an.

 

Anna Hoh überzeugt die Jury

Am Ende überzeugt Anna Hoh von der Grundschule Groß Pankow die Juroren am meisten. Die elfjährige hat Cornelia Funkes „Tintenherz“ ausgewählt und auch den Fremdtext hervorragend gemeistert. Sie wird die Prignitzer Schulen beim Bezirksentscheid in Wittstock vertreten. Alle Vorleserinnen und Vorleser erhalten das Buch „das Museum der sprechenden Tiere“ von Helen Cooper als Preis für die Wettbewerbsteilnahme.

Andreas König

Foto zur Meldung: Beste Vorleserin in der Pritzwalker Bibliothek ermittelt
Foto: In der Pritzwalker Bibliothek sind die Augen der Vorleserinnen und Vorleser erwartungsvoll auf die Jury gerichtet. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Wahlvorschläge sind jetzt einzureichen

(18.02.2019)

Pritzwalk. In Vorbereitung der Kommunalwahlen am Sonntag, 26. Mai, sind alle Parteien, politischen Vereinigungen, Wählergruppen und Einzelbewerber aufgerufen, bis zum 21. März 2019 um 12 Uhr ihre Wahlvorschläge einzureichen. Darüber informiert die Wahlleiterin Petra Lohrmann.

 

Vorschläge für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte in den Orts- und Gemeindeteilen der Stadt nimmt Petra Lohrmann, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, in Pritzwalk entgegen. Die Bekanntmachung dazu, die gesetzlichen Voraussetzungen und die Vordrucke sind auf der Webseite www.pritzwalk.de unter „Wahlen“ zu finden.

 

Am 21. März um 16 Uhr tagt der Wahlausschuss der Stadt im Beratungsraum in der Stadtverwaltung, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, und wird über die Wahlvorschläge beraten und beschließen. Mitglieder im Wahlausschuss sind neben Wahlleiterin Petra Lohrmann der stellvertretende Wahlleiter Dietmar Sachs sowie von der CDU Rita Uhlmann, von der SPD Jens Volckmann, von der FDP Christina Gawrisch und ihr Stellvertreter Bernd Leibelt, von der Linken Jürgen Jonker sowie von den Freien Wählern Frank Diedrich.

 

Für die Mitarbeit in den Wahlvorständen am Sonntag, 26. Mai, bittet die Stadtverwaltung Pritzwalk engagierte wahlberechtigte Personen sich zu melden. bat

Im Land der Drachen und Feuerberge

(18.02.2019)

Pritzwalk. Eine aufregende Multivisionsshow erwartet die Besucher der nächsten Veranstaltung in der Pritzwalker Stadtbibliothek am Kietz: Der Weltenbummler Ralf Schwan ist am Dienstag, 26. Februar, um 19 Uhr zu Gast in Pritzwalk. „Indonesien – Abenteuer im Inselreich der Götter, Drachen und Feuerberge“ heißt sein Vortrag.

 
Inselstaat der Gegensätze

Ralf Schwan zeigt in seiner Live- Multivision und Lichtbildreportage spektakuläre Momente einer Reise durch Indonesien, die er 2016 unternommen hat. Es ist eine Land der Gegensätze: Mit 250 Millionen Menschen auf 17 500 Inseln extrem dicht besiedelt, birgt es undurchdringliche Regenwälder ebenso wie brodelnde Vulkane.

 

Begegnungen mit Orang Utans im dichten Regenwald Sumatras, Besteigungen aktiver Vulkane des „Ring of Fire“ auf Java und Bali (Merapi, Semeru, Bromo, Kawah Ijen und Agung), eine einzigartige Tierwelt, Tempel und Götter sowie bunte, quirlige Märkte versprechen einen faszinierenden Eindruck von dem Inselstaat zwischen Asien und Australien.

 

Eindrucksvoll, spektakulär und unfassbar, so beschreibt Ralf Schwan das „größte Schwefelsäurefass der Erde“. Es ist ein riesiger Säure-See im Krater des Vulkans Kawah Ijen. Der Ort zählt zu den extremsten, gefährlichsten und unmenschlichsten Arbeitsplätzen der Erde. Für nur wenige Rupien am Tag kämpfen sich „Schwefelkumpel“ ohne Atemschutz, beladen mit 60 bis 70 Kilogramm Schwefelgestein auf ihren Schultern, durch Staub und Gas im unwegsamen Gelände aus dem Krater.

 

Die letzen "Drachen"

Schwans Reise endet im Reich der letzten „Drachen“, auf der Erde, den Komodoinseln. Der Mythos der Komodowarane lebt. Auf einigen Inseln gibt es sie noch, die endemischen Riesenechsen. Die Begegnungen mit den Reptilien versprechen Nervenkitzel. Die Zuschauer des Vortragsabends können sich auf ein vielschichtiges und spannendes Porträt des Inselarchipels zwischen Asien und Australiens freuen.

 

Ralf Schwan bereist seit vielen Jahren die Erde und erzählt in Vorträgen von seinen Begegnungen. So war er etwa in Nepal, auf Kamtschatka und in Alaska, erklomm den Kilomandscharo in Tansania oder den Machu Picchu in Peru.

 

Karten im Vorverkauf für die Multivisionsshow „Indonesien“ am 26. Februar gibt es in der Bibliothek, 03395/30 25 73, für 5 Euro und an der Abendkasse für 7 Euro. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Im Land der Drachen und Feuerberge
Foto: Ralf Schwan sah auch Orang-Utans in Indonesien. Foto: Ralf Schwan

Mobile Verbraucherberatung startet in Pritzwalk

(12.02.2019)
Pritzwalk. Im Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg können sich Pritzwalks Bürgerinnen und Bürger ab dem 20. Februar 2019 per Videochat beraten lassen. Darüber informierte die Verbraucherzentrale Brandenburg. Bisher hatte die Verbraucherzentrale für die regelmäßigen Beratungen in den Räumen der Stadtverwaltung in der Gartenstraße ihr Domizil.
Jetzt direkt vor Ort

Ab sofort ist die Verbraucherzentrale Brandenburg mit dem Digimobil unterwegs und macht dabei auch einmal pro Monat in Pritzwalk Station. „Im Digimobil bieten wir Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Pritzwalk persönliche Vor-Ort-Beratung per Videochat an“, so Geschäftsführer Dr. Christian Rumpke. Die Verbraucherzentrale hilft dort bei Problemen in vielen Themenfeldern: Verträge & Reklamation, Digitales & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen sowie deutsch-polnische Verbraucherfragen.

Bus wartet am Rathaus

Der weiß-blaue Beratungsbus der Verbraucherzentrale macht in der Marktstraße 39 – direkt am Rathaus – Station. Das Digimobil hält hier zum ersten Mal am 20.02.2019 von 10 bis 12 Uhr. Die Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich einen Eindruck vom Digimobil zu verschaffen. Anschließend ist die mobile Beratung einmal im Monat vor Ort, jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr. Den aktuellen Tourplan finden Verbraucher auf der Website der Verbraucherzentrale: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil

Beratung per Videochat

Im Beratungsbus gibt es neben einem Wartebereich einen abgetrennten Beratungsbereich, der mit einem Laptop und Sitzmöglichkeiten ausgestattet ist. Verbraucher werden dort je nach Beratungswunsch mit der passenden Beratungskraft per Videochat verbunden. Vor der Technik braucht sich dabei niemand zu fürchten. Eine Servicekraft weist in die Technik ein und steht bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Digimobil wird im Rahmen des Programms „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg unterstützt.

Foto zur Meldung: Mobile Verbraucherberatung startet in Pritzwalk
Foto: So sieht das neue Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg aus. Foto: Thomas Ecke/VZB

Pritzwalker Schüler siegen beim Landeswettbewerb

(10.02.2019)

Pritzwalk. Gewinner des dritten Landeswettbewerbs von "Agraraktiv" (Kompetenzzentrum Landwirtschaft und ländlicher Raum) ist die Klasse 8 c der Pritzwalker Freiherr-von Rochow-Oberschule. Sie können damit am 10. Mai den Brala-Campus der Firma Märkisches Austellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ) in Paaren im Glien besuchen und werden dabei  ein spannendes Programm erleben.

Die Jugendlichen hatten sich an dem Wettbewerb unter dem Motto "Land-Wirt-schaf(f)t-Raum" beteiligt. Ihre Aufgabe war es, 20 Fragen rund um die die Grünen Berufe, um Agrarpolitik, Pflanzenbau, Tierhaltung und Ernährung inklusive einer Rechenaufgabe zu beantworten. Insgeamt hatten sich 61 Klassen mit 1344 Schülern am Landeswettbewerb beteiligt. bat

Bürgerempfang stärkt Wir-Gefühl in Pritzwalk und den Ortsteilen

(09.02.2019)

Pritzwalk. Interessante Gespräche, bewegende Ehrungen und neue Traditionen – das konnten die Gäste des Pritzwalker Bürgerempfangs am Freitagabend im Kulturhaus der Stadt erleben. Der große Saal war stilecht in den Farben des neuen Stadtlogos gestaltet, als der Spielmannszug den Auftakt zur Veranstaltung gab. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte die Gäste und lud sie ein, ihren Beitrag zur Entwicklung der Stadt zu leisten. „Wir wollen eine Stadt im ländlichen Raum gestalten, in der es sich gut und gerne leben lässt“, sagte das Stadtoberhaupt.

 

An Meilensteine des Jahres 2018 erinnert

Der Bürgermeister erinnerte an die Meilensteine des vergangenen Jahres: Fertigstellung der Tuchfabrik nach fünf Jahren Bauzeit, neuer Kunstrasenplatz für den Pritzwalker Fußball- und Hockeyverein (FHV 03), Sommertour mit dem Bürgermeister und Babybegrüßungsfrühstück. Diese Veranstaltungen sollen, ebenso wie der Bürgerempfang, zu einer festen Institution werden.

 

Einladung zur Landesgartenschau

Sein Amtskollege Jörg Gehrmann aus Wittstock plädierte dafür, dass sich die Region Prignitz als Ganzes begreift. Er lud alle Anwesenden ein, die Landesgartenschau in der Dossestadt zu besuchen. Als Botschafterin dieser Veranstaltung war Rosenkönigin Tanja I. in die Dömnitzstadt gekommen.

 

Auszeichnung mit Eintrag ins Ehrenbuch

Gleich zwei weitere Traditionen wurden an diesem Abend begründet. Erstmals zeichnete die Stadt verdiente Bürgerinnen und Bürger aus. Neben einer Urkunde und einem Präsent durften sie sich ins ebenfalls neue Ehrenbuch der Stadt eintragen. Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin trug jeweils die Laudatio vor. Ausgezeichnet wurden das bürgerschaftliche Engagement und Verdienste darum, den Namen der Stadt Pritzwalk bekannt zu machen. In dieser Kategorie wurden eine Botschafterin und ein Botschafter der Stadt geehrt.

 

Sportliche Botschafter der Stadt Pritzwalk

Fußball-Schiedsrichterin Sandra Stolz leitet nicht nur regelmäßig Partien in der Frauen-Bundesliga und im Männerfußball, im vergangenen Jahr durfte sie das Pokalfinale der Damen zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg leiten.

Bodybuilder Riccardo Dankwardt wurde mehrfacher ostdeutscher Meister und errang ebenfalls den deutschen Meistertitel in seiner Sportart. Auch seine „starken Auftritte“, wie es der Festredner formulierte, heben das Ansehen Pritzwalks im ganzen Land. Fechttrainer-Legende Dieter Gawrisch hat es mit seinen Mannschaften auch bereits zu deutschen Meisterschaften gebracht, geehrt wurde er jedoch für seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer und Abteilungsleiter beim SV Lok Pritzwalk. „Ohne ihn gäbe es den Fechtsport in Pritzwalk nicht“, sagte Klaus-Peter Garlin.

 

Die gute Seele Steffenshagens

Margit Vogel aus Steffenshagen erhielt die Ehrung, weil sie „die gute Seele“ des Dorfes ist, wie es in der Laudatio hieß. Sie sorgt als Ortsvorsteherin und Vorsitzende des Heimatvereins nicht nur dafür, dass immer etwas los ist in Steffenshagen, sondern kümmert sich auch um Bedürftige, um Rentner und Kinder.

 

Verdienste um die Wallfahrtskirche

Uwe Dummer hat als Vorsitzender der Fördervereins Wallfahrtskirche Alt Krüssow dafür gesorgt, dass der wertvolle Sakralbau vor dem Verfall gerettet werden konnte und inzwischen als Station des Annenpfades erhebliche touristische Bedeutung erlangt hat.

 

Für Innenstadt und Schülerschaft

Zwei weitere Ehrengäste wurden in Abwesenheit, weil sie verhindert waren, ausgezeichnet: Martina Liedtke  sorgt als Vorsitzende der Interessengemeinschaft Innenstadt gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern dafür, dass Kunden gern in Pritzwalk einkaufen. Techniklehrer Godert Wuttke vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium hat nicht nur am Aufbau der erfolgreichen Schülerfirma „Holzaufholz“ mitgewirkt sondern Schülerinnen und Schüler für konstruktiven Holzbau interessiert. Ein Team aus Pritzwalk qualifizierte sich mit seinen Rotorblättern für Windkraftanlagen für die Ideen-Expo in Hannover – als einzige ostdeutsche Schule.

 

Zeit für Gespräche

Nach dem offiziellen Teil konnten die Bürgerinnen und Bürger mit dem Bürgermeister  und der Verwaltungsspitze ins Gespräch kommen, wovon sie reichlich Gebrauch machten.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgerempfang stärkt Wir-Gefühl in Pritzwalk und den Ortsteilen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.). und Stadtverordnetenvorsitzender Klaus-Peter Garlin (r.) zeichneten verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk aus (v.l.): Riccardo Dankwardt, Sandra Stolz, Dieter Gawrisch, Margit Vogel und Uwe Dummer. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sterntaler-Spende zeugt von Hilfsbereitschaft

(07.02.2019)

Pritzwalk. Ein Lichtblick nach einem Schicksalsschlag: Familie Michael und Sandy Kobus erlebten große Hilfsbereitschaft, nachdem ihr Haus in Schönhagen im Oktober vergangenen Jahres niedergebrannt war. Aus dem Sterntaler-Nothilfefonds erhielt die Familie gestern 800 Euro. Bei diesem Fonds handelt es sich um Spenden aus der Aktion „Sterntaler“, zu denen die Märkische Allgemeine Zeitung in der Vorweihnachtszeit aufruft. In der Kommission, die über die Verwendung des Geldes entscheidet, sind auch Vertreter der Stadt Pritzwalk.

 

Spende hilft beim Wiederaufbau

Die junge Familie will ihr Haus unbedingt wieder aufbauen, doch wann das genau begonnen werden kann, ist noch nicht sicher. In jedem Fall ist das „Sterntaler“-Geld eine Hilfe. „Es ist schlimm, dass Ihnen so etwas passiert ist, aber die Welle der Hilfsbereitschaft mag Ihnen vielleicht ein kleiner Trost sein“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

Andreas König

Foto zur Meldung: Sterntaler-Spende zeugt von Hilfsbereitschaft
Foto: Freuen sich über die Sterntaler-Spende (v.l.): Michael und Sandy Kobus, Bernd Atzenroth von der MAZ und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König

Sterntaler-Spende am Geburtstag übergeben

(07.02.2019)

Pritzwalk. Das war ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art: Die 8-jährige Aurora Stricker erhielt am Donnerstag 750 Euro aus der Sterntaler-Aktion. Das Geld soll ein Baustein sein für das große Ziel: einen Diabetikerwarnhund für das Mädchen anschaffen, der sich bei kritischen Zuständen bemerkbar macht und seiner kleineren Besitzerin hilft.

 

Erfreut über die Hilfsbereitschaft

Bei den „Sterntalern“ handelt es sich um Gelder aus Spenden, zu denen die Tageszeitung MAZ in der Vorweihnachtszeit aufruft. (Vertreter der Stadt Priztwalk sind Mitglied der Kommission, die über die Verteilung der Gelder befindet.) Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel freute sich über die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, Mitmenschen in Ausnahmesituationen zu unterstützen. „Die Spende hilft dabei, den Alltag für Aurora und ihre Familie etwas zu erleichtern.“

Andreas König

Foto zur Meldung: Sterntaler-Spende am Geburtstag übergeben
Foto: Freuen sich über die Sterntaler-Spende (v.l.) für Aurora Stricker: Dr. Ronald Thiel, Mutter Kristin Stricker und Bernd Atzenroth von der MAZ. Foto: Andreas König

Photovoltaik und Bolzplatz statt Altlasten

(31.01.2019)

Seefeld. Die Firma Voltgrün aus Regensburg will im Pritzwalker Ortsteil Seefeld eine Photovoltaikanlage errichten. Über die Einzelheiten klärte Ende Januar Stefan Trummer, einer der Geschäftsführer der Firma, interessierte Seefelder in einer Einwohnerversammlung auf. Ihm ist es wichtig, dass die Bürger bereits vor dem öffentlichen Verfahren – zurzeit sei das Vorhaben in der Vorplanungsphase – bei dem Projekt mitgenommen werden.

 

Die Stadt Pritzwalk ist seit Anfang 2018 Eigentümer der Flächen südlich der Dorfstraße. Das etwa einen Hektar große Areal des einstigen KFL-Betriebes ist als Konversionsfläche eingestuft. Damit bietet es die Chance, dass es als Standort für Photovoltaikanlagen genutzt werden kann. „Wir wollen eine PV-Anlage mit 750 Kilowatt-Peak aus 2600 Modulen bauen“, so Trummer.

 

Auf Altlasten untersucht

Der Vorteil für die Seefelder sei, dass die Firma Voltgrün, die später auch Betreiber der Anlage sein will, die Altlasten auf der Fläche, das seit 20 Jahren verfällt. „Die Tankstelle, das alte Verwaltungsgebäude und einige Hallen waren ja bereits in den 1990er Jahren abgerissen worden“, erinnerte der Voltgrün-Geschäftsführer. Seine Firma hatte nun in diesen Bereichen eine Bodenuntersuchung in Auftrag gegeben, um das Gefahrenpotenzial abschätzen zu lassen.

 

Das Ergebnis: Im Bereich der Tankstelle sei das Erdreich auf zehn mal zehn Metern belastet. Die Untersuchungen haben aber laut Trummer ergeben, dass eine Gefährdung des Grundwassers nicht zu befürchten ist. „Das sind Benzolstoffe, die teils eingekapselt sind.“ Dieses Stück werde von der Bebauung mit Solarmodulen ausgespart. Die Investorfirma steht dabei in engem Kontakt mit dem Landkreis Prignitz.

 

Alle Unterlagen gehen noch einmal in die Beteilung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger, die sich dann noch einmal dazu äußern können. Ziel von Voltgrün ist es, im dritten Quartal 2019 Baurecht zu haben. Innerhalb von vier Wochen könne die Anlage dann stehen und zum Jahresende in Betrieb gehen. Ans Stromnetz angeschlossen werden kann die Anlage laut Trummer über bereits vorhandene nahe Stationen, die für die umliegenden Windparks gebaut wurden.

 

Gebüsch als Sichtschutz

Zur Dorfstraße hin sollen Büsche gepflanzt werden. Sind sie in vier, fünf Jahren groß genug, ist die Anlage von der Straße aus nicht mehr zu sehen. Zudem könnte ein Bolzplatz und ein Kinderspielplatz errichtet werden. Auch zehn Parkplätze am Dorfgemeinschaftshaus sind geplant.

 

Die Seefelder sehen das Projekt größtenteils positiv, zumal ein Schandfleck im Dorf verschwindet. Außerdem können sie bei der Neugestaltung der Fläche im Dorfzentrum mitwirken. Die will die Stadt Pritzwalk übernehmen. Die Mittel dafür sind im Haushalt der Stadt bereits eingeplant. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Photovoltaik und Bolzplatz statt Altlasten
Foto: Die Luftaufnahme zeigt, wo die PV-Fläche angelegt werden soll. Zur Dorfstraße hin könnte das Gelände als Freizeitfläche gestaltet werden. Quelle: Voltgrün

Familien finden in Pritzwalk preiswertes Bauland

(31.01.2019)

Pritzwalk. Steigende Mieten, der Wunsch nach den eigenen vier Wänden –  es gibt viele Gründe, warum Familien ein Haus bauen wollen. Aber wo? Während die Preise für Bauland vor allem in den berlinnahen Regionen Brandenburgs geradezu explosionsartig steigen, gibt es anderswo schlicht kein erschlossenes Bauland. „In der Stadt Pritzwalk ist das zum Glück anders“, sagt Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Infrastruktur und Stadtentwicklung.

 

Künftig sogar zwei Wohngebiete

Perspektivisch stehen bauwilligen Familien gleich zwei Wohngebiete zur Verfügung. Während das Areal südlich der Havelberger Straße in Pritzwalk gegenwärtig vorbereitet wird, ist das Eigenheimgebiet Falkenhagen seit längerem voll erschlossen. Im nordwestlichen Teil des Dorfes stehen von ursprünglich 39 Eigenheimparzellen derzeit noch 25 zur Verfügung.

 

Reservierung für Interessenten möglich

„Bei ernsthaftem Interesse reservieren wir Grundstücke für eine gewisse Zeit“, sagt Joachim Puls, Fachgebietsleiter für Liegenschaften bei der Stadtverwaltung Pritzwalk. Bemerkenswert ist der niedrige Quadratmeterpreis, der in Falkenhagen für vollständig erschlossenes Bauland zu zahlen ist. „Derzeit liegt dieser Preis bei 15 Euro pro Quadratmeter“, erklärt Joachim Puls. Interessenten verpflichten sich, das Grundstück innerhalb von drei Jahren zu bebauen.

 

Bungalowstil ist derzeit gefragt

„In Falkenhagen können Bauherren ihre Wünsche verwirklichen“, sagt Halldor Lugowski. Gegenwärtig seien Häuser im Bungalowstil gefragt. Aber auch zweigeschossige Eigenheime seien ohne weiteres möglich. In geringer Entfernung vom Eigenheimstandort, im Gewerbepark Prignitz, gibt es viele Arbeitsplätze in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern.

 

Stadt verkauft ohne Spekulationsinteressen

„Wer nach Falkenhagen zieht, kann die Vorzüge des Wohnens auf dem Lande nutzen, hat trotzdem eine sehr gute Verkehrsanbindung und vielleicht die Arbeit gleich vor der Haustür“, sagt Halldor Lugowski. Hinzu kommt, dass die Stadt Pritzwalk als Eigentümerin der Bauflächen diese frei von jedweden Spekulationsinteressen veräußert.

Andreas König

Foto zur Meldung: Familien finden in Pritzwalk preiswertes Bauland
Foto: Gegenwärtig entsteht auf einem Grundstück in Falkenhagen ein neues Einfamilienhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

An der „Mission Energiesparen“ arbeitet auch Pritzwalk

(31.01.2019)

Pritzwalk. Drei Etappen absolvieren die Schülerinnen der Klasse 8 der Pritzwalker Freiherr-von-Rochow-Oberschule bei der „Mission Energiesparen“ 2018/19 des Energieversorgers EMB (Energie Mark Brandenburg). Zunächst machten sich die Mädchen des Physik-Kurses Gedanken, wie sie Zuhause Energiefresser beseitigen können.

 

Im zweiten Schritt erkundeten sie jetzt, wie ihre Kommune mit dem Thema Klimawandel und Energiesparen umgeht. Am Ende werden im Finale, das im April in Potsdam stattfindet, innovative Enegiesparmodelle präsentiert.

 

Amtsleiter stand Rede und Antwort

Für den zweiten Teil besuchte am 30. Januar der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Pritzwalk, Halldor Lugowski, die Schule. Unterteilt in drei Gruppen – „Wärme“, Strom“ und Vision“ – löcherten ihn die Achtklässlerinnen mit Fragen: „Wie kann in öffentlichen Gebäuden Energie gespart werden?“, „Gibt es
ein Energie- oder Klimakonzept für die Stadt Pritzwalk?“, „Welche Chancen bieten regenerative Energien?“

 

Die Schülerinnen erfuhren, dass die Kommune derzeit die Sanierung einiger Gebäude plant – und dabei auch den energetischen Bereich aufrüstet. „Wenn wir zum Beispiel das Kulturhaus sanieren, werden wir auch die Isolierung erneuern“,
so der Amtsleiter.

 

Zudem soll eine moderne Steuerung für die Wärmeverteilung installiert werden. „Das Kino wird ja nur abends besucht, muss also nicht den ganzen Tag beheizt werden“, erklärte Lugowski. So sollen am Ende 30 Prozent des heutigen Energieverbrauchs für das Kino eingespart werden.

 

Neue Fenster für die Jahnschule

Investiert wird auch woanders: In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule etwa sollen dieses Jahr alle Fenster ausgetauscht werden – 336 Stück. „Das kostet 1,05 Millionen Euro“, sagt Halldor Lugowski. Die Stadt könne dabei spezielle  Förderprogramme für die energetische Sanierung der Schulen nutzen.

 

Zudem sollen die Energiefresser unter den 2000 Straßenlampen ausgetauscht werden. „Wir als Stadt stellen uns vor, dass wir bei der Straßenbeleuchtung in fünf bis
sieben Jahren eine Einsparung von 30 bis 50 Prozent haben“, so der Amtsleiter.

 
Jeder kann Ressourcen sparen

Auch regerative Energien waren ein Thema, das die Mädchen erforschen sollten. Windenergie, Biogas, Photovoltaik – keine davon lasse sich ohne Konflikte umsetzen, so Lugowski. Energie sparen könne aber jeder. „Die Herstellung aller
Dinge, die man benutzt, hat Energie gekostet – Papier, Kugelschreiber, der Tisch. Wenn man damit nachhaltig umgeht, spart man schon Energie.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: An der „Mission Energiesparen“ arbeitet auch Pritzwalk
Foto: Amtsleiter Halldor Lugowski erklärt den Mädchen des Physikkurses, wie und wo in der Kommune Energie gespart werden kann. Foto: Beate Vogel

Straßenausbaubeiträge für Seefeld in der zweiten Jahreshälfte

(31.01.2019)

Seefeld. Die Bescheide für die Straßenausbaubeiträge der Anlieger im Ortsteil Seefeld werden frühestens im dritten Quartal 2019 herausgeschickt. Für den Ausbau der Kreisstraße 7054, Klein Woltersdorfer Damm, liegt von den Baufirmen noch keine Abschlussrechnungen vor, informierte Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Pritzwalk, Ende Januar in einer Einwohnerversammlung im Gemeindehaus.

 

Während der Landkreis als Baulastträger für den Straßenkörper zuständig war, hatte sich die Stadt Pritzwalk am Projekt mit dem Gehweg beteiligt. Anliegerbeiträge fallen nur für den Gehwegbau an. Dazu gehören auch die Grundstückszufahrten.

 

In den nächsten Wochen werden laut Amtsleiter Lugowski
zwei Kolleginnen aus der Stadtverwaltung die Grundstückseigentümer aufsuchen und mit ihnen vor Ort gemäß der Straßenausbaubeitragssatzung die Grundlage
für die Beitragsberechnung aufnehmen.

 

Halldor Lugowski rechnet damit, dass die Beiträge für die Anlieger seitens der Stadt im dritten bis vierten Quartal erhoben werden. Die auf 2,5 Kilometern sanierte Straße war Mitte Dezember 2018 feierlich übergeben worden. bat

Pritzwalker Bürger sind willkommen

(29.01.2019)

Pritzwalk. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Pritzwalk und den Ortsteilen sind zum ersten Bürgerempfang der Dömnitzstadt willkommen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, laden dazu für Freitag, 8. Februar, ins Kulturhaus am Kietz ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

 

Das Stadtoberhaupt wird die Veranstaltung um 18 Uhr mit einer kurzen Rede eröffnen. Zu Gast ist der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann, der ein Grußwort sprechen wird. Bürgermeister Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung werden in diesem Rahmen Botschafter unserer Stadt sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ehren. Zu Musik und bei einem kleinen Imbiss kann bis gegen 20 Uhr geplauscht werden. bat

Wohngruppe für ganz besondere Kinder

(29.01.2019)

Schönhagen. In der Mittagspause ist für Fynn und Johnny Ruhe angesagt. Die nutzen sie, um entspannt ein bisschen auf ihren Nintendo DS zu spielen. „Ich möchte so gern noch mehr können“, sagt der sechsjährige Johnny, als er dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel seinen kleinen Computer mit dem aktuellen Level zeigt. Der siebenjährige Fynn erklärt dem Bürgermeister, was er alles so für Spiele für den Nintendo hat.

 

Das Stadtoberhaupt besuchte am Montag (28. Januar) gemeinsam mit seinem Vize Halldor Lugowski das Kinder- und Jugendhaus Georg Müller im Pritzwalker Ortsteil Schönhagen. Eingeladen hatte der Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Projekt- und Raumentwicklung mbH (GsPR ), Guntram Winterstein. Bürgermeister Thiel überreichte ihm einen Gutschein für das Hainholzschwimmbad, das er an einem Tag seiner Wahl mit den Kindern kostenlos besuchen kann.

 
Sie haben Schreckliches erlebt

Elf Kinder verschiedenen Alters leben in der lerntherapeutischen Wohngruppe auf dem Vierseitenhof in Schönhagen. Die Einrichtung bietet neun Heimplätze für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter und zwei weitere Plätze für Kinder und Jugendliche im betreuten Einzelwohnen. Alle diese Kinder haben Schreckliches erlebt und mussten aus ihren Familien herausgenommen werden.

 

Zwei der Kinder benötigen zum Beispiel die Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Sie können die Schule nicht besuchen, weil sie wegen der Erlebnisse in ihrer Vergangenheit das Vertrauen in die Menschen verloren haben. „Wir betreuen hier oft Kinder, die nicht in andere Kinder- und Jugendeinrichtungen passen“, erklärt Geschäftsführer Winterstein.

 

Die Plätze sind knapp

Die Nachfrage ist hoch: „Wir bekommen viel mehr Anfragen, als wir bewältigen können.“ Im Sommer 2018 habe es 20 Anfragen gegeben. „Davon konnten wir ein Kind aufnehmen“, so der Geschäftsführer.

 

14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die jungen Bewohner. Sie versuchen, ihnen familienähnliche Verhältnisse zu bieten. Der Personalschlüssel in seiner Einrichtung sei dreimal höher als in anderen, sagt Guntram Winterstein. Da ist der Bedarf an Fachpersonal hoch. „Wir bilden selbst gerade vier Leute aus.“

 
Junge Familien werden gesucht

Guntram Winterstein steht einer seiner Söhne zur Seite: Jakob Winterstein macht gerade die Ausbildung zum Erzieher. Er kann sich nicht vorstellen, die Prignitz zu verlassen, sagt Jakob Winterstein: „Ich sehe die Gegend hier eher als Vorteil.“ Sein Vater Guntram Winterstein will versuchen, junge Familien in die Prignitz zu bekommen, die vielleicht ein Kind aufnehmen.

 

Mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Halldor Lugowski, der in der Stadtverwaltung Pritzwalk das Amt für Stadtentwicklung leitet, beriet Guntram Winterstein über eine mögliche Erweiterung des Kinder- und Jugendhauses, am liebsten gleich in Schönhagen. Amtsleiter Lugowski will sich um eine Lösung bemühen. „Jede Einrichtung in den Dörfern ist ein kleiner Anker“, sagte Bürgermeister Thiel, „jeder Erhalt von Bausubstanz ein Signal.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wohngruppe für ganz besondere Kinder
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel besucht die Wohngruppe: Guntram Winterstein mit Fynn, Jakob Winterstein mit Johnny, begleitet von Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung (v.l.). Foto: Beate Vogel

Demnächst ist Baustart zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow

(28.01.2019)

Pritzwalk. In nur vier Monaten soll die marode Landstraße zwischen dem Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf und Neu Krüssow erneuert werden. Ab Mitte März soll auf einer Länge von 1186 Metern die schmale, an den Seiten stark ausgefranste Straße auf 5,50 Meter verbreitert und eine offene Oberflächenentwässerung angelegt werden. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Einwohner von Wilmersdorf und Neu Krüssow in Erfüllung.


Erste Arbeiten beginnen Anfang Februar

Den Zuschlag hat die EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH erhalten. Die Arbeiten beginnen bereits Anfang Februar mit Baumfällungen. Die Mitarbeiter der EUROVIA beräumen dann auch die Seitenräume der Straße. Für die Fällarbeiten wird die Ortsverbindung immer wieder mal abschnittsweise halbseitig gesperrt.

 

Mit dem Straßenbau selbst startet die Baufirma Mitte März: Ab der 11. Kalenderwoche ist die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt. Die Umleitung über Heiligengrabe ist dann ausgeschildert. Die Investitionssumme an der ehemaligen Kreisstraße beträgt 801 890 Euro. Davon werden 75 Prozent, also 546 300 Euro, aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert. Die verbleibenden 255 590 Euro kommen
aus dem Haushalt der Stadt.

 
„Stadt und Land Hand in Hand“
„Wir wollen die Kernstadt und die Ortsteile im Gleichklang entwickeln“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, als er gemeinsam mit Halldor Lugowski, dem Amtsleiter für Stadtentwicklung, das Bauprojekt im September des vergangenen Jahres bekannt gab. Bürgermeister Thiel will das Motto „Stadt und Land Hand in Hand“ mit Leben füllen. „Mit diesem Bauvorhaben leisten wir einen Beitrag dazu.“

Bis Ende Juli soll gebaut werden. Mit dem Beförderungsunternehmen Prignitzbus und den Landwirten ist das Straßenbauprojekt abgestimmt. bat/aka

Foto zur Meldung: Demnächst ist Baustart zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Amtsleiter Halldor Lugowski gaben im September das Vorhaben bekannt. Foto: Andreas König

Seniorenbeirat zu Besuch im Jugendfreizeitzentrum

(25.01.2019)

Pritzwalk. „Solch ein Angebot kann man im Land Brandenburg suchen“, lobt Lilo Kania. Die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben sich gerade im Jugendfreizeitzentrum Nord in Pritzwalk umgesehen. Der Leiter der städtischen Einrichtung, Ulrich Weltzien, zeigt den Mitgliedern der ehrenamtlich tätigen Seniorenvertretung die großzügig geschnittenen Räume des Jugendclubs und erklärt die zahlreichen Möglichkeiten, die dieser bietet.

 

Schwarzlichttheater im Diskosaal

„Hier trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Schwarzlichttheater der Rochowschule“, erklärt Ulrich Weltzien. Für diese Darbietungen wird die Bühne von speziellen Ultraviolett-Scheinwerfern beleuchtet. Die Zuschauer sehen nur, was die Darsteller ihnen zeigen wollen – das aber in leuchtenden Neonfarben.

Der große Saal, in dem vor vielen Jahren regelmäßig Diskoveranstaltungen stattfanden, steht auch den Vereinen der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile für deren Jugendarbeit zur Verfügung. „Einige nutzen das Angebot bereits, es könnten aber noch mehr sein“, erklärt der Jugendclub-Leiter. Bis zu 120 Personen finden in dem Saal Platz.

 

Zwischen 15 und 25 Besucher täglich

Überhaupt war das Jugendfreizeitzentrum in früheren Jahren häufiger ausgelastet. „Inzwischen haben aber die Schulen und Kitas selbst sehr gut ausgestattete Räume, so dass viele der Veranstaltungen dort stattfinden.“ Dennoch hat das Jugendfreizeitzentrum einen mehr oder weniger festen Besucherstamm. „Täglich kommen zwischen 15 und 25 Kinder und Jugendliche zu uns“, berichtet Ulrich Weltzien. An den Freitagen seien es 30 bis 35 Gäste und an den Sonnabenden noch mehr.

 

Angebote sind kostenlos

„Der Besuch der Einrichtung ist doch kostenlos, oder?“, möchte Seniorenbeiratsvorsitzende Lilo Kania wissen. Ulrich Weltzien bejaht. Bis auf Getränke und Snacks, die quasi zum Selbstkostenpreis angeboten werden, können Kinder und Jugendliche den Club mit seinen umfangreichen Angeboten kostenlos nutzen.

 

Kegeln, Handarbeit oder einfach "chillen"

Geboten wird ihnen eine ganze Menge: Fußball, Volleyball, Asphalt-Kegeln, Tischtennis oder Billard als sportliche Betätigung oder Handarbeiten, Disko, Kochen und Backen oder einfach nur das allseits beliebte „Chillen“ nach der Schule. „Unsere Aufgabe ist es, eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen zu begleiten und dazu müssen wir sie hier bei uns behalten“, sagt Ulrich Weltzien.

 

Senioren würden Jugendarbeit unterstützen

Die Pritzwalker Seniorinnen und Senioren könnten sich vorstellen, die Jugendarbeit zu unterstützen. „Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die relativ früh in Rente gehen und gern noch eine Aufgabe hätten“, sagt Lilo Kania. Denkbar wäre, dass Seniorinnen und Senioren etwas gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen unternehmen und dabei ihr Wissen weitergeben. „Ideen haben wir einige, das muss aber noch genauer abgesprochen werden“, sagt Lilo Kania.

 

Öffnungszeiten

Das Jugendfreizeitzentrum Nord Am Ring 35 in Pritzwalk ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Donnerstag von 14 bis 21 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 14 bis 22 Uhr
Freitag von 14 bis 24 Uhr

In den Monaten Oktober bis April zusätzlich
Sonnabend von 14 bis 20 Uhr.

Vom Vorschulkind bis zum jungen Erwachsenen reicht die Altersspanne der Besucher des Jugendfreizeitzentrums Nord.

Andreas König

Foto zur Meldung: Seniorenbeirat zu Besuch im Jugendfreizeitzentrum
Foto: Leiter Ulrich Weltzien zeigte den Mitgliedern des Pritzwalker Seniorenbeirats das Jugendfreizeitzentrum Nord. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Nicht Richter, sondern Schlichter – Schiedsstelle vermittelt im Streitfall

(24.01.2019)

Pritzwalk. Der kleine Raum im Pritzwalker Bahnhof ist unscheinbar, aber ein Besuch dort kann zu einem zufriedeneren Leben beitragen. In der Schiedsstelle der Stadt Pritzwalk werden keine Urteile gesprochen, sondern es wird Streit geschlichtet. „Vor allem bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten suchen uns die Bürger auf“, sagt Steffen Rösinger, der Leiter der Schiedsstelle. Gemeinsam mit Thomas Siegfried bietet er Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile die Möglichkeit, Auseinandersetzungen außergerichtlich zu klären.

 

Streit entbrennt an Grundstücksgrenzen

Oft sind es unterschiedliche Auffassungen zu Grundstücksgrenzen, die zu einem Streit führen. „Es geht aber auch um Licht und Schatten, beispielsweise wenn die Hecke dem Nachbarn zu hoch ist“, sagt Steffen Rösinger. Meist schwelen solche Auseinandersetzungen jahrelang, bis es mindestens eine beteiligte Partei nicht mehr aushält. „Solange es sich um zivilrechtliche Fälle handelt, ist es möglich, den Streit in der Schiedsstelle zu schlichten“, ergänzt Thomas Siegfried. Wenn die Schlichtung scheitert, können die Antragsteller die Justiz bemühen.

 

Schiedsleute hören sich das Problem an

Wer eine gütliche Einigung wünscht, kann die Schiedsstelle zu einem kostenlosen Beratungsgespräch aufsuchen. „Wir hören uns das Problem an und wollen dann wissen, welche Lösung des Problems sich die Antragstellerin oder der Antragsteller wünschen“, erläutert Steffen Rösinger. Antragsteller müssen sowohl ihre eigenen Daten als auch die des Antragsgegners mitbringen. Wenn das Schiedsverfahren eingeleitet wird, erhalten beide Parteien eine Ladung zum Termin.

 

Parteien reden nicht mehr miteiander

„Zunächst trägt der Antragsteller seine Sicht der Dinge vor, dann der Antragsgegner“, schildert Steffen Rösinger. „Oftmals wissen die Parteien selbst, wie eine Lösung aussehen könnte, doch sind sie nach jahrelangem Streit nicht mehr in der Lage, miteinander zu reden.“ Vor der Schiedsstelle als neutraler Instanz weichen die jahrelang verhärteten Fronten meist auf, und ein Kompromiss rückt in greifbare Nähe.

 

Zwist um Bienenvolk beigelegt

Das war auch in einem Fall so, der Steffen Rösinger noch gut im Gedächtnis ist. Es ging um ein Bienenvolk eines Imkers, das auf das Nachbargrundstück geflogen ist. „Dagegen kann man als Imker auf den ersten Blick wenig machen“, sagt der Schiedsmann. Allerdings ist es möglich, den Orientierungssinn der Tiere neu zu justieren, indem man sie einige Kilometer vom ursprünglichen Standort entfernt unterbringt. „Der Kompromiss sah dann so aus, dass der Antragsgegner sich an den Kosten für den Umzug der Bienen beteiligt hat“, berichtet Steffen Rösinger.

 

Vergleich ist verbindlich

Ein Vergleich vor der Schiedsstelle ist verbindlich, beide Seiten müssen sich daran halten. Doch auch Steffen Rösinger und Thomas Siegfried können nicht alle Konflikte lösen. „Wenn ein Schiedsverfahren erfolglos endet, bescheinigen wir das, und die Parteien können vor Gericht nachweisen, dass sie es gütlich versucht haben“, sagt der Leiter der Schiedsstelle. „Wir hatten in den vergangenen Jahren zwischen sechs und zehn Fälle im Jahr“, sagt er. 2018 kam kein Schiedsspruch zustande.

 

Schiedsverfahren ist günstiger

Ein Schiedsverfahren kostet Geld, ist aber weitaus günstiger als eines vor Gericht. „Die Kosten belaufen sich im Höchstfall auf 50 Euro“, erklärt Steffen Rösinger. Die Einnahmen fließen der Stadtkasse zu.

 

Gutes Recht der Bürgerinnen und Bürger

Die Aufgabe macht beiden Schiedsleuten großen Spaß. „Dank gebührt der Stadt Pritzwalk. Sie finanziert die Schiedsstelle und unterstützt unsere Arbeit nach Kräften“, sagt Steffen Rösinger. Daher sei es das gute Recht der Bürgerinnen und Bürger, die von ihren Steuern bezahlte Stelle auch zu nutzen. Schiedspersonen werden in ihr Amt von der jeweiligen Kommunalvertretung – für Pritzwalk also von der Stadtverordnetenversammlung – gewählt.

Andreas König

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Foto: Steffen Rösinger (r.) ist der Leiter der Schiedsstelle der Stadt Pritzwalk und Thomas Siegfried sein Stellvertreter. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Empfang für die Pritzwalker Bürger

(17.01.2019)

Pritzwalk. Zum ersten Bürgerempfang der Stadt Pritzwalk laden Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, für Freitag, 8. Februar, Pritzwalkerinnen und Pritzwalker ins Kulturhaus am Kietz ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Das Stadtoberhaupt wird die Veranstaltung um 18 Uhr mit einer kurzen Rede eröffnen. Zu Gast ist der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann, der ein Grußwort sprechen wird. Bürgermeister Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung werden in diesem Rahmen Botschafter unserer Stadt und engagierte Bürgerinnen und Bürger ehren. Zu Musik und bei einem kleinen Imbiss kann bis gegen 20 Uhr geplauscht werden. bat

Foto zur Meldung: Empfang für die Pritzwalker Bürger
Foto: Zum Pritzwalker Bürgerempfang sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile für den 8. Februar zu 18 Uhr ins Kulturhaus eingeladen. Foto: Andreas König

Jahnschule und Hort „Regenbogenhaus“ sind am 24. Januar telefonisch nicht zu erreichen

(17.01.2019)

Pritzwalk. Einen Tag lang ohne Telefonverbindung sind die Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und der Hort „Regenbogenhaus“ in der Straße Zur Hainholzmühle. Am Donnerstag, 24. Januar, sind beide Einrichtungen nicht unter den gewohnten Rufnummern zu erreichen. Grund ist die Umstellung des Telefonanschlusses, wie die Stadtverwaltung Pritzwalk informiert.

aka

Museumsfabrik beeindruckte Ministerin Martina Münch

(17.01.2019)

Pritzwalk. Durchaus beeindruckt zeigte sich die Brandenburger Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch beim Besuch der Pritzwalker Museumsfabrik. Sie nutzte am Rande der Kabinettssitzung in der Prignitz die Gelegenheit für eine kurze Stippvisite.

 

Beim Rundgang zeigten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Dietmar Sachs vom Rechtsamt, Museumsleiter Lars Schladitz sowie Dr. Wolfgang Simon von der Gesellschaft für Heimatgeschichte das völlig umgestaltete Bauwerk. „Das war unser größtes Projekt“, erinnerte Dietmar Sachs, der den Umbau der Tuchfabrik jahrelang begleitet hatte. An der Finanzierung war neben dem Land Brandenburg auch die Unternehmerfamilie Quandt beteiligt. Die Ministerin staunte über die nun entstandene Synergie zwischen Bildungsteil, 30 Wohnungen und Museum.

 

Computersimulationen sollen helfen

Museumsleiter Schladitz erläuterte, wie später einmal die Ausstellung aussehen soll. Dabei halfen Computersimualtionen, die für die Besucher gut sichtbar aufgestellt waren. Derzeit stehen in den modern gestalteten Ausstellungsräumen noch zerlegte Textilmaschinen, teils aufgebaute Vitrinen oder ein alter Setzkasten mit Typen für Druckerzeugnisse. Alles ist im Entstehen.

 

Das Ministerium hatte sich 2017 und 2018 über das Museumsförderprogramm „Kultureller Anker“ mit knapp 40 000 Euro an der Entwicklung der Museumsfabrik Pritzwalk beteiligt. „Die Entwicklung des stadtgeschichtlich prägenden Fabrikensembles von Brauerei und Tuchfabrik zu einem modernen Museumsstandort, der den weltweit prägenden Prozess der Industrialisierung in den Mittelpunkt rückt, macht aus der Museumsfabrik Pritzwalk einen kulturellen Leuchtturm für die gesamte Region.“ bat

Foto zur Meldung: Museumsfabrik beeindruckte Ministerin Martina Münch
Foto: Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik (l.), zeigt Ministerin Martina Münch historische Drucktechniken. Foto: Beate Vogel

Ministerin Münch übergibt Fördermittel für Präsenzstellen

(17.01.2019)

Pritzwalk. Fördermittelbescheide über mehr als eine Million Euro brachte die brandenburgische Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch am Rande der Kabinettssitzung in der Prignitz am Dienstag mit nach Pritzwalk. Mit dem Geld, das in zwei Jahresscheiben zu je 540 000 Euro aufgeteilt ist, soll die neue Transferstrategie des Landes nun auch finanziell unterfüttert werden. Ministerin Münch überreichte Professorin Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), die beiden Bescheide in der Präsenzstelle Prignitz.

 

Dauerhafte Finanzierung

„Wir wollen die Präsenzstellen nun auf Dauer absichern“, versprach Ministerin Münch mit Blick auf die Anfänge 2005, als das Büro der THB in Pritzwalk mit nicht unerheblichen Spenden regionaler Unternehmer und später auch mit Geld aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wurde. „Sie waren damals Vorreiter. Der Erfolg hat Ihnen Recht gegeben“, so Martina Münch.

 

Ziel der Transferstrategie ist es, Schulabgängern in ländlichen Regionen den Zugang zur Hochschullandschaft zu erleichtern, ihn barrierefrei zu machen. THB-Präsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui habe indessen nicht gedacht, „dass das ein so großes Projekt für das Land wird“, sagte sie.

 

Seit Kurzem drei neue Büros

Die Präsenzstelle Prignitz der THB betreut seit 2005 von Pritzwalk aus den Landkreis. Seit Kurzem gibt es auch Büros in Wittenberge und Neuruppin sowie eine Koordinierungsstelle für alle Präsenzstellen direkt an der TH Brandenburg. „Wir sind motiviert, engagiert und haben viel vor“, sagte Daniela Herrling von der Präsenzstelle Prignitz, die von Anfang an dabei ist. Sie freute sich, dass zur Übergabe die Kooperationspartner aus allen beteiligten Regionen vertreten waren.

 

Zugegen waren neben dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel – die Stadt ist Kooperationspartner der Präsenzstelle in Pritzwalk – unter anderem der Neuruppiner Bürgermeister Jens-Peter Golde, Sandra Perabo vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz in Wittenberge und Koordinatorin des Regionalen Wachstumskerns Perleberg-Wittenberge-Karstädt, Katharina Iredi als Vertreterin der Stadt Kyritz und nicht zuletzt Mike Blechschmidt, Vorsitzender des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse (WADWD). Der Verein hatte die Präsenzstelle damals gegründet und zunächst deren Finanzierung organisiert.

 

 

Vier Millionen Euro in zwei Jahren

Das Land Brandenburg sichert nun mit dem Zuschuss die Personal- und Sachkosten der Präsenzstelle mit ihren Büros für die nächsten zwei Jahre ab. Insgesamt sollen in die Entwicklung von Präsenzstellen 2019 zunächst 1,5 Millionen, 2020 weitere 2,5 Millionen Euro fließen. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen, die Studieninteressierte informieren und beraten, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Verbände vernetzen, Veranstaltungen und Kampagnen planen sowie Absolventen mit Unternehmen der Region zusammenbringen.

 

Neben der Präsenzstelle Prignitz gibt es bereits die Präsenzstelle Schwedt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Präsenzstelle Spremberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Weitere Gründungen sind in Planung. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ministerin Münch übergibt Fördermittel für Präsenzstellen
Foto: Alle beteiligten Vertreter fanden sich bei der Übergabe von gut einer Million Euro Fördergeld in der Präsenzstelle der TH Brandenburg in Pritzwalk ein. Vorn, ab 3.v.l.: Daniela Herrling, Ministerin Martina Münch, Burghilde Wienecke-Toutaoui, Jens-Peter Golde, Ronald Thiel. Foto: Beate Vogel

Kaufleute, Pflegekräfte, Friseure: Messe KarrierePLUS lockte 450 Besucher in die Rochowhalle

(15.01.2019)

Pritzwalk. Mit etwa 450 Besuchern war die zweite Berufs- und Ausbildungsmesse KarrierePLUS am 12. Januar in Pritzwalk etwas weniger gefragt als 2018. René Georgius, Leiter des RegionalCenters Prignitz der Industrie- und Handelskammer, ist dennoch zufrieden: „In vielen Gesprächen mit Unternehmen wurde mir mitgeteilt, dass die Qualität der Gespräche zielgerichteter und konkreter war.“

 

Sehr gut vorbereitet

Tatsächlich hatten sich viele Besucher – meist Jugendliche mit ihren Eltern – gut vorbereitet und stellten an den 56 Messeständen ganz konkrete Fragen. „Eltern und Großeltern habe ja doch Einfluss auf die Berufswahl“, sagt René Georgius.

 

Die Messe ist eine gemeinsame Aktion der IHK und der Kreishandwerkerschaft Prignitz. Die Freiherr-von-Rochow-Schule und die Stadt sind ebenfalls im Boot. Die Rochowschule bietet im Rahmen der Berufsorientierung seit 15 Jahren das Praxislernen an und hat inzwischen 55 Partner.

 
Gemeinsame Veranstaltung

Eröffnet haben die Messe René Georgius, Schulleiterin Gisa Michaelis, Staatsskretärin Katrin Lange vom Potsdamer Innenministerium, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Vize-Landrat Christian Müller und nicht zuletzt Kreishandwerksmeister Heiko Wegner in der Turnhalle der Rochowschule.

 

Am Stand von Edeka warben der Pritzwalker Marktbetreiber Vincent Maaß und sein Putlitzer Kollege Jens Bockelmann um junge Interessenten. „Wir bilden Verkäufer aus, aber auch Kaufleute im Einzelhandel“, erklärt Vincent Maaß. In den nächsten Jahren gehen von seinen 45 Mitarbeitern an den drei Pritzwalker Standorten vier bis fünf in den Ruhestand. „Da müssen wir Nachwuchs ausbilden.“

 
Beruf mit Kreativität

Ganz praktisch präsentierte sich der Friseursalon „Haarmonie“ aus Pritzwalk. Die Auszubildenen Melanie Reibe und Lena Schiller drehten Besucherinnen gern Locken. „Das ist ein Beruf, in dem man viel Kreativität einsetzen kann“, erklärt die 18-jährige Melanie Reibe. Überhaupt hatten viele Firmen ihren eigenen Nachwuchs mitgebracht, weil die jungen Leute den Schulabgängern vieles besser erklären können – sie sind einfach näher dran.

 

Vivien Beyer beendet demnächst ihre dreijährige Ausbildung als Köchin im Hotel und Restaurant Forsthaus Hainholz. Sie lebt ihre Kreativität zum Beispiel an Canapés aus: „Ich habe da viele Freiheiten“, erzählt sie begeistert und zeigt auf kleine Pilze im Teigmantel und Crepes mit Mascapone und Minze.

 
Hoher Bedarf in Pflegeberufen

Vor allem in den sozialen Berufen wird massiv Personal benötigt. So sucht die Stephanus Wohnen und Pflege GmbH examinierte Pflegefachkräfte: Eine Stelle soll in Marienfließ, vier sollen in Pritzwalk besetzt werden, berichtet Alexander Kliem, der im Christophorus Seniorenzentrum die Auszubildenden betreut. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) sucht Teilnehmer für das Freiwillige Soziale Jahr, die später vielleicht in den Pflegeberuf wechseln.

 

Dachdecker Jens Hildebrandt aus Pritzwalk verspricht sich keinen so großen Erfolg von der Messe für seine Firma: „Den letzten Azubi hatten wir vor zwei Jahren.“ Trotzdem steht er mit seinen Kollegen regelmäßig auf fast allen Messen in der Region. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt er. Beate Vogel

 

Foto zur Meldung: Kaufleute, Pflegekräfte, Friseure: Messe KarrierePLUS lockte 450 Besucher in die Rochowhalle
Foto: Rund 450 Besucher nutzten die Berufs- und Ausbildungsmesse der IHK in der Rochowschule für Gespräche mit Betrieben. Foto: Beate Vogel

Eltern sollen Kinder zur Einschulung anmelden

(11.01.2019)

Pritzwalk. Zur diesjährigen Einschulung gibt die Stadtverwaltung Pritzwalk als Schulträger der zwei Grundschulen Herbert-Quandt-Schule und Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule folgende Hinweise: Kinder, die bis zum 30. September 2019 das sechste Lebensjahr vollenden, müssen von den Eltern für das Schuljahr 2019/2020 zur Einschulung angemeldet werden. Das gilt für Mädchen und Jungen, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 geboren wurden. Kinder, die für das Schuljahr 2018/2019 zurückgestellt wurden, sind erneut anzumelden.

 

Vorzeitige Einschulung auf Antrag

Auf Antrag der Eltern können Kinder vorzeitig eingeschult werden, die in der Zeit vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. Dezember 2019 das sechste Lebensjahr vollenden, bei der Einschulung also fünf Jahre alt sind. Das ist möglich, wenn die Schulreife bescheinigt wurde. Dafür ist der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Landkreises Prignitz zuständig. Die Schulreife muss dann von der Schulleitung festgestellt werden.

 

Schuluntersuchungen in Kitas oder mit Termin

Schuluntersuchungen werden in den Kindertagesstätten oder im Gesundheitsamt, Havelberger Straße 30 in Pritzwalk, Tel. 03395/30 06 24, nach Terminvereinbarung vorgenommen.

Zur Anmeldung ist das einzuschulende Kind persönlich vorzustellen. Mitbringen müssen die Eltern das ärztliche Gutachten sowie die Geburtsurkunde des Kindes.

 

Sprachstand muss festgestellt worden sein

Zudem ist es erforderlich, die Teilnahme am Verfahren der Sprachstandsfeststellung per Bescheinigung nachzuweisen. Sofern Kinder von der Teilnahme an diesem Verfahren befreit sind, ist dies mit Befreiungsnachweisen glaubhaft zu machen.

Wenn das Kind eine Tagesstätte außerhalb des Landes Brandenburg besucht, muss eine Kopie des Betreuungsvertrages vorgelegt werden. Hat es an einem sprachtherapeutischen Verfahren teilgenommen, ist ein Nachweis des Logopäden nötig.

 

Satzung ist Grundlage

Die Zuständigkeit der Schule ergibt sich aus der Schulbezirkssatzung der Stadt Pritzwalk vom 26. November 2015. Die Schulbezirkssatzung ist auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk: www.pritzwalk.de - Link zu: Verwaltung & Politik - Link zu: Satzungen - einsehbar.

 

Anmeldung an zwei Tagen

Die Anmeldung zur Einschulung erfolgt gemäß der Schulbezirkssatzung bei der Schulleitung der jeweiligen Schule am 18. Februar 2019 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr und am 19. Februar von 8 bis 17 Uhr. Die Anmeldung hat an der zuständigen Grundschule zu erfolgen. Antragsformulare sind an den Grundschulen sowie in der Stadtverwaltung Pritzwalk (Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 104) erhältlich.

aka

Vorschläge für den Bürgerhaushalt sind noch willkommen

(09.01.2019)

Pritzwalk. Zehn Vorschläge sind inzwischen für den Pritzwalker Bürgerhaushalt 2019 in der Kämmerei der Stadtverwaltung eingegangen. Noch bis zum 31. Januar können die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Wünsche einreichen. So können sie selbst über Projekte entscheiden, die in der Stadt und den Ortsteilen umgesetzt werden sollen.

 

Verkehrsspiegel oder Hundepark

Die ersten Einreicher wünschen sich zum Beispiel ein Freigehege für Meerschweinchen und Kaninchen im Streichelzoo im Pritzwalker Hainholz, andere wollen eine Parkbank an der Dömnitz, wieder andere einen eingezäunten Hundepark oder Verkehrsspiegel an mehreren Standorten.

Noch ist Zeit, mögliche Projekte bei der Stadt zu melden.

Als erste Kommune im Landkreis führt Pritzwalk einen Bürgerhaushalt ein. 50 000 Euro sind im Haushalt 2019 dafür eingeplant. Die Umsetzung der einzelnen Projekte darf höchstens 5000 Euro kosten. Werden je Projekt die 5000 Euro ausgeschöpft, sind zehn Vorhaben möglich. Kosten diese weniger Geld, können weitere Ideen umgesetzt werden.

 

Im Kulturhaus wird abgestimmt

Die Abstimmung ist für Samstag, 30. März, im Pritzwalker Kulturhaus vorgesehen. Die Ideen, die die meisten Stimmen erhalten, werden umgesetzt. Bleibt Geld übrig, kann es im nächsten Jahr verwendet werden.

Alle Informationen rund um den Bürgerhaushalt finden die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker unter dem Reiter Bürgerhaushalt oder im Flyer, der vielerorts ausliegt. Informationen gibt es auch bei der Stadt Pritzwalk, 03395/7608-0. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Vorschläge für den Bürgerhaushalt sind noch willkommen
Foto: Im Pritzwalker Kulturhaus wird am 30. März über die Ideen für den Bürgerhaushalt abgestimmt. Foto: Beate Vogel

Seniorenbeirat tagt im Jugendfreizeitzentrum Nord

(09.01.2019)

Pritzwalk. Der Seniorenbeirat der Stadt Pritzwalk trifft sich am Donnerstag, 17. Januar, zur ersten Beratung des Jahres 2019. Ab 10 Uhr wollen die Beiratsmitglieder im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35, in Pritzwalk unter anderem über die Einbindung des Beirates in die Jugendarbeit diskutieren. Außerdem steht die Vorbereitung der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche auf der Tagesordnung. Jugendclubleiter Ulrich Weltzien führt die Gäste vor der Beratung durch das Jugendfreizeitzentrum. bat

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

(03.01.2019)

Ein neues Jahr hat begonnen. Das ist für viele von Ihnen Grund genug, sich guten Vorsätzen zu widmen, aber auch zurückzublicken. Das Jahr 2018 brachte für die Stadt Pritzwalk und auch für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, viele Veränderungen. Sie haben nicht nur seit zwölf Monaten einen neuen Bürgermeister.

 

Neu waren neben der Museumsfabrik auch eine Reihe von Veranstaltungen mit den Bürgern und für die Bürger: 120 Radlerinnen und Radler stiegen Ende Juni zur ersten „Sommertour mit dem Bürgermeister“ in die Pedale und fuhren mit mir nach Wilmersdorf, wo die Feuerwehr ihren 85. Geburtstag feierte.

 

Unsere Stadtverordneten haben im August zum ersten Mal einen Bürgerhaushalt für Pritzwalk beschlossen. Sie als Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und der Orts- und Gemeindeteile können noch bis zum 31. Januar Vorschläge einreichen und am 30. März per Abstimmung über das Budget für 2019 entscheiden. Die Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2020 müssen bis 30. Juni einreicht werden. Sie können darüber am 28. September abstimmen.

 

Unsere jüngsten Pritzwalker hießen wir zum ersten Mal mit einem Babybegrüßungsfrühstück mit ihren Eltern im September willkommen. Die Veranstaltung soll in diesem Jahr gleich zweimal stattfinden.

 

Anfang Oktober stellten wir unser neues Marketingkonzept vor, mit dem wir die positive Aufbruchsstimmung nutzen und weiter befördern möchte. Ebenso wollen wir die Stadt für den Blick von Außen interessanter machen: für Bürgerinnen und Bürger, die überlegen, sich hier niederzulassen, für Unternehmen, die sich hier ansiedeln möchte oder für Touristen. So haben wir 2019 wieder eine Reihe von größeren Bauprojekten auf dem Plan. Denn Pritzwalk ist das starke Zentrum der Region und hat die Zukunft im Blick.

 

Auch für 2019 stehen große Entscheidungen an. Am 26. Mai sind in Brandenburg Kommunalwahlen. Dann entscheiden Sie über unser neues Stadtparlament, die Ortsbeiräte oder Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher in unseren Ortsteilen und auch über den Kreistag.

 

Sie sehen, es bewegt sich etwas in Pritzwalk. Das liegt nicht zuletzt an Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger: Denn die Pritzwalker sind Pritzwalk und „machen gemeinsame Sache“. Wir möchten mit Ihnen zusammen unsere Stadt zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsmittelpunkt machen, in dem es sich zu leben lohnt - ganz nach unserem Motto „Wie es Euch gefällt“.

 

Für das vor uns liegende Jahr 2019 wünsche ich Ihnen in diesem Sinne alles Gute, viel Schaffenskraft für die Projekte, die vor Ihnen liegen und dabei auch ein bisschen Zeit für die Familie.

 

Ihr Bürgermeister Dr. Ronald Thiel

Foto zur Meldung: Liebe Bürgerinnen und Bürger!
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: H.-W. Boddin

Wandergeselle macht Station im Rathaus

(03.01.2019)

Pritzwalk. Maurergeselle Thomas Hoppe machte am Donnerstag Station im Pritzwalker Rathaus. Er überbrachte der Stadt in Person von Kämmerin Kornelia Wienke und Sabine Kadasch, Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung, Bürgerservice und Ordnung, seine „allerfreundlichsten Grüße“ in Versform.

 

Drei Jahre und einen Tag unterwegs

Der 24-jährige Thomas Hoppe war vor zwei Monaten in Oranienburg zur so genannten Walz aufgebrochen, bei der Handwerksgesellen für mindestens drei Jahre und einen Tag durch die Lande ziehen. Dabei sind die Gesellen auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen, die ihnen einen Schlafplatz oder eine Arbeit geben kann. Während der Wanderschaft dürfen sich die jungen Männer ihrem Heimatort nicht mehr als 50 Kilometer nähern. Nicht einmal zu Weihnachten.

 

Hoppe hat, wie er den Amtsleiterinnen berichtete, in den zwei Monaten seiner Walz auch schon hinter Supermärkten oder unter einem Weihnachtsbaum geschlafen. Zu seinen Stationen zählten Greifswald, Rostock, Hamburg, Bielefeld, Wuppertal, Leipzig, Frankfurt/Oder. In Schwerin verbrachte er Silvester. Nächste Woche will er in Jena sein, wo er eine Arbeit für vier Wochen gefunden hat – Parkett verlegen.

 

Kein Smartphone und kein Auto

Wandergesellen führen ein hartes Leben: Smartphone oder Laptop sind verboten. Thomas Hoppe kommuniziert mit seiner Familie wie in den alten Zeiten per Post. Ein Auto dürfen die Handwerker nicht haben, die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs ist verpönt. Im ersten Jahr der Walz wandert der 24-Jährige durch Deutschland, im zweiten durch ganz Europa. Im dritten Jahr will er sich die Welt ansehen.

 

Alle Stationen und alle Spenden werden ins Wanderbuch eingetragen, das der Maurergeselle auch Kämmerin Wienke vorlegte. Von der Stadt Pritzwalk erhielt er einen kleinen Geldbetrag. Nachdem sich Thomas Hoppe mit einem weiteren Vers bedankte, zog er weiter. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wandergeselle macht Station im Rathaus
Foto: Wandergeselle Thomas Hoppe zeigt Kornelia Wienke (l.) und Sabine Kadasch sein Wanderbuch. Foto: Beate Vogel

Weihnachtsbäume werden eingesammelt

(02.01.2019)

Pritzwalk. Ihre abgeschmückten Weihnachtsbäume können die Bürger im Gebiet der Stadt Pritzwalk ab sofort an den öffentlichen Stellplätzen für Glascontainer ablegen. Die Mitarbeiter des Fachgebietes Bewirtschaftung sammeln sie dort in den nächsten 14 Tagen nach und nach ein. Zu den Containerstellplätzen in den Ortsteilen fahren die Kollegen nicht. bat

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsbäume werden eingesammelt
Foto: Mitarbeiter des Fachgebiets Bewirtschaftung holen in Pritzwalk abgeschmückte Weihnachtsbäume ab.

Anmeldungen für Bestattungen wieder in der Gartenstraße

(21.12.2018)

Pritzwalk. Die Friedhofsverwaltung der Stadt Pritzwalk zieht von der Marktstraße (Rathaus) wieder in die Gartenstraße 12 zurück. Bestattungen sind dort ab dem 27. Dezember im Haus 2, Zimmer 212, Telefon 03395/76 08 56 anzumelden.

Alle weiteren Belange im Zusammenhang mit Friedhofsangelegenheiten werden nach wie vor in der Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 203, Telefon 03395/76 08 70, bearbeitet.

 

Bürgermeister führt vorübergehend Geschäfte der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk

(20.12.2018)

Pritzwalk. Einen neuen Geschäftsführer hat ab 1. Januar 2019 die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wird bis auf Weiteres die Geschäfte der Gesellschaft führen. Dem liegt ein Beschluss der Gesellschafterversammlung zu Grunde. „Dieser Schritt ist erforderlich, da die bisherige Geschäftsführerin Ellen Prill zum Jahresende ausscheidet“, erklärt Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht, Bildung, Kultur und Soziales. Die Geschäftsführertätigkeit werde der Bürgermeister bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers ausüben. Wer diese Funktion künftig übernehmen wird, entscheidet der Aufsichtsrat der Gesellschaft.

 

Aufsichtsratsvorsitz wird neu besetzt

Als Folge der Übernahme muss die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden der WBG Pritzwalk neu besetzt werden. Bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers wird die Leiterin des Amtes für Finanzen, Kornelia Wienke, diese Aufgabe übernehmen. „Mit der Besetzung der Geschäftsführung durch den Bürgermeister ist die Handlungsfähigkeit der WBG gesichert“, erklärt Dr. Ronald Thiel. Der Bürgermeister gehört dem Aufsichtsrat der Gesellschaft nicht mehr an.

Andreas König

Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“

(20.12.2018)

Pritzwalk. Die Zukunft der bisher privat betriebenen Kita „AllerHand“ in Pritzwalk ist gesichert. Die Stadt Pritzwalk übernimmt die Trägerschaft der Einrichtung in der Perleberger Straße 6. Ein entsprechender Vertrag wurde mit Wirkung zum 18. Dezember 2018 geschlossen, muss aber von den zuständigen Behörden noch genehmigt werden. Damit sind 33 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulreife gesichert. Gleiches gilt für die Arbeitsplätze der sechs Mitarbeiterinnen, zu denen auch eine Auszubildende gehört.

 

Kita-Betrieb wird in bewährter Weise fortgeführt

„Für die Eltern und die Erzieherinnen ändert sich nichts, der Betrieb der Kita ‚AllerHand‘ kann in bewährter Weise fortgeführt werden“, erklärt Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht, Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Pritzwalk. „Die Kinder behalten auch ihre bisherigen Erzieherinnen, was für ihre Entwicklung sehr wichtig ist“, ergänzt die zuständige Fachgebietsleiterin Gudrun Przybilla.

 

Seit längerem Nachfolger gesucht

Die bisherige Besitzerin Gabriele Kiekbach hatte seit längerem nach einem Nachfolger gesucht und Gespräche mit mehreren potenziellen Betreibern geführt, darunter auch mit der Stadt Pritzwalk. „Mit der Übernahme der Kita ‚AllerHand‘ setzt die Stadt ihre Bemühungen fort, Eltern die Betreuung ihrer Kinder auf hohem Niveau zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Übernahme stärkt die Stadt als Ganzes

Er hebt hervor, dass die eigene Führung von Kindereinrichtungen ein fester Beitrag zur Daseinsvorsorge ist. Vor diesem Hintergrund sei die Übernahme der Kita ein konsequenter und richtiger Schritt. Der Bürgermeister freut sich über die neue Herausforderung und sieht mit der Übernahme die Stadt als Ganzes gestärkt. Die Stadt Pritzwalk ist bislang Träger von acht Kindertagesstätten, davon zwei Horte.

Andreas König

Foto zur Meldung: Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“
Foto: Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“

Berufsmesse KarrierePLUS bringt Schüler und Unternehmer zusammen

(20.12.2018)

Pritzwalk. Zur Bildungsmesse KarrierePLUS 2019 sind Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene für Samstag, 12. Januar, eingeladen. Sie können sich von 10 bis 13 Uhr in die Sporthalle der Freiherr-von-Rochow-Schule in der Pritzwalker Nordstraße 19 über Ausbildungs-, Studien- oder Jobangebote informieren. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam hat gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Prignitz zu dieser Messe eingeladen.

 

Vorreiter der Berufsorientierung

56 Aussteller sind bisher laut René Georgius angemeldet, der das IHK-RegionalCenter Prignitz leitet. Unter ihnen finden sich etwa mit Ausbildungsplatzangeboten die Adecco Service Center Solutions GmbH aus Wittenberge, die Alutrim Europe GmbH aus Kyritz oder die Ayanda GmbH aus Pritzwalk-Falkenhagen.

Für die Rochow-Schule haben sich die Veranstalter laut Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, deshalb entschieden, weil „sie ein Vorreiter in der Berufsorientierung ist“. Zwischen der 8. und der 10. Klasse können sich die Schüler bei Praktika und Praxislernen ein Bild von der Berufswelt machen. Ihre Betreuer an der Schule sind Helga Bonacker und Andreas Pilz.

 

Die Stadt Pritzwalk ist neuer Partner

Neues gibt es auch bei der 2. KarrierePLUS: „Erstmals halten die IHK und die Handwerkskammer die Weiterbildung als eigenständiges Angebot vor – für alle Eltern, die sich beruflich weiterentwickeln wollen“, erklärt Georgius.

Neu ist in diesem Jahr außerdem, dass die beiden Kammern die Stadt Pritzwalk als Kooperationspartner gewinnen konnten. „Das ist genau der Partner, den wir zur Abrundung gebraucht haben“, so der Leiter des RegionalCenters. Viele Dinge könne man nur gemeinsam schaffen.

 

Noch nie zuvor so gute Chancen

Ingesamt stehen etwa 350 Ausbildungsstellen in 95 Berufen und 17 Studiengängen zur Verfügung. Viele der Betriebe bieten gleich mehrere Ausbildungsberufe an, die von Maschinen- und Anlagenführern über Land- und Tierwirt bis hin zum Bachelor of Engineering in verschiedenen Fachrichtungen reichen. Die Firmen laden meist auch zu Betriebspraktika ein, bei denen vor allem die künftigen Schulabgänger in einen Beruf hineinschnuppern können

„Noch nie zuvor waren die Chancen für junge Leute so gut, einen Ausbildungsplatz zu bekommen oder ein Studium zu beginnen“, so der Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel in seinem Grußwort zur KarrierePLUS. Nun komme es darauf an, die Jugendlichen mit den Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu bringen. „Das passende Format dazu bietet die KarrierePLUS-Messe.“

 

100 Jobangebote auf der Messe

Wer bereits eine Berufsausbildung hat, kann sich ebenfalls bei der Messe KarrierePLUS umsehen: 100 Jobangebote warten auf Bewerber. Viele davon sind ab sofort zu besetzen – Fachkräfte werden händeringend gesucht. Zu den beliebstesten Berufen zählen laut Georgius etwa die Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Büro, Groß- und Außenhandel sowie Bankkaufleute.

Wer sich für einen Ausbildungsplatz oder einen Job interessiert, hat bei der Bildungsmesse KarrierePLUS in Pritzwalk die Gelegenheit, an den Messeständen mit Unternehmern oder Ausbildern direkt ins Gespräch zu kommen.

 

Auch die TH Brandenburg ist vor Ort

Zu den Ausstellern gehören übrigens neben den vielen regionalen Firmen auch die Präsenzstelle Prignitz der Technischen Hochschule (TH) Brandenburg, das Jobcenter und die Arbeitsagentur sowie die Bildungsgesellschaft Pritzwalk. Auch der Rettungsdienst und die Straßenmeisterei des Landkreises sind dabei. Beate Vogel

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Foto: Die Veranstalter von IHK, Handwerkskammer, Stadt Pritzwalk Freiherr-von-Rochow-Schule laden zur Berufsmesse KarrierePLUS ein. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Mitten in der Pritzwalker Innenstadt: Senioren-WG mit 24-Stunden-Betreuung

(19.12.2018)

Pritzwalk. Im großen Gemeinschaftsraum im Gebäude in der Pritzwalker Marktstraße 30 schnippeln die Damen Äpfel und Orangen. Die sollen in den Obstsalat, den es später zum Mittagessen geben soll. Die Seniorinnen und Senioren werden bei der Vorbereitung der Mahlzeiten mit einbezogen. Wie es sich in der Einrichtung „Privates Seniorenwohnen“ lebt, davon machte sich am Dienstag Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ein Bild. Firmeninhaber Norman Feuerböter führte das Stadtoberhaupt durch die Räume, die sich über drei Etagen verteilen. Je acht seniorengerechte Zimmer mit eigenem Bad sind im Erdgeschoss und in der ersten Etage an die Bewohner vermietet. Im Obergeschoss gibt es zudem behindertengerechte Bäder.

 

Frühstück im Gemeinschaftsraum

Die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Namen im Flur an der Tür stehen, haben ihre 25 Quadratmeter großen Wohnräume mit ihren eigenen Möbeln eingerichtet und selbst dekoriert. Jede Etage verfügt über einen Gemeinschaftsraum, in dem die acht Mieter Frühstück und Abendessen einnehmen. „Hier können die Bewohner mit ihren Angehörigen auch mal eine kleine Familienfeier veranstalten“, sagt der 32-jährige Firmenchef.

Im großen Gemeinschaftsraum in der zweiten Etage, in dem auch Tagespflege angeboten wird, essen alle zusammen zu Mittag und trinken Kaffee. Die Mahlzeiten bereiten sie auch gemeinsam vor. Das ist laut Feuerböter gewollt: „So kommen alle in Kontakt und keiner muss allein im Zimmer sitzen.“ Zudem bietet die zentrale Lage Gelegenheit für Stadtspaziergänge.

 

Inzwischen eine Warteliste

In der Wohngemeinschaft werden 16 Rentnerinnen und Rentner 15 Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern betreut, die im Alltag hier und da Hilfe brauchen, erklärt der 32-jährige Firmenchef: „Wir sind voll und haben inzwischen eine Warteliste.“ Das Besondere im „Privaten Seniorenwohnen“ ist die durchgehende Nachtwache, die das Haus anbietet. So sind die teils gebrechlichen Mieter 24 Stunden abgesichert. Trotz dieses zusätzlichen Angebotes finanziere sich die Einrichtung allein.

 

Aus eigener Kraft gestemmt

Eröffnet hat Feuerböter die Einrichtung in der Marktstraße 30 im April 2017. Zwei Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert. Feuerböter musste sich dabei etwa bei der Traufhöhe und der Fassadengestaltung nicht nur an die Gestaltungssatzung für die Altstadt halten, er stemmte das Projekt zudem aus eigener Kraft. Während der Bauphase kam es immer wieder zu Behinderungen durch die Baufahrzeuge. „Da muss ich das Ordnungsamt der Stadt noch einmal sehr loben. Das war ein sehr menschlicher Umgang“, erinnerte Feuerböter.

Bürgermeister Thiel lobt das Engagement des jungen Unternehmers: „Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man für einen Lückenbau in der Innenstadt eine gelungene Nutzung findet.“ Das Gebäude füllt nun eine Brachfläche, für die die Stadt Pritzwalk unter dem Motto „Raum sucht Bauherren“ geworben hatte. Das einstige Wohnhaus von Bürgermeister Emil Dörfel, das an dieser Stelle stand, war 2006 komplett abgebrannt. Beate Vogel

 

Foto zur Meldung: Mitten in der Pritzwalker Innenstadt: Senioren-WG mit 24-Stunden-Betreuung
Foto: Im Gemeinschaftsraum schnippeln die Damen Früchte für den Obstsalat. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Kinder in Pritzwalk Nord freuen sich über neuen Spielplatz

(18.12.2018)

Pritzwalk. Im Sauseschritt erstürmten Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ am Montag, 17. Dezember, den neuen Spielplatz an der Pritzwalker Nordstraße. Als vierter multifunktionaler Platz, der in diesem Jahr freigegeben wurde, lockt die Anlage mit vielfältigen Spielmöglichkeiten: Ein Spielschiff kann von den kleineren „Seeleuten“ im Alter von drei bis sechs Jahren geentert werden.

 

Abenteuerfahrt unter der Pritzwalker Stadtfahne

Auf Abenteuerfahrt begeben sich die Mädchen und Jungen unter der Pritzwalker Stadtfahne. Es gibt eine Sprossenkletterwand, einen Rampenaufstieg, eine Hängebrücke, ein Trapeznetz, eine weitere Rutsche sowie eine Rutschstange und eine Kletterwand (Freeclimbing). Das Angebot an letztgenannten Spielgeräten wendet sich an Kinder bis zwölf Jahre.

 

Stadt bezahlte Platz komplett aus Eigenmitteln

„Da könnt ihr richtig toll spielen“, freute sich der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Sein Stellvertreter Halldor Lugowski, Amtsleiter für Stadtentwicklung und Infrastruktur, hob hervor, dass dieser Platz komplett mit Eigenmitteln der Stadt Pritzwalk entstanden ist – knapp 30 000 Euro flossen in das neue Kinderparadies. Gemeinsam mit dem Stadtmaskottchen Willy Wolf eroberten die Kinder ihren neuen Spielplatz.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder in Pritzwalk Nord freuen sich über neuen Spielplatz
Foto: Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ konnten es kaum erwarten, ihren neuen Spielplatz in Besitz zu nehmen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertreter Halldor Lugowski hatten ihn übergeben. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ortswehr Mesendorf verfügt über neues Tragkraftspritzenfahrzeug

(17.12.2018)

Pritzwalk. Vorfristige "Bescherung" für die Feuerwehr in Mesendorf: Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) konnte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel konnte am dritten Adventswochenende der Ortswehr Mesendorf übergeben. In Beisein von Ortsvorsteher Vincent Maaß, der Amtsleiterin für den Ordnungsbereich Sabine Kadasch, dem Fachgebietsleiter für Brandschutz Heiko Möbius, Mitgliedern der Ortswehr, Angehörigen befreundeter Nachbarwehren und Einwohnern des Ortsteils fuhr das neu beschaffte Kleinlöschfahrzeug am Gerätehaus der Ortswehr vor und konnte ausgiebig begutachtet werden.

 

20 Jahre altes Vorgängerfahrzeug abgelöst

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung, für das seit 20 Jahren in der Ortswehr stationierte Löschhilfsfahrzeug. Der umgerüsteter T 4 mit Pkw-Anhänger für die Feuerwehrtechnik, das vom Feuerwehrtechnischen Zentrum in Perleberg für Feuerwehrzwecke umgerüstet wurde und vorher schon ein Fahrzeugleben als Krankenwagen hatte.

 

In Parchim auf neuesten Stand gebracht

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Mesendorf wurde gebraucht angeschafft und hat bereits 80 000 Kilometer auf dem Tacho. Es verfügt über eine Kabine für eine Staffel (fünf Einsatzkräfte) und wurde von einer Spezialfirma in Parchim mit einem neuen, modern ausgestatteten Geräteteil versehen. Darin ist die Technik für eine Löschgruppe und eine Tragkraftspritze untergebracht.

 

Stadt stellt 80 000 Euro bereit

Der Bürgermeister Ronald Thiel berichtete, dass für das Jahr 2018 im Stadthaushalt 80 000 Euro für die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehren eingestellt waren. Daraus wurden das TSF für die Ortswehr Mesendorf und das Einsatzleitfahrzeug für die Feuerwehr Pritzwalk erworben. Im Februar 2018 konnte bereits mit Hilfe von aus Landes-Fördermitteln und einem Eigenanteil der Stadt ein Löschfahrzeug LF 10 in Sadenbeck übergeben werden. Am 12. Januar 2019 soll der Ortsfeuerwehr Beveringen ihr neues Löschfahrzeug übergeben werden.

 

Einsatztechnik steht im Mittelpunkt

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sagte, dass bisher die Gerätehäuser der Ortswehren hergerichtet wurden. Nun aber sei es das Gebot der Zeit, sich vorrangig um den Ersatz und die Erhaltung der teilweise recht betagten Einsatztechnik zu kümmern. Er dankte Stadtbrandmeister Volker Lehmann und dem Team der Stadtwehrführung für die fachliche Unterstützung bei der Ersatzbeschaffung im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten und des Bedarfs.

 

Gemeinsames Handeln zwingend notwendig

Stadtbrandmeister Volker Lehmann bestätigte, dass die Feuerwehren und der Brand- und Katastrophenschutz in die Zukunft blicken. Nicht in jeder Wehr können neue Löschfahrzeuge stationiert werden, das sei finanziell nicht machbar. Trotzdem müsse die Einsatzbereitschaft trotz oft vorhandener personeller Problemen überörtlich gesichert werden. Dies ist nur mit gemeinsamem Handeln zu bewältigen. Mit dem neuen TSF für Mesendorf wurde ein Zeichen gesetzt wie es gehen kann, die Einsatzbereitschaft und den Grundschutz im Ort zu verbessern und die Zusammenarbeit mit benachbarten Wehren zu intensivieren.

 

Mesendorf bildet Einheit mit Nachbardörfern

Die Feuerwehr Mesendorf mit zwölf aktiven Mitgliedern bildet eine Einheit mit Buchholz, Sarnow und Seefeld. Wichtig ist die Ortswehr auch für die Orte Groß Woltersdorf, Kuhsdorf und für Tüchen, wo es keine Ortswehren gibt. Des Weiteren kommt Mesendorf zur Unterstützung von Pritzwalk und anderen Wehren zum Einsatz.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Ortswehr Mesendorf verfügt über neues Tragkraftspritzenfahrzeug
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab der Ortsfeuerwehr Mesendorf einen symbolischen Schlüssel für das neue Löschfahrzeug. Foto: H.-W.B.

Neue Ortsdurchfahrt Seefeld ist gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit

(14.12.2018)

Seefeld. Über eine grundlegend erneuerte Ortsdurchfahrt mit Gehwegen und Bushaltestellen verfügt jetzt der Pritzwalker Ortsteil Seefeld. Mit jetzt sechs Metern hat sich die Breite der Fahrbahn innerorts sogar verdoppelt. Der Abschnitt ist Teil der Kreisstraße 7054, die von der B 103 bis nach Tüchen führt und bis zum Jahr 2020 komplett erneuert werden soll.

 

Viel Geld investiert

Zur offiziellen Übergabe des insgesamt 2,5 Kilometer langen Bauabschnitts trafen sich am Donnerstag der Prignitzer Landrat Torsten Uhe, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Leiter der Kreisstraßenmeisterei Prignitz, Michael Becker, Ortsvorsteherin Heike Mennecke sowie Vertreter des Landesbetriebes Straßenwesen, des Planungsbüros und weiterer mit dem Vorhaben befassten Einrichtungen und Firmen.

„Wir haben viel Geld in dieses Vorhaben investiert, rund 2 Millionen Euro“, sagte der Landrat, „aber es hat sich gelohnt.“

 

Idee kam von Halldor Lugowski

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hob die Rolle seines Stellvertreters und Amtsleiters für Infrastruktur und Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, hervor. „Er hatte vor drei Jahren eine Idee. Mit der Übertragung der damaligen Landesstraße an die Kommunen könnte es gelingen, eine wichtige Straße zu sanieren, die sonst nie angefasst worden wäre.“

 

Straße war dem "grünen Netz" zugeordnet

Das Land Brandenburg hatte die damalige Landesstraße 146 dem sogenannten grünen Netz zugeordnet und keinerlei Unterhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Es bot die Option an, dass Kommunen, also Kreise, Städte und Gemeinden eine Straße übernehmen und für deren Sanierung einmalig eine 90-prozentige Förderung in Anspruch nehmen konnten. Davon hatte der Landkreis in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen Gebrauch gemacht.

 

"Seefeld" kann sich sehen lassen

Dr. Ronald Thiel dankte allen Beteiligten und stellte fest, dass die neue Straße „ein tolles Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Land, Kreis und Stadt“ sei. „Seefeld kann sich sehen lassen“, sagte er. Als Anlieger verwies Jörg Stricker vom Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Berlin-Brandenburg auf die deutlich verbesserte Erreichbarkeit der CJD-Wohnstätte in Seefeld.

Die Stadt Pritzwalk war für den Bau der Gehwege, Bushaltestellen und der Zufahrten verantwortlich und hat dafür rund 40 000 Euro Eigenmittel aufgewandt.
Andreas König

Foto zur Meldung: Neue Ortsdurchfahrt Seefeld ist gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit
Foto: Die neue Seefelder Ortsdurchfahrt wurde mit dem traditionellen Durchschneiden des Bandes freigegeben. Zur Schere griffen unter anderem (v.l.): Jörg Stricker, Friedhelm Müller, Halldor Lugowski, Dr. Ronald Thiel, Heike Mennecke und Torsten Uhe. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtbrandmeister Volker Lehmann feierte seinen 60. Geburtstag

(14.12.2018)

Im Kreis der Familie, von Feuerwehrkameraden und Arbeitskollegen feierte Volker Lehmann in der vergangenen Woche seinen 60. Geburtstag im Mesendorfer Dorfgemeinschaftshaus.

Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, den obersten Feuerwehrmann der Feuerwehren der Stadt und Ortsteile persönlich zu gratulieren.

 

Jubilar hat Spuren hinterlassen

Thiel würdigte das Wirken des Jubilars mit den Worten: „Volker Lehmann hat zeit seiner beruflichen Tätigkeit, wie auch im Ehrenamt, die Entwicklung der Feuerwehren in der DDR, im Landkreis Pritzwalk und dann auch folgerichtig im Prignitzkreis nachhaltig mitgestaltet. Er ist auch heute und in der Zukunft mit Herz und Sachverstand Feuerwehrmann. Ob als Stadtbrandmeister von Pritzwalk, als stellvertretender Kreisbrandmeister des Landkreises Prignitz im Ehrenamt, oder in seiner beruflichen Tätigkeit als Mitarbeiter des Landkreises Prignitz, überall hat er deutliche Spuren hinterlassen in den Feuerwehren der Region und bei der Gewährleistung der Sicherheit für unsere Mitbürger beim Schutz vor Brandgefahren und den Auswirkungen von Elementarereignissen. Dafür bedanken wir uns und wünschen Volker Lehmann für die kommenden Jahre viel Erfolg bei seiner wichtigen Tätigkeit im Ehrenamt und in seiner beruflichen Tätigkeit zum Wohle der Mitbürger und des Gemeinwesens.“

 

Von klein auf mit der Feuerwehr verbunden

Der Jubilar entstammt einer Feuerwehrfamilie und ist von jüngsten Jahren an mit der Feuerwehr verbunden. Seine „Feuerwehrlaufbahn“ begann 1973 als Mitglied der AG Junge Brandschutzhelfer (heute Jugendfeuerwehr) der Freiwilligen Feuerwehr Putlitz. Im Jahr 1983 schloss er das Studium als Ingenieur für Brandschutz mit Erfolg ab und ist seit 1984 in leitender Funktion in den Brandschutzorganen tätig. 1991 bis 1993 war Volker Lehmann Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz in der Kreisverwaltung Pritzwalk und mit der Kreisfusion 1994 im Landkreis Prignitz in der Kreisverwaltung im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises tätig und für die Ausbildung der Feuerwehren und die Technik der Feuerwehren des Landkreises zuständig. Er ist Leiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums und der Kreisfeuerwehrschule des Landkreises Prignitz.

 

Auch ehreneamtlich im Brandschutz aktiv

Im Ehrenamt übt Volker Lehmann seit 1994 die Funktion als Stellvertretender Kreisbrandmeister im Landkreis Prignitz aus und ist seit 2003 Stadtbrandmeister der Feuerwehren der Stadt und der Ortsteile Pritzwalks.

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Stadtbrandmeister Volker Lehmann feierte seinen 60. Geburtstag
Foto: Zu seinem 60. Geburtstag erhielt Stadtbrandmeister Volker Lehmann (r.) Glückwünsche vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto. H.-W.B.inem

Kinder aus Hort und Kita eröffneten den Weihnachtsmarkt

(12.12.2018)

Pritzwalk. Der Pritzwalker Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“ gaben den Auftakt für das festliche Treiben auf dem Pritzwalker Marktplatz mit einem abwechslungsreichen Programm. Schneeflocken tanzten, Weihnachtswichtel bastelten, und auch die Sterne stiegen zur Erde herab, als die Kinder ihre Lieder und Tänze darboten. Der Weihnachtsmann bedachte jede kleine Künstlerin und jeden kleinen Künstler mit süßen Geschenken.

 

Weihnachtsmann nimmt Wünsche an

Auch um die Wunschzettel der Mädchen und Jungen drehte sich das Programm. In seiner Sprechstunde gibt der Weihnachtsmann den Kindern jeden Tag um 16 Uhr Gelegenheit, ihre kleinen und großen Wünsche loszuwerden. Noch bis einschließlich Sonntag ist der Pritzwalker Weihnachtsmarkt jeden Tag ab 11 Uhr zu erleben.

 

Genüsse und Geschenktipps

Neben den vielfältigen kulturellen Darbietungen laden zahlreiche Stände mit deftigen und süße Köstlichkeiten zum Schlemmen ein. Eine Kindereisenbahn und ein Kinderkarussell warten darauf, die kleineren Weihnachtsmarktbesucher auf eine Rundreise mitzunehmen. Parallel dazu bieten die Geschäfte der Innenstadt zahlreiche Geschenktipps an.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder aus Hort und Kita eröffneten den Weihnachtsmarkt
Foto: Für ihren Auftritt zur Eröffnung des Pritzwalker Weihnachtsmarktes erhielten die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“ großen Applaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ideen der Bürger sind gefragt: Pritzwalk startet mit erstem Bürgerhaushalt

(07.12.2018)

Pritzwalk. Als erste Kommune im Landkreis Prignitz führt Pritzwalk einen Bürgerhaushalt ein. Im September fassten die Stadtverordneten den Beschluss: Sie machen damit möglich, dass Pritzwalkerinnen und Pritzwalker selbst über Projekte entscheiden können, die in der Stadt und den Ortsteilen umgesetzt werden sollen.

 

Vorschläge bis 31. Januar 2019 möglich

50000 Euro sind im Haushalt 2019 unter der Position Bürgerhaushalt eingeplant. Noch bis zum 31. Januar können die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einreichen, deren Umsetzung bis 5 000 Euro kosten darf. Werden für jedes einzelne Projekt die 5 000 Euro ausgeschöpft, sind zehn Projekte möglich. Sind diese nicht so teuer, können weitere umgesetzt werden.

 

Vom Spielplatz bis zur Blumenwiese

Bis dahin sind also Ideen gefragt: zum Beispiel eine neue Küche für das Gemeinschaftshaus, ein neues Gerät auf dem Spielplatz oder eine Laterne in einer besonders dunklen Ecke. Denkbar sind auch eine Sitzbank an der Bushaltestelle oder eine Wildblumenwiese als Bienenfutter.

 

Wer kann mitmachen?

Pritzwalker, die eine Idee einreichen wollen, müssen über 14 Jahre alt sein. Das Projekt darf noch nicht im Haushalt der Stadt stehen und muss in der Zuständigkeit der Kommune liegen. Nicht berücksichtigt werden Feste wie etwa Schulabschlussfeiern oder Jubiläen. Beteiligen dürfen sich nur Personen, keine Vereine, Körperschaften oder Firmen.

 

Möglichkeit, Bürgerwünsche umzusetzen

„Der Bügerhaushalt ist eine hervorragende Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und ihrer Ortsteile, ihre Ideen und Wünsche umzusetzen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Er wünscht sich eine rege Beteiligung in allen Altersgruppen.

 

Wie können Vorschläge eingereicht werden?

Vorschläge können mündlich in der Kämmerei (Amt für Finanzen) in der Stadtverwaltung im Rathaus, per Post, per E-Mail (buergerhaushalt@pritzwalk.de), über die Internetseite www.pritzwalk.de oder über den Flyer eingereicht werden.

Die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden über die gültigen eingereichten Vorschläge. Die Abstimmung ist für Samstag, 30. März, im Pritzwalker Kulturhaus vorgesehen. Die Ideen, die die meisten Stimmen haben, werden umgesetzt. Bleibt Geld im Topf übrig, kann es im nächsten Jahr verwendet werden.

 

Zweite Abstimmung im nächsten Jahr

Die Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2020 müssen übrigens bereits zum 30. Juni 2019 eingereicht werden. Die Abstimmung ist dann für den 28. September geplant. Dieser Rhythmus soll dann in den kommenden Jahren beibehalten werden.

Beate Vogel/Andreas König

Foto zur Meldung: Ideen der Bürger sind gefragt: Pritzwalk startet mit erstem Bürgerhaushalt
Foto: Stellten das Konzept des Pritzwalker Bürgehaushaltes vor: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Kämmerin Kornelia Wienke. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Große und kleine Besucher fieberten bei der Nikolaus-Rettung mit

(07.12.2018)
Pritzwalk. „Da ist er, da ist er!“ Aufgeregt blickten die Kinder zu den Fenstern des Pritzwalker Rathauses empor. Eben war dort der Nikolaus zu sehen gewesen. Kurz darauf öffnete der gute Alte ein Fenster, schwang seine Glocke und rief um Hilfe.
 
Rettungsbühne stoppte unter dem Fenster
Die traf in Windeseile ein: Die Pritzwalker Feuerwehr fuhr mit ihrer Hubrettungsbühne vom Typ Bronto Skylift auf den Marktplatz vor und machte sich für die Rettung des Nikolaus‘ bereit. Der Teleskopmast mit der Rettungsbühne wurde in die Höhe gefahren und stoppte genau an dem Fenster, hinter der Nikolaus auf seine Rettung wartete.
 
Applaus für Feuerwehr und Nikolaus
Dann ging alles ganz schnell. Ein beherzter Schritt vom Fensterbrett in den Rettungskorb, und der Mann im roten Mantel schwebte in Begleitung von Feuerwehrmann Tony Köhlert sicher zur Erde herunter. Unter großem Applaus der kleinen und großen Zuschauer des Spektakels entstieg der Nikolaus dem Rettungsgerät und bescherte die Kinder mit Süßigkeiten. „Alles in allem war das eine sehr gelungene Premiere“, schätzte der Pritzwalker Ortswehrführer Adrian Zechser ein.
Andreas König

Foto zur Meldung: Große und kleine Besucher fieberten bei der Nikolaus-Rettung mit
Foto: Der Nikolaus wurde in einer spektakulären Aktion aus dem Pritzwalker Rathaus gerettet. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Weihnachtsmarkt in Pritzwalk bietet täglich Programm

(07.12.2018)

Pritzwalk. Bald ist es wieder so weit: Die Pritzwalker Innenstadt ist festlich geschmückt. Der Duft von Bratwurst, Lebkuchen und Glühwein erfüllt die Straßen, wenn der Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet. Beginn ist am Mittwoch, 12. Dezember, um 14 Uhr mit dem Auftritt der Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“, die „Sternenmomente im Advent“ präsentieren. Täglich kommt der Weihnachtsmann.

Jeden Tag ist Sprechstunde

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt rund ums Rathaus und die Nikolaikirche vom 12. bis 16. Dezember ab 11 Uhr. Von Mittwoch bis Donnerstag ist bis 19 Uhr, Freitag und Samstag bis 20 Uhr sowie Sonntag bis 17 Uhr geöffnet. Zum täglichen Angebot gehören zum Beispiel von 14 bis 17 Uhr die Krippenausstellung in der Sankt-Nikolai-Kirche, ab 16 Uhr die Sprechstunde mit dem Weihnachtsmann und ab 17 Uhr Kino für die Kleinen am Rathaus. Dazu gibt es an den Verkaufsständen neben handwerklichen Produkten auch viele weihnachtliche Leckereien.

Feuershow am Samstag

Immer ab 14 Uhr wird ein buntes Programm die Marktbesucher erfreuen, das die Kindereinrichtungen der Stadt und der Ortsteile gestalteten. Aber auch Künstler aus der Region und von weiter her können bestaunt werden, die teils bis in die Abendstunden auftreten. Ein Highlight dürfte etwa die Feuershow mit „Black Fire Artist“ am Samstag von 19.30 Uhr bis 20 Uhr werden.

Während des Weihnachtsmarktes läuft auch die Aktion „Schönster Weihnachtsbaum“ der Interessengemeinschaft Innenstadt und der Stadt Pritzwalk weiter: Welcher Baum ist am schönsten geschmückt? Die kleinen Bäumchen sind zum Teil schon mit bunten Motiven versehen.

Sonderpreis für schönsten Baumschmuck

Abgestimmt werden kann beispielsweise über Facebook mit Likes. Wer persönlich abstimmen möchte, kann ab Mittwoch mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes und bis Freitag, 14. Dezember, sein Votum abgeben. Es reicht, die Baumnummer zu notieren und in eine der IG-Sammelbüchsen zu stecken. Am Samstag, 15. Dezember, ist um 16 Uhr die Preisverleihung vorgesehen. Bereits am Nikolaustag wurde für die ganz schnellen Schmücker ein Sonderpreis verlost. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Weihnachtsmarkt in Pritzwalk bietet täglich Programm
Foto: Der Weihnachtsmann ist täglich zur Sprechstunde für die Kinder da. Foto: Andreas König

Schönhagener Kinder nehmen neuen Spielplatz in Besitz

(06.12.2018)

Schönhagen. Da gab es kein Halten mehr: Als die kleine Emma (3) den neuen Spielplatz in Schönhagen freigeben durfte, stürmten viele Kinder zur Rutsche, zur Schaukel und zur Wippe. Zuvor hatten der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertreter Halldor Lugowski den neuen Multifunktionsplatz offiziell übergeben.

 

Heimbetreiber stellte Land kostenfrei zur Verfügung

Entstanden ist der Platz auf dem Gelände von Guntram Winterstein, dem Geschäftsführer des Kinder- und Jugendhauses Georg-Müller. Weil es keine geeignete kommunale Fläche im Ortsteil gibt, hat er das Land der Stadt Pritzwalk kostenfrei verpachtet.

 

Willy Wolf spielte mit

Nach der ersten Runde ausgelassenen Tobens bedankten sich die Kinder, passend zum Nikolaustag, mit einem schönen Lied. Mitarbeiter der Stadtverwaltung verteilten Süßigkeiten, und das Stadtmaskottchen „Willy Wolf“ spielte mit den Kindern. Der Platz isst öffentlich zugänglich und soll ein Treffpunkt der Generationen für Schönhagen werden.

 

Stadt trägt 25 Prozent zur Investition bei

Die Investitionssumme beläuft sich auf 20 000 Euro, wovon 75 Prozent aus dem EU-Förderprogramm Leader stammen. Angelegt wurde der Platz von der Firma Sauerland Spielgeräte aus Wittstock. Er bietet einen Kletterturm mit Rutsche und Brückensteg, eine Doppelschaukel, eine Wippe, ein Feder-Wipptier und eine Sitzgruppe. Die Aufstellung der Geräte wurde zuvor mit dem Ortsbeirat und den Anwohnern abgestimmt.

Andreas König

Foto zur Meldung: Schönhagener Kinder nehmen neuen Spielplatz in Besitz
Foto: Die Kinder aus Schönhagen nahmen begeistert den neuen Spielplatz in Besitz, den Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergeben hatte. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Beveringer Kinder erobern neuen Spielplatz im Sturm

(06.12.2018)

Beveringen. Die Kinder an der Dorfstraße in Beveringen waren am Dienstagnachmittag kaum zu bändigen: Im frisch geharkten Sand auf dem Gelände an der Dorfstraße warteten nagelneue Spiel- und Klettergeräte auf abenteuerlustige Benutzer. Ein bisschen mussten sie sich aber gedulden: Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Bauamtsleiter Halldor Lugowski eröffneten ganz offziell mit Ortsvorsteher Kurt Eilmes den neuen „Multifunktionalen Platz“. Gleich nach den kurzen Reden eroberten die kleinen Beveringer Rutsche und Schaukel im Sturm.

 

Alt und Jung kommen zusammen

Bürgermeister Thiel freut sich, dass für den Platz eine Fläche mitten im Dorf gefunden wurde. Das Gelände ist teils privat. „Im vergangenen Jahr haben wir hier einen Zaun gesetzt, damit die Jugendfeuerwehr ungestört üben kann.“ Ortsvorsteher Eilmes dankte allen Helfern aus dem Dorf, die beim Aufbau der Spielgeräte geholfen haben. „Hier können Alt und Jung zusammenkommen, so soll es sein.“ Zum Platz gehört eine kleine Sitzgruppe, an der Eltern und Großeltern verweilen können.

 

Stadt trägt 5000 Euro zur Investition bei
Bauamtsleiter Lugowski informierte zu den Fakten: Demnach sei der Leader-Antrag im Mai dieses Jahres bewilligt worden. Baubeginn war im Oktober, die Fertigstellung Ende November. Die Fachfirma Sauerland Spielgeräte aus Wittstock war mit der Ausführung beauftragt. Die Gesamtkosten von 20 000 Euro werden zu 75 Prozent über Leader gefördert. 5000 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt.
Beate Vogel

Foto zur Meldung: Beveringer Kinder erobern neuen Spielplatz im Sturm
Foto: Kurt Eilmes (l.) bedankt sich bei allen Helfern und der Stadt Pritzwalk für den neuen Spielplatz. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus

(03.12.2018)

Pritzwalk. Ganz in Weiß erstrahlt der Weihnachtsbaum im Foyer des Pritzwalker Rathauses. Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ haben die Tanne am Montagmorgen (3. Dezember) geschmückt. In der vergangenen Woche bastelten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Schneemänner, Kerzen, Schneesterne und vieles mehr, um den Baum festlich zu dekorieren. „Unser Motto lautete ‚weiße Weihnacht‘“, sagt Kita-Leiterin Kornelia Saß. Stellvertretend für alle anderen „Tausendfüßler“ besuchten Kinder der Gruppe 4 das Priztwalker Rathaus. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel empfing die kleinen Gäste und freute sich sehr über den geschmückten Weihnachtsbaum. Nach getaner Arbeit durften sich die Kinder mit Plätzchen und anderen Süßigkeiten stärken. Begleitet wurden die Mädchen und Jungen von Erzieherinnen der Kita „Tausendfüßler“ sowie einigen Eltern und Großeltern.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus
Foto: Schmückten voller Eifer den Baum: Kinder aus der Gruppe 4 der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vertrag unterzeichnet: Landfrauen haben neues Domizil in der Museumsfabrik

(30.11.2018)

Pritzwalk. In neuen Räumen residiert seit Freitag, 30. November, der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung. Besiegelt wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Verein, der Stadt Pritzwalk und der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages. „Ich freue mich sehr, dass es in unserer Museumsfabrik damit einen Anlaufpunkt für die Vereine gibt“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Neuer Abschnitt im kulturellen Zentrum

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins, Kathrin Maaß, sieht den Umzug mitten in die Pritzwalker Innenstadt als „neuen Abschnitt“ in der mehr als 25-jährigen Geschichte des Vereins. Als Keimzelle eines „kulturellen Zentrums“ sieht Dr. Wolfgang Simon, Vorsitzender der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung, den Umzug der Landfrauen in die Museumsfabrik.

 

Kreative Landfrauen treffen sich

85 Landfrauen zählt der Pritzwalker Verein. Ihnen stehen 100 Quadratmeter im Brauereiteil der Museumsfabrik zur Verfügung. Dort treffen sie sich zum kreativen Basteln oder um Handarbeiten anzufertigen Die Textilgestaltung soll künftig breiteren Raum in der Vereinstätigkeit einnehmen.

 

Handwebstühle lden zum Mitmachen ein

„Wir haben zwei Handwebstühle erworben, an denen sowohl die Landfrauen als auch interessierte Besucher arbeiten können“, sagte Museumsleiter Lars Schladitz bei einer Führung durch die Räume der Museumsfabrik.
Zu den Besucherinnen gehörte auch Ingrid Benn. Sie war im Jahr 1992 die Gründungsvorsitzende der Pritzwalker Landfrauen und zeigte sich von der Entwicklung sehr angetan.
Andreas König

Foto zur Meldung: Vertrag unterzeichnet: Landfrauen haben neues Domizil in der Museumsfabrik
Foto: Unterzeichneten den Kooperationsvertrag für die Landfrauen Pritzwalk und Umgebung (v.l.): Dr. Wolfgang Simon, Kathrin Maaß, Dr. Ronald Thiel und Dietmar Sachs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Senioren aus den Ortsteilen feierten im Kulturhaus

(29.11.2018)

Pritzwalk. Da ging den Seniorinnen und Senioren aus den Pritzwalker Orts- und Gemeindeteilen das Herz auf: Eine Schar weihnachtlich kostümierter Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“ nahm am Donnerstag, 29. November, die Bühne des Kulturhauses in Besitz, um ein stimmungsvolles Weihnachtsprogramm darzubieten. Romantische Gedichte, Lieder, Tänze und ein Sketch über die Mühen des Weihnachtsbaum-Schmückens unterhielten die rund 170 Gäste bestens.

 

Dörfer sollen sich entwickeln

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel würdigte die große Bedeutung der Orts- und Gemeindeteile für ein funktionierendes Gemeinwesen. „Wir wollen alle Dörfer entwickeln“, sagte er. Nach und nach sollen weitere Ortsteile mit Spielplätzen ausgestattet werden, und auch Feuerwehren erhalten neue Fahrzeuge und Ausrüstung.

„Tun Sie, was ihnen guttut“, riet das Stadtoberhaupt den Seniorinnen und Senioren.

 

Weihnachtslieder und sein größter Hit

Die Angesprochenen genossen zunächst Kaffee und Kuchen, ehe beim Auftritt von Schlagersänger Gerd Christian Erinnerungen wach wurden. Der Barde trat mit einem weihnachtlichen Programm auf. Doch auch sein größter Hit „Sag ihr auch“ durfte nicht fehlen.

Die Seniorenweihnachtsfeiern sollen fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt und ihrer Orts- und Gemeindeteile bleiben, versicherte Dr. Ronald Thiel. Die Gäste bedachten ihn für diese Ankündigung mit kräftigem Applaus.

Andreas König

Foto zur Meldung: Senioren aus den Ortsteilen feierten im Kulturhaus
Foto: Die Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“, zeigten bei der Seniorenweihnachtsfeier für die Orts- und Gemeindeteile ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kita-Kinder backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus Steffenshagen

(29.11.2018)

Steffenshagen. Wie in der viel besungenen Weihnachtsbäckerei geht es am Mittwoch, 28. November, in Steffenshagen zu. Die Kinder aus der Kita „Hummelburg“ rollen Plätzchenteig aus, stechen Sterne, Glocken und andere Formen aus und belegen damit die Backbleche. Auf Einladung des Heimatvereins Steffenshagen sind sie in die gemütlichen Räume des Dorfgemeinschaftshauses gekommen.

 

Tradition seit mehr als 25 Jahren

„Das ist immer einer der schönsten Momente in der Vorweihnachtszeit“, schwärmt Ortsvorsteherin und Heimatvereinsvorsitzende Margit Vogel. Seit über 25 Jahren besuchen die Kinder aus der „Hummelburg“ jetzt schon die Weihnachtsbäckerei des Heimatvereins. „Einige Eltern der Kitakinder waren selbst beim Backen, als sie in die Kita gingen“, erinnert sich Margit Vogel.

 

Kinder können backen, basteln, Märchen ansehen

Für Kita-Leiterin Carola Zygowski und ihre Kolleginnen ist der Besuch im Dorfgemeinschaftshaus eine schöne Gelegenheit, die Kinder auf die bevorstehende Adventszeit einzustimmen. Neben dem Backen können die Mädchen und Jungen Geschenke und Weihnachtsdekoration basteln oder in einem gemütlich abgedunkelten Raum Märchenfilme ansehen.

„Wir sind mit zwölf über dreijährigen Kindern hierhergekommen“, sagt Carola Zygowski. Die kleineren Kinder backen in der Kita, doch von den Plätzchen aus dem Dorfgemeinschaftshaus bekommen sie auch etwas. „Am Nachmittag backen wir dann mit den Schulkindern“, ergänzt Ortsvorsteherin Margit Vogel.

 

Weihnachtliches Treiben am Sonntag

Weihnachtliche Köstlichkeiten können die Einwohnerinnen und Einwohner von Steffenshagen und ihre Gäste auch am Sonntag, 2. Dezember, genießen, wenn es wieder heißt „Steffenshagen im Advent“. Nach einer Andacht in der Kirche herrscht am und im Gemeindehaus weihnachtliches Treiben, untermalt von einer Überraschung der Steffenshagener Kinder. Es gibt eine Bastelecke sowie Glühwein, Gegrilltes und andere Leckereien. Ab 17.30 Uhr geben Diana und Matthias ein Adventskonzert in der Kirche.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita-Kinder backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus Steffenshagen
Foto: Die Kinder aus der Kita „Hummelburg“ in Steffenshagen backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker Senioren feierten Weihnachten im Kulturhaus

(28.11.2018)

Pritzwalk. Die Aufregung war den Kindern aus dem Hort „Kunterbunt“ anzumerken: Till führte sogar ganz allein am Mikrofon durch das Programm der Erstklässler. Sie sangen und tanzten am Mittwochnachmittag vor knapp 300 Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtgebiet von Pritzwalk, die sich zur Weihnachtsfeier der Stadt im Kulturhaus eingefunden hatten. Mit weihnachtlichen Gedichten und Liedern sorgten die Kinder im Nu für heimelige Stimmung.

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel blickte in seiner Begrüßung auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. „Nachdem wir unsere drei großen Bauprojekte Stadthotel, Bahnhof und Tuchfabrik abgeschlossen haben, folgen nun kleinere Vorhaben.“ Dazu gehören Investition in die Feuerwehren ebenso wie in Gehwege, Straßen und Spielplätze mit Sitzbänken. „Pritzwalk soll lebenswert und liebenswert bleiben“, so der Bürgermeister.

Musikalisch gestaltete den Nachmittag Schlagersänger Gerd Christian, der weihnachtliche Weisen zum Besten gab. Nach Kaffee, Kuchen und Schnittchen konnten sich die Gäste beim Tanz vergnügen. Für die Musik sorgte Jürgen Wanke aus Schönebeck. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Pritzwalker Senioren feierten Weihnachten im Kulturhaus
Foto: Die Kinder aus dem Hort "Kunterbunt" hatten ein weihnachtliches Programm vorbereitet. Foto: Beate Vogel

Museumsfabrik Pritzwalk erhält historische Spinnmaschine

(28.11.2018)

Pritzwalk. Zentimeter für Zentimeter weist Martin Calmon seinen Kollegen Mirko Siebert ein. Die beiden sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Team. Siebert folgt jeder Richtungsangabe seines Kollegen mit dem Gabelstapleraufsatz des Radladers: „Nach links, vorne etwas runter, stopp!“ Die Fracht ist kostbar: Die Männer laden vor der Museumsfabrik Pritzwalk einen historischen Hartmann-Selfaktor von einem 40-Tonner. Die Spinnmaschine ist in 14 Teile zerlegt und auf Euro-Paletten verpackt.

 

Kernstück der künftigen Ausstellung

Museumsleiter Lars Schladitz ist sichtlich aufgeregt. Die etwa 100 Jahre alte Maschine die zweite, die für die künftige Ausstellung historischer Industriemaschinen nun angeliefert wurde. Sie wird – allein schon wegen ihrer Größe – das Kernstück der künftigen Ausstellung. „Die Maschine war früher 25 Meter lang und wurde schon auf ein Museumsformat von zehn Metern reduziert“, erklärt Lars Schladitz.

 

Vergleich mit Spinnrad zeigt Entwicklung

Damit lasse sich ganz wunderbar die industrielle Entwicklung in der Textilindustrie veranschaulichen: „Wenn man ein Spinnrad neben diese Spinnmaschine stellt, die auf 200 Spulen gleichzeitig Fäden spinnt, versteht man, was die technischen Umbrüche der Industrialisierung bedeuten“, erklärt Museumsleiter Schladitz.
Für die großen Maschinen sollen noch Podeste gebaut werden.

 

Fachmann aus Crimmitschau hilft

Die Tuchfabrik Gebrüder Draeger setzte frühe auch auf Spinnmaschinen des Herstellers Richard Hartmann. Der Selfaktor ist damit ein authentisches Ausstellungsstück.
Jedes Teil des zerlegten Selfaktors ist beschriftet: „Antrieb Teil 1 vorn“; „Antrieb Teil 2 hinten“ oder „Seitenteil links“. Da die Übersicht zu behalten ist nicht einfach. „Beim Zusammenbauen hilft uns ein Fachmann aus Crimmitschau, der viele Jahre in der Textilindustrtie gearbeitet hat“, sagt Lars Schladitz.

 

Mit dem Hubwagen durch die Toreinfahrt

Palette für Palette bringen Mirko Siebert und Martin Calmon vom Laster an der Straße durch die enge Toreinfahrt in den Hof der Tuchfabrik. Siebert führt schon seit 20 Jahren große Baumaschinen, er kennt sich aus mit der Feinsteuerung. Mit Hubwagen und Unterlegplatten schieben dann die Mitarbeiter des Stadtbauhofes und der Museumsleiter mit seinen Kolleginnen die Maschinenteile in den Ausstellungsraum. Sogar Amtsleiter Dietmar Sachs fasst mit an.

 

Lebendiges Bild der Geschichte entsteht

Der Hartmann-Selfaktor ist eine Leihgabe aus dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. „Der wurde erst kurzfristig frei“, so der Pritzwalker Museumsleiter. Auch die bereits im Juli gelieferte, 2,5 Tonnen schwere Schermaschine ist aus dem Chemnitzer Museum. Zur Ausstellung kommen später noch eine Reihe anderer Textil- und Druckmaschinen, die ein lebendiges Bild des frühen 20. Jahrhunderts abgeben.
Beate Vogel

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Foto: Die Museumsmitarbeiter um Lars Schladitz stellen die Paletten vorsichtig in der Ausstellungshalle ab. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Angeregte Gespräche beim Empfang des Bürgermeisters

(27.11.2018)

Pritzwalk. Mit neuem Schwung und Aufbruchsstimmung entwickelt sich die Stadt Pritzwalk weiter. Das war eine der zentralen Botschaften, die Dr. Ronald Thiel, den Gästen beim Empfang des Bürgermeisters am Freitag mit auf den Weg gab. Vertreter aus der Wirtschaft, von Vereinen und Institutionen waren der Einladung des Stadtoberhauptes ins Kulturhaus gefolgt.

 

Stadt besinnt sich auf alte Stärken zurück

Dr. Ronald Thiel erinnerte daran, dass Selbstbewusstsein und eine starke Bürgerschaft bereits bei der Stadtgründung vor 762 Jahren eine wichtige Rolle spielten. Nunmehr gelte es, sich auf alte Stärken zurück zu besinnen, um die künftigen Aufgaben zu meistern. Dabei ist die Stadt Pritzwalk mit ihren 219 Mitarbeitern nicht nur ein großer Arbeitgeber der Region, sondern auch ein bedeutender Investor mit einem Volumen von mehreren Millionen Euro.

 

Investitionen in Millionenhöhe

Hinzu kommen die Gesellschaften mit städtischer Beteiligung: Die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk hat im laufenden Jahr rund 650.000 Euro investiert, bei den Stadtwerken Pritzwalk waren es mehr als eine Million Euro. Hinzu kommen mehr als 1,7 Millionen Euro, mit denen der Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk sein Trink- und Abwassernetz ertüchtigen lässt.

 

Unternehmen beschäftigen rund 5600 Menschen

Die ortsansässigen Unternehmen ihrerseits beschäftigen rund 5600 Menschen, darunter etwa 4700 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Pritzwalk. Dr. Ronald Thiel würdigte das Zusammenspiel von Stadt und heimischen Unternehmen als lokalen Wirtschaftskreislauf, der sich positiv und nachhaltig auf die Entwicklung Pritzwalks auswirke.

 

Auskömmliche Finanzausstattung nötig

Das Stadtoberhaupt erneuerte seine Forderung an die Landesregierung, Pritzwalk finanziell auskömmlich auszustatten. Vor allem die Anerkennung als eigenständiges Mittelzentrum wäre ein ebenso wichtiger wie überfälliger Schritt, um die Erfolge der Stadt zu würdigen und ihre Rolle als Mittelzentrum zu stärken.

 

Eingeladen, die Stadt mit zu gestalten

Dr. Ronald Thiel lud die Anwesenden ausdrücklich dazu ein, sich an der Gestaltung der Stadt mit zu beteiligen, sei es mit dem geplanten Bürgerhaushalt oder auf andere Art und Weise. Im weiteren Verlauf des Abends kamen die Gäste mit Vertretern der Stadt sowie untereinander ins Gespräch und tauschten sich zu verschiedensten Themen aus. Der Empfang des Bürgermeisters für geladene Gäste soll zu einer jährlich wiederkehrenden Tradition werden.

Andreas König

Foto zur Meldung: Angeregte Gespräche beim Empfang des Bürgermeisters
Foto: Dr. Ronald Thiel begrüßte beim Empfang des Bürgermeisters zahlreiche Vertreter der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtverwaltung am 30. November nicht immer erreichbar

(22.11.2018)

Pritzwalk. Die Stadtverwaltung Pritzwalk lässt am Freitag, 30. November, in einigen Bereichen die Telefonanlage warten und reparieren. Dadurch kann es zu Störungen kommen, das heißt, die jeweiligen Bereiche sind eventuell nicht für die Bürger erreichbar. Von den Arbeiten an der Telefonanlage sind das Rathaus, die Museumsfabrik und die Gartenstraße betroffen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

Ehemalige Mitarbeiter genießen märchenhaften Nachmittag

(22.11.2018)

Pritzwalk. Gemütliche Stunden verlebten die ehemaligen Mitarbeiter der Stadt Pritzwalk am Dienstagnachmittag. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hatte sie zu einer Weihnachtsfeier in den Anbau des Kulturhauses eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen konnten die einstigen Verwaltungsmitarbeiter, Kitaerzieherinnen oder Kollegen aus dem Außendienst über Neuigkeiten plaudern.

Märchenhaft war das Kulturprogramm der Kitakinder aus dem Kindergarten „Tausenfüßler“. Vorweihnachtliche Stimmung schufen die aufgeweckten Kinder mit Liedern und Gedichten. Zum Dank gab es vom Bürgermeister für jeden einen Adventskalender.

Bürgermeister Thiel zog ein Resümee des Jahres 2018 in der Stadtverwaltung, die mit seinem Amtsantritt umstrukturiert wurde. „So wollen wir sicherstellen, dass – wie bei einem Getriebe – ein Zahnrad ins andere greift und das Ganze voranbringt“, sagte er. Der Bürgermeister berichtete über das neue Marketingkonzept mit dem Logo und dem Motto „Wie es euch gefällt“. Aufbruchsstimmung herrsche in der Stadt, die man immer wieder spüren könne. „Wir kommen voran - und das auch dank Ihrer engagierten Arbeit in den vergangenen Jahren.“

Beate Vogel

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Foto: Kinder der Kita "Tausendfüßler" zeigen ein märchenhaftes Programm. Foto: Beate Vogel

Technische Hochschule Brandenburg stockt Präsenzstelle Prignitz auf

(21.11.2018)

Pritzwalk. Groß angelegt hatte die Technische Hochschule (TH) Brandenburg die Festveranstaltung zur Erweiterung ihrer Präsenzstelle Prignitz am Montag in der Museumsfabrik Pritzwalk. „Ein gutes Betreuungsangebot auf dem Land ist für junge Leute wichtig“, sagte Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, in ihrem Grußwort.

 

Mehr Praxisnähe ist das Ziel

Die Präsenzstelle 2.0, wie das Projekt nun heißt, kann dank der neuen Transferstrategie des Landes aufgestockt und vor allem finanziert werden. Die Strategie soll laut Staatssekretärin Gutheil helfen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vor Ort einander näher zu bringen. Mehr Praxisnähe bei der akademischen Ausbildung, Fachkräftesicherung und hochwertige Angebote in den hochschulfernen Regionen sind die Ziele.

Die Gastgeberin Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der TH Brandenburg, erinnerte an die Anfänge der Präsenzstelle Prignitz vor 13 Jahren. Deren Ansiedlung in Pritzwalk hatte der Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock Dosse (WADWD) angeschoben, dessen Vorsitzender Mike Blechschmidt unter den Gästen war - ebenso wie der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Jetzt drei Mitarbeiterinnen mehr

„Das Engagement und die Initiative des Vereins erinnerten mich damals an das der Gallier aus Asterix und Obelix“, blickte die TH-Präsidentin mit einem Augenzwinkern zurück. Wobei der Verein WADWD zum nicht immer ausfinanzierten Projekt auch einen finanziellen Beitrag leistete.

Daniela Herrling betreut seit acht Jahren die Präsenzstelle in Pritzwalk. Jetzt gibt es drei Mitarbeiterinnen mehr: Neu im Team ist Franziska Nitze, die sich um die Kleeblatt-Region Kyritz, Wusterhausen und Neustadt (Dosse) kümmert. Ein Büro in Wittenberge betreut Sabrina Klabuhn, am Standort in Neuruppin sitzt nun Tilla Steinbach.

 

Partner kamen aus zwei Landkreisen

Die vier Mitarbeiterinnen bieten Prignitzern vor allem eine Beratung zu Studien- und Weiterbildungsgängen. Forschungs- und Transferprojekte oder auch Praktika können über ein enges Netzwerk von Schule, Wissenschaft und Wirtschaft ganz gezielt vermittelt und auf den Bedarf – auch den der Unternehmen – zugeschnitten werden. Das Angebot reicht von Studiengängen an der TH, berufsbegleitenden oder dualen Studiengängen auch in der Region.

Zu den Gästen zählten unter anderem die Bürgermeister Jens-Peter Golde aus Neuruppin, Nora Görke aus Kyritz, Holger Kippenhahn aus Heiligengrabe und Amtsdirektor Dieter Fuchs aus Neustadt (Dosse). Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura aus Perleberg vertrat auch den Regionalen Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt. Beate Vogel

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Foto: Jens-Peter Golde, Burghilde Wieneke-Toutaoui, Annett Jura, Nora Görke und Dr. Ronald Thiel unterzeichneten ein Commitment. Damit verpflichten sie sich zur Unterstützung der Präsenzstelle. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Abgeordnete, Bürger und Lokalpolitiker gedachten der Toten

(20.11.2018)

Pritzwalk. Aus Anlass des Volkstrauertages gedachten Bürger der Stadt, Mitglieder der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin, am vergangenen Sonntag der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft.

 

Gedenken in der Friedhofskapelle

An das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren mit seinen Millionen Kriegstoten und zivilen Opfern von 100 Jahren wurde zunächst in der Friedhofskapelle erinnert. Die Anwesenden gedachten auch der Opfer von Gewaltherrschaft.

Christine Harney, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Heimatgeschichte und Pfarrerin Susanne Michels erinnerten an die Opfer des Ersten Weltkrieges.

 

342 junge Pritzwalker verloren ihr Leben

Aus Pritzwalk verloren von rund 1200 Kriegsteilnehmern 342 junge Männer ihr Leben auf den Schlachtfeldern. Aber auch in der Heimat waren, speziell in den Jahren 1916/17, viele Tote in der Region zu beklagen. Sie waren an mangelhafter Ernährung, an Krankheiten und an der grassierenden „Spanischen Grippe“ gestorben.

 

Schüler zeichneten ein Bild des Leids

Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Darstellendes Spiel“ am Goethe-Gymnasiums trugen Zeitzeugenberichte aus der Zeit des Krieges vor, die ein Bild des Leids zeichneten.

Pfarrerin Susanne Michels wies in ihrer Gedenkrede, wie auch Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin darauf hin, dass der Volkstrauertag zu einem Tag der Mahnung, zur Versöhnung, Verständigung und für den Frieden geworden ist.

 

Vernunft möge vor neuen Kriegen bewahren

Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die Menschheit vor dem Abgrund eines neuen globalen Krieges bewahrt bleibe und Vernunft die Gefahr von Kriegen verhindern werde. Nach einem Totengedenken legten der Vorsitzende der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Klaus-Peter Garlin und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Gedenkstein der Kriegsgräberstätte einen Kranz nieder und gedachten der Opfer. Zuvor waren an den Gedenkstätten im Stadtgebiet Blumengebinde niedergelegt worden.

H.-W. B.

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Foto: Hans-Peter Garlin und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel legten an der Kriegsgräberstätte auf dem Pritzwalker Friedhof einen Kranz nieder. Foto: H.-W.B.

Treuemdeaillen für verdiente Brandschützer

(20.11.2018)

Pritzwalk. Langjährig aktive Feuerwehrangehörige aus den Wehren der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile wurden am vergangenen Freitag auf einer Auszeichnungsveranstaltung für ihre ehrenamtliche Arbeit geehrt.

 

Ehrenamt zentraler Faktor der Demokratie

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bezeichnete das Ehrenamt als zentralen Faktor der Demokratie und die Feuerwehr als älteste Bürgerinitiative der Welt. Er dankte den Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement und den Arbeitgebern und Familien für die Unterstützung und das Verständnis, das sie der ehrenamtlichen Tätigkeit der Kameradinnen und Kameraden entgegenbringen. Thiel betonte die Bedeutung der Feuerwehren für die Gefahrenabwehr. Hilfe würde ohne eine funktionierende Feuerwehr oft nicht rechtzeitig kommen, dadurch entstehe Leid und Schäden, die für jeden Bürger und auch für die Wirtschaft sehr schmerzlich seien.

 

Kommunalpolitik war vertreten

Umso wichtiger sei die ehrenamtliche Tätigkeit in den Feuerwehren. Dass dies auch die Pritzwalker Kommunalpolitiker so sehen, sei an der Anwesenheit des Vorsitzenden, wie von Vertretern der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung an diesem Abend zu erkennen, sagte der Bürgermeister.

„Mein Dank gilt allen Ehrenamtlern und besonders den langjährigen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die oft unter Zurückstellung persönlicher Interessen da sind, wenn es gilt zu löschen, zu bergen, zu retten und zu schützen. Auch die Kameradinnen mit 40, 50 oder 60 aktiven Dienstjahren bringen sich immer noch ein mit ihrer Erfahrung und helfen in der Wehr und im Ort nach Kräften und Möglichkeiten bei der Lösung anstehender Aufgaben.“

 

Stadt sorgt für die Ausrüstung

Die Stadt als Trägerin des Brandschutzes unternehme alles Mögliche, um die Wehren zu unterstützen und ihre Arbeit zu erleichtern. So habe die Stadt aktiv daran gearbeitet, dass die Gerätehäuser vorbildlich hergerichtet sind und dieser Zustand erhalten bleibt. Nun gehe es darum, dass Spezialtechnik und persönliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird, die den aktuellen technischen Anforderungen und dem Einsatzprofil der Wehr entsprechen. „Dazu gehört auch, dass noch in diesem Jahr ein fabrikneues Löschfahrzeug an die Ortsfeuerwehr Beveringen übergeben werden kann“, erklärte das Stadtoberhaupt.

 

Geehrt für zehn bis 60 Jahre treue Dienste

Im Namen des Innenministers überreichten Dr. Ronald Thiel, Stadtbrandmeister Volker Lehmann und die jeweiligen Ortswehrführer die Medaillen und Urkunden für treue Dienste in den Stufen von zehn bis 60 Jahre. Dazu erhielten die Gewürdigten ein Präsent von der Stadtverwaltung. Insgesamt wurden aus 13 von 14 Feuerwehren der Stadt Pritzwalk 37, davon zwei Feuerwehrangehörige für 40 Jahre geehrt, zehn Feuerwehrangehörige für 50 Jahre und ein Kamerad für 60 Jahre treue Dienste geehrt. Nach einem gemeinsamen Abendessen klang der Abend bei Musik, Unterhaltung und Gesprächen im Kameradenkreis gesellig aus.

H.-W. B.

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Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zeichnete Feuerwehrleute mit der Medaille für treue Dienste aus. Foto: H.-W.B.

Pritzwalk lädt zu Seniorenweihnachtsfeiern ein

(13.11.2018)

Pritzwalk. Im Saal des Kulturhauses veranstaltet die Stadt Pritzwalk auch in diesem Jahr zwei Weihnachtsfeiern für die Seniorinnen und Senioren der Stadt und der Ortsteile. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lädt dazu ein und eröffnet die vorweihnachtlichen Nachmittage. Interessierte Ruheständler aus der Stadt selbst können sich am Mittwoch, 28. November, ab 14 Uhr im Kulturhaus am Kietz einfinden. Einen Tag darauf, am Donnerstag, 29. November, sind die Seniorinnen und Senioren aus den Orts- und Gemeindeteilen der Stadt ebenfalls ab 14 Uhr dort willkommen.

Mit einem weihnachtlichen Programm eröffnen die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ den Mittwochnachmittag. Am Donnerstag treten die Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“ auf. „Sind die L