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Förderprogramm „Pritzwalk vernetzt“
 
 
 

Pritzwalk

Marktstr. 39
16928 Pritzwalk

Telefon 03395 76080

Telefax 03395 760814

www.pritzwalk.de

Luftbild 

Unsere Stadt -  Pritzwalk im Herzen der Prignitz

 

 

Schon von weitem grüßt der eindrucksvolle Turm der Nikolaikirche den

Besucher, der sich der Stadt nähert. 

Im Zentrum der Prignitz gelegen, offenbart Pritzwalk dem Gast seinen

besonderen Charme.

Neben architektonischen Zeugnissen der langen und stolzen Geschichte

des Ortes, wie der Stadtkirche, den Resten der mittelalterlichen

Stadtmauer oder dem neoklassizistischen Rathaus,

erstrahlen die Marktstraße und andere Teile der sanierten Innenstadt

in neuem Glanz. Das  Stadt-und Brauereimuseum,

die Kreis-Musikschule, das Kulturhaus mit Kino, die Bibliothek und

eine Vielzahl von Vereinen offerieren ein breit gefächertes Kulturangebot.

Ein Urlaubstrip durch die landschaftlich reizvolle Region wird zur

eigenen Entdeckungsreise. Hier heißt es abschalten von der Unruhe

und dem Lärm des Alltags, klare Luft genießen,

Ruhepole für die Seele finden, frische Kraft schöpfen! Touristen und

Einheimische zieht es immer wieder gerne auf den Trappenberg.

Hier wurde im Jahre 1905 dem ersten großen

Kanzler des deutschen Kaiserreiches Fürst Otto von Bismarck ein

Denkmal gesetzt. Die Geschichte des markanten Turmes

ist in einer Ausstellung zu besichtigen.

Ganz in der Nähe Pritzwalks befindet sich das als Waldpark

umgestaltete Naherholungsgebiet Hainholz. Der Streichelzoo

mit Tieren zum Anfassen, ein Walderlebnis- und Naturlehrpfad,

Gehege mit Raufußhühnern, ein Damwildgehege und Hühnervogelpark

hinterlassen bei Jung und Alt unvergessliche Eindrücke.

Lohnenswert ist auch ein Besuch im Naturkundemuseum.

Ein Badeerlebnis besonderer Art bietet das beheizbare

Waldschwimmbad mit Riesenrutsche, Sprungturmanlage,

Sauna und Solarium. Die Naturseen im Umland der Stadt sind

durch ihre idyllische Lage seit jeher Anlaufpunkt

für „Wasserratten und Angelfreunde". Wer es auf dem Rücken

der Pferde mag, besucht die Reiterhöfe und nutzt die

meist naturbelassenen Reitrouten.

Ob mit dem Fahrrad, Kremser oder Kutschwagen unterwegs,

oft laden die traditionellen Dorf - bzw. Erntefeste zum Verweilen ein.

Unweit der Stadt befindet sich das Prignitzer Kleinbahnmuseum

und erzählt von der Geschichte der Kleinbahn, dem „Pollo".

Auf einem wiederhergestellten Streckennetz genießt der Gast der

Prignitz aus dem gemütlich schnaufenden Pollozug heraus die

Landschaft. Lohnenswert ist auch ein Besuch des

in der Nähe gelegenen Agrarmuseums.

Wer seine Freizeit interessant gestalten möchte,

der ist in Pritzwalk gut beraten.

Der Spielmannszug, die Jagdhornbläser, der Chor,

der Schützenverein und der

Fliegerclub sowie die Sportvereine stehen allen Interessierten zur

vielseitigen Betätigung zur Verfügung. Das Umland Pritzwalks aus der

Vogelperspektive genießen, diese Möglichkeit besteht für alle

Hobbyflieger auf den beiden Flugplätzen in Kammermark

und dem Sommersberg, wenn man sich mit einem

Segel-oder Motorflugzeug in die Luft begibt.

Ein beliebter Treffpunkt ist die am Rande der Stadt gelegene Kathfelder

Mühle. Sie gehört zu den ältesten Mühlen mit einer Geschichte,

die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht.

Eine lebendige museale Präsentation der Müllerei wird hier vermittelt. 

Veranstaltungen, die im Rahmen des Prignitzsommers stattfinden,

wie die Kneipennacht, die Festtage mit einem gestalteten

historischen Festumzug, das Mühlenfest und der Weihnachtsmarkt

runden das Bild der lebendigen Stadt ab.

                                       Na neugierig geworden ?

                                       Dann kommen Sie zu uns !


Veranstaltungen


25.11.​2017
Adventsausstellung - TIZIANO Kollektion
Wir präsentieren unsere neue TIZIANO Kollektion für Ihre besonderen ... [mehr]
 
13.12.​2017 bis
17.12.​2017
Pritzwalker Weihnachtsmarkt
Stilvoll eingerahmt vom hell erleuchteten Rathaus und der angestrahlten altehrwürdigen Stadtkirche ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Basteln von Weihnachtsgestecken im Jugendclub Nord

(24.10.2017)

Unser alljährliches Adventsbasteln findet in diesem Jahr am 01. Dezember 2017, in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr im Jugendclub Nord, Am Ring 35 in Pritzwalk statt.

Alle Kinder, Jugendlichen und interessierten Eltern der Stadt Pritzwalk und deren Ortsteilen sind herzlich eingeladen.

Informationen zum Verbrennen im Freien

(24.10.2017)

 

 

Information der Stadtverwaltung - Verbrennen im Freien -

 

In der vergangenen Woche gab es im Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice einige Nachfragen zum Verbrennen von Gartenabfällen. Aus diesem Grund möchte das Fachgebiet darauf hinweisen, dass nach § 4 der Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung (AbfKompVbrV) ein generelles Verbot für das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen aus Haushalten und Gärten besteht.

Ausnahmen vom Verbrennungsverbot wie z.B. für Traditions- und Brauchtumsfeuer oder Feuer im Rahmen eines Festes sind bei der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde zu beantragen. Kleine Lagerfeuer aus trockenem und naturbelassenen Holz können bis 1 m ³Größe ohne eine kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung abgebrannt werden.

In jedem Fall gilt, dass die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit durch das Feuer jedoch nicht gefährdet oder belästigt werden darf.

 

Weitere Informationen zum Verbrennen im Freien sind in einem Informationsflyer zusammengefasst !!!

 

    ( bitte öffnen per Download !!! )

 

Die Knieperzeit beginnt !!

(18.10.2017)

Die Knieperzeit beginnt

Knieperkohl in Varianten und regionaler

Erzeugermarkt zur Saisoneröffnung

 In wenigen Tagen, am 11. November 2017 beginnt die diesjährige Kniepersaison, die ihren Abschluss zu Beginn des Monats März 2018 mit dem Sur´n Hansen – Markt in Perleberg findet. Die Saisoneröffnung findet am Samstag, den 11. 11. 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr, auf der Freifläche vor dem Pritzwalker Kulturhaus und im Kulturhaus statt.

Dem Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V. ist es in diesem Jahr erstmals möglich dank der Unterstützung von pro agro ein großes Familienfest mit vielen Aktivitäten und tollen kulturellen Beiträgen, wie Tanzvorführungen, Livemusik und Bastelstraße für die jüngsten Besucher bis hin zu und einem regionalen Bauernmarkt auf dem vielfältige Angebote und vor allem regionale Erzeugnisse vorgestellt werden zu organisieren.

Von Heidelbeerpunsch, Heidelbeererzeugnissen, Glühwein, Kaffee und Kuchen, bis hin zu leckeren Knieperkohlgerichten und neuen Knieperspezialitäten finden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl von regionalen Produkten und Erzeugnissen, die zum Kosten und zum Mitnehmen einladen. Die Gäste der Saisoneröffnung können erstmals Kniepererzeugnisse von klassisch bis pikant von den Knieperproduzenten Jeannine Groth und Stefan Friedrich aus Preddöhl (Gemeinde Kümmernitztal) und von Jean Duwe, Inhaber des Restaurant „Zum Torwächter“ genießen. Zum genießen gehört auch, dass die Kniepergerichte erstmals nicht auf Plastikgeschirr, sondern auf richtigen Tellern mit ordentlichem Besteck gereicht werden. Vor dem Kulturhaus geht es etwas rustikaler zu, dort werden aus der Feldküche Erbseneintopf und Wiener Würstchen angeboten, die natürlich auch im warmen Kulturhaus verzehrt werden können. Natürlich können alle Speisen auch, wie in den vergangenen Jahren schon praktiziert, mit nach Hause genommen werden. Im Kulturhaus werden ergänzend auch Kaffee und Kuchen angeboten, der sicher besonders zum Ende der Veranstaltung viele Interessenten finden wird.

Auf dem Bauernmarkt werden unter anderem geräucherter Fisch, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse aus der Region und vielfältige Honigerzeugnisse von regionalen Imkern und Heidelbeerprodukte der Pritzwalker Plantage angeboten. Heimisches Handwerk und handwerkliches Können präsentiert sich mit Ständen von Floristik, Holzschnitzereien, Keramik, Strickwaren.

Ein Fest also, das viele interessante Eindrücke verspricht und einlädt, neben Knieperkohlgerichten auch andere Köstlichkeiten aus der Region zu probieren. Schon das ist Grund genug, zum Pritzwalker Kulturhaus zu kommen.

Erzeuger und Händler regionaler Produkte können sich noch bis zum 30. Oktober 2017 per Mail: tourismusverein@pritzwalk.de anmelden, denn es sind noch wenige Plätze vor dem Kulturhaus und im Saal zwischen den bisher angemeldeten 20 Ausstellern frei.

Aus Reihen des Vorstandes des Pritzwalker Tourismusvereins ist zu erfahren, das in der Gemeinsamkeit der Veranstalter schöne Stunden in und am Pritzwalker Kulturhaus geboten werden und eine interessante und leckere Saisoneröffnung rund um das Lieblingsgericht der Prignitzer, den Knieperkohl, vorbereitet worden sind.

Hans -Werner Boddin

 

Elternbrief - Kindesmißbrauch

(10.10.2017)

Elternbrief 40: 6 ½ Jahre: Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen

 

Wenn Ihr Kind daran gewöhnt ist, dass Sexualität etwas ist, worüber es mit Ihnen sprechen kann, ist es weniger in Gefahr, sexuell missbraucht zu werden.

Denn Unwissen und Angst spielen mit, wenn Kinder Übergriffe zunächst geschehen lassen und dann nicht wagen, darüber zu reden. Kinder, die körperliche Kontakte – Umarmen, Drücken, Küssen – selbst bestimmen und ablehnen dürfen, wenn sie ihnen unangenehm sind, werden sich auch Übergriffe weniger leicht gefallen lassen. Kinder, die zu Erwachsenen nein sagen, wenn ihnen etwas nicht passt, wagen das auch eher, wenn ihnen jemand körperlich zu nahe tritt.

In den meisten Fällen sind es Verwandte oder Bekannte, die ein Kind sexuell missbrauchen, selten Fremde. Ihr Kind sollte aber wissen,

  • dass es nie zu einem Fremden ins Auto steigen, ihm nie in einen Hof, Park, Keller, in seine Wohnung folgen darf;
  • dass es auch dann nicht mit einem Fremden mitgehen soll, wenn der behauptet, Sie hätten ihn gebeten, es mitzunehmen;
  • dass es sich auch nicht verführen lassen soll durch versprochenes Spielzeug, Geld oder niedliche Tiere;
  • dass es weder Taschen in Wohnungen tragen noch für einen Fremden die Kellertür öffnen soll, weil der da angeblich etwas suchen will.

Sagen Sie Ihrem Kind, wie es sich in solchen Fällen helfen kann: Laut und entschieden nein sagen, und wenn das nicht reicht: Passanten ansprechen, wegrennen oder in das nächste Geschäft oder Café laufen und dort um Hilfe bitten.

Erklären Sie Ihrem Kind, warum es sich so verhalten soll. Begnügen Sie sich nicht mit vagen Andeutungen. Aber dramatisieren Sie das Ganze auch nicht. Ihr Kind soll ja keine Angst kriegen, sondern Sicherheit gewinnen und nicht in jedem, der es freundlich anspricht, einen Verbrecher sehen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Dies ist ein Auszug aus dem Elternbrief Nr. 40. Zu diesem Thema gibt es auch einen Extrabrief: Kinder stark machen – sexuellem Missbrauch vorbeugen: www.ane.de/bestellservice/extrabriefe

InteressierteBrandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen.

Dieinsgesamt 46Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

 

Wehende Stadtfahne über Pritzwalk

(21.09.2017)

Am 21.09.2017 errichteten die Bauarbeiter auf dem Aussichtsturm der neuen „Museumsfabrik Pritzwalk“ einen Fahnenmast an der heute die Stadtfahne gehisst wurde. Diese weht auf Grund ihres besonderen Standortes über den Dächern der Stadt Pritzwalk und ist von weit her zu sehen.

Foto zu Meldung: Wehende Stadtfahne über Pritzwalk

Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

(13.09.2017)

Liebe Einwohner der Stadt Pritzwalk,

vielleicht benötigt eine Kindertagesstätte / Kindergarten unserer Stadt eine Webseite, ein Verein wünscht sich einen Onlineauftritt, die Webseite der Schule ist veraltet und braucht eine Überarbeitung oder ein kleines Unternehmen möchte sich im Internet präsentieren......

Frau Romina Höflich, Projektkoordinatorin des Fördervereins für regionale Entwicklung e. V. in Potsdam bietet zur Gestaltung von Webseitenprojekten durch Azubis freie Förderplätze an. Der Förderverein setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden.

Mit der Teilnahme am Förderprogramm "Brandenburg vernetzt"wird die vielseitige praktische Ausbildung der Azubis unterstützt. Neue Projektparner geben Azubis die Chance, an abwechlungsreichen Projekten tätig zu werden. Die Erstellung der Webseiten ist für sie kostenfrei. Die Webseiten werden nach den Vorstellungen der Projektparner erstellt, den Azubis stehen dabei erfahrene Ausbilder zur Seite. Das Ergebnis sind individuelle Webseiten, die selbständig ohne Programmierkenntnisse aktualisiert werden können.  Der telefonische Support des Fördervereins bei Fragen und Problemen ist bis mindestens 2025 gesichert. Lediglich die Kosten für die Webadresse und den Speicherplatz sind selbst zu tragen.

Ermöglichen Sie den Azubis, Berufserfahrung zu sammeln !!

Bei Fragen rufen Sie gerne unter der Telefonnummer 0331 / 55047471 an oder schicken eine E-Mail an:                  info@azubi-projekte.de

Weitere Hinweise entnehmen Sie nachfolgender Info - öffnen per Download

- Beispiele für Webseitenprojekte in Brandenburg

- Das Förderprogramm im Überblick

- Kontaktadressen

Weitere Informationen und Referenzen sowie Stimmen zufriedener Projektpartner finden Sie unter:

www.azubi-projekte.de

Foto zu Meldung: Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

Pritzwalker Familienwandertag 2017

(11.09.2017)

Wandern mit der ganzen Familie

4. Pritzwalker Familienwandertag im Stadtwald Hainholz

Bereits zum 4. Pritzwalker Familienwandertag laden die Veranstalter, der SV Drehscheibe, der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V., die AOK, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Stadt Pritzwalk am Samstag, den 23. September 2017 ein, um in heimischer Natur entspannt zu wandern. Start ist ab 10:00 Uhr vom Waldschulzentrum im Hainholz aus.

Der „4. Pritzwalker Familienwandertag“ wendet sich an Wanderer jeden Alters, die gern in der Natur unterwegs sind, sich beim Wandern allein und mit der Familie gern im Stadtwald Hainholz erholen und die Ruhe und Natur nahe der Stadt genießen. Um 10:00 Uhr werden die Wanderer im Waldschulzentrum durch die Veranstalter und den Pritzwalker Spielmannszug zünftig begrüßt und können dort entscheiden, wie sie den Wandertag gestalten möchten.

Die Veranstalter haben in Vorbereitung des Familienwandertages auch berücksichtigt, dass große und kleinere Wanderer an den Start gehen.

Die kleineren Wanderer haben die Möglichkeit den neu gestalteten Märchenpfad der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu erkunden und ihr Wissen über die Märchen zu testen.

Größere Kinder und Erwachsene können gemeinsam mit Revierförster Olaf Bergmann ab 10:15 Uhr an einer der beliebten Försterwanderungen teilnehmen. Es werden markante Punkte im Stadtwald Hainholz aufgesucht und Revierförster Bergmann wird Wissenswertes und Interessantes über den Wald berichten, seine Funktion erläutern und über die Waldbewirtschaftung und den Erholungswert des Pritzwalker Stadtwaldes Hainholz berichten.

Auf der Pilztour können Pilzfreunde auch ab 10:15 Uhr geführt von Pilzsachverständigen den Hainholz auf einer geführten Pilzwanderung mit Pilzsachverständigen aus Wittenberge und Perleberg unternehmen und neben dem Sammeln von heimischen Pilzarten viel Wissenswertes erfahren. Wieder in der Waldschule angekommen werden die gesammelten Pilze bestimmt und es sind viele Informationen über Pilze und Pilzrezepte zu erfahren. Die erfolgreichsten Pilzsammler werden mit kleinen Preisen geehrt. Außerdem ist ab 12.00 Uhr

 durch die Schutzgemeinschaft ausreichend für einen Imbiss mit Gegrilltem, Kaffee, Kuchen und Eis gesorgt. Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit und am frühen Nachmittag können die Kinder sich im Ponyreiten üben. Zum Programm des Familienwandertages stehen nach 13:00 Uhr noch Vorführungen von Jagdhunden und für Interessenten ist die neu gestaltete Ausstellung über die Jagd und den Naturschutz geöffnet und kann im Naturkundemuseum der Naturwacht besucht werden.

 

 

Foto zu Meldung: Pritzwalker Familienwandertag 2017

Arbeitsbesuch in Pritzwalk

(29.06.2017)

Presseinformation

 

 

 

Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zum Arbeitsbesuch in Pritzwalk

 

Am 28. Juni 2017 empfing die Stadt Pritzwalk Vertreter der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zu einem Arbeitsbesuch. Bei dem ersten Treffen standen Möglichkeiten zur grundsätzlichen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Stadt im Mittelpunkt.

 

Mit dem breit angelegten Fachspektrum bietet die Hochschule zahlreiche Ansatzpunkte für eine themen- und aufgabenbezogene Kooperationsbeziehung. Erörtert wurden einzelne Fragestellungen aus Bereichen wie bspw. Tourismus, Marketing, Wirtschaft, Bildung und Verwaltung. Gleichwohl war der Hauptschwerpunkt auf das Hainholz gerichtet, welches ganzheitlich und insbesondere nachhaltig mit allen Facetten entwickelt werden soll. Aus diesem Grund haben sich Vertreter der Stadt und Vertreter von Vertragspartnern der Stadt mit Vertretern der Hochschule mittels Exkursion einen Überblick über das Gesamtareal verschafft.

 

Die Hochschule verfügt in der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden über verschiedene Erfahrungen, die für eine Kooperation mit der Stadt Pritzwalk von Wert sein könnten. Aus diesem Grund haben beide Seiten vertiefende Gespräche vereinbart, um Möglichkeiten einer strategischen Partnerschaft auszuloten.

 

 

 

 

Pressemitteilung - 5 Jahre Kooperation

(27.06.2017)

Stadt Wittstock/Dosse

 

 

 

 
 

 

 

Pressemitteilung

 

 

 

27.06.2017

 

Kooperation seit fünf Jahren aktiv

 

Die Städte Pritzwalk und Wittstock/Dosse besiegelten vor fünf Jahren ihre Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene mit der Gründung einer Kooperation. Ziel dieses Zusammenschlusses war und ist die Bildung eines gemeinsamen Netzwerkes zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur in ländlich geprägten Bereichen. Neben den beiden Städten konnten auch die Gemeinde Heiligengrabe sowie das Amt Meyenburg als Kooperationspartner gewonnen werden. Gemeinsam sind durch die Zusammenarbeit bereits mehrere Projekte durch das Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS) umgesetzt worden oder befinden sich in Planung.

 

Die bisher realisierten Maßnahmen wurden in einem kurzen Vortrag bei einer Zusammenkunft der Kooperationspartner anlässlich des fünfjährigen Bestehens am Donnerstag, 22. Juni 2017, in der Wittstocker Bibliothek im Kontor erläutert. Neben dem Erreichten richtete sich der Blick an diesem Abend auch in die Zukunft: Gemeinsam wird eine Konzeption erarbeitet, um ab dem Jahr 2018 die Förderperiode des KLS-Nachfolgeprogrammes bestmöglich zu nutzen. Mit einer Erweiterung der Kooperation um die Gemeinde Groß Pankow sowie das Amt Putlitz-Berge sollen künftig noch mehr Kommunen von der Zusammenarbeit profitieren. Eine Entscheidung dazu wollen die möglichen neuen Kooperationspartner in naher Zukunft treffen.

 

Foto zu Meldung: Pressemitteilung - 5 Jahre Kooperation

Prignitz Chor Pritzwalk e. V. sucht Mitsänger

(21.06.2017)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk,

Der Prignitz Chor Pritzwalk e. V. hat sich seit vielen Jahren mit seinem Chorgesang zu einem festen Bestandteil des Kulturellen Lebens etabliert. Davon zeugen die zahlreichen Auftritte zu typischen Festen und Anlässen in unserer Stadt und der Prignitzregion, bei denen sie Jung und Alt gleichermaßen stets erfreuen. Über die Kreisgrenze hinaus pflegen die Chormitglieder die Partnerschaft mit dem "Luhetal-Chor Ludorf e. V." durch wechselseitige Besuche. Gerne würde sich der Chor mit weiteren Mitgliedern verstärken. Deshalb suchen sie Frauen und Männer, die Lust auf Gesang und Geselligkeit haben.

Singen ist nicht "uncool" sondern " cool" - macht mit !

Wann finden die Proben statt ?

Wer ist mein Ansprechpartner ?

Wie sieht das Vereinsleben außerhalb der Chorproben aus ?

Antwoten darauf erhalten sie, wenn sie nachfolgende Datei (Flyer des Vereins) mit einem Klick per Download öffnen.

Elternbrief - Scheiden tut weh

(20.06.2017)

Elternbrief 38: 6 Jahre: Scheiden tut weh

„Lasst ihr euch jetzt scheiden?“ fragt Lisa abends beim Schlafengehen ihre Mutter. Am Nachmittag hatten sich die Eltern gestritten, Mama hat geweint und Papa die Tür zugeknallt. Und beim Abendessen hat keiner ein Wort geredet. Lisa kennt einige Kinder, deren Eltern sich getrennt haben. Und dass das etwas mit Streiten zu tun hat, das weiß sie auch. Hoffentlich können Sie Ihr Kind in einem solchen Fall beruhigen, denn dass der Haussegen schief hängt, kommt überall mal vor. Ihr Kind kann daraus sogar viel lernen: Auch Eltern streiten und vertragen sich wieder, genau wie das unter Kindergarten- oder Schulfreunden passiert. Wenn das Kind sieht, dass Sie sich wieder versöhnen, dass jeder von Ihnen sich um Verständigung bemüht und auch mal einen Fehler zugibt, dann muss ein gelegentlicher Streit unter Partnern Ihr Kind nicht nachhaltig verunsichern.

Anders sieht es aus, wenn Sie sich für eine Trennung entscheiden. Für ein Kind ist die Nachricht immer ein Schock – auch wenn es schon lange spürt, dass etwas in der Luft liegt. Bedenken Sie aber:

  • Kinder geben sich oft selbst die Schuld für die Trennung ihrer Eltern, denn sie beziehen alles auf sich selbst. „Papa geht, weil ich so frech war“, glaubt Ihr Kind vielleicht. Machen Sie ihm klar: „Die Trennung ist für uns alle schlimm. Aber du bist nicht schuld daran. Wir sind froh, dass wir zusammengelebt haben und dich bekommen haben. Und das bleibt auch so.“
  • Manche Kinder wollen es genauer wissen: „Hat die Mama den anderen Mann lieber als dich?“ oder „Könnt ihr euch nicht mehr leiden?“ Ersparen Sie Ihrem Kind die Einzelheiten Ihrer Beziehungskrise, erklären Sie lieber, dass Mama und Papa es besser finden, nicht mehr zusammenzuleben, dass Sie aber beide Ihr Kind immer noch genauso lieben.
  • Vor allem: Breiten Sie Ihre negativen Gefühle über Ihren Partner nicht vor Ihrem Kind aus. „Dein Vater (deine Mutter) kann bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wir brauchen ihn (sie) nicht mehr“, mögen Sie vielleicht denken – sagen sollten Sie es nicht. Für ein kleines Kind, das sich beiden Eltern zugehörig fühlt, ist es eine große Kränkung, wenn ein Elternteil über den anderen herzieht.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

Mitteilung der Stadtverwaltung Pritzwalk

(31.05.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk,

die Stadtverwaltung Pritzwalk gibt bekannt, dass sich aus organisatorisch-technischen Gründen, ab Dienstag, dem 06. Juni 2017, die Friedhofsverwaltung im Rathaus der Stadt, Marktstraße 39, im Zimmer 111, befindet. Telefonisch erreichbar unter der Rufnummer - 03395/760870.

Elternbrief - Kindergeburtstag

(29.05.2017)

Elternbrief 36: 5 Jahre, 8 Monate: Kindergeburtstag

 

Der sechste Geburtstag liegt noch in einiger Ferne, trotzdem redet Nadine schon oft davon: „Wie oft muss ich noch schlafen, bis ich Geburtstag habe?“ „An meinem Geburtstag bin ich die Bestimmerin!“, „Zum Geburtstag wünsche ich mir...“ – und dann folgt eine lange Latte von Wünschen, die wöchentlich wechseln. Ihre Eltern sehen dem Geburtstag nicht ganz so freudig entgegen: Einen Kindergeburtstag durchzustehen, erfordert schon eine gehörige Portion Nervenstärke. Gab es nicht beim letzten Mal Geschrei, weil die Preise den Spielgewinnern nicht gefielen? War das Geburtstagskind nicht furchtbar beleidigt, weil es beim Sackhüpfen so langsam war? Es kann allerhand schief gehen beim Kindergeburtstag, und man sollte gar nicht erst erwarten, dass alle zu jedem Zeitpunkt glücklich und zufrieden sind. Aber es ist eben doch ein wichtiger Tag im Leben Ihres Kindes, der umsichtig geplant sein will:

 

  • Laden Sie höchstens so viele Kinder ein, wie Ihr Kind alt wird: Das ist eine Faustregel, die Ihnen allzu großes Tohuwabohu erspart.
  • Ob Sie mit Ihrem Kind zusammen Einladungskarten malen, Zettel verteilen oder die Gäste telefonisch einladen: Geben Sie eine genaue Anfangs- und Endzeit an. Insgesamt braucht die Feier nicht länger als drei, vier Stunden zu dauern: Sonst sind hinterher alle fertig mit den Nerven.
  • Verausgaben Sie sich nicht beim Essen und der Dekoration: Natürlich soll es leckere Sachen geben und der Tisch schön gedeckt sein, aber Kinder achten nicht auf gebügelte Tischdecken oder darauf, ob auch alles selbst gebacken wurde.
  • Bereiten Sie einige Spiele vor: Sackhüpfen, Eierlaufen, Dosenwerfen oder Topfschlagen. Wenn es etwas ruhiger sein soll, legen Sie zum Beispiel ein paar Gegenstände auf ein Tablett, zeigen Sie sie kurz, nehmen dann verdeckt einen weg und die Kinder müssen raten, welcher fehlt.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Bürgerkönigschießen zu den Festtagen

(11.05.2017)

Die Pritzwalker Schützengilde veranstaltet, traditionell zu den Pritzwalker Festtagen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Bürgerkönigsschießen für alle Pritzwalker und interessierten Bürger aus der Region.

 

Teilnahmebedingung:

Die Teilnehmer am Wettkampf dürfen keine Mitglieder in einem Schützenverein/-gilde sein.

Startgeld: 2,50 Euro.

Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern.

 

Wettkampfort: Schießanlage der Schützengilde Pritzwalk 1990 e.V. Sommersberg. (B 103)

 

Wettkampfzeiten Bürgerkönigsschießen:

Freitag, 19.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr      und                     26.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr;

Samstag, 20.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr   und          27.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr;

Sonntag, 21.5.2017 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr    und          28.5.2017 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr;

 

Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerschützenkönigsscheibe“.

Nach einem Probeschießen werden 5 Wertungsschüsse auf die Wertungsscheibe abgegeben.

Nach Auszählung der erzielten Ringzahl bekommt der Schütze oder die Schützin die Wertungsscheibe als Erinnerungsstück übergeben.

 

Auswertung:

Beim Stadtfest am Samstag, den 10.6.2017 ab 15:00 Uhr auf der Marktplatzbühne.

 

Neben dem Schützenkönig der Schützengilde und seinen Rittern werden dort auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2017“, „Bürgerschützenkönigin 2017“ und „Bürgerjugendschützenkönig 2017“ geehrt.

 

Preise: Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Wolfgang Brockmann, hat für die Wertungsgruppen Bürgerschützenkönig“, „Bürgerschützenkönigin“ und „Jugendschützenkönig“ jeweils einen attraktiven Wanderpokal gestiftet, den die Sieger für ein Jahr übergeben bekommen.

 

 

gez. Wolfgang Brockmann                        gez. Henry Bahlke

Bürgermeister                                    Vors. der Schützengilde

                                                               Pritzwalk 1990 e. V.

 

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

(10.05.2017)

Ihre Meinung ist uns wichtig!

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

 

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) übernehmen die Funktion eines übergeordneten Planungs­instru­ments auf gesamtstädtischer Ebene und bilden auf der Basis eines Leitbildes die Grundlage für die erfolgreiche Vorbereitung und Umsetzung stadtentwicklungspolitischer Ziele. Dabei dienen INSEKs nicht nur als Strategie- und Koordinierungsinstrument, sondern bilden außerdem die planerische Entscheidungsgrundlage und Voraus­setzung für die Zuwendung von Fördermitteln von Bund, Land sowie aus den EU-Strukturfonds.

 

Das aktuelle Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) der Stadt Pritzwalk wurde im Januar 2010 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Auf dieser Grund­lage konnten in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Einzelmaßnehmen realisiert oder begonnen werden und tragen zur funktionalen und räumlichen Aufwertung Pritz­walks bei. Eine Finanzierung dieser Vorhaben erfolgte mehrheitlich mit Hilfe der Städtebau­förder­programme Stadtumbau Ost und „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“. Dazu gehören:

  • Sanierung und Umbau der ehemaligen Tuchfabrik
  • Altbauaktivierung im Sanierungsgebiet und im Bahnhofsviertel
  • Schaffung von generationsgerechten Wohnangeboten
  • Rückbau von leerstehenden Wohnungen
  • Bildung gemeinsamer Strukturen zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit: Arbeitsgruppen, Kooperationsrat, Kooperationsfonds

Das INSEK Pritzwalk 2020 mit Stand vom Januar 2010 können Sie auf unserer Seite unter dem Punkt "Leben und Wohnen" und "Stadtentwicklung" einsehen.

 

Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2017

Das INSEK Pritzwalk hat sich als Instrument der Stadtentwicklung grundsätzlich bewährt, jedoch sind einzelne Inhalte und Ziele aufgrund des erreichten Umsetzungsstandes nicht mehr aktuell. Ebenso gilt es, strategisch bedeutende Investitionsvorhaben, die im Rahmen der EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 oder anderer Förderprogramme des Bundes und des Landes realisiert werden sollen, konzeptionell zu verankern. Auch Themen wie Klimaschutz und Energieeinsparung sind stärker als bislang zu berücksichtigen. Die sich hieraus ergebenden Anforderungen finden in der aktuellen Fortschreibung des INSEK Pritzwalk mit dem Betrachtungshorizont 2030 Berücksichtigung.

 

Beteiligung der Öffentlichkeit

Um die Bürger über den aktuellen Stand der INSEK-Fortschreibung und die Herausforderungen und Handlungsfelder der Pritzwalker Stadtentwicklung für die kommenden Jahre zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren, fand am 8.April 2017 im Kulturhaus der Stadt Pritzwalk ein Bürgerdialog statt.

 

Die Präsentation zum Bürgerdialog können Sie hier per Download einsehen.

Wenn Sie Anregungen oder Ideen zum Thema Stadtentwicklung oder zum Hainholz haben, können Sie diese gern im Foyer des Rathauses in die dafür vorgesehene Ideen-Box werfen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstüzung!

Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

(04.05.2017)

Eröffnung der Radsaison 2017

Groß Pankower und Pritzwalker gingen gemeinsam auf Tour

Der Wettergott war in diesem Jahr kein Fahrradfreund. Das merkten am 29. April 2017 rund 250 Radfahrerinnen und Radfahrer beim Anradeln in der Prignitz. Rund um und am Zielort Wittstock wurden die Fahrradfahrer mit typischem Aprilwetter begrüßt und es galt auszuhalten, denn immer wieder „erfreuten“ Regenschauern die Radler auf dem Wittstocker Marktplatz. Radreiseunternehmer Günter Lutz, die Wittstocker Rosenkönigin Tanja I., Wittstocks Stadtverordnetenvorsteher Burkhard Schulz und der Geschäftsführer des Prignitzer Tourismusverbandes Mike Laskewitz begrüßten, unterstützt vom Wittstocker Blasorchester, ab 12 Uhr die Radler aus Städten und Gemeinden der Prignitz. Das größte Radlerfeld brachten in diesem Jahr die Pritzwalker Radfreunde in die Sättel, die mit 73 aktiven Radlern dem Aufruf des Tourismusvereins der Stadt gefolgt waren. Zu ihnen gesellten sich 25 Radler aus der Gemeinde Groß Pankow, die mit ihrem stellvertretenden Bürgermeister Halldor Lugowski in guter Nachbarschaft gemeinsam mit den Dömnitzstädtern in die Pedalen traten.

Für sie war der Bahnhof Pritzwalk als Treffpunkt mit Bewusstsein gewählt worden. Dort wurde vor dem Start nach Wittstock die Fahrradvermietung des Tourismusvereins offiziell eröffnet. Vizebürgermeister Ronald Thiel, auf dessen Anregung die Mietstation in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Tourismusvereins ins Leben gerufen wurde, nutzte die Gelegenheit und unterzog die Mietfahrräder einer ersten Prüfung, in dem er mit seiner Familie auf den neuen Rädern an der Sternfahrt teilnahm. Auf der Tour nach Wittstock gab es für die Radler noch eine weitere Überraschung. Durch den Tourismusverein war auf dem Gelände des Klosterstiftes in Heiligengrabe ein Pausen- und Verpflegungspunkt eingerichtet worden. Alle aktiven Radler konnten sich mit Bockwurst, Kaffee und dazu mit Kuchen vom Wahrbergeverein stärken und Kräfte sammeln für die restliche Wegstrecke bis zum Wittstocker Marktplatz.

Dort konnten aus dem Fahrerfeld der Groß Pankower Sophia mit viereinhalb Jahren als jüngste Radlerin und Ernst Wehrstedt aus Pritzwalk mit 82 Jahren als ältester Radler geehrt werden. Ronald Thiel nahm außerdem den Wanderpokal für das größte Radlerfeld von den Wittenbergern in Empfang. Die beteiligten Städte und Gemeinden, meist von ihren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern oder deren Stellvertretern präsentiert, hatten die Gelegenheit, sich auf der Bühne den Radlern vorzustellen und für Veranstaltungen in ihrer Region zu werben.

Zum Ende der Fahrt in den Frühling konnten sich drei Radler über hochwertige Preise, die vom Sponsor der Tour, der Sparkasse Prignitz zur Verfügung gestellt wurden, freuen. Christa Müller aus Wittstock bekam ein neues Fahrrad und Gerd Strangweiler, ebenfalls aus Wittstock, erhielt einen Gutschein für Fahrradausrüstung. Doris Bloch aus Bad Wilsnack bekam einen Gutschein für einen kostenlosen Fahrrad-Check.

Zum Abschluss der Veranstaltung des Anradelns in die Saison 2017 konnte, Dr. Oliver Herrmann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge von Burkhard Schulz den symbolischen Fahrradlenker, als Staffelstab, für die Gastgeberstadt 2018 in Empfang nehmen.

 

Anhang: Fotogalerie

Foto zu Meldung: Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners 2017

(26.04.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wie in den vergangenen Jahren erfolgt je nach Blattaustrieb an den Eichen Anfang Mai die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Behandelte Flächen dürfen durch unbeteiligte Dritte frühestens nach Abtrocknung des Spritzbelages bzw. auf Flächen für die Allgemeinheit frühestens nach 8 Stunden nach Ausbringung des Mittels befahren oder betreten werden. Somit kann es zur Sperrung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze kommen.

 

Lesen Sie dazu auch:

- Die Allgemeinverfügung und deren Begründung

- Den Informationsflyer

- Die Übersichtskarte

- Pressemitteilung des Landkreises

- Pressemitteilung der Stadt Pritzwalk

Informationen zum Verbrennen im Freien

(26.04.2017)

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

das Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice der Stadtverwaltung Pritzwalk weist in einem Informationsflyer auf das "Verbrennen im Freien" hin.

 

( öffnrn Sie bitte die Informationen per Download )

48- Stunden Aktion

(26.04.2017)

 

 

Angefasst und mitgemacht bei der 48 Stundenaktion

 

„Wir schaffen es im Rahmen der 48 – Stunden – Aktion der Berlin Brandenburger Landjugend, (BBL) im Jugendfreizeitzentrum Nord der Stadt Pritzwalk das gesamte Außenrevier zu säubern und das Gelände von Unkraut und von Müll zu befreien. Außerdem sollen die Holzhäuser am Beachvolleyballplatz mit Holzschutzlasur gestrichen werden“, so die Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig in ihrer Freizeit das Jugendfreizeitzentrum besuchen und es sogar als ihr zweites Zuhause bezeichnen. „Das war dringend notwendig, denn wir haben schon geraume Zeit keinen Hausmeister mehr und so bleibt doch eine ganze Menge Arbeit liegen. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen sich hier aber Wohlfühlen und so haben sie gemeinsam mit Eltern, Betreuern und natürlich selbst ganz fleißig Hand angelegt und den Frühjahrsputz selbst übernommen“, so Betreuer Ulrich Weltzien. 22 Kinder und Jugendliche füllten in diesem Rahmen einige Container mit Laub, Baumschnitt, fegten die Plattenwege und bereiteten die Volleyballfelder für die Saison vor.

 

 

 

Foto zu Meldung: 48- Stunden Aktion

Elternbrief - Taschengeld

(24.04.2017)

Taschengeld: Elternbrief 44: 7 Jahre, 6 Monate

Diskutiert Ihr Kind schon mit Ihnen über die Höhe seines Taschengeldes? Womöglich vergleicht es auch schon – wie viel bekommt Teresa, wie viel bekomme ich? Es ist nicht damit getan, einen Betrag festzusetzen – oft wird auch darum gestritten, welche Dinge denn nun vom Taschengeld zu kaufen sind: Auch die Tüte Popcorn im Kino? Oder soll Mama dafür nochmal extra in die Tasche greifen?

Eine einfache Regel wäre: für jedes Schuljahr einen Euro – ein Erstklässler einen Euro pro Woche, ein Zweitklässler zwei und so immer weiter. Allerdings ist das auf Dauer eine Menge Geld, vor allem wenn Sie zwei oder mehr Kinder haben. Wenn Sie andererseits den Betrag zu niedrig ansetzen, kann das Kind den Umgang mit Geld nur schwer erlernen: von Cent-Beträgen kann es sich so gut wie nichts kaufen, und von einem Zweitklässler ist es viel verlangt, dass er vier Wochen lang spart, um sich einen Leuchtstift für zwei Euro zu kaufen – oder sechs Wochen für das Mickey-Mouse-Heft mit der coolen Detektiv-Brille. Es kann günstiger sein, den Betrag höher anzusetzen und das Kind dann auch das Eis zwischendurch davon bezahlen zu lassen. Wichtig: Wenn sich Ihr Kind von Ihnen Geld leiht – „nächste Woche kriegst du es zurück“ -, nehmen Sie es beim Wort! Es soll das Thema Geld ja ernst nehmen und nicht denken: Ach, Papa vergisst das schon …

Lesen Sie mehr in diesem Elternbrief zu den Themen: „Taschengeld“, „Das Klima in der Klasse“, „Tipps für den Elternabend“, „Ihr Kind wird selbstständiger“, „Kann man Siebenjährige abends allein lassen?“, „Ordnung halten“, „Wenn es mit dem Lernen nicht so klappt“ und „Wie Eltern ihr Kind unterstützen können“.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Bürgermeister gratuliert zum 100. Geburtstag

(04.04.2017)

Glückwünsche zum 100. Geburtstag an Käthe Schrader

Käthe Schrader feierte am vergangenen Montag, den 3. April 2017, ihren 100. Geburtstag im Stephanus Seniorenzentrum „Christophorus“ in der Pritzwalker Gartenstraße. Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann und Carolin Lehmann, Mitarbeiterin im Sozialbereich der Stadtverwaltung, reihten sich in die lange Schar der Gratulanten ein und überbrachten Käthe Schrader die herzlichsten Geburtstagsgrüße, verbunden mit dem Wunsch für Gesundheit und Wohlergehen im Namen aller Bürger der Stadt. Ihren Gästen erzählte Käthe Schrader aus ihrem bewegten Leben und gab das Geheimnis ihrer Vitalität preis. Geistig fit hält sich die Seniorin mit dem Lesen von Büchern, von denen einige in ihrem Zimmer im Seniorenzentrum zu finden sind. Erinnerungen an ihr 100 jähriges Leben und viele Ereignisse in ihrer Familie und in ihrem Leben, sind kein Problem für die Seniorin. Auch ihre Getränke, so Käthe Schrader, holt sie sich nach Möglichkeit noch selbst auf ihr Zimmer und sie ist nach eigen Angaben eine sehr pflegeleichte Bewohnerin des Seniorenzentrums. Viel Bewegung seit der Kindheit im Harz, Schulbildung bis zur mittleren Reife, sie hätte gern Abitur gemacht, Klavierspielen und in den Fremdsprachen Französisch und Englisch kennt sie sich gut aus, dass gehört zu ihrem Leben, wie das ständige Lernen für die geistige Fitness. Schon früh, im zweiten Weltkrieg verlor sie ihren ersten Mann und brachte zunächst ihre drei Söhne allein durch die schwere Zeit. Nach fünf Jahren heiratete sie ihren zweiten Mann und ein viertes Kind vervollständigte die Familie. Sie freut sich heute über neun Enkel und sieben Urenkel.

Am Nachmittag trafen sich viele Familienmitglieder und Bekannte im Seniorenzentrum zur Geburtstagsfeier und um der rüstigen Seniorin zu ihrem 100. Geburtstag zu gratulieren.

Foto zu Meldung: Bürgermeister gratuliert zum 100. Geburtstag

Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

(30.03.2017)

„Anradeln in der Prignitz“

STERNFAHRT - AM 29. APRIL 2017 - ZIEL Wittstock -

Liebe Radfahrfreunde,

am Sonnabend, dem 29. April 2017, wird mit dem „Anradeln in der Prignitz“ die diesjährige Radfahrsaison eröffnet. Bereits zum sechzehnten Mal erleben Sie, liebe Radfahrfreunde, Sport, Kultur und Natur pur auf einer Sternfahrt durch unsere wunderschöne Prignitzlandschaft. Zielort der diesjährigen Radtour ist die Stadt Wittstock. Natürlich radeln auch die Pritzwalker entlang der Knotenpunktwegweisung mit.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik und Tanz, zahlreiche Informationsstände und einige Überraschungen erwarten Sie in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt Wittstock.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt, so dass Sie mit der ganzen Familie herzlich willkommen sind. Einer guten Tradition folgend werden die teilnehmenden Städte und Gemeinden sich mit ihren Stadtfiguren und Maskottchen vorstellen und für ihre Orte werben. Doch zuvor heißt es Fahrräder putzen und Luft aufpumpen, um am 29. April gut gelaunt in die Pedalen zu treten.

Wir wünsche Ihnen eine angenehme und vor allem unfallfreie Radler-Tour.

 

 

Wolfgang Brockmann                        Hans-Werner Boddin

Bürgermeister der               Vorsitzender des Tourismusvereins

Stadt Pritzwalk                           Pritzwalk und Umgebung e. V.

 

Treffpunkt und Fahrstrecke der Pritzwalker Fahrradfreunde

Treffpunkt: 09.30 Uhr – Bahnhof der Stadt Pritzwalk

Vor der Fahrt wird durch den Tourismusverein die Fahrrad- Mietstation eröffnet.

 

 

Fahrstecke : Start: – Bahnhof - Beveringen - Alt Krüssow - Wilmersdorf - KP 84 Heiligengrabe - KP 30 Heiligengrabe (Pausenversorgung) - KP 25 Abzweig Jabel - KP 4 Wittstock - Wallanlagen - Ziel: Marktplatz der Stadt Wittstock - Tourlänge - 25 Kilometer

 

Alle Mitradler tragen sich beim Start in eine Einschreibliste ein. Jeder Teilnehmer kann am Gewinnspiel der Sparkasse Prignitz teilnehmen.

 

Teilnehmer der Sternfahrt aus der Stadt Pritzwalk und seiner Ortsteile melden sich bitte bis zum 28. April 2017 an, bei:

 

Herrn Fred Pogalski - Stadtverwaltung Pritzwalk -

 

Telefon: 03395-760845

 

oder per Mail: f.pogalski@pritzwalk.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antwort zur Stellungnahme des Bürgermeisters

(28.03.2017)

Antwort zur Stellungnahme des Bürgermeisters zu den Vorwürfen aus Veröffentlichungen vom 14.03.2017

 

Dienstaufsichtsbeschwerden und Kommunalaufsicht

Der mit großer öffentlicher Anteilnahme begleitete Verkauf eines Hainholz-Areals an die Art-Attack GmbH ist meiner Meinung nach mit schwerwiegenden Unzulänglichkeiten behaftet. Bürgermeister Brockmann meint nun diesbezüglich, mittels einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eine strafrechtliche Prüfung vornehmen zu lassen. Wenn das man nicht zum Fall des obersten Verwaltungsbeamten selber werden wird? Denn trotz der im Vorfeld des Verkaufs schon bekannten gravierenden Verfahrensmängel setzte der Bürgermeister die Beschlussfassung auf der SVV vom 22.2. durch.

Folgende Fehler seitens der Verwaltung wurden meiner Beobachtung nach gemacht:

1. Das Protokoll des Stadtentwicklungsausschusses vom 7.2. lag nach zwei Wochen immer noch nicht vor. Laut Geschäftsordnung muss es aber den Mitgliedern des Ausschusses sowie den Vorsitzenden der Fraktionen zeitnah, spätestens nach 7 Werktagen übersandt sein. Warum hielt sich der Ausschussvorsitzende Ballenthien (CDU) nicht daran?

2. Das dort vorgestellte Konzept der Bewerberin Cornelia Wriedt wurde den übrigen Stadtverordneten folglich nicht zugänglich gemacht.

3. Das Protokoll des Hauptausschusses vom 14. Feb., das alle Stadtverordneten innerhalb von 4 Werktagen per E- Mail erhalten müssen, wurde am Tag der Stadtverordnetenversammlung erst auf Nachfrage zugestellt, sodass die Fraktionen sich mit aktuellen Informationen aus der Hauptausschusssitzung nicht mehr befassen konnten. Warum wurde das Protokoll vom Vorsitzenden Bürgermeister Brockmann (FDP) den Stadtverordneten vorenthalten?

4. Im städtischen Umweltausschuss kam der Verkauf überhaupt nicht zur Sprache. Weshalb eigentlich nicht?

5. Warum wurde keine Ausschreibung gemacht und kein amtlich bestellter Gutachter zur Preisermittlung beauftragt?

6. Das von Herrn Dr. Bull am 22.2. eingereichte, durchaus lukrativere Kaufangebot mit Option auf einen noch höheren Preis mit Nutzungskonzept wurde den Stadtverordneten weder als Tischvorlage zugänglich gemacht, noch vom Bürgermeister in die Diskussion eingebracht.

7. Unerwähnt blieb ebenfalls das bereits am 20.02.2017 von der Gärtnerei Römer und Partnern vorgelegte Übernahmeangebot.

8. Protokollauszug zur Einwohnersprechstunde (S. 15).

Bürger B: „Liegen Ihnen denn die Konzepte jetzt so vollumfassend vor, dass Sie mit dem heutigen Tag zu einer Entscheidung kommen wollen?“ Herr Brockmann.: „Ich denke schon.“

Bürger A: „Liegt Ihnen mein Angebot an die Stadtverwaltung der Stadt Pritzwalk zum Kauf dieser Fläche und das dazugehörige Konzept bereits vor, … können Sie das, und das ist wahrscheinlich zu beantworten, heute mit diskutieren in dem nichtöffentlichen Teil.“ Herr Brockmann: „Alle Informationen, die uns vorliegen zu diesem Sachverhalt werden wir dann auch den Stadtverordneten noch zur Kenntnis geben.“

Warum hat Bürgermeister Brockmann hier so bewusst an der Sachlage vorbei ge-antwortet? Denn die Konzepte Dr. Bull und Gärtnerei Römer kamen in der nichtöffentlichen Sitzung nicht zur Sprache.

9. Die Anträge, den Tagesordnungspunkt abzusetzen und auf einer Sondersitzung alle eingereichten Konzepte öffentlich vorzustellen, wurden vom Stadtverordneten- vorsteher Garlin (CDU) trotz der stark aufgeheizten Atmosphäre nicht zur Abstimmung gestellt, obwohl mehrere Stadtverordnete die Abstimmung dazu mehrmals anmahnten (nicht öffentliches Sitzungsprotokoll S. 3, 4, 6, 21). Ist es also verwunderlich, wenn hinter diesen gehäuften Unstimmigkeiten eine Strategie vermutet wird?

 

Hier stellen sich durchaus noch weitere Fragen: Welches Interesse mag den Bürgermeister geleitete haben, trotz der ihm benannten Fehler so vehement auf sofortige Abstimmung zu drängen? Warum sollte eine Liegenschaft verkauft werden, obwohl kein finanzieller Engpass für die Stadtkasse vorliegt? Weshalb wurden weitere Angebote nicht berücksichtigt trotz des in Aussicht stehenden doppelten Kaufpreises (Protokoll, S.12)? Bei der Sparkasse Pritzwalk steht ein ähnlich großes Waldstück im Angebot sogar mit einem marküblichen Kaufpreis pro qm. Warum kann man mit Bürgermeister Bockmann, den selbst mit der Erfahrung von 27 Amtsjahren die o.g. Unstimmigkeiten nicht zum Einschreiten bewegten, ein Liegenschaftsgeschäft machen, das sich offensichtlich für einen Käufer lohnt, aber nicht für die Stadtkasse? Liegt hier vielleicht ein Fall von freundschaftlicher Subventionierung zu Ungunsten des Stadthaushalts vor?

 

Mehrere Stadtverordnete haben sich zur rechtlichen Bewertung dieses ihrer Meinung nach fehlerbehafteten Verfahrens an die Kommunalaufsicht gewandt. Außerdem wurden von Betroffenen mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden im Hinblick auf Bürgermeister Brockmann eingereicht. Das Ganze hat ein merkwürdiges Geschmäckle! Bürgermeister Brockmann hat laut Interview im „Prignitzer“ „Strafanzeige gegen Unbekannt wegen falscher Verdächtigung, übler Nachrede und aller weiterer in Betracht kommenden Straftatbestände gestellt.“ Angesichts der o.g. Fakten sieht das sehr nach Eigentor aus.

 

Jörg Schilling, Schönhagen, SPD-Stadtverordneter

27.3.2017

 

 

Stellungnahme des Bürgermeisters zu den Vorwürfen aus Veröffentlichungen

(14.03.2017)

In den vergangenen Wochen sind in zahlreichen Veröffentlichungen Vorwürfe gegen mich erhoben worden, weshalb ich mich veranlasst sehe, auch einen Leserbrief zu verfassen.

 

Die Vorwürfe reichen von "selbstherrliches Agieren" über "Aussitzen von Protesten" bis hin zur Einbringung von rechtswidrigen Beschlüssen und deren Durchsetzung mit unlauteren Mitteln unter Missachtung der Rechte der Stadtverordneten. Einige Stadtverordnete sollen sich gemäß eines Artikels von Herrn Winkelmann (veröffentlicht unter: DIE LINKE. Pritzwalk - Pritzwalker Stadtzeitung / https://pritzwalk.wordpress.com/tag/die-linke-pritzwalk-2) sogar von mir hinters Licht geführt fühlen. Herr Winkelmann meint, dass ich kommunalrechtliche Bestimmungen ausgehebelt haben soll, da ich es versäumt hätte, eine vorherige Zustimmung von Aufsichtsbehörden einzuholen. Wenn dem so wäre, stellt sich mir allerdings die Frage, warum Herr Winkelmann diesen Einwand im Rahmen der Diskussion in den Gremien nie vorgetragen hat.

 

Zum allgemeinen Verständnis: Das Procedere bei derartigen Vorgängen läuft nach den verwaltungsrechtlichen Vorschriften wie folgt ab. Bei Anträgen wie der der Art-Attack GmbH erfolgt zunächst eine verwaltungsseitige Überprüfung. Der Vorgang wird dann den Ausschüssen und allen Fraktionen zur Beratung vorgelegt. Der Hauptausschuss gibt wie im Fall "Baumschule" eine Empfehlung ab, die letztlich Grundlage für die Diskussion und Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung ist.

 

Frau Pfeifer meint, in meinem Auftreten etwas Skandalöses zu sehen und Herr Schilling gibt sich als Rechtsexperte und verkündet schon mal öffentlich rechtliche Fehler zum Beispiel in der Leitung der nicht öffentlichen Sitzung. Die Behauptung, der Vorsitzende hätte mehrfach Geschäftsordnungsanträge übergangen, ist schlichtweg gelogen.

Nicht mein Verhalten ist skandalös, sondern die Art und Weise, wie einige Damen und Herren bewusst rechtswidrig handeln, indem sie Sachverhalte und Informationen aus nicht öffentlichen Beratungen bewusst in die Öffentlichkeit lancieren, um auf die nachfolgende Beratung und Abstimmung öffentlichen Druck aufzubauen. Und das ist nicht nur meine Auffassung, sondern wurde auch von vielen Stadtverordneten zum Ausdruck gebracht.

 

Um eines klarzustellen, damit meine ich nicht die betroffenen und interessierten Bürger, die zu Recht ihre Einwände und Bedenken vorbringen können, damit diese bei der Beratung und Beschlussfassung hinreichend in die Abwägung einfließen.

 

Nein, ich meine ehrenamtlich Tätige, die vielleicht im Interesse eines Wahlkampfes vorsätzlich mit Ordnungsgeld bedrohte verbotene Handlungen vornehmen, dies für salonfähig halten und von mir verlangen, im Interesse der Bürgernähe sodann auch meine Verschwiegenheitspflichten zu verletzen und ebenso wie sie ordnungswidrig zu handeln.

 

Ich habe diesen Bestrebungen in der Sitzung eine klare Absage erteilt und auch daran erinnert, dass die Stadtverordneten genau wie ich bei Amtsantritt sich erklärt haben, die Gesetze zu achten, was ich in meiner 27-jährigen Amtszeit immer getan habe und auch weiterhin tun werde. Mehrfach habe ich über die Konsequenzen bei Verletzungen der Verschwiegenheitspflicht belehrt. Ungeachtet dessen wird weiterhin über den Sitzungsablauf, das Abstimmungsergebnis und Abstimmverhalten in einer nicht öffentlichen Sitzung ungeniert öffentlich berichtet und dabei unbescholtene Personen mit unwahren Behauptungen, Andeutungen und Fragen, die ich angeblich nicht beantworten will, diffamiert.

 

Deshalb habe ich mich entschlossen, diesem Treiben entgegenzuwirken und mittels einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eine strafrechtliche Prüfung vornehmen zu lassen.

 

Was nun den Vorwurf des Aussitzens betrifft, so dürften die Pritzwalker mich so kennen, dass ich bisher zu allen Vorwürfen in den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung Stellung bezogen habe. Das werde ich auch wieder tun. Ich bin sehr für einen demokratischen Meinungsstreit in der Sache und auch für die Mitwirkung der Bürger. Das ist in dieser Angelegenheit auch ausreichend passiert.

 

Die Beschlussvorlage ist fast ein halbes Jahr Gegenstand von mindestens 5 Beratungen in Gremien der Stadtverordnetenversammlung und wenigstens 12 Beratungen von Fraktionssitzungen diskutiert worden und wurde auch einmal vertagt.

Vor diesem Hintergrund von einem Hauruckverkauf zu sprechen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

 

Das Für und Wider einer Entscheidung wurde allumfassend diskutiert und abgewogen.

 

Allein der Umstand, dass die Stadtverordneten in der Sache weit über eine Stunde letztlich diskutiert haben, zeigt, dass man es sich nicht leicht gemacht hat. Letztlich ist eine Entscheidung nach demokratischen Regeln gefasst worden, nämlich mit einem Mehrheitsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung. Die bis zur Abstimmung vorliegenden Angebote wurden in Beratung, Diskussion und Abstimmung thematisiert. Der Verkauf an die Art-Attack GmbH ist also keine Alleinentscheidung des Bürgermeisters, sondern eine kollektive Entscheidung der gewählten Vertreter der Stadt Pritzwalk.

Elternbriefe

(13.03.2017)

Elternbrief 45: 7 Jahre, 9 Monate: Gesundheit

Wäscht sich Ihr Kind regelmäßig und aus eigenem Antrieb die Hände? Glückwunsch! Die meisten Kinder tun das nicht. Sie holen auch kein Taschentuch heraus, wenn sie niesen, und halten sich nicht die Hand vor den Mund, wenn sie husten. Unter anderem deswegen stecken sie sich so leicht untereinander an – Schulen, zumal schlecht gelüftete Klassenzimmer, sind ein idealer Aufenthaltsort für Viren und Bakterien aller Art. Drei bis sechs Infektionen pro Jahr sind normal. Daran können Sie wenig ändern, sofern Sie nicht als wandelnder Hygiene-Polizist hinter Ihrem Kind herschleichen möchten. Sie können aber eine Menge dafür tun, damit Ihr Kind die unvermeidlichen Infektionen gut wegsteckt und einen Gutteil der Viren erfolgreich abwehrt:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genug schläft.
  • Bewegung an der frischen Luft ist seit jeher das beste Mittel, um das Immunsystem zu stärken. Mindestens einmal am Tag soll ein Kind raus, auch an einem verregneten Sonntag!
  • Der Vorschlag „komm, wir machen einen Spaziergang!“ löst bei den wenigstens Kindern Begeisterung aus. Eine Radtour oder ein Ausflug mit Inlineskates sind da schon attraktiver – und wenn das gerade nicht passt, kann auch der Dauerlauf zum Bäcker oder zum Briefkasten für Bewegung sorgen.

Wenn Ihr Kind krank ist, sollte es sich in Ruhe auskurieren dürfen: Berufstätige Eltern, die gesetzlich krankenversichert sind, haben pro Jahr Anspruch auf bis zu 10 Kinderkrankentage für jedes Kind unter 12 Jahren (Alleinerziehende bis zu 20 Tage pro Jahr). Für privat Versicherte und Beamte gelten besondere Regelungen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Elternbriefe

(21.02.2017)

Elternbrief 20 – 2 Jahre, 4 Monate: Kinder haben Rechte

Auch zu Hause wollen Kinder toben und spielen, dabei geht es selten geräuschlos zu. Nachbarn wollen oft lieber ihre Ruhe haben – da kann es schon mal zu Konflikten kommen. Rücksichtnahme heißt die Lösung, die aber nicht nur für Kinder, sondern genauso auch für Erwachsene gilt. So haben Gerichte entschieden:

Wo drei oder mehr Familien wohnen, muss ein Spielplatz sein, und die Anwohner müssen sich damit abfinden, dass man Kinder nicht auf „leise“ stellen kann. Wo Kinder sind darf gespielt, gelacht und auch geschrien werden, ein Kind darf musizieren und andere Kinder zu Besuch haben – auch im Garten und Hof. Eltern dürfen für ihr Kind einen Sandkasten aufstellen und eine Klingel tiefer legen, damit es selbständig ins Haus kann. Fahrräder dürfen im Hof, Hausflur oder Keller abgestellt werden, wenn sie nicht die Fluchtwege versperren. Die Ruhezeiten (13-15 Uhr und 22-7 Uhr) sollten auch Kinder einhalten.

Gute Nachbarschaft ist meistens gar nicht so schwer. Sollte sich in Ihrer Nachbarschaft ein Konflikt anbahnen, ziehen Sie sich nicht zurück. Klingeln Sie beim Nachbarn, bieten Sie ein Gespräch an oder machen Sie einen Lösungsvorschlag. Dann können größere Streitigkeiten meist verhindert werden.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest vom 10.02.2017

(13.02.2017)

 

 

 

 

Berliner Straße 49

19348 Perleberg

19341 Postfachleitzahl

LANDKREIS PRIGNITZ

Der Landrat

 

 

 

 

Landkreis Prignitz - Berliner Str. 49 - 19348 Perleberg

 

 

Sb Büro des Landrats

 

Pressestelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Mein Zeichen, meine Nachricht vom Datum

Dr.kra 10.02.2017

 

 

Zur Veröffentlichung in den Tageszeitungen und im Prignitz-Express

 

Amtliche Bekanntmachung

 

 

Tierseuchenallgemeinverfügungzur Bekämpfung der Geflügelpest vom 10.02.2017

 

Festlegung eines Beobachtungsgebietes

 

Am 10.02.2017 wurde in einem Geflügelbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppinder Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt. Um den Seuchenbestand wurde ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet gebildet. Das Beobachtungsgebiet umfasst auch Teile des Landkreises Prignitz.

 

Der Landkreis Prignitz erlässt zur Bekämpfung der Geflügelpest folgende

 

 

Tierseuchenallgemeinverfügung

 

 

  1. Das Gebiet innerhalb folgender Grenzen wird alsGeflügelpest-Beobachtungsgebiet festgelegt:

 

Ab Kreisgrenze über die L145 (Blumenthaler Straße) bis zur Kreuzung L145/B103; von der B103 Abschnitt 20 km 0 in Richtung Pritzwalk bis zum Ende Abschnitt 37, Kreuzung B103/B189; die B189 in Richtung Perleberg, Abschnitt 175 bis km 0 Kreuzung B189/B103; weiter auf der Ortsumgehung B103 Abschnitt 45 in Richtung Meyenburg bis Falkenhagen (Abschnitt 67 km 0,65) Abzweig Rapshagener Straße; die Rapshagener Straße weiter in den Rapshagener Weg über die A24 in die Rapshagener Dorfstraße; diese Straße weiter bis ca. 250 m hinter Ortslage Rapshagen, Abzweig des Weges in östliche Richtung nach Rohlsdorf; diesen Weg bis Rohlsdorf in den Rapshagener Weg; den Rapshagener Weg bis zur Kreuzung mit der L154 (Abschnitt 17 km 4,9); weiter die L154 in südliche Richtung bis zum Abschnitt 17 km 4,3; von dort links in östliche Richtung den Weg von Rohlsdorf nach Ackerfelde entlang bis an die Straße von Halenbeck nach Blesendorf; dieser in südliche Richtung folgend bis zum Abzweig der Straße von Ellershagen Ausbau nach Ackerfelde; Straße nach Ackerfelde in östliche Richtung bis zur Kreisgrenze

(Die detaillierte Karte des Geflügelpest-Beobachtungsgebietes ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-prignitz.de einsehbar.)

 

An den Hauptzufahrtswegen zum Beobachtungsgebiet werden Schilder mit der Aufschrift „Geflügelpest-Beobachtungsgebiet“ angebracht.

 

  1. Für das Geflügelpest-Beobachtungsgebiet gelten folgende Vorschriften:

 

2.1 Halter von Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln anderer Arten haben dem Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz des Landkreises Prignitz unverzüg-lich die Anzahl der gehaltenen Vögel unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standortes

 

und der verendeten Vögel sowie jede Änderung anzuzeigen.

 

2.2 Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten, frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse sowie tierische Nebenprodukte von Geflügel dürfen weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden. Ausnahmen bedürfen einer amtstierärztlichen Genehmigung.

 

2.3 In Beständen, in denen Vögel zu Erwerbszwecken gehalten werden, werden amtstierärztliche Untersuchungen und Ermittlungen zum Verbleib von Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltener Vögel anderer Arten, von Fleisch von Geflügel, Eiern, tierischen Nebenprodukten und Futtermitteln durchgeführt. Serologische oder virologische Untersuchungen können angeordnet werden.

 

2.4 Jeder Halter von Geflügel oder Vögeln anderer Arten, unabhängig von der Größe des Bestandes, hat sicherzustellen, dass

- die Ein- und Ausgänge der Ställe gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,

- die Ställe oder sonstigen Standorte von betriebsfremden Personen nur mit be- triebseigenerSchutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- oder Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standortes unverzüglich ablegen,

- Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Ein- wegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,

- eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

 

2.5 Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden.

 

2.6 Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.

 

2.7 Transportfahrzeuge und Behälter, mit denen gehaltene Vögel, frisches Fleisch von Ge- flügel, tierische Nebenprodukte von Geflügel, Futtermittel oder sonstige Materialien, die Träger des hochpathogenen aviären Influenzavirus sein können, befördert worden sind, sowie Fahrzeuge, mit denen ein Bestand mit Geflügel oder Vögeln anderer Arten befah- ren worden ist, sind unverzüglich nach jeder Beförderung zu reinigen und mit einem ge- gen Viren wirksamen Desinfektionsmittel nach Anweisung des Herstellers zu desinfizie- ren.

 

  1. Die sofortige Vollziehung der Maßnahmen der Nummern 1 und 2wird angeordnet.

 

Hinweise

 

  • Die Tierseuchenallgemeinverfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und gilt, bis eine andere Anordnung getroffen wird.

 

- Die Tierseuchenallgemeinverfügung zur Aufstallung von Geflügel im gesamten Landkreis Prignitz vom 14.11.2016 hat weiterhin Gültigkeit.

 

- Erscheinungen bei Geflügel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln anderer Arten, die den Ausbruch der Geflügelpest befürchten lassen, sind unverzüglich im Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz des Landkreises Prignitz anzuzeigen. Dazu gehören unter anderem:

  • Störungen des Allgemeinbefindens
  • Rückgang der Legeleistung bzw. der Gewichtszunahme
  • Erhöhte Verluste
  • Durchfallerkrankungen
  • Atemnot, Blaufärbung der Kopfanhänge
  • Niesen, Augenausfluss
  • Zentralnervöse Symptome wie abnorme Kopfhaltung, Kopfschlenkern, Zittern, unkoordinierter Gang

 

- Die Anzeigen nach Nummer1.1 sowie Anzeigen über Krankheitserschei nungenbei

Geflügel oder anderen Vögeln sind an folgende Adresse zu richten:

 

Per Post Landkreis Prignitz, Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz, Berliner Straße 49, 19348 Perleberg

Telefon (03876) 713 402 oder 713 413

Fax (03876) 713 412

Per Mail veterinaeramt@lkprignitz.de

 

- Ein Widerspruch gegen die Maßnahmen hat keine aufschiebende Wirkung.

 

- Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können mit einem Bußgeld bis zu 25 000.- € geahndet werden.

 

Der vollständige Wortlaut der Tierseuchenallgemeinverfügung mit den zu Grunde liegenden Rechtsvorschriften und der Begründung kann beim Landkreis Prignitz, Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz, Berliner Straße 49, 19348 Perleberg und auf der Internetseite des Landkreises Prignitz www.landkreis-prignitz.de eingesehen werden.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

 

Gegen diese Tierseuchenallgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Prignitz, Der Landrat, Berliner Straße 49, 19348 Perleberg zu erheben.

 

Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs ganz oder teilweise wiederherstellen. Auf Antrag kann der Landkreis Prignitz die Vollziehung aussetzen.

 

im Auftrag

 

Dr. Sabine Kramer

Amtstierärztin

 

 

 

ACHTUNG:

 

Bitte zusätzliche Imformationen aufrufen:  unten

 

per Download - Kartenausschnitt der betroffenen Gebiete

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BÜRGERINFORMATION

(09.02.2017)

Stadtverwaltung Pritzwalk

Fachgebiet Allgemeine Sicherheit,

Ordnung- und Bürgerservice

Bahnhofstraße 1

16928 Pritzwalk

Telefon: 03395/4010190

 

 

Informationen zur Hundehaltung

 

 

Steuerliche Anzeigepflicht der Hundehaltung

 

Die Haltung von Hunden ist gemäß der am 13.12.2000 beschlossenen Hundesteuersatzung der Stadt Pritzwalk anzeigepflichtig. Diese steuerliche Anzeigepflicht besteht unabhängig von Größe und Gewicht für jeden im Gemeindegebiet gehaltenen Hund.

Die Steuersätze betragen

- für den ersten Hund 26,00 €

- für den zweiten Hund 36,00 €

- für den dritten und 46,00 €

jeden weiteren Hund.

 

Die steuerliche Anzeige der Hundehaltung hat im Fachgebiet Steuern oder im Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice zu erfolgen.

 

Eine Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe Blinder, Tauber oder sonst hilfloser Personen dienen. Sonst hilflose Personen sind Personen, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "B" , "aG" oder "H" besitzen.

Eine 50%ige Steuerermäßigung kann auf Antrag für Hunde erteilt werden, die zur Bewachung von bewohnten Grundstücken, welche mehr als 200m von dem nächsten bewohnten Grundstück entfernt sind, erteilt werden.

 

 

Anzeige und Kennzeichnungspflicht nach § 6 der Hundehalterverordnung (HundehV)

 

Neben der steuerlichen Anzeigepflicht für jeden Hund besteht für Hunde ab einer Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder einem Gewicht von 20 kg gemäß den Vorschriften der Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg eine unverzügliche Anzeigepflicht bei der zuständigen Ordnungsbehörde. Die zuständige Ordnungsbehörde ist das Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice.

  1. der Anzeige ist ein Nachweis der Zuverlässigkeit (Führungszeugnis) vorzulegen.

Alle anzeigepflichtige Hunde sind auf Kosten des Halters mit Hilfe eines Mikrochip-Transponders gemäß ISO-Standard zu kennzeichnen. Die Identität des Hundes (Rasse, Gewicht, Größe, Alter, Farbe und Chipnummer) ist der örtlichen Ordnungsbehörde zusammen mit der Anzeige mitzuteilen.

 

Wichtig: Die Anmeldungen sind tierbezogen. Der Wechsel des Halters oder des Hundes ist den Fachgebieten Steuern und Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice zu melden.

 

 

Führen von Hunden nach § 2 der HundehV

 

Wer anzeigepflichtige Hunde im Sinne der Hundehalterverordnung außerhalb des befriedeten Besitztums führt, muss Gewähr dafür bieten, jederzeit den Hund so beaufsichtigen zu können, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden.

Außerhalb des befriedeten Besitztums müssen Hunde ein Halsband mit Namen und Adresse des Hundehalters tragen.

 

 

Leinenpflicht

 

Gemäß der Stadtsatzung der Stadt Pritzwalk sind Hunde auf allen öffentlichen Flächen an der Leine zu führen. Diese Leinenpflicht gilt nicht in den Ortslagen der Orts- und Gemeindeteile und in den Hundeauslaufgebieten am Bürgerplatz und auf dem Trappenberg in Pritzwalk.

 

Hunde sind weiterhin gemäß § 3 der Hundehalterverordnung

  • bei öffentlichen Versammlungen, Umzügen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  • auf Sport- oder Campingplätzen,
  • in umfriedeten oder anderweitig begrenzten der Allgemeinheit zugänglichen Park-, Garten- und Grünanlagen,
  • in Einkaufszentren, Fußgängerzonen, Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Mehrfamilienhäusern auf Zuwegen, in Treppenhäusern oder sonstigen von der Hausgemeinschaft,
  • gemeinsam genutzten Räumen so an der Leine zu führen, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden.

 

Die Leine muss reißfest sein und darf ein Höchstmaß von zwei Metern nicht überschreiten.

Weiterhin besteht in Waldgebieten eine Anleinpflicht auf Grundlage des Waldgesetzes.

 

 

Gefährliche Hunde nach § 8 HundehV

 

Die Hundehalterverordnung unterscheidet hier in unwiderlegbar und widerlegbar gefährliche Hunde und in Hunde, die auf Grund ihres Verhaltens Menschen oder anderen Tieren gegenüber als gefährlich einzustufen sind.

 

Zu den unwiderlegbar gefährlichen Hunden gehören Hunde folgender Rassen oder Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden:

- American Pitbull Terrier

- American Staffordshire Terrier,

- Bullterrier,

- Staffordshire Bullterrier

- Tosa Inu.

 

Die Haltung dieser Hunde ist im Land Brandenburg verboten.

 

Zu den widerlegbar gefährlichen Hunden gehören Hunde folgender Rassen oder Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen:

  • Alano, Bullmastiff, Cane Corso, Dobermann, Doga Argentino, Dogue de Bordeaux, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Español, Mastino Napoletano, Perro de Presa Canario, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler.

 

Über die Ungefährlichkeit dieser Hunde stellt die örtliche Ordnungsbehörde ein Negativzeugnis aus. Vor Erteilung des Negativzeugnisses hat der Hundehalter ein Negativgutachten eines anerkannten Sachverständigen für das Hundewesen vorzulegen mit dem die Gefährlichkeit des Hundes widerlegt wird.

 

Gefährliche Hunde dürfen nur von Personen geführt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen und den Nachweis der erforderlichen Sachkunde für den zu führenden gefährlichen Hund oder einen anderen gefährlichen Hund erbracht haben. Gefährliche Hunde haben am Halsband eine entsprechende Plakette deutlich sichtbar zu tragen.

 

 

Zuverlässigkeit des Hundehalters nach § 12 der HundehV

 

Hundehalter müssen über die erforderliche Zuverlässigkeit verfügen. Die geforderte Zuverlässigkeit besitzen in der Regel Personen nicht, die wegen in § 12 Absatz 1 der Hundehaltervorordnung aufgezählten Straftaten rechtskräftig verurteilt worden sind und wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten Verurteilung fünf Jahre noch nicht verstrichen sind.

Die Hundehalterverordnung enthält eine Aufzählung weitere Sachverhalte, bei denen die Zuverlässigkeit nicht gegeben ist.

 

 

Beseitigung des Hundekots

 

Als mittelbarer Verursacher ist der Hundehalter bzw. der Hundeführer für die Beseitigung des Hundekots, der eine Verunreinigung im Sinne der Stadtsatzung darstellt, zuständig. Sie sollten beim Ausführen Ihres Hundes immer eine Hundetüte mit sich führen.

 

Die Verunreinigung öffentlicher Flächen ist eine Ordnungswidrigkeit im Sinne der Stadtsatzung und kann mit einer Geldbuße bis zu 511 € geahndet werden kann.

 

Die Stadt hat an einigen Standorten Hundetoiletten aufgestellt. Leider werden diese immer wieder mutwillig zerstört. Hundetüten werden deshalb zusätzlich im FG allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice ausgegeben.

 

Für Nachfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Fachgebietes Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice zur Verfügung.

Illustrierte Geschichte Pritzwalks

(05.01.2017)

Heimatgeschichte anschaulich dargestellt

Ein historisches Standardwerk für Pritzwalk wurde neu aufgelegt

Die noch neuen Öffnungszeiten des Pritzwalker Stadt- und Brauereimuseums, nun auch wieder Sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, wurden am 4. Advent dazu genutzt, um die pünktlich zum Weihnachtsfest erschienende zweite Auflage der „Illustrierte Geschichte Pritzwalks“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Besucher des Museums, Mitglieder der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Mitarbeiter des Museums konnten die ersten Exemplare des stark überarbeiteten und ergänzten Werkes über die 760 jährige Geschichte der Stadt Pritzwalk begutachten und auch erste Exemplare erwerben.

Das „historische Standardwerk für Pritzwalk und Umgebung“, so Professor Friedrich Beck bei der Präsentation der ersten Ausgabe aus Anlass der 750-Jahrfeier der Stadt vor 10 Jahren, wurde damals von den Autoren Dr. Rolf Rehberg und Dr. Wolfgang Simon erstellt.

„Die „Illustrierte Geschichte Pritzwalks“ führt den Leser in die Geschichte unserer Region von der letzten Eiszeit bis zum Anfang unseres Jahrtausends. Schnell fand das mit vielen Fotos und Karten versehene Buch eine zahlreiche Leserschaft, ist seit etlichen Jahren vergriffen und nicht mehr im Buchhandel zu erhalten. Viele Leser wünschten sich eine Nachauflage und gaben auch wertvolle Hinweise zu Verbesserungen bzw. Ergänzungen.

So entstand der Plan, eine sorgfältige Überarbeitung vorzunehmen, das letzte Jahrzehnt in den historischen Abriss aufzunehmen und den Anhang um einen Fototeil mit Bildern aus dem Museumsarchiv zu erweitern. Mithilfe des Mitautors Hans-Werner Boddin und des Redaktionsteams (Christine Harney, Ilona Plewka, Evelin Schnürle) konnte das Werk pünktlich zum Jahresende 2016 fertig gestellt werden“ so Dr. Simon bei der Präsentation der überarbeiteten zweiten Auflage der „Illustrierten Geschichte Pritzwalks“.

Simon dankte den Sponsoren und Unterstützern, der Dr.Wolfgang Neubert Stiftung, der Jugend-und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz, der Stadtverwaltung Pritzwalk und der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V., ohne deren Hilfe die zweite Auflage nicht den interessierten Lesern zur Verfügung gestellt werden konnte.

Die „Illustrierte Geschichte Pritzwalks“ (2., erweiterte Auflage) kann nunmehr für 17,95 Euro im Buchhaus Steffen (Marktstraße) und im Stadt- und Brauereimuseum (Meyenburger Tor) käuflich erworben werden.

Foto zu Meldung: Illustrierte Geschichte Pritzwalks

Grußwort zum Jahreswechsel 2016/17

(21.12.2016)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

Weihnachtszeit ist eine Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, das mit Höhen und Tiefen, aber auch einigen Überraschungen wie im Fluge verging.

Weihnachtszeit ist eine Zeit natürlich auch, nach vorn zu schauen, neue Ziele zu formulieren, um sie zuversichtlich und gemeinsam zu realisieren.

Das Jahr 2016 geht nun seinem Ende entgegen. Daher möchten wir Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit ein wunderschönes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr wünschen.

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, um uns für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr zu bedanken. Wir freuen uns auf eine ebenso gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unsere Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner haben 2016 Gutes und weniger Gutes erlebt, es gab Anlass für Sorgen, aber auch schöne Erfolge. Die Zukunft kann natürlich niemand genau voraussehen, aber es besteht Anlass zur Zuversicht.

Das Jahr 2017 bietet uns wieder viele Herausforderungen und Höhepunkte, denen wir gemeinsam mit allen Bürgern in der Stadt Pritzwalk und in ihren Orts- und Gemeindeteilen gespannt entgegensehen.

Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, bedarf es auch weiterhin couragierter Menschen, die über ihren eigenen Tellerrand hinaus blicken und in dem Wissen handeln, dass es ihnen nur dann gut geht, wenn es auch ihren Mitbürgern gut geht und jeder seinen Anteil an der Entwicklung des Gemeinwohls leistet.

In Pritzwalk gibt es viele Menschen, die sich für die Gemeinschaft oder für ihre Mitmenschen einsetzen: Bürgerinnen und Bürger, die sich um Bedürftige kümmern oder unsere Vereine am Leben erhalten, Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihrem Standort verbunden bleiben, Verantwortliche in Institutionen oder Einzelne, die sich im Freizeitbereich aktiv einbringen.

Es gibt bei uns viele Menschen, die sich nicht damit abfinden, wenn etwas nicht gut läuft, sondern selbst aktiv werden und Dinge zum Besseren wenden.

Sie tragen viel dazu bei, dass Pritzwalk eine lebenswerte Stadt ist und bleibt. Dafür möchten wir allen, die sich in und für Pritzwalk engagieren, ganz herzlich für die gezeigte Einsatzbereitschaft und ihre großartigen Leistungen danken.

Die Stadt hat viel investiert in Bildung und Infrastruktur und dank der Fördermittel von Bund und Land zum Teil schon länger geplante Maßnahmen realisiert. Große Projekte wie der planmäßige Umbau der ehemaligen Tuchfabrik haben für unsere Bürger genauso mehr Lebensqualität gebracht und den Standort gestärkt, wie die stetige Verbesserung der oft kleinen Projekte, wie den stetigen Ausbau vieler Gehwege und die Verschönerung der Stadt.

 

Die Tage zwischen den Jahren bringen nicht nur eine willkommene Pause im Alltagsleben; sie geben uns auch Muße, den Blick noch einmal auf das ablaufende Jahr zu werfen sowie nach vorn zu sehen.

In diesem Sinne wünschen wir noch einmal für die bevorstehenden Feiertage für Sie und Ihre Familien besinnliche Stunden im Kreise der Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, sowie Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Wolfgang Brockmann                    Klaus-Peter Garlin

Bürgermeister    Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung

Der Mittelpunkt des Ortes

(20.12.2016)

 

Regelmäßige Treffen im Dorfgemeinschaftshaus sind sehr beliebt

Ein aktives Leben in der Dorfgemeinschaft gibt es im Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf. Der monatliche Treffpunkt der Senioren ist das vor sechs Jahren aus der ehemaligen Kindertagesstätte entstandene Dorfgemeinschaftshaus.

Dort treffen sich die Seniorinnen und Senioren aus dem Ort um sich zu unterhalten, Kaffee zu trinken, ein Stück Kuchen zu essen und um anschließend noch bei einer Partie „Mensch ärgere dich nicht“, oder bei Skat und Rommé zu spielen, sich zu unterhalten oder um Vorträgen zu lauschen, Fasching und Oktoberfest zu feiern und auch mal eine Fahrt mit dem Kremser zu unternehmen oder zu einer Dampferfahrt an die Müritz aufzubrechen. Etwa 30  Seniorinnen und Senioren, die älteste Seniorin ist 93 Jahre alt, treffen sich regelmäßig im Dorfgemeinschaftshaus. Jetzt in der Adventszeit geht es etwas besinnlicher zu. Die Tische sind gedeckt und weihnachtlich geschmückt, der Raum ist gut geheizt, Stolle und Weihnachtsgebäck ist da und der Kaffee ist gekocht, wenn die Senioren im Dorfgemeinsachftshaus eintreffen.

Irina Francke, Ute Leschnik und Christian Francke, Mitglieder des Förderverein Feuerwehr und kulturelles Leben Wilmersdorf, kümmern sich im Ehrenamt um alles und sind stets bereit, um für die Seniorinnen und Senioren zu backen, Schnittchen zu schmieren oder etwas zu organisieren.

Dafür bedankten sich in der vergangenen Woche die Seniorinnen und Senioren bei ihren Helfern ganz herzlich.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist in den Jahren seines Bestehens ein beliebter Treffpunkt der Bewohner des Ortes und wird von den Bürgern auch für Familienfeiern und andere Anlässe gern genutzt.

Foto zu Meldung: Der Mittelpunkt des Ortes

Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

(20.12.2016)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

die Bilder und Nachrichten über den Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin am Montag Abend haben uns tief erschüttert. Mit Fassungslosigkeit und tiefen Entsetzen stehen wir diesem furchtbaren Ereignis gegenüber. Unschuldige Menschen wurden Opfer dieser hinterhältigen brutalen und wahnsinnigen Tat. Dieser Anschlag von Berlin zeigt eine neue Dimension des Terrors, einen gezielten Angriff auf die Demokratie, auf gemeinsame Werte, dem wir uns gemeinsam solidarisch wehrhaft entgegensetzen müssen. Mehr denn je gilt es, unsere offene Gesellschaft, unsere Freiheiten entschlossen zu verteidigen. In diesen schweren Stunden nach dem Berliner Anschlag bekunden wir unsere Trauer, Anteilnahme und Solidarität, den Opfern dieses Anschlages sowie ihren Angehörigen.

Das Gedenken an die Opfer ist uns Verpflichtung nicht die Augen vor Hass und Gewalt zu verschließen, sondern einzuschreiten, wenn Mitmenschen oder die Grundrechte bedroht sind. Frieden und Menschenrechte brauchen Menschen, die für sie eintreten - immer und überall. Und so verliert das Weihnachtsfest 2016 selbst in unserer säkularisierten Zeit nichts an Bedeutung.

Die Advents- und Weihnachtszeit sensibilisiert uns für den Wert des Friedens in unserer Gemeinschaft mit dem Geist der Mitmenschlichkeit. Diese Gedanken sollten wir aufnehmen. Sie sollten unser aller Handeln bestimmen.

 

 

W. Brockmann                                         K.-P. Garlin Bürgermeister                                          Vorsitzender                                                                                             Stadtverordnetenversammlung

Bekanntmachung der Stadtverwaltung Pritzwalk

(07.12.2016)

Anträge auf Sonntagsöffnung 2017

Verkaufsstellen dürfen nach dem Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz aus Anlass besonderer Ereignisse wie Märkte, Feste, Ausstellungen, kulturelle Ereignisse an jährlich höchstens sechs Sonn- oder Feiertagen in der Zeit von 13:00 bis 20:00 Uhr öffnen. Ausgenommen davon sind Karfreitag, Oster- und Pfingstsonntag, Volkstrauertag, Totensonntag sowie der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Mehr als zwei Sonn- oder Feiertage innerhalb von vier Wochen dürfen nicht freigegeben werden. Alle Händler und Gewerbetreibenden der Stadt Pritzwalk werden daher gebeten, bis zum 16. Januar 2017, Anträge auf Sonntagsöffnung aus Anlass besonderer Ereignisse für das Jahr 2017 bei der Stadtverwaltung Pritzwalk, Fachgebiet Gewerbeangelegenheiten, zu stellen. Die Anträge können per Fax (03395/760887), per E-Mail (k.garlin@pritzwalk.de) oder per Post (Stadt Pritzwalk, FG Gewerbeangelegenheiten, Marktstraße 39, 16928 Pritzwalk) eingereicht werden. Die entsprechenden Sonntage werden von der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk beschlossen.

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest vom 14.11.2016

(16.11.2016)

Für das Gebiet des Landkreises Prignitz wird die Aufstallung von Geflügel nach folgenden Maßgaben angeordnet:

 

1. Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse ( Geflügel ) hält, hat diese

a)   in geschlossenen Ställen oder

b)  unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen dasEindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss(Schutzvorrichtung ), zu halten. Ausnahmen im Einzellfall bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung durch den Sachbereich Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz.

 

2. Ausstellungen und Märkte mit Geflügel sind verboten.

3. Die sofortige Vollziehung der Maßnahmen wird angeordnet.

Hinweise:

Die Tierseuchenallgemeinverfügung tritt am Tag nach der Bekanntgabe in Kraft und gilt solange, bis eine anderweitige Anordnung getroffen wird.

Ein Widerspruch gegen diese Tierseuchenallgemeinverfügung hat keine aufschiebende Wirkung.

Verstöße gegen die Anordnungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Der vollständige Wortlaut derTierseuchenallgemeinverfügung mit den zu Grunde liegenden Rechtsvorschriften und der Begründung kann beim Landkreis Prignitz, Sachbereich

Veterinäraufsicht und Verbraucherschutz, Berliner Straße 49, 19348 Perleberg und auf der Internetseite des Landkreises Prignitz www.landkreis-prignitz.de eingesehen werden.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Tierseuchenallgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Prignitz, Der Landrat, Berliner Straße 49, 19348 Perleberg zu erheben.

Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs ganz oder teilweise wiederherstellen. Auf Antrag kann der Landkreis Prignitz die Vollziehung aussetzen.

 

Im Auftrag

 

gez. Dr. Sabine Kramer

        Amtstierärztin

Volkstrauertag in Pritzwalk

(08.11.2016)

Volkstrauertag in Pritzwalk

Aus Anlass des Volkstrauertages sind am Sonntag, dem 13. November 2016 alle Pritzwalker sowie Bürger der Ortsteile der Stadt aufgerufen, der gefallenen Soldaten beider Weltkriege, den im Bombenkrieg umgekommenen Frauen und Kindern sowie den auf der Flucht und Vertreibung zu Tode gekommenen Menschen zu gedenken.

 

An den Grabfeldern des Pritzwalker Friedhofes wird um 09. 00 Uhr der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

 

Zuvor erfolgt an den Gedenkstätten im Stadtgebiet von Pritzwalk die Niederlegung von Blumengebinden.

Worte zum Gedenken spricht der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Herr Wolfgang Brockmann. Anschließend nimmt er gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk, Herrn Klaus-Peter Garlin, die Kranzniederlegung vor.

 Der Volkstrauertag der zu einem Tag der Mahnung zur Versöhnung, Verständigung und zum Frieden geworden ist, bekundet die große Hoffnung, dass die Menschheit vor dem Abgrund eines neuen globalen Krieges bewahrt bleibt.

 

 

Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge

 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. führt noch bis zum 30. November 2016 eine Haus- und Straßensammlung durch. Wer die Arbeit des Volksbundes unterstützen will, hat in dieser Zeit im Rathaus der Stadt Pritzwalk, Büro der Stadtverordnetenversammlung, Zimmer 207a, Gelegenheit, Geldspenden einzuzahlen und sich in die Sammellisten einzutragen.

 

 

BÜRGERINFORMATION

(03.11.2016)

Das Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgersevice der Stadt Pritzwalk informiert darüber, dass in der Ortslage Beveringen ( Kiebitzweg ) Dammwild entlaufen ist und bittet Fahrzeugführer in der Umgebung von Beveringen und an der L 154 zwischen Pritzwalk und Sadenbeck um erhöhte Aufmerksamkeit.

Zu Besuch in Winsen/Luhe

(13.06.2016)

 

Delegation aus Pritzwalk besuchte die Niedersächsische Partnerstadt

Am 11. Mai 2016 besuchte eine 14-köpfige Delegation bestehend aus dem Bürgermeister Wolfgang Brockman, seinem Stellvertreter Dr. Ronald Thiel sowie dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin ( CDU ), Vertreter aller Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, Christa Pfeifer ( Alternative Liste-Pro Prignitz ), Jean Duwe,

Katja Vietz ( FDP ), Timm Buchholz ( SPD ), Frank Schröder ( Die Linke ) , Dorothea Beckmann ( Verein Kunst Freunde Pritzwalk ), Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Dietmar Sachs, Peter Gronau, Heike Fuchs, Nadine Zygowski und Fred Pogalski, die Partnerstadt Winsen/Luhe.

Im Sitzungssaal des Rathauses wurde unsere Delegation durch den Bürgermeister, Andrè Wiese und Verwaltungsangestellte recht herzlich begrüßt. In seiner Begrüßungsansprache brachte es Winsens Bürgermeister auf den Punkt: "Die seit 1990 bestehende Partnerschaft zwischen Pritzwalk und Winsen ist in den letzten Jahren zwar gepflegt worden, sie könnte aber noch intensiver sein. Mit offiziellen Besuchen in Pritzwalk im vergangenen Jahr und dem Gegenbesuch hier in Winsen sind wir auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, die Verbindung auf der Ebene der Vereine und anderer gesellschaftlicher Gruppen mit Leben zu erfüllen".

Interessante Einblicke boten sich der Delegation aus Pritzwalk bei einer Führung durch den Winsener Marstall mit der Besichtigung des Museums, sowie der über drei Stockwerke reichenden Stadtbücherei und der Tourist-Information. Die Infostelle wird übrigens durch eine gebürtige Pritzwalkerin geleitet. Dorothea Beckmann stellte bei dieser Gelegenheit gleich Kontakte her, um eine Ausstellung der Pritzwalker Kunst Freunde im Winsener Marstall zu organisieren. Zu einem Erfahrungsaustausch wird es zwischen der Tourist-Information und der Pritzwalker Stadtinformation in nächster Zeit kommen. Der Austausch von Dauerausstellungen in den Museen beider Städte ist für die nahe Zukunft geplant.

Die anschließende Besichtigung des Winsener Wasserschlosses, welches 1299 erstmals urkundlich erwähnt wurde, zeugt auch davon, dass Winsen seit Jahrhunderten Verwaltungsmittelpunkt war und noch heute ist. Die Schlosskapelle wird für kulturelle Zwecke und der Schlossturm als Ausstellungsgebäude genutzt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen am Ufer der Elbe wurden die Gespräche im Marstall zu den Themen Stadtmarketing, Sportförderung und Jugendarbeit fortgesetzt. Im Vortrag zum Stadtmarketing wurde sehr deutlich, dass das Ziel darin bestehen muß, gemeinsam und partei-übergreifend für die positive Entwicklung der Stadt in seiner Innen-und Außendarstellung zu wirken. Um das kulturelle Leben der Stadt macht sich eine Reihe von Vereinen und Einrichtungen mit vielseitigen Programmangeboten verdient.

Interessante Einblicke wurde den Pritzwalkern auch über die Sportkoordination und das Sportförderkonzept der Stadt Winsen vermittelt.

Sehr vielfältig sind die Aktivitäten auf dem Gebiet der Jugendarbeit. Gemeinsamkeiten zeigten sich bei den Angeboten des Hauses der Jugend, auch „EGONS“ genannt und dem Jugendfreizeitzentrums in Pritzwalk/Nord. Vorstellbar sind hier Erfahrungsaustausche zwischen den Leitungen beider Klubs, sowie ein Austausch im Rahmen der Ferienprogramme.

Vor dem Antritt der Heimreise wurden durch alle Beteiligten Anregungen und Wünsche auf einem Zettel zur weiteren Entwicklung der Partnerschaft niedergeschrieben und an einer Pinnwand angebracht.

Bürgermeister Wolfgang Brockmann bezeichnete den Arbeitsbesuch in der Partnerstadt Winsen als ein erfreuliches Zeichen die Bürger beider Städte auf den verschiedensten Ebenen zusammenzuführen und die Partnerschaft weiterhin mit Leben zu erfüllen.

Fred Pogalski

Foto: Quelle Winsener Anzeiger – Homepage der Stadt Winsen/Luhe

Foto zu Meldung: Zu Besuch in Winsen/Luhe

Mit Feuereifer dabei - Jugendfeuer-wehren erlebten am 28.05.2016 einen tollen Stadtjugendfeuerwehrtag in Steffenshagen

(01.06.2016)

Jugendarbeit und die Begeisterung von jungen Leuten für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr sind im Land Brandenburg sehr hoch angebunden, denn es fehlt an Nachwuchs für dieses wichtige Ehrenamt und dieses Problem kann nur über die Schiene der Jugendarbeit gelöst werden. Die Stadt Pritzwalk mit ihren Ortswehren ist da ganz gut aufgestellt, denn dank der engagierten Arbeit des Stadtjugendfeuerwehrwartes und der Jugendwarte in den Wehren gelingt es ganz gut, Kinder und Jugendliche an die Arbeit in der Feuerwehr heranzuführen. 

Zum diesjährigen Stadtjugendfeuerwehrtag in Steffenshagen starteten von den 10 Jugendmannschaften (vier in der Altersklasse 1 und zwei in der Altersklasse 2) und vier Floriangruppen zu den Wettkämpfen. Die Teilnehmer am Stadtjugendfeuer-wehrausscheid kamen aus den Feuerwehren Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Pritzwalk und Sarnow.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren maßen in den Wettkampfdisziplinen Knoten,

Löschangriff nass, Schlauchkuppeln, Gruppenstafette und Gerätekunde im fairen Wettkampf ihre Kräfte und stellten ihr Wissen unter Beweis. 

Die Wettkampfstätte war gut vorbereitet und Vizebürgermeister Ronald Thiel und Stadtbrandmeister Volker Lehmann wünschten dem Feuerwehrnachwuchs Freude, Spaß und sportlichen Erfolg bei den Wettkämpfen. Dem war auch so, denn die Jugendfeuerwehrgruppen der Stadt- und Ortsteilwehren zeigten, was sie in vielen Ausbildungs- und Trainingsstunden schon alles gelernt hatten.  Zur Auswertung konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs feststellen, dass manche Platzierungen doch eng beieinander lagen und nur wenige Sekunden über Platz und Sieg den Ausschlag gaben. Zur Siegerehrung war auch Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Brandt anwesend.  

Bei den Floriangruppen (bis 10 Jahre) belegten die Falkenhagener den ersten Platz, vor Buchholz und Beveringen.  In der Altersklasse 1 (11 bis 13 Jahre) siegte souverän Beveringen I. (fünf 1. Plätze in den Einzeldisziplinen), vor Beveringen II., Pritzwalk und Buchholz. In der Altersklasse 2 (14 bis 17 Jahre) siegte Pritzwalk vor Sarnow. Die Sieger bekamen zusätzlich zu ihren Medaillen den Wanderpokal des Bürgermeisters für ein Jahr überreicht.

Ein erfolgreicher Tag also für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Stadt und der Ortsteile. Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs dankte seinen Mitstreitern für die Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe und wünschte den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr viele schöne Tage bei der Ausbildung und bei der Freizeitgestaltung in der Jugendfeuerwehr.

Foto zu Meldung: Mit Feuereifer dabei - Jugendfeuer-wehren erlebten am 28.05.2016 einen tollen Stadtjugendfeuerwehrtag in Steffenshagen

Sternfahrt führt nach Pritzwalk

(10.03.2016)
  1. „Anradeln in der     Prignitz“

  2. STERNFAHRT - AM 23. APRIL 2016 - ZIEL PRITZWALK -

Liebe Radfahrfreunde,

 

am Sonnabend, dem 23. April 2016, wird mit dem „Anradeln in der Prignitz“ die diesjährige Radfahrsaison eröffnet. Bereits zum fünfzehnten Mal erleben Sie, liebe Radfahrfreunde, Sport, Kultur und Natur pur auf einer Sternfahrt durch unsere wunderschöne Prignitzlandschaft. Zielort der diesjährigen Radtour ist die Stadt Pritzwalk, die gleichzeitig an diesem Tag in der Innenstadt zum „Musikalischen Frühling“ einlädt. Natürlich radeln auch die Pritzwalker als Gastgeber auf einem Rundkurs mit.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik und Tanz, zahlreiche Informationsstände und einige Überraschungen erwarten Sie in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr auf dem Marktplatz sowie der gesamten Marktstraße. Wir würden uns freuen, wenn Sie liebe Mitbürger unsere Gäste bei der Einfahrt ins Stadtzentrum stimmungsvoll begrüßen.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt, so dass Sie mit der ganzen Familie herzlich willkommen sind. Einer guten Tradition folgend werden die teilnehmenden Städte und Gemeinden sich mit ihren Stadtfiguren und Maskottchen vorstellen und für ihre Orte werben. Doch zuvor heißt es Fahrräder putzen und Luft aufpumpen, um am 23. April gut gelaunt in die Pedalen zu treten.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und vor allem unfallfreie Radler-Tour.

 

 

Wolfgang Brockmann

Bürgermeister

 

Hans-Werner Boddin

Vorsitzender des Tourismusvereins

Pritzwalk und Umgebung e. V.

 

  1. Treffpunkt und Fahrstrecke der Pritzwalker Fahrradfreunde

Treffpunkt: 10.00 Uhr – Parkplatz Dömnitzinsel/ ehem. Tuchfabrik

 

Fahrstecke : Start – KP 80– Parkplatz Dömnitzinsel -KP 81 – Burgwall – Kreuzung Havelberger/Parkstraße – Hagenstraße - KP 82 - Stresemannstraße – Radweg bis Buchholz – KP 64-Groß Woltersdorf – Mesendorf – KP 65 – Kuhsdorf – Giesensdorf – KP 81 – Burgwall – Kreuzung Havelberger/Grünstraße – Magazinplatz – Wallstraße – Marktstraße – Marktplatz – Ziel

 

Alle Mitradler tragen sich beim Start in eine Einschreibliste ein. Jeder Teilnehmer kann am Gewinnspiel der Sparkasse Prignitz teilnehmen.

 

Teilnehmer der Sternfahrt aus der Stadt Pritzwalk und seiner Ortsteile melden sich bitte bis zum 20. April 2016 an, bei:

 

Herrn Fred Pogalski - Stadtverwaltung Pritzwalk -

 

Telefon: 03395-760845

 

oder per Mail: f.pogalski@pritzwalk.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Sternfahrt führt nach Pritzwalk

Anradeln in der Prignitz - 23. April 2016

(09.03.2016)

....na, schon neugierig...diesen Tag bitte im Kalender vormerken...

Pritzwalk grüßt die Radler der Sternfahrt und wünscht allen einen angenehmen Aufenthalt beim "Musikalischen Frühling" in der Innenstadt !!

Foto zu Meldung: Anradeln in der Prignitz - 23. April 2016

Öffentliche Auslegung des Abfallwirschaftskonzeptes des Landkreises 2016 - 2025

(08.01.2016)

Der Entwurf des Abfallwirtschaftkonzeptes 2016 - 2025 des Landkreises Prignitz liegt derzeit öffentlich aus und kann bis zum 18. Januar 2016 im Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice, in der Bahnhofstraße 1, eingesehen werden.
Bis zum Ende der Auslegungsfrist können von jedermann Einwendungen und Stellungnahmen vorgebracht werden.

Eröffnung der Kniepersaison 2015/16 mit regionalem Erzeugermarkt und Knieperessen

(06.11.2015)

In wenigen Tagen, am 14. November 2015, beginnt die diesjährige Kniepersaison, die ihren Abschluss zu Beginn des Monats März 2016 mit dem Sur´n Hansen-Markt in Perleberg findet. Die Saisoneröffnung findet am Samstag, den 14.11.2015 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Anbau und auf der Freifläche des Pritzwalker Kulturhauses statt.

Der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V., die Stadt Pritzwalk  und die Knieperproduzentin Jeannine Groth aus Preddöhl (Gemeinde Kümmernitztal), haben dazu einen regionalen Bauernmarkt mit vielfältigen Angeboten und einen Einblick in die Knieperproduktion, vom Feld bis auf den Teller, vorbereitet.

Natürlich ist an Essen und Trinken gedacht. Von Heidelbeerpunsch und Deftigem vom Grill, Heidelbeererzeugnissen, Glühwein, Kaffee und Kuchen, bis hin zu leckeren Knieperkohlgerichten, in verschiedensten Darreichungsarten und neuen Knieperspezialitäten finden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl von regionalen Produkten und Erzeugnissen, die zum Kosten und zum Mitnehmen einladen. 

Jeannine Groth lädt alle Interessierten ein, sich am Kulturhaus über den Knieperkohl zu informieren, vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung des Prignitzer „Nationalgerichtes“. Die Besucher der Saisoneröffnung können die Grundprodukte Grünkohl, Markstammkohl (blau) und Weißkohl, vom Rohzustand über die Verarbeitungsstrecke bis hin zum fertigen Knieperkohlgericht so nachvollziehen. Ein Höhepunkt wird dann sicher die anschließende Verkostung leckerer Kniepergerichte an den Verpflegungsstrecken sein. „Knieperfuchs“ Horst Fenske bietet ebenfalls Kniepererzeugnisse in konservierter Form aus eigener Herstellung an und regional ansässige Imker informieren über ihre wichtige Arbeit und präsentieren diverse Erzeugnisse aus der eigenen Honigproduktion. 

Auf dem Bauernmarkt werden  unter anderem geräucherter Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse aus der Region und vielfältige Spezialitäten angeboten, die die Breite der regionalen Vielfalt  präsentieren. Heimisches Handwerk ist mit Ständen von Keramik, Holzschnitzprodukten, Strickwaren für die kalte Jahreszeit der Pritzwalker Landfrauen und selbst genähte  Kinderkleidung ebenfalls vertreten.

Ein Fest zur Kniepersaisoneröffnung also, das viele interessante Eindrücke verspricht und einlädt, neben frischen Knieperkohlgerichten auch andere Köstlichkeiten aus der Region zu probieren. Schon das ist Grund genug, zum Pritzwalker Kulturhaus zu kommen. 

Ein Luftballonweitflugwettbewerb, der gegen 14.00 Uhr gestartet wird, hält für Absender und Finder der Ballone attraktive Preise, gestiftet vom Tourismusverein, bereit.  Es ist also ein toller Saisonauftakt geplant. Aus Reihen des Vorstandes des Pritzwalker Tourismusvereins ist zu erfahren, das in der Gemeinsamkeit der Veranstalter, Tourismusverein, Stadt Pritzwalk, der Knieperproduzenten und der Aussteller schöne Stunden in und am Pritzwalker Kulturhaus geboten werden und eine interessante und leckere Saisoneröffnung rund um das Lieblingsgericht der Prignitzer vorbereitet worden ist.

Hans-Werner Boddin

Foto zu Meldung: Eröffnung der Kniepersaison 2015/16 mit regionalem Erzeugermarkt und Knieperessen

Neue meldegesetzliche Regelungen für Vermieter und Wohnungsverwaltungen

(20.10.2015)

Nach § 19 des Bundesmeldegesetzes sind alle Wohnungsgeber ab dem 1. November 2015 verpflichtet, ihren neuen Mietern eine Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Bei jedem Einzug und in wenigen Fällen auch beim Auszug (z.B. beim Wegzug ins Ausland) ist vom Wohnungsgeber diese Bestätigung auszustellen.

 

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören auch die Wohnungsverwaltungen.

Vermietet der Wohnungseigentümer seine Wohnung selbst, ist er der Wohnungsgeber; für Untermieter ist der Wohnungsgeber der Hauptmieter.

 

Eine Wohnungsgeberbescheinigung muss Angaben über:

  • den Namen und Anschrift des Vermieters,
  • den Namen und Anschrift des Eigentümers, soweit dieser nicht selbst Vermieter ist,
  • die Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung und
  • die Namen der meldepflichtigen Personen

enthalten.

 

Das Formular einer Wohnungsgeberbestätigung steht unten zum Download bereit.

 

Die Wohnungsgeberbestätigung muss vom Bürger künftig bei der Anmeldung einer Wohnung der Meldebehörde vorgelegt werden. Die teilweise bisher geübte Praxis der Vorlage eines Mietvertrages bei der Anmeldung ersetzt die Wohnungsgebeberbescheinigung nicht.

 

Die Meldebehörde kann Anmeldungen nach dem 1. November 2015 im Regelfall nur noch bearbeiten, wenn der Wohnungsgeber seiner gesetzlichen Verpflichtung nach § 19 des Bundesmeldegesetzes nachkommt.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Menge vom Einwohnermeldeamt zur Verfügung:

Neue Verbraucherberatungszeiten in den Prignitzstädten ab Oktober

(25.09.2015)

Verbraucherberatung - Neue Beratungszeiten - Ab Oktober 2015

( lesen Sie dazu nachfolgenden Artikel - Quelle Der Prignitzer -

vom 25. September 2015 )

Verbraucherberatung in Pritzwalk

(18.09.2015)

Verbraucherberatung in Pritzwalk

 

am 21.09.2015, von 12.00 bis 17.00 Uhr im Beratungsstützpunkt Pritzwalk, Gartenstraße 12, Haus 1, Zimmer 102

 

* Gleiche Masche - neues Mahnschreiben

* Verbraucherzentrale warnt vor Inkassobüro

   " SNS Claims Service"

 

( Nähere Informationen - öffnen per Download )

EINLADUNG - Informationsveranstaltung

(17.09.2015)

Einladung zur Informationsveranstaltung

"Unterbringung von Flüchtlingen"

 

 

Zu einer Bürgerinformationsveranstaltung über die geplante Flüchtlingsunterbringung in Pritzwalk Ortsteil Sadenbeck lädt der Landkreis Prignitz zusammen mit der Stadt Pritzwalk am Montag,

den 21.09.2015, 18:00 Uhr in die Turnhalle (Dorfgemeinschaftshaus) ein.

 

Dabei werden Vertreter des Landkreises, der Stadtverwaltung und der Polizei interessierte Bürgerinnen und Bürger über die geplante Unterbringung und soziale Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen informieren und für Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

 

 

gez.W. Brockmann

       Bürgermeister

2. Familienwandertag im Stadtwald Hainholz - Wandern, Pilze sammeln, Geo-Caching und Entspannung in der Natur

(16.09.2015)

In einer zweiten Auflage wird den Pritzwalkern und Interessenten aus der Region, am 26. September 2015 der 2. Pritzwalker Familienwandertag geboten.  Um 10:00 Uhr geht es los, vom Waldschulgelände im Pritzwalker Naherholungsgebiet Hainholz. Auf gut ausgeschilderten Wegen oder, wie die Pilzwanderer unter sachkundiger Führung, geht es durch den herbstlichen Wald, der viele interessante Eindrücke  bereithält. Die Veranstalter, der Gesundheitssportverein Drehscheibe, die Stadt Pritzwalk, der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V., die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die AOK laden ein, die Natur zu genießen, sich angemessen sportlich zu betätigen und einige schöne Stunden mit angenehmen Mitmenschen zu verbringen. Nach der gut angenommenen ersten Aktion im vergangenen Jahr und durchweg guten Resonanzen von Seiten der Teilnehmer, erwarten die Organisatoren eine noch größere Beteiligung.

Die rührigen Organisatoren haben in Vorbereitung des zweiten Familienwandertages auch berücksichtigt, dass große und kleine Wanderer an den Start gehen. Die kleinen Wanderer haben mit dem Märchenpfad eine entsprechend kleinere Wegstrecke unterhaltsam und mit vielen Überraschungen zu bewältigen. Wer es sportlich liebt und auf seinem Smartphone eine entsprechende App heruntergeladen hat, der kann sich auf der Wanderstrecke 2 am Geocaching, einer modernen Form der Schatzsuche beteiligen. Hier sind besonders Jugendliche und junge Erwachsene zum Mitmachen aufgefordert. Die Strecke, mit einer Länge von ca. fünf Kilometern, kann auch gemütlich bewandert werden. Alle Strecken sind gut ausgeschildert, damit sich die Wanderer nicht verirren können.

Für die Pilzliebhaber wird eine Pilzwanderung durch den Stadtwald angeboten, die von Experten begleitet wird.

Es ist geplant, dass gegen 12:00 Uhr alle Beteiligten wieder auf dem Waldschulgelände eintreffen um dort nach dem Ausflug in die Natur, bei Gegrilltem, Kaffee, Kuchen und Getränken, oder an der „Wunscheismaschine“ eine Erholungspause einzulegen. Für die Pilzwanderer und auch andere Interessierte bestimmen die Pilzsachverständigen Pilze und die Pilzkönigin oder der Pilzkönig werden für den größten oder seltensten Pilz des Tages gekürt. Die Pilzausstellung, Informationen und Rezepte rund um den Pilz wird sicher auch viele Interessenten finden. 

Der  „2. Pritzwalker Familienwandertag“ wendet sich an Wanderer jeden Alters, die gern in der Natur unterwegs sind, sich beim Wandern allein und in der Familie gern im Stadtwald Hainholz erholen und die Ruhe und Natur nahe der Stadt genießen möchten.

Hans-Werner Boddin

Foto zu Meldung: 2. Familienwandertag im Stadtwald Hainholz - Wandern, Pilze sammeln, Geo-Caching und Entspannung in der Natur

Pritzwalker Modellbahnfreunde laden ein zum Tag der offenen Tür

(16.09.2015)

Eine Modellbahn auf dem Boden oder im stillen Kämmerchen, das gibt es im Verein der Pritzwalker Modellbahnfreunde nicht. Hier darf es getrost etwas größer sein, gut 50 Quadratmeter umfassen die Vereinsräume  im Bahnhof der Stadt. Die Vereinsbahnanlage mit der Spur H0 umfasst eine Modellbahnlandschaft, die lückenlos über drei Räume verteilt ist. Steffen  Rösinger und seine Vereinsfreunde, acht Stammmitglieder und erfreulich in wachsender Anzahl Kinder und Jugendliche, gehen im ehemaligen Keller der „Mitropa“ ihrem Hobby nach.

Regelmäßig veranstalten die Modellbahnfreunde Tage der offenen Tür. So auch wieder  am 26. September 2015. Dann sind die Vereinsräume zu klein und die Bahnhofshalle wird zum Ort des Geschehens. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr können dort Modellbahner nach Herzenslust Modelbahnzubehör, von der Schiene bis zur Lok und Ausstattungsstücke  oder Fachliteratur für die eigene Anlage tauschen oder erwerben. Wer für seine Angebote einen Tisch benötigt, der kann seine Bestellung unter 0162 9003648 an die Modellbahnfreunde richten. Versorgt wird in bewährter Form durch das Bistro „Bahnsteig 7“.  Gegen 14 Uhr soll es sogar eine Modenschau geben. Interessenten sind im Rahmen des Tages der offenen Tür auch gern in den Vereinsräumen gesehen, um sich dort von der Vereinstätigkeit ein Bild zu machen und den kleinen und größeren Modellbahnfreunden über die Schulter zu schauen.  Interessenten können dort auch  kostenlose Tipps, Beratung und Anregungen in Sachen Modellbahn bekommen. Das benachbarte Polizeimuseum ist ebenfalls zu Besichtigung geöffnet.

 

Info:

Die Pritzwalker Modellbahnfreunde, lernten sich zunächst über einen Stammtisch Gleichgesinnter kennen und sind nun seit 11 Jahren in einem Klub zusammengeschlossen. Acht Stammmitglieder, und bis zu vier Jugendliche und eine schwankende Anzahl von Kindern gehen so gemeinsam ihrem Hobby nach. Seit 2008 fanden die Modellbauer Räume in der Pritzwalker Bibliothek und seit 2013 sind die Modellbaufreunde im Pritzwalker Bahnhof untergekommen. Hier treffen sie sich jeweils am Donnerstag in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr. Der Eingang zu den Modellbahnräumen ist vom Bahnsteig aus gleich hinter der Polizeiwache. Auf gut 50 Quadratmeter erstreckt sich die aufgebaute Modellbahnanlage über mehrere Räume. Die Züge benötigen von einem Ende der Anlage bis zum anderen Ende, je nach Weichenstellung,  zwischen drei und fünf Minuten. Die bestehende Anlage wird ständig erweitert, ausgebaut. Auf  kleinen Arbeitsplätzen werden die Vorbereitungen dazu getroffen und Reparaturen an Anlagen und Zugmaterial durchgeführt. Einzelpersonen, Interessenten an diesem Hobby, Schüler- und Kitagruppen sind gern gesehen und nach Anmeldung unter der Telefonnummer 0162 9003648 werden auch an anderen Tagen und Zeiten Führungen veranstaltet.

Hans-Werner Boddin

Foto zu Meldung: Pritzwalker Modellbahnfreunde laden ein zum Tag der offenen Tür

Dem Rathaus die Krone (Glocke) aufgesetzt - der Glockenturm bekommt nun wieder eine Funktion

(16.09.2015)

An einer extra angefertigten Halterung hängt seit dem vergangenen Dienstag nun wieder eine Glocke in dem bisher ohne Funktion gewesenen Glockentürmchen des Pritzwalker Rathauses. Die Pritzwalker Firmen Wüst und Hildebrandt brachten am Dienstag mit Hilfe des Hubsteigers der Feuerwehr Pritzwalk die aufgearbeitete Glocke in den Glockenturm auf das Rathausdach. Sogar ein erstes Anschlagen des Klöppels wurde zur Klangprobe schon mal gewagt. Bürgermeister Wolfgang Brockmann zeigte sich zufrieden mit dem Glockenschlag und bestätigte, dass die neue – alte Rathausglocke mit dem Tag der Deutschen Einheit in Betrieb genommen werden soll. Dazu ist es noch notwendig, dass die Pritzwalker Firma Rouwel mit der Installation der elektrischen Anlage die Funktionstüchtigkeit und Ansteuerung der Rathausglocke vornimmt.

Die ehemalige Rathausglocke, so Bürgermeister Brockmann, ist um 1970 außer Betrieb genommen worden und bei der Sanierung des Rathauses, Mitte der 90er Jahre wurde lediglich das leere Türmchen auf das Rathausdach gesetzt. Durch einen Zeitungsartikel aufmerksam geworden, erinnerten sich Lothar und Jens Hildebrandt, dass irgendwo auf dem Firmengelände noch eine derartige, in der Größe passende und baugleiche Glocke vorhanden sein müsse. Fest stand aber, dass es nicht die Rathausglocke sein könne, sondern eher von einem Gutshaus in der Region stammt und nach Dachsanierungsarbeiten dem Schrott übergeben werden sollte. Woher genau diese Glocke kommt, konnte nicht mehr zweifelsfrei festgestellt werden. Der Glockenfund  wurde in Absprache mit Bürgermeister Brockmann an Senior-Schmiedemeister Wilhelm Wüst übergeben, der die immerhin 70 Kilogramm schwere Stahlglocke mit der Jahreszahl 1918 einer Rekonstruktion unterzog, die Mechanik wieder gangbar machte und ein Befestigungsgestell für den Rathausturm anfertigte.

Hans-Werner Boddin

Foto zu Meldung: Dem Rathaus die Krone (Glocke) aufgesetzt - der Glockenturm bekommt nun wieder eine Funktion

Wittstock-Rosen für Pritzwalk

(16.09.2015)

Die Stadt Pritzwalk unterstützt die Bewerbung der Stadt Wittstock/Dosse für die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2019. Als Dank und symbolisches Zeichen wurden am vergangenen Wochenende in Pritzwalk zwei Exemplare der extra für Wittstock gezüchteten „Rosa Wizoka“ gepflanzt. Die Pflanzschalen vor dem Pritzwalker Kulturhaus wurden als Standort gewählt. Dort setzten die Bürgermeister Wolfgang Brockmann und Jörg Gehrmann gemeinsam mit ihren Stellvertretern Ronald Thiel und Dieter Herm die Rosen an ihrem neuen Standort in die Erde.  Mit diesem Pflanzakt soll die Unterstützung der Landesgartenschaubewerbung der Stadt Wittstock/Dosse, die über Jahre eng in dem gemeinsamen Mittelzentrum mit der Stadt Pritzwalk kooperiert,  symbolisiert und für die Unterstützung gedankt werden. Im Januar des kommenden Jahres wird die Entscheidung bekannt gegeben, ob die Stadt Wittstock/Dosse die Landesgartenschau 2019 ausrichten darf. Die Wittstocker Rose „Rosa Wizoka“ wurde am 1. Juni 2015 in Wittstock erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und von Taufpatin Damar Frederic getauft und mit Wasser aus der Dosse und Glinze angegossen. Das Baumschul- und Rosenzuchtunternehmen Strobel in Holm hat diese neue Rose gezogen. Sie soll besonders robust und gesund sein. Die Neuzüchtung, zurzeit nahezu ausverkauft, soll dazu genutzt werden, um der „Rosenstadt“ weitere neue Rosen in der Stadt zu bescheren und für die Stadt und die Bewerbung für die Laga 2019 zu werben. Mehr als 110 Namensvorschläge gingen in einem Wettbewerb für den Namen der Neuzüchtung ein. Der Name Wizoka wurde gewählt, da die Stadt Wittstock früher einmal so hieß.

Hans-Werner Boddin

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Großer Erfolg für die 10. Jobstartmesse - Leitmesse für Ausbildung und Studium in Nordwest-Brandenburg

(16.09.2015)

Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, hatte nicht nur die Schirmherrschaft über die  diesjährige „Jobstart-Messe“ übernommen, er war auch persönlich anwesend und zeigte sich überrascht vom großen Interesse der Jugendlichen, die der Messe einen Besuch abstatteten. Rund 1350 Besucher wurden gezählt. Der Bereich in und um die Wittstocker Stadthalle und des Mensa-Gebäudes des benachbarten Gymnasiums beherbergte insgesamt 95 Aussteller und 15 Fachhochschulen und Universitäten. Vom Handwerk über Industrie, Dienstleistungsbereich, bis hin zu Polizei, Bundeswehr, Landwirtschaft und Verwaltungen erstreckten sich die Bereiche in denen um Auszubildende und Studenten geworben wurde. Vorgestellt wurden mehr als  70 verschiedene Berufsbilder und über 100 Studienrichtungen.

„Mit Stolz können wir sagen, dass die "Jobstartmesse" sich als Leitmesse für Ausbildung und Studium in Nordwest-Brandenburg profiliert hat. In diesem Jahr sollen nunmehr die Aktivitäten fortgeführt und ausgebaut werden. Neben den klassischen Themen wie Ausbildung, frühzeitige Berufsorientierung und Studium soll auch ein breites Angebot für den Schritt in die weitere berufliche Entwicklung vorgestellt und Alternativen, wie z.B. das duale Studium beworben werden. In diesem Jahr bieten wir außerdem Informationen und Hilfe für Rückkehrer und Zuwanderer an“, so Mike Blechschmidt, der Vorsitzende des Verein Autobahndreieck Wittstock/Dosse. In den ersten Jahren war die Messe überwiegend Informationsort für Schüler, Eltern und Lehrer über berufliche Chancen in der näheren Region. Aktuell kommen viele Interessenten aus benachbarten Regionen und Bundesländern zur „jobstart“. Interessant war die Jobstartmesse auch für Jugendliche, die in diesem Jahr nach ihrem Schulabschluss noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, denn Unternehmen boten dort auch noch die Möglichkeit des sofortigen Einstiegs in die Ausbildung. Unterstützt wurde die Messe von den langjährigen Sponsoren, den Sparkassen in Prignitz und Ruppin, sowie von der Stadt Wittstock, den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz - Ruppin, der INKOM Neuruppin, der IHK und der Agentur für Arbeit.

Zu Beginn der Messe wurde die Wittstocker „Dr. Wilhelm-Poltier-Oberschule“ mit dem Zukunftspreis Nordwest Brandenburg ausgezeichnet. Die Schule erhielt den Preis für eine  hervorragende Berufsorientierung, die an der Oberschule praktiziert wird und den Schülern mit auf den Weg ins Berufsleben mitgegeben wird.

Hans-Werner Boddin

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Ein etwas holpriger Start - Freischaltung des Pilotprojekts „Onlineportal Pritzwalk“ ist erfolgt

(16.09.2015)

Nach gut einjähriger Planungs- und Vorbereitungszeit ging am vergangenen Freitag das Portal für Pritzwalker Unternehmen online. Das Portal, als Vermarktungsplattform gedacht, soll den Kunden über Filterfunktionen zukünftig die lokale Suche nach Schnäppchen, besonderen Angeboten, Events aber auch Sehenswürdigkeiten erleichtern und den Unternehmen einen zusätzlichen Vertriebskanal bieten, so bei der Präsentation des Portals im IHK RegionalCenter Prignitz. „Mit dem gemeinsamen Internetauftritt wollen wir Pritzwalks Betriebe, deren Vermarktung, Zusammenarbeit und damit die Innenstadt stärken. Wir sehen das als Pilotprojekt und haben so schon in der Vorbereitung wertvolle Erfahrungen für vergleichbare Projekte im ländlichen Raum gesammelt“, erklärte Marion Talkowski, die Leiterin des RegionalCenters der IHK. Der Start erfolgte allerdings etwas holprig. In Ermangelung eigener Themen wurde einfach Zugriff auf die Internetseite der Stadt Pritzwalk genommen und aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen der Stadt auf das Portal mit seiner Adresse: www.pritzwalkerleben.de kopiert.

Der Wille Pritzwalker Unternehmen, gemeinsam mit der IHK Potsdam Neues zu wagen, um in der Kombination von Präsenz in der Stadt und im Onlinegeschäft erfolgreich zu sein, ist löblich, muss dann aber auch etwas bieten, was dem interessierten Kunden Aufmerksamkeit abringt.

Es kann nicht bloß Vorhandenes kopiert werden. Eine bloße Firmenvorstellung von Händlern, Unternehmen und Gastronomen genügt auch nicht. Das im Ansatz dieses Projektes beschworene „Virtuelle Warenhaus“ ist noch lange nicht in Sicht, denn Manuela Scheeg von eBusiness-Lotsen Westbrandenburg bestätigte auf Nachfrage: „Trotz Schulung der Pritzwalker Einzelhändler und Interessenten gibt es immer noch eine hohe Rechtsunsicherheit, fehlende logistische Voraussetzungen, aber auch sehr ungleiche Kenntnisse im Onlinehandel. Daher sind die Voraussetzungen dazu zurzeit nicht gegeben und auch nicht gewollt“.  Vizebürgermeister Ronald Thiel begrüßte die Schaffung eines Onlineportals, das ja auch in einer Vereinbarung mit der IHK die Unterstützung der Kommune findet, gab aber zu bedenken, dass nun nach dem Start eine Weiterentwicklung des Pilotprojektes zügig vorangetrieben werden müsse, um so dann auch die an sich gute Idee mit Leben und für die Händler wirksam erfüllt werden kann.

Der Vorsitzende der IG-Innenstadt, Andreas Specht meint: „ ... eine Basis ist da; wie sich das Projekt weiterentwickelt, wird sich zeigen“. Christa Pfeifer, Sprecherin der Interessengemeinschaft bekräftigt: „Wir wollen unsere bisher rund 50 über das Portal gelisteten Händler und Unternehmen präsentieren und unter anderem über Aktionen oder besondere Rabatte informieren, um so zur Belebung der Innenstadt beizutragen.“

Hans-Werner Boddin 

Foto zu Meldung: Ein etwas holpriger Start - Freischaltung des Pilotprojekts „Onlineportal Pritzwalk“ ist erfolgt

„Herbstleuchten“ - eine tolle Party in der Innenstadt

(16.09.2015)

Eine schon lieb gewordene Tradition wurde auch in diesem Jahr weiter gepflegt. Am Freitag, den 4. September 2015 wurde in der Pritzwalker Innenstadt das diesjährige Herbstleuchten gefeiert. Die Stadt Pritzwalk, Innenstadthändler, Gewerbetreibende und Vereine aus Pritzwalk und den Ortsteilen präsentierten unter dem Motto: „Wie schmeckt Pritzwalk?“ die Stadt und die Region mit regionalen Genüssen, Musik, Unterhaltung und vielfältigen Aktionen. Ein Farbenspiel aus Scheinwerfern und Projektionen ließ Bäume, Sträucher, das  Rathaus und weitere Gebäude der Innenstadt mit Einbruch der Dunkelheit in einem wunderschönen Glanz erstrahlen, der die Gäste begeisterte.

Für die kleinsten Gäste des Festes wurde schon am frühen Nachmittag auf der „Spielstraße“ eine Vielzahl von Aktionen geboten, an denen die Kinder nach Herzenslust basteln, spielen und toben konnten. Einen Höhepunkt bildete dabei sicher die Bastelstraße für "Gespenster-Laternen", die dann beim Laternenumzug vom Rathaus aus, durch die Marktstraße mit Clown Lulu ausprobiert werden konnten.

Für die erwachsenen Gäste heißt es von Anfang an: „... darf ich bitten“. DJ Alliance und DJ´s aus der Region animierten zum Tanzen, Wohlfühlen und begleiteten die Aktionen mit Musik. Die Pritzwalker Kirchengemeinde veranstaltete am Nachmittag ein Orgelkonzert in der St. Nikolai Kirche mit Kantor Maxim Burtsev.

Die Interessengemeinschaft Innenstadt Pritzwalk e.V. beteiligte sich in diesem Jahr zum wiederholten Mal am Wettbewerb der IHK Potsdam „City-Offensive Westbrandenburg 2015“ in der Kategorie Events und konnte für ihr Konzept „Wie schmeckt Pritzwalk?“ - ein Genuss- und Regionalmarkt in der Pritzwalker Innenstadt“ den 1. Platz sichern. Vom Preisgeld wurde der Druck eines Kochbuches mit heimischen Gerichten angeregt, das beim Herbstleuchten verkauft wurde. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt zum Herbstleuchten gemeinsam mit Händlern, Gewerbetreibenden, Vereinen, den Orts- und Gemeindeteilen und der Stadt Pritzwalk. So wurde zum Beispiel ein „Bouletten–Wettbewerb“ durchgeführt, den Christian Käpernik aus Pritzwalk gewann und andere kulinarische Höhepunkte in der Innenstadt durch die Mitglieder der IG und Vereine angeboten. Mit Erntekronen, Landtechnikausstellungen und Ständen mit heimischen Erzeugnissen präsentierten sich Pritzwalker Ortsteile und Erzeuger auf einem kleinen „Erntefest“ zum Herbstleuchten. Bis 22:00 Uhr luden die Händler der Innenstadt außerdem zum Moonlightshopping ein. Einige der Innenstadthändler und Gewerbetreibenden warteten sogar mit besonderen Aktivitäten auf, wie das Haar & Pflege Studio Liedke, das unter dem Motto „Zwei Apfelsinen im Haar“ eine Frisuren- und Flechtshow präsentierte und das Uhren und Schmuckfachgeschäft Jonas, von dem aus die Voltigiergruppe der RSG Pritzwalk für Vorführungen engagiert wurde.

Die kleinen frechen Früchtchen präsentierten ihre Modenschau und „Madame Butterfly“ war immer ein Blick- und Anziehungspunkt in der Innenstadt. Showacts, wie „Diva Dance“ als Königin der Nacht mit ihrer Feuershow oder die „Belisama“ LED-Schwarzlichtshow zeigten Licht und Schatten in tanzenden Farben. Gleich anschließend gab es mit NEA! feat. s.mart den Veranstaltungshöhepunkt auf dem Marktplatz. Mit einem neonfarbenen Cocktail aus aktuellen deutschen und englischen Pop und einem Hauch Sound der 80er Jahre klang damit das „Herbstleuchten“ bunt und  quirlig aus.

Ein erfolgreiches Konzept der Stadt also, das durch die zuständige Fachabteilung der Verwaltung organisiert, durch die Stadt Pritzwalk finanziert und mit Beteiligung von Händlern, Gewerbetreibenden, Vereinen und Privatpersonen aus der Stadt und den Ortsteilen zu einem großen Erfolg und Publikumsmagnet gemacht wurde.

Hans-Werner Boddin

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Vertreter des Stadtparlaments und Verwaltungsmitarbeiter aus Winsen (Luhe) zu Besuch

(16.09.2015)

In der vergangenen Woche weilte eine offizielle Delegation unserer Partnerstadt Winsen/Luhe in Pritzwalk. Der Delegation gehörten Wilfried Rieck (2. stellvertetender Bürgermeister), Heinrich Schröder (Ratsvorsitzender), Bodo Beckedorf (ehemaliger Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften), Martin Porth (Vorsitzender des Ausschusses für Generationen, Sport und Soziales), Heidi Lühr (Ausschussmitglied für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften), Matthias Wiegleb (Stadtmarketing) und Matthias Schrenk (Mitarbeiter Städtepartnerschaften) an. Bürgermeister André Wiese konnte aus terminlichen Gründen leider nicht an dem Besuch teilnehmen.

Die Gäste aus der Partnerstadt wurden von Bürgermeister Wolfgang Brockmann, Vizebürgermeister Dr. Ronald Thiel, Geschäftsbereichsleiter Dietmar Sachs und dem Geschäftsführer der Stadtwerke, Lutz Kähler, im Rathaus begrüßt. Nach einem kurzen gedanklichen Austausch über die bereits 25 Jahre bestehende Partnerschaft beider Städte besichtigten die Gäste die Innenstadt, das Bauvorhaben Tuchfabrik, die Stadtwerke Pritzwalk, das Stadt- und Brauereimuseum und das Naherholungsgebiet Hainholz.

In einem zwanglosen Gespräch zum Ende des Besuches kamen beide Seiten überein, die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten und Vereinen wieder zu aktivieren. Beispielgebend sind die lockeren, über 25 Jahre bestehenden Beziehungen der Feuerwehren beider Städte und die Partnerschaft des Prignitzchores mit dem Luhetalchor im Winsener Ortsteil Luhdorf. Wolfgang Brockmann nahm die Einladung zu einem Gegenbesuch in Winsen an. 

Hans-Werner Boddin

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Neue Trainingsjacken von der Sparkasse Prignitz zum 30. Geburtstag

(16.09.2015)

Helge Reiter, Vorstandsmitglied der Sparkasse Prignitz übergab der Reitsportgemeinschaft Pritzwalk e.V. aus Anlass des 30. Gründungsjubiläums  30 Jacken für den Jugendbereich des Vereins. Die Sachspende im vierstelligen Bereich kommt aus den Erlösen des PS-Lotteriesparens der Sparkasse und ist eine große Unterstützung des Kinder- und Jugendbereiches des Vereins. Jugendwartin Anke Eilmes freute sich über die Unterstützung und kann nun mit ihren jungen Vereinsmitgliedern bei Wettkämpfen und Turnieren mit gleicher Bekleidung auftreten und so für den Verein Werbung machen.

Der Verein hat zurzeit 105 Mitglieder, davon sind  allein 70 Kinder und Jugendliche, die hier eine anspruchsvolle Sport- und Freizeitaktivität finden. Die Reitsportgemeinschaft Pritzwalk e.V. wurde 1985 gegründet und bekam von den damaligen Trägerbetrieben Landbaugemeinschaft, dem Trockenwerk, und der LPG Pflanzen-und Tierproduktion Pritzwalk die ehemaligen Schweineställe zur Hainholzmühle für Vereinszwecke hergerichtet. Nach der Wende und dem Wegfall der Trägerbetriebe, wurden die Stallanlagen in Vereinsbesitz übernommen. Nach einigen Höhen und Tiefen im Vereinsleben übernahm 1996 die heutige Jugendwartin Anke Eilmes die Leitung des Reitstalls und legte mit ihren Mitgliedern den Schwerpunkt der Vereinstätigkeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In der Regel fangen die „Neueinsteiger“ (ab 5 Jahre) in den Voltigiergruppen an. Der Verein betreut  vier Voltigiergruppen, die am Montag,  Mittwoch und Freitag auf dem Vereinsgelände zur Hainholzmühle trainieren.

Die jüngsten Vereinsmitglieder beginnen, wenn die körperlichen Voraussetzungen vorhanden sind, ab dem Alter von neun Jahren mit dem Reittrainig. Dazu stehen im Verein Reitponys zur Verfügung. Wenn die jungen Reiter etwas älter geworden sind, erhalten sie, nach Eignung und Begabung, in den Trainigsgruppen Dressur oder Springen weitergehende Förderung und Ausbildung. Kinder und Jugendliche, die höhere sportliche Ambitionen haben und sich im Wettkampfsport ehrgeizig weiterentwickeln wollen, ist dann auch geraten, ab einer bestimmten Leistungsstufe mit einem eigenen Pferd zu trainieren und Wettkämpfe zu bestreiten.

Hans-Werner Boddin

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Fahrbahndeckenerneuerung auf der B103 / B189 OU Pritzwalk

(07.09.2015)

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte Kyritz, hat die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B103 und B189 der Ortsumfahrung Pritzwalk mit einer Gesamtlänge etwa 12.000 m beauftragt. Die Bauarbeiten werden am 15.09. beginnen und voraussichtlich am 25.09.2015 abgeschlossen sein. Die Fahrbahnmarkierung wird dann im Anschluss unter laufendem Verkehr aufgebracht.

Die Bauarbeiten sind in 4 Bauabschnitte aufgeteilt und werden wie folgt ausgeführt:

  • 1. BA vom 15.09. - 18.09.15 Vollsperrung der B103 von der L111 - Meyenburger Tor
  • 2. BA vom  17.09. - 18.09.15 Vollsperrung der B103 vom Abzweig Kuhbier bis zur B189 sowie halbseitige Sperrung bzw. Vollsperrung der B189 an der AS Pritzwalk Ost
  • 3. BA vom 19.09. - 23.09.15 Vollsperrung der B189 vom Abzweig B103 bis zur AS Pritzwalk Ost sowie Sperrung der Rechtsabbiegespur an der B103 in Richtung Pritzwalk am Abzweig Kuhbier
  • 4. BA vom 24.09. - 25.09.15 Vollsperrung der B103 vom Abzweig Kuhbier bis zum Abzweig L111 sowie Vollsperrung der B189 von der AS Pritzwalk Süd bis zur AS Pritzwalk Ost

 

Der Bauablauf kann sich augrund schlechter Witterungsverhältnisse noch entsprechend ändern. Es werden jederzeit Umleitungen durch das Stadtgebiet Pritzwalk ausgeschildert sein, was zu entsprechend höherem Verkehrsaufkommen führen wird.
 
Wir bauen für Sie! Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Besuch aus Mormant in Pritzwalk

(03.09.2015)

Resultierend aus Kontakten des Pritzwalker Gymnasiums mit einer Schule in Mormant (Bezirk Saine et Marne in Frankreich) kam es nach einigen gegenseitigen Schülerbesuchen in den Bildungseinrichtungen der Städte zu Beginn des Monats Mai zu einem ersten Kontakt auf kommunaler Ebene. Als Abgesandte der Stadt Pritzwalk besuchten Stadtbrandmeister Volker Lehmann und der Geschäftsführer der gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk, Werner Schulze, die Stadt Mormant zu Feierlichkeiten des Kriegsendes vor 70 Jahren und zu Feierlichkeiten der örtlichen Feuerwehr. Mitte des Monats August kam Bürgermeister Sylvain Clerin mit einer Delegation zu einem Gegenbesuch nach Pritzwalk. Die französischen Gäste wurden von Bürgermeister Wolfgang Brockmann, Mitgliedern der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, Mitarbeitern der Verwaltung weiteren Pritzwalkern begrüßt. Wolfgang Brockmann zollte der sportlichen Leistung der französischen Gäste großen Respekt, denn Silvan Clerin und drei Mitarbeiter der Verwaltung, alles aktive Radsportler, hatten den Weg von Mormant bis Pritzwalk, rund 1.500 Kilometer, mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Der weibliche Teil der Delegation war mit dem Flugzeug bis Berlin geflogen.

Nach der traditionellen Begrüßung mit Brot und Salz kam es zu ersten Kontakten und Kennenlerngesprächen im Rathaus. Dank der fleißigen Übersetzerin Carine Calmon-Plantin, Kulturbürgermeisterin in Mormant und Deutschlehrerin, dauerte die Verständigung zwar etwas länger, war aber gut möglich.

Die kommenden Tage waren für Gäste und Gastgeber vollgepackt mit Terminen. Neben einer Stadtführung, Besichtigungen in Unternehmen und in städtischen Institutionen stand natürlich auch ein Kurztrip in die Bundeshauptstadt auf dem Plan. Der vorletzte Besuchstag gehörte einem Besuch in der Pritzwalker Feuerwehr. Einer der Höhepunkte des Besuchs war unbestritten eine Fahrt mit dem Pollo und der Besuch des Kleinbahnmuseums. Die Museumseisenbahner hatten es sich nicht nehmen lassen, extra die Dampflok anzuheizen und den Gästen im offenen Aussichtswagen, auf der Pollostrecke, die schöne Landschaft der Prignitz zu zeigen.  Den Abend beschlossen die Gäste bei einem gemütlichen Beisammensein im Mesendorfer Dorfgemeinschaftshaus.

Beim Abschied waren sich die Vertreter aus Mormant und Pritzwalk darüber einig, dass dieser Besuch nicht der Letzte war und die Freundschaft weiter gepflegt werden solle, auch über die Grenzen des Schüleraustausches der Gymnasien hinaus.

Foto zu Meldung: Besuch aus Mormant in Pritzwalk

Die 10. „jobstart“ mit großem Angebot - Informationsmesse für Ausbildung und Studium

(03.09.2015)

Am 12. September 2015 findet in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr in der Wittstocker Stadthalle, davor und in der Mensa des Gymnasiums nun schon zum 10. Mal die Jobstartmesse statt. Damit ist die Jobstartmesse für Ausbildung und Studium an ihren Ausgangsort zurückgekehrt.  Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, hat nicht nur die Schirmherrschaft über die „Jobstart-Messe“ übernommen, er wird auch persönlich der Messe einen Besuch abstatten.

„Wie erfolgreich die Messe des Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse ist, wird daran deutlich, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen die Besucher- aber auch die Ausstellerzahlen Jahr für Jahr gestiegen sind. In den vergangenen Jahren stiegen die Ausstellerzahlen von 2006 bis 2014 von 38 auf 109, die Besucherzahlen werden wieder weit über 1.000 liegen. Auch in diesem Jahr haben sich über 90 Aussteller angekündigt. Die Zahl der sich vorstellenden Hochschulen und Universitäten ist auf nunmehr 15 gestiegen. Vorgestellt werden 70 verschiedene Berufsbilder und über 100 Studienrichtungen. „Mit Stolz können wir sagen, dass die "jobstartmesse" sich als Leitmesse für Ausbildung und Studium in Nordwest-Brandenburg profiliert hat. In diesem Jahr sollen nunmehr die Aktivitäten fortgeführt und ausgebaut werden. Neben den klassischen Themen wie Ausbildung, frühzeitige Berufsorientierung und Studium soll auch ein breites Angebot für den Schritt in die weitere berufliche Entwicklung vorgestellt und Alternativen, wie z.B. das duale Studium beworben werden. In diesem Jahr bieten wir außerdem Informationen und Hilfe für Rückkehrer und Zuwanderer an“, so Mike Blechschmidt, der Vorsitzende des Verein Autobahndreieck Wittstock/Dosse. In den ersten Jahren war die Messe überwiegend Informationsort für Schüler, Eltern und Lehrer über berufliche Chancen in der näheren Region. Aktuell kommen viele Interessenten aus benachbarten Regionen und Bundesländern zur „jobstart“. Interessant ist die Jobstartmesse auch für Jugendliche, die in diesem Jahr nach ihrem Schulabschluss noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Über die IHK und die Kreishandwerkerschaft sind in den Landkreisen PR und OPR noch viele interessante Ausbildungsangebote zu finden. Unternehmen bieten auch noch die Möglichkeit des sofortigen Einstiegs in die Ausbildung. Unterstützt wird die Messe von den langjährigen Sponsoren, den Sparkassen in Prignitz und Ruppin, sowie von der Stadt Wittstock, den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz - Ruppin, der INKOM Neuruppin, der IHK und der Agentur für Arbeit. Beide Landräte der Kreise PR und OPR begrüßten die Jobstartmesse als Erfolgsmodell, die in zehn Jahren ihres Bestehens eine gute Entwicklung zu verzeichnen hat und zur führenden Messe für Berufsstarter, Azubis und Studienanfänger im Nordwesten Brandenburgs geworden ist.

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Neue Seilpyramide für Grundschule durch Sponsorenlauf, Spenden und Stadtverwaltung finanziert

(03.09.2015)

Eine nigelnagelneue Seilpyramide steht seit dem ersten Schultag auf dem Spielplatz der Herbert-Quandt-Grundschule. Das es so ist, verdanken die Grundschüler der Initiative des Fördervereins der Grundschule, vielen Sponsoren und der finanziellen Mithilfe des Schulträgers, der Stadt Pritzwalk. Um das neue Klettergerüst anzuschaffen, hatte der Förderverein der Grundschule am 1. Juni einen Sponsorenlauf  veranstaltet, bei dem durch die Grundschüler insgesamt 3.439 Euro erlaufen wurden. Durch Spenden, so Melanie Kleinwächter vom Vorstand des Fördervereins, kamen noch 2.773 Euro dazu. Die Stadt Pritzwalk stockte die eingeworbenen und erlaufenen Gelder um weitere 2.000 Euro auf und die Seilpyramide konnte mit Beginn des neuen Schuljahres von den neuen Nutzern in Besitz genommen werden. Melanie Kleinschmidt und Pritzwalks Vizebürgermeister Dr, Thiel, der zum Schuljahresbeginn auch noch „Klassensätze“ von Schaumküssen für die Grundschüler mitbrachte, gaben die Seilpyramide für die Schüler frei und wünschten viel Spaß mit dem neuen Spielgerät. Als Vorstandsmitglied des Fördervereins der Grundschule dankte Melanie Kleinwächter allen Beteiligten für die Hilfe bei der Beschaffung des neuen zusätzlichen Spielgerätes. Das war die erste große Aktion des Fördervereins, der zurzeit aus 50 Mitgliedern besteht, Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den Reihen der Eltern, auch von Eltern der Schulanfänger sind gern gesehen, denn der Förderverein ermöglicht viele zusätzliche Dinge und Aktionen, die allen 235 Grundschülern den Schulalltag erleichtern und den Aufenthalt in der Herbert-Quandt-Grundschule angenehmer gestalten, so Melanie Kleinwächter.

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Kooperationen wollen sich auch im neuen Kreis wiederfinden

(03.09.2015)

Gut eine Woche bevor der Innenminister des Landes Brandenburg in Neuruppin sein Leitbild zur Kreisgebietsreform vorstellen will, trafen sich die kommunalen Vertreter der Kooperation Wittstock/Dosse – Pritzwalk, der mittelzentralen Kooperationen „Kleeblatt“ und des „Wachstumskerns Autobahndreieck Wittstock/Dosse“, aus dem Bereich der ehemaligen PKW – Kreise (Pritzwalk, Kyritz und Wittstock/Dosse), in Bantikow. Die Lage des Treffpunktes in der Gemeinde Wusterhausen und  die Zusammensetzung der Gesprächsrunde versprachen eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre, obwohl die aktuelle Diskussion um die Kreisgebietsreform bei manchen der Teilnehmer Bedenken auslöste.

Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und Pritzwalks Vizebürgermeister hatten als Vertreter der Kooperativen Arbeitsgemeinschaft Wittstock/Dosse – Pritzwalk zu diesem informativen Treffen eingeladen, um Standpunkte zum Thema der angestrebten Kreisgebietsreform auszutauschen und um eine möglichst einheitliche Argumentationsgrundlage, gemeinsam mit der Kleeblattregion, für die anstehenden Regionalkonferenzen in den Landkreisen PR und OPR zu erarbeiten.

Die gerade in letzter Zeit häufig gebrauchten Argumente, wie „Augenhöhe“, „Kreissitz“ und „Kreisumlage“ wurden diskutiert und durch sachliche, fundierte Fakten ergänzt. Die anwesenden Bürgermeister und Amtsdirektoren waren sich ohne Einschränkungen einig, dass die von der Landesregierung in den letzten Jahren gewollten und inzwischen gewachsenen Kooperationen und Wirtschaftsräume keinen Teilungsabsichten untergeordnet werden dürfen.

Ein zukünftiger Kreis, bestehend aus den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, der an diesem Grundsatz festhält, mit den Regionen FreiRaum Ruppiner Land, Kleeblatt, Pritzwalk-Wittstock/Dosse, Perleberg/Wittenberge und Autobahndreieck Wittstock/Dosse, sichert längerfristig und nicht nur über einen kurzen unbestimmten Zeitraum eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Darüber hinaus wird auch ein Wohlstands- und Wirtschaftsgefälle innerhalb des angestrebten Landkreises verhindert. Ein Problem, welches schon in den jetzigen Kreisstrukturen zwischen Speckgürtel und Umland deutlich erkennbar ist und sich in den letzten Jahren nur wenig geändert hat.

Wenn die Unteilbarkeit der Wirtschaftsräume, die Gleichberechtigung der Beteiligten und auch die Chance für die Ausgewogenheit der Anzahl der zukünftigen politischen Vertreter (Kreistag) gegeben ist, ist das auch gut für die in dieser Region lebenden Menschen, so der Tenor der Beratung.

Die anwesenden Vertreter der Kommunen und Gemeinden Gumtow, Heiligengrabe, Kyritz, Meyenburg, Neustadt/Dosse, Pritzwalk,  Wittstock/Dosse und Wusterhausen/Dosse (s. Foto) stimmen einer Kreisgebietsreform und dem Zusammenschluss der Kreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin zu und geben den beiden Kreistagen die Empfehlung, diesen Zusammenschluss schnellstmöglich vorzubereiten.

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Kingspan erhielt Auszeichnung von der IHK Potsdam als „Top-Ausbildungsbetrieb“

(03.09.2015)

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam zeichnet in diesem Jahr landesweit erneut sechs Ausbildungsbetriebe für ihr besonderes Engagement bei der Schaffung attraktiver Ausbildungsplätze und besonderer Leistungen in der Ausbildung als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ aus. In unserer Region wurde die Kingspan Gefinex GmbH im Pritzwalker Ortsteil Steffenshagen mit dieser Auszeichnung bedacht. Das Unternehmen Gefinex siedelte sich 1991 in der Prignitz an und stellte so zu sagen auf dem Gelände der ehemaligen Mutterschafanlage des ehemaligen volkseigenen Gutes Groß Langerwisch einen modernen Kunststoff verarbeitenden Betrieb auf die grüne Wiese. Viel hat sich seit den Anfangsjahren getan, konnte Werkleiter Klaus Osterholt in seiner Betriebsvorstellung berichten das Unternehmen expandierte, wechselte den Besitzer und gehört seit 2011 der international aufgestellten Kingspan Gruppe mit weltweit 6.500 Mitarbeitern an. Seit Firmengründung werden in Steffenshagen Kunststofferzeugnisse für die Bauindustrie hergestellt. Kingspan Gefinex ist spezialisiert auf spezielle Produkte zur Trittschalldämmung und hoch effiziente und leicht zu verarbeitende Feuchtigkeits- und Dampfsperren. Ausgebildet werden im Unternehmen „Verfahrenstechniker für Kunststoff- uns Kautschuktechnik“ in dreijähriger Lehrzeit. Das Unternehmen ist sehr interessiert gut ausgebildete Fachkräfte zu erhalten und wirbt auf Ausbildungsmessen (Jobstart, Go Azubi-Speeddating und auch in Schulen um Auszubildende und stellt den relativ unbekannten und attraktiven Beruf des „Verfahrenstechnikers für Kunststoff- und  Kautschuktechnik“ vor. Es werden Schülerpraktika und das so genannte „Praxislernen“ zum Kennenlernen des Berufsbildes angeboten. Die Auszubildenden des Unternehmens, die im Ausbildungszentrum Schwerin in Neustrelitz und im eigenen Unternehmen ausgebildet werden, erhalten  volle Kostenübernahme, einschließlich der Unterbringung in Schwerin und Neustrelitz durch Kingspan und bei erfolgreichem Abschluss einen unbefristeten Arbeitsplatz im Unternehmen. Durch die sorgfältige Auswahl und Unterstützung in der Ausbildung ist es in den vergangenen 20 Jahren bisher zu keinem Ausbildungsabbruch bei Kingspan Gefinex gekommen, berichtete Klaus Osterholt.

Beate Fernengel, Präsidentin der IHK Potsdam und Wolfgang Spieß, Leiter des Geschäftsbereich Bildung der IHK überreichten an Klaus Osterholt, die Auszubildenden Justus Tech und Lukas Schuhardt, Produktions- und Ausbildungsleiter Mirko Meyer, Ausbilder Steffen Rösinger und Betriebsratsvorsitzender Frank Sievert die Urkunde und den Pokal als „TOP-Ausbildungsbetrieb 2015“. Der Auszeichnung wohnten bei, Landrat Torsten Uhe,  Pritzwalks Vizebürgermeister Dr. Ronald Thiel, Marion Talkowski, Leiterin des Regionalcenter Prignitz der IHK und Ina Kaiser-Hagenow, Teamleiterin des Arbeitgeberservice  Prignitz der Agentur für Arbeit. Die Gäste lobten die im Unternehmen praktizierte Praxis der Ausbildung und der Anstrengungen geeigneten Fachkräftenachwuchs für das Unternehmen und den attraktiven Beruf des „Verfahrenstechniker Kunststoff und Kautschuktechnik“ zu gewinnen.

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Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Pritzwalker Institutionen

(10.08.2015)

Werden Sie Projektpartner!

 

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Pritzwalk vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Stadt in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

 

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Pritzwalkern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Pritzwalker Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

 

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Stadt Pritzwalk kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

 

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten. Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

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Eltern-Kind-Zentrum übergeben - Pfarrsprengel Pritzwalk ist Träger des Anlaufpunktes

(15.07.2015)

Das neue Eltern-Kind-Zentrum (EKidZ) in der ehemaligen Superintendentur, in der Pritzwalker Grünstraße 49, steht ab sofort allen Besuchern offen. „Wir sind keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen anderer Träger, vielmehr sehen wir unsere Einrichtung und als Ergänzung bestehender Angebote. Wir möchten ein Ort für Familien in und um Pritzwalk sein und stehen allen offen“, so Christine Flassig, die Vorsitzende des Pritzwalker Gemeindekirchenrates bei der Eröffnung des EKidZ am vergangenen Samstag. Das Team des Eltern-Kind-Zentrums möchte vielmehr helfen schulische, familiäre oder soziale Probleme zu bewältigen und dazu wünschte die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates den vier Mitarbeitern der Einrichtung alles Gute bei der Arbeit. Angebote, wie Beratung, Begleitung, Elterncafé´, Lesestunde, Spieletreff, Elternfrühstück, Kinderturnen, Krabbelgruppe, Abendangebote, Hausaufgabenhilfe, Ort der Begegnung, kreatives Gestalten oder ein „Großeltern-Leihdienst“ werden durch die Einrichtung des Pfarrsprengels angeboten. „Trotz kirchlicher Finanzierung bieten wir unkonfessionelle Arbeit an. Es werde weder Bibelstunden noch Andachten geben. Es gibt feste Öffnungszeiten, die bei Bedarf geändert werden können. Montags bis freitags stehen die Türen von 9 bis 17 Uhr offen und abends nach Bedarf, so Pfarrerin Ina Piatkowski, die das EKidZ leitet.

In die Reihe der Gratulanten reihte sich auch Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel mit ein. Er betonte: „Von hier soll ein Signal ausgehen, denn die Türen stehen allen offen. Die Lage in der Innenstadt ist attraktiv und ich hoffe auf Zulauf und Annahme. Das Angebot auf Unterstützung durch die Stadt steht.“ Johannes Bulawa von der katholischen Pfarrgemeinde in Pritzwalk gab seiner Hoffnung auf einen Dialog beider Gemeinden Ausdruck und auch erste Eltern mit ihren Kindern begrüßten die Angebote des EKidZ. Mit einem zünftigen Sommerfest im Pfarrgarten und der Besichtigung der Räumlichkeiten der neuen Einrichtung konnten sich die Besucher am Eröffnungstag von den Begegnungsmöglichkeiten im EKidZ überzeugen.

Der Pfarrsprengel Pritzwalk, als Träger der Einrichtung, erhielt als Anschubfinanzierung 30.000 Euro aus dem Fonds missionarischer Aufbruch der Landeskirche für Umbau und Ausstattung. Die vier hauptamtlichen Mitarbeiter, Inka Panten, Kerstin Volkmann, Carmen Mir und Jörn Walter erhielten auf sechs Jahre befristete Arbeitsverträge und die Personalkosten werden zu 100 Prozent vom Kirchenkreis Pritzwalk getragen. „Damit wird auch der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass  von der Einrichtung eine Wirkung über den Pfarrsprengel hinaus ausgeht und unser Haus sogar Modellcharakter tragen könnte“, so Jörn Walter vom EKidZ in Pritzwalk.

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Kreisgebietsreform geht nur gemeinsam - Pritzwalk und Wittstock rüsten sich für die Zukunft

(08.07.2015)

Die beiden Kommunen Pritzwalk und Wittstock/Dosse werden sich ab sofort noch enger bei der Vorbereitung der Kreisgebietsreform abstimmen. Die Städte sehen, als  gemeinsames Mittelzentrum,  den Zusammenschluss der beiden Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz zu einem gemeinsamen Landkreis als die sinnvollste Lösung für die angestrebte Kreisgebietsreform.

Bereits seit zehn Jahren arbeiten Pritzwalk und Wittstock/Dosse gemeinsam mit dem Amt Meyenburg und der Gemeinde Heiligengrabe im Verein und in der Kooperation Wachstumskern Autobahndreieck erfolgreich zusammen. In dieser Zeit wurden gemeinsam kreisübergreifende Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Tourismus entwickelt, wie auch erfolgreich umgesetzt. Diese natürlich gewachsene Verbindung darf nun nicht durch Eingreifen des Landes bei der geplanten Kreisgebietsreform zerstört werden. Vielmehr ist es erklärter Wille der Bürgermeister von Pritzwalk und Wittstock/Dosse sowie deren Stellvertreter (Foto: Dieter Herm, stellvertetender Bürgermeister von Wittstock, Wolfgang Brockmann, Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse und Dr. Ronald Thiel, stellvertretender Bürgermeister von Pritzwalk  v.li. ) sich aktiv auf die Zukunft vorzubereiten und eine tragfähige Lösung zur Umsetzung der bevorstehenden Kreisgebietsreform zu präsentieren. Diese soll die bisherige Entwicklung der Region auf dem Gebiet der historischen Prignitz darstellen und weiter voranbringen.

Bereits jetzt ist durch das Zusammenwirken verschiedener Akteure vieles erreicht worden. In den drei Wirtschaftszentren Pritzwalk/Wittstock, Neuruppin sowie Wittenberge/Perleberg/Karstädt haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen etabliert und geben der Region Kraft und den hier lebenden Menschen Arbeit und Heimatgefühl. Das vorhandene Potenzial soll nicht durch willkürlich entstehende neue Kreisgrenzen in Frage gestellt und damit eingeschränkt werden.  

Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Lösung  ist die gut ausgebaute und vernetzte Verkehrsstruktur der Region. Die Autobahnen 19 und 24, die Bundesstraßen 103 und 189 sowie die Zugverbindungen des RE 6 sind für Pendler und Wirtschaft unentbehrlich und müssen deshalb auch in Zukunft erhalten und bedient werden. Der Zusammenschluss zu einem gemeinsamen Landkreis wäre dazu die beste Ausgangslage für die Zukunft unserer Region.

Die Bürgermeister von Pritzwalk und Wittstock/Dosse sowie deren Stellvertreter werden sich künftig regelmäßig zu dieser Thematik austauschen. In einem zweiten Schritt wird nach der Sommerpause auch die lokale Politik der beiden Städte dieses Thema aufgreifen.

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„Wie wär´s mit uns beiden?“- Stadt wirbt weiter um Sanierer für Leerstandsobjekte

(08.07.2015)

Die Aktion „Wie wär´s mit uns beiden?“, mit der die Pritzwalker Stadtverwaltung seit 2012 mit Erfolg um potenzielle neue Hausbesitzer und Investoren wirbt, wird  weitergeführt, so Vizebürgermeister Ronald Thiel. Große rote Banner mit der Aufschrift „Haus sucht Hausherr(i)n“ und eine Flyeraktion, umfangreiche Dossiers über die Objekte und nicht zuletzt die Unterstützung  des zuständigen Geschäftsbereiches der Verwaltung für die potenziellen neuen Besitzer, mit Beratung über Fördermöglichkeiten, sorgten in der ersten Phase der Aktion dafür, dass 17 neue Wohnungen in Pritzwalk entstanden und leer stehende, oft unansehnliche Objekte aus dem Stadtbild verschwanden. Von neun Häusern, die  in der ersten Phase beworben wurden, sind sechs verkauft. So auch in der Jahnstraße 6, einem nun vollsanierten und sehr ansehnlichen Gründerzeit-Wohnhaus mit vier Wohnungen. Die vier Wohnungen, jeweils rund 100 Quadratmeter groß, waren schon zu Beginn der Sanierungsarbeiten an Mieter vergeben.

„Der Erfolg gibt und recht, die Aktion geht jetzt in eine zweite Phase, in der weitere Objekte angeboten werden und vor allem auch durch die roten Banner kenntlich gemacht sind. Die auffälligen Banner „Wie wär´s mit uns beiden?“ sollen auch dazu dienen Durchreisenden oder Gästen der Stadt die Angebote weithin kenntlich zu machen und auch so Investoren von außerhalb der Stadtgrenzen zu gewinnen“, so Dr. Thiel. 

„In einigen Fällen bieten wir die Objekte nicht selbst an, denn nicht alle beworbenen Objekte gehören der Stadt. Wir unterstützen mit der Erstellung eines Grobchecks und stellen den Kontakt zwischen Interessent und Eigentümer her. Dieser Service kommt gut an und das Ergebnis, dass ehemals unattraktive Objekte in neuem Glanz das Stadtbild aufwerten ist als sehr positiv zu werten, so Sylke Hildebrandt, in der Verwaltung mit dem Stadtumbau befasst. Dr. Thiel ergänzt: „Wir haben bisher Häuser an städtebaulich neuralgischen Punkten für 2,6 Millionen Euro herrichten lassen. Nach Abzug der Fördermittel bleibt für die Stadt immer noch ein Investitionsgewinn von rund 2 Millionen Euro.“ „Bis 2018 ist Pritzwalk im Stadtumbauprogramm und unsere Erfahrungen gehen dahin, dass es sich lohnt, in Hinsicht auf die Förderung in Pritzwalk zu investieren“, so Thiel und Hildebrandt. 

Die verbliebenen Objekte aus der ersten Kampagne sind auch im neuen Flyer wieder vertreten und eventuell klappt es mit der zweiten Bewerbung, diese Objekte an einen neuen Eigentümer zu bringen. Neben den Flyern und Bannern an den Objekten wirbt die Stadt auch auf ihrer Internetseite unter dem Punkt „Immobilien“ für das Interesse von Bauherren an diesen Objekten.

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Neue und praktikable Nutzung für ehemaligen Rossmann-Drogeriemarkt

(08.07.2015)

Der Leerstand in den Räumen des ehemaligen Rossmann-Drogeriemarktes in der Pritzwalker Marktstraße 18 geht mit Riesenschritten seinem Ende entgegen. Es wurde für die Nutzung der Ladenräume, trotz intensiver Suche durch die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) und die Stadtverwaltung, zwar kein Händler zur Nachnutzung gefunden, aber eine Lösung, die für die Pritzwalker Innenstadt und die Bürger eine vernünftige und zukunftsweisende Nutzung darstellt.

Nach einer passgenauen Umgestaltung werden in die Marktstraße 18 neue Praxisräume für den Allgemeinmediziner Dipl. Med. Oliver Körnig entstehen und die Verwaltung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zieht ebenfalls in diesen Komplex ein. „Wir vermieten barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen, zum Beispiel in den Neubauten Grünstraße 7 und 8, in der Havelberger Str. 18 und zukünftig auch im Wohnungsteil der Tuchfabrik. Wir sind aber zurzeit noch als Wohnungsverwaltung für diese Mieter nicht oder nur schwer zu erreichen. Das wird sich im neuen Verwaltungssitz nun bald völlig ändern. Die WBG ist dort barrierefrei zu erreichen und mit dem Umzug weiter in der Pritzwalker Marktstraße für die Mieter und Kunden präsent.  Der bisherige Verwaltungssitz der Wohnungsbaugesellschaft wird zu attraktiven Wohnungen umgebaut“, so die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk Ellen Prill. 

Als Flächen stehen den beiden neuen Nutzern jeweils Grundflächen von ca. 180 Quadratmeter zur Verfügung. Die Umbauarbeiten, betreut durch „das Baubüro“ (H. Meseck) aus Pritzwalk, werden bis Jahresendende abgeschlossen sein. Der gemeinsame Eingang  für die Praxisräume und die Wohnungsverwaltung befinden sich dann in der Marktstraße 18.  

„Das gesamte Team unserer Hausarztpraxis freut sich auf sie neuen Praxisräume. Wir haben in den vergangenen fast 15 Jahren unserer erfolgreichen Praxistätigkeit immer besonderes Augenmerk auch auf die äußeren Bedingungen eines Praxisbesuches für unsere Patienten gelegt. Neben fortlaufenden Bemühungen, die Wartezeiten zu reduzieren, die telefonische Erreichbarkeit zu verbessern und den Patienten  möglichst umfangreiche und vielschichtige diagnostische und therapeutische Angebote machen zu können, haben wir auch immer versucht, den Aufenthalt in unseren Praxisräumen so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir sind dabei von unserer derzeitigen Vermieterin, der Inhaberin der Adler-Apotheke, Frau Matern, hervorragend unterstützt worden. Auch die räumliche Nähe und die beispiellose Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Apotheke hat uns und unseren Patienten stets sehr gefallen und gut getan. Nun haben wir die erfreuliche Möglichkeit, mit Hilfe der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk noch bessere Bedingungen für unsere Arbeit mit unseren Patienten  zu schaffen. Verbessern werden sich nicht nur die Erreichbarkeit unserer Praxisräume zu ebener Erde und behindertenfreundlich  gerade für ältere und gebrechliche Patienten, sondern unsere Praxis wird auch großzügiger, gemütlicher und besser strukturiert sein, was der Optimierung der Arbeitsabläufe und damit unserem Ziel einer weiteren Verringerung der Wartezeiten und der Möglichkeit einer intensiveren Zuwendung zum Patienten entgegenkommt. Ganz besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass wir wegen der räumlichen Nähe die bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Adler-Apotheke nicht aufgeben müssen, sondern dass unsere Patienten diesen „Standortvorteil“  weiterhin nutzen können. In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, dass wir der arg gebeutelten Innenstadt Pritzwalks erhalten bleiben, da sich die neuen Praxisräume nur wenige Meter vom alten Standort in der Marktstrasse befinden. Schon jetzt sind wir dafür der Pritzwalker Wohnungsbaugesellschaft, die dies letztendlich großzügig zum Wohl unserer Patienten, aber auch unserer Stadt, ermöglicht hat, außerordentlich dankbar“, so Dipl.-med. Oliver Körnig.

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Fleißarbeit für unsere Stadt - öffentliche Plätze und Anlagen werden vorbildlich gepflegt

(08.07.2015)

Mehr als nur Fleißarbeit ist durch die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  des Pritzwalker Grünfächenamtes zu leisten, wenn es gilt, die optische Seite der Stadt und auch der Ortsteile ansehnlich herzurichten und auch in einen ansehnlichen Zustand zu erhalten. Kerstin Hübner,  Sandra Falkenhagen, Carola Roeper und Wolfgang Jakubik sind die Mannschaft um den Sachbearbeiter Grünflächen Peter Kniesel (v.li.) in dessen Händen die Arbeitskoordination, die Planung und Organisation rund um Grünflächen, Spielplätze und Blumenrabatten liegt, um nur einige Aufgabengebiete des Grünflächenamtes der Stadt zu nennen.

Durch die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die viel mehr als Stadtgärtner sind, werden jährlich zur Frühjahrs- und Sommerbepflanzung 2,3 Hektar Rabatten in der Stadt und in den Ortsteilen bepflanzt und gepflegt.  Gut 5.000 Stiefmütterchen und andere bunte Frühlingsboten werden in jedem Frühjahr nach aufwändiger Beetvorbereitung durch die vier Gärtner/innen in den Boden gebracht und auch, das ist ja selbstverständlich, weiter gepflegt.

Die Stadt Pritzwalk wendet in jedem Jahr an Pflanzmaterial nur für die Bepflanzung der Anlagen ca. 10.000 Euro auf.

Zu den Arbeitsaufgaben der „grünen Truppe“ gehören außerdem die Grünanlagenpflege in den Anlagen und die Sauberhaltung von 20 Spielplätzen in der Stadt Pritzwalk und den Ortsteilen. Bei Bedarf werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamtes auch zu Arbeiten auf dem neun Hektar großem Friedhof der Stadt und den Ehrenfriedhöfen eingesetzt. Rabattenpflege und der Heckenschnitt auf insgesamt neun Kilometer Länge gehören ebenso zu den Aufgaben, wie die schnelle Herstellung von Sauberkeit und Ordnung, wenn es gilt, einmal wieder den Inhalt von diversen Gelben Säcken, die sich manchmal wie zufällig über ein ganzes Wohngebiet verteilt haben, wieder einzusammeln oder Papier und Müll in den städtischen Anlagen des Grüngürtels zu sammeln. Eine Mannschaft also, die flexibel einsetzbar, immer fleißig und kompetent für das gute Aussehen der Stadt Pritzwalk sorgt.

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„Onleihe“ in der Stadtbibliothek - E-Books und mehr aus dem Internet

(08.07.2015)

Ein Buch ist ein Buch und ich will beim Lesen blättern, so mag der „Bücherwurm“ unter den Bibliothekennutzern noch heute denken und sehr skeptisch mit dem Medium E-Book umgehen. Aber auch gestandene Buchseitenumblätterer sollten mit der Zeit gehen und neuen Medien wenigstens eine Chance geben. Seit einigen Tagen ist auch in der Stadtbibliothek in Pritzwalk die Freischaltung der Online-Ausleihe für Bücher und andere Medien erfolgt und der Bibliothekennutzer kann sich nach erfolgter Anmeldung mit den Daten aus seinem Bibliothekenausweis über Computer, Tablet, Smartphone oder E-Book-Reader zu jeder Zeit in das PrigNetz - den Verbund der Bibliotheken in der Prignitz (Bad Wilsnack, Meyenburg, Perleberg, Pritzwalk, Putlitz und Wittenberge) - eintauchen. Die Onleihe-Seite des Prignitzer Bibliothekennetzes ist zu finden unter: www.onleihe.de/prignitz

„Mittels komfortabler Nutzerführung kann der Bibliothekennutzer 24 Stunden täglich, auch am Wochenende, ohne aus dem Haus zu gehen, über das Internet seine Bibliothek aufsuchen und in dem digitalisierten Bestand der Bibliothek ein E-Book, ein Video, ein Hörbuch oder eine digitale Zeitschrift nach Wahl auf den eigenen Laptop, den PC, einen E-Reader, einen MP3-Player oder ein Smartphone herunterladen“, so Angela Kludas von der Pritzwalker Stadtbibliothek.

Die Leihfristen betragen für E-Books und E-Audios jeweils 21 Tage und für E-Paper (Zeitungen und Zeitschriften) 1 bis 24 Stunden. Danach löscht sich das Medium automatisch. Wenn ein gewünschtes Medium bereits ausgeliehen ist, es ist auf Grund von Lizenzbedingungen jeweils nur ein Exemplar in der Onleihe verfügbar, erhält der Nutzer eine Mail, wenn sein gewünschtes Medium wieder verfügbar ist.

„Der Bücherpool wird durch den Anbieter Divibib zur Verfügung gestellt und wird ständig erweitert. Die Mitglieder des Bibliothekennetzes finanzieren die Onleihe gemeinsam nach einem Schlüssel, der sich an den Einwohnerzahlen der Städte orientiert. Die Onleihe im Prignitzer Bibliothekennetz wurde über einen Zeitraum von drei Jahren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sechs Mitgliedsbibliotheken des Bibliothekennetzes vorbereitet, wobei die Fachstelle für öffentliche Bibliotheken in Potsdam den Fachkräften vor Ort ständig beratend zur Seite stand“, so Angela Kludas. An der Eröffnung der digitalen Ausleihe in der Pritzwalker Stadtbibliothek nahmen Vertreter der Dr. Wolfgang Neubert Stiftung, der Sparkasse Prignitz, der Potsdamer Fachstelle, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bibliothekennetzes, Kommunalpolitiker und Bibliothekennutzer teil. Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann sagte, dass jetzt auch das digitale Zeitalter das Bibliothekenwesen vor Ort erreicht hat und das neue Angebot sicher viele alte und neue Nutzer erreichen wird, die sonst aus unterschiedlichsten Gründen keinen Zugang zur hergebrachten Ausleihe haben. Unbestritten davon ist aber die herkömmliche Art ein Buch zu leihen und durch Umblättern von Seiten zu lesen,  erhalten geblieben. Stadtwerkechef Lutz Kähler übergab aus Anlass der Eröffnung der Onleihe der Stadtbibliothek Pritzwalk zwei E-Book-Reader an die Leiterin der Stadtbibliothek Angela Kludas. Ingo Michael als Vertreter der Dr. Neubert Stiftung, die einen hohen finanziellen Anteil an der Onleihe trägt und André Wormstädt, der Vorstand der Sparkasse Prignitz, die seit Jahren das Bibliothekennetz finanziell unterstützt, lobten die Initiativen zum Aufbau der Onleihe und stellten die Vorteile für die zukünftigen Nutzer in Bezug auf Zeitersparnis und Unabhängigkeit von Öffnungszeiten zur Nutzung des Bibliothekenbestandes in den Mittelpunkt ihrer Darlegungen.

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Stadtfeuerwehrtag und 80 Jahre Feuerwehr Giesensdorf gefeiert

(08.07.2015)

Die Feuerwehr Giesensdorf ist eine der jüngeren Feuerwehren im Stadtgebiet Pritzwalk. Aus Anlass des 80. Gründungsjubiläums der Ortsteilwehr fand der jährlich begangene Stadtfeuerwehrtag in Giesensdorf statt. Acht Feuerwehren aus dem Stadtgebiet und die Feuerwehr aus dem benachbarten Kuhsdorf (Gemeinde Groß Pankow) fanden sich bei den Jubilaren ein, um gemeinsam im sportlichen Wettbewerb ihre Kräfte zu messen und gemeinsam mit den Giesensdorfer Brandschützern zu feiern. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Peter Gronau begrüßte die Gäste und Vizebürgermeister Dr. Ronald Thiel überbrachte die besten Wünsche der Stadtverwaltung an die Jubilare, wünschte einen guten Verlauf der Wettkämpfe und übergab an Ortswehrführer Frank Herrling eine Urkunde und ein Stadtwappen fürs Gerätehaus. Dem schlossen sich Kreisbrandmeister Holger Rohde und die angetretenen Ortswehren mit ihren Wünschen für die Jubiläumswehr an.

Das freundschaftliche Kräftemessen der Wehren wurde in den Disziplinen Löschangriff, Staffellauf und Wissenstest zur Bestenermittlung durchgeführt. Zum Ende der Wettkämpfe wurden Sieger und Platzierte mit Pokalen geehrt. Gesamtsieger wurden die Blauröcke aus Kemnitz, die zusätzlich zum Siegerpokal auch noch die Wanderpokale des Bürgermeisters und des Kreisfeuerwehrverbandes mit nach Hause nehmen durften. Auf den Plätzen folgten die Wettkämpfer der Feuerwehren Falkenhagen, Pritzwalk, Sarnow, Giesensdorf, Beveringen, Buchholz, Kuhsdorf und Schönhagen. Die Frauengruppe aus Falkenhagen (Foto beim Löschangriff), ohne Konkurrenz gestartet, erhielt ebenfalls einen Pokal.

Neben den Wettkämpfen der Feuerwehr feierten die Giesensdorfer auch gleichzeitig ihr Dorffest. Mit Kaffeetafel der Feuerwehrfrauen, Volleyballturnier, Flohmarkt, Tombola, Kinderschminken, Hüpfburg und einem zünftigen Jubiläumstanzabend im Dorfgemeinschaftshaus gingen Feuerwehrjubiläum und Dorffest zu Ende.

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Grüne Oase – „Sonnenschein“ blickt auf 35 erfolgreiche Jahre zurück

(08.07.2015)

Fast genau am Tag der Gründung der Gartensparte vor 35 Jahren begingen die Gartenfreunde der Kleingartensparte „Sonnenschein“, am südlichen Stadteingang zwischen dem ehemaligen Dieselkraftwerk und der Stadt gelegen, ihr Gründungsjubiläum. 48 Gartenfreunde, so Vereinsvorsitzender Gerhard Bretschneider, standen am gärtnerischen Beginn, des sich über die Jahre sehr positiv entwickelnden Kleingartenverein. Höhen und Tiefen gab es in der Vereinsgeschichte zu überwinden, aber die heute 80 Gartenfreunde haben gemeinsam alle Herausforderungen gemeistert und die grüne Oase am südlichen Stadteingang bietet Reisenden ein freundliches Willkommen in der Dömnitzstadt. Viele Arbeitsstunden und ebenso viel Geld wurde investiert, um das zu schaffen, was Besucher heute im Verein besichtigen können, so Bretschneider. Pumpenhaus und Wasserleitung, Elektroanschluss und Wegebau sind Meilensteine im Vereinsleben, genauso wie das Vereinshaus, die Toilettenanlage, Geräteschuppen, Info-Center, Streuobstwiese und die ständigen Verschönerungsarbeiten in den Gärten und auf dem Vereinsgelände. Doch auch herbe Rückschläge waren zu verzeichnen. Durch den Bau der Umgehungsstraße, deren Trasse genau durch das Vereinsgelände führt, verloren rund 30 Kleingärtner ihre in jahrzehntelanger Arbeit gepflegten Kleingärten. Die verbliebenden 50 Vereinsmitglieder ließen sich nicht unterkriegen und schafften sich ein noch schöneres Vereinsgelände. Dank dafür, so Bretschneider, allen Mitstreitern, die unermüdlich für den Verein eintraten. Bürgermeister Wolfgang Brockmann lobte die Arbeit der Kleingärtner, die mit ihrer Kleingartenanlage für einen guten Eindruck sorgen, den Durchreisende oder Gäste der Stadt bekommen, die aus Richtung Süden nach Pritzwalk kommen.

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Das Pritzwalker „Gute–Laune–Fest“ – mit einem tollen Programm, Musik und Aktionen für Jung und Alt

(12.06.2015)

Bunt und ausgelassen wurden die diesjährigen Pritzwalker Festtage begangen. In guter Tradition stimmte mal wieder alles. Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte den Festgästen tolles „Kaiserwetter“. Der bis auf den i-Punkt vorbereitete Ablauf der Festtage klappte, dank der vielen Helfer im Hintergrund, reibungslos. Das Programm und der Festumzug zeigte mit dem „Pritzwalker Bilderbogen“ mal wieder, was die Pritzwalker auf die Beine stellen und wie sie gemeinsam mit vielen Gästen super feiern können. Vereine, Interessengruppen, Kindertagesstätten, Schulen, Privatpersonen, Gastronomen und Händler standen den Organisatoren von der Stadtverwaltung nicht nach und brachten sich an diesen zwei Tagen aktiv in den Ablauf der Festtage mit ein. In der Dömnitzstadt herrschte eine tolle Partystimmung.

Bunt und ausgelassen ging es los bei den diesjährigen Festtagen, denn am Freitag, den 5. Juni 2015, tanzten die Kindertagesstätten der Stadt und die Tanzschule „Quer durch die Gasse“ in einem bunten Reigen durch die Marktstraße und auf der großen Bühne auf dem Marktplatz. Moderiert von Marc Marthell gab es einen bunten Reigen von Klassik bis Comedy, Artistik vom Feinsten und nach langem Soundcheck spielten „Mona und die falschen 50er“ zum Tanz auf. Im Biergarten der „Alten Mälzerei“ legte die „DJ Alliance“ – ein  Zusammenschluss von vier DJ´s aus der Prignitz - bis weit nach Mitternacht auf.   

Am Samstag kam nach Händler- und Trödelmarkt  der unbestrittene Höhepunkt der Festtage, der Festumzug, der unter dem Titel „Pritzwalker Bilderbogen“ durch die Stadt zog. Er bot ein fröhliches  Spiegelbild des Lebens in Vereinen, Kindertagesstätten, Schulen, Sportstätten und der in der Dömnitzstadt lebenden Menschen.

Auf der großen Bühne, auf dem Marktplatz, wurde gleich im Anschluss daran der „Schützenkönig 2015“ der vor 25 Jahren gegründeten Pritzwalker Schützengilde und der „Bürgerschützenkönig 2015“ geehrt.

Danach gab es fliegende und donnernde Füße beim Irisch Dance und rasante Rollschuh-  und Perchdarbietungen mit dem Duo Rollecsos. Mit „The Black Magics“ taucht das Publikum ein in die Welt der Magie und der Comedy-Illusion. Anschließend entführt Schlagersängerin Kerstin Merlin die Stadtfestgäste mit Stimme und Klängen bis in den Schlagerhimmel. Mit Dixieland- und Swingmusik unterhielten die „Marching Saints“ auf dem Marktplatz und in der Marktstraße. Zur gleichen Zeit gab es auf der Kinderbühne an der St. Nikolai-Kirche eine märchenhafte Show für Jung und Alt. Mit Improvisationstheater, Zaubershow, Flohzirkus, Felix dem Kinderclown, Kinderschminken mit Antonia Zado ging es dort hoch her.

Die Pritzwalker Landfrauen und die evangelische Kirchengemeinde Pritzwalk reichten traditionsgemäß am Südportal von St. Nikolai ihren Kaffee und Kuchen und ließen die Festtagsgäste etwas ausruhen.

Das Samstagabendprogramm begann mit der Live-Band „INTO THE LIGHT“ und am späten Abend trat der Stargast des Festes, Rosanna Rocci, vor das Publikum. Temperamentvoll und unglaublich vielseitig entführte sie die Gäste der Festtage in die Schlagerwelt. Nach dem traditionellen Höhenfeuerwerk ging die Party auf dem Marktplatz weiter bis weit nach Mitternacht. 

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Großbrand in der Pritzwalker Wallstraße

(05.06.2015)

Zu einem Großbrand mussten in der Nacht von Donnerstag zu Freitag etwa 70 Einsatzkräfte der Prignitzer Feuerwehren nach Pritzwalk ausrücken. Kurz nach 02:00 Uhr in der Nacht wurden sie alarmiert. Der Dachstuhl eines sanierten Fachwerkhauses in der Pritzwalker Wallstraße stand in Flammen. Zunächst wurden die Bewohner des Hauses und des Nachbargebäudes evakuiert. Sie kamen bei Verwandten unter, so Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Volker Lehmann.Verletzt wurde niemand, lediglich eine Katze gilt als vermisst. Zur Unterstützung der örtlichen Wehren aus Pritzwalk, Sadenbeck, Beveringen und Kemnitz wurden Atemschutzgeräteträger aus Putlitz alarmiert, sowie die Perleberger Drehleiter nach Pritzwalk beordert. "Die Löscharbeiten gestalten sich sehr schwierig. Das Gebäude war sehr gut saniert und in den Trockenbauwänden hat sich das Feuer immer wieder ausgebreitet. Wir haben viele Glutnester im Gebäude. Das Nachbargebäude ist geringfügig beschädigt, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude konnte jedoch verhindert werden", so Lehmann. Die Straßen rund um den Brandort wurden abgesperrt, die Sperrungen werden voraussichtlich fast den ganzen Tag aufrecht erhalten. Die Einsatzkräfte der Pritzwalker Feuerwehr untersuchten mit speziellen Wärmebildkameras ständig den Brandort. Gegen 7:00 Uhr kam die Meldung Feuer aus. Lediglich Nachlöscharbeiten sind noch notwendig und eine Brandwache wird am Brandort gestellt. Die Versorgung der Einsatzkräfte hatte die Feuerwehr Mesendorf in Zusammenarbeit mit dem Pritzwalker Edeka-Markt sicher gestellt. Zur Ursache des Brandes konnte noch nichts gesagt werden, auch die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Das Gebäude ist aber nicht mehr bewohnbar und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit abgerissen werden müssen, so die Einsatzleitung der Feuerwehr vor Ort. Zur Brandursache werden Ermittlungen aufgenommen.

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Segelfliegen in der Prignitz - Akaflieg–Berlin mit aktiven Vereinsleben schon 20 Jahre in Kammermark

(21.05.2015)

Die Akaflieg Berlin (akademische fliegergruppe berlin e.v.), eine Vereinigung von flugbegeisterten Studenten und Lehrkräften der Technischen Universität Berlin, ist seit Beginn der 90er Jahre auf dem Gelände des ehemaligen Stadtgutes in Kammermark ansässig. Die Vereinsmitglieder haben die damals noch marode Bausubstanz für ihre Zwecke nutzbar gemacht, das Wohnhaus hergerichtet und aus Garagen und dem Stallgebäude Werkstätten und einen Segelflugzeughangar gestaltet.

Ein regelmäßiger Flugbetrieb an den Wochenenden und in den Semesterferien zeugt vom aktiven Vereinsleben der segelfliegenden Studenten und Lehrkräften der TU. Alle drei Jahre veranstalten die „Akaflieger“ mit dem „Schimmelcup“ einen anspruchsvollen Wettkampf zu dem Segelflieger aus der ganzen Bundesrepublik hier anreisen. Beim „Schimmelcup“ liegt das Hauptaugenmerk auf den teilnehmenden Prototypen, also Eigenentwicklungen und Selbstbauten von Segelflugzeugen der Studenten, die gemeinsam mit Standardflugzeugen, aber in getrennten Wertungsgruppen an einem Streckenflugwettbewerb teilnehmen. In diesem Jahr waren neun von 22 zum Start angemeldeten Segelflugzeugen Eigenentwicklungen von Studenten und Konstrukteuren. Auch wenn das Wetter nicht gerade Idealbedingungen bot, wurden an vier Wertungstagen mit 22 Segelflugzeugen insgesamt 6.862 Kilometer in 232 Flugstunden erflogen.

Bei der Siegerehrung konnte Jens Rabe mit 1348 Punkten den Sieg für sich verbuchen. Bei den Prototypen erreichte Pilot Gerrit Illenberger von der Münchener Gruppe mit 1072 Punkten ein Achtungserfolg. Damit ging der „Schimmelcup“ als Wanderpokal für drei Jahre nach München.

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel nutzte die Gelegenheit zu einem Besuch des Segelflugwettbewerbes und informierte sich über das Vereinsleben der „Wochenendpritzwalker“. Er überbrachte mit besten Wünschen der Kommune und für weitere gute Zusammenarbeit. Den Segelfliegern überreichte er einen kleinen Obulus für das Vereinsleben, den die Organisatorin des „Schimmelcup“ Lea Eichhorn entgegen nahm. 

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Frankreichbesuch in Mormant - Pritzwalker besuchten Gedenkveranstaltung und das Jubiläum der Jugendfeuerwehr

(21.05.2015)

Überaus herzlich wurden Pritzwalks Stadtbrandmeister Volker Lehmann und der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk Werner Schulze als Gäste aus der Stadt Pritzwalk bei einen Besuch in Mormant (Frankreich) aufgenommen.

Mormant, eine Stadt mit rund 4500 Einwohnern, liegt im Département Seine-et-Marne in der Region Íle-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Melun und ist der Hauptort der Region. Erste Kontakte zwischen Mormant und Pritzwalk sind vor gut einem Jahr zwischen dem Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium und einer Partnerschule in Mormant durch einen Schüleraustausch zustande gekommen und werden in diesem Jahr mit einem zweiten Besuch von französischen Schülern im Pritzwalker Gymnasium weitergeführt.

Die Kulturbürgermeisterin der Stadt Mormant, Carnie Calmon-Plantin, hatte aus Anlass einer großen Feier anlässlich des Sieges der Alliierten über Nazideutschland und der Feier zum 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr in Mormant Vertreter aus Pritzwalk eingeladen.

Die Pritzwalker Gäste wurden bereits auf dem Pariser Flughafen Orly durch Bürgermeister Sylvain Clérin, Carine Calmon-Plantin aus Mormant herzlich begrüßt. Im 60 Kilometer entfernten Mormant wurde nach einem gemeinsamen Frühstück die Feuerwache des Ortes besichtigt und nach dem Mittagessen ging es noch einmal in die Hauptstadt um dort die touristischen Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchlauf zu erkunden.  Ein Abendessen bei Bürgermeister Clérin beschloss den ersten Besuchstag.

Am 8. Mai nahmen Volker Lehmann und Werner Schulze neben Veteranen, Kommunalpolitikern aus Mormant und der Region an der offiziellen Gedenkfeier teil und legten gemeinsam mit Bürgermeister Clérin Kränze zum Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges nieder. Werner Schulze, Volker Lehmann, Bürgermeister Sylvain Clérin und weitere Offizielle legten Kränze zum Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges nieder. Daran schlossen sich ein Empfang, die Besichtigung der Stadt und von Sehenswürdigkeiten in der Region an. Der 9. Mai gehörte dem Jubiläum der Jugendfeuerwehr und der feierlichen Namensgebung von zwei Straßen, die zu Ehren eines verdienten Feuerwehrmannes aus Mormant in „I´Adjudant-Chef Pierre Bour“ benannt und eine zweite Straße, in der Nähe der Feuerwache, die nach der Schutzpatronin der französischen Feuerwehrleute „Sainte Barbe“ benannt wurde. Dieser Veranstaltung weilte neben Kommunalpolitikern der oberste Feuerwehrmann Frankreichs Colonel Eric Faure bei. Nach einem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrleute der Stadt endete der Tag mit einem Festempfang und gemeinsamen Abendessen in der Stadthalle von Mormant. Volker Lehmann zeigte sich überrascht von hohen Technisierungsgrad der Löschfahrzeuge, die vor Ort zur Gewährleistung der Brandbekämpfung zur Verfügung stehen. Damit wird die Personalsituation, die ähnlich der Pritzwalker Personaldecke nicht sehr groß ist, ausgeglichen. Fünf hauptamtliche Feuerwehrleute, aufgestockt mit freiwilligen Feuerwehrleuten, stehen bei Einsätzen zur Verfügung. In Sachen Berufsausbildung konnte Werner Schulze erste Kontakte zu einem Bildungsträger außerhalb von Mormant anregen. Beide Pritzwalker zeigten sich beeindruckt vom Nationalstolz ihrer Gastgeber und dem dort gelebten europäischen Gedanken.

Bürgermeister Clérin, aktiver Radsportler, wird noch im August diesen Jahres mit fünf Sportfreunden die 1075 Kilometer bis Pritzwalk unter die Pedale nehmen und der Dömnitzstadt einen ersten Besuch abstatten.

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Schulweg oder ein täglicher Marsch durch das Blumenbeet

(07.05.2015)

Täglich, von Montag bis Freitag, beginnt kurz nach 13:00 Uhr von einer landesweit bekannten und gelobten Bildungseinrichtung in der Pritzwalker Nordstraße ausgehend eine Wanderungsbewegung von Schülern der oberen Klassen in Richtung real-Warenhaus. Wer nun denkt die Schülerinnen und Schüler würden die Gehwege nutzen, der irrt gewaltig. Wie ein Karawanenweg zieht sich die Spur der Jugendlichen diagonal zwischen den Wohnblöcken in der Nordstraße in Richtung des Ziels durch das Wohngebiet. Dabei wird keineswegs auf Blumenrabatten, die von der Wohnungsbaugesellschaft zur Verschönerung des Wohnumfeldes angelegt wurden Rücksicht genommen, denn es geht quer durch die Bepflanzung. Die ersten Blumen hatte auf dem Weg der Jugendlichen gar keine Chance aufzublühen, eine Nachpflanzung konnte dank der Osterferien und damit ohne Nutzung des Wanderweges das Licht der Welt erblicken und schnell groß werden. Das hält die Nutzer des „Schulweges“ nun aber nicht davon ab, auf gewohnten Pfaden zu wandeln. Eine gut fünf Meter breite Schneise der Verwüstung im Blumenbeet ist die Folge.

Rücksprachen mit der Schulleitung und mit einzelnen Lehrern durch Anwohner und Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) zeigten bisher keinen Erfolg und wurden mit der Bemerkung abgetan: „Was außerhalb des Schulgeländes passiert, das geht uns nichts an“.

Der Versuch mit den Schülern ins Gespräch zu kommen, zeigte immer gleiche Reaktionen vonseiten der Angesprochenen – flapsige Bemerkungen und Pöbeleien gegen Bewohner und Mitarbeiter der WBG. Selbst die Anwesenheit von Mitarbeitern der WBG und die deutlich sichtbare Kamera des Fotografen zeigte am vergangenen Donnerstag beim größten Teil der „Schulwegnutzer“ keine Reaktion. Nur wenige Schüler wichen vom gewohnten Weg ab und nutzten den „Umweg“ auf regulären Fußwegen. Es ist bei einigen Schülern also doch noch ein Unrechtsbewusstsein vorhanden. Die Fotos, natürlich von hinten aufgenommen, um die Privatsphäre der Jugendlichen zu schützen, beeindruckten gar nicht.

Gut 10.000 Euro werden in jedem Jahr durch die WBG zur Bepflanzung und damit zur Verschönerung der Wohnumwelt aufgewendet, Geld der Mieter und vielleicht auch das Geld, was von einigen Eltern dieser „Naturliebhaber“ mit der Wohnungsmiete bezahlt wird. 

Fast könnte man verzweifeln über so viel Ignoranz von jungen Menschen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen und mit Lehrbeginn als junge Erwachsene den Weg in ein von Verantwortung geprägtes Leben antreten sollen.

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Traditionelles Familienwaldfest am 1.Mai mit Baumpflanzaktion

(07.05.2015)

Schon Traditionscharakter trägt das Familienwaldfest im Hainholz, dass seit weit über 20 Jahren dort am 1. Mai gefeiert wird. Vor Jahren noch mussten nach der Wende das Familienfest und die Maifeier einer deutschen, in den neuen Bundesländern neu gegründeten, alten Arbeiterpartei und das Familienwaldfest im Hainholz einen regelrechten Wettbewerb um die Gunst der Besucher austragen. Durchgesetzt hat sich dann doch die unpolitische Veranstaltung für die ganze Familie. Ungebrochen ist das Interesse noch heute und so kamen wieder viele Naturliebhaber in das Pritzwalker Naherholungsgebiet zu der Veranstaltung, die die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald RV Prignitz e.V., die Oberförsterei Bad Wilsnack sowie die Stadt Pritzwalk gemeinsam organisieren. Sogar Prignitzlandrat Torsten Uhe ließ es sich nicht nehmen der Veranstaltung beizuwohnen. In einer gemeinsamen Aktion wurde der Baum des Jahres, der Feldahorn, in dem im Entstehen begriffenen Park der Bäume des Jahres, gepflanzt, für den der Waldverein Kronsberge die Patenschaft übernahm. Mit musikalischen Darbietungen der Pritzwalker Jagdhornbläser, Försterwanderung mit Revierförster Olaf Bergmann und einer ornithologischer Wanderung mit Falko Schulz konnte der Frühlingswald und die Vogelwelt im Waldpark Hainholz beobachtet werden. Verschiedene Aktionen im Waldschulgelände sorgten für Kurzweil der Besucher. Allerlei Leckeres, von Kuchen, Gebratenem und Gebackenem aus dem Buschbackofen und die Wunscheismaschine von Jeannine Groth aus Preddöhl sorgten für eine gute Versorgung der Besucher des Familienwaldfestes. Der Pritzwalker Jagdverband präsentierte im  Naturkundemuseum die Bedeutung der Jagd für den Naturschutz in einer interessanten Ausstellung, die unter neuen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Zu sehen war auch die vollständig durch Rudolf Scholz restaurierte Ausstellung des Naturkundemuseums, die den Besuchern die heimische Natur anschaulich erläutert.

Ganz mutige Besucher konnten die Gelegenheit nutzen und anlässlich der Saisoneröffnung des Hainholzbades einen kühnen Sprung in das noch kühle Wasser zu wagen.

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Angefasst und mitgemacht zur 48-Stunden-Aktion

(07.05.2015)

 „Wir schaffen es im Rahmen der 48–Stunden–Aktion der BDL und der BBL im Jugendfreizeitzentrum Nord der Stadt Pritzwalk ein Kräuterbeet anzulegen, das Gelände von Unkraut und von Müll zu befreien, die Holzhäuser mit Holzschutzlasur zu streichen und  unsere Verpflegung für die Aktion selbst zu kochen“, so die Kinder und Jugendlichen, die den Klub nutzen.  Bürgermeister Wolfgang Brockmann hielt dagegen und war der Meinung, dass diese Aufgaben nicht in dieser Zeit zu lösen sind. Die Wette galt und in Auswertung der Aktion konnten die fleißigen Helfer,  als Wetteinlösung von Wolfgang Brockmann,  Karten für den Hasapark in Empfang nehmen. 27 Kinder und Jugendliche hatten sich sehr ins Zeug gelegt, denn das Jugendfreizeitzentrum, mit gern genutzten Freizeitangeboten, sollte zum Frühjahrsbeginn frisch und sauber aussehen. Über die gestellten Aufgaben hinaus wurde die hässliche Rückwand des angrenzenden Garagenkomplexes in Höhe der Kegelbahn noch mit einem tollen Graffitibild versehen und die Mitglieder des Volleyballvereins verlegten Platten auf dem Weg zum Beachvolleyballplatz und beteiligten sich an der Frühjahrsputzaktion auf dem Gelände des Jugendfreizeitzentrums. Bürgermeister Wolfgang Brockmann lobte die geleistete Arbeit und gab gern seine „Wettschulden“ in Form von Eintrittskarten an die beteiligten Kinder und Jugendlichen ab.

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Jugend trainiert für Olympia - Frühjahrscross in Pritzwalk

(07.05.2015)

Bei tollem Sonnenschein gingen am vergangenen Mittwoch  gut 400 Läuferinnen und Läufer der Altersklassen 7 bis 18 aus fast allen Schulen des Landkreises  Prignitz beim Kreisfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Cross an den Start. Die Organisatoren vom Pritzwalker Gymnasium, unterstützt durch die Stadt Pritzwalk und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Prignitz e.V. hatten es wieder geschafft die Laufstrecken für den Wettkampf auf Längen von 900 Meter bis 3 000 Meter ebenso, wie auch den Start- und Zielbereich und die Beschallung des Wettkampfes optimal vorzubereiten. Ein besonderes Lob des Schulsportberaters in der Prignitz Frank Dannehl galt besonders den Organisatoren des Pritzwalker Gymnasiums Birgit Böhm und Volker Hoffeins, denen es gelungen war, optimale Bedingungen für den Lauf zu schaffen. Er lobte auch die äußeren Bedingungen im Hainholz, die sich bei den beteiligten Schülern großer Beliebtheit erfreuen. Die Schüler der Pritzwalker Jahn - Grundschule  gewannen beim Frühjahrscross erneut die Pokalwertung und das nun schon zum dritten Mal in Folge. Bei den weiterführenden Schulen lag das gastgebende Pritzwalker Gymnasium knapp vorn.

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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

(06.05.2015)

Ab dem 11. Mai 2015 soll der Eichenprozessionsspinner im Landkreis Prignitz wieder durch den Einsatz des biologischen Pflanzenschutzmittels Dipl ES bekämpft werden.

Öffnen Sie per Download:

 

 Informationen zur Bekämpfungsaktion

 Informationen der Gesundheitsvorsorge

 Broschüre zum Eichenprozessionsspinner

Auf zur „Genussmeile“ - Pritzwalker IG Innenstadt für das beste Konzept ausgezeichnet

(06.05.2015)

Beim landesweiten Wettbewerb der IHK Potsdam „City-Offensive Westbrandenburg 2015“ beteiligte sich zum wiederholten Mal die Interessengemeinschaft Innenstadt Pritzwalk in der Kategorie Events. Die Präsidentin der IHK Potsdam Beate Fernengel lobte die vielfältigen Projekte und Initiativen, die für sich sprechen.  „Auch im dritten Jahr sind wieder innovative und kreative Beiträge bei der IHK eingereicht worden. Das bestätigt, dass der Wettbewerb sich stetig entwickelt und zeigt, dass die Gewerbetreibenden durch die Beiträge voneinander lernen, daraus Ideen weiter entwickeln und sich gegenseitig vernetzen. Das ist der richtige Weg, um Potenziale der Innenstädte in der Region stärker aufzuzeigen,“ so die Präsidentin der IHK Potsdam.

In diesem Jahr konnten sich Gewerbevereine, Interessen- und Standortgemeinschaften erstmalig in zwei Kategorien, Events und Kampagnen, bewerben. Über den ersten Platz in der Kategorie Events und damit über 5 000 Euro konnte sich die IG-Innenstadt Pritzwalk für das Konzept „Wie schmeckt Pritzwalk?“, ein Genuss- und Regionalmarkt in der Pritzwalker Innenstadt freuen. Den mit 3 500 Euro dotierten zweiten Platz belegte der Wittenberger Interessenring e.V. mit dem Konzept „Kein Weg führt an uns vorbei! Wittenberge kommt an – ein (Bahn) Straßenfest für Jedermann“. Drittplatzierter ist die AG Maibaum aus Jüterbog.

In der Kategorie Kampagnen konnte sich die AG Stadtmarketing Luckenwalde e.V. gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde mit 5 000 Euro belohnt.

Unter dem Motto „Belebte Innenstadt – innen statt außen“ bewarben sich insgesamt elf lokale Standort- und Werbegemeinschaften mit Konzepten für Projekte und Aktionen, die zukünftig Stadtzentren bzw. Geschäftsstraßen beleben sollen. Die Ideen reichen von Imagefilmen, über Erlebnis- und Einkaufsnächte, Kunst- und Kulturmeilen bis hin zu virtuellen Schaufenstern.

Das Konzept der Pritzwalker IG Innenstadt beinhaltet die Präsentation und das Angebot heimischer und regionaler Produkte durch die Erzeuger rund um das Thema Speisen und Genuss und wird voraussichtlich im Herbst 2015 in der Pritzwalker Innenstadt stattfinden. Geplant ist auch die Erstellung eines regionalen Kochbuches mit den Lieblingsrezepten der Bewohner unserer Region. Die Auszeichnung für die Pritzwalker „Cityoffensive“ nahmen in Potsdam Pritzwalks Vize- Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Christa Pfeifer, Martina Liedke, Monika Gnad, Andreas Specht (alle IG Innenstadt), Marion Talkowski IHK Regionalcenter und Susann Ollinger von der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz e.G. entgegen (v.li.)

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Besuch aus Winsen (Luhe) - über die Partnerschaft der Städte gesprochen

(06.05.2015)

Am 16. April 2015 weilten der Bürgermeister André Wiese (re) und ehemaliger Bürgermeister und Ratsherr Bodo Beckendorf  (li) aus Pritzwalks Partnerstadt Winsen (Luhe) zu einem kurzen Informationsbesuch in Pritzwalk. Im Gespräch mit Pritzwalks Bürgermeister wurde auf die vor nun  schon 25 Jahren vereinbarte Städtepartnerschaft eingegangen und dem Wunsch Ausdruck verliehen, dass sich nicht nur Kontakte auf Verwaltungsebene ergeben. Als vorbildlich bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Brockmann die Kontakte zwischen dem Luhetal-Chor Luhdorf e.V. mit dem Prignitzchor Pritzwalk e.V. und die Kontakte der Feuerwehren in Winsen (Luhe) und Pritzwalk. Ratsherr Bodo Beckendorf, heute noch im Stadtrat für Winsen (Luhe) engagiert tätig, würde sich über Besuche von Pritzwalker Vereinen in der Partnerstadt freuen.  Er plant, noch im ersten Halbjahr 2015 mit Vertretern interssierter Vereine einen Besuch in Pritzwalk zu machen und im Rahmen dieses Besuches Gespräche mit Vereinen in Pritzwalk zu  führen  um eventuell weitere Kontakte zwischen Vereinen der Partnerstädte zu entwickeln.

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Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Pritzwalk

(29.04.2015)

Bekanntmachung der Stadt Pritzwalk

 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk vom 22.04.20 15

                                     ( Beschluss-Nr.: 29/5./2015 )

  

 

Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Pritzwalk

über die zugelassene Öffnung von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen

aus Anlass von besonderen Ereignissen

 

Auf der Grundlage des § 26 Abs. 3 Ordnungsbehördengesetz für das Land Brandenburg vom 21.08.1996 (GVBl. I/96 Nr. 21 S. 266) in der z. Z. gültigen Fassung i. V. mit dem § 5 Abs. 1 des Ladenöffnungsgesetzes vom 27.11.2006 (GVBl. I/06 Nr. 15 S. 158) für das Land Brandenburg in der z. Z. gültigen Fassung und der Arbeitsschutzzuständigkeitsverordnung vom 24.06.2005 (GVBl II/05 Nr. 20 S. 382) in der jeweils gültigen Fassung, erlässt die Stadt Pritzwalk als zuständige Ordnungsbehörde die folgende ordnungsbehördliche Verordnung:

 

 

§ 1

 

Die Verkaufsstellen der Stadt Pritzwalk dürfen an nachstehend aufgeführten Sonntagen im Jahr 2015 am

 

04.10.2015    "Traditioneller Herbstmarkt"

29.11.2015    "Eröffnung der Adventszeit"

13.12.2015   "Weihnachtsmarkt"

in der Zeit von

 

                                                13:00 – 18:00 Uhr

öffnen.

Bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen aufgrund dieser Verordnung sind die gesetzlichen Vorschriften des § 10 des Ladenöffnungsgesetzes des Landes Brandenburg, das Arbeitszeitgesetz, der Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer im Einzelhandel, das Jugendschutzgesetz und das Mutterschutzgesetz zu beachten.

 

Diese Verordnung gilt bis zum 31.12.2015.

 

Pritzwalk, 22.04.2015

 

gez. W. Brockmann

        Bürgermeister

Straßenverkehrssicherheits-Seminar "Mobil - Sicher/ 50 +"

(16.04.2015)
Der ADAC Berlin Brandenburg und die Stadtverwaltung Pritzwalk führen eine 4-teilige Seminar-Reihe für autofahrende Senioren durch.
 
Aufgrund der großen Nachfrage finden die nächsten 3 kostenfreien Veranstaltungen ab dem 21. April 2015 immer dienstags um 14.00 Uhr im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35 statt.
 
Im Mittelpunkt stehen Neuregelungen von Verkehrsvorschriften, EU-Vorgaben, verkehrsgerechtes Verhalten und die Bewältigung schwieriger Verkehrssituationen im Fahrer-Alltag.
Die Teilnahme wird zertifiziert.

Grundstein für barrierefreie Wohnungen gelegt – Pritzwalker WBG baut in der Innenstadt Wohnhaus mit Erdwärmeheizung

(15.04.2015)

Ellen Prill, Geschäftsführerin der Pritzwalker Wohnungsbaugesellschaft, legte am Montag den Grundstein für das neu zu errichtende Wohnhaus in der Grünstraße 7/8. In Beiseins des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, von Architekt Norbert Schwarzmann und Bauunternehmer Lutz Gasow versenkte Ellen Prill eine Kupferhülse als Grundstein für das Haus Grünstraße 7 / 8.  In der Hülse befindet sich eine Ausgabe des Journals der Wohnungsbaugesellschaft, eine aktuelle Tageszeitung und die erste Ausgabe des Pritzwalk Journal für das Jahr 2015. Eine Auswahl von aktuellen Münzen vervollständigen den Inhalt der nun eingemauerten Kupferhülse. Ellen Prill bezeichnete die Grundsteinlegung in erster Linie als ein Akt des Beginnens, mit dem das lange geplante Vorhaben nun endlich sichtbare Formen annimmt. „So gesehen feiern wir heute auch einen Abschluss, nämlich den Abschluss der Planung. Endlich geht es los. Die Zeit des Pläneeinreichens, -genehmigenlassens, Verhandelns und Auswählens von Baufirmen war nicht immer einfach“, so Ellen Prill. Sie dankte Architekt Norbert Schwarzmann für die Beratung und Unterstützung und wünschte allen Beteiligten einen reibungslosen Bauablauf ohne Pannen, Unfälle und Verzögerungen. Den Mietern, die im kommenden Jahr einmal in das Haus einziehen werden, wünschte sie ein gutes Leben im zukünftigen barrierefreien Haus in der Grünstraße 7 / 8.  Schon jetzt gibt es Interessenten für die zukünftigen sechs unterschiedlich großen Wohnungen im Zentrum der Stadt.

Lange Vorbereitungsarbeiten und das Forschen nach archäologischen Hinterlassenschaften im Pritzwalker Untergrund hatten den Beginn des Hochbaus um einige Zeit verzögert. Nachdem im vergangenen Jahr die Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurden nach den Wintermonaten die unter dem Bau verlaufenden Zu- und Abflüsse verlegt und Medienträger eingebracht. Die Bodenplatte benötigte nach dem Schütten noch einige Tage, um auszuhärten, doch nun konnte durch die Mitarbeiter der Baufirma Lutz Gasow mit den Bauarbeiten für den Hochbau begonnen werden. Der seniorengerechte Neubau wird eine Zufahrt zu den Gebäuden auf der Hofseite beinhalten, die Hoffläche wird begrünt werden und Parkplätze für die Mieter enthalten. Die Beheizung des Gebäudes Grünstraße 7 / 8 soll mittels Erdwärme erfolgen.

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8. Reitturnier der RSG Pritzwalk - Spannende Wettkämpfe auf dem Vereinsgelände zur Hainholzmühle

(15.04.2015)

„Das am letzten Wochenende des Monat April, am Samstag, den 25. und am Sonntag den 26. April 2015, in Pritzwalk stattfindende Reitturnier ist organisationsmäßig, wie von Besuchern und Reitsportlern erwartet, wieder gut vorbereitet“, so Jugendwartin Anke Eilmes. Dazu  haben die über 70 Vereinsmitglieder, davon 50 Kinder und Jugendliche, mit Unterstützung von Sponsoren, wie der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz e.G., der Firma MAREP in Vehlow, dem Spargelvertrieb Wagenleiter, dem KMG-Klinikum, der TP-Baupartner Thomas Pfauder in Stepenitz, der PBK, Juwelier Jonas, die als Hauptsponsoren stellvertretend genannt werden und viele andere Unterstützer mit Geld- und Sachspenden geholfen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die vielen Helfer, Eltern und Angehörigen der im Verein trainierenden Kinder und Jugendlichen, die so manche Stunde aufgewendet haben, um  wieder die Wettkampfplätze herzurichten und ein großes Maß an logistischer Vorbereitung leisten, denn die Pritzwalker Vereinsmitglieder wollen gute Gastgeber sein.

Alle Wettbewerbe und Prüfungen finden auf dem weitläufigen Vereinsgelände zur Hainholzmühle 35 statt. Es werden in diesem Jahr 600 Starts bei 200 Reitern erwartet, das ist für die Pritzwalker Turniere, ein neuer Rekord. Im vergangenen Jahr gab es 450 Starts. 

Am Samstag, den 25.04.2015, finden am Vormittag Springen und Dressur statt. Ab der Mittagszeit  finden die Prüfungen im Gelände statt, die  auch für Zuschauer spannende Stunden versprechen.

Der Sonntag, 26.04.2015, von 8.00 bis 17.00 Uhr eingeplant, ist wieder den Spring- und Dressurwettbewerben vorbehalten, und den Wettbewerben für den Reiternachwuchs vorbehalten, die in der Führzügel-   im Springreiterwettbewerb und im Einfachen Reiterwettbewerb ihre Besten ermitteln.

Die Mitglieder der Voltegiergruppen der Reitsportgemeinschaft werden in der Mittagszeit (ca. 13.30 bis 14.00 Uhr) mit eigens einstudierten Vorführungen den Turniergästen und Wettkämpfern Proben ihres Könnens zeigen.

Die Mitglieder der Pritzwalker Reitsportgemeinschaft haben sich für die beiden Turniertage ein anspruchsvolles  und unterhaltsames Programm vorgenommen, das auch für Zuschauer den Weg zum Vereinsgelände lohnt. Natürlich ist auch an beiden Tagen an eine ausreichende Verpflegung der Gäste und Reitsportler mit Würstchen vom Grill, Pizza, Eis und Getränken gedacht.

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Wettkampftrainingsbahn geschaffen - fleißige Helfer unterstützten und packten mit an

(15.04.2015)

„Eine Wettkampfbahn muss her“, so die Idee des Pritzwalker Jugendfeuer-wehrwartes Marc Histermann im Vorfeld der am vergangenen Wochenende durch-geführten 48-Stunden-Aktion der Jugend-feuerwehr, die im Rahmen der Aktionen der Berlin-Brandenburgischen-Landjugend stattfand. Einiges gab es im Vorfeld zu bedenken, so Marc Histermann.  Ein Platz musste her, Technik und Material war zu beschaffen und mit der Wehrführung und seinen Mitstreitern in der Jugendfeuerwehr musste über das Vorhaben gesprochen werden. Das alles lief im Vorfeld der Aktion. Bei einigen wurden, wie man sagt, offene Türen eingerannt und andere Partner mussten erst noch überzeugt werden.  Sponsoren konnten gewonnen werden, Mitglieder der Jugendfeuerwehr, einige Eltern und aktive Feuerwehrangehörige standen am Wochenende bereit, um aus einer nicht genutzten unebenen Rasenfläche hinter dem Gerätehaus eine Wettkampftrainingsbahn für die Jugendfeuerwehr und auch für die Aktiven der Wehr zu schaffen. Dazu wurde 80 Meter Rasenfläche und 12 Meter gepflasterten Parkplatz  aufgenommen, der Boden aufgefüllt und planiert, Bordsteine gesetzt und neuer Rasen eingesät. Tatkräftige Unterstützung erhielten die 19 Nachwuchsfeuerwehrleute und ihre Betreuer von Eltern, aktiven Kameraden der Wehr. Technik und Material stellten der Bauhof der Stadt und die TUL in Falkenhagen zur Verfügung und Ortswehrführer Adrian Zechser steuerte, auch als Lob für die fleißigen Helfer, aus eigener Tasche das Geld für Verpflegung und Getränke der fleißigen Helfer bei. Im Rahmen der Aktion  konnte auf einer „Nebenbaustelle“ der Jugendfeuerwehrraum mit einer neuen Bildergalerie verschönt werden, die den Nachwuchsbrandschützern den Aufenthalt in ihrem Schulungs- und Aufenthaltsraum noch angenehmer macht.

Mit der Erstellung der neuen Fläche für die Wettkampfbahn haben sich die Angehörigen der Pritzwalker Jugendfeuerwehr eine Trainingsstrecke geschaffen, die es erlaubt unter Einsatz der schon vorhandenen Wettkampfgeräte und -vorrichtungen eine optimale Vorbereitung auf die kommenden Feuerwehr-wettkämpfe zu treffen, die sich dann auch sicher in guten Platzierungen niederschlagen wird. Die Trainigsbahn wird auch von den aktiven Kameraden der Wehr genutzt.

Jugendfeuerwehrwart Marc Histermann dankte zum Abschluss der Aktion den Beteiligten und Unterstützern für die materielle und tätige Hilfe und konnte feststellen, dass für einen Einsatz von rund 1 500 Euro an Material und Technik und den körperlichen Einsatz der Mitstreiter im Alter von sechs bis sechzig Jahren eine tolle Trainigsbahn entstanden ist.

Am 25. April 2015 wird den Helfern bei der Abrechnung der 48-Stunden-Aktion noch einmal offiziell gedankt.

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Bilanz über gute Arbeit gezogen - Jagd ist eine wichtige und unerlässliche Tätigkeit für den Natur- und Artenschutz

(26.03.2015)

Bilanz zu ziehen über die geleistete Arbeit und Ausblick zu nehmen auf kommende Aufgaben, das  führte, im Jahr des 25-jährigen Bestehens, die  Delegierte aus den fünf Jägerschaften des Jagdverbandes Pritzwalk zu ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende  zusammen. Die Delegierten vertreten nahezu  400 Jäger, die im Jagdverband Pritzwalk organisiert sind. Der Vorsitzende des Jagdverbandes Werner Sperling konnte auf  der Delegiertenversammlung Amtstierärztin Dr. Kramer und den Leiter der Pritzwalker Polizeiwache begrüßen.

Werner Sperling ging in seinem Bericht auf die  aktuelle Situation der Jagd und auf  Probleme der Jägerschaft mit aktueller Politik, Wirtschaft und Naturschutz ein. Sein Vortrag gipfelte in  der Aussage, dass die Grundlagen des Jagdwesens geschützt und gelebt werden müssen  und das die Jäger nur durch ein einheitliches Auftreten handlungsfähig bleiben. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft, die auf die Wichtigkeit der Jagd zum Schutz der Natur und zur Hege des Wildbestandes beiträgt, sei unerlässlich zum Erhalt des Gleichgewichtes in der Natur und zum Artenschutz, so der Vorsitzende des Jagdverbandes. Dazu, so Sperling, gehöre auch der ansprechende Internetauftritt des Pritzwalker Jagdverbandes (www.jagdverbandpritzwalk.npage.de), die Ausbildung von Jungjägern in der Jägerschule und die Übernahme, die Sanierung, Umgestaltung  und fachliche Betreuung des Lernort Natur im Pritzwalker Hainholzes durch die Jäger des Pritzwalker Jagdverbandes. Einen wichtigen Teil seiner Ausführungen nahm die Problematik der ganzjährigen Bejagung von Rehwild ein und er dankte den Jägern in der Region, dass es Einigkeit darüber gebe, dass die Bejagung, trotz der Gesetzesänderung  wie bisher durchgeführt werde. Die Wolfsproblematik und Tatsachen, das durch Kraniche mehr Schäden anrichten wie die große Wildschweinpopulation in der Region wurde ebenso angesprochen, wie die Tatsache, dass zum Tag des Ehrenamtes und zum Empfang des Landrates kein Jäger geladen war.  

Einen wichtigen Teil der Berichterstattung nahm der Finanzbericht, die Revision der Finanzen und die wichtigen Themen der Tätigkeit der Jäger des Jagdverbandes, die sich in den Berichten der Obleute für das Hundewesen, des Naturschutzes und auch der Bericht des Obmanns für die Wildbewirtschaftung Dr. Gerd Baumgard ein, den Werner Sperling verlas. Er nannte die Abschusszahlen, die voll dem Plan der Wildbewirtschaftung entsprachen, wies aber auch auf die überaus stark ansteigende Population der sich hier immer mehr ansiedelnden Waschbären hin, die eine große Gefahr für die Niederwildbestände bedeuten. So wurden 1145 Waschbären  erlegt. Eine Steigerung zum Vorjahr und der milde Winter lässt ein weiteres Anwachsen der Population erwarten. Man bedenke, so im Bericht, dass im Jahr 2006 nur 75 Waschbären im Wildbericht gezählt werden konnten. Nach dem Anstieg der Rotwildstecke im Vorjahr konnte im Berichtszeitraum 2014 mit 131 Stück fast das gleiche Niveau erreicht werden. Die Damwildstrecke hat sich um ein Drittel auf 64 verringert. Bei Muffelwild verdreifachten sich die Abschusszahlen auf 90 Abschüsse. 88 davon aus dem Putlitzer Raum. Die Rehwildstrecke hat sich im vergangenen Jahr  um 20 Prozent auf 2460 Stück verringert. Unverändert sind in den letzten Jahren die Zahlen des Schwarzwildes mit 1255 Abschüssen. Im Jahr 2014 wurden außerdem 905 Füchse, 53 Dachse, 230 Marderhunde und 73 Hasen gestreckt, davon waren 53 Stück Unfallopfer. Des Weiteren wurden fünf Marder, 165 Stockenten, zwei Tauben, 42 Gänse, 14 Raben und 26 Elstern gemeldet.

Aus Anlass der Delegiertenversammlung und des Jubiläums des Pritzwalker Jagdverbandes wurden mit dem Verdienstabzeichen des Landesjagdverbandes (LJVB) in Bronze Bernd Grohte, Dieter Burmeister, Peter Ungnade, Gerd Damke, Udo Schulz. In Silber Gerhard Lehmann und Harald Vogel geehrt.

Die Ehrennadel des LJVB in Bronze erhielten Uwe Bielefeld, in Silber Arno Blumenthal und in Gold Klaus Doerks und Werner Sperling. 

Die Treuenadel des LJVB erhielten: für 40 Jahre Siegbert Thrun, für 50 Jahre Kurt Röhrig, für 60 Jahre Georg Sachs und Herbert Blumenthal.

Das Hegeabzeichen wurde an Dietmar Sachs und Reiner Cronewitz verliehen.

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„Lesen lernen – Leben lernen“ - Rotarier unterstützen Projekt zur Förderung von Grundschulklassen

(26.03.2015)

Mitglieder des Wittstocker Rotary Club, zu denen auch Pritzwalker Bürger gehören, haben es sich unter anderem auf die Fahne geschrieben, gemeinsam mit der Sparkasse Prignitz Grundschulen dahingehend zu unterstützen die Lese- und  Schreibfähigkeit der Schüler zu fördern. Das so genannte 4L-Projekt „Lesen lernen – Leben lernen“ stellt Lehrern und Schülern speziell aufbereitetes Lehrmaterial kostenlos zur Verfügung.

In unserer Region werden nun schon über Jahre  über 650 Bücher für die Klassenstufen 2, 3, und 4 an den Grundschulen in Wittstock, Pritzwalk, Putlitz, Heiligengrabe und Meyenburg kostenlos verteilt. Kinderbücher in jeweils drei Klassensätzen stehen den Schülern der Klassen zur Verfügung um ihre Lesefertigkeit zu verbessern und zu erkennen, das Lesen und Bücher, auch in der Zeit der elektronischen Medien, ein ganz besonderer Schatz sind der die jetzigen Schüler ihr Leben lang begleitet.

In dieser Woche wurden, wie am Mittwoch in der Pritzwalker H. - Quandt- Grundschule, auch an den anderen Grundschulen, die Bücher durch Mitglieder des Wittstocker Rotary Club und Vertreter der Sparkasse Prignitz übergeben. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen nahmen die Bücher gern an und dankten für die bereits über fünf Jahre laufende Aktion der Rotarier.

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Straßenverkehrssicherheitsseminar "Mobil - Sicher/ 50+"

(19.03.2015)
Der ADAC Berlin Brandenburg und die Stadtverwaltung Pritzwalk führen eine 4-teilige Seminar-Reihe für autofahrende Senioren durch.
Die kostenfreien Veranstaltungen finden ab 14.April 2015 immer dienstags um 14.00 Uhr in der Stadtbibliothek Pritzwalk, Kietz 64  statt.
Im Mittelpunkt stehen Neuregelungen von Verkehrsvorschriften, EU-Vorgaben, verkehrsgerechtes Verhalten und die Bewältigung schwieriger Verkehrssituationen im Fahrer-Alltag.
Die Teilnahme wird zertifiziert.

Hortkinder des Hortes „Kunterbunt“ trainieren für mehr Miteinander im Alltag

(19.03.2015)

„Fair bringt mehr“ ist ein Wettbewerb der Volks- und Raiffeisenbanken für Kinder-gärten und Schulen bis zur Sekundarstufe II und steht für mehr Miteinander im Alltag.

Vom 01. Dezember 2014 bis 27. März 2015 sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, sich mit wirksamen Maßnahmen und Projekten für mehr Zusammenhalt und Partnerschaftlichkeit  einzusetzen. Das können Maßnahmen für mehr soziales Verhalten oder auch Initiativen für Integration und Zivilcourage sein. Es geht um das, was uns alle verbindet: das ehrliche Engagement für mehr Fairness. „Die Kinder vom Pritzwalker Hort „Kunterbunt“ nehmen bereits zum achten Mal an diesem Wettbewerb teil. Das Ziel des Projektes ist, die sozialen Kompetenzen der Kinder weiter zu entwickeln, gemeinsame Regeln aufzustellen, die Bereitschaft zu mehr partnerschaftlichen Verhalten zu entwickeln und die Kondition der Kinder zu entwickeln. Dazu konnten und können unsere Kinder täglich an verschiedenen Angeboten im Hort teilnehmen“, so Steffi Maaß vom Hort „Kunterbunt“.  „Anstand und Respekt sind nicht nur im Sport und in der Schule gefragt, sondern im gesamten täglichen Miteinander. Denn wer andere fair behandelt und sich an Regeln hält, zeigt sein Interesse an den Menschen. Und das wiederum trägt zu einer starken, gerechten solidarischen Gemeinschaft bei. Deshalb gilt es, schon in jungen Jahren soziales Verhalten zu erlernen und sich partnerschaftlich zu begegnen. Dabei muss man nicht immer einer Meinung sein. Auch Diskussionen und Auseinandersetzung sind wichtig, weil sie zum Verstehen und Verständnis beitragen“, so Dietmar Woidke der Schirmherr des Wettbewerbes in Brandenburg.

Im Rahmen des Wettbewerbes veranstaltete der Hort „Kunterbunt“ am vergangenen Freitag einen gemeinsamen Sportnachmittag mit Kindern und deren Eltern in der „Quandt-Halle“. Verschiedene Stationen mussten gemeinsam gemeistert werden und Eltern, wie auch Kinder hatten viel Freude und Spaß beim Sport.

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Mögliche Rathausglocke gefunden

(19.03.2015)

Durch einen Artikel in der MAZ aufmerksam geworden, erinnerte sich Dachdecker-meister Lothar Hildebrandt, dass auf seinem firmeneigenen Lagerplatz für längst vergessene Dachbedeckungen, die er immer noch für Kunden vorhält, die ab und zu einmal einen besonderen alten Dachstein benötigen, dass dort längst eingewachsen noch eine alte Glocke liegt, von der niemand mehr die Herkunft kennt. Sohn Jens, der die traditionsreiche Dachdeckerfirma heute führt, nahm Kontakt zum Pritzwalker Bürgermeister Wolfgang Brockmann auf und alle drei Protagonisten trafen sich zu einem Ortstermin auf den Lagerplatz der Firma. Bürgermeister Brockmann, konnte sich noch an die ehemalige Glocke der Rathausuhr erinnern, die seines Wissens in den 80er Jahren bei Dachsanierungsarbeiten mit samt des Türmchens abgebaut wurde. An diesen Sanierungsarbeiten war die Firma Hildebrandt aber nicht beteiligt. Die gefundene Glocke entspricht aber ungefähr der Größe der ehemaligen Rathausuhrglocke und das Gestänge mit dem Schlaghammer könne auch zum Glockenturm des Rathauses gepasst haben, so Wolfgang Brockmann. 

Derartige Glocken, so die beiden Dachdeckermeister Hildebrandt, hat es auch auf ehemaligen Gutshäusern gegeben, sie dienten der Benachrichtigung der Landarbeiter zu Arbeitsbeginn und Ende, sowie zur Anzeige der Mittagspause und anderer Signalgebung. Bei Dacharbeiten wurden diese dann nach und nach entfernt. Wie diese Glocke nun auf den Lagerplatz der Dachdeckerfirma gekommen ist, kann nicht mehr genau festgestellt werden. Jens Hildebrandt hält es für möglich, dass die Glocke auch vielleicht aus einem Dorf in der Umgebung stammt, oder nach der Abnahme vom Pritzwalker Rathaus auf einem der vielen Schrottplätze auf den Dörfern gelandet ist. Fest steht jedenfalls, dass diese hier entdeckte Glocke mit ihrem Gesamtgewicht (inclusive Halterung und Schlaghammer) von gut 100 Kilogramm auch schon eine Rolle beim Karnevalklub im Pritzwalker Jugendklubhaus gespielt hat.

Die Jahreszahl 1918 auf der Stahlgussglocke könne ein Hinweis darauf sein, dass diese Glocke als Ersatz für eine ursprüngliche Glocke diente, die aus Bronze in Kriegszeiten eingeschmolzen wurde. Wolfgang Brockmann, Lothar und Jens Hildebrandt sind sich jedenfalls darüber einig, dass diese Glocke zunächst in die Hände von Altschmiedemeister Willhelm Wüst kommt, der die Glocke, das Gestänge und den Schlaghammer aufarbeitet und für einen eventuellen Aufbau auf den Turm des Pritzwalker Rathauses vorbereiten soll. Es ist angedacht, weiter zu prüfen,  ob es möglich ist den Schlaghammer der Glocke mit der heute elektrisch betriebenen Rathausuhr ansteuerungsseitig zu koppeln, um so wieder einen Stundenschlag vom Rathaus zu erhalten.

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Wohin mit dem Gartenabfall?

(19.03.2015)

Die Regelungen für das Verbrennen von Gartenabfällen, das Entzünden von Feuern, sei es im Garten, Grundstücken oder auf freier Flur, ist seit gut 20 Jahren im Land Brandenburg eindeutig gesetzlich geregelt. Oberstes Gebot bei diesen Regelungen ist es, Umweltschäden zu vermeiden, Mit- menschen durch Abbrennarbeiten zu belästigen und Brandentstehungen und -ausbreitungen zu verhindern. Prinzipiell ist zu sagen, dass Gartenfeuer, auch das Verbrennen von Baumschnitt verboten sind. Gartenabfälle, auch Holzschnitt von Obstbäumen, Grünschnitt und andere im Garten anfallenden brennbaren Materialien sind über den eigenen Komposthaufen oder in den genehmigten Sammelstellen zu entsorgen. Zulässig sind, schon immer gewesen, Holz-Lagerfeuer in der Größe von maximal einem Kubikmeter die nicht belästigend wirken  und der Geselligkeit dienen. Also Grillstellen, Kochfeuer und das Verbrennen von trockenem Holz in Feuerschalen und –körben, aber keineswegs Feuer zur Entsorgung von Abfällen. Hier muss natürlich auch eine Gefährdung, vom Feuer ausgehend ausgeschlossen sein. Das Beachten von Sicherheitsabständen zu Waldrändern, zu brennbaren Gebäudeteilen und anderen leicht entzündlichen Stoffen ist oberstes Gebot. So genannte Brauchtumsfeuer (Oster-, Martins-, oder Jahresbeginnfeuer) sind bei den örtlichen Ordnungsbehörden anmeldepflichtig und unterliegen den gleichen Sicherheitsregeln, es muss trockenes, geeignetes Brennholz verwendet werden und es dürfen auf gar keinen Fall Abfälle verbrannt werden und eine Rauchentwicklung, die zur Belästigung von Umwelt und Mitmenschen führt, muss ausgeschlossen sein.

Die Entsorgung von Bio- und Grünabfällen,  Obstbaumschnitten und ähnlichen Stoffen kann im Landkreis Prignitz an fünf zugelassenen Annahmestellen erfolgen.

Der Landkreis Prignitz benennt in seinem Infoflyer die Kleinannahmestelle in Wittenberge in der Wahrenberger Chaussee 1, den Betriebshof der Stadt Perleberg (Kompostplatz) in der Wittenberger Chaussee 1, den Recyclinghof Pritzwalk in der Hermann-Graebke-Straße 2, die B+S Recycling GmbH Perleberg im Eichhölzer Weg und die Perleberger Recycling GmbH in der Rambower Chaussee 2.

Wem der Weg zu diesen Annahmestellen zu lang ist, der kann immer noch etwas für seine eigene Kompostanlage und damit für die Verbesserung der Bodensubstanz im eigenen Garten tun, in dem er Grün- und Gartenschnitt schreddert und der eigenen Kompostanlage zuführt.

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Energiefresser ausgetauscht - bedarfsgerechte Leuchtenzuschaltung installiert

(19.03.2015)

Zwei Wochen ohne Stadtbibliothek, das ist für viele Pritzwalker Nutzer des Büchertempels eine fast nicht zu ertragende Tatsache, aber die Tatsache, dass „ihre“ Bibliothek ein großer „Stromfresser“ ist, machte diese Maßnahme unbedingt notwendig und ein Ende war ja auch abzusehen. In der Schließzeit, bis zum 21. März 2015, erfolgte im gesamten Gebäude die Umrüstung der alten Leuchtstofflampen in LED Leuchten, was eine erhebliche Reduzierung der Energiekosten und zur Reduzierung der Treibhausgasimmission führt. Bisher beliefen sich die reinen Stromkosten für das 1978 übergebende Bibliotheksgebäude  belaufen sich im Jahr auf gut 4.000 Euro. Die Umstellung der Beleuchtung, unterstützt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wird mit 54.000 Euro veranschlagt und wird mit 16.200 Euro gefördert. Ersetzt wurden, durch die Elektrofirma Michael & Stolz GbR aus Schönhagen, von den 144 Leuchten 97 und 47 Leuchten wurden umgebaut und wieder verwendet. Die 144 Leuchten mit je vier Röhren werden nun über Bewegungsmelder gesteuert und gehen nur dann an, wenn sich jemand in dem Bereich befindet. Von den weiteren 47 Leuchten wurden 20 Stück mit Einbaudownlight versehen und eine Leuchte mit Spot. Die restlichen 26 Stück wurden zur Deckenschließung verwendet. Im Bereich der Ausleihe werden drei Stromkreise geschaltet, die je nach Bedarf einzeln zugeschaltet werden können. Die Kinderecke und die vier Lesebereiche sind über Präsenzmelder bzw. Ein-Aus -Schaltung ausgestattet und das Kaminzimmer wird mit einer Dimmerschaltung versehen.

Der Stromverbrauch wird sich mit den neuen LED-Leuchten wird sich um 35 588 kWh um 75 Prozent verringern. Die Lebensdauer der neu installierten LED-Leuchten beträgt rund 20 Jahre. Dietmar Sachs, Leiter des  Geschäftsbereich 2 der Pritzwalker Stadtverwaltung sagte, dass dank der Förderung die Umrüstung ermöglicht wurde und neben der Verringerung der Treibhausgase natürlich auch Energiekosten in erheblichen Größenordnungen eingespart werden. Sie werden sich um 2.500 Euro auf künftig 1.500 Euro im Jahr reduzieren. Die Stadt musste um in den Genuss der Förderung zu kommen den Nachweis erbringen, dass sich die neuen Lampen innerhalb der kommenden fünf Jahre amortisieren. 40 Prozent Einsparung sind gefordert, wir kommen aber  nach unserer Kalkulation auf sogar 75 Prozent, so Dietmar Sachs.

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Anpilgern auf dem „Annenpfad“ am Gründonnerstag

(19.03.2015)

Der im Jahr 2010 fertig gestellte und am Gründonnerstag 2011 offiziell eröffnete Pilgerweg „Annenpfad“ lädt auch 2015 wieder zum Pilgern und zur Besinnung in der schönen Natur der Prignitz ein. Am Gründonnerstag, den 02. April 2015, beginnt um 10.00 Uhr die diesjährige Pilgersaison auf dem  Pilgerweg „Annenpfad“. Dazu treffen sich die Teilnehmer an der Kapelle im Kloster Stift zu Heiligengrabe. Das Kloster Stift zum Heiligengrabe und die Vereine „Wallfahrtskirche Alt Krüssow e.V.“ und der „Förderverein zum Erhalt der Bölzker Kirche e.V.“, alle verbunden im Arbeitskreis Annenpfad, laden herzlich zu diesem Pilgertag ein.

Die Teilnehmer an der Pilgerwanderung werden durch die Bürgermeister der am Pilgerweg gelegenen Orte Heiligengrabe und Pritzwalk begrüßt und erhalten den Reisesegen. Anschließend begeben sich die Pilger auf dem „Annenpfad“ von Heiligengrabe nach Alt Krüssow. An der Wallfahrtskirche in Alt Krüssow gilt es sich zunächst mit einem Mittagsimbiß zu stärken um sich im Anschluß daran über die Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten  der Kapelle von „St. Anna“ informieren zu lassen.

Dann begeben sich die Pilger auf das zweite Teilstück des „Annenpfades“, das von Alt Krüssow nach Bölzke führt. Dort können sich die Pilger mit Kaffee und Kuchen stärken und die Pilgerausstellung im Außenbereich und die neue Ausstellung „Birkenrausch“ in der Bölzker Kirche besichtigen.

Das nächste Teilstück der Pilgerwanderung führt von Bölzke nach Heiligengrabe, wo im  Kloster Stift zum Heiligengrabe die Pilgerwanderung zu Ende geht.

Am Ausgangspunkt der Pilgerwanderung schließt sich der Kreis und die Pilger haben eine Wegstrecke von 22 Kilometern in Ruhe und Erholung bewältigt.

Den Pilgern wird auf dem Weg auffallen, dass die Wegmarkierungen überarbeitet werden müssen, denn an so manchen stellen blättert die Farbe ab und die Wegweiser sind nur schwer zu lesen. Dies soll sich über die Sommermonate ändern. Der Arbeitskreis 2Annenpfad kann sich über den Erhalt einer großzügigen Spende der Sparkasse Prignitz freuen, die aus dem Erlös des Zweckertrages des PS-Lotteriesparens dem Verein die Mittel zur Verfügung stellen um die Wegmarkierungen zu überarbeiten. Um den „Annenpfad“ noch besser auszuschildern wird von den Pilgern eine kleine Spande erbeten.

Erstmalig stellt der Mitinitiator der Pilgerwanderung Uwe Dummer, Inhaber der Firma „Dummer Arbeitsbühnenvermietung“  einen Bus zur Verfügung. Wer mitpilgern will und nur einen Teilstück gehen möchte, kann die Reststrecke im Bus zurücklegen. Alle, die mit der Bahn anreisen, oder von Pritzwalk nich anders zum Start oder zurück vom Zielort der Pilgerwanderung kommt, kann sich am 02. April 2015 um 9:30 Uhr vom Pritzwalker Bahnhof abholen lassen und wird am Ende der Pilgerstrecke auch von Heiligengrabe wieder nach Pritzwalk gefahren. Auch während der Pilgerwanderung kann bei „Formkrisen“ auf  den fahrbaren Untersatz zurück gegriffen werden, so Uwe Dummer. Wer sich zum Abholen anmelden möchte kann dies über die Pritzwalker Telefonnummer: 03395 309590 tun.

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Anradeln in der Prignitz - Pritzwalker radeln mit

(19.03.2015)

Der Frühling ist da und die Radfahrsaison beginnt wieder. Viele Prignitzer nutzen jetzt die Zeit den Drahtesel zu entmotten und mit Öl und notwendigen kleinen Reparaturen wieder in einen Zustand zu versetzen, der den Spaßfaktor „Radfahren“ wirksam werden lässt. Der offizielle Beginn der Radsaison ist am 18. April 2015, dann radelt die Prignitz in bewährter Form in den Fahrradfrühling. Die Eröffnung der Radfahrsaison fahren die Radler an diesem Samstag in einer Sternfahrt nach Perleberg, wo auf dem großen Markt mit einem großen Event die Eröffnung der Radsaison 2015 gefeiert wird.  Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann und der Vorsitzende des Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V. Hans –Werner Boddin wenden sich mit einem Aufruf  an alle aktiven und Freizeitradler aus Pritzwalk und Umgebung, mit der Bitte die Farben der Stadt und des Umlandes beim Fahrradfrühling zu vertreten:

„Liebe Radfahrfreunde, am Sonnabend, dem 18. April 2015, wird mit dem „Anradeln in der Prignitz“ die diesjährige Radfahrsaison eröffnet. Bereits zum vierzehnten Mal erleben Sie, liebe Radfahrfreunde, Sport, Kultur und Natur pur auf einer Sternfahrt durch unsere wunderschöne Prignitzlandschaft. Die Sternfahrt führt Sie an diesem Tag in die Rolandstadt Perleberg. Einer guten Tradition folgend werden die teilnehmenden Städte und Gemeinden sich mit ihren Stadtfiguren und Maskottchen vorstellen und für ihre Orte werben. Ein buntes Unter-haltungsprogramm mit Musik und Tanz,  zahlreichen Informationsständen und einigen Überraschungen erwartet Sie in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr auf dem Marktplatz unserer Nachbarstadt. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt, sodass Sie rundum zufrieden die Heimfahrt per Rad oder per Bahn antreten können. Ihre Fahrräder werden auf Wunsch auch mit einem Fahrzeugtrailer, der durch die Stadt Pritzwalk zur Verfügung gestellt wird, zurück transportiert. Doch zuvor heißt es Fahrräder putzen und Luft aufpumpen, um am 18. April gut gelaunt in die Pedalen zu treten. Wir wünsche Ihnen eine angenehme und vor allem unfallfreie  Hin – und Rückreise“.  Der Treffpunkt für die Radler aus der Stadt und Region ist  um 8:00 Uhr vor dem Stadt- und Brauereimuseum.  Die Fahrstrecke ist durch die neue Knotenpunktregelung ausgeschildert und führt vom Treffpunkt Museum über die Knotenpunkte 80 (Dömnitzinsel), 81 (Burgwall) entlang der alten B 189 - Kuhbier- Horst – Knotenpunkt 60 - Wolfshagen - Knotenpunkt 61 - Seddin - Kreuzburg- Klein Linde - Groß Linde - Lübzow - bis zum Zielort Perleberg - Knotenpunkt 20 – Großer Markt.

Teilnehmer der Sternfahrt aus der Stadt Pritzwalk und seiner Ortsteile melden sich bitte bis zum 13. April 2015 an bei: Herrn Fred Pogalski - Stadtverwaltung Pritzwalk -

Telefon: 03395-760845 oder per Mail: f.pogalski@pritzwalk.de

Für die Rückführung der Fahrräder nach Pritzwalk steht ein Fahrzeugtrailer am Wallgebäude in Perleberg zur Verfügung. Natürlich kann man auch per Rad zurück radeln oder ganz bequem die Bahn nutzen, die ebenfalls insgesamt 10 Fahrräder transportieren kann.

Ab Perleberg verkehren die Züge nach Pritzwalk um 13.13 Uhr und 15.13 Uhr.

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Neun Grundschulen schickten ihre besten Leser zum Vorlesewettbewerb 2015

(23.02.2015)

Bereits zum 56. Mal veranstaltet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels diesen bundesweiten Wettbewerb, der Schülerinnen und Schüler  ermuntern soll sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblings-büchern vorzulesen. Eine eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren. Auch in diesem Schuljahr beteiligen sich wieder mehr als 600 000 lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am größten bundesweiten Lesewettbewerb. Der traditionelle Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt.  „Öffentliche Aufmerksamkeit  für das Kulturgut Buch erregen, Leselust wecken und die Lesekompetenz von Kindern stärken, sind dem Verband ein zentrales Anliegen“, so Marita Rehm, die bereits über Jahre den kreislichen Vorlesewettbewerb organisiert und hier in Pritzwalk durchführt.

Die neun zum Vorlesewettbewerb in die Pritzwalker Stadtbibliothek gekommenen Schülerinnen und Schüler waren alle schon Sieger. Sie hatten sich in Vorlesewettbewerben in ihren Klassen und dann in der Grundschule qualifiziert und durften nun als Schulsieger ihre Schule beim Regionalentscheid in Pritzwalk vertreten.  

Beim diesjährigen regionalen Wettbewerb in der Pritzwalker Stadtbibliothek hatten es die Jurymitglieder nicht leicht einen Sieger zu ermitteln. Der Jury gehörten der Prignitzer Autor Olaf Waterstradt, die Mitarbeiterin der Wittenberger Bibliothek Katrin Timpe, Stephan Paul von der Bad Wilsnacker Bibliothek und Bibliothekarinnen Marita Rehm von der Pritzwalker Stadtbibliothek. 

Siegerin  wurde Freya – Luisa Gericke  von der Friedrich – Ludwig – Jahn - Grundschule in Pritzwalk. Sie las als Wahltext aus  „ Rosen und Seifenblasen“ von Sonja Kaitlinger und hatte im Pflichttext, wie alle anderen Wettbewerbsteilnehmer/innen auch, eine Textpassage aus dem Buch: „Jungs sind keine Hamster“ von Frank Schmeißer zu lesen.

Als Siegerin des Vorlesewettbewerbes 2015 wurde Freya – Luisa Gericke mit einer Urkunde und einem Buchgeschenk geehrt und wird den Landkreis Prignitz  beim Landesausscheid vertreten. Sie hat dort die Möglichkeit sich  für den Bundesausscheid zu qualifizieren. Alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbes erhielten für ihre erfolgreiche Teilnahme am Vorlesewettbewerb Teilnahmeurkunden und Buchpräsente. Die Siegerin erhielt außerdem aus den Händen von Olaf Waterstradt den vom  Autor gespendeten „Ludwig – Lehmberg – Wanderpokal“ für die beste Vorleserin der Prignitz überreicht.

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Verbrennen im Freien

(30.01.2015)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

leider müssen die Außendienstmitarbeiter der Stadtverwaltung immer wieder feststellen, dass Pflanzenabfälle auf privaten Grundstücken oder in Gärten verbrannt und auf öffentlichen oder privaten Grundstücken entsorgt werden. Diese Handlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden können. Zur Vermeidung der Ordnungswidrigkeit hat die Verwaltung ein Informationsblatt für Privathaushalte und Gartenbesitzer erarbeitet.

 

Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Fachgebietes Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice, im Verwaltungsgebäude Bahnhofstraße 1, zur Verfügung.

Gutscheine und Geschenke zum Weihnachtsfest

(05.01.2015)

Sterntalerbescherung ließ nicht nur Kinderaugen leuchten

Fast 5 000 Euro standen zwei Tage vor dem Weihnachtsfest auf dem Spendenkonto der Sterntaleraktion, zu der die MAZ aufgerufen hatte, und deren logistische Absicherung vom Geschäftsbereich der Pritzwalker Stadtverwaltung neben der täglichen Arbeit abgesichert wurde. Ungezählte Einzelspender, Firmen, Händler, Körperschaften aus der Stadt und der ganzen Region beteiligten sich an dieser Spendenaktion um Menschen zum Fest eine Freude zu bereiten, denen es finanziell nicht so gut geht. Über Schulen, Kitas, den Seniorenbeirat der Stadt und andere „Informanten“ wurden die Personen ermittelt, denen aus den Erlösen der Sterntaleraktion zum Weihnachtsfest eine kleine Freude bereitet werden sollte. Sie erhielten so Mittel zur Verfügung gestellt, um sich dringend benötigte kleine Anschaffungen oder Geschenke für Kinder leisten zu können.

In der Stadtverwaltung, in der Pritzwalker Gartenstraße wurden die Gutscheine an Familien mit vielen Kindern, bedürftige Senioren aus Pritzwalk, Putlitz, Frehne übergeben. Jutta Schröder, die mit ihrer Kollegin Theresa Paul und Mitarbeiterinnen der Kämmerei einen Hauptteil der Arbeit zur Sterntaleraktion geleistet hat, empfand  die Übergaben der Gutscheine an die Familien schon als vorgezogenes Weihnachtsfest, denn die vielen strahlenden Gesichter ließen die zusätzliche Arbeit schnell vergessen. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Pritzwalk Dr. Ronald Thiel, die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates Lilo Kania und der Vorsitzende der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Klaus-Peter Garlin bedanken sich bei den vielen Spendern für die Spendenbereitschaft und lobten die Pritzwalker MAZ – Sterntaleraktion, die auch im kommenden Jahr durchgeführt werden soll.

Text und Foto: Hans-Werner Boddin

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Weihnachtsfeier für Alleinstehende

(05.01.2015)

gemütliche Stunden der Gemeinsamkeit am Heiligabend

Es ist schon eine lieb gewordene Tradition in Pritzwalk, dass Bürgermeister und Stadtverwaltung allein stehende Mitbürgerinnen und Mitbürger am Heiligabend zu einer kleinen gemütlichen Weihnachtsfeier einlädt. Als Ort der diesjährigen Veranstaltung war der Aufenthaltsraum des evangelischen Seniorenzentrum „Christophorus“ gewählt worden. Acht Damen aus der Stadt und ein Herr aus dem den Seniorenzentrum angeschlossenen Bereich des betreuten Wohnens wurden durch die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Petra Lohrmann und Carolin Lehmann zur Weihnachtsfeier abgeholt oder kamen selbstständig ins Seniorenzentrum, wo sie durch Bürgermeister Wolfgang Brockmann begrüßt wurden. 

Nach Gänsebraten und einem Gläschen Wein  kamen die acht Damen mit dem Bürgermeister schnell ins Gespräch über das ausgehende Jahr in der Stadt, Vorhaben der Verwaltung für das kommende Jahr und tauschten Erinnerungen aus. Viel zu schnell verging die Zeit und nach Bescherung mit einem kleinen Geschenk und einer Kaffeetafel löste sich die kleine Gesellschaft auf und mit guten Wünschen für die Festtage und das neue Jahr wurden die Damen auch wieder sicher nach Hause gebracht.

Text und Foto: Hans-Werner Boddin

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Anordnung zur Aufstallung von Geflügel

(02.12.2014)

Anordnung zur Aufstallung von Geflügel

 

Der Landkreis Prignitz hat am 26.11.2014 eine Allgemeinverfügung zur Aufstallung von Geflügel erlassen.

 

Nach der Verfügung sind Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse

  1. in geschlossenen Ställen oder
  2. unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung zu halten.

 

 

Text Allgemeinverfügung

Kniepersaison eröffnet !

(19.11.2014)

Genau vor einer Woche begann die diesjährige Kniepersaison, die im März kommenden Jahres mit dem „Sur´n Hansen Markt“ in Perleberg ihren offiziellen Abschluss findet. Zur Saisoneröffnung kamen einige hundert Freunde des Prignitzer Nationalgerichtes zum regionalen Bauernmarkt nach Kuhbier (Gemeinde Groß Pankow). Zum Höhepunkt gestaltete sich,  neben dem Knieperessen, die offizielle Übergabe der Knieperproduktion von Familie Schneider an die neuen Produzenten  Jeannine Groth und Stefan Friedrich aus Preddöhl (Gemeinde Kümmernitztal / Amt Meyenburg).

Der Vorsitzende des Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung, Hans-Werner Boddin,  dankte der Familie Schneider für 20 Jahre Knieperproduktion in Kuhbier und übergab den Staffelstab, einen Kohlstampfer und die Berechtigung den geschützten Namen „Knieperkohl“ verwenden zu dürfen an Jeannine Groth.

Die Besucher hatten reichlich Gelegenheit den Bauernmarkt zu besuchen und den Auftritt der

Theatergruppe des Pritzwalker Gymnasiums und von Märchenerzählerin Renate Gronewegen „Knubbelkrud“ zu verfolgen. Neben leckeren und deftigen Gerichten, Kaffee  und Kuchen aus dem Buschbackofen konnten auch weitere regionale Erzeugnisse probieren oder gekauft werden. Dank der unbürokratischen Hilfe des Ortsvorstandes Kuhbier, der örtlichen freiwilligen Feuerwehr, des Wahrbergevereins und ganz besonders der Gemeindeverwaltung Groß Pankow und der Familie Schneider konnte der Pritzwalker Tourismusverein eine tolle Kniepersaisoneröffnung durchführen, die dem Prignitzer Nationalgericht gerecht wurde und viele Besucher des Festes können Zeugnis davon ablegen, wie beliebt der Knieperkohl in der Region und auch über die Grenzen der Prignitz hinaus ist.

 

Foto: WB

 

Kniepersaison      Hans-Werner Boddin übergibt den „Staffelstab“ an Jeannine Groth

Foto zu Meldung: Kniepersaison eröffnet !

Finnen zu Besuch

(19.11.2014)

Herr Antti Koskinen,  Rektor des Erwachsenenbildungsinstituts von Nord-Karelien  und  der Ausbilder in der  Holzbranche der beruflichen Bildung – Herr Jorma Volotinen waren kürzlich in der Pritzwalker Bildungsgesellschaft mbH zu Gast.

Beide Bildungseinrichtungen sind seit 2001 im Zusammenarbeit in internationalen Projekten Partner. Diese Zusammenarbeit wurde   2012  mit einen Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Bildungseinrichtungen gefestigt. Im Rahmen des Arbeitsbesuches in der Bildungsgesellschaft mbH Pritzwalk besuchten die finnischen Bildungsexperten auch verschiedene Unternehmen in der Prignitz, wie das Zahnradwerk Pritzwalk GmbH, das Wolfshagener Draht- und Metallverarbeitung GmbH und das Meyenburger Möbelwerk. Neben den Besichtigungen der Firmen wurden auch intensive Gespräche mit den jeweiligen Geschäftsführern der Unternehmen zur Thematik der beruflichen Ausbildung von Fachkräften, geführt, die wertvolle Erkenntnisse gewonnen.

In den Arbeitsgesprächen mit der Bildungsgesellschaft wurden Erfahrungen über verschiedene Formen der Berufsausbildung ausgetauscht, wie zum  Beispiel das System einer Konzeptführung. Mit diesem Modell hat das Erwachsenenbildungsinstitut Nord-Karelien ausgezeichnete Resultate erreicht, es erwies sich als wirtschaftlich, funktionierend, ergab eine hohe Qualität und ist personalfreundlich. Die Finnische Bildungseinrichtung hat so für das ganze Personal ein elektronisches Regelsystem in Gebrauch, dass ein papierloses Arbeiten anstrebt und  den Arbeitsprozess beschleunigt, Bürokratie verringert und mehr Zeit für Lehren und Arbeiten mit den Studierenden bringt. Gedruckte Dokumente sind praktisch nur noch die Zeugnisse für die Studierenden und einige amtliche Papiere. Das Erwachsenenbildungsinstitut Nord-Karelien hat schon in Joensuu unter einem Dach einen Metall-Ausbildungscampus und eine Ausbildungs-Maschinenwerkstatt eingerichtet. Ein Extra-Plus ist, dass der Campus neben der größten Fabrik der weltbekannten John Deere Forestry Forstmaschinenwerke in Europa liegt. Die offizielle Eröffnung des Metallcampus findet im Januar 2015 statt, zu der auch die Pritzwalker Kooperationspartner herzlich eingeladen sind. Die Planung des entsprechenden Campus erfolgte,  um die berufliche Ausbildung in der Holzbranche unter ein Dach zu bringen und für Produktion und Prozesse ein pädagogisches Modell zu entwickeln. Holz- und Möbelindustrie wirken auf dem globalen Markt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss das schon bei der beruflichen Ausbildung mitbedacht werden. Es ist  vorgesehen, dass intensiv mit den Meyenburger Möbelwerken und GBG zusammen gearbeitet werden soll. Es soll ausgelotet werden, ob es in eine europäische Programmstruktur passt.

Koskinen und Schulze sind zufrieden mit der Partnerschaft zwischen ihren jeweiligen Bildungseinrichtungen und mit der Offenheit und den Ergebnissen der Partnerarbeit. In der  gemeinsam die Anforderungen der beruflichen Ausbildung und des Könnens sowie die Änderungen im Berufsleben berücksichtigt werden. Beide sind der Meinung, dass in der Zukunft noch mehr  Möglichkeiten auf dem Teilgebiet des Austauschs und Exports von Ausbildungsmodellen bestehen.

 

Repro: WB

 

Besuch       Beim Besuch der finnischen Gäste Antti Koskinen (3.v.li) und Jorma Volotinen (li)  in dem Unternehmen Wolfshagener Draht- und Metallverarbeitung führte Geschäftsführer Ernst Hüffmeier (2. v.li.) persönlich durch das Unternehmen.

 

Foto zu Meldung: Finnen zu Besuch

Kriegsalltag und Kriegserleben - Kolloquium zu den Folgen des Ersten Weltkriegs und die Auswirkungen für Pritzwalk

(12.11.2014)

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung und das Stadt- und Brauereimuseum hatten am vergangenen Wochenende zu einem Kolloquium unter dem Thema „Der Erste Weltkrieg und seine Spuren in Pritzwalk und Umgebung“ eingeladen. Vor gut 30 Gästen referierten Professor Dr. Milos Reznik (Deutsches Historisches Institut Warschau) zum Thema „Die Julikrise und Europas Weg in den Ersten Weltkrieg“ und Frank Riedel M.A. (Stadt- und Regionalmuseum Perleberg) zum Thema „ Das Deutsche Kaiserreich am Vorabend des Ersten Weltkrieges: Industrie-, Rechts- und Sozialstruktur und die Unternehmerfamilie Quandt in Pritzwalk und Wittstock“.  Dr. Wolfgang Simon, Vorsitzender der Gesellschaft für HeimatgeschichtePritzwalk, ging in seinem Referat auf die Folgen des Krieges  und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung in der Region ein. Über 1 000 Pritzwalker Männer, davon 140 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren, waren zu den Waffen gerufen und neben vielen Kriegsversehrten kamen 342 Pritzwalker nicht aus diesem Krieg zurück.  Rainer Boddin aus Langnow, berichtete den Gästen des Kolloquiums über seine Forschungen zu Kriegerdenkmälern 1914 – 1918 in der Pritzwalker Region und die gewonnenen Erkenntnisse. Dr. Ronald Thiel, Vizebürgermeister der Stadt Pritzwalk, überbrachte der Tagung ein Grußwort der Stadt und bezeichnete den Ersten Weltkrieg als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts mit Millionen Opfern. Erstmals kamen modernste Waffen, wie Maschinengewehre, Flugzeuge, Tanks und sogar Giftgas zum Einsatz, was neben bisher noch nicht da gewesenen Opferzahlen auch große seelische Wunden bei den Überlebenden des Krieges zur Folge hatte, die bis weit in die kommenden Jahrzehnte Leiden verursachten.

Am Nachmittag gestalteten Schülerinnen des Pritzwalker Gymnasiums unter Leitung von Peter Sturm am Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1914 – 1918 eine szenische Gedenkveranstaltung mit Verlesung von Namen von Gefallenen, Zitaten aus Traueranzeigen dieser Jahre und mit Lesungen aus Feldpostbriefen, die Pritzwalker an ihre Familien schickten oder von ihren Familien an die Front geschickt bekamen.

Dr. Ronald Thiel übergab an den Hauptreferenten des Kolloquiums Milos Reznik, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Klaus – Peter Garlin, ein Erinnerungsgeschenk der Stadt Pritzwalk.

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Knieperkohlsaisoneröffnung

(05.11.2014)

Die Kniepersaison beginnt -

Saisoneröffnung in Kuhbier mit Bauernmarkt und viel Unterhaltung

Am Samstag, den 15. November 2014 beginnt mit der offiziellen Eröffnung durch den Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V. die diesjährige Kniepersaison, die im März kommenden Jahres mit dem „Sur´n Hansen Markt“ in Perleberg ihren offiziellen Abschluss findet. Eingefleischte  Anhänger des deftigen und schmackhaften  Prignitzer Nationalgerichtes warteten natürlich nicht auf die offizielle Saisoneröffnung und haben sicher schon ihre ersten Portionen Knieper auf  Herd und Teller gehabt. „Dessen ungeachtet wird durch den Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V.  am Samstag, den 15. 11. 2014 um 10:00 Uhr rund um das Dorfgemeinschaftshaus und auf dem Hof der Familie Schneider die Saisoneröffnung offiziell eröffnet, so Hans – Werner Boddin der Vereinsvorsitzende.  Der Veranstaltungsort zur Knieperkohlsaisoneröffnung ist bewusst gewählt. Sabine Schneider, die 20 Jahre das Prignitzer Nationalgericht Knieperkohl handwerklich für Privatkunden, Handel und Gastronomie herstellte, hat ihre Produktionsstätte geschlossen und an diesem Tag wird offiziell die Knieperkohlproduktion an Jeannine Groth aus Preddöhl (Gemeinde Kümmernitztal / Amt Meyenburg) übergeben. Die neue Knieperkohlproduzentin Jeannine Groth hat schon vor der Saisoneröffnung fleißig produziert, sodass an diesem Tag der in ihrer „Kohlküche“ produzierte erste Knieperkohl der neuen Saison, der übrigens nach der traditionellen Rezeptur  hergestellt wird, dort auch zum Verkauf und zum Verkosten angeboten wird. Knieperfuchs und Tourismusverein haben, hoffentlich klappt es auch, ganz tolles Wetter bestellt um ausgiebig feiern zu können, so ist aus dem Tourismusverein zu erfahren.

Im verkehrsberuhigten Kuhbier können die Gäste der Saisoneröffnung  neben leckeren und deftigen Gerichten, Kaffee  und Kuchen aus dem Buschbackofen auch weitere regionale Erzeugnisse probieren oder kaufen. Es wird einen Flohmarkt geben, Keramikartikel, Holzschnitzereien und Adventsartikel warten auf ihre Käufer. Scherenschleifer Wilfried Bels aus Perleberg kümmert sich um stumpfe Schneidwerkzeuge und sorgt wieder für einen scharfen Schnitt.  Durch die Theatergruppe des Pritzwalker Gymnasiums und Märchenerzählerin Renate Gronewegen „Knubbelkrud“ wird für die Unterhaltung der kleinen und größeren Gäste mit ansprechenden Programmen gesorgt, Streichelzoo und Treckersitzen werden ebenso ihre Fans finden, wie der Luftballonweitflugwettbewerb und viele Verkaufsstände rund um das Dorfgemeinschaftshaus. 

Den Höhepunkt des Tages wird die offizielle Übergabe der Knieperproduktion und die Vorstellung der neuen Knieperproduzenten bilden, die um die Mittagszeit erfolgen wird. Dank der unbürokratischen Hilfe des Ortsvorstandes Kuhbier, der örtlichen freiwilligen Feuerwehr, des Wahrbergevereins und ganz besonders der Gemeindeverwaltung Groß Pankow und der Familie Schneider hat der Pritzwalker Tourismusverein eine tolle Kniepersaisoneröffnung vorbereitet, die dem Prignitzer Nationalgericht gerecht wird und viele Besucher des Festes werden Zeugnis davon ablegen, wie beliebt der Knieperkohl hier und auch über die Grenzen der Prignitz hinaus ist. 

Foto zu Meldung: Knieperkohlsaisoneröffnung

Eichenprozessionsspinner

(27.06.2012)

 

PRESSEMITTEILUNG

Büro des Landrates/Pressestelle

Christel Spenn

Telefon: (0 38 76) 7 13-2 90

Telefax: (0 38 76) 7 13-2 91

 

 

 

Nummer:  153

 

Datum:     14.06.12

 

 

 

Mitteilung des Gesundheitsamtes:

 

Eichenprozessionsspinner sind noch aktiv

Gesundheitsamt mahnt zur Vorsicht 

 

Die Population des Eichenprozessionsspinners entwickelt sich im Landkreis Prignitz (wie auch in Brandenburg) seit einigen Jahren sehr rasant. Trotz zahlreicher Bekämpfungsmaßnahmen  Anfang Mai ist der Spinner besonders im Bereich der Elbtalaue immer noch sehr aktiv. In den nächsten Wochen wird sich die Situation auch nicht ändern, bis Anfang/Mitte Juli müssen wir uns auf die gefräßigen Raupen einstellen.

 

Neben den Gefahren für die betroffenen Bäume ist aus Sicht des Gesundheitsamtes vor allem auch Vorsicht für den Menschen geboten. Die Raupen des Spinners können für ihn sehr unangenehm werden. Ihre Härchen enthalten ein Nesselgift ähnlich dem der Brennnessel. Kommt man mit den Haaren direkt in Kontakt - über die Haut oder beim Einatmen -  können u. a.  Juckreiz, Hautrötungen und Ausschläge oder Reizungen im Rachenraum ausgelöst werden. Deshalb sollten in  befallenen Gebieten einige grundsätzliche Verhaltensregeln beachtet werden:  

 

Wer muss besonders aufpassen?

 

  • Erholungssuchende in befallenen Waldgebieten
  • Arbeitskräfte von Forst- und Landschaftspflegebetrieben sowie Straßenmeistereien
  • direkte Anwohner von betroffenen Waldgebieten
  • spielende Kinder, ganz besonders unter befallenen Eichen
  • Besucher von Freizeitanlagen mit Eichenbaumbeständen
  • Besitzer von Eichen in Gartenanlagen

 

 

Wie kann man sich schützen?

 

  • befallene Areale möglichst meiden
  • Raupen und deren Nester (Gespinste) nicht berühren
  • nach Kontakt sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung
  • Empfindliche Hautbereiche (Nacken, Hals, Unterarme) durch Kleidung schützen
  • beim Auftreten gesundheitlicher Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht

und auf den Raupenkontakt hingewiesen werden

  • Beseitigung der Raupen und deren Nester nur von Fachleuten mit spezieller

      Arbeitstechnik durchführen lassen (mechanische Bekämpfung)

 

Weitere Informationen:          Sachbereich Amtsärztlicher Dienst/ Hygiene und Umweltmedizin

des Landkreises Prignitz, Tel. 03876 713 504.

 

 

 

 

 

Abschluss der Baumaßnahme "Umgestaltung der Dömnitzinsel"

(12.08.2010)

Im Beisein zahlreicher Gäste ( Ingenieurbüro, Bauausführende Firmen, Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk,Torismusverband Prignitz e.V., Fremdenverkehrsverein Pritzwalk und Umgebung e.V., Einwohner - Seniorinnen und Senioren der Stadt) wurde durch den  Bürgermeister, Herrn Wolfgang Brockmann und den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Herrn Michael Ballenthien, die umgestaltete " Dömnitzinsel" zur Nutzung freigegeben. Den letzten Stein "2010" setzten beide gemeinsam in die Fläche des fertiggestellten Parkplatzes.

Über den Umfang der Baumaßnahme informiert sie der nachfolgende Artikel. ( siehe Download )

[Download]

Foto zu Meldung: Abschluss der Baumaßnahme "Umgestaltung der Dömnitzinsel"