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Stadt Pritzwalk

Marktstr. 39
16928 Pritzwalk

Telefon 03395 76080

Telefax 03395 760814

E-Mail E-Mail:
www.pritzwalk.de

Luftbild 

Unsere Stadt -  Pritzwalk im Herzen der Prignitz

 

 

Schon von weitem grüßt der eindrucksvolle Turm der Nikolaikirche den

Besucher, der sich der Stadt nähert. 

Im Zentrum der Prignitz gelegen, offenbart Pritzwalk dem Gast seinen

besonderen Charme.

Neben architektonischen Zeugnissen der langen und stolzen Geschichte

des Ortes, wie der Stadtkirche, den Resten der mittelalterlichen

Stadtmauer oder dem neoklassizistischen Rathaus,

erstrahlen die Marktstraße und andere Teile der sanierten Innenstadt

in neuem Glanz. Das  Stadt-und Brauereimuseum,

die Kreis-Musikschule, das Kulturhaus mit Kino, die Bibliothek und

eine Vielzahl von Vereinen offerieren ein breit gefächertes Kulturangebot.

Ein Urlaubstrip durch die landschaftlich reizvolle Region wird zur

eigenen Entdeckungsreise. Hier heißt es abschalten von der Unruhe

und dem Lärm des Alltags, klare Luft genießen,

Ruhepole für die Seele finden, frische Kraft schöpfen! Touristen und

Einheimische zieht es immer wieder gerne auf den Trappenberg.

Hier wurde im Jahre 1905 dem ersten großen

Kanzler des deutschen Kaiserreiches Fürst Otto von Bismarck ein

Denkmal gesetzt. Die Geschichte des markanten Turmes

ist in einer Ausstellung zu besichtigen.

Ganz in der Nähe Pritzwalks befindet sich das als Waldpark

umgestaltete Naherholungsgebiet Hainholz. Der Streichelzoo

mit Tieren zum Anfassen, ein Walderlebnis- und Naturlehrpfad,

Gehege mit Raufußhühnern, ein Damwildgehege und Hühnervogelpark

hinterlassen bei Jung und Alt unvergessliche Eindrücke.

Lohnenswert ist auch ein Besuch im Naturkundemuseum.

Ein Badeerlebnis besonderer Art bietet das beheizbare

Waldschwimmbad mit Riesenrutsche, Sprungturmanlage,

Sauna und Solarium. Die Naturseen im Umland der Stadt sind

durch ihre idyllische Lage seit jeher Anlaufpunkt

für „Wasserratten und Angelfreunde". Wer es auf dem Rücken

der Pferde mag, besucht die Reiterhöfe und nutzt die

meist naturbelassenen Reitrouten.

Ob mit dem Fahrrad, Kremser oder Kutschwagen unterwegs,

oft laden die traditionellen Dorf - bzw. Erntefeste zum Verweilen ein.

Unweit der Stadt befindet sich das Prignitzer Kleinbahnmuseum

und erzählt von der Geschichte der Kleinbahn, dem „Pollo".

Auf einem wiederhergestellten Streckennetz genießt der Gast der

Prignitz aus dem gemütlich schnaufenden Pollozug heraus die

Landschaft. Lohnenswert ist auch ein Besuch des

in der Nähe gelegenen Agrarmuseums.

Wer seine Freizeit interessant gestalten möchte,

der ist in Pritzwalk gut beraten.

Der Spielmannszug, die Jagdhornbläser, der Chor,

der Schützenverein und der

Fliegerclub sowie die Sportvereine stehen allen Interessierten zur

vielseitigen Betätigung zur Verfügung. Das Umland Pritzwalks aus der

Vogelperspektive genießen, diese Möglichkeit besteht für alle

Hobbyflieger auf den beiden Flugplätzen in Kammermark

und dem Sommersberg, wenn man sich mit einem

Segel-oder Motorflugzeug in die Luft begibt.

Ein beliebter Treffpunkt ist die am Rande der Stadt gelegene Kathfelder

Mühle. Sie gehört zu den ältesten Mühlen mit einer Geschichte,

die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht.

Eine lebendige museale Präsentation der Müllerei wird hier vermittelt. 

Veranstaltungen, die im Rahmen des Prignitzsommers stattfinden,

wie die Kneipennacht, die Festtage mit einem gestalteten

historischen Festumzug, das Mühlenfest und der Weihnachtsmarkt

runden das Bild der lebendigen Stadt ab.

                                       Na, neugierig geworden?

                                       Dann kommen Sie zu uns!


Veranstaltungen


23.07.​2019
Tagesbusfahrt in den Spreewald nach Burg
Kahnfahrt, Mittagessen, Kaffeetafel und Besichtigung des Museumsdorfes Lehde. Anmeldung ... [mehr]
 
25.07.​2019
15:00 Uhr
Ferienspiele - Outdoorbadminton
Wir bauen unser Badmintonfeld auf und dann kann es losgehen! [mehr]
 
01.08.​2019
08:00 Uhr
Ferienspiele - Sommerfahrt zum Hansapark - AUSVERKAUFT
Das Jugendfreizeitzentrum Nord fährt mit Euch zum Hansapark: Fahr mit und hab´ jede Menge ... [mehr]
 
07.08.​2019
10:00 Uhr
DIGIMOBIL der Verbraucherzentrale Brandenburg
bis 12:00 Uhr - Marktstraße 39 direkt am Rathaus Ab sofort ist die Verbraucherzentrale ... [mehr]
 
24.08.​2019
20:00 Uhr
Schlager-Show mit Rosa Rot im Waldlehrpark
ROSAROT - DIE SCHLAGERSHOW Gefühle!!! ..mitreißende Rhytmen und vor allem aktuelle Deutsche ... [mehr]
 
01.09.​2019
08:00 Uhr
Landtagswahlen
bis 18:00 Uhr [mehr]
 
04.09.​2019
10:00 Uhr
DIGIMOBIL der Verbraucherzentrale Brandenburg
bis 12:00 Uhr - Marktstraße 39 direkt am Rathaus Ab sofort ist die Verbraucherzentrale ... [mehr]
 
06.09.​2019
16:00 Uhr
 
07.09.​2019
08:00 Uhr
 
07.09.​2019
10:00 Uhr
Prignitzer Märchentag im Waldlehrpark
KOBOLDE Lustige und freche Geschichten Das kleine Amphitheater in Groß Woltersdorf ... [mehr]
 
07.09.​2019
Tagesbusfahrt zum Brandenburger Dorf- und Landeserntefest nach Passow/Uckermark
Anmeldung ab sofort bei Frau Baude unter: Tel.: 03395 300118 Mobil: 0174 1607132 E-Mail ... [mehr]
 
12.09.​2019
14:00 Uhr
Infotag Weiterbildungsangebote Brandenburger Hochschulen
bis 19:00 Uhr Anmeldung erforderlich: email('daniela.herrling','th-brandenburg','de'); daniela.herrling(at)th-brandenburg.de [mehr]
 
14.09.​2019
08:00 Uhr
 
14.09.​2019
10:00 Uhr
jobstart messe 2019
bis 13:00 Uhr [mehr]
 
14.09.​2019
10:00 Uhr
 
21.09.​2019
15:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
Vernissage Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
26.09.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
27.09.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
28.09.​2019
10:00 Uhr
 
28.09.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
02.10.​2019
10:00 Uhr
DIGIMOBIL der Verbraucherzentrale Brandenburg
bis 12:00 Uhr - Marktstraße 39 direkt am Rathaus Ab sofort ist die Verbraucherzentrale ... [mehr]
 
03.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
04.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
05.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
10.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
11.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
12.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
17.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
18.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
19.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
24.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
25.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
26.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
30.10.​2019
10:00 Uhr
DIGIMOBIL der Verbraucherzentrale Brandenburg
bis 12:00 Uhr - Marktstraße 39 direkt am Rathaus Ab sofort ist die Verbraucherzentrale ... [mehr]
 
31.10.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
01.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
02.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
07.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
08.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
09.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
10.11.​2019 bis
20.11.​2019
Friedensdekade - Erinnerung an 30 Jahre friedliche Revolution
An 10 Tagen treffen sich Menschen, um zum Thema der Friedensdekade 2019 „friedensklima“ miteinander zu diskutieren, zu bedenken, zu feiern. Unter www.pfarrsprengel-pritzwalk.de wird es ein extra Programm für die Dekade geben. [mehr]
 
14.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
15.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
16.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
21.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
22.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
23.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
27.11.​2019
10:00 Uhr
DIGIMOBIL der Verbraucherzentrale Brandenburg
bis 12:00 Uhr - Marktstraße 39 direkt am Rathaus Ab sofort ist die Verbraucherzentrale ... [mehr]
 
28.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
29.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
29.11.​2019
15:30 Uhr
Adventsbasteln und Weihnachtsbacken
Pünktlich zum ersten Advent laden wir alle Kinder, Jugendliche und ihre Eltern zum Adventsgestecke basteln und Weihnachtsbacken ein. Alle Materialien sind vorhanden. Unkostenbeitrag: frei Wir freuen uns auf Euch und Eure Eltern! [mehr]
 
30.11.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
05.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
06.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
06.12.​2019
17:30 Uhr
Besuch des Nikolaus
Der Nikolaus kommt in die Nikolaikirche. Er erzählt eine Geschichte, Kinder dürfen ihm ein Gedicht aufsagen und bekommen eine kleine Überraschung. [mehr]
 
07.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
11.12.​2019 bis
15.12.​2019
 
12.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
13.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
13.12.​2019
15:00 Uhr
Weihnachtsfeier
bis 18:00 Uhr [mehr]
 
14.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
19.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
20.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
21.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
26.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
27.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
28.12.​2019
14:00 Uhr
Prignitzer Herbstsalon - Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie
bis 17:00 Uhr Ausstellung vom 21.09.2019 bis 31.12.2019 [mehr]
 
06.06.​2020
10:00 Uhr
Qigong im Park
Kostenloser Qigong-Kurs für Anfänger, Neugierige und Fans Bitte etwas zum Trinken mitbringen (letztes Mal in diesem Jahr) [mehr]
 

Fotoalben


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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09.11.2014:
 
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19.06.2006:
 
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18.06.2006:
 
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17.06.2006:
 
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Aktuelle Meldungen

Hundepark übergeben, 61 Vorschläge für neuen Bürgerhaushalt

(11.07.2019)

Pritzwalk. Die Leinen los, und dann gibt es kein Halten mehr: Der neue umzäunte Hundepark hinter dem Pritzwalker Festplatz trifft ganz den Geschmack der vierbeinigen Nutzer und ihrer Halter. Das rund 5000 Quadratmeter große Areal war eines der Gewinnerprojekte des ersten Pritzwalker Bürgerhaushalts. Am Mittwoch, 10. Juli, wurde der Park seiner Bestimmung übergeben.

 

Bänke für die Hundehalter

Während sich die Vierbeiner austoben, können ihre Besitzer auf einer der beiden neu aufgestellten Bänke Platz nehmen. Abfallbehälter und eine Hundetoilette ergänzen das Angebot.

„Wir haben die bisher brachliegende Fläche zur Verfügung gestellt. Einige Bäume werden noch gepflanzt und wir werden die Fläche nach Bedarf mähen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister und Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Einreicherin kam zur  Eröffnung

Gleich drei Hundehalter hatten sich mit der Idee vom Hundepark am Bürgerhaushalt 2019 beteiligt. Der Vorschlag landete am Tag der Abstimmung auf dem vierten von 18 möglichen Plätzen. Besondere Freude herrschte bei Stefanie Prestel. Die Pritzwalkerin hatte den Vorschlag eingereicht und konnte nun das Areal gemeinsam mit Sohn Damon und Dalmatiner-Mischling „Pongo“ ausgiebig testen.

 

Neue Rekordbeteiligung

Bei den Vorschlägen zum Bürgerhaushalt 2020 wurde das vorherige Ergebnis sogar noch übertroffen. Mit 61 Ideen beteiligten sich die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile am Bürgerhaushalt. „Wir prüfen die Vorschläge derzeit“, berichtete Nadine Meyer vom Amt für Finanzen.

 

Tag der Abstimmung am 28. September

Den Vorschlägen ihre Stimme geben können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile beim nächsten Tag der Abstimmung, Sonnabend, 28. September, ab 10 Uhr im Kulturhaus.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Hundepark übergeben, 61 Vorschläge für neuen Bürgerhaushalt
Foto: Bildunterschrift: Freuen sich über den neuen Hundepark in Pritzwalk-Nord (v.l.): Nadine Meyer, Bernd Raschke, Halldor Lugowski, Stefanie Prestel und Sohn Damon, Manfred Riemann und Andy Czekalla. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Wahl zum Ortsbeirat Giesensdorf abgesagt, Wahlvorschläge für Ortsteile bekanntgemacht

(08.07.2019)

Pritzwalk. Die Wahl zum Ortsbeirat in Giesensdorf ist abgesagt. Darüber informiert die Wahlleiterin der Stadt Pritzwalk, Petra Lohrmann. „Der Wahlausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 5. Juli gemäß Paragraph 37 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes festgestellt, dass für die Nachwahl zum Ortsbeirat keine Wahlvorschläge eingegangen sind“, sagte die Wahlleiterin.

 

Vorschläge für fünf Ortsteile

Für die Wahl der Ortsbeiräte von Alt Krüssow, Falkenhagen, Kemnitz, Mesendorf und Sadenbeck wurden hingegen die zugelassenen Wahlvorschläge bestätigt. Sie sind auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk unter dem Menüpunkt Wahlen einzusehen. Die Wahl der Ortsbeiräte erfolgt am 1. September 2019.

 

Andreas König

Sommertour 2019

(01.07.2019)

Familienradtour von der Stadt aufs Land - Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führte nach Seefeld

 

Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister, im vergangenen Jahr ging es nach Wilmersdorf, führte bei schönstem Fahrradwetter in den Pritzwalker Ortsteil Seefeld. Vom Treffpunkt am Rathaus ging es ab 12.15 Uhr ganz gemütlich über Giesensdorf, Kuhsdorf, nach Mesendorf zum Pollobahnhof, um dort das neue Bahnhofsgebäude der Kleinbahnstrecke zu besichtigen. Vorstandsmitglied Christian Porst stellte den über 100 Radlern den Kleinbahnverein vor und berichtete vom Engagement seiner Vereinsmitglieder und weiteren Vorhaben des Vereins. Nach dieser kurzen Pause ging es weiter zum Waldlehrpark des Wahrberge-Vereins, wo die Radler gerade in den Soundcheck für die am Abend stattfindende Beach-Waldparty platzten. Vereinsvorsitzender Halldor Lugowski  stellte die neu gestaltete Freilichtbühne vor und regte an, dass die Radler, die am Abend noch genügend Stehvermögen besitzen, doch noch einen Abstecher zur Partynacht des Wahrberge-Vereins machen könnten. Über Klein Woltersdorf ging es dann noch die wenigen Kilometer bis nach Seefeld, wo die Vereinsmitglieder der „Seefelder Tümpelkröten“ und die Mitglieder der Ortsfeuerwehr schon am Tümpelteich mit kühlen Getränken und einen opulenten

Kuchenbuffet auf die Radler der Sommertour warteten. Nach der Stärkungspause unterhielten die „Seefelder Tümpelkröten“  mit einem tollen Kulturprogramm, dass mit viel Beifall belohnt wurde. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Seefeldern für ihre Vorbereitungen und den tollen Empfang im südlichsten Ortsteil von Pritzwalk und gab seiner Meinung Ausdruck, dass diese zweite Sommertour doch gern von den Pritzwalkern genutzt werde, um in entspannter Runde auch die Ortsteile der Stadt kennen zu lernen und Gemeinsamkeit zwischen der Kernstadt und den Ortsteilen zu leben. Nach der Pause ging es weiter über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow, um dann zum Abschluss der Tour auf dem Trappenberg noch bei Bratwurst, Getränken und Gesprächen untereinander oder mit den Mitarbeitern der Verwaltungsspitze den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen. Dazu war die Gelegenheit günstig, denn alle Amtsleiter waren auch zum Abschluss der Tour noch da, denn sie waren gemeinsam mit dem Bürgermeister auf die 30 Kilometer lange Tour gegangen. Zum Abschluss gab es eine Verlosung mit attraktiven Preisen unter allen Teilnehmern der Tour. Bürgermeister Ronald Thiel dankte allen Teilnehmern und versprach, dass seine Idee der Sommertour im kommenden Jahr, zu Beginn der großen Ferien, eine dritte Auflage erfahren und es dann wieder in die nähere Umgebung von Pritzwalk gehen wird. So könne man entspannt Ortsteile von Pritzwalk, die dort lebenden Menschen und Vereine kennen lernen, denn Stadt und Ortsteile gehören eng zusammen. Außerdem lade die schöne Umgebung der Prignitz gerade im Sommer zum entspannten Radeln ein und er freue sich auf die nächste Sommertour, zu der alle gern eingeladen sind, so Thiel.  

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Sommertour 2019
Foto: Sommertour 2019

Noch freie Plätze für die Sommerfahrt zum Hansa-Park – Anmeldung nur bis 8. Juli möglich

(27.06.2019)

Pritzwalk. Für die Sommerfahrt zum Hansa-Park nach Sierksdorf sind noch Plätze frei. Darüber informiert Heik Jähnert, Mitarbeiter im Jugendfreizeitzentrum Nord. Am Donnerstag, 1. August, können Kinder und Jugendliche einen erlebnisreichen Tag im Hansa-Park verbringen.

 

Nur die Busfahrt ist zu bezahlen

Die Stadt Pritzwalk und das Jugendfreizeitzentrum Nord organisieren diese Sommerfahrt in den Vergnügungspark an der Ostsee. Der Eintritt für die Teilnehmer ist frei, lediglich für die Busfahrt sind 15 Euro zu zahlen.

 

Anmeldung im Jugendfreizeitzentrum

Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst schnell verbindlich anmelden, das heißt mit der Zahlung der Beförderungskosten. Möglich ist das noch bis einschließlich 8. Juli von Montag bis Freitag ab 14 Uhr im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35 in Pritzwalk. Für Teilnehmer unter 18 Jahren muss ein Erziehungsberechtigter die Anmeldung vornehmen. Telefonische Auskünfte gibt es im Jugendfreizeitzentrum Nord unter 03395/304276.

 

Andreas König

Pritzwalk bewirbt sich um Brandenburgischen Denkmalpflegepreis

(27.06.2019)

Pritzwalk. Die gelungene Sanierung der Tuchfabrik beeindruckt immer wieder die Besucher Pritzwalks. Jetzt bewirbt sich die Stadt mit ihrem Vorzeigeprojekt für den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis. Das Konzept dazu stellten Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, und Museumsleiter Lars Schladitz vor.

 

Bilanz nach sieben Jahren

„Nach sieben Jahren Umbau ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen und unsere Arbeit von außen bewerten zu lassen“, erklärt Halldor Lugowski. Mit Hilfe einer fakten- und facettenreichen Broschüre wurde die Geschichte der Tuchfabrik, ihr Verfall und ihre Wiedergeburt als Ort des Wohnens, der Bildung und der musealen Nutzung dokumentiert.

 

Vom guten Umgang mit dem Bau-Erbe

„Im Grunde handelt unsere Bewerbung vom guten Umgang mit unserem Bau-Erbe“, sagt Museumsleiter Lars Schladitz. Industrieruinen gebe es viele, doch längst nicht überall gelingt es, die Bausubstanz zu erhalten. Noch seltener sei es, wenn ein derart umgestaltetes Gebäude zu einhundert Prozent genutzt wird. Und dass der Dreiklang von Wohnen, Lernen und Bewahrung der Geschichte so gelingt wie bei der Museumsfabrik in Pritzwalk sei schon etwas Besonderes.

Wann genau die Jury ihre Entscheidung fällt, ist nicht bekannt.

 

Tag des offenen Denkmals in der Tuchfabrik

Ein Termin allerdings steht schon fest: Die zentrale Veranstaltung des Landkreises Prignitz zum Tag des Denkmals wird in Pritzwalk stattfinden, in der Tuchfabrik. Damit greifen die Organisatoren einen vierten wesentlichen Aspekt auf, der bei der Umgestaltung der Tuchfabrik stets eine Rolle spielte.

 

Bürger wurden und werden mit einbezogen

Die Bürgerinnen und Bürger werden mit einbezogen. Sieben Jahre dauerte der Umbau, sieben Tage der offenen Baustelle boten Gelegenheit, den Wandel der Ruine zum städtebaulichen Schmuckstück hautnah mitzuerleben. Natürlich wird die Tuchfabrik am Tag des offenen Denkmals ebenfalls für Besucher zugänglich sein.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalk bewirbt sich um Brandenburgischen Denkmalpflegepreis
Foto: Stellen die Bewerbung Pritzwalks für den Brandenburgischen Denkmalpflege-preis vor: Halldor Lugowski (r.) und Lars Schladitz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bau der Querungshilfe kommt gut voran

(26.06.2019)

Pritzwalk. „37 Grad und es wird noch heißer.“ Der leicht abgewandelte Songtitel könnte als Motto für die Bauarbeiten an der Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz in Pritzwalk stehen. Trotz Gluthitze arbeiten die Bauleute der Wittstocker Ingenieurbaufirma unermüdlich, was dem Baufortschritt deutlich anzusehen ist.

 

Am Freitag kommt der Asphalt

„Wir liegen mit den Arbeiten voll im Plan“, sagt der Pritzwalker Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. Am Freitag, 28. Juni soll bereits die Asphalttragschicht aufgebracht werden.

 

Regenwasser wird stufenweise gereinigt

Dem voraus gingen umfangreiche unterirdische Arbeiten. Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wurden bereits verlegt: Ob Elektrokabel, Trink- und Abwasser oder die Regenentwässerung – an all das wurde gedacht. „Besonders aufwendig mussten wir die Regenentwässerung gestalten“; sagt Halldor Lugowski. Mehrere Stufen dienen dazu Regenwasser von Verunreinigungen zu befreien, ehe es in die Dömnitz geleitet wird.

 

Heller Asphalt reflektiert das Licht

Wenn die Asphalttragschicht richtig ausgehärtet hat, kommt eine hellere Asphaltdeckschicht darauf. „Das dient dazu, das Licht der Straßenbeleuchtung – zweiarmige LED-Leuchten – zu reflektieren“, erklärt der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung.

Im Vergleich zum früheren Zustand ist die eigentliche Fahrbahn schmaler geworden. „Das ist so gewollt“, sagt Halldor Lugowski, „um den Verkehr in diesem Abschnitt zu beruhigen.

 

Kraftfahrer müssen hinter dem Bus warten

Diesem Ziel dient auch das Versetzen der beiden Bushaltestellen. Künftig müssen Verkehrsteilnehmer hinter den Bussen anhalten, wenn diese ihre Haltestellen anfahren.

Fertiggestellt werden soll die Querungshilfe „Ende August, spätestens Anfang September“, erklärt Halldor Lugowski.

 

Vier Zugänge zum Grüngürtel

Die Geduld dürfte sich für die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker auszahlen. Neben einem völlig neu erlebbaren Bürgerplatz wird die Querungshilfe nicht nur selbst begrünt, sondern auch mit vier Zuwegungen an den Grüngürtel angebunden.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bau der Querungshilfe kommt gut voran
Foto: Der Bau der Querungshilfe am Kietz/Bürgerplatz kommt auch bei hohen Tem-peraturen gut voran. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Im Hort „Kunterbunt“ haben die Ferienspiele begonnen

(25.06.2019)

Pritzwalk. Langeweile? So etwas kennen die Kinder in Pritzwalk gar nicht. Seit Anfang der Woche wird ihnen bei den Ferienspielen im Hort „Kunterbunt“ jede Menge geboten. Zum Auftakt konnten sich die Mädchen und Jungen auf einer Hüpfburg austoben, bunte Masken gestalten oder Bommeln stricken. Einer der Höhepunkte waren die Riesenseifenblasen, die nach kurzer Übungszeit den Schlingen entwichen und nach kurzem Flug zerplatzten.

 

Meist ist baden angesagt

„Wir haben für jeden Tag der Ferienspiele etwas vorbereitet“, sagt Hortleiterin Steffi Maaß. Wobei die große Hitze natürlich Einfluss auf die Feriengestaltung hat. „Die meiste Zeit werden wir mit den Kindern baden gehen“, ergänzt Beate Tille, die Leiterin des Hortes „Regenbogenhaus“. Traditionell teilen sich beide Einrichtungen die Ferienspiele.

 

Kinder entscheiden nach Interessen

Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr können Ferienkinder in Pritzwalk etwas erleben. „Die Feriengestaltung ist in den Hortbeiträgen enthalten“, sagt Steffi Maaß. Wie in der „normalen“ Hortarbeit auch können die Kinder ihren Interessen entsprechend wählen, wie sie den Tag gestalten wollen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Im Hort „Kunterbunt“ haben die Ferienspiele begonnen
Foto: Die Riesenseifenblasen waren eine der Hauptattraktionen zu Beginn der Ferienspiele im Pritzwalker Hort „Kunterbunt“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

30 Jahre "4 x 4 Club": Von der Freude, im Gelände zu fahren

(24.06.2019)

Kammermark. 30 Jahre „MC Pritzwalker 4 x 4 Club 1989“, dieses Jubiläum begingen die Clubmitglieder am Wochenende in Kammermark. Der Club entstand im Jahr 1989 aus dem Allgemeinen Deutschen Autosport Verband (ADMV) Pritzwalk. Schon der Vorgängerverein nutzte das heutige Vereinsgelände mit Clubhaus in Kammermark-Langhof. Die Stadt Pritzwalk hat es dem Verein verpachtet.

 

Clubhaus in Eigenleistung umgebaut

Viel hat sich dort seit den bescheidenen Anfängen getan. Das Clubhaus wurde in Eigenleistung von den Mitgliedern zur Heimstatt für heute 16 Vereinsmitglieder umgebaut. Es dient mit den Klubräumen, der Küche und den zusätzlichen Sanitäranlagen als Basis für die eigenen Vereinsmitglieder, die sich regelmäßig treffen, aber auch zur Versorgung von Gästen aus nah und fern.

 

Schlammloch ist Publikumsmagnet

In der Regel gibt es zwei große Veranstaltungen im Jahr, bei denen sich Vereinsmitglieder und Gleichgesinnte auf der Geländestrecke und bei Ausfahrten ausleben können. Diese Veranstaltungen locken Zuschauer jeden Alters an, die sich über Geschick und Ungeschick bei der Bewältigung der Geländestrecke mit allradgetriebenen (4 x 4) Fahrzeugen erfreuen. Ein besonderer Publikumsmagnet ist an den Wettkampftagen immer wieder das tückische Schlammloch auf der Geländestrecke.

 

Für Vereinsmitglieder und Gäste

Die Vereinstätigkeiten der Mitglieder gehen aber weit über die beiden Events hinaus. So treffen sie sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen oder Vereinszusammenkünften. Auch Gäste bekommen die Gelegenheit, sich und ihr geländegängiges Fahrzeug auf der Geländestrecke in verschiedenen Schwierigkeiten auszuprobieren.

 

Treffpunkt für Fahrergruppen

Es besteht auch die Möglichkeit für Fahrergruppen, sagt Vereinsvorsitzender Marcus Buschke, sich für Tage oder Wochenenden einzumieten, oder das Clubhaus des 4 x 4 Clubs für Familien- oder Vereinsfeiern zu mieten, um auf dem Vereinsgelände ungestört feiern zu können. Die 16 Vereinsmitglieder, zwischen 26 und 66 Jahre alt, mit und ohne geländegängiges Fahrzeug, treffen sich regelmäßig einmal im Monat und pflegen das Vereinsleben.

 

Interesse an Allradfahrzeugen wächst

4 x 4, diese Abkürzung steht im landläufigen Sinne schlicht und einfach für Geländefahrzeuge, genauer gesagt für Fahrzeuge mit Allradantrieb. Nachdem sich solche Autos von reinen Armee- bzw. Arbeitsfahrzeugen mehr und mehr zu Sport-, Freizeit- und Abenteuermobilen gewandelt haben, hat das Interesse sowohl an den spartanisch eingerichteten Oldtimern als auch an den mit allem erdenklichen Komfort ausgestatteten modernen Allradfahrzeugen immer mehr zugenommen.

 

Ehemalige waren eingeladen

„Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich heutzutage auch Quads oder ATVs. „Auch diesen Fahrern bieten wir an, hier eine Heimat zu finden und ihrem Hobby nachzugehen“, sagt der Vereinsvorsitzende Marcus Buschke. Zum Jubiläum hatten die Vereinsmitglieder ehemalige Mitglieder eingeladen, um zu zeigen, was aus dem Verein geworden ist und das Jubiläum mitzufeiern.

 

Gefahren wurde nur sporadisch

Autohäuser stellten ihre neuesten geländegängigen Fahrzeuge vor, Feuerwehr und DRK warben für ihr Ehrenamt und besonders für Kinder waren einige Aktivitäten vorbereitet. Gefahren wurde an diesem Wochenende auf der Geländestrecke nur sporadisch, denn das Jubiläumswochenende war dafür gedacht zu feiern, um alte Freunde wiederzusehen und neue kennenzulernen und über das interessante Hobby zu sprechen – das Fahren mit geländegängigen Fahrzeugen jeder Art auf einer anspruchsvollen Geländestrecke.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: 30 Jahre "4 x 4 Club": Von der Freude, im Gelände zu fahren
Foto: Amtsleiterin Sabine Kadasch (r.) überbrachte im Namen des Bürgermeisters dem Vorstand des Pritzwalker 4 x 4 Clubs Glückwünsche. Sie übergab Gabriele Prehn, Marcus Buschke und Nicole Arndt (v.r.) einen Scheck. Foto: Hans-Werner Boddin

Sarnower feierten 105. Wehrgeburtstag mit tollem Festumzug

(24.06.2019)

Sarnow. Eine große Party zum Feuerwehrjubiläum feierten die 100 Einwohner des Pritzwalker Ortsteils Sarnow am vergangenen Wochenende mit Nachbarn, Freunden und Gästen aus Sarnow bei Anklam.

 

Sarnower zu Gast bei Sarnowern

Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern sind seit zwei Jahren mit den Sarnowern (Prignitz) befreundet. Sie waren mit der kompletten Ortswehr und Bürgermeister Friedrich-Joachim Reinecke in den Pritzwalker Ortsteil gekommen, um zu gratulieren und die Bewohner aus dem Ort gleichen Namens besser kennen zu lernen.

 

Abstecher ins Hainholz

Nach einer Begrüßung durch Ortswehrführer Fred Lippstreu und einem gemeinsamen Frühstück ging es mit einem Kremser, der von einem RS 09 gezogen wurde, zur Besichtigung der Pritzwalker Feuerwache und anschließend nach einer kleinen Stadtrunde ins Pritzwalker Naherholungsgebiet Hainholz mit Abstecher ins dortige Bad, zurück in den Ortsteil.

 

Erlebnis für Auge und "Nase"

Gerade zur rechten Zeit, denn um 13 Uhr begann der Festumzug durch den Ort zum Festplatz. Angeführt von den Kyritz- Musikanten liefen im Umzug die Angehörigen der örtlichen Feuerwehr, begleitet von Sabine Kadasch, Amtsleiterin Verwaltungssteuerung, Bürgerservice und Ordnung der Pritzwalker Stadtverwaltung, dem designierten Ortsvorsteher Buchholz, Stefan Fuchs und befreundete Feuerwehren mit.

Landwirtschaftliche Unternehmen aus dem Ort und die Oldtimerfreunde mit toll restaurierten Fahrzeugen aus DDR-Zeiten machten den Umzug zu einem tollen Erlebnis für Auge und „Nase“.

 

Glückwünsche von der Stadt

Auf der Festwiese begrüßte Ortswehrführer Fred Lippstreu die Gäste des Feuerwehrjubiläums und gab einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Sarnower Wehr. Er ist deren fünfter Ortswehrführer und konnte berichten, dass von den 100 Bewohnern des Ortsteils 25 Mitglied der Ortswehr sind. Sabine Kadasch überbrachte die Glückwünsche von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der an diesem Wochenende dienstlich anderweitig unterwegs war. Sie wünschte der Wehr und ihren Mitgliedern alles Gute und versprach, das spätestens zum nächsten Geburtstag ein neueres Transportfahrzeug für die Ortswehr zur Verfügung stehen wird.

 

Spaßiger Löschangriff

Anschließend hatten die Wehren aus Sarnow, Kemnitz, Beveringen und Buchholz Spaß bei einem lockeren Wettkampf im Löschangriff und einer nicht so ernst gemeinten Feuerwehrstafette. Die Zuschauer honorierten die Aktivitäten mit Beifall und labten sich am üppigen Kuchenbuffet oder bei Bratwurst und Getränken.

 

Volles Programm für jedes Alter

Die Kinder genossen Hüpfburg, Kinderschminken, Ballonmodellage und Kegeln. Beim Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ging Chlownikuss auf eine „Reise um die Welt“. Natürlich präsentierten die SR-Freunde ihre Oldtimer aus der ehemaligen DDR in einer Ausstellung. Ab 20 Uhr ging es zum Tanz in die Festscheune mit DJ Pierre und sinnigen Sprüchen von Bauer Hellwig.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Sarnower feierten 105. Wehrgeburtstag mit tollem Festumzug
Foto: Die Ortsfeuerwehr und Gäste marschierten im Umzug voran. Foto: Hans-Werner Boddin

Auch Blumenpaten sind willkommen

(20.06.2019)

Pritzwalk. Stauden und Blumen in den Beeten und Rabatten in der Stadt Pritzwalk wechseln sich beim Blühen ab. „Das haben wir bei der Auswahl der Sorten extra berücksichtigt“, erklärt Peter Kniesel vom Fachgebiet Öffentliche Anlagen in der Stadtverwaltung Pritzwalk. So sehen die Grünanlagen immer ansprechend aus. Bei deren Gestaltung können sich auch die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker gern einbringen, zum Beispiel über eine Beetpatenschaft.

 

Ideen und Anregungen gefragt

 

Für 30 Euro pro Quadratmeter lassen sich Flächen in der Stadt schon hübsch gestalten, so Peter Kniesel. Er freut sich, wenn die Bürgerinnen und Bürger Ideen und Anregungen einbringen. Wichtig zu wissen: „Unsere Pflanzen beziehen wir alle von den ortsansässigen Gärtnereien und Blumenhändlern.“

 

Wer Patin oder Pate in Pritzwalk oder einem der Ortsteile werden möchte, ist schon mit 5 Euro für einen Quadratmeter Blumenwiese dabei, kann aber auch 1700 Euro für eine neue Sitzbank ausgeben. Gern können die Paten Standorte vorschlagen, an denen eine Bank aufgestellt oder ein neues Beet angelegt werden könnte. Zu den gewünschten Standorten zum Beispiel einer Bank berät Fachgebietsleiter Bernd Raschke, bei der Gestaltung von Grünflächen Peter Kniesel gern.

 

Bänke, Bäume, Beete

 

Patenschaften bietet die Stadt Pritzwalk seit Februar 2019 unter dem Motto „BBB – Bänke, Bäume, Beete“ an: Bürger, die gern etwas Gutes für Pritzwalk tun wollen, haben die Wahl zwischen einer Bank, einem Baum   oder einer Beetbepflanzung. Die reicht von einer bunten Blumenwiese bis hin zu blühenden Büschen.

 

Ansprechpartnerin für Patenschaften ist in der Stadtverwaltung Lisa Fröhlich, ehemals Buchholz, Telefon 03395/76 08 13, E-Mail patenschaften@pritzwalk.de. Nähere Informationen gibt es in einem Flyer, der in den Standorten der Verwaltung ausliegt, und demnächst auch auf der Webseite der Stadt Pritzwalk. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Auch Blumenpaten sind willkommen
Foto: Bildunterschrift: Peter Kniesel und Lisa Fröhlich am bunten Staudenbeet im Pritzwalker Grüngürtel. Foto: Beate Vogel

"Tausendfüßler" feierten Sommerfest

(19.06.2019)

Pritzwalk. Fröhliches Treiben herrschte am Mittwoch, 19. Juni, in der Kita „Tausendfüßler“ in Pritzwalk. Knapp 200 Kinder feierten mit ihren Eltern, Großeltern sowie den Erzieherinnen und Erziehern der Kita ein tolles Sommerfest.

 

Eis war bei Kindern sehr begehrt

Ein musikalisch-tänzerisches Programm erfreute Gastgeber und Besucher. Wegen der hohen Temperaturen suchten fast alle Anwesenden etwas Abkühlung. Da traf es sich gut, dass der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Eis mitgebracht hatte. Die Kinder griffen bei der kühlenden Köstlichkeit gern zu.

 

Fest mit vielen Stationen

An vielen Stationen, etwa einer Hüpfburg oder dem Feuerwehrauto der Ortswehr Beveringen, beim Kinderschminken oder in den Cafés der Gruppen gab es allerlei zu erleben, zu sehen, hören und zu genießen.

 

Einladung angenommen

Die Kinder hatten das Stadtoberhaupt kürzlich eingeladen, ihr Sommerfest zu besuchen. Dr. Ronald Thiel sagte zu und freute sich mit Kindern, Eltern und Erziehern über das gelungene Fest.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: "Tausendfüßler" feierten Sommerfest
Foto: Zum Sommerfest der Kita „Tausendfüßler“ hatte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Eis mitgebracht – eine willkommene Abkühlung. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Museum, Zahnradwerk, Schwimmbad: Winsener besuchten Pritzwalk

(19.06.2019)

Pritzwalk. In lockerer und freundschaftlicher Atmosphäre endete am Dienstagabend der Besuch einer kleinen Delegation aus der Partnerstadt Winsen (Luhe) in Pritzwalk. 14 Gäste hatten sich aus der niedersächsischen Kreisstadt auf den Weg in die Prignitz gemacht. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte seinen Amtskollegen André Wiese vor dem Rathaus. „Wir wollen wieder mehr Nähe hinbekommen, ob über die Verwaltung, zwischen Vereinen oder Kindern und Jugendlichen“, betonte das Stadtoberhaupt.  

 

Gäste aus Stadt und Vereinen

 

Das Thema des Besuchs war unter anderem die politische Wende vor 30 Jahren. Bürgermeister André Wiese hatte neben Vertretern aus der Stadtverwaltung auch Mitglieder des Winsener Stadtrates, des Kreistages Harburg, dessen Kreisstadt Winsen ist, und des „Heimat- und Museumvereins Winsen (Luhe) und Umgebung“ mitgebracht. „Der Verein geht der Frage nach, wie wir mit dem Thema ‚30 Jahre Wende‘ umgehen, auch in der Verwaltung“, so André Wiese.

 

Der Verein betreibt das Museum im Marstall in Winsen. Dessen Leiterin Ilona Johannsen war mitgekommen. So war die Führung durch die Pritzwalker Museumsfabrik obligatorisch. Museumsleiter Lars Schladitz präsentiert mit einem Trabant und einem VW erste Exponate für die Ausstellung „Wendezeiten 1989 1990“, die stellvertretend für die damals typischen Fahrzeuge für die Fahrt nach "Drüben" stehen. Die Ausstellung, die am 3. Oktober in Pritzwalk eröffnet wird, bereiten die Winsener gemeinsam mit den Pritzwalkern vor.

 

Später zwei Gruppen

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es ins Zahnradwerk Pritzwalk. Dessen wirtschaftlicher Werdegang ist eng mit der Wende verknüpft, berichtete Vertriebsingenieur Jörg Wielgohs, der die Gruppe durch die Produktion führte. Die Besucher zeigten sich nach dem Rundgang durch Dreherei, Fräserei und Härterei beeindruckt.

 

Später teilte sich die Gruppe. Während die Vertreter aus dem „Heimat- und Museumverein“ sich in der Museumsfabrik in die gemeinsame Ausstellungsvorbereitung stürzten, besichtigten andere das Hainholzbad. Das war für Bürgermeister André Wiese und seine Begleiter insofern interessant, da Winsen kein solches Angebot vorhält. Immer wieder bot der gemeinsame Tag Gelegenheit für Gespräche und Anregungen zu den verschiedensten Themen – Wirtschaft, Tourismus, Marketing, Kultur oder Verwaltung.  

 

Letzter Besuch 2016

 

Die Partnerschaft zwischen Pritzwalk und dem 195 Kilometer entfernten Winsen (Luhe) besteht seit 1990. Zuletzt weilten die Winsener 2015 in der Dömnitztstadt, die Pritzwalker waren 2016 mit einer 14-köpfigen Delegation in der Stadt bei Hamburg zu Gast. Der Tenor nach dem gemeinsamen Tag: Ein Gegenbesuch wird nicht lange auf sich warten lassen. Beate Vogel

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Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) präsentiert seinem Amtskollegen André Wiese einen Blick über Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Senioren bestimmen das gesellschaftliche Leben mit

(19.06.2019)

Pritzwalk. „Solidarisch, aktiv und mitbestimmend“ – das Motto der Brandenburgischen Seniorenwoche gilt auch für die Arbeit des Pritzwalker Seniorenbeirats. Zu dessen Festveranstaltung waren am Dienstag rund 130 Seniorinnen und Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen ins Pritzwalker Kulturhaus gekommen.

 

Vielfältige Möglichkeiten zum Mitwirken

Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Lilo Kania, verwies auf die vielfältigen Möglichkeiten für die Senioren, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: Sei es der Bürgerhaushalt, die regelmäßigen Veranstaltungen
oder die Teilnahme an den Ausschusssitzungen.

 

"Das ist Ihre Stimme"

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lobte die Arbeit des Gremiums und seine Aktivitäten. „Vor allem mit dem Seniorenkino haben Sie eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe etabliert, die von immer mehr Interessenten genutzt wird“, sagte das Stadtoberhaupt. Er forderte die Anwesenden auf, ihre Wünsche und Bedürfnisse dem Seniorenbeirat mitzuteilen. „Das ist Ihre Interessenvertretung, Ihre Stimme“, sagte der Bürgermeister.

 

Gäste schwenkten Schmetterlinge

Die Kinder aus der Kita „Kinderland“ unterhielten das Publikum mit einem abwechslungsreichen, bunten Programm. Die Besucher dankten den kleinen Künstlern mit stürmischem Beifall. Zu den Klängen des Danyel-Gérard-Klassikers „Butterfly“ schwenkte das Publikum begeistert Papierschmetterlinge und sang mit.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Senioren bestimmen das gesellschaftliche Leben mit
Foto: Beste Stimmung herrschte bei der Festveranstaltung zur Brandenburgischen Seniorenwoche im Pritzwalker Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sommertour: Um Anmeldung bis zum 21. Juni wird gebeten

(19.06.2019)

Pritzwalk. Die Räder sind fahrbereit, das Programm steht, nun kann es bald losgehen: Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister steht vor der Tür. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, sein Stellvertreter und Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, und die Amtsleiter und Amtsleiterinnen Dietmar Sachs, Sabine Kadasch und Kornelia Wienke holten probehalber schon einmal die Fahrräder vors Rathaus.

 
Kaffeepause am Tümpelteich

Treffpunkt ist am Sonnabend, 29. Juni, 12 Uhr vor dem Rathaus in Pritzwalk. Von dort führt die 30 Kilometer lange Strecke über Giesensdorf – Kuhsdorf – Mesendorf (Pollo-Bahnhof – kurze Pause) Groß Woltersdorf (Märchenwald – kurze Pause) und Klein Woltersdorf nach Seefeld, wo es von 14 bis 16 Uhr eine Kaffeepause am Tümpelteich geben soll. Die Mitglieder des Vereins Seefelder „Tümpelkröten“ sorgen für ein kleines Unterhaltungsprogramm.

 

Ausklang am Trappenberg

Nach der Pause geht es wieder zurück über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow. Für 17 Uhr ist nach der Ankunft auf dem Pritzwalker Trappenberg der gemütliche Ausklang der Sommertour geplant. Dazu werden unter allen Teilnehmern der Tour attraktive Preise verlost.

 

Bitte bis 21. Juni anmelden

Mitfahren können alle Bürgerinnen und Bürger. Aus organisatorischen Gründen sollten sich Interessenten bis einschließlich 21. Juni für die Teilnahme anmelden. Dafür stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: mit dem Anmeldezettel im Rathaus, per formloser Email an die Adresse sommertour@pritzwalk.de oder telefonisch unter 03395/76 08-10.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Sommertour: Um Anmeldung bis zum 21. Juni wird gebeten
Foto: Haben die Räder für die Sommertour am 29. Juni schon vorbereitet (v.l.): Sabine Kadasch, Halldor Lugowski, Dietmar Sachs, Kornelia Wienke und Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König

Die Pritzwalker Jahn-Grundschule bekommt 243 neue Fenster

(18.06.2019)

Pritzwalk. 243 Fenster hat die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule mit dem Hort Regenbogenhaus in Pritz­walk. Sie alle müssen ausgetauscht werden. „Das kostet 1,03 Millionen Euro“, erklärt Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Zur Bauanlaufberatung - drei Tage vor Beginn der Sommerferien - fand sich neben anderen Gästen auch Jörg Vogelsänger ein, der brandenburgische Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

 

Die Stadt Pritzwalk hatte für das umfangreiche Bauprojekt aus dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Fördermittel beantragt: 75 Prozent der förderfähigen Kosten werden nun aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Das sind 772 000 Euro.

 

Geld ist gut angelegt

 

„Ich weiß, dass das Geld hier gut angelegt ist“, sagte Minister Vogelsänger im Beisein von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Schulleiterin Britta Schwarz, ihrer Stellvertreterin Sylke Rieche-Schröder, dem Leiter des Amtes für Recht und Soziales, Dietmar Sachs, sowie Halldor Lugowski. „Der Eigenanteil von 25 Prozent bei einem solchen Projekt ist für eine Kleinstadt eine Herausforderung“, so Jörg Vogelsänger. Angesichts der aktuell sehr emotionalen Debatte zum Thema Klimaschutz sei die energetische Sanierung der Fenster aber ein wichtiger Beitrag.

 

In den Sommerferien soll mit dem Tausch der Fenster sowie neun Außentüren begonnen werden. „Alle werden wir natürlich in dieser Zeit nicht schaffen“, so Halldor Lugowski. Die gesamte Baumaßnahme wird bis zum Ende der Sommerferien 2020 dauern. Mit der Bauplanung wurde der Architekt Bernd Robert aus Berlin betraut.

 

Energiebilanz soll besser werden

 

Mit den neuen Fenstern soll sich die CO₂-Bilanz des Gebäudes verbessern. Sie bestehen aus ganz speziellem Glas, das nicht nur weniger Wärme nach draußen lässt, sondern die Kinder im Unterricht oder in der Hortbetreuung besser vor eindringender Sonnenwärme schützt. Auch Türen werden ausgewechselt.

 

Das H-förmige Gebäude in der Straße Zur Hainholzmühle wurde Ende der 1960er Jahre errichtet. In der Grundschule werden 342 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen von 23 Lehrkräften unterrichtet, die von zwei Sonderpädagogen unterstützt werden. Der Hort Regenbogenhaus hat eine Kapazität von 240 Plätzen. Im kommenden Schuljahr besuchen 200 Kinder die Einrichtung. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Die Pritzwalker Jahn-Grundschule bekommt 243 neue Fenster
Foto: Besuch zum Baustart: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Schulleiterin Britta Schwarz und ihre Stellvertreterin Sylke Rieche-Schröder freuen sich mit Minister Jörg Vogelsänger, dass dank der 75-prozentigen Förde-rung nun die Fenster gewecheselt werden können. Foto: Beate Vogel

Glückwunsch zum 100. Geburtstag: Kleingärtner leisten wertvolle Arbeit

(18.06.2019)

Pritzwalk. 100 Jahre alt ist die Kleingartenanlage am Trappenberg. Das feierten die Mitglieder der beiden Vereine „Trappenberg“ und „Bismarckturm“ am Samstag mit einem Fest auf der Freifläche hinter dem Bismarckturm. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Auf Beschluss der Stadtverordneten

Entstanden waren die Kleingärten vor 100 Jahren auf einen Beschluss der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung. „Damals ging es darum, die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst und Gemüse zu sichern“, sagte das Stadtoberhaupt.

 

Heute geht es um Freizeit und Erholung

Heute haben sich Aufgabe und Funktion der Kleingärten gewandelt. Vor allem der Freizeit- und Erholungswert stehe im Mittelpunkt. In wachsendem Maße spielten die Kleingärten aber auch beim aktiven Umweltschutz eine wichtige Rolle. Beide Kleingartenvereine haben nicht mehr genutzte Flächen der Natur zurückgegeben oder beabsichtigen, das zu tun, erfuhr der Bürgermeister.

 

Junge Leute zeigen Interesse

Erfreulicherweise interessieren sich auch junge Leute für Kleingärten, berichteten die Vorsitzenden Jürgen Hoferichter (Trappenberg) und Christian Richter (Bismarckturm). Dennoch müssten Parzellen, die altersbedingt oder aus anderen Gründen aufgegeben werden, sinnvoll genutzt werden. Beiden Kleingartenvereinen wünschte der Bürgermeister alles Gute für die Zukunft.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Glückwunsch zum 100. Geburtstag: Kleingärtner leisten wertvolle Arbeit
Foto: Bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen der Kleingartenanlage am Trappenberg wurden verdiente Gärtnerinnen und Gärtner ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.) überbrachte die Glückwünsche der Stadt Pritzwalk. Foto: Andreas König

Feuerwehrnachwuchs kämpfte in Buchholz um Medaillen und Pokale

(18.06.2019)

Buchholz. Wer bekämpft den Brand am schnellsten, wer kann die Knoten in der kürzesten Zeit richtig binden, wer kennt sich in Erster Hilfe und Gerätekunde am besten aus? Diese Fragen wurden beim 17. Stadtjugendfeuerwehrtag in Buchholz beantwortet. Der Pritzwalker Ortsteil war gleichzeitig Gastgeber des Kreisjugendfeuerwehrtages. Insgesamt 35 Mannschaften aus der gesamten Prignitz wetteiferten um Medaillen, Urkunden und Pokale.

 

Von unter acht bis über 14 Jahre

Elf Teams traten beim Pritzwalker Stadtjugendfeuerwehrtag gegeneinander an: Beveringen und Falkenhagen mit ihren Floriangruppen im Alter unter acht Jahren (U8) und Buchholz, Giesensdorf sowie Pritzwalk mit den Floriangruppen unter zehn Jahren (U10). In der Altersklasse bis 14 Jahre starteten Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Pritzwalk und Sarnow. In der Altersklasse über 14 Jahre zeigten die Beveringer, dass sie die Feuerwehrwettkämpfe beherrschen.

 

Wasser brachte Abkühlung

Auch ohne Feuer wurde es den Akteuren richtig heiß, denn die schwül-warme Witterung setzte allen Anwesenden zu. Daher war es eine gute Idee, dass sich die Kinder und Jugendlichen nach den absolvierten Übungen in den Wassertanks oder mit Hilfe der Schlauchtechnik abkühlten.

Am Ende eines ereignisreichen Stadtjugendfeuerwehrtages ergaben sich folgende Platzierungen:

 

AK Platz Mannschaft
U8 1 Falkenhagen
  2 Beveringen
     
U10 1 Buchholz
  2 Giesensdorf
  3 Pritzwalk
     
AK 1 1 Beveringen
  2 Buchholz
  3 Falkenhagen
  4 Sarnow
     
AK 2 1 Beveringen

 

Den Wanderpokal des Bürgermeisters überreichte Dr. Ronald Thiel der Mannschaft aus Beveringen.

 

Hervorragende Gastgeber feierten "95."

Zum 95. Geburtstag der Feuerwehr Buchholz gratulierte das Stadtoberhaupt und würdigte die Arbeit der Blauröcke mit einem Scheck. Die Buchholzer erwiesen sich nicht nur als hervorragende Gastgeber für den Feuerwehrnachwuchs, das Wettkampfgelände bildete auch eine eindrucksvolle Kulisse für ein Drehteam des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Für die Sendung „Landschleicher“ verfolgten die Fernsehleute den Wettkampf und das Rahmenprogramm.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Feuerwehrnachwuchs kämpfte in Buchholz um Medaillen und Pokale
Foto: Das siegreiche Team der Altersklasse 1 aus Beveringen mit dem Wanderpokal des Bürgermeisters, überreicht von Dr. Ronald Thiel persönlich. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski besucht die Tuchfabrik

(14.06.2019)

Pritzwalk. Viel Zeit hat sich die brandenburgische Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski für ihren Besuch der ehemaligen Tuchfabrik in Pritzwalk genommen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Museumsleiter Lars Schladitz führten sie durch die Räume, erklärten, wie der alte Industriekomplex der späteren Industriellenfamilie Quandt in fünf Jahren Bauzeit einer neuen Nutzung zugeführt wurde.

 

Fünf Jahre Bauzeit

 

2012 hatte die Stadt das Objekt gekauft, nachdem es seit Mitte der 1990er Jahre zum Teil leer stand. Bürgermeister Thiel erinnerte daran, wie die Bürger an sieben Tagen der offenen Baustelle in das Projekt einbezogen wurden. „So manche Besucher mussten aus dem Labyrinth der Räume befreit werden, weil sie von allein nicht wieder herausfanden.“ Gebaut wurde über fünf Jahre in drei Bauabschnitten.

 

Die Museumsfabrik profitiert seit drei Jahren vom Museumsförderprogramm „Kulturelle Anker“, erläuterte Museumsleiter Schladitz. Freilich sei das Museum noch lange nicht fertig: „Unser Museum wird stückchenweise, wie ein großes Puzzle, zusammengesetzt.“ Überhaupt werde ein Museum de facto nie fertig, es entwickle sich immer weiter.

 

Lohnenswertes Projekt

 

Finanzstaatssekretärin Trochowski lobte die Einschätzung der Pritzwalker, „dass man nicht alles einpreisen kann“. Ein solches Denkmal zu restaurieren und umzubauen, sei sehr sehr teuer und in den Augen mancher nicht rentabel. Dennoch sei es lohnend und das Ergebnis könne sich sehen lassen.

 

Bürgermeister Thiel betonte, dass die Familie Quandt die Verbindung nach Pritzwalk nach wie vor hält. Nachfahren der Familie fördern Projekte im Bildungsbereich, finanzierten bereits etwa die Quandtschule mit der Turnhalle oder Trainingsmaschinen für den Ausbildungsbereich der Gemeinnützigen Bildungsgesellschaft in der Tuchfabrik. Daniela Trochowski wollte wissen, wie die Quandts heute von den Pritzwalkern gesehen werden. Bürgermeister Thiel versicherte, dass man sich in der Stadt mit dem Thema auseinandersetze. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski  besucht die Tuchfabrik
Foto: Museumsleiter Lars Schladitz (l.) und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und zeigen Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski beim Rundgang die Museumsfabrik und den Aussichtsturm. Foto: Beate Vogel

Festtage 2019: Ross hatte die Pritzwalker in der Hand

(11.06.2019)

Pritzwalk. Angenehme Temperaturen sorgten bei den Pritzwalker Festtagen 2019 vor allem am Samstag dafür, dass viele Besucher den Weg in die Innenstadt fanden. Dort warteten viele Überraschungen auf sie, die bei den kleinen und auch bei so manchen großen Gästen für Staunen sorgten.

 

Eröffnet hat das Fest am Freitagabend Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Traditionell bestreiten die Kinder der Stadt dann das Programm. Die Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ und der Hort „Kunterbunt“ hatten Einiges einstudiert. Es folgte die Tanzschule „Quer durch die Gasse“, bevor die Band „3-Live“ mit den Pritzwalkern ihr 30-jähriges Bestehen feierte.

 
Künstler verzauberten

Monsieur Chocolat verzauberte am Samstag mit einer wunderbaren Geschichte über die Schokoladenmaschine, von der nicht einmal er selbst weiß, wie sie funktioniert. Salvatore, der Zauberclown, konnte mit wenigen Gesten und Ballontieren ein strahlendes Lächeln auf Kindergesichter zaubern. Auch Riesenseifenblasen oder „Florentina, die Wunderblume“ sorgten für Spaß.  

 

Auf der Bühne wechselten sich indessen die Künstlerinnern und Künstler ab: Schlagersängerin Nicole Freytag sang von Liebe und Glück, Taxi-Heidi erzählten manche Anekdote von Zuhause, Chris Brandes ließ Eier verschwinden und Halstücher die Farbe wechseln. Feurige Erotik kam auf, als Nikita Kuzmin und Nicole Wirt lateinamerikanische Tänze vorführten.

 

Viele Pritzwalker dabei

Die Pritzwalker hatten selbst viel vorbereitet für das zweitägige Fest. So boten die Mitglieder des Landfrauenvereins nicht nur Kaffee und Kuchen an, sondern auch Strick- und Häkelwaren. Außerdem betreuten viele Helferinnen und Helfer die Bastel- und Spielstationen für die Kleinen.

 

Am Abend rockten „Boerney und die Tri Tops“ den Marktplatz. Mit sauber gespielten Rocksongs, Oldies und Schlagern und in ständig wechselnden Outfits glühten sie schon mal vor. Highlight zu später Stunde war Ross Antony. Der quirlige Entertainer kam, sah und siegte. Das Feuerwerk rundete die Party ab. „Boerney und die Tri Tops“ spielten dann noch bis in die Morgenstunden. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Festtage 2019: Ross hatte die Pritzwalker in der Hand
Foto: Entertainer mit ganz viel Charme: Ross kam, sah und siegte. Foto: Beate Vogel

Bürgerkönige und Schützenkönig zu den Festtagen geehrt

(08.06.2019)

Pritzwalk. Die Gemeinschaftsaktion „Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen“ von der Stadt Pritzwalk und der Pritzwalker Schützengilde wurde auch 2019 gut angenommen. Vor fünf Jahren wiederbelebt, erfreut sie sich wachsender Beliebtheit, ist von den Verantwortlichen der Gilde zu erfahren. In diesem Jahr waren über 100 Schützinnen, Schützen und Jugendliche, die nicht in einem Verein dem Schießsport nachgehen, am Start.

 

Von erfahrenen Schießleitern betreut

Interessierte Bürgerinnen, Bürger und Jugendliche hatten an zwei Wochenenden die Möglichkeit, sich in einer nicht so in der Öffentlichkeit stehenden Sportart auf der Schießanlage der Pritzwalker Schützengilde auszuprobieren und so an der Wertung zum Bürgerschützenkönig teilzunehmen. Die Schützen wurden dabei von erfahrenen Schießleitern der Gilde betreut und beraten.

 

Auswertung auf der Festbühne

In der Auswertung des Wettkampfes wurden am Samstag während der Pritzwalker Festtage auf der Bühne die Sieger in den Wertungsdisziplinen Männer, Damen und Jugend vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Mitgliedern der Schützengilde ausgezeichnet.

 

Das sind die Bürgerkönige

Beim Bürgerkönigsschießen 2019 belegten in der Wertungsgruppe Männer Hagen Frahm den ersten Platz, gefolgt von Ingo Schrödter und Marcel Köhn. In der Wertungsgruppe Damen belegte Christiane Schrödter den ersten Platz vor Anika Harmuth und Jennifer Schroeder. In der Wertungsgruppe Jugend belegte Theo Doerks den ersten Platz vor Jasper Zeiger und August Frahm.

 

Urkunden, Pokale und Sachpreise

Die Sieger und Platzierten erhielten Pokale und Urkunden von der Schützengilde und Sachpreise von Sponsoren. Die Wanderpokale der Sieger wurden vom Bürgermeister der Stadt Pritzwalk gespendet.

 

Aktive Schützen trafen schon am 1. Mai

Gleich im Anschluss an die Würdigung der Bürgerkönige wurden die aktiven Schützen geehrt. Sie hatten bereits am 1. Mai den Schützenkönig und die nachfolgenden Würdenträger aus ihren Reihen ermittelt. Schützenkönig für das Jahr 2019 wurde Jürgen Mittag. Ihm folgten in der Rangfolge als 1. Ritter Rico Kroworsch und als 2. Ritter Matthias Dugas. Der Schützenkönig des vergangen Jahres, Edwin Mauks, übergab die Ehrenkette seinem Nachfolger.

 

Orden als sichtbare Zeichen des Erfolgs

Der Vereinsvorsitzende Henry Bahlke überreichte den Siegern des Königsschießens 2019 gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Ehrenurkunden und Orden als äußeres Zeichen der gezeigten Leistungen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Bürgerkönige und Schützenkönig zu den Festtagen geehrt
Foto: Die Sieger des Bürgerkönigsschießens 2019 mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (li) und Mitgliedern der Schützengilde. Foto: Hans-Werner Boddin

Bürger fordern nachdrücklich den Ausbau der B107

(07.06.2019)

Mesendorf. „Wir bleiben dran, der Ausbau der B107 muss kommen.“ Mit dieser Aussage verlieh der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Donnerstag dem Willen der Mesendorfer und Pritzwalker Nachdruck. Ein großes Transparent an der Straße unterstreicht die Forderung der Bürger und Politiker.

 

Geld steht bereit

Mitte der Woche hatte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke mitgeteilt, dass Geld für den Ausbau der Teilstrecke zwischen Mesendorf und Pritzwalk bereitstehe.

 

Jetzt ist das Land gefragt

„Jetzt ist das Land gefragt“, sagte Jan Redmann, CDU-Landtagsabgeordneter. Er hatte mit einer kleinen Anfrage im Landtag Bewegung in die Angelegenheit gebracht. „Allerdings fehlt es dem Land schlichtweg an Planungskapazität“, sagte der Politiker.

 

Zu schmal, zu gefährlich

Die Bürger aus Mesendorf und Pritzwalk fordern einen Ausbau der Bundesstraße 107 nach den Standards. Sie misst gegenwärtig teilweise weniger als sechs Meter in der Breite – 7,50 Meter sind die Norm. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen im Begegnungsverkehr, die auch zu Unfällen führen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürger fordern nachdrücklich den Ausbau der B107
Foto: Fordern den Ausbau der Bundestraße 107: Mesendorfer Bürger mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Redmann (7.v.l.), dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (2.v.r.) und seinem Stellvertreter Halldor Lugowski (r.). Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker kämpfen mit gegen Waldbrand bei Jüterbog

(06.06.2019)

Pritzwalk. Hilfe im Kampf gegen den verheerenden Waldbrand bei Jüterbog leisten auch Pritzwalker Feuerwehrleute. Am frühen Donnerstagmorgen sammelten sich die Angehörigen einer Brandschutzeinheit von Feuerwehren des Landkreises Prignitz in Pritzwalk. Mit dabei sind auch zwei Tanklöschfahrzeuge der Pritzwalker Wehr mit jeweils fünf Mann Besatzung an Bord. Um 5 Uhr ging es los in Richtung des Waldbrandgebietes. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verabschiedete die Einsatzkräfte persönlich und wünschte Ihnen Erfolg sowie viel Glück.

 

Andreas König

 

„Tausendfüßler“ laden Bürgermeister zu ihrem Sommerfest ein

(06.06.2019)

Pritzwalk. Besonderen Besuch erhielt am Donnerstag, 6. Juni, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Eine Abordnung der Kita „Tausendfüßler“ überbrachte ihm eine bunt gestaltete Karte. Damit wollten die zwei- bis dreijährigen Mädchen und Jungen das Stadtoberhaupt zum Sommerfest ihrer Kita einladen, das am 19. Juni ab 15 Uhr gefeiert wird. Das Stadtoberhaupt freute sich über die kleinen Besucher und plauderte mit ihnen. Mit liebevoll servierten Süßigkeiten gestärkt und fruchtigem Wasser erfrischt, traten die Kinder mit Erzieherin Sylvia Bruhns und Praktikant Jeremy Tille den Heimweg zurück zu den anderen „Tausendfüßlern“ an.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: „Tausendfüßler“ laden Bürgermeister zu ihrem Sommerfest ein
Foto: Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ griffen bei den liebevoll zuberei-teten Erfrischungen im Büro von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gern zu. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Jahngrundschüler holen Wanderpokal beim 10. Prignitzer Theatertag

(05.06.2019)

Pritzwalk. Die beste Gesamtvorstellung beim Prignitzer Theatertag zeigte das Ensemble der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule Pritzwalk. Mit ihrer Version von „Paff, der Zauberdrache“ spielten sich die Mädchen und Jungen nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern boten das beste Zusammenspiel von Gesang, Tanz, Kulisse und Schauspiel. Vergnügen bereiteten dem Publikum indes die Aufführungen aller Mitwirkenden.

 

Rekord bei Beteiligung und Temperatur

Der 10. Prignitzer Theatertag wartete mit der höchsten Beteiligung auf – erstmals hatten sich 700 Zuschauer und Akteure angemeldet. Auch die Temperaturen erreichten mit über 30 Grad Rekordhöhe. Zu den Unterstützern des für Kinder sämtlicher Schul- und Kitaformen offenen Theaterfestes gehörte in diesem Jahr erstmals die Stadt Pritzwalk.

 

Räuber Heine Klemens auf der Bühne

Die Geschichte der Dömnitzstadt bildete auch den Hintergrund für das Stück der Christophorusschule des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berlin-Brandenburg aus Hoppenrade. Sie brachten die Sage vom Räuber Heine Klemens auf die Bühne des Amphitheaters im Waldlehrpark.

 

Der Wolf als Polizist

Den Polizisten, der den Raubritter schließlich festnimmt, stellte übrigens der Wolf aus dem Stadtwappen dar. Anregungen dazu hatten sich die Schüler bei einem Besuch im Pritzwalker Rathaus geholt, als Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Mädchen und Jungen die Stadtgeschichte näherbrachte.

 

"Alle Teilnehmer gewinnen"

„Es ist schön, dass der Prignitzer Theatertag zu solch einem Ereignis geworden ist“, sagte Dr. Ronald Thiel.  Über das gute Abschneiden der Pritzwalker Schüler freute er sich besonders. „Aber der ­Theatertag ist ja kein Wettbewerb. Hier gewinnen alle Teilnehmer“, sagte das Stadtoberhaupt. Gefördert wird der Prignitzer Theatertag von der Aktion Mensch, der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz und der Stadt Pritzwalk.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Jahngrundschüler holen Wanderpokal beim 10. Prignitzer Theatertag
Foto: Halten stolz den Wanderpokal für die beste Gesamtvorstellung beim 10. Prignitzer Theatertag in die Höhe: die Mädchen und Jungen der Fried-rich-Ludwig-Jahn-Grundschule Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritz-walk

Stadt begrüßt Bekenntnis zum B107-Ausbau: „Jetzt ist das Land gefragt“

(04.06.2019)

Pritzwalk. Dem Ausbau der Bundesstraße 107 zwischen Mesendorf und Pritzwalk steht aus Sicht des Bundes nichts entgegen. Das geht aus einer Mitteilung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an den Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU) hervor.

 

Aktivitäten zeigen Erfolg

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt dieses Bekenntnis. „Unsere Proteste und Aktivitäten für eine sichere und den Anforderungen entsprechende Bundesstraße zwischen Mesendorf und Pritzwalk haben Erfolg gezeigt“, sagte er. „Jetzt ist das Land Brandenburg gefragt. Es ist dafür zuständig, die notwendigen Arbeiten zu planen und zu veranlassen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Ich hoffe, dass die Auskunft des Bundesverkehrsministers die Planungsarbeiten beschleunigen wird.“

 

Zu schmal für eine Bundesstraße

Die Bundesstraße 107 ist auf einem rund sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Pritzwalk und Mesendorf stellenweise weniger als sechs Meter breit – Standard für eine Bundesstraße sind 7,50 Meter. Das führt zu erhöhter Gefahr im Begegnungsverkehr, was sich in steigenden Unfallzahlen widerspiegelt.

 

"Wir bleiben dran"

Im März hatte ein breites Bündnis von Bürgern und Politikern gegen den unhaltbaren Zustand protestiert. CDU-Landtagsabgeordneter Jan Redmann hatte zum Ausbau der Bundesstraße eine kleine Anfrage im brandenburgischen Landtag gestellt. „Wir bleiben an dem Thema dran“, versicherte Dr. Ronald Thiel, „bis diese wichtige Verkehrsverbindung sicher ist.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt begrüßt Bekenntnis zum B107-Ausbau: „Jetzt ist das Land gefragt“
Foto: Der Protest gegen den Zustand der B107 zwischen Mesendorf und Pritz-walk trägt Früchte. Aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums spricht nichts gegen einen Ausbau des zu schmalen Abschnitts. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ortswehr Beveringen bekam neues Tragkraftspritzenfahrzeug

(03.06.2019)

Pritzwalk. Mit einem 40-jährigen Oldtimer ausgerückt und mit einem nagelneuen Feuerwehrfahrzeug zurückgekehrt. Es glich einem Zaubertrick, wie die Blauröcke der Ortswehr Beveringen am Samstag die Fahrzeugübergabe in Szene setzten. Doch alle Anwesenden gönnten den Feuerwehrleuten die Show.

 

Langes Warten hat ein Ende

Auf das neue Fahrzeug hatten die Feuerwehrmänner und -frauen und die Stadtverwaltung lange warten müssen. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel schilderte die Beschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs als Odyssee mit zahlreichen Hindernissen und Rückschlägen.

 

Ende gut, alles gut

Doch nun hieß es: Ende gut, alles gut. Die Beveringer Ortswehr verfügt jetzt über ein modernes Fahrzeug, das „hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss“, wie es das Stadtoberhaupt formulierte.

 

Stadt und Land teilen sich die Kosten

Inklusive der Sonderausstattung kostete es 144 666,67 Euro. Die Hälfte der Summe trägt die Stadt Pritzwalk, die andere Hälfte das Land Brandenburg.

 

Eine Torte mit Feuerwehrmotiv

Ortswehrführer Sven Eilmes nahm aus den Händen des Bürgermeisters den symbolischen Fahrzeugschlüssel entgegen und von den Vertretern der Nachbarwehren die besten Wünsche sowie manches Präsent. Die Stadt Pritzwalk spendierte eine große Motivtorte, die ein Feuerwehrauto als Dekoration zeigte.

 

Zahlreiche Gratulanten

Zu den Gratulanten gehörte neben Kreisbrandmeister Holger Rohde und Stadtbrandmeister Volker Lehmann auch Innen-Staatssekretärin Katrin Lange. Mit Kaffee, Kuchen und viel Fachsimpelei klang der Nachmittag in Beveringen aus.

Foto zur Meldung: Ortswehr Beveringen bekam neues Tragkraftspritzenfahrzeug
Foto: Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug ist der ganze Stolz der Ortswehr Beveringen. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) übergab es am Sonnabend seiner Bestimmung. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ross Antony, der „Goldigste Entertainer“, gastiert bei den Pritzwalker Festtagen

(03.06.2019)

Pritzwalk. Willkommen in Pritzwalk heißt es am 7. und 8. Juni: Dann lädt die Stadt wieder zu den Pritzwalker Festtagen ein. Stargast wird am Samstagabend der gebürtige Brite Ross Antony sein. Für das umfangreiche Programm konnte das Team um Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin für Kultur, Freizeit, Jugend und Senioren in der Stadtverwaltung, viele Highlights buchen. Moderiert wird ds Programm an beiden Tagen  von Marc Marthell.

Die Kinder eröffnen das Fest

Den Auftakt machen am Freitag, 7. Juni, die Kinder der Kindergärten und Horte in der Stadt sowie die Tanzschule „Quer durch die Gasse“. Sie zeigen ab 18 Uhr auf der großen Bühne am Marktplatz ihr jeweiliges Programm, das sie in den vergangenen Wochen fleißig einstudiert haben. Von Freitag an lockt außerdem ein Spielparadies mit tollen Angeboten für die kleinen Gäste: Sackhüpfen, Eierlaufen, Hüpfburg, Dosenwerfen, Kinderschminken, Riesenseifenblasen, "Puschel", das Zotteltier, und "Kiki", der Spaßvogel.

Von 20 bis 24 Uhr feiert die Tanz- und Partyband „3-Live“ mit den Pritzwalkern ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Die Band spielt bis Mitternacht.

Am Samstag, 8. Juni, startet das Programm auf der Bühne um 14 Uhr. Die „Romanoffs und Bojes“ zeigen eine beeindruckende Artistenshow. Die Romanoffs sind Artisten in der vierten Generation. Vater und Tochter präsentieren unter anderem eine seltene „Ringstirnperch“-Darbietung. Überraschende Showeffekte vervollständigen die künstlerischen Figuren am metallenen Rad, das auf der Stirn balanciert wird.

Clowns und Comedy

Die Ehrung der Schützenkönige und der Bürgerschützenkönige 2019, die ihren Wettkampf in den vergangenen Wochen auf dem Schießstand der Schützengilde ausgetragen haben, nimmt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Nachmittag auf der Bühne vor.

Chris Brandes präsentiert danach sein Programm „Hut ab!“: Er ist ein Clown in der Maske eines Zauberkünstlers, der auch in stillen Momenten kommunizieren kann. Nikita Kuzmin und Nicole Wirt begeistern die Zuschauer mit lateinamerikanischen Tänzen voller Ausdruck und Erotik. „Taxi-Heidi“ ist die Frau für alle Fälle auf der Bühne: Sie ist nicht nur die schnellste Taxifahrerin von Meck-Pom, sondern hat auch ein großes Repertoire an Alltagsgeschichten zu bieten – in einer Mischung aus Stand-up- und Improvisationscomedy.

Schlager und Artistik

Mit Nicole Freytag geht es „Mit Vollgas ins Glück“. Die Schlager- und Popsängerin lässt in ihren balladigen Titeln und tanzbaren Discodauerbrennern tief in alle möglichen Lebenslagen blicken. 

Rund um das Bühnenprogramm lässt sich aber in der Innenstadt noch viel mehr entdecken. Die Kirchengemeinde Sankt Nikolai und die Landfrauen haben zum Beispiel Kaffeetafeln vorbereitet.

Neben dem Zirkus-Varieté „Al Dente“ ist Giacomo mit Riesenseifenblasen und einem Stelzenwalk-Act als „Rosenkavalier“ zu Gast. Außerdem sorgen der Kleinkunsthandwerker Ingo, Salvatore, der Zauberclown, das Anne-Wiemann-Duo mit Akkordeon und Saxophon, das Kinderprogramm Sonnenschein und „Florentina, die Wunderblume“ als Walkact für Spaß. Der märchenhafte Monsieur Chocolat verteilt kleine Überraschungen.

Boerney rockt die Bühne

Der Einlass zur Abendveranstaltung beginnt um 19 Uhr. „Boerney und die Tri Tops“ heizen ab 20 Uhr die Stimmung mit Glamrock, Kultschlagern, Klassik-Rock, Neuer Deutscher Welle und anderem mehr an. Die Truppe aus Hamburg bietet eine Reise durch die Musikgeschichte der vergangenen Jahrzehnte. Ihre Bandbreite reicht von Parodien von David Hasselhoff über Udo Lindenberg bis hin zu knallhartem Rock. Das Ganze wird fein verpackt in ständig wechselnde Kostüme und eine fette Bühnenshow.

Stargast mit guter Laune

Um 22 Uhr wird es dann so weit sein: Stargast Ross Antony betritt die Bühne. Der frohgelaunte Engländer wickelt sein Publikum schnell um den Finger. Denn Ross Antony ist vor allem eins: authentisch. Egal ob in bunten, glitzernden Anzügen oder im Schottenrock, mit seinem ansteckenden Lachen, Tränen der Rührung oder ungezügelter Freude – Ross ist Ross. 2013 ist der Sänger im Deutschen Schlager angekommen und dort mittlerweile auch nicht mehr wegzudenken.

Für Ross hat sich ein großer Traum erfüllt: Er wurde vom Publikum 2018 mit der „Goldenen Henne“ ausgezeichnet. Dieses Jahr erhielt er  „Den Goldenen smago!“ als  „Goldigster Schlager-Entertainer“. Mit dem traditionellen Höhenfeuerwerk um 23 Uhr ist der Samstagabend noch lange nicht zu Ende. Danach wird weiter gefeiert.

Für die Abendveranstaltung am Samstag wird ein Eintritt in Höhe von 5 Euro erhoben.

Foto zur Meldung: Ross Antony, der „Goldigste Entertainer“, gastiert bei den Pritzwalker Festtagen
Foto: Ross Antony wird am späten Samstagabend die Pritzwalker erfreuen. Foto: Agentur

Buntes Treiben für die Jüngsten beim Kinderfamilientag

(02.06.2019)

Pritzwalk. Eine Kuh melken, auf Spielzeugpferden galoppieren oder einen „Hausbrand“ löschen: Diese und viele andere Kinderwünsche wurden am Sonnabend, 1. Juni, beim Kinderfamilientag am Pritzwalker Kulturhaus erfüllt. Zahlreiche Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern probierten die Aktivitäten auf der weitläufigen Freifläche hinter dem Kulturhaus aus.

 

Ein Geschenk für die Kinder

Ob Zielwerfen auf eine Riesen-Dartsscheibe, Kinderschminken oder die lustigen Clownereien von Tacki & Noisly: bei der Riesensause anlässlich des Internationalen Kindertages war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. „Das ist das Geschenk der Stadt Pritzwalk an ihre Zukunft, die Kinder“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Der Eintritt zu dem Spektakel war frei.

 

Andreas König

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Foto: Beim Kinderfamilientag wurde den kleinen und großen Gästen viel geboten. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Landwirtschaftsunternehmen stellte neu gestalteten Firmensitz vor

(02.06.2019)

Pritzwalk. „Die PBK ist ein leistungsfähiges Agrarunternehmen, das auf die aktuellen Anforderungen mit Weitsicht reagiert.“ Mit diesen Worten würdigte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Entwicklung der Firma, deren Anfangsbuchstaben für die Standorte Pritzwalk, Buchholz und Kemnitz stehen.

 

Neuer Hauptsitz seit Ende März

Neuer Hauptsitz der PBK ist seit Ende März das Betriebsgelände an der Straße Zum Stadion 3. Die Unternehmensführung um Christian Beckmann und Tim Frädrich stellte am Sonnabend, 1. Juni, Landverpächtern und Partnern aus der Wirtschaft ihr neues Domizil vor.

 

Beeindruckende Landtechnik

Beeindruckt zeigte sich der Bürgermeister von den Dimensionen und der Leistungsfähigkeit moderner Landtechnik. Als Mann vom Fach ließ es sich Dr. Ronald Thiel nicht nehmen, selbst eine Runde mit einem großen Traktor zu drehen. Er wünschte dem Unternehmen auch am neuen Standort wirtschaftlichen Erfolg.

 

Andreas König

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Foto: Dr. Ronald Thiel ließ sich von den PBK-Geschäftsführern Christian Beck-mann (l.) und Tim Frädrich die moderne Landtechnik des Unternehmens PBK zeigen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Glückwünsche für Emmy Rieske zum 100. Geburtstag

(02.06.2019)

Pritzwalk. Sie hat ein wahrhaft bewegtes Leben hinter sich und ist noch immer guter Dinge: Emmy Rieske feierte am Sonnabend, 1. Juni, ihren 100. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehörte auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Ein Rezept fürs lange Leben hat die Jubilarin nicht. Vielleicht hilft es ja ein wenig, am Internationalen Kindertag Geburtstag zu haben, wie Emmy Rieske verschmitzt sagte. Für die Feier im Kreise der Familie wünschte das Stadtoberhaupt dem Geburtstagskind alles Gute.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Glückwünsche für Emmy Rieske zum 100. Geburtstag
Foto: Zu ihrem 100. Geburtstag erhielt Emmy Rieske von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die herzlichsten Glückwünsche. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sommerfahrt zum Hansa Park für Kinder und Jugendliche

(29.05.2019)

Pritzwalk. Einen erlebnisreichen Tag im Hansa Park in Sierksdorf können Kinder und Jugendliche in den Sommerferien verbringen. Die Stadt Pritzwalk und das Jugendfreizeitzentrum Nord organisieren eine Sommerfahrt in den Vergnügungspark an der Ostsee. Der Eintritt für die Teilnehmer ist frei, lediglich für die Busfahrt sind 15 Euro zu zahlen.

 

Schnelle Anmeldung empfohlen

Allerdings stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Wer mitfahren möchte, sollte sich möglichst schnell verbindlich anmelden, das heißt mit der Zahlung der Beförderungskosten. Möglich ist das ab sofort von Montag bis Freitag ab 14 Uhr im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35 in Pritzwalk, oder bei den Schulsozialarbeitern an den Pritzwalker Schulen.

 

Erziehungsberechtigte gefragt

Für Teilnehmer unter 18 Jahren muss ein Erziehungsberechtigter die Anmeldung vornehmen. Telefonische Auskünfte gibt es im Jugendfreizeitzentrum Nord unter 03395/304276. Die Sommerfahrt startet am Donnerstag, 1. August 2019, um 8 Uhr an der Bushaltestelle Nord/Kietz in Richtung Meyenburg.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Sommerfahrt zum Hansa Park für Kinder und Jugendliche
Foto: Anmeldungen für die Sommerfahrt zum Hansa Park sind ab sofort möglich.

Feuerwehrjugend aus der Prignitz wetteifert in Buchholz

(28.05.2019)

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Buchholz. Im Pritzwalker Ortsteil Buchholz treffen sich am Samstag, 15. Juni, die Nachwuchsmannschaften der Freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis. An diesem Tag werden der Kreisjugendfeuerwehrtag, der Pritzwalker Stadtjugendfeuerwehrtag und außerdem das 95-jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Buchholz begangen.

 

Die Wettkämpfe starten nach der Eröffnung des 17. Stadt- jugendfeuerwehrtages um 8.30 Uhr auf dem Wettkampfgelände in Buchholz. Die Teams treten wie folgt an: die Floriangruppen in der Altersklasse U 8 und U 10, die Altersklassen I und II, Jungen und Mädchen. Sie absolvieren jeweils den Löschangriff, einen Staffellauf 6 mal 6 über 60 Meter, die Knotenstafette und Erste Hilfe. Die Siegerehrung der Stadt- und Kreismeister ist dann um 14 Uhr geplant.

 

Ab 15 Uhr beginnt das 10. Handdruckspritzentreffen in Buchholz. Dazu gibt es Blasmusik zur Kaffeetafel der feuerwehrfrauen, Kinderbelustigungen, Kinderschminken und Hüpfburg. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Feuerwehrjugend aus der Prignitz wetteifert in Buchholz
Foto: Mannschaftsaufstellung beim Stadtjugendfeuerwehrtag Pritzwalk 2018 in Sarnow. Foto: Hans-Werner Boddin

Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führt nach Seefeld

(28.05.2019)

Pritzwalk/Seefeld. Die zweite Sommertour mit dem Bürgermeister wird am Samstag, 29. Juni – bei hoffentlich schönstem Fahrradwetter – in den Ortsteil Seefeld führen. Treff ist an diesem Tag um 12 Uhr am Rathaus der Stadt Pritzwalk, Start gegen 12.15 Uhr. Ziel der gemeinsamen Familienfahrradtour ist, neben einem Plausch mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, dass die Pritzwalker Stadtbewohner die Ortsteile kennenlernen.

 

Die 30 Kilometer lange  Strecke führt diesmal vom Marktplatz in Pritzwalker über Giesensdorf – Kuhsdorf – Mesendorf (Pollo-Bahnhof – kurze Pause) Groß Woltersdorf (Märchenwald – kurze Pause) und Klein Woltersdorf nach Seefeld, wo es von 14 bis 16 Uhr eine Kaffeepause am Tümpelteich geben soll. Die Mitglieder des Vereins Seefelder „Tümpelkröten“ sorgen für ein kleines Unterhaltungsprogramm.

 

Nach der Pause geht es wieder zurück über den Groß Woltersdorfer Damm, Buchholz und Sarnow. Gegen 17 Uhr ist nach der Ankunft auf dem  Pritzwalker Trappenberg der  gemütliche Ausklang der Sommertour geplant. Dazu gibt es eine Verlosung attraktiver Preise unter allen Teilnehmern der Tour.

 

Die Teilnahme an der Sommertour mit dem Bürgermeister am 29. Juni nach Seefeld und zurück ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Für die Anmeldung stehen folgende Wege zur Verfügung: mit dem Anmeldezettel im Rathaus, per formloser Email an die Adresse sommertour@pritzwalk.de oder telefonisch unter 03395/76 08-10. Um die Anmeldung bis spätestens 21. Juni wird gebeten. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Zweite Sommertour mit dem Bürgermeister führt nach Seefeld
Foto: Sammeln zum Start am Pritzwalker Rathaus bei der Sommertour 2018. Foto: Andreas König

Nach der Wahl: Pritzwalker Stadtparlament muss sich neu ordnen

(28.05.2019)

Pritzwalk. Die Freien Wähler Pro Prignitz (FW PP) haben bei der Wahl der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung nach dem vorläufigen Endgebnis mit 18,7 Prozent (2014: 13,2) das beste Ergebnis erzielt. Sie erhielten 2807 Stimmen. Es folgen Die Linke mit 16,6 Prozent (2488 Stimmen, 2014: 21,8), die SPD mit 16,5 Prozent (2463 Stimmen, 2014: 20,1) und die CDU mit 15,2 Prozent (2274 Stimmen, 2014: 22,8). Die FDP kam auf 12,9 Prozent (1935 Stimmen, 2014: 11,9).

 

Die Neueinsteiger Bürgerstimme für Pritzwalk (BSP) erreichten 9,3 Prozent (1396 Stimmen), die Alternative für Deutschland (AfD) kam auf 6,9 Prozent (1028 Stimmen). Der Bauernverband bekam mit 581 Stimmen 3,9 Prozent (2014: 10,2). Die Wahlbeteiligung lag bei 49,4 Prozent. 2014 waren es 34,8 Prozent.

 

Für die Kreistagswahl gaben nach dem vorläufigen Wahlergebnis 35 Prozent der Wahlberechtigten im Stadtgebiet Pritzwalk ihre Stimme ab. Hier erreichte Die Linke mit 16 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD kam auf 14,9 Prozent, die BVB/Freie Wähler Pro Prignitz 13,6 Prozent, die AfD 12,6 Prozent, die CDU 12,5 Prozent, der Bauernverband 10,7 Prozent, die FDP 9,7 Prozent, die Grünen kamen auf 6,6 Prozent der Einzelbewerber Pingel auf 3,2 Prozent.

 

Die Wahlbeteiligung bei der Wahl des Europäischen Parlamentes lag im Stadtgebiet am 26. Mai 2019 bei 36,1 Prozent. Das vorläufige Endergebnis: Die SPD erreichte 19,8 Prozent, die AfD kam auf 18,6 Prozent, die CDU auf 18,0 Prozent, Die Linke erreichte 12,6 Prozent, die Grünen 7,7 Prozent und  die FDP 5,7 Prozent. Beate Vogel

 

Die kompletten Wahlergebnisse finden Sie unter  "Wahlen/Volksbegehren".

Foto zur Meldung: Nach der Wahl: Pritzwalker Stadtparlament muss sich neu ordnen
Foto: So wird nach dem vorläufigen Wahlergebnis die Zusammensetzung des neuen Pritzwalker Stadtparlementes aussehen. Quelle: Stadt Pritzwalk

Mesendorfer feierten mit fantasievollem Festumzug

(26.05.2019)

Mesendorf. Großer Bahnhof in Mesendorf: Zur 700-Jahr-Feier, dem 95. Feuerwehrgeburtstag und der Übergabe des Bahnhofsgebäudes am Pollo waren viele Gäste erschienen. Als größtes Geschenk erhielt der Ortsteil von der Stadt Pritzwalk einen nagelneuen Kinderspielplatz.

 

Dank fürs Engagement

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab die insgesamt 11 600 Euro teure Investition den Kindern. 2000 Euro Eigenleistung wurden vom Mesendorfer Heimatverein erbracht. Dessen Mitglieder unter Leitung von Mathias Lemm und hatten gemeinsam mit vielen Bürgern und tatkräftiger Unterstützung von Ortsvorsteher Vincent Maaß einen fantasievollen Festumzug auf die Beine gestellt. Das Stadtoberhaupt dankte den Aktiven für ihr Engagement.

 

Bunt geschmückt durchs Dorf

Die Organisatoren des Traktortreffens stellten die meisten Fahrzeuge, Bunt geschmückt fuhren sie in Schrittgeschwindigkeit vom Festplatz am Dorfgemeinschaftshaus zum Pollo-Bahnhof. Auch die Mesendorfer Ortswehr und die befreundeten Wehren aus den Nachbarorten beteiligten sich eifrig am Umzug.

 

Ein richtiger Bahnhof für den Pollo

Die Pollo-Station in Mesendorf darf sich nun mit Fug und Recht Bahnhof nennen, denn das neue Bahnhofsgebäude bietet nicht nur den Mitgliedern des Kleinbahnvereins bessere Bedingungen, sondern auch den Fahrgästen. Stolz berichtete Vereinsvorsitzende Sven Lieberenz von den Anstrengungen der Mitglieder, das Gebäude 50 Jahre nach der Einstellung der Kleinbahnstrecke fertigzustellen. Als Präsent überreichte der Pritzwalker Bürgermeister dem Poloverein ein individuell gestaltetes Bahnhofsschild.

 

Geschenke für die Jubilare

Auch der Heimatverein und die Feuerwehr erhielten Geschenke der Stadt Pritzwalk.

Mit Wettbewerben und einem ansprechenden Kulturprogramm klang der Festsamstag aus.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Mesendorfer feierten mit fantasievollem Festumzug
Foto: Der bunt geschmückte Festumzug führte vom Festplatz zum Pollo und wieder zurück. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vorläufiges Wahlergebnis auf www.pritzwalk.de

(24.05.2019)

Pritzwalk. Am Sonntag, 26. Mai, werden nicht nur das Europaparlament und der Kreistag Prignitz gewählt. Auch die Stadtverordnetenversammlung von Pritzwalk und die Ortsbeiräte für sechs Ortsteile werden neu besetzt. Das vorläufige Wahlergebnis kann am Sonntag ab 18 Uhr auf der Internetseite www.pritzwalk.de eingesehen werden. Unter dem Reiter „vorläufige Ergebnisse“ gibt es einen Link zum Wahl-Votemanager.

 

Für die Stadtverordnetenversammlung in Pritzwalk kandidieren 57 Pritzwalkerinnen und Pritzwalker. Im Ortsteil Buchholz gibt es zwei Wahlvorschläge für den Ortsbeirat, in Beveringen drei, in Schönhagen drei, in Seefeld drei, in Steffenshagen drei und in Wilmersdorf zwei.

 

Das amtliche Endergebnis für die Kommunalwahlen in Pritzwalk und den Ortsteilen stellt der Wahlausschuss der Stadt Pritzwalk in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. Mai, ab 16 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, fest. bat

Im Oldtimer zum Einsatz: Seefelder Ortswehr feiert 90-jähriges Bestehen

(23.05.2019)

Seefeld. Ohne großes Brimborium beging die Ortswehr mit den Einwohnern das 90-jährige Gründungsjubiläum der Feuerwehr mit einem Dorffest im und am Gerätehaus. Die Feuerwehr, Einwohner des Ortsteils und die Fachabteilung der Stadtverwaltung hatten eine zünftige Geburtstagsparty organisiert.

 

Für die Bewohner, hauptsächlich für die jüngsten, hielt die Party viele Aktionen bereit: von Hüpfburg, Kinderschminken, über Feuerwehrstafette und Zielbekämpfen mit der Kübelspritze bis hin zu Rundfahrten mit dem Löschfahrzeug LF 16. Ein großes Kuchenbuffet mit Kaffeetafel und Deftiges vom Grill luden ein zum Geburtstagsessen.

 

 

Modellautos von der Feuerwehr

Klaus Winter, Sammler von Modellautos, zeigte aus seinem Fundus eine kleine Auswahl von H0-Modellen von Feuerwehr- und anderen Modellautos. Umrahmt wurde das Dorffest von den „Village Boys“, die schon am Nachmittag mit Livemusik unterhielten.

 

Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, Ortsvorsteherin Heike Mennecke und Ortswehrführer Frank Rietschel Glückwünsche zum Feuerwehrjubiläum zu überbringen. Frank Rietschel konnte aus der wechselhaften Geschichte der Ortswehr einige Faktenberichten.

 

 

Löschen mit der Handdruckspritze

Gegründet wurde sie erst 1929 – etwas später als andere Ortswehren. Noch bis 1939 rückten die Feuerwehrmänner Bränden mit einer Handdruckspritze zu Leibe. Erst dann wurde eine Tragkraftspritze mit Spritzenanhänger im Ort stationiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg, zu Beginn der 50er Jahre, wurde die Ortswehr wieder aktiviert. Mit dem Aufbau des Kreisbetriebs für Landtechnik (KfL) sorgte die Ortswehr gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des KfL für den Feuerschutz im Ort und in den Werkstätten des Betriebes.

 

Zeitweilig hatte die Seefelder Wehr auch eine Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer, konnte aber mit den Nachbarn wie Buchholz nicht mithalten.

 
W 50 leistet noch gute Dienste

Mitte der 1960er Jahre wurde für den Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerwehrausrüstung ein neues Gerätehaus gebaut. In einem Anbau fand dann auch zunächst ein Löschfahrzeug LF 8 (K 30) und später, in den 1970er Jahren das LF 8 (LO von Robur) seinen Platz. Im Jahr 2006 erhielt die Wehr ein LF 16 (W 50). Es leistet der Ortswehr mit den kleinen Wehwehchen eines Oldtimers (Baujahr 1977) immer noch gute Dienste.

 

Mit neun Männern, fünf Frauen und vier Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Seefelder Ortswehr ein Durchschnittsalter von 45 Jahren. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Im Oldtimer zum Einsatz: Seefelder Ortswehr feiert 90-jähriges Bestehen
Foto: Bürgermeister Ronald Thiel (r.) überbrachte Ortswehrführer Frank Rietschel (M.) und Ortsvorsteherin Heike Mennecke Glückwünsche. Foto: Hans-Werner Boddin

Bernd Ölke ist der 70. Pritzwalker Stadtmeister im Schach

(23.05.2019)

Pritzwalk. Stadtmeister im Schach in der Saison 2019 ist Bernd Ölke, ein langjähriger aktiver Spieler. Damit ist er der 70. Pritzwalker Schach-Stadtmeister. Auf den Plätzen folgen Peter Wessollek und Tino Bauer, die sich seit einigen Jahrzehnten erfolgreich dem königlichen Spiel widmen und Stützen der Pritzwalker Mannschaft sind.

 

Hartmut Philipp, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schach des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums, würdigte die Leistungen der aktiven Schachspieler und verwies auf die aktive Nachwuchsarbeit, die von der AG Schach geleistet wird. „Die Schüler und Schülerinnen sind mit zwei Mannschaften im Jugendbereich und einer Schülermannschaft aktiv im Spielbetrieb eingesetzt und es ist eine Freude, den Nachwuchs spielen zu sehen“, so Philipp.

 

 

Mit Nachwuchskräften verstärkt

Gemeinsam mit dem Putlitzer Sportverein sind die Pritzwalker Schachspieler mit drei Mannschaften im Spielbetrieb. Die zweite Mannschaft aus Pritzwalk konnte aus eigener Kraft in der Staffel verbleiben und wurde schon von eigenen Nachwuchskräften verstärkt.

 

Paul Tennigkeit hat beim letzten Turnier auf der Landesgartenschau in Wittstock, das hochrangig besetzt war, in seiner Klasse ein Preisgeld kassiert. Für diesen Erfolg dankte ihm Hartmut Philipp bei der Auswertung des Spieljahres. „Es stehen neue gute Spieler zur Verfügung, die in Zukunft auch die Männermannschaft verstärken werden“, so Hartmut Philipp. Die gemeinsame Arbeit der Pritzwalker mit den Putlitzer Schachfreunden wirke sich positiv aus. Philipp sehe gute Chancen für die Zukunft.

 

 

Botschafter der Stadt

Die Schachsportler aus den Städten Pritzwalk, Putlitz und Wittenberge sind in den Spielbetrieb des Landesschachverbands Mecklenburg-Vorpommern integriert. „Auf regionaler Ebene und auf Landesebene beteiligen sich unsere Nachwuchssportler und aktive Erwachsene erfolgreich an Wettkämpfen. Damit sind unsere Schachspieler erfolgreiche Botschafter unserer Stadt“, so Hartmut Philipp.

 

Im Nachwuchsturnier, das aus Anlass der Stadtmeisterschaft ausgetragen wurde, siegte Arwen Hampe vor Paul Scharies und Paul Tennigkeit. Sieger und Platzierte erhielten ebenso wie die Erwachsenen aus den Händen von Hartmut Philipp und Reinhard Mumm Urkunden. Im Namen der Stadt übergab Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Sachgeschenke. Thiel wünschte allen Schachspielern weiter gute Erfolge, die dazu beitragen, dem Namen der Stadt Ehre zu erweisen. 

 

 

Interessenten sind willkommen

Weitere interessierte Schachsportfreunde sind gern gesehen. Das Training der AG Schach findet jeweils donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr, beginnend in der ersten Schulwoche nach den Ferien, in der ehemaligen Jahnschule (jetzt Haus 6 des Pritzwalker Gymnasiums) am Perleberger Tor statt. „Interessenten und Nachwuchs-Schachspieler sind gern gesehen“, so Hartmut Philipp. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Bernd Ölke ist der 70. Pritzwalker Stadtmeister im Schach
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) gratuliert Reinhard Mumm (2.v.r.) und Hartmut Philipp (r.), dem Schach-Stadtmeister 2019, Bernd Ölke (3.v.r.), Peter Wessollek (4.v.r.) auf Platz 2 und Tino Bauer (2.v.r.) auf Platz 3. Vorn die Sieger im Nachwuchsturnier: Paul Scharies (r.) auf Platz 2 und Paul Tennigkeit auf Platz 3. Der Sieger Arwen Hampe war verhindert. Foto: Hans-Werner Boddin

Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen

(23.05.2019)

Pritzwalk. Zum fünften Mal wird in einer Gemeinschafts- aktion der Stadt und der Schützengilde Pritzwalk 1990 das Bürgerkönigsschießen zu den Festtagen durchgeführt. Der Wettbewerb, der in den 1990er Jahren gern von den Bürgern der Stadt angenommen wurde und dann in Vergessenheit geriet, ist nun wieder zu einer festen Einrichtung geworden.

 

Bei dem Wettkampf können sich schießsportbegeisterte Bürgerinnen und Bürger sowie Jugendliche aus der Stadt und der Region auf der Schießanlage der Schützengilde auf dem Sommersberg ausprobieren. Ziel ist es, Bürgerschützenkönig, Bürgerschützenkönigin oder Bürgerjugendkönig in einer der Wertungsgruppen zu werden. Die einzige Bedingung ist, dass die Teilnehmer kein Mitglied in einem Schützenverein oder Jäger sind.

 
Sachkundige Schießleiter sind dabei

Von den Wettkampfteilnehmern ist lediglich ein Startgeld in Höhe von 2,50 Euro pro Wertungsscheibe zu entrichten. Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern. Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerkönigsschützenscheibe“.

 

Interessierten wird an insgesamt sechs Tagen vor den Festtagen die Möglichkeit geboten, nach einem Probeschießen fünf Wertungsschüsse auf die „Bürgerkönigsscheibe“ abzugeben. Nach Auswertung geht die Wertungsscheibe in das Eigentum des Schützen über. 

 

Geschossen werden kann: an den Freitagen, 24. und 31. Mai, jeweils von 15 bis 18 Uhr, an den Samstagen, 25. Mai und 1. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr und an den Sonntagen, 26. Mai und 2. Juni, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu den regulären Öffnungszeiten des Schießstandes. Zu den Wettkampfzeiten können auch Fragen zum Vereinsleben in der Schützengilde gestellt und das Vereinshaus mit der Schießanlage besichtigt werden. 

 

 

Siegerehrung auf der Hauptbühne

Die Auswertung des Bürgerkönigsschießens erfolgt am Samstag, 8. Juni, gegen 15 Uhr auf der Hauptbühne der Pritzwalker Festtage auf dem Marktplatz. Dort werden neben den Schützenkönigen der Schützengilde auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2019“ in den Wertungsklassen „König“, Königin“ und „Jugendkönig“ geehrt.

 

Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, hat für die drei Wertungsklassen Wanderpokale gestiftet, die die Sieger des Bürgerschützenkönigsschießens für ein Jahr übergeben bekommen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen
Foto: Auf dem Schießstand der Pritzwalker Schützengilde sind die Bürger willkommen. Foto: Hans-Werner Boddin

Entdecken, Erinnern, Erzählen: Vernissage zur Ausstellung „Panoramablick“

(22.05.2019)

Pritzwalk. Bis zum 15. September ist die Ausstellung „Panoramablick“ in der Museumsfabrik Pritzwalk zu sehen. Museumsleiter Lars Schladitz hat sie zum Internationalen Museumstag am 19. Mai eröffnet. Das Besondere: Die Exponate sind Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Seminarkurses Kunst am Pritzwalker Johann-Wolfgang-von Goethe-Gymnasium.

„Es ist ganz wichtig, dass wir auch solche Projekte ausstellen können“, so Lars Schladitz. Die Werke werden nun im „partizipativen“ Museumsberiech gezeigt: So können die Besucher nicht nur schauen, sondern kommen ins Entdecken, Erinnern, Erzählen.

Verschiedene Techniken

Die jungen Künstlerinnen und Künstler, die bei der Vernissage zugegen waren und ihre Bilder auch signierten, haben einschneidende Ereignisse in der Pritzwalker Stadtgeschichte verarbeitet: den 30-jährigen Krieg, den großen Stadtbrand, die Explosionskatastrophe am Ende des Zweiten Weltkrieges. In verschiedenen Techniken setzten sie ihre Visionen dazu in aufwändig gestalteten Panoramen in Szene. Das Museumsteam war mit der Eröffnung der Ausstellung sehr zufrieden. Es gab viele Gespräche mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern.

Auch der zweite Programmpunkt des Museumstages war gut besucht: Die erste Werkstattführung zeigte einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit und erklärte die Sammlung des Museums wie den Umgang mit historischen Gegenständen. bat

Foto zur Meldung: Entdecken, Erinnern, Erzählen:  Vernissage zur Ausstellung „Panoramablick“
Foto: Großformatige Bilder hängen an den Wänden in der Museumsfabrik. Foto: Lars Schladitz

Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow übergeben

(22.05.2019)

Pritzwalk. Befahren werden kann sie schon seit einigen Wochen, aber nun wurde die Ortsverbindungsstraße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

Gute Zusammenarbeit gewürdigt

Mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes würdigten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, sein Stellvertreter und Amtsleiter für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, Planer Matthias Telschow und Tino Schulze-Brandies die gute Zusammenarbeit bei dem Bauvorhaben.

 

Ortsteile werden bedacht

Zwölf Wochen vor dem eigentlichen Fertigstellungstermin konnte die Straße bereits für den Verkehr freigegeben werden. „Wir wollen bei allen Baumaßnahmen stets die Stadt und ihre Ortsteile bedenken“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Dank für reibungslosen Ablauf

Halldor Lugowski wies auf die 75-prozentige Förderung hin, mit der das rund 800 000 Euro teure Vorhaben umgesetzt werden konnte. Im Namen der Bürger dankte die Wilmersdorfer Ortsvorsteherin Bärbel Zerbian allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und die neue Straße.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow übergeben
Foto: Schnitten das Band durch (v.l.): Friedhelm Müller, Matthias Telschow, Halldor Lugowski, Dr. Ronald Thiel. Bärbel Zerbian, Christian Spitzer, Polier von der Firma Eurovia und Oberbauleiter Tino Schulze-Brandies, ebenfalls von der Baufirma. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Schüler aus Mormant zu Besuch im Rathaus

(22.05.2019)

Pritzwalk. Eine erlebnisreiche Woche in Pritzwalk erleben gerade elf Schüler und ihre beiden Lehrerinnen aus der französischen Stadt Mormant. Zu den ersten Stationen der Gäste gehörte das Pritzwalker Rathaus. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erklärte den Jugendlichen die Stadtverwaltung und einiges zur Geschichte und Entwicklung Pritzwalks. Im Anschluss gab das Stadtoberhaupt den Schülerinnen Lilou, Chloé und Mehdina ein Interview. Betreut werden die Gäste von Französischlehrer Wolfgang Mast vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk. Neben Besuchen der Museumsfabrik und anderer Sehenswürdigkeiten ist ein Ausflug nach Berlin geplant.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Schüler aus Mormant zu Besuch im Rathaus
Foto: Vor dem Pritzwalker Rathaus gab es ein Erinnerungsfoto für die Gäste aus Mormant mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vorschläge für nächsten Bürgerhaushalt sind willkommen

(21.05.2019)

Pritzwalk. Eben noch in der Abstimmung, jetzt schon umgesetzt: Die ersten Vorschläge des Pritzwalker Bürgerhaushalts 2019 wurden bereits verwirklicht. Und auch für den zweiten Bürgerhaushalt können Vorschläge eingereicht werden. Dazu forderte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Montag die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Orts­teile auf.

 

Gelungene Gestaltung

„Ein Vorschlag lautete ja, die Trauerhalle auf dem Pritzwalker Friedhof mit Sitzgelegenheiten und Pflanzen zu gestalten“, erklärte das Stadtoberhaupt. „Das ist den Mitarbeitern des Amtes für Stadtentwicklung hervorragend gelungen.“ Insgesamt fünf Bänke bieten Friedhofsbesuchern Gelegenheit, innezuhalten und sich auszuruhen.

 

Würdevoller Rahmen

„Manchmal sind die Trauergesellschaften größer, so dass die Plätze in der Trauerhalle nicht ausreichen“, erklärte Peter Kniesel vom Bauhof. Vor allem für ältere Menschen werde der schwere Gang auf den Friedhof wenigstens etwas erleichtert. Neu gepflanzte Rhododendren geben dem Umfeld der Trauerhalle einen angemessenen und würdevollen Rahmen.

 

Blumen für Kuckuck

Das zweite bereits umgesetzte Vorhaben des Bürgerhaushalts ist ein Blumenrondell im Ortsteil Kuckuck. Es wertet die Ortslage nicht nur optisch auf, sondern bietet auch Insekten eine Anflugstation.

 

Vorhaben in Planung

Weitere Vorhaben befinden sich bereits in Planung, oder werden in wenigen Wochen umgesetzt: die Sitzgruppe am Sportplatz in Beveringen, Fahrradständer für die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule etwa, oder der Turnraum für die Kita „Tausendfüßler“.

 

Beschluss für den Hundepark

Mit dem Beschluss der jüngsten Stadtverordnetenversammlung kann der umzäunte Hundepark an der Bundesstraße 103 in Angriff genommen werden. Auch das Freigehege im Hainholz ist in Arbeit, und die Hockeybanden für den Pritzwalker FHV sind bestellt.

 

Viele Wege zum Mitmachen

„Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ihre Vorschläge für den zweiten Bürgerhaushalt einzureichen“, ergänzte Kornelia Wienke, die Leiterin des Amtes für Finanzen. Das kann auf den bewährten Wegen geschehen: persönlich, per Post, über die Internetseite www.pritzwalk.de, per E-Mail oder mit Hilfe des Flyers. Abgabeschluss ist der 30. Juni. Der nächste Tag der Abstimmung ist Samstag, der 28. September 2019.

 

Wieder 50000 Euro

Erneut können die stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger für den Vorschlag ihrer Wahl votieren. Für den Bürgerhaushalt stellt die Stadt Pritzwalk insgesamt 50 000 Euro zur Verfügung. Ein Vorschlag darf nicht mehr als 5 000 Euro kosten.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Vorschläge für nächsten Bürgerhaushalt sind willkommen
Foto: Präsentieren die neuen Bänke und die Rhododendren-Pflanzung als eines der ersten verwirklichten Vorhaben aus dem Bürgerhaushalt (v.l.): Peter Kniesel, Kornelia Wienke und Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Tour-Radler pausierten in Pritzwalk

(20.05.2019)

Pritzwalk. Voller Menschen war der Marktplatz am Samstag, 18. Mai, als die Radler der Tour de Prignitz von Märkischer Allgemeiner Zeitung und Antenne Brandenburg vom RBB dort zur Pause eintrafen. Der Mittagsstopp war Teil der dritten Etappe, bei der Pritzwalker und Heiligengraber Radler zusammen auf die Strecke gingen.

Die Pause nutzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pritzwalker Stadtverwaltung mit Heike Fuchs, Fachgebietsleiterin Kultur, Freizeit, Tourismus, Jugend und Senioren, Museumsleiter Lars Schladitz und Marita Rehm von der Stadtbibliothek, um die anstehenden Highlights in der Dömnitzstadt zu bewerben. So gab es zum Beispiel Informationen zu den Festtagen, die am 7. und 8. Juni unter anderem mit dem Stargast Ross Antony gefeiert werden, zum Mühlentag mit Musemsfest am 10. Juni, zur „Sommertour mit dem Bürgermeister“ am 29. Juni  sowie zum Herbstleuchten am 6. September.

In Heiligengrabe überraschte Gemeindebürgermeister holger Kippenhahn seinen Pritzwalker Amtskollegen Dr. Ronlad Thiel mit einem Modell einer Holzstele, das zwischen Hohe Heide und Bölzke aufgestellt werden soll. Angefertigt wird die im Original 2,50 Meter hohe Stele von Karsten Borkaus Blandikow. MAZ/bat

Foto zur Meldung: Tour-Radler pausierten in Pritzwalk
Foto: Heike Fuchs (am Pult) und Kolleginnen aus der Stadtverwaltung werben bei den Tourradlern für die nächsten Highlights in Pritzwalk. Foto: Matthias Anke/MAZ

Mesendorf feiert 700-jähriges Bestehen und 95 Jahre Feuerwehr

(20.05.2019)

Mesendorf. Drei Tage lang feiern die Einwohner des Pritzwalker Ortsteiles Mesendorf und ihre Gäste das 700-jährige Bestehen des Ortes. Außerdem begeht die Ortsfeuerwehr ihr 95. Gründungsjahr. Das Programm reicht von Freitag, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Mai.

Ortsvorsteher Vincent Maaß wird das Fest am Freitag, 24. Mai, um 18 Uhr im Park eröffnen. Zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr ziehen die Mesendorfer in einem Fackelzug mit musikalischer Begleitung durch die Parkanlage. Für die Musik sorgen Peter Jekal am Akkordeon und Guido Reiher an der Trompete. Danach treffen sich alle zum gemütlichen Beisammensein an der Feuerschale.

Empfangsgebäude wird eingeweiht

Um 10 Uhr wird am Samstag, 25. Mai, der neue Spielplatz am Gemeindehaus von Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergeben. Der Festumzug mit dem Evangelischen Posaunenchor Falkenhagen startet um 10.30 Uhr. Er führt zum Bahnhofgelände des Vereins Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg. Dort wird um 11 Uhr das neue Empfangsgebäude eingeweiht, das nach historischem Vorbild neu gebaut wurde. Die Kleinbahner bieten dazu eine Broschüre an.

Nach dem kurzen Festakt zieht der Tross wieder in Richtung Parkgelände. Dort warten ab 11.30 Uhr Erbseneintopf aus der Gulaschkanone, ein Traktortreffen, Spiele zum Mitmachen, Kinderbelustigungen und eine Kaffeetafel. Tanz am Nachmittag bietet das Duo „Pia Voca“ mit Anne Koplin und Franziska Volkmann. Gegen 16.30 Uhr wird der schönste Traktor prämiert. DJane Manu legt ab 20 Uhr zum Tanz im Festzelt auf: „Music for Generation“.

Ausklang beim Frühschoppen

Eine gemeinsame Pollofreifahrt vom Heimatverein mit den Einwohnern von Mesendorf eröffnet den Sonntag, 26. Mai, um 10 Uhr. Von 11.30 bis 13.30 Uhr kann im Festzelt mit den Kyritz Musikanten beim Frühschoppen geplauscht werden.

Organisiert und gestaltet wird das dreitägige Fest von den Mitgliedern des Heimatvereins und dem Ortsbeirat von Mesendorf. Die Stadt Pritzwalk unterstützt das Fest. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Mesendorf feiert 700-jähriges Bestehen und 95 Jahre Feuerwehr
Foto: Das Organisationsteam um Ortsvorsteher Vincent Maaß hat zur Begrüßung der Gäste eine Strohfigur gestaltet. Foto: Privat

Projektarbeit mit Praxisteil: Quandtschüler sammelten Müll

(16.05.2019)

Pritzwalk. Begeistert laufen die Quandtschüler mit Eimer und Papierzange durch die Grünanlagen, klauben hier ein Stück Papier, dort eine Zigarettenkippe und da einen alten Joghurtbecher auf. Sandra Falkenhagen und Daniela Angermann vom Fachgebiet öffentliche Anlagen und Flächen der Stadt Pritzwalk stehen staunend dabei: „Die haben ja richtig Spaß“, sagt Sandra Falkenhagen.

18 Jungen und Mädchen der Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule haben vom 13. bis 17. Mai  eine Projektwoche zum Thema Mensch absolviert. Ihr Lehrer Dr. Mario Koch und seine Kolleginnen haben klassenübergreifend mit den Fünft- und Sechstklässlern verschiedene Themen behandelt: Herbert Quandt, Medien und Kinder, Anne Frank – und eben Umwelt. Dazu gab es laut Mario Koch einen Theorie- und einen Praxisteil. So wurde auch über das Plastikproblem diskutiert. Im Real-Markt untersuchten die Kinder, welche Produkte in Plastik verpackt angeboten werden und ob das nötig ist.

Lieber etwas Praktisches

„Statt bei Fridays for Future zu demonstrieren, tun wir lieber etwas Praktisches“, sagte Mario Koch. „Wir sammeln Müll.“ Die Quandtschüler haben jeweils für ein- bis anderthalb Stunden Müll in der Fußgängerzone, im Hainholz und nun im Grüngürtel gesammelt. „Die Kinder sind sehr sensibilisiert für das Thema“, meint der Lehrer. Höhepunkte der Sammelaktion waren ein Stiefel im Hainholz und ein Paar Turnschuhe in einem Baum an der Skaterbahn.

In vier Gruppen geht es mit Eimern und Papierzangen am Donnerstag durch die Stadt. Schnell entwickelt sich eine Art Wettbewerb, wer seinen Eimer als erster voll hat. Die großen blauen Säcke, in die die Kinder ihre Eimer ausleeren, sind auch bald voll. Sandra Falkenhagen und Daniela Angermann streifen mit ihrer Gruppe durch den Grüngürtel, über den Spielplatz und über die Skaterbahn, vorbei an der Bildungsgesellschaft, über die Dömnitzinsel und von dort in die Marktstraße.

Niemals fertig

Und obwohl die Quandtschüler mit ihrem Lehrer dort schon am Montag gesammelt haben, liegen hier und da schon wieder Schnipsel auf dem Gehweg. Diese Arbeit machen die Mitarbeiterinnen des Betriebshofes mit ihren Kollegen normalerweise zweimal pro Woche. „Fertig werden wir nie“, sagt Sandra Falkenhagen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Projektarbeit mit Praxisteil:  Quandtschüler sammelten Müll
Foto: Mit der Überzeugung, etwas Gutes und Wichtiges zu tun, starten die Quandtschüler in ihre Müllaktion, die zum Projekt Mensch gehört. Foto: Beate Vogel

Museumsfabrik eröffnet Ausstellung mit Pritzwalker Panoramen

(16.05.2019)

Pritzwalk. Die Museumsfabrik Pritzwalk lädt zum internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, zu einer Vernissage und zu einem Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit ein.

Die Abschlussarbeiten des Kunstseminar-Kurses des Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums bieten einen modern inszenierten Panoramablick in die Geschichte der Stadt. Um 14 Uhr wird die neue Ausstellung für das Publikum eröffnet, ab 15 Uhr sind Interessierte zu einer Führung durch die Werkstatt des Museums eingeladen.

Die Aufgabe, die Kunst- und Deutschlehrerin Elke Grämer ihren Schülern gestellt hatte, war komplex und vielschichtig. Sie sollten historische Ereignisse der Region in bildnerischer Form auf großformatigen Bannern umsetzen. Bemerkenswert ist dabei die Komposition aus zeitgeschichtlichen und modernen Elementen und Techniken, die einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart illustrieren.

Um sich intensiver mit dem Thema zu identifizieren, haben sich die Schüler mit den derzeitigen Lebensumständen, der Mode, den alltäglichen Gebrauchsgegenständen auf der einen Seite und der Lebenswelt der damaligen Gesellschaft andererseits beschäftigt.

Die Museumsfabrik bietet nun partizipative Ausstellungsbereiche, die erstmals für diese Ausstellung eröffnet werden. Angelehnt sind die Schülerarbeiten an die monumentalen Panoramabilder Yagdegar Asisis. Deutlich wird das auch anhand einer im Innenhof errichteten Konstruktion, die zu einem den Besucher umgebenden Panoramablick auf den Stadtbrand 1821 einlädt.

Im Museumscafé können die Besucher selbstgebackenen Kuchen und eine Tasse Kaffee genießen.

Foto zur Meldung: Museumsfabrik eröffnet Ausstellung mit Pritzwalker Panoramen
Foto: Bahnsteigpanorama von Ton Steinstrass. Repro: Museum

Stadt Pritzwalk unterstützt Prignitzer Theatertag

(15.05.2019)

Pritzwalk. 700 Anmeldungen für den 10. Prignitzer Theatertag liegen bereits vor. „Das ist ein neuer Rekord“, sagt Marcel Michael von der Wohnstätte Hoppenrade des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berlin-Brandenburg. Zum Jubiläums-Theatertag haben sich die Organisatoren eine ganze Menge einfallen lassen.

 

Fünf Stücke sind zu sehen

Am Mittwoch, 5. Juni werden Kinder und Jugendliche aus Pritzwalk, Kehrberg, Groß Pankow, Wittenberge, und von der Christophorusschule aus Hoppenarde in den Waldlehrpark nach Groß Woltersdorf kommen, um dort Theater zu spielen und zu erleben. „Es werden fünf Stücke von fünf Schulen beziehungswiese Kitas aufgeführt“, erklärt Elain Volmer vom CJD.

 

Meisten Teilnehmer kommen aus Pritzwalk

„Das Gros der teilnehmenden Schüler kommt aus Pritzwalk“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski. Daher gehört die Stadt Pritzwalk in diesem Jahr erstmals zu den finanziellen Förderern des
Prignitzer Theatertages neben der Aktion Mensch sowie der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz.

 

700 Personen erhalten warme Mahlzeit

Wachsende Besucherzahlen stellen die Organisatoren allerdings auch vor größere Herausforderungen. „Neben der Organisation des Bustransfers ist das vor allem die Mittagsversorgung“, erklärt Halldor Lugowski. Immerhin müssen in relativ kurzer Zeit rund 700 Personen mit einer warmen Mittagsmahlzeit beköstigt werden. Dafür sorgen das CJD, Mitglieder des Wahrberge-Vereins und des neuen Betreibers der Gaststätte „Zur Hexe“ gemeinsam.

 

Gymnasiasten sitzen in der Jury

Die Aufführungen der Kinder und Jugendlichen werden von einer Jury des Kurses „Darstellendes Spiel“ vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk unter Leitung von Kunstlehrer Peter Sturm bewertet. „Alle Schüler bekommen Pokale“, Sag Marcel Michael, „aber für die beste Gesamtvorführung gibt es einen Wanderpokal.“

 

Stände laden zum Mitmachen ein

Neben dem Geschehen auf der Bühne können sich große und kleine Besucher an zahlreichen Ständen ausprobieren. Ob beim Basteln von Theatermasken mit Renate Groenewegen, einem Zirkusprojekt mit „Tacki und Noisly“, beim Bogenschießen

oder dem Theater-Workshop mit Daniela Dörfel und Chady Seubert vom Theater „Vogelfrei“ –  im Waldlehrpark wird den Besuchern jede Menge geboten. Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, sich vor märchenhaften Kulissen fotografieren zu lassen.

 

Abendprogramm für Erwachsene

Eher an ein erwachsenes Publikum richtet sich die abendliche Theateraufführung. Der Kurs „Darstellendes Spiel“ des Pritzwalker Gymnasiums zeigt ab 19 Uhr das Stück „Gestern im Park“. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Wahrbergeverein bittet um vorherige Anmeldung, die Essensversorgung übernimmt die Gaststätte „Zur Hexe“.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk unterstützt Prignitzer Theatertag
Foto: Freuen sich auf den 10. Prignitzer Theatertag im Waldlehrpark Groß Wol-tersdorf (v.l.): Bodo Wichura, Elain Volmer, Marcel Christian, Halldor Lug-owski und Heike Hilbert. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ringer, Clowns und Märchenland – Kinderfamilientag am Kulturhaus

(15.05.2019)

Pritzwalk. Zum Kinderfamilientag am Kulturhaus lädt die Stadt Pritzwalk für Samstag, 1. Juni, kleine und große Besucher ein. Von 11 bis 16 Uhr gibt es an diesem besonderen Samstag ein buntes Programm, Leckereien und vor allem: Kinderüberraschungen.

 

Die Eröffnung gestalten um 11 Uhr die beiden Clowns „Tacki und Noisly“ mit ihrem Programm „Ein Clown für alle Fälle“. Fred Schulze sorgt mit seiner „Mobilen Disco“ für Tanzmusik. Um 14 Uhr beginnt ein Kinderprogramm zum Mitmachen, Raten, Singen und Toben: „Herr Fuchs macht Jux“ – zu Besuch im Märchenland.

Kuh-Melken und Sumo-Ringen

Kunterbunten Kinderspaß bieten Riesen-Darts, Limonaden-Kuh-Melken, die Hüpfburg „Märchenschloss“, Kinderschminken und Kinder-Tattoos. Bei der Kinderolympiade können sich die kleinen Gäste zum Beispiel im Dosenstelzenslalom, beim Limbotanz, Fischeangeln und Hügelkuppenhüpfen messen. „Ab in den Ring!“ heißt es beim Sumo-Ringen. An der Bastelstation der Berlin-Brandenburgischen Landjugend können die kleinen Gäste kleben, malen und schneiden.

 

Den ganzen Tag dabei sind die Feuerwehr Pritzwalk, das Stadtmaskottchen Willy Wolf sowie Eddy Energy von den Stadtwerken. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Kulturhauses. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ringer, Clowns und Märchenland –  Kinderfamilientag am Kulturhaus
Foto: Die Clowns „Tacki und Noisly“ eröffnen den Kinderfamilientag am 1. Juni am Pritzwalker Kulturhaus. Foto: Agentur

Kleinste „Tausendfüßler“ bekommen einen Kinderbus

(14.05.2019)

Pritzwalk. Große Augen machten am Dienstag die Krippenkinder in der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Auf der Terrasse in Richtung Spielplatz stand ein toller weißer Wagen, sogar mit einem echten Cabrio-Verdeck. Zur Verfügung gestellt wurde das hochwertige Gefährt von der Volks- und
Raiffeisenbank Prignitz. „Beim Babybegrüßungsfrühstück der Stadt Pritzwalk war mir aufgefallen, dass die Erzieherinnen mit den bisherigen Krippenwagen ihre liebe Mühe hatten“, sagte Ronny Löwe vom Geldinstitut.

 

Wagen ist leichter zu handhaben

Nun konnte Filialbereichsleiterin Susann Ollinger Kita-Leiterin Kornelia Saß und ihrem Team den schnittigen Kinderbus übergeben. „Er ist aufgrund seiner leichten und doch sicheren Bauweise viel leichter zu handhaben“, freute sich Kornelia Saß. Die Kinder bedankten sich mit einem kleinen Programm und einem selbst gestalteten Bild für das neue Fortbewegungsmittel. „Damit können wir Pritzwalk noch besser erkunden“, sagte die Leiterin.

 

Zweite Kita im Geschäftsgebiet

Die Kita „Tausendfüßler“ ist erst die zweite im Geschäftsgebiet der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, die mit einem Kinderbus ausgestattet wurde. Der Wagen kostet über 3000 Euro.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Kleinste „Tausendfüßler“ bekommen einen Kinderbus
Foto: Freudestrahlend nahmen die Krippenkinder der Kita „Tausendfüßler“ ihren neuen Kinderbus in Besitz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Großes Interesse an Pritzwalks größter Straßenbaustelle

(14.05.2019)

Pritzwalk. Zu einem Tag der offenen Baustelle waren Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Samstag an die Straßenbaustelle am Knoten Burgstraße/Havelberger Straße/Bürgerplatz eingeladen. Viele Bürger der Stadt nutzten die Gelegenheit, um sich über den Baufortschritt, die Planung und Weiterführung der Baumaßnahmen zu informieren. Zum Tag der offenen Baustelle waren neben der Führungsspitze der Stadtverwaltung auch das Bauamt der Stadt, Planungsbüros und bauausführende Unternehmen anwesend.

 

Kompetente Gesprächspartner gaben Auskunft

Interessierte Bürger und Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung erhielten von kompetenter Seite Informationen über die Umgestaltung einer der wichtigsten Straßen der Stadt. Der jetzige Baubereich vom Knoten Burgstraße/Havelberger Straße/Bürgerplatz, bis hin zur Dömnitzbrücke/Kietz ist 110 Meter lang und etwa 18 Meter breit. Dort werden die Fahrbahn und die Gehwege erneuert, Querungshilfen eingebaut, neue Buswartehallen aufgestellt, die Ein- und Ausstiege für Busse neugestaltet und mit ebenfalls neuen Pflanzen gestaltet.

 

Neue Ver- und Entsorgungsleitungen

Unterirdisch werden der Regenwasserkanal verlegt, ein Havarieschacht eingebaut und der Auslaufbereich des Regenwasserkanals erneuert.

 

Kanten werden abgesenkt

An den Querungshilfen sowie an den Anbindungen an die Parkanlagen werden für Personen mit Einschränkungen entsprechende Absenkungen errichtet und ähnlich wie die Buswartehäuser beleuchtet. Die neue Fahrbahn erhält einen Bitumenbelag.

 

Leerrohre für künftige Kabel

Unter den Betonsteinplatten der Gehwege sind Leerrohre für eventuelle Kabelverlegungen vorgesehen. Die Stadtwerke Pritzwalk sowie der Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk erneuern ebenfalls ihre Ver- und Entsorgungsleitungen, für Gas, Trinkwasser und Schmutzwasser.

 

Arbeiten verändern das Gesicht der Stadt

„Mit dem Bau der neuen Querungshilfe ändert sich das Gesicht einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Pritzwalk“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Damit beginnen wir, den Grüngürtel aufzuwerten, der die Innenstadt umschließt. Das führen wir in anderen Maßnahmen in den kommenden Jahren weiter.“

 

Perspektivisch nur noch Lieferverkehr

Geplant sei, dass nach weiteren Straßenbaumaßnahmen der Schwerverkehr nur noch zur Belieferung in die Innenstadt kommt und Großmaschinen und Lastwagen dann nur noch über die Umgehungsstraße geleitet werden. „Damit kann dann auch die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt werden, was für Radfahrer und Fußgänger und Bewohner Verbesserungen bringen wird“, fuhr das Stadtoberhaupt fort

 

Stadt knüpft an Tradition an

„Wir haben mit den bisherigen Tagen der offenen Baustelle gute Erfahrungen gemacht. Das Interesse unserer Bürger an Informationen war und ist sehr groß. An diese Tradition wollen wir auch in Zukunft anknüpfen und unseren Bürgern aktuelle Informationen zeitnah zukommen lassen und weitere Tage der offenen Baustelle durchführen“, sagte der Bürgermeister.

 

Einblicke in die Baustelle

Nach den ersten Informationen und Erläuterungen von Planer Matthias Telschow und von Vertretern von Baufirmen konnten sich die Besucher am Rande der Baustelle ein Bild von den Abläufen machen und mit den Planungen und Erläuterungen auf den Schautafeln vergleichen. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung sorgte mit Kaffee, Kuchen und Schmalzstullen für die Beköstigung der Besucher.

 

Teilnahme an bundesweitem Tag

„Der Tag der offenen Baustelle in Pritzwalk ist zugleich der Tag der Städtebauförderung, der 2019 zum fünften Mal begangen wird“, berichtete der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. „Fördergelder in Höhe von 580 000 Euro und für die Straßenbeleuchtung in Höhe von 37.000 Euro, fließen aus dem gleichnamigen Förderprogramm auch in die Umgestaltung dieser Straße“, sagte er.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Großes Interesse an Pritzwalks größter Straßenbaustelle
Foto: Groß war das Interesse der Pritzwalker an der Planung und den Bauablauf. Fragen der Besucher wurden von Fachleuten beantwortet. Foto: Hans-Werner Boddin

Verwaltung und Bibliothek nach Himmelfahrt geschlossen

(14.05.2019)

Pritzwalk. Am 31. Mai bieten die Einrichtungen der Stadtverwaltung Pritzwalk im Rathaus und in der Gartenstraße sowie im Pritzwalker Bahnhof keine Sprechzeiten an. Sie sind geschlossen. Auch die Stadtbibliothek Pritzwalk ist an diesem Tag zu.

Der 31. Mai ist der Freitag nach Christi Himmelfahrt, er wird als Brückentag genutzt. Damit verschiebt sich auch der Samstagssprechtag im Bürgerservice vom 1. Juni auf Samstag, den 8. Juni. bat

Seefelder feierten Party am Gerätehaus

(14.05.2019)

Seefeld. Ohne großes Brimborium beging die Seefelder Feuerwehrleute gemeinsam mit den Einwohnern das 90. Gründungsjubiläum der Feuerwehr mit einem Dorffest im und am Gerätehaus. Die Feuerwehr, Einwohner des Ortsteils und die Fachabteilung der Stadtverwaltung hatten eine zünftige Geburtstagsparty organisiert.

 

Attraktionen für die Jüngsten

Für die Bewohner, hauptsächlich für die jüngsten, hielt sie viele Aktionen bereit: Von Hüpfburg, Kinderschminken, über Feuerwehrstafette und Zielbekämpfen mit der Kübelspritze bis hin zu Rundfahrten mit dem Löschfahrzeug LF 16 reichten die Angebote.

 

Kaffee, Kuchen und Modellautos

Ein umfangreiches Kuchenbuffet mit Kaffeetafel und Deftiges vom Grill luden ein zum Geburtstagsessen. Klaus Winter, Sammler von Modellautos, zeigte aus seinem Fundus eine kleine Auswahl von H0-Modellen von Feuerwehr- und anderen Modellautos. Umrahmt wurde das Dorffest von den „Village Boys“, die schon am Nachmittag mit Livemusik unterhielten.

 

Bürgermeister überbrachte Glückwünsche

Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, Ortsvorsteherin Heike Mennecke und Ortswehrführer Frank Rietschel Glückwünsche zum Feuerwehrjubiläum zu überbringen.

 

Anfangs noch mit Handdruckspritze

Frank Rietschel konnte aus der wechselhaften Geschichte der Ortswehr einige Faktenberichten. Gegründet wurde sie erst 1929 gegründet. Noch bis 1939 rückte sie Bränden noch mit einer Handdruckspritze zu Leibe. Erst dann wurde eine Tragkraftspritze mit Spritzenanhänger im Ort stationiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ortswehr zu Beginn der 50er Jahre wieder aktiviert.

 

Junge Brandschutzhelfer im Ort

Mit dem Aufbau des Kreisbetriebs für Landtechnik (KfL) sorgte die Ortswehr gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des KfL für den Feuerschutz im Ort und in den Werkstätten des Betriebs. Zeitweilig hatte die Ortswehr auch eine Arbeitsgemeinschaft junger Brandschutzhelfer, konnte aber mit den Nachbarn wie Buchholz nicht mithalten.

 

Oldtimer mit Wehwehchen

Mitte der 1960er Jahre wurde für den Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerwehrausrüstung ein neues Gerätehaus gebaut. In einem Anbau fand dann auch zunächst ein LF 8 (K 30) und später in den 1970er Jahren das LF 8 (LO von Robur) seinen Platz. Im Jahr 2006 erhielt die Wehr ein LF 16 (W 50). Es leistet der Ortswehr mit den kleinen Wehwehchen eines Oldtimers (Baujahr 1977) immer noch, gute Dienste.

 

Durchschnittsalter von 45 Jahren

Mit neun Männern, fünf Frauen und vier Angehörigen der Alters- und Ehrenabteilung haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Seefelder Ortswehr ein Durchschnittsalter von 45 Jahren.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Seefelder feierten Party am Gerätehaus
Foto: Bürgermeister Ronald Thiel überbrachte im Namen der Stadt an Ortswehrführer Frank Rietschel und Ortsvorsteherin Heike Mennecke (v.re.) Glückwünsche zum Feuerwehrgeburtstag. Foto: Hans-Werner Boddin

Tag der offenen Baustelle am Samstag, 11. Mai, 10 bis 12 Uhr

(07.05.2019)

Pritzwalk. Eine einmalige Gelegenheit bietet sich Interessenten beim „Tag der offenen Baustelle“ am Samstag, 11. Mai. Besucherinnen und Besucher können sich an diesem Tag von 10 bis 12 Uhr erklären lassen, wie der Bau der Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz in Pritzwalk vonstattengeht, wie dieser Abschnitt einmal aussehen wird und welche planerischen und baulichen Besonderheiten zu beachten sind.

 

Fachleute erklären das Vorhaben

Zu diesem Zweck werden Vertreter der Stadtverwaltung, des Planungsbüros, des Baubetriebs und der Versorgungsträger anwesend sein, um den Besuchern die Abläufe zu erklären und Fragen zu beantworten.

 

"Offene Baustelle" ist schon Traditon

„Wir haben in den vergangenen Jahren bereits sieben Mal zu Tagen der offenen Baustelle eingeladen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Ging es in der Vergangenheit mit dem Umbau der Tuchfabrik um ein längerfristiges Vorhaben, soll der Bau der Querungshilfe bereits in einem halben Jahr abgeschlossen sein.

 

Einmalige Gelegenheit

„Es ist also die einmalige Gelegenheit, die Baustelle während der Arbeit zu besichtigen und von Fachleuten erklärt zu bekommen“, ergänzte der Amtsleiter für Stadtentwicklung und stellvertretende Bürgermeister Halldor Lugowski.

 

Treffpunkt Bürgerplatz

Treffpunkt ist an der Einfahrt zum Bürgerplatz am Beginn der Baustellenabsperrung. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung bietet Kaffee und Kuchen an. Mit dieser Aktion beteiligt sich die Stadt Pritzwalk am bundesweit fünften „Tag der Städtebauförderung“.

 

Fahrbahn, Gehwege und Lampen erneuert

Beim Bau der Querungshilfe werden die Fahrbahn und die Gehwege neu gestaltet, so dass sie auch von Menschen mit eingeschränkter Mobilität überquert werden können. Zudem wird die Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt. Für den Straßenbau werden insgesamt 580 000 Euro und für die Straßenbeleuchtung 37 000 Euro veranschlagt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Tag der offenen Baustelle am Samstag, 11. Mai, 10 bis 12 Uhr
Foto: Freuen sich auf zahlreiche Besucher zum Tag der offenen Baustelle: Bür-germeister Dr. Ronald Thiel (r.) und sein Stellvertreter Halldor Lugowski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker „Lesefüchse“ erhielten Bibliotheksführerscheine

(07.05.2019)

Pritzwalk. Lachen, klatschen schreien – all das darf man normalerweise nicht in einer Bibliothek. Doch die Kinder aus den Pritzwalker Kitas wurden am Montag regelrecht dazu aufgefordert. „Herr Schreiberling“ aus „Himmelsburg“ alias Rolf Barth begeisterte mit seinem Auftritt fast 100 Vorschulkinder aus allen Kitas der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile.

 

Kinder lernten die Bibliothek kennen

Sie alle hatten sich ein Jahr lang mit der Bibliothek beschäftigt. Viermal waren sie zu Gast in der Pritzwalker Einrichtung. Sie lernten das Aussuchen und Ausleihen, sie erfuhren, wie man Wissen in Sachbüchern findet und schließlich, wie man Bücher und andere Medien im Bestand der Bibliothek findet.

 

Zauberei aus "Himmelsburg"

In dem bunten, unterhaltsamen Kinderprogramm von „Herrn Schreiberling“ ging es allerdings um Zauberei, einen König, der die Buchstaben verboten hat und die Kinder aus Himmelburg, die dafür sorgten, dass ihre Altersgefährten aus „Zappendusterhausen“ endlich auch wieder Geschichten lesen und hören durften.

 

Ab jetzt sind sie Lesefüchse

Zum Schluss erhielten alle Mädchen und Jungen ihren „Bibliotheksführerschein“ für die erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „BibFuchs“ und dürfen sich jetzt „Lesefüchse“ nennen Unterstützt wurde das Projekt von der Sparkasse Prignitz.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalker „Lesefüchse“ erhielten Bibliotheksführerscheine
Foto: Herr Schreiberling nahm die Pritzwalker Vorschulkinder mit auf eine Reise zu Herrn Wolke und den Bewohnern von „Himmelsburg“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren

(06.05.2019)

Pritzwalk. Die Leukämieerkrankung des 21-jährigen Jonas Ferner aus dem Pritzwalker Ortsteil Beveringen bewegt viele Menschen in und um Pritzwalk dazu, ihre Hilfe anzubieten. Eine Stammzellenspende könnte ihm helfen, die Krankheit zu besiegen.

 

Termin wurde kurzfristig organisiert

Seine Familie, Freunde, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beveringen und der Pritzwalker Fußball- und Hockeyverein (FHV) 03 organisierten deshalb kurzfristig gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Registrierungsaktion. Am Samstag, 4. Mai, ließen sich in der Zeit von 10 bis 15 Uhr 604 Freiwillige in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in der Straße Zur Hainholzmühle als potenzielle Stammzellspender typisieren.

 

Wettlauf mit der Zeit

„Die Zeit drängt“, erklärt Tino Gutsche vom FHV 03. „Deshalb haben wir alles nur Mögliche in Bewegung gesetzt, um diesen Termin so schnell wie nur möglich auf die Beine zu stellen. Alle, die wir angesprochen haben, reagierten positiv, die Stadt stellte uns die Turnhalle zur Verfügung. Bekannte, Freunde, Studienfreunde, der Sportverein, soziale Medien halfen dabei, auf Jonas‘ Schicksal aufmerksam zu machen, denn wichtig war und ist es, dass möglichst viele Menschen zur Typisierung kommen“, sagte Tino Gutsche.

 

Nur ein Wattestäbchen

Die Rechnung ging auf. Von Beginn an kamen Leute und ließen sich registrieren. Das war ganz einfach, denn für die Typisierung war es nur nötig, ein Wattestäbchen in den Mund zu führen und dann der DKMS zur Verfügung zu stellen. Für Sonnabend standen allein 44 ehrenamtliche Registrierungshelfer bereit.

 

Lob für die Organisatoren

Fachlich unterstützt wurden die Helfer von Mara Scherner und Anna Lena Schmidt, Werkstudentinnen bei der DKMS, wo die Knochenmarkspenderdatei angesiedelt ist. Beide nahmen die Einweisung der Helfer vor und fungierten als Ansprechpartnerinnen in fachlichen Fragen. Sie lobten das Organisatorenteam um Tino Gutsche, Guido Altenburg und Janine Gellert für die mit hoher Motivation getroffenen Vorbereitungen.

 

Geldspenden sind willkommen

Nicht nur potenzielle Stammzellenspender, auch Geldspenden waren und sind willkommen. Jede Typisierung kostet 35 Euro, die aus Spenden finanziert werden. So wurden bereits beim Osterfeuer der Beveringer Feuerwehr 700 Euro gesammelt, beim Reit- und Fahrverein Pritzwalk sowie am 4. Mai weitere Geldspenden gesammelt. Befreundete Hockeyvereine wie der ATSV Güstrow und der Hockeyverein Falkensee haben eigene Typisierungsaktionen für Jonas gestartet. Auch die Technische Hochschule Wildau, an der Jonas studiert, hat eine Initiativgruppe gegründet.

 

Viele Unterstützer halfen

Unterstützt wurde die Veranstaltung weiter von zahlreichen Vereinen, Firmen und Privatleuten, wie der Meyenburger Möbel GmbH als Arbeitgeber von Jonas, von seinen Sportkameraden vom FHV, von der Feuerwehr Beveringen, der gemeinnützigen Bildungsgesellschaft Pritzwalk, der Industrie- und Handelskammer, der Technischen Hochschule Wildau und nicht zuletzt von der Stadt Pritzwalk, um nur einige Unterstützer zu nennen.

 

6600 Euro kamen zusammen

Laut Tino Gutsche waren 125 Helfer am Samstag vor Ort, darunter 30 Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes aus den Einsatzgruppen in Pritzwalk, Perleberg und Wittenberge.

Die Neudorfer Fleischerei rückte mit Bratwurst an. Dazu erhielten die Initiatoren als Spenden 39 Kuchen, zehn Salate und belegte Brötchen. Getränkehändler steuern 30 Kisten Wasser, zehn Kisten Cola sowie Fanta, Sprite und Säfte bei, deren Verkaufserlös ebenfalls in die Spendensumme eingingen. Schließlich kamen bei der Aktion 6600 Euro zusammen.

 

Grenzenlose Anteilnahme

„Dank an alle Beteiligten und die Organisatoren der Veranstaltung. Dank auch an die 600 Leute, die sich haben typisieren lassen. Es ist toll, dass es bei solch einer Aktion keine Grenzen gibt und Betroffene nicht allein gelassen werden und Helfer Unterstützung aus vielerlei Quellen bekommen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

H.-W. Boddin

Foto zur Meldung: Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren
Foto: Für Jonas: 600 Personen ließen sich typisieren

Pritzwalker Spielleute begeisterten mit Frühlingskonzert

(06.05.2019)

Pritzwalk. Schon zu einer Tradition geworden sind die Konzerte des Pritzwalker Spielmannszuges, die immer wieder viele Gäste in ihren Bann ziehen. Am Sonntag, 4. Mai, war es wieder soweit. Im voll besetzten Anbau des Pritzwalker Kulturhauses fand das diesjährige Frühlingskonzert des Pritzwalker Spielmannszuges 1961 e.V. statt.

 

Programm sprach alle Altersgruppen an

Die Spielleute schlugen einen weiten musikalischen Bogen von „Preußens Gloria“ über den „River-Kwai-Marsch“ bis hin zu Shantys und lustigen Musikstücken. Ein neues Programm, da von der Musikzusammenstellung sicher alle Altersgruppen ansprach und eine tolle Unterhaltung garantierte.

 

Spendentrommel stand bereit

Eintritt wurde nicht erhoben, aber die Musiker waren sicher nicht böse, wenn der eine oder andere Euro in der Spendentrommel des Spielmannszuges landete, um die Nachwuchsarbeit des 1961 gegründeten Klangkörpers zu unterstützen.

 

Klangkörper sucht Nachwuchs

Nachwuchsspielleute jeden Alters sind übrigens gern gesehen. Wer sich im Verein musikalisch betätigen möchte, der kann ja beim Konzert schon mal schauen und auch genau hinhören. Informationen über den Verein, Ansprechpartner und Übungstermine können auf der Homepage des Vereins eingesehen werden.

 

Interessenten sind willkommen

Willkommen sind alle Interessierten, auch wenn man nur mal reinschnuppern, oder Trommel, Horn und Querflöte ausprobieren möchte. So lässt sich leicht feststellen, welches Instrument zu einem passt und ob man sich traut, es zu erlernen. Vielleicht können die Interessenten mit dem Spielmannszug eventuell selbst Zuhörern und Zuschauern Freude bereiten.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Pritzwalker Spielleute begeisterten mit Frühlingskonzert
Foto: Immer gern gesehen und gehört sind Auftritte des Pritzwalker Spielmannszuges. Foto: Hans-Werner Boddins

48-Stunden-Aktion: Steffenshagener Jugend baute Möbel und putzte

(06.05.2019)

Steffenshagen. In eigener Sache tätig wurden am Wochenende die Jugendlichen im Pritzwalker Ortsteil Steffenshagen im Rahmen der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. Die 13- bis 17-Jährigen hatten sich vorgenommen, ihren Jugendraum und das Außengelände zu verschönen und frühjahrsfit herzurichten.

 

Frühjahrskur für drinnen und draußen

Sie pflanzten im Freigelände Blumen, mähten den Rasen und beseitigten störenden Bewuchs zwischen den Pflastersteinen. Auch der Aufenthaltsraum wurde einer Frühjahrskur unterzogen.

 

Großer Tisch entstand im Eigenbau

Für die Grillecke, so die Idee der Jugendlichen, wurden aus Europaletten Sitzmöbel und ein großer Tisch gebaut. Das Schleifen, Zusägen, Verschrauben, Vernageln und Imprägnieren ging nach einigen Versuchen doch gut von der Hand, und so entstanden trendige und durchaus benutzbare Freizeitmöbel.

 

Zum Abschluss wurde gegrillt

So kann das eigentlich für den Abfall bestimmte Material weiterverwendet werden, weiterverwendet werden, berichteten Lucie Kelm und Paul Fritze von der Landjugend. Die Grillwurst am Abend schmeckte den Jugendlichen auf den neuen Sitzmöbeln besonders gut.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: 48-Stunden-Aktion: Steffenshagener Jugend baute Möbel und putzte
Foto: Noch nicht ganz fertig, doch das Grundkonzept der Eigenbau-Möbel aus Europaletten für die Grillecke ist schon gut erkennbar. Foto: Hans-Werner Boddin

Wohnblock in der Schillerstraße komplett weg

(02.05.2019)

Pritzwalk. Vom einstigen Wohnblock in der Pritzwalker Schillerstraße 34 bis 38 ist nichts mehr zu sehen. Nur ein Bagger steht noch auf der Grundfläche, auf der bereits Rasen einesät ist. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) hatte das Gebäude abreißen lassen. Was mit dem frei gewordenen Gelände geschehen soll, wird noch beraten, sagte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Halldor Lugowski.

 

Zur Erinnerung: Nachdem zum 31. Januar die letzten Mieter aus dem Wohnblock ausgezogen waren, begann im Februar die Entkernung. Fensterrahmen, Heizungsrohre und andere lose Teile wurden von Hand aus den 50 Wohnungen ausgebaut. Dann riss der Bagger die festen Wände ab.

 

Der Rückbau des alten Blockes gehört zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt Pritzwalk beantragt werden können – in diesem Fall 100 Prozent. Im Winter 2019/20 soll auch der zweite Wohnblock in der Schillerstraße weg. bat

Foto zur Meldung: Wohnblock in der Schillerstraße komplett weg
Foto: Wo der Wohnblock stand, befindet sich jetzt eine weite Fläche, die begrünt wird. Foto: Beate Vogel

Bürger sind beim Tag der offenen Baustelle willkommen

(02.05.2019)

Pritzwalk. Zu einem Tag der offenen Baustelle sind die Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger für Samstag, 11. Mai, an den Bürgerplatz eingeladen. Vor Ort können sie sich zwischen 10 und 12 Uhr das Bauprojekt „Querungshilfe Kietz/Bürgerplatz“ von fachkompetenten Ansprechpartnern erklären lassen.

 

Mit dem Bau der neuen Querungshilfe ändert sich das Gesicht einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt Pritzwalk. Die Baustelle sorgt aber wegen der Vollsperrung auch für Behinderungen. Interessierte Besucher können bei Vertretern der Stadtverwaltung, des Planungsbüros, der Versorgungsträger und der Baufirma darüber aufklären lassen, warum in dem Bereich gebaut wird und wie die Fahrbahn später aussehen soll. Dabei helfen auch Schautafeln.

 

Der Tag der offenen Baustelle in Pritzwalk ist zugleich der Tag der Städtebauförderung, der 2019 zum 5. Mal begangen wird. Geld aus dem gleichnamigen Förderprogramm fließt auch in die Umgestaltung dieser Straße. Der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung sorgt für Kaffee und Kuchen. bat

Bibliothek lädt zum BibFuchs-Abschluss zum „Lesetheater Wolkenzauber“ ein

(30.04.2019)

Pritzwalk. Die erste BibFuchs-Aktion in der Stadtbibliothek Pritzwalk geht zu Ende. Dazu gibt es ein Abschlussfest. Zu Gast ist am Montag, 6. Mai, ab 10 Uhr das „Lesetheater Wolkenzauber“ mit Rolf Barth alias Herr Schreiberling.

 

Herr Schreiberling nimmt die Kinder mit auf eine literarische Reise in die Welt von Himmelsburg. Die Zuschauer besuchen Herrn Wolke in seinem Baumhaus, lernen all seine Freunde kennen und fliegen mit der schnellsten Schäfchenwolke zu den Kindern, die dringend Hilfe brauchen.

 

Mit Traum-Zauber-Salz

Unterwegs wird gezaubert, gelacht und ganz nebenbei erfahren die Kinder, wie sich Geschichten entwickeln, ein Schreibprozess in Gang kommt, illustriert wird, und schließlich in der Druckerei aus einem Manuskript ein Buch entsteht. Am Ende bekommen alle Kinder eine Portion magisches Traum-Zauber-Salz, als Inspiration für eigene Geschichten und behütete Träume.

 

Die Kitakinder besuchen bei der Aktion BibFuchs mehrmals die Bibliothek und lernen, wie man Bücher ausleiht. Zum Abschluss gibt es eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. Die Sparkasse Prignitz ermöglicht diese Leseförderung für alle Bibliotheken in der Prignitz.

 

Alle Vorschulkinder aus den Kindergärten der Stadt Pritzwalk nehmen an dieser Leseförderaktion teil. Es ist die Nachfolgeaktion für BibFit, aus der sich die Bibliotheken im Bibliothekennetz Prignitz verabschiedet haben. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Bibliothek lädt zum BibFuchs-Abschluss zum „Lesetheater Wolkenzauber“ ein
Foto: Herr Schreiberling erklärt, wie ein Buch entsteht. Foto: Privat

Kirchengemeinde dankt Spendern – Bauarbeiten gehen weiter

(29.04.2019)

Pritzwalk. Zwei Tafeln, auf denen Spender und Unterstützer des ersten Bauabschnittes in der Pritzwalker Kirche Sankt Nikolai vermerkt sind, enthüllte am letzten Samstag im April Christine Flassig, Mitglied des Gemeindekirchenrates. In dem Bauabschnitt war der Chorrundgang saniert worden.

 

Am Festakt nahmen neben Mitgliedern der Kirchengemeinde auch Superintendentin Eva-Maria Menard, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian, Vertreter der Stadt Pritzwalk und einige Stadtverordnete teil.

 

Geld kam auch über die Stadt

Insgesamt flossen 520 000 Euro in den ersten Bauabschnitt. Die Stadt Pritzwalk beteiligte sich mit 165 000 Euro aus Mitteln für die Städtebauförderung. Vom Kirchenkreis kamen 125 000 Euro und von der Landeskirche 112 400 Euro. Eigenmittel der Kirchengemeinde in Höhe von 94 800 Euro wurden zum größten Teil aus Spenden aufgebracht.

 

Die Unterstützer hatten für rund 7000 Euro aufgearbeitete Ziegel aus dem Chorrundgang erworben. Außerdem wurden in Gottesdiensten sowie bei Firmen und Institutionen Spenden gesammelt. Die Namen der Spender sind nun auf der einen, die der Unterstützer auf der anderen Tafel vermerkt. Sie sollen laut Christine Flassig im Gewölbe des Chorrundganges angebracht werden.

 

„Wir haben jetzt wieder eine sichere Dachkonstruktion, die mindestens drei Generationen halten sollte“, so Christine Flassig. Zimmerleute und Dachdecker tauschten 44 morsche Balkenköpfe aus und brachten 65 Meter Stahlanker ein, die das Auseinanderdriften der Kirchenwände verhindern. 660 Quadratmeter Dach wurden mit Biberschwänzen und Reduktionsbrandziegeln neu eingedeckt.

 

Jede Spende zählt

Die Kirchengemeinde möchte mit der Sicherung und Sanierung von Sankt Nikolai in diesem Jahr weiter vorankommen. Der Plan ist, Hülle und Dach bis zum Turm zu sanieren. Danach soll die Kirche auch innen schön gemacht werden. Zum Abschluss ist die Öffnung und Neugestaltung des Südfensters geplant. Gut eine Million Euro an Baukosten sind insgesamt veranschlagt, die auch aus verschiedenen Fördertöpfen finanziert werden sollen.

 

„Jede Kollekte am Sonntag nach den Gottesdiensten, jeder Geldbetrag, der beim Besuch der ‚Offenen Kirche‘ in das Sammelkästchen gesteckt wird, ist Unterstützung. Mit einem Dankeschön in Form der schon lange angekündigten Spendertafeln wollen wir das noch einmal deutlich machen und würdigen“, so Christine Flassig auf der Festveranstaltung.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Kirchengemeinde dankt Spendern –  Bauarbeiten gehen weiter
Foto: Christine Flassig, Mitglied des Gemeindekirchenrates, enthüllt die zwei Tafeln. Foto: Hans-Werner-Boddin

Musikalischer Frühling bot den Besuchern viel Musik und tolle Fotomotive

(29.04.2019)

Pritzwalk. Zur Einstimmung auf den Frühling feierten Pritzwalker und Gäste aus der Region am letzten Aprilwochenende den Musikalischen Frühling. Trotz eher durchwachsenen Wetters war das Fest gut besucht und bot bunte Unterhaltung – im wahrsten Sinne des Wortes.

 
Trödeln und tauschen

Erstmals wurde der „Pritzwalker Zwergenmarkt“ veranstaltet. Die Interessengemeinschaft IG Innenstadt Pritzwalk hatte zusammen mit der Stadtverwaltung Pritzwalk zur Teilnahme an der Tausch- und Trödelbörde aufgerufen. Viele Anbieter und Interessenten nutzten die Gelegenheit, unter dem Motto „Alles rund ums Kind“ Spielzeug, Kleidung, Bücher oder das ausrangierte Kinderfahrrad zum Tausch oder Verkauf anzubieten. Das wurde ausgiebig genutzt.

 

Zwergenmarkt war ein Erfolg

Anbieter und Interessenten bevölkerten die Meyenburger Straße und konnten mit der ganzen Familie trödeln, stöbern und feilschen, um tolle Schnäppchen für kleines Geld zu erwerben oder im Kinderzimmer wieder Platz zu bekommen. Der Erfolg der Aktion lässt hoffen, dass der „Pritzwalker Zwergenmarkt“ zum festen Bestandteil des Musikalischen Frühlings wird.

 

Musikalisch unterhielten in der östlichen Marktstraße die Band „Mogli and the Junglebeats“ mit Hits aus der Zeit von Rock ’n’ Roll und Rockabilly, vor dem Rathaus „Blue Bayou“ mit Schlager, Oldies und Countrymusik und an der Kirche Sankt Nikolai „CLOVER“ - eine Folk-Band aus Berlin ­­- mit irischen und schottischen Songs, auf traditionellen Instrumenten gespielt.

 

Spielstraße in XXL

Zwischen Kirche, Rathaus und Sparkasse zog das Kuchenbuffet der Kita „Tausendfüßler“ zahlreiche Gäste an, die bei Musik, Kaffee und Kuchen den Nachmittag genießen konnten. Der Nachwuchs konnte unterdessen auf der XXL-Spielstraße Entenangeln, Pedalos, Hula-Hoop, Bobby-Cars, Sitzbaggern, Kinder-Kicker, Balanciertau und vieles mehr ausprobieren.

 

Glitzer-Tattoos und Kinderschminken, Luftballonkunst mit der Frühlingsgärtnerin „Ella Kunterbunt“ oder Riesenseifenblasen mit „Blümchen, der Frühlingsfee“ begeisterten die kleinsten Pritzwalker. Kinder, die es etwas ruhiger lieben, konnten Blumentöpfe bemalen und Blumen sähen oder Musikinstrumente basteln.

 

Schmetterlinge und Aras

Ein Höhepunkt besonderer Art war einmal mehr der Walk Act auf Stelzen. Liebevoll gestaltete Stelzenfiguren zum Thema Flowers – in gemalter Seide leuchten selbst bei Tageslicht in ihrer ganzen Pracht. Schmetterlinge und Aras boten schwatzend und verspielt als fröhliche, bunte Dschungelwesen mit ihren weiten Schwingen tolle Fotomotive.

 

Viele Besucher nutzten auch den Frühlingsnachmittag für eine kleine Shoppingtour in der Pritzwalker Innenstadt, denn die Händler und Gewerbetreibenden hatten für die Gäste des Musikalischen Frühlings ihre Geschäfte länger geöffnet. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Musikalischer Frühling bot den Besuchern  viel Musik und tolle Fotomotive
Foto: Zauberhafte, bunte Wesen schwebten beim Musikalischen frühling durch die Stadt. Foto: Hans-Werner Boddin

Hainholzbad eröffnet am Maifeiertag die Saison

(29.04.2019)

Pritzwalk. Die Schwimmbadsaison im Pritzwalker Hainholzschwimmbad wird traditionell am 1. Mai eröffnet. Ab 9 Uhr kann geplanscht werden. Wer an diesem Tag als erster den Sprung vom Fünf-Meter-Turm wagt, dem winkt eine kleine Überraschung.

 

Das Hainholzbad mitten im Wald- und Naherholungsgebiet von Pritzwalk kann vom 1. Mai bis zum 15. September genutzt werden. Für Besucher ist montags von 12 bis 20 Uhr und dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter bleibt das Freibad geschlossen, bei sehr gutem Wetter können dafür die Öffnungszeiten bis 21 Uhr verlängert werden.

 

Ab sofort werden auch wieder Schwimmkurse für Kinder angeboten. In zehn Einheiten zu je 45 Minuten können Kinder ab sechs Jahren in kleinen Gruppen zunächst Brustschwimmen lernen und den Kurs mit dem Seepferdchen abschließen. Anmeldungen sind unter Telefon 03395/30 26 95 möglich.

 

Spuren von Sachbeschädigung im Eingangsbereich konnten bis zur Eröffnung leider nicht ganz beseitigt werden, das ist aber in Arbeit. bat

Foto zur Meldung: Hainholzbad eröffnet am Maifeiertag die Saison
Foto: Planschen im Pritzwalker Hainholzbad ist ab dem 1. Mai wieder möglich. Foto: Lars Schladitz

Unterstützer rufen zur Typisierung für Jonas Ferner auf

(26.04.2019)

Pritzwalk. Auf möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen die Unterstützer des an Leukämie erkrankten Jonas Ferner (21) aus Beveringen. Am Sonnabend, 4. Mai, können sich Freiwillige in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule typisieren lassen.

 

Nicht viel Zeit für Suche nach Spendern

Die Koordinierung der vielen Hilfsangebote haben Tino Gutsche vom Pritzwalker FHV, Janine Gellert und Guido Altenburg übernommen. „Um einen passenden Stammzellenspender für Jonas zu finden, bleibt nicht viel Zeit“, sagt Tino Gutsche. „Bis Ende Juni muss ein Spender gefunden sein.“ Aufgrund des großen Interesses, das Jonas‘ Schicksal vor allem in den sozialen Medien gefunden hat, seien die Unterstützer optimistisch, dass die Suche erfolgreich ist.

 

Keine Angst, es fließt kein Blut

„Voraussetzung ist, dass möglichst viele zur Typisierung kommen“, erklärt Tino Gutsche. Niemand müsse Angst haben, für die Typisierung sei es nur nötig, ein Wattestäbchen in den Mund zu führen und dann der DKMS zur Verfügung zu stellen. Dabei wird kein Blut abgenommen“, versichert Tino Gutsche.

 

Zahlreiche Helfer und Unterstützer

Für Sonnabend stehen allein 44 ehrenamtliche Registrierungshelfer bereit. Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Vereinen, Firmen und Privatleuten. Typisieren lassen kann man sich von 10 bis 15 Uhr.

 

Bitte um rege Beteiligung

„Wir hoffen, dass möglichst viele zum Termin in die Sporthalle der Jahnschule kommen“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Mit der Typisierung ist es möglich, Jonas und vielen anderen Menschen zu helfen.“

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Unterstützer rufen zur Typisierung für Jonas Ferner auf
Foto: Die Unterstützer von Jonas Ferner rufen für den 4. Mai zur Typisierung in der Jahn-Sporthalle auf. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Benachrichtigung fehlerhaft, aber Wahlunterlagen korrekt

(26.04.2019)

Pritzwalk. Ein Fehler hat sich in den Text der Wahlbenachrichtigungskarten für die Stadt Pritzwalk und ihre Ortsteile eingeschlichen. Wie Stadt-Wahlleiterin Petra Lohrmann informiert, ist dort bei den Wahlen zum Kreistag fälschlicherweise vom „Wahlkreis 2“ die Rede. „Wir gehören aber zum Wahlkreis 3“, sagt Petra Lohrmann. Auf den amtlichen Wahlunterlagen ist alles richtig wiedergegeben, so dass keine weiteren Schritte notwendig seien.

 

aka

"Reizende Raupen" werden bekämpft

(25.04.2019)

Pritzwalk. Den „reizenden Raupen“ des Eichenprozessionsspinners auf dem Gebiet der Stadt Pritzwalk wird auch in diesem Jahr der Kampf angesagt. Zwischen dem 29. April und dem 31. Mai 2019 rücken Experten dem Schädling zu Leibe.

 

Brennhaare können die Haut reizen

Die Brennhaare von „Thaumetopoea processionea“, wie der wissenschaftliche Name des Falters lautet, können bei Menschen schwere Hautreizungen hervorrufen, die bis hin zu allergischen Schockreaktionen reichen.

 

Mitteleinsatz zu Land und aus der Luft

Im Gebiet der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile ist eine Fläche von 19,41 Hektar für die Bekämpfung vorgesehen. Zum Einsatz kommt das Mittel Dipel ES (Foray ES). Für Menschen ist es bei Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen ungefährlich. Über 16,33 Hektar Fläche wird die Lösung aus der Luft per Hubschrauber verteilt, auf 3,08 Hektar kommen Sprühfahrzeuge zum Einsatz.

 

Genauer Termin wird bekanntgegeben

Wann genau die Raupen bekämpft werden, teilt die Stadtverwaltung Pritzwalk rechtzeitig mit. Der Termin hängt vom Schlupfzeitpunkt ab. Mit einer „Allgemeinverfügung zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner“ hat die Stadt die rechtlichen Grundlagen für die Bekämpfung der Raupen gelegt. Deren Wortlaut ist auf der Internetseite der Stadt einsehbar.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: "Reizende Raupen" werden bekämpft
Foto: Im Gebiet der Stadt Pritzwalk wird der Eichenprozessionsspinner aus der Luft oder wie hier, von Sprühfahrzeugen aus bekämpft. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stammzellenspender für Jonas Ferner gesucht

(18.04.2019)

Pritzwalk/Beveringen. Die Leukämieerkrankung des 21-jährigen Jonas Ferner aus dem Pritzwalker Ortsteil Beveringen ist für viele Menschen in und um Pritzwalk ein Anlass, ihre Hilfe anzubieten. Eine Stammzellenspende könnte ihm helfen. Seine Familie, Freunde, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beveringen und der Pritzwalker FHV 03 organisieren deshalb gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Registrierungsaktion.

 

Verpflegung ist gesichert

Am Samstag, 4. Mai, können Freiwillige sich dazu von 10 bis 15 Uhr in der Sporthalle der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in der Straße Zur Hainholzmühle einfinden. Für Verpflegung sorgen viele Helfer. Kaffee und Limo, Kuchen und Bratwurst werden gegen eine Spende für die DKMS angeboten.

Jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren kann Stammzellenspender werden.

 

Die Registrierung ist einfach: Mit einem Wattestäbchen wird eine Probe aus der Mundschleimhaut genommen, die dann typisiert wird. Der potenzielle Spender wird damit in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufgenommen. So können die Freiwilligen nicht nur dem 21-jährigen Jonas helfen, sondern passen vielleicht irgendwann als Spender auf einen der vielen tausend in der Datei registrierten Patienten.

 

Stammzellen aus der Blutbahn

Gibt es eine Übereinstimmung, nimmt die DKMS Kontakt zum potenziellen Spender auf. In etwa 80 Prozent der Fälle lassen sich Stammzellen aus der Blutbahn entnehmen. Seltener wird dem Freiwilligen unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm Knochmark entnommen. Dieses regeneriert sich in wenigen Wochen wieder.

 

Viele Firmen und Institutionen, mit denen Jonas zu tun hat, beteiligen sich an der Aktion: die Meyenburger Möbel GmbH als Arbeitgeber von Jonas, seine Sportkameraden vom FHV, die Feuerwehr Beveringen, die gemeinnützige Bildungsgesellschaft Pritzwalk, die Industrie- und Handelskammer, die Technische Hochschule Wildau und nicht zuletzt die Stadt Pritzwalk, die für diesen Tag die Jahn-Halle zur Verfügung stellt und herrichten lässt.

 

Geldspenden für die Typisierung

Nicht nur potenzielle Spender selbst, auch Geldspenden sind willkommen. Jede Typisierung kostet 35 Euro, die aus Spenden finanziert werden. So werden beim Osterfeuer der Beveringer Feuerwehr, beim Reit- und Fahrverein Pritzwalk sowie am 4. Mai selbst Geldspenden gesammelt. Zur Eröffnung der Pritzwalker Kneipennacht am 30. April spielen die Bands für Jonas Ferner „The Eye oft the Tiger“. Beate Vogel

Seepferdchenkurs für Kinder im Hainholzbad

(18.04.2019)

Pritzwalk. Die Schwimmausbildung von Kindern ist besonders wichtig. So wird die Freizeit am und im Wasser sicherer. Für Kinder ab zirka sechs Jahren bieten wir in diesem Kurs die Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Als Anfangsschwimmart wird das Brustschwimmen gelehrt, unser Ziel ist das Abzeichen Seepferdchen.

 

Wie und Wo?

Der Kurs wird von unseren ausgebildeten Kursleitern durchgeführt. Die Ausbildung umfasst zehn Einheiten à 45 Minuten, montags bis freitags jeweils von 16 bis 17 Uhr.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt fünf Kinder pro Kurs, maximal zehn Kinder. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Eltern im Allgemeinen nicht beim Schwimmunterricht dabei sein sollten.

 

Kosten

Die Kosten für den Kurs betragen 60 Euro inklusive Eintrittsgeld. Die An-meldung und Entrichtung der Kosten erfolgt direkt im Schwimmbad. Unterrichtsort ist das Hainholzschwimmbad in Pritzwalk.

 

Anmeldung

Anmeldungen werden ab dem 17. April 2019 unter der Telefon-Nummer 03395/30 26 95 entgegen genommen. Bitte sprechen Sie auf unseren Anrufbeantworter, wir rufen Sie zurück! Zum Kursbeginn werden die Teilnehmer beziehungsweise deren Eltern telefonisch benachrichtigt.

 

Straße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow ist wieder frei

(17.04.2019)

Wilmersdorf/Neu Krüssow. Der direkte Weg ist wieder frei: Zwölf Wochen eher als geplant konnte noch vor Ostern die neue Ortsverbindungsstraße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow freigegeben werden. Baustart war mit ersten Baumfällungen im Februar. Eine feierliche Straßenübergabe soll es im Mai geben.

 

Am Mittwoch nahmen Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Fachbereichsleiter Friedhelm Müller sowie Matthias Telschow vom gleichnamigen Ingenieurbüro und Tino Schulze-Brandies von der beauftragten EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH die Fahrbahn bautechnisch ab. Beanstandungen gab es nicht.

 

Ursprünglich war geplant, bis Ende Juli zu bauen. Dass es nun schneller ging, ist laut Matthias Telschow dem guten Wetter zu verdanken. Die veranschlagten Kosten können eingehalten werden. Die neue Straße ist nun 5,50 Meter breit und liegt 36 Zentimeter höher als die alte Fahrbahn. Ausgleichsmaßnahmen folgen – unter anderen sollen noch gut 60 Bäume gepflanzt werden.

 

Zur Erinnerung: Die Investitionssumme an der ehemaligen Kreisstraße beträgt 801890 Euro. Davon werden 75 Prozent, also 546300 Euro, aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert. Die verbleibenden 255590 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Straße zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow ist wieder frei
Foto: Matthias Telschow, Halldor Lugowski, Friedhelm Müller, ein Mitarbeiter sowie Tino Schulze-Brandies (v.l.) begutachten die nagelneue Fahrbahn. Foto: Beate Vogel

Reinigungsarbeiten am Westgiebel des Rathauses

(16.04.2019)

Pritzwalk. Eingerüstet ist derzeit der Westgiebel des Pritzwalker Rathauses. Der Grund sind Reinigungsarbeiten an der Fassade.

Meldeamt am 25. April geschlossen

(15.04.2019)

Pritzwalk. Das Einwohnermeldeamt der Stadtverwaltung Pritzwalk ist am Donnerstag, 25. April, ab 13.30 Uhr geschlossen. Alle anderen Abteilungen im Bereich Bürgerservice sind davon nicht betroffen. bat

Zwei verdiente Pritzwalker nachträglich geehrt

(14.04.2019)

Pritzwalk. Sie haben sich um die Stadt Pritzwalk verdient gemacht: Martina Liedtke und Godert Wuttke erhielten im Kaminzimmer der Bibliothek die Ehrenurkunden und durften sich ins Ehrenbuch der Stadt eintragen. Die Vorsitzende der Interessengemeinschaft (IG) Innenstadt und der Techniklehrer am Pritzwalker Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium sollten eigentlich schon zum Bürgerempfang im Februar ausgezeichnet werden, doch da waren beide verhindert.

 

Ausgezeichnete Ideen für die Innenstadt

Martina Liedtke und ihre Mitstreiter von der IG Innenstadt verstehen es seit Jahren, den Kundinnen und Kunden in Pritzwalk immer wieder neue Erlebnisse zu bieten, heißt es in der Laudatio, die Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hielt: „Mit großem persönlichen Einsatz sorgt Frau Liedtke dafür, dass die vielen guten Ideen der Vereinsmitglieder umgesetzt werden können.“ Für das ‚Herbstleuchten‘ und andere Initiativen gab es mehrfach Preise, etwa bei der City-Offensive Nordwestbrandenburg der Industrie- und Handelskammer Potsdam.

 

Praxis-Einblicke für Gymnasiasten

Godert Wuttke machte sich auf einem ganz anderen Feld um die Dömnitzstadt verdient. Der Techniklehrer schafft es, Gymnasiasten in die praktische Arbeit einzubinden und darüber hinaus die Brücke zu den Ingenieurwissenschaften zu schlagen. „In der Schülerfirma ‚Holzaufholz‘ vermitteln Sie zudem grundlegende Kenntnisse in Betriebswirtschaft und anderen wichtigen Aspekten moderner Unternehmensführung“, lobte der Bürgermeister.

 

Bei der Ideen-Expo in Hannover

Mit interessierten Schülerinnen und Schülern konstruierte Godert Wuttke Windräder, deren Rotor-Oberfläche sich verändern lässt. „Mit dieser potenziell bahnbrechenden Idee qualifizierte sich das Schülerinnenteam aus unserer Stadt für die Ideen-Expo in Hannover – übrigens als einziges einer ostdeutschen Schule“, hieß es weiter.

 

Engagement in der Freizeit

Nach dem Überreichen der Urkunden trugen sich beide Ausgezeichneten ins Ehrenbuch der Stadt ein. „Ich freue mich, wenn sich die Bürger auch in ihrer Freizeit engagieren“, sagte Dr. Ronald Thiel. Auf beide Geehrten treffe das in besonderem Maße zu.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Zwei verdiente Pritzwalker nachträglich geehrt
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ehrte sie für ihre Verdienste um die Stadt Pritzwalk: Martina Liedtke und Godert Wuttke. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

AWO-Gruppe „Goldener Herbst“ ist seit 25 Jahren aktiv

(14.04.2019)

Pritzwalk. Die Gemeinschaft ist ein Jungbrunnen für sie: Die Frauen der Gruppe „Goldener Herbst“ des Ortsvereins Pritzwalk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) unternehmen viel gemeinsam und feiern die Feste, wie sie fallen. Kürzlich begingen die Damen vom „Goldenen Herbst“ das 25-jährige Bestehen, „obwohl es eigentlich schon 26 Jahre sind“, wie Gründungsmitglied Marianne Krüger verriet. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Seniorenbeiratsvorsitzende Lilo Kania besuchten die rührige Runde, die von AWO-Ortsvereinschefin Annette Lukaschek betreut wird.

 

Ort für niveauvolle Veranstaltungen

„Wir haben wunderschöne Zeiten miteinander verbracht“, berichtete Gründerin Marianne Krüger. Noch heute treffen sich die14 Frauen jeden Donnerstag, um an „niveauvollen Veranstaltungen“ teilzunehmen, wie Annette Lukaschek ergänzte. Ob Kremserfahrten, Bibliotheksbesuche, Rommee- oder andere Spielnachmittage, den Frauen vom „Goldenen Herbst“ fällt immer etwas ein.

 

Noch 14 Mitglieder aktiv

Im Jahr 1993 gegründet, ging es beim „Goldenen Herbst“ vor allem darum, die vielen Arbeitslosen, die es damals gab, aufzufangen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Heute sind von einst 29 Mitgliedern noch 14 aktiv.

 

"Tun Sie, was Ihnen guttut"

Die Damen erinnerten sich bei Kaffee und Kuchen an die schönen Stunden. Davon, darin waren sie sich einig, wollen sie noch möglichst viele erleben. „Tun Sie das, was Ihnen guttut“, riet der Bürgermeister den Damen vom „Goldenen Herbst“.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: AWO-Gruppe „Goldener Herbst“ ist seit 25 Jahren aktiv
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratulierte der Gruppe „Goldener Herbst“ des AWO-Ortsvereins Pritzwalk zum 25-jährigen Bestehen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Anradeln: Pritzwalk gewinnt zum dritten Mal den Pokal

(13.04.2019)

Bad Wilsnack/Pritzwalk. Die meisten Radler der Prignitzer Städte schickt die Stadt Pritzwalk auf die Strecke: Am Ziel der Sternfahrt „Die Prignitz radelt an“ in Bad Wilsnack holte die Dömnitzstadt zum dritten Mal den Pokal und darf die Wandertrophäe nun behalten. Hoch erfreut nahm Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Beteiligungspokal entgegen.

 

"Das habt ihr geschafft"

60 Radfahrer stiegen für Pritzwalk in die Pedale. Multipliziert mit der Entfernung von 34,2 Kilometern ergab das einen Wert von 2052. Damit setzten sich die Pritzwalker deutlich gegen die Zweitplatzierten Wittenberge (1581 Kilometer) sowie Wittstock und Heiligengrabe (1340 Kilometer) durch. „Das habt ihr geschafft“, rief der Bürgermeister den Mitfahrern zu und bat sie spontan zu einem Gruppenfoto auf die Bühne.

 

Punkt 9 Uhr gestartet

Der längste Tross des Anradelns war pünktlich um 9 Uhr auf dem Marktplatz gestartet und tapfer gegen die niedrigen Temperaturen angestrampelt. Nach einer Aufwärmpause im Waldlehrpark Groß Woltersdorf ging es gestärkt mit Kaffee und  Kuchen über Lindenberg, Garz/Hoppenrade und Groß Werzin zum Ziel.

 

Fotos mit Wolf und Fuchs

Auf dem Marktplatz der Kurstadt präsentierten sich die Städte mit ihren touristischen Angeboten. Das Stadtmaskottchen Willy Wolf und sein „Kollege“, der Knieperfuchs waren als beliebte Fotomotive gefragt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Anradeln: Pritzwalk gewinnt zum dritten Mal den Pokal
Foto: Den Hattrick geschafft: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hält stolz den Beteiligungspokal beim Anradeln in Bad Wilsnack in die Höhe. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Christophorusschüler besuchten den Bürgermeister

(12.04.2019)

Pritzwalk. Eigentlich wollten die Schüler der CJD-Christophorusschule aus Hoppenrade mehr über den legendären Pritzwalker Räuber Heine Klemens lernen. Doch bei ihrem Besuch im Rathaus der Dömnitzstadt erfuhren die Förderschüler noch manches mehr – aus berufenem Munde.

 

Vom Wolf, der Linde und dem Wappen

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erklärte den Mädchen und Jungen zunächst, was es mit dem gefürchteten Räuber auf sich hatte. Sie erfuhren auch, wie die Stadt Pritzwalk zu ihrem Namen gekommen ist und was es mit dem Wolf und der Linde im Stadtwappen auf sich hat.

 

 

Theaterstück wird erarbeitet

„Wir erarbeiten ein Theaterstück über den Räuber“, berichtete Lehrerin Birgit Krämer. Gemeinsam mit ihren Kollegen Inge Schulz und Dirk Friedrich betreut sie die Klasse P5 aus Hoppenrade.

 

Gummibärchen im Tresor

Das Stadtoberhaupt musste noch viele Fragen beantworten, etwa die nach seinem Lieblingsgericht oder seinen Hobbys. Anschließend gab es eine Führung durchs Rathaus. Stationen waren unter anderem das Trauzimmer und die Stadtkasse. Dort gab es einen echten Tresor zu bewundern, in dessen Inneres sich seltsamerweise Gummibärchen für die Kinder verirrt hatten.

 

Aufführung im Waldlehrpark

Die Ergebnisse der Schüler-Exkursion wird man übrigens beim Prignitzer Theatertag im Waldlehrpark Groß Woltersdorf bewundern können.

Foto zur Meldung: Christophorusschüler besuchten den Bürgermeister
Foto: Das Trauzimmer war eine der Attraktionen beim Besuch der Christophorusschüler aus Hoppenrade im Pritzwalker Rathaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Knieperfuchs Horst Fenske bekam eine Bankpatenschaft geschenkt

(11.04.2019)

Pritzwalk. Die Überraschung war für den Pritzwalker Horst Fenske perfekt: Zum 76. Geburtstag schenkt ihm seine Familie eine Bankpatenschaft. Am Weg gegenüber seiner Gaststätte „Deutsches Haus“ steht nun eine nagelneue Parkbank mit der Aufschrift „Horst Fenske – Der Knieperfuchs“. Am 11. April überreichte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Patenschaftsurkunde an den Gastwirt.

Einst Kellner gelernt

Horst Fenske ist gebürtiger Perleberger, lebt aber seit 1964 in Pritzwalk. Er lernte in der neu eröffneten Mitropa am Pritzwalker Bahnhof den Beruf des Kellners, arbeitete später in gastronomischen Einrichtungen wie dem „Hotel Stadt Pritzwalk“, dem Volkshaus“ oder der Gaststätte „Prignitzland“ neben dem Kulturhaus. Dort wagte er schon damals den Vorstoß, Knieper auf die Speisekarte zu nehmen. Das war aber nicht gewünscht.

Die Knieperproduktion startete Horst Fenske trotzdem: in seiner Neubauwohnung, in der Badewanne. Die Rezepte stammen von seinem Großvater Georg Fenske. Über die Jahre sammelte Horst Fenske alles rund um den Knieper. Er verfasste Texte, die zum Beispiel in der Pritzwalker Knieperfibel zu finden sind.

Rustikale Küche

Seit 1997 gehört Familie Fenske die Gaststätte „Deutsches Haus“ in der Havelberger Straße. Gekocht wird eine rustikale, deftige Küche mit traditionellen deutschen Gerichten. Die Spezialität ist die Herstellung und Zubereitung von Knieperkohl. Alles rund um den Knieper können Fans auf der Internetseite oder bei Facebook nachlesen.

Seit 2010 bietet das „Deutsche Haus“ seinen Internetseitenbesuchern die Möglichkeit, Knieperkonserven online zu bestellen. Zum Knieperkohl im Glas kamen eigene, fantasievolle Kreationen wie Kniepersülze, Knieperschmalz, Knieperbrot und Knieperrollbraten.

Den Knieperfuchs erfunden

Dies und die intensiven Recherchen rund um die Historie des Knieperkohls verschafften der Gaststätte den Beinamen „Zum Knieperfuchs". Zum 65. Geburtstag im Jahr 2008 bekam Horst Fenske von seiner Schwester das Fuchs-Kostüm geschenkt. Der Knieperfuchs war geboren. Seitdem ist er die Pritzwalker Symbolfigur für den Knieperkohl. Der Knieperfuchs ist als Botschafter nicht nur für das Prignitzer Nationalgericht, sondern auch für die Stadt Pritzwalk und den Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung unterwegs. Seit 2012 ist der Knieperfuchs beim Deutschen Patentamt in München als geschützte Marke eingetragen.

Die Patenschaft für die Bank ist ein Geburtstagsgeschenk der Familie von Horst Fenske, erklärte dessen Sohn Patrick Fenske. Sie ersetzt eine alte Bank und soll eine Würdigung dessen sein, was er für seine Familie und die Region geleistet hat.

Blick auf die Gaststätte

Aufgestellt wird die Bank am Burgwall in Höhe des Rückhaltebeckens: Wer darauf sitzt, hat einen Blick auf die Gaststätte „Deutsches Haus“ und auf den Platz, an dem der ehemalige Imbiss stand. Familie Fenske bedankt sich bei der Stadt Pritzwalk dafür, dass die neue Bank an dieser Position stehen kann. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Knieperfuchs Horst Fenske bekam  eine Bankpatenschaft geschenkt
Foto: Horst Fenske, der Erfinder des Knieperfuchses, bekommt von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die Patenschaftsurkunde überreicht. Seine Familie und der Fuchs sind auch dabei. Foto: Beate Vogel

„Hummeln“ fuhren mit der Kutsche zum Osterhasen

(11.04.2019)

Steffenshagen. Zum „Osterhasen“ nach Mertensdorf fuhren am Mittwoch, 10. April, die kleinen und großen „Hummeln“ aus der Steffenshagener Kita „Hummelburg“. Pünktlich um 9 Uhr nach dem Frühstück standen zwei Kutschen vor der Kita. Das war für die Kinder eine Überraschung und die Freude war riesengroß, berichtete die Kitaleiterin Carola Zygowski.

 

In Mertensdorf angekommen, wartete Familie Schulz schon auf die Steffenshagener „Hummeln“. Familie Lothar Schulz betreibt eine Schweine- und Rinderzucht. Bei einem Rundgang konnten die Kinder hautnah das Leben der Sauen mit ihren Ferkeln erleben. Das war ein reges Getümmel.

 

In der Zwischenzeit war der Osterhase auf dem Spielplatz und versteckte kleine Geschenke. Alle Kinder suchten voller Begeisterung und freuten sich über die Körbchen. Das Spielen kam natürlich auch nicht zu kurz. Einmal andere Spielgeräte als in der Kita – die mussten doch ausprobiert werden.

 

Zur Mittagszeit gab es Würstchen mit Brötchen. Als Kompott hatte Karin Schulz noch leckeren Schokopudding gekocht. Nach dem Essen standen die Kutschen wieder bereit und brachten die Gruppe wieder in die Kita zurück. „Es war ein gelungener Tag und wir sagen nochmals Danke an Herrn Röwe und Herrn Prill mit ihren Pferden und natürlich an Familie Schulz“, so Kitaleiterin Carola Zygowski nach dem Ausflug.

Foto zur Meldung: „Hummeln“ fuhren mit der Kutsche zum Osterhasen
Foto: Die Schweine waren fast so groß wie die Kinder aus der Kita "Hummelburg". Foto: Privat

Feuerwehren übten Erste Hilfe und Einsatz an der Wasserfront

(09.04.2019)

Pritzwalk. Weit über 100 Einsatzkräfte der Pritzwalker Stadtwehr und der 14 Ortsteilwehren trafen sich am vergangenen Samstag zum gemeinsamen Ausbildungstag. An der mittlerweile achten Veranstaltung dieser Art nahmen Mitglieder der Schnelleinsatzeinheit (SEE) und der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) Verpflegung des DRK-Kreisverbandes teil. Sie unterstützen die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen und verpflegten die Einsatzkräfte.

 

Gäste informierten sich

Als Gäste begrüßte die Stadtwehrführung den Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, den Kreisbrandmeister und Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Holger Rohde, den Chefarzt der KMG-Klinik in Pritzwalk und Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis Prignitz und leitenden Notarzt, Dr. Dirk Mielke, sowie den Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz, Marcus Bethmann. Sie informierten sich über den Ausbildungsstand der Mitglieder der Feuerwehren und über die Zusammenarbeit mit den Formationen des DRK.

 

Einheitliches Bild dank neuer Bekleidung

Dr. Thiel freute sich über das tolle Bild das sich ihm bot, denn alle Einsatzkräfte sind seit vergangenem Jahr mit der gleichen normgerechten Schutzbekleidung ausgestattet. Die Stadt hatte dafür im vergangenen Jahr erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet. Er dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement und wünschte dem Ausbildungstag einen guten Verlauf.

 

Erste Hilfe im Stationsbetrieb

Um Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen, lebensrettende Maßnahmen als Ersthelfer, Wiederbelebung, Herzdruckmassage und den Einsatz von Defibrillatoren ging es in der Fahrzeughalle. Mitglieder der SEE vermittelten diese Themen im Stationsbetrieb. Zeitgleich übten die Einsatzkräfte an drei Stationen die Arbeit mit tragbaren Leitern.

 

Übungsszenario: "Waldbrand" im Hainholz

Anschließend fuhren die Feuerwehreinheiten in zwei Zugformationen ins Hainholz, wo es laut Übungsszenario einen Flächenbrand zu bekämpfen galt. Dort ging es weniger um taktische Waldbrandbekämpfung, als vielmehr um den technischen Aufbau und die Zusammenarbeit der Wehren.

 

Wasser aus allen Rohren

Die Feuerwehrleute mussten eine Wasserversorgung aus offenen Gewässer herstellen, das Wasser über lange Wegstrecken mit Verstärkerpumpen führen, Zwischenbehälter befüllen, um daraus Wasser zu entnehmen, oder Fahrbahnen mit Hilfe von Schlauchbrücken aus Steckleiterteilen überbrücken. An einer Wasserfront kamen Strahlrohre, Löschschilde und Spezialschläuchen zur Bekämpfung von Flächenbränden zum Einsatz.

 

Einheiten nach Himmelsrichtung

Die Feuerwehrleute übten erstmals in neuen Formationen: Es gibt die Einheit „Nordost“ mit Falkenhagen, Sadenbeck und Wilmersdorf, die Einheit „Nordwest“ mit Pritzwalk, Giesensdorf, Schönhagen, und Steffenshagen, die Einheit „Südost“ mit Beveringen, Kemnitz und Alt Krüssow sowie die Einheit „Südwest“ mit Buchholz, Seefeld, Sarnow und Mesendorf. In diesen Strukturen werden auch in Zukunft Ausbildungen und der Einsatz der Technik stärker koordiniert.

 

Zusammenarbeit ist ein Muss

Die Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinaus ist unerlässlich, damit die Wehren ihre Aufgaben erfüllen können. Bei der stabsmäßigen Führung von Kräften und Mitteln, kam erstmals das neue Einsatzleitfahrzeug der Pritzwalker Wehr mit Funk- und Computertechnik zum Einsatz.

 

Zufrieden mit den Leistungen

In einer ersten Auswertung zeigte sich die Stadtwehrführung mit den gezeigten Leistungen der Einsatzkräfte und mit der Zusammenarbeit der Wehren zufrieden. Die Ergebnisse dienen dazu, künftige Ausbildungsinhalte anzupassen, um Defizite abzubauen. Die Zusammenarbeit mit anderen Wehren in Ausbildung, Schulung und bei Einsätzen wird weiter ein Thema sein, um die Schlagkraft der Wehren und den Einsatz der Technik zu optimieren, war von der Stadtwehrführung zu erfahren.

 

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Feuerwehren übten Erste Hilfe und Einsatz an der Wasserfront
Foto: Für den Laien undurchsichtig, für Einsatzkräfte der Feuerwehr durchaus mit System. Die Wasserentnahme aus einem flexiblen Behälter. Foto: Hand-Werner Boddin

Die besten Schützen werden gesucht

(09.04.2019)

Pritzwalk. Zum fünften Mal wird in einer Gemeinschaftsaktion der Stadt und der Schützengilde Pritzwalk das Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen 2019 angeboten. Bei dem Wettkampf können sich schießsportbegeisterte Bürgerinnen, Bürger und Jugendliche aus der Stadt und der Region auf der Schießanlage der Schützengilde Pritzwalk 1990 auf dem Pritzwalker Sommersberg ausprobieren. Wie immer geht es um die Titel Bürgerschützenkönig, Bürgerschützenkönigin oder Bürgerjugendkönig.

 
Nur ein kleines Startgeld

Bedingung ist, dass die Teilnehmer kein Mitglied in einem Schützenverein sind. Von den Wettkampfteilnehmern ist lediglich ein Startgeld in Höhe von 2,50 Euro zu entrichten. Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern.

 

Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerkönigsschützenscheibe“. Interessierten wird vor den Pritzwalker Festtagen an insgesamt sechs Tagen die Möglichkeit geboten, nach einem Probeschießen fünf Wertungsschüsse auf die „Bürgerkönigsscheibe“ abzugeben. Nach der Auswertung der erzielten Ringzahl geht die Wertungsscheibe in das Eigentum des Schützen über.

 
Mehrere Wochenenden

Geschossen werden kann: an den Freitagen, 24. und 31. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr, an den Samstagen, 25. Mai und 1. Juni jeweils von 15 bis 18 Uhr und an den Sonntagen, 26. Mai und 2. Juni, jeweils von 9 bis 12 Uhr zu den regulären Öffnungszeiten des Schießstandes. Während der Wettkampfzeiten können gern auch Fragen zum Vereinsleben in der Schützengilde gestellt und das Vereinshaus mit der Schießanlage besichtigt werden.

 

Die Auswertung des Bürgerkönigsschießens erfolgt am Samstag, 8. Juni, gegen 15 Uhr auf der Hauptbühne der Pritzwalker Festtage auf dem Marktplatz. Dort werden neben dem Schützenkönig der Schützengilde auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2019“ in den Wertungsklassen „König“, Königin“ und „Jugendkönig“ geehrt.

 
Siegerehrung auf der Bühne

Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, hat für die drei Wertungsklassen Wanderpokale gestiftet, die die Sieger des Bürgerschützenkönigsschießens für ein Jahr übergeben bekommen. Hans-Werner Boddin
 

Foto zur Meldung: Die besten Schützen werden gesucht
Foto: Die Ehrung der Sieger und Platzierten erfolgte bei den Festtagen 2018 auf der großen Bühne. Foto: Hans-Werner Boddin

Toller Familientag in der Kita „Tausendfüßler“

(08.04.2019)

Pritzwalk. Zum zweiten Familientag hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in der Pritzwalker Nordstraße Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwister zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Besucher nutzten den Samstag, 6. April, um sich einen Eindruck von der Einrichtung zu verschaffen. Sie erhielten Einblicke in die Betreuung, die Ausstattung und die Möglichkeiten der Förderung der Kinder oder konnten einmal hinter die Kulissen schauen und neue Eindrücke gewinnen.

 

Kitaleiterin Kornelia Saß und ihre Mitarbeiterinnen begrüßte unter den Gästen auch Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Mitarbeiterinnen aus der Fachabteilung der Stadtverwaltung. Viele Besucher nutzten spontan die Führungen durch die Kita, um das großzügige Gebäude mit den Gruppenräumen und die vielfältigen Möglichkeiten für Sport, Spiel und Bildung kennenzulernen.

 
192 Kinder im Haus

Kornelia Saß und ihre Kolleginnen nahmen sich viel Zeit, Fragen zum Tagesablauf und zu pädagogische Konzepten bei der Betreuung ihnen anvertrauten 192 Kinder vom Krippen- bis zum Vorschulalter zu beantworten. Auf der Freifläche konnten bei schönstem Sonnenschein viele Stationen ausprobiert und in Augenschein genommen werden.

 

Unter dem Thema „Was ich einmal werden will“ waren auf dem großen Freiluftbereich zahlreiche Stationen aufgebaut worden. Schon während der Vorbereitung des Familientages waren die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen an der Ideenfindung beteiligt, so Kornelia Saß. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und fand Lob bei den Besuchern.

 
Fingerabdrücke genommen

Ob am Stand der Polizei oder des Rettungsdienstes, wo ein richtiger Streifen- oder Rettungswagen von innen angeschaut werden konnte oder Polizisten von den kleinen Besuchern am Streifenwagen hinterlassene Fingerabdrücke abnahmen und auf einer Karte als Erinnerung verschenkten – die Stationen waren eine spannende Sache. Sehr bedauerten die Kitakinder, dass die Pritzwalker Feuerwehr, die immer gern bei den „Tausendfüßlern“ gesehen ist, an diesem Tag nicht anwesend sein konnte: Alle Feuerwehren der Stadt und Ortsteile waren bei einem Ausbildungstag.

 
"Beauty Salon" war der Renner

Hüpfburg vom Hagebau-Markt, der Stand vom REWE-Markt, ein Handwerkerstand mit Nageleinschlagen oder Schrauben selbst eindrehen, die Experimentierecke rund um das Thema „Sand“ waren heiß begehrt und forderten auf zum Mitmachen. Dicht umlagert war der „Beauty Salon“, das Riesenmemory zum Thema Berufe und der Fahrzeug-Parcours mit Slalomstrecke. Dort machten die Wettkämpfe mit den von Erzieherinnen und Kindern gebastelten Fahrzeugen von Feuerwehr und Polizei besonderen Spaß.

 

Der Familientag hat den Gästen, unseren Kindern und uns sehr gut gefallen und wir werden den Tag in regelmäßigen Abständen wiederholen, um von unserer Einrichtung und unserer Arbeit zu berichten, sagte Kitaleiterin Kornelia Saß, bevor alle Besucher und die Gastgeber gemeinsam am frühen Nachmittag mit der „Feuerwehrgymnastik“ den Familientag ausklingen ließen. Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Toller Familientag in der Kita „Tausendfüßler“
Foto: Der Wettkampf in selbst gebastelten Fahrzeugen machte den Kindern großen Spaß. Foto: Hans-Werner Boddin

Auf dem Friedhof beginnt die Mähsaison

(04.04.2019)

Pritzwalk. Mit dem Frühjahr beginnt auf dem Pritzwalker Friedhof die Mähsaison. Daher müssen die Rasengräber bis zum 14. April 2019 beräumt werden, teilt das Amt für Stadtentwicklung mit. Hierfür gelten die Gestaltungsvorschriften, die bei der Anmeldung der Grabstelle ausgehändigt wurden.

 

Kostenbeteiligung am kommendem Jahr

Wenn die Gräber bis zum genannten Termin nicht geräumt sein sollten, entsorgt die Friedhofsverwaltung jeglichen Blumen- und Grabschmuck. Ab dem kommenden Jahr, genauer ab 15. März 2020, stellt die Friedhofsverwaltung den zeitlichen Mehraufwand für das Beräumen und Entsorgen sowie eventuell dafür anfallende Kosten den Nutzungsberechtigten in Rechnung.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Auf dem Friedhof beginnt die Mähsaison
Foto: Die Rasengräber auf dem Pritzwalker Friedhof müssen zum Beginn der Mähsaison beräumt werden. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalker sind zum Anradeln aufgerufen

(04.04.2019)

Pritzwalk. Die Radfahrsaison beginnt in der Prignitz mit dem Anradeln. Am Samstag, 13.April 2019, geht es nach Bad Wilsnack. Schon zweimal hat Pritzwalk den Streckenrekord aufgestellt. Nachdem die Stadt Pritzwalk vor zwei Jahren Gastgeberin für Radfahrer aus der ganzen Prignitz war, sollen auch in diesem Jahr die meisten Radlerinnen und Radler für ihre Stadt an den Start gehen.

 

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ruft daher noch einmal dazu auf, sich am 13. April möglichst zahlreich mit Fahrrädern auf dem Marktplatz einzufinden, um gemeinsam nach Bad Wilsnack zu radeln. Die Teilstrecke der Sternfahrt ist für die Pritzwalker etwa 33 Kilometer lang.

 

Die Route führt über Pritzwalk, Buchholz und Groß Woltersdorf. Gegen 9.30 Uhr ist eine Kaffeepause im Waldlehrpark Groß Woltersdorf vorgesehen. Dann geht es weiter über Lindenberg Bahnhof, Garz, Hoppenrade, Viesecke, Groß Werzin und Sigrön. Gegen 12 Uhr wollen die Pritzwalker Radler auf dem Marktplatz in Bad Wilsnack sein.

 

Dort erwartet sie nicht nur ein buntes Bühnenprogramm, sondern auch das Frühlingsfest des Vereins „Aktiv für Bad Wilsnack“. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Bitte steigen Sie in die Sättel und treten in die Pedale, damit unsere Stadt würdig beim Fahrradfrühling ‚Die Prignitz radelt an‘ vertreten ist“, so Bürgermeister Dr. Thiel. Die Rückfahrt muss aus versicherungstechnischen Gründen individuell organisiert werden. aka/bat

Foto zur Meldung: Pritzwalker sind zum Anradeln aufgerufen
Foto: Pritzwalker Radler haben sich auch bei der Sommertour mit dem Bürgermeister 2018 gut beteiligt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Älteste Pritzwalkerin erhielt Glückwünsche zum 102. Geburtstag

(04.04.2019)

Pritzwalk. Ihre Familie nennt sie liebevoll „Oma Rakete“. Warum das so ist, wird schnell klar, wenn Käthe Schrader aus ihrem Leben erzählt. Dass sie noch so geistig rege ist, ist keine Selbstverständlichkeit, denn Käthe Schrader wurde am 3. April 102 Jahre alt und ist damit die älteste Pritzwalkerin.

 

"Unruhe unter den Engeln"

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überbrachte der Jubilarin die besten Wünsche, vor allem den nach Gesundheit.

„Ach, mich wollen sie da oben noch nicht“, erwiderte die alte Dame und richtete die Augen gen Himmel. „Ich würde nur für Unruhe sorgen unter der Schar der Engel.“

 

In Pritzwalk aufgeblüht

Käthe Schrader ist im Harz aufgewachsen und hat lange Jahre in Braunschweig gelebt. Familienbande führten sie in die Dömnitzstadt, wo sie vor allem „die bessere Luft“ genießt. „Hier bin ich aufgeblüht“, sagte Käthe Schrader, obwohl sie vor allem in der ersten Zeit mit Heimweh zu kämpfen hatte. Die älteste Pritzwalkerin lebt im Seniorenzentrum „Christophorus“ in Pritzwalk.

 

Verabredung zum nächsten Geburtstag

Die Jubilarin und der Bürgermeister haben sich übrigens gleich für nächstes Jahr verabredet. Spätestens zum nächsten Geburtstag, versprach das Stadtoberhaupt, werde er Käthe Schrader erneut besuchen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Älteste Pritzwalkerin erhielt Glückwünsche zum 102. Geburtstag
Foto: Unterhielten sich angeregt: Die 102-jährige Käthe Schrader und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Jahnschule holt Crosslauf-Pokal im Hainholz

(04.04.2019)

Pritzwalk. Die besten jungen Crossläufer der Prignitz kommen von der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule. Das ist das Ergebnis des Kreisfinales im Frühjahrscross, das am Mittwoch, 3. April, im Hainholz ausgetragen wurde.

 

Starter von 20 Prignitzer Schulen

380 Mädchen und Jungen von 20 Prignitzer Schulen absolvierten Strecken zwischen 900 und 3000 Metern Länge. „Ich wünsche Euch viel Erfolg bei diesem Wettkampf“, gab der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Startern mit auf den Weg.

 

Pokal zum dritten Mal

Diese Wünsche beflügelten die Jahnschüler offenbar, denn die Einrichtung holte den Wanderpokal zum dritten Mal, so dass er in der Dömnitzstadt bleibt. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich das Stadtoberhaupt.

 

Lauf im Hainholz hat Tradition

Seit Jahren wird dieser Wettkampf im Hainholz ausgetragen. Organisiert wird er von Schulsportberater Frank Dannehl, der unter anderem von den Sportlehrern Volker Hoffeins und Birgit Böhm vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium sowie weiteren Helfern unterstützt wird. Die Starter der Jahnschule haben den Pokal schon sehr oft gewonnen. Platz 2 ging erneut an die Geschwister-Scholl-Schule Perleberg, den dritten Rang erreichte die Grundschule Karstädt.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Jahnschule holt Crosslauf-Pokal im Hainholz
Foto: Wünschte den jungen Sportlern viel Erfolg beim Finale im Frühjahrscross: der Pritzwalker Bürgermeiste Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgerplatz in Pritzwalk wird vom 1. April bis 30. August gesperrt

(01.04.2019)

Pritzwalk. Wegen der Umgestaltung des Bürgerplatzes in Pritzwalk wird dieser ab dem 1. April für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Darüber informiert das Fachgebiet Ordnungswesen, Verkehr und Brandschutz der Stadtverwaltung.

Der innerörtliche Verkehr wird über den Holzhof, Schlachthausstraße, Putlitzer Straße und Perleberger Tor geleitet. Der überörtliche Verkehr muss die B103 (Umgehungstraße) von Pritzwalk-Nord bis Pritzwalk-West nutzen, wenn dieser die Innenstadt besuchen möchte. Lastfahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen das Stadtzentrum nur zu Lieferzwecken anfahren. Fahrzeuge, die Einrichtungen in Pritzwalk außerhalb des Stadtzentrums beliefern, müssen für die Ausfahrt dieselbe Route benutzen wie bei der Einfahrt.

Für den Lastverkehr über 3,5 Tonnen sind folgende Straßen gesperrt:

  • Schlachthausstraße aus Richtung B 103, L 111 und L 155,
  • Kietz ab KreuzungNord (Preddöhler Weg/Am Ring) aus Richtung B 103, L 155 und Am Ring,
  • Burgwall ab Perleberger Tor bis Kreuzung Havelberger Straße/Bürgerplatz/Burgstraße,
  • Meyenburger Tor 1/ Meyenburger Straße ab Grünstraße bis Burgstraße.

Der Fuß- und Radverkehr wird über die Fußwege des Bürgerplatzes geleitet. Für Fußgänger, die von der Burgstraße zum Burgwall möchten ist eine Querung eingerichtet. Nähere Informationen sind den Plänen zu entnehmen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgerplatz in Pritzwalk wird vom 1. April bis 30. August gesperrt
Foto: Sperrschilder weisen auf die Sperrung des Bürgerplatzes und die Umleitungsstrecke hin. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

444 Stimmen für Pritzwalker Bürgerhaushalt abgegeben

(30.03.2019)

Pritzwalk. Ein Fahrradunterstand für die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Pritzwalk ist der Gewinnervorschlag beim ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt. 102 Stimmen entfielen auf diesen Vorschlag. Der „Tag der Abstimmung“ stieß auf großes Interesse. 444 Bürgerinnen und Bürger stimmten für die 18 zugelassenen Vorschläge ab. Bereits zur Eröffnung um 10 Uhr bildeten sich zeitweise Wartescheschlangen im Anbau des Kulturhauses.

In 18 Wahlurnen, die mit einer Kurzbeschreibung der Vorschläge versehen waren, konnten die Stimmberechtigten – Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile ab 14 Jahren – ihre Stimmkarte einwerfen.  Ab 16 Uhr verfolgten interessierte Einwohnerinnen und Einwohner das Auszählen der Stimmen.

 

Die zehn bestplatzierten Vorschläge
Platz Vorschlag Stimmen
1 Wetterfester Fahrradunterstand an der Jahnschule 102
2 Neue Hockeybanden für die Quandthalle 82
3 Neugestaltung des Turnraums für die Kita „Tausendfüßler“ 65
4 Ein eingezäunter Hundepark 43
5 Überdachte Sitzgruppen am Gemeinde-Sporthaus in Beveringen 35
6 Freigehege mit Unterstand für Kaninchen und Meerschweinchen auf dem Streicheltierhof im Hainholz 27
7 Neugestaltung des Eingangsbereichs und Vorplatzes der Friedhofshalle in Pritzwalk 17
8 Rondell mit Blumenrabatten im Zentrum des Ortsteils Kuckuck anlegen 14
9 Gestaltung von Trafohäuschen im Pritzwalker Stadtgebiet 13
10 Zweites Fußballtor und Neugestaltung der Ballspielfläche auf dem Falkenhagener Spielplatz 10

 

„Ich freue mich sehr, dass der erste Bürgerhaushalt so viele Einwohnerinnen und Einwohner mobilisiert hat“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: 444 Stimmen für Pritzwalker Bürgerhaushalt abgegeben
Foto: Reges Interesse herrschte am Tag der Abstimmung im Kulturhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Neue Betreiber wollen „Streichelzoo“ im Hainholz zum Streicheltierhof umgestalten

(29.03.2019)

Pritzwalk. Mehr Kontakt zu den Tieren und mehr Gelegenheit, sie zu streicheln – mit diesem Konzept soll der beliebte Streichelzoo im Pritzwalker Hainholz wieder mehr Besucher anziehen. Das kündigt Marion Schumacher vom Verein Natur, Landschaft und Denkmalpflege (NLD) Streckenthin an.

 

Ab sofort ein neuer Name

Der Verein hat die Betriebsführerschaft für die Einrichtung zum 1. Januar dieses Jahres übernommen. Gemeinsam mit der Stadt Pritzwalk als Eigentümerin des Areals wurde ein neues Konzept erarbeitet. Damit ändert sich auch der Name. Ab sofort heißt die Einrichtung „Streicheltierhof“.

 

Sieben Kräfte sollen mitwirken

„Wir beabsichtigen insgesamt sieben Kräfte einzusetzen“, erklärt die Bevollmächtigte des Vorstandes. Die Grundversorgung der Tiere sollen künftig drei Mitarbeiter gewährleisten. Der Verein NLD bekommt die Stellen nach dem Chancen-Teilhabegesetz gefördert. „Vier MAE-Kräfte werden zusätzliche Aufgaben übernehmen, beispielsweise die Freiflächen verschönern und vor allem die zusätzlichen Öffnungszeiten absichern“, sagt Arne Schumacher, der den Einsatz der Mitarbeiter koordiniert.

 

Erweiterte Öffnungszeiten

Bei den Öffnungszeiten hat sich der Verein NLD anspruchsvolle Ziele gesetzt: „In den Sommermonaten bis zum 1. Oktober wollen wir den Streicheltierhof täglich von 9 bis 18 Uhr öffnen“, erklärt Marion Schumacher. In Kraft treten diese Öffnungszeiten ab dem 1. Mai. Doch auch schon vorher steht der Streicheltierhof seinen Gästen offen, wenn auch nicht so lange. Ab dem 1. April ist das von 9 bis 14.45 Uhr der Fall.

 

Streicheln steht im Mittelpunkt

Den Besuchern, vor allem den Kindern, möchte der NLD Gelegenheit geben, Tiere zu streicheln. „Dazu eignen sich ja vor allem Meerschweinchen und Kaninchen“, sagt Arne Schumacher. Aus diesem Grund wird für die pelzigen Nagetiere ein neues Freigehege samt dem Eingangsbereich gestaltet. „Das Gehege soll begehbar sein, damit die Kinder die Tiere wirklich streicheln können“, ergänzt Marion Schumacher.

 

Füttern nur nach Anleitung

Mehr Kontrolle will der NLD hingegen bei der Fütterung der Tiere ausüben. „Es geht nicht, dass die Besucher – wenn auch in bester Absicht – wahllos Futter hineingeben“, sagt die Bevollmächtigte des Vorstandes. Das dürfe nur in Absprache mit den Mitarbeitern erfolgen.

 

92 Tiere, 21 Arten

Der Bestand im Streicheltierhof beläuft sich derzeit auf 92 Tiere von 21 Arten. Das Spektrum reicht von amerikanischen Zwerghühnern über Höckergänse und Kamerunschafe bis hin zu Zwergziegen. Das Futter für die Tiere stammt zum größten Teil von der Küche der Kita „Tausendfüßler“, der Tafel und dem Lebensmittelmarkt in der Marktstraße.

 

Eröffnung für 1. Mai geplant

„Die Bewirtschaftung eines Streicheltierhofs ist für unseren Verein Neuland“, räumt Marion Schumacher ein. Daher wolle man zunächst einmal „das, was da ist, vernünftig bewirtschaften“, erklärt sie. Einen ersten Eindruck vom Neuanfang können sich Besucher am 1. Mai verschaffen. Für diesen Tag lädt der Verein NLD zu einem Tag der offenen Tür in den Streicheltierhof ein. „Es gibt eine Überraschung für die ersten zehn Besucher“, sagt Arne Schumacher. Es lohnt sich also, pünktlich um 10 Uhr am Streicheltierhof im Hainholz zu erscheinen.

 

Andreas König

Foto zur Meldung: Neue Betreiber wollen „Streichelzoo“ im Hainholz zum Streicheltierhof umgestalten
Foto: Marion Schumacher mit den Schafen auf dem Streicheltierhof. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Speicher Sadenbeck wird abgelassen: Kontrolliertes Hochwasser auf der Dömnitz

(29.03.2019)

Sadenbeck. Ab Montag, 1. April, soll der Wasserstand im Flachlandspeicher Sadenbeck abgesenkt werden. Der Pegel der Dömnitz wird damit vorübergehend steigen. Darüber informierte der zuständige Mitarbeiter in der Prüfstelle Wasserbau des Landesamtes für Umwelt (LfU).

 

Demnach sind die vorbereitenden Arbeiten für den Wasserablass im Speicher Sadenbeck bis Montag abgeschlossen, sodass dass dann die Absenkung beginnen kann. Das Wasser fließt unterhalb des Speichers in die Dömnitz. Der Wasserstand dort steigt somit kontrolliert etwa auf den Pegel eines mittleren Hochwassers. Dieser Zustand wird etwa einen Monat anhalten, heißt es aus dem Landesumweltamt.

 

Gefahrenabwehr nötig

Die Obere Wasserbehörde hatte am 26. März eine Anordnung zur Gefahrenabwehr am Speicher Sadenbeck erlassen. Wer nahe der Dömnitz Anlagen, Baustellen oder sonstige Einrichtungen hat, die durch den höheren Pegel der Dömnitz beeinträchtig werden könnten, sollte jetzt Vorkehrungen treffen.

 

Im vergangenen Jahr hatte das Land geplant, den Flachlandspeicher zurückzubauen. Der Grund: Die Staumauer ist marode und müsste für viel Geld saniert werden. Dagegen hatten sich Pritzwalk und die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf (Amt Meyenburg) gewehrt. Die Alternative war dann, dass der Wasserstand im Speicher abgesenkt und die Anlage in einen Landschaftssee umgebaut wird. Nun ist das Risiko eines Dammbruchs aber so hoch, dass sofort reagiert werden muss. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Speicher Sadenbeck wird abgelassen: Kontrolliertes Hochwasser auf der Dömnitz
Foto: Die Staumauer am Sadenbecker Speicher ist so marode, dass nun kontrolliert Wasser abgelassen wird. Foto: Beate Vogel /MAZ

Flohmarkt in der „Hummelburg“

(27.03.2019)

Steffenshagen. Die Eltern, Kinder und Erzieherinnen veranstalten am Samstag, 6. April, einen Flohmarkt in der Steffenshagener Kita „Hummelburg“. Von 13 bis 17 Uhr kann an diesem Tag an den Ständen auf dem Kitagelände gestöbert und gekauft werden. Angeboten werden Kaffee und Kuchen, Osterleckereien, Osterdekorationen und vieles mehr. Info und Anmeldung der Stände unter Telefon 03395/30 61 03 oder 0172/80 76 517. bat

 

Bürgerhaushalt: „Tag der Abstimmung“ am Sonnabend von 10 bis 16 Uhr im Kulturhaus

(26.03.2019)

Pritzwalk. Welche Vorschläge werden mit Hilfe des ersten Pritzwalker Bürgerhaushaltes umgesetzt? Das können die Einwohnerinnen und Einwohner von Pritzwalk und den Orts- und Gemeindeteilen am Sonnabend, 30. März 2019, ab 10 Uhr entscheiden. Zum „Tag der Abstimmung“ sind alle Bürgerinnen und Bürger ab dem vollendeten 14. Lebensjahr aufgerufen, für einen der 18 zugelassenen Vorschläge zu stimmen. Auf der Internetseite der Stadt können sich Interessierte unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt informieren. Ort der Abstimmung ist das Kulturhaus. Mitzubringen ist der Personalausweis. Die Stimmabgabe ist bis 16 Uhr möglich.

 

Andreas König

Wohnblock in der Schillerstraße abgerissen

(26.03.2019)

Pritzwalk. Der alte Wohnblock in der Schillerstraße 34 bis 38 ist Geschichte. Jetzt fielen die Außenwände des Gebäudes, das der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) gehört.

 

Nachdem zum 31. Januar die letzten Mieter aus dem Gebäude ausgezogen waren, begann im Februar die Entkernung. Fensterrahmen, Heizungsrohre und andere lose Bauteile wurden von Hand aus den 50 Wohnungen ausgebaut. Nun wurden die Außenwände eingerissen, sodass der Schutt abgetragen und entsorgt werden kann.

 

Seit fünf Jahren wird das Projekt vorbereitet. Nach der Bevölkerungsprognose werden so viele Wohnungen nicht mehr benötigt. Zudem schuf die Stadt mit dem Umbau der alten Tuchfabrik 30 Ersatzwohnungen.

 

Der Rückbau des alten Blockes gehört zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt Pritzwalk beantragt werden können – in diesem Fall 100 Prozent. Nach dem Abriss des Blocks soll die Fläche zunächst begrünt werden. Im Winter 2019/20 soll auch der zweite Wohnblock in der Schillerstraße weg. bat

Foto zur Meldung: Wohnblock in der Schillerstraße abgerissen
Foto: Nur ein Schuttberg ist noch übrig von dem alten Wohnblock in der Schiller-straße 34 bis 38. Foto: Halldor Lugowski/Stadt Pritzwalk

Märchen und Erotisches in der langen Woche der Bibliotheken

(25.03.2019)

Pritzwalk. Die Bibliotheken in der Prignitz veranstalten jedes Jahr rund um den Tag des Buches im April eine lange Woche, in der jede Bibliothek an einem Tag eine oder mehrere Veranstaltungen anbietet. Die Stadtbibliothek Pritzwalk hat am Dienstag, 9. April, gleich zwei Veranstaltungen im Angebot.

 

Die erste Veranstaltung beginnt um 10 Uhr für die 1. und 2. Klasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule. Die Lesung mit Dörte Grimm bietet „Märchenhaftes“. Sie bringt ihr Buch „Märchenhaft“ – Die schönsten Volks- und Kunstmärchen mit. Das Buch enthält die beliebtesten Märchenklassiker und Wiederentdeckungen von den Brüdern Grimm, Hans Christian Andersen sowie aus 1001 Nacht. Dörte Grimm wurde 1978 in Pritzwalk geboren und studierte Publizistik/Kommunikationswissenschaften, Neue Geschichte und Ethnologie in Berlin. Seit 2008 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin.

 
Lesung für Erwachsene

Die zweite Veranstaltung – für Erwachsene - beginnt um 18 Uhr in der Bibliothek. Gabi Pertus und Jo Böse präsentieren ihr Programm „Begleitservice“. Die Gäste erwartet eine erotische Lesung mit Musik. Die Bestsellerautorin Gabi Pertus liest aus ihren erfolgreichen Protokollerzählungen „Begleitservice“ und „Lust in der Mitte des Lebens“. Jo Böse begleitet die Texte musikalisch, er spielt „Dreamsongs“ auf dem Saxophon.

 

Karten für die Abendveranstaltung „Begleitservice“ gibt es für 5 Euro im Vorverkauf, 03395/30 25 73, und für 7 Euro an der Abendkasse. bat

Foto zur Meldung: Märchen und Erotisches in der langen Woche der Bibliotheken
Foto: Die Autorin Dörte Grimm liest am 9. April in der Pritzwalker Stadtbibliothek aus ihrem Buch "Märchenhaft". Foto: Privat

Kita „Tausendfüßler“ lädt zum Familientag ein

(22.03.2019)

Pritzwalk. „Was ich einmal werden will“ heißt das Motto des Familientages, zu dem die Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“ für Samstag, 6. April, von 10 bis 13 Uhr auf ihr Gelände in der Nordstraße 19 bis 20 einlädt.

 

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bekam am Freiatg, 22. März, eine ganz persönliche Einladung dazu. Die Kinder aus der Gruppe 4 überreichten ihm gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Anke Jaeger und Mareike Kamps ein selbst gebasteltes Plakat. Dr. Thiel bedankte sich mit kleinen Naschereien bei den Drei- bis Vierjährigen.

 

Beim Familientag können die Kitakinder und ihre Gäste zum Beispiel verschiedene Berufsbilder kennenlernen: Polizei- und Katastrophenschutz, Schönheitssalon, Handwerker, Friseur und vieles mehr. Um 10.30 Uhr und um 11.30 Uhr werden Führungen durch die Kita „Tausendfüßler“ angeboten. Für das leibliche Wohl stehen Kuchen, Erbsensuppe, Bockwurst und andere Leckereien bereit. bat

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ lädt zum Familientag ein
Foto: Die Kinder der Gruppe 4 laden den Bürgermeister persönlich zum Familientag ein - allen voran Paul. Foto: Beate Vogel

Bürger und Politiker fordern Ausbau der B 107

(22.03.2019)

Pritzwalk. 295 Kilometer lang ist die Bundesstraße 107 zwischen dem sächsischen Chemnitz und der Stadt Pritzwalk. Ausgerechnet die letzten etwa 7,5 Kilometer bis zum südlichen Ortseingang von Pritzwalk sind die gefährlichsten. Die Fahrbahnbreite misst dort an den engsten Stellen weniger als sechs Meter, Standard für eine Bundesstraße sind 7,50 Meter.

 

Zahl der Unfälle ist gestiegen

Das hat zur Folge, dass Begegnungsverkehr selbst zwischen Pkw zur Zitterpartie wird. Größere Fahrzeuge wie Lastwagen oder Traktoren können kaum aneinander vorbeifahren.

Immer wieder kommt es auf diesem Teilstück zu Unfällen. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Gab es im Jahr 2014 acht Unfälle mit einer verletzten Person, wuchs der traurige Wert auf 24 Unfälle mit einer verletzten Person im Jahr 2017. Auch in diesem Jahr reißt die Serie nicht ab. Erst im Februar wurde bei einem Verkehrsunfall ein Kind verletzt.

 

Zustand verschlechtert sich zusehends

Hinzu kommen die höchstens sporadischen Instandhaltungsbemühungen der vergangenen Jahre. Der Zustand der Straße verschlechtert sich wegen der zu geringen Breite und der Belastung durch Schwerlastverkehr zusehends. Nicht zu zählen sind die vielen ramponierten Außenspiegel, die aus dem zu geringen seitlichen Sicherheitsabstand resultieren.

 

"Unhaltbarer Zustand"

„Das ist ein unhaltbarer Zustand“, kritisiert der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Die politischen Akteure der Stadt und die Anwohner des Ortsteils Mesendorf fordern einen normgerechten Ausbau der Strecke, damit die B107 den Namen „Bundesstraße“ auch verdient. Der Landtagsabgeordnete Jan Redmann (CDU) will den Landtag für die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren.

 

Ausbau ist nicht abzusehen

Für die Sicherheit der Radfahrer wäre zudem ein straßenbegleitender Radweg nötig. Der Landesbetrieb Straßenwesen des Landes Brandenburg hält den Bau eines Radweges erst für machbar, wenn auch die B107 selbst ausgebaut wird. Wann das geschehen soll, ist bisher nicht abzusehen.

 

Gefährliches Nadelöhr muss weg

Sowohl Kommunal- und Landespolitiker als auch Bürger fordern daher, dass dieses gefährliche Nadelöhr beseitigt wird.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürger und Politiker fordern Ausbau der B 107
Foto: Fordern den Ausbau der B107: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, CDU-Landtagsabgeordneter Jan Redmann und Mesendorfer Bürger. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker produzieren Präzisionszahnräder

(21.03.2019)

Pritzwalk. Kunden in aller Welt verbauen Zahnräder aus dem Zahnradwerk Pritzwalk. Das Unternehmen, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird, stellt in der Freyensteiner Chaussee hochpräzise Bauteile her. Die Geschäftsführer Dr. Hermann Andreas und Reiko Viereck führten den Prignitzer Landrat Torsten Uhe und auch den Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am 19. März durch den Betrieb.

 

Zahnräder und Wellen aus Pritzwalk sind von außen nicht zu sehen. Dabei verbaut zum Beispiel der Waggonhersteller Bombardier in Hennigsdorf Zahnräder aus der Prignitz. „Das ist unser größter Einzelkunde“, sagte Dr. Hermann Andreas. Pritzwalker Präzisionszahnräder finden sich zum Beispiel im ICE Prag-Hamburg, im Flughafenzubringerzug in Honkong oder in der Cross Railway in London. Die Kunden sitzen in der ganzen Welt.

 

100 bis 1800 Millimeter

Drehen, Verzahnen, Härten und Schleifen sind die Arbeitsgänge, bevor ein Zahnrad den Betrieb mit 28 000 Quadratmetern Produktionsfläche verlässt. „Wir bauen Zahnräder auch für erneuerbare Energieanlagen, den Bergbau, Schiffbau, Kompressoren und vieles mehr“, erklärte Reiko Viereck, der seit Dezember 2018 Geschäftsführer ist. Der Durchmesser der stählernen Bauteile reicht von 100 bis 1800 Millimeter. „Damit sind wir sehr vielseitig aufgestellt.“

 

Zwar gibt es hier und da noch alte Dreh- und Fräsmaschinen, doch setzt das Zahnradwerk auf die Investition in moderne Technik: So eine Maschine kann um die eine Million Euro kosten. Dafür kann sie aber auch eine Menge: An einem „5-Ax-Fräszentrum“ können dank des rundum beweglichen Tisches sogar schräge Löcher präzise in ein Bauteil gebohrt werden, erklärt Geschäftsführer Viereck.

 

Gedreht und gefräst wird hinter Glas: Die Maschinen bearbeiten und kühlen das Bauteil zeitgleich mit einem Ölgemisch oder einem Polymer. Der Mitarbeiter überwacht den Vorgang. Für jeden Auftrag werden die Daten nach Kundenwunsch extra in die Anlagen eingegeben. „Unsere Industriemechaniker arbeiten also viel am Bildschirm“, sagte Reiko Viereck.

 

Eigene Härterei

Dass die Pritzwalker Zahnradwerker die Bauteile in der eigenen Härterei behandeln, ist laut Hermann fast ein Alleinstellungsmerkmal. Zum Schluss wird das Zahnrad mit hochsensiblen Messgeräten auf seine Qualität geprüft. „Lagerproduktion gibt es hier nicht“, sagt Geschäftsführer Hermann Andreas.

 

Seit der Übernahme des Zahnradwerkes Pritzwalk im April 2017 konnte die Zahl der Mitarbeiter von 165 auf inzwischen 200 erhöht werden. Das Unternehmen erreicht inzwischen einen Jahresumsatz von 24 Millionen Euro und gehört damit im „Nichtautomobilbereich“ zu Deutschlands größten Zahnradherstellern.

 

Unter den 200 Mitarbeitern sind auch zehn Azubis, sagte Reiko Viereck. Das Zahnradwerk sucht auch fürs nächste Ausbildungsjahr wieder Nachwuchs, der an den hochspezialisierten Maschinen arbeiten möchte. Ausgebildet werden Mechatroniker, Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker und andere Berufe. Auch Industriekaufleute bildet das Zahnradwerk aus. „Wir bieten sogar ein Duales Studium an“, so Reiko Viereck. Beate Vogel

 
 

Foto zur Meldung: Pritzwalker produzieren Präzisionszahnräder
Foto: In der modernen Härterei: Reiko Viereck (M.) erläutert die Abläufe. Im Bild: Geschäftsführer Dr. Hermann Andreas, Torsten Uhe, Dr. Ronald Thiel, Uwe Büttner. Foto: Beate Vogel

Die WBG hat eine neue Chefin

(21.03.2019)

Pritzwalk. Die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) bekommt eine neue Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat und die Stadt Pritzwalk als 100-prozentige Gesellschafterin haben das mehrmonatige Ausschreibungsverfahren jetzt beendet, informierte die Aufsichtsratsvorsitzende Kornelia Wienke.

 

Die Kyritzerin Kathrin Zeh übernimmt im Frühjahr die Leitung der WBG Pritzwalk. Die 46-Jährige hat 23 Jahre lang beim Berliner Wohnungsunternehmen „degewo“ in verschiedenen Abteilungen gearbeitet. Sie hat Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen studiert. bat

Foto zur Meldung: Die WBG hat eine neue Chefin
Foto: Kathrin Zeh wird die neue Geschäftsführerin der WBG. Foto: Privat

Vorschläge für ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt sind geprüft

(20.03.2019)

Pritzwalk. 18 Vorschläge für den ersten Pritzwalker Bürgerhaushalt sind zugelassen. Das ist das Ergebnis der Prüfung, die die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung Pritzwalk vorgenommen haben. Innerhalb der Frist waren 56 Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen.

 

Vorschläge sind auf der Stadtseite zu sehen

Die Vorschläge sind ab sofort auf der Internetseite der Stadt unter www.pritzwalk.de/buergerhaushalt zu sehen. Eine Ampelkennzeichnung zeigt, welche Vorschläge zugelassen sind und bei welchen die „Zulassungsvoraussetzungen gemäß Paragraph 5 der Satzung zum Bürgerhaushalt nicht erfüllt“ sind, wie es in der Begründung heißt.

 

Personalausweis sollte dabei sein

Über die zugelassenen Vorschläge können alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile am Tag der Abstimmung befinden. Gelegenheit dazu ist am Sonnabend, 30. März 2019, von 10 bis 16 Uhr im Kulturhaus. Wer an der Abstimmung teilnehmen möchte, sollte unbedingt seinen Personalausweis mitbringen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt noch am selben Tag. Insgesamt stehen für den Bürgerhaushalt 50 000 Euro zur Verfügung.

 

Rege Beteiligung erwünscht

„Ich wünsche mir, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus Pritzwalk und den Ortsteilen den Tag der Abstimmung nutzen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Sie haben erstmals Gelegenheit, über die Verwendung von öffentlichen Mitteln direkt abzustimmen.“

 

Andreas König

Wahlausschuss der Stadt Pritzwalk tagt

(19.03.2019)

Pritzwalk. Der Wahlausschuss für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Pritzwalk und zu den Ortsbeiräten der Orts- sowie Gemeindeteile kommt am Donnerstag, 21. März, um 16 Uhr im Beratungsraum der Stadtverwaltung Pritzwalk in der Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, zusammen. Die Ausschussmitglieder wollen dann über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge beraten und beschließen.

 

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bericht von Wahlleiterin Petra Lohrmann über das Ergebnis der Vorprüfung, die Prüfung der Wahlvorschläge, die Beschlussfassung über die Zulassung der Wahlvorschläge und schließlich die Verkündung der Entscheidung des Wahlausschusses. bat

Freundliches Willkommen für Babys in Pritzwalk

(16.03.2019)

Pritzwalk. Eine wahrhaft familiäre Atmosphäre herrschte am Sonnabend, 16. März beim zweiten Babybegrüßungsfrühstück in Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hieß die jüngsten Einwohnerinnen und Einwohner Pritzwalks und seiner Ortsteile und ihre Eltern herzlich willkommen. Zum Auftakt gab es ein kleines Programm der Kita „Tausendfüßler“, das von den Gästen mit viel Beifall bedacht wurde.

 

Einrichtungen sind gut ausgelastet

„Unsere sieben Kitas und zwei Horte sind sehr gut ausgelastet“, informierte das Stadtoberhaupt die Eltern. Alle Eltern erhalten einen Betreuungsplatz für ihre Kinder, „wenn auch vielleicht nicht immer in der Wunsch-Einrichtung“, sagte der Bürgermeister. Daher sollten die Eltern die Gelegenheit nutzen, sich mit den Leiterinnen und Erzieherinnen der Kitas zu unterhalten und schon einmal über die nächsten Schritte nachzudenken.

 

Geschenke für die Jüngsten

Alle Babys erhielten Willkommenspräsente der Stadt und kleine Aufmerksamkeiten der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. Anschließend ließen sich die Gäste das gesunde Frühstück gut schmecken, das von der Küche der Kita „Tausendfüßler“ zubereitet worden war.

 

Kinderfreundliches Pritzwalk

„Wir freuen uns über alle Babys und wollen zeigen, dass Pritzwalk eine kinderfreundliche Stadt ist“, sagte der Bürgermeister. Bei angeregten Gesprächen klang der Vormittag im Kulturhaus aus.

Andreas König

Foto zur Meldung: Freundliches Willkommen für Babys in Pritzwalk
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.). hieß beim zweiten Pritzwalker Babybegrüßungsfrühstück neue Erdenbürger und ihre Eltern willkommen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgermeister lädt RBB zu Bericht über drängende Fragen ein

(13.03.2019)

Pritzwalk. „Den RBB grillen“ wollten die Verantwortlichen am Dienstagabend im Pritzwalker Kulturhaus. Unter diesem Motto hatte der öffentlich-rechtliche Sender Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Hörerinnen und Hörer der Fernseh- und Hörfunkprogramme eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viele der rund 70 Teilnehmer hatten Fragen zum Programm und zur journalistischen Arbeitsweise.

 

Es geht ums Geld

In der Diskussion ergriff auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel das Wort. „Es wäre schön, wenn der RBB über unsere Vorstellungen zum Landesentwicklungsplan berichten könnte“, sagte das Stadtoberhaupt. Bekanntlich drängt die Stadt Pritzwalk darauf, den vollen Mehrbelastungsausgleich für Mittelzentren in Höhe von 800 000 Euro pro Jahr zu erhalten. Weil die Dömnitzstadt gemeinsam mit Wittstock als „Mittelzentrum in Funktionsteilung“ gilt, erhalten beide Städte nur 400 000 Euro.

 

Sichere Bundesstraße gefordert

Ebenso wichtig ist dem Bürgermeister die unbefriedigende Situation der Bundesstraße 107. Die schmale, von Bäumen gesäumte Fahrbahn ist teilweise derart eng und schlecht einzusehen, dass Unfallgefahr von ihr ausgeht. „Man kann derzeit den Eindruck gewinnen, dass die Lausitz und ihre Probleme alles überlagern“, sagte Dr. Ronald Thiel. Er lud die Verantwortlichen des RBB ein, über drängende Fragen in Pritzwalk und Umgebung zu berichten. Andrea Fleck vom RBB nahm die Einladung an.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgermeister lädt RBB zu Bericht über drängende Fragen ein
Foto: Wünscht sich mehr Berichterstattung über drängende Fragen in Pritzwalk: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) mit Antenne-Brandenburg-Moderator Alexander Dieck. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Erfolgreiche Bilanz der Stadtfeuerwehr: Alle Aufgaben erfüllt

(11.03.2019)

Pritzwalk. Eine erfolgreiche Bilanz des Jahres 2018 zogen die Verantwortlichen der Pritzwalker Stadtfeuerwehr in ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag, 8. März. Dazu konnten die Feuerwehrleute neben Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik, die Verwaltungsspitze der Stadtverwaltung und Partner im Brand- und Katastrophenschutz und der Sicherheit begrüßen.

 

Erfolgreiche Arbeit nur mit Nachbarwehren

In seinem ausführlichen und anschaulich dargestellten Bericht verwies Pritzwalks Ortswehrführer Adrian Zechser auf ein erfolgreiches Jahr 2018 für die Feuerwehr und auf eine hohe Gewährleistung der Sicherheit für die Menschen und Unternehmen in der Region und darüber hinaus. Diese positive Arbeit der Stadtfeuerwehr mit ihren 14 Ortsteilwehren war nur gemeinsam mit den Nachbarwehren zu leisten, denn nur so konnten und können in der Zukunft die Anforderungen an die Feuerwehren erfüllt werden, sagte Adrian Zechser.

 

Dank den Stadtverordneten

Er lobte die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und dem Fachbereich in der Verwaltung. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung (SVV), die über Fraktionsgrenzen hinweg immer für die Feuerwehr und damit für die Sicherheit in der Region Verständnis zeigen und die Arbeit der Wehr unterstützen.

 

Aktive sind Tag und Nacht einsatzbereit

Die Stadtwehr hat zurzeit 79 Mitglieder, davon 54 aktive Einsatzkräfte, zu denen fünf Frauen gehören. Darunter sind 23 Atemschutzgeräteträger und 15 Kameraden mit Maschinistenausbildung und den erforderlichen Fahrerlaubnissen. Sie sind im Ehrenamt Tag und Nacht bereit, sich für die Gefahrenabwehr und den Schutz ihrer Mitbürger, auch über die Grenzen der Stadt hinaus, einzusetzen. 13 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und 14 Angehörige der Jugendfeuerwehr, davon ein Mädchen, vervollständigen die Gemeinschaft der Stadtwehr.

 

Anforderungen wie an die Berufsfeuerwehr

Zechser betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, an die ebensolche Anforderungen wie an Angehörige der Berufsfeuerwehr gestellt werden. Viele Arbeiten, so Zechser, können auf Grund der Fülle der Aufgaben und der Größe des Verantwortungsbereichs der Feuerwehren nur mit modernster Technik gelöst werden.

 

Löschfahrzeug nach 13 Minuten zur Stelle

In 114 Einsätzen, davon 63 Brandeinsätze und 51 technischen Hilfeleistungen, leisteten die Einsatzkräfte insgesamt 1421 Stunden für die Gefahrenabwehr. Es ist immer noch gelungen, die Ausrückzeit im Schnitt bei acht Minuten zu halten. Im Stadtgebiet ist das erste Löschfahrzeug nach 13 Minuten an der Einsatzstelle, so Zechser.

 

In zehn Jahren fast 1,9 Millionen Besucher

Diese Einsätze werden sofort auf der Internetseite der Feuerwehr Pritzwalk (www.feuerwehr-pritzwalk.de) veröffentlicht und so hunderte von Bürgern zeitnah über die Aktivitäten der Ortsfeuerwehr informiert. Norman Feuerböter und Christian Weidel, auch als Funkausbilder und in verantwortlichen Funktionen in der Wehr zu finden, sichern als Administratoren der Internetpräsenz eine immer aktuelle Information über die Arbeit der Pritzwalker Feuerwehr. Wie interessant die Seite ist, zeigen die rund 1 895 000 Nutzer, die seit dem Start am 12. Mai 2009 der Webseite einen Besuch abgestattet haben.

 

Aufwendige Pflege und Wartung nötig

Die Stellvertreter des Ortswehrführers, Dirk Blohm (Ausbildung) und Klaus Köpke (Technik) berichteten über ihre Fachgebiete und zeigten die ganze Bandbreite der ehrenamtlichen Tätigkeit auf: viele Stunden Ausbildung, und vielfältige Aufgaben, bis hin zur aufwendigen Pflege sowie kostenintensiven Wartung und Sicherung der Einsatzfähigkeit der oft schon betagten Technik und Ausrüstung der Wehr.

 

14 Nachwuchs-Blauröcke

Große Resonanz erfährt die Arbeit der Jugendfeuerwehr, die 14 jungen Kameraden und eine Kameradin an die Aufgaben der Feuerwehr heranführt. Die Jugendwarte leisten eine gute und kontinuierliche Arbeit, die mit abwechslungsreichen und regelmäßigen Treffen und Unternehmungen den Feuerwehrnachwuchs begeistern.

 

Durchschnittsalter von 77 Jahren

Die Alters- und Ehrenabteilung, mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren, fühlt sich sehr mit ihrer Feuerwehr verbunden, trifft sich regelmäßig, pflegt die Kameradschaft und die Geselligkeit und unterstützt die Arbeit der Aktiven nach ihren Möglichkeiten. Mit Beginn dieses Jahres steht der ehemalige Ortswehrführer Peter Gronau diesem Bereich vor und organisiert und koordiniert die Arbeit der Feuerwehrsenioren.

 

Brandschutz ist wichtiger Posten im Haushalt

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Angehörigen der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Schutz der Bürger und der ganzen Region. „Die finanzielle Situation immer im Blick, wird auch für die Zukunft der Brandschutz ein wichtiger Punkt im Haushalt sein.“ Für das Jahr 2019 seien erhebliche finanzielle Mittel im Haushalt geplant, aber man müsse immer von der Gesamtsituation des Haushalts der Stadt ausgehen. Dass der Brandschutz eine wichtige Aufgabe ist, müsse nicht diskutiert werden, denn das wisse jeder. Verwaltung und Abgeordnete arbeiten gemeinsam daran, dass die Feuerwehren in der Stadt und die Ortswehren ihre Aufgaben weiter erfolgreich erfüllen können.

 

Dank und Anerkennung

„Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement zur Hilfe und zum Schutz der Bürger in Pritzwalk und der ganzen Region“, sagte Dr. Ronald Thiel.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Bilanz der Stadtfeuerwehr: Alle Aufgaben erfüllt
Foto: Ortswehrführer Adrian Zechser und Stadtbrandmeister Volker Lehmann beförderten zum Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau: Tobias Mielke, Max Hildebrandt und Laura Schulz (v.l.). Bürgermeister Dr. Thiel überreichte die Dienstgradabzeichen. Foto: Hans-Werner Boddin

Aktive Feuerwehrleute geehrt, neue Dienstgrade verliehen

(11.03.2019)

Pritzwalk. Traditionsgemäß zog die Stadtfeuerwehr Pritzwalk am vergangenen Wochenende Bilanz der im Jahr 2018 geleisteten Arbeit. Der Bürgermeister der Stadt, Dr. Ronald Thiel, Stadtbrandmeister Volker Lehmann und Ortswehrführer Adrian Zechser nahmen die Ehrungen vor. Gewürdigt wurden die Leistungen der Kameradinnen und Kameraden der Wehr bei Diensten und Ausbildungen, nach Ablauf der geforderten Mindestdienstzeit und nach erfolgreicher Qualifikation in der Wehr, auf der Kreisfeuerwehrschule und der Landesfeuerwehrschule.

Zum nächsthöheren Dienstgrad wurden befördert:

  • Feuerwehrmann/-frau: Tobias Mielke, Max Hildebrandt und Laura Schulz
  • Oberfeuerwehrmann Andreas Eckart und Rene Lexow.
  • Löschmeisterin: Christina Giese
  • Oberlöschmeister: Stephan Gellert.
  • 1. Hauptlöschmeister: Norman Feuerböter und Christian Weidel
  • Zum Oberbrandmeister Toralf Kintzel und zum Hauptbrandmeister Dirk Blohm.

 

Der Ortswehrführer und 1. Hauptbrandmeister: Adrian Zechser erhielt die Dienstgradschlaufen als stellvertretender Stadtbrandmeister überreicht. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel dankte den Angehörigen der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Schutz der Bürger und der ganzen Region und wünschte Feuerwehrleuten und ihren Familien alles Gute für das Jahr 2019.

Hans-Werner Boddin

Foto zur Meldung: Aktive Feuerwehrleute geehrt, neue Dienstgrade verliehen
Foto: Adrian Zechser beförderte Norman Feuerböter und Christian Weidel zum Dienstgrad 1. Hauptlöschmeister, Volker Lehmann und Ronald Thiel überreichten Urkunde und Dienstgradabzeichen (v.l.). Foto: Hans-Werner Boddin

Neuer Einsatzleitwagen ersetzt Vorgänger von 1977

(11.03.2019)

Pritzwalk. Mit einem neuen Einsatzleitwagen kann die Stadtfeuerwehr Pritzwalk ab sofort ihre Aufgaben noch besser erfüllen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab das neue Kommandofahrzeug in der Jahreshauptversammlung der Wehr am Freitag, 8. März. Damit erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Feuerwehrleute. Der alte Einsatzleitwagen, ein VW T4, war außer Dienst genommen und ersatzweise ein Ford Ranger eingesetzt worden. Dieses Provisorium ist nun Geschichte.

 

Neufahrzeug erleichtert Einsatzleitung

Der Mercedes Vito ist ein Neufahrzeug und wurde von der Stadt für 45 000 Euro für die Ortsfeuerwehr Pritzwalk beschafft. Er ersetzt den 22 Jahre alten ehemaligen Notarztwagen, Baujahr 1997. Das neue Fahrzeug bietet Platz für vier Personen, zwei Funkarbeitsplätze, Funkgeräte für den mobilen Betrieb, einen Computerarbeitsplatz und Kartenmaterial. Der ELW wird in den nächsten Tagen von Spezialisten der Wehr und des Feuerwehr-Technischen Zentrums in Perleberg mit der Spezialausstattung bestückt und dient der Führung der Ortswehr Pritzwalk bei Einsätzen.

 

Technik-Stellvertreter fand deutliche Worte

Zuvor hatte Hauptbrandmeister Klaus Köpke, der Stellvertreter des Ortswehrführers für Technik, erneut deutliche Worte über den Zustand der Löschfahrzeuge gebraucht. „Wir wissen, dass die Stadtverordneten und auch der Bürgermeister hinter der Feuerwehr stehen, wenn es darum geht, die Einsatzbereitschaft der Wehr zu sichern, und leisten in der Wehr unseren Teil mit Pflege, Wartung und Instandsetzung, um die uns anvertraute Technik einsatzbereit zu halten“, sagte Köpke.

 

Erkundungsfahrzeug hat sich schon bewährt

Neu ist auch das ABC-Erkundungsfahrzeug, das seit dem vergangenen Jahr im Bestand der Wehr ist. Der Fiat Ducato, Baujahr 2002, hat einen Kilometerstand von 27 052 Kilometern und hat sich vor einigen Wochen beim Brand im Perleberger Gewerbegebiet mit dem speziell ausgebildeten Personal der Wehr sehr bewährt.

 

Tolles Stück Technik

„Ein tolles Stück Technik, das der Pritzwalker Feuerwehr zur Erfüllung der Aufgaben an die Hand gegeben wurde, ist das Multifunktionsfahrzeug LF 20“, lobte Klaus Köpke. Das Fahrzeug ist 13 Jahre alt und hat eine Laufleistung von 11 895 Kilometern. Als nächste Investition steht der Wechsel der noch originalen Reifen an.

 

Investitionsbedarf beim Bronto Skylift

Großen Investitionsbedarf gibt es beim Bronto Skylift TLK 23/12. Das Spezialfahrzeug mit ausfahrbarem Rettungskorb wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt, hat 16 058 Kilometer auf dem Tacho und seine beste Zeit hinter sich. Er erfüllt seine Aufgaben noch recht gut, aber teure Mängel häufen sich, und es wird über eine Ersatzbeschaffung nachgedacht, sagte Klaus Köpke.

 

Gute Pflege für ältere Fahrzeuge

Das älteste und geländegängigste Fahrzeug der Wehr ist ein Mercedes Unimog, TLF 16/45. Es ist sehr zuverlässig und top gepflegt, trotz des Baujahrs 1995 und einem Kilometerstand von 16 991 Kilometern. Das Mannschaftstransportfahrzeug, ein Mercedes Sprinter, Baujahr 1998 mit 57 758 Kilometern auf dem Tacho, hat sich gut im Feuerwehreinsatz bewährt. Zu den Zugfahrzeugen kommen noch eine fahrbare Schlauchhaspel, Baujahr 1980, ein Schlauchboot-Transportanhänger, Baujahr 1988, und ein Logistikanhänger, Baujahr 2017.

 

Dank den Kameraden

Auf Technikdienstabenden sind die Kameraden ständig bemüht, die ihnen anvertraute, sensible und kostenintensive Technik so weit wie möglich selbst zu warten, zu pflegen und instand zu setzen. „Dafür sei allen Kameraden gedankt“, so Klaus Köpke.

Hans-Werner Boddin

 

Foto zur Meldung: Neuer Einsatzleitwagen ersetzt Vorgänger von 1977
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (Mitte) übergab das ELW auf der Jahreshauptversammlung an die Pritzwalker Ortswehrführung. Foto: Hans-Werner Boddin

Baustelle Wilmersdorf: Rufbus und Linientaxi fahren

(08.03.2019)

Wilmersdorf. Die Arbeiten an der Ortsverbindung zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow wirken sich auch auf den Busverkehr aus. Darüber informierte jetzt die Arge Prignitzbus, die im Landkreis den Busverkehr betreibt. Demnach gibt es ab der kommenden Woche in diesem Bereich Fahrplanänderungen – auch im Schülerverkehr.

 

Ab dem 11. März bis voraussichtlich Ostern ist die Straße nach Wilmersdorf aus Richtung Neu Krüssow voll gesperrt. Die Fahrten der Linie 915 können laut Prignitzbus deshalb Wilmersdorf nicht bedienen und wenden schon in Neu Krüssow. Die Anbindung nach Wilmersdorf werde über zusätzliche Fahrten, teils als Rufbusfahrten nach Bestellung, mit einem Linientaxi über Heiligengrabe abgesichert.

 

Es ergeben sich weiterhin wegen der Anpassung betrieblicher Abläufe Änderungen auf den Linien 902 und 923, informierte das Unternehmen. Die Umleitungsfahrpläne sind auf der Homepage www.prignitz-bus.de sowie in der Verbindungsauskunft des VBB fahrinfo.vbb.de hinterlegt. Die Haltestellenaushänge werden ebenfalls angepasst, voraussichtlich aber erst am Anfang der kommenden Woche. Bei Fragen können sich die Fahrgäste an die Mitarbeiter der Mobilitätszentrale unter 03876/78 99 40 wenden. bat

 

Die geänderten Fahrpläne finden sich im Anhang.

Kita „Tausendfüßler“ erhält zwei von 50 gespendeten Nistkästen für Singvögel

(07.03.2019)

Pritzwalk. „Alle Vögel sind schon da“, heißt es bald in der Pritzwalker Kindertagesstätte „Tausendfüßler“. Die Mädchen und Jungen erhielten am Donnerstag, 7. März, zwei der stabilen Holzkonstruktionen. Sie stammen aus einer Spende des Unternehmers Frank Streese, der die Nistgelegenheiten gemeinsam mit Tischlermeister Torsten Stamer zur Verfügung gestellt hatte.

Pritzwalker fertigte Vogelhäuschen an

Den gefiederten Gästen beim Körnerpicken zusehen können die Kinder in einem ebenfalls neuen Vogelhäuschen. 

„Unsere Kinder beobachten das Häuschen schon eifrig“, berichtet Leiterin Kornelia Saß. Vor kurzem hat Heinz Kuckhahn, ein Pritzwalker Bürger, eines für die „Tausendfüßler“ angefertigt.

 

Kästen für Kitas und den Grüngürtel

Insgesamt zwölf Nistkästen wurden an Kindertagesstätten der Stadt verteilt. Die übrigen 38 fanden einen Platz in der Stadt, vorrangig im Grüngürtel. Frank Streese hatte den Erlös des Oldtimertreffens dazu verwendet, Singvögeln Plätze zur sicheren Aufzucht des Nachwuchses zu geben. Torsten Stamer hatte die robusten Holzhäuschen gebaut.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ erhält zwei von 50 gespendeten Nistkästen für Singvögel
Foto: Zwei Nistkästen für Singvögel erhielt die Kita „Tausendfüßler“ am Donnerstag. Die Hausmeister Torsten Eilmes (l.) und Thomas Theodor brachten die Nistkästen in die Kita und montierten sie gleich an geeigneten Bäumen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke besucht Pritzwalk und Giesensdorf

(06.03.2019)

Pritzwalk/Giesensdorf. Wie in der Museumsfabrik Pritzwalk die Industrialisierung des Handwerks anschaulich dargestellt werden soll, zeigte Museumsleiter Lars Schladitz dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke am Mittwoch, 7. März, bei einem Rundgang. Steineke besichtigte anschließend auch die Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Giesensdorf.

 

Bisher stehen zwar erst einige der historischen Maschinen in der künftigen Dauerausstellung der Museumsfabrik, doch vermitteln sie schon einen Eindruck von der künftigen Botschaft: „Das ist gelebte Industriegeschichte in Pritzwalk“, befand ein faszinierter Sebastian Steineke.

 

50 Kilometer Tuch

Neben Wittstock war Pritzwalk laut Museumsleiter Schladitz einst der Tuchproduzent schlechthin – knapp 30 Prozent des deutschen Uniformtuches kamen vor 100 Jahren aus der Dömnitzstadt. „Da bestellte die preußische Armee schon mal 50 Kilometer Uniformtuch“, so Schladitz. Er zeigte dem Abgeordneten nicht nur eine Spinnmaschine, die in einer gekürzten Fassung mit rund 200 Spindeln auf zehn Metern Länge im Museum aufgebaut wird, sondern auch eine perfekt funktionierende Druckmaschine aus dem Jahr 1903.

 

Anschließend ging es nach Giesensdorf zum CJD. Fachbereichsleiter Jörg Stricker schilderte den Werdegang des Unternehmens, das an seinen Standorten in der Prignitz seit 2005 von 120 auf jetzt 250 Mitarbeiter angewachsen ist. Das CJD betreut an die 230 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen und geistigen Behinderungen im Alter von fünf bis 80 Jahren. „Unsere Schwerpunkte sind die Förderschule in Hoppenrade und eben die Wohnstätte in Giesensdorf“, erklärte der CJD-Fachbereichsleiter. Die Standorte seien intensiv vernetzt. Inzwischen hat das CJD auch in Neuruppin einen Standort.

 

Es fehlt an Fachkräften

Jörg Stricker machte auch auf Probleme wie das schlechte Internetangebot und den Fachkräftemangel aufmerksam. „Wir ziehen uns unsere Leute selbst heran“, sagte er. Der Abteilungsleiter in Giesensdorf, Christoph Albrecht, schilderte die praktischen Auswirkungen: „Die Qualifikation ist eine Last, die alle tragen müssen, wenn die Kollegen drei Jahre lang an zwei Tagen pro Woche in der Theorieausbildung sind.“ Seit etwa 2012 sei aber die Zahl der Mitarbeiter in Giesensdorf von 30 auf 50 gestiegen.

 

Die Besucher sprachen auch mit Willy Weiser und Hans-Jürgen May vom Bewohnerschaftsrat sowie Dieter Retke, dem Vorsitzenden des gewählten Gremiums. Hans-Jürgen May freute sich, den Gästen sein Zimmer zeigen zu dürfen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der CDU-Abgeordnete Sebastian Steineke besucht Pritzwalk und Giesensdorf
Foto: Lars Schladitz (r.) führt Sebastian Steineke (M.) und Dr. Ronald Thiel (l.) eine voll funktionstüchtige, gut 100 Jahre alte Druckmaschine vor. Foto: Beate Vogel

Bau der Straße Wilmersdorf – Neu Krüssow hat begonnen

(04.03.2019)

Pritzwalk. Der Ausbau der Ortsverbindungsstraße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow hat begonnen. Darüber informiert die Baufirma Eurovia. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Der Bus fährt noch bis zum 11. März durch die Baustelle. Der übrige Verkehr muss die ausgeschilderte Umleitungsstrecke fahren.

Andreas König

Gymnasiasten zeigen Ausstellung „Land schafft Inspiration“

(01.03.2019)

Pritzwalk. Ob Sternenhimmel, weinbelaubtes Backsteinhaus oder eine große Meereswelle, kurz bevor sie bricht: Solche Bilder aus Schülerhand sind seit Donnerstag, 28. Februar, im Regionalcenter Prignitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam in Pritzwalk zu sehen.

 

Ausstellungen haben Tradition

Gemalt haben sie Schülerinnen und Schüler der beiden Kunstkurse des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk. „Es ist eine gute Tradition, dass die Schüler ihre Arbeiten in unseren Räumen ausstellen“, sagt René Georgius, der Leiter des Regionalcenters. Das Motto der diesjährigen Arbeiten lautet „Land schafft Inspiration“.

 

Bis zu zehn Stunden Zeit

Rund 40 Schüler aus beiden Kunstkursen hatten bis zu zehn Stunden Zeit, ihre Bilder zu malen. „Wir haben dann 20 Bilder aus beiden Kursen ausgesucht“, sagt Miriam Witte. Und Lucie Schmidt ergänzt: „Ein Kunstkurs hat die Organisation übernommen.“

 

Beeindruckt von vielen Bildern

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßt nicht nur die Tradition, Schülerarbeiten in den Räumen der IHK zu zeigen, ihn beeindruckten auch viele der Bilder. Nach einer Führung durch die Ausstellung gab die Schülerband ein kleines Konzert.

Andreas König

Foto zur Meldung: Gymnasiasten zeigen Ausstellung „Land schafft Inspiration“
Foto: Luke Schuster vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk erklärt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.), Klaus-Peter Garlin und René Georgius (r.) sein Bild. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtverordnete seit 25 Jahren

(01.03.2019)

Pritzwalk. Die Stadtverordneten Klaus-Peter Garlin (CDU) und Rüdiger Kurtz (SPD) sowie Johannes Bulawa (CDU) sitzen seit 25 Jahren als Abgeordnete im Pritzwalker Stadtparlament. Damit sind sie die Stadtverordneten mit der längsten Amtszeit. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel würdigte die langjährige Arbeit der Kommunalpolitiker in der letzten Sitzung des Gremiums vor der Kommunalwahl am 26. Mai mit Blumen. Bulawa wurde in Abwesenheit geehrt.

 

Thiel dankte in der Sitzung am 27. Februar auch allen anderen Pritzwalker Stadtverordneten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der zu Ende gehenden Legislaturperiode: „Ich würde mich freuen, wenn wir uns im nächsten Parlament wiedersehen, um unsere Stadt gemeinsam nach vorn zu bringen.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: Stadtverordnete seit 25 Jahren
Foto: V.l.: Klaus-Peter Garlin (CDU) und Rüdiger Kurtz (SPD) sitzen seit 25 Jahren im Pritzwalker Stadtparlament. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratuliert ihnen zu dem Jubiläum. Foto: Beate Vogel

Pritzwalk will erneut die meisten Radler auf die Strecke bringen

(27.02.2019)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile,

die Radfahrsaison beginnt in der Prignitz traditionell mit dem Anradeln. Nachdem unsere Stadt im vergangenen Jahr eine hervorragende Gastgeberin für Radfahrer aus der gesamten Prignitz war, möchten wir auch in diesem Jahr die meisten Radlerinnen und Radler auf die Straße bringen. Am Samstag, dem 13. April 2019, geht es nach Bad Wilsnack. Schon zweimal hat Pritzwalk den Teilnehmerrekord aufgestellt. Es wäre schön, wenn wir in diesem Jahr den „Hattrick“ schaffen. Ich rufe Sie daher dazu auf, sich mit Ihren Rädern möglichst zahlreich auf dem Marktplatz einzufinden. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr, los geht es um 9 Uhr.

 

Buntes Programm am Zielort

Unsere Teilstrecke der Sternfahrt ist etwa 33 Kilometer lang. In Bad Wilsnack werden wir gegen 12 Uhr eintreffen. Es erwartet uns nicht nur ein buntes Bühnenprogramm, sondern auch das Frühlingsfest des Vereins „Aktiv für Bad Wilsnack“ e.V. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Bitte steigen Sie in die Sättel und treten in die Pedale, damit unsere Stadt würdig und zahlreich bei der Sternfahrt in den Fahrradfrühling „Die Prignitz radelt an“ vertreten ist.

Die Rückfahrt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muss aus versicherungstechnischen Gründen individuell organisiert werden.

 

Streckenverlauf Pritzwalk – Bad Wilsnack

8.30 Uhr: Treffpunkt vor dem Rathaus, 9 Uhr: Abfahrt Pritzwalk – Buchholz (Knotenpunkt 64) – Groß Woltersdorf, Kaffeepause im Waldlehrpark, 9.30 bis 10 Uhr), (Knotenpunkt 63 und 62) – Lindenberg Bahnhof – Garz –Hoppenrade (Knotenpunkt 58), Viesecke (Knotenpunkt 57 und 56) Groß Werzin – Sigrön (Knotenpunkt 45) – Bad Wilsnack, Marktplatz. Insgesamt ist die Strecke etwa 33 Kilometer lang.

 

Einladung zu einem schönen Tag

Hiermit lade ich alle Radfahrfreundinnen und -freunde herzlich ein, die Radfahrsaison 2019 gemeinsam mit mir zu eröffnen und die Tour nach Bad Wilsnack anzutreten. Ich freue mich auf Sie und wünsche uns einen schönen Tag.

 

Ihr Dr. Ronald Thiel
Bürgermeister der Stadt Pritzwalk
und Vorsitzender
Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V.

Foto zur Meldung: Pritzwalk will erneut die meisten Radler auf die Strecke bringen
Foto: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lädt - wie zur Sommertour mit dem Bürgermeister - möglichst viele Pritzwalkerinnen und Pritzwalker ein, beim Anradeln nach Bad Wilsnack mitzufahren. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Christine von Brühl liest über Fontanes Frauenfiguren

(26.02.2019)

Pritzwalk. Die Autorin Christine von Brühl liest am Dienstag, 12. März, ab 19 Uhr in den Räumen der Bibliothek aus ihrem Buch „Gerade dadurch sind sie mir lieb – Theodor Fontanes Frauen“. Die Stadtbibliothek Pritzwalk lädt damit im Zuge der 29. Brandenburgischen Frauenwoche vom 28. Februar bis zum 14. März und anlässlich 200 Jahre Theodor Fontane zu einer ganz besonderen Lesung ein.

 

Kaum ein Autor hat so eindrückliche Frauenfiguren geschaffen wie Theodor Fontane. Ob Grete Minde oder Effi Briest, ob Mathilde Möhring oder Jenny Treibel – sie erscheinen allesamt heute lebendiger denn je. Oft verarbeitete Fontane seine realen Erfahrungen mit starken Frauen, zu denen seine Ehefrau Emilie und seine geliebte Tochter Martha gehörten, für seine Figuren. Christine von Brühl zeigt in faszinierenden Porträts die Welt der Frauen, die Fontanes Leben und sein Werk bevölkern.

 

Die 1962 geborene Autorin studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie in Lublin, Heidelberg und Wien. Nach Stationen bei DIE ZEIT, Sächsische Zeitung und Das Magazin lebt sie heute als freischaffende Autorin in Berlin. Immer wieder widmet sie sich Frauenfiguren, schildert sie mit Liebe zum Detail. Bei atb lieferbar ist ihre Biographie „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise". Zuletzt erschien „Anmut im märkischen Sand. Die Frauen der Hohenzollern".

 

Karten für die Lesung in der Stadtbibliothek gibt es unter 03395/30 25 73 im Vorverkauf für 6 Euro, an der Abendkasse für 8 Euro. Getreu dem Motto der 29. Brandenburgischen Frauenwoche „Hälfte/Hälfte – Ganz einfach“ zahlen Frauen an diesem Abend die Hälfte. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Christine von Brühl liest über Fontanes Frauenfiguren
Foto: Die Autorin Christine von Brühl liest aus ihrem Buch über Fontanes Frauen. .

Stadt Pritzwalk fordert Dialog über Finanzausstattung als Mittelzentrum

(22.02.2019)

Pritzwalk. 800 000 Euro. So viel „Mehrbelastungsausgleich“ stünde der Stadt Pritzwalk zu, wenn sie als Mittelzentrum ohne Funktionsteilung anerkannt würde. Doch seit mehr als zehn Jahren erhalten Pritzwalk und Wittstock jeweils nur 400 000 Euro im Jahr, weil sie als „Mittelzentrum in Funktionsteilung“ gelten. Dieser Zustand soll wird auch im neuen Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP-HP) fortgeschrieben.

 

Einladung an den Ministerpräsidenten

Das ist für Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Anlass, den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg zu einem Gespräch einzuladen. Einen entsprechenden Brief unterzeichneten gestern sowohl das Stadtoberhaupt als auch der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin, sowie die Fraktionsvorsitzenden.

 

Seit April 2018 keine Antwort

„Wir haben zu dem Thema bereits im April vergangenen Jahres Stellung genommen, aber bislang keine Antwort aus Potsdam erhalten“, sagte der Bürgermeister. Vielmehr sei die Stadt per USB-Stick über den künftigen Regionalplan informiert worden.

Trotz der Aussage, dass keine neuen Mittelzentren ausgewiesen werden sollen, habe die gemeinsame Landesplanung vier Kommunen diesen Status neu zuerkannt. „Und das, obwohl das Land selbst diese Städte in einer Rangliste schwächer bewertet als uns“, sagte Dr. Ronald Thiel.

 

Gleiche Ausstattung gefordert

Die viel gelobte Kooperation mit Wittstock, zu der neben Meyenburg und Heiligengrabe auch die Gemeinde Groß Pankow Prignitz und das Amt Putlitz/Berge gehören, soll fortgesetzt werden. „Aber wir möchten die gleiche Finanzausstattung haben, wie sie vergleichbare Kommunen erhalten“, erklärte der Bürgermeister. Mit Gesprächen zwischen den Bürgermeistern und den Kommunalparlamenten von Pritzwalk und Wittstock soll der erwünschte Besuch des Ministerpräsidenten in Pritzwalk vorbereitet werden.

Andreas König

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk fordert Dialog über Finanzausstattung als Mittelzentrum
Foto: 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich – mit dieser Forderung wenden sich der Pritzwalker Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden an den Ministerpräsidenten und die Landesregierung Brandenburgs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann besucht die Feuerwehr

(22.02.2019)

Pritzwalk. Die Sorgen und Nöte der Freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Stadt Pritzwalk interessierten den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Jan Redmann bei seinem Besuch am 20. Februar in der Dömnitzstadt. Begleitet von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und seinem Stellvertreter Halldor Lugowski traf er sich in der Wache der Stadtfeuerwehr mit dem Pritzwalker Stadtbrandmeister Volker Lehmann, dem Pritzwalker Wehrführer Adrian Zechser und dem Ortswehrführer Thomas Lesker aus dem Ortsteil Sadenbeck.

 

Mehr Aktive als vorgeschrieben

Die Einsatzstärke der Feuerwehren müsste im Bereich des Stadtgebietes laut Lehmann bei 247 Aktiven liegen – real sind 300 Kameraden in den Ortsfeuerwehren organisiert. „Wir waren sogar mal bei 350“, erinnert sich Lehmann. „Aber nicht jeder kann seinen Arbeitsplatz für einen Einsatz verlassen.“

 

Bei der Technik in den Freiwilligen Feuerwehren sehe es indessen anders aus, sagt der Stadtbrandmeister. „Unser ältestes Fahrzeug ist ein Tanklöschfahrzeug TLF 16, Baujahr 1995.“ Und auch der Hubsteiger sei inzwischen 20 Jahre alt. Eines der größten Probleme seien dabei die langen Lieferfristen für Einsatzfahrzeuge, die bei zwölf bis 13 Monaten lägen.

 

Neubeschaffung dauert lange

Bei den kleinen Ortsteilfeuerwehren sei die Lage diesbezüglich noch prekärer, schildert der Sadenbecker Feuerwehrchef Thomas Lesker. Seine Truppe konnte sich im vergangenen Jahr über ein nagelneues Löschfahrzeug LF 10 freuen. Es ersetzte ein Einsatzfahrzeug aus dem Jahr 1982. „Drei Jahre hat es gedauert, bis wir das neue Fahrzeug hatten“, berichtet Lesker. Und es war mit 234 000 Euro richtig teuer.

 

Fahrzeuge in einer solchen Preisklasse könne man nur mithilfe von Fördermitteln anschaffen, erklärt Bürgermeister Thiel. „Ich denke schon, dass wir nach und nach eine kontinuierliche Ausstattung unserer Wehren etwa bei der Schutzausrüstung erreichen können“, sagt er. Kleinere Fahrzeuge versuche die Stadt über Eigenmittel zu finanzieren. „Bei den großen schaffen wir das nicht.“ Stadtbrandmeister Lehmann lobt die Tatsache, dass die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte für den Bürgermeister „oberste Priorität“ habe.

 

Qualität ist wichtig

Die Qualität der Einsatztechnik ist aber das A und O in der Freiwilligen Feuerwehr, weiß der Abgeordnete Redmann. Stichwort Nachwuchsgewinnung: „ Wir wollen die Jugend ins Gerätehaus bekommen. Wenn die da einen 30 Jahre alten W 50-Einsatzwagen sehen, sind sie wieder weg“, so Thomas Lesker. Thema Attraktivität des Ehrenamtes: „Wir machen zeitaufwändige Ausbildungen in alle Richtungen. Und dann gehen unsere Einsatzkräfte in ihr Gerätehaus und sehen da den desolaten Haufen“, beschreibt Adrian Zechser die Lage vor allem in den kleinen Ortswehren.

 

Der CDU-Politiker Redmann kann einige Anregungen für seine Arbeit mitnehmen. So sollte etwa das Förderprogramm „Stützpunktwehren“ aufgebrochen werden, damit auch kleinere Fahrzeuge finanziert werden können. Die Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt, die für die Prignitzer eine Tagesreise entfernt ist, könnte Außenstellen bilden. Und die Gespräche über die Prämien für die Freiwilligen sollten unbedingt fortgesetzt werden. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann besucht die Feuerwehr
Foto: Der CDU-Abgeordnete Jan Redmann (Mitte) besichtigt das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Pritzwalk. Foto: Beate Vogel

Digimobil macht erstmals Station in Pritzwalk

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) stand am Mittwoch, 20. Februar, zum ersten Mal mit dem neuen Digimobil auf dem Marktplatz in Pritzwalk. Damit ist die Dömnitzstadt eine der ersten Stationen des Mobils, das künftig einmal im Monat auf dem Markt stehen wird. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann nutzen ihr Treffen an diesem Tag für eine Stippvisite.

 

Beratung via Bildschirm

Im Digimobil können die Verbraucher eine rechtliche Beratung per Videochat in Anspruch nehmen. Projektleiter Erk Schaarschmidt erklärte Thiel und Redmann via Bildschirm von der VZB-Zentrale in Potsdam aus die Details.

 

Verbraucher können demnach das komplette Beratungsspektrum von Verträgen, Reklamationen, Digitalem, Telekommunikation, Finanz- und Versicherungsrecht, Reise und Freizeit, Ernährung, Energie und Bauen in Anspruch nehmen. Ganz wichtig: Die Bürger sollten unter 0331/98 22 99 95 unbedingt Termine vereinbaren.

 

Startschuss Anfang Februar

So können die Ratsuchenden zum Beispiel Dokumente, die sie von dubiosen Firmen oder Inkassobüros erhalten haben, im Digimobil einscannen lassen, die der Berater in Potsdam dann auf seinem Bildschirm sieht. „Ich kann dann einen Musterbrief direkt auf dem Gerät in Pritzwalk ausdrucken“, so Schaarschmidt. Der Kunde könne das Schreiben unterzeichnen und gleich in den Briefkasten werfen.

 

Den Startschuss für das Digimobil der VZB hatte Anfang Februar Stefan Ludwig, Verbraucherschutzminister des Landes Brandenburg, in Wittenberge gegeben. Es wird zunächst durch 18 Städte und Kommunen im Norden des Landes Brandenburg und im südlichen Mecklenburg-Vorpommern touren. In Pritzwalk löst das Digimobil die bisherigen Beratungsangebote in den Räumen der Stadtverwaltung in der Gartenstraße ab.

 

Nächster Termin für das Digimobil auf dem Marktplatz in Pritzwalk  ist am Mittwoch, 20. März, von 10 bis 12 Uhr. Alle künftigen Termine lassen sich im kompletten Tourenplan der Verbraucherzentrale Brandenburg über www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil abrufen.  Beate Vogel

Foto zur Meldung: Digimobil macht erstmals Station in Pritzwalk
Foto: Oliver Sydow von der VZB, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann und der Vizebürgermeister Halldor Lugowski am neuen Digimobil. Foto: Beate Vogel

Pritzwalker Quandtschule schafft Smartboards und neue Laptops an

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule will das Medienangebot für ihre Schülerinnen und Schüler modernisieren: Sie ist für das Schuljahr 2017/18 eine von 42 Schulen im Land, die am Programm „medienfit@Grundschule“ teilnehmen. Die rund 50 000 Euro Investitionskosten werden mit 35 000 Euro über das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt, 15 000 Euro steuert die Stadt Pritzwalk bei.

 

Den Quandtschülern sollen ab dem kommenden Schuljahr vier Smartboards und neue Laptops zur Verfügung stehen, außerdem wird über das Projekt „medienfit@Grundschule“ das Netzwerk inklusive WLAN auf den neuesten Stand gebracht. „Wir sind neben der Jahn-Grundschule Lanz die einzige in der Prignitz, die an dem Projekt teilnimmt“, sagt Schulleiterin Marita Terrey.

 

Grundstein vor zehn Jahren gelegt

Den Grundstein für den Einsatz neuer Medien im Unterricht legte die Herbert-Quandt-Schule bereits vor zehn Jahren. Man habe erkannt, dass die neuen Medien auch um die Grundschulen keinen Bogen machen würden, so die Schulleiterin.

 

Es gelang es demnach dem Team an der Schule, 35 Laptops und einige Tablet-Computer anzuschaffen. Der Förderverein der Schule kaufte zwei Laptopwagen. Der Schulträger – die Stadt Pritzwalk – sorgte für WLAN in allen Klassenräumen. Die Austattung befriedigte laut Marita Terrey nach einiger Zeit nicht mehr.

 
Ein Jahr harte Arbeit

Der Lehrer Dr. Mario Koch hatte Erfahrungen mit der neuen Technik und deren Integration in den Rahmenlehrplan innerhalb an einer anderen Schule gesammelt – und war begeistert. Er stellte die Idee dem Lehrerkollegium vor, das sich mehrheitlich dafür aussprach. Nicht zuletzt stellte Dr. Mario Koch das Projekt im Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung vor. „Die Stadt als Schulträger ist ja finanziell beteiligt.“

 

Dann ging die Arbeit erst richtig los, berichten die Mitglieder der Steuerungsgruppe – neben Schulleiterin Marita Terrey und Dr. Mario Koch sind dies Angelika Tönse, Heike Woznitza, Thomas Hochhardt und nicht zuletzt der IT-Techniker in der Stadtverwaltung Pritzwalk, Christoph Gutsche. Sie arbeiteten im Zeitraum eines Jahres das umfangreiche Konzept aus. Am Ende reichte das Team ein 90 Seiten starkes Papier beim Bildungministerium ein. Und hatte Erfolg.

 

Netzwerk wird in den Osterferien installiert

Für die Stadt wird Christoph Gutsche die Installation der Anlage in der Quandtschule verantwortlich begleiten und den Ablauf überwachen. Die vier Medienboards werden laut Schulleiterin Terrey auf zwei Etagen verteilt: „Wir wollen auf jeden Fall eines für das Fach NaWi (Naturwissenschaften) und eines für die 1. und 2. Klassen.“ In den Osterferien will IT-Techniker Gutsche das Netzwerk und die Verkabelung in der Schule erneuern. „Anfang der Sommerferien sollen die neuen Medienboards installiert werden“, kündigt er an.

 

Das Projekt „medienfit@Grundschule“ ist ein Investitions- und Schulentwicklungsprojekt des Landes Brandenburg. Ziel ist, die Medienkompetenz der Kinder zu fördern. „Medienfit@Grundschule“ startete im Juni 2016 mit zehn Schulen. Im laufenden Schuljahr 2018/19 werden 42 Grundschulen im Land Brandenburg im Projekt gefördert. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Pritzwalker Quandtschule schafft Smartboards und neue Laptops an
Foto: Thomas Hochhardt, Marita Terrey, Dr. Mario Koch, Angelika Tönse, Heike Woznitza und Christoph Gutsche (v.l.) beraten über die neue Medientechnik für die Pritz-walker Herbert-Quandt-Schule. Foto: Beate Vogel

Jahn-Grundschule und Hort „Regenbogenhaus“ telefonisch wieder erreichbar

(21.02.2019)

Pritzwalk. Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und der Hort „Regenbogen“ in Pritzwalk sind wieder telefonisch zu erreichen. Die Störung der Anschlüsse wurde behoben.

aka

Sanierung oder Abriss: Wie Pritzwalk mit altem Baubestand umgeht

(21.02.2019)

Pritzwalk. Laut flattert die Plastikplane auf dem Dach des Eckhauses Havelberger Straße 79 im Wind. Darunter steht Jana Prüfer und diskutiert mit Dachdecker Marcel Lublow die nächsten Schritte: Ein Teil der Zwischendecken im alten Wohnhaus musste herausgenommen werden. Nur noch die Balken sind zu sehen. „Wo es nötig ist, werden sie ausgetauscht“, sagt die Planerin. Ein Holzgutachter ist bestellt.

 

Die Schäden an dem Eckgebäude sind groß. „Beim kleineren Anbau mussten wir einen Teilabbruch vornehmen“, erklärt Planerin Prüfer während der wöchentlichen Bauberatung. Das Dach war eingestürzt. Nun sollen die Außenwände gesichert werden, sodass der Gesamteindruck zur Straßenfront erhalten bleibt.

 

Marode Balken werden ersetzt

Marcel Lublow und seine Kollegen haben vom Haupthaus die alte Dacheindeckung heruntergeholt und die Dielung aufgenommen. Nur so können sie beurteilen, wo die Balken so marode sind, dass sie ersetzt werden müssen. „Das Walmdach war undicht“, erklärt Jana Prüfer, „da hat es jahrelang hereingeregnet.“ Entsprechend groß ist der Schaden an der hölzernen Trägerkonstruktion im Inneren.

 

Dank der 100-prozentigen Förderung über den Stadtumbau können nun das Dach gedeckt, ein Notdach auf dem teils abgebrochenen Anbau installiert sowie die Sanitär- und Elektroleitungen im Haus ausgebaut werden. Damit ist die Bausubstanz erst einmal gesichert. Im Mai soll alles fertig sein. Dann gilt es, Kaufinteressenten zu finden.

 

Drei Projekte im Programm

Das Gebäude ist eine von zwei Immobilien der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Pritzwalk, die jetzt in Angriff genommen werden können. Vom leergezogenen Wohnblock in der Schillerstraße 34 bis 38 kann sich die WBG endlich verabschieden. Außerdem will eine private Grundstücksgemeinschaft das Wohngebäude Meyenburger Straße 3 sanieren.

 

Die drei Projekte gehören zum Stadtumbauprogramm, über das Fördermittel von Bund und Land sowie von der Stadt beantragt werden können – und zwar bis zu 100 Prozent. Der Stadtumbau ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes INSEK 2020. „Das ist sicher interessant für private Bauherren, die im Innenstadtbereich eine Förderung beantragen können“, sagt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Jetzt steht der Bauzaun

„Seit fünf Jahren wird der Abriss des Wohnblocks in der Schillerstraße vorbereitet“, blickt Sylke Hildebrandt vom Amt für Stadtentwicklung bei der Vor-Ort-Begehung zurück. 2015 sei das Projekt durch den Flüchtlingszuzug verschoben worden: Die Wohnungen wurden wieder gebraucht. „Am 31. Januar sind aber nun die letzten Mieter ausgezogen“, informiert Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung.

 

Inzwischen steht der Bauzaun. „Jetzt werden alle Erschließungsleitungen getrennt, danach folgt die Entkernung“, erklärt Lugowski. Fenster, Türen und lose Einbauten werden von Hand herausgenommen, bevor der große Abrissbagger kommt.

50 Wohnungen beherbergt der Block.

 

Ersatz in der Tuchfabrik geschaffen

„Die Bevölkerungsprognose sieht aber so aus, dass wir diese nicht mehr benötigen“ sagt Sylke Hildebrandt. Mit dem Umbau der alten Tuchfabrik seien 30 Ersatzwohnungen geschaffen worden. Außerdem wurde berechnet, was eine Sanierung des Wohnblockes in der Schillerstraße kosten würde: utopisch. „Das würden wir über die Miete nie wieder hereinbekommen.“

 

Baustart für die beiden WBG-Projekte war im Februar 2019. Nach dem Abriss des Wohnblocks in der Schillerstraße – übrigens inklusive aller Nebenanlagen – soll die Fläche zunächst begrünt werden. Über den Stadtumbau können 100 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden. Irgendwann soll auch der zweite Wohnblock weg, sagt Amtsleiter Lugowski. Dann könne man neue Ideen für das Areal entwickeln.

 
Privater Investor wird auch aktiv

Nach langem Leerstand ist es auch gelungen, das Grundstück Meyenburger Straße 3 zu veräußern, informierte Bürgermeister Thiel. Die private Grundstücksgemeinschaft plant eine Komplettsanierung. Neun moderne Wohnungen sollen entstehen. Die Grundstückszufahrt erfolgt über die Burgstraße.

 

Am Giebel werden laut Sylke Hildebrandt Balkone angebaut, auf der Hofseite ein Fahrstuhl. Alles soll barrierefrei sein. „Das Dach wird zur Straße hin heruntergezogen, sodass das Gebäude optisch eine Etage kleiner wirkt“, sagt die Stadtplanerin. Im zweiten Quartal 2019 könnte es losgehen. Im Frühjahr 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Die Gebäudehülle wird über den Stadtumbau zu 20 Prozent gefördert. Beate Vogel

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Foto: Der Wohnblock in der Schillerstraße wird endlich abgerissen. Foto: Beate Vogel

Erste Patenschaft in Pritzwalk besiegelt

(19.02.2019)

Pritzwalk. Die Firmeninhaberin Katja Pfennigschmidt ist offiziell die erste Pritzwalker Patin. Sie hat eine neue Sitzbank gesponsert. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überreichte ihr am Dienstag, 19. Februar, die Patenurkunde. „BBB – Bänke, Bäume, Beete“: Unter diesem Motto bietet Pritzwalk jetzt Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Ortsteile die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen.

 

Nachdem vergangenes Jahr ein Pritzwalker zum 18. Geburtstag seiner Tochter einen Baum auf einer öffentlichen Fläche pflanzen wollte, habe man sich in der Verwaltung Gedanken gemacht, welchen Rahmen man solchen erfreulichen Anliegen geben kann, blickte Dr. Thiel zurück.

 

Etwas für die Stadt tun

„Es wird ja immer jemanden geben, der etwas für seine Stadt tun möchte“, sagte der Bürgermeister. „Frei nach dem Motto: Wie es Euch gefällt.“ Prompt kam zu Jahresbeginn Katja Pfennigschmidt auf die Stadt zu: Sie habe gefragt, ob die Möglichkeit besteht, eine Bank zu stiften. „Und nun haben wir die erste Patenschaft besiegelt“, freute sich Dr. Thiel.

 

In der Stadtverwaltung ist Lisa Buchholz im Büro des Bürgermeisters Ansprechpartnerin für die Patenschaften: „Wir hoffen, dass die Stadt nun bunter wird.“ Für jeden Geldbeutel sei etwas dabei, erklärte sie: „Sie können eine Bank in drei Preisklassen zwischen 700 und 1700 Euro sponsern, einen Baum ab 150 Euro oder eine Beetbepflanzung ab 20 Euro stiften.“

 

Plakette am Objekt

Die Umsetzung erfolge in Absprache mit Bernd Raschke und Peter Kniesel aus dem Fachgebiet Öffentliche Anlagen und Flächen. Anträge und Formulare für die Patenschaften werden demnächst auf die Webseite der Stadt gestellt, so Lisa Buchholz: „Die Namen aller Patinnen und Paten sollen mit ihrem Einverständnis auf der Homepage erscheinen.“ Auch eine Plakette wird am Objekt angebracht.

 

Katja Pfennigschmidt hat erst zu Jahresbeginn den Sitz des Taxi- und Mietwagenbetriebes Wagner, den sie 2016 übernommen hat, von der Marktstraße in die Havelberger Straße verlegt. Das recht junge Team aus zehn Fahrern und drei Bürokräften biete viele Krankenfahrten an. „Neuerdings setzen wir verstärkt auf das Fifty-Fifty-Ticket der AOK“, erzählte die Firmenchefin. Dabei können Jugendliche zum halben Preis etwa zur Disco oder zum Konzert fahren. „Das ist für die jungen Leute total wichtig“, so Katja Pfennigschmidt.

 

Eine Bank nicht nur für Kunden

In der Havelberger Straße habe sich das Taxi-Team gut eingelebt. „Wir haben jetzt viel mehr Platz, vor allem Parkplätze und die Werkstatt auf dem Hof“, sagt die 43-Jährige. Das sei in der Marktstraße nicht so günstig gewesen. Allerdings gab es da Bänke, die nun am neuen Standort fehlen.

 

Kurzerhand entschied sich Katja Pfennigschmidt für die Patenschaft. „Die Bank ist wichtig für unsere älteren Kunden. Sie kommen gern zu uns und warten auf ihr bestelltes Taxi – obwohl wir sie abholen würden.“ Natürlich können auch Passanten auf dem Weg in die Stadt die Bank nutzen. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Erste Patenschaft in Pritzwalk besiegelt
Foto: Katja Pfennigschmidt ist die erste Patin für eine Bank in Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab ihr die Urkunde. Foto: Beate Vogel

Beste Vorleserin in der Pritzwalker Bibliothek ermittelt

(18.02.2019)

Pritzwalk. Erwartungsvoll halten die 13 Schülerinnen und Schüler ihre Bücher in den Händen. Gleich haben sie ihren großen Auftritt in der Pritzwalker Bibliothek. Erneut ist die Einrichtung Austragungsort des Vorlesewettbewerbs für den Landkreis Prignitz. In diesem Jahr wird der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerichtete Wettstreit zum 60. Mal ausgetragen.

 

Bekannte und unebkannte Texte

Die Mädchen und Jungen kommen aus Pritzwalk, Bad Wilsnack, Berge, Breese, Groß Pankow, Karstädt, Lanz, Lenzen, Meyenburg, Perleberg und Putlitz. Wie gelungen und mitreißend die Schülerinnen und Schüler aus ihnen bekannten und unbekannten Büchern vortragen können, darüber befindet eine vierköpfige Jury. Ihr gehören Stephan Paul von der Stadtbibliothek Bad Wilsnack an, Petra Sommerfeld-Mader von der Stadtbibliothek Perleberg, der Prignitzer Autor Olaf Waterstradt aus Putlitz und die Organisatorin des Wettbewerbs, Marita Rehm von der Stadtbibliothek Pritzwalk an.

 

Anna Hoh überzeugt die Jury

Am Ende überzeugt Anna Hoh von der Grundschule Groß Pankow die Juroren am meisten. Die elfjährige hat Cornelia Funkes „Tintenherz“ ausgewählt und auch den Fremdtext hervorragend gemeistert. Sie wird die Prignitzer Schulen beim Bezirksentscheid in Wittstock vertreten. Alle Vorleserinnen und Vorleser erhalten das Buch „das Museum der sprechenden Tiere“ von Helen Cooper als Preis für die Wettbewerbsteilnahme.

Andreas König

Foto zur Meldung: Beste Vorleserin in der Pritzwalker Bibliothek ermittelt
Foto: In der Pritzwalker Bibliothek sind die Augen der Vorleserinnen und Vorleser erwartungsvoll auf die Jury gerichtet. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Wahlvorschläge sind jetzt einzureichen

(18.02.2019)

Pritzwalk. In Vorbereitung der Kommunalwahlen am Sonntag, 26. Mai, sind alle Parteien, politischen Vereinigungen, Wählergruppen und Einzelbewerber aufgerufen, bis zum 21. März 2019 um 12 Uhr ihre Wahlvorschläge einzureichen. Darüber informiert die Wahlleiterin Petra Lohrmann.

 

Vorschläge für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte in den Orts- und Gemeindeteilen der Stadt nimmt Petra Lohrmann, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, in Pritzwalk entgegen. Die Bekanntmachung dazu, die gesetzlichen Voraussetzungen und die Vordrucke sind auf der Webseite www.pritzwalk.de unter „Wahlen“ zu finden.

 

Am 21. März um 16 Uhr tagt der Wahlausschuss der Stadt im Beratungsraum in der Stadtverwaltung, Gartenstraße 12, Haus 1, obere Etage, und wird über die Wahlvorschläge beraten und beschließen. Mitglieder im Wahlausschuss sind neben Wahlleiterin Petra Lohrmann der stellvertretende Wahlleiter Dietmar Sachs sowie von der CDU Rita Uhlmann, von der SPD Jens Volckmann, von der FDP Christina Gawrisch und ihr Stellvertreter Bernd Leibelt, von der Linken Jürgen Jonker sowie von den Freien Wählern Frank Diedrich.

 

Für die Mitarbeit in den Wahlvorständen am Sonntag, 26. Mai, bittet die Stadtverwaltung Pritzwalk engagierte wahlberechtigte Personen sich zu melden. bat

Im Land der Drachen und Feuerberge

(18.02.2019)

Pritzwalk. Eine aufregende Multivisionsshow erwartet die Besucher der nächsten Veranstaltung in der Pritzwalker Stadtbibliothek am Kietz: Der Weltenbummler Ralf Schwan ist am Dienstag, 26. Februar, um 19 Uhr zu Gast in Pritzwalk. „Indonesien – Abenteuer im Inselreich der Götter, Drachen und Feuerberge“ heißt sein Vortrag.

 
Inselstaat der Gegensätze

Ralf Schwan zeigt in seiner Live- Multivision und Lichtbildreportage spektakuläre Momente einer Reise durch Indonesien, die er 2016 unternommen hat. Es ist eine Land der Gegensätze: Mit 250 Millionen Menschen auf 17 500 Inseln extrem dicht besiedelt, birgt es undurchdringliche Regenwälder ebenso wie brodelnde Vulkane.

 

Begegnungen mit Orang Utans im dichten Regenwald Sumatras, Besteigungen aktiver Vulkane des „Ring of Fire“ auf Java und Bali (Merapi, Semeru, Bromo, Kawah Ijen und Agung), eine einzigartige Tierwelt, Tempel und Götter sowie bunte, quirlige Märkte versprechen einen faszinierenden Eindruck von dem Inselstaat zwischen Asien und Australien.

 

Eindrucksvoll, spektakulär und unfassbar, so beschreibt Ralf Schwan das „größte Schwefelsäurefass der Erde“. Es ist ein riesiger Säure-See im Krater des Vulkans Kawah Ijen. Der Ort zählt zu den extremsten, gefährlichsten und unmenschlichsten Arbeitsplätzen der Erde. Für nur wenige Rupien am Tag kämpfen sich „Schwefelkumpel“ ohne Atemschutz, beladen mit 60 bis 70 Kilogramm Schwefelgestein auf ihren Schultern, durch Staub und Gas im unwegsamen Gelände aus dem Krater.

 

Die letzen "Drachen"

Schwans Reise endet im Reich der letzten „Drachen“, auf der Erde, den Komodoinseln. Der Mythos der Komodowarane lebt. Auf einigen Inseln gibt es sie noch, die endemischen Riesenechsen. Die Begegnungen mit den Reptilien versprechen Nervenkitzel. Die Zuschauer des Vortragsabends können sich auf ein vielschichtiges und spannendes Porträt des Inselarchipels zwischen Asien und Australiens freuen.

 

Ralf Schwan bereist seit vielen Jahren die Erde und erzählt in Vorträgen von seinen Begegnungen. So war er etwa in Nepal, auf Kamtschatka und in Alaska, erklomm den Kilomandscharo in Tansania oder den Machu Picchu in Peru.

 

Karten im Vorverkauf für die Multivisionsshow „Indonesien“ am 26. Februar gibt es in der Bibliothek, 03395/30 25 73, für 5 Euro und an der Abendkasse für 7 Euro. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Im Land der Drachen und Feuerberge
Foto: Ralf Schwan sah auch Orang-Utans in Indonesien. Foto: Ralf Schwan

Mobile Verbraucherberatung startet in Pritzwalk

(12.02.2019)
Pritzwalk. Im Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg können sich Pritzwalks Bürgerinnen und Bürger ab dem 20. Februar 2019 per Videochat beraten lassen. Darüber informierte die Verbraucherzentrale Brandenburg. Bisher hatte die Verbraucherzentrale für die regelmäßigen Beratungen in den Räumen der Stadtverwaltung in der Gartenstraße ihr Domizil.
Jetzt direkt vor Ort

Ab sofort ist die Verbraucherzentrale Brandenburg mit dem Digimobil unterwegs und macht dabei auch einmal pro Monat in Pritzwalk Station. „Im Digimobil bieten wir Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Pritzwalk persönliche Vor-Ort-Beratung per Videochat an“, so Geschäftsführer Dr. Christian Rumpke. Die Verbraucherzentrale hilft dort bei Problemen in vielen Themenfeldern: Verträge & Reklamation, Digitales & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen sowie deutsch-polnische Verbraucherfragen.

Bus wartet am Rathaus

Der weiß-blaue Beratungsbus der Verbraucherzentrale macht in der Marktstraße 39 – direkt am Rathaus – Station. Das Digimobil hält hier zum ersten Mal am 20.02.2019 von 10 bis 12 Uhr. Die Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich einen Eindruck vom Digimobil zu verschaffen. Anschließend ist die mobile Beratung einmal im Monat vor Ort, jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr. Den aktuellen Tourplan finden Verbraucher auf der Website der Verbraucherzentrale: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil

Beratung per Videochat

Im Beratungsbus gibt es neben einem Wartebereich einen abgetrennten Beratungsbereich, der mit einem Laptop und Sitzmöglichkeiten ausgestattet ist. Verbraucher werden dort je nach Beratungswunsch mit der passenden Beratungskraft per Videochat verbunden. Vor der Technik braucht sich dabei niemand zu fürchten. Eine Servicekraft weist in die Technik ein und steht bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

Das Digimobil wird im Rahmen des Programms „Land.Digital: Chancen der Digitalisierung für ländliche Räume“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg unterstützt.

Foto zur Meldung: Mobile Verbraucherberatung startet in Pritzwalk
Foto: So sieht das neue Digimobil der Verbraucherzentrale Brandenburg aus. Foto: Thomas Ecke/VZB

Pritzwalker Schüler siegen beim Landeswettbewerb

(10.02.2019)

Pritzwalk. Gewinner des dritten Landeswettbewerbs von "Agraraktiv" (Kompetenzzentrum Landwirtschaft und ländlicher Raum) ist die Klasse 8 c der Pritzwalker Freiherr-von Rochow-Oberschule. Sie können damit am 10. Mai den Brala-Campus der Firma Märkisches Austellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ) in Paaren im Glien besuchen und werden dabei  ein spannendes Programm erleben.

Die Jugendlichen hatten sich an dem Wettbewerb unter dem Motto "Land-Wirt-schaf(f)t-Raum" beteiligt. Ihre Aufgabe war es, 20 Fragen rund um die die Grünen Berufe, um Agrarpolitik, Pflanzenbau, Tierhaltung und Ernährung inklusive einer Rechenaufgabe zu beantworten. Insgeamt hatten sich 61 Klassen mit 1344 Schülern am Landeswettbewerb beteiligt. bat

Bürgerempfang stärkt Wir-Gefühl in Pritzwalk und den Ortsteilen

(09.02.2019)

Pritzwalk. Interessante Gespräche, bewegende Ehrungen und neue Traditionen – das konnten die Gäste des Pritzwalker Bürgerempfangs am Freitagabend im Kulturhaus der Stadt erleben. Der große Saal war stilecht in den Farben des neuen Stadtlogos gestaltet, als der Spielmannszug den Auftakt zur Veranstaltung gab. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte die Gäste und lud sie ein, ihren Beitrag zur Entwicklung der Stadt zu leisten. „Wir wollen eine Stadt im ländlichen Raum gestalten, in der es sich gut und gerne leben lässt“, sagte das Stadtoberhaupt.

 

An Meilensteine des Jahres 2018 erinnert

Der Bürgermeister erinnerte an die Meilensteine des vergangenen Jahres: Fertigstellung der Tuchfabrik nach fünf Jahren Bauzeit, neuer Kunstrasenplatz für den Pritzwalker Fußball- und Hockeyverein (FHV 03), Sommertour mit dem Bürgermeister und Babybegrüßungsfrühstück. Diese Veranstaltungen sollen, ebenso wie der Bürgerempfang, zu einer festen Institution werden.

 

Einladung zur Landesgartenschau

Sein Amtskollege Jörg Gehrmann aus Wittstock plädierte dafür, dass sich die Region Prignitz als Ganzes begreift. Er lud alle Anwesenden ein, die Landesgartenschau in der Dossestadt zu besuchen. Als Botschafterin dieser Veranstaltung war Rosenkönigin Tanja I. in die Dömnitzstadt gekommen.

 

Auszeichnung mit Eintrag ins Ehrenbuch

Gleich zwei weitere Traditionen wurden an diesem Abend begründet. Erstmals zeichnete die Stadt verdiente Bürgerinnen und Bürger aus. Neben einer Urkunde und einem Präsent durften sie sich ins ebenfalls neue Ehrenbuch der Stadt eintragen. Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin trug jeweils die Laudatio vor. Ausgezeichnet wurden das bürgerschaftliche Engagement und Verdienste darum, den Namen der Stadt Pritzwalk bekannt zu machen. In dieser Kategorie wurden eine Botschafterin und ein Botschafter der Stadt geehrt.

 

Sportliche Botschafter der Stadt Pritzwalk

Fußball-Schiedsrichterin Sandra Stolz leitet nicht nur regelmäßig Partien in der Frauen-Bundesliga und im Männerfußball, im vergangenen Jahr durfte sie das Pokalfinale der Damen zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg leiten.

Bodybuilder Riccardo Dankwardt wurde mehrfacher ostdeutscher Meister und errang ebenfalls den deutschen Meistertitel in seiner Sportart. Auch seine „starken Auftritte“, wie es der Festredner formulierte, heben das Ansehen Pritzwalks im ganzen Land. Fechttrainer-Legende Dieter Gawrisch hat es mit seinen Mannschaften auch bereits zu deutschen Meisterschaften gebracht, geehrt wurde er jedoch für seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer und Abteilungsleiter beim SV Lok Pritzwalk. „Ohne ihn gäbe es den Fechtsport in Pritzwalk nicht“, sagte Klaus-Peter Garlin.

 

Die gute Seele Steffenshagens

Margit Vogel aus Steffenshagen erhielt die Ehrung, weil sie „die gute Seele“ des Dorfes ist, wie es in der Laudatio hieß. Sie sorgt als Ortsvorsteherin und Vorsitzende des Heimatvereins nicht nur dafür, dass immer etwas los ist in Steffenshagen, sondern kümmert sich auch um Bedürftige, um Rentner und Kinder.

 

Verdienste um die Wallfahrtskirche

Uwe Dummer hat als Vorsitzender der Fördervereins Wallfahrtskirche Alt Krüssow dafür gesorgt, dass der wertvolle Sakralbau vor dem Verfall gerettet werden konnte und inzwischen als Station des Annenpfades erhebliche touristische Bedeutung erlangt hat.

 

Für Innenstadt und Schülerschaft

Zwei weitere Ehrengäste wurden in Abwesenheit, weil sie verhindert waren, ausgezeichnet: Martina Liedtke  sorgt als Vorsitzende der Interessengemeinschaft Innenstadt gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern dafür, dass Kunden gern in Pritzwalk einkaufen. Techniklehrer Godert Wuttke vom Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium hat nicht nur am Aufbau der erfolgreichen Schülerfirma „Holzaufholz“ mitgewirkt sondern Schülerinnen und Schüler für konstruktiven Holzbau interessiert. Ein Team aus Pritzwalk qualifizierte sich mit seinen Rotorblättern für Windkraftanlagen für die Ideen-Expo in Hannover – als einzige ostdeutsche Schule.

 

Zeit für Gespräche

Nach dem offiziellen Teil konnten die Bürgerinnen und Bürger mit dem Bürgermeister  und der Verwaltungsspitze ins Gespräch kommen, wovon sie reichlich Gebrauch machten.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgerempfang stärkt Wir-Gefühl in Pritzwalk und den Ortsteilen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.). und Stadtverordnetenvorsitzender Klaus-Peter Garlin (r.) zeichneten verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk aus (v.l.): Riccardo Dankwardt, Sandra Stolz, Dieter Gawrisch, Margit Vogel und Uwe Dummer. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Sterntaler-Spende zeugt von Hilfsbereitschaft

(07.02.2019)

Pritzwalk. Ein Lichtblick nach einem Schicksalsschlag: Familie Michael und Sandy Kobus erlebten große Hilfsbereitschaft, nachdem ihr Haus in Schönhagen im Oktober vergangenen Jahres niedergebrannt war. Aus dem Sterntaler-Nothilfefonds erhielt die Familie gestern 800 Euro. Bei diesem Fonds handelt es sich um Spenden aus der Aktion „Sterntaler“, zu denen die Märkische Allgemeine Zeitung in der Vorweihnachtszeit aufruft. In der Kommission, die über die Verwendung des Geldes entscheidet, sind auch Vertreter der Stadt Pritzwalk.

 

Spende hilft beim Wiederaufbau

Die junge Familie will ihr Haus unbedingt wieder aufbauen, doch wann das genau begonnen werden kann, ist noch nicht sicher. In jedem Fall ist das „Sterntaler“-Geld eine Hilfe. „Es ist schlimm, dass Ihnen so etwas passiert ist, aber die Welle der Hilfsbereitschaft mag Ihnen vielleicht ein kleiner Trost sein“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

Andreas König

Foto zur Meldung: Sterntaler-Spende zeugt von Hilfsbereitschaft
Foto: Freuen sich über die Sterntaler-Spende (v.l.): Michael und Sandy Kobus, Bernd Atzenroth von der MAZ und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König

Sterntaler-Spende am Geburtstag übergeben

(07.02.2019)

Pritzwalk. Das war ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art: Die 8-jährige Aurora Stricker erhielt am Donnerstag 750 Euro aus der Sterntaler-Aktion. Das Geld soll ein Baustein sein für das große Ziel: einen Diabetikerwarnhund für das Mädchen anschaffen, der sich bei kritischen Zuständen bemerkbar macht und seiner kleineren Besitzerin hilft.

 

Erfreut über die Hilfsbereitschaft

Bei den „Sterntalern“ handelt es sich um Gelder aus Spenden, zu denen die Tageszeitung MAZ in der Vorweihnachtszeit aufruft. (Vertreter der Stadt Priztwalk sind Mitglied der Kommission, die über die Verteilung der Gelder befindet.) Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel freute sich über die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, Mitmenschen in Ausnahmesituationen zu unterstützen. „Die Spende hilft dabei, den Alltag für Aurora und ihre Familie etwas zu erleichtern.“

Andreas König

Foto zur Meldung: Sterntaler-Spende am Geburtstag übergeben
Foto: Freuen sich über die Sterntaler-Spende (v.l.) für Aurora Stricker: Dr. Ronald Thiel, Mutter Kristin Stricker und Bernd Atzenroth von der MAZ. Foto: Andreas König

Photovoltaik und Bolzplatz statt Altlasten

(31.01.2019)

Seefeld. Die Firma Voltgrün aus Regensburg will im Pritzwalker Ortsteil Seefeld eine Photovoltaikanlage errichten. Über die Einzelheiten klärte Ende Januar Stefan Trummer, einer der Geschäftsführer der Firma, interessierte Seefelder in einer Einwohnerversammlung auf. Ihm ist es wichtig, dass die Bürger bereits vor dem öffentlichen Verfahren – zurzeit sei das Vorhaben in der Vorplanungsphase – bei dem Projekt mitgenommen werden.

 

Die Stadt Pritzwalk ist seit Anfang 2018 Eigentümer der Flächen südlich der Dorfstraße. Das etwa einen Hektar große Areal des einstigen KFL-Betriebes ist als Konversionsfläche eingestuft. Damit bietet es die Chance, dass es als Standort für Photovoltaikanlagen genutzt werden kann. „Wir wollen eine PV-Anlage mit 750 Kilowatt-Peak aus 2600 Modulen bauen“, so Trummer.

 

Auf Altlasten untersucht

Der Vorteil für die Seefelder sei, dass die Firma Voltgrün, die später auch Betreiber der Anlage sein will, die Altlasten auf der Fläche, das seit 20 Jahren verfällt. „Die Tankstelle, das alte Verwaltungsgebäude und einige Hallen waren ja bereits in den 1990er Jahren abgerissen worden“, erinnerte der Voltgrün-Geschäftsführer. Seine Firma hatte nun in diesen Bereichen eine Bodenuntersuchung in Auftrag gegeben, um das Gefahrenpotenzial abschätzen zu lassen.

 

Das Ergebnis: Im Bereich der Tankstelle sei das Erdreich auf zehn mal zehn Metern belastet. Die Untersuchungen haben aber laut Trummer ergeben, dass eine Gefährdung des Grundwassers nicht zu befürchten ist. „Das sind Benzolstoffe, die teils eingekapselt sind.“ Dieses Stück werde von der Bebauung mit Solarmodulen ausgespart. Die Investorfirma steht dabei in engem Kontakt mit dem Landkreis Prignitz.

 

Alle Unterlagen gehen noch einmal in die Beteilung der Träger öffentlicher Belange und der Bürger, die sich dann noch einmal dazu äußern können. Ziel von Voltgrün ist es, im dritten Quartal 2019 Baurecht zu haben. Innerhalb von vier Wochen könne die Anlage dann stehen und zum Jahresende in Betrieb gehen. Ans Stromnetz angeschlossen werden kann die Anlage laut Trummer über bereits vorhandene nahe Stationen, die für die umliegenden Windparks gebaut wurden.

 

Gebüsch als Sichtschutz

Zur Dorfstraße hin sollen Büsche gepflanzt werden. Sind sie in vier, fünf Jahren groß genug, ist die Anlage von der Straße aus nicht mehr zu sehen. Zudem könnte ein Bolzplatz und ein Kinderspielplatz errichtet werden. Auch zehn Parkplätze am Dorfgemeinschaftshaus sind geplant.

 

Die Seefelder sehen das Projekt größtenteils positiv, zumal ein Schandfleck im Dorf verschwindet. Außerdem können sie bei der Neugestaltung der Fläche im Dorfzentrum mitwirken. Die will die Stadt Pritzwalk übernehmen. Die Mittel dafür sind im Haushalt der Stadt bereits eingeplant. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Photovoltaik und Bolzplatz statt Altlasten
Foto: Die Luftaufnahme zeigt, wo die PV-Fläche angelegt werden soll. Zur Dorfstraße hin könnte das Gelände als Freizeitfläche gestaltet werden. Quelle: Voltgrün

Familien finden in Pritzwalk preiswertes Bauland

(31.01.2019)

Pritzwalk. Steigende Mieten, der Wunsch nach den eigenen vier Wänden –  es gibt viele Gründe, warum Familien ein Haus bauen wollen. Aber wo? Während die Preise für Bauland vor allem in den berlinnahen Regionen Brandenburgs geradezu explosionsartig steigen, gibt es anderswo schlicht kein erschlossenes Bauland. „In der Stadt Pritzwalk ist das zum Glück anders“, sagt Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Infrastruktur und Stadtentwicklung.

 

Künftig sogar zwei Wohngebiete

Perspektivisch stehen bauwilligen Familien gleich zwei Wohngebiete zur Verfügung. Während das Areal südlich der Havelberger Straße in Pritzwalk gegenwärtig vorbereitet wird, ist das Eigenheimgebiet Falkenhagen seit längerem voll erschlossen. Im nordwestlichen Teil des Dorfes stehen von ursprünglich 39 Eigenheimparzellen derzeit noch 25 zur Verfügung.

 

Reservierung für Interessenten möglich

„Bei ernsthaftem Interesse reservieren wir Grundstücke für eine gewisse Zeit“, sagt Joachim Puls, Fachgebietsleiter für Liegenschaften bei der Stadtverwaltung Pritzwalk. Bemerkenswert ist der niedrige Quadratmeterpreis, der in Falkenhagen für vollständig erschlossenes Bauland zu zahlen ist. „Derzeit liegt dieser Preis bei 15 Euro pro Quadratmeter“, erklärt Joachim Puls. Interessenten verpflichten sich, das Grundstück innerhalb von drei Jahren zu bebauen.

 

Bungalowstil ist derzeit gefragt

„In Falkenhagen können Bauherren ihre Wünsche verwirklichen“, sagt Halldor Lugowski. Gegenwärtig seien Häuser im Bungalowstil gefragt. Aber auch zweigeschossige Eigenheime seien ohne weiteres möglich. In geringer Entfernung vom Eigenheimstandort, im Gewerbepark Prignitz, gibt es viele Arbeitsplätze in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern.

 

Stadt verkauft ohne Spekulationsinteressen

„Wer nach Falkenhagen zieht, kann die Vorzüge des Wohnens auf dem Lande nutzen, hat trotzdem eine sehr gute Verkehrsanbindung und vielleicht die Arbeit gleich vor der Haustür“, sagt Halldor Lugowski. Hinzu kommt, dass die Stadt Pritzwalk als Eigentümerin der Bauflächen diese frei von jedweden Spekulationsinteressen veräußert.

Andreas König

Foto zur Meldung: Familien finden in Pritzwalk preiswertes Bauland
Foto: Gegenwärtig entsteht auf einem Grundstück in Falkenhagen ein neues Einfamilienhaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

An der „Mission Energiesparen“ arbeitet auch Pritzwalk

(31.01.2019)

Pritzwalk. Drei Etappen absolvieren die Schülerinnen der Klasse 8 der Pritzwalker Freiherr-von-Rochow-Oberschule bei der „Mission Energiesparen“ 2018/19 des Energieversorgers EMB (Energie Mark Brandenburg). Zunächst machten sich die Mädchen des Physik-Kurses Gedanken, wie sie Zuhause Energiefresser beseitigen können.

 

Im zweiten Schritt erkundeten sie jetzt, wie ihre Kommune mit dem Thema Klimawandel und Energiesparen umgeht. Am Ende werden im Finale, das im April in Potsdam stattfindet, innovative Enegiesparmodelle präsentiert.

 

Amtsleiter stand Rede und Antwort

Für den zweiten Teil besuchte am 30. Januar der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Pritzwalk, Halldor Lugowski, die Schule. Unterteilt in drei Gruppen – „Wärme“, Strom“ und Vision“ – löcherten ihn die Achtklässlerinnen mit Fragen: „Wie kann in öffentlichen Gebäuden Energie gespart werden?“, „Gibt es
ein Energie- oder Klimakonzept für die Stadt Pritzwalk?“, „Welche Chancen bieten regenerative Energien?“

 

Die Schülerinnen erfuhren, dass die Kommune derzeit die Sanierung einiger Gebäude plant – und dabei auch den energetischen Bereich aufrüstet. „Wenn wir zum Beispiel das Kulturhaus sanieren, werden wir auch die Isolierung erneuern“,
so der Amtsleiter.

 

Zudem soll eine moderne Steuerung für die Wärmeverteilung installiert werden. „Das Kino wird ja nur abends besucht, muss also nicht den ganzen Tag beheizt werden“, erklärte Lugowski. So sollen am Ende 30 Prozent des heutigen Energieverbrauchs für das Kino eingespart werden.

 

Neue Fenster für die Jahnschule

Investiert wird auch woanders: In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule etwa sollen dieses Jahr alle Fenster ausgetauscht werden – 336 Stück. „Das kostet 1,05 Millionen Euro“, sagt Halldor Lugowski. Die Stadt könne dabei spezielle  Förderprogramme für die energetische Sanierung der Schulen nutzen.

 

Zudem sollen die Energiefresser unter den 2000 Straßenlampen ausgetauscht werden. „Wir als Stadt stellen uns vor, dass wir bei der Straßenbeleuchtung in fünf bis
sieben Jahren eine Einsparung von 30 bis 50 Prozent haben“, so der Amtsleiter.

 
Jeder kann Ressourcen sparen

Auch regerative Energien waren ein Thema, das die Mädchen erforschen sollten. Windenergie, Biogas, Photovoltaik – keine davon lasse sich ohne Konflikte umsetzen, so Lugowski. Energie sparen könne aber jeder. „Die Herstellung aller
Dinge, die man benutzt, hat Energie gekostet – Papier, Kugelschreiber, der Tisch. Wenn man damit nachhaltig umgeht, spart man schon Energie.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: An der „Mission Energiesparen“ arbeitet auch Pritzwalk
Foto: Amtsleiter Halldor Lugowski erklärt den Mädchen des Physikkurses, wie und wo in der Kommune Energie gespart werden kann. Foto: Beate Vogel

Straßenausbaubeiträge für Seefeld in der zweiten Jahreshälfte

(31.01.2019)

Seefeld. Die Bescheide für die Straßenausbaubeiträge der Anlieger im Ortsteil Seefeld werden frühestens im dritten Quartal 2019 herausgeschickt. Für den Ausbau der Kreisstraße 7054, Klein Woltersdorfer Damm, liegt von den Baufirmen noch keine Abschlussrechnungen vor, informierte Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Pritzwalk, Ende Januar in einer Einwohnerversammlung im Gemeindehaus.

 

Während der Landkreis als Baulastträger für den Straßenkörper zuständig war, hatte sich die Stadt Pritzwalk am Projekt mit dem Gehweg beteiligt. Anliegerbeiträge fallen nur für den Gehwegbau an. Dazu gehören auch die Grundstückszufahrten.

 

In den nächsten Wochen werden laut Amtsleiter Lugowski
zwei Kolleginnen aus der Stadtverwaltung die Grundstückseigentümer aufsuchen und mit ihnen vor Ort gemäß der Straßenausbaubeitragssatzung die Grundlage
für die Beitragsberechnung aufnehmen.

 

Halldor Lugowski rechnet damit, dass die Beiträge für die Anlieger seitens der Stadt im dritten bis vierten Quartal erhoben werden. Die auf 2,5 Kilometern sanierte Straße war Mitte Dezember 2018 feierlich übergeben worden. bat

Pritzwalker Bürger sind willkommen

(29.01.2019)

Pritzwalk. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Pritzwalk und den Ortsteilen sind zum ersten Bürgerempfang der Dömnitzstadt willkommen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, laden dazu für Freitag, 8. Februar, ins Kulturhaus am Kietz ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

 

Das Stadtoberhaupt wird die Veranstaltung um 18 Uhr mit einer kurzen Rede eröffnen. Zu Gast ist der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann, der ein Grußwort sprechen wird. Bürgermeister Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung werden in diesem Rahmen Botschafter unserer Stadt sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ehren. Zu Musik und bei einem kleinen Imbiss kann bis gegen 20 Uhr geplauscht werden. bat

Wohngruppe für ganz besondere Kinder

(29.01.2019)

Schönhagen. In der Mittagspause ist für Fynn und Johnny Ruhe angesagt. Die nutzen sie, um entspannt ein bisschen auf ihren Nintendo DS zu spielen. „Ich möchte so gern noch mehr können“, sagt der sechsjährige Johnny, als er dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel seinen kleinen Computer mit dem aktuellen Level zeigt. Der siebenjährige Fynn erklärt dem Bürgermeister, was er alles so für Spiele für den Nintendo hat.

 

Das Stadtoberhaupt besuchte am Montag (28. Januar) gemeinsam mit seinem Vize Halldor Lugowski das Kinder- und Jugendhaus Georg Müller im Pritzwalker Ortsteil Schönhagen. Eingeladen hatte der Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Projekt- und Raumentwicklung mbH (GsPR ), Guntram Winterstein. Bürgermeister Thiel überreichte ihm einen Gutschein für das Hainholzschwimmbad, das er an einem Tag seiner Wahl mit den Kindern kostenlos besuchen kann.

 
Sie haben Schreckliches erlebt

Elf Kinder verschiedenen Alters leben in der lerntherapeutischen Wohngruppe auf dem Vierseitenhof in Schönhagen. Die Einrichtung bietet neun Heimplätze für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter und zwei weitere Plätze für Kinder und Jugendliche im betreuten Einzelwohnen. Alle diese Kinder haben Schreckliches erlebt und mussten aus ihren Familien herausgenommen werden.

 

Zwei der Kinder benötigen zum Beispiel die Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Sie können die Schule nicht besuchen, weil sie wegen der Erlebnisse in ihrer Vergangenheit das Vertrauen in die Menschen verloren haben. „Wir betreuen hier oft Kinder, die nicht in andere Kinder- und Jugendeinrichtungen passen“, erklärt Geschäftsführer Winterstein.

 

Die Plätze sind knapp

Die Nachfrage ist hoch: „Wir bekommen viel mehr Anfragen, als wir bewältigen können.“ Im Sommer 2018 habe es 20 Anfragen gegeben. „Davon konnten wir ein Kind aufnehmen“, so der Geschäftsführer.

 

14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die jungen Bewohner. Sie versuchen, ihnen familienähnliche Verhältnisse zu bieten. Der Personalschlüssel in seiner Einrichtung sei dreimal höher als in anderen, sagt Guntram Winterstein. Da ist der Bedarf an Fachpersonal hoch. „Wir bilden selbst gerade vier Leute aus.“

 
Junge Familien werden gesucht

Guntram Winterstein steht einer seiner Söhne zur Seite: Jakob Winterstein macht gerade die Ausbildung zum Erzieher. Er kann sich nicht vorstellen, die Prignitz zu verlassen, sagt Jakob Winterstein: „Ich sehe die Gegend hier eher als Vorteil.“ Sein Vater Guntram Winterstein will versuchen, junge Familien in die Prignitz zu bekommen, die vielleicht ein Kind aufnehmen.

 

Mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Halldor Lugowski, der in der Stadtverwaltung Pritzwalk das Amt für Stadtentwicklung leitet, beriet Guntram Winterstein über eine mögliche Erweiterung des Kinder- und Jugendhauses, am liebsten gleich in Schönhagen. Amtsleiter Lugowski will sich um eine Lösung bemühen. „Jede Einrichtung in den Dörfern ist ein kleiner Anker“, sagte Bürgermeister Thiel, „jeder Erhalt von Bausubstanz ein Signal.“ Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wohngruppe für ganz besondere Kinder
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel besucht die Wohngruppe: Guntram Winterstein mit Fynn, Jakob Winterstein mit Johnny, begleitet von Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung (v.l.). Foto: Beate Vogel

Demnächst ist Baustart zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow

(28.01.2019)

Pritzwalk. In nur vier Monaten soll die marode Landstraße zwischen dem Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf und Neu Krüssow erneuert werden. Ab Mitte März soll auf einer Länge von 1186 Metern die schmale, an den Seiten stark ausgefranste Straße auf 5,50 Meter verbreitert und eine offene Oberflächenentwässerung angelegt werden. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Einwohner von Wilmersdorf und Neu Krüssow in Erfüllung.


Erste Arbeiten beginnen Anfang Februar

Den Zuschlag hat die EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH erhalten. Die Arbeiten beginnen bereits Anfang Februar mit Baumfällungen. Die Mitarbeiter der EUROVIA beräumen dann auch die Seitenräume der Straße. Für die Fällarbeiten wird die Ortsverbindung immer wieder mal abschnittsweise halbseitig gesperrt.

 

Mit dem Straßenbau selbst startet die Baufirma Mitte März: Ab der 11. Kalenderwoche ist die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt. Die Umleitung über Heiligengrabe ist dann ausgeschildert. Die Investitionssumme an der ehemaligen Kreisstraße beträgt 801 890 Euro. Davon werden 75 Prozent, also 546 300 Euro, aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert. Die verbleibenden 255 590 Euro kommen
aus dem Haushalt der Stadt.

 
„Stadt und Land Hand in Hand“
„Wir wollen die Kernstadt und die Ortsteile im Gleichklang entwickeln“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, als er gemeinsam mit Halldor Lugowski, dem Amtsleiter für Stadtentwicklung, das Bauprojekt im September des vergangenen Jahres bekannt gab. Bürgermeister Thiel will das Motto „Stadt und Land Hand in Hand“ mit Leben füllen. „Mit diesem Bauvorhaben leisten wir einen Beitrag dazu.“

Bis Ende Juli soll gebaut werden. Mit dem Beförderungsunternehmen Prignitzbus und den Landwirten ist das Straßenbauprojekt abgestimmt. bat/aka

Foto zur Meldung: Demnächst ist Baustart zwischen Wilmersdorf und Neu Krüssow
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Amtsleiter Halldor Lugowski gaben im September das Vorhaben bekannt. Foto: Andreas König

Seniorenbeirat zu Besuch im Jugendfreizeitzentrum

(25.01.2019)

Pritzwalk. „Solch ein Angebot kann man im Land Brandenburg suchen“, lobt Lilo Kania. Die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben sich gerade im Jugendfreizeitzentrum Nord in Pritzwalk umgesehen. Der Leiter der städtischen Einrichtung, Ulrich Weltzien, zeigt den Mitgliedern der ehrenamtlich tätigen Seniorenvertretung die großzügig geschnittenen Räume des Jugendclubs und erklärt die zahlreichen Möglichkeiten, die dieser bietet.

 

Schwarzlichttheater im Diskosaal

„Hier trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Schwarzlichttheater der Rochowschule“, erklärt Ulrich Weltzien. Für diese Darbietungen wird die Bühne von speziellen Ultraviolett-Scheinwerfern beleuchtet. Die Zuschauer sehen nur, was die Darsteller ihnen zeigen wollen – das aber in leuchtenden Neonfarben.

Der große Saal, in dem vor vielen Jahren regelmäßig Diskoveranstaltungen stattfanden, steht auch den Vereinen der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile für deren Jugendarbeit zur Verfügung. „Einige nutzen das Angebot bereits, es könnten aber noch mehr sein“, erklärt der Jugendclub-Leiter. Bis zu 120 Personen finden in dem Saal Platz.

 

Zwischen 15 und 25 Besucher täglich

Überhaupt war das Jugendfreizeitzentrum in früheren Jahren häufiger ausgelastet. „Inzwischen haben aber die Schulen und Kitas selbst sehr gut ausgestattete Räume, so dass viele der Veranstaltungen dort stattfinden.“ Dennoch hat das Jugendfreizeitzentrum einen mehr oder weniger festen Besucherstamm. „Täglich kommen zwischen 15 und 25 Kinder und Jugendliche zu uns“, berichtet Ulrich Weltzien. An den Freitagen seien es 30 bis 35 Gäste und an den Sonnabenden noch mehr.

 

Angebote sind kostenlos

„Der Besuch der Einrichtung ist doch kostenlos, oder?“, möchte Seniorenbeiratsvorsitzende Lilo Kania wissen. Ulrich Weltzien bejaht. Bis auf Getränke und Snacks, die quasi zum Selbstkostenpreis angeboten werden, können Kinder und Jugendliche den Club mit seinen umfangreichen Angeboten kostenlos nutzen.

 

Kegeln, Handarbeit oder einfach "chillen"

Geboten wird ihnen eine ganze Menge: Fußball, Volleyball, Asphalt-Kegeln, Tischtennis oder Billard als sportliche Betätigung oder Handarbeiten, Disko, Kochen und Backen oder einfach nur das allseits beliebte „Chillen“ nach der Schule. „Unsere Aufgabe ist es, eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen zu begleiten und dazu müssen wir sie hier bei uns behalten“, sagt Ulrich Weltzien.

 

Senioren würden Jugendarbeit unterstützen

Die Pritzwalker Seniorinnen und Senioren könnten sich vorstellen, die Jugendarbeit zu unterstützen. „Es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die relativ früh in Rente gehen und gern noch eine Aufgabe hätten“, sagt Lilo Kania. Denkbar wäre, dass Seniorinnen und Senioren etwas gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen unternehmen und dabei ihr Wissen weitergeben. „Ideen haben wir einige, das muss aber noch genauer abgesprochen werden“, sagt Lilo Kania.

 

Öffnungszeiten

Das Jugendfreizeitzentrum Nord Am Ring 35 in Pritzwalk ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Donnerstag von 14 bis 21 Uhr
Dienstag und Mittwoch von 14 bis 22 Uhr
Freitag von 14 bis 24 Uhr

In den Monaten Oktober bis April zusätzlich
Sonnabend von 14 bis 20 Uhr.

Vom Vorschulkind bis zum jungen Erwachsenen reicht die Altersspanne der Besucher des Jugendfreizeitzentrums Nord.

Andreas König

Foto zur Meldung: Seniorenbeirat zu Besuch im Jugendfreizeitzentrum
Foto: Leiter Ulrich Weltzien zeigte den Mitgliedern des Pritzwalker Seniorenbeirats das Jugendfreizeitzentrum Nord. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Nicht Richter, sondern Schlichter – Schiedsstelle vermittelt im Streitfall

(24.01.2019)

Pritzwalk. Der kleine Raum im Pritzwalker Bahnhof ist unscheinbar, aber ein Besuch dort kann zu einem zufriedeneren Leben beitragen. In der Schiedsstelle der Stadt Pritzwalk werden keine Urteile gesprochen, sondern es wird Streit geschlichtet. „Vor allem bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten suchen uns die Bürger auf“, sagt Steffen Rösinger, der Leiter der Schiedsstelle. Gemeinsam mit Thomas Siegfried bietet er Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile die Möglichkeit, Auseinandersetzungen außergerichtlich zu klären.

 

Streit entbrennt an Grundstücksgrenzen

Oft sind es unterschiedliche Auffassungen zu Grundstücksgrenzen, die zu einem Streit führen. „Es geht aber auch um Licht und Schatten, beispielsweise wenn die Hecke dem Nachbarn zu hoch ist“, sagt Steffen Rösinger. Meist schwelen solche Auseinandersetzungen jahrelang, bis es mindestens eine beteiligte Partei nicht mehr aushält. „Solange es sich um zivilrechtliche Fälle handelt, ist es möglich, den Streit in der Schiedsstelle zu schlichten“, ergänzt Thomas Siegfried. Wenn die Schlichtung scheitert, können die Antragsteller die Justiz bemühen.

 

Schiedsleute hören sich das Problem an

Wer eine gütliche Einigung wünscht, kann die Schiedsstelle zu einem kostenlosen Beratungsgespräch aufsuchen. „Wir hören uns das Problem an und wollen dann wissen, welche Lösung des Problems sich die Antragstellerin oder der Antragsteller wünschen“, erläutert Steffen Rösinger. Antragsteller müssen sowohl ihre eigenen Daten als auch die des Antragsgegners mitbringen. Wenn das Schiedsverfahren eingeleitet wird, erhalten beide Parteien eine Ladung zum Termin.

 

Parteien reden nicht mehr miteiander

„Zunächst trägt der Antragsteller seine Sicht der Dinge vor, dann der Antragsgegner“, schildert Steffen Rösinger. „Oftmals wissen die Parteien selbst, wie eine Lösung aussehen könnte, doch sind sie nach jahrelangem Streit nicht mehr in der Lage, miteinander zu reden.“ Vor der Schiedsstelle als neutraler Instanz weichen die jahrelang verhärteten Fronten meist auf, und ein Kompromiss rückt in greifbare Nähe.

 

Zwist um Bienenvolk beigelegt

Das war auch in einem Fall so, der Steffen Rösinger noch gut im Gedächtnis ist. Es ging um ein Bienenvolk eines Imkers, das auf das Nachbargrundstück geflogen ist. „Dagegen kann man als Imker auf den ersten Blick wenig machen“, sagt der Schiedsmann. Allerdings ist es möglich, den Orientierungssinn der Tiere neu zu justieren, indem man sie einige Kilometer vom ursprünglichen Standort entfernt unterbringt. „Der Kompromiss sah dann so aus, dass der Antragsgegner sich an den Kosten für den Umzug der Bienen beteiligt hat“, berichtet Steffen Rösinger.

 

Vergleich ist verbindlich

Ein Vergleich vor der Schiedsstelle ist verbindlich, beide Seiten müssen sich daran halten. Doch auch Steffen Rösinger und Thomas Siegfried können nicht alle Konflikte lösen. „Wenn ein Schiedsverfahren erfolglos endet, bescheinigen wir das, und die Parteien können vor Gericht nachweisen, dass sie es gütlich versucht haben“, sagt der Leiter der Schiedsstelle. „Wir hatten in den vergangenen Jahren zwischen sechs und zehn Fälle im Jahr“, sagt er. 2018 kam kein Schiedsspruch zustande.

 

Schiedsverfahren ist günstiger

Ein Schiedsverfahren kostet Geld, ist aber weitaus günstiger als eines vor Gericht. „Die Kosten belaufen sich im Höchstfall auf 50 Euro“, erklärt Steffen Rösinger. Die Einnahmen fließen der Stadtkasse zu.

 

Gutes Recht der Bürgerinnen und Bürger

Die Aufgabe macht beiden Schiedsleuten großen Spaß. „Dank gebührt der Stadt Pritzwalk. Sie finanziert die Schiedsstelle und unterstützt unsere Arbeit nach Kräften“, sagt Steffen Rösinger. Daher sei es das gute Recht der Bürgerinnen und Bürger, die von ihren Steuern bezahlte Stelle auch zu nutzen. Schiedspersonen werden in ihr Amt von der jeweiligen Kommunalvertretung – für Pritzwalk also von der Stadtverordnetenversammlung – gewählt.

Andreas König

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Foto: Steffen Rösinger (r.) ist der Leiter der Schiedsstelle der Stadt Pritzwalk und Thomas Siegfried sein Stellvertreter. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Empfang für die Pritzwalker Bürger

(17.01.2019)

Pritzwalk. Zum ersten Bürgerempfang der Stadt Pritzwalk laden Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, für Freitag, 8. Februar, Pritzwalkerinnen und Pritzwalker ins Kulturhaus am Kietz ein. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Das Stadtoberhaupt wird die Veranstaltung um 18 Uhr mit einer kurzen Rede eröffnen. Zu Gast ist der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann, der ein Grußwort sprechen wird. Bürgermeister Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung werden in diesem Rahmen Botschafter unserer Stadt und engagierte Bürgerinnen und Bürger ehren. Zu Musik und bei einem kleinen Imbiss kann bis gegen 20 Uhr geplauscht werden. bat

Foto zur Meldung: Empfang für die Pritzwalker Bürger
Foto: Zum Pritzwalker Bürgerempfang sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile für den 8. Februar zu 18 Uhr ins Kulturhaus eingeladen. Foto: Andreas König

Jahnschule und Hort „Regenbogenhaus“ sind am 24. Januar telefonisch nicht zu erreichen

(17.01.2019)

Pritzwalk. Einen Tag lang ohne Telefonverbindung sind die Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule und der Hort „Regenbogenhaus“ in der Straße Zur Hainholzmühle. Am Donnerstag, 24. Januar, sind beide Einrichtungen nicht unter den gewohnten Rufnummern zu erreichen. Grund ist die Umstellung des Telefonanschlusses, wie die Stadtverwaltung Pritzwalk informiert.

aka

Museumsfabrik beeindruckte Ministerin Martina Münch

(17.01.2019)

Pritzwalk. Durchaus beeindruckt zeigte sich die Brandenburger Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch beim Besuch der Pritzwalker Museumsfabrik. Sie nutzte am Rande der Kabinettssitzung in der Prignitz die Gelegenheit für eine kurze Stippvisite.

 

Beim Rundgang zeigten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Dietmar Sachs vom Rechtsamt, Museumsleiter Lars Schladitz sowie Dr. Wolfgang Simon von der Gesellschaft für Heimatgeschichte das völlig umgestaltete Bauwerk. „Das war unser größtes Projekt“, erinnerte Dietmar Sachs, der den Umbau der Tuchfabrik jahrelang begleitet hatte. An der Finanzierung war neben dem Land Brandenburg auch die Unternehmerfamilie Quandt beteiligt. Die Ministerin staunte über die nun entstandene Synergie zwischen Bildungsteil, 30 Wohnungen und Museum.

 

Computersimulationen sollen helfen

Museumsleiter Schladitz erläuterte, wie später einmal die Ausstellung aussehen soll. Dabei halfen Computersimualtionen, die für die Besucher gut sichtbar aufgestellt waren. Derzeit stehen in den modern gestalteten Ausstellungsräumen noch zerlegte Textilmaschinen, teils aufgebaute Vitrinen oder ein alter Setzkasten mit Typen für Druckerzeugnisse. Alles ist im Entstehen.

 

Das Ministerium hatte sich 2017 und 2018 über das Museumsförderprogramm „Kultureller Anker“ mit knapp 40 000 Euro an der Entwicklung der Museumsfabrik Pritzwalk beteiligt. „Die Entwicklung des stadtgeschichtlich prägenden Fabrikensembles von Brauerei und Tuchfabrik zu einem modernen Museumsstandort, der den weltweit prägenden Prozess der Industrialisierung in den Mittelpunkt rückt, macht aus der Museumsfabrik Pritzwalk einen kulturellen Leuchtturm für die gesamte Region.“ bat

Foto zur Meldung: Museumsfabrik beeindruckte Ministerin Martina Münch
Foto: Lars Schladitz, Leiter der Museumsfabrik (l.), zeigt Ministerin Martina Münch historische Drucktechniken. Foto: Beate Vogel

Ministerin Münch übergibt Fördermittel für Präsenzstellen

(17.01.2019)

Pritzwalk. Fördermittelbescheide über mehr als eine Million Euro brachte die brandenburgische Wissenschafts- und Kulturministerin Martina Münch am Rande der Kabinettssitzung in der Prignitz am Dienstag mit nach Pritzwalk. Mit dem Geld, das in zwei Jahresscheiben zu je 540 000 Euro aufgeteilt ist, soll die neue Transferstrategie des Landes nun auch finanziell unterfüttert werden. Ministerin Münch überreichte Professorin Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), die beiden Bescheide in der Präsenzstelle Prignitz.

 

Dauerhafte Finanzierung

„Wir wollen die Präsenzstellen nun auf Dauer absichern“, versprach Ministerin Münch mit Blick auf die Anfänge 2005, als das Büro der THB in Pritzwalk mit nicht unerheblichen Spenden regionaler Unternehmer und später auch mit Geld aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wurde. „Sie waren damals Vorreiter. Der Erfolg hat Ihnen Recht gegeben“, so Martina Münch.

 

Ziel der Transferstrategie ist es, Schulabgängern in ländlichen Regionen den Zugang zur Hochschullandschaft zu erleichtern, ihn barrierefrei zu machen. THB-Präsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui habe indessen nicht gedacht, „dass das ein so großes Projekt für das Land wird“, sagte sie.

 

Seit Kurzem drei neue Büros

Die Präsenzstelle Prignitz der THB betreut seit 2005 von Pritzwalk aus den Landkreis. Seit Kurzem gibt es auch Büros in Wittenberge und Neuruppin sowie eine Koordinierungsstelle für alle Präsenzstellen direkt an der TH Brandenburg. „Wir sind motiviert, engagiert und haben viel vor“, sagte Daniela Herrling von der Präsenzstelle Prignitz, die von Anfang an dabei ist. Sie freute sich, dass zur Übergabe die Kooperationspartner aus allen beteiligten Regionen vertreten waren.

 

Zugegen waren neben dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel – die Stadt ist Kooperationspartner der Präsenzstelle in Pritzwalk – unter anderem der Neuruppiner Bürgermeister Jens-Peter Golde, Sandra Perabo vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz in Wittenberge und Koordinatorin des Regionalen Wachstumskerns Perleberg-Wittenberge-Karstädt, Katharina Iredi als Vertreterin der Stadt Kyritz und nicht zuletzt Mike Blechschmidt, Vorsitzender des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse (WADWD). Der Verein hatte die Präsenzstelle damals gegründet und zunächst deren Finanzierung organisiert.

 

 

Vier Millionen Euro in zwei Jahren

Das Land Brandenburg sichert nun mit dem Zuschuss die Personal- und Sachkosten der Präsenzstelle mit ihren Büros für die nächsten zwei Jahre ab. Insgesamt sollen in die Entwicklung von Präsenzstellen 2019 zunächst 1,5 Millionen, 2020 weitere 2,5 Millionen Euro fließen. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen, die Studieninteressierte informieren und beraten, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Verbände vernetzen, Veranstaltungen und Kampagnen planen sowie Absolventen mit Unternehmen der Region zusammenbringen.

 

Neben der Präsenzstelle Prignitz gibt es bereits die Präsenzstelle Schwedt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Präsenzstelle Spremberg der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Weitere Gründungen sind in Planung. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ministerin Münch übergibt Fördermittel für Präsenzstellen
Foto: Alle beteiligten Vertreter fanden sich bei der Übergabe von gut einer Million Euro Fördergeld in der Präsenzstelle der TH Brandenburg in Pritzwalk ein. Vorn, ab 3.v.l.: Daniela Herrling, Ministerin Martina Münch, Burghilde Wienecke-Toutaoui, Jens-Peter Golde, Ronald Thiel. Foto: Beate Vogel

Kaufleute, Pflegekräfte, Friseure: Messe KarrierePLUS lockte 450 Besucher in die Rochowhalle

(15.01.2019)

Pritzwalk. Mit etwa 450 Besuchern war die zweite Berufs- und Ausbildungsmesse KarrierePLUS am 12. Januar in Pritzwalk etwas weniger gefragt als 2018. René Georgius, Leiter des RegionalCenters Prignitz der Industrie- und Handelskammer, ist dennoch zufrieden: „In vielen Gesprächen mit Unternehmen wurde mir mitgeteilt, dass die Qualität der Gespräche zielgerichteter und konkreter war.“

 

Sehr gut vorbereitet

Tatsächlich hatten sich viele Besucher – meist Jugendliche mit ihren Eltern – gut vorbereitet und stellten an den 56 Messeständen ganz konkrete Fragen. „Eltern und Großeltern habe ja doch Einfluss auf die Berufswahl“, sagt René Georgius.

 

Die Messe ist eine gemeinsame Aktion der IHK und der Kreishandwerkerschaft Prignitz. Die Freiherr-von-Rochow-Schule und die Stadt sind ebenfalls im Boot. Die Rochowschule bietet im Rahmen der Berufsorientierung seit 15 Jahren das Praxislernen an und hat inzwischen 55 Partner.

 
Gemeinsame Veranstaltung

Eröffnet haben die Messe René Georgius, Schulleiterin Gisa Michaelis, Staatsskretärin Katrin Lange vom Potsdamer Innenministerium, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Vize-Landrat Christian Müller und nicht zuletzt Kreishandwerksmeister Heiko Wegner in der Turnhalle der Rochowschule.

 

Am Stand von Edeka warben der Pritzwalker Marktbetreiber Vincent Maaß und sein Putlitzer Kollege Jens Bockelmann um junge Interessenten. „Wir bilden Verkäufer aus, aber auch Kaufleute im Einzelhandel“, erklärt Vincent Maaß. In den nächsten Jahren gehen von seinen 45 Mitarbeitern an den drei Pritzwalker Standorten vier bis fünf in den Ruhestand. „Da müssen wir Nachwuchs ausbilden.“

 
Beruf mit Kreativität

Ganz praktisch präsentierte sich der Friseursalon „Haarmonie“ aus Pritzwalk. Die Auszubildenen Melanie Reibe und Lena Schiller drehten Besucherinnen gern Locken. „Das ist ein Beruf, in dem man viel Kreativität einsetzen kann“, erklärt die 18-jährige Melanie Reibe. Überhaupt hatten viele Firmen ihren eigenen Nachwuchs mitgebracht, weil die jungen Leute den Schulabgängern vieles besser erklären können – sie sind einfach näher dran.

 

Vivien Beyer beendet demnächst ihre dreijährige Ausbildung als Köchin im Hotel und Restaurant Forsthaus Hainholz. Sie lebt ihre Kreativität zum Beispiel an Canapés aus: „Ich habe da viele Freiheiten“, erzählt sie begeistert und zeigt auf kleine Pilze im Teigmantel und Crepes mit Mascapone und Minze.

 
Hoher Bedarf in Pflegeberufen

Vor allem in den sozialen Berufen wird massiv Personal benötigt. So sucht die Stephanus Wohnen und Pflege GmbH examinierte Pflegefachkräfte: Eine Stelle soll in Marienfließ, vier sollen in Pritzwalk besetzt werden, berichtet Alexander Kliem, der im Christophorus Seniorenzentrum die Auszubildenden betreut. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) sucht Teilnehmer für das Freiwillige Soziale Jahr, die später vielleicht in den Pflegeberuf wechseln.

 

Dachdecker Jens Hildebrandt aus Pritzwalk verspricht sich keinen so großen Erfolg von der Messe für seine Firma: „Den letzten Azubi hatten wir vor zwei Jahren.“ Trotzdem steht er mit seinen Kollegen regelmäßig auf fast allen Messen in der Region. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt er. Beate Vogel

 

Foto zur Meldung: Kaufleute, Pflegekräfte, Friseure: Messe KarrierePLUS lockte 450 Besucher in die Rochowhalle
Foto: Rund 450 Besucher nutzten die Berufs- und Ausbildungsmesse der IHK in der Rochowschule für Gespräche mit Betrieben. Foto: Beate Vogel

Eltern sollen Kinder zur Einschulung anmelden

(11.01.2019)

Pritzwalk. Zur diesjährigen Einschulung gibt die Stadtverwaltung Pritzwalk als Schulträger der zwei Grundschulen Herbert-Quandt-Schule und Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule folgende Hinweise: Kinder, die bis zum 30. September 2019 das sechste Lebensjahr vollenden, müssen von den Eltern für das Schuljahr 2019/2020 zur Einschulung angemeldet werden. Das gilt für Mädchen und Jungen, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 geboren wurden. Kinder, die für das Schuljahr 2018/2019 zurückgestellt wurden, sind erneut anzumelden.

 

Vorzeitige Einschulung auf Antrag

Auf Antrag der Eltern können Kinder vorzeitig eingeschult werden, die in der Zeit vom 1. Oktober 2019 bis zum 31. Dezember 2019 das sechste Lebensjahr vollenden, bei der Einschulung also fünf Jahre alt sind. Das ist möglich, wenn die Schulreife bescheinigt wurde. Dafür ist der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Landkreises Prignitz zuständig. Die Schulreife muss dann von der Schulleitung festgestellt werden.

 

Schuluntersuchungen in Kitas oder mit Termin

Schuluntersuchungen werden in den Kindertagesstätten oder im Gesundheitsamt, Havelberger Straße 30 in Pritzwalk, Tel. 03395/30 06 24, nach Terminvereinbarung vorgenommen.

Zur Anmeldung ist das einzuschulende Kind persönlich vorzustellen. Mitbringen müssen die Eltern das ärztliche Gutachten sowie die Geburtsurkunde des Kindes.

 

Sprachstand muss festgestellt worden sein

Zudem ist es erforderlich, die Teilnahme am Verfahren der Sprachstandsfeststellung per Bescheinigung nachzuweisen. Sofern Kinder von der Teilnahme an diesem Verfahren befreit sind, ist dies mit Befreiungsnachweisen glaubhaft zu machen.

Wenn das Kind eine Tagesstätte außerhalb des Landes Brandenburg besucht, muss eine Kopie des Betreuungsvertrages vorgelegt werden. Hat es an einem sprachtherapeutischen Verfahren teilgenommen, ist ein Nachweis des Logopäden nötig.

 

Satzung ist Grundlage

Die Zuständigkeit der Schule ergibt sich aus der Schulbezirkssatzung der Stadt Pritzwalk vom 26. November 2015. Die Schulbezirkssatzung ist auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk: www.pritzwalk.de - Link zu: Verwaltung & Politik - Link zu: Satzungen - einsehbar.

 

Anmeldung an zwei Tagen

Die Anmeldung zur Einschulung erfolgt gemäß der Schulbezirkssatzung bei der Schulleitung der jeweiligen Schule am 18. Februar 2019 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr und am 19. Februar von 8 bis 17 Uhr. Die Anmeldung hat an der zuständigen Grundschule zu erfolgen. Antragsformulare sind an den Grundschulen sowie in der Stadtverwaltung Pritzwalk (Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 104) erhältlich.

aka

Vorschläge für den Bürgerhaushalt sind noch willkommen

(09.01.2019)

Pritzwalk. Zehn Vorschläge sind inzwischen für den Pritzwalker Bürgerhaushalt 2019 in der Kämmerei der Stadtverwaltung eingegangen. Noch bis zum 31. Januar können die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Wünsche einreichen. So können sie selbst über Projekte entscheiden, die in der Stadt und den Ortsteilen umgesetzt werden sollen.

 

Verkehrsspiegel oder Hundepark

Die ersten Einreicher wünschen sich zum Beispiel ein Freigehege für Meerschweinchen und Kaninchen im Streichelzoo im Pritzwalker Hainholz, andere wollen eine Parkbank an der Dömnitz, wieder andere einen eingezäunten Hundepark oder Verkehrsspiegel an mehreren Standorten.

Noch ist Zeit, mögliche Projekte bei der Stadt zu melden.

Als erste Kommune im Landkreis führt Pritzwalk einen Bürgerhaushalt ein. 50 000 Euro sind im Haushalt 2019 dafür eingeplant. Die Umsetzung der einzelnen Projekte darf höchstens 5000 Euro kosten. Werden je Projekt die 5000 Euro ausgeschöpft, sind zehn Vorhaben möglich. Kosten diese weniger Geld, können weitere Ideen umgesetzt werden.

 

Im Kulturhaus wird abgestimmt

Die Abstimmung ist für Samstag, 30. März, im Pritzwalker Kulturhaus vorgesehen. Die Ideen, die die meisten Stimmen erhalten, werden umgesetzt. Bleibt Geld übrig, kann es im nächsten Jahr verwendet werden.

Alle Informationen rund um den Bürgerhaushalt finden die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker unter dem Reiter Bürgerhaushalt oder im Flyer, der vielerorts ausliegt. Informationen gibt es auch bei der Stadt Pritzwalk, 03395/7608-0. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Vorschläge für den Bürgerhaushalt sind noch willkommen
Foto: Im Pritzwalker Kulturhaus wird am 30. März über die Ideen für den Bürgerhaushalt abgestimmt. Foto: Beate Vogel

Seniorenbeirat tagt im Jugendfreizeitzentrum Nord

(09.01.2019)

Pritzwalk. Der Seniorenbeirat der Stadt Pritzwalk trifft sich am Donnerstag, 17. Januar, zur ersten Beratung des Jahres 2019. Ab 10 Uhr wollen die Beiratsmitglieder im Jugendfreizeitzentrum Nord, Am Ring 35, in Pritzwalk unter anderem über die Einbindung des Beirates in die Jugendarbeit diskutieren. Außerdem steht die Vorbereitung der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche auf der Tagesordnung. Jugendclubleiter Ulrich Weltzien führt die Gäste vor der Beratung durch das Jugendfreizeitzentrum. bat

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

(03.01.2019)

Ein neues Jahr hat begonnen. Das ist für viele von Ihnen Grund genug, sich guten Vorsätzen zu widmen, aber auch zurückzublicken. Das Jahr 2018 brachte für die Stadt Pritzwalk und auch für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, viele Veränderungen. Sie haben nicht nur seit zwölf Monaten einen neuen Bürgermeister.

 

Neu waren neben der Museumsfabrik auch eine Reihe von Veranstaltungen mit den Bürgern und für die Bürger: 120 Radlerinnen und Radler stiegen Ende Juni zur ersten „Sommertour mit dem Bürgermeister“ in die Pedale und fuhren mit mir nach Wilmersdorf, wo die Feuerwehr ihren 85. Geburtstag feierte.

 

Unsere Stadtverordneten haben im August zum ersten Mal einen Bürgerhaushalt für Pritzwalk beschlossen. Sie als Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und der Orts- und Gemeindeteile können noch bis zum 31. Januar Vorschläge einreichen und am 30. März per Abstimmung über das Budget für 2019 entscheiden. Die Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2020 müssen bis 30. Juni einreicht werden. Sie können darüber am 28. September abstimmen.

 

Unsere jüngsten Pritzwalker hießen wir zum ersten Mal mit einem Babybegrüßungsfrühstück mit ihren Eltern im September willkommen. Die Veranstaltung soll in diesem Jahr gleich zweimal stattfinden.

 

Anfang Oktober stellten wir unser neues Marketingkonzept vor, mit dem wir die positive Aufbruchsstimmung nutzen und weiter befördern möchte. Ebenso wollen wir die Stadt für den Blick von Außen interessanter machen: für Bürgerinnen und Bürger, die überlegen, sich hier niederzulassen, für Unternehmen, die sich hier ansiedeln möchte oder für Touristen. So haben wir 2019 wieder eine Reihe von größeren Bauprojekten auf dem Plan. Denn Pritzwalk ist das starke Zentrum der Region und hat die Zukunft im Blick.

 

Auch für 2019 stehen große Entscheidungen an. Am 26. Mai sind in Brandenburg Kommunalwahlen. Dann entscheiden Sie über unser neues Stadtparlament, die Ortsbeiräte oder Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher in unseren Ortsteilen und auch über den Kreistag.

 

Sie sehen, es bewegt sich etwas in Pritzwalk. Das liegt nicht zuletzt an Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger: Denn die Pritzwalker sind Pritzwalk und „machen gemeinsame Sache“. Wir möchten mit Ihnen zusammen unsere Stadt zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsmittelpunkt machen, in dem es sich zu leben lohnt - ganz nach unserem Motto „Wie es Euch gefällt“.

 

Für das vor uns liegende Jahr 2019 wünsche ich Ihnen in diesem Sinne alles Gute, viel Schaffenskraft für die Projekte, die vor Ihnen liegen und dabei auch ein bisschen Zeit für die Familie.

 

Ihr Bürgermeister Dr. Ronald Thiel

Foto zur Meldung: Liebe Bürgerinnen und Bürger!
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: H.-W. Boddin

Wandergeselle macht Station im Rathaus

(03.01.2019)

Pritzwalk. Maurergeselle Thomas Hoppe machte am Donnerstag Station im Pritzwalker Rathaus. Er überbrachte der Stadt in Person von Kämmerin Kornelia Wienke und Sabine Kadasch, Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung, Bürgerservice und Ordnung, seine „allerfreundlichsten Grüße“ in Versform.

 

Drei Jahre und einen Tag unterwegs

Der 24-jährige Thomas Hoppe war vor zwei Monaten in Oranienburg zur so genannten Walz aufgebrochen, bei der Handwerksgesellen für mindestens drei Jahre und einen Tag durch die Lande ziehen. Dabei sind die Gesellen auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen, die ihnen einen Schlafplatz oder eine Arbeit geben kann. Während der Wanderschaft dürfen sich die jungen Männer ihrem Heimatort nicht mehr als 50 Kilometer nähern. Nicht einmal zu Weihnachten.

 

Hoppe hat, wie er den Amtsleiterinnen berichtete, in den zwei Monaten seiner Walz auch schon hinter Supermärkten oder unter einem Weihnachtsbaum geschlafen. Zu seinen Stationen zählten Greifswald, Rostock, Hamburg, Bielefeld, Wuppertal, Leipzig, Frankfurt/Oder. In Schwerin verbrachte er Silvester. Nächste Woche will er in Jena sein, wo er eine Arbeit für vier Wochen gefunden hat – Parkett verlegen.

 

Kein Smartphone und kein Auto

Wandergesellen führen ein hartes Leben: Smartphone oder Laptop sind verboten. Thomas Hoppe kommuniziert mit seiner Familie wie in den alten Zeiten per Post. Ein Auto dürfen die Handwerker nicht haben, die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs ist verpönt. Im ersten Jahr der Walz wandert der 24-Jährige durch Deutschland, im zweiten durch ganz Europa. Im dritten Jahr will er sich die Welt ansehen.

 

Alle Stationen und alle Spenden werden ins Wanderbuch eingetragen, das der Maurergeselle auch Kämmerin Wienke vorlegte. Von der Stadt Pritzwalk erhielt er einen kleinen Geldbetrag. Nachdem sich Thomas Hoppe mit einem weiteren Vers bedankte, zog er weiter. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Wandergeselle macht Station im Rathaus
Foto: Wandergeselle Thomas Hoppe zeigt Kornelia Wienke (l.) und Sabine Kadasch sein Wanderbuch. Foto: Beate Vogel

Weihnachtsbäume werden eingesammelt

(02.01.2019)

Pritzwalk. Ihre abgeschmückten Weihnachtsbäume können die Bürger im Gebiet der Stadt Pritzwalk ab sofort an den öffentlichen Stellplätzen für Glascontainer ablegen. Die Mitarbeiter des Fachgebietes Bewirtschaftung sammeln sie dort in den nächsten 14 Tagen nach und nach ein. Zu den Containerstellplätzen in den Ortsteilen fahren die Kollegen nicht. bat

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsbäume werden eingesammelt
Foto: Mitarbeiter des Fachgebiets Bewirtschaftung holen in Pritzwalk abgeschmückte Weihnachtsbäume ab.

Anmeldungen für Bestattungen wieder in der Gartenstraße

(21.12.2018)

Pritzwalk. Die Friedhofsverwaltung der Stadt Pritzwalk zieht von der Marktstraße (Rathaus) wieder in die Gartenstraße 12 zurück. Bestattungen sind dort ab dem 27. Dezember im Haus 2, Zimmer 212, Telefon 03395/76 08 56 anzumelden.

Alle weiteren Belange im Zusammenhang mit Friedhofsangelegenheiten werden nach wie vor in der Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 203, Telefon 03395/76 08 70, bearbeitet.

 

Bürgermeister führt vorübergehend Geschäfte der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk

(20.12.2018)

Pritzwalk. Einen neuen Geschäftsführer hat ab 1. Januar 2019 die Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Pritzwalk. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel wird bis auf Weiteres die Geschäfte der Gesellschaft führen. Dem liegt ein Beschluss der Gesellschafterversammlung zu Grunde. „Dieser Schritt ist erforderlich, da die bisherige Geschäftsführerin Ellen Prill zum Jahresende ausscheidet“, erklärt Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht, Bildung, Kultur und Soziales. Die Geschäftsführertätigkeit werde der Bürgermeister bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers ausüben. Wer diese Funktion künftig übernehmen wird, entscheidet der Aufsichtsrat der Gesellschaft.

 

Aufsichtsratsvorsitz wird neu besetzt

Als Folge der Übernahme muss die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden der WBG Pritzwalk neu besetzt werden. Bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers wird die Leiterin des Amtes für Finanzen, Kornelia Wienke, diese Aufgabe übernehmen. „Mit der Besetzung der Geschäftsführung durch den Bürgermeister ist die Handlungsfähigkeit der WBG gesichert“, erklärt Dr. Ronald Thiel. Der Bürgermeister gehört dem Aufsichtsrat der Gesellschaft nicht mehr an.

Andreas König

Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“

(20.12.2018)

Pritzwalk. Die Zukunft der bisher privat betriebenen Kita „AllerHand“ in Pritzwalk ist gesichert. Die Stadt Pritzwalk übernimmt die Trägerschaft der Einrichtung in der Perleberger Straße 6. Ein entsprechender Vertrag wurde mit Wirkung zum 18. Dezember 2018 geschlossen, muss aber von den zuständigen Behörden noch genehmigt werden. Damit sind 33 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulreife gesichert. Gleiches gilt für die Arbeitsplätze der sechs Mitarbeiterinnen, zu denen auch eine Auszubildende gehört.

 

Kita-Betrieb wird in bewährter Weise fortgeführt

„Für die Eltern und die Erzieherinnen ändert sich nichts, der Betrieb der Kita ‚AllerHand‘ kann in bewährter Weise fortgeführt werden“, erklärt Dietmar Sachs, Leiter des Amtes für Recht, Bildung, Kultur und Soziales der Stadt Pritzwalk. „Die Kinder behalten auch ihre bisherigen Erzieherinnen, was für ihre Entwicklung sehr wichtig ist“, ergänzt die zuständige Fachgebietsleiterin Gudrun Przybilla.

 

Seit längerem Nachfolger gesucht

Die bisherige Besitzerin Gabriele Kiekbach hatte seit längerem nach einem Nachfolger gesucht und Gespräche mit mehreren potenziellen Betreibern geführt, darunter auch mit der Stadt Pritzwalk. „Mit der Übernahme der Kita ‚AllerHand‘ setzt die Stadt ihre Bemühungen fort, Eltern die Betreuung ihrer Kinder auf hohem Niveau zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Übernahme stärkt die Stadt als Ganzes

Er hebt hervor, dass die eigene Führung von Kindereinrichtungen ein fester Beitrag zur Daseinsvorsorge ist. Vor diesem Hintergrund sei die Übernahme der Kita ein konsequenter und richtiger Schritt. Der Bürgermeister freut sich über die neue Herausforderung und sieht mit der Übernahme die Stadt als Ganzes gestärkt. Die Stadt Pritzwalk ist bislang Träger von acht Kindertagesstätten, davon zwei Horte.

Andreas König

Foto zur Meldung: Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“
Foto: Arbeits- und Betreuungsplätze gesichert: Stadt übernimmt Kita „AllerHand“

Berufsmesse KarrierePLUS bringt Schüler und Unternehmer zusammen

(20.12.2018)

Pritzwalk. Zur Bildungsmesse KarrierePLUS 2019 sind Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene für Samstag, 12. Januar, eingeladen. Sie können sich von 10 bis 13 Uhr in die Sporthalle der Freiherr-von-Rochow-Schule in der Pritzwalker Nordstraße 19 über Ausbildungs-, Studien- oder Jobangebote informieren. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam hat gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Prignitz zu dieser Messe eingeladen.

 

Vorreiter der Berufsorientierung

56 Aussteller sind bisher laut René Georgius angemeldet, der das IHK-RegionalCenter Prignitz leitet. Unter ihnen finden sich etwa mit Ausbildungsplatzangeboten die Adecco Service Center Solutions GmbH aus Wittenberge, die Alutrim Europe GmbH aus Kyritz oder die Ayanda GmbH aus Pritzwalk-Falkenhagen.

Für die Rochow-Schule haben sich die Veranstalter laut Kirsten Gmirek, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, deshalb entschieden, weil „sie ein Vorreiter in der Berufsorientierung ist“. Zwischen der 8. und der 10. Klasse können sich die Schüler bei Praktika und Praxislernen ein Bild von der Berufswelt machen. Ihre Betreuer an der Schule sind Helga Bonacker und Andreas Pilz.

 

Die Stadt Pritzwalk ist neuer Partner

Neues gibt es auch bei der 2. KarrierePLUS: „Erstmals halten die IHK und die Handwerkskammer die Weiterbildung als eigenständiges Angebot vor – für alle Eltern, die sich beruflich weiterentwickeln wollen“, erklärt Georgius.

Neu ist in diesem Jahr außerdem, dass die beiden Kammern die Stadt Pritzwalk als Kooperationspartner gewinnen konnten. „Das ist genau der Partner, den wir zur Abrundung gebraucht haben“, so der Leiter des RegionalCenters. Viele Dinge könne man nur gemeinsam schaffen.

 

Noch nie zuvor so gute Chancen

Ingesamt stehen etwa 350 Ausbildungsstellen in 95 Berufen und 17 Studiengängen zur Verfügung. Viele der Betriebe bieten gleich mehrere Ausbildungsberufe an, die von Maschinen- und Anlagenführern über Land- und Tierwirt bis hin zum Bachelor of Engineering in verschiedenen Fachrichtungen reichen. Die Firmen laden meist auch zu Betriebspraktika ein, bei denen vor allem die künftigen Schulabgänger in einen Beruf hineinschnuppern können

„Noch nie zuvor waren die Chancen für junge Leute so gut, einen Ausbildungsplatz zu bekommen oder ein Studium zu beginnen“, so der Pritzwalker Bürgermeister Ronald Thiel in seinem Grußwort zur KarrierePLUS. Nun komme es darauf an, die Jugendlichen mit den Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu bringen. „Das passende Format dazu bietet die KarrierePLUS-Messe.“

 

100 Jobangebote auf der Messe

Wer bereits eine Berufsausbildung hat, kann sich ebenfalls bei der Messe KarrierePLUS umsehen: 100 Jobangebote warten auf Bewerber. Viele davon sind ab sofort zu besetzen – Fachkräfte werden händeringend gesucht. Zu den beliebstesten Berufen zählen laut Georgius etwa die Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Büro, Groß- und Außenhandel sowie Bankkaufleute.

Wer sich für einen Ausbildungsplatz oder einen Job interessiert, hat bei der Bildungsmesse KarrierePLUS in Pritzwalk die Gelegenheit, an den Messeständen mit Unternehmern oder Ausbildern direkt ins Gespräch zu kommen.

 

Auch die TH Brandenburg ist vor Ort

Zu den Ausstellern gehören übrigens neben den vielen regionalen Firmen auch die Präsenzstelle Prignitz der Technischen Hochschule (TH) Brandenburg, das Jobcenter und die Arbeitsagentur sowie die Bildungsgesellschaft Pritzwalk. Auch der Rettungsdienst und die Straßenmeisterei des Landkreises sind dabei. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Berufsmesse KarrierePLUS bringt Schüler und Unternehmer zusammen
Foto: Die Veranstalter von IHK, Handwerkskammer, Stadt Pritzwalk Freiherr-von-Rochow-Schule laden zur Berufsmesse KarrierePLUS ein. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Mitten in der Pritzwalker Innenstadt: Senioren-WG mit 24-Stunden-Betreuung

(19.12.2018)

Pritzwalk. Im großen Gemeinschaftsraum im Gebäude in der Pritzwalker Marktstraße 30 schnippeln die Damen Äpfel und Orangen. Die sollen in den Obstsalat, den es später zum Mittagessen geben soll. Die Seniorinnen und Senioren werden bei der Vorbereitung der Mahlzeiten mit einbezogen. Wie es sich in der Einrichtung „Privates Seniorenwohnen“ lebt, davon machte sich am Dienstag Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ein Bild. Firmeninhaber Norman Feuerböter führte das Stadtoberhaupt durch die Räume, die sich über drei Etagen verteilen. Je acht seniorengerechte Zimmer mit eigenem Bad sind im Erdgeschoss und in der ersten Etage an die Bewohner vermietet. Im Obergeschoss gibt es zudem behindertengerechte Bäder.

 

Frühstück im Gemeinschaftsraum

Die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Namen im Flur an der Tür stehen, haben ihre 25 Quadratmeter großen Wohnräume mit ihren eigenen Möbeln eingerichtet und selbst dekoriert. Jede Etage verfügt über einen Gemeinschaftsraum, in dem die acht Mieter Frühstück und Abendessen einnehmen. „Hier können die Bewohner mit ihren Angehörigen auch mal eine kleine Familienfeier veranstalten“, sagt der 32-jährige Firmenchef.

Im großen Gemeinschaftsraum in der zweiten Etage, in dem auch Tagespflege angeboten wird, essen alle zusammen zu Mittag und trinken Kaffee. Die Mahlzeiten bereiten sie auch gemeinsam vor. Das ist laut Feuerböter gewollt: „So kommen alle in Kontakt und keiner muss allein im Zimmer sitzen.“ Zudem bietet die zentrale Lage Gelegenheit für Stadtspaziergänge.

 

Inzwischen eine Warteliste

In der Wohngemeinschaft werden 16 Rentnerinnen und Rentner 15 Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern betreut, die im Alltag hier und da Hilfe brauchen, erklärt der 32-jährige Firmenchef: „Wir sind voll und haben inzwischen eine Warteliste.“ Das Besondere im „Privaten Seniorenwohnen“ ist die durchgehende Nachtwache, die das Haus anbietet. So sind die teils gebrechlichen Mieter 24 Stunden abgesichert. Trotz dieses zusätzlichen Angebotes finanziere sich die Einrichtung allein.

 

Aus eigener Kraft gestemmt

Eröffnet hat Feuerböter die Einrichtung in der Marktstraße 30 im April 2017. Zwei Jahre hatten die Bauarbeiten gedauert. Feuerböter musste sich dabei etwa bei der Traufhöhe und der Fassadengestaltung nicht nur an die Gestaltungssatzung für die Altstadt halten, er stemmte das Projekt zudem aus eigener Kraft. Während der Bauphase kam es immer wieder zu Behinderungen durch die Baufahrzeuge. „Da muss ich das Ordnungsamt der Stadt noch einmal sehr loben. Das war ein sehr menschlicher Umgang“, erinnerte Feuerböter.

Bürgermeister Thiel lobt das Engagement des jungen Unternehmers: „Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie man für einen Lückenbau in der Innenstadt eine gelungene Nutzung findet.“ Das Gebäude füllt nun eine Brachfläche, für die die Stadt Pritzwalk unter dem Motto „Raum sucht Bauherren“ geworben hatte. Das einstige Wohnhaus von Bürgermeister Emil Dörfel, das an dieser Stelle stand, war 2006 komplett abgebrannt. Beate Vogel

 

Foto zur Meldung: Mitten in der Pritzwalker Innenstadt: Senioren-WG mit 24-Stunden-Betreuung
Foto: Im Gemeinschaftsraum schnippeln die Damen Früchte für den Obstsalat. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Kinder in Pritzwalk Nord freuen sich über neuen Spielplatz

(18.12.2018)

Pritzwalk. Im Sauseschritt erstürmten Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ am Montag, 17. Dezember, den neuen Spielplatz an der Pritzwalker Nordstraße. Als vierter multifunktionaler Platz, der in diesem Jahr freigegeben wurde, lockt die Anlage mit vielfältigen Spielmöglichkeiten: Ein Spielschiff kann von den kleineren „Seeleuten“ im Alter von drei bis sechs Jahren geentert werden.

 

Abenteuerfahrt unter der Pritzwalker Stadtfahne

Auf Abenteuerfahrt begeben sich die Mädchen und Jungen unter der Pritzwalker Stadtfahne. Es gibt eine Sprossenkletterwand, einen Rampenaufstieg, eine Hängebrücke, ein Trapeznetz, eine weitere Rutsche sowie eine Rutschstange und eine Kletterwand (Freeclimbing). Das Angebot an letztgenannten Spielgeräten wendet sich an Kinder bis zwölf Jahre.

 

Stadt bezahlte Platz komplett aus Eigenmitteln

„Da könnt ihr richtig toll spielen“, freute sich der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Sein Stellvertreter Halldor Lugowski, Amtsleiter für Stadtentwicklung und Infrastruktur, hob hervor, dass dieser Platz komplett mit Eigenmitteln der Stadt Pritzwalk entstanden ist – knapp 30 000 Euro flossen in das neue Kinderparadies. Gemeinsam mit dem Stadtmaskottchen Willy Wolf eroberten die Kinder ihren neuen Spielplatz.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder in Pritzwalk Nord freuen sich über neuen Spielplatz
Foto: Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ konnten es kaum erwarten, ihren neuen Spielplatz in Besitz zu nehmen. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertreter Halldor Lugowski hatten ihn übergeben. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ortswehr Mesendorf verfügt über neues Tragkraftspritzenfahrzeug

(17.12.2018)

Pritzwalk. Vorfristige "Bescherung" für die Feuerwehr in Mesendorf: Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) konnte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel konnte am dritten Adventswochenende der Ortswehr Mesendorf übergeben. In Beisein von Ortsvorsteher Vincent Maaß, der Amtsleiterin für den Ordnungsbereich Sabine Kadasch, dem Fachgebietsleiter für Brandschutz Heiko Möbius, Mitgliedern der Ortswehr, Angehörigen befreundeter Nachbarwehren und Einwohnern des Ortsteils fuhr das neu beschaffte Kleinlöschfahrzeug am Gerätehaus der Ortswehr vor und konnte ausgiebig begutachtet werden.

 

20 Jahre altes Vorgängerfahrzeug abgelöst

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung, für das seit 20 Jahren in der Ortswehr stationierte Löschhilfsfahrzeug. Der umgerüsteter T 4 mit Pkw-Anhänger für die Feuerwehrtechnik, das vom Feuerwehrtechnischen Zentrum in Perleberg für Feuerwehrzwecke umgerüstet wurde und vorher schon ein Fahrzeugleben als Krankenwagen hatte.

 

In Parchim auf neuesten Stand gebracht

Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für die Feuerwehr Mesendorf wurde gebraucht angeschafft und hat bereits 80 000 Kilometer auf dem Tacho. Es verfügt über eine Kabine für eine Staffel (fünf Einsatzkräfte) und wurde von einer Spezialfirma in Parchim mit einem neuen, modern ausgestatteten Geräteteil versehen. Darin ist die Technik für eine Löschgruppe und eine Tragkraftspritze untergebracht.

 

Stadt stellt 80 000 Euro bereit

Der Bürgermeister Ronald Thiel berichtete, dass für das Jahr 2018 im Stadthaushalt 80 000 Euro für die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehren eingestellt waren. Daraus wurden das TSF für die Ortswehr Mesendorf und das Einsatzleitfahrzeug für die Feuerwehr Pritzwalk erworben. Im Februar 2018 konnte bereits mit Hilfe von aus Landes-Fördermitteln und einem Eigenanteil der Stadt ein Löschfahrzeug LF 10 in Sadenbeck übergeben werden. Am 12. Januar 2019 soll der Ortsfeuerwehr Beveringen ihr neues Löschfahrzeug übergeben werden.

 

Einsatztechnik steht im Mittelpunkt

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sagte, dass bisher die Gerätehäuser der Ortswehren hergerichtet wurden. Nun aber sei es das Gebot der Zeit, sich vorrangig um den Ersatz und die Erhaltung der teilweise recht betagten Einsatztechnik zu kümmern. Er dankte Stadtbrandmeister Volker Lehmann und dem Team der Stadtwehrführung für die fachliche Unterstützung bei der Ersatzbeschaffung im Rahmen der Haushaltsmöglichkeiten und des Bedarfs.

 

Gemeinsames Handeln zwingend notwendig

Stadtbrandmeister Volker Lehmann bestätigte, dass die Feuerwehren und der Brand- und Katastrophenschutz in die Zukunft blicken. Nicht in jeder Wehr können neue Löschfahrzeuge stationiert werden, das sei finanziell nicht machbar. Trotzdem müsse die Einsatzbereitschaft trotz oft vorhandener personeller Problemen überörtlich gesichert werden. Dies ist nur mit gemeinsamem Handeln zu bewältigen. Mit dem neuen TSF für Mesendorf wurde ein Zeichen gesetzt wie es gehen kann, die Einsatzbereitschaft und den Grundschutz im Ort zu verbessern und die Zusammenarbeit mit benachbarten Wehren zu intensivieren.

 

Mesendorf bildet Einheit mit Nachbardörfern

Die Feuerwehr Mesendorf mit zwölf aktiven Mitgliedern bildet eine Einheit mit Buchholz, Sarnow und Seefeld. Wichtig ist die Ortswehr auch für die Orte Groß Woltersdorf, Kuhsdorf und für Tüchen, wo es keine Ortswehren gibt. Des Weiteren kommt Mesendorf zur Unterstützung von Pritzwalk und anderen Wehren zum Einsatz.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Ortswehr Mesendorf verfügt über neues Tragkraftspritzenfahrzeug
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergab der Ortsfeuerwehr Mesendorf einen symbolischen Schlüssel für das neue Löschfahrzeug. Foto: H.-W.B.

Neue Ortsdurchfahrt Seefeld ist gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit

(14.12.2018)

Seefeld. Über eine grundlegend erneuerte Ortsdurchfahrt mit Gehwegen und Bushaltestellen verfügt jetzt der Pritzwalker Ortsteil Seefeld. Mit jetzt sechs Metern hat sich die Breite der Fahrbahn innerorts sogar verdoppelt. Der Abschnitt ist Teil der Kreisstraße 7054, die von der B 103 bis nach Tüchen führt und bis zum Jahr 2020 komplett erneuert werden soll.

 

Viel Geld investiert

Zur offiziellen Übergabe des insgesamt 2,5 Kilometer langen Bauabschnitts trafen sich am Donnerstag der Prignitzer Landrat Torsten Uhe, der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Leiter der Kreisstraßenmeisterei Prignitz, Michael Becker, Ortsvorsteherin Heike Mennecke sowie Vertreter des Landesbetriebes Straßenwesen, des Planungsbüros und weiterer mit dem Vorhaben befassten Einrichtungen und Firmen.

„Wir haben viel Geld in dieses Vorhaben investiert, rund 2 Millionen Euro“, sagte der Landrat, „aber es hat sich gelohnt.“

 

Idee kam von Halldor Lugowski

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hob die Rolle seines Stellvertreters und Amtsleiters für Infrastruktur und Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, hervor. „Er hatte vor drei Jahren eine Idee. Mit der Übertragung der damaligen Landesstraße an die Kommunen könnte es gelingen, eine wichtige Straße zu sanieren, die sonst nie angefasst worden wäre.“

 

Straße war dem "grünen Netz" zugeordnet

Das Land Brandenburg hatte die damalige Landesstraße 146 dem sogenannten grünen Netz zugeordnet und keinerlei Unterhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Es bot die Option an, dass Kommunen, also Kreise, Städte und Gemeinden eine Straße übernehmen und für deren Sanierung einmalig eine 90-prozentige Förderung in Anspruch nehmen konnten. Davon hatte der Landkreis in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen Gebrauch gemacht.

 

"Seefeld" kann sich sehen lassen

Dr. Ronald Thiel dankte allen Beteiligten und stellte fest, dass die neue Straße „ein tolles Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Land, Kreis und Stadt“ sei. „Seefeld kann sich sehen lassen“, sagte er. Als Anlieger verwies Jörg Stricker vom Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Berlin-Brandenburg auf die deutlich verbesserte Erreichbarkeit der CJD-Wohnstätte in Seefeld.

Die Stadt Pritzwalk war für den Bau der Gehwege, Bushaltestellen und der Zufahrten verantwortlich und hat dafür rund 40 000 Euro Eigenmittel aufgewandt.
Andreas König

Foto zur Meldung: Neue Ortsdurchfahrt Seefeld ist gelungenes Beispiel für Zusammenarbeit
Foto: Die neue Seefelder Ortsdurchfahrt wurde mit dem traditionellen Durchschneiden des Bandes freigegeben. Zur Schere griffen unter anderem (v.l.): Jörg Stricker, Friedhelm Müller, Halldor Lugowski, Dr. Ronald Thiel, Heike Mennecke und Torsten Uhe. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtbrandmeister Volker Lehmann feierte seinen 60. Geburtstag

(14.12.2018)

Im Kreis der Familie, von Feuerwehrkameraden und Arbeitskollegen feierte Volker Lehmann in der vergangenen Woche seinen 60. Geburtstag im Mesendorfer Dorfgemeinschaftshaus.

Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, den obersten Feuerwehrmann der Feuerwehren der Stadt und Ortsteile persönlich zu gratulieren.

 

Jubilar hat Spuren hinterlassen

Thiel würdigte das Wirken des Jubilars mit den Worten: „Volker Lehmann hat zeit seiner beruflichen Tätigkeit, wie auch im Ehrenamt, die Entwicklung der Feuerwehren in der DDR, im Landkreis Pritzwalk und dann auch folgerichtig im Prignitzkreis nachhaltig mitgestaltet. Er ist auch heute und in der Zukunft mit Herz und Sachverstand Feuerwehrmann. Ob als Stadtbrandmeister von Pritzwalk, als stellvertretender Kreisbrandmeister des Landkreises Prignitz im Ehrenamt, oder in seiner beruflichen Tätigkeit als Mitarbeiter des Landkreises Prignitz, überall hat er deutliche Spuren hinterlassen in den Feuerwehren der Region und bei der Gewährleistung der Sicherheit für unsere Mitbürger beim Schutz vor Brandgefahren und den Auswirkungen von Elementarereignissen. Dafür bedanken wir uns und wünschen Volker Lehmann für die kommenden Jahre viel Erfolg bei seiner wichtigen Tätigkeit im Ehrenamt und in seiner beruflichen Tätigkeit zum Wohle der Mitbürger und des Gemeinwesens.“

 

Von klein auf mit der Feuerwehr verbunden

Der Jubilar entstammt einer Feuerwehrfamilie und ist von jüngsten Jahren an mit der Feuerwehr verbunden. Seine „Feuerwehrlaufbahn“ begann 1973 als Mitglied der AG Junge Brandschutzhelfer (heute Jugendfeuerwehr) der Freiwilligen Feuerwehr Putlitz. Im Jahr 1983 schloss er das Studium als Ingenieur für Brandschutz mit Erfolg ab und ist seit 1984 in leitender Funktion in den Brandschutzorganen tätig. 1991 bis 1993 war Volker Lehmann Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz in der Kreisverwaltung Pritzwalk und mit der Kreisfusion 1994 im Landkreis Prignitz in der Kreisverwaltung im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises tätig und für die Ausbildung der Feuerwehren und die Technik der Feuerwehren des Landkreises zuständig. Er ist Leiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums und der Kreisfeuerwehrschule des Landkreises Prignitz.

 

Auch ehreneamtlich im Brandschutz aktiv

Im Ehrenamt übt Volker Lehmann seit 1994 die Funktion als Stellvertretender Kreisbrandmeister im Landkreis Prignitz aus und ist seit 2003 Stadtbrandmeister der Feuerwehren der Stadt und der Ortsteile Pritzwalks.

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Stadtbrandmeister Volker Lehmann feierte seinen 60. Geburtstag
Foto: Zu seinem 60. Geburtstag erhielt Stadtbrandmeister Volker Lehmann (r.) Glückwünsche vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto. H.-W.B.inem

Kinder aus Hort und Kita eröffneten den Weihnachtsmarkt

(12.12.2018)

Pritzwalk. Der Pritzwalker Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“ gaben den Auftakt für das festliche Treiben auf dem Pritzwalker Marktplatz mit einem abwechslungsreichen Programm. Schneeflocken tanzten, Weihnachtswichtel bastelten, und auch die Sterne stiegen zur Erde herab, als die Kinder ihre Lieder und Tänze darboten. Der Weihnachtsmann bedachte jede kleine Künstlerin und jeden kleinen Künstler mit süßen Geschenken.

 

Weihnachtsmann nimmt Wünsche an

Auch um die Wunschzettel der Mädchen und Jungen drehte sich das Programm. In seiner Sprechstunde gibt der Weihnachtsmann den Kindern jeden Tag um 16 Uhr Gelegenheit, ihre kleinen und großen Wünsche loszuwerden. Noch bis einschließlich Sonntag ist der Pritzwalker Weihnachtsmarkt jeden Tag ab 11 Uhr zu erleben.

 

Genüsse und Geschenktipps

Neben den vielfältigen kulturellen Darbietungen laden zahlreiche Stände mit deftigen und süße Köstlichkeiten zum Schlemmen ein. Eine Kindereisenbahn und ein Kinderkarussell warten darauf, die kleineren Weihnachtsmarktbesucher auf eine Rundreise mitzunehmen. Parallel dazu bieten die Geschäfte der Innenstadt zahlreiche Geschenktipps an.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder aus Hort und Kita eröffneten den Weihnachtsmarkt
Foto: Für ihren Auftritt zur Eröffnung des Pritzwalker Weihnachtsmarktes erhielten die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“ großen Applaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ideen der Bürger sind gefragt: Pritzwalk startet mit erstem Bürgerhaushalt

(07.12.2018)

Pritzwalk. Als erste Kommune im Landkreis Prignitz führt Pritzwalk einen Bürgerhaushalt ein. Im September fassten die Stadtverordneten den Beschluss: Sie machen damit möglich, dass Pritzwalkerinnen und Pritzwalker selbst über Projekte entscheiden können, die in der Stadt und den Ortsteilen umgesetzt werden sollen.

 

Vorschläge bis 31. Januar 2019 möglich

50000 Euro sind im Haushalt 2019 unter der Position Bürgerhaushalt eingeplant. Noch bis zum 31. Januar können die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge einreichen, deren Umsetzung bis 5 000 Euro kosten darf. Werden für jedes einzelne Projekt die 5 000 Euro ausgeschöpft, sind zehn Projekte möglich. Sind diese nicht so teuer, können weitere umgesetzt werden.

 

Vom Spielplatz bis zur Blumenwiese

Bis dahin sind also Ideen gefragt: zum Beispiel eine neue Küche für das Gemeinschaftshaus, ein neues Gerät auf dem Spielplatz oder eine Laterne in einer besonders dunklen Ecke. Denkbar sind auch eine Sitzbank an der Bushaltestelle oder eine Wildblumenwiese als Bienenfutter.

 

Wer kann mitmachen?

Pritzwalker, die eine Idee einreichen wollen, müssen über 14 Jahre alt sein. Das Projekt darf noch nicht im Haushalt der Stadt stehen und muss in der Zuständigkeit der Kommune liegen. Nicht berücksichtigt werden Feste wie etwa Schulabschlussfeiern oder Jubiläen. Beteiligen dürfen sich nur Personen, keine Vereine, Körperschaften oder Firmen.

 

Möglichkeit, Bürgerwünsche umzusetzen

„Der Bügerhaushalt ist eine hervorragende Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und ihrer Ortsteile, ihre Ideen und Wünsche umzusetzen“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Er wünscht sich eine rege Beteiligung in allen Altersgruppen.

 

Wie können Vorschläge eingereicht werden?

Vorschläge können mündlich in der Kämmerei (Amt für Finanzen) in der Stadtverwaltung im Rathaus, per Post, per E-Mail (buergerhaushalt@pritzwalk.de), über die Internetseite www.pritzwalk.de oder über den Flyer eingereicht werden.

Die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden über die gültigen eingereichten Vorschläge. Die Abstimmung ist für Samstag, 30. März, im Pritzwalker Kulturhaus vorgesehen. Die Ideen, die die meisten Stimmen haben, werden umgesetzt. Bleibt Geld im Topf übrig, kann es im nächsten Jahr verwendet werden.

 

Zweite Abstimmung im nächsten Jahr

Die Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2020 müssen übrigens bereits zum 30. Juni 2019 eingereicht werden. Die Abstimmung ist dann für den 28. September geplant. Dieser Rhythmus soll dann in den kommenden Jahren beibehalten werden.

Beate Vogel/Andreas König

Foto zur Meldung: Ideen der Bürger sind gefragt: Pritzwalk startet mit erstem Bürgerhaushalt
Foto: Stellten das Konzept des Pritzwalker Bürgehaushaltes vor: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Kämmerin Kornelia Wienke. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Große und kleine Besucher fieberten bei der Nikolaus-Rettung mit

(07.12.2018)
Pritzwalk. „Da ist er, da ist er!“ Aufgeregt blickten die Kinder zu den Fenstern des Pritzwalker Rathauses empor. Eben war dort der Nikolaus zu sehen gewesen. Kurz darauf öffnete der gute Alte ein Fenster, schwang seine Glocke und rief um Hilfe.
 
Rettungsbühne stoppte unter dem Fenster
Die traf in Windeseile ein: Die Pritzwalker Feuerwehr fuhr mit ihrer Hubrettungsbühne vom Typ Bronto Skylift auf den Marktplatz vor und machte sich für die Rettung des Nikolaus‘ bereit. Der Teleskopmast mit der Rettungsbühne wurde in die Höhe gefahren und stoppte genau an dem Fenster, hinter der Nikolaus auf seine Rettung wartete.
 
Applaus für Feuerwehr und Nikolaus
Dann ging alles ganz schnell. Ein beherzter Schritt vom Fensterbrett in den Rettungskorb, und der Mann im roten Mantel schwebte in Begleitung von Feuerwehrmann Tony Köhlert sicher zur Erde herunter. Unter großem Applaus der kleinen und großen Zuschauer des Spektakels entstieg der Nikolaus dem Rettungsgerät und bescherte die Kinder mit Süßigkeiten. „Alles in allem war das eine sehr gelungene Premiere“, schätzte der Pritzwalker Ortswehrführer Adrian Zechser ein.
Andreas König

Foto zur Meldung: Große und kleine Besucher fieberten bei der Nikolaus-Rettung mit
Foto: Der Nikolaus wurde in einer spektakulären Aktion aus dem Pritzwalker Rathaus gerettet. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Weihnachtsmarkt in Pritzwalk bietet täglich Programm

(07.12.2018)

Pritzwalk. Bald ist es wieder so weit: Die Pritzwalker Innenstadt ist festlich geschmückt. Der Duft von Bratwurst, Lebkuchen und Glühwein erfüllt die Straßen, wenn der Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet. Beginn ist am Mittwoch, 12. Dezember, um 14 Uhr mit dem Auftritt der Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ und der Kita „Kinderland“, die „Sternenmomente im Advent“ präsentieren. Täglich kommt der Weihnachtsmann.

Jeden Tag ist Sprechstunde

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt rund ums Rathaus und die Nikolaikirche vom 12. bis 16. Dezember ab 11 Uhr. Von Mittwoch bis Donnerstag ist bis 19 Uhr, Freitag und Samstag bis 20 Uhr sowie Sonntag bis 17 Uhr geöffnet. Zum täglichen Angebot gehören zum Beispiel von 14 bis 17 Uhr die Krippenausstellung in der Sankt-Nikolai-Kirche, ab 16 Uhr die Sprechstunde mit dem Weihnachtsmann und ab 17 Uhr Kino für die Kleinen am Rathaus. Dazu gibt es an den Verkaufsständen neben handwerklichen Produkten auch viele weihnachtliche Leckereien.

Feuershow am Samstag

Immer ab 14 Uhr wird ein buntes Programm die Marktbesucher erfreuen, das die Kindereinrichtungen der Stadt und der Ortsteile gestalteten. Aber auch Künstler aus der Region und von weiter her können bestaunt werden, die teils bis in die Abendstunden auftreten. Ein Highlight dürfte etwa die Feuershow mit „Black Fire Artist“ am Samstag von 19.30 Uhr bis 20 Uhr werden.

Während des Weihnachtsmarktes läuft auch die Aktion „Schönster Weihnachtsbaum“ der Interessengemeinschaft Innenstadt und der Stadt Pritzwalk weiter: Welcher Baum ist am schönsten geschmückt? Die kleinen Bäumchen sind zum Teil schon mit bunten Motiven versehen.

Sonderpreis für schönsten Baumschmuck

Abgestimmt werden kann beispielsweise über Facebook mit Likes. Wer persönlich abstimmen möchte, kann ab Mittwoch mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes und bis Freitag, 14. Dezember, sein Votum abgeben. Es reicht, die Baumnummer zu notieren und in eine der IG-Sammelbüchsen zu stecken. Am Samstag, 15. Dezember, ist um 16 Uhr die Preisverleihung vorgesehen. Bereits am Nikolaustag wurde für die ganz schnellen Schmücker ein Sonderpreis verlost. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Weihnachtsmarkt in Pritzwalk bietet täglich Programm
Foto: Der Weihnachtsmann ist täglich zur Sprechstunde für die Kinder da. Foto: Andreas König

Schönhagener Kinder nehmen neuen Spielplatz in Besitz

(06.12.2018)

Schönhagen. Da gab es kein Halten mehr: Als die kleine Emma (3) den neuen Spielplatz in Schönhagen freigeben durfte, stürmten viele Kinder zur Rutsche, zur Schaukel und zur Wippe. Zuvor hatten der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertreter Halldor Lugowski den neuen Multifunktionsplatz offiziell übergeben.

 

Heimbetreiber stellte Land kostenfrei zur Verfügung

Entstanden ist der Platz auf dem Gelände von Guntram Winterstein, dem Geschäftsführer des Kinder- und Jugendhauses Georg-Müller. Weil es keine geeignete kommunale Fläche im Ortsteil gibt, hat er das Land der Stadt Pritzwalk kostenfrei verpachtet.

 

Willy Wolf spielte mit

Nach der ersten Runde ausgelassenen Tobens bedankten sich die Kinder, passend zum Nikolaustag, mit einem schönen Lied. Mitarbeiter der Stadtverwaltung verteilten Süßigkeiten, und das Stadtmaskottchen „Willy Wolf“ spielte mit den Kindern. Der Platz isst öffentlich zugänglich und soll ein Treffpunkt der Generationen für Schönhagen werden.

 

Stadt trägt 25 Prozent zur Investition bei

Die Investitionssumme beläuft sich auf 20 000 Euro, wovon 75 Prozent aus dem EU-Förderprogramm Leader stammen. Angelegt wurde der Platz von der Firma Sauerland Spielgeräte aus Wittstock. Er bietet einen Kletterturm mit Rutsche und Brückensteg, eine Doppelschaukel, eine Wippe, ein Feder-Wipptier und eine Sitzgruppe. Die Aufstellung der Geräte wurde zuvor mit dem Ortsbeirat und den Anwohnern abgestimmt.

Andreas König

Foto zur Meldung: Schönhagener Kinder nehmen neuen Spielplatz in Besitz
Foto: Die Kinder aus Schönhagen nahmen begeistert den neuen Spielplatz in Besitz, den Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergeben hatte. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Beveringer Kinder erobern neuen Spielplatz im Sturm

(06.12.2018)

Beveringen. Die Kinder an der Dorfstraße in Beveringen waren am Dienstagnachmittag kaum zu bändigen: Im frisch geharkten Sand auf dem Gelände an der Dorfstraße warteten nagelneue Spiel- und Klettergeräte auf abenteuerlustige Benutzer. Ein bisschen mussten sie sich aber gedulden: Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Bauamtsleiter Halldor Lugowski eröffneten ganz offziell mit Ortsvorsteher Kurt Eilmes den neuen „Multifunktionalen Platz“. Gleich nach den kurzen Reden eroberten die kleinen Beveringer Rutsche und Schaukel im Sturm.

 

Alt und Jung kommen zusammen

Bürgermeister Thiel freut sich, dass für den Platz eine Fläche mitten im Dorf gefunden wurde. Das Gelände ist teils privat. „Im vergangenen Jahr haben wir hier einen Zaun gesetzt, damit die Jugendfeuerwehr ungestört üben kann.“ Ortsvorsteher Eilmes dankte allen Helfern aus dem Dorf, die beim Aufbau der Spielgeräte geholfen haben. „Hier können Alt und Jung zusammenkommen, so soll es sein.“ Zum Platz gehört eine kleine Sitzgruppe, an der Eltern und Großeltern verweilen können.

 

Stadt trägt 5000 Euro zur Investition bei
Bauamtsleiter Lugowski informierte zu den Fakten: Demnach sei der Leader-Antrag im Mai dieses Jahres bewilligt worden. Baubeginn war im Oktober, die Fertigstellung Ende November. Die Fachfirma Sauerland Spielgeräte aus Wittstock war mit der Ausführung beauftragt. Die Gesamtkosten von 20 000 Euro werden zu 75 Prozent über Leader gefördert. 5000 Euro kommen aus dem Haushalt der Stadt.
Beate Vogel

Foto zur Meldung: Beveringer Kinder erobern neuen Spielplatz im Sturm
Foto: Kurt Eilmes (l.) bedankt sich bei allen Helfern und der Stadt Pritzwalk für den neuen Spielplatz. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus

(03.12.2018)

Pritzwalk. Ganz in Weiß erstrahlt der Weihnachtsbaum im Foyer des Pritzwalker Rathauses. Die Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ haben die Tanne am Montagmorgen (3. Dezember) geschmückt. In der vergangenen Woche bastelten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Schneemänner, Kerzen, Schneesterne und vieles mehr, um den Baum festlich zu dekorieren. „Unser Motto lautete ‚weiße Weihnacht‘“, sagt Kita-Leiterin Kornelia Saß. Stellvertretend für alle anderen „Tausendfüßler“ besuchten Kinder der Gruppe 4 das Priztwalker Rathaus. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel empfing die kleinen Gäste und freute sich sehr über den geschmückten Weihnachtsbaum. Nach getaner Arbeit durften sich die Kinder mit Plätzchen und anderen Süßigkeiten stärken. Begleitet wurden die Mädchen und Jungen von Erzieherinnen der Kita „Tausendfüßler“ sowie einigen Eltern und Großeltern.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kinder aus der Kita „Tausendfüßler“ schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus
Foto: Schmückten voller Eifer den Baum: Kinder aus der Gruppe 4 der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Vertrag unterzeichnet: Landfrauen haben neues Domizil in der Museumsfabrik

(30.11.2018)

Pritzwalk. In neuen Räumen residiert seit Freitag, 30. November, der Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung. Besiegelt wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Verein, der Stadt Pritzwalk und der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages. „Ich freue mich sehr, dass es in unserer Museumsfabrik damit einen Anlaufpunkt für die Vereine gibt“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Neuer Abschnitt im kulturellen Zentrum

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins, Kathrin Maaß, sieht den Umzug mitten in die Pritzwalker Innenstadt als „neuen Abschnitt“ in der mehr als 25-jährigen Geschichte des Vereins. Als Keimzelle eines „kulturellen Zentrums“ sieht Dr. Wolfgang Simon, Vorsitzender der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung, den Umzug der Landfrauen in die Museumsfabrik.

 

Kreative Landfrauen treffen sich

85 Landfrauen zählt der Pritzwalker Verein. Ihnen stehen 100 Quadratmeter im Brauereiteil der Museumsfabrik zur Verfügung. Dort treffen sie sich zum kreativen Basteln oder um Handarbeiten anzufertigen Die Textilgestaltung soll künftig breiteren Raum in der Vereinstätigkeit einnehmen.

 

Handwebstühle lden zum Mitmachen ein

„Wir haben zwei Handwebstühle erworben, an denen sowohl die Landfrauen als auch interessierte Besucher arbeiten können“, sagte Museumsleiter Lars Schladitz bei einer Führung durch die Räume der Museumsfabrik.
Zu den Besucherinnen gehörte auch Ingrid Benn. Sie war im Jahr 1992 die Gründungsvorsitzende der Pritzwalker Landfrauen und zeigte sich von der Entwicklung sehr angetan.
Andreas König

Foto zur Meldung: Vertrag unterzeichnet: Landfrauen haben neues Domizil in der Museumsfabrik
Foto: Unterzeichneten den Kooperationsvertrag für die Landfrauen Pritzwalk und Umgebung (v.l.): Dr. Wolfgang Simon, Kathrin Maaß, Dr. Ronald Thiel und Dietmar Sachs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Senioren aus den Ortsteilen feierten im Kulturhaus

(29.11.2018)

Pritzwalk. Da ging den Seniorinnen und Senioren aus den Pritzwalker Orts- und Gemeindeteilen das Herz auf: Eine Schar weihnachtlich kostümierter Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“ nahm am Donnerstag, 29. November, die Bühne des Kulturhauses in Besitz, um ein stimmungsvolles Weihnachtsprogramm darzubieten. Romantische Gedichte, Lieder, Tänze und ein Sketch über die Mühen des Weihnachtsbaum-Schmückens unterhielten die rund 170 Gäste bestens.

 

Dörfer sollen sich entwickeln

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel würdigte die große Bedeutung der Orts- und Gemeindeteile für ein funktionierendes Gemeinwesen. „Wir wollen alle Dörfer entwickeln“, sagte er. Nach und nach sollen weitere Ortsteile mit Spielplätzen ausgestattet werden, und auch Feuerwehren erhalten neue Fahrzeuge und Ausrüstung.

„Tun Sie, was ihnen guttut“, riet das Stadtoberhaupt den Seniorinnen und Senioren.

 

Weihnachtslieder und sein größter Hit

Die Angesprochenen genossen zunächst Kaffee und Kuchen, ehe beim Auftritt von Schlagersänger Gerd Christian Erinnerungen wach wurden. Der Barde trat mit einem weihnachtlichen Programm auf. Doch auch sein größter Hit „Sag ihr auch“ durfte nicht fehlen.

Die Seniorenweihnachtsfeiern sollen fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt und ihrer Orts- und Gemeindeteile bleiben, versicherte Dr. Ronald Thiel. Die Gäste bedachten ihn für diese Ankündigung mit kräftigem Applaus.

Andreas König

Foto zur Meldung: Senioren aus den Ortsteilen feierten im Kulturhaus
Foto: Die Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“, zeigten bei der Seniorenweihnachtsfeier für die Orts- und Gemeindeteile ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kita-Kinder backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus Steffenshagen

(29.11.2018)

Steffenshagen. Wie in der viel besungenen Weihnachtsbäckerei geht es am Mittwoch, 28. November, in Steffenshagen zu. Die Kinder aus der Kita „Hummelburg“ rollen Plätzchenteig aus, stechen Sterne, Glocken und andere Formen aus und belegen damit die Backbleche. Auf Einladung des Heimatvereins Steffenshagen sind sie in die gemütlichen Räume des Dorfgemeinschaftshauses gekommen.

 

Tradition seit mehr als 25 Jahren

„Das ist immer einer der schönsten Momente in der Vorweihnachtszeit“, schwärmt Ortsvorsteherin und Heimatvereinsvorsitzende Margit Vogel. Seit über 25 Jahren besuchen die Kinder aus der „Hummelburg“ jetzt schon die Weihnachtsbäckerei des Heimatvereins. „Einige Eltern der Kitakinder waren selbst beim Backen, als sie in die Kita gingen“, erinnert sich Margit Vogel.

 

Kinder können backen, basteln, Märchen ansehen

Für Kita-Leiterin Carola Zygowski und ihre Kolleginnen ist der Besuch im Dorfgemeinschaftshaus eine schöne Gelegenheit, die Kinder auf die bevorstehende Adventszeit einzustimmen. Neben dem Backen können die Mädchen und Jungen Geschenke und Weihnachtsdekoration basteln oder in einem gemütlich abgedunkelten Raum Märchenfilme ansehen.

„Wir sind mit zwölf über dreijährigen Kindern hierhergekommen“, sagt Carola Zygowski. Die kleineren Kinder backen in der Kita, doch von den Plätzchen aus dem Dorfgemeinschaftshaus bekommen sie auch etwas. „Am Nachmittag backen wir dann mit den Schulkindern“, ergänzt Ortsvorsteherin Margit Vogel.

 

Weihnachtliches Treiben am Sonntag

Weihnachtliche Köstlichkeiten können die Einwohnerinnen und Einwohner von Steffenshagen und ihre Gäste auch am Sonntag, 2. Dezember, genießen, wenn es wieder heißt „Steffenshagen im Advent“. Nach einer Andacht in der Kirche herrscht am und im Gemeindehaus weihnachtliches Treiben, untermalt von einer Überraschung der Steffenshagener Kinder. Es gibt eine Bastelecke sowie Glühwein, Gegrilltes und andere Leckereien. Ab 17.30 Uhr geben Diana und Matthias ein Adventskonzert in der Kirche.

Andreas König

Foto zur Meldung: Kita-Kinder backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus Steffenshagen
Foto: Die Kinder aus der Kita „Hummelburg“ in Steffenshagen backen Plätzchen im Dorfgemeinschaftshaus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker Senioren feierten Weihnachten im Kulturhaus

(28.11.2018)

Pritzwalk. Die Aufregung war den Kindern aus dem Hort „Kunterbunt“ anzumerken: Till führte sogar ganz allein am Mikrofon durch das Programm der Erstklässler. Sie sangen und tanzten am Mittwochnachmittag vor knapp 300 Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtgebiet von Pritzwalk, die sich zur Weihnachtsfeier der Stadt im Kulturhaus eingefunden hatten. Mit weihnachtlichen Gedichten und Liedern sorgten die Kinder im Nu für heimelige Stimmung.

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel blickte in seiner Begrüßung auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurück. „Nachdem wir unsere drei großen Bauprojekte Stadthotel, Bahnhof und Tuchfabrik abgeschlossen haben, folgen nun kleinere Vorhaben.“ Dazu gehören Investition in die Feuerwehren ebenso wie in Gehwege, Straßen und Spielplätze mit Sitzbänken. „Pritzwalk soll lebenswert und liebenswert bleiben“, so der Bürgermeister.

Musikalisch gestaltete den Nachmittag Schlagersänger Gerd Christian, der weihnachtliche Weisen zum Besten gab. Nach Kaffee, Kuchen und Schnittchen konnten sich die Gäste beim Tanz vergnügen. Für die Musik sorgte Jürgen Wanke aus Schönebeck. Beate Vogel

Foto zur Meldung: Pritzwalker Senioren feierten Weihnachten im Kulturhaus
Foto: Die Kinder aus dem Hort "Kunterbunt" hatten ein weihnachtliches Programm vorbereitet. Foto: Beate Vogel

Museumsfabrik Pritzwalk erhält historische Spinnmaschine

(28.11.2018)

Pritzwalk. Zentimeter für Zentimeter weist Martin Calmon seinen Kollegen Mirko Siebert ein. Die beiden sind ein perfekt aufeinander abgestimmtes Team. Siebert folgt jeder Richtungsangabe seines Kollegen mit dem Gabelstapleraufsatz des Radladers: „Nach links, vorne etwas runter, stopp!“ Die Fracht ist kostbar: Die Männer laden vor der Museumsfabrik Pritzwalk einen historischen Hartmann-Selfaktor von einem 40-Tonner. Die Spinnmaschine ist in 14 Teile zerlegt und auf Euro-Paletten verpackt.

 

Kernstück der künftigen Ausstellung

Museumsleiter Lars Schladitz ist sichtlich aufgeregt. Die etwa 100 Jahre alte Maschine die zweite, die für die künftige Ausstellung historischer Industriemaschinen nun angeliefert wurde. Sie wird – allein schon wegen ihrer Größe – das Kernstück der künftigen Ausstellung. „Die Maschine war früher 25 Meter lang und wurde schon auf ein Museumsformat von zehn Metern reduziert“, erklärt Lars Schladitz.

 

Vergleich mit Spinnrad zeigt Entwicklung

Damit lasse sich ganz wunderbar die industrielle Entwicklung in der Textilindustrie veranschaulichen: „Wenn man ein Spinnrad neben diese Spinnmaschine stellt, die auf 200 Spulen gleichzeitig Fäden spinnt, versteht man, was die technischen Umbrüche der Industrialisierung bedeuten“, erklärt Museumsleiter Schladitz.
Für die großen Maschinen sollen noch Podeste gebaut werden.

 

Fachmann aus Crimmitschau hilft

Die Tuchfabrik Gebrüder Draeger setzte frühe auch auf Spinnmaschinen des Herstellers Richard Hartmann. Der Selfaktor ist damit ein authentisches Ausstellungsstück.
Jedes Teil des zerlegten Selfaktors ist beschriftet: „Antrieb Teil 1 vorn“; „Antrieb Teil 2 hinten“ oder „Seitenteil links“. Da die Übersicht zu behalten ist nicht einfach. „Beim Zusammenbauen hilft uns ein Fachmann aus Crimmitschau, der viele Jahre in der Textilindustrtie gearbeitet hat“, sagt Lars Schladitz.

 

Mit dem Hubwagen durch die Toreinfahrt

Palette für Palette bringen Mirko Siebert und Martin Calmon vom Laster an der Straße durch die enge Toreinfahrt in den Hof der Tuchfabrik. Siebert führt schon seit 20 Jahren große Baumaschinen, er kennt sich aus mit der Feinsteuerung. Mit Hubwagen und Unterlegplatten schieben dann die Mitarbeiter des Stadtbauhofes und der Museumsleiter mit seinen Kolleginnen die Maschinenteile in den Ausstellungsraum. Sogar Amtsleiter Dietmar Sachs fasst mit an.

 

Lebendiges Bild der Geschichte entsteht

Der Hartmann-Selfaktor ist eine Leihgabe aus dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. „Der wurde erst kurzfristig frei“, so der Pritzwalker Museumsleiter. Auch die bereits im Juli gelieferte, 2,5 Tonnen schwere Schermaschine ist aus dem Chemnitzer Museum. Zur Ausstellung kommen später noch eine Reihe anderer Textil- und Druckmaschinen, die ein lebendiges Bild des frühen 20. Jahrhunderts abgeben.
Beate Vogel

Foto zur Meldung: Museumsfabrik Pritzwalk erhält historische Spinnmaschine
Foto: Die Museumsmitarbeiter um Lars Schladitz stellen die Paletten vorsichtig in der Ausstellungshalle ab. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Angeregte Gespräche beim Empfang des Bürgermeisters

(27.11.2018)

Pritzwalk. Mit neuem Schwung und Aufbruchsstimmung entwickelt sich die Stadt Pritzwalk weiter. Das war eine der zentralen Botschaften, die Dr. Ronald Thiel, den Gästen beim Empfang des Bürgermeisters am Freitag mit auf den Weg gab. Vertreter aus der Wirtschaft, von Vereinen und Institutionen waren der Einladung des Stadtoberhauptes ins Kulturhaus gefolgt.

 

Stadt besinnt sich auf alte Stärken zurück

Dr. Ronald Thiel erinnerte daran, dass Selbstbewusstsein und eine starke Bürgerschaft bereits bei der Stadtgründung vor 762 Jahren eine wichtige Rolle spielten. Nunmehr gelte es, sich auf alte Stärken zurück zu besinnen, um die künftigen Aufgaben zu meistern. Dabei ist die Stadt Pritzwalk mit ihren 219 Mitarbeitern nicht nur ein großer Arbeitgeber der Region, sondern auch ein bedeutender Investor mit einem Volumen von mehreren Millionen Euro.

 

Investitionen in Millionenhöhe

Hinzu kommen die Gesellschaften mit städtischer Beteiligung: Die Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk hat im laufenden Jahr rund 650.000 Euro investiert, bei den Stadtwerken Pritzwalk waren es mehr als eine Million Euro. Hinzu kommen mehr als 1,7 Millionen Euro, mit denen der Wasser- und Abwasserzweckverband Pritzwalk sein Trink- und Abwassernetz ertüchtigen lässt.

 

Unternehmen beschäftigen rund 5600 Menschen

Die ortsansässigen Unternehmen ihrerseits beschäftigen rund 5600 Menschen, darunter etwa 4700 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Pritzwalk. Dr. Ronald Thiel würdigte das Zusammenspiel von Stadt und heimischen Unternehmen als lokalen Wirtschaftskreislauf, der sich positiv und nachhaltig auf die Entwicklung Pritzwalks auswirke.

 

Auskömmliche Finanzausstattung nötig

Das Stadtoberhaupt erneuerte seine Forderung an die Landesregierung, Pritzwalk finanziell auskömmlich auszustatten. Vor allem die Anerkennung als eigenständiges Mittelzentrum wäre ein ebenso wichtiger wie überfälliger Schritt, um die Erfolge der Stadt zu würdigen und ihre Rolle als Mittelzentrum zu stärken.

 

Eingeladen, die Stadt mit zu gestalten

Dr. Ronald Thiel lud die Anwesenden ausdrücklich dazu ein, sich an der Gestaltung der Stadt mit zu beteiligen, sei es mit dem geplanten Bürgerhaushalt oder auf andere Art und Weise. Im weiteren Verlauf des Abends kamen die Gäste mit Vertretern der Stadt sowie untereinander ins Gespräch und tauschten sich zu verschiedensten Themen aus. Der Empfang des Bürgermeisters für geladene Gäste soll zu einer jährlich wiederkehrenden Tradition werden.

Andreas König

Foto zur Meldung: Angeregte Gespräche beim Empfang des Bürgermeisters
Foto: Dr. Ronald Thiel begrüßte beim Empfang des Bürgermeisters zahlreiche Vertreter der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadtverwaltung am 30. November nicht immer erreichbar

(22.11.2018)

Pritzwalk. Die Stadtverwaltung Pritzwalk lässt am Freitag, 30. November, in einigen Bereichen die Telefonanlage warten und reparieren. Dadurch kann es zu Störungen kommen, das heißt, die jeweiligen Bereiche sind eventuell nicht für die Bürger erreichbar. Von den Arbeiten an der Telefonanlage sind das Rathaus, die Museumsfabrik und die Gartenstraße betroffen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

Ehemalige Mitarbeiter genießen märchenhaften Nachmittag

(22.11.2018)

Pritzwalk. Gemütliche Stunden verlebten die ehemaligen Mitarbeiter der Stadt Pritzwalk am Dienstagnachmittag. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hatte sie zu einer Weihnachtsfeier in den Anbau des Kulturhauses eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen konnten die einstigen Verwaltungsmitarbeiter, Kitaerzieherinnen oder Kollegen aus dem Außendienst über Neuigkeiten plaudern.

Märchenhaft war das Kulturprogramm der Kitakinder aus dem Kindergarten „Tausenfüßler“. Vorweihnachtliche Stimmung schufen die aufgeweckten Kinder mit Liedern und Gedichten. Zum Dank gab es vom Bürgermeister für jeden einen Adventskalender.

Bürgermeister Thiel zog ein Resümee des Jahres 2018 in der Stadtverwaltung, die mit seinem Amtsantritt umstrukturiert wurde. „So wollen wir sicherstellen, dass – wie bei einem Getriebe – ein Zahnrad ins andere greift und das Ganze voranbringt“, sagte er. Der Bürgermeister berichtete über das neue Marketingkonzept mit dem Logo und dem Motto „Wie es euch gefällt“. Aufbruchsstimmung herrsche in der Stadt, die man immer wieder spüren könne. „Wir kommen voran - und das auch dank Ihrer engagierten Arbeit in den vergangenen Jahren.“

Beate Vogel

Foto zur Meldung: Ehemalige Mitarbeiter genießen märchenhaften Nachmittag
Foto: Kinder der Kita "Tausendfüßler" zeigen ein märchenhaftes Programm. Foto: Beate Vogel

Technische Hochschule Brandenburg stockt Präsenzstelle Prignitz auf

(21.11.2018)

Pritzwalk. Groß angelegt hatte die Technische Hochschule (TH) Brandenburg die Festveranstaltung zur Erweiterung ihrer Präsenzstelle Prignitz am Montag in der Museumsfabrik Pritzwalk. „Ein gutes Betreuungsangebot auf dem Land ist für junge Leute wichtig“, sagte Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, in ihrem Grußwort.

 

Mehr Praxisnähe ist das Ziel

Die Präsenzstelle 2.0, wie das Projekt nun heißt, kann dank der neuen Transferstrategie des Landes aufgestockt und vor allem finanziert werden. Die Strategie soll laut Staatssekretärin Gutheil helfen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vor Ort einander näher zu bringen. Mehr Praxisnähe bei der akademischen Ausbildung, Fachkräftesicherung und hochwertige Angebote in den hochschulfernen Regionen sind die Ziele.

Die Gastgeberin Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der TH Brandenburg, erinnerte an die Anfänge der Präsenzstelle Prignitz vor 13 Jahren. Deren Ansiedlung in Pritzwalk hatte der Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock Dosse (WADWD) angeschoben, dessen Vorsitzender Mike Blechschmidt unter den Gästen war - ebenso wie der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

 

Jetzt drei Mitarbeiterinnen mehr

„Das Engagement und die Initiative des Vereins erinnerten mich damals an das der Gallier aus Asterix und Obelix“, blickte die TH-Präsidentin mit einem Augenzwinkern zurück. Wobei der Verein WADWD zum nicht immer ausfinanzierten Projekt auch einen finanziellen Beitrag leistete.

Daniela Herrling betreut seit acht Jahren die Präsenzstelle in Pritzwalk. Jetzt gibt es drei Mitarbeiterinnen mehr: Neu im Team ist Franziska Nitze, die sich um die Kleeblatt-Region Kyritz, Wusterhausen und Neustadt (Dosse) kümmert. Ein Büro in Wittenberge betreut Sabrina Klabuhn, am Standort in Neuruppin sitzt nun Tilla Steinbach.

 

Partner kamen aus zwei Landkreisen

Die vier Mitarbeiterinnen bieten Prignitzern vor allem eine Beratung zu Studien- und Weiterbildungsgängen. Forschungs- und Transferprojekte oder auch Praktika können über ein enges Netzwerk von Schule, Wissenschaft und Wirtschaft ganz gezielt vermittelt und auf den Bedarf – auch den der Unternehmen – zugeschnitten werden. Das Angebot reicht von Studiengängen an der TH, berufsbegleitenden oder dualen Studiengängen auch in der Region.

Zu den Gästen zählten unter anderem die Bürgermeister Jens-Peter Golde aus Neuruppin, Nora Görke aus Kyritz, Holger Kippenhahn aus Heiligengrabe und Amtsdirektor Dieter Fuchs aus Neustadt (Dosse). Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura aus Perleberg vertrat auch den Regionalen Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt. Beate Vogel

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Foto: Jens-Peter Golde, Burghilde Wieneke-Toutaoui, Annett Jura, Nora Görke und Dr. Ronald Thiel unterzeichneten ein Commitment. Damit verpflichten sie sich zur Unterstützung der Präsenzstelle. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Abgeordnete, Bürger und Lokalpolitiker gedachten der Toten

(20.11.2018)

Pritzwalk. Aus Anlass des Volkstrauertages gedachten Bürger der Stadt, Mitglieder der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Klaus-Peter Garlin, am vergangenen Sonntag der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft.

 

Gedenken in der Friedhofskapelle

An das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren mit seinen Millionen Kriegstoten und zivilen Opfern von 100 Jahren wurde zunächst in der Friedhofskapelle erinnert. Die Anwesenden gedachten auch der Opfer von Gewaltherrschaft.

Christine Harney, stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Heimatgeschichte und Pfarrerin Susanne Michels erinnerten an die Opfer des Ersten Weltkrieges.

 

342 junge Pritzwalker verloren ihr Leben

Aus Pritzwalk verloren von rund 1200 Kriegsteilnehmern 342 junge Männer ihr Leben auf den Schlachtfeldern. Aber auch in der Heimat waren, speziell in den Jahren 1916/17, viele Tote in der Region zu beklagen. Sie waren an mangelhafter Ernährung, an Krankheiten und an der grassierenden „Spanischen Grippe“ gestorben.

 

Schüler zeichneten ein Bild des Leids

Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Darstellendes Spiel“ am Goethe-Gymnasiums trugen Zeitzeugenberichte aus der Zeit des Krieges vor, die ein Bild des Leids zeichneten.

Pfarrerin Susanne Michels wies in ihrer Gedenkrede, wie auch Ronald Thiel und Klaus-Peter Garlin darauf hin, dass der Volkstrauertag zu einem Tag der Mahnung, zur Versöhnung, Verständigung und für den Frieden geworden ist.

 

Vernunft möge vor neuen Kriegen bewahren

Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die Menschheit vor dem Abgrund eines neuen globalen Krieges bewahrt bleibe und Vernunft die Gefahr von Kriegen verhindern werde. Nach einem Totengedenken legten der Vorsitzende der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung Klaus-Peter Garlin und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Gedenkstein der Kriegsgräberstätte einen Kranz nieder und gedachten der Opfer. Zuvor waren an den Gedenkstätten im Stadtgebiet Blumengebinde niedergelegt worden.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Abgeordnete, Bürger und Lokalpolitiker gedachten der Toten
Foto: Hans-Peter Garlin und Bürgermeister Dr. Ronald Thiel legten an der Kriegsgräberstätte auf dem Pritzwalker Friedhof einen Kranz nieder. Foto: H.-W.B.

Treuemdeaillen für verdiente Brandschützer

(20.11.2018)

Pritzwalk. Langjährig aktive Feuerwehrangehörige aus den Wehren der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile wurden am vergangenen Freitag auf einer Auszeichnungsveranstaltung für ihre ehrenamtliche Arbeit geehrt.

 

Ehrenamt zentraler Faktor der Demokratie

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bezeichnete das Ehrenamt als zentralen Faktor der Demokratie und die Feuerwehr als älteste Bürgerinitiative der Welt. Er dankte den Feuerwehrangehörigen für ihr Engagement und den Arbeitgebern und Familien für die Unterstützung und das Verständnis, das sie der ehrenamtlichen Tätigkeit der Kameradinnen und Kameraden entgegenbringen. Thiel betonte die Bedeutung der Feuerwehren für die Gefahrenabwehr. Hilfe würde ohne eine funktionierende Feuerwehr oft nicht rechtzeitig kommen, dadurch entstehe Leid und Schäden, die für jeden Bürger und auch für die Wirtschaft sehr schmerzlich seien.

 

Kommunalpolitik war vertreten

Umso wichtiger sei die ehrenamtliche Tätigkeit in den Feuerwehren. Dass dies auch die Pritzwalker Kommunalpolitiker so sehen, sei an der Anwesenheit des Vorsitzenden, wie von Vertretern der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung an diesem Abend zu erkennen, sagte der Bürgermeister.

„Mein Dank gilt allen Ehrenamtlern und besonders den langjährigen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die oft unter Zurückstellung persönlicher Interessen da sind, wenn es gilt zu löschen, zu bergen, zu retten und zu schützen. Auch die Kameradinnen mit 40, 50 oder 60 aktiven Dienstjahren bringen sich immer noch ein mit ihrer Erfahrung und helfen in der Wehr und im Ort nach Kräften und Möglichkeiten bei der Lösung anstehender Aufgaben.“

 

Stadt sorgt für die Ausrüstung

Die Stadt als Trägerin des Brandschutzes unternehme alles Mögliche, um die Wehren zu unterstützen und ihre Arbeit zu erleichtern. So habe die Stadt aktiv daran gearbeitet, dass die Gerätehäuser vorbildlich hergerichtet sind und dieser Zustand erhalten bleibt. Nun gehe es darum, dass Spezialtechnik und persönliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird, die den aktuellen technischen Anforderungen und dem Einsatzprofil der Wehr entsprechen. „Dazu gehört auch, dass noch in diesem Jahr ein fabrikneues Löschfahrzeug an die Ortsfeuerwehr Beveringen übergeben werden kann“, erklärte das Stadtoberhaupt.

 

Geehrt für zehn bis 60 Jahre treue Dienste

Im Namen des Innenministers überreichten Dr. Ronald Thiel, Stadtbrandmeister Volker Lehmann und die jeweiligen Ortswehrführer die Medaillen und Urkunden für treue Dienste in den Stufen von zehn bis 60 Jahre. Dazu erhielten die Gewürdigten ein Präsent von der Stadtverwaltung. Insgesamt wurden aus 13 von 14 Feuerwehren der Stadt Pritzwalk 37, davon zwei Feuerwehrangehörige für 40 Jahre geehrt, zehn Feuerwehrangehörige für 50 Jahre und ein Kamerad für 60 Jahre treue Dienste geehrt. Nach einem gemeinsamen Abendessen klang der Abend bei Musik, Unterhaltung und Gesprächen im Kameradenkreis gesellig aus.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Treuemdeaillen für verdiente Brandschützer
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zeichnete Feuerwehrleute mit der Medaille für treue Dienste aus. Foto: H.-W.B.

Pritzwalk lädt zu Seniorenweihnachtsfeiern ein

(13.11.2018)

Pritzwalk. Im Saal des Kulturhauses veranstaltet die Stadt Pritzwalk auch in diesem Jahr zwei Weihnachtsfeiern für die Seniorinnen und Senioren der Stadt und der Ortsteile. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lädt dazu ein und eröffnet die vorweihnachtlichen Nachmittage. Interessierte Ruheständler aus der Stadt selbst können sich am Mittwoch, 28. November, ab 14 Uhr im Kulturhaus am Kietz einfinden. Einen Tag darauf, am Donnerstag, 29. November, sind die Seniorinnen und Senioren aus den Orts- und Gemeindeteilen der Stadt ebenfalls ab 14 Uhr dort willkommen.

Mit einem weihnachtlichen Programm eröffnen die Kinder aus dem Hort „Kunterbunt“ den Mittwochnachmittag. Am Donnerstag treten die Kinder aus dem Hort „Regenbogenhaus“ auf. „Sind die Lichter angezündet“ heißt an beiden Tagen jeweils ab 15 Uhr das liebevoll zusammengestellte Weihnachtsprogramm mit Gerd Christian. Mit bekannten Weihnachtsliedern, aber auch neuen Interpretationen wie „Tauch in den Winter ein" oder „Am schönsten Tag des Jahres“ zeigen einen Sänger, der mit seiner Stimme zu verzaubern weiß.

Genießen dürfen die Gäste an diesen beiden Nachmittagen Kaffee und Gebäck sowie etwas später Jürgen Wanke und Michael Schulz, die  mit „Live-Mix“ für Tanzmusik sorgen. Beate Vogel

Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen ist besser angebunden

(13.11.2018)

Pritzwalk/Falkenhagen. Besser erschlossen ist seit kurzem der Gewerbepark Prignitz im Pritzwalker Ortsteil Falkenhagen. Während der brandenburgische Landesbetrieb für Straßenwesen die Bundesstraße 103 auf einer Länge von 2,65 Kilometern komplett erneuern ließ, hat die Stadt Pritzwalk die Kosten für die Neugestaltung des Knotens B103/Rapshagener Weg übernommen. Die Fahrbahn erhielt an dieser Stelle unter anderem eine Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger. „Wir freuen uns, dass das Gewerbegebiet noch besser zu erreichen ist“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Halldor Lugowski, der Amtsleiter für Stadtentwicklung und Infrastruktur, ergänzte: „Der finanzielle Beitrag der Stadt beläuft sich auf rund 68 000 Euro, wobei 50 000 Euro aus Fördermitteln stammen.“ Die Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen habe sich sehr effektiv gestaltet, lobten der Bürgermeister und sein Stellvertreter.

Andreas König

Foto zur Meldung: Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen ist besser angebunden
Foto: Zeigten sich froh über den neu gestalteten Verkehrsknoten an der Kreuzung B103/Rapshagener Weg in Falkenhagen (v.l.): Dr. Ronald Thiel, Friedhelm Müller und Halldor Lugowski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Die Kinieperzeit hat begonnen: Saisoneröffnung in Pritzwalk

(12.11.2018)

Pritzwalk. Es kniepert wieder: Am 10. November 2018 begann traditionsgemäß die diesjährige Knieperkohlsaison, die ihren Abschluss Anfang März 2019 mit dem Suern-Hansen-Markt in Perleberg findet. Die Saisoneröffnung hatte erneut Volksfestcharakter, denn viele hunderte Besucher ließen es sich nicht nehmen, den neuen Knieper der Saison zu verkosten. Mehr als 20 Ausstellerstände waren auf dem regionalen Erzeugermarkt im Saal und auf der Freifläche vor dem Pritzwalker Kulturhaus zu besuchen

 

Regionale Erzeugnisse im Angebot

Dem „Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung“ als Veranstalter, der gemeinsam mit der Stadt Pritzwalk, der Neudorfer Fleischerei und mit der Unterstützung von Pro Agro wieder gelungen, ein großes Familienfest zu organisieren. Es gab viele Aktivitäten und tolle kulturelle Beiträge, wie Livemusik und die beliebte Bastelstraße für die jüngsten Besucher, und einen regionalen Bauernmarkt, auf dem vielfältige Angebote und vor allem regionale Erzeugnisse vorgestellt wurden.

 

Neuer Produzent stellte sich vor

Von Glühwein, Kaffee und Kuchen, bis hin zu leckeren Knieperkohlgerichten fanden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl von regionalen Produkten und Erzeugnissen, die zum Kosten und zum Mitnehmen einluden. Die Gäste der Saisoneröffnung konnten erstmals Knieperkohl, hergestellt von dem neuen Knieperproduzenten, der Neudorfer Fleischerei, genießen.

 

Prignitzer "Nationalgericht" bleibt erhalten

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, eröffnete in Doppelfunktion, auch als Vorsitzender des Tourismusvereins, die Kniepersaison und freute sich gemeinsam mit Enrico Dietsch, dem Geschäftsführer des Fleischereiunternehmens, darüber, dass die Produktion des Prignitzer „Nationalgerichtes“ Knieperkohl von den Neudorfern übernommen wurde und so der Knieper in der Prignitz und auch weit ihre Grenzen hinaus den Knieperfreunden erhalten bleibt.

 

Mehr als 700 Portionen verkauft

Der erste Knieper der Saison aus Neudorf fand bei den Gästen guten Zuspruch. Es wurden weit über 700 Portionen mit Kassler, Kohlwurst oder Minihaxen an die Genießer gebracht. Die Besucher nahmen lange Schlangen und Wartezeiten bis zum Kniepertresen in Kauf. Vor dem Kulturhaus ging es mit Erbseneintopf, Kartoffelsuppe mit oder ohne Bockwurst etwas rustikaler zu, aber auch vor der vor der Feldküche rissen die Schlangen nicht ab. Im Kulturhaus wurden später ergänzend auch Kaffee und Kuchen angeboten, der vor allem zum Ende der Veranstaltung viele Interessenten fand.

 

Räucherfisch, Wild, Honig und Geflügel

Auf dem Bauernmarkt gab es unter anderem geräucherten Fisch, Fleisch, Wilderzeugnisse, Käse und Geflügel aus der Region. Im Saal wurden vielfältige Honigerzeugnisse von regionalen Imkern angeboten. Heimisches Handwerk und handwerkliches Können präsentierte sich mit Ständen von Floristik, Holzschnitzereien, Drechselarbeiten, Keramik und Strickwaren.

 

Bekannter und markanter Geschmack

Ein Fest also, das hielt, was versprochen war und viele interessante Eindrücke und Begegnungen gestattete. Dazu der Knieperkohl, der auch vom neuen Hersteller, dank der Unterstützung von Stefan Friedrich, mit seinem bekannten und markanten Geschmack punktete.

 

Knieper soll noch bekannter werden

Der Knieperkohl wird ab dieser Saison in Neudorf hergestellt und von der Fleischerei vertrieben. Sicher dürfte er auch im Sortiment weiterer Handelsunternehmen zu finden sein. Vom Geschäftsführer der Neudorfer Fleischerei, Enrico Dietsch, war zu erfahren, dass weiter an der Vermarktungsstrategie des Kniepers gearbeitet wird. Die Grüne Woche, das Schlachtefest in Paaren im Glien und andere Auftritte sollen das Lieblingsgericht der Prignitzer noch bekannter machen.

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Die Kinieperzeit hat begonnen: Saisoneröffnung in Pritzwalk
Foto: Präsentierten den neuen Knieper mit dem Knieperfuchs als Maskottchen (v.l.). Dr. Ronald Thiel, Enrico Dietsch und Jean Duwe. Foto: H.-W.B.

Anträge auf Sonntagsöffnung

(09.11.2018)

Pritzwalk. Verkaufsstellen dürfen nach dem Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz aus Anlass besonderer Ereignisse wie Märkte, Feste, Ausstellungen, kulturelle Ereignisse an höchstens fünf Sonn- oder Feiertagen und aus Anlass regionaler Ereignisse, insbesondere traditioneller Vereins- oder Straßenfeste oder besonderer Jubiläen, an einem weiteren Sonn- oder Feiertag im Kalenderjahr in der Zeit von 13:00 bis 20:00 Uhr öffnen. Ausgenommen davon sind Karfreitag, Oster- und Pfingstsonntag, Volkstrauertag, Totensonntag sowie der erste und zweite Weihnachtsfeiertag. Mehr als zwei Sonn- oder Feiertage innerhalb von vier Wochen dürfen nicht freigegeben werden. Alle Händler und Gewerbetreibenden der Stadt Pritzwalk werden daher gebeten, bis zum 30. November 2018, Anträge auf Sonntagsöffnung aus Anlass besonderer bzw. regionaler Ereignisse für das Jahr 2019 bei der Stadtverwaltung Pritzwalk, FG Bürgerbüro, zu stellen. Die Anträge können per Fax (03395/76081187), per E-Mail (k.garlin@pritzwalk.de) oder per Post (Stadt Pritzwalk, FG Bürgerbüro, Marktstraße 39, 16928 Pritzwalk) eingereicht werden. Die entsprechenden Sonntage werden von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Freizeit

(07.11.2018)

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit kommt zu seiner nächsten Sitzung am Dienstag, dem 20. November 2018, um 16 Uhr im Hainholz zusammen. Unter anderem werden der Streichelzoo und die Ausstellung im Heinrich-Gätke-Haus besichtigt.

 

Ort: Hainholz, Eingang Streichelzoo

Beginn: 16 Uhr

Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses

(06.11.2018)

Der Stadtentwicklungsausschuss kommt zu seiner nächsten Sitzung am Montag, dem 12. November 2018, um 16 Uhr zusammen. Es geht unter anderem um die Entwicklung des Gewerbeparks Prignitz.

 

Ort: Hotel Falkenhagen, Rapshagener Straße 2, 16928 Pritzwalk

Beginn: 16 Uhr

 

 

Die Knieperzeit wird in Pritzwalk eröffnet

(01.11.2018)

Pritzwalk. Das Prignitzer Nationalgericht ist wieder da: In wenigen Tagen, am Samstag, 10. November beginnt die diesjährige Kniepersaison. Eröffnet wird sie um 10 Uhr auf der Freifläche vor dem Pritzwalker Kulturhaus und im Kulturhaus. Bis 17 Uhr wird den Gästen allerhand geboten.

 

Neudorfer Fleischerei serviert Knieper

Von Glühwein, über Kaffee und Kuchen, bis hin zu deftigen Knieperkohlgerichten und neuen Knieperspezialitäten finden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl regionaler Produkte und Erzeugnisse, die zum Kosten und zum Kaufen einladen. Die Neudorfer Fleischerei versorgt die Gäste mit Knieperkohl-Mahlzeiten.

 

Von Räucherfisch bis Honig und Obst

Vor dem Kulturhaus geht es etwas rustikaler zu, dort werden aus der Feldküche Erbseneintopf und Wiener Würstchen angeboten, die auch im Kulturhaus verzehrt werden können. Alle Speisen können auch nach Hause mitgenommen werden. Auf dem Bauernmarkt werden unter anderem geräucherter Fisch, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse aus der Region und vielfältige Honigerzeugnisse von regionalen Imkern angeboten. Heimisches Handwerk und handwerkliches Können präsentiert sich an gut 20 Ständen mit Floristik, Holzschnitzereien, Keramik oder Strickwaren in und vor dem Kulturhaus.

 

Interessante Eindrücke erwartet

Ein Fest also, das viele interessante Eindrücke verspricht und einlädt, neben Knieperkohlgerichten auch andere Köstlichkeiten aus der Region zu probieren. Es gibt viele Gründe, am 10. November zum Pritzwalker Kulturhaus zu kommen.

H-W.B.

Foto zur Meldung: Die Knieperzeit wird in Pritzwalk eröffnet
Foto: Knieperkohl ist das Prignitzer Nationalegericht. Am 10. November wird die Saison in Pritzwalk eröffnet. Foto: H.-W.B.

Kinder und Heimbewohner verbrachten Projektwoche im Hort "Kunterbunt"

(29.10.2018)

Pritzwalk. Die Herbstferien sind zur Hälfte vorbei, bald beginnt der Schulalltag wieder. In der vergangenen Woche verlebten die Grundschüler der Pritzwalker Schulen im Hort „Kunterbunt“ und die Bewohner des im gleichen Gebäude ansässigen Kleinstheims der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Pritzwalk eine spannende und lehrreiche Projektwoche, die von der „Aktion Mensch“ und anderen Unterstützern gefördert wurde.

 

Gesunde Ernährungwar ein Thema

Ziel des gemeinsamen Projektes war es, den Bewohnern des Kleinstheimes und den Grundschülern Wissen zur gesunden Ernährung zu vermitteln. Sie sollten gemeinsam Spaß an der Bewegung haben, Spannung und Entspannung bewusst wahrnehmen und lernen, die anderen anzunehmen, wie sie sind.

 

Bewohner und Kinder kennen sich

„Das klappt bei uns als Nachbarn in unserem Haus ganz gut, denn die Kinder des Hortes ‚Kunterbunt‘ und die von uns betreuten Menschen im Kleinstheim der Awo kennen sich“ sagt Hortleiterin Steffi Maaß. „Im Sommer veranstalteten wir bereits gemeinsam einen Märchentag, der ein großer Erfolg wurde“, ergänzt die Leiterin des Awo-Kleinstheims Petra Baich.

 

Jeden Morgen Frühsport

Die erste Ferienwoche war angefüllt mit gemeinsamen Unternehmungen der Hortkinder und der Bewohner des Awo-Kleinstheimes. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Frühsport.

 

Von Bauchtanz bis Yoga

Am Montag gab es Übungen zum Entspannen, wie Massagen mit Klangschalen und Meditation sowie einen gemeinsamen Einkauf und die Zubereitung von Smoothies. Am Dienstag wurden, angeleitet von Mitarbeiterinnen der Physiotherapie Vietz, Übungen zum Thema Rückenschule, zu Yoga und Grundbegriffe zum Thema Bauchtanz vermittelt.

 

Mittagessen selbst zubereitet

Mit Ernährungsberatung und gesundem Kochen mit der Kochschule „Eva und Apfel“ ging es am Mittwoch weiter. Schülerinnen, Schüler und Bewohner des Kleinstheimes hatten die Aufgabe, unterstützt von Horterzieherinnen und Betreuerinnen der Awo, ihr Mittagessen mit Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise selbst zuzubereiten. Das muss ganz gut gelungen sein, denn es hat allen gut geschmeckt.

 

Spaßige Wettbewerbe zum Abschluss

Den Donnerstag erlebten die Teilnehmer der Projektwoche in freier Natur, denn es ging zum Walking in den Pritzwalker Stadtwald „Hainholz“. Der Abschlusstag der gemeinsamen Projektwoche war mit vielen Aktivitäten in der Turnhalle der Herbert-Quandt-Grundschule angefüllt. Im Stationsbetrieb galt es, Wettbewerbe im Mooskegeln, im Rollator-Rennen, im Rollstuhlfahren, im Zielwurf auf Dosen, im Wischlappenwettlauf und im Luftballonspiel erfolgreich zu bestehen. Die Projektwoche wurde mit einem gemeinsamen Grillen beendet.

 

Von "Aktion Mensch unterstützt

Die Teams des Awo-Kleinstheimes und des Hortes „Kunterbunt“ blicken auf eine erfolgreiche Woche zurück, die Grundschülern und Bewohnern des Heims viele neue Eindrücke vermittelt hat. Dank der Unterstützung der „Aktion Mensch“, der Physiotherapie Katja Vietz, der Ernährungsberatung „Apfel & Eva“, der Stadtverwaltung Pritzwalk und allen Helfern und Beteiligten konnten viele neue Erfahrungen im Umgang miteinander gesammelt werden. Für das kommende Jahr sind wieder gemeinsame Unternehmungen der Hortkinder und der Bewohner des Awo-Kleinstheims geplant, kündigten Steffi Maaß und Petra Baich an.

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Kinder und Heimbewohner verbrachten Projektwoche im Hort "Kunterbunt"
Foto: Zum Mittag gemeinsam schnippeln, kochen und essen, das hat Spaß gemacht. Foto: H.-W.B.

Der Stadt blüht ein Farbenmeer aus 80000 Blumen

(25.10.2018)

Pritzwalk. Da blüht den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt Pritzwalk etwas: 80 000 Blumenzwiebeln werden derzeit im Auftrag der Stadt auf ausgewählten Flächen in den Boden gebracht. „Wenn die Blumen im Frühjahr blühen, erwartet die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein regelrechtes Farbenmeer“, schwärmt der zuständige Fachgebietsleiter Bernd Raschke. Am schönsten habe es der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson formuliert: „Wo Blumen blühen, lächelt die Welt.“

Firma war schon in Pritzwalk

Mit dem Pflanzen der Blumenzwiebeln wurde die holländische Firma Verver Export beauftragt. „In Pritzwalk haben wir schon öfter gepflanzt“, sagt Jolanda van Amerom. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Miek Stap, die den Traktor mit der Technik zur maschinellen Pflanzung fährt, bringt sie die Zwiebeln in die Erde.

Krokusse sollen Ende März blühen

„Ende März werden die ersten Krokusse blühen“, erklärt Jolanda van Amerom. Es folgen die Tulpen und schließlich die Narzissen, die voraussichtlich Ende Mai zur Blüte kommen. Gepflanzt werden die Blumenzwiebeln auf insgesamt 758 Quadratmetern Fläche. An der bunten Pracht wird man sich in Pritzwalk und den Gemeindeteilen Könkendorf und Neu Krüssow erfreuen können. Begleitet und unterstützt wird die Pflanzaktion von den Mitarbeitern des Fachgebiets Alexander Genz und Tobias Mielke.

Andreas König

Foto zur Meldung: Der Stadt blüht ein Farbenmeer aus 80000 Blumen
Foto: Sorgen dafür, dass in Pritzwalk die Blumen blühen (v.l.): Miek Stap, Jolanda van Amerom, Alexander Genz und Tobias Mielke. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Wieder Münzberatung mit Mario Schröder

(22.10.2018)

Pritzwalk. Die nächste Münz- und Briefmarkenberatung mit Mario Schröder findet am Dienstag, 6. November, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in der Stadtbibliothek Pritzwalk, Kietz 64, statt. Interessierte Bürger können dann wieder alte Geldscheine, alte Medaillen und Briefmarken begutachten lassen.

Fotos, Filme, Luftaufnahmen: Reisevortrag mit Dirk Richard Heidinger

(22.10.2018)

Pritzwalk. Der in Pritzwalk gebürtige Fotograf und Filmemacher Dirk Richard Heidinger war von Mitte Oktober 2017 bis Anfang Juni 2018 in Australien, Neuseeland und Chile auf Reisen. Neben touristischen Zielen und atemberaubenden Entdeckungen in Flora und Fauna in den drei Ländern gab es auch spannende Begegnungen mit Menschen, von denen er erzählen kann. Fotos und Video-Clips inklusive Luftaufnahmen präsentiert er nun in seinem Reise-Vortrag „Sabbatical“ am 13. November ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek Pritzwalk. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 5, an der Abendkasse 7 Euro.

Reservierungen sind in der Stadtbibliothek möglich unter 03395/302573.

Öffentliche Ausschreibung

(19.10.2018)

Die Stadt Pritzwalk hat eine öffentliche Ausschreibung zum Straßenbau der Ortsverbindung Wilmersdorf - Neu Krüssow auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg veröffentlicht.

„Tausendfüßler“ laden Bürgermeister zum Laternenfest ein

(18.10.2018)

Pritzwalk. Eine musikalische Einladung überbrachten gestern einige Mädchen und Jungen aus der Kita „Tausendfüßler“ dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Kommst du zu unserem Laternenfest?“ fragte ein Junge und überreichte dem Stadtoberhaupt ein großes, selbstgestaltetes Einladungsbild. Eine Raupe mit vielen, wenn nicht gar tausend Füßen zierte das Bild.

„Gern besuche ich Euch“, antwortete der Bürgermeister. Die Kinder, die von Erzieherin Petra Stolz und dem Praktikanten Nick Neumann begleitet wurden, sangen dem Bürgermeister herbstliche Lieder vor und gaben ihm Tipps, wie er an dem 15. November am besten zu ihnen findet.

Dr. Ronald Thiel bedankte sich mit Base-Caps und Knicklichtern, die mit dem neuen Logo der Stadt versehen waren. Dazu gab es besondere Plätzchen, die ebenfalls die Form des neuen Wolfslogos haben.

„Ich habe mich sehr über Euren Besuch gefreut, vielen Dank“, sagte das Stadtoberhaupt und versprach den kleinen Gästen: „Wir sehen uns dann bei Eurem Laternenfest.“

Andreas König

Foto zur Meldung: „Tausendfüßler“ laden Bürgermeister zum Laternenfest ein
Foto: Die Kinder der Kita „Tausendfüßler“ luden den Pritzwalk er Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.) zu ihrem Laternenfest ein.

Pritzwalker Bibliothek feiert „40.“ mit vielen treuen Nutzerinnen und Nutzern

(18.10.2018)

Pritzwalk. Da wurden Erinnerungen wach. Der Neubau der Pritzwalker Bibliothek wurde vor 40 Jahren seiner Bestimmung übergeben. Bei einer Feierstunde in den denkmalgeschützten Räumen ließen der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der Architekt Hans Stamer und Bibliotheksleiterin Angela Kludas Rückschau die Ereignisse der vergangenen Jahre Revue pasieren.

 

Geschichte im Zeitraffer

Ein Rückblick: Bereits 1969 wird in Pritzwalk ein Neubau der Bibliothek diskutiert. Das zu der Zeit genutzte Haus Wallstraße 4 ist derart stark von Schimmel befallen, dass die Beschäftigten dort nicht mehr arbeiten können. Ein Neubau wird den Mitarbeiterinnen in Aussicht gestellt, kann aber erst im Jahr 1977 begonnen werden. Die fertige Bibliothek wird am 7. Oktober 1978 übergeben. Davon berichtet abends sogar die DDR-Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“.Als das Team der Bibliothek einen Mitschnitt des Beitrags zeigte, gab es ein großes Hallo im Publikum. „Da ist meine Schwester“, rief eine Besucherin.

 

Neue Herausforderungen sind zu meistern

Der Bürgermeister würdigte die Arbeit der Bibliotheksmitarbeiterinnen, verwies aber auch auf neue Herausforderungen: „E-Audios, E-Books, E-Videos oder E-Paper sind nur einige Stichworte, zeigen aber die Wucht der Veränderungen“, sagte Dr. Ronald Thiel. Das Stadtoberhaupt wünsche sich viele besondere Veranstaltungen und eine enge Zusammenarbeit mit der Museumsfabrik.

 

Pritzwalker entschieden sich für die Bibliothek

Der Architekt des seit 1999 unter Denkmalschutz stehenden Hauses, Hans Stamer aus Pritzwalk, berichtete von mancher Diskussion über den Neubau in Pritzwalk. „Es gab Meinungen, dass der Bau einer Kinderkrippe sinnvoller wäre“, sagte Hans Stamer. Doch die Vorgabe aus Potsdam sei eindeutig gewesen: „Entweder Pritzwalk nimmt die Bibliothek, oder sie wird in Kyritz beziehungsweise Wittstock gebaut“, erinnerte sich der Architekt. Bekanntlich haben sich die Pritzwalker dann doch für eine neue Bibliothek entschieden.

 

„Wir haben damals wohl ganz gut gebaut“

„Wir mussten seinerzeit wegen des torfigen Bodens in der Dömnitzniederung eine viel tiefere Baugrube graben und eine Kiespolstergründung anlegen“, sagte der Architekt. Aber der Aufwand habe sich ausgezahlt. „Ich habe mir neulich einmal die Bibliothek angesehen und nirgends Risse im Gebäude gefunden“, sagte Hans Stamer. „Wir haben damals wohl ganz gut gebaut.“

 

Viele Prominente zu Gast

Zur offiziellen Eröffnung der Bibliothek am 10. Oktober 1978 strömten die Menschen in die neuen Räume. 60 000 Bücher, 150 Zeitungen sowie 4000 Schallplatten und Kassetten standen ihnen zur Verfügung.

Zahlreiche Prominente besuchten die Einrichtung in all den Jahren: Gojko Mitić, Gerd E. Schäfer, Hansgeorg Stengel oder Ottokar Domma waren in der Pritzwalker Bibliothek zu Gast.

 

Späte Beichte eines Kinderstreichs

Eine besondere Beziehung zur Pritzwalker Bibliothek hat Sonja Schumann. Die Leserin der ersten Stunde verbindet mit dem Neubau aber nicht nur die Erinnerung an schöne Lesestunden, sondern auch an einen mächtigen Schreck: „Meine damals elf und sechs Jahre alten Kinder sind auf das Dach des Rohbaus geklettert“, berichtete Sonja Schumann, die ihre Erinnerungen in Reimen vortrug. „Allerdings wurden sie bei der gefährlichen Aktion von einem großen Polizisten beobachtet.“ Dem zur Seite stand, sehr zur Furcht der Kinder, ein großer Schäferhund. „Meine Kinder haben mir das erst Jahre später gebeichtet“, sagte die Pritzwalkerin. Danach gefragt, warum sie in die gefährliche Höhe geklettert waren, antwortete die Tochter „In den Wellen des Daches konnte man sich so schön verstecken.“

 

Stadt setzte Investitionen um

Mit der Übernahme der bis dahin zum Landkreis Prignitz gehörigen Bibliothek durch die Stadt Pritzwalk im Jahr 2005 wurden länger nötige Investitionen umgesetzt. Der Veranstaltungsraum und die Ausleihe laden die Nutzerinnen und Nutzer seitdem mit einer ansprechenden Gestaltung zum Verweilen und Stöbern ein. Die Kinderbibliothek wurde mit Hilfe einer Spende der Dr.-Wolfgang-Neubert-Stiftung farbenfroh und kindgerecht gestaltet.

 

Pritzwalk führt Geschäfte im Bibliothekennetz

Zwar ist die Ausleihe von Druckerzeugnissen noch immer der Schwerpunkt der Bibliothek, doch haben sich auch digitale Medien etabliert. 9752 Besucher stöberten im vergangenen Jahr in der Bibliothek und nahmen 22801 Entleihungen vor, darunter 2918 Tonträger und 105 Spiele. Die Pritzwalker Bibliothek ist die geschäftsführende Einrichtung im Bibliothekennetz Prignitz, über das elektronische Bücher ausgeliehen werden. Kinder werden mit der Aktion „Bib-Fuchs“ an die Lektüre von Büchern herangeführt, und seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit, auf 40 000 Hörbücher der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zuzugreifen.

 

Kaminzimmer ist das Schmuckstück

Das Schmuckstück der Bibliothek ist das Kaminzimmer, in dem nicht nur besondere Leseabende stattfinden, sondern auch einmal im Monat eine kostenlose Münzberatung angeboten wird. Seit 2015 befindet sich auch das Stadtarchiv in der Bibliothek.Die Gäste der Feierstunde besichtigten die Räume, tauschten Erinnerungen aus und genossen anschließend gemeinsam mit weiteren Besuchern die Lesung des Satirikers Alexander Finkel.

Andreas König

Foto zur Meldung: Pritzwalker Bibliothek feiert „40.“ mit vielen treuen Nutzerinnen und Nutzern
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (r.) gratulierte dem Architekten Hans Stamer zum gelungenen Neubau der Pritzwalker Bibliothek. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürgermeister gratuliert René Georgius zur Amtseinführung als neuer Leiter des IHK-Regionalcenters Prignitz

(17.10.2018)

Pritzwalk. Glückwünsche zur neuen Aufgabe als Leiter des Regionalcenters Prignitz der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam erhielt René Georgius vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Das Stadtoberhaupt gratulierte René Georgius am Rande des Unternehmerfrühstücks der IHK im Regionalcenter am Meyenburger Tor in Pritzwalk. Er versicherte dem neuen Leiter des Regionalcenters, dass die Stadt jede mögliche Unterstützung leisten werde, um gemeinsam mit der IHK die einheimische Wirtschaft zu stärken.

Gegenwärtig wird im Auftrag der IHK Potsdam ein Gewerbeflächen-Gutachten für den Landkreis Prignitz erarbeitet. Dr. Ronald Thiel begrüßte diese Initiative und verwies auf die besondere Verantwortung, die der Landkreis Prignitz als Eigentümer des Gewerbeparks Prignitz in Falkenhagen für dessen Entwicklung trägt. Mit seinen großen, voll erschlossenen Gewerbeflächen müsse der Standort auch aus Sicht der Landesplanung entwickelt werden. Der Geschäftsführer der IHK Potsdam, Prof. Dr. Mario Tobias, stimmte dem zu und lobte die rührige Unternehmerschaft in der Prignitz und im Nordwesten Brandenburgs. „Wir setzen uns dafür ein, dass diese Unternehmen nicht strukturell benachteiligt werden“, sagte er.

Andreas König

Foto zur Meldung: Bürgermeister gratuliert René Georgius zur Amtseinführung als neuer Leiter des IHK-Regionalcenters Prignitz
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (3.v.l.) wünschte René Georgius (r.) in seiner neuen Funktion als Leiter des IHK-Regionalcenters Prignitz alles Gute. Mit dabei sein Stellvertreter Halldor Lugowski (2.v.l.l) und Rechtsamtsleiter Dietmar Sachs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Post kommt jetzt ganz leise: 15 Elektroautos in Betrieb genommen

(16.10.2018)

Pritzwalk. Nur einen Tag hatten die Mitarbeiter der Deutschen Post DHL Group Zeit, sich in ihrem neuen Zustellstützpunkt in der Pritzwalker Fritz-Reuter-Straße einzurichten. Morgens trugen die Zustellerinnen und Zusteller noch Päckchen und Briefe aus, mittags räumten sie Regale ein. Am Tag darauf muss wieder ausgeliefert werden.

Die Post zieht am neuen Verteilzentrum die bisherigen Standorte in Meyenburg und in der alten Post in Pritzwalk zusammen. Außerdem startet das Unternehmen im Zustellbezirk die CO2-freie Zustellung mit Elektroautos, den „Streetscootern“.

 

Neue Flotte auf überdachtem Parkplatz

Post-Betriebsleiter Klaus Buchwald bedankte sich anlässlich der Übergabe bei Mike Blechschmidt, der das Objekt in der Fritz-Reuter-Straße an das Logistik-Unternehmen vermietet, „für die herrlichen Räume“. Bei der Vermittlung hatte sich auch die Stadtverwaltung Pritzwalk eingebracht. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel überreichte Betriebsleiter Buchwald eine Uhr: „Wir sind hier der Zeit voraus“, sagte er mit Blick auf die neue Fahrzeugflotte. Die steht übrigens unter einer überdachten Parkfläche. „Das ist das Highlight“, meinte Buchholz, denn so entfällt das morgendliche Eiskratzen im Winter.

 

Mehr Platz für die Mitarbeiter

Der Standort bietet günstige Voraussetzungen für die Anlieferung von Briefen und Paketen, mehr Platz und Lagerkapazitäten und nicht zuletzt bessere Arbeitsbedingungen. Blechschmidt hatte von den insgesamt 3000 Quadratmetern Nutzfläche im Objekt 700 Quadratmeter für die Post herrichten lassen – mit der Option zur Erweiterung.

Die Fahrzeugflotte wird auf leise und sauber umgestellt: Mit dem Umzug nehmen die 39 Mitarbeiter ab sofort 15 Elektrotransporter „Streetscooter Work L“ in Betrieb. Jeder der flüsterleisen, gelben Kastenwagen spart laut der Post-Tochter „Streetscooter“ GmbH jährlich mehrere Tonnen CO2-Ausstoß beziehungsweise 1100 Liter Dieselkraftstoff ein.

 

Bürgermeister Thiel macht eine Probefahrt

Die Zusteller sind mit den Fahrzeugen bis zu 300 Tage im Jahr im Einsatz, bewältigen bei der Brief- und Paketauslieferung bis zu 300 Stopps und Anfahrten täglich. Aufgeladen werden die Autos über Nacht auf der Stellfläche. Wie leise die Streetscooter unterwegs sind, testete Bürgermeister Thiel bei einer Probefahrt.

Vom neuen Verteilzentrum aus werden nun an den Werktagen die Empfänger in 21 Zustellbezirken beliefert: in Pritzwalk und den zwölf Ortsteilen, in Gerdshagen, Halenbeck-Rohlsdorf, Kümmernitztal, Meyenburg, Groß Pankow, Triglitz und Putlitz.

 

Der Bedarf steigt stetig

„Jede Woche fahren die Kolleginnen und Kollegen 50 000 Briefe und 7500 Pakete aus“, weiß Betriebsleiter Buchwald. Wegen des Online-Handels steigt stetig der Bedarf, ergänzt Ingo Mauß, Abteilungsleiter Auslieferung in der Niederlassung Berlin 2 der Deutschen Post DHL: „Wir rechnen mit einer Zunahme von 15 Prozent jährlich in der Region.“

Beate Vogel

Foto zur Meldung: Post kommt jetzt ganz leise: 15 Elektroautos in Betrieb genommen
Foto: Probefahrt: Bürgermeister Ronald Thiel im Elektroauto. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Spenden erbeten: Verein strickt für Frank Zanders Obdachlosenfest

(16.10.2018)

Pritzwalk. Noch ist es nur ein beigefarbener Wollschlauch, aber das Strickwerk in den Händen von Hannelore Weimann nimmt nach und nach Sockenform an. Routiniert knüpft die Pritzwalkerin Masche um Masche. „Wir stricken für das Obdachlosenfest von Frank Zander in Berlin“, erklärt Marion Schumacher vom „Grünen Klassenzimmer“ in Pritzwalk. Der Verein Natur, Denkmal, Landschaftsschutz (NLD) beteiligt sich zum mittlerweile dritten Mal an der Strick-Aktion, die von Doris Sperling aus Wernikow (Stadt Wittstock) ins Leben gerufen wurde. „Im vergangenen Jahr haben unsere Mitarbeiterinnen rund 600 Stricksachen angefertigt, darunter 77 Paar Schafwollsocken“, sagt die Bevollmächtigte des NLD-Vorstandes.

 

Frauen fahren nach Berlin

Bisher haben die Frauen die Resultate ihrer Handarbeit anonym zu den Bedürftigen nach Berlin mitgegeben. Doch in diesem Jahr werden sie erstmals bei Zanders Obdachlosenfest im Estrel-Center dabei sein. Vier Mitarbeiterinnen vom „Grünen Klassenzimmer“ wollen ihre Strickerzeugnisse an einem Stand unter die Leute bringen. „Neben warmen Kleidungsstücken wie Socken, Schals und Handschuhen fertigen wir auch Häkelfiguren an“, sagt Hannelore Weimann.

 

Häkelfiguren sind bei Kindern beliebt

Ob Wichtelmännchen oder Tierfiguren wie Hamster, vor allem bei den Kindern seien die handgefertigten Figuren sehr beliebt. Das diesjährige Obdachlosenfest des Schlagersängers findet am 21. Dezember statt.

Bis dahin ist noch jede Menge zu tun. „Wir möchten gern möglichst vielen Bedürftigen eine Freude machen“, sagt Marion Schumacher. Zu diesem Zweck bittet sie die Pritzwalkerinnen und Pritzwalker um Unterstützung. „Wir benötigen Wolle und Strick- sowie Häkelzubehör“, erklärt Marion Schumacher. Auch fertig gestrickte Kleidungsstücke sind willkommen.

 

Seniorenresidenz hilft beim Transport

Beim Transport der Gaben in die Hauptstadt wird die Seniorenresidenz Prignitz aus Sadenbeck helfen. „Wir haben unsere Bereitschaft dazu erklärt“, sagte Geschäftsführer Adrian Zechser.

Wer die Aktion des Vereins NLD unterstützen möchte, kann Spenden abgeben im „Grünen Klassenzimmer“, Zur Hainholzmühle, montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 14.45 Uhr. Auskünfte gibt Marion Schumacher, 0157/53350694.

Andreas König

Foto zur Meldung: Spenden erbeten: Verein strickt für Frank Zanders Obdachlosenfest
Foto: Stricken fleißig für Bedürftige in Berlin: Hannelore Wiemann und Heike Thalheim vom Grünen Klassenzimmer. Der Verein NLD bittet um Sachspenden, um die Aktion des Schlagersängers Frank Zander zu unterstützen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Investoren für gelungene Stadtsanierung mit Plakette geehrt

(15.10.2018)

Pritzwalk. Sie haben zu einem schöneren Bild der Stadt Pritzwalk beitragen und wurden dafür geehrt: Sechs Investoren wurden am Donnerstag vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel mit der Plakette „Städtebauförderung“ ausgezeichnet. „Sie haben ein Stück Stadtgeschichte mitgeschrieben“, sagte der Bürgermeister.

 

Haus trockengelegt und saniert

Geehrt wurden Simone Plutniok, die das ehemalige „Haus der Dame“ in der Roßstraße 11 zu einem modernen Wohn- und Geschäftshaus umgestaltete, und Jennifer Hahn. Sie hat das denkmalgeschützte Haus Schützenstraße 14 trockengelegt und saniert. Die Eheleute Dorit und Jürgen Zeiger nahmen sich des Hauses Burgstraße 30 an und sanierten das denkmalgeschützte Gebäude.

 

Bereits zum zweiten Mal dabei

Bereits zum zweiten Mal erhielt die evangelische Kirchengemeinde Pritzwalk die Städtebauplakette. Im vergangenen Jahr wurden der Dachstuhl und das Mauerwerk im östlichen Teil des Gotteshauses umfänglich saniert. Ebenfalls „Wiederholungstäter“ ist Andreas Strauch, der in diesem Jahr für die Sanierung des Hauses Hagenstraße 12 mit der Plakette geehrt wurde. Als Gesamtwerk gab es auch für die Tuchfabrik Pritzwalk eine Städtebau-Plakette, die an die Sanierung und den Umbau von 2015 bis 2018 erinnert.

 

Stadt berät potenzielle Investoren gern

Halldor Lugowski, der Pritzwalker Amtsleiter für Stadtentwicklung und Infrastruktur, verwies darauf, dass der Zugang zu Fördermitteln aus dem Programm für ländliche Entwicklung erleichtert wurde. „Wer sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus sanieren zu wollen, den beraten wir gern“, sagte er.

Andreas König

Foto zur Meldung: Investoren für gelungene Stadtsanierung mit Plakette geehrt
Foto: Dr. Ronald Thiel (r.) ehrte am Donnerstag Investoren für ihren Beitrag zu einem schöneren Stadtbild in Pritzwalk mit der Städtebauplakette. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Jugendfeuerwehren beenden die „grüne“ Saison

(12.10.2018)

Falkenhagen. „Wie wichtig die Arbeit mit dem Feuerwehrnachwuchs genommen wird, zeigt das Interesse von Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs am vergangenen Samstag in Falkenhagen. Der Gastgeber und Ortsvorsteher Kevin Grübnau begrüßte auch Stadtbrandmeister Volker Lehmann und den Fachgebietsleiter Ordnungswesen, Verkehr, Brand- und Katastrophenschutz der Stadtverwaltung, Heiko Möbius, zur Abschlussveranstaltung der Jugendfeuerwehren der Stadt Pritzwalk für die Freiluftsaison 2018.

 

"Jugendfeuerwehr ist etwas Besonderes"

Der Bürgermeister freute sich über den Eifer des Feuerwehrnachwuchses und wünschte den Kindern und Jugendlichen einen erfolgreichen Tag sowie gute Ergebnisse beim Ablegen der „Kinder- und Jugendflamme“.

„Bleibt dran an der Jugendfeuerwehr, denn die Feuerwehr ist klasse“, sagte das Stadtoberhaupt. „Mit dem Übergang in den aktiven Wehrbereich steht ihr in diesem wichtigen Ehrenamt als Angehörige der Feuerwehr in einer besonderen Verantwortung für die Sicherheit der Mitbürger, ihren Schutz bei Gefahren. Das ist etwas ganz Besonderes, auf das ihr euch schon jetzt vorbereitet.“

 

Wissen und Können unter Beweis gestellt

„Es ist eine gute Tradition bei uns, dass wir zum Ende der ‚grünen‘ Saison noch einmal zusammenkommen und unseren Mitgliedern die Gelegenheit geben, ihr erlerntes Wissen und ihre Fertigkeiten zu beweisen“, so Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs.

 

Vorbereitung in Prebelow

Diesem Treffen war vor drei Wochen ein Jugendfeuerwehrcamp in Prebelow vorausgegangen, an dem 41 Kinder und Jugendliche mit 16 Betreuern teilgenommen hatten. Dort wurden an einem Wochenende neben Spaß und Abenteuer auch schon Bedingungen für den Erwerb der „Kinder- und Jugendflamme“ geprüft.

 

Leistungsabzeichen lockten

Dies wurde nun in Falkenhagen weitergeführt. Hier galt es, Fragen zu beantworten und in der Ausbildung erlernte Fertigkeiten an den Stationen zu beweisen. Als Belohnung erhielten die Kinder und Jugendlichen jetzt die begehrten Leistungsabzeichen der Jugendfeuerwehr.

Geprüft wurden Elemente wie Feuerwehrstafette, Löschwasserentnahme aus einem Hydranten und Schlauchverbindung zu einem Löschfahrzeug, Wissenstest, Erste Hilfe (betreut von zwei Mitgliedern der Schnelleinsatzeinheit des DRK).

 

Disziplin wurde auch bewertet

Die Jungfeuerwehrleute mussten ihr Wissen in Gerätekunde unter Beweis stellen, eine Unfallstelle absichern und den Staffellauf der Jugendfeuerwehr absolvieren. Bewertet wurden auch die Disziplin der Gruppen und das allgemeine Auftreten an den Stationen.

 

Sechs Jugendgruppen nahmen teil

Dazu waren alle sechs Jugendfeuerwehrgruppen der Stadtfeuerwehren Pritzwalk aus Beveringen, Falkenhagen, Buchholz, Giesensdorf und Sarnow mit mehr als 50 Kindern und Jugendlichen in den Altersklassen Florian, AK 1 und AK 2 mit 27 Betreuern und Helfern nach Falkenhagen gekommen.

Alle waren mit Eifer und Freude dabei, und nach Auswertung der Ergebnisse gab es die begehrten Leistungsabzeichen „Kinderflamme“ und „Jugendflamme“ für den Feuerwehrnachwuchs.

 

Guten Start gewünscht

Stefan Fuchs dankte allen Angehörigen der Jugendfeuerwehr und ihren Betreuern für die gute Arbeit in diesem Jahr und wünschte in der kommenden Jahreszeit, bei der Ausbildung und bei den Weihnachtsfeiern und anderen Aktivitäten der Jugendfeuerwehrgruppen viel Erfolg und einen guten Start in das kommende Ausbildungsjahr.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehren beenden die „grüne“ Saison
Foto: Die Kinder und Jugendlichen stellten sich den Aufgaben mit Feuereifer. Foto: H.-W. B.

Kita "Kinderland" bringt seit 50 Jahren Kinderaugen zum Strahlen

(11.10.2018)

Pritzwalk. Dass eine Kindertagesstätte – noch dazu eine kommunale – ein halbes Jahrhundert in Betrieb ist, findet man heute selten. Seit 50 Jahren wird in der Pritzwalker Kita Kinderland der Nachwuchs betreut.

Das feierten am Mittwoch, 11. Oktober, Kitaleiterin Irina Franke, ihre Kolleginnen und Kollegen und natürlich die Kinder mit einem großen Festtag. Kinder und Erzieherinnen zeigten zunächst ein buntes Programm. „Ohne die Kinder und das Team wäre die Kita nicht 50 Jahre alt geworden“, sagte Kitaleiterin Irina Franke.

 

Vier Amtsleiter zu Gast

Unter den vielen Gästen waren neben Bürgermeister Dr. Ronald Thiel die vier Amtsleiter aus der Stadtverwaltung: Kämmerin Kornelia Wienke, Sabine Kadasch vom Amt für Verwaltungssteuerung, Dietmar Sachs, dem auch der Bereich Soziales untersteht, sowie Bauamtsleiter Halldor Lugowski. „Das zeigt, wie wichtig Sie uns sind“, erklärte der Bürgermeister. „Die Verwaltungsspitze wird alles daran setzen, dass Sie Beschäftigte der Stadt bleiben.“

 

Erinnerungen an die alte Zeit

1968 brauchte die Stadt Pritzwalk dringend eine Krippe, blickte Irina Franke zurück. Im Hainholz wurde sie schon am 7. Oktober des gleichen Jahres, dem damaligen Tag der Republik, eröffnet. Mit dem Bummi-Lied „Kam ein kleiner Teddybär“ erinnerten die Kinder an die Anfänge im Haus. Wer 1969 in die Kita kam, werde sich vielleicht an Lieder wie „Wenn Mutti früh zur Arbeit geht“ erinnern.

Für eine Wandzeitung zur Geschichte des Hauses hatten die Mitarbeiterinnen viele alte Fotos, Spielsachen und Dokumente zusammengetragen. Das ließ vor allem die einstigen Erzieherinnen in Erinnerungen schwelgen. So mancher erkannte sich in den kleinen „Helden in Strumpfhosen“ auf den Schwarzweiß-Fotos wieder.

„Wir haben in all den Jahren viele Veränderungen erlebt und Konzepte neu entwickelt“ erinnerte die Kitaleiterin. Nicht alles sei leicht umzusetzen gewesen.

 

Eigene Küche kocht für die Kleinsten

Seit 1995 heißt die Einrichtung Kita „Kinderland“. Von außen sichtbare Veränderungen sind eine neue Fassade, ein toller Spielplatz und ein Rodelberg. Etwas Besonderes ist, dass in der hauseigenen Küche für den Krippenbereich selbst gekocht wird. In der Lernküche können die Größeren lernen, wie sich frische Snacks aus Obst und Gemüse zubereiten lassen.

Irina Franke dankte besonders der Stadt Pritzwalk als Kitaträger: „Oft waren wir dankbar, wenn die Flausen, die wir im Kopf hatten, auch umgesetzt wurden.“ Auch nach 50 Jahren sei es für alle im Team das Wichtigste, „Kinderaugen zum Strahlen zu bringen“.

 

Geburtstagsscheck vom Bürgermeister

70 bis 80 Babys und Kleinkinder waren nach dem Bau in der damaligen „Krippe IV“ Kita untergebracht, erinnerte Bürgermeister Thiel in seiner Ansprache. Seit 1992 ist das Haus eine Kita. Heute werden hier 150 Kinder im Alter von Null bis Sechs betreut. Dabei gehen die Mitarbeiterinnen nach dem Prinzip der „offenen Arbeit“ vor, bei der es keine festen Gruppen mehr gibt. Wobei es dennoch an Struktur nicht fehlt, wie Bürgermeister Thiel mit Bezug auf die Kitaleiterin betonte. Er hatte ein Geburtstagsgeschenk mitgebracht, das er Ines Franke übergab: einen Scheck über 250 Euro. Das Geld könnte in die Spielplatzgestaltung fließen.

 

Nachwuchs wird mit Liebe betreut

Die Gäste aus der Stadtverwaltung konnten sich später beim Rundgang von der pädagogischen Arbeit überzeugen. Geführt wurden sie dabei im Kitateil von Regina Taube, die mit 40 Jahren in der Einrichtung die dienstälteste Kollegin ist. Im Krippenbereich erklärte Mitarbeiterin Anne Redlin die Angebote für die Kleinsten. In beiden Bereichen wurde deutlich, dass der Nachwuchs im Pritzwalker „Kinderland“ mit viel Liebe und sehr individuell betreut wird.

Beate Vogel

Foto zur Meldung: Kita "Kinderland" bringt seit 50 Jahren Kinderaugen zum Strahlen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel übergibt Kitaleiterin Irina Franke den Scheck zum Kitageburtstag. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Feuerwehr Falkenhagen erhält neues Rettungsgerät zum 105. Geburtstag

(10.10.2018)

Falkenhagen. Seit 105 Jahren gibt es die Feuerwehr im Ortsteil  Falkenhagen. Das feierten die Mitglieder der Wehr jetzt mit einem Feuerwehrfest. Ortswehrführer Torsten Schröder begrüßte zum Jubiläum mit einem „Wir sind toll“ seine Kameradinnen und Kameraden, befreundete Feuerwehren und Einwohner des Pritzwalker Ortsteils und nutzte die Gelegenheit, einen Dank an alle seine Kameradinnen und Kameraden öffentlich auszusprechen.

 

Schon 43 Einsätze in diesem Jahr

Die Wehr mit 29 aktiven Kameradinnen und Kameraden, davon neun Kameradinnen, acht Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung und 21 Mitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehr ist gut aufgestellt, so der Ortswehrführer. In diesem Jahr hatte die Wehr bisher 43 Einsätze zu bewältigen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt nur 30. „Wir haben es immer geschafft, die Einsatzbereitschaft zu sichern“, so Schröder, „auch wenn wir für unseren Ort, das Gewerbegebiet Prignitz und einen Abschnitt von 25 Kilometern auf der Autobahn 24 mit anderen Wehren gemeinsam zuständig sind.“

Bürgermeister lobte die Arbeit der Wehr

Die Falkenhagener Wehr ist mit einem Vorausrüstwagen (VRW) und einem Löschfahrzeug LF 16 mit Vorbaupumpe sowie einer fahrbaren Haspel mit Wendestrahlrohr ausgestattet. Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lobte die Arbeit der Wehr, die mit den Wehren aus Kemnitz, Sadenbeck und Preddöhl eng zusammenarbeitet, gemeinsame Ausbildungen absolviert und die Kameradschaft pflegt: „Moderne Technik und Ausstattung sind wichtig, um die Aufgaben zu erfüllen.

Ebenso wichtig sind ein guter und hoher Ausbildungsstand und eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren, um die Einsatzstärke der Feuerwehren zu jeder Zeit zu sichern." Falkenhagen sei ein lebenswerter Ort, mit vielen jungen Familien und aufgrund seiner Lage ein wichtiger Feuerwehrstandort. „Das neue Rettungsgerät wird sicher nicht die letzte Investition in die Falkenhagener Ortswehr sein“, sagte Thiel.

Neues Rettungsgerät "Weber Rescue"

Der Pritzwalker Stadtbrandmeister Volker Lehmann übermittelte die besten Grüße und Wünsche zu Jubiläum von allen Wehren der Stadt Pritzwalk und dankte für die Arbeit und Einsatzbereitschaft der Wehr. Auch er betonte die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit mit anderen Wehren zur Lösung der nicht einfacher werdenden Aufgaben der Feuerwehren.

Kevin Grübnau, Mitglied der Feuerwehr und Ortsvorsteher in Falkenhagen, stellte das neue Rettungsgerät für die Falkenhagener vor. Es ersetzt das alte Rettungsgerät der Firma „Amkus“ aus dem Jahr 1992.

Das Gerät vom Typ „Weber Rescue“ hat ein Hydraulikaggregat und zwei Haspeln für Druckschläuche, an denen die Rettungsschere mit einer Schneidkraft von 107 Tonnen und ein Spreizer mit einer Druckkraft von 42 Tonnen angeschlossen sind. Zum Set gehört ein Pedalschneider, um speziell gehärtetes Material zu schneiden. Zwei Rettungszylinder mit einer Länge von 650 Millimetern, die auf 852 Millimeter ausgefahren werden können, ergänzen die Ausstattung. Als Zusatzausstattung wurden Unterbaumaterial, zusätzliche Absperrkegel und Abstützgeräte „Stabfast“ in drei Längen angeschafft, die dazu dienen, Pkw in Seitenlage zu stabilisiere.

 

Einsatz auch am Lkw möglich

Zwei zusätzliche Hydraulikstempel, die 25 Tonnen drücken und bis zu 1,5 Meter ausgefahren werden können, sind speziell für die Bergung aus Lkw angeschafft worden. Speziell zur Arbeit an verunfallten Lkw dient auch eine Rettungsplattform, die von der Gemeinde zusätzlich zum neuen Rettungsgerät gekauft und der Ortswehr übergeben wurde.

Die Stadt Pritzwalk investierte in das neue Rettungspaket, das auf dem Vorausrüstwagen der Falkenhagener Wehr transportiert wird, insgesamt 30 000 Euro, erläuterte Ortsvorsteher Kevin Grübnau bei der Vorstellung der neuen.

Nach der Übergabe der neuen Spezialtechnik stärkten sich die Gäste am Kuchenbuffet, das von den Muttis der Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr gebacken wurde und dessen Erlös der Jugendfeuerwehr zufließt.

Anschließend zeigten die Jugendfeuerwehren aus Falkenhagen und Preddöhl bei einer Schauübung, mit richtigem Feuer, dass sie es wie ihre großen Vorbilder auch schon verstehen, Feuer zu löschen.

Bastelstraße, Hüpfburg und Kinderschminken unterhielt die jüngeren Gäste und für die Erwachsenen klang der 105. Feuerwehrgeburtstag mit einem Tanzabend im Feuerwehrgerätehaus aus.

H.- W. B.

Foto zur Meldung: Feuerwehr Falkenhagen erhält neues Rettungsgerät zum 105. Geburtstag
Foto: Ortsvorsteher Kevin Grübnau stellt den Kollegen das neue Rettungsgerät vor. Foto: H.-W B.

Blumengestecke gehören nicht auf Rasengrabstätten

(10.10.2018)

Pritzwalk. Hinterbliebene, die für ihre Angehörigen auf dem Friedhof in Pritzwalk eine Rasengrabstätte gewählt haben, stellen auf den Gräbern immer wieder Blumensträuße oder Grabgestecke ab. Die Friedhofsverwaltung der Stadt Pritzwalk weist deshalb darauf hin, dass dies auf solchen Grabstellen nicht zulässig ist. Dies haben die Hinterbliebenen bei ihrer Entscheidung für die Rasengrabstätte auch mitgeteilt bekommen und unterschrieben. Bei allem Verständnis für die Beweggründe der Nutzungsberechtigten bittet die Friedhofsverwaltung darum, dass die Bedingungen für die Grabgestaltung eingehalten werden.

Blumengestecke oder Vasen behindern die Arbeit an den Grabanlagen, heißt es aus der Friedhofsverwaltung. Das Absammeln der Sträuße, Blumenschalen Grabgestecke oder anderer Trauergegenstände nimmt Zeit in Anspruch, die den Mitarbeitern für die Pflege der Grabanlagen verloren geht. Gern können die Hinterbliebenen Blumen an den dafür vorgesehenen Zentralgrabsteinen an der Rasengrabstätte ablegen.

Unternehmer spenden 50 Nistkästen für Singvögel im Pritzwalker Grüngürtel

(10.10.2018)

Pritzwalk. Ein Herz für die Natur seiner Heimatstadt bewies der Pritzwalker Unternehmer Frank Streese. Der Besitzer des Autohauses übergab dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel Nistkästen für Singvögel. Insgesamt
50 dieser stabilen Holzkonstruktionen haben Frank Streese und Tischlermeister Torsten Stamer gebaut. „Das Geld stammt aus dem Erlös unseres Oldtimertreffens im April“, erklärte Frank Streese. Torsten Stamer hat das Holz und die Arbeitsleistung gesponsert. „So etwas haben die Schüler früher im Werkunterricht gebaut“, erinnert sich Frank Streese. Weil ihm und Tosten Stamer aufgefallen ist, dass weniger Singvögel als früher in der Innenstadt zu sehen sind, wollten die beiden Pritzwalker den gefiederten Gästen wieder ein Zuhause bieten.

„Das ist eine tolle Initiative“, lobte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Mehr davon ist ausdrücklich erwünscht.“ Wenn es Bürgerinnen und Bürger gibt, die Ideen zur Verschönerung des Stadtbildes und der Ortsteile haben, seien diese in der Verwaltung willkommen – „auch jenseits des Bürgerhaushalts, den wir ab dem kommenden Jahr einführen werden“. Frank Streese und Torsten Stamer kündigten an, den Naturschutz in der Stadt weiter unterstützen zu wollen. Die Mitarbeiter des Fachgebiets Bewirtschaftung öffentlicher Anlagen/Flächen werden die Nistkästen in den kommenden Tagen in den Bäumen des Grüngürtels anbringen.

Foto zur Meldung: Unternehmer spenden 50 Nistkästen für Singvögel im Pritzwalker Grüngürtel
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (3.v.l.) freut sich über die Nistkästen, die Frank Streese und Torsten Stamer der Stadt Pritzwalk zur Verfügung gestellt haben. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Was nicht in die Laubsäcke gehört

(10.10.2018)

Pritzwalk. Im Herbst lässt die Stadt Pritzwalk im Stadtgebiet und in den Ortsteilen alljährlich Laubsäcke verteilen. Diese Big-Bags sind ausschließlich für das Laub vorgesehen, das auf öffentlichen Flächen anfällt. In vielen Orten sorgen die Bürger in Eigeninitiative für Sauberkeit, wofür die Stadt ihnen dankt: Sie entlasten damit die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes, die sonst die Flächen mit dem Laubsauger oder per Hand reinigen müssten.

Leider landen in den Big-Bags immer wieder Dinge, die dort nicht hineingehören, informieren die Mitarbeiter des Fachgebietes Bewirtschaftung öffentlicher Flächen und Anlagen in der Stadtverwaltung Pritzwalk: private Gartenabfälle, Heckenschnitt oder andere Gegenstände. Auch das Laub, das auf Privatgrundstücken anfällt, soll nicht in diesen Säcken entsorgt werden. Die Bürger werden gebeten, diese Hinweise zu respektieren.

 

„Wie es euch gefällt“: Pritzwalk wirbt mit dem Wolf als Wappentier für Leichtigkeit und Lebensfreude

(05.10.2018)

Pritzwalk. Mit einem modernen und frischen Stadtmarketingkonzept präsentiert sich jetzt die Stadt Pritzwalk. Es vereint Geschichte und Gegenwart, bündelt die vielen einzelnen Initiativen und gibt die Aufbruchsstimmung wieder, in der sich die Dömnitzstadt im Jahr 2018 befindet.
Ein neues Logo in den Farben der Stadt  zeigt den Wolf, das Pritzwalker Wappentier, das zugleich Identifikationsmerkmal ist. Der Slogan „Wie es euch gefällt“ transportiert die zentrale Botschaft - die Stadt sieht sich als Dienstleister, die sich an den Bedürfnissen ihrer Bürger orientiert - mit Leichtigkeit und Lebensfreude. Entwickelt hat die Konzeption Alexandra Skowasch von der Berliner Werbeagentur Runze und Casper.
Unter Federführung von Bürgermeister Dr. Ronald Thiel möchte die Stadt Pritzwalk über die bisherigen Anstrengungen hinaus in den kommenden Jahren in allen städtischen Bereichen ein ganzheitliches Marketingkonzept umsetzen. Das gilt nicht nur für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtwerbung, sondern auch für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Kultur und Innenstadtgestaltung. Bürgermeister Thiel fordert alle Pritzwalkerinnen und Pritzwalker auf, das Motto „Wie es euch gefällt“ mit Leben zu erfüllen.
Mit dem Stadtmarketingkonzept sollen laut Alexandra Skowasch die strategischen Grundlagen entwickelt werden, um Pritzwalk künftig als attraktiven Lebens- und Arbeitsmittelpunkt für Bürger und Neubürger sowie als touristisches Ziel zu positionieren. Die Schaffung eines städtischen Corporate Designs und die Modernisierung der städtischen Webseite sieht sie als Schlüsselmaßnahmen.
Pritzwalk und die zwölf Ortsteile haben viel zu bieten: eine gute Verkehrsanbindung über die A 24, ein großes Naherholungsgebiet im Hainholz, eine schöne Altstadt, ein gut ausgebautes Bildungsangebot, engagierte und leistungsstarke Unternehmen in der Stadt und im nahe gelegenen Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen sowie eine gute medizinische Versorgung mit dem KMG-Klinikum. Die Bürger der Stadt und der Ortsteile engagieren sich in Vereinen und Eigeninitiativen und bereichern so das kulturelle und gesellschaftliche Leben.
Das Stadtmarketing wird innerhalb der Stadtverwaltung professioneller aufgestellt. Dabei soll es ein offener Prozess bleiben, an dem sich Akteure wie Unternehmen, Bürger, Vereine und andere Institutionen beteiligen können. Deren bereits vorhandene Aktivitäten sollen zusammengeführt und qualifiziert sowie neue Aktivitäten entwickelt werden.
Das nun vorliegende Konzept stützt sich auf die Ergebnisse einer Befragung verschiedener Akteure im Jahr 2017 zum künftigen Stadtmarketing, die Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) aus dem Jahr 2018 sowie die Auswertung von Experteninterviews zur gegenwärtigen und künftigen Situation in der Stadt Pritzwalk.

Foto zur Meldung: „Wie es euch gefällt“: Pritzwalk wirbt mit dem Wolf als Wappentier für Leichtigkeit und Lebensfreude
Foto: Alexandra Skowasch von der Werbeagentur Runze und Casper übergab dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zur Präsentation des neuen Stadtmarketingkonzeptes einen kleinen Plüschwolf. Foto: Beate Vogel/Stadt Pritzwalk

Pritzwalker Kita „Kinderland“ feiert 50-jähriges Bestehen

(01.10.2018)

Pritzwalk. Die Kita „Kinderland“ in Pritzwalk feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Drei Tage stehen ganz im Zeichen des Jubiläums. So ist für Mittwoch, 10. Oktober, ab 9.30 Uhr eine kleine Festveranstaltung unter dem Motto „Wir schauen zurück“ geplant. Ab 14.30 Uhr soll es Spiel und Spaß für Groß und Klein geben. Der Donnerstag, 11. Oktober, wird ein Überraschungstag für Kinder der Einrichtung sein.
Zu einem Tag der Naturwissenschaften wird für Freitag, 12. Oktober, eingeladen. Eltern, Großeltern und Geschwister können sich ab 14.30 Uhr in der Kita einfinden, der über die „Sterntaleraktion“ unterstützt wird. Angeboten werden Workshops unter anderem mit physikalischen Experimenten, digitalen Welten, Karton-Bauwerken und einem Lichtspektakel.

Foto zur Meldung: Pritzwalker Kita „Kinderland“ feiert 50-jähriges Bestehen
Foto: Interessante Experimente erwarten die kleinen und großen Gäste beim Tag der Naturwissenschaften in der Kita "Kinderland". Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Straße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow wird ausgebaut

(27.09.2018)

Pritzwalk. Ein lang gehegter Wunsch der Einwohner von Wilmersdorf und Neu Krüssow geht in Erfüllung: Die Ortsverbindungsstraße wird ausgebaut. Die Stadt Pritzwalk will dieses Vorhaben ab März 2019 in die Tat umsetzen. Die Investitionssumme beträgt 801890 Euro. Davon werden 546 300 Euro aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden gefördert.

Die ehemalige Kreisstraße wird auf einer Länge von 1186 Metern auf durchgehend 5,50 Metern Breite ausgebaut.

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung, Halldor Lugowski, stellten das Vorhaben am Donnerstag, 27. September, in Wilmersdorf vor. „Wir wollen die Kernstadt und die Ortsteile im Gleichklang entwickeln“, sagte der Bürgermeister. „Mit diesem Bauvorhaben leisten wir einen Beitrag dazu.“

Während der Zeit der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung der Straße erforderlich. Die Umleitung wird über Heiligengrabe erfolgen.

Foto zur Meldung: Straße von Wilmersdorf nach Neu Krüssow wird ausgebaut
Foto: Stellten das Straßenbauhaben in Wilmersdorf vor: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und sein Stellvertreter und Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung, Halldor Lugowski. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Diskussion mit Jugendlichen über die Zukunft in Europa

(26.09.2018)

Pritzwalk. Wie stellt ihr euch die Zukunft vor? Das wollten Akteure des Vereins Schloss Trebnitz und der Berlin-Brandenburgischen Landjugend von Jugendlichen aus Pritzwalk und der Region wissen. An der Diskussion beteiligte sich auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel.

Die Jugendlichen hatten in den Räumen des Jugendclubs Nord herausgearbeitet, was ihnen für ihre Zukunft in der Region wichtig ist. Die Palette reichte von der besseren Ausstattung der Schulen mit schnellem Internet und passender IT-Technik bis hin zu einem Busangebot, das es auch Fahrschülern ermöglicht, an Ganztagsangeboten teilzunehmen und die Hausaufgaben bereits in der Schule zu erledigen.

„Wir müssen angesichts der gefestigten Schülerzahlen die zentralen Schulstandorte stärken, um ein qualitativ hohes Unterrichtsangebot zu ermöglichen“, machte der Bürgermeister deutlich.

Im Übrigen engagiere sich die Dömnitzstadt stark für die Jugendarbeit. Der Jugendclub Nord, die Clubs in Sarnow und Sadenbeck sowie Jugendräume in Seefeld und Steffenshagen werden aus Haushaltsmitteln der Stadt Pritzwalk finanziert. Insgesamt wendet die Stadt rund 190 000 Euro im Jahr für Jugendarbeit auf.

Der Jugenddialog als Teil der europäischen Bürgerdialoge geht auf eine Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, zurück.

 

Foto zur Meldung: Diskussion mit Jugendlichen über die  Zukunft in Europa
Foto: Diskutierten im Pritzwalker Jugendclub Nord über Wünsche der Jugend für die Zukunft (v.l.) Dr. Ronald Thiel (Mitte), die Landtagsabgeordnete Ina Muhs aus Wittstock und Hartmut Winkelmann. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Verwaltungsverfahren wurde eingestellt

(24.09.2018)

Pritzwalk. Das Verwaltungsverfahren gegen den Stadtverordneten Herrn Jörg Schilling wegen Verletzung der Verschwiegenheitspflicht wurde gegen freiwilliger Zahlung eines Ordnungsgeldes im Wege eines Vergleichs eingestellt und ist somit erledigt.

Glückwünsche zur Übernahme des Edeka-Frischemarktes in der Innenstadt

(21.09.2018)

Pritzwalk. Lebensmittel können Kunden weiterhin in der Pritzwalker Innenstadt kaufen. Nach der Geschäftsaufgabe der langjährigen Betreiberin übernahm Vincent Maaß den Edeka-Frischemarkt in der Marktstraße.

„Die Stadt ist uns sehr entgegengekommen“, sagte Vincent Maaß, der in Pritzwalk Nord einen Edeka-Markt und eine Tankstelle betreibt. Aufgrund der Lage in der Fußgängerzone spricht der Frischemarkt eher „Kunden an, die einen kleineren Einkauf schnell erledigen wollen oder ihr Mittagessen kaufen“, sagt Vincent Maaß.

Das Sortiment hat der Unternehmer bereits um eine Salatbar erweitert. Eine heiße Theke soll das Angebot ergänzen. Wir nehmen die Umbauten bei laufendem Betrieb vor, wofür wir um Verständnis bitten“, sagt Vincent Maaß. Schon jetzt gibt es Pritzwalker Produkte wie Heidelbeer- und andere Fruchtaufstriche zu kaufen.

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel beglückwünschte Vincent Maaß zu der gelungenen Geschäftsübernahme. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Einzelhandelsstandortes Innenstadt“, sagte das Stadtoberhaupt.

Vincent Maaß hat die vier Angestellten von der vorherigen Betreiberin übernommen und drei weitere Mitarbeiter eingestellt.

 

Foto zur Meldung: Glückwünsche zur Übernahme des  Edeka-Frischemarktes in der Innenstadt
Foto: Vincent Maaß wurde vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zur erfolgreichen Übernahme des Edeka-Frischemarktes in der Marktstraße beglückwünscht.

Halldor Lugowski zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt

(20.09.2018)

Pritzwalk. Die Stadt Pritzwalk hat einen neuen Vizebürgermeister. Halldor Lugowski, seit 1. April 2018 Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung, wurde vom Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel vorgeschlagen, die allgemeine Stellvertretung zu übernehmen, also das Stadtoberhaupt zu vertreten.

Diesem Vorschlag folgten die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 19. September 2018 einstimmig.

„Ich freue mich über diesen Vertrauensbeweis“, sagt Halldor Lugowski. Das sei für ihn Bestätigung seiner bisherigen Arbeit, die von den Mitgliedern aller Fraktionen gelobt wurde.

„Damit ist die Verwaltungsspitze vollzählig, und wir können zum 1. Oktober 2018 die vielen vor uns stehenden Aufgaben mit höherer Schlagzahl lösen“, sagte der Bürgermeister.

Inhaltlich wird sich Halldor Lugowski der Entwicklung der Kernstatdt und der Ortsteile widmen, wobei vor allem der Pritzwalker Grüngürtel weiter gestaltet werden soll.

Weitere Stellvertreter des Bürgermeisters sind Dietmar Sachs, Amtsleiter für Recht, Bildung, Kultur und Soziales, sowie Kornelia Wienke, Leiterin des Amtes für Finanzen.

Foto zur Meldung: Halldor Lugowski zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.) und Rechtsamtsleiter Dietmar Sachs (r.). beglückwünschten Halldor Lugowski zur Wahl zum stellvertretenden Bürgermeister. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kita „Tausendfüßler“ öffnete ihre Türen

(19.09.2018)

Pritzwalk. „Der Herbst steht auf der Leiter“ hieß es am Mittwoch, 19. September, in der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Leiterin Kornelia Saß stellten die Einrichtung mit ihren insgesamt 163 Plätzen vor. Interessierten Eltern wurden Führungen durch die Räume angeboten. Es gab verschiedene Spiel- und Bastelstationen, und auch der Herbst war überall gegenwärtig bei den „Tausendfüßlern“: Sei es beim Kastanienzielwuf, beim Kastanientrudeln, oder bei einer köstlichen heißen Kürbissuppe.

„Wir möchten mit diesem Tag der offenen Tür die Einrichtung und unsere pädagogische Arbeit vorstellen“, sagte die Leiterin. Die Kita „Tausendfüßler“ verfügt über mehrere Funktionsräume. Es gibt Bau-, Musik- und Experimentierzimmer, ein Atelier und seit einiger Zeit auch eine Bibliothek. „Auf diesem Weg wollen wir den Kindern nahebringen, dass der Umgang mit Medien zum Leben gehört, aber nicht den ganzen Tag lang“, erläuterte Kornelia Saß. Vor allem bei den künftigen Schulanfängern, den „Schlaufüchsen“, kommt das Angebot sehr gut an.

Im Krippenbereich werden in der Kita „Tausendfüßler“ derzeit Kinder ab sieben Monaten betreut. Mit drei Jahren wechseln sie dann in den Kindergartenteil. Betreut werden die Mädchen und Jungen täglich von 6 Uhr bis 17.30 Uhr, freitags bis 17 Uhr.

Besonders stolz sind Kornelia Saß und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die von ihnen formulierten Kinderrechte. „Die Kinder haben nicht nur ein Recht auf Spiel, sondern dürfen sich bei uns auch schmutzig machen“, sagt die Leiterin. „Das gehört einfach dazu.“

Mit Daniel Korthwig verfügt die Kita „Tausendfüßler“ einen staatlich anerkannten Erzieher. „Wir hätten gern mehr männliche Erzieher“, sagt die Leiterin. Mittlerweile interessieren sich immer stärker auch junge Männer für den Beruf.

Foto zur Meldung: Kita „Tausendfüßler“ öffnete ihre Türen
Foto: Beim Tag der offenen Tür in der Kita „Tausendfüßler“ gab es jede Menge herbstliche Angebote. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Stadt Pritzwalk hieß 18 neue Erdenbürger beim Baby-Begrüßungsfrühstück willkommen

(18.09.2018)

Pritzwalk. Fröhliches Stimmengewirr herrschte am Sonnabendvormittag im Anbau des Pritzwalker Kulturhauses: 18 Babys in Begleitung ihrer Eltern und Geschwister waren der Einladung zum ersten Baby-Begrüßungsfrühstück der Stadt Pritzwalk gefolgt. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Amtsleiter Halldor Lugowski hießen die jüngsten Pritzwalkerinnen und Pritzwalker herzlich willkommen. Die sechs Kitas der Stadt stellten sich und ihre Angebote kurz vor. Zuvor hatten die Mädchen und Jungen aus der Kita „Kinderland“ mit einem kurzen Programm gezeigt, was sie schon alles können.

Zu essen gab es ein gesundes Frühstück, das von den Küchen der Kitas „Kinderland“ und „Tausendfüßler“ zubereitet worden war. Zur Erinnerung erhielten die Kleinen Babytücher mit dem Schriftzug der Stadt Pritzwalk, einen Gutschein für Babykleidung sowie kleine Aufmerksamkeiten der Sparkasse Prignitz.

„Ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich der Einladung gefolgt

sind“, sagte der Bürgermeister. Das Baby-Begrüßungsfrühstück soll künftig zweimal im Jahr stattfinden.

 

Foto zur Meldung: Stadt Pritzwalk hieß 18 neue Erdenbürger beim Baby-Begrüßungsfrühstück willkommen
Foto: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Amtsleiter Halldor Lugowski hießen die jüngsten Pritzwalkerinnen und Pritzwalker beim Baby-Begrüßungsfrühstück willkommen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Neue Partner in der Kooperation Pritzwalk-Wittstock/Dosse

(17.09.2018)

Pritzwalk/Wittstock. Die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) und das Amt Putlitz/Berge sind ab sofort neue Mitglieder der Kooperation Pritzwalk-Wittstock/Dosse. Die Vereinbarung unterzeichneten Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann am Montag, 17. September 2018, im Wittstocker Rathaus. Damit ergänzen die beiden Kommunen die bisherigen Partner Pritzwalk, Wittstock/Dosse, das Amt Meyenburg, die Gemeinde Heiligengrabe sowie den Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse in dieser kommunalen Arbeitsgemeinschaft.
Die Städte Pritzwalk und Wittstock/Dosse besiegelten im Jahr 2011 ihre Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene mit der Gründung einer Kooperation. Ziel dieses Zusammenschlusses war und ist die Bildung eines gemeinsamen Netzwerkes zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur in ländlich geprägten Bereichen. Neben den beiden Städten konnten auch die Gemeinde Heiligengrabe, das Amt Meyenburg und der Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse als Kooperationspartner gewonnen werden. Gemeinsam sind durch die Zusammenarbeit bereits mehrere Projekte durch das Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS) umgesetzt worden. Unter anderem konnten durch die Initiative der kommunalen Arbeitsgemeinschaft große Vorhaben wie die Sanierung des Pritzwalker Bahnhofes, der Baubeginn an der Quandt´schen Tuchfabrik in Pritzwalk, die Neugestaltung des Eingangsbereiches der Wittstocker Schwimmhalle oder die Modernisierung der Kindertagesstätte „Eichhörnchen“ sowie der Grundschule in Meyenburg verwirklicht werden.
Innerhalb der Arbeitsgruppe stimmen die beteiligten Kommunen auch weiterhin die Planungen zur Sicherung eines gemeinsamen mittelzentralen Versorgungsbereiches aufeinander ab, um die funktionsteilende Wahrnehmung einzelner Aufgaben zu unterstützen und für besondere Vorhaben Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Die Arbeitsgemeinschaft trägt außerdem dazu bei, die Region als zusammenhängendes Wirtschaftsgebiet zu entwickeln und die Erfolge nach außen darzustellen.

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Foto: Unterschrieben den neuen öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag (v.l.): Der Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann udn der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Foto: Andreas König/Stad Pritzwalk

Pritzwalker Schüler fahren zur Gedenkstätte Belower Wald

(14.09.2018)

Pritzwalk. Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist das Ziel der Radtour zur Gedenkstätte Belower Wald. Zudem soll an den von Rechtsextremen verübten Brandanschlag auf die Gedenkstätte im Jahr 2002 erinnert werden. Bereits zum 14. Mal brach am Freitag, 14. September, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Pritzwalk zur Radtour in Richtung Gedenkstätte Belower Wald auf. Rund 35 Schülerinnen und Schüler der Freiherr-von-Rochow-Oberschule, des Oberstufenzentrums und des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums Pritzwalk fuhren die Strecke über Streckenthin, Sadenbeck, Ellershagen, Tetschendorf und Wulfersdorf zur Gedenkstätte Belower Wald. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verabschiedete die jungen Leute und riet ihnen, die Eindrücke und Erlebnisse auf sich wirken zu lassen. Der Vorsitzende des Präventionsrates Pritzwalk, Jürgen Jonker, machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, an die nationalsozialistischen Verbrechen zu erinnern, gerade angesichts der jüngsten Entwicklungen im Land. Die Stadt Pritzwalk unterstützt die Radtour von Anfang an.

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Foto: Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel verabschiedete die Teilnehmer der Radtour zur Gedenkstätte Belower Wald auf dem Markt. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

650 Jahre Beveringen - ein großes Fest im kleinen Dorf

(11.09.2018)

Beveringen. Nicht ganz klar ist die Herkunft des Namens Beveringen, so Ortsvorsteher Kurt Eilmes auf der Festveranstaltung aus Anlass der Ersterwähnung des Ortes im Jahr 1368. Diskutiert werden zwei Quellen des Namens, was aber der Liebe der Einwohner zu ihrem Ort keinen Abbruch tut. Eine Herkunft deutet auf „Bever“, plattdeutsch für Biber hin, andere Quellen vermuten die Herkunft des Namens von Siedlern aus der Region um Hameln, die sich hier niederließen und den Ort in Anlehnung an ihre Herkunft aus dem im Weserbergland gelegenen Beverungen so genannt haben sollen. Unbestritten ist, dass Beveringen sehr begehrt war und in seiner 650-jährigen Geschichte oft den Eigentümer wechselte und auch mit seinen Bewohnern viele Schicksalsschläge hinnehmen musste. Feuer, Pest, Hunger, Überschwemmungen und Kriege setzten dem Ort und den hier lebenden Menschen sehr zu. Heute ist der kleine Ort ein schmucker Ortsteil Pritzwalks und die hier lebenden 302 Einwohner, mit einem Altersdurchschnitt von 45 Jahren, sind stolz auf ihren Heimatort, so Ortsvorsteher Kurt Eilmes. Schmucke Häuser, Vereinsleben, eine aktive Feuerwehr und ortsansässiges Gewerbe und landwirtschaftliche Unternehmen prägen den Ort Beveringen.

Das die Bewohner hinter ihren Ort stehen, das ist nicht nur zum Jubiläum zu spüren, zu dem der Ort nochmals besonders herausgeputzt wurde, das ist auch im täglichen Leben und dem Engagement der Bürger zu merken, so Pritzwalks Bürgermeister Dr. Ronald Thiel auf der Festveranstaltung, auf der er den Ortsvorsteher, wie auch die Beveringer Einwohner lobte. Stellvertretend erhielt Kurt Eilmes und das Beveringer Urgestein Hans Joachim Krüger Geschenke. Ortswehrführer Sven Eilmes bekam als Trostpflaster, dafür das das neue Löschfahrzeug für die Ortswehr nicht zum Jubiläum des Ortes fertig wurde und noch in der Ausrüstungsphase ist, wenigstens ein Foto des neuen TSF mit der Maßgabe, dass dieses Fahrzeug dann doch noch bis zum Jahresende der Wehr übergeben werden kann, sagte Bürgermeister Ronald Thiel. Im diesem Rahmen gab es großes Lob für den Verein „Biber 1368“ für die Erstellung einer gut gelungenen Festschrift zum Ortsjubiläum und für das Festkomitee, dass mit fachlicher und finanzieller Hilfe aus der Stadtverwaltung das Jubiläumsfest organisiert hat. Viel Beifall gab es auch für die Kinder aus der Gemeinde, die ein tolles Kulturprogramm aufführten. Anschließend wurde ausgiebig das Gründungsjubiläum des Ortes im fast überfüllten Festzelt gefeiert und nach der Musik von der Band „Village Boys“ bis in den frühen Morgen abgetanzt.

Am Samstag, nach einem gemeinsamen Mittagessen aus der Feldküche, zeigte die Jugendfeuerwehrgruppe Vorführungen, und es gab einen Familienspaziergang durch den Ort. Der große Festumzug sprengte alle Erwartungen der vielen Zuschauer, darunter viele ehemalige Beveringer, die extra zum Jubiläum angereist waren. Angeführt vom Pritzwalker Spielmannszug folgten Marschblöcke mit dem Ortsvorsteher, Vertretern der Verwaltungsspitze der Stadt und dem Stadtwolf von Pritzwalk. Daran schlossen sich die Ortsfeuerwehr und viel Technik, vom Rasentraktor über Oldtimer bis hin zu Fahrzeugen der ortsansässigen Firmen und moderner Landtechnik, an.

Am Festplatz angekommen, konnten sich Zuschauer und Akteure am Kuchenbuffet stärken, und die Kinder belagerten sofort die Hüpfburg, die Bastelstraße und standen beim Kinderschminken in der Schlange. „Clownikus“ ging auf eine Reise um die Welt und begeisterte die Kinder mit seiner Ballonmodelage. Ab 20 Uhr spielte die Band „The Rubix“ zum Tanz auf und die „Flotten Biber“ feierten vor Publikum zum Dorfjubiläum ihr Comeback.

H,-W.B.

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Foto: Im Beveringer Festumzug liefen neben Ortsvorsteher Kurt Eilmes auch Halldor Lugwoski von der Stadtverwaltung Pritzwalk sowei der Stadtwolf mit.

Steffenhagener Dorfgemeinschaft organisierte tolles Erntedankfest

(11.09.2018)

Steffenshagen. Eine gute Tradition ist das jährliche Erntefest in Steffenshagen. Der Ort wurde herausgeputzt, der Ortsbeirat und der Heimatverein Steffenshagen, um Ortsbürgermeisterin Margit Vogel, bereiteten akribisch und mit viel Aufwand ihr Erntefest mit einem großen Umzug vor und schafften es, als ein Ort von wenigen in der Region, auch jährlich wieder eine tolle Erntekrone dem Zug voran zu tragen.

 

Begonnen wurde schon am Freitag, 7. September, mit einer Andacht zum Erntedankfest in der Steffenshagener Kirche. Anschließend genossen die Gäste ein herbstliches Konzert bei gemütlichem Beisammensein im Kirchgarten.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des traditionellen Festumzuges, an dem nahezu alle Familien, Vereine und Unternehmen, dazu die örtliche Kita und die Ortsfeuerwehr beteiligt waren. Vviele Zuschauer kamen nach Steffenshagen, um den fröhlichen Zug zu bestaunen, und sich ihm dann anzuschließen. In diesem Jahr führte neben der Ortsbürgermeisterin Margitta Vogel auch der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Zug an.

Nach dem Mittagessen auf dem Festplatz, es gab traditionell Erbseneintopf aus der Feldküche der Putlitzer Feuerwehr, zeigten die jüngsten Einwohner des Pritzwalker Ortsteils, die Kinder der Kita „Hummelburg“, ihr kleines Programm. Blasmusik mit den „Kyritz-Musikanten“, ein Auftritt der Tanzschule „Quer durch die Gasse“, die traditionelle Kaffeetafel mit selbst gebackenem Kuchen und sportliche Wettbewerbe trugen zur Unterhaltung der Gäste bei. Die Kinder vergnügten sich auf dem Trampolin, der Hüpfburg und hatten Spaß beim Luftballonweitflugwettbewerb sowie anderen Aktivitäten. Das Fest ging im Festzelt beim Tanz in die Abendsonne mit der Band „Sweet Harmonie“ und anschließend mit einer Disko bis in die frühen Stunden des kommenden Tages weiter.

H.-W.B.

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Foto: Die Erntekrone führte den Festumzug durch Steffenshagen an. Foto: H.-W.B

Turngruppe mit neuem Angebot für Kinder in Pritzwalk

(10.09.2018)

Pritzwalk. Turnen in Pritzwalk heißt ein neues Angebot, in der Jahn-Sporthalle am Perleberger Tor in Pritzwalk. Seit kurzem haben Mädchen im Alter ab 6 Jahren die Möglichkeit, einmal pro Woche Geräteturnen zu trainieren. Angeleitet werden die Kinder und Jugendlichen von Lydia und Jonas Milde. Die beiden haben bereits ein Angebot unter dem Titel „Turnen in Wittstock“ etabliert, haben dann aber wegen des großen Interesses auch Pritzwalk mit einbezogen.

„Das Goethe-Gymnasium hat uns freundlicherweise Hallenzeiten in der Jahn-Sporthalle zur Verfügung gestellt“, sagt Jonas Milde. Bisher trainieren 14 Mädchen immer donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Halle. „Wir wollen jedoch ab Oktober weitere Trainingszeiten anbieten“, sagt Jonas Milde. Geplant sind die Teilnahme an Turnwettkämpfen und ein jährliches Schauturnen.

Weitere Informationen auch zur Anmeldung erhalten Interessenten unter www.turnkids.de

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Foto: Die Mädchen haben Spaß am Turntraining in Pritzwalk. Lydia und Jonas Milde bieten seit kurzem die Möglichkeit dazu in der Jahn-Sporthalle in Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Lebenshilfe in Pritzwalk beschäftigt rund 200 Mitarbeiter

(07.09.2018)

Pritzwalk. Menschen mit Behinderungen finden bei der Lebenshilfe Prignitz besondere Arbeitsplätze. Zum Tag der offenen Tür am Standort Pritzwalk am Freitag, 7. September, begrüßten Bereichsleiter Mirko Wernicke und Werkstattleiterin Ute Fickler und ihr Team zahlreiche Besucher. Zu ihnen gehörte der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel. „Neben der Beschäftigung unserer Mitarbeiter in den Prignitz-Werkstätten sind ausgelagerte Arbeitsplätze ein wichtiges Thema für uns“, sagte Mirko Wernicke. Dabei sind die Mitarbeiter der Lebenshilfe in anderen Unternehmen tätig. In Pritzwalk nutzen dieses Angebot bereits einige Firmen, erfuhr das Stadtoberhaupt. „Sie leisten eine ganz wichtige Arbeit“, lobte Dr. Ronald Thiel. Am Standort im Gewerbegebiet Süd sind derzeit 197 Mitarbeiter tätig. Sie arbeiten unter anderem in der Montage, Konfektionierung und Verpackung für die Meyenburger Möbel GmbH. Hinzu kommen 43 Betreuerinnen und Betreuer.

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Foto: Am Tag der offenen Tür in den Prignitz-Werkstätten der Lebenshilfe besuchte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Standort und sprach Werkstattleiterin Ute Fickler und Arbeitsvorbereiter Klaus Gottwald. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bibliothek Pritzwalk bietet neuen Service für Blinde und Sehbehinderte

(05.09.2018)

Pritzwalk. Hörbücher speziell für Blinde und Sehbehinderte können ab sofort in der Stadtbibliothek Pritzwalk und in fünf anderen Prignitzer Bibliotheken kostenlos ausgeliehen werden. Möglich wird dieses Angebot unter dem Motto „Chance Inklusion“ dank der Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig. Bei einem Treffen des Bibliothekennetzes Prignitz am Mittwoch, 5. September, in Pritzwalk stellte Bibliotheksleiterin Angela Kludas das neue Angebot vor. „Unsere Nutzer können aus über 40 000 speziellen Hörbüchern wählen und diese kostenlos ausleihen“, sagte sie. Gleiches gilt für die anderen Bibliotheken in Putlitz, Meyenburg, Perleberg, Wittenberge und Bad Wilsnack.

Die speziell eingesprochenen Hörbuchtitel können entweder als physische Datenträger in Form von CDs entliehen werden oder stehen als Download zur Verfügung. Während bei letztgenannter Darreichungsform das MP3-Format genutzt wird, kommt bei den CDs das Daisy-Format zum Einsatz. Hierbei können die Nutzer durch das elektronische Buch blättern und weitere Komfortfunktionen nutzen.

„Das ist eine schöne Ergänzung des Angebotes unserer Bibliotheken“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Er ist Geschäftsführer des Bibliothekennetzes Prignitz und wünscht sich, dass die Bibliotheken auch weiterhin als Treffpunkt von Menschen aller Generationen dienen.

„Das ist ein tolles Angebot, auf das wir schon lange gewartet haben“, lobte Holger Marinowksi, Vorstandsmitglied des Blindenverbandes Prignitz. Dem schloss sich dessen Vorsitzender Marcus Schumann an. „Unser Verband hat gegenwärtig 38 aktive Mitglieder“, sagte er. In der Prignitz leben insgesamt 108 sehbehinderte Menschen. Die Bibliotheken können blinden oder sehbehinderten Personen gegenüber der Deutschen Zentralbücherei für Blinde bestätigen, dass sie die speziellen Hörbücher kostenlos ausleihen dürfen.

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Foto: Holger Marinowski (sitzend) probierte als erster Nutzer das neue Angebot der Pritzwalker Bibliothek für blinde und sehbehinderte Menschen aus. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ausstellerrekord bei der Jobstart-Messe in Pritzwalk

(05.09.2018)

Pritzwalk. 112 Aussteller, so viele wie noch nie zuvor, werden an der Jobstart-Messe in Pritzwalk teilnehmen. Am Sonnabend, 15. September von 10 bis 13 Uhr präsentieren sich auf dem Gelände der „Alten Mälzerei“ in Pritzwalk zahlreiche Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und der Dienstleistungsbranche sowie 16 Fach- und Hochschulen.

„Wir platzen aus allen Nähten“, berichtet Mike Blechschmidt, Vorstandsvorsitzender des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse (WADWD). Der Verein richtet die Jobstart-Messe zum mittlerweile 13. Mal aus.

Oberstes Ziel der Messe ist es, junge Leute aus der Region für eine Ausbildung in der Region zu begeistern oder ihnen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es für eine akademische Laufbahn gibt. „Die Gewinnung von Berufsnachwuchs für unsere Unternehmen ist eine der größten Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft steht“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Er begrüße es daher, dass der WADWD sich dieses enorm wichtige Thema auf die Fahnen geschrieben hat. „In der Region des Autobahndreiecks mit Pritzwalk, Wittstock, Heiligengrabe und Meyenburg schlägt das wirtschaftliche Herz der Prignitz“, sagte das Oberhaupt der gastgebenden Stadt. Daher sei es notwendig, die Arbeit des Vereins Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse weiter zu professionalisieren. Dass die Wirtschaft enormen Bedarf an Berufsnachwuchs hat, machte Cornelie Schlegel, die Leiterin der Agentur für Arbeit Neuruppin, deutlich: „In der Prignitz stehen aktuell 72 Bewerbern 199 Ausbildungsstellen gegenüber“, sagte die Agenturchefin. Allerdings gebe es auch Branchen, die keine einzige Lehrstelle bieten, obwohl es rege Nachfrage gibt. Für eine Berufsausbildung in der Informatik gebe es 21 Interessenten, aber bisher keinen einzigen Ausbildungsplatz. Der potenzielle Berufsnachwuchs und die passenden Ausbildungsbetriebe werden bei der Jobstart-Messe am 15. September in Pritzwalk zusammenfinden.

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Foto: Die Organisatoren der Jobstart-Messe trafen sich in der Alten Mälzerei in Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Furniere aus Falkenhagen: Seit 25 Jahren erfolgreich am Markt

(04.09.2018)

Falkenhagen. Für Günther Beyer beginnt die Geschichte des Furnierwerks Prignitz eigentlich erst mit dem Produktionsstart im Jahr 2000. Doch das Unternehmen wurde bereits vor 25 Jahren gegründet. Anlass genug für einen Gratulationsbesuch im Gewerbepark Prignitz in Falkenhagen. René Georgius, der Leiter des Regionalcenters Prignitz der Industrie- und Handelskammer Potsdam, und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratulierten dem Geschäftsführer und Gesellschafter Günther Beyer zum Firmenjubiläum. „In den vergangenen Jahren hat sich der Markt komplett gewandelt“, sagt Günther Beyer. War zur Zeit der Gründung die Möbelindustrie noch größter Auftraggeber, so sind es mittlerweile der individuelle Innenausbau (Objekte), die Parkettindustrie oder der Bootsbau, die mit den Erzeugnissen des Furnierwerkes beliefert werden.

„Die Massenproduktion ist nicht so unser Betätigungsfeld“, berichtet der Geschäftsführer. Vielmehr habe sich das Unternehmen darauf spezialisiert, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. „Wenn ein Kunde Furnier aus Zitronenholz bestellt, bekommt er es“, sagt Günther Beyer. Auf diese Weise hat sich das Falkenhagener Unternehmen fest etabliert und ist heute das größte Furnierwerk Deutschlands.

90 Beschäftigte sind am Standort tätig, wobei es schwieriger geworden ist, Mitarbeiter zu gewinnen. René Georgius und Dr. Ronald Thiel sagten dem Geschäftsführer ihre Unterstützung zu. Das Furnierwerk Prignitz bietet nicht nur Arbeit für Fachkräfte und ungelernte Arbeiter. Gern würde der Betrieb auch wieder Lehrlinge zum Holzbearbeitungsmechaniker oder zum Industriekauffrau oder -kaufmann ausbilden. Die Unternehmensnachfolge hat Günther Beyer bereits geregelt. Wenn er am kommendem Jahr beruflich etwas kürzertritt, wird sein Assistent Felix Schröder nach und nach die Verantwortung als Geschäftsführer übernehmen.

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Foto: Gratulierten Geschäftsführer Günther Beyer (2.v.l.): Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (l.), René Georgius und Assistent Felix Schröder. Foto. Andreas König/Stadt Pritzwalk

Herbstleuchten ließ Pritzwalker Innenstadt erstrahlen

(31.08.2018)

Pritzwalk. So viele Besucher wie nie zuvor erfreuten sich an den bunten Bildern beim Pritzwalker Herbstleuchten. Mit dem Einbruch der Dunkelheit verwandelte sich die Innenstadt in eine fantastisch beleuchtete Traumwelt. Zuvor waren Sonnenblumen in allen Formen das bestimmende Thema. Die Besucher waren voll des Lobes für die gelungene Veranstaltung von Stadt und Interessengemeinschaft Innenstadt.

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Foto: Sagenhafte Lichtgestalten waren zum Herbstleuchten in Pritzwalk unterwegs. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Kemnitz feierte mit einem Dorffest 85 Jahre Ortsfeuerwehr

(29.08.2018)

Dorf und Feuerwehr gehören einfach zusammen. Deshalb gab es doppelten Grund zum Feiern für die Einwohnerinnen und Einwohner des Pritzwalker Ortsteils Kemnitz. Die freiwillige Feuerwehr Kemnitz beging das 85-jährige Jubiläum ihrer Gründung mit einem Dorffest.

Nach einem zünftigen Grillabend für die Mitglieder der Ortswehr und Gästen aus befreundeten Wehren begann am Samstag der Festtag mit einem Festumzug, der musikalisch begleitet von den „Kyritz-Musikanten“ und angeführt von landwirtschaftlicher Großtechnik durch den Ort führte.  Daran schloss ein Marschblock der Feuerwehr mit Feuerwehrtechnik befreundeter Wehren an denen die die Sarnower Oldtimerfreunde bis zum Festplatz hinter der Kita „Rappelkiste“ folgten. Hier war bereits alles von den Gastgebern für die Festgäste und Einwohner des Ortsteils vorbereitet. Im großen Festzelt, wartete ein von den Damen des Ortes selbstgebackenes umfangreiches Kuchenbuffet und auf dem Festplatz war alles für die Feuerwehrwettkämpfe, Löschangriff und Gruppenstafette, vorbereitet. Für die Kleinen gab es Spaß und Spiel mit Hüpfburg, Losbude und Kinderschminken.

Thomas Siegfried, Ortsvorsteher von Kemnitz, begrüßte die Festgäste, darunter von der Pritzwalker Stadtverwaltung Heiko Möbius, den Pritzwalker Stadtbrandmeister Volker Lehmann und die Kameradinnen der anwesenden Ortswehren. Der Ortsvorsteher dankte allen Einwohnern von Kemnitz, die sich in die Vorbereitungen und Ausgestaltung des Jubiläumsfestes mit eingebrachten. Sein Dank und Glückwünsche galten natürlich auch der Ortswehr und er wünschte allen Gästen viel Spaß beim Feiern und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieses Fest zur weiteren Festigung der Dorfgemeinschaft beitragen würde.

Von Ortswehrführer Mario Bock war zu erfahren, dass die Ortswehr Kemnitz mit 15 aktiven Wehrmitglieder, davon fünf Frauen, gut aufgestellt ist. Die Wehr besitzt ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und alle Kameradinnen haben den Abschluss  der Truppmann Ausbildung 2 und die Kameraden mindestens die Qualifikation Truppführer. Außerdem gibt es in der Ortswehr qualifizierte Gruppen- und Zugführer. Bei gemeinsamen Dienstabenden und Ausbildungen mit den Nachbarwehren Alt Krüssow, Beveringen  und Sarnow erfolgen regelmäßige Weiterqualifizierungen der Einsatzkräfte. In Auswertung der Wettkämpfe belegte Sarnow den ersten Platz vor der Frauengruppe aus Kemnitz, gefolgt von Beveringen und  Giesensdorf. Die Gastwehr aus Boddin startete nur im Löschangriff und belegte so den 5. Platz. Am späteren Nachmittag stießen die Jugendfeuerwehrgruppen aus Boddin und Selent (Schleswig Hollstein), vom Jugendfeuerwehrmarsch aus Kuhsdorf kommend, dazu und absolvierten auch noch die Gruppenstafette zur eigenen und zur Freude der Gäste des Festes.

Der Kemnitzer Festtag klang aus mit einem Tanz im Festzelt mit der Band „KERBO-LINE & Co.“ und Stargast RosaRot.

 

H-W.B.

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Foto: Kemnitz feierte mit einem Dorffest 85 Jahre Ortsfeuerwehr

Glückwünsche zum 90. Geburtstag an Heiner Mißfeld

(29.08.2018)

Bürgermeister Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen und gratulierte am 26.8.2018 Heiner Mißfeld zu seinem 90. Geburtstag. Er wünschte dem Jubilar alles Gute, viel Gesundheit und noch viele glückliche Jahre im Kreise seiner Familie und in der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr der Stadt. Dem schlossen sich Ortswehrführer Adrian Zechser und sein Stellvertreter Klaus Köppke und Vertreter der Senioren der Ortswehr an. Heiner Mißfeld ist seit 1951 Mitglied der Pritzwalker Feuerwehr und hat die Entwicklung der Wehr über Jahrzehnte mitgeprägt.

 

H-W.B.

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Foto: Glückwünsche zum 90. Geburtstag an Heiner Mißfeld

Pritzwalk und Umgebung beim Brandenburg-Tag gut vertreten

(27.08.2018)

Pritzwalk/Wittenberge. Auf großes Interesse stießen die touristischen Angebote aus Pritzwalk und Umgebung beim Brandenburg-Tag in Wittenberge. Eine 14-köpfige Delegation vertrat dort am Sonntag, 26. August, die Mitglieder des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung beim Landesfest. „Wir haben vor allem unsere Veranstaltungen beworben“, sagte Halldor Lugowski, Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung. In fantasievollen Kostümen wurden die Besucher des Landesfestes auf das bevorstehende Herbstleuchten in Pritzwalk aufmerksam gemacht. Mit Hilfe großformatiger Fotos konnten die Besucher einen Eindruck von der Museumsfabrik, dem Bismarckturm und der Kleinbahn Pollo gewinnen. Als besonders anregend empfanden die Zuschauer die Märchenlieder, die vom Wagen des Tourismusvereins in die Menge schallten. „Damit warb der Wahrberge-Verein für den Prignitzer Märchentag im Waldlehrpark in Groß Woltersdorf“, sagte Halldor Lugowski. Mehr als 60 Kilogramm Süßigkeiten warfen die Vertreter des Pritzwalker Tourismusvereins in die Menge, wo die Leckereien dankbare Abnehmer fanden. „Das Interesse war groß“, schätzt Halldor Lugowski ein. Der Besuch des Landesfestes habe sich gelohnt.

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Foto: Die Delegation des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung fuhr in einem fantasievoll geschmückten Wagen im Festumzug zum Brandenburg-Tag in Wittenberge mit und hielt die Fahne der Stadt hoch. Foto: Stadt Pritzwalk

Verein NLD Streckenthin ist in Pritzwalk heimisch geworden

(23.08.2018)

Pritzwalk. Die Kinder schöpfen Papier, probieren beim Kegeln, „alle Neune“ zu treffen und bedrucken Papier mit Hilfe einer echten Druckerpresse. Das „Grüne Klassenzimmer“ an der Straße Zur Hainholzmühle in Pritzwalk wimmelt nur so vor Leben. Während die Jungen und Mädchen herumtollen und die Natur entdecken, ernten Mitarbeiter des Vereins „Natur, Landschaft und Denkmalschutz“ (NLD) Streckenthin Obst und Gemüse, schneiden Hecken oder führen Reparaturen an den hölzernen Gebäuden auf dem Gelände aus.

„Wir haben im Frühjahr den Sitz unseres Vereins endgültig nach Pritzwalk verlegt“, berichtet Marion Schuhmacher, Bevollmächtigte des Vorstandes. Das „Grüne Klassenzimmer“ leistet mit seinen Erträgen einen nicht unerheblichen Beitrag zum Speiseplan der Pritzwalker Tafel.

„2604 Gurken, 182 Kilo Tomaten, 136 Kilo Erdbeeren und noch vieles mehr, ich finde, das kann sich sehen lassen“, sagt Marion Schuhmacher stolz.

 

30 Menschen sind beim Verein NLD beschäftigt, 23 in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) und sieben nach dem Programm „Soziale Teilhabe“, also in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis.

 

Der Verein bewirtschaftet 20 000 Quadratmeter Fläche, darunter einige zuvor brachliegende Kleingärten. Größtes Projekt derzeit ist die Umgestaltung des alten Wasserwerks zu einem Technikstützpunkt. Die Mitarbeiter des NLD sind mit dieser Aufgabe schon sichtbar vorangekommen, wenn auch noch vieles zu tun ist. „Ich rechne damit, dass wir ungefähr zwei Jahre brauchen werden, bis alles so ist, wie wir es haben möchten“, sagt Marion Schuhmacher.

 

Hilfe und Unterstützung sind dabei immer willkommen. So gehörte der NLD Streckenthin zu den Vereinen, die von der Stadt Pritzwalk eine Zuwendung für die Vereinsarbeit im Rahmen der Wohlfahrtspflege, Kultur und Jugendhilfe erhalten hat. „Von dem Geld haben wir neue Folien für unsere Gewächshäuser angeschafft“, sagt Marion Schuhmacher. Eine sinnvolle Investition: In einem „Paprikazelt“ genannten Gewächshaus beispielsweise gedeiht das farbenfrohe Gemüse prächtig. Fast 63 Kilo fanden so bei der Tafel dankbare Abnehmer. „Selbst das Obst und Gemüse gedeiht hier besser als an unserem früheren Standort“, bestätigt Arne Schuhmacher, der den Einsatz der Mitarbeiter koordiniert. „Ja, hier in Pritzwalk sind wir schon richtig heimisch geworden“, ergänzt Marion Schuhmacher.

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Foto: Marion und Arne Schuhmacher vom Verein NLD Streckenthin sind mit dem Vereinsdomizil im „Grünen Klassenzimmer“ von Pritzwalk zufrieden. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Herbstleuchten mit Sonnenblumenfest - Innnenstadt stimmungsvoll illuminiert

(20.08.2018)

Pritzwalk. Ein Magnet für Gäste aus der Region ist das jährliche Fest des „Herbstleuchtens“ in der Pritzwalker Innenstadt. Lichter, Aktionen und tolle Musik lässt viele Fans des „Herbstleuchtens“ in die Stadt kommen. Schon jetzt sehen sie mit großen Erwartungen auf Freitag, den 31. August 2018. Von 16 bis 23 Uhr gibt es in der Pritzwalker Innenstadt mit der Marktstraße, dem Marktplatz und der Meyenburger Straße eine bunt illuminierte Partymeile mit Kinderspaß und -spiel, Präsentation von Showprogrammen, Lichtspielereien und -effekten, kurzum Unterhaltung für jeden Geschmack. Ein Farbenspiel aus Scheinwerfern und Projektionen lässt Bäume, Sträucher und das Rathaus in einem wunderschönen Glanz erstrahlen. Mit Einbruch der Dunkelheit zeigen sich ungeahnte Lichtimpulse, die die Gäste begeistern werden.

Akteure präsentieren Stadt und Region
Die Stadt Pritzwalk, Innenstadthändler, Gewerbetreibende und Vereine aus Pritzwalk und der Region präsentieren gemeinsam ihre Stadt und die Umgebung mit regionaltypischen Genüssen, Musik, Unterhaltung und vielfältigen Aktionen. Sie laden ein zum Shoppen bis 22.30 Uhr, zum Flanieren und Verweilen. Sie bringen Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie auf die Straße.

Innenstadt im Zeichen der Sonnenblume

„Während die Stadtverwaltung für das kulturelle Rahmenprogramm mit Künstlern, Unterhaltung, Kinderanimation und vielem mehr sorgt, hat der Verein IG Innenstadt Pritzwalk e.V. für das „6. Herbstleuchten“ zu einem Wettbewerb „Sonnenblumenfest“ aufgerufen. Die IG lädt die Kitas, Horte und Schulen der Stadt und ihrer Ortsteile sowie alle Kinder ein, Sonnenblumen, Sonnenblumengirlanden oder sonstige Sonnenblumendekorationen zu gestalten oder zu basteln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sagt die Koordinatorin und Hauptorganisatorin Heike Fuchs. Bei der Fachgebietsleiterin der Stadtverwaltung für Kultur, Freizeit, Tourismus, Stadtmarketing, Veranstaltungs-/Citymanagement und Senioren, laufen alle Fäden für das Herbstleuchten 2018 zusammen. „Wir freuen uns gemeinsam auf die vielen Beiträge und sind gespannt auf das Strahlen der vielen Sonnenblumen im Stadtzentrum.“

Preisverleihung für drei Wettbewerbe

Die Preisverleihung der Sonnenblumenwettbewerbe erfolgt für den Malwettbewerb um 18 Uhr, für den Bastelwettbewerb um 19 Uhr und für den Sonnenblumenwettbewerb um 20 Uhr auf dem Marktplatz. Dort wird um 22 Uhr „Steffanias Lichtshow“ mit spektakulärer Artistik, mit Stäben, Hula-Hoop und Keulen präsentiert, die wunderbare Lichtstimmungen hervorbringen.
Das ganze Herbstleuchten ist begleitet von entspannter Musik im Hintergrund, lustigen Animationen und Walk Acts in ihren schillernden eleganten Kostümen. Sie begegnen Groß und Klein beim Schlendern durch die Marktstraße.

Buntes Programm für die kleinen Besucher

Die Stadt legt beim Herbstleuchten viel Wert auf die Unterhaltung und Spielerlebnis für die kleinen Besucher. Dazu gehören die beliebten „Galoppos“, Kinderkarussell, Hüpfburg, Bastelstraße „Laterne Sonnenblume“, ein kleiner Laternenumzug durch die Marktstraße mit Clowni und Nachtwächter mit dem Musik-Lichter-Bollerwagen, Kiki der Spaßvogel und Puschel das Zotteltier. Es gibt Kinderschminken und Haarstyling, Riesenseifenblasen mit Fee Lilly und Co, die Spielstraße mit vielen kleinen Mitmachaktionen, Klettballwerfen „Power-Flower“ Sonnenblume, Lichter-Dosenwerfen, Leuchtkiesel, in der Schatzkammer können die Besucher Gold und Edelsteine sieben und sich Zuckerwatte, Popcorn und vieles andere mehr schmecken lassen.

Schlemmermeile lockt mit Leckereien

„Zu einem entspannten Herbstfest und Einkaufsbummel gehören natürlich neben angenehmer Unterhaltung auch eine tolle vielseitige Gastronomie mit Bierständen, Cocktailbar und einer Schlemmermeile, die das Angebot an diesem Nachmittag und Abend abrunden. Dazu sind alle Gäste von der Stadt Pritzwalk, den Händlern, Gewerbetreibenden und Vereinen in die Pritzwalker Innenstadt herzlich eingeladen“, sagt Heike Fuchs.
H.-W.B.

Foto zur Meldung: Herbstleuchten mit Sonnenblumenfest - Innnenstadt stimmungsvoll illuminiert
Foto: Bei Fachgebietsleiterin Heike Fuchs laufen die Fäden für das Pritzwalker Herbstleuchten zusammen. Foto: H.-W.B.

Stadt lässt Straßen und Parkplätze instandsetzen

(17.08.2018)

Pritzwalk. Noch ist die Nordstraße in Pritzwalk gesperrt. Aber wenn sie bald wieder befahren werden darf, dürfte sie kaum wieder zu erkennen sein. Auf einer Fläche von über 2000 Quadratmetern wird die Straße derzeit instandgesetzt. 40 Grad heißt ist der Asphalt, wenn ihn die Straßenbauer in das zuvor ausgefräste Straßenbett einbringen. Doch die Mitarbeiter der Prignitzer Asphalt GmbH & Co. KG aus Liebenthal erneuern nicht nur die Fahrbahn.

120 Stellpätze erneuert

 

„Hinzu kommen etwa 1500 Quadratmeter Fläche für 120 Parkplätze einschließlich der Markierungen“, erklärt Halldor Lugowski, Amtsleiter für Infrastruktur und Stadtentwicklung. Einige der neuen Parkplätze sind bereits fertiggestellt, können aber erst genutzt werden, wenn die Straße ihrer Bestimmung übergeben sein wird.

Straße wird bis Ende August freigegeben

„Wir rechnen damit, dass die Nordstraße spätestens Ende August wieder für den Verkehr freigegeben werden kann“, erklärt Halldor Lugowski, der sich am Freitag über den Fortgang der Arbeiten informierte. Zuvor wurde bereits die Bergstraße instandgesetzt. Zwischen der Kreuzung Lindenstraße und dem Magazinplatz erhielt die viel befahrene Straße ebenfalls eine neue Ausgleichs- und Deckschicht. In beiden Fällen verschwinden so Schlaglöcher und Wasserpfützen. Auch die Fahrgeräusche verringern sich dank der neuen Deckschicht deutlich.

Bauhof legt Grünrabatten neu an


Mitarbeiter des städtischen Bauhofs legen die Grünrabatten in den betreffenden Straßen teilweise neu an. „Für die folgenden Jahre plant die Stadt Pritzwalk in ihrem Verantwortungsbereich weitere Instandhaltungsarbeiten wie auch den Neubau von Straßenabschnitten oder Verbindungsstraßen“, erklärt Halldor Lugowski.

Foto zur Meldung: Stadt lässt Straßen und Parkplätze instandsetzen
Foto: Amtsleiter Halldor Lugowski (l.) bespricht mit Kolonnenführer Holger Martz von der Prignitzer Asphalt GmbH den Fortgang der Instandhaltung in der Nordstraße.

Arbeitsgemeinschaft tagte in Pritzwalk: Kommunen wollen weniger Kreisumlage zahlen

(14.08.2018)

Pritzwalk. Die Kreisumlage sollte von derzeit 45 Prozent auf 41 Prozent abgesenkt werden. Diese Forderung erheben die Mitglieder der Kreisarbeitsgemeinschaft (KAG) Prignitz des Städte- und Gemeindebundes. Möglich und nötig sei das laut dem Vorsitzenden der KAG, dem Wittenberger Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, wegen der bessere finanzielle Situation des Landkreises. Das Gremium tagte am Dienstag im Pritzwalker Rathaus. Eine solche Senkung würde dafür sorgen, dass auch kleinere Kommunen mehr finanziellen Spielraum bekämen, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Die niedrigere Kreisumlage solle auf Wunsch der Kommunen auf den Doppelhaushalt 2018/19 angewandt werden. Der Kreisarbeitsgemeinschaft gehören die Bürgermeister und Amtsdirektoren (Hauptverwaltungsbeamte) der Prignitzer Städte, Gemeinden und Ämter an.

Pritzwalker Schulanfänger besuchen die „Busschule“ mit Malbuch

(14.08.2018)

Pritzwalk. Wie steige ich richtig in den Schulbus ein und wieder aus, wie verhalte ich mich während der Fahrt? Solche und viele andere Fragen von Schulanfängern beantworten die Prignitzer Polizei und die Kreisverkehrswacht in den kommenden Tagen. Ein neues Verkehrsmalbuch will die Mädchen und Jungen auf spielerische Weise mit den wichtigsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr vertraut machen.

Malbücher für Jahn- und Quandtschule

Polizeihauptmeisterin Grit Weber vom Bereich Prävention bei der Polizeidirektion Prignitz wird die Malbücher am 21. und 22. August an der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule verteilen und am 18. September an der Herbert-Quandt-Grundschule. In der gesamten Prignitz erhalten rund 700 Schulanfänger die Malbücher mit den Abenteuern der Schildkröte „Sammy“. Zu den Unterstützern des Vorhabens zählt auch die Stadt Pritzwalk.

Verkehrserziehung für alle Altersgruppen

„In der Busschule wird den Jungen und Mädchen das richtige Verhalten am und im Bus erläutert“, sagt Grit Weber. Sie ist nicht nur Polizistin, sondern auch im Vorstand der Verkehrswacht Prignitz. Dass ihr die Verkehrserziehung der Kinder und Jugendlichen aller Altersgruppen wichtig ist, zeigte sich am Montag bei einem Besuch in Giesensdorf. Dort informierte sie die Mädchen und Jungen aus der Einrichtung „Memori“ des CJD über das richtige Verhalten als Radfahrer.

 

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Foto: Grit Weber mit dem neuen Verkehrsmalbuch für Schulanfänger. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Neuer Waschraum gefällt Kindern aus der Kemnitzer Kita „Rappelkiste

(07.08.2018)

Kemnitz. Ihren neuen Waschraum wollen die Kinder der Kia „Rappelkiste“ im Pritzwalker Ortsteil Kemnitz am liebsten kaum noch verlassen. Während der Schließzeit in den vergangenen Wochen haben fleißige Handwerker das Bad in eine bunte, freundliche Waschlandschaft verwandelt.

Piepmätze als Wasserhähne

Die Wasserhähne sehen aus wie lustige Piepmätze, die Toilettenbrillen zwinkern den Kleinen mit Augen zu. Die neue Dusche ist – wie der ganze Waschraum – in freundlichen rot-weißen Farbtönen gefliest. Das Beste aber sind die Waschbecken. Die lassen sich nämlich nicht nur zum Händewaschen nutzen, sondern laden auch zu herrlichen Wasserspielen ein.

Ältere Kinder zeigen, wie es geht

Die älteren Kinder zeigen den jüngeren, wie mit wenigen Handgriffen Wasser gestaut werden kann. Mit einem bisschen Seifenschaum macht die Sache gleich noch einmal so viel Spaß.

Verbesserungen für alle Kitas geplant

In nur vier Wochen wurde der zuvor nicht mehr so ansehnliche Waschraum in ein Schmuckstück verwandelt. „Wir wollen in allen städtischen Kitas nach und nach Verbesserungen vornehmen“, sagt der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Er besuchte am Dienstag, 7. August die Kita „Rappelkiste“ und freute sich sehr, dass den Kindern und Erzieherinnen um Leiterin Birgit Schalm der neue Waschraum so gut gefällt.

Neue Schallschutzdecke installiert

„Außer der neuen Waschlandschaft hat die Stadt Pritzwalk auch eine Schallschutzdecke anbringen lassen“, ergänzte Gudrun Przybilla, Fachgebietsleiterin für Kindertagesstätten, Schulen und Jugend bei der Stadt Pritzwalk.

Über 36000 Euro investiert

Insgesamt 36118 Euro wurden in der Kita „Rappelkiste“ investiert, davon 21670 Euro Fördermittel der Investitionsbank der Landes Brandenburg (ILB) mit ihrem Programm „Kinderbetreuungsfinanzierung“.

Alle Plätze sind belegt

Auch die Eltern zeigen sich sehr angetan vom neuen Bad. „Einige kamen extra noch einmal her, um sich den Waschraum anzusehen“, sagt Birgit Schalm. Die Kita „Rappelkiste“ ist ohnehin sehr beliebt. Die 26 zur Verfügung stehenden Plätze, davon 14 für Krippenkinder, sind alle belegt.

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Foto: Die Kinder der Kita „Rappelkiste“ Kemnitz nehmen ihren neuen Waschraum in Besitz. Foto: Stadt Pritzwalk/Andreas König

Gemeinsame Begehung des Russischen Ehrenfriedhofes

(23.07.2018)

Gemeinsam mit dem 2. Botschaftssekretär der Abteilung Innenpolitik der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Mikhail Sukov, erfolgte in der vergangenen Woche eine Begehung des Russischen Ehrenfriedhofes an der Straße Am Kietz.

Sukov bescheinigte Peter Kniesel vom Grünflächenamt und Bürgermeister Ronald Thiel eine gute Pflege des Ehrenfriedhofes durch die Stadt Pritzwalk und war sich mit der zuständigen Sachbearbeiterin der Kreisverwaltung für das Kriegsgräberwesen, Daniela Köhne, darin einig, dass es in Pritzwalk nur Kleinigkeiten im Erhaltungszustand der Gräberfläche, wie zwei, drei lose Gehwegplatten nachzubessern gebe.

Angeregt wurde durch Mikhail Sukov eventuell den Zaun um den Ehrenfriedhof eventuell mit neuer Farbe zu versehen. Hierzu könne bei der Kreisverwaltung und bei der Botschaft durch die Stadt Pritzwalk ein Antrag auf finanzielle Beihilfe gestellt werden, so Daniela Köhne.

Ronald Thiel nahm die Anregung des Botschaftssekretärs auf und versprach über den Fachbereich der Verwaltung entsprechende Maßnahmen prüfen zu lassen und eine Verbesserung des Zustandes der Umzäunung, auch mit der in Aussicht gestellten finanziellen Unterstützung, in die Wege zu leiten.  

 

H.-W. B.

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Foto: Ronald Thiel (re) im Gespräch mit Mikhail Sukov

Offizielle Übergabe der direkten Verbindung der Museumsteile über den Dömnitzarm

(23.07.2018)

 „Wir liegen mit der Übergabe der Verbindung zwischen dem ehemaligen Stadt- und Brauereimuseum und dem Neubau der „Museumsfabrik“ im Komplex der sanierten ehemaligen Tuchfabrik, im Zeitplan und mit dem Brückenschlag finden die Bauarbeiten zur Sanierung des Komplexes ihren Abschluss“, so Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel am vergangenen Freitag. Die jetzt neue Brücke, einst Bestandteil des Lagerkomplexes im Hof der ehemaligen Tuchfabrik, wurde auf Anregung von Dietmar Sachs, der über die gesamte Sanierungsphase der Tuchfabrik für die Stadt Pritzwalk die Koordinierung der Arbeiten leitete, nach der Demontage im Hof der Tuchfabrik aufgearbeitet, statisch geprüft und für die zukünftige Verbindung beider Museumsteile bereitgestellt. „Sie bildet nun nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch eine direkte Verbindung der beiden Komplexe der „Museumsfabrik“ und bietet den Besuchern zwischen Ausstellungsräumen und den Bereichen der hier ansässigen Vereine, wie den Kunstfreunden, den Landfrauen, den Tourismusverein, der Gesellschaft für Heimatgeschichte, als Nutzer kurze Wege im Komplex der „Museumsfabrik“, so Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel. 

Der Übergang ist rollstuhlgerecht hergerichtet und wird in Zukunft mit frischem Grün berankt sein.

Mit der Inbetriebnahme des Überganges sind nun auch die digitale Anbindung beider Museumsteile vollzogen. Überwachung, Brandschutzanlage und Telekommunikation sind nun zusammengeschaltet.

Etwas schwieriger gestaltete sich im Vorfeld die Tatsache, das für den Brückenschlag die Wünsche, Vorstellungen und Zustimmungen von fünf Eigentümern eingeholt werden mussten, so Dietmar Sachs.

Aus Anlass der Übergabe der Brücke über den Dömnitzarm zwischen den Museumsteilen weilte Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, in der ehemaligen Tuchfabrik und zeigte sich angenehm überrascht über die komplexe Sanierung des gesamten Komplexes, die nun in der Nutzung die Bereiche Bildung, Wohnen und Kultur unter einem Dach vereint. Insgesamt sind rund 10 Millionen Euro aus Förderungen des Bundes, des Landes Brandenburg, der Familie Quandt und aus Eigenmitteln der Stadt Pritzwalk investiert worden, so Ronald Thiel. „Es ist toll zu sehen, was aus so einem großen ehemals leerstehenden Industriekomplex werden kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und wie hier im Zentrum der Stadt mit großem Aufwand, der sich aber lohnt, ein Stadtbild prägendes Objekt wieder mit Leben erfüllt wird, so Staatssekretärin Gutheil.

Sie brachte für die „Museumsfabrik“ einen Förderbescheid aus dem Programm „Kultureller Anker“ in Höhe von 40 000 Euro mit, die den weiteren Ausbau der „Museumsfabrik“ unterstützen sollen. Museumsleiter Lars Schladitz führte im Anschluss der Brückenfreigrabe die Gäste durch die „Museumsfabrik“ und erläuterte das künftige Konzept für den Aufbau des Museumsteils, der die zweite Phase der Industrialisierung um 1900 in Pritzwalk darstellen soll.

 

H.-W. B.

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Foto: Offizielle Übergabe der direkten Verbindung der Museumsteile über den Dömnitzarm

"Entdecke, was sich bewegt" - Ferienspiele der Pritzwalker Grundschulkinder

(16.07.2018)

Das diesjährige Motto der Ferienspiele der beiden Horte „Kunterbunt“ und „Regenbogenhaus“ ist Programm für die gesamte Ferienzeit. Die Ferien laufen unter dem Thema: "Entdecke, was sich bewegt". Rund 80 Kinder der beiden Grundschulen der Stadt haben sich zur Teilnahme an den Ferienspielen dieses Jahres angemeldet. Am Montag stieg die Eröffnungsparty auf dem Gelände der „Herbert-Quandt-Grundschule“ mit vielen Aktivitäten, gut gelaunten Kindern und Betreuerinnen aus den Horten. Hüpfburg, Glücksrad, verschiedenen Wettspiele, Seifenblasen, Miniexperimente, Kinderschminken und Bogenschießen standen auf dem Programm und wurden von Anfang an gut genutzt. Das Programm der Ferienspiele ist abwechslungsreich und mit vielen Höhepunkten versehen. So werden Boote gebaut, der Streichelzoo im Hainholz besucht, an den Angelteichen geangelt und im Reitverein geritten. Geplant ist eine Fahrradtour zum Blaubeerhof und eine Fahrt zum Kamelhof Sternberger Burg und bei schönem Wetter wird natürlich das Waldschwimmbad im Hainholz auch ausgiebig genutzt werden. Weiterhin stehen Besuche im Kino und auf der Bowlingbahn des Kulturhauses auf dem Programm. Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Das Stadion wird für Lauf - und Springwettkämpfe und die Turnhalle im Hainholzweg wird zum Inliner -und Pennybord fahren genutzt. Für das leibliche Wohl wird an einigen Tagen mit selbstgebackener Pizza, leckeren Eisbechern und Smoothies, sowie Waffeln aus der eigenen Küche des Hortes gesorgt.

 

H.-W. B.

Foto zur Meldung: "Entdecke, was sich bewegt" - Ferienspiele der Pritzwalker Grundschulkinder
Foto: "Entdecke, was sich bewegt" - Ferienspiele der Pritzwalker Grundschulkinder

Jahn-Grundschüler spenden für den Streichelzoo

(16.07.2018)

Zum Schuljahresende besuchten die Grundschüler der Flex B 1-2 der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule einen ihrer Lieblingsplätze im Pritzwalker Stadtwald „Hainholz“. Im Gepäck hatten die Grundschüler und Klassenlehrerin Simone Wolff einen großen Umschlag, in dem 170 Euro als Spende für den Erhalt des Streichelzoos der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Regionalverband Prignitz steckten. „Wir sind gern hier im Streichelzoo und haben in der Zeitung gelesen, dass aus finanziellen Gründen der Streichelzoo geschlossen werden soll. Darüber haben die Schülerinnen und Schüler unserer Flexklasse im Klassenrat und im Klassenverband gesprochen und sich spontan entschieden einen Kuchenbasar zu veranstalten und den Erlös für den Erhalt des Streichelzoos zu spenden. So wurde es auch mit großem Erfolg gemacht und der Erlös des Kuchenbasars noch mit einer kleinen Summe aus der Klassenkasse aufgestockt, so dass wir heute 170 Euro an die SDW zum Erhalt des Streichelzoos übergeben können“, sagte Klassenlehrerin Simone Wolff. So konnten die Grundschüler am Dienstag an SDW-Betriebsleiter Rüdiger Jach ihre großzügige Spende übergeben. Jach bedankte sich bei den Schülern und konnte berichten, dass sich in der Zwischenzeit einiges getan hat und dass auf Grund der mit der Stadtverwaltung geführten Gespräche in der nächsten Stadtverordnetenversammlung darüber beraten werden soll, wie die Stadt Pritzwalk zum Erhalt des Streichelzoos beitragen kann. „Wir werden schon jetzt von der Stadt unterstützt, so können wir das Grundstück, auf dem unser Streichelzoo steht, kostenfrei nutzen und das Damwild Gehege wird, wenn es notwendig ist, durch Großtechnik, die wir nicht haben gemäht. Das hilft schon sehr, aber die Kosten für Futter und den Tierarzt für die Tiere im Streichelzoo, Enten, Gänsen, Pfauen, Tauben, Waschbären, ein Sattelschwein, zwei Grauesel, Ziegen und das Damwild Gehege mit 16 Tieren, davon vier Kälbern, sind schon ein erheblicher Kostenfaktor für die SDW. Die Gelder müssen jährlich aufgebracht werden.  Wir haben im vergangenen Jahr an Spenden zwar 1350 Euro erhalten, das reicht aber nicht. Im vergangenen Jahr besuchten den Streichelzoo, der seit 1997 besteht, kostenfrei rund 4000 Besucher, das ist ein Zeichen, dass diese Einrichtung gern von Familien und Kindern angenommen wird. Eure Spende liebe Schüler hilft uns sehr und ich möchte mich sehr herzlich bei euch bedanken“, so Rüdiger Jach. Nach gekühltem Tee und ein paar Süßigkeiten schwärmten die Kinder im Bereich des Streichelzoos aus und verlebten einen schönen Vormittag mit den zutraulichen Tieren.

 

H.-W.B.

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Foto: Jahn-Grundschüler spenden für den Streichelzoo

Stadt Pritzwalk fördert Vereine mit fast 70000 Euro

(06.07.2018)

Pritzwalk. Sie vertreten mehr als 2000 Mitglieder widmen sich der Kinder- und Jugendarbeit und gestalten das gesellschaftliche Leben der Stadt mit: 24 Sportvereine sowie sechs Vereine der Wohlfahrtspflege, Kultur und Jugendhilfe.

Die Stadt Pritzwalk fördert die Arbeit der Vereine seit Jahren aus Haushaltsmitteln als freiwillige Aufgabe. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel hatte für Donnerstagnachmittag Vertreter der Vereine ins Rathaus eingeladen, um ihnen die Fördermittelbescheide in würdigem Rahmen zu übergeben.

„Die Vereinsförderung ist eine freiwillige Aufgabe, die die Stadt gern übernimmt“, sagte der Bürgermeister. Klaus-Peter Garlin (CDU), der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, ergänzte: „Es gibt auch mal Auseinandersetzungen im Stadtparlament, aber bei der Vereinsförderung waren sich die Vertreter aller Fraktionen stets einig. Sie ist wichtig, weil sie den Vereinen hilft, Trainings und sportliche Wettkämpfe abzusichern. Die Leistungen, die unsere Sportler dabei erbringen, tragen den Ruf Pritzwalks in unser Land hinaus.“

Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Fördermittel beantragt werden müssen. „Stichtag für die Sportförderung im kommenden Jahr ist bereits der 30. August“, ergänzte Kultur-Fachgebietsleiterin Heike Fuchs.

Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ermutigte die Vereine, mit der Stadt zusammenzuarbeiten, um Höhepunkte würdigen zu können. Zudem sollten die Fördermittel beantragt werden. „Denn die Vereine tragen dazu bei, dass Pritzwalk lebt“, sagte das Stadtoberhaupt.

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Foto: Die Vertreter der Vereine kamen ins Rathaus, um die Fördermittelbescheide entgegen zu nehmen.

„Senioren Residenz Prignitz“ ist „sozialer Anker fürs Dorfleben“

(05.07.2018)

Pritzwalk/Sadenbeck. 87 Pflegeplätze, 60 Mitarbeiter, die „Senioren Residenz Prignitz“ in Sadenbeck hat sich erfolgreich als stationäre Pflegeeinrichtung etabliert. Davon konnte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Roswitha Schier bei einem Besuch der Seniorenresidenz in Sadenbeck (Stadt Pritzwalk) überzeugen.

Geschäftsführer Adrian Zechser stellte das Unternehmen vor und berichtete von den umfangreichen Angeboten, die den Bewohnern zur Verfügung stehen. So gibt es beispielsweise einen eigenen Heimarzt für die medizinische Betreuung der Bewohner. Mit der nahegelegenen Kita arbeitet die Seniorenresidenz zusammen. Die Kinder singen und Basteln mit den Senioren.

Dennoch gibt es viele Wünsche an die Politik. Das beginnt bei der Absicherung der medizinischen Fußpflege durch Podologen und hört beim immer schwieriger werdenden Gewinnen von Fachkräften noch lange nicht auf.

Roswitha Schier ist gelernte Krankenschwester und Sprecherin ihrer Fraktion für Arbeit, Bildung, Familie, Gesundheit, Kultur, Soziales, Wissenschaft. Sie befindet sich gegenwärtig auf Pflegetour, um von den Verantwortlichen zu hören, welche Probleme es gibt. Und die sind laut Adrian Zechser zahlreich: Identische Leistungen werden für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen unterschiedlich vergütet. Der Personalschlüssel ist trotz einheitlicher Vorgaben in den Bundesländern unterschiedlich. Stehen in Bayern beispielsweise 40 Pflegekräfte für 100 Pflegebedürftige zur Verfügung, sind es in Brandenburg nur 30, sagte Adrian Zechser.
Bei allen Problemen habe sich die Seniorenresidenz sehr gut entwickelt und sei aus dem öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken. „Die Seniorenresidenz ist der soziale Anker für das Dorfleben“, sagte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Umso wichtiger sei es, dass die Infrastruktur stimme. Dazugehöre eine flächendeckende versorgungmit mobilem Internet ebenso wie ein Ausbau der Ortsdurchfahrt Sadenbeck. Roswitha Schier und Jan Redmann versicherten, die Themen in den zuständigen Gremien anzusprechen.

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Foto: Zu Besuch in der Seniorenresidenz Sadenbeck (v. l.): Dr. Ronald Thiel, Nadine Preuß, Jan Redmann, Roswitha Schier, Adrian Zechser und Wolfgang Korzen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Richtfest für Wohnhaus Hagenstraße 1 gefeiert

(05.07.2018)

Pritzwalk. Von der Straße aus verbergen noch Planen und Baugerüste, was sich im Haus Hagenstraße 1 in Pritzwalk tut. Doch im Inneren des historischen Gebäudes haben einheimische Handwerker in den vergangenen Monaten viel geleistet. Daher konnte Investor Sven Trockel aus Berlin für Mittwoch, den 4. Juli 2018, zum Richtfest laden. Von den 16 im Haus entstehenden Wohnungen sind bereits zwei vermietet und sieben reserviert, berichtete der Bauherr. Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel lobte das Engagement des Investors und wünschte sich, dass weitere Investoren leerstehenden Häusern zu neuem Leben verhelfen. Im November, so plant es Sven Trockel, sollen die Mieter einziehen können.
Interessenten können sich an Uwe Kleinke wenden, Tel. 03395/302331.

Foto zur Meldung: Richtfest für Wohnhaus Hagenstraße 1 gefeiert
Foto: Investor Sven Trockel mit seiner Frau und dem Pritzwalker Bürgermeister Dr, Ronald Thiel beim Richtfest im Haus Hagenstraße 1 in Pritzwalk. Foto Andreas König/Stadt Pritzwalk

Unterschriften für Ausbau der Ortsdurchfahrt Sadenbeck übergeben

(05.07.2018)

Pritzwalk/Sadenbeck. Die Landesstraße 154 verdient diesen Namen nicht. Das finden 130 Bürgerinnen und Bürger, die an einer Unterschriftenaktion zum Ausbau der L154 teilgenommen haben. Stellvertretend für die Bürger übergab der Geschäftsführer des Seniorenparks Prignitz in Sadenbeck, Adrian Zechser, die Listen dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Redmann.

Land muss zu seiner Verantwortung stehen

Im Beisein des Pritzwalker Bürgermeisters Dr. Ronald Thiel nahm Jan Redmann diese Willensbekundung entgegen und sagte: „Das Land Brandenburg darf sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen, indem es versucht, die Kommunen zur Übernahme von eigentlich landeseigenen Straßen zu drängen.“ Vielmehr sei ein Ausbau der Straße zwischen Sadenbeck und Halenbeck dringend geboten.

Rettungsfahrten werden verlangsamt

Die Unterzeichner führten an, dass die Straße in einem „desolaten Zustand“ sei und in sich eine Menge Gefahrenpotenzial berge. „Rettungsfahrzeuge müssen stellenweise aufgrund des Zustandes der Straße verlangsamt fahren, um sicher zum Einsatzort zu gelangen“, heißt es im Text der Unterschriftenlisten.

"Straße muss dringend ausgebaut werden"

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel unterstützt das Ansinnen der Sadenbecker. „Diese Straße muss dringend ausgebaut werden“, sagt das Stadtoberhaupt. Da es sich um eine Landesstraße handelt, liege dies in der Verantwortung des Landes.

Foto zur Meldung: Unterschriften für Ausbau der Ortsdurchfahrt Sadenbeck übergeben
Foto: Adrian Zechser (Mitte), Geschäftsführer des Seniorenparks Prignitz in Sadenbeck, übergibt dem CDU-Landtagsabgeordneten Jan Redmann (l.) Listen mit 130 Unterschriften für den Ausbau des Landesstraße 154. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel unterstützt diese Forderung. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Zahnradwerk wächst: Unternehmen sucht Mitarbeiter und Auszubildende

(05.07.2018)

Pritzwalk. Zurück auf der Erfolgsspur ist das Zahnradwerk Pritzwalk. Das wurde bei einem Gespräch der Unternehmensführung beim Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel deutlich. Die drei Geschäftsführer Tom Peiffer, Dr. Hermann Andreas und Dr. Robert Grünhagen kamen zum Antrittsbesuch ins Rathaus, um die aktuelle Entwicklung des Pritzwalker Traditionsbetriebes darzustellen und über Zukunftsperspektiven zu sprechen.

Beschäftigtenzahl stieg seit der Übernahme

Und die sehen vielversprechend aus. Seit der Übernahme des Unternehmens im April vergangenen Jahres stieg die Zahl der Mitarbeiter von 163 auf 190. „Parallel dazu haben wir den Schritt in die Rentabilität geschafft“, sagte Tom Peiffer. Ziel sei es, auch in Zukunft nachhaltig zu wachsen, ergänzte Dr. Hermann Andreas.

Gesucht werden bis 20 Mitarbeiter pro Jahr

Zu diesem Zweck braucht das Unternehmen kontinuierlich Berufsnachwuchs. „Wir werden künftig zehn bis 20 Mitarbeiter pro Jahr einstellen, um das Ausscheiden älterer Beschäftigter auszugleichen“, erklärte Tom Peiffer. Gesucht werden Mitarbeiter für unterschiedlichste Berufsbilder: Lkw-Fahrer, Zerspaner, Maschinenbediener und Mechatroniker für die Produktion, aber auch kaufmännische Sachbearbeiter für die Verwaltung sind gefragt.

Zahnradwerk bildet aus

Das Zahnradwerk bildet zudem aus: Den Beruf der Fachkraft für Metalltechnik oder des Werkzeugmechanikers kann man in dem Pritzwalker Unternehmen erlernen. Schließlich wird auch ein berufsbegleitendes Studium des Ingenieurbaus angeboten.

Gute Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis

Dass der Neustart des Zahnradwerks so gelungen ist, liege auch an der sehr guten Zusammenarbeit mit der Stadt, der kreislichen Wirtschaftsförderung und dem Landkreis Prignitz selbst, lobten die Geschäftsführer. Dank kurzer Wege und engagierter Betreuung sei es möglich, in nächster Zeit größere Investitionen anzugehen.

Zahnräder in aller Welt

Die Kundschaft des Zahnradwerks sitzt zwar hauptsächlich in Deutschland, doch finden sich die großen Zahnräder aus der Dömnitzstadt in Bahn- und Schiffsgetrieben oder Windkraftanlagen auf der ganzen Welt.

Bürgermeister begrüßt gute Entwicklung

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte die positive Entwicklung des Zahnradwerks und sicherte zu, das Unternehmen im Rahmen der städtischen Möglichkeiten zu unterstützen.

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Foto: Dankten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (2.v.l.) für die Unterstützung: Die Geschäftsführer des Zahnradwerks Pritzwalk Tom Peiffer (l.), Dr. Robert Grünhagen (3.v.l.) und Dr. Hermann Andreas (r.). Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Gäste aus der Ukraine wollen von Erfahrungen beim Pollo lernen

(03.07.2018)

Pritzwalk. Als touristischer Anziehungspunkt macht die Kleinbahn „Pollo“ jetzt auch international von sich reden. Sebastian Trolle, Berater des ukrainischen Infrastrukturministers, und Projektmanagerin Therese-Eva Menzel waren kürzlich zu Gast beim Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, um zu erfahren, wie wichtig der „Pollo“ für die Region ist und wie Kommunen das Projekt fördern könnten.

Kleinbahn in Westukraine soll belebt werden

Sebastian Trolle möchte eine Kleinbahn in der Westukraine zu neuem Leben erwecken, die Borschatalbahn, die in der Grenzregion zwischen Ungarn, Rumänien verkehrt. Er sucht Beispiele für den gelungenen Betrieb von Kleinbahnen und ist dabei auf Pritzwalk gestoßen.

Zu Gast bei der Pollo-Geburtstagsfeier

Zunächst hatten Sebastian Trolle und Projektleiterin Therese-Eva Menzel im April die Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag des „Pollo“ in Lindenberg und Mesendorf besucht. Was der Verein Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg in den vergangenen Jahren aus dem „Pollo“ gemacht hat, beeindruckte die Besucher sehr. „Das ist eine ganz tolle Sache“, lobte Sebastian Trolle, der sich selbst als Eisenbahnfan bezeichnet.

Schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt

Mit dem Beleben der Borschatalbahn, soll mehr erreicht werden als eine Touristenattraktion zu schaffen. „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist in diesem Teil der Ukraine äußerst schwierig“, berichtet Sebastian Trolle. Mit einem Aufblühen der Bahnstrecke verknüpfen die Befürworter daher die Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung.

Bürgermeister erfreut über das Interesse

Der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel freute sich über das internationale Interesse am Pollo. „Die Kleinbahn ist eine touristisch herausragende Attraktion in unserer Region“, sagte er. Allerdings habe die Stadt nur mittelbar die Möglichkeit, die Aktivitäten des Vereins zu fördern, zumal sich dessen Sitz sich in der Nachbargemeinde Groß Pankow befindet. Dennoch würden die Angebote des Vereins auch vom Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung beworben.

Erfahrungsaustausch angeregt

Sebastian Trolle regte an, mit einer Delegation aus der Ukraine nach Pritzwalk zu reisen, um sich von der Erfolgsgeschichte des Pollo“ selbst ein Bild zu machen. Einen derartigen Erfahrungsaustausch könne er sich sehr gut vorstellen, sagte Dr. Ronald Thiel.

Foto zur Meldung: Gäste aus der Ukraine wollen von Erfahrungen beim Pollo lernen
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zeigte sich interessiert an den Plänen von Sebastian Trolle und Therese-Eva Menzel, die Borschatalbahn in der Ukraine nach dem Vorbild des „Pollo“ zu beleben. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Erste Sommertour mit dem Bürgermeister war ein großer Erfolg

(02.07.2018)

Pritzwalk. Ronald Thiel und die Organisatoren der ersten „Sommertour mit dem Bürgermeister“ hatten schon mit interessierten Bürgern gerechnet. Doch die Beteiligung der Mitradler an der Sommertour am Samstag, 30. Juni, übertraf alle Erwartungen. Gut 80 Mitradler hatten sich angemeldet. Weitere rund 50 Einwohner der Stadt und aus den Ortsteilen schlossen sich dem Radlerfeld spontan an oder gesellten sich auf der Strecke dazu.
Ziel der ersten Sommertour war der Pritzwalker Ortsteil Wilmersdorf, in dem am Nachmittag ein Dorffest und das 85. Gründungsjubiläum der Ortswehr gefeiert wurden.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Ronald Thiel und die gesamte Verwaltungsspitze vor dem Rathaus fuhr der Tross durch den Stadtwald „Hainholz“, über Streckenthin, Sadenbeck nach Wilmersdorf, um dort mit den Einwohnern das Dorffest- und Feuerwehrjubiläum zu begehen.
Gastgeber und Gäste nutzten eifrig die Angebote an kühlen Getränken, Kaffee und frischem, selbst gebackenem Kuchen und an Torten oder herzhaften Grillprodukten. Sie ließen es sich bei Country- und Schlagermusik im Festzelt und auf der Freifläche zwischen Dorfgemeinschaftshaus und dem neuen Spielplatz gutgehen. Die kleinen Gäste vergnügten sich auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken, bastelten, modellierten Luftballons oder kletterten auf dem Spielplatz.
Interessantes boten die Einsatzkräfte der Sadenbecker Feuerwehr mit der Vorführung der Rettungs- und Bergetechnik ihres neuen Löschfahrzeugs LF 10, indem sie zeigten, wie Personen nach einem Unfall aus einem zerstörten Fahrzeug geborgen werden.
Die Wilmersdorfer konnten sich auf den Tanz in die Abendsonne vorbereiten, während die Radlergruppe zur nächsten Etappe der Sommertour aufbrach. In der Wallfahrtskirche „St. Anna“ in Alt Krüssow belohnte sie Uwe Dummer, der Vorsitzende des Fördervereins, mit interessanten Ausführungen zum  Verein und den bereits abgeschlossenen und geplanten Restaurierungsarbeiten.
Abgesichert, wie vom Start an, von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und des Bauhofes, machten sich die Teilnehmer dann über Sarnow auf den Weg zum Pritzwalker Trappenberg, wo sie  von einem Teil des Spielmannszuges zünftig begrüßt wurden. Nach Auslosung der „Radlertombola“, bei Musik und bei Bratwurst und Getränken ließen die Teilnehmer den Sommertour 2018 den Ausflug mit 26 Radkilometern, Erlebnissen und Gesprächen mit dem Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeitern und Mitradlern noch einmal Revue passieren.
Bürgermeister Ronald Thiel dankte allen Teilnehmern und versprach, dass seine Idee der Sommertour im kommenden Jahr, am Wochenende vor den großen Ferien, eine zweite Auflage erfahren und es dann wieder in die nähere Umgebung von Pritzwalk gehen wird. So könne man entspannt Ortsteile von Pritzwalk, die dort lebenden Menschen und Vereine kennen lernen, denn Stadt und Ortsteile gehören eng zusammen. Außerdem lade die schöne Umgebung der Prignitz gerade im Sommer zum entspannten Radeln ein und er freue sich auf die nächste Sommertour, zu der alle gern eingeladen sind, sagte Ronald Thiel.

H-W. B.

Foto zur Meldung: Erste Sommertour mit dem Bürgermeister war ein großer Erfolg
Foto: Bei herrlichem Wetter führte die Sommertour mit dem Bürgermeister durch die Umgebung Pritzwalks.

Schach-Stadtmeister in der Jugend- und Erwachsenenklasse geehrt

(29.06.2018)

Pritzwalk. Schach-Stadtmeister in der Jugend- und Erwachsenenklasse geehrt
Pritzwalk. Stadtmeister der diesjährigen 69. Saison ist Bernd Ölke, ein langjähriger aktiver Schachspieler. Auf den Plätzen folgen Pascal Bräutigam und Peter Wessolek.
Hartmut Philipp, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Schach des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums, verwies auf die aktive Nachwuchsarbeit, die von der AG Schach geleistet wird, nicht ohne dabei die Leistungen der aktiven Schachspieler ebenfalls zu würdigen.
Schüler und Schülerinnen von der 2. bis zur 12. Klasse spielen dort aktiv Schach. Im Nachwuchsturnier, das aus Anlass der Stadtmeisterschaft ausgetragen wurde, siegte Fazludden Imami vor Arwen Hampe und Paul Louis Scharies. Im Namen der Stadt gratulierte Bürgermeister Ronald Thiel, übergab Sachgeschenke und wünschte allen Schachspielern weiter gute Erfolge im Spielbetrieb, die natürlich auch dazu beitragen, dem Namen der Stadt Ehre zu erweisen.  
„Die Intensivierung der Jugendarbeit ist besonders Peter Brack und dem stellvertretenden Leiter des Kreisschachverbandes Christian Blume zu verdanken", berichtete Hartmut Philipp. "Denn diese beiden trainieren auch den Nachwuchs. Es stehen neue gute Spieler zur Verfügung, die in Zukunft auch die Männermannschaft verstärken werden. Unsere Schachsportler sind im Spielbetrieb des Landesschachverbands Mecklenburg-Vorpommern integriert. Auf regionaler Ebene und auf Landesebene beteiligen sich unsere Nachwuchssportler, sowie auch aktive Erwachsene erfolgreich an den Wettkämpfen“, sagte der AG-Leiter.
Weitere interessierte Sportfreunde sind gern gesehen. Das Training der Schach-AG findet jeweils donnerstags von 14 bis 15:30 Uhr in der ehemaligen Jahnschule (jetzt Haus 6 des Pritzwalker Gymnasiums) am Perleberger Tor  statt. Beginn ist in der ersten Schulwoche nach den Ferien. Interessenten und Nachwuchs-Schachspieler sind gern gesehen, sagt Hartmut Philipp.
H-W.B.

Foto zur Meldung: Schach-Stadtmeister in der Jugend- und Erwachsenenklasse geehrt
Foto: Die Schach_Sieger 2018. Foto: H-W.B.

Schüler bereiten Kitakindern "olympische" Freude

(26.06.2018)

Pritzwalk. Noch herrscht Ruhe auf dem Spielplatz der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler“. Das gibt Jeremie und Jamie, Laura und Laura sowie Rosa und Maxi Gelegenheit, letzte Absprachen zu treffen. Denn die Schüler der 10. Klasse der Freiherr-von-Rochow-Oberschule Pritzwalk richten heute eine Olympiade aus. Eine Spaßolympiade, um genau zu sein

Kinder komen demnächst zur Schule

Den Wettbewerben stellen werden sich Kinder der Pritzwalker Kita „Tausendfüßler. Sie sind fünf und sechs Jahre alt, kommen noch in diesem oder im nächsten Jahr zur Schule und wissen nur, dass sie heute einen schönen Tag erleben werden.

Schüler nehmen am Wettbewerb teil

Die Jugendlichen hatten bereits ihren letzten Schultag. Doch sie legen sich mächtig ins Zeug für die Teilnahme an der „Doing Good Challenge“. Das ist ein bundesweiter Wettbewerb, in dem soziales Engagement von Schülern gefragt ist. Gemeinsam mit Schulsozialarbeiterin Eike Neumann haben die Schüler das Projekt entwickelt, die Wettbewerbe vorbereitet, und nun können die Spiele beginnen.

Kleine Sportler feuern einander an

Es gibt Büchsenzielwurf, Kartoffellauf, einen Laufradparcours, den Stopptanz oder Schaumkusswettessen. Und sie sind faire Sportler. Jedes Kind, das gerade seinen Wettbewerb absolviert, wird von den anderen angefeuert.

Projekt bereitet berufliche Zukunft vor

„Ich finde, das ist eine ganz tolle Aktion“, freut sich die stellvertretende Kitaleiterin Christiane Schulz. „Die Kinder haben viel Spaß, und den Schülern bringt es auch einiges, zumal ja einige einen pädagogischen Beruf erlernen wollen.“
Jeremie Tille beispielsweise, einer der Initiatoren des Projekts, hat nicht nur sein Praktikum bei den „Tausendfüßlern absolviert, und ist zum Praxislernen in die Kita gekommen, er möchte auch Erzieher werden und wird demnächst am Oberstufenzentrum sein Fachabitur in Angriff nehmen.

Auswertung erst im nächsten Jahr

Gewonnen haben schon jetzt alle am Projekt Beteiligten. Und wer weiß, vielleicht können die Pritzwalker Schüler ja einen der Hauptpreise der Doing Good Challenge abräumen. Zu gewinnen gibt es attraktive Reisen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt allerdings erst Anfang 2019. Bis dahin sind haben die Rochowschüler bereits eine Ausbildung begonnen, und ein Teil ihrer Schützlinge drückt selbst die Schulbank.

Foto zur Meldung: Schüler bereiten Kitakindern "olympische" Freude
Foto: Das Schaumkuss-Wettessen gehörte zur Spaßolympiade in der Kita "Tausendfüßler". Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Großes Interesse an Pritzwalk beim Hansetag in Rostock

(25.06.2018)

Pritzwalk. Mit vielen Eindrücken und jeder Menge neuen Kontakten kehrte die Pritzwalker Delegation vom 38. Hansetag aus Rostock zurück. Drei Tage lang hatten Halldor Lugowski und Heike Fuchs von der Stadtverwaltung, Museumsleiter Lars Schladitz, Jean Duwe vom Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung sowie Kathrin Maaß von den Landfrauen Pritzwalk, Korbmacher Herbert Aukthun und Hobby-Bildhauer Gerth Grabow in der Hansestadt die Werbetrommel für Pritzwalk gerührt.

„Die Besucher zeigten großes Interesse an unseren touristischen Angeboten“, freute sich Fachgebietsleiterin Heike Fuchs. Sehr gut kamen die Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken an. Am Spinnrad von Kathrin Maaß wollten vor allem viele Kinder wissen, „‘wo sich Dornröschen gestochen hat‘. Frau Maaß hat den Kindern die Spindel gezeigt und versichert, dass wir aus Sicherheitsgründen die Spitze abgeschliffen haben“, berichtet Heike Fuchs. Für Aufsehen sorgten auch die Auftritte des Pritzwalk-Wolfs, der am Samstag einen Abstecher zum Hafen machte.

Foto zur Meldung: Großes Interesse an Pritzwalk beim Hansetag in Rostock
Foto: Die Mitglieder der Pritzwalker Delegation, vor allem das Stadtmaskottchen, der Pritzwalk-Wolf, hatten beim Hansetag in Rostock viele interessante Begegnungen. Fotos: Heike Fuchs/Stadt Pritzwalk

Mit Feuereifer dabei: Dorffest und Stadtjugendfeuerwehrtag gefeiert

(23.06.2018)

Sarnow. Aus Anlass des Dorffestes im Pritzwalker Ortsteil Sarnow wurde dort der 16. Stadtjugendfeuerwehrtag ausgetragen. Zu den Wettkämpfen waren 11 Mannschaften des Feuerwehrnachwuchses aus sechs Pritzwalker Feuerwehren angereist: aus Beveringen, Buchholz, Falkenhagen, Giesensdorf, Sarnow und Pritzwalk. Als Gäste startete die Jugendfeuerwehrgruppe aus Boddin (Gemeinde Groß Pankow) gleichberechtigt in den Wettkämpfen. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren traten in den Disziplinen Gruppenstafette, Löschangriff nass, Zielbekämpfung mit der Kübelspritze, Wissenstest und Knoten im fairen Wettkampf gegeneinander an.
Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs wünschte dem Feuerwehrnachwuchs Freude, Spaß und sportlichen Erfolg bei den Wettkämpfen. Dem war auch so, denn die Jugendfeuerwehrgruppen der Stadt- und Ortsteilwehren zeigten, was sie in vielen Ausbildungs- und Trainingsstunden schon alles gelernt hatten.
In der Wertung der Floriangruppe (unter 8 Jahre) belegten die Falkenhagener (ohne Gegner) souverän den ersten Platz. Anders sah es bei den Floriangruppen (8 bis 10 Jahre) aus, hier kämpften gleich vier Gruppen um Sieg und Plätze. Den ersten Platz belegte Beveringen vor Buchholz, Giesensdorf und Pritzwalk. In der Altersklasse 1 siegte Falkenhagen vor Pritzwalk, Boddin, Beveringen und Gastgeber Sarnow. In der Altersklasse 2 gewann Beveringen unangefochten, da sich kein Gegner fand. Die Sieger bekamen zusätzlich zu ihren Medaillen den Wanderpokal des Bürgermeisters für ein Jahr überreicht.
Im Rahmen der Wettkampfauszeichnung wurde Jugendwart Jan Kiewert aus Falkenhagen mit dem Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehr in Bronze ausgezeichnet.   
Ein erfolgreicher Tag also für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Stadt und ihrer Ortsteile, der durch das Rahmenprogramm Hüpfburg, Brandschutzmobil, Werbestand der Schnellen Einsatz-Einheit Prignitz, Essen aus der Feldküche, Kuchenbüffet noch verschönt wurde.
Gleich im Anschluss an die Auszeichnung der Jugendfeuerwehren ging es in der Festscheune mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, von den Sarnowerinnen gebacken, weiter. Gute Stimmung verbreiteten die HanPets mit ihrem Programm „Lachen nach Noten“. Für die Kleinen gab es noch eine Bastelstraße, Kinderschminken und Spaß auf der Hüpfburg. Ab 20 Uhr legte DJ Pierre in der Festscheune auf, und die Sarnower schwangen ausgiebig das Tanzbein.
H-W.B.

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Foto: Jugendfeuerwehren und Betreuer aus der Stadt Pritzwalk und ihren Ortsteilen nach der Siegerehrung. Foto: H-W.B.

Stellenausschreibung der Technischen Hochschule Brandenburg

(22.06.2018)
Die Präsnzstelle Prignitz der Technischen Hochschule Brandenburg veröffentlicht folgende Stellenausschreibung:

Pritzwalker Delegation beim Hansetag in Rostock dabei

(19.06.2018)

Pritzwalk. Beim 38. Hansetag in Rostock dabei ist auch eine Delegation aus Pritzwalk. Vertreter der Stadt, des Tourismusvereins Pritzwalk, der Museumsfabrik, der Landfrauen sowie regionaler Gewerke werden vom 21. bis zum 24. Juni für die Dömnitzstadt und ihre Umgebung werben. Als Gastgeschenk dient ein geschnitzter Wolf, das Pritzwalker Wappentier. Geschaffen hat die Skulptur der Pritzwalker Hobby-Bildhauer Gert Grabow.

„Die Skulptur verbleibt bei der gastgebenden Stadt Rostock“, erläuterte Jean Duwe vom Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung. Es sei allerdings geplant, dass die Gastgeschenke aller Hansestädte einmal in einer Wanderausstellung gezeigt werden. Ebenfalls mit von der Partie ist neben dem Schöpfer der Wolfsskulptur, Gert Grabow, auch der Pritzwalker Korbmacher Herbert Aukthun. Er wird den Gästen des 38. Hansetages die traditionsreiche Kunst des Korbflechtens zeigen.

„Wir wollen jede Menge Anregungen mit nach Hause bringen“, sagt der Pritzwalker Bauamtsleiter Halldor Lugowski. Er vertritt die Stadt Pritzwalk beim Hansetag gemeinsam mit Kulturfachgebietsleiterin Heike Fuchs und Lars Schladitz, dem Leiter der Museumsfabrik. Ebenfalls zur Delegation gehört das Stadtmaskottchen, der Wolf, der bei den Besuchern Neugier auf einen Besuch der Dömnitzstadt wecken soll.

Foto zur Meldung: Pritzwalker Delegation beim Hansetag in Rostock dabei
Foto: Vertreten Pritzwalk beim Hansetag in Rostock (v.l.): Lars Schladitz, Jean Duwe, Halldor Lugowski und Heike Fuchs mit der Wolfsskulptur als Gastgeschenk. Foto. Andreas König/Stadt Pritzwalk

„Sommertour mit dem Bürgermeister“: Anmeldeschluss am 27. Juni 2018

(18.06.2018)

Pritzwalk. Mit einer neuen Veranstaltungsreihe möchte der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel das Miteinander von Einwohnern der Stadt Pritzwalk und ihrer Ortsteile fördern. Die erste „Sommertour mit dem Bürgermeister“ führt am 30. Juni 2018 von Pritzwalk aus mit dem Fahrrad über Streckenthin, Sadenbeck, Neu Krüssow nach Wilmersdorf. Anmeldeschluss für die Teilnahme an der Sommertour ist aus organisatorischen Gründen der 27. Juni 2018.

Stopp zum Dorffest in Wilmersdorf

Dort werden die Teilnehmer von den Einwohnern zum Dorffest mit Feuerwehrgeburtstag willkommen geheißen.

Dieser Stopp dient gleichzeitig als Pause, um Kraft zu tanken für den zweiten Teil der Tour.

Ankunft am Trappenberg

Er führt von Wilmersorf über Alt Krüssow, Kemnitz und Sarnow zurück nach Pritzwalk. Dort, am Trappenberg, angekommen, erwartet die Teilnehmer ein buntes Programm. Bei einer Verlosung unter allen Radfahrerinnen und Radfahrern gibt es attraktive Preise zu gewinnen. Gegen 17 Uhr wird die Veranstaltung ausklingen.

Stadt und Land lernen einander kennen

„Es geht mir darum, bei der Sommertour mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen“, sagt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Zudem soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Pritzwalker gestärkt werden, egal, ob sie in der Kernstadt oder in einem der Ortsteile wohnen. Der Trappenberg wird als Ausflugsziel mit Leben erfüllt und schließlich tut man mit der rund 26 Kilometer langen Tour etwas für die Gesundheit.“

Die Sommertour mit dem Bürgermeister soll zur Tradition werden und immer am letzten Sonnabend im Juni stattfinden. Die Rundkurse wechseln, so dass jeder Ortsteil einmal angesteuert wird.

Foto zur Meldung: „Sommertour mit dem Bürgermeister“: Anmeldeschluss am 27. Juni 2018
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel (Mitte) lädt für den 30. Juni zur Sommertour ein.

Schülerin (10) aus Beveringen sammelte Unterschriften für Radwegbau

(18.06.2018)

Pritzwalk. Mit einer bemerkenswerten Aktion setzt sich die 10-jährige Jette Bücher aus Beveringen für den Bau eines Radweges zwischen der Stadt Pritzwalk und dem Ortsteil Beveringen ein. Das Mädchen sammelte gemeinsam mit seinen Eltern Sarah Bücher und Sebastian Krause 740 Unterschriften, um den Bau eines Radweges anzuschieben.

Jette hatte einen sehnlichen Wunsch

Seit Jette Fahrrad fahren kann, ist es einer ihrer sehnlichsten Wünsche, einmal von ihrem Heimatort Beveringen nach Pritzwalk zu radeln. „Doch das mussten wir Jette leider immer untersagen“, berichtet Mutter Sarah Bücher. „Es ist einfach zu gefährlich.“

Schülerin fasste sich ein Herz

Die Schülerin der 4. Klasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule hatte sich fast damit abgefunden. Nach der Wahl des Bürgermeisters fasste sie sich jedoch ein Herz und kam auf die Idee mit den Unterschriften. Mit einer selbst gestalteten Postwurfsendung wies die Familie auf Jettes Absicht hin. Die Listen lagen dann unter anderem am Gerätehaus der Beveringer Feuerwehr aus.

Bürgermeister lob Jettes Einsatz

Jette und ihre Eltern übergaben die Listen mit den Unterschriften jetzt dem Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Ich finde es toll, wie du dich für den Radweg einsetzt“, lobte das Stadtoberhaupt. Er erklärte dem Mädchen, dass es nicht so einfach sei, einen Radweg zu bauen. Das liegt unter anderem daran, dass es sich bei der Straße von Beveringen nach Pritzwalk zum Teil um eine Landesstraße zum Teil um eine kommunale Straße handelt, erfuhren Jette und ihre Eltern.

Ausschuss soll Thema behandeln

Dennoch möchte sich der Bürgermeister dafür einsetzen, dass der Herzenswunsch des Mädchens vielleicht doch erfüllt wird. „Wenn 740 Bürgerinnen und Bürger unterschreiben, zeigt das, welchen großen Bedarf an einem Radweg es gibt“, sagte Dr. Ronald Thiel. Der zuständige Amtsleiter Halldor Lugowski wird das Thema so aufbereiten, dass sich der Stadtentwicklungsausschuss in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema beschäftigen kann.

Foto zur Meldung: Schülerin (10) aus Beveringen sammelte Unterschriften für Radwegbau
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel nimmt die Liste mit 740 Unterschriften für den Radwegbau von Jette und Sarah Bücher sowie Sebastian Krause entgegen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Senioren aus der ganzen Prignitz in Pritzwalk begrüßt

(14.06.2018)

Pritzwalk. Mehr als 300 Seniorinnen und Senioren aus allen Teilen der Prignitz teil. Im Pritzwalker Kulturhaus begrüßten Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und der Prignitzer Landrat Torsten Uhe die Vertreter aus den Städten, Ämtern und Gemeinden der Prignitz. Beide Redner lobten das Engagement der älteren Generation und forderten die Senioren auf, sich weiterhin aktiv in die gesellschaftliche Diskussion einzubringen. Landrat Uhe freute sich, gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren „schöne Stunden im schönen Pritzwalk“ verbringen zu dürfen, wie er sagte.

Foto zur Meldung: Senioren aus der ganzen Prignitz in Pritzwalk begrüßt
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel begrüßte die Seniorinnen und Senioren aus der gesamten Prignitz in Pritzwalk.

Olaf Waterstradt las zum Auftakt der Brandenburgischen Seniorenwoche in Pritzwalk

(11.06.2018)

Pritzwalk. Herzlich lachen konnten am Montag mehr als 50 Pritzwalker Seniorinnen und Senioren in der Stadtbibliothek. Zum Auftakt der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche las der „Eulenspiegel“-Autor Olaf Waterstradt Texte, die vorwiegend von skurrilen Alltagsbegebenheiten handelten. Unter dem Motto „Das ist ja kaum zu fassen“, schilderte der beliebte Autor aus Putlitz Szenen von Arztbesuchen, nahm sich der Bildungspolitik an und unterhielt auf diese Weise sein Publikum prächtig. Für Dienstag, 12. Juni, sind die Pritzwalker Senioren zu 14 Uhr zur Festveranstaltung ins Kulturhaus eingeladen.

Foto zur Meldung: Olaf Waterstradt las zum Auftakt der Brandenburgischen Seniorenwoche in Pritzwalk
Foto: Olaf Waterstradt las zum Auftakt der Seniorenwoche in der Pritzwalker Bibliothek. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Königswürden für Bürger und Mitglieder der Schützengilde vergeben

(09.06.2018)

Pritzwalk. 80 Schützinnen, Schützen und Jugendliche, die nicht in einem Verein dem Schießsport nachgehen, nahmen in diesem Jahr am Pritzwalker Bürgerkönigsschießen teil. An zwei Wochenenden konnten schießsportliche Laien in den Wertungsklassen Damen, Herren und Jugend ihr sicheres Auge und eine ruhige Hand ausprobieren.  
Die Pritzwalker Festtage wurden genutzt, um die Sieger und Platzierten auf der großen Bühne der Festtage auf dem Marktplatz zu ehren. Die Ehrungen nahmen der  Vorstand der Schützengilde und der Bürgermeister der Stadt vor. Der  Schützenkönig und die Ritter der Schützengilde erhielten bei dieser Gelegenheit die Zeichen ihrer Würd-W.
Beim Bürgerkönigsschießen 2018 errang in der Wertungsklasse „Herren“ Hagen Frahm aus Pritzwalk den ersten Platz, gefolgt von Björn Voß aus Tetschendorf und Dieter Wedhorn aus Schmolde. In der Wertungsklasse „Damen“ erreichte Anke Rogge aus Pritzwalk den ersten Platz, gefolgt von Christiane Schrödter aus Pritzwalk und Anna-Lena Spitzner aus Pritzwalk.
In der Wertungsklasse „Jugend“ setzten sich Max Affeld aus Pritzwalk und Rebecca Spitzner, ebenfalls aus Pritzwalk, durch.
Die Sieger erhielten Wanderpokale, gespendet vom Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel. Es gab Sachpreise von Sponsoren, persönliche Pokale und Urkunden von der Gilde. Die Platzierten erhielten jeweils Pokale, Urkunden und Sachpreise.
Diesjährige und langjährigen Sponsoren für die Sachpreise waren der Hagebaumarkt Pritzwalk, der Frisiersalon „Haarmonie“ Simone Plutniok, das Restaurant „Villa Martino“ und der Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V.
Der Vorsitzende der Schützengilde Henry Bahlke bedankte sich bei den Gewinnern des Bürgerkönigsschießens und bei den Sponsoren für die Sachpreise.
Gleich im Anschluss erfolgte die Ehrung der Schützenkönige der Gilde. Erstmals konnte in diesem Jahr unter den Nachwuchsschützen der Titel „Jugendschützenkönig“ verliehen und Nils Neumann mit diesem Titel geehrt werden.
Als Schützenkönig 2018 wurde Edwin Mauks gekürt. Die nachfolgenden Schützen Klaas Neumann und Rico Kroworsch erhielten die Ehrentitel 1. Ritter und 2. Ritter 2018.
Für Verdienste um die Pritzwalker Schützengilde wurde dem Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, der Titel „Ehrenmitglied der Schützengilde Pritzwalk 1990 e.V.“ verliehen.
H-W.B

Foto zur Meldung: Königswürden für Bürger und Mitglieder der Schützengilde vergeben
Foto: Schützenkönig Edwin Mauks (re) erhielt aus den Händen des Vorsitzenden der Gilde die Königskette und die Urkunde als Schützenkönig 2018. Foto: H-W. B.

Kinder und Jugendliche eröffneten die Pritzwalker Festtage

(08.06.2018)

Pritzwalk. Mit einem umjubelten Programm wurden am Freitagabend die diesjährigen Pritzwalker Festtage eröffnet. Die jungen Tänzer der Pritzwalker Kitas „Tausendfüßler“ und „Kinderland“, des Hortes und der Tanzschule „Quer durch die Gasse“ unterhielten die Gäste mit vielfältigen Tänzen und Musikdarbietungen. Clowns, Zauberer und Straßenmusikanten lockten die Gäste auf die "Kulturmeile zum Feierabend". Bei schönstem, fast schon zu heißem Sommerwetter verfolgten hunderte Besucher die Darbietungen der jungen Künstler. Am Sonnabend, 9. Juni, geht die Party in der Pritzwalker Innenstadt weiter.

Foto zur Meldung: Kinder und Jugendliche eröffneten die Pritzwalker Festtage
Foto: Die kleinen Stars zählten zu den Publikumslieblingen. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Bürger machen sich stark für den Erhalt des Sadenbecker Stausees

(06.06.2018)

Pritzwalk/Sadenbeck. Nicht einmal 300 Meter von der Autobahn 24 entfernt, liegt nahe Sadenbeck ein Idyll im Wald verborgen. Doch der Sadenbecker Flachlandspeicher, im Volksmund Stausee genannt, ist bedroht. Darauf machten am Dienstag, 5. Juni, über 100 Bewohner der umliegenden Gemeinden aufmerksam. Sie waren zur Bürgerspechstunde des Landtagsabgeordneten Jan Redmann (CDU) gekommen. Der Politiker hatte das Thema aufgegriffen, nachdem der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung einen Brief des Finanzministeriums verlesen.

Land möchte Stausee abgeben

Zwar ist das Land nach einem Raumordnungsverfahren Eigentümer des Sees, möchte ihn jedoch den Anrainer-Kommunen übertragen. Die müssten dann auch die Kosten für den Rückbau oder eine Teilsanierung des Stausees tragen. Laut brandenburgischem Finanzministerium sollen das geschätzt 1,9 Millionen Euro für die vollständige Sanierung sein.

Pritzwalk gehört kein Teil des Sees mehr

Bislang war man der Ansicht, der See würde zum größeren Teil der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf und zum geringeren Teil der Stadt Pritzwalk gehören. „Seit dem Raumordnungsverfahren gehört uns von dem Stausee gar nichts mehr“, sagte der Amt für Recht, Bildung und Soziales, Dietmar Sachs.

Zweifel an Finanzbedarf für die Sanierung
Viele der Anwesenden bezweifelten nicht nur die Notwendigkeit von umfangreichen Arbeiten, sondern auch die Höhe der dafür veranschlagten Summe. Thomas Burmeister vom Wasser- und Bodenverband Pritzwalk bezifferte die Kosten für die notwendige Unterhaltung des Stausees auf „höchstens 5000 Euro im Jahr“.
Der Stausee wird von vielen Bürgern der Region, aber auch aus anderen Bundesländern, als Angelgewässer genutzt. Mehrere Kinder von der Angelschule Meyenburg appellierten an die Verantwortlichen, den See zu erhalten.
Refugium für Menschen, Tiere und Pflanzen
Das Gewässer ist mit seinen 50 Hektar Fläche ein Refugium für zahlreiche, teilweise geschützte Tier- und Pflanzenarten. Schließlich hat er auch eine wichtige Funktion im Hochwasserschutz für die Stadt Pritzwalk. Nicht zuletzt ist der Stausee eine der wenigen großen Wasserflächen in der Region. Sein Wert als Naherholungsgebiete ist nicht zu unterschätzen. Der Rentner Karl Roth aus Sadenbeck nannte die Pläne der Landesregierung „gezielte Heimatvertreibung“. Jan Redmann versprach den Bürgern, die Verantwortlichen beim Land zur Rede zu stellen. Gelegenheit dazu sei in den kommenden Sitzungen des Umwelt- und des Finanzausschusses.
Auch die Landesstraße ist ein Problem
„Dem Land Brandenburg gehören in Sadenbeck zwei Dinge“, sagte Jan Redmann. „Der Stausee, der aufs Spiel gesetzt werden soll und die Landesstraße, die sich in einem schlechten Zustand befindet.“ Er wolle sich dafür einsetzen, dass sich das Land in beiden Fällen zu seiner Verantwortung bekennt, versprach der CDU-Politiker.

 

Foto zur Meldung: Bürger machen sich stark für den Erhalt des Sadenbecker Stausees
Foto: In Sorge um die Zukunft des Sadenbecker Stausees (v.l.): CDU-Landtagsabgeordneter Jan Redmann, Sinan Benecke von der Angelschule Meyenburg, Dietmar Sachs (r.), Amtsleiter der Stadt Pritzwalk. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk

Ein Fest für Kinder und Eltern: Freude und Spaß zum Kindertag geschenkt

(06.06.2018)

Pritzwalk. Jede Menge Spiel und Spaß gab es zum Kindertag am Kulturhaus Pritzwalk. Die Stadt hatte zum Kinderfamilientag auf die Grünfläche hinter dem Kulturhaus eingeladen. Angesprochen waren alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, um den Kindertag zu feiern.
Die Veranstalter hatten sich vieles einfallen lassen, um den jüngsten Bewohnern der Stadt und der Ortsteile mit der zentralen Kindertagsparty einen tollen Tag mit Spaß und Spiel zu schenken. Jeder Altersgruppe wurden passende Aktionen und Programmteile geboten: Ballonmodellage, Kinderschminken, Hüpfburg, Garteneisenbahn, Bastelstraße, Torwandschießen. Es gab einen Tanzworkshop der Tanzschule „Quer durch die Gasse“, die Pritzwalker Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug und dem Löschhaus der Jugendfeuerwehr vertreten. Die Pritzwalker Modellbahnfreunde brachten eine transportable Modellbahnanlage und Fahrzeugmodelle mit. Stärken konnten sich die Besucher mit Waffeln, Eis, Bratwurst oder und Kuchen. Zur Kinderdisko legte DJ Pierre Musik auf. Ein Angebot, das vielfältiger eigentlich nicht sein konnte. Die Kleinen durften sich mit oder ohne Eltern an vielen Stationen so richtig ausprobieren, sportlich aktiv, kreativ sein, ihr Wissen testen und Spaß haben.

Veranstaltung soll fortgeführt werden

Heike Fuchs von zuständigen Fachbereich der Stadtverwaltung sagte: „Wir möchten gern den Kinderfamilientag fortführen, um den Mädchen und Jungen zu ihrem Ehrentag ein Geschenk zu machen.“ Nach dem Fest ist vor dem Fest. Alle Beteiligten werden in der Auswertung beraten, wie, wo und was besser gemacht werden kann. Sicher ist, dass die kleinsten Pritzwalker im kommenden Jahr wieder aktiv dabei sein werden, denn dass es ihnen gefallen hat, das war den kleinen Gästen an den Nasenspitzen anzusehen.
H.-W. B

Foto zur Meldung: Ein Fest für Kinder und Eltern: Freude und Spaß zum Kindertag geschenkt
Foto: Die Ballonmodellage gehörte zuden Attraktionen des Kinderfamilientages in Pritzwalk. Foto: H-W. B

Zum Kindertag: Jahn-Schüler durften bei großer Hitze ins Schwimmbad

(01.06.2018)

Pritzwalk. Eine erfrischende Aufmerksamkeit erhielten am 1. Juni die Schüler der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule: Die Klassen 1 bis 3 durften zum Vor-Schwimmunterricht ins Hainholz-Schwimmbad. Eigentlich sollte das Schulsportfest begangen werden, doch die hochsommerlichen Temperaturen ließen das nicht zu. Die Schulleitung wandte sich an Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, der den rund 150 Kindern freien Eintritt ins Hainholz-Schwimmbad zum Kindertag schenkte. So konnten sich die Mädchen und Jungen nicht nur abkühlen, sondern gleich auf den in der 3. Klasse anstehenden Schwimmunterricht vorbereiten. Kultur-Fachgebietsleiterin Heike Fuchs übergab den Schülern und Lehrern die Eintrittskarten. Mathematiklehrerin Sylke Rieche-Schröder nahm die Tickets mit den Schülern der 1. Klasse in Empfang.

Foto zur Meldung: Zum Kindertag: Jahn-Schüler durften bei großer Hitze ins Schwimmbad
Foto: Die Jungen und Mädchen der Klassen 1 bis 3 der Jahnschule freuten sich über den Schwimmunterricht zum Kindertag.

Antrittsbesuch von Dr. Kirsten Tackmann bei Bürgermeister Dr. Ronald Thiel

(30.05.2018)

Pritzwalk. Um die Bedürfnisse der Stadt Pritzwalk ging es beim Antrittsbesuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann beim Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel am Mittwoch, 30.Mai.

Stadt muss selbstständiges Mittelzentrum werden

Das Stadtoberhaupt legte dar, dass Pritzwalk als selbstständiges Mittelzentrum anerkannt werden müsse. Die Zusammenarbeit mit Wittstock im kooperativen Mittelzentrum solle auf jeden Fall fortgesetzt werden, betonte der Bürgermeister.

Zusammenarbeit darf nicht zum Nachteil gereichen

„Nur darf es beiden Städten nicht zum Nachteil gereichen, dass sie seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, sagte Dr. Ronald Thiel. Es geht vor allem um den Mehrbelastungsausgleich für Kommunen mit Mittelzentrumsstatus in Höhe von 800000 Euro. Diese Summe müssen sich die Städte Pritzwalk und Wittstock teilen, obwohl sie wegen der Entfernung und der Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Landkreisen höhere Ausgaben haben als andere Mittelzentren.

Bundesstraße 107 ist in schlechtem Zustand

Angesprochen wurde der schlechte Zustand der B 107. „Diese Bundesstraße ist ab Klenzenhof bis Pritzwalk zu schmal für den Verkehr“, sagte Dr Ronald Thiel. Ebenfalls unbefriedigend ist die Situation an der B189 in Kemnitz. „Bundesstraßen sind die Lebensadern der Region“, sagte der Bürgermeister. Es sei daher unbedingt notwendig, sie den Erfordernissen entsprechend auszubauen.

Ausbildungsmodule gegen Fachkräftemangel

Für die Fachkräftesicherung warb der Pritzwalker Bauamtsleiter Halldor Lugowski. Dr. Kirsten Tackmann nahm die Anregung auf und sagte, dass sie für eine modulare Lehrausbildung eintrete, bei der die Auszubildenden kürzere Wege und weniger Fahrzeit aufwenden müssten.

Regionale Landwirtschaft soll gefördert werden

Regionale Landwirtschaft muss wieder stärker gefördert werden. Darin waren sich die Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeistereinig. Eine Landwirtschaft, bei der die eigentliche Arbeit nur noch von Fremdfirmen erledigt werde und die Flächenbesitzer gar keinen Bezug mehr zur Region haben, sei auf Dauer nicht förderlich für die Region.

Beide Seiten vereinbarten, die Gespräche fortzusetzen.

 

Foto zur Meldung: Antrittsbesuch von Dr. Kirsten Tackmann bei Bürgermeister Dr. Ronald Thiel
Foto: Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Dr. Kirsten Tackmann im Gespräch mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. Bauamtsleiter Halldor Lugowski und Hartmut Winkelmann von den Pritzwalker Linken. Foto: Andreas König

Brandenburgische Seniorenwoche in Pritzwalk bietet zahlreiche Höhepunkte

(24.05.2018)

Pritzwalk. Ein umfangreiches Programm hat die Stadt Pritzwalk und ihre Partner für die 25. Brandenburgische Seniorenwoche auf die Beine gestellt. Von Montag, 11. Juni bis Donnerstag, 14. Juni 2018, können sich die älteren Mitbürger an Literatur, Musik, Tanz und Film erfreuen. Natürlich kommt bei allen Veranstaltungen auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Eine Kaffeetafel wird zum Selbstkostenpreis angeboten.

Olaf Waterstradt liest in der Stadtbibliothek

Los geht es am Montag, 11. Juni. Von 14 bis 17 Uhr ist in der Stadtbibliothek die Kaffeetafel der Landfrauen aufgebaut. Der Satiriker und „Eulenspiegel“-Autor Olaf Waterstradt aus Putlitz gestaltet ein heiteres Programm unter dem Motto „Das ist ja nicht zu fassen“. Für die Veranstaltung stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Die Stadt Pritzwalk bittet daher um verbindliche Anmeldung bis 4. Juni unter 03395/760817.

Irish Dance zur Festveranstaltung

Den Senioren der Stadt Pritzwalk und der Ortsteile ist die Festveranstaltung am Dienstag, 12. Juni, ab 14 Uhr, im Kulturhaus gewidmet. „Die Jüngsten begrüßen die Ältesten“ heißt es, wenn Mädchen und Jungen aus der Kita „Kinderland“ ihre Aufführung zeigen. Eine Kaffeetafel lädt zum gemütlichen Beisammensein. Höhepunkt ist der Auftritt der Irish Beats Dance Company. Es wird ein Eintrittspreis von 3 Euro erhoben.

Am Mittwoch, 13. Juni, ist ab 13.30 Uhr in der Reihe Pritzwalker Seniorenkino die preisgekrönte Filmkomödie „Best Exotic Marigold Hotel“ zu sehen. Der Eintritt ist frei, Kaffee und Kuchen gibt es zum Selbstkostenpreis.

Prignitzer Senioren feiern im Kulturhaus

Seniorinnen und Senioren aus Pritzwalk und der gesamten Prignitz sind zur offiziellen Veranstaltung des Landkreises Prignitz anlässlich der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche am Donnerstag, 14. Juni, ab 13 Uhr im Kulturhaus der Stadt Pritzwalk willkommen. An der Veranstaltung des Kreisseniorenrates Prignitz nehmen Landrat Torsten Uhe und der Pritzwalker Bürgermeister Dr. Ronald Thiel teil. Durchs Programm führt Marko Fischer aus Meyenburg. Musikalisch umrahmt wird sie vom Drehorgel-Orchester aus Mecklenburg. Den Flyer, der auch als Eintrittskarte gilt, erhalten die Pritzwalker Bürgerinnen und Bürger bei Zahlung des Selbstkostenpreises für ein Kaffeegedeck in Höhe von 5 Euro pro Person bis zum 4. Juni 2018 in der Stadtverwaltung Pritzwalk, Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 110.

Informationsstände für Senioren

Bei den Veranstaltungen am Dienstag und Donnerstag können sich Besucher jeweils ab 13 Uhr an Informationsständen zum Thema „Hilfen im Alltag für Seniorinnen und Senioren“ informieren.

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Foto: Die Irish Beats Dance Company tritt zur Seniorenwoche in Pritzwalk auf

Schüler und Lehrerinnen aus Mormant besuchten das Pritzwalker Rathaus

(18.05.2018)

Pritzwalk. Eine Delegation von neun Schülern und zwei Lehrerinnen aus der französischen Stadt Mormant besuchte am Donnerstag das Pritzwalker Rathaus. Die Gruppe hält sich in der Dömnitzstadt im Rahmen eines Schüleraustauschs mit dem Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk auf. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel führte die jungen Leute durch das Rathaus, zeigte ihnen das Trauzimmer und einige Diensträume. Abschließend stellte sich das Stadtoberhaupt den Fragen der Schüler. Baptiste und Jean-Baptiste hatten Interviewfragen vorbereitet. Sie wollten unter anderem wissen, was dem Bürgermeister an seinem Beruf gefällt und ob er schon einmal in Frankreich war. Die Lehrerinnen Nadège Innocent und Floriane Moreau überbrachten die besten Wünsche von Mormants Bürgermeister Sylvain Clérine sowie von Kulturbürgermeisterin Carine Calmon-Plantin. Das Dolmetschen übernahm Französischlehrer Wolfgang Mast vom Gymnasium.

Der Aufenthalt der französischen Gäste dauert noch bis Sonntag, 20. Mai 2018. Bei ihrem Rückflug nach Frankreich werden die Schülerinnen und Schüler des Collège Nicolas Fouquet übrigens von einer ebenfalls neunköpfigen Schülerdelegation des Gymnasiums Pritzwalk begleitet.

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Foto: Die franzsösiche Delegation vor dem Pritzwalker Rathaus

Sabine Kadasch wird Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung und Bürgerservice der Stadt Pritzwalk

(17.05.2018)

Pritzwalk. Die Stadt Pritzwalk wird Frau Sabine Kadasch als Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung und Bürgerservice einstellen.
Sabine Kadasch wird das Amt im Oktober antreten. Sie arbeitete bisher als Kämmerin in der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz). Die 54-Jährige ist Diplomagraringenieurin und hat sich mit berufsbegleitenden Ausbildungen und Lehrgängen für die Tätigkeit in einer modernen Verwaltung qualifiziert. Die Langnowerin ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Mit dieser Personalie sind die Spitzen der neuen Vier-Ämter-Struktur innerhalb der Stadtverwaltung Pritzwalk komplett. „Die kommenden Jahre werden für uns zahlreiche Herausforderungen bereithalten“, sagte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel. „Ich bin daher froh, dass wir mit hervorragend qualifizierten Mitarbeitern an die Lösung der Aufgaben gehen können.“

Foto zur Meldung: Sabine Kadasch wird Leiterin des Amtes für Verwaltungssteuerung und Bürgerservice der Stadt Pritzwalk
Foto: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel gratuliert Sabine Kadasch zur Einstellung.

Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen

(15.05.2018)

Zum vierten Mal wird in einer Gemeinschaftsaktion der Stadt und der Schützengilde Pritzwalk das Bürgerkönigsschießen zu den Festtagen angeboten. Der Wettkampf ermöglicht es schießsportbegeisterten Erwachsenen und Jugendlichen aus der Stadt und der Region, sich in dieser Sportart auszuprobieren. Auf der Schießanlage der Schützengilde auf dem Sommersberg können sie versuchen, Bürgerschützenkönig, Bürgerschützenkönigin, oder Bürgerjugendkönig in einer der Wertungsgruppen zu werden.

Höhe des Startgeldes beträgt 2,50 Euro 

Die einzige Bedingung ist, dass die Teilnehmer kein Mitglied eines Schützenvereins sind. Die Wettkampfteilnehmer müssen lediglich ein Startgeld in Höhe von 2,50 Euro entrichten. Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern.

Mit dem Kleinkalibergewehr auf spezielle Scheiben

Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerkönigsschützenscheibe“. Interessierten wird an insgesamt sechs Tagen vor den Festtagen die Möglichkeit geboten, nach einem Probeschießen fünf Wertungsschüsse auf die „Bürgerkönigsscheibe“ abzugeben. Nach Auswertung der erzielten Ringzahl geht die Zielscheibe in das Eigentum des Schützen über.

Geschossen werden kann an den Freitagen, 25. 5. 2018 und 01. 6. 2018, an den Samstagen, 26. 5. 2018 und 2. 6. 2018, jeweils in der Zeit von 15 bis 18 Uhr und an den Sonntagen, 27. 5. 2018 und am 3. 6.2018, zu den regulären Öffnungszeiten des Schießstandes, jeweils von 9 bis 12 Uhr.

Zu diesen Zeiten können auch Fragen zum Vereinsleben in der Schützengilde gestellt werden. Das Vereinshaus mit der Schießanlage kann besichtigt werden.

Nach der Auswertung gibt es Urkunden und Pokale

Die Auswertung des Bürgerkönigsschießens erfolgt am Samstag, den 09. 6. 2018 gegen 15 Uhr auf der Hauptbühne der Pritzwalker Festtage auf dem Marktplatz. Dort werden neben dem Schützenkönig der Schützengilde auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2018“ in den Wertungsklassen „König“, Königin“ und „Jugendkönig“ geehrt.

Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Dr. Ronald Thiel, hat für die drei Wertungsklassen attraktive Wanderpokale gestiftet, die die Sieger des Bürgerschützenkönigsschießens vom Bürgermeister für ein Jahr übergeben bekommen.

H.-W.B

Foto zur Meldung: Bürgerkönigsschießen zu den Pritzwalker Festtagen
Foto: Beim Bürgerkönigsschießen auf der Schießanlage Sommersberg.

Erfolgsgeschichte „Pollo“ - 25 Jahre Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg

(09.05.2018)

Grund zum Feiern haben die Mitglieder des Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg: Seit 25 Jahren sorgen sie dafür, dass der „Pollo“ wieder durch die Prignitz fährt.

Die Kleinbahnstrecke, mit den liebevoll „Pollo“ genannten Zügen nahm 1897 in der Prignitz ihren Betrieb auf und wurde bis 1911 auf 101 Kilometer Strecke zwischen Pritzwalk, Perleberg, Havelberg und Kyritz erweitert. In diesem Netz entwickelte sich der Bahnhof Lindenberg zum Knotenpunkt. Am 31. Mai 1969 wurde die Strecke stillgelegt. Gleise wurden demontiert, Loks an andere Kleinbahnstrecken veräußert, Wagen wurden zu Hühnerställe und Gartenlauben. Viel Inventar ging verloren. Der „Pollo“ verschwand aus dem Ortsbildern, aber nicht aus den Herzen der Menschen. Im Jahr 1988 wanderten erstmals Eisenbahnfreunde auf den ehemaligen Bahndämmen des „Pollo“. Eine Interessenbekundung, die schließlich am 4. Juni 1993 darin gipfelte, dass 17 Eisenbahnfreunde den „Verein Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg gründeten. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Museumszug in Betrieb zu nehmen, um so an den „Pollo“ zu erinnern.

Einige ehemalige Wagen des „Pollo“ fanden sich in Gärten und auf Hinterhöfen von Lindenbergern, unter anderem zwei Wagen im Garten von Rainer Knurbien, der einer der Mitinitiatoren der Vereinsgründung war. Vor seinem Haus wurde ein kleines Stück Gleis verlegt, drei Wagen wurden hergerichtet, bestückt, und als Höhepunkt wurde 1994 eine nicht mehr fahrbereite Lok besorgt, die den Museumszug komplettierte.

Ab 1994 wurden dank insgesamt 111 Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mit dem Streckenneubau begonnen. Ende 2000 führten die Gleise bis Brünkendorf. 2001 erfolgten erste Probefahrten. Am 9. Mai 2002 wurde die erste Museumsbahnstrecke auf vier Kilometern Länge eröffnet. Im Mai 2003 dann fuhr dort der erste von einer Dampflok gezogene Museumszug zum neu errichteten Bahnhof Brünkendorf. Zum 100. Geburtstag der Kleinbahnstrecke, am 12. Mai 2007, fuhr der „Pollo“ auf neuen Gleisen bis zum Bahnhof Lindenberg. Neben dem Gleisbau wurde der Wagenpark erweitert und sogar ein Hochzeitswagen in Betrieb genommen. Heute befährt der Verein neun Kilometer der ehemaligen Pollostrecke, die viele Eisenbahnliebhaber und Besucher aus ganz Deutschland in die Prignitz lockt.

Auf der Festveranstaltung zum Jubiläum des Vereins stellte Vereinsvorsitzender Sven Lieberenz in unterhaltsamer Form, unterstützt von vielen Zeitzeugen und Unterstützern des Museumsvereins, die Entwicklung „Pollovereins“ dar und wagte einige vorsichtige Blicke in die Zukunft. In die Reihe der Gratulanten reihte sich auch Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel ein. Er, dessen Elternhaus in Lindenberg steht, konnte das zweite Leben des „Pollo“ aus erster Hand verfolgen und sprach mit Hochachtung von den Leistungen der Vereinsmitglieder beim Aufbau der Strecke und des Wagenparks. Thiel nannte den Verein mit regelmäßigen Fahrtagen und dem Kleinbahnmuseum einen touristischen Magnet in der Prignitz, der Gäste aus allen Regionen der Republik und auch aus dem Ausland in die Prignitz lockt und zufriedene Besucher mit angenehmen Eindrücken von der Prignitz und den hiesigen touristischen Sehenswürdigkeiten berichten lässt. Dies sagte er auch in Hinsicht auf seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung. Thiel forderte den Kleinbahnverein auf, gemeinsam mit dem Wahrbergeverein in Groß Woltersdorf, anderen Anbietern und dem Pritzwalker Tourismusverein gemeinsam an der Entwicklung von Projekten zu arbeiten, um eine noch größere Ausstrahlung über die Grenzen der Prignitz zu erreichen. „Ich hoffe, dass die Reise des „Pollos“ immer so weitergeht“, sagte Ronald Thiel.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Erfolgsgeschichte „Pollo“ - 25 Jahre Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg
Foto: Erfolgsgeschichte „Pollo“ - 25 Jahre Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg

Neuer Spielplatz für Giesensdorfer Kinder

(07.05.2018)

Ein neuer Spielplatz konnte rechtzeitig zum Beginn des Frühjahrs den Kindern in Giesensdorf übergeben werden. Am Dorfgemeinschaftshaus entstand ein toller neuer Platz. Er bietet einen Sechseckturm mit Dach, ein Kletternetz und eine Rutsche. Es gibt eine Netzschaukel und eine Wippe, alles mit Fallschutz-Kiesbett versehen. Die Spielgeräte wurden samt einer kleinen Sitzgruppe den zukünftigen Nutzern übergeben.

Bürgermeister Ronald Thiel, Amtsleiter Halldor Lugowski und Peter Kniesel vom zuständigen Fachbereich übergaben den neu gestalteten Spielbereich an die Kinder des Ortsteils, die mit Eltern und Großeltern gekommen waren. Der städtische Bauhof übernahm die Grünpflege, die Herrichtung des Fallschutzes und verpasste dem schon etwas in die Jahre gekommenen Volleyballfeld am Dorfgemeinschaftshaus auch noch eine Verjüngungskur. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport stellte für den Spielplatz 5000 Euro aus Lottomitteln zur Verfügung. Die Stadt Pritzwalk finanzierte den Rest. Der Spielplatz kostete insgesamt mit Montageleistungen und Fallschutzbereich 13 000 Euro.

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Neuer Spielplatz für Giesensdorfer Kinder
Foto: Die Giesensdorfer Kinder nahmen den neuen Spielplatz in Besitz.

Feuerwerwehren probten Ernstfall in Falkenhagen

(07.05.2018)

Am alljährlich stattfindenden gemeinsamen Ausbildungstag der Feuerwehren der Stadt Pritzwalk nahmen in diesem Jahr 81 Einsatzkräfte, davon 27 Preßluftatmerträger, mit 21 Lösch- und Hilfsfahrzeugen aus 12 der 14 Wehren der Stadt- und ihrer Ortsteile teil. Dazu kamen Angehörige der Schnelleinsatzeinheit Prignitz (SEE) des DRK-Standortes Pritzwalk. Als Ausbildungsort wurde die Firma GBF German Biofuels GmbH im Gewerbegebiet „Prignitz“ im Pritzwalker Ortsteil Falkenhagen gewählt.

Stadtbrandmeister Volker Lehmann legte als Ausgangslage eine Alarmierung durch die Brandmeldeanlage in der Produktion des Biotreibstoffherstellers fest. Die alarmierten Feuerwehren sollten die stationäre Löschanlage der Firma mit Wasser über eine lange Wegestrecke versorgen und den Brand mit Wasser und Schaumbildner zu bekämpfen. Um ein Ausbreiten des Brandes auf weitere Betriebsteile zu verhindern, war eine Riegelstellung aufzubauen und eine gefährdete Tankgruppe mit Wasser zu kühlen. Messtrupps der Feuerwehr prüften, ob dort gelagerte chemische Stoffe ausgetreten sind. Dabei wurde im Gefahrenbereich eine leblose Person entdeckt. Einsatzkräften in Chemikalienschutzanzügen bargen die Person, wobei sie auf eventuell ausgetretene Gefahrstoffe achten mussten. Über einen Dekontaminationspunkt wurde der Verunglückte vom DRK zur weiteren Behandlung übernommen.

Ziel der Ausbildung war es, das Zusammenwirken von Kräften und Mitteln bei Großschadenslagen zu üben. Hinzu kamen die Wasserförderung über lange Wegestrecke, die Arbeit mit Schaumbildner, das sichere Arbeiten in Chemikalienschutzanzügen sowie die Dekontamination von Menschen und Technik, erklärte Stadtbrandmeister Volker Lehmann, Die Führungskräfte der Stadtwehr zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der geforderten Übungsaufgaben und der Teilnahme von Kameradinnen und Kameraden aus den Feuerwehren des Stadtgebietes. „Es ist wichtig, dass alle Einsatzkräfte aus den Ortswehren auch den Umgang und den Einsatz von Spezialtechnik kennen lernen, die nicht in jeder Ortswehr vorhanden ist“, erklärte Volker Lehmann. „Im Einsatzfall oder bei Großschadenslagen werden Feuerwehrangehörige aus den Ortsteilwehren so befähigt zur Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung herangezogen. Sie können auch Aufgaben lösen mit Spezialtechnik, die zum Beispiel nur in Pritzwalk, Sadenbeck oder Falkenhagen stationierter ist. Da muss dann das an den gemeinsamen Ausbildungstagen vermittelte Wissen abgerufen werden können“, sagt Volker Lehmann. 

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Feuerwerwehren probten Ernstfall in Falkenhagen
Foto: Mit Hilfe dieser Puppe wurde das Bergen einer leblosen Person geübt.

Seniorenbeiräte aus Pritzwalk und Perleberg im Erfahrungsaustausch

(06.04.2018)

Erstmals trafen sich die Seniorenbeiräte der beiden Prignitzstädte in der vergangenen Woche zu einem Erfahrungsaustausch. Sie berichteten über Strukturen, die Arbeit der Beiräte und über die Zusammenarbeit mit den Kommunen und weiteren Gremien.

Lilo Kania, die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates, begrüßte die Gäste aus der Kreisstadt, die mit ihrer Vorsitzenden, Regina Wöhlert, und fünf weiteren Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Pritzwalk gekommen waren. Pritzwalks Bürgermeister, Ronald Thiel, ließ es sich nicht nehmen an der Beratung zumindest im ersten Teil teilzunehmen. Er begrüßte die angestrebte Zusammenarbeit beider Beiräte und den Erfahrungsaustausch, der auf Initiative der Perleberger Beiratsmitglieder zustande gekommen ist. Thiel betonte, dass die Unterstützung der Seniorenarbeit durch die Verwaltung eine Herzenssache sei, da die Senioren ein wichtiger und großer Teil der Gesellschaft sind und das Funktionieren des Gemeinwesens nur in einem Miteinander der Generationen gegeben sei.  Hinweise aus der älteren Generation werden ernst genommen und es ist ein stetiger Austausch, zum Beispiel durch die Teilnahme von Beiratsmitgliedern an Stadtverordnetenversammlungen über die Mitarbeit in Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und in der Teilnahme von Verwaltungsmitarbeitern an den Beratungen des Seniorenbeirates, die hier gelebt werde, so Thiel.

Lilo Kania schilderte die Arbeit und die Strukturen des Pritzwalker Seniorenbeirates und lobte die Zusammenarbeit mit der Kommune. Aktivitäten, wie die sehr erfolgreichen und regelmäßigen Seniorenfilmnachmittage im Kulturhaus der Stadt mit anschließendem Kaffeetrinken und dem Filmgespräch, die Feierlichkeiten der Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen zu Beginn der Pritzwalker Festtage und die Weihnachtsfeiern werden durch die Kommune gemeinsam mit dem Beirat organisiert und finanziell durch die Kommune unterstützt. Darüber hinaus stehen die Dorfgemeinschaftshäuser den aktiven Senioren uneingeschränkt in den Orten zur Verfügung.  Die darüber hinaus durch den Seniorenbeirat organisierten Veranstaltungen werden gern durch Seniorinnen und Senioren aus den Ortsteilen und der Stadt gern angenommen.

Die Gäste aus der Kreisstadt berichteten darüber, dass in Perleberg die Organisation der Seniorenarbeit hauptsächlich durch Träger wie Caritas, DRK, Bürgerverein, AWO und weitere Gremien erfolge und der Seniorenbeirat aus Mitgliedern dieser Organisatoren zusammengesetzt ist. Was man in Perleberg aber ganz stark vermisse sei die Zusammenarbeit mit der Kommune, die zwar von den Mitgliedern des Seniorenbeirates schon oftmals angeregt, aber nie richtig zum Tragen gekommen sei. Man könne zwar nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, da die Strukturen der Seniorenarbeit in beiden Städten unterschiedlich aufgebaut sei. Eine Zusammenarbeit mit der Kommune sei aber dringend gewünscht, um als Seniorenbeirat noch wirksamer für die ältere Generation in der Kreisstadt wirksam zu werden. Das Pritzwalker Beispiel zeige es doch, dass es möglich sei. Wir nehmen heute viele Anregungen und Erfahrungen unserer Nachbarn mit und werden nochmals einen Anlauf nehmen und in den Fragen der Seniorenarbeit das Gespräch mit unserer Bürgermeisterin suchen, so Regina Wöhlert.

Lilo Kania informierte im Anschluss über den Stand der Vorbereitung der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche, deren Auftaktveranstaltung in diesem Jahr im Pritzwalker Kulturhaus stattfindet.

 

H.-W. B

Foto zur Meldung: Seniorenbeiräte aus Pritzwalk und Perleberg im Erfahrungsaustausch
Foto: Seniorenbeiräte aus Pritzwalk und Perleberg im Erfahrungsaustausch

Erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Pritzwalker Feuerwehr

(21.03.2018)

Erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Pritzwalker Feuerwehr

 

Die Unterstützung der operativen Arbeit, die Verbesserung der Einsatzfähigkeit der Wehr, der Arbeit im Ehrenamt der Kameradinnen, Kameraden und der Arbeit der Jugendfeuerwehr steht ganz oben auf der Aufgabenliste des Fördervereins der Pritzwalker Stadtwehr. Der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Steffen Rösinger, dankte dafür den Vereinsmitgliedern auf der Jahresversammlung für die finanzielle, personelle und materielle Unterstützung durch die Förderer und die Aktivitäten aller Mitglieder zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Wehrangehörigen. So wurden, so Rösinger, finanzielle Leistungen durch den Förderverein für den Kauf einer Lizenz für die Internetseite der Feuerwehr für weitere zwei Jahre, die Erstellung von Passbildern der Kameradinnen und Kameraden und von Gruppenfotos der Wehr und der Jugendfeuerwehr getätigt. Des Weiteren wurde Zubehör für Einsatz- und Veranstaltungsdokumentation beschafft, neue Dienstbekleidung, Polo- und T-Shirts und eine Rettungspack- Notfalltasche finanziert, um nur einige Hilfen zu erwähnen.

Für die Jugendfeuerwehr wurde im vergangenen Jahr in gewohnter Weise die Ausgestaltung der Elternnachmittage, die Nikolausaktion und die Weihnachtsfeier unterstützt. Dies kann und sollte noch ausgebaut werden. Das wird in diesem Jahr passieren, denn die Jugend ist die Zukunft der Wehr, so Rösinger.

Das Feuerwehrleben besteht nicht nur aus Diensten, Schulungen und Einsätzen, so wurden auch in langer Tradition, zusammen mit dem Festkomitee der Wehr, das Frühlingsfest und der Feuerwehrball gemeinsam vorbereitet und unterstützt. Steffen Rösinger regte an, auch das Vereinsleben wieder mehr zu aktivieren und die Kameradschaft in der Wehr und dem Verein weiter zu beleben.

Lobend äußerte sich der Vereinsvorsitzende über die Webseite der Wehr, die aktiv vom Verein gefördert wird. Die mehrfach ausgezeichnete Internetseite hat täglich rund 680 Besucher und kommt so seit dem Start am 12.9.2009 auf 1,5 Millionen Besucher. Er übermittelte den Dank des Vorstandes dafür an die Macher der Seite, Norman Feuerböter, Patrick Fenske und Christian Weidel für ihre professionelle Arbeit.

Der Förderverein hat aktuell in seinen Reihen 60 aktive Kameradinnen und Kameraden aus der Wehr, 14 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 37 Fördermitglieder.

Für das Jahr 2018 hat sich der Förderverein vorgenommen noch enger und kooperativer mit der Wehrführung zusammenzuarbeiten, um so für die Wehr und in Unterstützung der aktiven Kameraden eine größere und positivere Wirkung für alle, ob in der blauen Uniform, als Förderer der Feuerwehr und auch für die Bürger eine noch größere Außenwirkung der Feuerwehr zu erzielen.

Steffen Rösinger bedankte sich für die bisherige Zusammenarbeit, auch bei ehemaligen Mitgliedern des Vorstandes und vor allem bei den Förderern, die ihre Feuerwehr immer unterstützen. Er wünschte im Namen des Vorstandes allen Vereinsmitgliedern ein erfolgreiches Jahr 2018 mit neuen Zielen und Erfolgen in der Vereinsarbeit zur Unterstützung der Pritzwalker Feuerwehr.

 

H.-W. B.

 

Foto: Vorstand Förderverein      Vereinsvorsitzender Steffen Rösinger, die Stellvertreter des Vorsitzenden Klaus Köpke und Dirk Blohm, Kassenwart Frank Blumenthal und Schriftführer Christian Weidel (v.re.)

 

 

Foto zur Meldung: Erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Pritzwalker Feuerwehr
Foto: Erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Pritzwalker Feuerwehr

Universell einsetzbares Löschgruppenfahrzeug für Sadenbeck

(09.03.2018)

 

 

 

 

Feuerwehrkameraden, Bürger des Pritzwalker Ortsteils, die Stadtwehrführung, Stadtverordnetenvorsitzender Klaus-Peter Garlin und Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel waren gemeinsam mit dem Kreisbrandmeister Holger Rohde und seinem Stellvertreter Volker Lehmann gekommen, um der Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges an die Ortsteilwehr Sadenbeck beizuwohnen. Gut drei Jahre hat es gedauert von der Antragstellung bis zur Auslieferung des Löschgruppenfahrzeuges 10 (LF 10) an die Sadenbecker Feuerwehr. Das LF 10 ersetzt das bisher in Sadenbeck stationierte Löschgruppenfahrzeug 8 aus dem Baujahr 1982, das nun ausgesondert wird. Das Löschgruppenfahrzeug 10 mit einem Gesamtkostenrahmen von 233.713,50 Euro wurde zu 50 Prozent über das Stützpunktfeuerwehrprogramm des Landes Brandenburg gefördert.

Das LF 10 auf „MAN“ Fahrgestell wurde mit dem Spezialaufbau und Ausrüstung bei der deutsch-polnischen Firma „Thoma WISS“ im Breisgau (Baden Würtemberg) aufgebaut und vom Ortswehrführer Thomas Lesker und drei Kameraden seiner Wehr vor Ort überprüft und übernommen. Zu der Normausstattung, nach Vorgaben des Landes Brandenburg, erhielt das Fahrzeug auf Wunsch eine Extrakonfiguration, die an die Einsatzanforderungen in Pritzwalk angepasst ist.  Das LF 10 bietet so optimale Bedingungen für Einsatzkräfte und eine Ausstattung, die zur Erfüllung möglicher Aufgaben zur Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung, zum Beispiel auf der Bundesautobahn, optimal passt. Das Löschgruppenfahrzeug ist mit einem 1200 Liter fassenden Wassertank und Schaummittel ausgestattet. Die Heckpumpe des LF 10 fördert 2000 Liter Wasser in der Minute. Zur Normbestückung ist auf dem Fahrzeug eine umfangreiche Zusatzausrüstung für technische Hilfeleistungen mit Spreiz- und Schneidgerät, diversem Spezialwerkzeugen, wie Flex, Motorkettensäge usw. zur Rettung und Bergung von Personen und mit einem Lichtmast ausgerüstet. Bereits in der vergangenen Woche ist mit der Ausbildung und Einweisung der Einsatzkräfte der Wehr auf dem neuen Fahrzeug begonnen worden, denn seit dem 05. März 2018 ist das LF 10 einsatzfähig und unter dem Rufnahmen „Florian Prignitz 60-421“ in der Potsdamer Leitstelle angemeldet.

Bürgermeister Ronald Thiel freute sich für die Stadt Pritzwalk über das universell einsetzbare Löschgruppenfahrzeug, das, wenn auch in Sadenbeck stationiert, im gesamten Stadtgebiet, auf der Autobahn und auch über kommunale Grenzen hinaus zum Einsatz kommen wird. Die Feuerwehren Pritzwalk, Sadenbeck und Falkenhagen sind Schwerpunktwehren im Stadtgebiet, die auf Grund ihrer Ausrüstung, der Standorte und der personellen Ausstattung am häufigsten eingesetzt werden. Natürlich werden auch die anderen Wehren, insgesamt hat Pritzwalk 14 Ortsteilwehren im Stadtgebiet, in Bezug auf Technik und Ausrüstung nicht vergessen, denn nur gemeinsam können für die Zukunft die Aufgaben der Feuerwehren erfüllt werden, so Thiel. Dem pflichteten Ortswehrführer Thomas Lesker, der auch einer der Stellvertreter des Stadtbrandmeisters ist, bei. Kreisbrandmeister Holger Rohde sagte, für die Zukunft, wie schon jetzt praktiziert, müsse feuerwehrübergreifend gedacht werden. Denn nur gemeinsam können die Aufgaben gelöst werden. Sei es personell, wie auch bei der Bereitstellung der teuren Spezialtechnik. Denn derartige Löschfahrzeuge wie das LF 10 können nur in Stützpunktfeuerwehren stationiert werden. Das sei die Zukunft der Feuerwehr und dazu müsse die Ausstattung der Einheiten an die Aufgaben angepasst werden.

Thiel bestätigte dies. Die Zusammenarbeit bei Einsätzen und gemeinsame Ausbildungen an der Spezialtechnik in den vergangenen Monaten zeige es deutlich, dass die Wehren im Stadtgebiet und auch darüber hinaus auf dem richtigen Weg in die Zukunft seien. Sein Wunsch sei es, dass das Förderprogramm des Landes weitergeführt werde. In diesem Jahr rechne er noch mit der Zuführung des lange erwarteten neuen Löschfahrzeuges für die Ortsteilwehr Beveringen.

 

H.-W. B.

 

Foto zur Meldung: Universell einsetzbares Löschgruppenfahrzeug für Sadenbeck
Foto: LF 10 FW Sadenbeck

Jahreshauptversammlung FW Pritzwalk

(19.02.2018)

Erfolgreiche Bilanz und Lob für die Arbeit des Vorjahres

 

Traditionsgemäß zog die Stadtfeuerwehr Pritzwalk zu Beginn des Monats Februar Bilanz über die geleistete Arbeit im Jahr 2017. Die Ortswehr Pritzwalk hat zurzeit 90 Mitglieder. Davon 61 aktive Einsatzkräfte mit vier Frauen. Darunter sind 24 einsatztaugliche Atemschutzgeräteträger und 14 Kameraden mit Maschinistenausbildung und den erforderlichen Fahrerlaubnissen, die im Ehrenamt Tag und Nacht bereit sind, sich für die Gefahrenabwehr und den Schutz ihrer Mitbürger, auch über die Grenzen der Stadt hinaus, einzusetzen. „Sie sind das Rückgrat der Wehr“, so Adrian Zechser.

15 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und 14 Angehörige der Jugendfeuerwehr, davon ein Mädchen, vervollständigen die Gemeinschaft der Stadtwehr. 

Der Ortswehrführer betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, an die ebensolche Anforderungen, wie an Angehörige der Berufsfeuerwehr gestellt werden. Viele Arbeiten, so Zechser, können auf Grund der Fülle der Aufgaben und der Größe des Verantwortungsbereichs der Feuerwehren nicht nur mit freiwilligen Feuerwehrleuten gelöst werden. In 101 Einsätzen, davon 36 Brandeinsätze und 65 technischen Hilfeleistungen, wurden insgesamt 1105 Stunden durch die Einsatzkräfte für das Gemeinwohl und den Schutz der Bürger im Jahr 2017 aufgewendet. Es ist immer noch gelungen die Ausrückezeit im Schnitt bei sieben Minuten zu halten und im Stadtgebiet ist das erste Löschfahrzeug nach 13 Minuten an der Einsatzstelle, so Zechser.

Die Stellvertreter des Ortswehrführers Dirk Blohm (Ausbildung) und Klaus Köpke (Technik) berichteten über ihre Fachgebiete und zeigten die ganze Bandbreite der ehrenamtlichen Tätigkeit, von vielen Stunden Ausbildung, der Vielfältigkeit der Aufgaben, bis hin zur aufwändigen Pflege, der kostenintensiven Wartung und Sicherung der Einsatz- und Nutzungsfähigkeit der oft schon betagten Technik und Ausrüstung der Wehr auf. 

Große Resonanz erfährt die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Die Jugendwarte leisten eine gute und kontinuierliche Arbeit, die mit abwechslungsreichen und regelmäßigen Treffen und Unternehmungen die Kinder und Jugendlichen begeistert.

Die Alters- und Ehrenabteilung, mit einem Durchschnittsalter von 77 Jahren, fühlt sich sehr mit ihrer Feuerwehr verbunden, trifft sich regelmäßig, pflegt die Kameradschaft und die Geselligkeit und unterstützt die Arbeit der Aktiven nach ihren Möglichkeiten.

Im Anschluss an die Berichte wurden verdiente Kameradinnen und Kameraden zum nächsthöheren Dienstgrad befördert. Zum Feuerwehrmann Jean Luc Bendig. Zum Oberfeuerwehrmann Holger Friese. Zur Hauptfeuerwehrfrau Jenny Frey. Zum Löschmeister Kilian Zechser. Zum Oberlöschmeister Rene Matjasch, Gunnar Eick und Carlo Conrath. Zum Hauptlöschmeister Mathias Ehlert und Frank Bökel und zum 1. Hauptlöschmeister Frank Blumenthal. Belobigungen für überdurchschnittliche Teilnahme an Ausbildungen, Diensten und Einsätzen erhielten Mathias Ehlert, Norman Feuerböter und Dirk Siemens.

Bürgermeister Ronald Thiel dankte den Angehörigen der Wehr für ihr engagiertes Wirken zum Wohl und Schutz der Bürger und der ganzen Region. „Die finanzielle Situation immer im Blick, werde auch für die Zukunft der Brandschutz ein wichtiger Punkt im Haushalt sein. Für 2018, dem 146. Jahr des Bestehens der Stadtwehr, sind für den Brandschutz erhebliche finanzielle Mittel im Haushalt geplant, aber man müsse immer von der Gesamtsituation des Haushaltes der Stadt ausgehen. Dass der Brandschutz eine wichtige Aufgabe ist, müsse nicht diskutiert werden, denn das wisse jeder. Davon zeuge auch die Teilnahme von Mitgliedern dreier Fraktionen und des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung an der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Wir arbeiten alle gemeinsam daran, der Feuerwehr in der Stadt und den Ortswehren ihre Aufgaben weiter erfolgreich erfüllen lassen zu können. Ich hoffe, dass das lange überfällige Löschfahrzeug für Sadenbeck nun endlich zur Auslieferung kommt. Weitere Unterstützung und Ersatzbeschaffungen für die Wehren sind in Arbeit. Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement zur Hilfe und Schutz der Bürger und der ganzen Region“, so Ronald Thiel.

 

H.-W. B.

Foto zur Meldung: Jahreshauptversammlung FW Pritzwalk
Foto: Jahreshauptversammlung FW Pritzwalk

Tourismusverein

(19.02.2018)

Angebote und Service für Reisende und Gäste der Region wird erweitert

 

Nach einer Wahlperiode von vier Jahren waren die Mitglieder des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung e.V. aufgefordert, einen neuen Vorstand zu wählen. Aus Alters- und Krankheitsgründen stellten sich der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Boddin, Kassenwartin Ellen Prill und Schriftführer Fred Pogalski nicht mehr der Wahl.

Der scheidende Vereinsvorsitzende konnte vor der Mitgliederversammlung eine durchaus positive Bilanz der Entwicklung des Tourismusvereins in der vergangenen Wahlperiode ziehen. Sie hatte ihren Schwerpunkt im Ausbau des Radwegenetzes mit der Knotenpunktwegweisung, die unter Federführung des Tourismusverbandes Prignitz mit den regionalen Mitgliedern, wie dem Tourismusverein Pritzwalk, erfolgte. Im Jahr 2017 konnte der Verein eine positive Bilanz ziehen und sich in der Region um Pritzwalk als gut aufgestellt zeigen. Der Verein hat sich in den vergangenen vier Jahren in der Prignitz einen guten Ruf erarbeitet, so der Vereinsvorsitzende. In Bezug auf die touristische Arbeit konnten viele Ziele erreicht und abgeschlossen werden. So erhielt der Verein eine neue Web-Seite und so einen zeitgemäßen und modernisierten Auftritt.

Der Verein ist mit seinen Mitgliedern Jean Duwe und den Knieperproduzenten Jeannine Groth und Stefan Friedrich seit Jahren auf der Grünen Woche vertreten und so, ebenso wie mit dem Inhaber des Beerenhofes an der B 103, Vereinsmitglied Bernd Uwe Arndt, mit Heidelbeererzeugnissen, Werbeträger für heimische Erzeugnisse aus der Prignitz.

Dies ist auch im Laufe der Jahre an Anfragen, steigenden Zahlen von Individualreisenden und Reisegruppen zu spüren, die gezielt in die „Knieperstadt“ Pritzwalk kommen und hier neben dem Genuss heimischer Erzeugnisse auch an Stadtführungen oder Besichtigungen von touristischen Zielen in der Region interessiert sind. 

Zu einem immer größer werdenden Event wurde die jährliche Eröffnung der Knieperkohlsaison, die sich nun schon über Jahre in und um das Pritzwalker Kulturhaus etabliert hat. Die Saisoneröffnung 2017/18 wurde zu einem großen Event, das alle Erwartungen übertraf. Über 800 verkaufte Knieperportionen, viele andere leckere Speisen und nahezu 30 Aussteller und Anbieter von heimischen Erzeugnissen, Spiel, Spaß und Unterhaltung ließen die Saisoneröffnung zu einem Volksfest werden. Unterstützt durch „pro agro“ stand der Verein erstmals nicht allein bei der Finanzierung der Saisoneröffnung mit Volksfestcharakter da und die Nutzung beider Säle und nahezu aller Räume des Kulturhauses fand großen Anklang bei den vielen hundert Gästen. Mit der jährlichen Knieperkohlsaisoneröffnung reihte sich der Tourismusverein in die großen Veranstaltungen der Stadt Pritzwalk ein.

Durch die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachorgan der Stadtverwaltung konnten beide Partner, Stadt und Verein, die Erfahrungen aus dem Herbstleuchten und dem Anradeln der letzten Jahre nutzen und das Anradeln 2016 gemeinsam mit dem „Musikalischen Frühling“ organisieren. Die Radlerparty am Zielort Pritzwalk bekam so Volksfestcharakter. Aus diesen Erfahrungen heraus starteten im vergangenen Jahr über 70 Radler von hier aus in die Zielstadt Wittstock. Dort wurden die Pritzwalker Radfreunde als aktivste Radlergruppe des Anradelns mit der Übergabe des Wanderpokals belohnt.

Der Tourismusverein ist hauptsächlich durch den Vorstand und einige wenige Mitglieder aktiv. Ein Großteil der 38 Mitglieder vermietet Zimmer oder Ferienwohnungen. Durch den Verein wird die jährliche Zertifizierung der Wohnmobilstellplätze auf der Dömnitzinsel und im Hainholz organisiert, die dann in den Publikationen des ADAC erscheinen und gern durch Wohnwagen Mobilisten genutzt werden. Im Bahnhofsgebäude werden 2018 ein Fahrradverleih und ein Souveniershop in Betrieb genommen und in der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Heimatgeschichte, dem Wahrberge- und Polloverein soll der Tourismusverein Pritzwalk auch in der Außenwirkung breiter aufgestellt werden.

Die Vereinsmitglieder wählten Dr. Ronald Thiel zum neuen Vorsitzenden des Tourismusvereins Pritzwalk und Umgebung e.V., Jean Duwe zum Stellvertreter, Roswita Bohnsack zur Kassenwartin, Jeannine Groth zur Schriftführerin und Stefan Friedrich zum Beisitzer in den neuen Vorstand. Als Mitglieder der Revisionskommission werden in der kommenden Wahlperiode Bernd Uwe Arndt, Halldor Lugowski und Cornelia Ramin fungieren.

 

H.-W.B.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Tourismusverein
Foto: Vorstand TV 18

Museumsfabrik

(19.02.2018)

„Museumsfabrik“ kann ein neuer innerstädtischer Treffpunkt werden

 

Erwartungsgemäß groß war der Ansturm von interessierten Pritzwalkern und Gästen aus der Region am Eröffnungstag der „Museumsfabrik“ in der ehemaligen Tuchfabrik. Die Eröffnung des Museumskomplexes wurde mit einem begleitenden Höhepunkt präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung „Klimawechsel“ zeigt einen umfassenden Einblick in das Schaffen des in Teetz (OPR) ansässigen Künstlers Johannes Heisig.

Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel ließ es sich nicht nehmen, die vielen Gäste persönlich an der Eingangstür des Museumskomplexes zu begrüßen. Neben interessierten Pritzwalkern konnte Thiel auch mit den Bürgermeisterinnen der Städte Perleberg und Kyritz, den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Groß Pankow, den Ersten Beigeordneten des Landrates und das Mitglied des Bundestages Sebastian Steineke (CDU) begrüßen.

Thiel sagte zur Eröffnung: „Pritzwalk setzt mit der hier geschaffenen „Museumfabrik“ und der neuen Heimstatt für hier mit einbezogenen Vereinen ein unübersehbares Zeichen für die Bedeutung der Kunst und Kultur weit über die Stadtgrenzen hinaus. In den neuen Räumlichkeiten finden der Verein Kunstfreunde Pritzwalk, der NLD Streckenthin und der Landfrauenverein Pritzwalk ein neues Zuhause“.

Die „Museumsfabrik“ in Trägerschaft der Pritzwalker Gesellschaft für Heimatgeschichte soll ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Bildung werden. Nun gelte es, die Museumsfabrik in all ihren Möglichkeiten mit Leben zu erfüllen und diesen wunderbaren Ort zu entwickeln. Dazu stehen dem Träger und dem Team um Museumsleiter Lars Schladitz optimale Bedingungen in tollen Räumlichkeiten zur Verfügung. Das entwickelte und ambitionierte Museumskonzept lässt erahnen, dass hier ein überregional wirkendes Museum entsteht, das der Stadt und der Region zur Ehre gereichen wird, so Thiel. Der Bürgermeister dankte den am Umbau der Tuchfabrik beteiligten Unternehmen, die zum großen Teil aus der Region kamen, den Regiebereich der Verwaltung unter Amtsleiter Dietmar Sachs für die fachliche Begleitung und übermittelte auch seinen Dank für das große Engagement den Familien Quandt und Klatten, die maßgeblich am Zustandekommen des Projektes Verdienste erworben haben.

Im Anschluss der offiziellen Statements zur Eröffnung der „Museumsfabrik“ gab der Prignitzer Künstler Bernd Streiter eine Einführung in das Schaffen und in die Ausstellung seines Künstlerkollegen Johannes Heisig. Er lud die Gäste der Eröffnung zu Besichtigung der Ausstellung „Klimawechsel“ ein.

Die ehemalige Tuchfabrik, nun vor dem Verfall gerettet, hat eine 160-jährige wechselhafte Geschichte bis zum heutigen Status als zentraler Ort für Bildung, Kultur und Wohnen in der Mitte der Stadt Pritzwalk hinter sich. Entstanden zum Beginn der Industrialisierung in Pritzwalk als Tuchfabrik der Gebrüder Draeger, dann Quandt. In den 30er Jahren wurde der markante Kopfbau als Verwaltungsgebäude errichtet. Nach 1945 erfolgte die Demontage und der Abtransport des Maschinenparks der Tuchfabrik, dann Getreidelager und Großhandelslager zu DDR-Zeiten. Kreisverwaltung Pritzwalk bis 1994, Leerstand, Spekulationsobjekt und 2010 von der Stadt Pritzwalk gekauft und aufwendig in drei Bauabschnitten mit dem Bildungsteil, dem 30 Wohnungen umfassenden Wohnbereich und der nun übergebenen „Museumsfabrik“ erfolgreich saniert.

Es wurden für die Sanierung rund 9,5 Millionen Euro verbaut. Darin enthalten Eigenmittel der Stadt, Fördermittel, Spenden und Darlehen der Familien Quandt und Klatten.

 

H.-W.B.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Museumsfabrik
Foto: Museumsfabrik

Kinderarztpraxis in Pritzwalk

(19.02.2018)

Neue Kinderärztin für die Pritzwalker Region

 

Der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Prignitz Karsten Krüger übergab vor wenigen Tagen offiziell die Praxisräume der Facharztpraxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in den Räumen des Gesundheitszentrums Wittenberge in der Havelberger Straße 30 an Dr. Med. Susan Kenzler. Die Fachärztin praktiziert bereits seit Beginn des Jahres 2018 im Gesundheitszentrum. Dr. Kenzler tritt die Nachfolge von Ghassan Slilo an, der seit 2014 dort als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin die Praxis führte. Mit der Übernahme der Praxis war zum Jahreswechsel ein nahtloser Übergang ohne Unterbrechung der ärztlichen Versorgung gewährleistet, so Karsten Kramer.

Vor der Praxiseröffnung im Jahr 2014 war die fachärztliche Betreuung in der Region um Pritzwalk auf diesem Gebiet nicht gewährleistet und Eltern mit ihren Kindern waren lange Wege zum Arzt zugemutet worden.

Dr. Susan Kenzler hat bisher in Schwerin als Fachärztin gearbeitet und freut sich als Pritzwalkerin nun auf die neuen Herausforderungen hier an ihrem Wohnort im ambulanten Bereich zu arbeiten.

Bürgermeister Ronald Thiel begrüßte Dr. Susan Kenzler in ihren Praxisräumen und freute sich, dass die Praxisübernahme so reibungslos vonstattenging. „Im Jahr 2014 waren wir froh, dass für die Region ein Kinderarzt hier tätig wurde. Ich finde es toll, dass eine Pritzwalkerin nun hier praktiziert und wünsche Ihnen viele liebe kleine Patienten. Alles Gute für die Zukunft“, so Thiel.  

Die Facharztpraxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin ist im Gesundheitszentrum in der Havelberger Str. 30 unter der Telefonnummer: 03395 4016758 zu erreichen.

Sprechzeiten sind am Montag: 08:00-12:30 Uhr und 14:00-16:30 Uhr, am Dienstag: 08:00-12:30 Uhr und 14:00-18:00 Uhr, am Mittwoch: 08:00-12:30 Uhr, am Donnerstag: 14:00-16:30 Uhr und am Freitag: 08:00-12:00 Uhr.

Babysprechstunde: Donnerstag: 08:00-12:30 Uhr

 

H.-W.B.

Foto zur Meldung: Kinderarztpraxis in Pritzwalk
Foto: Kinderarztpraxis in Pritzwalk

Filmnachmittage für Senioren

(19.02.2018)

Geselligkeit und Unterhaltung am Filmnachmittag im Kulturhaus

 

Auch in diesem Jahr werden die beliebten Filmnachmittage für Seniorinnen und Senioren im Pritzwalker Kulturhaus weitergeführt. Es hat sich bewährt, dass jeweils am dritten Mittwoch im Monat, nun wieder am 21.02.2018, ausgesuchte Filme im Kino besonders, aber nicht nur, für Senioren angeboten werden. In enger Zusammenarbeit mit der Leitung des Kulturhauses hat der Pritzwalker Seniorenbeirat nun wieder mit der Reihe begonnen. Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren der Stadt und aus den Ortsteilen zu diesen besonderen Kinoerlebnissen und wenn gewollt zum anschließenden Filmgespräch bei Kaffee und Kuchen.

Der Kinonachmittag beginnt jeweils um 13:30 Uhr mit dem Film und endet in der anschließenden gemütlichen Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen.

Begonnen wird am 21.02.2018 mit der Komödie „Monsieur Pierre geht online“, dann am 14.3.2018 mit der Komödie „Paulette“ und am 11.04.2018 mit der Komödie „Wenn wir alle zusammenziehen?“.

„Eine Vielzahl von Themen, von der Komödie bis zum Drama stehen auf unserer Filmwunschliste für dieses Jahr. Die Filmtitel werden im Kulturhaus angekündigt und Flyer mit den Terminen und den Filmtiteln werden in den Schaukästen der Ortsteile ausgehängt und sind in vielen Anlaufpunkten für Senioren zu finden. Bisher hatten wir eine gute Resonanz unter unseren Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen zu verzeichnen. Die Besucherzahlen liegen in der Regel jeweils bei 30 bis 40 Filmfreunden. Aber das Kino hat noch viele freie Plätze und wir würden uns freuen, wenn noch mehr Seniorinnen und Senioren, auch aus den Ortsteilen, zu den Filmnachmittagen und vielleicht auch zu Kaffee und Kuchen zu begrüßen“, so Lilo Kania.

Der Eintritt für das Seniorenkino beträgt nur 3,50 Euro und wenn die Filmbesucher anschließend an der Kaffeerunde teilnehmen möchten, besteht der Eigenbeitrag für Kaffee und Kuchen nochmals aus 3,50 Euro. Für die gemütliche Kaffeerunde, so Lilo Kania, sollte man sich aber vorher telefonisch im Kulturhaus (03395 401117) anmelden, denn das erleichtert doch die Planung für den Kuchenkauf und das Kaffeekochen sehr. 

 

H.-W.B.

 

Foto zur Meldung: Filmnachmittage für Senioren
Foto: Filmnachmittage für Senioren 2018

Hinweis zur Anmeldung schulpflichtiger Kinder

(09.01.2018)

Hinweis zur Anmeldung schulpflichtiger Kinder

an den Grundschulen der Stadt Pritzwalk

 

Zur diesjährigen Einschulung gibt die Stadtverwaltung Pritzwalk als Schulträger der zwei Grundschulen Herbert-Quandt-Schule und Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule folgende Hinweise.

 

Kinder, die bis zum 30. September 2018 das sechste Lebensjahr vollenden, sind durch die Eltern für das Schuljahr 2018/2019 zur Einschulung anzumelden. Das entspricht einem Geburtszeitraum vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012. Kinder, die für das Schuljahr 2017/2018 zurückgestellt wurden, müssen sich erneut anmelden.

 

Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. Dezember 2018 das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern vorzeitig eingeschult werden, wenn ihre Schulreife durch Frau Neu bescheinigt und durch die Schulleitung festgestellt wurde. Die Schuluntersuchungen werden in den Kindertagesstätten oder im Gesundheitsamt, Havelberger Straße 30 in Pritzwalk, Tel. 300624, nach Terminvereinbarung durch Frau Neu durchgeführt.

 

Die Zuständigkeit der Schule ergibt sich aus der Schulbezirkssatzung der Stadt Pritzwalk vom 26.11.2015. Die Schulbezirkssatzung ist auf der Internetseite der Stadt Pritzwalk: www.pritzwalk.de - Link zu: Verwaltung & Politik - Link zu: Satzungen - einsehbar.

 

Die Anmeldung hat gemäß der Schulbezirkssatzung an der zuständigen Grundschule zu erfolgen. Antragsformulare sind an den Grundschulen sowie in der Stadtverwaltung Pritzwalk (Gartenstraße 12, Haus 2, Zimmer 104) erhältlich.

 

Die Anmeldung erfolgt bei der Schulleitung der jeweiligen Schule am 19.02.2018 in der Zeit von 8:00 bis 14:00 Uhr und am 20.02.2018 in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr.

 

Zur Anmeldung ist das einzuschulende Kind persönlich vorzustellen. Das ärztliche Gutachten sowie die Geburtsurkunde des Kindes sind zur Anmeldung mitzubringen. Darüber hinaus ist eine Teilnahmebescheinigung am Verfahren der Sprachstandsfeststellung vorzulegen. Sofern Kinder von der Teilnahme am Verfahren der Sprachstandsfeststellung befreit sind, ist dies durch folgende Befreiungsnachweise glaubhaft zu machen:

 

  • im Fall des Besuchs einer Kindertagesstätte außerhalb des Landes Brandenburg eine Kopie des Betreuungsvertrages oder
  • im Fall der Teilnahme an einem sprachtherapeutischen Verfahren einen Nachweis durch den Logopäden.

 

 

 

 

 

Elternbrief - Mit Kindern feiern !

(07.12.2017)

Elternbrief 17: 1 Jahr, 10 Monate: Mit Kindern feiern

Ob Geburtstag, Namenstag, Weihnachten, Pessach oder Ramadanfest – die meisten Eltern erinnern sich gerne an die Zeit der Vorfreude, an das Backen und Kochen, das Basteln und die festliche Stimmung mit Kerzen und gutem Essen, an den Gang in die Kirche, Moschee oder Synagoge. Für gläubige wie nichtgläubige Menschen ist die Erinnerung an Feste verbunden mit dem Gefühl, in einer Gemeinschaft gut aufgehoben zu sein. Kinder lieben Feste im Familienkreis und wiederkehrende Rituale, auf die man sich jedes Jahr wieder aufs Neue freuen kann. Dazu gehören bestimmte Speisen, Lieder, Geschichten und Geschenke. Erzählen Sie Ihrem Kind von den Festen bei sich zu Hause oder feiern Sie sie mit ihm zusammen.

Heute ist Milans großer Tag: Zwei Jahre wird er schon! Staunend steht er vor dem Geburtstagstisch mit den brennenden Kerzen. Ein Dreirad steht da für ihn und ein Polizeiauto, das blinken kann. Am Nachmittag kommen zwei Omas und ein Opa, Tanten, Onkel und die vier Kinder, mit denen er zur Tagesmutter geht, nebst Müttern und Vätern – und alle mit Geschenken! Plötzlich wird es Milan zu viel. Er versteckt sich hinter Papa und will nichts mehr sehen. Erst als Oma Gisela mit allen Kindern ins Kinderzimmer zum Spielen geht, taut er wieder auf.

Im Mittelpunkt zu stehen, kann für ein kleines Kind schön, aber auch ganz schön anstrengend sein.

  • Laden Sie lieber ein paar Leute weniger ein, damit es nicht zu hektisch wird
  • Ein Erwachsener sollte sich immer um die Kinder kümmern; um alleine zu spielen sind sie noch zu klein.
  • Zu viele Geschenke überfordern Ihr Kind – sprechen Sie sich mit den Geburtstagsgästen ab. Besser ist es, wenn alle zusammenlegen und einen Satz Holzbauklötze, einen Puppenwagen oder einen Bagger kaufen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

Informationen zum Verbrennen im Freien

(24.10.2017)

 

 

Information der Stadtverwaltung - Verbrennen im Freien -

 

In der vergangenen Woche gab es im Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice einige Nachfragen zum Verbrennen von Gartenabfällen. Aus diesem Grund möchte das Fachgebiet darauf hinweisen, dass nach § 4 der Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung (AbfKompVbrV) ein generelles Verbot für das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen aus Haushalten und Gärten besteht.

Ausnahmen vom Verbrennungsverbot wie z.B. für Traditions- und Brauchtumsfeuer oder Feuer im Rahmen eines Festes sind bei der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde zu beantragen. Kleine Lagerfeuer aus trockenem und naturbelassenen Holz können bis 1 m ³Größe ohne eine kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung abgebrannt werden.

In jedem Fall gilt, dass die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit durch das Feuer jedoch nicht gefährdet oder belästigt werden darf.

 

Weitere Informationen zum Verbrennen im Freien sind in einem Informationsflyer zusammengefasst !!!

 

    ( bitte öffnen per Download !!! )

 

Elternbrief - Kindesmißbrauch

(10.10.2017)

Elternbrief 40: 6 ½ Jahre: Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen

 

Wenn Ihr Kind daran gewöhnt ist, dass Sexualität etwas ist, worüber es mit Ihnen sprechen kann, ist es weniger in Gefahr, sexuell missbraucht zu werden.

Denn Unwissen und Angst spielen mit, wenn Kinder Übergriffe zunächst geschehen lassen und dann nicht wagen, darüber zu reden. Kinder, die körperliche Kontakte – Umarmen, Drücken, Küssen – selbst bestimmen und ablehnen dürfen, wenn sie ihnen unangenehm sind, werden sich auch Übergriffe weniger leicht gefallen lassen. Kinder, die zu Erwachsenen nein sagen, wenn ihnen etwas nicht passt, wagen das auch eher, wenn ihnen jemand körperlich zu nahe tritt.

In den meisten Fällen sind es Verwandte oder Bekannte, die ein Kind sexuell missbrauchen, selten Fremde. Ihr Kind sollte aber wissen,

  • dass es nie zu einem Fremden ins Auto steigen, ihm nie in einen Hof, Park, Keller, in seine Wohnung folgen darf;
  • dass es auch dann nicht mit einem Fremden mitgehen soll, wenn der behauptet, Sie hätten ihn gebeten, es mitzunehmen;
  • dass es sich auch nicht verführen lassen soll durch versprochenes Spielzeug, Geld oder niedliche Tiere;
  • dass es weder Taschen in Wohnungen tragen noch für einen Fremden die Kellertür öffnen soll, weil der da angeblich etwas suchen will.

Sagen Sie Ihrem Kind, wie es sich in solchen Fällen helfen kann: Laut und entschieden nein sagen, und wenn das nicht reicht: Passanten ansprechen, wegrennen oder in das nächste Geschäft oder Café laufen und dort um Hilfe bitten.

Erklären Sie Ihrem Kind, warum es sich so verhalten soll. Begnügen Sie sich nicht mit vagen Andeutungen. Aber dramatisieren Sie das Ganze auch nicht. Ihr Kind soll ja keine Angst kriegen, sondern Sicherheit gewinnen und nicht in jedem, der es freundlich anspricht, einen Verbrecher sehen.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Dies ist ein Auszug aus dem Elternbrief Nr. 40. Zu diesem Thema gibt es auch einen Extrabrief: Kinder stark machen – sexuellem Missbrauch vorbeugen: www.ane.de/bestellservice/extrabriefe

InteressierteBrandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen.

Dieinsgesamt 46Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

Sabine Weczera M.A.

Elternbriefe Brandenburg

 

Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

(13.09.2017)

Liebe Einwohner der Stadt Pritzwalk,

vielleicht benötigt eine Kindertagesstätte / Kindergarten unserer Stadt eine Webseite, ein Verein wünscht sich einen Onlineauftritt, die Webseite der Schule ist veraltet und braucht eine Überarbeitung oder ein kleines Unternehmen möchte sich im Internet präsentieren......

Frau Romina Höflich, Projektkoordinatorin des Fördervereins für regionale Entwicklung e. V. in Potsdam bietet zur Gestaltung von Webseitenprojekten durch Azubis freie Förderplätze an. Der Förderverein setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten ein. Dank dieser Initiative können Azubis aus den Bereichen Büromanagement, Mediengestaltung und Programmierung ihr in der Berufsschule erworbenes Wissen im Rahmen der Webseitengestaltung für Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen praktisch anwenden.

Mit der Teilnahme am Förderprogramm "Brandenburg vernetzt"wird die vielseitige praktische Ausbildung der Azubis unterstützt. Neue Projektparner geben Azubis die Chance, an abwechlungsreichen Projekten tätig zu werden. Die Erstellung der Webseiten ist für sie kostenfrei. Die Webseiten werden nach den Vorstellungen der Projektparner erstellt, den Azubis stehen dabei erfahrene Ausbilder zur Seite. Das Ergebnis sind individuelle Webseiten, die selbständig ohne Programmierkenntnisse aktualisiert werden können.  Der telefonische Support des Fördervereins bei Fragen und Problemen ist bis mindestens 2025 gesichert. Lediglich die Kosten für die Webadresse und den Speicherplatz sind selbst zu tragen.

Ermöglichen Sie den Azubis, Berufserfahrung zu sammeln !!

Bei Fragen rufen Sie gerne unter der Telefonnummer 0331 / 55047471 an oder schicken eine E-Mail an:                  info@azubi-projekte.de

Weitere Hinweise entnehmen Sie nachfolgender Info - öffnen per Download

- Beispiele für Webseitenprojekte in Brandenburg

- Das Förderprogramm im Überblick

- Kontaktadressen

Weitere Informationen und Referenzen sowie Stimmen zufriedener Projektpartner finden Sie unter:

www.azubi-projekte.de

Foto zur Meldung: Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte
Foto: Freie Förderplätze für Brandenburg - Azubis suchen wieder Webseitenprojekte

Arbeitsbesuch in Pritzwalk

(29.06.2017)

Presseinformation

 

 

 

Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zum Arbeitsbesuch in Pritzwalk

 

Am 28. Juni 2017 empfing die Stadt Pritzwalk Vertreter der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zu einem Arbeitsbesuch. Bei dem ersten Treffen standen Möglichkeiten zur grundsätzlichen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Stadt im Mittelpunkt.

 

Mit dem breit angelegten Fachspektrum bietet die Hochschule zahlreiche Ansatzpunkte für eine themen- und aufgabenbezogene Kooperationsbeziehung. Erörtert wurden einzelne Fragestellungen aus Bereichen wie bspw. Tourismus, Marketing, Wirtschaft, Bildung und Verwaltung. Gleichwohl war der Hauptschwerpunkt auf das Hainholz gerichtet, welches ganzheitlich und insbesondere nachhaltig mit allen Facetten entwickelt werden soll. Aus diesem Grund haben sich Vertreter der Stadt und Vertreter von Vertragspartnern der Stadt mit Vertretern der Hochschule mittels Exkursion einen Überblick über das Gesamtareal verschafft.

 

Die Hochschule verfügt in der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden über verschiedene Erfahrungen, die für eine Kooperation mit der Stadt Pritzwalk von Wert sein könnten. Aus diesem Grund haben beide Seiten vertiefende Gespräche vereinbart, um Möglichkeiten einer strategischen Partnerschaft auszuloten.

 

 

 

 

Pressemitteilung - 5 Jahre Kooperation

(27.06.2017)

Stadt Wittstock/Dosse

 

 

 

 
 

 

 

Pressemitteilung

 

 

 

27.06.2017

 

Kooperation seit fünf Jahren aktiv

 

Die Städte Pritzwalk und Wittstock/Dosse besiegelten vor fünf Jahren ihre Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene mit der Gründung einer Kooperation. Ziel dieses Zusammenschlusses war und ist die Bildung eines gemeinsamen Netzwerkes zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur in ländlich geprägten Bereichen. Neben den beiden Städten konnten auch die Gemeinde Heiligengrabe sowie das Amt Meyenburg als Kooperationspartner gewonnen werden. Gemeinsam sind durch die Zusammenarbeit bereits mehrere Projekte durch das Städtebauförderprogramm „Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit“ (KLS) umgesetzt worden oder befinden sich in Planung.

 

Die bisher realisierten Maßnahmen wurden in einem kurzen Vortrag bei einer Zusammenkunft der Kooperationspartner anlässlich des fünfjährigen Bestehens am Donnerstag, 22. Juni 2017, in der Wittstocker Bibliothek im Kontor erläutert. Neben dem Erreichten richtete sich der Blick an diesem Abend auch in die Zukunft: Gemeinsam wird eine Konzeption erarbeitet, um ab dem Jahr 2018 die Förderperiode des KLS-Nachfolgeprogrammes bestmöglich zu nutzen. Mit einer Erweiterung der Kooperation um die Gemeinde Groß Pankow sowie das Amt Putlitz-Berge sollen künftig noch mehr Kommunen von der Zusammenarbeit profitieren. Eine Entscheidung dazu wollen die möglichen neuen Kooperationspartner in naher Zukunft treffen.

 

Foto zur Meldung: Pressemitteilung - 5 Jahre Kooperation
Foto: Pressemitteilung - 5 Jahre Kooperation

Prignitz Chor Pritzwalk e. V. sucht Mitsänger

(21.06.2017)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk,

Der Prignitz Chor Pritzwalk e. V. hat sich seit vielen Jahren mit seinem Chorgesang zu einem festen Bestandteil des Kulturellen Lebens etabliert. Davon zeugen die zahlreichen Auftritte zu typischen Festen und Anlässen in unserer Stadt und der Prignitzregion, bei denen sie Jung und Alt gleichermaßen stets erfreuen. Über die Kreisgrenze hinaus pflegen die Chormitglieder die Partnerschaft mit dem "Luhetal-Chor Ludorf e. V." durch wechselseitige Besuche. Gerne würde sich der Chor mit weiteren Mitgliedern verstärken. Deshalb suchen sie Frauen und Männer, die Lust auf Gesang und Geselligkeit haben.

Singen ist nicht "uncool" sondern " cool" - macht mit !

Wann finden die Proben statt ?

Wer ist mein Ansprechpartner ?

Wie sieht das Vereinsleben außerhalb der Chorproben aus ?

Antwoten darauf erhalten sie, wenn sie nachfolgende Datei (Flyer des Vereins) mit einem Klick per Download öffnen.

Elternbrief - Scheiden tut weh

(20.06.2017)

Elternbrief 38: 6 Jahre: Scheiden tut weh

„Lasst ihr euch jetzt scheiden?“ fragt Lisa abends beim Schlafengehen ihre Mutter. Am Nachmittag hatten sich die Eltern gestritten, Mama hat geweint und Papa die Tür zugeknallt. Und beim Abendessen hat keiner ein Wort geredet. Lisa kennt einige Kinder, deren Eltern sich getrennt haben. Und dass das etwas mit Streiten zu tun hat, das weiß sie auch. Hoffentlich können Sie Ihr Kind in einem solchen Fall beruhigen, denn dass der Haussegen schief hängt, kommt überall mal vor. Ihr Kind kann daraus sogar viel lernen: Auch Eltern streiten und vertragen sich wieder, genau wie das unter Kindergarten- oder Schulfreunden passiert. Wenn das Kind sieht, dass Sie sich wieder versöhnen, dass jeder von Ihnen sich um Verständigung bemüht und auch mal einen Fehler zugibt, dann muss ein gelegentlicher Streit unter Partnern Ihr Kind nicht nachhaltig verunsichern.

Anders sieht es aus, wenn Sie sich für eine Trennung entscheiden. Für ein Kind ist die Nachricht immer ein Schock – auch wenn es schon lange spürt, dass etwas in der Luft liegt. Bedenken Sie aber:

  • Kinder geben sich oft selbst die Schuld für die Trennung ihrer Eltern, denn sie beziehen alles auf sich selbst. „Papa geht, weil ich so frech war“, glaubt Ihr Kind vielleicht. Machen Sie ihm klar: „Die Trennung ist für uns alle schlimm. Aber du bist nicht schuld daran. Wir sind froh, dass wir zusammengelebt haben und dich bekommen haben. Und das bleibt auch so.“
  • Manche Kinder wollen es genauer wissen: „Hat die Mama den anderen Mann lieber als dich?“ oder „Könnt ihr euch nicht mehr leiden?“ Ersparen Sie Ihrem Kind die Einzelheiten Ihrer Beziehungskrise, erklären Sie lieber, dass Mama und Papa es besser finden, nicht mehr zusammenzuleben, dass Sie aber beide Ihr Kind immer noch genauso lieben.
  • Vor allem: Breiten Sie Ihre negativen Gefühle über Ihren Partner nicht vor Ihrem Kind aus. „Dein Vater (deine Mutter) kann bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wir brauchen ihn (sie) nicht mehr“, mögen Sie vielleicht denken – sagen sollten Sie es nicht. Für ein kleines Kind, das sich beiden Eltern zugehörig fühlt, ist es eine große Kränkung, wenn ein Elternteil über den anderen herzieht.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

Mitteilung der Stadtverwaltung Pritzwalk

(31.05.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pritzwalk,

die Stadtverwaltung Pritzwalk gibt bekannt, dass sich aus organisatorisch-technischen Gründen, ab Dienstag, dem 06. Juni 2017, die Friedhofsverwaltung im Rathaus der Stadt, Marktstraße 39, im Zimmer 111, befindet. Telefonisch erreichbar unter der Rufnummer - 03395/760870.

Elternbrief - Kindergeburtstag

(29.05.2017)

Elternbrief 36: 5 Jahre, 8 Monate: Kindergeburtstag

 

Der sechste Geburtstag liegt noch in einiger Ferne, trotzdem redet Nadine schon oft davon: „Wie oft muss ich noch schlafen, bis ich Geburtstag habe?“ „An meinem Geburtstag bin ich die Bestimmerin!“, „Zum Geburtstag wünsche ich mir...“ – und dann folgt eine lange Latte von Wünschen, die wöchentlich wechseln. Ihre Eltern sehen dem Geburtstag nicht ganz so freudig entgegen: Einen Kindergeburtstag durchzustehen, erfordert schon eine gehörige Portion Nervenstärke. Gab es nicht beim letzten Mal Geschrei, weil die Preise den Spielgewinnern nicht gefielen? War das Geburtstagskind nicht furchtbar beleidigt, weil es beim Sackhüpfen so langsam war? Es kann allerhand schief gehen beim Kindergeburtstag, und man sollte gar nicht erst erwarten, dass alle zu jedem Zeitpunkt glücklich und zufrieden sind. Aber es ist eben doch ein wichtiger Tag im Leben Ihres Kindes, der umsichtig geplant sein will:

 

  • Laden Sie höchstens so viele Kinder ein, wie Ihr Kind alt wird: Das ist eine Faustregel, die Ihnen allzu großes Tohuwabohu erspart.
  • Ob Sie mit Ihrem Kind zusammen Einladungskarten malen, Zettel verteilen oder die Gäste telefonisch einladen: Geben Sie eine genaue Anfangs- und Endzeit an. Insgesamt braucht die Feier nicht länger als drei, vier Stunden zu dauern: Sonst sind hinterher alle fertig mit den Nerven.
  • Verausgaben Sie sich nicht beim Essen und der Dekoration: Natürlich soll es leckere Sachen geben und der Tisch schön gedeckt sein, aber Kinder achten nicht auf gebügelte Tischdecken oder darauf, ob auch alles selbst gebacken wurde.
  • Bereiten Sie einige Spiele vor: Sackhüpfen, Eierlaufen, Dosenwerfen oder Topfschlagen. Wenn es etwas ruhiger sein soll, legen Sie zum Beispiel ein paar Gegenstände auf ein Tablett, zeigen Sie sie kurz, nehmen dann verdeckt einen weg und die Kinder müssen raten, welcher fehlt.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

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Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Bürgerkönigschießen zu den Festtagen

(11.05.2017)

Die Pritzwalker Schützengilde veranstaltet, traditionell zu den Pritzwalker Festtagen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Bürgerkönigsschießen für alle Pritzwalker und interessierten Bürger aus der Region.

 

Teilnahmebedingung:

Die Teilnehmer am Wettkampf dürfen keine Mitglieder in einem Schützenverein/-gilde sein.

Startgeld: 2,50 Euro.

Die Schützengilde stellt die Wettkampfwaffen und Munition, zahlt die Versicherung für die Schützen und betreut die Wettkämpfer mit sachkundigen Schießleitern.

 

Wettkampfort: Schießanlage der Schützengilde Pritzwalk 1990 e.V. Sommersberg. (B 103)

 

Wettkampfzeiten Bürgerkönigsschießen:

Freitag, 19.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr      und                     26.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr;

Samstag, 20.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr   und          27.5.2017 von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr;

Sonntag, 21.5.2017 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr    und          28.5.2017 von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr;

 

Geschossen wird mit einem Kleinkalibergewehr auf eine speziell angefertigte „Bürgerschützenkönigsscheibe“.

Nach einem Probeschießen werden 5 Wertungsschüsse auf die Wertungsscheibe abgegeben.

Nach Auszählung der erzielten Ringzahl bekommt der Schütze oder die Schützin die Wertungsscheibe als Erinnerungsstück übergeben.

 

Auswertung:

Beim Stadtfest am Samstag, den 10.6.2017 ab 15:00 Uhr auf der Marktplatzbühne.

 

Neben dem Schützenkönig der Schützengilde und seinen Rittern werden dort auch die Sieger des Wettschießens „Bürgerschützenkönig 2017“, „Bürgerschützenkönigin 2017“ und „Bürgerjugendschützenkönig 2017“ geehrt.

 

Preise: Die Sieger erhalten neben ihren Urkunden und Siegerpokalen Sachpreise, die von Firmen und Händlern aus der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Der Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Wolfgang Brockmann, hat für die Wertungsgruppen Bürgerschützenkönig“, „Bürgerschützenkönigin“ und „Jugendschützenkönig“ jeweils einen attraktiven Wanderpokal gestiftet, den die Sieger für ein Jahr übergeben bekommen.

 

 

gez. Wolfgang Brockmann                        gez. Henry Bahlke

Bürgermeister                                    Vors. der Schützengilde

                                                               Pritzwalk 1990 e. V.

 

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

(10.05.2017)

Ihre Meinung ist uns wichtig!

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

 

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (INSEK) übernehmen die Funktion eines übergeordneten Planungs­instru­ments auf gesamtstädtischer Ebene und bilden auf der Basis eines Leitbildes die Grundlage für die erfolgreiche Vorbereitung und Umsetzung stadtentwicklungspolitischer Ziele. Dabei dienen INSEKs nicht nur als Strategie- und Koordinierungsinstrument, sondern bilden außerdem die planerische Entscheidungsgrundlage und Voraus­setzung für die Zuwendung von Fördermitteln von Bund, Land sowie aus den EU-Strukturfonds.

 

Das aktuelle Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) der Stadt Pritzwalk wurde im Januar 2010 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Auf dieser Grund­lage konnten in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Einzelmaßnehmen realisiert oder begonnen werden und tragen zur funktionalen und räumlichen Aufwertung Pritz­walks bei. Eine Finanzierung dieser Vorhaben erfolgte mehrheitlich mit Hilfe der Städtebau­förder­programme Stadtumbau Ost und „Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit“. Dazu gehören:

  • Sanierung und Umbau der ehemaligen Tuchfabrik
  • Altbauaktivierung im Sanierungsgebiet und im Bahnhofsviertel
  • Schaffung von generationsgerechten Wohnangeboten
  • Rückbau von leerstehenden Wohnungen
  • Bildung gemeinsamer Strukturen zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit: Arbeitsgruppen, Kooperationsrat, Kooperationsfonds

Das INSEK Pritzwalk 2020 mit Stand vom Januar 2010 können Sie auf unserer Seite unter dem Punkt "Leben und Wohnen" und "Stadtentwicklung" einsehen.

 

Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2017

Das INSEK Pritzwalk hat sich als Instrument der Stadtentwicklung grundsätzlich bewährt, jedoch sind einzelne Inhalte und Ziele aufgrund des erreichten Umsetzungsstandes nicht mehr aktuell. Ebenso gilt es, strategisch bedeutende Investitionsvorhaben, die im Rahmen der EU-Strukturfondsperiode 2014-2020 oder anderer Förderprogramme des Bundes und des Landes realisiert werden sollen, konzeptionell zu verankern. Auch Themen wie Klimaschutz und Energieeinsparung sind stärker als bislang zu berücksichtigen. Die sich hieraus ergebenden Anforderungen finden in der aktuellen Fortschreibung des INSEK Pritzwalk mit dem Betrachtungshorizont 2030 Berücksichtigung.

 

Beteiligung der Öffentlichkeit

Um die Bürger über den aktuellen Stand der INSEK-Fortschreibung und die Herausforderungen und Handlungsfelder der Pritzwalker Stadtentwicklung für die kommenden Jahre zu informieren und mit Ihnen zu diskutieren, fand am 8.April 2017 im Kulturhaus der Stadt Pritzwalk ein Bürgerdialog statt.

 

Die Präsentation zum Bürgerdialog können Sie hier per Download einsehen.

Wenn Sie Anregungen oder Ideen zum Thema Stadtentwicklung oder zum Hainholz haben, können Sie diese gern im Foyer des Rathauses in die dafür vorgesehene Ideen-Box werfen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstüzung!

Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

(04.05.2017)

Eröffnung der Radsaison 2017

Groß Pankower und Pritzwalker gingen gemeinsam auf Tour

Der Wettergott war in diesem Jahr kein Fahrradfreund. Das merkten am 29. April 2017 rund 250 Radfahrerinnen und Radfahrer beim Anradeln in der Prignitz. Rund um und am Zielort Wittstock wurden die Fahrradfahrer mit typischem Aprilwetter begrüßt und es galt auszuhalten, denn immer wieder „erfreuten“ Regenschauern die Radler auf dem Wittstocker Marktplatz. Radreiseunternehmer Günter Lutz, die Wittstocker Rosenkönigin Tanja I., Wittstocks Stadtverordnetenvorsteher Burkhard Schulz und der Geschäftsführer des Prignitzer Tourismusverbandes Mike Laskewitz begrüßten, unterstützt vom Wittstocker Blasorchester, ab 12 Uhr die Radler aus Städten und Gemeinden der Prignitz. Das größte Radlerfeld brachten in diesem Jahr die Pritzwalker Radfreunde in die Sättel, die mit 73 aktiven Radlern dem Aufruf des Tourismusvereins der Stadt gefolgt waren. Zu ihnen gesellten sich 25 Radler aus der Gemeinde Groß Pankow, die mit ihrem stellvertretenden Bürgermeister Halldor Lugowski in guter Nachbarschaft gemeinsam mit den Dömnitzstädtern in die Pedalen traten.

Für sie war der Bahnhof Pritzwalk als Treffpunkt mit Bewusstsein gewählt worden. Dort wurde vor dem Start nach Wittstock die Fahrradvermietung des Tourismusvereins offiziell eröffnet. Vizebürgermeister Ronald Thiel, auf dessen Anregung die Mietstation in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Tourismusvereins ins Leben gerufen wurde, nutzte die Gelegenheit und unterzog die Mietfahrräder einer ersten Prüfung, in dem er mit seiner Familie auf den neuen Rädern an der Sternfahrt teilnahm. Auf der Tour nach Wittstock gab es für die Radler noch eine weitere Überraschung. Durch den Tourismusverein war auf dem Gelände des Klosterstiftes in Heiligengrabe ein Pausen- und Verpflegungspunkt eingerichtet worden. Alle aktiven Radler konnten sich mit Bockwurst, Kaffee und dazu mit Kuchen vom Wahrbergeverein stärken und Kräfte sammeln für die restliche Wegstrecke bis zum Wittstocker Marktplatz.

Dort konnten aus dem Fahrerfeld der Groß Pankower Sophia mit viereinhalb Jahren als jüngste Radlerin und Ernst Wehrstedt aus Pritzwalk mit 82 Jahren als ältester Radler geehrt werden. Ronald Thiel nahm außerdem den Wanderpokal für das größte Radlerfeld von den Wittenbergern in Empfang. Die beteiligten Städte und Gemeinden, meist von ihren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern oder deren Stellvertretern präsentiert, hatten die Gelegenheit, sich auf der Bühne den Radlern vorzustellen und für Veranstaltungen in ihrer Region zu werben.

Zum Ende der Fahrt in den Frühling konnten sich drei Radler über hochwertige Preise, die vom Sponsor der Tour, der Sparkasse Prignitz zur Verfügung gestellt wurden, freuen. Christa Müller aus Wittstock bekam ein neues Fahrrad und Gerd Strangweiler, ebenfalls aus Wittstock, erhielt einen Gutschein für Fahrradausrüstung. Doris Bloch aus Bad Wilsnack bekam einen Gutschein für einen kostenlosen Fahrrad-Check.

Zum Abschluss der Veranstaltung des Anradelns in die Saison 2017 konnte, Dr. Oliver Herrmann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge von Burkhard Schulz den symbolischen Fahrradlenker, als Staffelstab, für die Gastgeberstadt 2018 in Empfang nehmen.

 

Anhang: Fotogalerie

Foto zur Meldung: Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017
Foto: Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners 2017

(26.04.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wie in den vergangenen Jahren erfolgt je nach Blattaustrieb an den Eichen Anfang Mai die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Behandelte Flächen dürfen durch unbeteiligte Dritte frühestens nach Abtrocknung des Spritzbelages bzw. auf Flächen für die Allgemeinheit frühestens nach 8 Stunden nach Ausbringung des Mittels befahren oder betreten werden. Somit kann es zur Sperrung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze kommen.

 

Lesen Sie dazu auch:

- Die Allgemeinverfügung und deren Begründung

- Den Informationsflyer

- Die Übersichtskarte

- Pressemitteilung des Landkreises

- Pressemitteilung der Stadt Pritzwalk

Informationen zum Verbrennen im Freien

(26.04.2017)

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

das Fachgebiet Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Bürgerservice der Stadtverwaltung Pritzwalk weist in einem Informationsflyer auf das "Verbrennen im Freien" hin.

 

( öffnrn Sie bitte die Informationen per Download )

48- Stunden Aktion

(26.04.2017)

 

 

Angefasst und mitgemacht bei der 48 Stundenaktion

 

„Wir schaffen es im Rahmen der 48 – Stunden – Aktion der Berlin Brandenburger Landjugend, (BBL) im Jugendfreizeitzentrum Nord der Stadt Pritzwalk das gesamte Außenrevier zu säubern und das Gelände von Unkraut und von Müll zu befreien. Außerdem sollen die Holzhäuser am Beachvolleyballplatz mit Holzschutzlasur gestrichen werden“, so die Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig in ihrer Freizeit das Jugendfreizeitzentrum besuchen und es sogar als ihr zweites Zuhause bezeichnen. „Das war dringend notwendig, denn wir haben schon geraume Zeit keinen Hausmeister mehr und so bleibt doch eine ganze Menge Arbeit liegen. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen sich hier aber Wohlfühlen und so haben sie gemeinsam mit Eltern, Betreuern und natürlich selbst ganz fleißig Hand angelegt und den Frühjahrsputz selbst übernommen“, so Betreuer Ulrich Weltzien. 22 Kinder und Jugendliche füllten in diesem Rahmen einige Container mit Laub, Baumschnitt, fegten die Plattenwege und bereiteten die Volleyballfelder für die Saison vor.

 

 

 

Foto zur Meldung: 48- Stunden Aktion
Foto: 48- Stunden Aktion

Elternbrief - Taschengeld

(24.04.2017)

Taschengeld: Elternbrief 44: 7 Jahre, 6 Monate

Diskutiert Ihr Kind schon mit Ihnen über die Höhe seines Taschengeldes? Womöglich vergleicht es auch schon – wie viel bekommt Teresa, wie viel bekomme ich? Es ist nicht damit getan, einen Betrag festzusetzen – oft wird auch darum gestritten, welche Dinge denn nun vom Taschengeld zu kaufen sind: Auch die Tüte Popcorn im Kino? Oder soll Mama dafür nochmal extra in die Tasche greifen?

Eine einfache Regel wäre: für jedes Schuljahr einen Euro – ein Erstklässler einen Euro pro Woche, ein Zweitklässler zwei und so immer weiter. Allerdings ist das auf Dauer eine Menge Geld, vor allem wenn Sie zwei oder mehr Kinder haben. Wenn Sie andererseits den Betrag zu niedrig ansetzen, kann das Kind den Umgang mit Geld nur schwer erlernen: von Cent-Beträgen kann es sich so gut wie nichts kaufen, und von einem Zweitklässler ist es viel verlangt, dass er vier Wochen lang spart, um sich einen Leuchtstift für zwei Euro zu kaufen – oder sechs Wochen für das Mickey-Mouse-Heft mit der coolen Detektiv-Brille. Es kann günstiger sein, den Betrag höher anzusetzen und das Kind dann auch das Eis zwischendurch davon bezahlen zu lassen. Wichtig: Wenn sich Ihr Kind von Ihnen Geld leiht – „nächste Woche kriegst du es zurück“ -, nehmen Sie es beim Wort! Es soll das Thema Geld ja ernst nehmen und nicht denken: Ach, Papa vergisst das schon …

Lesen Sie mehr in diesem Elternbrief zu den Themen: „Taschengeld“, „Das Klima in der Klasse“, „Tipps für den Elternabend“, „Ihr Kind wird selbstständiger“, „Kann man Siebenjährige abends allein lassen?“, „Ordnung halten“, „Wenn es mit dem Lernen nicht so klappt“ und „Wie Eltern ihr Kind unterstützen können“.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF).

Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an ane@ane.de, über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

120301-250x500-eCard

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Anradeln in der Prignitz - 29. April 2017

(30.03.2017)

„Anradeln in der Prignitz“

STERNFAHRT - AM 29. APRIL 2017 - ZIEL Wittstock -

Liebe Radfahrfreunde,

am Sonnabend, dem 29. April 2017, wird mit dem „Anradeln in der Prignitz“ die diesjährige Radfahrsaison eröffnet. Bereits zum sechzehnten Mal erleben Sie, liebe Radfahrfreunde, Sport, Kultur und Natur pur auf einer Sternfahrt durch unsere wunderschöne Prignitzlandschaft. Zielort der diesjährigen Radtour ist die Stadt Wittstock. Natürlich radeln auch die Pritzwalker entlang der Knotenpunktwegweisung mit.

Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Live-Musik und Tanz, zahlreiche Informationsstände und einige Überraschungen erwarten Sie in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr auf dem Marktplatz der Stadt Wittstock.

Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt, so dass Sie mit der ganzen Familie herzlich willkommen sind. Einer guten Tradition folgend werden die teilnehmenden Städte und Gemeinden sich mit ihren Stadtfiguren und Maskottchen vorstellen und für ihre Orte werben. Doch zuvor heißt es Fahrräder putzen und Luft aufpumpen, um am 29. April gut gelaunt in die Pedalen zu treten.

Wir wünsche Ihnen eine angenehme und vor allem unfallfreie Radler-Tour.

 

 

Wolfgang Brockmann                        Hans-Werner Boddin

Bürgermeister der               Vorsitzender des Tourismusvereins

Stadt Pritzwalk                           Pritzwalk und Umgebung e. V.

 

Treffpunkt und Fahrstrecke der Pritzwalker Fahrradfreunde

Treffpunkt: 09.30 Uhr – Bahnhof der Stadt Pritzwalk

Vor der Fahrt wird durch den Tourismusverein die Fahrrad- Mietstation eröffnet.

 

 

Fahrstecke : Start: – Bahnhof - Beveringen - Alt Krüssow - Wilmersdorf - KP 84 Heiligengrabe - KP 30 Heiligengrabe (Pausenversorgung) - KP 25 Abzweig Jabel - KP 4 Wittstock - Wallanlagen - Ziel: Marktplatz der Stadt Wittstock - Tourlänge - 25 Kilometer

 

Alle Mitradler tragen sich beim Start in eine Einschreibliste ein. Jeder Teilnehmer kann am Gewinnspiel der Sparkasse Prignitz teilnehmen.

 

Teilnehmer der Sternfahrt aus der Stadt Pritzwalk und seiner Ortsteile melden sich bitte bis zum 28. April 2017 an, bei:

 

Herrn Fred Pogalski - Stadtverwaltung Pritzwalk -

 

Telefon: 03395-760845

 

oder per Mail: f.pogalski@pritzwalk.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antwort zur Stellungnahme des Bürgermeisters

(28.03.2017)

Antwort zur Stellungnahme des Bürgermeisters zu den Vorwürfen aus Veröffentlichungen vom 14.03.2017

 

Dienstaufsichtsbeschwerden und Kommunalaufsicht

Der mit großer öffentlicher Anteilnahme begleitete Verkauf eines Hainholz-Areals an die Art-Attack GmbH ist meiner Meinung nach mit schwerwiegenden Unzulänglichkeiten behaftet. Bürgermeister Brockmann meint nun diesbezüglich, mittels einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eine strafrechtliche Prüfung vornehmen zu lassen. Wenn das man nicht zum Fall des obersten Verwaltungsbeamten selber werden wird? Denn trotz der im Vorfeld des Verkaufs schon bekannten gravierenden Verfahrensmängel setzte der Bürgermeister die Beschlussfassung auf der SVV vom 22.2. durch.

Folgende Fehler seitens der Verwaltung wurden meiner Beobachtung nach gemacht:

1. Das Protokoll des Stadtentwicklungsausschusses vom 7.2. lag nach zwei Wochen immer noch nicht vor. Laut Geschäftsordnung muss es aber den Mitgliedern des Ausschusses sowie den Vorsitzenden der Fraktionen zeitnah, spätestens nach 7 Werktagen übersandt sein. Warum hielt sich der Ausschussvorsitzende Ballenthien (CDU) nicht daran?

2. Das dort vorgestellte Konzept der Bewerberin Cornelia Wriedt wurde den übrigen Stadtverordneten folglich nicht zugänglich gemacht.

3. Das Protokoll des Hauptausschusses vom 14. Feb., das alle Stadtverordneten innerhalb von 4 Werktagen per E- Mail erhalten müssen, wurde am Tag der Stadtverordnetenversammlung erst auf Nachfrage zugestellt, sodass die Fraktionen sich mit aktuellen Informationen aus der Hauptausschusssitzung nicht mehr befassen konnten. Warum wurde das Protokoll vom Vorsitzenden Bürgermeister Brockmann (FDP) den Stadtverordneten vorenthalten?

4. Im städtischen Umweltausschuss kam der Verkauf überhaupt nicht zur Sprache. Weshalb eigentlich nicht?

5. Warum wurde keine Ausschreibung gemacht und kein amtlich bestellter Gutachter zur Preisermittlung beauftragt?

6. Das von Herrn Dr. Bull am 22.2. eingereichte, durchaus lukrativere Kaufangebot mit Option auf einen noch höheren Preis mit Nutzungskonzept wurde den Stadtverordneten weder als Tischvorlage zugänglich gemacht, noch vom Bürgermeister in die Diskussion eingebracht.

7. Unerwähnt blieb ebenfalls das bereits am 20.02.2017 von der Gärtnerei Römer und Partnern vorgelegte Übernahmeangebot.

8. Protokollauszug zur Einwohnersprechstunde (S. 15).

Bürger B: „Liegen Ihnen denn die Konzepte jetzt so vollumfassend vor, dass Sie mit dem heutigen Tag zu einer Entscheidung kommen wollen?“ Herr Brockmann.: „Ich denke schon.“

Bürger A: „Liegt Ihnen mein Angebot an die Stadtverwaltung der Stadt Pritzwalk zum Kauf dieser Fläche und das dazugehörige Konzept bereits vor, … können Sie das, und das ist wahrscheinlich zu beantworten, heute mit diskutieren in dem nichtöffentlichen Teil.“ Herr Brockmann: „Alle Informationen, die uns vorliegen zu diesem Sachverhalt werden wir dann auch den Stadtverordneten noch zur Kenntnis geben.“

Warum hat Bürgermeister Brockmann hier so bewusst an der Sachlage vorbei ge-antwortet? Denn die Konzepte Dr. Bull und Gärtnerei Römer kamen in der nichtöffentlichen Sitzung nicht zur Sprache.

9. Die Anträge, den Tagesordnungspunkt abzusetzen und auf einer Sondersitzung alle eingereichten Konzepte öffentlich vorzustellen, wurden vom Stadtverordneten- vorsteher Garlin (CDU) trotz der stark aufgeheizten Atmosphäre nicht zur Abstimmung gestellt, obwohl mehrere Stadtverordnete die Abstimmung dazu mehrmals anmahnten (nicht öffentliches Sitzungsprotokoll S. 3, 4, 6, 21). Ist es also verwunderlich, wenn hinter diesen gehäuften Unstimmigkeiten eine Strategie vermutet wird?

 

Hier stellen sich durchaus noch weitere Fragen: Welches Interesse mag den Bürgermeister geleitete haben, trotz der ihm benannten Fehler so vehement auf sofortige Abstimmung zu drängen? Warum sollte eine Liegenschaft verkauft werden, obwohl kein finanzieller Engpass für die Stadtkasse vorliegt? Weshalb wurden weitere Angebote nicht berücksichtigt trotz des in Aussicht stehenden doppelten Kaufpreises (Protokoll, S.12)? Bei der Sparkasse Pritzwalk steht ein ähnlich großes Waldstück im Angebot sogar mit einem marküblichen Kaufpreis pro qm. Warum kann man mit Bürgermeister Bockmann, den selbst mit der Erfahrung von 27 Amtsjahren die o.g. Unstimmigkeiten nicht zum Einschreiten bewegten, ein Liegenschaftsgeschäft machen, das sich offensichtlich für einen Käufer lohnt, aber nicht für die Stadtkasse? Liegt hier vielleicht ein Fall von freundschaftlicher Subventionierung zu Ungunsten des Stadthaushalts vor?

 

Mehrere Stadtverordnete haben sich zur rechtlichen Bewertung dieses ihrer Meinung nach fehlerbehafteten Verfahrens an die Kommunalaufsicht gewandt. Außerdem wurden von Betroffenen mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden im Hinblick auf Bürgermeister Brockmann eingereicht. Das Ganze hat ein merkwürdiges Geschmäckle! Bürgermeister Brockmann hat laut Interview im „Prignitzer“ „Strafanzeige gegen Unbekannt wegen falscher Verdächtigung, übler Nachrede und aller weiterer in Betracht kommenden Straftatbestände gestellt.“ Angesichts der o.g. Fakten sieht das sehr nach Eigentor aus.

 

Jörg Schilling, Schönhagen, SPD-Stadtverordneter

27.3.2017

 

 

Stellungnahme des Bürgermeisters zu den Vorwürfen aus Veröffentlichungen

(14.03.2017)

In den vergangenen Wochen sind in zahlreichen Veröffentlichungen Vorwürfe gegen mich erhoben worden, weshalb ich mich veranlasst sehe, auch einen Leserbrief zu verfassen.

 

Die Vorwürfe reichen von "selbstherrliches Agieren" über "Aussitzen von Protesten" bis hin zur Einbringung von rechtswidrigen Beschlüssen und deren Durchsetzung mit unlauteren Mitteln unter Missachtung der Rechte der Stadtverordneten. Einige Stadtverordnete sollen sich gemäß eines Artikels von Herrn Winkelmann (veröffentlicht unter: DIE LINKE. Pritzwalk - Pritzwalker Stadtzeitung / https://pritzwalk.wordpress.com/tag/die-linke-pritzwalk-2) sogar von mir hinters Licht geführt fühlen. Herr Winkelmann meint, dass ich kommunalrechtliche Bestimmungen ausgehebelt haben soll, da ich es versäumt hätte, eine vorherige Zustimmung von Aufsichtsbehörden einzuholen. Wenn dem so wäre, stellt sich mir allerdings die Frage, warum Herr Winkelmann diesen Einwand im Rahmen der Diskussion in den Gremien nie vorgetragen hat.

 

Zum allgemeinen Verständnis: Das Procedere bei derartigen Vorgängen läuft nach den verwaltungsrechtlichen Vorschriften wie folgt ab. Bei Anträgen wie der der Art-Attack GmbH erfolgt zunächst eine verwaltungsseitige Überprüfung. Der Vorgang wird dann den Ausschüssen und allen Fraktionen zur Beratung vorgelegt. Der Hauptausschuss gibt wie im Fall "Baumschule" eine Empfehlung ab, die letztlich Grundlage für die Diskussion und Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung ist.

 

Frau Pfeifer meint, in meinem Auftreten etwas Skandalöses zu sehen und Herr Schilling gibt sich als Rechtsexperte und verkündet schon mal öffentlich rechtliche Fehler zum Beispiel in der Leitung der nicht öffentlichen Sitzung. Die Behauptung, der Vorsitzende hätte mehrfach Geschäftsordnungsanträge übergangen, ist schlichtweg gelogen.

Nicht mein Verhalten ist skandalös, sondern die Art und Weise, wie einige Damen und Herren bewusst rechtswidrig handeln, indem sie Sachverhalte und Informationen aus nicht öffentlichen Beratungen bewusst in die Öffentlichkeit lancieren, um auf die nachfolgende Beratung und Abstimmung öffentlichen Druck aufzubauen. Und das ist nicht nur meine Auffassung, sondern wurde auch von vielen Stadtverordneten zum Ausdruck gebracht.

 

Um eines klarzustellen, damit meine ich nicht die betroffenen und interessierten Bürger, die zu Recht ihre Einwände und Bedenken vorbringen können, damit diese bei der Beratung und Beschlussfassung hinreichend in die Abwägung einfließen.

 

Nein, ich meine ehrenamtlich Tätige, die vielleicht im Interesse eines Wahlkampfes vorsätzlich mit Ordnungsgeld bedrohte verbotene Handlungen vornehmen, dies für salonfähig halten und von mir verlangen, im Interesse der Bürgernähe sodann auch meine Verschwiegenheitspflichten zu verletzen und ebenso wie sie ordnungswidrig zu handeln.

 

Ich habe diesen Bestrebungen in der Sitzung eine klare Absage erteilt und auch daran erinnert, dass die Stadtverordneten genau wie ich bei Amtsantritt sich erklärt haben, die Gesetze zu achten, was ich in meiner 27-jährigen Amtszeit immer getan habe und auch weiterhin tun werde. Mehrfach habe ich über die Konsequenzen bei Verletzungen der Verschwiegenheitspflicht belehrt. Ungeachtet dessen wird weiterhin über den Sitzungsablauf, das Abstimmungsergebnis und Abstimmverhalten in einer nicht öffentlichen Sitzung ungeniert öffentlich berichtet und dabei unbescholtene Personen mit unwahren Behauptungen, Andeutungen und Frage