Mit einer List gelang die Festnahme
Schließlich entführte er ein Pritzwalker Mädchen, welches nach deren Freilassung durch eine List den Standort des Verstecks an die Stadtoberen verriet. Der Räuber wurde gefangen und in Pritzwalk hingerichtet.
Die Geschichte erhielt seit Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Nacherzählungen und Theaterstücke. Während der Inflationszeit 1922 wurde in Pritzwalk eine Reihe künstlerisch gestalteter Notgeldscheine, so genannte Serienscheine, gedruckt. Sie erzählen die Geschichte des Räubers bildlich nach und verfestigten seine Deutung als „Raubritter“ im kollektiven Pritzwalker Bewusstsein.