Schleiereulenkästen und Sitzstangen werden den Jungeulen als Kinderstube dienen. Nester für Rauchschwalben und andere Vogelnisthilfen vervollständigen die Ausstattung des Turms. In seinem Inneren wurden zudem Zwischendecken eingezogen, um die Brutplätze der verschiedenen Arten voneinander zu trennen und ein ungestörtes Nisten sicherzustellen.
Frische Spuren haben bald bewiesen, dass die Schleiereulen den Turm wieder als Quartier angenommen haben. Die Gesamtkosten der Artenschutzmaßnahme belaufen sich auf rund 22 000 Euro, von denen rund Dreiviertel als Fördermittel von der Landesnaturschutzstiftung kamen. Die Mittel der Stiftung stammen aus Ersatzzahlungen, die als Kompensation für Eingriffe in Natur und Landschaft von den Vorhabenträgern zu leisten sind und nun zurück in den Landkreis Prignitz flossen.