BannerbildBannerbildBannerbildHainholz im FrühjahrBannerbildBannerbildBlick nach Pritzwalk Nord
     •••  Mit dem „PriMa-Treff“ bei der City-Offensive auf Platz 3  •••     
     •••  Blumen und Kerzen für die Corona-Opfer  •••     
     •••  Neue Hundesteuersatzung tritt in Kraft  •••     
     •••  Dorfteich in Falkenhagen ist wieder frei  •••     
     •••  Pritzwalk gedenkt der Opfer der Corona-Pandemie  •••     
 

Was ist dran an "weiche Wolf"

Viele Orts- und Flurnamen in der Prignitz sind slawischen Ursprungs, auch Pritzwalk oder Dömnitz. Es hält sich aber die Überlieferung, dass der Name Pritzwalk auf ein Erlebnis der Stadtgründer zurückzuführen ist. Wolf und Linde im Wappen werden gedeutet als Versinnbildlichung des Stadtnamens slawischen Ursprungs: „Pritz – walk“ , übersetzt mit „Geh weg, Wolf“, wobei diese das Heidentum (Wolf) und Christentum (Linde) symbolisieren könnten.

Wolf im Dickicht des Waldes. Quelle: Pixabay

Zum 700-jährigen Stadtjubiläum 1956 wurden mögliche Deutungen des Stadtnamens untersucht. Neben der bekannten Deutung „Geh weg, Wolf!“ würde auch die mögliche Bedeutung soviel wie „Siedlung am Dickicht“ in Frage kommen.

Brandenburger Adler, Linde und Wolf im Pritzwalker Stadtwappen. Quelle: Stadt Pritzwalk

Überliefert, aber nicht belegt ist folgende Auslegung, wie Wolf und Linde auf das Stadtwappen kamen: „In der Priegnitz liegt ein Städtlein Namens Pritzwalk. Der Name ist zusammengesetzt aus den beiden wendischen Worten: Priz oder Przez, welches soviel heißt als: mache dich fort, und Walk oder Wolk, welches einen Wolf bedeutet. Von dem Ursprung und der Bedeutung dieses Namens erzählt man Folgendes: Vor Alters war an dem Orte der jetzigen Stadt ein großer Wald. Als sich nun unterschiedliche Handwerks- und Landleute zusammengefunden, welche Lust hatten, sich hier niederzulassen, und in den Wald hineingingen, fanden sie unter einer Linde einen Wolf liegen, denselben schrieen sie mit jenen Worten an: Priz Walk, oder: Mache dich fort, Wolf! Davon blieb hernachmals [119] dem Orte der Name, so wie die Stadt auch einen Wolf unter einer Linde in ihrem Wappen führt.“ (Beckmann histor. Beschreibung von Brandenburg. Th. 5. Buch 2. Cap. 3. S. 89.)