Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule ist für so manche Pritzwalker noch die Wilhelm-Pieck-Oberschule. Denn als solche wurde das großzügige Schulgebäude 1968 eröffnet. Gleich daneben entstand damals eine große Kindereinrichtung.
Der Neubau der Schule für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse war nötig geworden, weil die Zahl der Kinder ab 1961 stark zugenommen hatte. Bis 1991 war die Wilhelm-Pieck-Oberschule Pritzwalk eine Polytechnische Oberschule (POS). Die POS wurde Gesamtschule mit Grundschule, die aber dann geschlossen wurde. In das Gebäude der Gesamtschule sind dann 2008 die Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule (ehemals Giesensdorfer Weg) und der Hort Regenbogenhaus (ehemals Holzhof) eingezogen.
Der Austausch der Fenster im Schul- und Hortgebäude ist eine der größten aktuellen Investitionen der Stadt: Im Schuljahr 2019/2020 wurden alle Fenster gewechselt, was die Energiebilanz des Gebäudes erheblich verbessern wird. Die Baukosten von 1,03 Millionen Euro werden zu 75 Prozent aus Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Über den Bürgerhaushalt 2019 bekam die Schule zudem zwei neue, überdachte Fahrradständer für die Kinder.