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WBG erneuert Heizungssysteme und saniert Objekte

15. 01. 2022

Pritzwalk. Der mittelfristige Bauwirtschaftsplan 2022 bis 2026 der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) Pritzwalk mbH sieht Modernisierungs- und Instandsetzungsvorhaben mit einem Volumen von insgesamt etwa 16,7 Millionen Euro vor. Darüber informierte Dirk Scherlies in einem Jahresauftaktgespräch, zu dem die Stadt Pritzwalk auch den Geschäftsführer der 100-prozentigen Tochtergesellschaft eingeladen hatte. „Unser wichtigestes Unternehmensziel ist, den Bestand aufzuwerten zu modernisieren, um neue Mieter zu gewinnen und den Leerstand zu senken“, sagte er.

 

Schwerpunkt der Investitionen bilden laut Dirk Scherlies die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattungen im Bereich Elektro- und Sanitärinstallationen sowie der Austausch der vorhandenen Einrohrheizungssysteme in den Plattenbauten in Nord. Dadurch sollen in neun Blöcken mit 50 Wohnungen die warmen Betriebskosten um rund 50 Prozent gesenkt werden, „vor allem vor dem Hintergrund der explodierenden Energiepreise“.

 

Die Mieter sind informiert

Des Weiteren gehören die Sanierung der Treppenhäuser und Eingangsbereiche, der leerstehenden Wohnungen im Objekt sowie die Herrichtung der Außenanlagen zur jeweiligen Maßnahme, erklärte der Geschäftsführer weiter. Die Umrüstungs- und Sanierungsarbeiten sollen im bewohnten Zustand erfolgen – in den heizfreien Monaten. „Das ist für die Mieter wie für die Planer und Handwerker eine Herausforderung“, so Dirk Scherlies. Die Bewohner der Objekte hat die WBG in der ersten Januarwoche schriftlich über die anstehenden Maßnahmen informiert.

 

Kleinreparaturen und Reinigung

Zusätzlich zu diesen Investitionen sind im Bestand der WBG werterhaltende und werterhöhende Maßnahmen in Höhe von rund 3,5 Millionen vorgesehen. Hierzu gehören die laufenden Kleinreparaturen in den Gebäuden und Außenanlagen und andere planmäßige Instandsetzungen wie die malermäßige Instandsetzung von Treppenhäusern, die Modernisierung von Leerwohnungen und das Reinigen der Fassaden. „Damit haben wir im Geschäftsjahr 2021 an vier Objekten bereits begonnen“, so Dirk Scherlies.

 

„Für das Geschäftsjahr 2022 haben wir 2,8 Millionen Euro für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie eine Rückbaumaßnahme eingeplant“, führte der WBG-Geschäftsführer aus. Im Kietz 37-41 werden demnach die Elektro- und Sanitärstränge sowie die komplette Heizungsverteilung erneuert. Die Treppenhäuser und Eingangsbereiche werden saniert und leerstehende Wohnungen nach Bedarf für Mieter hergerichtet.

 

In dem Wohnblock im Kietz sollen dieses Jahr Sanierungen umgesetzt werden, unter anderem ist eine neue Heizungsanlage vorgesehen. Foto: WBG

In dem Wohnblock im Kietz sollen dieses Jahr Sanierungen umgesetzt werden, unter anderem ist eine neue Heizungsanlage vorgesehen. Foto: WBG

 

Auch diese Maßnahme müsse im bewohnten Zustand in der heizfreien Periode realisiert werden. Das verlangt ein hohes Maß an Organisation und Betreuung der Mieterinnen und Mieter während der Ausführung in den Wohnungen. Die Außenanlagen im Kietz werden im Folgejahr aufgewertet. Die Mietern haben die Möglichkeit, ihre Anregungen in das zu erstellende Außenanlagenkonzept einzubringen.

 

Das Gebäude Havelberger Straße 83 soll nach 20 Jahren Leerstand wieder aktiviert werden und wird grundlegend saniert. Hierzu gehören Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an so gut wie allen Bauteilen die Erneuerung sämtlicher Fenster, Maler- und Bodenbelagsarbeiten, Erneuerung der Hauseingangs- und Wohnungseingangstüren, der Elektro- und Sanitärinstallationen, der erstmalige Einbau einer zentralen Heizungsanlage sowie etwa das Fliesen der Bäder und die Erneuerung der Sanitärobjekte.

 

Wohnungen für junge Leute

Die vorhandenen Grundrisse können größtenteils erhalten bleiben. Die Ausstattung und Herrichtung der Wohnungen zielt auf junge Leute ab, die zum ersten Mal eine eigene Wohnung beziehen möchten. Als Marketingmaßnahme soll im Erdgeschoss eine Musterwohnung hergerichtet werden. Mit dem Bauvorhaben wird im Geschäftsjahr 2022 begonnen. Die Fertigstellung ist für 2023 vorgesehen.

 

Die im Geschäftsjahr 2021 begonnen Fassadenreinigungsarbeiten werden in der Gartenstraße 33/34 und 35/36 fortgesetzt. In den Objekten Bergstraße 13/14 und Parkstraße 7 bis 9 werden die Treppenhäuser und Eingangsbereiche planmäßig saniert.

Bis zum 31. Oktober 2022 sollen alle Mietparteien in der Nordstraße 11 bis 15 ausgezogen sein, so dass danach mit dem planmäßigen Rückbau begonnen werden kann.

 

„Wir haben dort 60 Prozent Leerstand“, so Dirk Scherlies. Den Mietern werden alternative Wohnungen angeboten. Das Objekt ist Teil des Bescheides zum Integrierten Umsetzungsplan 2021 bis 2023 des Landesamtes für Bauen und Verkehr im Land Brandenburg. Die Maßnahme wird mit Mitteln des Bund-/Länderprogramms Stadtumbau- Rückbau gefördert. WBG/bat

 

Bild zur Meldung: Das Eckhaus in der Havelberger Straße 83 wird in diesem Jahr grundlegend saniert. Es steht seit 20 Jahren leer. Foto: WBG