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Band auf dem Bahnhofsumfeld feierlich durchschnitten

17. 12. 2020

Pritzwalk. Großzügig und modern, hell und dennoch energiesparend begrüßt der neu gestaltete Busbahnhof am Bahnhof in Pritzwalk nun die Reisenden. In – leider – ganz kleinem Rahmen übergaben mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes Bürgermeister Dr. Ronald Thiel, Matthias Zielke, Geschäftsführer der RZ Pritzwalker Bau GmbH, Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung sowie Planer Christoph Bäske von der Dr. Löber Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen mbH in Hennigsdorf die Fläche.

 

Auf dem Gelände westlich der großen Empfangshalle aus dem 1950er Jahren entstanden in den vergangenen elf Monaten fünf Bushaltestellen, die die Busse des Verkehrsunternehmens Arge „Prignitzbus“ über eine Schleife ab Freitagnachmittag in eine Richtung befahren können. „Der Ausbau der Mobilität kommt voran“, so Dr. Ronald Thiel.

 

Die Ladesäulen folgen bald

Die weiträumig angelegte Anlage bietet 23 „Park-&-Ride“-Stellplätze und einen überdachten Fahrradständer für knapp 50 Zweiräder. Im Januar sollen die Ladesäulen für E-Bikes installiert werden. Ein wenig warten müssen die die künftigen Nutzer der Ladesäulen für E-Autos, diese sollen Mitte 2021 installiert werden. Alles ist komplett barrierefrei.

 

Dr. Ronald Thiel setzt den Schlussstein 2020 am Fahrradständer. Foto: Beate Vogel

 

Dr. Ronald Thiel setzt den Schlussstein 2020 am neuen Fahrradständer. Foto: Beate Vogel

 

Rings ums Bahnhofsgebäude haben die Mitarbeiter der beauftragten Baufirma RZ Pritzwalker Bau GmbH eine Menge Material bewegt. So wurden die Rampen links und und rechts des Eingangs neu gepflastert und auch die kaputte Treppe zum Bahnhofsportal wurde erneuert. Bepflanzt wurde die Fläche mit jungen Bäumen und Büschen, die freilich erst im nächsten Jahr ihr Grün zeigen.

 

Viel geschah unter dem Asphalt

Nicht zu sehen sind die vielen Dinge, die unter dem Asphalt umgesetzt wurden: eine komplett neue Oberflächenentwässerung, neue Elektroleitungen und eine grundlegender Aufbau der Tragschichten. Die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und dem Wasser- und Abwasserzweckverband klappte reibungslos.

 

Im September hatten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich das Gelände beim Tag der offenen Tür anzusehen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Baufirmen erklärten das Baugeschehen.

 

Erhebliche Fördermittel

Die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes war mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt und damit eines der größten Projekte der Stadt in den vergangenen Jahren. Davon kommen 971 000 Euro als Förderung aus dem Infrastrukturministerium des Landes Brandenburg. Das Projekt ist Teil des Stadt-Umland-Wettbewerbes. Der Landkreis Prignitz als Träger des Öffentlichen Personennahverkehrs hat zudem gemäß ÖPNV-Gesetz 230 000 Euro beigesteuert. Beate Vogel

 

Foto: Dr. Ronald Thiel und weitere Vertreter der Stadt und der baubeteiligten Firmen durchschnitten das Band und gaben so den neuen Busbahnhof frei. Foto: Beate Vogel