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Kreisgebietsreform geht nur gemeinsam - Pritzwalk und Wittstock rüsten sich für die Zukunft

Pritzwalk, den 08. 07. 2015

Die beiden Kommunen Pritzwalk und Wittstock/Dosse werden sich ab sofort noch enger bei der Vorbereitung der Kreisgebietsreform abstimmen. Die Städte sehen, als  gemeinsames Mittelzentrum,  den Zusammenschluss der beiden Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz zu einem gemeinsamen Landkreis als die sinnvollste Lösung für die angestrebte Kreisgebietsreform.

Bereits seit zehn Jahren arbeiten Pritzwalk und Wittstock/Dosse gemeinsam mit dem Amt Meyenburg und der Gemeinde Heiligengrabe im Verein und in der Kooperation Wachstumskern Autobahndreieck erfolgreich zusammen. In dieser Zeit wurden gemeinsam kreisübergreifende Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Tourismus entwickelt, wie auch erfolgreich umgesetzt. Diese natürlich gewachsene Verbindung darf nun nicht durch Eingreifen des Landes bei der geplanten Kreisgebietsreform zerstört werden. Vielmehr ist es erklärter Wille der Bürgermeister von Pritzwalk und Wittstock/Dosse sowie deren Stellvertreter (Foto: Dieter Herm, stellvertetender Bürgermeister von Wittstock, Wolfgang Brockmann, Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse und Dr. Ronald Thiel, stellvertretender Bürgermeister von Pritzwalk  v.li. ) sich aktiv auf die Zukunft vorzubereiten und eine tragfähige Lösung zur Umsetzung der bevorstehenden Kreisgebietsreform zu präsentieren. Diese soll die bisherige Entwicklung der Region auf dem Gebiet der historischen Prignitz darstellen und weiter voranbringen.

Bereits jetzt ist durch das Zusammenwirken verschiedener Akteure vieles erreicht worden. In den drei Wirtschaftszentren Pritzwalk/Wittstock, Neuruppin sowie Wittenberge/Perleberg/Karstädt haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen etabliert und geben der Region Kraft und den hier lebenden Menschen Arbeit und Heimatgefühl. Das vorhandene Potenzial soll nicht durch willkürlich entstehende neue Kreisgrenzen in Frage gestellt und damit eingeschränkt werden.  

Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen Lösung  ist die gut ausgebaute und vernetzte Verkehrsstruktur der Region. Die Autobahnen 19 und 24, die Bundesstraßen 103 und 189 sowie die Zugverbindungen des RE 6 sind für Pendler und Wirtschaft unentbehrlich und müssen deshalb auch in Zukunft erhalten und bedient werden. Der Zusammenschluss zu einem gemeinsamen Landkreis wäre dazu die beste Ausgangslage für die Zukunft unserer Region.

Die Bürgermeister von Pritzwalk und Wittstock/Dosse sowie deren Stellvertreter werden sich künftig regelmäßig zu dieser Thematik austauschen. In einem zweiten Schritt wird nach der Sommerpause auch die lokale Politik der beiden Städte dieses Thema aufgreifen.

 

Bild zur Meldung: Dieter Herm, stellvertetender Bürgermeister von Wittstock, Wolfgang Brockmann, Bürgermeister der Stadt Pritzwalk, Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse und Dr. Ronald Thiel, stellvertretender Bürgermeister von Pritzwalk v.li.