Pritzwalk. Auf Platz 2 hatte es im vergangenen September der Vorschlag Nummer 28 - „Sichtachsen mit Weitblick vom Bismarckturm herstelle“ - geschafft. Noch im Februar wurde er umgesetzt, weil der Gehölzschnitt ab März bekanntlich nicht mehr erlaubt ist, alles in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.
Fünf große Eichen rund um den 1905 errichteten Bismarckturm durften beschnitten auf auf alte Schnittstellen getrimmt werden. Vor gut 120 Jahren war der Trappenberg noch frei von Bäumen und Gehölzen, sodass Besucher des Turmes einen völlig freien Rundum-Blick hatten.
Wer jetzt den Birmarckurm auf dem Trappenberg besucht, hat aber im Moment einen schönen Blick auf Pritzwalk und die Umgebung. Auch von unten ist der Blick auf den Turm wieder frei und lädt zum Fotografieren ein. Wenn Büsche und Bäume belaubt sind, ist er wieder etwas eingeschränkter.
INFO Wegen seiner denkmalgeschützten Bausubstanz ist der Bismarckturm nicht barrierefrei. Interessierte Besucher können sich vor einer Besichtigung in Touristinformation, Telefon 03395/76 08 11 30, in der Museumsfabrik Pritzwalk melden, dort kann der Schlüssel ausgeliehen oder eine Führung verabredet werden.