Pritzwalk. Medienberichte haben in den vergangenen Tagen in Pritzwalk für Nachfragen gesorgt: Die Pritzwalker Kita „Villa Berti“ auf dem Gelände des KMG-Klinikums soll geschlossen werden. Die Stadt Pritzwalk als Träger der Kita und die KMG mit dem KMG Klinikum Nordbrandenburg – Standort Pritzwalk möchten deshalb in einer gemeinsamen Pressemitteilung darauf reagieren.
Eltern und Beschäftigte wurden vergangene Woche in einer Elternversammlung informiert. Der Sachbereich Soziales der Stadt bemüht sich bereits um eine gemeinsame Lösung mit den Eltern und Beschäftigten.
Varianten werden geprüft
Die Stadt Pritzwalk stellt sicher, dass nicht nur alle 20 Kinder, sondern auch die fünf Beschäftigten übernommen werden können. Sie ist Trägerin von sieben weiteren Kindereinrichtungen – großen wie kleinen. Derzeit werden verschiedene Varianten und individuelle Lösungen abgestimmt.
Möglich ist beispielsweise, dass die Gruppen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern geschlossen in eine andere Kita umziehen. So bleiben die Bezugspersonen für die Kinder erhalten. Hierfür käme etwa die Kita „Tausendfüßler“ infrage.
KMG bedauert die Umstände
Eltern, die sich schon jetzt nach einem Platz in einer der anderen vielen Einrichtungen umsehen möchten, können sich gern im Sachbereich Soziales unter der Telefonnummer 03395/76 08 77 beraten lassen.
Christian Meier, Sprecher der KMG Kliniken, ergänzt: „Wir bedauern, dass es in den vergangenen Tagen zu Verwirrung um die Kita-Schließung gekommen ist und Eltern und Mitarbeiterinnen der Kita verunsichert wurden. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: KMG beabsichtigt nicht, dort wieder eine eigene Kindertagesstätte zu betreiben, könnte im Zuge des Umzugs der Abteilungen Kardiologie und Gastroenterologie aus Wittstock jedoch möglicherweise anderweitig Bedarf für die Räumlichkeiten haben. Wir stehen im engen Austausch mit der Stadt Pritzwalk und es stehen ausreichend Kita-Plätze zur Verfügung. Wir bedauern die Umstände, die dann mit dem Umzug in eine andere Kita verbunden sein werden.“