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Bismarckturm öffnet zum Tag des offenen Denkmals

„Partie am Bismarckturm“, zeitgenössische Postkarte. Quelle: Museum Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: „Partie am Bismarckturm“, zeitgenössische Postkarte. Quelle: Museum Pritzwalk

Pritzwalk. Vor 120 Jahren eröffnete auf dem Pritzwalker Trappenberg der Bismarckturm. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September, lädt die Museumsfabrik Pritzwalk zwischen 10 und 17 Uhr ein, das Denkmal zu erkunden und mehr über seine Entstehung zu erfahren.

 

Dem deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck (1815-1898) eilte schon zu Lebzeiten ein beinahe legendärer Ruf voraus. Während er in Teilen der Bevölkerung als harter Verfolger der aufkeimenden Sozialdemokratie unbeliebt war, galt er für andere als einer der Väter des Deutschen Reiches, welcher den Aufstieg des Landes und den Wohlstand der Jahrhundertwende ermöglicht hatte. Nach seinem Tod und den folgenden Jahrestagen entscheidender Schlachten der Reichseinigungskriege begannen im deutschen Reich zahlreiche Bauvorhaben für Bismarcktürme.

 

Der Pritzwalker Turm wurde 1905 auf dem damals noch unbewaldeten Trappenberg eröffnet. Der Kreiskriegerverband der Ostprignitz, ein Veteranenverbund, trat als Spendensammler auf. Der Turm sollte zugleich Denkmal und touristischer Aussichtspunkt sein. 

 

Von der Aussichtsplattform in 18 Metern Höhe hatten Besuchende einen Rundumblick in die Landschaft bei Pritzwalk. Nachdem der Turm während der DDR-Zeit als Friedensturm umgedeutet war und zunehmend verfiel, ist er seit Restaurierungsmaßnahmen in den 1990er Jahren wieder offen als Ausflugsziel. 

 

Der Eintritt ist frei. Am Turm gibt es neben Erklärungen auch Kaffee und Kuchen der Pritzwalker Landfrauen. Mehr Infos gibt es im Museum unter Telefon 03395/76 08 11 20 oder per E-Mail unter

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