Pritzwalk. Regen und Kälte trübten am vergangenen Samstag das Neptunfest im Pritzwalker Hainholz-Schwimmbad. Der Meeresgott und seine Häscher warteten aber trotzdem auf Besucher. Die fanden sich zunächst sehr vereinzelt, später aber etwas zahlreicher ein. Und die, die da waren, hatten ihren Spaß. Schließlich trat der Gast aus dem Meer in einem herrlich schillernden Kostüm auf, das von der Brille bis zu den Badelatschen durchgestylt war.
So traute sich zum Beispiel die kleine Xenia als erste, von Neptun das schauerliche Gebräu zu trinken und den Taufschein entgegenzunehmen. Jetzt heißt sie „Bunter Delfin“. Xenia hatte mit ihren Eltern extra den Urlaub verlängert, damit sie Neptun kennenlernen konnte. Dieser wurde von seinem Mini-Neptun unterstützt.
Rund um die Becken konnten die Kinder lustige Spiele mit den Mitarbeitern der Berlin-Brandenburgischen Landjugend spielen, gefüllten Seifenblasen nachjagen oder mit Hai und Seestern für ein Foto posieren. Auf der Hindernisbahn im Schwimmbecken versuchten sich sogar einige Erwachsene.
Im Laufe des Nachmittags ließ Neptun seine Beziehungen zu Petrus spielen, der schließlich die Wolken beiseite schob. Die Schaumparty konnte bei Sonnenschein stattfinden. Je besser das Wetter, desto mehr Gäste fanden dann am Spätnachmittag noch den Weg in Schwimmbad, wo wie geplant bis zum Schluss ein schönes Neptunfest gefeiert wurde.
Erst Regen, dann Sonne: Das Neptunfest lockte nach einem kühlen und nassen (von oben) Start doch noch Badegäste ins Pritzwalker Hainholz-Schwimmbad.