Pritzwalk. Mit einem großen Hoffest beging die AWO-Wohngruppe „Mittendrin“ im Pritzwalker Hainholzweg am Dienstag das 30-jährige Bestehen. Zusammen mit den Kindern des Hortes Kunterbunt (korrigiert, wir bitten um Entschuldigung) feierten die sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die elf Bewohnerinnen mit ihren Gästen den runden Geburtstag. Auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel kam zu Besuch.
Nach einer Tanzvorführung der Hortkinder spielte Bernhard Günter Wende aus der Wohngruppe eigens für den Bürgermeister ein Stück am Schlagzeug. Zuvor hatte er bereits den Shantychor Plauer See-Männer zwei Stunden lang begleitet.

Bernhard Günter Wende spielte ein Stück am Schlagzeug. Foto: Stadt Pritzwalk
Die Akzeptanz zwischen dem Hort Regenbogenhaus und der Wohngruppe „Mittendrin“ sei auf beiden Seiten gut, sagte Wohngruppenleiterin Petra Baich. „Nach Corona hatten wir Mühe, Beziehungen wieder aufzubauen.“ Das sei aber inzwischen gelungen.
Die Wohngruppe „Mittendrin“, die im gleichen Gebäude wie der Hort untergebracht ist, bietet Menschen mit chronisch psychischer und seelischer Beeinträchtigung ein Zuhause. Ziel ist es, den Bewohnern zu ermöglichen, ihre Schwierigkeiten zu erkennen. Sie sollen lernen, mit auftretenden psychischen Krisen umzugehen. Ein Übergang in eine weniger intensive Betreuungsform wird angestrebt.