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Gefahrstoffschulung für Einsatzkräfte der Pritzwalker Feuerwehr

Alexander Trenn lässt Gase wie Neon, Xenon und Argon mittels elektrischer Spannung aufleuchten. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Alexander Trenn lässt Gase wie Neon, Xenon und Argon mittels elektrischer Spannung aufleuchten. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalk. Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Pritzwalk nahmen am vergangenen Samstag im Gerätehaus an einer intensiven Gefahrstoffschulung für Führungskräfte und Mitglieder der Gefahrstoffeinheit teil. Mit Alexander Trenn, Fachberater für Gefahrstofflagen beim Landesfeuerwehrverband Brandenburg, konnte das Fachgebiet Ordnung, Sicherheit und Brandschutz einen erfahrenen Spezialisten gewinnen. 

 In seinem Koffer hatte Alexnder Ttrenn eine Reihe von Experimenten mitgebracht. Foto: Stadt Pritzwalk 

Themen der Schulung waren die Kennzeichnung von Fahrzeugen, der Umgang mit verschiedenen Gefahrstoffen bei Einsätzen und mit der Technik. Fahrzeuge mit Gefahrstoffen an Bord haben orangefarbene Warntafeln, deren Beschriftung Aufschluss über den Inhalt gibt. „Denken Sie daran, es kommt vor, dass die Tafeln verwechselt werden“, so Alexander Trenn.

 

So gebe es Gefahrgutfahrzeuge, die bis zu fünf Kammern haben, in denen ganz verschiedene Stoffe transportiert werden: zum Beispiel Salzsäure, Heizöl und Cyanidlösung. Jeder dieser Stoffe reagiert anders auf Löschmittel. Neben flüssigen werden auch feste Gefahrstoffe transportiert. Wie sich solche Materialien verhalten, zeigte Alexander Trenn in verschiedenen kleinen Experimenten.

 Zum Abschluss machten die Pritzwalker Kameradinnen und Kameraden ein Erinnerungsfoto mit dem Fachberater. Foto: net-IT Service 

In mehreren Videos konnten die Feuerwehrleute verschiedene Einsatzszenarien anschauen. Bei den schweren Unfällen war Alexander Trenn selbst als Berater vor Ort. Bei einem Unfall am 26. April 2016 hatte ein auf der A 10 umgestürzter Laster eine zunächst unbekannte Ladung an Bord, die sich nicht löschen ließ. Die ersten nah am Brandherd waren auch hier die Einsatzkräfte. Durch das Löschwasser bildete sich aus den Chemikalien gefährliche Flusssäure. „Das war mit der schwerste Unfall dieser Art, den ich erlebt habe“, sagte Alexander Trenn.

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