KMG Klinikum arbeitet mit Hochdruck an der Umstrukturierung

Klinikchef Christoph Hentschel erklärt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den aktuellen Stand der Umbauarbeiten im KMG Klinikum. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Klinikchef Christoph Hentschel erklärt Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den aktuellen Stand der Umbauarbeiten im KMG Klinikum. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalk. In zwei Monaten soll der Umzug der Kardiologie von Wittstock nach Pritzwalk abgeschlossen sein. Darauf wird im KMG Klinikum Nordbrandenburg in Pritzwalk mit Hochdruck hingearbeitet. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel informierte sich jetzt bei einem Besuch bei Christoph Hentschel, dem Geschäftsführer des KMG Klinikums Nordbrandenburg, über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Die Stadt Pritzwalk unterstützt den Umzug.

 

Sechs Module angebaut

Bereits im August wurden sechs Module für die neuen Herzkatheterlabore angeliefert und angebaut. Parallel dazu wird seit Jahresbeginn im bestehenden Gebäude umgebaut und modernisiert: Überall werden Wände verschoben und unzählige Leitungen verlegt, über die später die hochmodernen Funktionsräume und Patientenzimmer versorgt werden. 

 

Im Herzkatheterbereich wird zukünftig mit dem neuen Artis One Neusystem, einem hochmodernen Bildgebungssystem für den Herzkatheter- oder Angiographieraum gearbeitet. Es kann Gefäße im Körper mithilfe von Röntgenstrahlung hochpräzise und in Echtzeit - auch in 3D - darstellen.

 

Konferenzraum wird Funktionsbereich

Der Konferenzraum wird zu einem Funktionsbereich umgebaut. Eine Etage höher wird eine neue Intermediate Care Station (IMC) mit zehn Betten und vier Aufwachplätzen sowie die Intensivstation (ITS) von sechs auf acht Betten ausgebaut. Für die neue ITS wurden Wände herausgenommen und umgestaltet. Auch Geschäftsführer Christoph Hentschel ist mit seinem Büro umgezogen, um am bisherigen Standort Platz für die neuen Kollegen der Fachbereiche zu machen.

 

„Mit dem Umbau macht Pritzwalk einen großen Schritt nach vorn, das ist eine deutliche Steigerung des medizinischen Versorgungsspektrums in der Region“, sagt Christoph Hentschel. Bisher mussten Patientinnen und Patienten für internistische Untersuchungen weite Wege in Kauf nehmen. 

 

Wege sollen für alle effizienter werden

Auch innerhalb der Klinik Pritzwalk sollen sowohl die Wege des Patienten als auch die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter neu gestaltet werden. „Im Zuge der baulichen und medizinischen Erweiterung der Klinik arbeiten wir auch mit Hochdruck daran, die Wege für Personal und Patienten effizienter zu gestalten um den zukünftigen Anforderungen einer hochwertigen und umfänglichen Patientenversorgung gerecht zu werden.“

 

Umbau im laufenden Betrieb

Die Umbauten finden während des laufenden Klinikbetriebs statt. Die Zeit drängt: Am 17. Dezember nimmt die Kardiologie ihren Dienst auf. Dann wechseln 120 Mitarbeitende von Wittstock nach Pritzwalk. Die Geriatrie wiederum zieht am 9. Dezember von Pritzwalk nach Kyritz.

Weitere Informationen zu geplanten Umbauarbeiten und den Baufortschritt können Interessierte unter folgendem Link der KMG Kliniken einsehen.

 

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