Was Seehausen mit dem Pritzwalker Stadtrecht zu tun hat

Mittelalterliche Wappentafel Pritzwalks. Foto: Museum Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Mittelalterliche Wappentafel Pritzwalks. Foto: Museum Pritzwalk

Pritzwalk. Die Stadt Pritzwalk feiert 770 Jahre Stadtrecht. Dazu lädt die Museumsfabrik Pritzwalk am Mittwoch, den 17. Juni 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag ein. Frank Riedel präsentiert den Festvortrag „Vor 770 Jahren: Die Stadtrechtsurkunde vom 23. Juli 1256 und die Bedeutung des Seehausener Rechtes für die Verfassungsgeschichte Pritzwalks“.

 

Am 23. Juli 1256 erhielt Pritzwalk von den Markgrafen Johannes und Otto das Stadtrecht. Für die Entwicklung der Stadt, Stellung und Selbstbewusstsein seiner Bürgerinnen und Bürger war dieser Verwaltungsakt ein Meilenstein. Wie damals üblich, wurden die in der Urkunde genannten Rechte, etwa zu Erben, Handel und Verteidigung der Stadt nicht komplett neu erdacht. Das Pritzwalker Stadtrecht lehnte sich an die bereits im Jahre 1151 an Seehausen (Altmark) verliehenen Rechte an. 

 Siegelabdruck mit dem Stadtwappen Pritzwalks. Foto: Museum Pritzwalk 

Frank Riedel wird in seinem Vortrag den Inhalt der Stadtrechtsurkunde eingehend beleuchten und in den größeren Kontext von Stadtrechten in der Prignitz und der Altmark stellen. Riedel leitete jahrelang das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg. Er beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte der Stadtrechte in der Prignitz.

 

INFO Mehr Informationen gibt es beim Team der Museumsfabrik Pritzwalk unter Telefon 03395/76 08 11 20 oder auf der Homepage www.museum-pritzwalk.de.

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