Das Pritzwalker Stellwerksmuseum ist ein Jahr alt geworden

Im Stellwerksmuseum gibt es einen neuen Ausstellungsteil mit alten Dokumenten und Schulterstücken. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Im Stellwerksmuseum gibt es einen neuen Ausstellungsteil mit alten Dokumenten und Schulterstücken. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalk. Das Stellwerksmuseum des Vereins Transportpolizei & und Eisenbahn-Museum Pritzwalk e.V. ist am 1. Mai genau ein Jahr alt geworden. Zum ersten Geburtstag gratulierte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel den Mitgliedern und sah sich in den Räumen im alten Pritzwalker Stellwerk um. 

 Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sah sich im  Stellwerksmuseum des Vereins Transportpolizei & und Eisenbahn-Museum Pritzwalk die neuen Exponate, darunter alte Schulterstücke und Dokumente, an. Foto: Stadt Pritzwalk 

Die Vereinsmitglieder haben in den vergangenen Monaten neue Exponate zusammengetragen und zeigen sie jetzt in einem extra Raum. Da sind zum Beispiel Schulterstücke aus DDR-Zeiten, aber auch solche, die wegen der Wende nie ihren Platz an den Uniformen gefunden haben. Sie stammen aus der Zeit ab 1990. Der 2. Vorsitzende des Vereins Christian Moschall erzählte, wie aufwendig und langwierig die Suche nach diesen Schulterstücken war. Das gilt auch für die alten DDR-Dokumente wie Führerschein und Reisepass, die der Verein unter anderem ersteigert hat, und ebenfalls in seinem Museum zeigt. 

 Auch ein altes Polizeiauto war auf dem Gelände des Stellwerksmuseums zu sehen. Foto: Stadt Pritzwalk 

Bahnstrecken und Haltepunkte werden präsentiert

Auch im Herzstück des Museums, im elektromechanischen Fahrdienstleiterstellwerk, gibt es etwas Neues zu sehen. Es ist die Präsentation von vier Prignitzer Bahnstrecken mit Stationen. So finden sich die Strecken Pritzwalk – Putlitz, Wittenberge – Wittstock, Pritzwalk – Meyenburg und Pritzwalk – Neustadt an der Wand.

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