Schweigeminute für die Opfer der Pritzwalker Bahnhofskatastrophe
Pritzwalk. Mit einer Kranzniederlegung gedachten am Mittwoch, 15. April, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Pritzwalk der Opfer der Explosionskatastrophe am Bahnhof am 15. April 1945. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel legte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Frank Schröder (FW PP), einen Kranz nieder.
Museumsleiter Lars Schladitz erinnerte kurz an die Ereignisse kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Pritzwalk: „Das hat der Stadt eine große Wunde zugefügt.“ Auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel erinnerte daran, dass das Ereignis die Stadt „nachhaltig verändert“ habe.
Am 15. April 1945 geriet bei einem Luftangriff ein im Bahnhof abgestellter Munitionszug in Brand und explodierte. Die verheerende Explosion zerstörte das komplette Bahnhofsviertel und richtete im Umkreis von einem Kilometer enorme Schäden an. Rund 200 Menschen starben.
Teilgenommen haben an der Schweigeminute und an der Kranzniederlegung auch die Stadtverordneten Margit Vogel und Siegbert Winter (beide SPD), Helmut Kühn (FW PP) und Olaf Anskat (AfD).
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