Fehler in den Elektroleitungen für die Straßenbeleuchtung lokalisiert
Pritzwalk/Sadenbeck/Falkenhagen. Wie zwei Wünschelruten sehen die Messstäbe aus, die Elektromeister Heiko Schwindtner in den Boden hält. Abschnitt für Abschnitt prüft er, wo das unter dem Rasen liegende Stromkabel für die Straßenbeleuchtung kaputt ist. Mithilfe des Spannungsgenerators, der bis zu 3000 Volt in das Kabel abgibt, kann er die Fehlerstelle ganz genau lokalisieren. „Das ist allerdings sehr zeitaufwändig“, sagt Heiko Schwindtner.
Der Messwagen des Elektromeisters der Firma Elektro-Messtechnik & Installation Dipl. Ing. U. Reinhardt war am Montag im Auftrag der Stadt Pritzwalk in Sadenbeck, im Goetheweg in Pritzwalk und in Falkenhagen unterwegs. Von dort wurden seit Wochen immer wieder Störungen der Straßenbeleuchtung gemeldet. Da das Problem nicht an den Lampen lag, mussten nun die Leitungen überprüft werden: mit dem Kabelmesswagen.
„Am Krankenhaus und auf dem Trappenberg haben wir schon Störungen lokalisiert“, erklärt Elekotromeister Lutz Waubke von der gleichnamigen Elektrofirma aus Plattenburg, die die Messungen begleitete. Die Leitungen in Falkenhagen liegen zum Beispiel seit 30 Jahren im Boden. Leitungen in Sadenbeck stammen laut Lutz Waubke aus den 1970ern. Aluminiumkabel seien dabei anfälliger als die teureren Kupferkabel. „Das erkennt man am roten Kabelwarnband, das damals verwendet wurde.“
Die Fehlerstellen sind jetzt überall erkennbar an den pinkfarbenen Markierungen auf der Straße. Die lokalisierten Störungen werden nun zeitnah vom Vertragsunternehmen behoben.
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