Stadt setzt zusätzliche Sozialarbeiterin an der Quandtschule ein

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Pritzwalk. Die Situation an der Pritzwalker Herbert-Quandt-Schule bewegt derzeit Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Medien. Einige der Grundschulkinder stören dort seit Monate massiv den Alltag durch Mobbing und Gewalt. In der Stadtverordnetenversammlung am 4. März hatten sich Eltern an die Öffentlichkeit gewandt. 

 

Im Austausch mit der Schulleitung

Die Stadtverwaltung befindet sich als Träger der Grundschule grundsätzlich im regelmäßigen Austausch mit der Schulleitung. „Bezüglich des konkreten Sachverhalts stehen wir seit Ende letzten Jahres im Austausch“, so Christopher Nowak, Sachbereichsleiter Soziales. 

 

Zunächst zeigten demnach bereits ergriffene Maßnahmen eine Besserung. Es gab unter anderem Abstimmungen mit dem Schulsozialarbeiter, der Praxisberatung für Kindertagesbetreuungsangebote des Landkreises und der Gewaltpräventionsstelle der Polizei. 

 

Konfliktsituationen werden entzerrt

Weiterhin wurde die Schul- und Hortorganisation umgestellt, um potenzielle Konfliktsituationen wie zum Beispiel beim Wechsel von der Schule in den Hort zu entzerren. Das bedeutet, dass die Kinder nicht alle auf einmal, sondern zeitversetzt wechseln. So können Reibungspunkte vermieden werden.

 

Grundsätzlich lassen sich oben genannte Vorfälle am nachhaltigsten durch pädagogische und präventive Arbeit mit allen Schülerinnen und Schülern vermeiden, so der Sachbereichsleiter: „Hierzu dienen zum Beispiel Sozialkompetenzwochen, Präventionsarbeit der Polizei, die tägliche Vermittlung von Normen und Werten sowie Klassenräte.“ Schule und Hort strebten laut Christopher Nowak zudem eine intensivere Zusammenarbeit mit den Eltern an, unter anderem durch Schulkonferenzen und Elternsprecherkonferenzen. 

 

Zusätzliche Kraft nach den Osterferien

Bisher wurde in der Schule ein Schulsozialarbeiter eingesetzt. Die Stadtverwaltung wird in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung nach den Osterferien – also ab dem 13. April – und zunächst bis zum Schuljahresende eine zusätzliche Kraft zur Schulsozialarbeit an der Schule einsetzen. Einige Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. 

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