120 Jahre Bismarckturm: Besichtigung zum Tag des offenen Denkmals

Patrick Fenske schenkte der Museumsfabrik ein 3-D-Modell des Bismarckturmes, welches auf Basis von Drohnenflügen im Photogrammetrieverfahren entstand. Foto: Museumsfabrik Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Patrick Fenske schenkte der Museumsfabrik ein 3-D-Modell des Bismarckturmes, welches auf Basis von Drohnenflügen im Photogrammetrieverfahren entstand. Foto: Museumsfabrik Pritzwalk

Pritzwalk. Zum Tag des offenen Denkmals am vergangenen Sonntag war der „Bismarckturm für die Ostprignitz“ in Pritzwalk geöffnet. Besucherinnen und Besucher hatten zwischen 10 und 17 Uhr freien Zugang für eine Besichtigung. Darüber hinaus gab es Kuchen vom Landfrauenverein Pritzwalk und Umgebung und Erläuterungen zum Turm. 

 

3-D-Modell des Turmes als Geschenk

Der Pritzwalker Patrick Fenske schenkte der Museumsfabrik am Sonntag ein 3-D-Modell des Turmes. Fenske hatte es hat auf Basis von Drohnenflügen im Photogrammetrieverfahren erstellt. Das Modell ist im Maßstab 1:87 entstanden. Andreas Paul hat es originalgetreu per Hand bemalt.

 Der Bismarckturm war am Tag des offenen Denkmals für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Foto: Museumsfabrik Pritzwalk 

Zur Geschichte des Bismarckturmes erfuhren die Besucherinnen und Besucher am Sonntag vom Pritzwalker Museumsleiter Lars Schladitz, dass er 1905 eröffnet wurde. Demnach wurde der Bau damals vom Kreiskriegerverband der Ostprignitz angestoßen. Die Stadt Pritzwalk stellte das Land dafür kostenlos zur Verfügung. Der Turm war von der Stadt aus zu sehen und von einer Parkanlage umgeben.

 

Der einzige Bismarckturm in der Prignitz

Der „Bismarckturm für die Ostprignitz“ ist einer von etwa 160 Bismarckmonumenten auf dem ehemaligen Gebiet des Deutschen Reiches und der einzige in der Prignitz. Er wurde mit Hilfe von Spenden errichtet. Die Namen der Spender sind noch heute in den Sockelsteinen zu lesen. Darüber finden sich Stadtwappen der Ostprignitz sowie die Wappen einiger Adelsfamilien. 

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