Die CJD-Wohnstätte in Giesensdorf ist 25 Jahre alt und hat das gefeiert

Zum Geburtstag der Wohnstätte Giesendorf wurde ein Apfelbaum gepflanzt. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Zum Geburtstag der Wohnstätte Giesendorf wurde ein Apfelbaum gepflanzt. Foto: Stadt Pritzwalk

Giesensdorf. Ein Vierteljahrhundert alt ist die Wohnstätte Giesensdorf vom CJD Berlin-Brandenburg. Der 25. Geburtstag wurde am Samstag, 12. Juli, gefeiert. Am Vormittag gab es einen Empfang, am Nachmittag ein Programm mit Musik, Zauberer und vielem mehr. 

   Der Tag begann mit einem Empfang, bei dem Bewohner, Mitarbeiter und Gäste die vergangenen 25 Jahre Revue passieren ließen. Foto: Stadt Pritzwalk 

Die Wohnstätte ist ein Ort für Gemeinschaft

Beim Empfang war auch Bürgermeister Dr. Ronald Thiel zu Gast. Er überbrachte Glückwünsche im Namen der Stadtverwaltung Pritzwalk. In seiner Rede bezeichnete er die Wohnstätte als einen Ort für Gemeinschaft, Miteinander und gelebten Respekt im Alltag sowie ein Zuhause für die körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen, die dort leben. „Es ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf“, so Dr. Ronald Thiel. Er lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Wohnstätte und der Freiwilligen Feuerwehr Giesendorf sowie der Dorfgemeinschaft.

 Zum Jubiläum gab es T-Shirts. Foto: Stadt Pritzwalk 

Bewohner kamen zu Wort

Verschiedene Redner würdigten die Arbeit der Wohnstätte und ließen die vergangenen 25 Jahre Revue passieren. Dazu gehörten Pfarrer Holger Frehoff vom Pfarrsprengel Pritzwalk, Fachbereichsleiter Jörg Stricker, der in den ersten fünf Jahren die Wohnstätte leitete, und sein Nachfolger Christoph Albrecht, heute Angebotsleiter. Zu Wort kam auch Bewohner Dieter Retke, dem die Gemeinschaft und das Musizieren am Besten gefallen, und der sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen kann. 

 In der Giesensdorfer Kirche waren Bilder zu sehen, die von Bewohnerinnen und Bewohnern gemalt wurden. Foto: Stadt Pritzwalk 

Die Wohnstätte Giesendorf bietet derzeit 40 erwachsenen Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden dabei unterstützt, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Vor dem Umzug nach Giesensdorf im Jahr 1990 befand sich die Wohnstätte in Birkholz (Gemeinde Karstädt) in einem ehemaligen Jagdschloss. 

 Pfarrer Holger Frehoff schenkte der Wohnstätte und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Engel. Foto: Stadt Pritzwalk 

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