Jugendliche wünschen sich günstigere Verkehrsanbindungen

Probleme und Ideen der Jugendlichen hörte sich Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bei einem Gespräch im JFZ an. Foto: Stadt Pritzwalk (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Probleme und Ideen der Jugendlichen hörte sich Bürgermeister Dr. Ronald Thiel bei einem Gespräch im JFZ an. Foto: Stadt Pritzwalk

Pritzwalk. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), das Sicherheitsgefühl, der Wunsch nach einem kleinen Sportpark, mehr Freizeitangebote oder Räume für Partys beschäftigen den einen oder anderen Jugendlichen in Pritzwalk. Im Rahmen der Zukunftswoche waren sie am Dienstag zu einem Gespräch mit Bürgermeister Dr. Ronald Thiel ins Pritzwalker Jugendfreizeitzentrum Nord eingeladen.

 

Zwar hatten sich nicht viele Gäste eingefunden, aber die Themen, die sie ansprachen, betreffen durchaus viele. Eins davon sind die Verkehrsverbindungen von Pritzwalk aus in die Umgebung. Drei Jungs berichteten, dass sie bereits einen Ausbildungsplatz haben. Für ihre jeweilige Berufsschule müssen sie zum Beispiel nach Berlin, Potsdam oder Magdeburg fahren. 

 

Der ÖPNV sei allerdings in den letzten Jahren sehr teuer geworden. „Das ist irgendwann nicht mehr bezahlbar“, meinte auch eine Schülerin. Der Besuch bei Freunden in Wittenberge koste zum Beispiel 7,60 Euro – einfache Fahrt. Die Jugendlichen wünschen sich da wenigstens für die Ferien reduzierte Angebote für Schülerinnen und Schüler.

 

Nicht alle Probleme kann die Stadt Pritzwalk lösen, zum Beispiel den Wunsch nach einem Partyraum, in dem 15- bis 16-Jährige feiern und chillen können. Die Idee für einen Sportplatz mit Kraftsportgeräten speziell für Jugendliche nahm der Bürgermeister mit.

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