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Heinrich Gätke

Heinrich Gätke

 

 

 

Als einem Bäcker und Brauer namens Gätke in der Pritzwalker Marktstraße, Ecke Wallstraße, am 19.Mai 1814 ein Sohn geboren wurde, nannte er diesen Heinrich. Nach Beendigung seiner Schulzeit in Pritzwalk sollte er mit etwa 15 oder 18 Jahren den Beruf eines Kaufmanns erlernen. Dazu wurde er vom Vater in das Geschäft eines Verwandten für Malerbedarf nach Berlin geschickt. Aber im Umgang mit den Malern überkam ihn, der talentiert für alles war, alsbald die Lust, auch Maler zu werden. Bald danach ging er nach Helgoland, um, wie vorher Landschaften, so jetzt Seestücke zu malen. In gewisser Weise war Gätkes Weg zur Vogelkunde und zur Betrachtung der belebten Natur vorgezeichnet: "Er war schon als Knabe ein besonderer Liebhaber der Beobachtung im Freien, er interessierte sich mit Vorliebe für Naturgeschichte, botanisierte, sammelte Eier..." 

 

Die Begegnung mit Erscheinungen des Vogelzuges auf Helgoland übten auf einen Mann wie Gätke eine ungeheure Wirkung aus. In allen möglichen Ehrenämtern war er alsbald tätig und erfreute sich jeder denkbaren Auszeichnung, nicht zum wenigsten auch auf wissenschaftlichem Gebiet. Denn unter vielen Wandlungen, die er durchzumachen hatte, war auch die, dass er sich zuletzt der Vogelkunde zuwandte. Sein scharfes Auge hatte bald erkannt, dass es dafür keinen besseren Platz gibt als Helgoland, diesen Rastplatz der von Nord nach Süd und wieder umgekehrt ziehenden Vogelschwärme. So wurde der Maler von ehedem ein Ornithologe und Schöpfer einer einzigartigen Sammlung.  Er genoss, bis zu seinem Tode am 01.01.1897, als Ornithologe einen großen Ruf. Seine Tätigkeit auf Helgoland beschreibt er in dem Buch "Die Vogelwarte Helgoland".

 

 

Weitere Informationen unter: home.t-online.de/home/o.hueppop-ifv/gaetke.htm