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Neugestaltung der Fläche auf dem ehemaligen KFL-Gelände in Seefeld

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Dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Kreisbetriebes für Landtechnik (KFL) in Seefeld geht es in den kommenden vier Wochen an den Kragen: Die Perleberger Recycling GmbH beginnt in der letzten Augustwoche mit der Entkernung des in den 1970er Jahren errichteten Gebäudes, das 2008 größtenteils abgebrannt ist. 

 

Die Stadt Pritzwalk plant, auf der Freifläche einen Spielplatz zu errichten, erläuterte Planer Jürgen Hinze vom gleichnamigen Ingenieurbüro: „Vorgesehen sind eine große Kletterkombination, eine Nestschaukel und eine normale Schaukel, eine Wippe und zwei Federtiere.“ Der Zaun zur Straße hin wird durch einen neuen ersetzt, die freien Flächen werden begrünt, so Jürgen Hinze.

Das zweigeschossige KFL-Bürogebäude wird zunächst entkernt, erklärt Bauleiter Frank Wichmann von der Perleberger Recycling GmbH: „Fenster, Türen, spezielle Baustoffe, sanitäre Anlagen, Brandhölzer – alles wird getrennt entsorgt.“ Das gilt ebenso für die drei Schornsteine des Gebäudes. Das sieht das vorgeschriebene Abrisskonzept vor. Zu etwa einem Drittel ist das Gebäude unterkellert, berichtete Jürgen Hinze. Auch hier werde komplett entkernt und anschließend mit Erde verfüllt.

KFL-Ruine-2

Nach den Abrissarbeiten werden etwa 1700 Quadratmeter Fläche neu gestaltet. Unter der späteren Grünfläche und dem neuen Spielplatz werden etwa 15 Zentimeter Mutterboden aufgebracht.

 

Die Stadt hatte die Fläche Anfang 2018 erworben, um das Areal neu zu gestalten. Zwischen dem Bürogebäude und dem Gemeindehaus baut ein privater Investor eine Photovoltaikanlage. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde werden in einem alten Trafohäuschen ein Fledermausquartier und Nisthilfen für Rauchschwalben angelegt. Für die Neugestaltung des Geländes hat die Stadt 253 000 Euro veranschlagt.

 

Über 189 000 Euro gibt es eine Zuwendung des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung für die Förderung der Ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER. Das Vorhaben wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Bis zum Jahresende soll der Spielplatz fertig sein. Später soll in Richtung Gemeindehaus noch ein Bolzplatz angelegt werden.