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Schillerstraße: Der zweite Wohnblock wird entkernt

18.02.2020

Pritzwalk. Nachdem im März vergangenen Jahres bereits ein leerstehender Wohnblock der Wohnungsbaugesellschaft Pritzwalk (WBG) abgerissen wurde, folgt nun das zweite Gebäude. Derzeit wird das Haus entkernt, in ungefähr zwei Wochen soll der Abrissbagger seine Arbeit aufnehmen. Bis Anfang April könnte der Block verschwunden sein.

 

Alles wird getrennt entsorgt

Bauingenieur Jörg Meseck informierte am Donnerstag vor Ort über den aktuellen Stand: „Installationen und Innenwände sind inzwischen weitgehend entfernt. Nun folgen Dämmung, Fenster und Balkonbrüstungen.“ Alles wird säuberlich getrennt entsorgt. „Für beide Blöcke wurde ein Schadstoffkataster erarbeitet“ “, sagt Jörg Meseck.

 

Der Rückbau des Wohnblockes mit 50 Wohnungen ist von langer Hand vorbereitet. „Wir hatten 2019 noch etwa 20 Wohnungen belegt“, erinnert sich Kathrin Zeh, Geschäftsführerin der WBG. Der letzte Mieter zog im September 2019 aus. Für jeden sei eine individuelle Lösung gefunden worden. „Die Mieter haben entweder eine neue Wohnung aus unserem Bestand bekommen oder Angebote von anderen Vermietern angenommen.“ In jedem Fall habe die WBG die Betroffenen unterstützt.

 

Förderung zu 100 Prozent

Für den Abriss sind 150 000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme ist Bestandteil der Stadtumbaustrategie und wird aus der Städtebauförderung zu 100 Prozent aus Mitteln von Bund und Land gefördert. Was mit der neu entstandenen Fläche geschehen soll, wird derzeit diskutiert.

 

Grund für den Abriss der alten Wohnblöcke ist, dass Pritzwalk dem Leerstand entgegenwirken möchte, der als Folge des Bevölkerungsrückganges zu erwarten ist. Beate Vogel

 

Foto: Sylke Hildebrandt vom Bauamt, Planer Jörg Meseck, Kathrin Zeh von der WBG und Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung (v.l.), treffen sich vor Ort zur Bauberatung. Foto: Beate Vogel