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Sommerreihe Bier_ Kultur: Wissenswertes aus der Craft-Beer-Szene

12.08.2019

Pritzwalk. Zum Abschluss der Sommerreihe Bier_ Kultur in der Museumsfabrik Pritzwalk richtet sich der Blick am Freitag, 30. August, auf den Ausgangspunkt des Craft Brewing, eine Form handwerklicher Braukunst, die auch durch ausgefallene Rezepte für Aufsehen in der Bierszene gesorgt hat. Der Berliner Bierimporteur Jan Dérer spricht ab 19 Uhr im Café der Museumsfabrik von den Anfängen und der Entwicklung der US-amerikanischen Craft-Beer-Bewegung.

 

Wunsch nach mehr Vielfalt

Bedeutend früher als in Deutschland wuchs in Amerika der Wunsch nach mehr Biervielfalt und Unabhängigkeit von der marktführenden Großindustrie. Lange hatte das dünne, verwässerte Industriebier einen schlechten Ruf und war ein Grund für den Leidensdruck und den Drang zur Veränderung. Wer etwas Anderes trinken wollte, musste sich in der hauseigenen Brauerei selbst ausprobieren. Und so dauerte es nicht lange, bis sich in den USA eine vielseitige Hobby-Brauer-Szene entwickelte.

 

Gesetze, die noch aus den Zeiten der Prohibition stammten, erschwerten es den erfolgreichen Hobby-Brauern, den US-amerikanischen Markt zu bereichern. Erst ein Erlass Jimmy Carters im Jahr 1978 machte es möglich, Bier über den Eigenbedarf hinaus zu brauen und zu verkaufen. So ließen die ersten Vorreiter der Micro-Brewery-Bewegung nicht lange auf sich warten und gaben den Bieren eine völlig neue Definition, eine Bewegung, die sich am Ende auch in Deutschland etablieren konnte.

 

Biere sogar aus Neuseeland

Eigentlich ausgebildeter Informatiker, bereichert Jan Dérer die deutschen Bierliebhaber mit ausgewählten Bieren aus den Niederlanden, Norwegen, Neuseeland und seit 2014 auch aus den USA.

 

Bereits ab 17.30 Uhr gibt es im Museumscafé einen kleinen Abendsnack. Karten sind auch vorab im Museum (03395/76 08-11 20) erhältlich. Der Eintritt kostet 7 Euro und enthält das Bier für die Verkostung. ls

 

Foto: Jan Dérer bereichert die Craft-Beer-Bewegung in Deutschland. Foto: Privat