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Pritzwalk bewirbt sich um Brandenburgischen Denkmalpflegepreis

27.06.2019

Pritzwalk. Die gelungene Sanierung der Tuchfabrik beeindruckt immer wieder die Besucher Pritzwalks. Jetzt bewirbt sich die Stadt mit ihrem Vorzeigeprojekt für den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis. Das Konzept dazu stellten Halldor Lugowski, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, und Museumsleiter Lars Schladitz vor.

 

Bilanz nach sieben Jahren

„Nach sieben Jahren Umbau ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen und unsere Arbeit von außen bewerten zu lassen“, erklärt Halldor Lugowski. Mit Hilfe einer fakten- und facettenreichen Broschüre wurde die Geschichte der Tuchfabrik, ihr Verfall und ihre Wiedergeburt als Ort des Wohnens, der Bildung und der musealen Nutzung dokumentiert.

 

Vom guten Umgang mit dem Bau-Erbe

„Im Grunde handelt unsere Bewerbung vom guten Umgang mit unserem Bau-Erbe“, sagt Museumsleiter Lars Schladitz. Industrieruinen gebe es viele, doch längst nicht überall gelingt es, die Bausubstanz zu erhalten. Noch seltener sei es, wenn ein derart umgestaltetes Gebäude zu einhundert Prozent genutzt wird. Und dass der Dreiklang von Wohnen, Lernen und Bewahrung der Geschichte so gelingt wie bei der Museumsfabrik in Pritzwalk sei schon etwas Besonderes.

Wann genau die Jury ihre Entscheidung fällt, ist nicht bekannt.

 

Tag des offenen Denkmals in der Tuchfabrik

Ein Termin allerdings steht schon fest: Die zentrale Veranstaltung des Landkreises Prignitz zum Tag des Denkmals wird in Pritzwalk stattfinden, in der Tuchfabrik. Damit greifen die Organisatoren einen vierten wesentlichen Aspekt auf, der bei der Umgestaltung der Tuchfabrik stets eine Rolle spielte.

 

Bürger wurden und werden mit einbezogen

Die Bürgerinnen und Bürger werden mit einbezogen. Sieben Jahre dauerte der Umbau, sieben Tage der offenen Baustelle boten Gelegenheit, den Wandel der Ruine zum städtebaulichen Schmuckstück hautnah mitzuerleben. Natürlich wird die Tuchfabrik am Tag des offenen Denkmals ebenfalls für Besucher zugänglich sein.

 

Andreas König

 

Foto: Stellen die Bewerbung Pritzwalks für den Brandenburgischen Denkmalpflege-preis vor: Halldor Lugowski (r.) und Lars Schladitz. Foto: Andreas König/Stadt Pritzwalk