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Schnellladesäule auf der Dömnitzinsel nimmt Betrieb auf

18. 02. 2021

Pritzwalk. Eine erste öffentliche E-Ladesäule ging am Mittwoch, 17. Februar, auf der Dömnitzinsel in Pritzwalk in Betrieb. Bürgermeister Dr. Ronald Thiel sieht das als einen Baustein auf dem Weg zur E-Mobilität in der Dömnitzstadt: „Wir müssen auf alternative Antriebe setzen und als Stadt dafür die entsprechende Infrastruktur anbieten.“ Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Pritzwalk (SWP) GmbH, Mirko Seidel, übergab er die Schnellladesäule der Öffentlichkeit. Das Unternehmen betreibt die Säule.

 

Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg, berichtete Mirko Seidel. 2018 hatten demnach die SWP auf Grundlage des Koalitionsvertrages zum Ausbau der Elektromobilität ein entsprechendes Gutachten für ihr Netzgebiet erstellen lassen. Ergebnis: Es gab damals noch keine E-Ladesäulen in der Prignitz.

 

Mit Förderprogramm RENplus 2014-2020

Ladesäulen sind teuer, der Netzanschluss muss extra installiert werden. Die Stadtwerke nutzen deshalb nun das Förderprogramm RENplus 2014-2020. „Mit dem Projekt wollen wir Erfahrungen sammeln und Know-how aufbauen“, so Mirko Seidel.

 

Schnellladesäule wird ausprobiert.

 

Die Schnellladesäule wird ausprobiert. Sie akzeptiert verschiedene Bezahlsysteme. Foto: Beate Vogel

 

Im Oktober stellte das Unternehmen den Fördermittelantrag, im Mai 2019 kam der Zuwendungsbescheid. Erst ein Jahr später war die so genannte Eichrechtskonformität für die Messung auf der Gleichstromseite geklärt.  Die Ladedaten werden nun mittels einer Software direkt an den Dienstleister übertragen, wobei der Kunde selbst alles nachverfolgen kann.

 

Gute Zusammenarbeit

Die Lieferung der bestellten Ladesäule beim Hersteller Charge IT im Juni 2020 verzögerte sich dann wiederum, unter anderem wegen Corona. Im Dezember 2020 war die Schnellladesäule da. Die Firma Meyenburger Elektro Bau GmbH (MEB) installierte die Technik, am 15. Februar erfolgte die technische Inbetriebnahme durch Charge IT.

 

Innenleben Ladesäule

 

Innen ist noch Platz: Die Ladesäule ist für 50 Kilowatt ausgelegt, kann aber bei Bedarf auf 200 KW aufgestockt werden. Foto: Beate Vogel

 

Stadtwerke-Geschäftsführer Seidel lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Pritzwalk, die mit den SWP eine Nutzungsvereinbarung über zehn Jahre abgeschlossen hat. Die Schnellladesäule hat vier verschiedene Anschlüsse bis maximal 50 Kilowatt, sodass bis zu zwei E-Autos zeitgleich laden können. Nahezu alle Abrechnungssysteme werden bedient: unter anderem Paypal, Kreditkarte, intercharge oder verschiedene Apps. Zu den künftigen Kunden an der Ladesäule gehört auch die Stadt Pritzwalk, die im November 2020 ihr erstes E-Auto in den Fuhrpark aufnahm. Beate Vogel

 

Bild zur Meldung: Mit dem stadteigenen E-Auto am Start: Bürgermeister Dr. Ronald Thiel und Stadtwerke-Geschäftsführer Mirko Seidel übergeben die Schnellladesäule. Foto: Beate Vogel