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Offizielle Übergabe der direkten Verbindung der Museumsteile über den Dömnitzarm

23.07.2018

 „Wir liegen mit der Übergabe der Verbindung zwischen dem ehemaligen Stadt- und Brauereimuseum und dem Neubau der „Museumsfabrik“ im Komplex der sanierten ehemaligen Tuchfabrik, im Zeitplan und mit dem Brückenschlag finden die Bauarbeiten zur Sanierung des Komplexes ihren Abschluss“, so Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel am vergangenen Freitag. Die jetzt neue Brücke, einst Bestandteil des Lagerkomplexes im Hof der ehemaligen Tuchfabrik, wurde auf Anregung von Dietmar Sachs, der über die gesamte Sanierungsphase der Tuchfabrik für die Stadt Pritzwalk die Koordinierung der Arbeiten leitete, nach der Demontage im Hof der Tuchfabrik aufgearbeitet, statisch geprüft und für die zukünftige Verbindung beider Museumsteile bereitgestellt. „Sie bildet nun nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch eine direkte Verbindung der beiden Komplexe der „Museumsfabrik“ und bietet den Besuchern zwischen Ausstellungsräumen und den Bereichen der hier ansässigen Vereine, wie den Kunstfreunden, den Landfrauen, den Tourismusverein, der Gesellschaft für Heimatgeschichte, als Nutzer kurze Wege im Komplex der „Museumsfabrik“, so Pritzwalks Bürgermeister Ronald Thiel. 

Der Übergang ist rollstuhlgerecht hergerichtet und wird in Zukunft mit frischem Grün berankt sein.

Mit der Inbetriebnahme des Überganges sind nun auch die digitale Anbindung beider Museumsteile vollzogen. Überwachung, Brandschutzanlage und Telekommunikation sind nun zusammengeschaltet.

Etwas schwieriger gestaltete sich im Vorfeld die Tatsache, das für den Brückenschlag die Wünsche, Vorstellungen und Zustimmungen von fünf Eigentümern eingeholt werden mussten, so Dietmar Sachs.

Aus Anlass der Übergabe der Brücke über den Dömnitzarm zwischen den Museumsteilen weilte Ulrike Gutheil, Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, in der ehemaligen Tuchfabrik und zeigte sich angenehm überrascht über die komplexe Sanierung des gesamten Komplexes, die nun in der Nutzung die Bereiche Bildung, Wohnen und Kultur unter einem Dach vereint. Insgesamt sind rund 10 Millionen Euro aus Förderungen des Bundes, des Landes Brandenburg, der Familie Quandt und aus Eigenmitteln der Stadt Pritzwalk investiert worden, so Ronald Thiel. „Es ist toll zu sehen, was aus so einem großen ehemals leerstehenden Industriekomplex werden kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und wie hier im Zentrum der Stadt mit großem Aufwand, der sich aber lohnt, ein Stadtbild prägendes Objekt wieder mit Leben erfüllt wird, so Staatssekretärin Gutheil.

Sie brachte für die „Museumsfabrik“ einen Förderbescheid aus dem Programm „Kultureller Anker“ in Höhe von 40 000 Euro mit, die den weiteren Ausbau der „Museumsfabrik“ unterstützen sollen. Museumsleiter Lars Schladitz führte im Anschluss der Brückenfreigrabe die Gäste durch die „Museumsfabrik“ und erläuterte das künftige Konzept für den Aufbau des Museumsteils, der die zweite Phase der Industrialisierung um 1900 in Pritzwalk darstellen soll.

 

H.-W. B.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Offizielle Übergabe der direkten Verbindung der Museumsteile über den Dömnitzarm