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Seniorenbeiräte aus Pritzwalk und Perleberg im Erfahrungsaustausch

06.04.2018

Erstmals trafen sich die Seniorenbeiräte der beiden Prignitzstädte in der vergangenen Woche zu einem Erfahrungsaustausch. Sie berichteten über Strukturen, die Arbeit der Beiräte und über die Zusammenarbeit mit den Kommunen und weiteren Gremien.

Lilo Kania, die Vorsitzende des Pritzwalker Seniorenbeirates, begrüßte die Gäste aus der Kreisstadt, die mit ihrer Vorsitzenden, Regina Wöhlert, und fünf weiteren Mitgliedern des Seniorenbeirates nach Pritzwalk gekommen waren. Pritzwalks Bürgermeister, Ronald Thiel, ließ es sich nicht nehmen an der Beratung zumindest im ersten Teil teilzunehmen. Er begrüßte die angestrebte Zusammenarbeit beider Beiräte und den Erfahrungsaustausch, der auf Initiative der Perleberger Beiratsmitglieder zustande gekommen ist. Thiel betonte, dass die Unterstützung der Seniorenarbeit durch die Verwaltung eine Herzenssache sei, da die Senioren ein wichtiger und großer Teil der Gesellschaft sind und das Funktionieren des Gemeinwesens nur in einem Miteinander der Generationen gegeben sei.  Hinweise aus der älteren Generation werden ernst genommen und es ist ein stetiger Austausch, zum Beispiel durch die Teilnahme von Beiratsmitgliedern an Stadtverordnetenversammlungen über die Mitarbeit in Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und in der Teilnahme von Verwaltungsmitarbeitern an den Beratungen des Seniorenbeirates, die hier gelebt werde, so Thiel.

Lilo Kania schilderte die Arbeit und die Strukturen des Pritzwalker Seniorenbeirates und lobte die Zusammenarbeit mit der Kommune. Aktivitäten, wie die sehr erfolgreichen und regelmäßigen Seniorenfilmnachmittage im Kulturhaus der Stadt mit anschließendem Kaffeetrinken und dem Filmgespräch, die Feierlichkeiten der Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen zu Beginn der Pritzwalker Festtage und die Weihnachtsfeiern werden durch die Kommune gemeinsam mit dem Beirat organisiert und finanziell durch die Kommune unterstützt. Darüber hinaus stehen die Dorfgemeinschaftshäuser den aktiven Senioren uneingeschränkt in den Orten zur Verfügung.  Die darüber hinaus durch den Seniorenbeirat organisierten Veranstaltungen werden gern durch Seniorinnen und Senioren aus den Ortsteilen und der Stadt gern angenommen.

Die Gäste aus der Kreisstadt berichteten darüber, dass in Perleberg die Organisation der Seniorenarbeit hauptsächlich durch Träger wie Caritas, DRK, Bürgerverein, AWO und weitere Gremien erfolge und der Seniorenbeirat aus Mitgliedern dieser Organisatoren zusammengesetzt ist. Was man in Perleberg aber ganz stark vermisse sei die Zusammenarbeit mit der Kommune, die zwar von den Mitgliedern des Seniorenbeirates schon oftmals angeregt, aber nie richtig zum Tragen gekommen sei. Man könne zwar nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, da die Strukturen der Seniorenarbeit in beiden Städten unterschiedlich aufgebaut sei. Eine Zusammenarbeit mit der Kommune sei aber dringend gewünscht, um als Seniorenbeirat noch wirksamer für die ältere Generation in der Kreisstadt wirksam zu werden. Das Pritzwalker Beispiel zeige es doch, dass es möglich sei. Wir nehmen heute viele Anregungen und Erfahrungen unserer Nachbarn mit und werden nochmals einen Anlauf nehmen und in den Fragen der Seniorenarbeit das Gespräch mit unserer Bürgermeisterin suchen, so Regina Wöhlert.

Lilo Kania informierte im Anschluss über den Stand der Vorbereitung der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche, deren Auftaktveranstaltung in diesem Jahr im Pritzwalker Kulturhaus stattfindet.

 

H.-W. B

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Seniorenbeiräte aus Pritzwalk und Perleberg im Erfahrungsaustausch